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Dokumentenidentifikation DE202006006042U1 27.07.2006
Titel Luftpumpe für Aquarien
Anmelder Meiko Pet Corp., Ta Li, Taichung, TW
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 202006006042
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.07.2006
Registration date 22.06.2006
Application date from patent application 13.04.2006
IPC-Hauptklasse F04B 39/12(2006.01)A, F, I, 20060413, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01K 63/04(2006.01)A, L, I, 20060413, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Luftpumpe für Aquarien und insbesondere eine geräuschreduzierte Luftpumpe kleinerer Bauart zur Belüftung von Aquarien.

Ein Aquarium benötigt bekanntermaßen eine Luftpumpe, um den darin gezüchteten Lebewesen Sauerstoff zu liefern. Die Luftpumpe komprimiert Luft, um einen Luftansaug- und -ausgabebetrieb zu erzeugen. Dabei handelt es sich um einen mit hoher Geschwindigkeit wechselnden Betrieb, der ein störendes Geräusch erzeugt und in einem Haus eine Belästigung darstellt. Es wurden viele Systeme vorgeschlagen, die versuchen, dieses Problem zu lösen. Beispielsweise beschreiben die taiwanesischen Patentveröffentlichungen 519194 und 416488 (nachfolgend Stand der Technik genannt) Ausbildungen mit einer Vielzahl vergrößerter Luftausgabekammern an einer Seite einer Luftpumpe, um durch Bildung einer schalldämpfenden Kammer das Geräuschproblem zu überwinden.

Der Stand der Technik kann zwar die Geräuschentwicklung reduzieren, es ergeben sich jedoch andere Probleme, nämlich:

  • 1. Durch die zusätzlichen Schalldämpfungskammern vergrößert sich die Baugröße der Luftpumpe. Das Gehäuse des Luftpumpengebildes ist ebenfalls größer. Daraus resultiert, dass die Herstellungskosten höher sind. Das Produkt ist nicht konkurrenzfähig.
  • 2. Die größere Luftpumpe benötigt in dem Aquarium eine Menge Platz. Die gesamte optische Wirkung des Aquariums wird beeinträchtigt.
  • 3. Die Schalldämpfungskammer ist an einer Seite des Luftpumpengebildes vorgesehen. Es ergibt sich eine Einschränkung durch den begrenzten Raum, wodurch die gewünschte Verringerung der Geräuschentwicklung ausbleibt.

In Kenntnis der oben genannten Probleme liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Luftpumpe für Aquarien zu schaffen, die die Geräuschentwicklung reduzieren und die in einer kleineren Baugröße hergestellt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Bevorzugte Aus- bzw. Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Luftpumpe sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Die Erfindung weist ein Luftpumpengehäuse auf, das mindestens ein Luftpumpengebilde aufnimmt. Das Luftpumpengebilde weist ein Luftzufuhrrohr auf, das mit einer Schalldämpfungskammer kommuniziert, die an einer äußeren Bodenseite der Basis des Luftpumpengehäuses vorgesehen ist. Die durch das Luftpumpengebilde gelieferte Luft strömt durch eine indirekte d.h. weitschweifige Bahn in die Schalldämpfungskammer. Auf diese Weise kann die Geräuschentwicklung reduziert werden. Die Größe des Gehäuses ist ebenfalls kleiner.

Die obigen sowie weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen.

Es zeigen:

1 eine Explosionsdarstellung der Erfindung,

2 eine perspektivische Ansicht der Erfindung,

3 eine Schnittdarstellung der Erfindung,

4 eine schematische Darstellung der indirekten Bahn der Luftströmung an der äußeren Bodenseite der Erfindung,

5 eine Explosionsdarstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung,

6 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung,

7 eine Schnittdarstellung einer anderen Ausführungsform der Erfindung, und

8 eine schematische Darstellung der indirekten Bahn der Luftströmung an der äußeren Bodenseite einer anderen Ausführungsform der Erfindung.

Gemäß den 1 bis 4 weist die erfindungsgemäße Luftpumpe für Aquarien ein Gehäuse 1 und mindestens ein Luftpumpengebilde 2 auf, das in dem Gehäuse 1 angeordnet ist.

Das Gehäuse 1 enthält:

eine oberseitige Kappe 11, die eine hohle Gehäusekammer 110 und eine Innenwand 111 mit einer Vielzahl von Befestigungszapfen 112, 113 und 114 aufweist, die jeweils ein Innengewindeloch besitzen. Das Zentrum der oberseitigen Kappe ist an einer oberseitigen Platte 115 mittels eines Bolzens 116 befestigt, der sich durch ein zentrales Loch 1151 erstreckt und mit einem Befestigungsbolzen 114 in Eingriff ist, und

eine Basis 12, die mit der oberseitigen Kappe 11 verbunden ist, um das Gehäuse 1 zu bilden. Die Basis 12 besitzt eine Vielzahl Öffnungen 1211 und 1212, die den Befestigungszapfen 112 und 113 entsprechend, um durch Bolzen 1221 und 1222 befestigt zu werden. Die Basis 12 weist an einer Innenseite 120 mindestens eine Ankerplatte 124 auf, um mindestens ein Luftpumpengebilde 2 zu installieren, sowie mindestens eine Öffnung 123, die mit einer Schalldämpfungskammer 126 an einer äußeren Bodenseite 125 der Basis 12 kommuniziert. Die Schalldämpfungskammer 126 besitzt eine Hohlkammer 1260, die durch Ausbuchten der äußeren Bodenseite 125 gebildet und durch einen Bodendeckel 128 bedeckt ist. Die Hohlkammer 1260 besitzt eine Vielzahl Trennwände T, die kreuzweise ausgebildet sind, um die Kammer in eine Vielzahl von kleinen Luftabteilen B1, B2, B3, B4 und B5 zu unterteilen. Die benachbarten Luftabteile B1, B2, B3, B4 und B5 kommunizieren miteinander durch Luftlöcher C1, C2, C3 und C4, um einen indirekten d.h. weitschweifigen Pfad L für die Luftströmung zu bilden. Luft wird durch ein Luftausgaberohr 127 ausgegeben.

Das Luftpumpengebilde 2 enthält eine Luftpumpe 21 und eine elektromagnetische Induktionseinrichtung 22 (deren Struktur an sich bekannt ist). Die Luftpumpe 21 besitzt eine magnetische Kurbelwelle 211 zum Komprimieren einer Kappe 212, so dass Luft durch einen Lufteinlass 2131 einer Luftkammer 213 angesaugt und durch ein Luftausgaberohr 2132 ausgegeben wird. Das Luftausgaberohr 2132 verläuft durch einen Stecker 2133 und ist in der Öffnung 123 der Basis 12 verankert.

Durch die oben beschriebene Konstruktion wird die Kurbelwelle 211 der Luftpumpe 21 im Betrieb durch die elektromagnetische Induktionseinrichtung 22 angetrieben, um die Kappe 212 abwechselnd zusammenzudrücken und zu entspannen und dadurch wechselweise eine Luftansaugung und Luftausgabe zu bewirken. Damit wird Luft kontinuierlich durch das Luftausgaberohr 2132 und die Öffnung 123 in die Schalldämpfungskammer 126 ausgegeben, die in die kleinen Luftabteile B1, B2, B3, B4 und B5 durch die Luftlöcher C1, C2, C3 und C4 entlang des indirekten Pfades L strömt. Die Schallerzeugung kann reduziert werden. Schließlich wird die Luft durch das Luftausgaberohr 127 ausgegeben, um eine Aquarium mit Luft zu versorgen.

Die 5 bis 8 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung. Das Gehäuse 3 eines Luftpumpensatzes A' nimmt zwei Sätze von Luftpumpen 41 und 42 auf, wobei das Gehäuse durch die Verbindung einer oberseitigen Kappe 31 und einer Basis 32 gebildet ist. Die Basis 32 besitzt eine Innenseite 320 zum Halten der Luftpumpen 41 und 42. Die Luftpumpen 41 und 42 besitzen jeweils ein Luftzufuhrrohr 411 und 421. Während des Betriebes der Luftpumpen 41 und 42 wird Luft durch Öffnungen 321 und 322 der Basis 32 ausgegeben, die in eine Schalldämpfungskammer 326 an einer äußeren Bodenseite 325 der Basis 32 eintritt. Die Schalldämpfungskammer 326 besitzt eine Hohlkammer 3260, die durch Ausbuchten der äußeren Bodenseite 325 gebildet ist. Die Hohlkammer 3260 besitzt zwei indirekte Pfade L1 und L2 zum Lenken der Luftströmung und ist an einem Bodendeckel 329 befestigt. Die indirekten Pfade L1 und L2 korrespondieren mit den Luftpumpen 41 und 42. Die indirekten Pfade L1 und L2 besitzen jeweils eine Vielzahl Trennwände T', um eine Vielzahl von kleinen Luftabteilen E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7 und E8 zu bilden, die durch Luftlöcher f1, f2, f3, f4, f5 und f6 miteinander kommunizieren. Luft strömt durch sie hindurch und wird durch Luftausgaberohre 327 und 328 ausgegeben, um ein Aquarium mit Luft zu versorgen.

Bei noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung besitzt die oberseitige Kappe 31 der Luftpumpe A' mindestens einen Hohlraumstutzen 313 und 314 zum Halten mindestens eines Einstellknopfes 311 und 312. Diese werden zum Einstellen und zum Steuern der eintretenden Luftströmung verwendet, die durch Lufteinlässe 412 und 422 der Luftpumpen 41 und 42 strömt, wodurch die ausströmende Luft gesteuert wird.

Die Erfindung macht sich kurz gesagt eine Schalldämpfungskammer zunutze, die an einer äußeren Bodenseite der Luftpumpenbasis angeordnet ist, um die Geräuschentwicklung zu reduzieren, ohne die Baugröße des Luftpumpengebildes zu vergrößern. Daraus resultiert, dass das Gehäuse ebenfalls kleiner sein kann.

Die erfindungsgemäße Luftpumpe für Aquarien enthält zur Reduktion der Geräuschentwicklung und zur Verkleinerung der Gehäusebaugröße in dem Gehäuse mindestens ein Luftpumpengebilde. Das Luftpumpengebilde umfasst ein Luftzufuhrrohr, das mit einer Schalldämpfungskammer kommuniziert, die an einer äußeren Bodenseite der Basis des Gehäuses vorgesehen ist. Durch das Luftpumpengebilde ausgegebene Luft strömt entlang eines weitschweifigen, indirekten Pfades in der Schalldämpfungskammer. Folglich kann die Geräuschentwicklung reduziert werden. Das Gehäuse kann ebenfalls in seiner Baugröße verkleinert sein.


Anspruch[de]
  1. Luftpumpe für ein Aquarium, mit einem Gehäuse (1) und mindestens einem Luftpumpengebilde (2), das im Gehäuse (1) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (1)

    eine oberseitige Kappe (11), die eine hohle Gehäusekammer (110) besitzt, und

    eine Basis (12) aufweist, die mit der oberseitigen Kappe (11) verbunden ist, um das Gehäuse (1) zu bilden, wobei die Basis (12) eine Innenseite (120) zur Installation des Luftpumpengebildes (2), mindestens eine Öffnung (123) und eine Schalldämpfungskammer (126) besitzt, die an einer äußeren Bodenseite (125) vorgesehen ist, wobei die Schalldämpfungskammer (126) eine Hohlkammer (1260) besitzt, die durch Ausbuchten der äußeren Bodenseite (125) gebildet und durch einen Bodendeckel (128) bedeckt ist, und die eine Vielzahl Trennwände (T) besitzt, um die Kammer (126) in eine Vielzahl kleiner Luftabteile (B1, B2, B3, B4, B5) zu unterteilen, wobei die benachbarten Luftabteile (B1, B2, B3, B4, B5) miteinander durch Luftlöcher (C1, C2, C3, C4) kommunizieren, um mindestens einen indirekten Pfad (L) für die Luftströmung zu bilden, die durch ein Luftausgaberohr (127) ausgegeben wird.
  2. Luftpumpe nach Anspruch 1, wobei das Luftpumpengebilde (2) mindestens einen Lufteinlass (2131) und mindestens ein Luftausgaberohr (2132) aufweist, das durch einen Stecker (2133) verläuft und in der Öffnung (123) der Basis (12) verankert ist.
  3. Luftpumpe nach Anspruch 1, wobei die oberseitige Kappe (11) eine Innenwand (111) besitzt, an der eine Vielzahl Befestigungszapfen (112, 113, 114) vorgesehen sind, wobei jeder Befestigungszapfen (112, 113, 114) ein Innengewinde aufweist.
  4. Luftpumpe nach Anspruch 1, wobei die oberseitige Kappe (31) mindestens einen Hohlraumstutzen (313, 314) zur Installation mindestens eines Feststellknopfes (311, 312) besitzt.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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