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Dokumentenidentifikation DE10023751B4 20.07.2006
Titel Doppelseiten-Bild-Ausrichtung
Anmelder Hewlett-Packard Development Co., L.P., Houston, Tex., US
Erfinder Wibbels, Mark, Boise, Id., US;
Heath, Kenneth E., Boise, Id., US;
Loewen, Victor, Eagle, Id., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Anmeldedatum 15.05.2000
DE-Aktenzeichen 10023751
Offenlegungstag 18.01.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 20.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.07.2006
IPC-Hauptklasse G03G 13/23(2006.01)A, F, I, 20060309, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G03G 15/23(2006.01)A, L, I, 20060309, B, H, DE   G03G 15/00(2006.01)A, L, I, 20060309, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Verfahren zum Ausrichten von doppelseitigen Bildern in einer Bilderzeugungsvorrichtung, wie z. B. einem Drucker oder einem Kopierer, weist eine doppelseitige Bilderzeugung von einem Testblatt mit Markierungen auf jeder Seite des Blatts auf, die Doppelseiten-Bilderzeugungseinstellungsparameter für die Bilderzeugungsvorrichtung liefern, wenn dieselben in einem einzigen visuellen Zusammenhang betrachtet werden. Das Verfahren umfaßt ferner das Modifizieren von Bilderzeugungsparametern der Bilderzeugungsvorrichtung, basierend auf den gelieferten Doppelseiten-Bilderzeugungseinstellungsparametern. Die Markierungen sind auf jeder Seite des Blatts in einem einzigen visuellen Zusammenhang sichtbar, indem bestimmte Markierungen durch das Medium betrachtet werden, als ob das Medium gegen eine Lichtquelle gehalten wird. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfassen die Markierungen auf jeder Seite des Blatts jeweilige Abschnitte einer Nonius-Skala. Die Bilderzeugungsparameter werden durch Eingeben der Einstellungsparameter an einem Steuerfeld der Bilderzeugungsvorrichtung modifiziert. Die modifizierten Bilderzeugungsparameter weisen Zeitparameter auf, die dem Verfahren des Schreibens von Daten in der Bilderzeugungsvorrichtung zugeordnet sind. Zusätzlich zu dem Verfahren umfaßt eine Bilderzeugungsvorrichtung Komponenten, Daten und ausführbare Befehle, die zum Implementieren des oben beschriebenen Verfahrens notwendig sind.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Bilderzeugungsvorrichtungen und insbesondere auf das Ausrichten von doppelseitigen Bildern oder Duplex-Bildern in einem Drucker.

Wie es in der Technik bekannt ist, umfaßt das einseitige Drucken oder Simplex-Drucken das Drucken oder die Bilderzeugung von lediglich einer einzigen Seite einer Medienseite oder eines Medienblatts. Das doppelseitige Drucken oder Duplex-Drucken umfaßt jedoch das Drucken oder die Bilderzeugung auf beiden Seiten der Seite oder des Blattmediums. Sowohl das einseitige als auch das doppelseitige Drucken sind in der Technik der Drucker, Kopierer und Faksimile-Geräte und dergleichen gut bekannt.

Beim doppelseitigen Drucken ist die Ausrichtung der Bilder auf der Vorder- und Rückseite der Seite problematisch. Wenn beispielsweise ein Stapel von Seiten gefaltet wird, um eine Broschüre herzustellen, wird die Rückseite einer Seite 1 gemeinsam einen Rand mit der Vorderseite der Seite 2 verwenden. Folglich wird eine Fehlausrichtung der Vorderseiten- und Rückseiten-Bilder eine nicht wünschenswerte sichtbare Stufe am Rand erzeugen.

Herkömmliche Bild-Ausrichtungs- oder Registrierungs-Technologien (Passungs-Technologien) konzentrieren sich auf die korrekte Registrierungs- oder Bild-Plazierung für jede Seite einer Seite, so daß die Vorderseiten- und Rückseiten-Bilder korrekt ausgerichtet sind. Das Erreichen einer akzeptierbaren einseitigen Registrierung, so daß die doppelseitigen Seiten ebenfalls akzeptierbar ausgerichtet sind, ist jedoch untragbar komplex und aufwendig.

Zusätzlich kann das Verbessern der Beständigkeit der einseitigen Registrierung, um die doppelseitige Registrierung zu verbessern, keine kleinen Fehler der Papiergröße kompensieren. Da das doppelseitige Verfahren die Seite wendet, um die zweite Seite abzubilden, werden beide Kanten der Seite (relativ zu der Medienverarbeitungsrichtung in der Bilderzeugungsvorrichtung) für ein Positionieren der Seite in dem Drucker verwendet. Wenn folglich die Abmessung des Papiers variiert oder relativ zu einer gegebenen Größe inkorrekt ist, werden die Vorder- und Rückseitenbilder um den Betrag des Seitenabmessungsfehlers verschoben. Obwohl ein Papierabmessungsfehler klein sein kann, sind derartig kleine Fehler bei der Vorderseiten- und Rückseiten-Bildausrichtung sehr sichtbar.

Die US-A-4,744,524 beschreibt eine Anordnung zum Treiben einer Mehrzahl von Druckern in einer Tandem-Anordnung. Um bei einer solchen Anordnung sicherzustellen, dass die Druckdaten beim zweiseitigen Drucken zueinander ausgerichtet auf die Blätter durch alle Drucker übertragen werden, wird nach einem Initialisierungsvorgang auf jedes n-te Blatt eine permanente Synchronisierungsmarkierung aufgebracht. Die Synchronisierungsmarkierung wird zunächst durch einen ersten Drucker auf einer ersten Seite aufgebracht, und dann, beim Eintritt in den nächsten Drucker, auf die Rückseite aufgebracht, an der gleichen Stelle, an der die erste Markierung aufgebracht wurde. Basierend auf einem visuellen Vergleich der aufgedruckten Markierungen auf der Vorderseite und auf der Rückseite kann ein Betreiber erkennen, ob die Daten korrekt angeordnet sind.

Die US-A-5,909,235 beschreibt ein Verfahren zur Ausrichtung einer Mehrzahl von Bildern, die auf eine Vorlage aufgedruckt werden sollen. Auf einer belichtbaren Oberfläche werden farbige und nicht-farbige Ausrichtungsmarkierungen aufgebracht und mittels einer Reflexionsmessung ausgewertet, um eine ordnungsgemäße Ausrichtung der aufzubringenden Bilder sicherzustellen.

Die US-A-4,511,242 beschreibt eine elektronische Ausrichtung für eine Papierverarbeitungsvorrichtung, wobei hier Nonius-Kalibrierungsmarkierungen, die zum einen auf einer Glasauflage und zum anderen auf einer Kopie vorgesehen sind, verglichen werden, um eine Ausrichtung des Papiers festzustellen und ggf. einzustellen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes Verfahren zum Ausrichten von doppelseitigen Bildern in einer Bilderzeugungsvorrichtung und eine verbesserte Bilderzeugungsvorrichtung zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Ausrichten von doppelseitigen Bildern in einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 und eine Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 13 gelöst.

Gemäß Prinzipien der vorliegenden bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt ein Verfahren zum Ausrichten von doppelseitigen Bildern in einer Bilderzeugungsvorrichtung, wie z. B. einem Drucker oder einem Kopierer, das Erzeugen von ersten Begrenzungselementen auf einer ersten Seite eines Mediums, das Erzeugen von zweiten Begrenzungselementen auf einer zweiten Seite des Mediums, das Vergleichen der ersten und der zweiten Begrenzungselemente in einem einzigen visuellen Zusammenhang, um zu bestimmen, welches erste Begrenzungselement am engsten mit welchem zweiten Begrenzungselement ausgerichtet ist, das Bestimmen von Korrekturmarkierungen basierend darauf, welches erste Begrenzungselement am engsten mit welchem zweiten Begrenzungselement ausgerichtet ist, und das Modifizieren von Bilderzeugungsparametern der Bilderzeugungsvorrichtung basierend auf den Korrekturmarkierungen. Das erste und das zweite Begrenzungselement werden in einem einzigen visuellen Zusammenhang betrachtet, indem die zweiten Begrenzungselemente durch das Medium beobachtet werden, als ob das Medium gegen eine Lichtquelle gehalten wird.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfassen die ersten Begrenzungselemente ferner einen ersten Abschnitt einer Nonius-Skala oder Vernier-Skala, und die zweiten Begrenzungselemente umfassen einen zweiten Abschnitt der Nonius-Skala. Zusätzlich wird die Korrekturmarkierung an einem Steuerfeld oder einer Steuertafel der Bilderzeugungsvorrichtung eingegeben und durch die Vorrichtungs-Firmware verwendet, um die Bilderzeugungsparameter zu modifizieren, um Vorderseiten- und Rückseiten (Doppelseiten-) Bilder auf einem Blatt in eine ordnungsgemäße Ausrichtung bezüglich einander zu verschieben. Insbesondere umfassen die modifizierten Bilderzeugungsparameter Zeitparameter, die dem Verfahren des Schreibens von Daten in die Bilderzeugungsvorrichtung zugeordnet sind.

Gemäß weiteren Prinzipien der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Bilderzeugungsvorrichtung Komponenten, Daten und ausführbare Befehle, die zum Implementieren des oben beschriebenen Verfahrens notwendig sind.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 eine Querschnittsansicht als ein schematisches Diagramm eines Farblaserdruckers, der die Prinzipien der vorliegenden Erfindung für die doppelseitigen Bildausrichtung verwendet;

2 ein Diagramm einer Nonius-Skala, die auf ein Medienblatt durch den Drucker von 1 doppelseitig abgebildet ist, einschließlich einem ersten Abschnitt der Skala, der auf einer Vorderseite des Mediums erzeugt ist, und einem zweiten Abschnitt der Skala, der auf einer Rückseite des Mediums aberzeugt ist und durch das Medium (in gestrichelten Linien gezeigt) sichtbar ist;

3A ein Diagramm von lediglich dem ersten Abschnitt der Nonius-Skala von 2, der auf der Vorderseite des Blattmediums erzeugt ist;

3B ein Diagramm von lediglich dem zweiten Abschnitt der Nonius-Skala von 2, der auf die Rückseite des Blattmediums abgebildet ist; und

4 ein Flußdiagramm, das ein bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung darstellt.

1 ist eine Querschnittsansicht als ein schematisches Diagramm einer Bilderzeugungsvorrichtung 10, die die Prinzipien der vorliegenden Erfindung verwendet. Obwohl die Bilderzeugungsvorrichtung 10 hierin als ein karussellbasierter Farblaserdrucker mit doppelseitigen Fähigkeiten gezeigt und erörtert ist, ist es für Fachleute offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung gleichermaßen auf Bilderzeugungsvorrichtungen, farbig oder monochrom, wie z. B. Tintenstrahldrucker, Fotokopierer, Faksimile-Geräte und dergleichen, und auf In-Line-Farb-Elektrophotographie- (EP-) Vorrichtungen, EP-Vorrichtungen, die einen Zwischenübertragungsriemen oder keine Zwischenübertragungsvorrichtung verwenden, einzel- oder doppelt-geheizte Fixierrollenkonfigurationen und ferner auf Doppelseiten-Vorrichtungen, Doppelseiten-Wege und Doppelseiten-Konfigurationen anwendbar ist, die über dieselben hinausgehen, die hierin gezeigt und beschrieben sind. zusätzlich umfaßt die Erörterung der Blattmedien allgemein lichtundurchlässige und transparente Medien, unabhängig davon, ob dieselben Papierblätter, Kunststoffblätter, wie z. B. Overhead-Transparentfolien, Pergamentblätter, Umschläge, Kartenpapierstoff und dergleichen sind, die herkömmlicherweise in Bilderzeugungsvorrichtungen verarbeitet werden. Außerdem sind viele herkömmliche Komponenten in der Zeichnung weggelassen, um eine Klarheit bezüglich des allgemeinen Wechselspiels der Komponenten und der Medienverarbeitungswege für das doppelseitige Drucken zu erhalten, wenn sich dieselben auf die vorliegende Erfindung beziehen.

Nun weiter bezugnehmend auf 1 ist ein Drucker 10 ein Farblaserdrucker und derselbe umfaßt ein Entwicklerkarussell 15, eine optische photoleitfähige Trommel (OPC; OPC = Optical Photoconductive Drum) 20, eine Laseroptik 25, einen Laserstrahl 30 zum Entladen der Trommel 20 und eine Zwischenübertragungstrommel (ITD; ITD = Intermediate Transfer Drum) 35. Ein Cyan- (C) Entwickler 40, ein Magenta- (M) Entwickler 42, ein Gelb- (Y) Entwickler 44 und ein Schwarz- (K) Entwickler 46 sind jeweils an dem Entwicklerkarussell 15 in einer jeweiligen Entwicklerstation angebracht. Ein Formatierer 50 empfängt Druckdaten von einem Hostsystem (nicht gezeigt) und erzeugt einen Rasterdruckdatenstrom. Der Rasterdruckdatenstrom wird zu der Vorrichtungssteuerung 52 für eine Umwandlung in ein geeignetes Format zum Steuern des Pulsens des Laserstrahls 30 gesendet. Das Steuerfeld 54 ist auf einer äußeren Oberfläche des Druckers 10 angeordnet und mit einem Formatierer 50 gekoppelt, um es zu ermöglichen, daß ein Benutzer direkt mit dem Drucker 10 in Wechselwirkung tritt und denselben steuert. Das Steuerfeld 54 umfaßt Knöpfe, Schalter oder dergleichen und einen Anzeigebereich, wie z. B. eine Flüssigkristallanzeige (LCD; LCD = Liquid Crystal Display). Eine Firmware 56 speichert Daten und Routinen, um den Betrieb des Druckers 10 zu ermöglichen. Die Firmware 56 umfaßt insbesondere Daten, Routinen und/oder ausführbare Befehle, um eine doppelseitige Bildausrichtung in dem Drucker 10 gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Es sei jedoch bemerkt, daß die Daten, Routinen und/oder ausführbaren Befehle, die in der Firmware 56 zum Ermöglichen der vorliegenden Erfindung gespeichert sind, ferner in Software implementiert oder in Hardwarekomponenten entworfen sein können, wie es für Fachleute offensichtlich ist.

Der Drucker 10 umfaßt ferner einen Medieneingabebehälter 60 und ein vorgespanntes Bett 65 zum Halten von Blattmedien, die durch den Drucker verarbeitet werden sollen. Ein Ausgabebehälter 70 empfängt die bildverarbeiteten Medien. Obwohl der Drucker 10 mit einem Eingabebehälter 60 und einem Ausgabebehälter 70 gezeigt ist, ist es offensichtlich, daß mehrere Eingabe- oder Ausgabe-Behälter möglich sind. Ein Sensor 75 erfaßt, ob Medien in dem Bett 65 verfügbar sind. Eine Doppelseiten-Handhabungseinrichtung 80 und ein Doppelseiten-Blattmedienweg 85, 90, 95, 97 ermöglichen eine doppelseitige Bilderzeugung in dem Drucker 10.

Der Drucker 10 erzeugt ein gedrucktes Bild auf einem Blattmedium 80, indem zuerst eine der vier Farbebenen CMYK auf die photoleitfähige Trommel 20 gedruckt wird, und dann dieses Ebenenbild unmittelbar auf die ITD 35 übertragen wird. Sobald das Bild übertragen wurde, wird eine nächste Farbebene auf die Trommel 20 gedruckt und dann wiederum unmittelbar zu der ITD 35 über das vorhergehende Farbebenenbild übertragen. Dieses Verfahren wird für jede Farbebene wiederholt, die erforderlich ist, um das Bild zu erzeugen. Sobald alle Farbebenen auf die ITD 35 gedruckt sind, werden dieselben auf das Blattmedium 100 übertragen, um ein vollfarbbild auf demselben zu erzeugen.

Um weiter die allgemeinen Arbeitsweisen des Druckers 10 zu erklären, wird bei der Einleitung eines einseitigen (Nicht-Doppelseiten-) Druckauftrags das Blatt 100 aus dem Bett 65 durch die Aufnahmerolle 105 aufgenommen und durch die Transportrollen 110 und die Pilgerrollen oder Schrägrollen 115 zu der Übertragungsrolle 120 und zu der IDT 35 für eine Bilderzeugung auf dem Blatt auf einer ersten Seite weitergeleitet. Sobald das Bild auf die erste Seite übertragen ist, läuft das Blatt 100 weiter entlang des Medienverarbeitungswegs 112 durch die Fixiererrollen 125, bei denen der Toner an dem Blatt fixiert wird. Anschließend wird das Blatt 100 entlang des Medienwegs 130 durch die Transportrollen 135, 140 und schließlich zu dem Ausgabefach 70 weitergeleitet.

Bei der Einleitung eines doppelseitigen Druckauftrags wird der gleiche Anfangsverarbeitungsweg 112, der gerade für das Nicht-Doppelseiten-Drucken beschrieben wurde, verfolgt. Die zweite Seite ("Rück"-Seite) des Blatts 100 wird zuerst abgebildet, und dann wird das Blatt nach unten in den Doppelseiten-Weg 85, 90, 95 gerichtet. Anschließend wird das Blatt 100 zurück auf den Weg 95 und 90 zu dem Weg 97 für eine Erfassung und Blattausrichtung durch die Doppelseiten-Handhabungseinrichtung 80 gebracht. Wenn dann Daten für eine Bilderzeugung bzw. ein Erzeugen auf der ersten Seite ("Vorder"-Seite) des Blatts 100 bereit sind, wird das Blatt weiter den Weg 97 hinauf durch die Schrägrollen 115 und zurück zu der Übertragungsrolle 120 zum Erzeugen der ersten Seite transportiert. Aufgrund des invertierenden Effekts, der an dem Blatt aufgrund dessen aufgetreten ist, daß dasselbe nach unten durch den Doppelseiten-Weg 85, 90, 95 und zurück durch den Weg 97 und die Doppelseiten-Handhabungseinrichtung 80 gezogen wurde, wird die erste Seite nun für eine Bilderzeugung vorgelegt. Anschließend wird die erste Seite fixiert 125 und das Blatt läuft weiter den Weg 130 hinauf und wird in das Ausgabefach 70 ausgeworfen, wobei die erste Seite (die "Vorder"-Seite) nach unten gerichtet ist.

Der Drucker 10 erzeugt nun gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung visuell ausgerichtete doppelseitige Bilder, d. h. ein Vorderseitenbild eines Blattmediums wird mit einem Rückseitenbild des Blatts visuell ausgerichtet, indem eine Testblatt-Doppel-Seite mit Markierungen auf jeder Seite der Seite erzeugt wird, die Einstellungsparameter für den Drucker 10 zum Ausrichten von doppelseitigen Bildern liefern. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Medienblatt 100 ein herkömmliches nicht-lichtundurchlässiges Medium, das eine visuelle Erfassung eines Bilds ermöglicht, das auf einer Rückseite des Blatts erzeugt wird, wenn das Blatt von der Vorderseite betrachtet wird, wie es z. B. der Fall ist, wenn das Blatt gegen eine Lichtquelle gehalten wird. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfassen die Markierungen, die auf jede Seite des Blatts 100 gedruckt sind, ferner Abschnitte einer Nonius-Skala mit Einstellungsmarkierungen, die inkrementelle Einstellungen anzeigen, die an dem Drucker 10 zum Ausrichten von Bildern auf einem doppelseitigen Blatt durchgeführt werden müssen. Die Nonius-Skala, die auf der Vorderseite erzeugt ist, wird durch einen Benutzer relativ zu dem Abschnitt der Skala, der auf der Rückseite erzeugt ist und der durch das Blatt sichtbar ist, visuell untersucht. Basierend auf der wiederholbaren Fehlausrichtung der Skalen werden ausgewählte Einstellungsmarkierungen manuell in den Drucker 10 über das Steuerfeld 54 und eine Firmware 56 eingegeben, um die Doppelseiten-Bildausrichtungs- (Registrierungs-) Parameter des Druckers 10 zu modifizieren/korrigieren.

Bezugnehmend nun auf 2 ist eine bevorzugte Nonius-Skala 205 als durch die vorliegende Erfindung auf dem Testblatt 100 für eine Doppelseiten-Bildausrichtung implementiert dargestellt. Obwohl die Nonius-Skala 205 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt, sind andere Begrenzungs-Konfigurationen oder -Elemente ähnlich anwendbar. Die Skala 205 umfaßt X- bzw. Y-Achsen-Ausrichtungsmarkierungen 210, 215, die auf eine erste (vordere) Seite des Blatts 100 gedruckt sind. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel sind lediglich X-Achsen- oder lediglich Y-Achsen-Ausrichtungsmarkierungen auf das Blatt 100 gedruckt. Bei noch einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel wird jede Achse auf einem getrennten Blatt erzeugt; mit anderen Worten werden die X-Achsen-Markierungen auf einem ersten Blatt und die Y-Achsen-Markierungen auf einem zweiten Blatt erzeugt.

Erfindungsgemäß ist, wie gezeigt, jede Begrenzungslinie (Element) 220 jeder Achse mit einer Beschriftung oder einer Korrekturmarkierung 225, 230 gekennzeichnet, die einen Korrekturparameter oder einen Korrekturwert zum Einstellen der Doppelseiten-Ausrichtung des Druckers 10 anzeigt. Um die Klarheit der Zeichnung beizubehalten, sind lediglich wenige ausgewählte Begrenzungslinien in jeder Achse durch die Bezugsziffer 220 gekennzeichnet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Beschriftungsmarkierungen positive und negative Korrekturwertzahlen 225, 230. Andere Beschriftungs- oder Korrektur-Markierungen sind jedoch ähnlich möglich, unabhängig davon, ob dieselben klar einen tatsächlichen Korrekturwert anzeigen oder nicht anzeigen. Beispielsweise können alphabetische, alphanumerische oder andere graphisch definierte Beschriftungen willkürlich jeder Begrenzungslinie 220 zugewiesen werden. Alternativ sind die Begrenzungslinien selbst als Beschriftungsmarkierungen gebildet. Unabhängig davon, welche Markierungen oder welche Beschriftung verwendet wird, zeigen dieselben oder zeigt dieselbe in jedem -Fall einen Parameter an, der in das Steuerfeld 54 zum Modifizieren der Doppelseiten-Bilderzeugungs-Ausrichtungscharakteristika des Druckers 10 eingegeben wird (oder bei demselben identifiziert wird).

Auf der zweiten Seite (der Rückseite) des Blatts 100 wird ein zweiter Abschnitt der Nonius-Skala 205 durch den Drucker 10 doppelseitig erzeugt und umfaßt ferner X- bzw. Y-Achsen-Ausrichtungsmarkierungen (Beschriftungslinien) 235. Um eine Klarheit der Zeichnung beizubehalten, sind wiederum lediglich wenige ausgewählte der Begrenzungslinien in jeder Achse mit der Bezugsziffer 235 gekennzeichnet. Die Begrenzungslinien 235 sind in gestrichelten Linien gezeigt, um anzuzeigen, daß, obwohl dieselben in durchgezogenen Linien auf der Rückseite des Blatts 100 gedruckt werden, dieselben durch das Blatt 100 von der Vorderseite des Blatts betrachtet sichtbar sind. In diesem Zusammenhang sind die Linien 235 am besten sichtbar, wenn das Blatt 100 nicht vollständig lichtundurchlässig ist, sondern mindestens eine bestimmte

Transparenzcharakteristik beibehält, wie es z. B. bei herkömmlichen weißen Blattmedien vorgefunden wird, die allgemein bei Druckern und Kopierern verwendet werden. Zusätzlich sind die Linien 235 am besten sichtbar, wenn das Blatt 100 gegen eine Lichtquelle gehalten wird.

Dann wird der Abstand, der zwischen jeder Begrenzungslinie 220 besteht, basierend auf bekannten Doppelseiten-Druck-Ausrichtungsvariationen (Fehlern), die typischerweise bezüglich des Druckers 10 auftreten, bestimmt. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der bekannte Wert als eine Basis für das Einrichten eines bevorzugten Abstands zwischen jeder Begrenzungslinie 220 grob verdoppelt. Wenn es beispielsweise aus einem Testen oder aus einem Spezifikationsbericht bekannt ist, daß der Drucker 100 eine Doppelseiten-Druck-Ausrichtungsvariation (Fehler) von etwa vier (4) mm besitzt (d. h. eine Einseiten-Druck-Ausrichtungsvariation (Fehler) von etwa zwei (2) mm), dann wird der Abstand zwischen den Begrenzungslinien 220 auf etwa zehn (10) mm eingestellt. Dieser erhöhte Abstand zwischen den Begrenzungslinien der Nonius-Skala 205 ermöglicht es, daß ein unzweideutiger Korrekturwert 225, 230 ungeachtet dessen bestimmt wird, welche Strecke sich die Vorderseiten- und Rückseiten-Bilder relativ zueinander bewegt haben, wenn dieselben fehlausgerichtet sind.

Die Nonius-Skala 205 wird für eine Ausrichtung sowohl in der Bewegungs- (X-Achsen-) als auch der Verarbeitungs- (Y-Achsen-) Richtung visuell untersucht, und der Korrekturwert 225, 230, der den Begrenzungslinien 220, 235 in der Nonius-Skala 205 zugeordnet ist, die sich auf der Vorderseite und der Rückseite der Seite aufreihen, wird in das Steuerfeld 54 des Druckers 10 eingegeben. In dieser Hinsicht sind in 2 die Begrenzungslinien 220, 235, auf die mit "A" Bezug genommen wird und die dem Korrekturwert "-1" auf der X-Achse zugeordnet sind, und die Begrenzungslinien 220, 235, auf die mit "B" Bezug genommen wird und die dem Korrekturwert "+0" auf der Y-Achse zugeordnet sind, am engsten ausgerichtet.

Folglich wird eine "-1" an dem Steuerfeld 54 eingegeben, um die Registrierung/Ausrichtung für die X-Achse zu korrigieren, und eine "+0" wird bei dem Steuerfeld für die Y-Achse eingegeben (oder nicht eingegeben, was anzeigt, daß keine Ausrichtungskorrektur erforderlich ist). Mit diesen eingegebenen Korrekturwerten modifiziert der Drucker 10 geeignet die Druckcharakteristika desselben über die Firmware 56, indem die Vorderseiten- und Rückseiten-Bilder verschoben werden, um ein genauer ausgerichtetes doppelseitiges Bild folgend dem Testblatt 100 zu drucken.

Es sei hier wiederum bemerkt, daß die Nonius-Skala 205, die in 2 dargestellt ist, lediglich für die Bezugsmarkierungen exemplarisch ist, die gemäß der vorliegenden Erfindung für Doppelseiten-Ausrichtungs/Registrierungs-Zwecke verwendet werden können. Obwohl die Begrenzungslinien 220, 235 als gerade Linien gezeigt sind, sind beispielsweise andere Markierungen ähnlich möglich, wie z. B. Pfeile, Einführungszeichen, "Plus"-Zeichen, diamantförmige Zeichen oder dergleichen, umfassen jedoch vorzugsweise eine Markierung oder Markierungen, die visuell erfaßbar sind, wenn dieselben relativ zueinander (d. h. die Vorderseitenmarkierungen relativ zu den Rückseitenmarkierungen) ausgerichtet oder nicht-ausgerichtet sind. Zusätzlich wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Nonius-Skala 205 für jeden Medienbehälter 60 erzeugt, der durch den Drucker 10 verwendet wird. Da der Drucker 10 lediglich einen Medienbehälter 60 umfaßt, wird folglich als ein Beispiel lediglich ein einziges Testblatt 100 mit einer darauf doppelseitig erzeugten Nonius-Skala 205 erzeugt. Wenn eine Bilderzeugungsvorrichtung zwei Medienbehälter umfaßt, wird andererseits ein Nonius-Skala-Ausrichtungs/Einstellungs-Blatt spezifisch für jeden Medienbehälter gedruckt.

3A ist ein Diagramm von lediglich dem ersten Abschnitt der Nonius-Skala von 2, der auf der Vorderseite des Blatts 100 erzeugt ist.

3B ist ein Diagramm von lediglich dem zweiten Abschnitt der Nonius-Skala von 2, der auf der Rückseite des Blatts 100 erzeugt ist.

Bezugnehmend nun auf 4 stellt ein Flußdiagramm ein bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung dar. Beim Erörtern von 4 wird auf sachdienliche Elemente von 1, 2, 3A und 3B ferner dort Bezug genommen, wo es geeignet ist. Einleitend 305 erzeugt der Drucker 10 einen ersten Abschnitt der Nonius-Skala 205 auf einer Rückseite des Blatts 100 (siehe 3B). Als nächstes 310 wird das Blatt durch den Doppelseiten-Handhabungseinrichtungs-Weg 85, 90, 95, 97 weitergeleitet, und dann wird ein zweiter Abschnitt der Nonius-Skala 205 auf der Vorderseite des Blatts 100 (siehe 3A) erzeugt.

Es sei hier bemerkt, daß die Verwendung der Ausdrücke "Vorder"-Seite oder "erste" Seite bei dieser Beschreibung relative Ausdrücke betrifft. Mit anderen Worten ist es gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung unwesentlich, welche Seite des Blatts 100 zuerst erzeugt wird, oder welcher Abschnitt der Skala 205 auf welcher Seite des Blatts 100 erzeugt wird. Beispielsweise bilden viele Doppelseiten-fähige Laserdrucker die "Rück"-Seite eines Blatts zuerst ab, dann leiten dieselben das Blatt durch den Doppelseiten-Weg 85, 90, 95 weiter, erzeugen dann die "Vorder"-Seite des Blatts und leiten das Blatt nach außen weiter, um dasselbe nach unten gerichtet in ein Ausgabefach 70 auszuwerfen. Auf der anderen Seiten können andere Bilderzeugungsvorrichtungen die Funktion umkehren. Ungeachtet der/des verwendeten Doppelseiten-Bilderzeugungs-Reihenfolge/Schemas bestehen die wichtigen Prinzipien der vorliegenden Erfindung darin, daß ein erster Abschnitt von meßbaren Markierungen auf einer Seite eines Blatts erzeugt wird und ein zweiter Abschnitt auf der anderen Seite des Blatts erzeugt wird, und dies alles auf eine Art und Weise, daß, wenn ein Abschnitt der Markierungen von einer Seite des Blatts direkt betrachtet wird, der andere Abschnitt der Markierungen auf der anderen Seite des Blatts durch das Blatt derart sichtbar ist, daß beide Abschnitte in einem einzigen visuellen Zusammenhang miteinander beobachtet werden können.

Nachdem das Blatt 100 doppelseitig erzeugt wurde, untersucht 320 ein Benutzer die Nonius-Skala 205 (vorzugsweise) von der Vorderseite, derart, daß sowohl die vorder- als auch rückseitenabgebildeten Abschnitte der Nonius-Skala zusammen in einem einzigen Zusammenhang (der Rückseitenabschnitt der Nonius-Skala ist durch das Blatt von der Vorderseite sichtbar) sichtbar sind. Als nächstes 325 wird bestimmt, welche Vorderseiten-Begrenzungslinien 220 der Nonius-Skala 205 am engsten mit den Rückseiten-Begrenzungslinien 235 ausgerichtet sind, wenn dies durch das Blatt betrachtet wird. Wiederum sind unter Bezugnahme auf 2 die Begrenzungslinien 220, 235, die dem Korrekturwert von "-1" zugeordnet sind (die mit der Bezugsbeschriftung "A" in der Figur gekennzeichnet sind), am engsten in der X-Achse 210 ausgerichtet, und die Begrenzungslinien 220, 235, die dem Korrekturwert von "+0" (der mit der Bezugsbeschriftung "B" in der Figur gekennzeichnet ist) zugeordnet sind, sind am engsten in der Y-Achse 215 ausgerichtet. Anschließend werden die Korrekturwerte 225, 230 von "-1" für die X-Achse und "+0" für die Y-Achse in das Steuerfeld 54 für die Verwendung durch eine Firmware 56 und den Drucker 10 eingegeben 330.

Schließlich verschiebt die Firmware 56 mit den eingegebenen 330 Korrekturwerten die Vorder- und Rückseitenbilder, indem Zeitparameter 335 des Druckers für ein Schreiben von folgenden Bildern eingestellt werden, um eine korrekte Ausrichtung während eines weiteren Doppelseiten-Bildverarbeitens sicherzustellen. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird beispielsweise die Bildplazierung in der Bewegungsrichtung (X-Achse) geändert, indem die Verzögerung zwischen dem Empfangen eines Strahlerfassungssignals und dem Beginn der Bilddaten modifiziert wird (das Strahlerfassungssignal ist dem Strahl 30 zugeordnet, der das Bewegen entlang des OPC 20 beginnt, und der Beginn der Bilddaten ist dem Pulsstrahl 30 zugeordnet, um den OPC 20 zu entladen, um ein latentes Bild auf demselben zu erzeugen). Auf der anderen Seite wird die Bildplazierung in der Verarbeitungsrichtung (Y-Achse) modifiziert, indem die Anzahl der Strahlerfassungen, die zwischen dem ersten Strahlerfassungssignal (an dem oberen Ende der Seite) und dem Beginn der Bilddaten auftreten, erhöht oder verringert wird. Alternativ wird die Verarbeitungsrichtungsbildplazierung eingestellt, indem die zeitliche Abstimmung zwischen dem Papierzuführsignal für eine Übertragung des Papiers (relativ zu dem Medienbehälter 60 oder der Doppelseiten-Handhabungseinrichtung 80) und dem Beginn der Bilderzeugung unter Verwendung des Strahls 30 modifiziert wird. Klarerweise sind jedoch andere Verfahren ähnlicherweise zum Einstellen der X- und Y-Achsen-Doppelseiten-Bilderzeugung ansprechend auf Korrekturwerte 225, 230 möglich. Zusätzlich werden Bildplazierungsmodifikationen relativ zu der verwendeten Bilderzeugungsvorrichtung durchgeführt. Wenn beispielsweise ein Druckkopf-Array mit einer lichtemittierenden Diode bzw. ein LED-Array-Druckkopf anstelle eines Laserstrahls in einer gegebenen Bilderzeugungsvorrichtung verwendet wird, kann die Bildplazierung in der Bewegungsrichtung (X-Achse) durch ein Pixelverschiebeverfahren modifiziert werden. Das Bilderzeugen wird nämlich bei einem LED-Versatz (LED-Offset), wie z. B. bei der LED #5 und nicht bei der LED #1, begonnen.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Ausrichten der in einer Bilderzeugungsvorrichtung (10) doppelseitig auf ein Aufzeichnungsmedium (100) aufgebrachten Bilder, mit folgenden Schritten:

    (a) Erzeugen einer Mehrzahl von ersten Markierungen (220) auf der ersten Seite des Aufzeichnungsmediums (100) und einer Mehrzahl von zweiten Markierungen (235) auf der zweiten Seite des Aufzeichnungsmediums (100) durch die Bilderzeugungsvorrichtung (10), wobei der Abstand der Markierungen der ersten oder der zweiten Mehrzahl von Markierungen untereinander abhängig von einer für die jeweilige Bilderzeugungsvorrichtung (10) spezifischen Doppelseiten-Bildausrichtungsabweichung einstellbar ist, und wobei die Mehrzahl der ersten oder der zweiten Markierungen mit den einzelnen Markierungen (220, 235) jeweils zugeordneten Korrektur-Angaben (225, 230) versehen ist;

    (b) visuelles Vergleichen der Lage der ersten Markierungen (220) auf der ersten Seite des Aufzeichnungsmediums (100) mit der Lage der zweiten Markierungen (235) auf der zweiten Seite des Aufzeichnungsmediums (100) und Erfassen der zugehörigen Korrektur-Angabe (225, 230) und

    (c) Modifizieren von die Lage der Bilder auf dem Aufzeichnungsmedium (100) beeinflussenden Bilderzeugungsparametern der Bilderzeugungsvorrichtung (10) basierend auf der erfassten Korrektur-Angabe (225, 230).
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem die ersten Markierungen einen ersten Abschnitt einer Nonius-Skala (220) umfassen, und die zweiten Markierungen einen zweiten Abschnitt der Nonius-Skala (235) umfassen.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 2, bei dem bei dem visuellen Vergleichen die Lage von ersten Begrenzungselementen (220), die Bestandteil des ersten Abschnitts der Nonius-Skala sind, mit der Lage von zweiten Begrenzungselementen (235), die Bestandteil des zweiten Abschnitts der Nonius-Skala sind, verglichen wird, um bestimmte der ersten Begrenzungselemente zu identifizieren, die am engsten mit bestimmten der zweiten Begrenzungselemente ausgerichtet sind, wobei die zweiten Begrenzungselemente visuell durch das Medium (100) erfasst werden.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, 2, oder 3, bei dem die Korrektur-Angaben (225, 230) den ersten Markierungen (220) zugeordnet sind.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, das ferner das Eingeben von den Korrektur-Angaben (225, 230) entsprechenden Korrekturwerten in die Bilderzeugungsvorrichtung (10) an einem Steuerfeld (54) der Bilderzeugungsvorrichtung zum Modifizieren der Bilderzeugungsparameter der Bilderzeugungsvorrichtung aufweist.
  6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Bilderzeugungsparameter Zeitparameter (335) aufweisen, die einem Verfahren des Abbildens von Daten in der Bilderzeugungsvorrichtung zugeordnet sind.
  7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem das Modifizieren der Bilderzeugungsparameter für ein Bild- verschieben in einer Aufzeichnungsmedium-Bewegungsrichtung das Modifizieren einer Verzögerungszeit (335) zwischen (i) dem Empfangen eines Strahlerfassungssignals, das einer Bewegungslinie des Strahls, die abgebildet werden soll, zugeordnet ist, und (ii) einem Beginn der Bilddaten für die Bewegungslinie aufweist.
  8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das Modifizieren der Bilderzeugungsparameter für ein Bildverschieben in einer Verarbeitungsrichtung das Modifizieren einer Anzahl von Strahlerfassungen, die zwischen (i) einem ersten Strahlerfassungssignal, das ein oberes Ende der Seite anzeigt, und (ii) einem zweiten Strahlerfassungssignal, das einen Beginn der Bilddaten anzeigt, auftreten (335), aufweist.
  9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Modifizieren der Bilderzeugungsparameter für das Bildverschieben in einer Verarbeitungsrichtung das Modifizieren einer zeitlichen Abstimmung (335) zwischen (i) einem Aufzeichnungs-Medienzuführsignal für eine Übertragung der Medien in der Bilderzeugungsvorrichtung und (ii) einem Beginn von Bilddaten aufweist.
  10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Bilderzeugungsvorrichtung (10) ein Drucker, ein Kopierer oder ein Faksimile-Gerät ist.
  11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem die Korrektur-Angaben (225, 230) eine Anweisung zum Modifizieren der Bilderzeugungsparameter der Bilderzeugungsvorrichtung (10) anzeigen.
  12. Computerlesbares Medium mit computerausführbaren Befehlen zum Durchführen der Schritte eines Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11.
  13. Doppelseiten-Bilderzeugungsvorrichtung (10), mit folgenden Merkmalen:

    (a) einer Druckvorrichtung (15, 20, 25, 35, 52), die Bilder auf den beiden Seiten eines Aufzeichnungsmediums (100) erzeugt;

    (b) einer Einrichtung (50, 56) zum Erzeugen einer Mehrzahl erster Markierungen (220) auf der ersten Seite des Aufzeichnungsmediums (100) und einer Mehrzahl von zweiten Markierungen (235) auf der zweiten Seite des Aufzeichnungsmediums (100) und von den ersten oder zweiten Markierungen zugeordneten Korrektur-Angaben (225, 230), wobei der Abstand der Markierungen der ersten oder der zweiten Mehrzahl von Markierungen untereinander abhängig von einer für die jeweilige Bilderzeugungsvorrichtung (10) spezifischen Doppelseiten-Bildausrichtungsabweichung einstellbar ist; und

    (c) einer Einrichtung (54) zum Modifizieren von die Lage der Bilder auf dem Aufzeichnungsmedium (100) beeinflussenden Bilderzeugungsparametern der Bilderzeugungsvorrichtung basierend auf den Korrektur-Angaben (225, 230).
  14. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 13, bei der die Bilderzeugungsvorrichtung (10) ein Drucker, ein Kopierer oder ein Faksimile-Gerät ist.
  15. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 13 oder 14, bei der die ersten Begrenzungselemente (220) einen ersten Abschnitt einer Nonius-Skala aufweisen, und die zweiten Begrenzungselemente (235) einen zweiten Abschnitt der Nonius-Skala aufweisen.
  16. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 13, 14 oder 15, die ein Steuerfeld (54) aufweist, das mit der Druckvorrichtung gekoppelt ist, über das Korrekturwerte eingebbar sind, die zum Modifizierender Bilderzeugungsparameter verwendet werden, und die den Korrektur-Angaben (225, 230), die bestimmten ersten Begrenzungselementen (220) zugeordnet sind, die am engsten mit bestimmten der zweiten Begrenzungselemente (235) ausgerichtet sind, entsprechen.
  17. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 13 bis 16, bei der die Bilderzeugungsparameter Zeitparameter (335) aufweisen, die einem Verfahren zum Abbilden von Daten in der Bilderzeugungsvorrichtung zugeordnet sind.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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