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Dokumentenidentifikation DE69927000T2 13.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001058896
Titel ÜBERSETZUNGSSYSTEM UND MULTIFUNKTIONELLER COMPUTER, INSBESONDERE FÜR DIE BEARBEITUNG VON TEXTEN UND DIE ÜBERSETZUNG AUF PAPIER
Anmelder D'Agostini Organizzazione S.r.l., Udine, IT
Erfinder D'AGOSTINI, Giovanni, I-33100 Udine, IT
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 81543 München
DE-Aktenzeichen 69927000
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, LI, PT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.02.1999
EP-Aktenzeichen 999378227
WO-Anmeldetag 19.02.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/IT99/00040
WO-Veröffentlichungsnummer 1999045476
WO-Veröffentlichungsdatum 10.09.1999
EP-Offenlegungsdatum 13.12.2000
EP date of grant 31.08.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2006
IPC-Hauptklasse G06F 17/28(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
ANWENDUNGSGEBIET

Diese Erfindung hat zum Gegenstand ein Übersetzungssystem.

STAND DER TECHNIK

Nach dem bisherigen Stand der Technik sind eine große Zahl von Computern, die Übersetzungen anfertigen, und automatischen Übersetzungssystemen offenbart.

Die bekanntesten sind die folgenden:

US-5677835 – 14. Okt., 1997 unter dem Namen Caterpillar Inc., Peoria, IL, USA Dieses betrifft im wesentlichen ein System von integrierten Verfahren auf Computerbasis für einsprachige Informationserschließung und mehrsprachige Übersetzung.

Ein interaktiver Texteditor unterwirft einen natürlichen von Autoren zum Schreiben verwendeten Sprachvorrat lexikalischen und grammatischen Anweisungen.

Der entstehende übersetzbare Ausgangssprachentext wird automatisch in eine Anzahl von Zielsprachen übersetzt, ohne dass der übersetzte Text nacheditiert werden muss.

US-5510981; Okt. 28, 1993; (International Business Machines Corporation, Armonk, NY), betrifft eine Sprachübersetzungs-Vorrichtung und ein Verfahren unter Verwendung von Modellen zur Übersetzung auf Kontextbasis.

Es betrifft im wesentlichen eine Vorrichtung, um eine Reihe von Ausgangswörtern in einer ersten Sprache in eine Reihe von Zielwörtern in einer zweiten Sprache zu übersetzen. Für eine Eingabereihe von Ausgangswörtern werden mindestens zwei Zielhypothesen, jede einschließlich einer Reihe von Zielwörtern, erzeugt.

Jedes Zielwort hat einen Kontext mit mindestens einem anderen Wort in der Zielhypothese.

Für jede Zielhypothese gibt es einen Sprachenmodell-Übereinstimmungsgrad einschließlich einer Schätzung der Vorkommenswahrscheinlichkeit der Reihe von Wörtern in der Zielhypothese.

Mindestens eine Ausrichtung, die jedes Ausgangswort mit mindestens einem Zielwort in der Zielhypothese verbindet, wird identifiziert: – Für jedes Ausgangswort und jede Zielhypothese ein Wortübereinstimmungsgrad einschließlich einer Schätzung der bedingten Vorkommenswahrscheinlichkeit des Ausgangsworts, ausgehend vom Zielwort in der Zielhypothese, das mit dem Ausgangswort verbunden ist, und ausgehend vom Kontext in der Zielhypothese des Zielworts, das mit dem Ausgangswort verbunden ist.

Für jede Zielhypothese gibt es einen Übersetzungs-Übereinstimmungsgrad einschließlich einer Kombination der Wort-Übereinstimmungsgrade für die Zielhypothese und der Ausgangswörter in der Eingabereihe von Ausgangswörtern.

Ein Zielhypothesen-Übereinstimmungsgrad einschließlich einer Kombination des Sprachenmodells-Übereinstimmungsgrades für die Zielhypothese und des Übersetzungs-Übereinstimmungsgrades für die Zielhypothese. Die Zielhypothese mit dem besten Zielhypothese-Übereinstimmungsgrad wird ausgegeben.

US-5384701 – 7. Juni, 1991 unter dem Namen British Telecommunications public limited company, London, England, betrifft ein Sprachübersetzungssystem und insbesondere ein Sprachübersetzungssystem zum Übersetzen von Sätzen von einer ersten Sprache in eine zweite Sprache mit einem Lager mit einer Sammlung von Sätzen in der zweiten Sprache.

Eingegebene Sätze in der ersten Sprache sind jeweils gekennzeichnet durch ein oder mehrere Schlüsselwörter, und der entsprechende Ausdruck in der zweiten Sprache wird ausgegeben. Eine derartige Wörterbuch-Methode führt in der Tat zu einer schnellen und sorgfältigen Übersetzung, sogar von gesprochener Sprache.

Da die Sätze in der zweiten Sprache im voraus vorbereitet und vorrätig gehalten werden, gibt es keine Probleme mit schlechter Übersetzung oder ungrammatischem Satzbau.

Die Ausgabe kann in Text sein, oder, bei Verwendung von Sprachsynthese, gesprochen. Bei sorgfältiger Auswahl der Schlüsselwörter ist es möglich, eine große Anzahl von verhältnismäßig langen und komplexen Sätzen mit nur wenigen Schlüsselwörtern zu kennzeichnen.

US-5338976 – 16. Juni 1992, unter dem Namen Ricoh Company, Ltd., Tokio, Japan, betrifft ein Interaktives Sprachenumwandlungssystem und, insbesondere, ein Sprachenumwandlungssystem mit einer Datenbank von Ausdrucksmustern in der Zielsprache, einen Relevanzbewertungs-Mechanismus, um die Relevanz von jedem Ausdrucksmuster in der Zielsprache in bezug auf eine Eingabe in der Ausgangssprache zu bewerten, einen Wiederauffinde- und Identifizierungsmechanismus zum Wiederauffinden und Identifizieren von Informationen aus der Eingabe in der Ausgangssprache, die vom Ausdrucksmuster in der Zielsprache verlangt wird und nötig ist, um eine Ausgabe in der Zielsprache zu erzeugen, einen Auswahlmechanismus, um das Ausdrucksmuster in der Zielsprache zu wählen, das zu der Eingabe in der Ausgangssprache passt, abhängig von der Relevanz, die in dem Relevanzbewertungs-Mechanismus bewertet worden ist, einen Ausgabemechanismus, um die Ausgabe in der Zielsprache auf der Grundlage der wiederaufgefundenen erforderlichen Informationen zu erzeugen, die aus der Eingabe in der Ausgangssprache durch den Wiederauffinde- und Identifizierungsmechanismus identifiziert worden ist, und einen Steuerungsmechanismus zum Kontrollieren von Betriebssequenzen des Relevanzbewertungsmechanismus, des Wiederauffinde- und Identifizierungsmechanismus, des Auswahlmechanismus und des Ausgabemechanismus.

US-5659765: Automatisches Übersetzungssystem unter dem Namen Toppan Printing Co., Ltd., Tokio, Japan, eingereicht am 14. März, 1995, beansprucht ein automatisches Übersetzungssystem mit:

  • – einer ersten Sprache;
  • – zweiten Eingabemitteln, um eine zweite Zeichenfolge einzugeben, die in einer zweiten Sprache geschrieben wurde;
  • – Anzeigemitteln zur gleichzeitigen Anzeige der ersten und zweiten Buchstabenreihe, die von besagtem ersten und zweiten Eingabemittel eingegeben wurde;
  • – Verbindungsmitteln mit ersten Festsetzungsmitteln, um eine dritte Zeichenfolge festzusetzen, die in der ersten Zeichenfolge inbegriffen ist,
  • – die durch besagte Anzeigemittel angezeigt worden ist, und zweite Festsetzungsmittel, um eine vierte Zeichenfolge festzusetzen, die in der zweiten Zeichenfolge inbegriffen ist, die durch besagte Anzeigemittel angezeigt worden ist und die dritte und vierte Buchstabenreihe miteinander verbindet;
  • – Aufzeichnungsmittel, um die dritte und vierte Buchstabenreihe aufzuzeichnen, die durch besagte Verbindungsmittel als Paar verbunden sind; und
  • – Mitteln, um die Zeichenfolge zu erfassen, die am ähnlichsten einer Originalzeichenfolge am ähnlichsten ist, die in der ersten Sprache geschrieben ist, aus einer Vielzahl von aufgezeichneten dritten Zeichenfolgen, und Übersetzung der ursprünglichen Zeichenfolge in eine Zeichenfolge, die in der zweiten Sprache geschrieben ist, durch Verwendung einer vierten Zeichenfolge, die mit der ermittelten Zeichenfolge verbunden ist.

US-5426583 – 27. Jan. 1994 – unter dem Namen Uribe-Echebarria Diaz De Mendibil; Gregorio, Erandio, Bilbao, Spanien, betrifft ein Automatisches interlinguales Übersetzungssystem und beansprucht ein Verfahren zum Einsatz in einem Computer, um automatisch einen ersten Text auf der Grundlage einer Ausgangssprache in einen zweiten Text auf der Grundlage einer anderen Zielsprache zu übersetzen, wobei besagtes Verfahren folgende Phasen umfasst:

  • (a) Analyse des ersten Textes, um eine baumartige Klärung der morphologischen, syntaktischen und semantischen Merkmale des ersten Textes zu erhalten;
  • (b) Übersetzung des analysierten Textes in eine erste Zwischensprache, wobei besagte erste Zwischensprache strukturelle Merkmale der Ausgangssprache enthält;
  • (c) Integrierung des übersetzten Textes in eine Interlingua, wobei besagte Interlingua morphologische, syntaktische und semantische Merkmale einer Anzahl von Sprachen enthält;
  • (d) Übersetzung des integrierten Textes in eine zweite Zwischensprache, wobei besagte zweite Zwischensprache strukturelle Merkmale der Zielsprache enthält; und
  • (e) Umwandlung des übersetzten integrierten Textes in den zweiten Text.

US-4604698 Dec. 22, 1983 unter dem Namen Scharf Kabushiki Kaisha, Osaka, Japan, betrifft einen Elektronischen Übersetzer mit Buchstabeneingabetasten, um ein Wort in einer ersten Sprache einzugeben, einen Übersetzungsprogramm, um das eingegebene Wort in einer ersten Sprache in das Wort in einer zweiten Sprache zu übersetzen, ein Rückübersetzungsprogramm, um das Wort in einer zweiten Sprache in das Wort in einer ersten Sprache zurückzuübersetzen, und ein Anzeigegerät, um das eingegebene Wort, das übersetzte Wort und das rückübersetzte Wort anzuzeigen.

US-4439836 22. Okt. 1980 unter dem Namen Scharf Kabushiki Kaisha, Osaka, Japan, betrifft einen Elektronischen Übersetzer und beansprucht eine elektronische Übersetzungsvorrichtung, um ein zweites Wort zu erhalten, das in einer zweiten Sprache dargestellt wird und äquivalent zu einem Eingabewort in einer ersten Sprache ist, mit:

Eingabemitteln, um das Eingabewort einzugeben;

erstem Speicher, um eine Vielzahl erster Wörter in der ersten Sprache zu speichern, wobei jedes von besagten ersten Wörtern

einen oder mehrere erste Buchstaben umfasst, die ohne Rücksicht auf Beugung unverändert bleiben, und einen oder mehrere zweite Buchstaben, die sich gemäß der Beugung verändern;

Adressenmittel, die mit besagtem Eingabemittel operativ verbunden sind und auf den Eingang des Eingabeworts reagieren, um

besagten ersten Speicher zu adressieren, um eines der Vielzahl von ersten Wörtern zu erschließen;

Erkennungsmittel, die mit besagtem ersten Speicher operativ verbunden sind und auf besagte Adressenmittel reagieren, um

eine Äquivalenz zwischen dem Eingabewort und den ersten Buchstaben der ersten Wörter zu erfassen;

zweitem Speicher, um eine Vielzahl zweiter Wörter in der zweiten Sprache entsprechend ersten Wörtern zu speichern, die in besagtem ersten Speicher gespeichert sind;

erste Mittel, die mit besagtem Erfassungsmittel operativ verbundene sind, um besagten zweiten Speicher zu aktivieren, wodurch der

zweite Speicher ein zweites Wort erschließt, entsprechend dem Eingabewort, wenn das Eingabewort einem der ersten Wörter entspricht; und

zweite Mittel, die mit besagtem Erfassungsmittel operativ verbunden sind, um anzuzeigen, dass eines der ersten Wörter im ersten Speicher eine nicht gebeugte Form des Eingabeworts umfasst.

US-4633435 22. Juli 1985 unter dem Namen Scharf Kabushiki Kaisha, Osaka, Japan, betrifft einen Elektronischen Sprachenübersetzer, der bestimmte Artikel abändern kann, und insbesondere ein elektronisches Übersetzungsprogramm, bei dem gespeicherte Sätze abgeändert werden durch Ersetzen eines oder mehrerer Wörter in einem der Originalsätze durch ein oder mehrere neue Wörter und durch automatische Veränderung eines oder mehrerer zusätzliche Wörter in dem Originalsatz, abhängig von der Art des einen oder der mehreren neuen Wörter, die zu dem Satz hinzugefügt worden sind. Zum Beispiel können das eine oder die mehreren zusätzlichen Wörter bestimmte Artikel oder Präpositionen sein.

US-4831529 12. Feb. 1987 unter dem Namen Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Japan, beansprucht ein automatisches Übersetzungssystem, um eine erste Sprache in eine zweite Sprache zu übersetzen, das folgendes umfasst:

Eingabemittel zur Eingabe eines geschriebenen Ausgangssatzes in der ersten Sprache in das System;

Wörterbuchmittel mit mindestens einem ersten Wörterbuch zum Speichern verschiedener Wörter in verschiedenen Wortarten und ihrer

Übersetzung in die zweite Sprache bzw. entsprechend den Wörtern in der ersten Sprache, und ein zweites

Wörterbuch zum Speichern verschiedener Wörter, die als Substantive bestimmt worden sind, entsprechend Wörtern in der ersten Sprache;

Übersetzungsmittel, um den gesschriebenen Ausgangssatz in der ersten Sprache zu analysieren, um das Wörterbuch aufzufinden und um die Übersetzungsbearbeitung des Eingabeoriginals zu vollziehen, wenn dasselbe Wort, das als Substantiv bestimmt worden ist, das in dem ersten Wörterbuch gespeichert ist, in dem zweiten Wörterbuch gefunden wird, hat das Wort das in dem zweiten Wörterbuch gespeichert ist, Vorrang über das in dem ersten Wörterbuch in den Übersetzungsmitteln; und

Ausgabemittel zur Herstellung übersetzter Sätze in der zweiten Sprache, die durch besagtes Übersetzungsmittel erhalten worden sind.

US-5020021 10. Jan. 1986 unter dem Namen Hitachi, Ltd., Tokio, Japan, betrifft ein System für automatische Sprachübersetzung unter Verwendung von mehreren Wörterbuchspeicherbereichen und einer Substantivtabelle, und insbesondere ein Übersetzungsverfahren für ein automatisches Übersetzungssystem mit Vorrichtung für Syntaxanalyse eines Satzes in der Ausgangssprache und zur Bildung einer Zielsprachenübersetzung zu bilden, bei der ein Ausdruck, der in dem Satz in der Ausgangssprache ausgelassen worden ist, identifiziert wird, und ein einzufügendes Wort oder Ausdruck für den ausgelassenen Ausdruck aus gespeicherten Wörtern und Sätzen ausgewählt wird. Um einen ausgelassenen Ausdruck zu identifizieren, wird ein Satzmuster entsprechend einem Prädikat in dem Satz in der Ausgangssprache gebildet, das nicht nur Kasus umfasst, die von dem Prädikat regiert werden, sondern auch ein semantisches Merkmal für jeden Kasus. Durch Vergleichen des Satzes in der Ausgangssprache mit dem Satzmuster wird ein Kasus identifiziert, der in dem Satz in der Ausgangssprache ausgelassen wird, aber nicht in der Zielsprachenübersetzung ausgelassen werden kann. Um ein anstelle des ausgelassenen Ausdrucks zu plazierendes Wort oder Ausdruck festzusetzen, werden die Substantive aus dem Ausgangssprachentext in einem Substantiv gespeichert, zusammen mit dem semantischen Merkmal, Genus, Person und Zahl jedes Substantivs wird nach einem Substantiv mit demselben semantischen Merkmal gesucht wie der ausgelassene Ausdruck. Wenn eine Zielsprachenübersetzung des Satzes in der Ausgangssprache gebildet wird, wird ein Pronomen mit demselbem Genus, Person und Zahl wie der ausgelassene Ausdruck als Zielsprachenäquivalent für den ausgelassenen Ausdruck benutzt, und daher eine Zielsprachenübersetzung erhalten, die grammatikalisch richtig ist.

US-5093788 25. Juni, 1987 unter dem Namen Sharp Kabushiki Kaisha, Osaka, Japan, betrifft ein Übersetzungsmaschinensystem mit Aufspaltung und Kombinierung von Sätzen.

Es beansprucht ein elektronisches Übersetzungsmaschinensystem zum Übersetzen von Mehrfachsätzen aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache mit:

Eingabemittel, um eine Vielzahl von Ausgangssätzen einzugeben;

erstem Puffermittel in Verbindung mit besagtem Eingabemittel zum Speichern besagter Ausgangssätze;

Positionsbezeichnungsmittel, das mit besagtem ersten Puffermittel gekoppelt ist, um eine Unterteilungsstelle festzusetzen, die einen ausgewählten

Ausgangssatz in Teile telit, und um ein Positionsbezeichnungssymbol in besagten ausgewählten Ausgangssatz einzufügen;

Aufspaltmittel in Verbindung mit besagtem ersten Puffermittel, um den ausgewählten Ausgangssatz nach dem

Positionsbezeichnungssymbol abzutasten und, wenn es gefunden wurde, um den ausgewählten Ausgangssatz in Teile zu teilen und

besagte Teile im ersten Puffermittel zu speichern; und Übersetzungsmittel, um die Teile des ausgewählten Ausgangssatzes, der im Puffermittel gespeichert worden ist, aus der Ausgangssprache in die Zielsprache zu übersetzen.

US-5175684 31. Dez. 1990 – unter dem Namen Trans-Link International Corp., Honolulu, HI, betrifft ein Automatisches Textübersetzungs- und Leitsystem und beansprucht ein automatisches Übersetzungssystem mit:

ein automatisches Übersetzungsmodul zur automatischen Übersetzung des Eingabetexts einer Ausgangssprache in den Ausgabetext einer Zielsprache, wobei das automatische Übersetzungsmodul eine Vielzahl von Zielsprachenuntermodulen zur automatischen Übersetzung in eine Vielzahl von verschiedenen Zielsprachen umfasst;

eine Empfangsschnittstelle zum Empfang, über eine erste Telekommunikations-Verbindung, einer elektronische Eingabe, die in Seiten unterteilt wird,

wobei die Eingabeseiten eine Titelseite mit vorherbestimmten Feldern umfasst, die Systeminformationen enthalten und mindestens eine Textseite in einer Ausgangssprache, wobei die Titelseite mindestens ein erstes vorherbestimmtes Feld umfasst, das eine Adresse eines Empfängers festsetzt, an den der übersetzte Ausgabetext geschickt werden soll, und ein zweites vorherbestimmtes Feld, das eine ausgewählte der Vielzahl von verschiedenen Zielsprachen festsetzt, in die die mindestens eine Textseite übersetzt werden soll, und

wobei besagte Empfangsschnittstelle ein Erkennungsmodul umfasst, das die Adresse des Empfängers, der im ersten vorherbestimmten Feld der Titelseite der empfangenen Eingabeseiten bestimmt worden ist, und die ausgewählte Zielsprache, die im zweiten vorherbestimmten Feld der Titelseite bestimmt worden ist, elektronisch erkennt;

eine Sende-Schnittstelle zum Senden des Ausgabetexts, der durch besagtes automatisches Übersetzungsmodul erzeugt worden ist, an einen Empfänger über eine zweite Telekommunikations-Verbindung; und

an die Empfangsschnittstelle, das automatische Übersetzungsmodul und die Sende-Schnittstelle gekoppeltes Steuermittel, um die Adresse und Zielsprache zu erkennen, die auf den vorherbestimmten Feldern der Titelseite bestimmt worden ist, um besagtes automatisches Übersetzungsmodul zu kontrollieren, um einen Ausgabetext in der bestimmten Zielsprache aus dem Eingabetext der Ausgangssprache zu erzeugen, und um über die Sende-Schnittstelle automatisch den übersetzten Ausgabetext über die zweite Telekommunikations-Verbindung zu der bestimmten Adresse zu senden, die von den vorherbestimmten Feldern der Titelseite erkannt worden ist.

US-5303151 26. Feb. 1993 unter dem Namen Microsoft, Redmond, WA, betrifft ein Verfahren und System zum Übersetzen von Dokumenten unter Verwendung von Übersetzung und beansprucht ein Computersystem, um ein Ausgangssprachendokument, geschrieben in einer Ausgangssprache, in ein Zielsprachendokument zu übersetzen, geschrieben in einer Zielsprache, wobei die Ausgangssprache eine Vielzahl von Ausgangsausdrücken und die Zielsprache eine Vielzahl von Zielausdrücken umfasst und das Computersystem einen Anzeigeschirms, das Ausgangssprachendokument, ein Produktglossar mit einer Vielzahl von Ausgangsausdrücken in der Ausgangssprache und einer Vielzahl von Zielausdrücken in der Zielsprache, wobei jeder Ausgangsausdruck mit dem entsprechenden Zielausdruck verbunden ist, der den Ausgangsausdruck in die Zielsprache übersetzt, wobei das Computersystem folgendes umfasst:

Mittel zur Darstellung eines Teilstücks des Übersetzungsbildschirms auf dem Anzeigeschirm, wobei das Teilstück des Übersetzungsbildschirms eine blinkende Einfügemarke umfasst;

Mittel, um das Ausgangssprachendokument auf dem Teilstück des Übersetzungsbildschirms anzuzeigen;

Mittel zum Vergleichen jedes der Vielzahl von Ausgangsausdrücken aus dem Produktglossar mit den Ausgangsausdrücken in dem Ausgangssprachendokument;

Einfügungsmittel, um einen Buchstabe neben dem Ausgangsausdruck in dem Ausgangssprachendokument einzufügen, als Reaktion auf jeden Vergleich durch das Vergleichsmittel, das eine Übereinstimmung zwischen einem der Ausgangsausdrücke in dem Ausgangssprachendokument und einem der Ausgangsausdrücke in dem Produktglossar ergibt;

Mittel zum Verbinden des eingefügten Buchstabens in einem Indexregister mit einem Zielausdruck aus dem Produktglossar, der den zugeordneten Ausgangsausdruck aus der Ausgangssprache in die Zielsprache übersetzt;

Mittel um einen Befehl "Zielausdruck eingeben" einzugeben, der einen Übersetzungswunschbuchstaben enthält, der dem eingefügten Buchstaben entspricht;

Mittel, um den Übersetzungswunschbuchstaben von dem Befehl "Zielausdruck eingeben" wiederaufzufinden;

Mittel zum Wiederauffinden, aus dem Indexregister, des Zielausdrucks, der mit dem wiederaufgefundenen Übersetzungswunschbuchstaben verbunden ist; und

Mittel, um den wiederaufgefundenen Zielausdruck in dem Teilstück des Übersetzungsbildschirms als Reaktion auf den Befehl "Zielausdruck eingeben" einzublenden.

Die EP-A-0176858 (SHARP KK) April 1986 offenbart ein Übersetzungssystem zur Übersetzung aus einer ersten Sprache in eine zweite Sprache in einem interaktiven Modus zwischen dem Übersetzungssystem und einer Bedienperson, mit Mittel zum Eingeben des zu übersetzenden Originalsatzes, Mittel, um den Eingabesatz aus besagter erster Sprache in einen Ausgabesatz in besagter zweiter Sprache zu übersetzen, wobei die Bedienperson Informationen mit Bezug auf mindestens ein Wort des Eingabesatzes eingibt und dann die Übersetzung auf der Basis dieser Eingabeinformationen ausgeführt wird.

NACHTEILE DES STANDES DER TECHNIK

Die Nachteile des Standes der Technik bestehen im wesentlichen darin, dass er es der Bedienperson nicht erlaubt, eine angemessene Leistung zu erreichen, sogar bei der letzten Lösung EP-A-0176858 (SHARP KK) muss die Bedienperson zuerst die Wortarten eingeben, bevor die Übersetzung ausgeführt wird.

ZIEL DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, den oben erwähnten Nachteilen abzuhelfen.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Das Problem wird durch ein automatisches Übersetzungsverfahren wie nach Anspruch 1 gelöst.

VORTEILE DER ERFINDUNG

Ein Vorteil ist, dass die Bedienperson die Möglichkeit hat, fortlaufend während derselben Übersetzung nicht nur die fehlenden Wörter oder die sich wiederholenden und häufigen Sätze einzugeben, wie bei den bekannten Systemen nach dem Stand der Technik, sondern auch Satzfragmente, die dank des entsprechenden Wortart-Codes, der durch die Bedienperson eingegeben worden ist, eingefügt werden und werden zweckmäßigerweise im nächsten Übersetzungssatz von selbst abgeändert werden.

Daher geht, wegen der Wiederholungshäufigkeit von Ausdrücken in den Übersetzungsdokumenten, das System automatisch und schnell zu den nächsten Übersetzungen über und liefert nach dem ersten übersetzten Text Abänderungen, dank des Selbstlernens von Korrekturen (FM1–FM2, FM3) mit besagtem Wortart-Code (FM4), und eine entsprechend hohe Qualität der Übersetzung.

Die durchgeführten Tests ergaben so verblüffende Ergebnisse, dass sogar nach nur ein wenig Übersetzen die Fehler in jedem Satz auf ein Minimum abnahmen, so dass fast sofort ein Fehler/Satz-Durchschnittswert zwischen 1 und 2 erreicht wurde, dann ein Wert > 1.

BEVORZUGTE MERKMALE

Die folgenden Merkmale sind vorgesehen:

  • AA. Mittel, die mindestens drei Korrektur- und Eingabezeilen vorsehen:
  • • die erste obere als zu übersetzender Satz/Satzteilstück entsprechend der Korrektur (Eingabe);
  • • die zweite als übersetzter Satz/korrigiertes Satzteilstück;
  • • die dritte als Zeile zur Eingabe des Wortart-Codes entsprechend der Korrektur.
  • • vorteilhafterweise ist eine Zeile vorgesehen, die mittels einer Reihe von Zahlen angibt, wie die Satzzusammensetzung erhalten wurde, für einzelne Wörter und Satzfragmente, so dass die Bedienperson weiß, wie die Übersetzung zustandekam (Einzelwörter oder Satzfragmente).

    Daher rührt der Vorteil, mit höchster Geschwindigkeit arbeiten zu können, mit der Möglichkeit einer Überprüfung vor dem Eingeben.
  • BB. Eine Übersetzungsschnittstelle mit mindestens zwei Feldern senkrecht parallel ablaufbar; nebeneinander, eins für das zu übersetzende Dokument und eins für die Übersetzung, wobei das Übersetzungssystem weitere Mittel aufweist, die:
  • • die gleichzeitige Abänderung der Größe beider Feldern gestatten, eins für den zu übersetzenden Text und
  • • eins für den übersetzten Text, und
  • • die beiden Felder auf derselben Höhe halten;
  • • die beiden Felder parallel und gleichzeitig verschieben;
  • • die Breite der beiden Felder je nach der Länge der beiden Dokumente einstellen: Original (Eingabetext) und Übersetzung (Ausgabe- oder Zieltext).

    Daher rührt der große Vorteil, in der Lage zu sein, die Übersetzung zu überprüfen und zu verbessern, indem man sie mit dem im wesentlichen ausgerichteten Original vergleicht.
  • CC. Während der Anzeige eines interaktiven Übersetzungsfensters,
  • • eine Überprüfung, die, nach der Auswahl eines zu übersetzenden Worts oder Teilstücks in dem Fenster, das Nachschlagen in einem parallelen Wörterbuch ermöglicht, das alternative Übersetzungen des ausgewählten Wortes vorschlägt. So kann die Bedienperson online ein Nachschlagewörterbuch hinzuziehen:
  • • eine Steuerung, um die laufende interaktive Übersetzung anzuhalten, die Satz für Satz in einem Paar von separaten Feldern gespeichert wird:
  • – der schon übersetzte und korrigierte Teil und
  • – der entsprechende Teil des Dokuments, der zu übersetzen war (Eingabetext),

    und wenn besagtes Anhalten geschieht, wird:
  • – nur der noch nicht übersetzte Teil im Feld der laufenden Übersetzung (Ziel-Ausgabefeld) gelassen, und
  • – der letzte noch nicht korrigierte Satz, der gerade übersetzt wurde, entsprechend dem ersten Satz des noch nicht übersetzten Übersetzungsteils, der in dem Moment im interaktiven Fenster zur Überprüfung war.

    Es ist daher möglich:
  • – eine interaktive Übersetzung zu unterbrechen, ohne etwas von dem zu verlieren, was vorher korrekt übersetzt wurde, und des weiteren,
  • – in Nachkorrektur (Nacheditieren) mit dem System einzugreifen, durch Einwirken sowohl auf den Teil im Eingabefeld und auf den, der gerade übersetzt wird (in dem besagten Ausgabezielfeld).

    Daher ist es möglich, alle späteren Korrekturen (Nacheditieren) zu speichern und sie wieder in den nächsten Übersetzungen zu verwenden, wie nach folgendem Merkmal.
  • DD. Mittel zur Nachkorrektur nach der kompletten automatischen Textübersetzung, auf dem Feld der Übersetzung, d. h. dem Zielausgabefeld; durch Mittel, die:
  • • die Kursorposition in dem Korrekturbereich plazieren, wenn ein Teilstück durch Hervorheben gespeichert wird; die Zahl der entsprechenden Sätze und Wörter des übersetzten Dokuments wird automatisch berechnet, und,
  • • unter absoluter Aufrechterhaltung der Zeichensetzungspositionen, bieten sie in einem Bildschirmfenster:
  • – das vorher im Korrekturbereich hervorgehobene Satzteilstück oder den ganzen Satz, der durch den Läufer seit der letzten Korrektur positioniert worden ist, und
  • – den entsprechenden Satz des zu übersetzenden Dokuments, um es der Bedienperson zu gestatten:
  • I – durch Markieren den Satzteil einzugrenzen, der dem korrigierten entspricht, und
  • II – einen entsprechenden Wortart-Code zur Speicherung einzutragen, im wesentlichen ähnlich denen der interaktiven Übersetzung.
  • EE. Über dem Felderpaar ist eine T-förmige Kontrollleiste vorgesehen, wobei der obere Teil des "T" der Kontrollleiste entspricht, die eine Kombination von Knöpfen umfasst, und der Schaft des "T" das rechte Feld von dem linken Feld des Felderpaars trennt.
  • FF. Da Scanner stets vom Computer getrennt sind, was durch die Größe des Scanners hervorgerufen wird und durch die praktische Unmöglichkeit, Blätter innerhalb des Computers zu handhaben, wird mit dem Computer ein Scanner verbunden, der ins Gehäuse des Computers integriert ist, und um besagten Raumbedarf der Behandlung der zu lesenden Papierblätter zu vermeiden, wird innovativ der Ein- und Ausgang des Blattes Papier seitlich angeordnet, und das Ganze ist mit einem OCR-System zur Buchstabenerkennung verbunden.

    Auf diese Weise wird das zu übersetzende Papierdokument automatisch in die Maschine und in das Übersetzungssystem geladen, zur eventuellen Kontrolle, Korrektur und folgenden Übersetzung.

    Das Ergebnis dieser Struktur umfasst im wesentlichen die Möglichkeit, den Scanner in den Computer zu integrieren, und daher eine spürbare Verbesserung der gesamten Zeit für die Übersetzung eines Papierdokuments.
  • GG. Bei Verwendung dieses vorteilhaften und innovativen Systems ist es möglich, auch einen Drucker auf der dem Scanner gegenüberliegenden Seite anzubringen.

Beschreibung mindestens einer Ausführung der Erfindung

Diese und weitere Vorteile gehen aus der folgenden Beschreibung einer Vorzugslösung hervor, mit Hilfe der beigefügten Zeichnungen, deren Einzelheiten nicht als einschränkend zu betrachten sind, sondern lediglich als Beispiele.

1 ist eine Ansicht des Übersetzungscomputers.

2 ist ein Querschnitt durch den Scannerkörper, der in das Computergehäuse eingefügt ist.

3 ist eine Ansicht, mit Blockdiagrammschema, der Computersstruktur und des Arbeitssystems wie in den vorherigen Figuren.

4 ist eine Ansicht des Bildes, das auf dem Schirm während der interaktiven Übersetzung erscheint, und des Fensters zur Überprüfung, Korrektur und Selbstlernen des Teilstücks, das von der Korrektur betroffen ist.

5 ist eine Veranschaulichung der fertigen Übersetzung, für die Endkontrolle und folgende eventuelle Nachkorrektur (Nacheditieren).

Figuren von 6 bis 11 betreffen eine Reihe von folgenden Phasen des Übersetzungsverfahrens auf interaktiv-automatische Weise, mit Verwendung eines Moduls in dem spezifischen Fall, eines bidirektionalen aufgerufen durch das Mehrsprachige Hauptverwaltungssystem (45): das bidirektionale Modul "English-Italian-English".

Es gibt eine Vielzahl dieser Module, je nach den möglichen Kombinationen zwischen den verschiedenen Sprachen, und jeweils eines wird durch das Hauptsystem aufgerufen, wobei jedes Modul auch in der Lage ist, allein und ohne die Hilfe des Verwaltungssystems oder der Hauptverwaltung zu arbeiten.

12 stellt die Speichervorrichtung für die neuen Aufnahmewörter und -satzteile dar, die während der interaktiven Korrekturbetriebs kodiert worden sind.

13 stellt die Vorrichtung zur Auswahl des Fachgebiets dar, aufgeteilt in eine Vielzahl von Fachbereichen von 1 bis 33 mit einem frei definierbaren 34; in dem spezifischen Fall ist der Sektor 10 (Elektronik) ausgewählt.

In den 4 und 5 wird nur ein Satz der Einfachheit halber zitiert, aber es ist offensichtlich, dass, da Rollfelder einbezogen sind, das zu übersetzende Dokument mehrseitig sein kann.

Gemäß den Figuren und insbesondere unter Bezug auf 1 sieht man, dass der Computer 1 einen quaderähnlich geformten Desktop mit frontalem Eingang für Disketten, CD etc. (11) aufweist; den erfindungsgemäßen Seiteneingang für Scanner (12) und auf derselben Seite (13) Auslass des eingelesenen Blattes.

Die bedruckten Blätter kommen heraus mit Zufuhr desselben Papiers an der Seite des Scanners (12) auf der anderen Seite (Gegenseite) oder durch Zufuhr mittels ausziehbarer darunterliegender Schublade, ebenfalls an der Seite.

Der Computer 1 besitzt offensichtlich Mittel, um ein komplettes Betriebselement mit Tastatur 2, Maus 3 und Monitor oder Bildschirm 4 zu verwirklichen, sowohl in traditioneller Version als auch in LCD-Version oder anderes Gleichwertiges.

Die Scannergruppe (122) ist in das Computergehäuse (1) integriert und wird durch den Druckknopf (14) kontrolliert, und in einer vereinfachten Version tritt das Blatt Papier (P) von der Seite M1 ein und kommt durch die Seite M2 heraus, um dann durch Förderrollen befördert zu werden:

  • • bei der Lösung von 1 Ausgang auf derselben Seite durch Rotation um 180°, so dass das Blatt Papier nicht unter oder über der Mutterkarte des Prozessors durchläuft;
  • • In einer Alternativlösung mit Ausgang auf der anderen Seite, wo eine Tintenstrahldruckergruppe nach dem Stand der Technik mit im wesentlichen derselben Form des Scanners von 2 vorgesehen werden kann.

In einem solchen Fall kann man, durch Verwendung des anderen Druckknopfs (15), von der Scannerseite (12) ein weißes Blatt Papier "P" laden, damit es bedruckt aus der Gegenseite herauskommt.

Die Druckergruppe wird nicht dargestellt, da sie dem Stand der Technik entspricht und im wesentlichen der des Scanners ähnelt, wobei anstelle des Scanners (127) ein Drucker (z. B. ein Tintenstrahl- oder thermischer Drucker) installiert ist.

Insbesondere die Scannergruppe (121) ist statisch und in einem Gehäuse geschützt (122), und das Blech läuft darin (P), indem es in eine Seite (M1) eintritt und aus der anderen (M2) herauskommt.

Ein Schrittmotor, der vom Computer (15-PC-CPU) oder einem separaten Prozessor (14-OCR-CPU – 123) kontrolliert wird, ist zu diesem Zweck vorgesehen und wird durch den Schaltknopf außen an dem Computer (14) betrieben.

Der Motor (123) zieht an einem Band 124 Papierzugrollen (125), die entlang der Quer-Tragachse (125') plaziert sind und mittels Leerlauf-Gegenrollen (1261) arbeiten, auf einem aufmachbaren Gegengehäuse (126) zur Inspektion und zum eventuellen Herausziehen eingeklemmter Blätter während des Vorrückens.

Ein Papierdrücker 127 ist in dem unteren Gegengehäuse (126) vorgesehen, um das vorrückende Papier gegen den linearen Scanner nach dem Stand der Technik (127) zu drücken, der die Beleuchtungsvorrichtung umfasst und die Vorrichtung, um die Ablesung zu dem betreffenden Prozessor (14-OCR-CPU) zu senden oder alternativ einfacher zu dem Prozessor des Computers (15-PC-CPU), wo durch ein bekanntes OCR-Programm die Ablesung erhalten und in Text "WP" für die Übersetzung umgewandelt wird oder, im Falle einer Zeichnung, separat in einer Speichermappe für eingelesene Dokumente (OCR oder nicht) gespeichert wird.

Die Struktur des neuen Übersetzungscomputers oder Übersetzungsstation oder Übersetzungspults umfasst daher vorzugsweise besagte Merkmale sowie mindestens (Sehen 3):

  • – in dem quaderförmigen Desktop-Gehäuse (1):
  • • ein zentraler Prozessor (15-PC-CPU) mit betreffender Verwaltungskarte und Steuerung, verbunden mit;

    Speicher (RAM 16);

    Festspeicherplatte (17-HDM);

    Externe Speicher wie zum Beispiel:
  • – magnetische Speicherplatten (18-FDD)
  • – optische Speicherplatten (19-CDD);

Das Ganze umfasst mindestens eine System- oder OCR-Software (121-OCR), und zusätzlich vorzugsweise einen zweiten Prozessor für die separate Behandlung des Scannens (14-OCR-CPU), das die Scanner-Gruppe (121) kontrolliert.

Außen, wie schon gesagt, ist die Prozessorkarte (15 PC-CPU) mit der Tastatur (2-KB), Maus (3 MAUS) und dem Bildschirm (4-DIS) verbindbar.

Bei Vorhandensein des zweiten Prozessors "dual processor computer" dient ein Prozessor der normalen Übersetzungsroutine von (15-PC-CPU) und ein Prozessor (14-OCR-CPU) arbeitet parallel und ist daher auch fähig, zu speichern, während die Übersetzung durch den Hauptprozessor weitergeht.

Daher kann man überlappend arbeiten und während man übersetzt oder mit dem Computer in WP arbeitet, auch anderes tun, zum Beispiel scannen, drucken und anderes.

Um zu Figuren von 6 bis 11 zurückzukommen, sieht man, dass in dem spezifischen Fall das bidirektionale Modul "English-Italian-English" angegeben ist. Es kann als auch "stand alone" arbeiten und ist mit F1 angegeben, wobei es dort viele dieser Module gibt, jedes für Sprachenpaarkombination und mit derselben Form mit nebeneinanderliegenden "T"-förmigen parallelen Felderpaaren mit der Kontrollleiste auf dem oberen Teil.

Die Übersetzungsphasen mit interaktivem Selbstlernen sind die folgenden:

  • a1. Eingabe des englischen Textes in das linke Feld auf die gewünschte Art (Textimport, kopieren und einkleben, schreiben oder auch von dem automatischen Scanning-System mit Buchstabenerkennungssystem (121-OCR) kommend, Wahl des interaktiven Übersetzungsmodus (Total Quality) durch Drücken des Knopfes TQ und Beginn der Übersetzung;
  • a2. nach der automatischen Übersetzung des ersten Satzes erscheint automatisch besagtes interaktives Fenster 46 und zeigt an (F1-6):
  • – in der ersten Zeile eine Zahlenreihe, die in dem spezifischen Fall angibt, dass der Satz Wort für Wort (1·4 = 4) übersetzt worden ist, da keine vorgespeicherten Satzteilstücke gefunden wurden (im Falle von 4 dagegen hatte der Satz, der länger war, die Zahlenreihe 1·3 + 6 + 1·1 + 3 + 3, d. h. die ersten drei Wörter wurden einzeln übersetzt, dann eine Reihe von 6 Wörtern, dann ein einzelnes Wort und dann zwei Reihen von je 3 Wörtern.

    Das so zusammengesetzte Puzzle hat den folgenden Satz ergeben, der, wie man sieht, von annehmbarer Qualität ist;
  • – in der zweiten Zeile den zu übersetzenden Satz (Eingabesatz);
  • – in der dritten Zeile den durch die Bedienperson zu kontrollierenden automatisch übersetzten Satz.
  • a3. (Ref.F2) die Bedienperson korrigiert den nicht akzeptierten Satzteil (geliefert vom Computersystem = Verarbeitungssystem), der markiert (4631 F2-7) ist;
  • a4. (Ref.F3) Die Bedienperson hat entweder die Möglichkeit, durch Klicken auf "OK" (464) weiterzumachen, oder auszusteigen durch Drücken auf "Cancel" (465):
  • – wenn er auf "Cancel" drückt, fragt das System entweder optional, ob er eines der gerade übersetzten Wörter (der Eingabe) nachschlagen möchte, um Übersetzungsalternativen zu erhalten, oder die Übersetzung hält an und das bisher Übersetzte wird im Akkumulator gesammelt;
  • – wenn er "OK" drückt, erscheint das Fenster von F3-8, in dem man sieht, dass in Zeile 2 nur das richtige Satzteil erscheint, und es wird gebeten, das entsprechende Original-(Eingabe-)Satzteil entsprechend Zeile 2 anzupassen (einzugrenzen), und in der dritten Zeile wird ein Wortart-Code vorgeschlagen;
  • a5. (Ref.F4) Durch Markieren (Identifizieren, z. B. Wählen) des Teilstücks, das dem Teil des zu übersetzenden Satzes (und zwar des Eingabesatzes 4621-F4) entspricht, in der ersten Zeile und durch Klicken auf "OK" (F4-9);
  • a6. 10 (Ref.F5) erscheint, bei der die Bedienperson in drei Zeilen die Eingabe überprüfen muss (46214631), in dem spezifischen Fall verbessert sie von "sofs" (automatisch durch den Prozessor geliefert, weil das Wort auf "a" endet) = Substantiv Femininum Singular in "soms" = Substantiv Maskulinum Singular (4632), und durch Klicken auf "OK" (464) wird die Neueingabe automatisch in dem interaktiven Speicher (FM 12) gespeichert, der folgendes umfasst:
  • – das Feld des ersten Teilworts für die Suche (FM1), das Feld des Teilstücks, das dem ersten Wort folgt (FM2), das Feld der Übersetzung (FM3), das Feld des Wortart-Codes (FM4), wobei des weiteren ein Personalisierungsfeld (FM5) vorgesehen ist, abhängig von dem gewählten Sektor oder Arbeitsbereich (DM);
  • a7 11 (Ref.F6), der komplette und vollkommen übersetzte und kontrollierte Satz erscheint im linken Feld, und das interaktive Fenster erscheint wieder und bietet dem Übersetzer die Überprüfung des nächsten Satzes an, und so weiter.

Dieses System ergab folgendes:

  • – eine praktisch perfekte Übersetzung, kontrolliert durch die Bedienperson;
  • – ständiges Lernen der korrigierten Teilsätze, so dass der Computer einmal gemachte Fehler nicht mehr wiederholt;
  • – die Übersetzungszeit wird stark verringert, teils um mehr als 50%, und dies bei höchster Qualität.

Beim TQ = "Total Quality"-System wurden keine grundlegende Fehler mehr gefunden (wie zum Beispiel die Wiederholung von guten Übersetzungen wie im Fenster von 11, so kann man für die automatische Übersetzung und Nachkorrektur = "Nacheditieren" wählen, so dass man immer mit demselben Verfahren die Korrekturen speichern kann.

Bei der Vorzugslösung ist der Scanner (121) im wesentlichen an der Seite plaziert, mit einer Papierbahn im wesentlichen um den Einlesekopf (127) herum, wobei das Papier beim Scanning (P) einer im wesentlichen "C"-förmigen Bahn folgt, indem es auf derselben Seite ein- und austritt (P), auf der Computerseite, wobei es sich um den Einlesekopf (127) dreht. Auf diese Weise entsteht der sehr große Vorteil, dass man den Mittelteil der Scannergruppe (122) herausziehen kann, der zu diesem Zweck seitlich innerhalb des "C"-ähnlichen Gehäuses (126) eingeschlossen ist, zwecks leichter Durchführung der Wartung und Herausziehens eines eventuell festgeklemmten Blechs.

Tatsächlich ist der Computer dadurch gekennzeichnet, dass besagte Scannergruppe (121) im wesentlichen aus einem "C"-ähnlichen Gehäuse als Papierführung (P) besteht, außen (126), wobei das Innenteil (122), das den Einlesekopf (127) und das Papiervorrücksystem (123124/124'/124''125) enthält, seitlich eingesetzt wird und seitlich herausziehbar ist.


Anspruch[de]
  1. Ein Verfahren zur automatischen Übersetzung zur Verwendung in einem automatischen Übersetzungssystem mit

    interaktivem Fenster, das es dem Benutzer erlaubt, Informationen bezüglich eines bestimmten Teils des zu übersetzenden Eingabesatzes einzugeben und

    zwei Rollfelder (455, 456), eins für den zu übersetzenden Text und eins für den übersetzten Text, mit den folgenden Phasen:

    a) – nach der automatischen Übersetzung des Satzes erscheint im Übersetzungssystem automatisch ein interaktives erstes Fenster (46) mit mindestens:

    – in einer Zeile der Eingabesatz (462);

    – in einer anderen Zeile die von der Bedienperson zu kontrollierende automatische Übersetzung (463);

    b) – im Fenster (46) korrigiert die Bedienperson die Übersetzung und hebt das Bruchstück des Satzes, das besagte Korrektur enthält, hervor (4631);

    c) – im Übersetzungssystem erscheint ein weiteres Fenster mit:

    – besagtem Eingabesatz (462);

    – dem vorher ausgewählten Bruchstück der Übersetzung, das die Berichtigung enthält (4631);

    – einem vorgeschlagenen Wortart-Code (4632, FM4) unter Bezug auf besagtes Teilstück (4632);

    d) – in demselbem Fenster wählt die Bedienperson das entsprechende Teilstück in besagtem Eingabesatz, für das sie besagte Informationen (4621) eingeben möchte;

    e) – es erscheint ein weiteres Fenster, in dem

    – in drei Zeilen die Bedienperson besagte Informationen (46214631) überprüfen kann sowie gegebenfalls den Wortart-Code (4632, FM4) korrigieren, der automatisch in einem interaktiven Speicher (FM) gespeichert wird, zur

    automatischen Wiederverwendung in späteren Übersetzungen,

    mindestens:

    – (I) ein Feld für das erste Wort des Eingabeteilstücks (4621, FM1),

    – (II) ein Feld für das Eingabeteilstück, das besagtem erstem Eingabewort (4621, FM2) folgt,

    – (III) ein Feld für die richtige Übersetzung (4631, FM3),

    – (IV) ein Feld für besagten Wortart-Code (4632, FM4),

    f) – wobei besagter Wortart-Code (4632-FM4) in späteren Übersetzungen vom automatischen Übersetzungssystem als Anweisung wiederverwendet wird, so dass besagtes Satzteil (4631) automatisch entsprechend dem Kontext abgeändert wird; der übersetzte und kontrollierte Satz wird, so, wie er durch die Bedienperson in besagtem ersten Fenster in der vorigen Phase b) korrigiert wurde, in das Übersetzungseingabefeld (456) eingegeben.
  2. Automatisches Übersetzungsverfahren nach Anspruch 1, wobei über den simultan ablaufbaren Rollfeldern (455456) eine T-förmige Kontrollleiste (451, 452, 454, ...) vorgesehen ist, wobei der obere Teil des "T"s der Kontrollleiste entspricht, die virtuelle Kontrollknöpfe (451, 452, 454, ...) umfasst, und der Stiel des "T" das rechte Feld (456) von dem linken Feld (455) von besagtem Paar von simultan ablaufbaren Rollfeldern (455456) abteilt.
  3. Ein Übersetzungscomputer (1), der gemäß dem automatischen Übersetzungsverfahren nach Anspruch 1 arbeitet, mit

    einem Scannermittel (121), das in sein Gehäuse (1) integriert ist, verbunden mit einem OCR-System zur Buchstabenerkennung, wobei das Computergehäuse einen seitlichen Schlitz (12) aufweist, um das einzulesende Papier (P) einzugeben,

    wobei der besagte integrierte Scanner (121) eine Blattbahn um einen Lesekopf (127) herum aufweist, so dass das Blatt (P) gezwungen wird, einer im wesentlichen "C"-förmigen Bahn zu folgen, so dass es auf derselben Seite des Computergehäuses ein- und austritt,

    wobei das Innenteil (122) den Lesekopf (127) und das Papiervorrücksystem (123, 124, 124', 124'', 125) enthält, das seitlich ausziehbar ist,

    und der Computer (1) einen zweiten Prozessor (14-OCR-CPU) zum OCR-Einlesen und den Scanner (121) aufweist, zusätzlich zu einem Hauptprozessor (15-PC-CPU) für das Übersetzungssystem.
  4. Ein Übersetzungscomputer nach dem vorherigen Anspruch, bei dem eine Druckvorrichtung mit Ausgabeschlitz (13) für das bedruckte Papier (13) auf der Gehäuseseite in sein Gehäuse integriert ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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