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Dokumentenidentifikation DE60024558T2 20.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001090866
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Handhabung von Ausgabebogen, geeignet zum optimalen Anwählen des Auffangbehälters
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamada, Kenji, Ohta-ku, JP;
Asami, Shinji, Ohta-ku, JP;
Suzuki, Nobuyoshi, Ohta-ku, JP;
Okada, Hiroki, Ohta-ku, JP;
Iida, Junichi, Ohta-ku, JP;
Saitoh, Hiromoto, Ohta-ku, JP
Vertreter Schwabe, Sandmair, Marx, 81677 München
DE-Aktenzeichen 60024558
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.10.2000
EP-Aktenzeichen 001212687
EP-Offenlegungsdatum 11.04.2001
EP date of grant 07.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.07.2006
IPC-Hauptklasse B65H 31/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B65H 31/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B65H 39/11(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND 1. Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Blattausgabehandhabung und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Blattausgabehandhabung, die wirksam zwischen mehreren Auswurftabletts umschalten kann.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Es ist eine Vorrichtung zur Handhabung eines Aufzeichnungsblatts entwickelt worden, das aus einer Bilderzeugungsvorrichtung ausgegeben wird, nachdem diese das Aufzeichnungsblatt bedruckt hat. Eine derartige Vorrichtung wird als eine Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung oder eine Fertigbearbeitungsvorrichtung bezeichnet. Die Bilderzeugungsvorrichtungen, die bedruckte Aufzeichnungsblätter ausgeben, sind Drucker, Kopiergeräte, Faxgeräte, digitale Multifunktions-Kopiergeräte usw.

Ein Beispiel der Fertigbearbeitungsvorrichtung ist in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-26579 beschrieben. Diese beispielhafte Fertigbearbeitungsvorrichtung ist mit einem Auswurftablett und einem inneren Tablett versehen. Nach einer Druckoperation befördert die Vorrichtung das bedruckte Aufzeichnungsblatt entweder zu dem inneren Tablett oder direkt zu dem Auswurftablett. In dem inneren Tablett wird ein Stapel der Aufzeichnungsblätter gerüttelt und bei Bedarf geklammert. Als eine Verbesserung an diesem Beispiel ist das oben erwähnte Auswurftablett so konfiguriert, dass es nach oben und unten bewegt werden kann, damit es eine große Beladungskapazität besitzt.

In den letzten Jahren ist die Digitalisierung von Bilderzeugungsvorrichtungen, wie etwa von Kopiergeräten, stark fortgeschritten. Derartige Geräte des Multifunktionstyps, die wenigstens zwei Funktionen von einer Druckfunktion, einer Kopierfunktion, einer Faxgerätefunktion usw. aufweisen, sind weit verbreitet. Anwender fordern demzufolge immer stärker ein Gerät zum Ausführen von Aufträgen an dem Mehrfunktionsgerät gemäß diesen angestiegenen Funktionen. Folglich besitzen viele Fertigbearbeitungsvorrichtungen mehr als ein Auswurftablett. Eine Fertigbearbeitungsvorrichtung des Typs mit einem Tablett ist z. B. mit einem zusätzlichen Andrucktablett versehen, das feststehend ist und das bedruckte Aufzeichnungsblatt empfängt, das sich durch einen getrennt vorgesehenen Blattweg bewegt. Bei einem weiteren Beispiel ist eine Fertigbearbeitungsvorrichtung mit mehreren Auswurftabletts versehen, auf die von einem einzelnen Auslass zugegriffen werden kann, von dem das bedruckte Aufzeichnungsblatt ausgeworfen wird, wie in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 9-110259 beschrieben ist.

Der zuerst genannte Typ der Fertigbearbeitungsvorrichtung mit dem Andrucktablett kann eine Auftragsunterbrechung ausführen, um z. B. einen ablaufenden Druckauftrag mit einem Kopierauftrag zu unterbrechen, was einen Vorteil darstellt, da ein zweites Tablett vorhanden ist. Bei dieser Vorrichtung kann jedoch das Andrucktablett ein Aufzeichnungsblatt lediglich Blatt für Blatt empfangen. Das Aufzeichnungsblatt, das zu dem Andrucktablett ausgeworfen wird, wird nicht durch einen Fertigbearbeitungsprozess verarbeitet, wie etwa eine Klammerfunktion, eine Stanzoperation usw. Mit anderen Worten, die Fertigbearbeitungsvorrichtung besitzt im Wesentlichen ein Tablett, das die Fertigbearbeitungsmöglichkeiten verbessert.

Bei der zuletzt genannten Fertigbearbeitungsvorrichtung, die mehrere Auswurftabletts ausweist, auf die von einem einzelnen Auslass zugegriffen werden kann, kann dagegen jedes Tablett in gleicher Weise für die verbesserten Fertigbearbeitungsmöglichkeiten der Vorrichtung verantwortlich sein. Auf Grund dieses einzelnen Auslasses müssen jedoch die Tabletts immer dann von einem zum anderen umgeschaltet werden, wenn der Auftrag umgeschaltet wird. Das bewirkt eine Verringerung der Produktivität. Da die Tabletts ferner gewöhnlich auf Grund einer räumlichen Einschränkung in vertikaler Richtung ausgerichtet sind, besitzt das weiter unten positionierte Tablett eine Beladungskapazität, die durch eine Abwärtsbewegung des weiter oben positionierten Tabletts begrenzt ist. Daher besitzt das weiter unten positionierte Tablett eine geringere Beladungskapazität in Bezug auf seine Bewegungsstrecke, um auf den gemeinsamen Auslass zuzugreifen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Das Patent EP 0 850 866 A1, auf dem der Oberbegriff des Anspruchs 1 basiert, offenbart eine Blattverarbeitungsvorrichtung mit einer ersten Stapeleinrichtung zum Stapeln von Blättern, die in diese entladen werden, einer Zufuhreinrichtung zum Zuführen einer Gruppe von Blättern von der ersten Stapeleinrichtung, einer zweiten Stapeleinrichtung zum Stapeln einer Gruppe von Blättern, die durch die Zufuhreinrichtung zugeführt werden, einer Verlagerungsvorrichtung zum Verlagern der Blätter, die auf der ersten Stapeleinrichtung gestapelt sind, und einer Steuereinheit zum Gruppieren der in einer Gruppe befindlichen Blätter in mehrere Gruppen von Blättern und zum Stapeln, Verlagern und Zuführen der Blätter für jede Gruppe zu der ersten Stapeleinrichtung und zum Stapeln der Gruppe aus Blättern auf der zweiten Stapeleinrichtung.

Ein Auslassumschaltmechanismus im Sinne der vorliegenden Erfindung ist nicht offenbart. Statt dessen offenbart das Patent EP 0 850 866 A1, dass eine Ablenkplatte den Blattweg zwischen einem Weg ohne Sortierung, bei dem Blätter über einen oberen Auslass ausgeworfen werden, und einem Weg mit Sortierung, bei dem Blätter über einen unteren Auswurfauslass ausgeworfen werden, umschaltet. Die Ablenkplatte wird im Betrieb nicht umgeschaltet.

Die beiden Auslasstabletts sind jeweils mit einem Schrittmotor versehen, so dass sie vertikal und unabhängig voneinander bewegt werden können. Ein Erfassungsverfahren wird verwendet, um die Bewegung der Auswurftabletts zu steuern. Demzufolge ist eine Steuerung eines Auslassumschaltmechanismus im Sinne der vorliegenden Patentanmeldung nicht offenbart.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung sowie ein Verfahren zur Blattausgabehandhabung zu schaffen, um die vertikale Bewegung der Auswurftabletts im Betrieb minimal zu machen.

Die oben genannte Aufgabe sowie weitere Aufgaben werden durch eine Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zur Blattausgabehandhabung gemäß Anspruch 20 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

In einem Beispiel gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine neuartige Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung mehrere Auslässe, mehrere Auswurftabletts, einen Auslassumschaltmechanismus und eine Steuereinheit. Jeder der mehreren Auslässe wirft ein Aufzeichnungsblatt aus, auf dem sich ein Bild befindet. Die mehreren Auslässe enthalten wenigstens einen geradlinigen Auslass, der so konfiguriert ist, dass er ein Aufzeichnungsblatt, d. h. keinen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet wurden, auswirft. Die mehreren Auswurftabletts, die wenigstens in der gleichen Anzahl wie die mehreren Auslässe vorhanden sind, enthalten wenigstens ein Auswurftablett, das so konfiguriert ist, dass es das Aufzeichnungsblatt von wenigstens zwei Auslässen von den mehreren Auslässen empfängt. Der Auslassumschaltmechanismus ist so konfiguriert, dass er eine Tablettumschaltoperation ausführt, um im Betrieb von einem der mehreren Auswurftabletts zu einem anderen umzuschalten. Die Steuereinheit ist so konfiguriert, dass sie eine Steueroperation zum Steuern des Tablettumschaltmechanismus und des Auslassumschaltmechanismus ausführt, um eine Gesamtstrecke, um die das eine Tablett der mehreren Auswurftabletts sowie ein weiteres Tablett während der Auswurftablettumschaltoperation in Übereinstimmung mit einer Fertigbearbeitungsbetriebsart, die gewählt wird, wenn die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist, bewegt werden, minimal zu machen.

Die Steuereinheit kann die Steueroperation anhand von Lokalisierungsinformationen jedes der Auswurftabletts ausführen.

Die Steuereinheit kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn jedes der mehreren Auswurftabletts voll ist.

Die Steuereinheit kann die Steueroperation ausführen, bei der dann, wenn eines der mehreren Auswurftabletts nicht voll ist und die anderen voll sind, dieses eine, das nicht voll ist, für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.

Die Steuereinheit kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn eines der mehreren Auswurftabletts eine größere Beladungskapazität als andere hat und wenn ein solches Auswurftablett für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts voll ist.

Wenn eines der mehreren Auswurftabletts eine größere Beladungskapazität als andere hat und wenn ein solches Auswurftablett nicht voll ist und andere voll sind, kann die Steuereinheit die Steueroperation ausführen, bei der dieses eine Auswurftablett für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.

Die mehreren Auslässe können wenigstens einen geradlinigen Auslass enthalten, der sich an einer Position unterhalb einer Position des geradlinigen Auslasses befindet, um einen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerten. Außerdem können die mehreren Auswurftabletts ein erstes Auswurftablett, das so konfiguriert ist, dass es Aufzeichnungsblätter entweder von dem geradlinigen Auslass oder von dem Fertigbearbeitungsauslass empfangen kann, und ein zweites Auswurftablett, das sich unter dem ersten Auswurftablett befindet und eine größere Beladungskapazität hat, um einen Stapel Aufzeichnungsblätter von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen, enthalten. Unter der Bedingung, dass das zweite Auswurftablett gewählt ist, kann die Vorrichtung in diesem Fall wahlweise eine normale Auswurfbetriebsart, bei der eine Auswurfoperation angehalten wird, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, und eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität besitzen, in der dann, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, das zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter zu empfangen, bis in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ein volles Tablett festgestellt wird. Die Steuereinheit kann ferner die Steueroperation ausführen, bei der das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart gewählt ist.

Die Steuereinheit kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, kann die Steuereinheit die Steueroperation ausführen, bei der das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.

Die Steuereinheit kann die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn das erste Auswurftablett voll ist und das erste Auswurftablett nicht voll ist, kann die Steuereinheit die Steueroperation ausführen, bei der das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.

Die mehreren Auslässe können wenigstens einen Fertigbearbeitungsauslass enthalten, der sich an einer Position unterhalb einer Position des geradlinigen Auslasses befindet, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen. Die mehreren Auswurftabletts können außerdem ein erstes Auswurftablett, das so konfiguriert ist, dass es Aufzeichnungsblätter entweder von dem geradlinigen Auslass oder von dem Fertigbearbeitungsauslass empfangen kann, und ein zweites Auswurftablett, das sich unter dem ersten Auswurftablett befindet und eine größere Beladungskapazität besitzt, um entweder ein Aufzeichnungsblatt von dem geradlinigen Auslass oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen, enthalten. Unter der Bedingung, dass das zweite Auswurftablett gewählt ist, kann die Vorrichtung in diesem Fall wahlweise eine normale Auswurfbetriebsart, in der eine Auswurfoperation angehalten wird, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, und eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität besitzen, in der dann, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, das zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um den Empfang entweder eines Aufzeichnungsblatts oder eines Stapels Aufzeichnungsblätter fortzusetzen, bis in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ein volles Tablett festgestellt wird. Die Steuereinheit kann ferner die Steueroperation ausführen, in der das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart nicht gewählt ist.

Wenn das erste Auswurftablett auf den geradlinigen Auslass gesetzt ist, kann die Steuereinheit die Steueroperation ausführen, bei der ein Auslass im Betrieb von dem Fertigbearbeitungsauslass zu dem geradlinigen Auslass zu einem Zeitpunkt umgeschaltet wird, zu dem das volle Tablett in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität festgestellt wird und die Auswurfoperation zu dem ersten Auswurftablett über den geradlinigen Auslass fortgesetzt wird.

Die Steuereinheit kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, kann die Steuereinheit die Steueroperation ausführen, bei der das erste Auswurftablett zu dem geradlinigen Auslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.

Die Steuereinheit kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn festgestellt wird, dass eines der mehreren Auswurftabletts im Betrieb voll ist und andere voll sind, kann die Steuereinheit die Steueroperation ausführen, bei der die Auswurfoperation automatisch in die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität eintritt.

Bei der oben erwähnten Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung kann eine Empfangsposition für den Fertigbearbeitungsauslass eine Ausgangsposition des zweiten Auswurftabletts sein und eine Empfangsposition für den geradlinigen Auslass kann eine Ausgangsposition des ersten Auswurftabletts sein.

Das erste Auswurftablett kann eine Stirnanlagefläche, die einteilig mit dem ersten Auswurftablett ausgebildet ist, um eine Hinterkante des Stapels Aufzeichnungsblätter, die auf dem ersten Auswurftablett angeordnet sind, zu rütteln, und die Vorrichtung kann ferner einen Tablettsensor enthalten, der an der Stirnanlagefläche angebracht ist, um festzustellen, dass das erste Auswurftablett voll ist.

Die vorliegende Erfindung schafft ferner ein Verfahren zur Blattausgabe-Handhabung, die eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität besitzt. In einem Beispiel werden in einem Verfahren zur Blattausgabe-Handhabung, die eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität besitzt, die Schritte zum Bilden, Herstellen, Versehen, Anordnen und Ausführen ausgeführt. Der Schritt zum Bilden bildet einen geradlinigen Auslass, um ein Aufzeichnungsblatt und keinen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen. Der Schritt zum Herstellen bildet einen Fertigbearbeitungsauslass, der unter dem geradlinigen Auslass angeordnet ist, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen. Der Schritt zum Vorsehen schafft ein erstes Auswurftablett, das zu dem geradlinigen Auslass und zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt werden kann, um das Aufzeichnungsblatt entweder von dem geradlinigen Auslass oder von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen. Der Schritt zum Anordnen ordnet ein zweites Auswurftablett an, das unter dem ersten Auswurftablett angeordnet ist und eine größere Beladungskapazität als das erste Auswurftablett hat, wobei das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt werden kann, um das Aufzeichnungsblatt von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen, zu einer Bereitschaftsposition bewegt werden kann, in der das zweite Auswurftablett im Leerlauf bleibt, während das erste Auswurftablett an dem Fertigbearbeitungsauslass im Betrieb ist, und in eine untere Position bewegt werden kann, in der festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett bis zu seiner vollen Kapazität beladen ist, wobei die untere Position sich unter der Bereitschaftsposition befindet.

Der Schritt zum Ausführen führt eine Steueroperation aus, um eine Gesamtstrecke, die entweder das erste oder das zweite Auswurftablett im Betrieb sowie das andere während einer Auswurftablett-Umschaltoperation in Übereinstimmung mit einer Fertigbearbeitungsbetriebsart, die gewählt wird, wenn die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist, bewegt werden, minimal zu machen.

Der Schritt zum Ausführen kann die Steueroperation anhand von Lokalisierungsinformationen bezüglich des ersten und des zweiten Auswurftabletts ausführen.

Der Ausführungsschritt kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn sowohl das erste als auch das zweite Auswurftablett voll sind.

Der Ausführungsschritt kann die Steueroperation ausführen, bei der dann, wenn entweder das erste oder das zweite Auswurftablett nicht voll ist und die anderen voll sind, dieses eine, das nicht voll ist, für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.

Der Ausführungsschritt kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn entweder das erste oder das zweite Auswurftablett eine größere Beladungskapazität als das andere hat und wenn ein solches Auswurftablett voll ist.

Wenn entweder das erste oder das zweite Auswurftablett eine größere Beladungskapazität als das andere hat und wenn ein solches Auswurftablett nicht voll ist und das andere voll ist, kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der diese eine Auswurftablett für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.

Unter der Bedingung, dass das zweite Auswurftablett gewählt ist, kann der Ausführungsschritt wahlweise eine normale Auswurfbetriebsart, in der eine Auswurfoperation angehalten wird, falls festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, oder eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität, in der dann, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, dieses zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter zu empfangen, bis in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ein volles Tablett festgestellt wird, ausführen. In diesem Fall kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart gewählt ist.

Der Ausführungsschritt kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.

Der Ausführungsschritt kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn das erste Auswurftablett voll ist und wenn das zweite Auswurftablett nicht voll ist, kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.

Der Ausführungsschritt kann die Steueroperation ausführen, in der das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsauslass nicht gewählt ist.

Wenn das erste Auswurftablett auf den geradlinigen Auslass gesetzt ist, kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der die Auswurfoperation über den Fertigbearbeitungsauslass zu der Auswurfoperation über den geradlinigen Auslass zu einem Zeitpunkt umgeschaltet wird, zu dem das volle Tablett in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität festgestellt wird, und die Auswurfoperation zu dem ersten Auswurftablett über den geradlinigen Auslass fortgesetzt wird.

Der Ausführungsschritt kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der das erste Auswurftablett zu dem geradlinigen Auslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.

Der Ausführungsschritt kann eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindern, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.

Wenn festgestellt wird, dass das erste oder das zweite Auswurftablett im Betrieb voll ist und das andere ebenfalls voll ist, kann der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführen, in der die Auswurfoperation automatisch in die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität eintritt.

Bei dem oben erwähnten Verfahren kann eine Empfangsposition für den Fertigbearbeitungsauslass eine Ausgangsposition des zweiten Auswurftabletts sein und eine Empfangsposition für den geradlinigen Auslass kann eine Empfangsposition des ersten Auswurftabletts sein.

Der Schritt zum Vorsehen kann das erste Auswurftablett vorsehen, das eine Stirnanlagefläche umfasst, die einteilig mit dem ersten Auswurftablett ausgebildet ist, um eine Hinterkante des Stapels Aufzeichnungsblätter, die auf dem ersten Auswurftablett angeordnet sind, zu rütteln, und das oben erwähnte Verfahren kann ferner einen Montageschritt umfassen, um einen Tablettsensor an der Stirnanlagefläche zu montieren. In diesem Fall stellt der Tablettsensor fest, dass das erste Auswurftablett voll ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Patentanmeldung und viele ihrer zugehörigen Vorteile wird in einfacher Weise erhalten, wenn diese unter Bezugnahme auf die folgende genaue Beschreibung verstanden wird, die in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung zu betrachten ist, in der:

1 eine schematische Darstellung ist, um eine Fertigbearbeitungsvorrichtung mit zwei Auswurftabletts, die sich in ihren Ausgangspositionen befinden, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu zeigen;

2 eine weitere schematische Darstellung ist, um die Fertigbearbeitungsvorrichtung von 1 zu zeigen, wobei das obere Auswurftablett an einem unteren Auslass gehalten wird;

3 eine schematische Darstellung ist, um eine perspektivische Explosionsansicht einer Klammereinheit zu zeigen, die in der Fertigbearbeitungsvorrichtung von 1 enthalten ist;

4 eine schematische Darstellung ist, um eine Rütteloperation in der Klammereinheit von 3 zu erläutern;

5 eine schematische Darstellung ist, um eine Verlagerungsbewegung einer Klammereinrichtung, die in der Klammereinheit von 3 enthalten ist, zu erläutern;

6 eine schematische Darstellung ist, um eine Auswurfoperation der Klammereinheit von 3 zu erläutern;

7 eine schematische Darstellung ist, um einen Erfassungsmechanismus zum Erfassen einer Ausgangsposition eines Klammereinrichtung-Auswurfriemens, der in der Klammereinheit von 3 enthalten ist, zu erläutern;

8 eine schematische Darstellung ist, um eine seitliche Schnittansicht eines Hubmechanismus zu zeigen, der Auswurftabletts nach oben und unten bewegt, wobei ein unteres Tablett an einem unteren Auslass gehalten wird;

9 eine schematische Darstellung ist, um eine weitere seitliche Schnittansicht Hubmechanismus zu zeigen, der Auswurftabletts nach oben und unten bewegt, wobei ein oberes Tablett an dem unteren Auslass gehalten wird;

10 eine schematische Darstellung ist, um einen Aufbau des Hubmechanismus von 9 zu erläutern;

11 eine schematische Darstellung ist, um einen Antriebsmechanismus zum Bewegen des unteren Auswurftabletts zu erläutern;

die 12A und 12B schematische Darstellungen sind, um einen Verlagerungsmechanismus des oberen Auswurftabletts zu erläutern;

13 eine schematische Darstellung ist, um einen Verlagerungsmechanismus des unteren Auswurftabletts zu erläutern;

die 14A und 14B schematische Darstellungen sind, um eine Verlagerungsoperation des unteren Auswurftabletts zu erläutern;

15 ein Blockschaltplan einer Steuereinheit zum Steuern des Mechanismus der Fertigbearbeitungsvorrichtung von 1 ist;

16 ein Ablaufplan ist, um eine anfängliche Operation der Auswurftabletts zu erläutern;

17 ein Ablaufplan ist, um eine Operation zum Bewegen des oberen Auswurftabletts zum unteren Auslass zu erläutern;

18 ein Ablaufplan ist, um eine Operation zum Bewegen des oberen Auswurftabletts zu einem oberen Auslass zu erläutern;

19 ein Ablaufplan ist, um eine Operation zum Zurückführen des oberen Auswurftabletts zum unteren Auslass zu erläutern;

20 ein Ablaufplan ist, um eine Operation zum Zurückführen des oberen Auswurftabletts zum oberen Auslass zu erläutern;

21 ein Ablaufplan ist, um eine Operation zum Handhaben des Falls, bei dem das Auswurftablett im Betrieb in einer Betriebsart mit Klammerung während einer normalen Auswurfbetriebsart voll wird, zu erläutern;

22 ein Ablaufplan ist, um eine Operation zum Handhaben des Falls, bei dem das Auswurftablett im Betrieb in einer Betriebsart ohne Klammerung während einer normalen Auswurfbetriebsart voll wird, zu erläutern;

die 23A bis 23E Ablaufpläne sind, um eine Operation zum Handhaben des Falls, bei dem das obere Auswurftablett an dem oberen Auslass in einer Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gehalten wird;

die 24A bis 24E Ablaufpläne sind, um eine Operation zum Handhaben des Falls, bei dem das obere Auswurftablett an dem unteren Auslass in einer Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gehalten wird;

25 eine schematische Darstellung eines weiteren Hubmechanismus ist, um die Auswurftabletts nach oben und unten zu bewegen, wobei das untere Auswurftablett an dem unteren Auslass gehalten wird;

26 eine schematische Darstellung des Hubmechanismus von 25 ist, wobei das obere Auswurftablett an dem unteren Auslass gehalten wird;

die 27A, 27B und 28 schematische Darstellungen sind, um zu erläutern, wie das obere Auswurftablett zu einer Empfangsposition des unteren Auslasses über einen Mechanismus des unteren Auslasses bewegt wird; und

29 eine schematische Darstellung ist, um einen Aufbau eines Mechanismus zum Unterstützen einer Stirnanlagefläche des oberen Auswurftabletts zu erläutern.

GENAUE BESCHREIBUNG

Beim Beschreiben bevorzugter Ausführungsformen, die in der Zeichnung dargestellt sind, wird zur Klarheit eine spezielle Terminologie verwendet. Die Erfindung sollte jedoch nicht auf die derartig ausgewählte Terminologie beschränkt sein und es sollte klar sein, dass jedes einzelne Element alle technischen Entsprechungen enthält, die in ähnlicher Weise arbeiten.

In der Zeichnung, in der in allen Ansichten gleiche Bezugszeichen identische oder entsprechende Teile bezeichnen, und insbesondere in 1 wird eine Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert. Die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200, die in 1 gezeigt ist, kann eine große Anzahl von ausgeworfenen Aufzeichnungsblättern in einer Vielzahl von Fertigbearbeitungsbetriebsarten handhaben, die eine einfache Fertigbearbeitungsbetriebsart, wie etwa Rütteln, Sortieren usw., und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart, wie etwa ein Klammern usw., enthalten. Die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 ist, wie in 1 teilweise gezeigt ist, an einem Kopiergerät G angebracht, das als ein Beispiel einer allgemeinen Bilderzeugungsvorrichtung dargestellt ist.

1 zeigt einen Betriebszustand der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200, bei dem ein Auswurftablett 1 in eine obere Bereitschaftsposition gebracht ist und ein Auswurftablett 2 in eine Empfangsposition für einen Auslass E2 oder einen Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird. Im Vergleich dazu zeigt 2 die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 mit der gleichen Konfiguration, jedoch in einem anderen Betriebszustand, bei dem das Auswurftablett 2 in eine untere Bereitschaftsposition gebracht ist und das Auswurftablett 1 in eine Empfangsposition für den Auslass E2 bewegt wird.

Wie in 1 gezeigt ist, ist die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 mit einem Einlasssensor SN1 und einem Paar Einlasswalzen 5 versehen, die nahe an einem Blattdurchgangsbereich J angebracht sind, der zwischen der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 und dem Kopiergerät G ausgebildet ist, wobei die Einlasswalzen 5 ein Aufzeichnungsblatt, das von dem Kopiergerät G kommt, an den Blattdurchgangsbereich J in die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 übergeben. Das auf diese Weise in die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 übergebene Aufzeichnungsblatt kann auf die folgenden drei verschiedenen Arten des Blattauswurfs behandelt werden. Bei einer ersten Art wird das Aufzeichnungsblatt nicht geklammert und wird von einem Auslass E1 oder einem geradlinigen Auslass zum Auswurftablett 1 ausgeworfen. Diese Art wird als eine erste Betriebsart ohne Klammerung bezeichnet. Bei einer zweiten Art wird das Aufzeichnungsblatt nicht geklammert und wird von dem Auslass E2 entweder zum Auswurftablett 1 oder zum Auswurftablett 2 ausgeworfen. Diese Art wird als eine zweite Betriebsart ohne Klammerung bezeichnet. Bei einer dritten Art wird das Aufzeichnungsblatt geklammert und wird von dem Auslass E2 entweder zum Auswurftablett 1 oder zum Auswurftablett 2 ausgeworfen.

Ein erster Weg C ohne Klammerung ist der Durchlass zum Auslass E1, bei dem das Aufzeichnungsblatt nicht geklammert wird. Der erste Weg C ohne Klammerung wird durch eine Verbindungsklinke 20 gewählt, die stromabwärts von den Einlasswalzen 5 vorgesehen ist, und das Aufzeichnungsblatt wird über diesen ersten Weg C ohne Klammerung durch Paare von Übergabewalzen 6, die längs des ersten Wegs C ohne Klammerung angebracht sind, befördert und wird durch ein Paar Auswurfwalzen 7 aus dem Auslass E1 ausgeworfen. Die Auswurfwalzen 7 enthalten eine Antriebswalze 7a und eine angetriebene Walze 7b, wobei die angetriebene Walze 7b so konfiguriert ist, dass sie die Antriebswalze 7a mit einem Druck infolge ihres Eigengewichts berührt, wobei eine Trägheitsdrehkraft das Aufzeichnungsblatt antreibt.

Die Verbindungsklinke 20 wird durch einen Elektromagneten 20a (15) angesteuert, wenn der Elektromagnet 20a angeregt wird. Wenn der Elektromagnet 20a nicht angeregt wird, ist die Verbindungsklinke 20 nicht angesteuert und befindet sich in der Position, die in 1 gezeigt ist, so dass das Aufzeichnungsblatt zum Auslass E1 angetrieben wird. Das Aufzeichnungsblatt, das durch die Übergabewalzen 6 über den ersten Weg C ohne Klammerung befördert wird, wird durch einen Auswurfsensor SN2 erfasst, der nahe an den Auswurfwalzen 7 vorgesehen ist.

Wenn der Elektromagnet 20a angeregt wird und die Verbindungsklinke 20 nach oben gedreht wird, wird das Aufzeichnungsblatt in eine näherungsweise horizontale Richtung weitergeleitet. Eine weitere Verbindungsklinke 21 ist stromabwärts von der Verbindungsklinke 20 vorgesehen und das Aufzeichnungsblatt, das in der näherungsweise horizontalen Richtung befördert wird, wird durch die Verbindungsklinke 21 wahlweise entweder zu einem zweiten Weg B ohne Klammerung, bei dem das Aufzeichnungsblatt nicht geklammert wird, oder einem Weg A mit Klammerung, bei dem das Aufzeichnungsblatt geklammert wird, gelenkt. Die Verbindungsklinke 21 wird durch einen Elektromagneten 21a (15) angesteuert. Wenn der Elektromagnet 21a angeregt wird, wird die Verbindungsklinke 21 so angetrieben, dass sie sich nach oben dreht und das Aufzeichnungsblatt wird in einer näherungsweise vertikalen Richtung in den Weg A mit Klammerung gelenkt. Wenn der Elektromagnet 21a nicht angeregt wird, befindet sich die Verbindungsklinke 21 in der Position, die in 1 gezeigt ist, und das Aufzeichnungsblatt wird in den zweiten Weg B ohne Klammerung gelenkt.

In dem zweiten Weg B ohne Klammerung wird das Aufzeichnungsblatt durch Paare von Übergabewalzen 8 übergeben und wird durch ein Paar Auswurfwalzen 9 entweder an das Auswurftablett 1 oder das Auswurftablett 2 ausgeworfen. Das Aufzeichnungsblatt, das sich durch den zweiten Weg B ohne Klammerung oder den Weg A mit Klammerung bewegt, wird durch einen Auslasssensor SN3 erfasst, der nahe an den Auswurfwalzen 9 angebracht ist.

In dem Weg A mit Klammerung wird das Aufzeichnungsblatt durch ein Paar Übergabewalzen 10 übergeben und wird zu einer Klammereinheit 60 befördert, um eine Gruppe von Aufzeichnungsblättern zu klammern. Eine Aufzeichnungsblattgruppe wird dann durch die Klammereinheit 60 geklammert und wird durch die Auswurfwalzen 9 entweder an das Auswurftablett 1 oder das Auswurftablett 2 ausgeworfen. Die geklammerte Aufzeichnungsblattgruppe, die sich durch den Weg A mit Klammerung bewegt, wird durch einen Klammersensor SN4 erfasst, der stromabwärts von den Übergabewalzen 10 angebracht ist.

Die Auswurfwalzen 9 enthalten eine Antriebswalze 9a und eine angetriebene Walze 9b. Die angetriebene Walze 9b wird durch ein Unterstützungselement 13 so gehalten, dass sie frei drehbar ist. Das Unterstützungselement 13 wird an einer Seite stromaufwärts in der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsblatts getragen und deswegen ist die andere Seite des Unterstützungselements 13, an dem die angetriebene Walze 9b angebracht ist, nach oben und unten bewegbar. Die angetriebene Walze 9b berührt gewöhnlich die Antriebswalze 9a infolge ihres Eigengewichts und einer Trägheitsdrehkraft, um das Aufzeichnungsblatt anzutreiben. Wenn jedoch die geklammerte Aufzeichnungsblattgruppe ausgeworfen wird, wird das Unterstützungselement 13 nach oben gedreht und wird zu einem vorgegebenen Zeitpunkt nach unten gedreht. Dieser vorgegebene Zeitpunkt wird anhand eines Signals von dem Auswurfsensor SN3 festgelegt.

Eine Handhabungseinrichtung für Blätter, die in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 ausgeworfen werden, wird durch mehrere Komponenten, die die oben erwähnten Auswurfwalzen 7 und 9, die Auswurftabletts 1 und 2 und einen Mechanismus zum Anheben der Auswurftabletts 1 und 2 (der später erläutert wird) enthalten, sowie einen Mechanismus zum Verlagern der Blätter (der später erläutert wird) gebildet.

Das Verfahren und die Konfiguration zur Bilderzeugung des Kopiergeräts G sind bekannt, obwohl sie hier nicht gezeigt sind. Das heißt, das Kopiergerät G führt eine Prozedur aus, bei der ein elektrostatisches latentes Bild auf einem Bildträgerelement in Übereinstimmung mit Bildinformationen von einem Original erzeugt wird, das latente Bild wird mit Toner sichtbar gemacht, das Tonerbild wird mit einer elektrostatischen Kraft auf ein Aufzeichnungsblatt übertragen, das Aufzeichnungsblatt mit dem Tonerbild wird zu einer Fixierungsstation befördert und das Tonerbild wird in der Fixierungsstation durch Wärme und Druck auf dem Aufzeichnungsblatt fixiert.

Wie in 1 gezeigt ist, ist die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 mit mehreren weiteren Sensoren versehen. Ein Tablettsensor SN5 ist nahe am Auslass E1 angebracht, um festzustellen, dass das Auswurftablett 1 z. B. dann in die obere Bereitschaftsposition gelangt, wenn das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition für den Auslass E2 bewegt wird. Diese obere Bereitschaftsposition wird außerdem von dem Auswurftablett 1 als eine Empfangsposition für den Auslass E1 verwendet. Ein Tablettsensor SN6 ist nahe am Auslass E2 angebracht, um festzustellen, dass das Auswurftablett 1 dann in die Empfangsposition für den Auslass E2 gelangt, wenn das Auswurftablett 1 in die Empfangsposition für den Auslass E2 bewegt wird. Der Tablettsensor SN6 erfasst außerdem eine obere Oberfläche des Auswurftabletts 2 oder eine obere Oberfläche des obersten Aufzeichnungsblatts, das auf dem Auswurftablett 2 angeordnet ist. Ein Tablettsensor SN8 ist nahe an der unteren Bereitschaftsposition angebracht, um festzustellen, dass das Auswurftablett 2 in die untere Bereitschaftsposition gelangt. Wenn auf dem Auswurftablett 2 die ausgeworfenen Aufzeichnungsblätter vorhanden sind, erfasst der Tablettsensor SN8 eine obere Oberfläche der ausgeworfenen Aufzeichnungsblätter. Ein Tablettsensor SN9 ist unter dem Tablettsensor SN8 angebracht und stellt fest, dass das Auswurftablett 2 eine maximale Menge der Aufzeichnungsblätter enthält. Ein Tablettsensor SN10 ist unter dem Tablettsensor SN9 angebracht und erfasst die Position des Auswurftabletts 2 und einen unteren Grenzwert der Tablettposition in einer Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität. Ein Tablettsensor SN7 ist unter dem Tablettsensor SN10 angebracht und stellt fest, dass das Auswurftablett 2 in eine untere Grenzposition gelangt. Wie in 15 gezeigt ist, werden die Erfassungssignale von diesen Tablettsensoren SN5 bis SN10 über eine E/A-Schnittstelle 104 (Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle) in eine CPU 102 (zentrale Verarbeitungseinheit) eingegeben, wie später erläutert wird.

Wenn das Auswurftablett 1 zu der Empfangsposition für den Auslass E2 bewegt wird, wird das Auswurftablett 2 zu der unteren Bereitschaftsposition, in der es durch den Tablettsensor SN8 erfasst wird, jedoch nicht zu der unteren Grenzposition bewegt, wodurch das Auswurftablett 2 die Empfangsposition des Auslasses E2 schnell erreicht, wenn es sich zu diesem bewegen soll.

Die Positionen der oben erwähnten Tablettsensoren SN5 bis SN10 sind tatsächlich gemäß ihren Funktionen in der Bewegungsrichtung der Aufzeichnungsblätter voneinander verschieden. Zur Einfachheit sind jedoch in den 1 und 2 lediglich die Unterschiede in der vertikalen Position dieser Tablettsensoren SN5 bis SN10 angegeben, jedoch nicht die Unterschiede in der Bewegungsrichtung der Aufzeichnungsblätter. Außerdem sind diese Tablettsensoren SN5 bis SN10 in allen Zeichnungen häufig in Dreieckformen dargestellt, die untereinander verschiedene Abmessungen besitzen, wobei die Unterschiede nicht die Unterschiede in den Funktionen der Tablettsensoren SN5 bis SN10 bedeuten, sondern lediglich durch die Begrenzungen des Zeichenblatts bewirkt sind.

Die Auswurftabletts 1 und 2 werden durch unterschiedliche Versorgungseinheiten unabhängig angetrieben und werden durch eine Steuereinheit 100 gesteuert, die später unter Bezugnahme auf 15 erläutert wird, damit sie z. B. in die Empfangsposition für den Auslass E2 bewegt werden.

Anschließend wird eine Konfiguration der Klammereinheit 60 erläutert. Die Klammereinheit 60 enthält ein (nicht gezeigtes) Klammertablett, zu dem das Aufzeichnungsblatt, das zu dem Weg A mit Klammerung geleitet wurde, durch die Übergabewalzen 10 und ein Paar Auswurfwalzen 11 befördert wird. In diesem Fall wird ein Stapel der Aufzeichnungsblätter, die in dem Klammertablett enthalten sind, in der Längsrichtung oder in der Bewegungsrichtung der Aufzeichnungsblätter durch ein Paar Rüttelwalzen 12 sowie in der Breitenrichtung oder in der Richtung senkrecht zur Längsrichtung durch ein Paar Rüttelanlageflächen 62 gerüttelt. Beim Empfang des letzten Aufzeichnungsblatts für den Stapel Aufzeichnungsblätter, die sich gegenwärtig in dem Klammertablett befinden, weist die Steuereinheit 100 (die später erläutert wird) eine Klammereinrichtung 61 an, eine Klammeroperation auszuführen, die abgeschlossen wird, bevor das erste Aufzeichnungsblatt des nächsten Stapels Aufzeichnungsblätter in die Klammereinheit 60 gelangt.

Nach Beendigung der Klammeroperation wird der geklammerte Stapel Aufzeichnungsblätter durch einen Klammereinrichtung-Auswurfriemen 71, der eine Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a und eine Sensorbetätigungseinrichtung 71b enthält und in eine Richtung gedreht wird, die in 6 durch einen Pfeil A angegeben ist, zu den Auswurfwalzen 9 befördert. Dann wird der geklammerte Stapel Aufzeichnungsblätter in einer Richtung, die in 6 durch einen Pfeil B angegeben ist, zu dem Auswurftablett 2 oder dem Auswurftablett 1 ausgeworfen, das sich an der Empfangsposition für den Auslass E2 befindet, wie in 6 gezeigt ist. Die Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a gibt eine Ausgangsposition des Klammereinrichtung-Auswurfriemens 71 an, der sich in einer Richtung dreht, die in 7 durch einen Pfeil A angegeben ist, wenn er durch einen Riemensensor SN11 erfasst wird, der durch die Sensorbetätigungseinrichtung 71b aktiviert bzw. deaktiviert wird, wie in 7 mit gestrichelten Linien gezeigt ist.

Wie in 3 gezeigt ist, wird die Rüttelwalze 12 um einen Drehpunkt 12a in Richtungen, die in 3 durch Pfeile A und B angegeben sind, durch einen Rüttelelektromagneten 66 hin und her geschwenkt und rüttelt das Aufzeichnungsblatt, das in das Klammertablett befördert wurde, um zu bewirken, dass das Aufzeichnungsblatt gegen eine Hinterkantenanlagefläche 68 fällt, wie in 4 gezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Rüttelwalze 12 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, um zu bewirken, dass das Aufzeichnungsblatt gegen die Hinterkanten-Anlagefläche 68 fällt und mit einer Bürstenwalze, die in den Auswurfwalzen 11 (1) enthalten ist, wird verhindert, dass sich das Aufzeichnungsblatt in die entgegengesetzte Richtung bewegt.

Die Rüttelanlageflächen 62 werden durch einen umkehrbar drehbaren Rüttelmotor 63 über einen Rüttelriemen 64 angetrieben, um sich in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts hin und her zu bewegen, wie in 3 durch Pfeile C und D angegeben ist, um den Stapel Aufzeichnungsblätter, der in dem Klammertablett angeordnet ist, zu halten bzw. freizugeben. Die Klammereinrichtung 61 wird durch einen umkehrbar drehbaren Klammereinrichtung-Bewegungsmotor 69 über einen Klammerriemen 70 angetrieben, um sich in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts hin und her zu bewegen, wie in 5 durch einen Pfeil A angegeben ist, um die Klammeroperation an vorgegebenen Positionen in einem Randbereich des Aufzeichnungsblatts auszuführen. Der Klammersensor SN4 ist an einer Position angeordnet, derart, dass dann, wenn der Rüttelelektromagnet 66 angeregt wird, unmittelbar nachdem der Klammersensor SN4 die Hinterkante des Aufzeichnungsblatts erfasst und die Rüttelwalze 12 aktiviert wird, die Rüttelwalze 12 das Aufzeichnungsblatt vollständig in das Klammertablett auswirft, wobei die Hinterkante des Aufzeichnungsblatts dann zu der Hinterkantenanlagefläche 68 gelenkt wird, so dass der Stapel Aufzeichnungsblätter in dem Klammertablett gerüttelt werden.

Anschließend wird eine beispielhafte Operation der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 in einer Betriebsart mit Klammerung erläutert. In 3 ist ein Stapel Aufzeichnungsblätter durch einen Buchstaben E angegeben. Wenn eine Betriebsart mit Klammerung gewählt ist, wird jede der Rüttelanlageflächen 62 aus ihrer Ausgangsposition weg bewegt und an einer Bereitschaftsposition angehalten, die einen Abstand von 7 mm von einer Position besitzt, von der angenommen wird, dass sie eine Seitenkante des Aufzeichnungsblatts in dem Klammertablett lokalisiert. Anschließend wird das Aufzeichnungsblatt durch die Übergabewalzen 10 übergeben und wenn sich das Aufzeichnungsblatt durch den Klammersensor SN4 bewegt, wird jede der Rüttelanlageflächen 62 um 5 mm aus der Bereitschaftsposition einwärts bewegt und angehalten.

Der Klammersensor SN4 erfasst den Durchgang des Aufzeichnungsblatts durch seine Hinterkante und erzeugt ein Erfassungssignal, das in die CPU 102 eingegeben wird (15). Beim Empfang dieses Erfassungssignals von dem Klammersensor SN4 beginnt die CPU 102, eine Anzahl von Impulsen zu zählen, die von einem Übergabemotor 90 (15), der die Übergabewalzen 10 antreibt, erzeugt werden, und aktiviert den Rüttelelektromagneten 66 beim Zählen einer vorgegebenen Anzahl von Impulsen. Die Rüttelwalze 12 wird durch eine Ein- und Ausschaltwirkung des Rüttelelektromagneten 66 pendelartig bewegt, um das Aufzeichnungsblatt zu rütteln, wenn der Rüttelelektromagneten 66n angeregt wird, wobei das Aufzeichnungsblatt nach unten fällt und durch die Hinterkantenanlagefläche 68 angehalten wird.

Immer dann, wenn das Aufzeichnungsblatt, das zu dem Klammertablett befördert wird, durch den Einlasssensor SN1 oder den Klammersensor SN4 erfasst wird, empfängt die CPU 102 das Erfassungssignal und erhöht die Anzahl der Blätter um eins.

In einer vorgegebenen Zeitperiode, nachdem die Anregung des Rüttelelektromagneten 66 ausgeschaltet wird, wird jede der Rüttelanlageflächen 62 um 2,6 mm weiter einwärts bewegt und angehalten. Dadurch wird die Rütteloperation in der Breitenrichtung abgeschlossen. Daraufhin wird jede der Rüttelanlageflächen 68 um 7,6 mm in die Bereitschaftsposition zurück bewegt und wartet auf das nächste Aufzeichnungsblatt. Diese Operationsfolge wird bis zum letzten Aufzeichnungsblatt wiederholt. Daraufhin wird die Rüttelanlagefläche 68 wieder um 7,6 mm einwärts bewegt und wird angehalten, um die Klammeroperation mit dem Halten der beiden Seiten des Stapels Aufzeichnungsblätter vorzubereiten. Dann wird nach einer vorgegebenen Zeitperiode die Klammereinrichtung 61 durch einen Klammermotor 91 (15) angetrieben, um die Klammeroperation auszuführen. Wenn eine Betriebsart mit Mehrfachklammerung gewählt ist, wird der Klammereinrichtung-Bewegungsmotor 69 (5) bei Beendigung der Klammeroperation an einer Stelle angeregt, um die Klammereinrichtung 61 zur nächsten Klammerposition längs der Hinterkante des Stapels Aufzeichnungsblätter zu bewegen. Dann wird die nächste Klammeroperation ausgeführt.

Wenn die Klammeroperation beendet ist, wird ein Klammereinrichtung-Auswurfmotor 72 (6) angeregt und der Klammer-Auswurfriemen 71 wird angetrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird außerdem ein Auswurfmotor 92 angeregt, um die Auswurfwalzen 9 anzutreiben, die den Stapel Aufzeichnungsblätter empfangen, die durch die Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a angehoben wurden. Bei dieser Operation werden die Rüttelanlageflächen 68 so gesteuert, dass sie sich gemäß der Größe des Aufzeichnungsblatts und der Anzahl von Aufzeichnungsblättern in einem Stapel, der geklammert werden soll, unterschiedlich verhalten. Wenn z. B. die Größe des Aufzeichnungsblatts kleiner als eine im Voraus definierte Größe ist oder wenn die Anzahl von Aufzeichnungsblättern in einem Stapel, der geklammert werden soll, kleiner als eine im Voraus definierte Zahl ist, wird der Stapel Aufzeichnungsblätter durch die Rüttelanlageflächen 68 gehalten und durch die Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a befördert, die die Hinterkante des Aufzeichnungsblattstapels festklemmt. Der Stapel Aufzeichnungsblätter wird dann durch einen Blattsensor SN15 (4) oder den Riemensensor SN11 zum Erfassen der Ausgangsposition der Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a erfasst. Bei einem Zählerstand einer vorgegebenen Anzahl von Impulsen nach dem Erfassungssignal wird jede der Rüttelanlageflächen 62 um 2,6 mm entfernt, um den Stapel Aufzeichnungsblätter freizugeben. Bei dieser vorgegebenen Anzahl von Impulsen wird der oben genannte Freigabeablauf während einer Zeitperiode durchgeführt, die von einem Zeitpunkt, zu dem die Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a an die Hinterkante des Stapels Aufzeichnungsblätter stößt, bis zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Klammereinrichtung-Auswurfklinke 71a an den Oberseiten der Rüttelanlageflächen 62 vorbei bewegt. Wenn jedoch die Größe des Aufzeichnungsblatts größer als eine im Voraus definierte Größe ist oder wenn die Anzahl der Aufzeichnungsblätter in einem Stapel, der geklammert werden soll, größer als eine im Voraus definierte Zahl ist, wird jede der Rüttelanlageflächen 62 um 2,6 mm entfernt und der Stapel Aufzeichnungsblätter wird aus der Klammereinheit 60 ausgeworfen. Wenn in beiden Fällen der Stapel Aufzeichnungsblätter vollständig aus den Rüttelanlageflächen 62 herauskommt, wird jede der Rüttelanlageflächen 62 um 5 mm weiter entfernt und wird in der Bereitschaftsposition angeordnet, um auf das nächste ankommende Aufzeichnungsblatt zu warten. Die Kraft zum Halten des Stapels Aufzeichnungsblätter kann gesteuert werden, indem der Abstand der Rüttelanlageflächen 62 in Bezug auf den Stapel Aufzeichnungsblätter variiert wird.

Wie in 1 gezeigt ist, enthält das Auswurftablett 1 eine Stirnanlagefläche 1a, die einteilig mit dem Auswurftablett 1 ausgebildet ist und die Kanten der Aufzeichnungsblätter in dem Auswurftablett 1 ausgleicht. An der Stirnanlagefläche 1a ist ein Auswurftablettsensor SN12 angebracht, der feststellt, dass das Auswurftablett 1 Aufzeichnungsblätter bis zu einem Umfang der maximalen Kapazität enthält. Um die Kanten der Aufzeichnungsblätter in dem Auswurftablett 2 auszugleichen, ist eine Stirnanlagefläche 3 vorgesehen, die eine Seitenfläche der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 bildet und diese Funktion ausführt.

Anschließend wird ein erstes Beispiel eines Hubmechanismus für die Auswurftabletts 1 und 2 erläutert. Wie in 10 gezeigt ist, ist das Auswurftablett 1 an einer Basis 40 angebracht, die zwischen Seitenplatten 39a und 39b angeordnet ist. An jeder der Seitenplatten 39a und 39b sind Führungswalzen 44 angebracht, die sich auf kurzen Achsen (nicht gezeigt) drehen. Die Führungswalzen 44 sind in Nuten von Führungsschienen 30a und 30b so in Eingriff, dass sie sich längs der Führungsschienen 30a und 30b nach oben und unten bewegen können. Es wird verhindert, dass sich die Führungswalzen 44 von den Führungsschienen 30a und 30b lösen, da sie durch Montieren der Seitenplatten 39a und 39b und der Basis 40 positioniert sind. Ein Taktriemen 37 ist unter Spannung an jeder Seite einer Wellenkombination, die eine Antriebswelle 33a und eine angetriebene Welle 33b enthält, über Taktriemenscheiben 36 angeschlagen. Ein Teil der Seitenplatte 39a und ein Teil der Seitenplatte 39b sind jeweils an Abschnitten der Taktriemen 37 befestigt, wie in 10 gezeigt ist. Bei der oben erwähnten Konfiguration wird eine Einheit des Auswurftabletts 1 so gehalten, dass sie sich nach oben und unten bewegen kann. Das Auswurftablett 1 wird für die Bewegung nach oben und unten durch einen Motor 93 für Aufwärts- und Abwärtsbewegungen (15) einer (nicht gezeigten) Antriebseinheit angetrieben.

In der gleichen Weise wie das Auswurftablett 1 ist das Auswurftablett 2 an einer Basis 43 angebracht, die zwischen Seitenplatten 42a und 42b angeordnet ist. An jeder der Seitenplatten 42a und 42b sind Führungswalzen 44 angebracht, die sich auf kurzen Achsen (nicht gezeigt) drehen. Die Führungswalzen 44 sind in Nuten von Führungsschienen 30a und 30b so in Eingriff, dass sie sich längs der Führungsschienen 30a und 30b nach oben und unten bewegen können. Es wird verhindert, dass sich die Führungswalzen 44 von den Führungsschienen 30a und 30b lösen, da sie durch Montieren der Seitenplatten 42a und 42b und der Basis 43 positioniert sind. Ein Taktriemen 35 ist unter Spannung an jeder Seite einer Wellenkombination, die eine Antriebswelle 41a und eine angetriebene Welle 41b enthält, über Taktriemenscheiben 34 angeschlagen. Ein Teil der Seitenplatte 42a und ein Teil der Seitenplatte 42b sind jeweils an Abschnitten des Taktriemens 35 befestigt, wie in 10 gezeigt ist. Bei der oben erwähnten Konfiguration wird eine Einheit des Auswurftabletts 2 so gehalten, dass sie sich nach oben und unten bewegen kann.

Das Auswurftablett 2, das in der oben erwähnten Weise konfiguriert ist, wird durch eine Tablettantriebseinheit 29, die in 11 gezeigt ist, so angetrieben, dass sie sich nach oben und unten bewegt. Die Kraft, die von einem Motor 31 für Aufwärts- und Abwärtsbewegungen erzeugt wird, wird über ein Schneckengetriebe an das letzte Zahnrad von miteinander verbundenen Zahnrädern übertragen, die an der Antriebswelle 41a befestigt sind. Da das Schneckengetriebe 30 zwischen ihnen vorgesehen ist, kann das Auswurftablett 2 in einer bestimmten Position gehalten werden. Das Auswurftablett 1 wird in ähnlicher Weise angetrieben. In 11 ist die angetriebene Walze 9b weggelassen. Außerdem zeigt 11 eine Walze 17, die aus Schaumgummi hergestellt ist und die Hinterkante des Aufzeichnungsblatts in dem Auswurftablett 2 ausgleicht.

Die Auswurftabletts 1 und 2 verwenden im Allgemeinen die Führungsschienen 30a und 30b, die beide eine Biegung S aufweisen, wie in den 8 und 9 gezeigt ist. Diese Struktur dient dazu, dass das Auswurftablett über die Auswurfwalzen 9 gleichmäßig nach unten gleiten kann. Wenn das Auswurftablett 1 nach oben bewegt wird, wenn sich das Auswurftablett 2 an der Empfangsposition des Auslasses E2 befindet; wird das Auswurftablett 1 durch Verlagerung der Führungswalzen 44 geschwenkt und es eine kann Störung mit den Auswurfwalzen 9 verhindert werden. 8 zeigt eine Möglichkeit, bei der das Auswurftablett 2 an der Empfangsposition des Auslasses E2 angeordnet ist, während das Auswurftablett 1 an der Bereitschaftsposition gehalten wird. Jede der Taktriemenscheiben 36, die an einer unteren Position durch den Taktriemen 37 angeschlagen ist, ist an einer beweglichen Klemme befestigt, die mit einer Feder so gehalten wird, dass sie beweglich ist, wie in 8 gezeigt ist, wobei die Anordnung verhindert, dass der Taktriemen 37 die Zugspannung ändert, wenn das Auswurftablett 1 geschwenkt wird.

In 11 ist eine Verschlussplatte 42c einteilig mit der Seitenplatte 42a des Auswurftabletts 2 ausgebildet und wird mit der Bewegung des Auswurftabletts 2 nach oben und unten bewegt. Die Tablettsensoren SN7, SN9 und SN10, die Photosensoren sind, werden eingeschaltet, wenn die Verschlussplatte 42c bewegt wird und den Lichtweg des Photosensors blockiert. Der Tablettsensor SN8 besitzt einen Erfassungsknopf, der von der Oberfläche der Stirnanlagefläche 3 vorsteht, und wird eingeschaltet, wenn sein Erfassungsknopf durch das Auswurftablett 2, das sich nach unten bewegt, niedergedrückt wird.

Wie in den 12A und 12B gezeigt ist, sind die Seitenplatten 39a und 39b, die an der Basis 40 des Auswurftabletts 1 befestigt sind, mit Führungsstangen 51 versehen, an denen ein Gleiter 50 gleitfähig angebracht ist. Der Gleiter 50 wird so angetrieben, dass er durch eine Kurbelriemenscheibe 48 gleitet, die über einen Riemen 15 durch einen Verlagerungsmotor 49 gedreht wird. Anschlagpositionen des Gleiters 50 werden durch einen Verlagerungssensor SN13 überwacht. Das Auswurftablett 1 ist an dem Gleiter 50 befestigt und ist deswegen in der Richtung senkrecht zu der Auswurfrichtung der Aufzeichnungsblätter gleitfähig, um eine Operation zum versetzten Stapeln auszuführen. In 12 ist ein exzentrischer Stift 48a in einem Gleitloch 50a in Eingriff.

Um die Stirnanlagefläche 3 zu verlagern, sind ein Verlagerungsmotor 46 und ein Kurbeltrieb 47 hinter der Stirnanlagefläche 3 vorgesehen, wie in 13 bzw. in den 14A und 14B gezeigt ist. Eine Klemme 80 mit einem vertikalen Langloch ist an der hinteren Oberfläche der Stirnanlagefläche 3 befestigt und ein Stift 86, der an dem Kurbeltrieb 47 exzentrisch befestigt ist, ist an dem vertikalen Langloch der Klemme 80 in Eingriff. Eine Drehung des Verlagerungsmotors 46 wird über einen Riemen 84 an ein Schneckengetriebe 82 übertragen der Kurbeltrieb 47, der an dem Schneckengetriebe 82 in Eingriff ist, wird gedreht. Die Verlagerungsbewegung der Stirnanlagefläche 3 wird durch einen Verlagerungssensor SN14 überwacht und Anschlagpositionen können festgestellt werden. In 14A ist eine Möglichkeit gezeigt, bei der die Stirnanlagefläche 3 zu der Richtung verschoben ist, die durch einen Pfeil A angegeben ist. In 14B ist eine Möglichkeit gezeigt, bei der die Stirnanlagefläche 3 in die entgegengesetzte Richtung verschoben ist, die durch einen Pfeil B angegeben ist. Die Stirnanlagefläche 3 und das Auswurftablett 2 sind in einem gegenseitigen Eingriff in einer Kombinationsform, so dass das Auswurftablett 2 gleichmäßig aufwärts und abwärts bewegt werden kann und so bewegt wird, um der Bewegung der Stirnanlagefläche 3 zu folgen. Auf diese Weise kann das Auswurftablett 2 eine Operation zum versetzten Stapeln ausführen.

Bei dieser Ausführungsform ist die Operation zum versetzten Stapeln durch das Bewegen der Auswurftabletts 1 und 2 möglich. Es ist jedoch außerdem möglich, die Operation zum versetzten Stapeln z. B. durch Bewegen der Übergabewalzen oder der Auswurfwalzen auszuführen. Die Operation zum versetzten Stapeln des Auswurftabletts 2 kann ferner durch Verwenden der Rüttelanlagefläche der Klammereinheit 60 ausgeführt werden. Kombinationen dieser Möglichkeiten sind natürlich außerdem möglich.

Die Steuereinheit 100 ist, wie in 15 gezeigt ist, ein Mikrocomputer, der die CPU 102, die E/A-Schnittstelle 104 usw. enthält. Signale von verschiedenen (nicht gezeigten) Schaltern, die an eine (nicht gezeigte) Steuertafel der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 oder das Kopiergerät G bereitgestellt werden, und von den oben erwähnten verschiedenen Sensoren werden über die E/A-Schnittstelle 104 in die CPU 102 eingegeben. Anhand der empfangenen Signale steuert die CPU 102 verschiedene Komponenten an, die den Elektromagneten 20a, den Elektromagneten 21a, den Motor 31 für Aufwärts/Abwärtsbewegungen, den Verlagerungsmotor 46, den Verlagerungsmotor 49, den Rüttelmotor 63, den Rüttelelektromagneten 66, den Klammereinrichtung-Bewegungsmotor 69, den Klammereinrichtung-Auswurfmotor 72, den Übergabemotor 90, den Klammermotor 91, den Auswurfmotor 92, den Motor 93 für Aufwärts/Abwärtsbewegungen usw. enthalten. Die CPU 102 empfängt und zählt die Impulssignale des Übergabemotors 90, der die Übergabewalzen 10 antreibt, und steuert den Elektromagneten 66 anhand des Werts der Zählerstände. Die CPU 102 und die verschiedenen Betriebsprogramme zum Anweisen der CPU 102 bilden insgesamt die Steuerung der Rütteloperationen.

Anschließend wird ein beispielhafter Betrieb der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 mit der oben genannten Konfiguration beschrieben, wenn die Betriebsart ohne Klammerung gewählt ist. Das Folgende beschreibt z. B. einen Fall, wenn das Aufzeichnungsblatt durch die Auswurfwalzen 7 an das Auswurftablett 1 ausgeworfen wird. Wenn das Kopiergerät G die Bilderzeugungsoperation beendet, wird das bedruckte Aufzeichnungsblatt über die Einlasswalzen 5 in die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 übergeben. In der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 wird das Aufzeichnungsblatt durch die Übergabewalzen 6 befördert und wird durch die Auswurfwalzen 7 in das Auswurftablett 1 ausgeworfen. Bei dieser Operation wird die Drehzahl der Auswurfwalzen 7 verringert, wenn festgestellt wird, dass der Auslasssensor SN2 die Hinterkante des Aufzeichnungsblatts erkennt, so dass die Aufzeichnungsblätter effektiver gestapelt werden. In Sortier- und Stapelbetriebsarten wird der Verlagerungsmotor 49 anhand von Beendigungssignalen angetrieben, die von der Steuertafel oder dergleichen der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 oder des Kopiergeräts G erzeugt werden, um zu bewirken, dass das Auswurftablett 1 die Verlagerungsoperationen ausführt, bis der Auftrag beendet wird. Dadurch führt die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 die Sortier- oder Stapeloperation des Auswurftabletts 1 aus.

Als ein weiteres Beispiel beschreibt das Folgende einen Fall, bei dem das Aufzeichnungsblatt durch die Auswurfwalzen 9 zu dem Auswurftablett 2 ausgeworfen wird. Wenn das Kopiergerät G die Bilderzeugungsoperation beendet, wird das bedruckte Aufzeichnungsblatt über die Einlasswalzen 5 in die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 übergeben. In der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 wird das Aufzeichnungsblatt durch die Übergabewalzen 8 befördert und wird durch die Auswurfwalzen 9 in das Auswurftablett 2 ausgeworfen. Bei dieser Operation wird die Drehzahl der Auswurfwalzen 9 dann verringert, wenn der Auslasssensor SN3 die Hinterkante des Aufzeichnungsblatts erfasst, so dass die Aufzeichnungsblätter effektiver gestapelt werden. Wenn mehrere bedruckte Aufzeichnungsblätter in das Auswurftablett 2 ausgeworfen werden und wenn der Tablettsensor SN6 die obere Oberfläche der gestapelten Aufzeichnungsblätter erfasst, wird der Motor 31 für Aufwärts/Abwärtsbewegungen angesteuert, und deswegen wird das Auswurftablett 2 nach unten bewegt, so dass die Höhe der gestapelten Aufzeichnungsblätter auf einem geeigneten Wert gehalten wird. In den Sortier- und Stapelbetriebsarten wird der Verlagerungsmotor 46 anhand von Beendigungssignalen angetrieben, die von der Steuertafel oder dergleichen der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 oder von dem Kopiergerät erzeugt werden, um zu bewirken, dass das Auswurftablett 2 die Verlagerungsoperationen ausführt, bis der Auftrag beendet ist. Daher führt die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 die Sortier- oder Stapeloperation des Auswurftabletts 2 aus.

Anschließend wird eine beispielhafte Operation der Steuereinheit 100 zum Steuern der Auswurftabletts 1 und 2 erläutert. Die Auswurftabletts 1 und 2 werden in ihre Ausgangspositionen bewegt, wenn die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 mit Strom versorgt wird. Die Ausgangsposition für das Auswurftablett 1 befindet sich an einer Position, in der der Tablettsensor SN5 die obere Kante der Stirnanlagefläche 1a des Auswurftabletts 1 erfasst. Die Ausgangsposition für das Auswurftablett 2 befindet sich an einer Position, in der der Tablettsensor SN6 die Oberfläche des Auswurftabletts 2 oder die obere Oberfläche der gestapelten Aufzeichnungsblätter erfasst. Eine Operation zum Bewegen der Auswurftabletts 1 und 2 wird als eine anfängliche Operation oder eine Operation zum Erreichen des Ausgangszustands bezeichnet.

In 16 wird eine beispielhafte Prozedur der anfänglichen Operation, die von der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 ausgeführt wird, erläutert. Um das Auswurftablett 1 zu der Empfangsposition des Auslasses E1 zu bewegen, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S1, ob der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist. Wenn der Tablettsensor SN5 ausgeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S1 "nein" ist, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S2 nach oben bewegt. Die Steuereinheit 100 prüft im Schritt S3 erneut, ob der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist. Diese Prüfung wird wiederholt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis im Schritt S3 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S4 angehalten.

Wenn das Prüfergebnis vom Schritt S1 "ja" lautet oder nach dem Schritt S4 geht der Ablauf zum Schritt S5, in dem die Steuereinheit 100 prüft, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist, um das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 zu bewegen. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis von Schritt S5 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S13 nach unten bewegt und der Ablauf geht zum Schritt S10.

Wenn der Tablettsensor SN6 ausgeschaltet ist und das Prüfergebnis von Schritt S5 "nein" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S6 nach oben bewegt. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S7 erneut, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist. Diese Prüfung wird wiederholt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis von Schritt S7 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S8 angehalten. Dann wird das Auswurftablett 2 im Schritt S9 nach unten bewegt und die Steuereinheit 100 prüft im Schritt S10, ob der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S10 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S11 angehalten. Anschließend setzt die Steuereinheit 100 einen Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 im Schritt S12 auf einen Wert 0. auf diese Weise führt die Steuereinheit 100 die anfängliche Operation aus.

Ein Ablaufplan von 17 erläutert einen Fall, wenn das Auswurftablett 1 in die Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird oder wenn das Auswurftablett 2 zu der Bereitschaftsposition bewegt wird, wobei der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 0 gesetzt ist. Im Schritt S101 prüft die Steuereinheit 100, ob der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 0 gesetzt ist. Wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 nicht auf 0 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S101 "nein" lautet, endet der Ablauf. Wenn jedoch der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 0 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S101 "ja" lautet, stellt die Steuereinheit 100 fest, dass das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E1 gehalten wird und der Ablauf geht zum Schritt S102, in dem das Auswurftablett 2 nach unten zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird. Die Steuereinheit 100 prüft dann im Schritt S103, ob der Tablettsensor SN8 eingeschaltet ist und anschließend ausgeschaltet wird. Das heißt, der Tablettsensor SN8 wird eingeschaltet, wenn die untere Kante des absinkenden Auswurftabletts 2 erfasst wird, und wird ausgeschaltet, wenn die obere Oberfläche des Auswurftabletts 2 oder die obere Oberfläche der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 2 angeordnet sind, erfasst wird. Wenn der Tablettsensor SN8 in dieser Weise reagiert und das Prüfergebnis vom Schritt S103 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S104 angehalten und das Auswurftablett 1 wird anschließend im Schritt S105 nach unten bewegt. Die Steuereinheit 100 prüft im Schritt S106, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und anschließend durch die Erfassung des Auswurftabletts 1 ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und anschließend ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S106 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S107 angehalten. Daraufhin setzt die Steuereinheit den Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf einen Wert 1. Anschließend endet der Ablauf. Bei dieser Ausführungsform wird der Tablettsensor SN6, der für eine Erfassung des Auswurftabletts 2 verwendet wird, außerdem für eine Erfassung der oberen Oberfläche der Stirnanlagefläche 1a des Auswurftabletts 1 verwendet.

Ein Ablaufplan von 18 erläutert einen Fall, wenn das Auswurftablett 1 zu der Empfangsposition des Auslasses E1 bewegt wird oder wenn das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird, wobei der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 1 gesetzt ist. Im Schritt S201 prüft die Steuereinheit 100, ob der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 1 gesetzt ist. Wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 nicht auf 1 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S201 "nein" lautet, endet der Ablauf. Wenn jedoch der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 1 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S201 "ja" lautet, stellt die Steuereinheit 100 fest, dass das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E2 gehalten wird, und geht zum Schritt S202, in dem das Auswurftablett 1 nach oben zur Empfangsposition des Auslasses E1 bewegt wird. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S203, ob der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist. Wenn der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S203 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S204 angehalten und das Auswurftablett 1 wird anschließend im Schritt S205 nach unten bewegt. Die Steuereinheit 100 prüft dann im Schritt S206, ob der Tablettsensor SN5 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN5 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S206 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S207 angehalten.

Nach dem Schritt S207 geht der Ablauf zum Schritt S208, in dem die Steuereinheit 100 prüft, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist, um das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 zu bewegen. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S5 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S216 nach unten bewegt und der Ablauf geht zum Schritt S213. Wenn der Tablettsensor SN6 ausgeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S208 "nein" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S209 nach oben bewegt. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S210 erneut, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist. Diese Prüfung wird wiederholt, bis des Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S210 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S211 angehalten. Dann wird das Auswurftablett 2 im Schritt S212 nach unten bewegt und die Steuereinheit 100 prüft im Schritt S213, ob der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S213 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S214 angehalten. Daraufhin setzt die Steuereinheit 100 im Schritt S215 den Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf einen Wert 0. Anschließend endet der Ablauf.

Der Ablaufplan von 19 erläutert einen Fall, bei dem das Auswurftablett 1 auf die Empfangsposition des Auslasses E2 zurückgesetzt wird oder wenn das Auswurftablett 2 auf die Bereitschaftsposition zurückgesetzt wird, wobei der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf einen Wert 1 gesetzt ist. Im Schritt S301 prüft die Steuereinheit 100, ob der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf einen Wert 1 gesetzt ist. Wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 nicht auf einen Wert 1 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S301 "nein" lautet, endet der Ablauf. Wenn jedoch der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf einen Wert 1 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S301 "ja" lautet, setzt die Steuereinheit 100 mit den folgenden Abläufen fort, um sicherzustellen, dass das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E2 gehalten wird. Im Schritt S302 wird das Auswurftablett 1 nach oben bewegt. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S303, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S303 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S304 angehalten und das Auswurftablett 1 wird anschließend im Schritt S305 nach unten bewegt. Die Steuereinheit 100 prüft dann im Schritt S306, ob der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S306 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S307 angehalten. Dadurch wird das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E2 festgelegt.

Im Schritt S308 wird das Auswurftablett 2 nach oben zur Bereitschaftsposition bewegt. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S309, ob der Tablettsensor SN8 eingeschaltet ist. Diese Prüfung wird wiederholt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN8 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S309 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S310 angehalten. Daraufhin wird das Auswurftablett 2 im Schritt S311 nach unten bewegt und die Steuereinheit 100 prüft im Schritt S312, ob der Tablettsensor SN8 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird wiederholt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN8 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S313 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S313 angehalten. Anschließend setzt die Steuereinheit 100 den Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 im Schritt S314 auf einen Wert 1. Dann endet der Ablauf.

Auf diese Weise wird dann, wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf einen Wert 1 gesetzt ist, das Zurücksetzen des Auswurftabletts 1 auf die Empfangsposition des Auslasses E2 unter Verwendung des Tablettsensors SN6 durch die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Auswurftabletts 1 ausgeführt und das Zurücksetzen des Auswurftabletts 2 auf die Bereitschaftsposition wird unter Verwendung des Tablettsensors SN8 durch die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Auswurftabletts 2 ausgeführt.

Der Ablaufplan von 20 erläutert einen Fall, wenn das Auswurftablett 1 auf die Empfangsposition des Auslasses E1 zurückgesetzt wird oder wenn das Auswurftablett 2 auf die Empfangsposition des Auslasses E2 zurückgesetzt wird, wobei der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 0 gesetzt ist. Im Schritt S401 prüft die Steuereinheit 100, ob der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 0 gesetzt ist. Wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 nicht auf 0 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S401 "nein" lautet, endet der Ablauf. Wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 0 gesetzt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S401 "ja" lautet, stellt die Steuereinheit 100 fest, dass das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E1 gehalten wird und der Ablauf geht zum Schritt S402. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S402, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist, um das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 zu bewegen. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S402 "nein" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S403 nach oben bewegt und die Steuereinheit 100 prüft anschließend im Schritt S404, ob der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist. Wenn der Tablettsensor SN6 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S404 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S405 angehalten, und das Auswurftablett 2 wird im Schritt S406 nach unten bewegt. Die Steuereinheit 100 prüft dann im Schritt S407, ob der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN6 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S407 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S408 angehalten. Dadurch wird das Auswurftablett 2 an der Empfangsposition des Auslasses E2 festgelegt.

Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S409, ob der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist. Wenn der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S409 "ja" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S413, der später erläutert wird. Wenn der Tablettsensor SN5 nicht eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S409 "nein" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S410 nach oben bewegt. Dann prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S411, ob der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist. Wenn der Tablettsensor SN5 eingeschaltet ist und das Prüfergebnis vom Schritt S411 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S412 angehalten und im Schritt S414 nach unten bewegt. Daraufhin prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S414, ob der Tablettsensor SN5 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird wiederholt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN5 aus dem eingeschalteten Zustand ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S414 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 1 im Schritt S415 angehalten. Daraufhin setzt die Steuereinheit 100 den Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 im Schritt S416 auf den Wert 0. Dann endet der Ablauf.

Auf diese Weise werden dann, wenn der Positionsmerker (F) des Auswurftabletts 1 auf 1 gesetzt ist, das Zurücksetzen des Auswurftabletts 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 unter Verwendung des Tablettsensors SN6 durch die Aufwärts/Abwärtsbewegung des Auswurftabletts 2 sowie das Zurücksetzen des Auswurftabletts 1 zu der Empfangsposition des Auslasses E1 unter Verwendung des Tablettsensors SN5 durch die Aufwärts/Abwärtsbewegung des Auswurftabletts 1 ausgeführt.

Anschließend wird eine Tablettumschaltoperation der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 erläutert. Wenn z. B. das Auswurftablett 1 in der Betriebsart mit Klammerung festgelegt ist, wird das Auswurftablett 1 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt. Deswegen wird z. B. bei einem Auftrag, in dem das Auswurftablett 1 in der Versatzbetriebsart festgelegt ist, nach dem vorhergehenden Auftrag, in dem das Auswurftablett 1 in der Betriebsart mit Klammerung festgelegt war, das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E2 gehalten, um das Aufzeichnungsblatt zu empfangen, das von dem Auslass E2 ausgeworfen wird, wobei das Auswurftablett 1 nach dem Empfangen des Aufzeichnungsblatts verschoben wird. Dadurch wird die Operation zum versetzten Stapeln ausgeführt.

Als ein weiteres Beispiel wird das Auswurftablett 1 bei einem Auftrag, bei dem das Auswurftablett 1 in der Betriebsart mit Klammerung festgelegt ist, nach einem vorhergehenden Auftrag, bei dem das Auswurftablett 1 ebenfalls in der Betriebsart mit Klammerung festgelegt war, an der Empfangsposition des Auslasses E2 gehalten, während der Stapel Aufzeichnungsblätter gestapelt wird und aus dem Auslass E2 ausgeworfen wird. Auf diese Weise wird der Auftrag ausgeführt.

In der vorliegenden Ausführungsform, bei der die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 an das Kopiergerät G angeschlossen ist, wird die Tablettumschaltoperation in Übereinstimmung mit der Zuordnung der Auswurftabletts und Prozessbetriebsarten, wie etwa Klammerbetriebsart, Versatzbetriebsart usw., ausgeführt. Im Fall einer multifunktionalen Vorrichtung, die mehrere Funktionen besitzt, wie z. B. eine Faxfunktion, eine Kopierfunktion und eine Druckfunktion, kann jedoch die Tablettumschaltoperation in Übereinstimmung mit den zugeordneten Auswurftabletts in Kombination mit der Tablettzuordnung von den Anwendungen, wie etwa die Faxfunktion, Kopierfunktion und Druckfunktion, ausgeführt werden. In dem Zustand, der in 1 gezeigt ist, wird z. B. die Tablettumschaltoperation ausgeführt, wenn das Auswurftablett 1 in der Betriebsart mit Klammerung festgelegt ist. In dem Zustand, der in 2 gezeigt ist, wird ferner die Tablettumschaltoperation ausgeführt, wenn das Auswurftablett 2 festgelegt ist.

Die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 ist mit einer normalen Auswurfbetriebsart und einer Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität (LCE-Betriebsart) versehen. Die normale Auswurfbetriebsart ist als eine Betriebsart definiert, bei der das Auswurftablett 2 zum Auswurftablett 1 umgeschaltet werden kann, wenn die maximale Anzahl der Aufzeichnungsblätter in dem Auswurftablett 2 angeordnet ist. Der Zustand, bei dem das Auswurftablett 1 die maximale Anzahl Aufzeichnungsblätter in der normalen Auswurfbetriebsart enthält, wird erfasst, wenn der Tablettsensor SN12 die obere Oberfläche der Aufzeichnungsblätter, die in dem Auswurftablett 1 enthalten sind, erfasst. Der Zustand, bei dem das Auswurftablett 2 die maximale Kapazität Aufzeichnungsblätter in der normalen Auswurfbetriebsart enthält, wird erfasst, wenn die untere Kante der Verschlussplatte 42c durch den Tablettsensor SN9 erfasst wird, wobei die obere Oberfläche der Aufzeichnungsblätter, die in dem Auswurftablett 2 enthalten sind, durch den Tablettsensor SN6 erfasst wird.

Der Zustand, bei dem die maximale Anzahl Aufzeichnungsblätter in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität in dem Auswurftablett 2 angeordnet sind, wird dagegen erfasst, wenn die untere Kante der Verschlussplatte 42c durch den Tablettsensor SN9 und anschließend durch den Tablettsensor SN10 erfasst wird sowie zusätzlich dann, wenn der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird.

Die maximale Anzahl Aufzeichnungsblätter des Auswurftabletts 2 in der normalen Auswurfbetriebsart ist nicht groß genug in Bezug auf die Strecke, längs der das Auswurftablett 2 bewegt werden kann, während die maximale Anzahl Aufzeichnungsblätter des Auswurftabletts 2 in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität in Bezug auf die Strecke, längs der das Auswurftablett 2 bewegt werden kann, angemessen groß ist.

Wenn die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität und die Betriebsart mit Klammerung gewählt sind, werden die Positionen der Auswurftabletts 1 und 2 zunächst geprüft und das Auswurftablett 1 wird zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt, wie in 2 gezeigt ist, so dass sie Stapel Aufzeichnungsblätter in das Auswurftablett 1 ausgeworfen werden. Wenn der Tablettsensor SN12 die obere Oberfläche der Stapel Aufzeichnungsblätter in dem Auswurftablett 1 erfasst, wird die Tablettumschaltoperation ausgeführt und das Auswurftablett 1 wird zum Auswurftablett 2 umgeschaltet. Anschließend wird das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt, um den Auftrag fortzusetzen.

Wenn die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität und die Betriebsart ohne Klammerung gewählt sind, werden zunächst die Positionen der Auswurftabletts 1 und 2 geprüft und das Auswurftablett 2 wird zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt, so dass die Aufzeichnungsblätter in das Auswurftablett 2 ausgeworfen werden, wobei die Aufzeichnungsblätter durch den zweiten Weg B ohne Klammerung befördert werden. Wenn der Zustand, bei dem die maximale Anzahl Aufzeichnungsblätter auf das Auswurftablett 2 geladen sind, in der oben beschriebenen Weise erfasst wird, steuert die Steuereinheit 100 den Elektromagneten 20a an, um die Verbindungsklinke 20 so zu drehen, dass der erste Weg C ohne Klammerung gewählt ist. Dadurch werden die Aufzeichnungsblätter zu dem Auslass E1 und über die Auswurfwalzen 7 zu dem Auswurftablett 1 geleitet. Auf diese Weise wird der Auftrag fortgesetzt.

Wenn eines der Auswurftabletts im Betrieb ist in der normalen Auswurfbetriebsart voll wird, kann der Auftrag fortgesetzt werden, indem die Tablettumschaltoperation ausgeführt wird oder indem der Weg für die Aufzeichnungsblätter geändert wird. Diese Operation wird im Allgemeinen als ein unbegrenzter Auswurf bezeichnet. Wenn alle Auswurftabletts voll sind, kann der Auftrag jedoch nicht fortgesetzt werden und der unbegrenzte Auswurf wird nicht realisiert. Die Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 schaltet jedoch in diesem Fall automatisch zu der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität um und der Auftrag kann mit dem Auswurftablett 2 fortgesetzt werden, bis das Auswurftablett 2 in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität voll wird.

Wenn das Auswurftablett 2 während der Zeitspanne voll wird, in der die Aufzeichnungsblätter in das Auswurftablett 2 ausgeworfen werden, kann eine Entscheidung, ob das Auswurftablett 1 voll ist, unter Verwendung des Tablettsensors SN12 getroffen werden. Wenn das Auswurftablett 1 während des Empfangs der Aufzeichnungsblätter voll wird, wird der Zustand des Auswurftabletts 2 als Merker in einem Speicher der CPU 102 gespeichert und deswegen kann eine Entscheidung, ob das Auswurftablett 2 voll ist, durch Prüfen des Merkers getroffen werden.

In den 21 und 22 wird eine beispielhafte Steueroperation erläutert, wenn das Auswurftablett 1 in der normalen Auswurfbetriebsart voll wird. 21 zeigt einen Fall in der Betriebsart mit Klammerung. Die Steuereinheit 100 prüft zunächst im Schritt S501, ob das Auswurftablett, an das die Aufzeichnungsblätter ausgeworfen werden, voll ist. Wenn ein Auswurftablett im Betrieb nicht voll ist, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S502, ob das andere Tablett voll ist. Wenn das andere Tablett nicht voll ist und das Prüfungsergebnis vom Schritt S502 "nein" lautet, sendet die Steuereinheit 100 ein Warte-Anforderungssignal im Schritt S503 an das Kopiergerät S503. Im Schritt S503 führt die Steuereinheit 100 ferner die Tablettumschaltoperation während der Zeit aus, in der das Kopiergerät G wartet, und sendet ein Warte-Freigabesignal an das Kopiergerät G. Wenn das andere Tablett voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S502 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S504 ein Warnsignal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

22 zeigt einen Fall in der Betriebsart ohne Klammerung. Die Steuereinheit 100 prüft zunächst im Schritt S601, ob das Auswurftablett, an das die Aufzeichnungsblätter ausgeworfen werden, voll ist. Wenn dieses Auswurftablett im Betrieb nicht voll ist, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S602, ob das andere Tablett voll ist. Wenn das andere Tablett nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S602 "nein" lautet, schaltet die Steuereinheit 100 im Schritt S603 den Weg für die Aufzeichnungsblätter um, um den Auslass für die Aufzeichnungsblätter zu wechseln. Wenn das andere Tablett voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S602 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S604 ein Warnsignal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Anschließend wird eine beispielhafte Steueroperation, bei der die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität (LCE-Betriebsart) gewählt ist, wobei das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E1 gehalten wird, unter Bezugnahme auf die 23A bis 23E erläutert. In 23A prüft die Steuereinheit 100 zunächst im Schritt S701, ob die LCE-Betriebsart gewählt ist. Der Ablauf endet, wenn die LCE-Betriebsart nicht gewählt ist, wenn jedoch die LCE-Betriebsart gewählt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S701 "ja" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S702, ob die Betriebsart mit Klammerung gewählt ist. Wenn die Betriebsart mit Klammerung gewählt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S702 "ja" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S703, ob das Auswurftablett 2 voll ist. Wenn das Auswurftablett 2 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S703 "nein" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S704, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 ebenfalls nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S704 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S705, in dem das Auswurftablett 1 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird, das Auswurftablett 2 zu der Bereitschaftsposition bewegt wird und der Auswurf zum Auswurftablett 1 gestartet wird.

Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S706, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Auswurftablett 1 voll wird. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird und das Prüfergebnis vom Schritt S706 "ja" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S707. Im Schritt S707 wird der Auswurf zu dem Auswurftablett 1 angehalten, das Auswurftablett 1 wird nach oben bewegt, bis es durch den Tablettsensor SN5 erfasst wird, das Auswurftablett 2 wird zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zu dem Auswurftablett 2 wird gestartet. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S708, ob er Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist, und anschließend, ob der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S708 "ja" lautet, wird im Schritt S710 der Auswurf zum Auswurftablett 2 angehalten. Dann sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S710 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Wenn die Betriebsart mit Klammerung nicht gewählt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S702 "nein" ist, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S721, ob das Auswurftablett 2 voll ist. Wenn das Auswurftablett 2 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S721 "nein" ist, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S722, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 ebenfalls nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S722 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S723. Im Schritt S723 wird das Auswurftablett 2 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S724, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S724 "ja" lautet, wird das Auswurftablett 2 im Schritt S725 angehalten. Dann wird im Schritt S726 der Blattweg zum Auslass E1 umgeschaltet und der Auswurf zum Auswurftablett 1 wird gestartet. Im Schritt S727 prüft die Steuereinheit 100, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird und das Prüfergebnis vom Schritt S727 "ja" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S710, in dem die Steuereinheit 100 ein Signal an das Kopiergerät G sendet, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Wenn das Auswurftablett 2 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S703 in 23A "ja" lautet, geht der Ablauf in 23B zum Schritt S711. Im Schritt S711 prüft die Steuereinheit 100, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S711 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S712 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist. Die Nachricht wird z. B. auf einem (nicht gezeigten) Anzeigeschirm des Kopiergeräts G angezeigt und die Bedienperson wird auf die Nachricht reagieren, indem sie die Stapel Aufzeichnungsblätter, die auf den Auswurftabletts 1 und 2 angeordnet sind, entnimmt.

Wenn das Auswurftablett 1 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S711 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S713, in dem das Auswurftablett 2 zur Bereitschaftsposition bewegt wird, das Auswurftablett 1 zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird und der Auswurf zum Auswurftablett 1 gestartet wird. Daraufhin prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S714, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird und das Prüfergebnis vom Schritt S714 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S715 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. In diesem Fall ist es zu einem Zeitpunkt, zu dem das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S714 "ja" lautet, möglich, zum Auswerfen zum Auswurftablett 2 umzuschalten, das in der normalen Auswurfbetriebsart voll ist. Das heißt, das Auswurftablett 2 wird nach oben zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Dieser Auswurf wird fortgesetzt, bis der Tablettsensor SN10 eingeschaltet wird und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird.

Als Alternative zu den Schritten S713–S715 kann die Steuereinheit 100 den Schritt S716 ausführen, der in gestrichelten Linien angegeben ist. Da die Anzahl von Aufzeichnungsblättern, die auf dem Auswurftablett 2 angeordnet werden können, im Vergleich zur Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhältnismäßig klein ist, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S716 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist.

Wenn das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S704 von 23A "ja" lautet, geht der Ablauf in 23C zum Schritt S717. Im Schritt S717 wird das Auswurftablett 2 zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Im Schritt S718 prüft die Steuereinheit 100, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S718 "ja" lautet, wird der Auswurf zum Auswurftablett 2 im Schritt S719 angehalten und die Steuereinheit 100 sendet im Schritt S720 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Tabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Wenn das Auswurftablett 2 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S721 in 23A "ja" lautet, geht der Ablauf in 23D zum Schritt S728. Im Schritt S728 prüft die Steuereinheit 100, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn es voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S728 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S729 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist. Die Nachricht wird z. B. auf einem (nicht gezeigten) Anzeigeschirm des Kopiergeräts G angezeigt und eine Bedienperson wird auf die Nachricht reagieren, indem sie die Stapel Aufzeichnungsblätter, die auf den Auswurftabletts 1 und 2 angeordnet sind, entnimmt.

Wenn das Auswurftablett 1 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S728 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S730, in dem der Blattweg zum Auslass E1 umgeschaltet wird und der Auswurf zum Auswurftablett 1 gestartet wird. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S731, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird und das Prüfergebnis vom Schritt S731 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S732 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. In diesem Fall ist es zu einem Zeitpunkt, zu dem das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S731 "ja" lautet, möglich, den Auswurf zum Auswurftablett 2 umzuschalten, das in der normalen Auswurfbetriebsart im Zustand "voll" ist. Das heißt, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Dieser Auswurf wird fortgesetzt, bis der Tablettsensor SN10 eingeschaltet wird und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird.

Als Alternative zu den Schritten S730–S732 kann die Steuereinheit 100 den Schritt S733 ausführen, der durch gestrichelte Linien angegeben ist. Da die Anzahl Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet werden können, im Vergleich zur Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhältnismäßig klein ist, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S733 ein Signal an das Kopiergerät, das anzeigt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist.

Wenn das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S722 in 23A "ja" lautet, geht der Ablauf in 23E zum Schritt S734. Im Schritt S734 wird das Auswurftablett 2 zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Im Schritt S735 prüft die Steuereinheit 100, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S735 "ja" lautet, wird der Auswurf zum Auswurftablett 2 im Schritt S736 angehalten und die Steuereinheit 100 sendet im Schritt S737 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Tabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Anschließend wird eine beispielhafte Steueroperation, bei der die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität (LCE-Betriebsart) gewählt ist, wobei das Auswurftablett 1 an der Empfangsposition des Auslasses E2 gehalten wird, unter Bezugnahme auf die 24A24E erläutert. In 24A prüft die Steuereinheit 100 zunächst, ob die LCE-Betriebsart gewählt ist. Der Ablauf endet, wenn die LCE-Betriebsart nicht gewählt ist, wenn jedoch die LCE-Betriebsart gewählt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S801 "ja" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S802, ob die Betriebsart mit Klammerung gewählt ist. Wenn die Betriebsart mit Klammerung gewählt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S802 "ja" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S803, ob das Auswurftablett 2 voll ist. Wenn das Auswurftablett 2 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S803 "nein" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S804, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 ebenfalls nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S804 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S805 und der Auswurf zum Auswurftablett 1 wird gestartet.

Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S806, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Auswurftablett 1 voll wird. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird, und das Prüfergebnis vom Schritt S806 "ja" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S807. Im Schritt S807 wird der Auswurf zum Auswurftablett 1 angehalten, das Auswurftablett 1 wird nach oben bewegt, bis es durch den Tablettsensor SN5 erfasst wird, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S808, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S808 "ja" lautet, wird der Auswurf zum Auswurftablett 2 im Schritt S809 angehalten. Anschließend sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S810 ein Signal an das Kopiergerät G, das angibt, dass alle Auswurftabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Wenn die Betriebsart mit Klammerung nicht gewählt ist und das Prüfergebnis vom Schritt S802 "nein" lautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S821, ob das Auswurftablett 2 voll ist. Wenn das Auswurftablett 2 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S821 "nein" tautet, prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S822, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 ebenfalls nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S822 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S823. Im Schritt S823 wird der Auswurf zum Auswurftablett 1 gestartet. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S824, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S824 "ja" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S825. Im Schritt S825 wird der Auswurf zum Auswurftablett 1 angehalten, das Auswurftablett 1 wird nach oben bewegt, bis es durch den Tablettsensor SN5 erfasst wird, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S826, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Diese Prüfung wird fortgesetzt, bis das Prüfergebnis "ja" lautet. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S826 "ja" lautet, wird der Auswurf zum Auswurftablett 2 im Schritt S827 angehalten. Anschließend geht der Ablauf zum Schritt S810, in dem die Steuereinheit 100 ein Signal an das Kopiergerät G sendet, das angibt, dass alle Auswurftabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Wenn das Auswurftablett 2 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S803 in 24A "ja" lautet, geht der Ablauf in 24B zum Schritt S811. Im Schritt S811 prüft die Steuereinheit 100, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn es voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S811 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S812 ein Signal an das Kopiergerät G, das angibt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist. Diese Nachricht wird z. B. auf einem (nicht gezeigten) Anzeigeschirm des Kopiergeräts G angezeigt und eine Bedienperson wird auf die Nachricht reagieren, indem sie die Stapel Aufzeichnungsblätter, die auf den Auswurftabletts 1 und 2 angeordnet sind, entnimmt.

Wenn das Auswurftablett 1 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S811 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S813, in dem der Auswurf zum Auswurftablett 1 gestartet wird. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S814, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird und das Prüfergebnis vom Schritt S814 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S815 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. In diesem Fall ist es zu einem Zeitpunkt, zu dem das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S814 "ja" lautet, möglich, den Auswurf zum Auswurftablett 2 umzuschalten, das in der normalen Auswurfbetriebsart in dem Zustand "voll" ist. Das heißt, das Auswurftablett 1 wird nach oben bewegt, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Dieser Auswurf wird fortgesetzt, bis der Tablettsensor SN10 eingeschaltet wird und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird.

Als Alternative zu den Schritten S813–S815 kann die Steuereinheit 100 den Schritt S816 ausführen, der durch gestrichelte Linien angegeben ist. Da die Anzahl der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet werden können, im Vergleich zur Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhältnismäßig klein ist, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S816 ein Signal an das Kopiergerät, das angibt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist.

Wenn das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S804 in 24A "ja" lautet, geht der Ablauf in 24C zum Schritt S817. Im Schritt S817 wird das Auswurftablett 1 nach oben bewegt, bis es durch den Tablettsensor SN5 erfasst wird, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Im Schritt S818 prüft die Steuereinheit 100, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S818 "ja" lautet, wird der Auswurf zum Auswurftablett 2 im Schritt S819 angehalten und die Steuereinheit 100 sendet ein Signal an das Kopiergerät G, das angibt, dass alle Tabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Wenn das Auswurftablett 2 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S821 in 24A "ja" lautet, geht der Ablauf in 24D zum Schritt S282. Im Schritt S828 prüft die Steuereinheit 100, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn es voll ist und das Prüfergebnis vom Schnittstelle S828 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S829 ein Signal an das Kopiergerät G, das angibt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist. Die Nachricht wird z. B. auf einem (nicht gezeigten) Anzeigeschirm des Kopiergeräts G angezeigt und eine Bedienperson wird auf die Nachricht reagieren, indem sie die Stapel Aufzeichnungsblätter, die auf den Auswurftabletts 1 und 2 angeordnet sind, entnimmt.

Wenn das Auswurftablett 1 nicht voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S828 "nein" lautet, geht der Ablauf zum Schritt S830, in dem der Auswurf zum Auswurftablett 1 angehalten wird. Anschließend prüft die Steuereinheit 100 im Schritt S831, ob das Auswurftablett 1 voll ist. Wenn das Auswurftablett 1 voll wird und das Prüfergebnis vom Schritt S831 "ja" lautet, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S832 ein Signal an das Kopiergerät G, das anzeigt, dass alle Auswurftabletts voll sind. In diesem Fall ist es zu einem Zeitpunkt, zu dem das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S731 "ja" lautet, möglich, den Auswurf zum Auswurftablett 2 umzuschalten, das in der normalen Auswurfbetriebsart im Zustand "voll" ist. Das heißt, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Dieser Auswurf wird fortgesetzt, bis der Tablettsensor SN10 eingeschaltet wird und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird.

Als Alternative zu den Schritten S830–S832 kann die Steuereinheit 100 den Schritt S833 ausführen, der durch gestrichelte Linien angegeben ist. Da die Anzahl der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet werden können, im Vergleich zur Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhältnismäßig klein ist, sendet die Steuereinheit 100 im Schritt S833 ein Signal an das Kopiergerät, das anzeigt, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität nicht zulässig ist.

Wenn das Auswurftablett 1 voll ist und das Prüfergebnis vom Schritt S822 in 24A "ja" lautet, geht der Ablauf in 24E zum Schritt S834. Im Schritt S834 wird das Auswurftablett 1 nach oben bewegt, bis es durch den Tablettsensor SN5 erfasst wird, das Auswurftablett 2 wird zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt und der Auswurf zum Auswurftablett 2 wird gestartet. Im Schritt S835 prüft die Steuereinheit 100, ob der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird. Wenn der Tablettsensor SN10 eingeschaltet ist und anschließend der Tablettsensor SN9 ausgeschaltet wird und das Prüfergebnis vom Schritt S835 "ja" lautet, wird der Auswurf zum Auswurftablett 2 im Schritt S836 angehalten und die Steuereinheit 100 sendet im Schritt S837 ein Signal an das Kopiergerät G, das angibt, dass alle Tabletts voll sind. Daraufhin endet der Ablauf.

Anschließend wird ein zweites Beispiel des Hubmechanismus für die Auswurftabletts 1 und 2 der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 unter Bezugnahme auf die 25, 26, 27A, 27B, 28 und 29 erläutert. Wie oben beschrieben wurde, wird bei dem ersten Beispiel des Hubmechanismus bewirkt, dass das Auswurftablett 1 geschwenkt wird, um die Biegung der Führungsschienen 30a und 30b zu passieren. Bei diesem zweiten Beispiel wird das Auswurftablett 1 in die Richtung des Auswurfs der Aufzeichnungsblätter verschoben, um die Biegung der Führungsschienen 30a und 30b zu passieren. Außerdem wird zugelassen, dass sich die Stirnanlagefläche 1a des Auswurftabletts 1 nach oben und unten bewegt, so dass die relative Strecke zwischen der Stirnanlagefläche 1a und dem Auswurftablett 1 in Übereinstimmung mit der Anzahl der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet sind, variiert.

In den 25, 26, 27A, 27B und 28 werden Mechanismen des Auswurftabletts 1 zum Gleiten in der Richtung des Aufzeichnungsblattauswurfs und zum Verlagern erläutert. Wie in den 27A, 27B und 28 gezeigt ist, ist eine Gleitschiene 53 an jeder der Seitenplatten 39a und 39b befestigt. Ein Paar Walzen 52 ist an beiden Enden von jeder der Führungsstangen 51 vorgesehen und wird durch die Gleitschienen 53 unterstützt. Dadurch werden die Führungsstangen 51 zwischen den Gleitschienen 53 gehalten und der Gleiter 50, an dem das Auswurftablett 1 angebracht ist, wird über Hülsen 50b durch die Führungsstangen 51 und zwischen diesen unterstützt. Diese Komponenten sind die wesentlichen Teile zum Bilden eines Basiselements 57 zum Bewegen des Auswurftabletts 1 nach oben und unten.

Wie in den 25 und 26 gezeigt ist, sind die Gleitschienen 53 an den Seitenplatten 39a und 39b unter einem näherungsweise gleichen Winkel wie die Richtung, in der die Aufzeichnungsblätter in das Auswurftablett 1 ausgeworfen werden, angebracht. Wie in 25 angegeben ist, ist dieser Montagewinkel der Gleitschienen 53 als &thgr; definiert. Bei diesem Winkel &thgr; kann das Auswurftablett 1 durch sein eigenes Gewicht zur stromaufwärts gelegenen Seite der Aufzeichnungsblatt-Auswurfbewegung gleiten.

Wenn das Auswurftablett 1 sich über den Auslass E2 hinweg bewegt, muss vermieden werden, dass eine Störung zwischen dem Auswurftablett 1 und der Antriebswalze 9a der Auswurfwalzen 9 bewirkt wird, da die Antriebswalze von der Bewegungsfläche des Auswurftabletts 1 in der Aufzeichnungsblatt-Auswurfrichtung vorsteht. Zu diesem Zweck wird das Auswurftablett 1 in der Aufzeichnungsblatt-Auswurfrichtung mit dem Verlagerungsmotor 49 verschoben. Wie oben beschrieben wurde, schiebt der Verlagerungsmotor 49 das Auswurftablett 1 in der Richtung senkrecht zur Aufzeichnungsblatt-Auswurfrichtung, damit die Blattsortieroperation ausgeführt werden kann. Das heißt, das Auswurftablett 1 wird mit einem einzigen Motor (d. h. der Verlagerungsmotor 49), der unabhängig vom Motor 93 für Aufwärts- und Abwärtsbewegung zum Bewegen des Auswurftabletts 1 nach oben und unten vorgesehen ist, in den zwei Richtungen verschoben.

Wie in den 25 und 26 gezeigt ist, ist ein Stirnanlagefläche-Unterstützungselement 140 an den Führungsschienen 30 und 30b angebracht und besitzt einen Anschlag 118 an einer oberen Position zum Anhalten der Aufwärtsbewegung der Stirnanlagefläche 1a um den Auslass E1. Das Stirnanlagefläche-Unterstützungselement 140 enthält außerdem einen geneigten Abschnitt 140a zum Anhalten der Aufwärtsbewegung der Stirnanlagefläche 1a um den Auslass E2. Die Stirnanlagefläche 1a ist an ihrer hinteren Oberfläche mit Walzen 142 und 144 versehen. Die Walze 142 berührt den geneigten Abschnitt 140a und die Walze 144 berührt die vertikale Oberfläche des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140, wobei beide in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts drehbar sind. Bei dieser Anordnung, die zwei Kontaktstellen aufweist, kann das Auswurftablett 1 stabil verschoben werden.

Wie in den 27A und 27B gezeigt ist, wird der Gleiter 50 in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts durch den umkehrbar drehbaren Verlagerungsmotor 49 über den Riemen 15 und die Kurbelriemenscheibe 48 angetrieben. Dieser Gleiter 50 wird durch die Führungsstangen 51 für eine Gleitbewegung in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts gehalten. Wie oben beschrieben wurde, ist der Gleiter 50 mit dem Gleitloch 50a versehen, an dem der exzentrische Stift 48a, der an der Kurbelriemenscheibe 48 ausgebildet ist, in Eingriff ist.

Die Anschlagpositionen des Gleiters 50 werden durch den Verlagerungssensor SN13, einen Verlagerungssensor SN16 und einen Verlagerungssensor SN17 überwacht, die ein- und ausgeschaltet werden, wenn der Erfassungsabgriff 48b der Kurbelriemenscheibe 48 sich vorüber bewegt. Der Verlagerungssensor SN16 ist an einer Position an der sich drehenden Oberfläche der Kurbelriemenscheibe 48 angeordnet etwa 90° stromabwärts vom Verlagerungssensor SN13 angeordnet und der Verlagerungssensor SN17 ist an einer Position auf der sich drehenden Oberfläche der Kurbelriemenscheibe 48 etwa 90° stromaufwärts vom Verlagerungssensor SN13 angeordnet.

Die 25, 27A und 27B zeigen den Zustand, bei dem das Auswurftablett 1 an die Empfangsposition des Auslasses E1 gesetzt ist und das Auswurftablett 2 an die Empfangsposition des Auslasses E2 gesetzt ist. In diesem Zustand wird der Verlagerungssensor SN13 durch den Erfassungsabgriff 48b der Kurbelriemenscheibe 48 eingeschaltet und es ist ein Spalt g in der Richtung des Aufzeichnungsblattauswurfs zwischen der Stirnanlagefläche 1a und den Auswurfwalzen 9 vorhanden, wie insbesondere in 27A gezeigt ist. Wenn das Auswurftablett 2 zur Bereitschaftsposition bewegt wird und das Auswurftablett 1 unter den oben erwähnten Bedingungen zur Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird, wird das Auswurftablett 1 über den Auslass E2 nach unten bewegt, wobei die gleiche Position beibehalten wird, die durch den Verlagerungssensor SN13 erfasst wird, wodurch eine Störung mit den Auswurfwalzen 9 verhindert wird.

Wenn sich das Auswurftablett 1 über den Auslass E2 hinweg bewegt und eine geeignete Position erreicht, wird das Auswurftablett 1 (genauer das Basiselement 57) angehalten und der Verlagerungsmotor 49 wird angetrieben, um sich in die Richtung zu drehen, die in 27A durch einen Pfeil N angegeben ist. Die oben erwähnte geeignete Position ist eine Position, bei der das hintere Ende des Basiselements 57 durch einen Verlagerungssensor SN18 (25) erfasst wird. An dieser geeigneten Position tritt die Walze 142 der Stirnanlagefläche 1a, die maximal vorsteht, wenn das Auswurftablett 1 in die Richtung stromabwärts vom Aufzeichnungsblattauswurf verschoben ist, wobei das Basiselement 57 angehalten ist, in den geneigten Abschnitt 140a des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 ein.

Wenn sich das Auswurftablett 1 an dem Auslass E2 vorüber bewegt, ist die Walze 142 der Stirnanlagefläche 1a an einem geradlinigen Abschnitt des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 positioniert. Daher kann die obere Oberfläche des Auswurftabletts 1 oder die obere Oberfläche der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet sind, nicht durch den Tablettsensor SN6 erfasst werden. Deswegen wird das Auswurftablett 1 an der geeigneten Position angehalten, an der die Walze 142 der Stirnanlagefläche 1a sich an dem geneigten Abschnitt 140a des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 vorbei bewegt, und wird nach oben bewegt. Der Verlagerungssensor SN18 ist vorgesehen, um diese geeignete Position für das Auswurftablett 1 zu bestimmen.

Der Verlagerungsmotor 49, der sich in die Richtung N dreht, wird angetrieben, um die Kurbelriemenscheibe 48 für eine Drehung A zu drehen, und wird angehalten, um die Kurbelriemenscheibe 48 dann anzutreiben, wenn der Verlagerungssensor SN16 durch den Erfassungsabgriff 48b eingeschaltet wird. Da in diesem Fall das Auswurftablett 1 durch sein Eigengewicht in die Richtung stromaufwärts zur Aufzeichnungsblatt-Auswurfbewegung gleitet, wird das Auswurftablett 1 zu den Seite der Auswurfwalzen 9 oder zu der Seite des Kopiergeräts G verschoben, wenn der exzentrische Stift 48a der Kurbelriemenscheibe 48 verschoben wird. Anschließend berührt die Walze 144 des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 das Auswurftablett 1 und das Auswurftablett 1 wird dadurch an einer geeigneten Position zum Empfangen der Aufzeichnungsblätter festgelegt. Das bewirkt, dass die Stirnanlagefläche 1a des Auswurftabletts 1 die Antriebswalze 9a der Auswurfwalzen 9 überlappt, so dass das Auswurftablett 1 in geeigneter Weise an der Empfangsposition des Auslasses E2 positioniert ist. Wenn das Auswurftablett 1 in die Richtung der Aufzeichnungsblattbewegung gleitet, gleitet das Auswurftablett 1 gleichzeitig für eine Bewegung AA in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts längs der Führungsstäbe 51, wie in 28 gezeigt ist. Wenn eine Störung mit den Auswurfwalzen 9 vermieden wird, wird das Auswurftablett 1 in der entgegengesetzten Richtung verschoben.

An der oben erwähnten Empfangsposition des Auslasses E2 sind die Stirnanlagefläche 1a des Auswurftabletts 1 und die Antriebswalze 9a der Auswurfwalzen 9 gegenseitig überlappt. Die Stirnanlagefläche 1a ist im Einzelnen mit (nicht gezeigten) vertikalen Nuten versehen, um die Störung mit der Antriebswalze 9a zu vermeiden. Diese überlappende Anordnung vermeidet einen Papierstau, der dann auftreten kann, wenn die Hinterkante des Aufzeichnungsblatts, das von dem Auslass E2 ausgeworfen wird, zwischen der Antriebswalze 9a und der Stirnanlagefläche 1a eingeklemmt wird. Diese überlappende Anordnung funktioniert in der gleichen Weise in Bezug auf die Auswurfwalze 7 des Auslasses E1.

Der Tablettsensor SN6, der verwendet wird, um das Auswurftablett 1 auf die Empfangsposition des Auslasses E2 zu setzen, wird durch Berühren der hinteren oberen Oberfläche des Auswurftabletts 1 oder der oberen Oberfläche der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet sind, ein- und ausgeschaltet. Diese Berührung des Tablettsensors wird durch einen (nicht gezeigten) Schlitz, der an der Stirnanlagefläche 1a ausgebildet ist, ermöglicht. Die Stirnanlagefläche 1a ist außerdem mit einer weiteren (nicht gezeigten) Nut versehen, um eine Störung mit der Walze 17 (11) zu vermeiden.

Zur Ausführung der Sortieroperation wird der Verlagerungsmotor 49 angetrieben, um die Kurbelriemenscheibe 48 für eine Drehung B zu drehen, wie in 28 gezeigt ist. Bei der Drehung B der Kurbelriemenscheibe 48 wird das Auswurftablett 1 für eine Bewegung BB längs der Führungsstangen 51 verschoben. Diese Bewegung BB des Auswurftabletts 1 wird angehalten, wenn der Verlagerungssensor SN17 durch den Erfassungsabgriff 48b eingeschaltet wird. Wenn eine vorgegebene Anzahl von Aufzeichnungsblättern in diesem Zustand gestapelt wurden, wird der Verlagerungsmotor 49 angetrieben, um die Kurbelriemenscheibe 48 für eine Drehung C in umgekehrter Richtung zu drehen. Bei der Drehung C der Kurbelriemenscheibe 48 wird das Auswurftablett 1 für eine Bewegung CC längs der Führungsstangen 51 verschoben. Diese Bewegung CC des Auswurftabletts 1 wird angehalten, wenn der Verlagerungssensor SN16 durch den Erfassungsabgriff 48b eingeschaltet wird.

Durch eine derartige Hin- und Herbewegung senkrecht zur Richtung des Aufzeichnungsblattauswurfs können die Aufzeichnungsblätter, die zum Auswurftablett 1 ausgeworfen werden, sortiert werden. Bei dieser Operation wird der Verlagerungsmotor 49 verwendet, um das Auswurftablett 1 in den beiden Richtungen des Aufzeichnungsblattauswurfs und der Aufzeichnungsblattbreite zu verlagern.

Während der Sortieroperation dreht sich die Walze 142 in Kontakt mit dem geneigten Abschnitt 140a des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 und die Walze 144 dreht sich in Kontakt mit der vertikalen Oberfläche unter dem geneigten Abschnitt 140a, wie in 26 gezeigt ist. Auf diese Weise wird das Auswurftablett 1 an den beiden Punkten unterstützt und wird deswegen gleichmäßig und stabil verlagert, ohne dass unerwünschte Ablenkungen bewirkt werden.

Außerdem dreht sich während der Verlagerungsoperation am Auslass E1 die Walze 142 in Kontakt mit dem Anschlag 118. Der Anschlag 118 kann mit einer oberen Abdeckung (nicht gezeigt) der Fertigbearbeitungsvorrichtung 200 einteilig ausgebildet sein.

In den 27A, 27B, 28 und 29 wird eine beispielhafte Struktur erläutert, die ermöglicht, dass sich die Stirnanlagefläche 1a in Bezug auf das Auswurftablett 1 nach oben und unten bewegt. Wie in 27A gezeigt ist, ist eine Feder 190 zum Drängen der Stirnanlagefläche 1a in eine Aufwärtsrichtung in jedem Endabschluss der Stirnanlagefläche 1a in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts enthalten. Wie in 29 gezeigt ist, ist das untere Ende der Feder 190 an dem unteren Abschnitt der Stirnanlagefläche 1a in Eingriff. Das obere Ende der Feder 190 ist an einem Federanschlag 50c in Eingriff, der in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts von einer Stirnanlageflächenverlängerung 50d, die sich von dem Gleiter 50 in der Richtung des Aufzeichnungsblattauswurfs an beiden Seiten der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts erstreckt, nach außen vorsteht. An jeder der Stirnanlageflächenverlängerung 50d sind zwei Führungswalzen 192, eine an der oberen Seite und die andere an der unteren Seite angebracht. Diese Führungswalzen 192 werden in Kontakt mit der inneren Oberfläche der Führungsnut 194 gedreht.

Die Stirnanlagefläche 1a bildet an beiden Enden der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts eine Zahnstange 106, wobei jede Zahnstange in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsblatts in der vertikalen Richtung verlängert ist. Eine Ritzeleinheit 108 ist an jeder der Stirnanlageflächenverlängerungen 50d des Gleiters 50 angebracht und ist an der Zahnstange 106 in Eingriff. Jede der Ritzeleinheiten 108 enthält eine Welle 110, die durch die Stirnanlageflächenverlängerung 50d unterstützt wird, ein Zahnstangengetriebe 112, das an der Zahnstange 106 in Eingriff ist und an der Außenseite der Stirnanlageflächenverlängerung 50d an der Flanke der Welle 110 befestigt ist, und ein frei laufendes Zahnrad 114, in dem eine eingebaute Einweg-Kupplung befestigt ist. Bei dieser Anordnung, bei der die Zahnstange 106 an der Ritzeleinheit 108 in Eingriff ist, tritt eine Phasenverschiebung an der Stirnanlagefläche 1a in Bezug auf das Auswurftablett 1 dann auf, wenn die Stirnanlagefläche 1a relativ verschoben wird.

An der Stirnanlageflächenverlängerung 50d ist eine Kupplung 116 zum Verriegeln der Stirnanlagefläche 1a in Bezug auf das Auswurftablett 1 über einen Zapfen angebracht, wie in 29 gezeigt ist. Die Kupplung 116 enthält ein Kupplungszahnrad 116a, das an dem frei laufenden Zahnrad 114 in Eingriff ist. Wenn die Kupplung 116 ausgerückt ist, wird die Stirnanlagefläche 1a nach oben verschoben, wobei bewirkt wird, dass sich die Ritzeleinheit 108 durch die Kraft der Feder 190 dreht. Wenn die Kupplung 116 eingerückt ist, ist die Ritzeleinheit 108 verriegelt und die Stirnanlagefläche 1a wird an einer willkürlichen Position (d. h. eine verriegelte Position) gegen die Kraft der Feder 190 angehalten. Die Kupplung 116 und das frei laufende Zahnrad 114 sind an einer der zwei Stirnanlageflächenverlängerungen 50d vorgesehen.

Wie in den 25 und 26 gezeigt ist, ist der Anschlag 118 zum Anhalten der Aufwärtsbewegung der Stirnanlagefläche 1a an der oberen Kante des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 angebracht. Bei diesem Mechanismus stellt die Walze 142, die an der Stirnanlagefläche 1a vorgesehen ist, einen Kontakt mit dem Anschlag 118 her, so dass die Aufwärtsbewegung der Stirnanlagefläche 1a angehalten wird. Durch die Funktion der Einweg-Kupplung, die in das frei laufende Zahnrad 114 eingebaut ist, kann sich das Auswurftablett 1 unter der Bedingung nach oben bewegen, dass die Aufwärtsbewegung der Stirnanlagefläche 1a angehalten ist. Demzufolge kann sich das Auswurftablett 1 weiter nach oben bewegen, selbst wenn die Walze 142 einen Kontakt mit dem Anschlag 118 herstellt, da das Auswurftablett 1 unter der Bedingung nach oben bewegt wird, dass die Stirnanlagefläche 1a verriegelt ist, wie in 25 gezeigt ist. Dadurch kann das Auswurftablett 1 an einer geeigneten Position genau positioniert werden.

Der Auswurf kann unter der Bedingung ausgeführt werden, dass die Strecke zwischen der oberen Oberfläche der Aufzeichnungsblätter, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet sind, und dem Auslass E1 verhältnismäßig klein gemacht wird. Dieser Zustand wird hergestellt, indem die Stirnanlagefläche 1a mit dem Anschlag 118 nach unten gedrückt wird. Bei dieser Anordnung kann ein fehlerhafter Auswurf, der durch ein Einrollen des Aufzeichnungsblatts auf dem Auswurftablett 1 bewirkt wird, vermieden werden.

Während der Auswurfoperation zum Auswurftablett 1 wird das Auswurftablett 1 immer dann um eine vorgegebene Strecke nach unten bewegt, wenn der Tablettsensor SN5 die obere Oberfläche der Aufzeichnungsblätter erfasst, die auf dem Auswurftablett 1 angeordnet sind. Diese fortlaufende Operation wird wiederholt, bis das Auswurftablett 1 mit der maximalen Anzahl von Aufzeichnungsblättern beladen ist. Während dieser Operation befindet sich die Stirnanlagefläche 1a an einer verhältnismäßig hohen Position, wenn das Auswurftablett 1 nach oben bewegt wird.

Wenn das Auswurftablett 1 zu der Empfangsposition des Auslasses E2 bewegt wird, wie in 26 gezeigt ist, funktioniert der geneigte Abschnitt 140a des Stirnanlagefläche-Unterstützungselements 140 als ein Anschlagelement.

Wenn der Aufwurf zum Auswurftablett 1 am Auslass E1 oder am Auslass E2 ausgeführt wird, ist die Kupplung 116 ausgerückt, so dass das Auswurftablett 1 eine Relativbewegung weg von der Stirnanlagefläche 1a ausführen kann.

Wenn das erste Beispiel realisiert wird, kann bei diesem Beispiel außerdem eine Steuerung für eine effektive Bewegung der Auswurftabletts in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ausgeführt werden.

Es ist außerdem eine Ausführungsform möglich, die die Bilderzeugungsvorrichtung und die Fertigbearbeitungsvorrichtung in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kombiniert, obwohl die oben beschriebenen Ausführungsformen auf der Konfiguration basieren, bei der die Bilderzeugungsvorrichtung und die Fertigbearbeitungsvorrichtung getrennt sind.

Zahlreiche zusätzliche Modifikationen und Änderungen der vorliegenden Anwendung sind im Licht der obigen Erkenntnisse möglich. Es sollte deswegen klar sein, dass die vorliegende Patentanmeldung im Umfang der beigefügten Ansprüche auf andere Weise als die hier speziell beschriebene Weise realisiert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung, die umfasst:

    mehrere Auslässe (E1, E2), wovon jeder ein Aufzeichnungsblatt, auf dem ein Bild vorhanden ist, auswirft,

    wobei die mehreren Auslässe wenigstens einen geradlinigen Auslass (E1), der so konfiguriert ist, dass er ein Aufzeichnungsblatt auswirft, umfasst, und

    wenigstens einen Fertigbearbeitungsauslass, um einen Stapel Aufzeichnungsblätter auszuwerfen, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet worden sind;

    mehrere Auswurftabletts (1, 2), deren Anzahl wenigstens der Anzahl der mehreren Auslässe entspricht, wobei die mehreren Auswurftabletts wenigstens ein Auswurftablett umfassen, das so konfiguriert ist, dass es das Aufzeichnungsblatt wenigstens von dem geradlinigen Auslass und von dem Fertigbearbeitungsauslass empfängt;

    einem Tablettumschaltmechanismus, der so konfiguriert ist, dass er eine Tablettumschaltoperation ausführt, um im Betrieb von einem der mehreren Auswurftabletts zu einem weiteren umzuschalten;

    einen Auslassumschaltmechanismus, der so konfiguriert ist, dass er eine Auslassumschaltoperation ausführt, um während des Betriebs von einem der mehreren Auslässe zu einem anderen umzuschalten,

    dadurch gekennzeichnet, dass die Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung (200) so konfiguriert ist, dass sie eine Auswurfbetriebsart mit hoher Kapazität ausführt, in der dann, wenn festgestellt wird, dass ein zweites Auswurftablett voll ist, das zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um den Empfang entweder eines Aufzeichnungsblatts oder eines Stapels Aufzeichnungsblätter fortzusetzen, bis das zweite Auswurftablett in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität voll wird, wobei die Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung (200) ferner umfasst:

    eine Steuereinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eine Steueroperation ausführt, um den Tablettumschaltmechanismus und den Ausschaltmechanismus in der Weise zu steuern, dass die Gesamtstrecke, über die das eine der mehreren Auswurftabletts im Betrieb und das andere Auswurftablett während der Auswurftablett-Umschaltoperation in Übereinstimmung mit einer Fertigbearbeitungsbetriebsart, die gewählt wird, wenn die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist, bewegt werden, minimal gemacht wird.
  2. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation anhand von Lokalisierungsinformationen jedes der Auswurftabletts ausführt.
  3. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie eine Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn jedes der mehreren Auswurftabletts voll ist.
  4. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn eines der mehreren Auswurftabletts nicht voll ist und andere voll sind, dieses eine, das nicht voll ist, für die Aufnahme des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.
  5. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn eines der mehreren Auswurftabletts eine größere Beladungskapazität als andere hat und wenn ein solches Auswurftablett voll ist.
  6. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn eines der mehreren Auswurftabletts eine größere Beladungskapazität als andere hat und wenn ein solches Auswurftablett nicht voll ist und andere voll sind, dieses eine Auswurftablett für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.
  7. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Fertigbearbeitungsauslass sich an einer Position unterhalb einer Position des geradlinigen Auslasses befindet, um einen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen, und bei der die mehreren Auswurftabletts ein erstes Auswurftablett, das so konfiguriert ist, dass es Aufzeichnungsblätter entweder von dem geradlinigen Auslass oder von dem Fertigbearbeitungsauslass empfängt, und ein zweites Auswurftablett, das sich unter dem ersten Auswurftablett befindet und eine größere Beladungskapazität hat, einen Stapel Aufzeichnungsblätter von dem Fertigbearbeitungsauslass empfängt, umfassen,

    wobei unter der Bedingung, dass das zweite Auswurftablett gewählt ist, die Vorrichtung wahlweise eine normale Auswurfbetriebsart, in der eine Auswurfoperation angehalten wird, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, und eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität, in der dann, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, besitzt, wobei das zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter zu empfangen, bis in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ein volles Tablett festgestellt wird,

    wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und dass eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart gewählt ist.
  8. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.
  9. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.
  10. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.
  11. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn das erste Auswurftablett voll ist und das zweite Auswurftablett nicht voll ist, das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.
  12. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der sich der Fertigbearbeitungsauslass an einer Position unterhalb einer Position des geradlinigen Auslasses befindet, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen, und bei der die mehreren Auswurftabletts ein erstes Auswurftablett, das so konfiguriert ist, dass es Aufzeichnungsblätter entweder von dem geradlinigen Auslass oder von dem Fertigbearbeitungsauslass empfängt, und ein zweites Auswurftablett, das sich unter dem ersten Auswurftablett befindet und eine größere Beladungskapazität besitzt, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen, umfassen,

    wobei unter der Bedingung, dass das zweite Auswurftablett gewählt ist, die Vorrichtung wahlweise eine normale Auswurfbetriebsart, in der eine Auswurfoperation angehalten wird, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, und eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität, in der dann, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, das zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um den Empfang entweder eines Aufzeichnungsblatts oder eines Stapels Aufzeichnungsblätter fortzusetzen, bis in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ein volles Tablett festgestellt wird, besitzt,

    wobei die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart nicht gewählt ist.
  13. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 12, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperationen in der Weise ausführt, dass dann, wenn das erste Auswurftablett auf den geradlinigen Auslass gesetzt wird, ein Auslass im Betrieb von dem Fertigbearbeitungsauslass zu dem geradlinigen Auslass zu einem Zeitpunkt umgeschaltet wird, zu dem das volle Tablett in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität festgestellt wird, und die Auswurfoperation zu dem ersten Auswurftablett über dem geradlinigen Auslass fortgesetzt wird.
  14. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und das erste Auswurftablett voll ist.
  15. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, das erste Auswurftablett zu dem geradlinigen Auslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.
  16. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Auswahl einer Auswurfbetriebart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.
  17. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, bei der die Steuereinheit so konfiguriert ist, dass sie die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn festgestellt wird, dass eines der mehreren Auswurftabletts im Betrieb voll ist und andere voll sind, die Auswurfoperation automatisch in die Auswurfbetriebart mit großer Kapazität eintritt.
  18. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, bei der eine Empfangsposition für den Fertigbearbeitungsauslass eine Ausgangsposition des zweiten Auswurftabletts ist und eine Empfangsposition für den geradlinigen Auslass eine Ausgangsposition des ersten Auswurftabletts ist.
  19. Blattausgabe-Handhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18, bei der das erste Auswurftablett eine Stirnanlagefläche aufweist, die einteilig mit dem ersten Auswurftablett ausgebildet ist, um eine Hinterkante des Stapels Aufzeichnungsblätter, die auf dem ersten Auswurftablett angeordnet sind, zu rütteln, wobei die Vorrichtung ferner einen Tablettsensor umfasst, der an der Stirnanlagefläche angebracht ist, um festzustellen, dass das erste Auswurftablett voll ist.
  20. Verfahren für die Blattausgabe-Handhabung, die eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität besitzt, in der dann, wenn festgestellt wird, dass ein zweites Auswurftablett voll ist, dieses zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um den Empfang entweder eines Aufzeichnungsblatts oder eines Stapels Aufzeichnungsblätter fortzusetzen, bis das zweite Auswurftablett in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität voll wird, umfassend die folgenden Schritte:

    Bilden eines geradlinigen Auslasses (E1), um ein Aufzeichnungsblatt und keinen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen;

    Bilden eines Fertigbearbeitungsauslasses (E2), der unter dem geradlinigen Auslass angeordnet ist, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter, die in einer komplexen Fertigbearbeitungsbetriebsart verarbeitet werden, auszuwerfen;

    Vorsehen eines ersten Auswurftabletts (1), das zu dem geradlinigen Auslass (E1) und zu dem Fertigbearbeitungsauslass (E2) bewegt werden kann, um das Aufzeichnungsblatt entweder von dem geradlinigen Auslass oder von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen;

    Anordnen eines zweiten Auswurftabletts (2), das unter dem ersten Auswurftablett angeordnet ist und eine größere Beladungskapazität als das erste Auswurftablett hat, wobei das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt werden kann, um ein Aufzeichnungsblatt von dem Fertigbearbeitungsauslass zu empfangen, zu einer Bereitschaftsposition bewegt werden kann, in der das zweite Auswurftablett im Leerlauf bleibt, während das erste Auswurftablett bei dem Fertigbearbeitungsauslass im Betrieb ist, und in eine untere Position bewegt werden kann, in der festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett bis zu seiner vollen Kapazität beladen ist, wobei die untere Position sich unter der Bereitschaftsposition befindet;

    Ausführen einer Steueroperation, um die Gesamtstrecke, die entweder das erste oder das zweite Auswurftablett im Betrieb sowie das andere während einer Auswurftablett-Umschaltoperation in Übereinstimmung mit einer Fertigbearbeitungsbetriebsart, die gewählt wird, wenn die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist, bewegt werden, minimal zu machen.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Ausführungsschritt die Steueroperation anhand von Lokalisierungsinformationen bezüglich des ersten und des zweiten Auswurftabletts ausführt.
  22. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Ausführungsschritt die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn sowohl das erste als auch das zweite Tablett voll sind.
  23. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass dann, wenn entweder das erste oder das zweite Auswurftablett nicht voll ist und die anderen voll sind, dieses eine, das nicht voll ist, für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.
  24. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem der Ausführungsschritt die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn entweder das erste oder das zweite Auswurftablett eine größere Beladungskapazität als das andere hat und wenn ein solches Auswurftablett voll ist.
  25. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem dann, wenn entweder das erste oder das zweite Auswurftablett eine größere Beladungskapazität als das andere hat und wenn ein solches Auswurftablett nicht voll ist und das andere voll ist, der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführt, in der dieses eine Auswurftablett für den Empfang des ausgeworfenen Aufzeichnungsblatts verfügbar gemacht wird.
  26. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 25, bei dem unter der Bedingung, dass das zweite Auswurftablett gewählt wird, der Ausführungsschritt wahlweise eine normale Auswurfbetriebsart, in der eine Auswurfoperation angehalten wird, falls festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, oder eine Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität, in der dann, wenn festgestellt wird, dass das zweite Auswurftablett voll ist, dieses zweite Auswurftablett weiter nach unten bewegt wird, um entweder ein Aufzeichnungsblatt oder einen Stapel Aufzeichnungsblätter zu empfangen, bis in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität ein volles Tablett festgestellt wird, ausführt, wobei der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart gewählt ist.
  27. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem der Ausführungsschritt die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.
  28. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem dann, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, der Ausführungsschritt die Steueroperation ausführt, in der das erste Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.
  29. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem der Ausführungsschritt die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.
  30. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem dann, wenn das erste Auswurftablett voll ist und wenn das zweite Auswurftablett nicht voll ist, der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und die Auswurfoperation gestartet wird.
  31. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass das zweite Auswurftablett zu dem Fertigbearbeitungsauslass bewegt wird und eine Auswurfoperation unter der Bedingung gestartet wird, dass die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität gewählt ist und eine komplexe Fertigbearbeitungsbetriebsart nicht gewählt ist.
  32. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem dann, wenn die erste Auswurfbetriebsart auf den geradlinigen Auslass gesetzt ist, der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass die Auswurfoperation über den Fertigbearbeitungsauslass zu der Auswurfoperation über den geradlinigen Auslass zu einem Zeitpunkt umgeschaltet wird, zu dem das volle Tablett in der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität festgestellt wird, und die Auswurfoperation zu dem ersten Auswurftablett über den geradlinigen Auslass fortgesetzt wird.
  33. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem der Ausführungsschritt die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett voll ist.
  34. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem dann, wenn das zweite Auswurftablett voll ist und wenn das erste Auswurftablett nicht voll ist, der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass das erste Auswurftablett zu dem geradlinigen Auslass bewegt wird und die Auswurfoperation begonnen wird.
  35. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem der Ausführungsschritt die Auswahl der Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität verhindert, wenn das zweite Auswurftablett voll ist, unabhängig von der Tatsache, ob das erste Auswurftablett voll ist.
  36. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem dann, wenn festgestellt wird, dass entweder das erste oder das zweite Auswurftablett im Betrieb voll ist und das andere ebenfalls voll ist, der Ausführungsschritt die Steueroperation in der Weise ausführt, dass die Auswurfoperation automatisch in die Auswurfbetriebsart mit großer Kapazität eintritt.
  37. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem eine Empfangsposition für den Fertigbearbeitungsauslass eine Ausgangsposition des zweiten Auswurftabletts ist und eine Empfangsposition für den geradlinigen Auslass eine Ausgangsposition des ersten Auswurftabletts ist.
  38. Verfahren nach Anspruch 26, bei dem der Bereitstellungsschritt das erste Auswurftablett bereitstellt, das eine Stirnanlagefläche umfasst, die einteilig mit dem ersten Auswurftablett ausgebildet ist, um eine Hinterkante des Stapels Aufzeichnungsblätter, die auf dem ersten Auswurftablett angeordnet sind, zu rütteln, und das Verfahren ferner einen Montageschritt umfasst, um einen Tablettsensor an der Stirnanlagefläche zu montieren, wobei der Tablettsensor feststellt, dass das erste Auswurftablett voll ist.
Es folgen 34 Blatt Zeichnungen






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