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Dokumentenidentifikation DE69928070T2 20.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001020307
Titel DÄMPFER MIT FAHRZEUGNIVEAUREGELUNGSFUNKTION
Anmelder Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder HAYAKAWA, Yukio, Wako-shi, Saitama 351-0113, JP;
NAKAHARA, Kiyoshi, Wako-shi, Saitama 351-0113, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69928070
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.07.1999
EP-Aktenzeichen 999331804
WO-Anmeldetag 30.07.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/04104
WO-Veröffentlichungsnummer 2000007835
WO-Veröffentlichungsdatum 17.02.2000
EP-Offenlegungsdatum 19.07.2000
EP date of grant 02.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.07.2006
IPC-Hauptklasse B60G 17/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F16F 9/46(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
(Technisches Gebiet)

Die vorliegende Erfindung betrifft denjenigen Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion, der in einer Aufhängung eines Fahrzeugs, wie etwa eines Motorfahrzeugs oder dergleichen, eingebaut ist.

(Technischer Hintergrund)

Als diese Art von Stoßdämpfer hat der Anmelder der vorliegenden Patentanmeldung bereits früher in einer japanischen Patentanmeldung Nr. 115550/1998 einen Stoßdämpfer umgekehrten Typs vorgeschlagen, der einen Stoßdämpferhauptkörper und eine Stoßdämpferstange, die von einer Bodenseite in den Stoßdämpferhauptkörper eingeführt ist, so daß sie auf und ab bewegt werden kann, umfaßt. An einer Außenseite des Stoßdämpferhauptkörpers ist ein zylindrisches Gehäuse, das mit der Stoßdämpferstange verbunden ist, vorgesehen, so daß es auf und ab bewegt werden kann. Zwischen dem Stoßdämpferhauptkörper und dem Gehäuse ist eine Druckkammer ausgebildet, die mit einem Druckmedium (Kühlmittel) gefüllt ist, das zwischen einem flüssigen Zustand und einem gasförmigen Zustand wechselt. Eine elektrische Heizung ist innerhalb der Druckkammer vorgesehen. Mittels dieser elektrischen Heizung wird das Druckmedium erwärmt und verdampft, um so den Dampfdruck innerhalb der Druckkammer zu erhöhen. Die Stoßdämpferstange wird somit relativ zum Stoßdämpferhauptkörper durch den Dampfdruck nach unten gedrückt, um dadurch die Fahrzeughöhe zu vergrößern.

Bei diesem Stoßdämpfer ist die elektrische Heizung in einer zylindrischen Form ausgebildet, und die elektrische Heizung ist innerhalb der Druckkammer enthalten, um die Stoßdämpferstange zu umschließen.

Bei dem Stoßdämpfer dieser früheren Anmeldung besteht jedoch darin ein Nachteil, daß die elektrische Heizung außer bei entferntem Gehäuse nicht montiert oder abmontiert werden kann, was zu einer Erschwernis der Instandhaltung der elektrischen Heizung führt. Desweiteren besteht, da die zylindrische Heizung vertikal im Bodenbereich der Druckkammer angeordnet ist, darin ein Nachteil, daß bei Verhindern eines Wechselwirkens des Stoßdämpferhauptkörpers mit der Heizung der Aufhängungshub begrenzt ist.

Angesichts der oben genannten Punkte ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gegenüber dem oben beschriebenen Stoßdämpfer der früheren Anmeldung verbesserten Stoßdämpfer bereitzustellen, indem ein problemloses Montieren oder Abmontieren der Heizung ermöglicht wird, um so die Durchführung einer problemlosen Wartung zu verbessern, wie auch den Einfluß auf den Aufhängungshub zu minimieren.

(Offenbarung der Erfindung)

Um die oben beschriebene Aufgabe zu lösen, ist die vorliegende Erfindung ein Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion, wobei der Stoßdämpfer umgekehrten Typs ist, der mit einem Stoßdämpferhauptkörper und einer Stoßdämpferstange, die von einer Bodenseite in den Stoßdämpferhauptkörper eingeführt ist, so daß sie auf und ab bewegt werden kann, versehen ist, wobei ein zylindrisches Gehäuse, das mit der Stoßdämpferstange verbunden ist, außerhalb des Stoßdämpferhauptkörpers vorgesehen ist, so daß es auf und ab bewegt werden kann, wobei eine Druckkammer, die hermetisch abgedichtet ein Druckmedium enthält, das zwischen einem flüssigen Zustand und einem gasförmigen Zustand wechselt, zwischen dem Stoßdämpferhauptkörper und dem Gehäuse vorgesehen ist, und wobei eine elektrische Heizung innerhalb der Druckkammer vorgesehen ist, um das Druckmedium zu erwärmen und zu verdampfen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Heizung als eine Stabheizung ausgebildet ist, und daß die Stabheizung horizontal in einen Bodenbereich der Druckkammer durch einen Verbinderabschnitt, der in dem Gehäuse vorgesehen ist, eingeführt ist, derart daß ein Endabschnitt der Stabheizung über ein Gewinde in den Verbinderabschnitt eingepaßt ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Stabheizung durch den Verbinderabschnitt leicht montiert oder abmontiert werden, und daher wird die Durchführung einer problemlosen Wartung der elektrischen Heizung verbessert. Desweiteren ist die Stabheizung ausgelegt, um in horizontaler Lage am Bodenbereich der Druckkammer angeordnet zu werden. Infolgedessen kann der Raum in vertikaler Richtung zwischen der Stabheizung und dem Stoßdämpferhauptkörper groß genug sichergestellt werden, und der Einfluß auf den Aufhängungshub wird geringer.

Nebenbei bemerkt ist der Stoßdämpfer ausgelegt, um am Fahrzeug in einem in einer Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen nach innen geneigten Zustand angebracht zu werden. Hierbei wird, wenn die Stabheizung so vorgesehen ist, daß sie in einem Zustand, in dem der Stoßdämpfer am Fahrzeug angebracht ist, in einer Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen bezüglich der Stoßdämpferstange auf einer Innenseite positioniert ist, die Stabheizung nicht der flüssigen Oberfläche des Druckmediums ausgesetzt, selbst wenn der Stoßdämpfer nach innen geneigt ist. Das Druckmedium in der flüssigen Phase kann daher sicher durch die Stabheizung erwärmt und verdampft werden.

Desweiteren bleibt, wenn ein Abstandshalterelement, in dem eine ausgesparte Nut ausgebildet ist, um darin die Stabheizung aufzunehmen, auf einem Innenboden der Druckkammer vorgesehen ist, das Druckmedium in der flüssigen Phase in der ausgesparten Nut. Deshalb wird die Stabheizung, selbst wenn der Neigungswinkel des Stoßdämpfers in einem Zustand, in dem das Niveau der flüssigen Oberfläche sehr niedrig ist, variiert, nicht der flüssigen Oberfläche des Druckmediums ausgesetzt.

Infolgedessen kann die Menge des in die Druckkammer gefüllten Druckmediums auf das mögliche Maß reduziert werden. Die Kosten des Stoßdämpfers können somit reduziert werden, und die Kosten der Rückgewinnung des Druckmediums beim Verschrotten des Stoßdämpfers können ebenfalls reduziert werden.

Desweiteren kann, wenn das Abstandshalterelement aus einem Harz hergestellt ist, die Wärmeisolierungseigenschaft sichergestellt werden. Die Wärme der Stabheizung geht auf diese Weise kaum nach außen verloren. Infolgedessen kann der Heizwirkungsgrad des Druckmediums vorteilhaft verbessert werden.

Nebenbei bemerkt nimmt, wenn die Umgebungstemperatur hoch wird, der Dampfdruck des Druckmediums, das hermetisch in die Druckkammer gefüllt ist, zu, und die Fahrzeughöhe nimmt folglich zu. Als Lösung wird betrachtet, einen Mantelabschnitt bereitzustellen, der in thermischen Kontakt mit der Druckkammer gelangt. Wenn die Umgebungstemperatur hoch wird, wird ein Kühlmittel mittels einer Pumpe durch den Mantelabschnitt zu fließen veranlaßt. Das Druckmedium wird somit gekühlt und kondensiert, um den Dampfdruck zu senken, wodurch verhindert wird, daß die Fahrzeughöhe zum Zeitpunkt hoher Umgebungstemperatur groß wird. Diese Anordnung erfordert jedoch nicht nur die Pumpe, sondern auch einen Wärmetauscher zum Kühlen, in dem das im Mantelabschnitt erwärmte Kühlmittel gekühlt wird. Dies führt zu höheren Kosten.

In einem solchen Fall fungiert, wenn dasjenige Rohrleitungselement für das Kühlmittel, das mit dem Mantelabschnitt verbunden ist, mit einem Aufhängungsarm kombiniert ist, mit dem die Stoßdämpferstange verbunden ist, der Aufhängungsarm als eine Wärmeabstrahlrippe, die mit dem Rohrleitungselement thermisch verbunden ist. Das Kühlmittel, dessen Temperatur im Mantelabschnitt erhöht wurde, kann durch die Kühlwirkung des laufenden Windes, der entlang der Oberfläche des Aufhängungsarms strömt, wirksam gekühlt werden. Auf diese Weise wird, selbst wenn ein spezieller Wärmetauscher zum Kühlen nicht bereitgestellt wird, das Kühlmittel, das gekühlt wurde, durch den Mantelabschnitt zu fließen veranlaßt. So kann verhindert werden, daß die Fahrzeughöhe zum Zeitpunkt hoher Umgebungstemperatur groß wird.

(Kurze Beschreibung der Zeichnungen)

1 ist eine halb im Querschnitt gezeigte Seitenansicht eines Beispiels eines Stoßdämpfers der vorliegenden Erfindung. 2 ist eine vergrößerte Draufsicht entlang der Linie II-II in 1. 3 ist ein Querschnitt entlang der Linie III-III in 2. 4 ist ein Querschnitt entlang der Linie IV-IV in 2.

(Bester Modus zur Ausführung der Erfindung)

Mit Bezug auf 1 bezeichnet Bezugszeichen 1 einen Stoßdämpferhauptkörper, der zylindrischer Form ist. Eine Stoßdämpferstange 2 ist von einer Bodenseite in den Stoßdämpferhauptkörper 1 eingeführt, so daß sie auf und ab bewegt werden kann. An einem oberen Ende der Stoßdämpferstange 2 ist ein Stoßdämpferkolben 3, der eine durchlaufende Öffnung 3a besitzt, angebracht. Innerhalb des Stoßdämpferhauptkörpers 1 sind eine Ölkammer 4, in die der Stoßdämpferkolben 3 eingeführt ist, und an einem oberen Abschnitt eine Gaskammer 6, die durch einen freien Kolben 5 hinsichtlich der Ölkammer 4 abgeteilt ist, ausgebildet. Auf diese Weise ist insgesamt ein Stoßdämpfer umgekehrten Typs gebildet. Der Stoßdämpferhauptkörper wird dann durch eine Halterung 7, die an einem oberen Ende des Stoßdämpferhauptkörpers 1 angebracht ist, mit einem Fahrzeugkörper verbunden, und die Stoßdämpferstange 2 wird mit einem Aufhängungsarm 9 durch eine Hülse 8, die an einem unteren Ende der Stoßdämpferstange 2 angebracht ist, verbunden. Somit besteht eine solche Anordnung, daß eine Dämpfkraft gegen die Vibrationen des Aufhängungsarms 9 in vertikaler Richtung erreicht werden kann. Ferner ist ein Stoßstoppgummi 101 an einer unteren Seite der Halterung 7 vorgesehen, und ein Rückprallstoppgummi 102 ist an einer unteren Seite des Stoßdämpferkolbens 3 vorgesehen, so daß eine Stopperfunktion gegen die Stoßbewegung (Kontraktionsbewegung) und die Rückprallbewegung (Ausdehnungsbewegung) des Stoßdämpfers erreicht werden kann. In der Figur bezeichnet ein Bezugszeichen SF einen Unterrahmen, an dem ein Basisende des Aufhängungsarms 9 schwenkbar angebracht ist.

Ferner ist der Stoßdämpfer mit einem Fahrzeughöheneinstellabschnitt 11 versehen, der mit einem Druckmedium (Kühlmittel) niedrigen Siedepunkts wie etwa Freon R134a, R152a oder dergleichen gefüllt, das zwischen einer flüssigen Phase und einer gasförmigen Phase wechselt. Der Fahrzeughöheneinstellabschnitt 11 wird durch Verbinden eines zylindrischen Gehäuses 12, das an einer Außenseite des Stoßdämpferhauptkörpers 1 vorgesehen ist, mit der Stoßdämpferstange 2 an einem unteren Endabschnitt des Gehäuses 12 in hermetisch abgedichteter Weise gebildet. Das Gehäuse 12 steht durch ein Paar von oberen und unteren Führungsringen 12a, 12a in Gleitkontakt mit einem Außenumfang des Stoßdämpferhauptkörpers 1. Ferner ist auf einem oberen Ende des Gehäuses 12 ein Dichtelement 12b angebracht, das den Zwischenraum zwischen dem Stoßdämpferhauptkörper 1 und dem Gehäuse 12 abdichtet. So wird zwischen dem Stoßdämpferhauptkörper 1 und dem Gehäuse 12 eine hermetisch abgeschlossene Druckkammer 13 begrenzt. Ein mit einem Öl zum Schmieren gemischtes Druckmedium ist in die Druckkammer 13 gefüllt. Zusätzlich ist ein Federaufnahmeelement 14 an einem Außenumfang in einem Zwischenabschnitt des Gehäuses 12 angebracht. Eine Aufhängungsfeder 15 ist zwischen das Federaufnahmeelement 15 und die Halterung 7 eingebracht.

Am Boden der Druckkammer 13 sind, wie in 2 gezeigt, eine elektrische Heizung 16, die in der Breitenrichtung des Fahrzeugs bezüglich der Stoßdämpferstange 2 gesehen an einer Innenseite positioniert ist, und ein Temperaturfühler 17, der durch ein Thermoelement gebildet wird und der in der Breitenrichtung des Fahrzeugs bezüglich der Stoßdämpferstange 2 gesehen an einer Außenseite positioniert ist, vorgesehen. Wenn die elektrische Heizung 16 mit Strom versorgt wird, wird das Druckmedium „a„ im flüssigen Zustand innerhalb der Druckkammer 13 erwärmt und verdampft. Infolgedessen steigt der Dampfdruck innerhalb der Druckkammer 13, und die Stoßdämpferstange 2 wird durch den Dampfdruck relativ zum Stoßdämpferhauptkörper 1 nach unten gedrückt. Der Stoßdämpfer läuft so zur Seite der Ausdehung, wodurch die Fahrzeughöhe zunimmt. Hierbei wird eine gewisse Korrelation zwischen dem Dampfdruck des Druckmediums und der Temperatur des Druckmediums innerhalb der Druckkammer 13 hergestellt. Die Temperatur des Druckmediums wird so ein Parameter zur Darstellung der Fahrzeughöhe, die mit dem Dampfdruck des Druckmediums variiert. Daher werden ein Signal vom Temperaturfühler 17 und ein Signal von einer Fahrzeughöheneinstellvorrichtung 19 in eine Regelung 18 eingegeben, die aus einem am Fahrzeug angebrachten Computer besteht und die elektrische Versorgung der elektrischen Heizung 16 steuert. Es wird ein Vergleich zwischen derjenigen Temperatur des Druckmediums, die der durch die Fahrzeughöheneinstellvorrichtung 19 eingestellten Fahrzeughöhe entspricht, und einer gemessenen Temperatur, die durch den Temperaturfühler 17 gemessen wird, vorgenommen. Die elektrische Versorgung der elektrischen Heizung 16 wird dann mittels Rückkopplungsregelung so geregelt, daß die Abweichung zwischen den beiden null wird. Bezugszeichen 20 in 2 bezeichnet ein Guckloch, das im Gehäuse 12 vorgesehen ist.

Die elektrische Heizung 16 wird durch eine Stabheizung gebildet, die aus einer herkömmlichen zündkerzenartigen Heizung gebildet wird, die als Glühkerze in einem Dieselmotor verwendet wird. Diese Stabheizung 16 ist horizontal in die Druckkammer 13 durch einen Verbinderabschnitt 12c eingefügt, der im Gehäuse 12 vorgesehen ist, und ist über ein Gewinde an ihrem hinteren Endabschnitt in den Verbinderabschnitt 12c eingepaßt. Gemäß dieser Anordnung gestaltet sich die Arbeit des Montierens und Abmontierens der elektrischen Heizung 16 problemlos, was zu einer Verbesserung der Wartungsdurchführung führt. Außerdem kann, da die Stabheizung 16 in einer horizontalen Lage am Boden der Druckkammer 13 angeordnet ist, viel Raum in vertikaler Richtung zwischen der Stabheizung 16 und dem Stoßdämpferhauptkörper 1 sichergestellt werden. Der Einfluß auf den Aufhängungshub wird dadurch kleiner. Der Temperaturfühler 17 ist ebenso in die Druckkammer 13 in einer horizontalen Lage durch einen Verbinderabschnitt 12d eingefügt, der im Gehäuse 12 vorgesehen ist, und ist über ein Gewinde an seinem Endabschnitt in den Verbinderabschnitt 12d eingepaßt.

An einer Endwand am Bodenende des Gehäuses 12, die die Bodeninnenfläche der Druckkammer 13 ist, ist ein Abstandshalterelement 21 vorgesehen, das aus einem Harz hergestellt ist und das mittels eines Vorsprungs 12e an der Endwand am Rotieren gehindert wird. Eine vertiefte Nut 21a ist im Abstandshalterelement 21 ausgebildet, so daß die Stabheizung 16 innerhalb der vertieften Nut 21a aufgenommen werden kann. Gemäß dieser Anordnung dient die vertiefte Nut 21a als ein Wannenbereich zum Aufnehmen des Druckmediums „a„ im flüssigen Zustand. Selbst wenn der Neigungswinkel des Stoßdämpfers nach innen, wie in der Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen, infolge der Ausdehnungsbewegung des Stoßdämpfers abnimmt, wird in einem Zustand, in dem das Flüssigkeitsniveau des Druckmediums beträchtlich gesunken ist, die Stabheizung 16 nicht der Flüssigkeitsoberfläche ausgesetzt. Die Menge des Druckmediums kann folglich geringer sein. Außerdem kann durch Herstellen des Abstandshalterelements 21 aus einem Harz, um so die Wärmeisolationseigenschaft sicherzustellen, verhindert werden, daß die Wärme der Stabheizung 16 nach außen verlorengeht. Der Heizwirkungsgrad kann so verbessert werden.

Zusätzlich zur oben beschriebenen ausgesparten Nut 21a weist das Abstandshalterelement 21, wie in den 3 und 4 gezeigt, eine ausgebildete vertiefte Nut 21b zum Aufnehmen des Temperaturfühlers 17 darin, eine Verbindungsnut 21c, um die beiden ausgesparten Nuten 21a, 21b in Verbindung miteinander zu setzen, und eine Leitnut 21d, die das kondensierte Druckmedium in die vertiefte Nut 21a für die Heizung einführt, auf. Die Kontraktionsbewegung des Stoßdämpfers wird durch den Stoßstoppgummi 101 eingeschränkt, bevor der Stoßdämpferhauptkörper 1 in Kontakt mit dem Abstandshalter 21 kommt.

Nebenbei bemerkt wird, wenn die Umgebungstemperatur hoch wird, der Dampfdruck des Druckmediums innerhalb der Druckkammer 13 hoch, was zu einer großen Fahrzeughöhe führt. Als Lösung ist in der vorliegenden Ausführungsform ein Mantelabschnitt 22 im Fahrzeughöheneinstellabschnitt 11 ausgebildet, und der Unterrahmen SF ist mit einem Reservetank 23, um darin ein Kühlmittel wie Wasser oder dergleichen zu speichern, und einer Pumpe 24 versehen. Während die elektrische Versorgung der Stabheizung 16 gestoppt ist, wird, wenn die gemessene Temperatur, die durch den Temperaturfühler 17 gemessen wird, diejenige Temperatur des Druckmediums überschritten hat, die der durch die Fahrzeughöheneinstellvorrichtung 19 eingestellten Fahrzeughöhe entspricht, die Pumpe 24 durch die Regelung 18 betrieben. Das Kühlmittel wird auf diese Weise zwischen dem Mantelabschnitt 22 und dem Reservetank 23 zu zirkulieren veranlaßt, um das Druckmedium so zu kühlen, daß der Dampfdruck gesenkt werden kann.

Der Mantelabschnitt 22 wird folgendermaßen gebildet:

Ein ringförmiger, vertiefter Abschnitt an einer Innenoberfläche einer Harzmuffe 22a, die ins Innere des Gehäuses 12 eingepaßt ist, ist in hermetisch abgeschlossener Weise von einer Metallmuffe 22b, wie etwa einem Aluminiumerzeugnis oder dergleichen, das höherwertig in Bezug auf Wärmeübetragungseigenschaft wie auch Korrosionsbeständigkeit ist, abgedeckt. Das Druckmedium wird so durch Wärmeaustausch durch die Metallmuffe 22b hindurch zwischen dem Kühlmittel, das den Mantelabschnitt 22 durchströmt, und dem Druckmedium gekühlt.

Eine Außenoberfläche des Gehäuses 12 ist mit Verbindungsöffnungen 22c, 22c an einer Einlaßseite beziehungsweise einer Auslaßseite, die in Verbindung mit dem Mantelabschnitt 22 stehen, versehen. Metallische Rohrleitungselemente 25, 25, die mit den beiden Verbindungsöffnungen 22c, 22c durch elastische Schläuche 25a, 25a verbunden sind, sind durch Lötung oder dergleichen mit dem Aufhängungsarm 9, mit dem die Stoßdämpferstange 2 verbunden ist, kombiniert. Der Reservetank 23 und die Pumpe 24 sind mit den Rohrleitungsmaterialien 25, 25 durch elastische Schläuche 25b, 25b verbunden. Gemäß dieser Anordnung fungiert der Aufhängungsarm 9 als Wärmeabstrahlrippe, die thermisch mit den Rohrleitungsmaterialien 25 verbunden ist. Das Kühlmittel, das im Mantelabschnitt 22 erwärmt wird, wird durch den Wind, der entlang der Oberfläche des Aufhängungsarms 9 strömt, wirksam gekühlt. Auf diese Weise kann, ohne einen speziellen Wärmetauscher zum Kühlen des Kühlmittels bereitzustellen, ein guter Kühlwirkungsgrad des Druckmediums im Mantelabschnitt 22 erhalten werden.

Bisher wurde die Ausführungsform, in der die vorliegende Erfindung auf einen Hydraulikstoßdämpfer angewandt wird, erklärt. Jedoch kann die vorliegende Erfindung auch in ähnlicher Weise auf vom Hydraulikstoßdämpfer verschiedene Stoßdämpfer wie etwa einen Reibungsstoßdämpfer oder dergleichen anwendbar sein.


Anspruch[de]
  1. Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion, wobei der Stoßdämpfer eines umgekehrten Typs ist, der mit einem Stoßdämpferhauptkörper (1) und einer Stoßdämpferstange (2), die von einer Bodenseite in den Stoßdämpferhauptkörper (1) eingeführt ist, so daß sie auf und ab bewegt werden kann, versehen ist,

    wobei ein zylindrisches Gehäuse (12), das mit der Stoßdämpferstange (2) verbunden ist, außerhalb des Stoßdämpferhauptkörpers (1) vorgesehen ist, so daß er auf und ab bewegt werden kann,

    wobei eine Druckkammer (13), die hermetisch abgedichtet ein Druckmedium enthält, das zwischen einem flüssigen Zustand und einem gasförmigen Zustand wechselt, zwischen dem Stoßdämpferhauptkörper (1) und dem Gehäuse (12) vorgesehen ist, und

    wobei eine elektrische Heizung (16) innerhalb der Druckkammer (13) vorgesehen ist, um das Druckmedium zu erwärmen und zu verdampfen,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    die elektrische Heizung (16) als eine Stabheizung ausgebildet ist; und

    daß die Stabheizung (16) horizontal in einen Bodenbereich der Druckkammer (13) durch einen Verbinderabschnitt (12c) eingeführt ist, der in dem Gehäuse (12) derart vorgesehen ist, daß ein Endabschnitt der Stabheizung (16) über ein Gewinde in den Verbinderabschnitt (12c) eingepaßt ist.
  2. Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion nach Anspruch 1, wobei die Stabheizung (16) so vorgesehen ist, daß sie in einem Zustand, in dem der Stoßdämpfer am Fahrzeug angebracht ist, in einer Breitenrichtung des Fahrzeugs gesehen bezüglich der Stoßdämpferstange (2) auf einer Innenseite positioniert ist.
  3. Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion nach Anspruch 1, wobei ein Abstandshalterelement (21), in dem eine ausgesparte Nut (21a) ausgebildet ist, um darin den Stabheizer (16) aufzunehmen, auf einem Innenboden der Druckkammer (13) vorgesehen ist.
  4. Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion nach Anspruch 3, wobei das Abstandshalterelement (21) aus einem Harz hergestellt ist.
  5. Stoßdämpfer mit einer Fahrzeughöheneinstellfunktion nach Anspruch 1, wobei ein Mantelabschnitt (22), durch den ein Kühlmittel fließt und das in thermischen Kontakt mit der Druckkammer (13) gelangt, vorgesehen ist, und wobei dasjenige Rohrleitungselement (25) für das Kühlmittel, das mit dem Mantelabschnitt (22) verbunden ist, mit einem Aufhängungsarm (9) kombiniert ist, mit dem die Stoßdämpferstange (2) verbunden ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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