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Dokumentenidentifikation DE60114734T2 27.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001184764
Titel Vorrichtung und Verfahren zur Anzeige von Systemzustandsinformationen
Anmelder Altima Communications, Inc., Irvine, Calif., US
Erfinder SOKOL, Michael, San Jose, US;
CHEN, Xi, Fremont, US
Vertreter Bosch, Graf von Stosch, Jehle Patentanwaltsgesellschaft mbH, 80639 München
DE-Aktenzeichen 60114734
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.08.2001
EP-Aktenzeichen 010004117
EP-Offenlegungsdatum 06.03.2002
EP date of grant 09.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.2006
IPC-Hauptklasse G05B 23/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet elektronischer Anzeigevorrichtungen und insbesondere das Gebiet der Kommunikationssystems-Zustandsinformations-Anzeigen und Erweiterungen dazu.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Kommunikationssysteme verwenden im Allgemeinen Leuchtdioden-(LED)-Anzeigevorrichtungen, um einem Benutzer Informationen über den internen Zustand des Systems bereitzustellen. Gegenwärtig gibt es keine Standardmethode, Systemzustandsinformationen widerzuspiegeln. Jeder Systemanbieter zeigt die Systemzustandsinformationen seiner jeweiligen Vorrichtungen gemäß seinem eigenen Protokoll an. Somit werden die gleichen Systemzustandsinformationen oftmals auf verschiedene Arten quer durch die Vorrichtungsfamilien der verschiedenen Anbieter angezeigt.

LED-Anzeigevorrichtungen sind diejenigen, die allgemein benutzt werden, um Zustandsinformationen des zugrunde liegenden Systems bereitzustellen. Die LED-Anzeigevorrichtung umfasst einen Prozessor oder eine andere Rechenvorrichtung, die so konfiguriert ist, dass sie Signale von dem zugrunde liegenden System empfangen kann, die den Status der verschiedenen Komponenten (d.h. Ports) des Systems repräsentieren. Im Ansprechen auf diese Signale weist der Prozessor einen zugehörigen Treibermechanismus dahingehend an, visuelle Informationen, die den empfangenen Signalen entsprechen, gemäß dem speziellen Systemprotokoll anzuzeigen. Auf der Grundlage der Signale, die von dem Prozessor bereitgestellt werden, vermitteln die LEDs Informationen über den Zustand des zugrunde liegenden Systems, indem sie zum Beispiel eingeschaltet werden, ausgeschaltet werden oder blinken.

Ein Nachteil, der mit den herkömmlichen Anzeigesystemen verbunden ist, ist derjenige, dass sie nur vordefinierte Operationen handhaben können. Sie können nicht so modifiziert werden, dass sie Informationen anzeigen, für deren Anzeige sie nicht ausgelegt wurden, oder dass sie Informationen von einem anderen Anbieter anzeigen können. Um den Zustand von Systemen von einer Vielzahl von Anbietern zu erhalten, wird eine Steuereinrichtung von jedem Anbieter benötigt. Somit besteht ein Bedarf an einer universellen LED-Anzeigevorrichtung, die verwendet werden kann, um Systemzustandsinformationen für eine Vielzahl von Steuereinrichtungen von verschiedenen Anbietern bereitzustellen.

Die US 5 996 004 bezieht sich auf die Programmierung von elektronischen Vorrichtungen im Allgemeinen und auf programmierbare logische Vorrichtungen im Besonderen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Implementierung von Anzeigen von Ereignisinformationen zu vereinfachen.

Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung von Anspruch 1, das Verfahren von Anspruch 7 und das Signal von Anspruch 9 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.

Die oben genannten und verwandte Nachteile, die mit herkömmlichen Systemzustands-Anzeigevorrichtungen verknüpft sind, werden durch die vorliegende Erfindung beträchtlich reduziert oder beseitigt. Die vorliegende Erfindung ist auf ein System und ein Verfahren zum Anzeigen von Systemzustandsinformationen gerichtet. Das System der vorliegenden Erfindung umfasst eine programmierbare Steuereinrichtung, die so betrieben wird, dass sie den augenblicklichen Systemzustand eines Systems bestimmt, wobei die programmierbare Steuereinrichtung ein Signal bereitstellt, das den Systemzustand repräsentiert; einen Treiber, der so betrieben wird, dass er ein Steuersignal im Ansprechen auf das von der programmierbaren Steuereinrichtung bereitgestellte Signal erzeugt; und eine Anzeigevorrichtung, die so betrieben wird, dass sie eine visuelle Repräsentation des Zustands des Systems im Ansprechen auf das Steuersignal bereitstellt.

Die programmierbare Steuereinrichtung ist flexibel genug, um in die Systeme einer Vielzahl von Anbietern implementiert werden zu können, um die Systemzustandsinformationen davon anzuzeigen. Die programmierbare Steuereinrichtung der vorliegenden Erfindung umfasst ein Register zum Speichern von Einstellungen, die für eine bestimmte Anwendung oder einen bestimmten Zustand angemessen sind, wenigstens einen Port zum Empfangen von Ereignisinformationen von dem assoziierten System, und einen Prozessor, der so betrieben wird, dass er das Systemzustandssignal im Ansprechen auf die Einstellungen und die Programmierinformationen, die in dem Register gespeichert sind, erzeugt.

Das Verfahren zum Betreiben des Anzeigesystems der vorliegenden Erfindung umfasst die Schritte des Bereitstellens von Ereignissignalen, die den Zustand des Systems darstellen, für die Steuereinrichtung; des Erzeugens von Signalen, die den Systemzustand repräsentieren, im Ansprechen auf die Ereignissignale; und des Anzeigens einer visuellen Repräsentation der Informationen, die den Systemsystemzustand darstellen, im Ansprechen auf Signale, die von der programmierbaren Steuereinrichtung erzeugt werden.

Ein Vorteil, der von der vorliegenden Erfindung vorgesehen wird, ist die Fähigkeit, Ereignisinformationen von einer Vielzahl von Kommunikationssystemen von verschiedenen Anbietern anzeigen zu können.

Ein weiterer Vorteil, der von der vorliegenden Erfindung vorgesehen wird, ist derjenige, dass sie kostengünstiger in der Implementierung als herkömmliche Systeme ist, die einen Mikroprozessor benötigen.

Noch ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie weniger Platz als herkömmliche Systeme einnimmt.

Ein Merkmal, das mit der vorliegenden Erfindung verknüpft ist, ist dasjenige, dass sie in einer Vielzahl von Kommunikationssystemen implementiert werden kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die oben genannten und verwandte Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden bei der Durchsicht der folgenden genauen Beschreibung der Erfindung erkennbar, wenn diese zusammen mit den nachfolgenden Zeichnungen betrachtet wird, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente repräsentieren, wobei:

1 ein vereinfachtes Blockdiagramm des programmierbaren LED-Systems gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

2 ein vereinfachtes Diagamm der programmierbaren Steuereinrichtung der vorliegenden Erfindung ist;

3 ein vereinfachtes Diagamm des Treibers der vorliegenden Erfindung ist; und

4 ein Zeitablaufdiagramm ist, das Operations- und Steuersignale an verschiedenen Punkten in der Vorrichtung zu verschiedenen Zeiten zeigt.

GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die programmierbare LED-Anzeigevorrichtung der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 14 beschrieben. 1 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm des programmierbaren Anzeigesystems 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das System umfasst allgemein eine programmierbare Steuereinrichtung 12, einen Treiber 14 und eine Anzeigevorrichtung 16. Progammierinformationen 18, die für ein bestimmtes System geeignet sind, werden in die programmierbare Steuereinrichtung 12 eingegeben. Ereignisinformationen 20, die den gegenwärtigen Status eines entsprechenden Kommunikationssystem 22 angeben, werden der programmierbaren Steuereinrichtung 12 von dem Kommunikationssystem bereitgestellt. Die programmierbare Steuereinrichtung 12 verarbeitet die Ereignisinformationen 20 unter Verwendung von Funktionen, die durch Programminformationen 18 definiert sind, und erzeugt ein Signal 24, das den gegenwärtigen Zustand des Kommunikationssystems 22 angibt. Der Betrieb der programmierbaren Steuereinrichtung 12 ist unter Bezugnahme auf 2 genauer beschrieben.

Der Treiber 14 empfängt das Signal 24 von der programmierbaren Steuereinrichtung 12 und erzeugt ein Steuersignal 26 im Ansprechen auf das Signal 24. Die Anzeigevorrichtung 16 empfängt das Steuersignal 26 und stellt eine visuelle Repräsentation des augenblicklichen Zustands des Systems im Ansprechen auf das Steuersignal 26 bereit.

2 ist ein vereinfachtes Diagramm der programmierbaren Steuereinrichtung 12 bei 50 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die programmierbare Steuereinrichtung 12 enthält eine Vielzahl von 16-Bit-Registern (28, 40, 42, 44), die die ihnen bereitgestellten Progammierinformationen 18 verwalten. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung speichert jedes Bit einen Wert (0 oder 1) unabhängig von dem Wert jedes anderen Bit. Die Programminformationen 18 (1) bestimmen den Wert jedes Register-Bit. Der Wert jedes Bit ist so programmiert, dass er Null oder Eins ist, je nachdem, wie dies für die Konfiguration eines bestimmten Kommunikationssystems geeignet ist. Ein Beispiel eines solchen Registers ist in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1 veranschaulicht Standard-Bitwerte eines LED-Effekt-Registers 1E3.

Tabelle 1 – Register 1E3: LED-Effekt mit Verbindungsereignis (link event).

Wie in Tabelle 1 gezeigt ist, steuern die Bits 10:8 des Registers 1E3, wann die LEDs 0 bis 2 eingeschaltet werden. Die Bits 6:4 steuern, wann die LEDs 0 bis 2 blinken. Die Bits 2:0 steuern, wann die LEDs 0 bis 2 ausgeschaltet werden. Die Bits 15:11, 7 und 3 sind reserviert. Die LEDs 0 bis 2 werden dann blinken, wenn eine Verbindung (link) stattfindet und die Bits 6:4 entsprechende Werte von 011 haben. Die LEDs 0 bis 2 werden nicht ausgeschaltet, wenn eine Verbindung stattfindet und wenn der Wert der Bits 2:0 entsprechende Werte von 000 aufweist. Aufgrund einer LED-Betriebshierarchie werden die LEDs 0 bis 2 eher blinken, als dass sie eingeschaltet werden, wenn die Bits 10:8 entsprechende Werte von 011 aufweisen und die Bits 6:4 entsprechende Werte von 011 aufweisen. Dieses Verhältnis wird in Tabelle 2 genauer erläutert.

In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein erstes Ereignissignal 30, das Informationen trägt, die sich auf den gegenwärtigen Zustand des Kommunikationssystems 22 beziehen, das eine Vielzahl von Ports (31, 33, 35) enthält, von der programmierbaren Steuereinrichtung 12 empfangen. Ein erstes Ereignissignal 30 wird durch logische Funktionen verarbeitet, die von den Werten definiert sind, die in dem ersten Register 28 gespeichert sind, und das sich ergebende Statussignal 32 wird an den Treiber 14 übertragen. Das Statussignal 32 trägt Informationen, die den gegenwärtigen Zustand des Kommunikationssystems 22 angeben. Der Treiber 14 empfängt das Statussignal 32 und veranlasst einen Zustand in der ersten LED 46 in der LED-Reihe 16 im Ansprechen auf das Statussignal 32. Der Treiber 14 veranlasst, dass die LED 46 eingeschaltet wird, blinkt oder ausgeschaltet wird, um den gegenwärtigen Zustand des Kommunikationssystems 22 auf der Grundlage der Informationen anzugeben, die in dem Register 1E3 (Tabelle 1) enthalten sind.

In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird ein erstes Ereignissignal 30, das Informationen über den Status von Port 31 des Kommunikationssystems 22 trägt, mit einem zweiten Ereignissignal 36, das verschiedene Informationen trägt, die den Zustand des Port 31 betreffen, unter Verwendung von Funktionen verarbeitet, die durch Werte definiert sind, die in dem ersten Register 28 und dem zweiten Register 40 gespeichert sind, und ein Signal 32 wird im Ansprechen auf sowohl das erste Ereignissignal 30 als auch das zweite Ereignissignal 36 erzeugt. Die Ereignissignale (30, 36, 38) bestimmen den Zustand (Ein, Aus, Blinken) einer entsprechenden LED der Vielzahl von LEDs der Anzeige 16.

Tabelle 2 veranschaulicht das logische Verhältnis zwischen den Ereignisinformationen, die von der programmierbaren Steuereinrichtung 12 empfangen werden, und dem sich ergebenden Zustand der entsprechenden LED.

Tabelle 2: Port-LED-Programmierbarkeits-Tabelle

A0 bis A9 repräsentieren Zwischenvariable der logischen Gleichungen, die bestimmen, wann die LED 46 eingeschaltet wird. Die Ereignisse, die in einem entsprechenden Port des Kommunikationssystems 22 auftreten, werden von den Variablen Verbindung (L), Isolieren (I), Geschwindigkeit (S), Duplex (D), TX/RX (TRA), TX-Aktivität (TA), RX-Aktivität (RA), automatische Einstellung (Auto-Negotiate) aktiv (N), Port deaktiviert (PD) und Kollision (C) dargestellt. Wie in Tabelle 2 veranschaulicht ist, ist LEDEIN = 1 (oder wahr), wenn A0 bis A9 = 1 und LEDBLINK und LEDAUS = 0 (oder falsch). Wenn LEDEIN = 1 (oder wahr), überträgt die programmierbare Steuereinrichtung 12 das Statussignal 32, das den Treiber 16 anweist, die erste LED 46 einzuschalten. Die erste LED 46 wird angewiesen zu blinken, wenn LEDBLINK = 1 (oder wahr), in der gleichen Weise wie die erste LED 46 angeleitet wird, einzuschalten, wenn LEDEIN gleich eins (oder wahr) ist, wie oben beschrieben ist. Die erste LED 46 wird angewiesen auszuschalten, wenn LEDAUS = 1 (oder wahr), in der gleichen Weise wie die erste LED 46 angewiesen wird, einzuschalten, wenn LEDEIN gleich eins (oder wahr) ist, wie oben beschrieben ist.

Wie in Tabelle 2 veranschaulicht ist, löst (supercedes) der Aus-Zustand einer LED den Blink-Zustand ab, der wiederum den Aus-Zustand ablöst. Dies tritt auf, weil LEDEIN = wahr es notwendig macht, dass sowohl LEDAUS als auch LEDBLINK falsch sind, was in dem Ergebnis der EIN-Zustands-Spalte von Tabelle 2 gezeigt ist. In ähnlicher Weise muss, damit LEDBLINK wahr ist, LEDAUS falsch sein.

In einem beispielhaften Ausführungsbeispiel setzen die Programmierinformationen 18 (1) Registerwerte RA0, RA1, RA6 und RB9 auf 1 und alle anderen Register-Bits auf 0. Die LED 46 wird eingeschaltet, wenn das Verbindungs-(L)-Ereignis in Port 31 auftritt, das Isolieren-(I)-Ereignis in Port 31 auftritt, und das RX-Aktivitäts-(RX)-Ereignis in Port 31 auftritt, aber kein anderes Auftreten eines Ereignisses wird bewirken, dass die LED 46 eingeschaltet wird. Die LED 46 wird zum Beispiel blinken, wenn das Kollisions-(C)-Ereignis in Port 31 auftritt.

Die erste LED 46 kann eingeschaltet werden, ausgeschaltet werden oder blinken, indem die Werte der Register-Bits RA0 bis RC9 verändert werden, wie dies durch die Gleichungen von Tabelle 2 veranschaulicht ist. Die programmierbare Steuereinrichtung 12 kann durch die Eingabe der Programmierinformationen 18 so programmiert werden, dass sie bewirkt, dass jede LED in der Reihe 16, die einem bestimmten Port entspricht, im Ansprechen auf irgendein Ereignis oder eine Kombination von Ereignissen, die in diesem Port auftreten, eingeschaltet wird, ausgeschaltet wird oder blinkt.

3 ist ein schematisches Schaltungsdiagramm des Treibers 14 und der LED-Reihe 16 eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung bei 100. Der Treiber 14 umfasst eine Zustandsmaschine 62 und eine Vielzahl von Relaisleitungen (64, 66, 68). Jede der Relaisleitungen steuert den aktiven Status einer entsprechenden Spalte von LEDs 46 in der LED-Reihe 16.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Zustandsmaschine 62 einen Zähler, der fortlaufend für ein kurzes Zeitintervall ein positives Spannungssignal in jeder der Relaisleitungen induziert. Somit wird zum Beispiel dann, wenn eine Spannung auf der Relaisleitung 64 bereitgestellt wird, die entsprechende Spalte 76 von LEDs in der Reihe 16 aktiviert. Wenn die erste Relaisleitung 64 ein positives Spannungssignal in einer ersten Drei-Zustands-Vorrichtung 70 induziert, wird die Drei-Zustands-Vorrichtung 70 schließen und einem ersten Signalabschnitt 73 des Signals 24 (2) von der programmierbaren Steuereinrichtung 12 (2), das auf die erste LED 46 gerichtet ist, eine Übertragung durch die Drei-Zustands-Vorrichtung 70 entlang einer ersten Treiberleitung 71 und durch einen ersten Zwischenspeicher (Latch) 72 erlauben, wodurch ein positives Spannungssignal zu der Anode der ersten LED 46 übertragen wird. Zur gleichen Zeit wird das positive Spannungssignal in der ersten Relaisleitung 64 von einem ersten Inverter 74 invertiert und wird ein negatives Spannungssignal durch eine erste Spaltenleitung 76 der LED-Reihe 16 zu einer Kathodenleitung einer ersten LED 46 übertragen. Wenn die Kathodenleitung der ersten LED 46 ein positives Spannungssignal empfängt, während die Anodenleitung der ersten LED 46 ein negatives Spannungssignal empfängt, wird Strom durch die erste LED 46 fließen und die erste LED 46 wird Licht aussenden. Die erste LED 46 wird nur dann Licht aussenden, wenn die erste Relaisleitung 64 ein positives Spannungssignal trägt und die erste Drei-Zustands-Vorrichtung 70 ein positives Spannungssignal von der programmierbaren Steuereinrichtung 12 empfängt. Die erste Drei-Zustands-Vorrichtung 70 ist eine Drei-Zustands-Vorrichtung in einer Reihe von identischen Drei-Zustands-Vorrichtungen. Eine zweite LED 78 wird nur dann Licht aussenden, wenn eine dritte Relaisleitung 68 einen positiven Spannungswert trägt und ein zweiter Signalabschnitt 80 des Signals 24 (2) einen positiven Spannungswert an eine zweite Drei-Zustands-Vorrichtung 82 überträgt. Auf diese Weise kann eine LED-Reihe von neun LEDs mit nur drei Relaisleitungen und drei Treiberleitungen angesteuert werden, und eine LED-Reihe von sechzehn LEDs kann mit vier Relaisleitungen und vier Treiberleitungen angesteuert werden. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden vierundsechzig LEDs mit acht Relaisleitungen und acht Treiberleitungen angesteuert, wobei vierundsechzig Drei-Zustands-Vorrichtungen Abschnitte des Signals 24 (2) empfangen.

Da eine LED in der LED-Reihe 16 für einen Abschnitt des Zyklus, der von dem Zähler 62 erzeugt wird, emittieren kann, muss der Zähler 62 zyklisch schnell genug durch die Relaisleitungen laufen, damit ein menschliches Auge die Zyklen in dem Licht, das von den LEDs ausgesendet wird, nicht erkennen kann. Zur Erleichterung des Blinkens in der ersten LED 46 wird der erste Signalabschnitt 73 ein positives Signal für nur einen Teil der Zeit tragen, so dass die erste LED 46 blinken wird. Die Blinkrate des Signalabschnitts 73 wird viel niedriger sein als die Zyklusrate des Zählers 62. Eine beispielhafte Blinkrate für den Signalabschnitt 73 von zwei bis vier Hertz ist wünschenswert.

4 ist ein Zeitablaufdiagramm, das die Spannungswerte der programmierbaren Anzeigevorrichtung zeigt. Bei dem Zeitintervall 1 trägt die erste Relaisleitung 64 einen positiven Spannungswert, die erste Spaltenleitung 76 trägt einen negativen Spannungswert und der erste Signalabschnitt 73 trägt einen positiven Spannungswert. Diese Werte bewirken, dass die erste LED 46 einen positiven Spannungswert trägt und Licht aussendet. Bei dem Zeitintervall 4 trägt die erste Relaisleitung 64 einen positiven Spannungswert, die erste Spaltenleitung 76 trägt einen negativen Spannungswert und der erste Signalabschnitt 73 trägt einen positiven Spannungswert, was bewirkt, dass die LED 46 wieder Licht aussendet. Bei dem Zeitintervall 2 und dem Zeitintervall 3 sendet die erste LED 46 kein Licht aus. Dieses Zeitintervall, bei dem die erste LED 46 kein Licht aussendet, ist für das menschliche Sehen nicht erkennbar.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (10) zur Angabe eines aktuellen Zustands aus einer Menge vorgegebener Zustände eines Kommunikationssystems (22), wobei die Vorrichtung aufweist:

    eine programmierbare Steuereinrichtung (12);

    einen Treiber (14); und

    eine Anzeigevorrichtung (16),

    wobei die programmierbare Steuereinrichtung (12) ein Signal (24) bereitstellt, das die jeweiligen Zustände einer Vielzahl von Anzeigeelementen (16) durch Verarbeitung von Ereignisinformationen (20) unter Verwendung von Funktionen angibt, die durch Programminformationen (18) definiert sind,

    wobei die Ereignisinformationen einen gegenwärtigen Zustand einer Menge vordefinierter Zustände eines Kommunikationssystems (22) angeben und die Funktionen ein logisches Verhältnis zwischen den Ereignisinformationen (20) und den jeweiligen Zuständen der Vielzahl von Anzeigeelementen (16) bestimmen, und

    wobei der Treiber (14) so betrieben wird, dass er die jeweiligen Zustände der Vielzahl von Anzeigeelementen (16) herbeiführt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die des Weiteren aufweist:

    wenigstens ein Register (28, 40, 42, 44) zum Speichern von Programminformationen (18);

    wenigstens einen Port (31, 33, 35) zum Empfangen von Ereignisinformationen (20); und

    einen Prozessor (12), der so betrieben wird, dass er ein Statussignal (32) im Ansprechen auf die Ereignisinformationen (20) und die in dem wenigstens einen Register (28, 40, 42, 44) gespeicherten Einstellungen erzeugt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Register des Weiteren aufweist:

    mehrere Bits, wobei jedes Bit einen Wert von 0 oder 1 speichert.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Treiber des Weiteren aufweist: eine Reihe von 3-Zustands-Vorrichtungen.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl von Anzeigeelementen (16) wenigstens eine Leuchtdiode aufweist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vielzahl von Anzeigeelementen (16) des Weiteren aufweist: eine Reihe von Leuchtdioden, die in einer Matrix angeordnet sind.
  7. Verfahren zum Betreiben einer Vielzahl von Anzeigeelementen (16) mit folgenden Schritten:

    Bereitstellen von Ereignissignalen, die einen gegenwärtigen Zustand aus einer Menge vordefinierter Zustände eines Kommunikationssystems (22) angeben;

    Erzeugen von Signalen (24), die die jeweiligen Zustände einer Vielzahl von Anzeigeelementen (16) durch Verarbeiten von Ereignisinformationen (20) unter Verwendung von Funktionen angeben, wobei die Ereignisinformationen (20) einen gegenwärtigen Zustand aus einer Menge vordefinierter Zustände eines Kommunikationssystems (22) angeben und die Funktionen ein logisches Verhältnis zwischen den Ereignisinformationen (20) und den jeweiligen Zuständen der Vielzahl von Anzeigeelementen (16) bestimmen; und

    visuelles Anzeigen der Zustände der Vielzahl von Anzeigeelementen (16).
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Funktionen durch Programmierinformationen (18) definiert werden.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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