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Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windschutzscheibe für ein Fahrzeug, die eine von einem Wischer zu wischende Wischfläche aufweist.

Z.B. schlägt die japanische Gebrauchsmusterschrift Nr. 2515092 mit dem Titel "Rahmenstruktur für ein Fahrzeug in Rollerbauart" eine Frontscheibe vor; 2 der Druckschrift ist hierin nachgedruckt, und die Inhalte davon sind geprüft. In der nachgedruckten Figur sind die Bezugszahlen erneuert worden.

10 ist eine Vorderansicht eines herkömmlichen Fahrzeugs in Rollerbauart. Das Fahrzeug in Rollerbauart 100 ist so konstruiert, dass eine Frontscheibe (nachfolgend als "Windschutzscheibe" bezeichnet) 102 an einer Fahrzeugrumpfabdeckung 101 angebracht ist, das obere Ende der Windschutzscheibe 102 an einem Dach 105 abgestützt ist, und die Oberfläche 103 der Windschutzscheibe 102 von einem Wischer 107 gewischt wird.

Da die Windschutzscheibe 102 ein aus durchsichtigem Harz, wie etwa Polycarbonat, gebildetes Element ist, hat es eine geringere Härte als eine Glasplatte und verkratzt leicht. Um das Verkratzen zu vermeiden, ist auf der Oberfläche 103 der Windschutzscheibe 102 eine harte Beschichtung ausgebildet, um hierdurch die Oberfläche 103 der Windschutzscheibe 102 vor dem Wischer 107 zu schützen. Jedoch ist die harte Beschichtung teuer, was zu einem Kostenanstieg der Windschutzscheibe 102 führt.

Um ohne die harte Beschichtung auszukommen, könnte man daran denken, die Windschutzscheibe aus einer Glasplatte auszubilden. Wenn die Windschutzscheibe aus einer Glasplatte ausgebildet wird, wird jedoch das Gewicht der Windschutzscheibe groß.

Die US 4 372 602 offenbart eine Windschutzscheibe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Windschutzscheibe für ein Fahrzeug bereitzustellen, die ohne harte Beschichtung auskommt und die eine Gewichtszunahme begrenzen kann.

Zur Lösung der obigen Aufgabe wird ein Windschutzscheibenhauptkörper vorgeschlagen, der aus transparentem Harz geformt ist; einen Montageabschnitt zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers an einem Fahrzeughauptkörper; und eine Glasplatte, die an dem Windschutzscheibenhauptkörper befestigt ist und eine von einem Wischer zu wischende Vorderseite und eine Rückseite aufweist, worin der Windschutzscheibenhauptkörper mit einem der Dicke der Glasplatte entsprechenden vertieften Abschnitt versehen ist, und die Glasplatte in den vertieften Abschnitt eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtfläche der Rückseite der Glasplatte auf die Gesamtfläche des vertieften Abschnitts gesetzt ist.

Die wischergewischte Oberfläche ist aus der Glasplatte gebildet, und die anderen Abschnitte sind aus dem transparenten Harz gebildet. Da die wischergewischte Oberfläche aus der Glasplatte aufgebaut ist, besteht keine Gefahr des Verkratzens.

Da die Glasplatte an dem Windschutzscheibenhauptkörper befestigt ist, kann hierdurch die Glasplatte von dem Wischer gewischt werden. Daher kann die wischergewischte Oberfläche aus der Oberfläche der Glasplatte gebildet werden, sodass die Härte der wischergewischten Oberfläche ausreichend erhöht werden kann. Dementsprechend ist es nicht notwendig, auf der wischergewischten Oberfläche eine harte Beschichtung auszubilden.

Da zusätzlich die Glasplatte nur für die wischergewischte Oberfläche der Windschutzscheibe verwendet wird und die anderen Abschnitte aus leichtgewichtigem transparenten Harz gebildet sind, ist es möglich, einen Gewichtsanstieg der Windschutzscheibe zu begrenzen.

Wenn die Glasplatte nur mit dem Rahmen des Scheibenhauptkörpers verbunden wird, genügt es, nur den Außenumfang der Glasplatte mit dem Scheibenhauptkörper zu verbinden. Daher kann die Glasplatte leicht mit dem Scheibenhauptkörper verbunden werden. Dementsprechend können die Kosten gedrückt werden.

Indem die Glasplatte in den vertieften Abschnitt des Scheibenhauptkörpers eingesetzt wird, kann die Gesamtoberfläche der Glasplatte mit dem vertieften Abschnitt verbunden werden. Daher kann die Glasplatte mit dem transparenten Harz verstärkt werden, sodass es möglich wird, die Dicke der Glasplatte zu reduzieren. Dementsprechend kann das Gewicht der Windschutzscheibe wirkungsvoll reduziert werden.

Nachfolgend werden Ausführungen der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

1 ist eine Seitenansicht eines Motordreirads, das eine Fahrzeugwindschutzscheibe aufweist.

2 ist eine Vorderansicht des Motordreirads, das die Fahrzeugwindschutzscheibe aufweist;

3 ist eine Perspektivansicht der Fahrzeugwindschutzscheibe, die nicht Teil der Erfindung bildet (erste Ausführung).

4 ist eine Explosionsperspektivansicht der Fahrzeugwindschutzscheibe gemäß der ersten Ausführung.

5 ist eine Schnittansicht entlang Linie 5-5 von 3.

6 ist eine Perspektivansicht einer Fahrzeugwindschutzscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung (zweite Ausführung).

7 ist eine Explosionsperspektivansicht der Fahrzeugwindschutzscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung (zweite Ausführung).

8 ist eine Schnittansicht entlang Linie 8-8 in 6.

9 ist eine Schnittansicht einer Fahrzeugwindschutzscheibe, die nicht Teil der Erfindung bildet (dritte Ausführung).

10 ist eine Vorderansicht eines herkömmlichen Fahrzeuges in Rollerbauart.

Hier sind "vorne", "hinten", "links" und "rechts" so, wie vom Fahrer aus gesehen. Die Zeichnungen sind gemäß der Lage der Bezugszahlen zu betrachten.

1 ist eine Seitenansicht eines Motordreirads, das eine Fahrzeugwindschutzscheibe gemäß einer ersten Ausführung enthält. Das Motordreirad 10 ist so aufgebaut, dass ein Vorderrad 13 am Fahrzeughauptrahmen 11 durch einen Schwingarm 12 angebracht ist, eine Lenkstange 10 und ein vorderer Rahmen 15 mit einem oberen Abschnitt des Fahrzeughauptrahmens 11 verbunden sind, eine Säule 16 mit einem mittleren unteren Abschnitt des Fahrzeughauptrahmens 11 verbunden ist, eine Antriebseinheit 18 (eine Kombination eines Motors und eines Getriebes) an der Säule 16 und dem Fahrzeughauptrahmen 11 durch einen unteren Rahmen 17 getragen ist, Hinterräder 21 mit der Antriebseinheit 18 durch eine Achswelle 19 verbunden sind (in 2 gezeigt), ein Dach 22 mit dem Oberende der Säule 16 verbunden ist, eine Fahrzeugwindschutzscheibe (nachfolgend als "Windschutzscheibe" bezeichnet) 30 zwischen dem Dach 22 und dem vorderen Rahmen 15 angebracht ist, und ein Wischer 50 mit dem vorderen Rahmen 15 verbunden ist.

Die Nummer 25 bezeichnet eine Frontabdeckung, 26 einen Sitz, 27 einen Gepäckkasten, 28 einen Scheinwerfer, und die Symbole 14a bezeichnen Griffe.

2 ist eine Vorderansicht des Motordreirads, das die Windschutzscheibe gemäß der ersten Ausführung enthält, und zeigt den Zustand, wo das Unterende der Windschutzscheibe 30 an dem vorderen Rahmen 15 durch Bolzen 31 befestigt ist, das obere Ende der Windschutzscheibe 30 an dem Dach 22 durch Bolzen 32 befestigt ist, und der Wischer 50 an dem vorderen Rahmen 15 vorgesehen ist.

Der Wischer 50 enthält einen Wischerarm 52, der an einer Antriebswelle 51 befestigt ist, und ein Wischerblatt 53, das mit dem Oberende des Wischerarms 52 verbunden ist. Der Wischer 50 ist so aufgebaut, dass der Wischerarm 52 durch die Antriebswelle 51 verschwenkt werden kann, wodurch die Oberfläche der Windschutzscheibe 30 von dem Wischerblatt 53 gewischt wird.

3 ist eine Perspektivansicht der Windschutzscheibe gemäß der ersten Ausführung.

Die Windschutzscheibe 30 ist ein Element, umfassend eine wischergewischte Oberfläche 46, die von dem Wischer 50 zu wischen ist (in 2 gezeigt), und umfasst einen transparenten aus Harz hergestellten Scheibenhauptkörper 35, der Montageabschnitte (obere und untere Montageabschnitte) 36, 37 enthält, um die Windschutzscheibe an dem Fahrzeugrumpf anzubringen (dem Dach 22 und dem vorderen Rahmen 15, in 2 gezeigt), eine Glasplatte 45, die an dem Scheibenhauptkörper 35 befestigt ist, um die wischergewischte Oberfläche 46 zu bilden, und eine Haftschicht 49 zum Befestigen der Glasplatte 45 auf dem Scheibenhauptkörper 35.

4 ist eine Explosionsperspektivansicht der Fahrzeugwindschutzscheibe gemäß der ersten Ausführung.

Der Scheibenhauptkörper 35 ist aus transparentem Harz, wie etwa Polycarbonat, in einer Form ausgebildet, die in der vertikalen Richtung gekrümmt ist, umfasst linke und rechte gebogene Abschnitte 38 und 39, die an den linken und rechten Seitenabschnitten davon zur Rückseite des Fahrzeugs gebogen sind, und enthält die oberen und unteren Montageabschnitte 36, 37 zum Anbringen desselben an dem Dach 22 und dem vorderen Rahmen 15 (in 2 gezeigt), jeweils an den oberen und unteren Enden davon.

Der obere Montageabschnitt 36 enthält vier Montagelöcher 36a zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers am Dach 22, und der untere Montageabschnitt 37 enthält vier Montagelöcher 37a zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers am vorderen Rahmen 15.

Ferner ist der Scheibenhauptkörper 35 an seiner Mitte mit einem bilderrahmenartigen Rahmen 41 und einer Öffnung 42 zum Einsetzen der Glasplatte 45 versehen. Der Rahmen 41 ist ein gestufter Abschnitt, der in der Form eines rechteckigen Rahmenkörpers ausgebildet ist, sodass die Glasplatte 45 in den gestuften Abschnitt eingesetzt werden kann, und der Innenumfang des Rahmens 41 eine rechteckige Öffnung 42 definiert.

Die Haftschicht 49 ist eine transparente Schicht, die in der Form dieses rechteckigen Rahmenkörpers als dem Rahmen 41 des Scheibenhauptkörpers 45 ausgebildet ist, und ist ein Element, das auf dem Rahmen 41 des Scheibenhauptkörpers 45 angeordnet werden kann.

Die Glasplatte 45 ist in einer rechteckigen Form ausgebildet, sodass sie in die Öffnung 42 des Scheibenhauptkörpers 35 eingesetzt werden kann, wobei nämlich der Außenumfang der Glasplatte 45 in den gestuften Abschnitt des Rahmens 41 des Scheibenhauptkörpers 35 eingesetzt werden kann.

Die Glasplatte 45 kann z.B. ein Glaslaminat oder gehärtetes Glas sein.

5 ist eine Schnittansicht entlang Linie 5-5 von 3 und zeigt den Zustand, wo die Vorderseite 49a der Haftschicht 49 auf den rückseitigen Außenumfang 47 der Glasplatte 45 geklebt ist, und die Rückseite 49b der Haftschicht 49 an den Rahmen 41 des Scheibenhauptkörpers 35 geklebt ist.

Die Stufenabschnitt-Tiefe d1 des Rahmens 41 ist agenähert gleich der Summe (t1 + t2) der Dicke t1 der Glasplatte 45 oder Dicke t2 der Haftschicht 49. Dementsprechend kann der Scheibenhauptkörper 35 auf die Glasplatte 45 so aufgesetzt werden, dass die wischergewischte Oberfläche (Vorderseite) der Glasplatte 45 mit der Vorderseite 43 des Scheibenhauptkörpers 35 fluchtet.

Gemäß der ersten Ausführung ist der Scheibenhauptkörper 35 aus transparentem Harz geformt, und die Glasplatte 45 ist an dem Scheibenhauptkörper 35 befestigt. Zusätzlich wird die Glasplatte 45 von dem Wischer 50 gewischt (in 2 gezeigt). Daher kann die wischergewischte Oberfläche 46 aus der Oberfläche der Glasplatte 45 gebildet sein, sodass die Härte der wischergewischten Oberfläche 46 ausreichend hoch gemacht werden kann. Dementsprechend ist es nicht notwendig, auf der wischergewischten Oberfläche 46 eine harte Beschichtung auszubilden.

Abgesehen davon wird in der Windschutzscheibe 10 die Glasplatte 45 nur an der wischergewischten Oberfläche 46 verwendet, und die anderen Abschnitte (Scheibenhauptkörper 35) sind aus dem leichtgewichtigen transparenten Harz gebildet. Daher ist es möglich, einen Gewichtsanstieg der Windschutzscheibe 10 zu senken.

Da es darüber hinaus lediglich erforderlich ist, die Glasplatte 45 nur mit dem Rahmen 41 des Windschutzscheibenhauptkörpers 35 zu verkleben, kann der Prozess des Verklebens der Glasplatte 45 ohne viel Arbeit leicht ausgeführt werden.

Indem ferner der Windschutzscheibenhauptkörper 35 im Umfang der Glasplatte 45 vorgesehen wird, kann der Windschutzscheibenhauptkörper 35 auch als Fensterrahmen fungieren. Daher kann die Stoßabsorption durch den Windschutzscheibenhauptkörper 35 berücksichtigt werden, sodass die Glasplatte 45 ausreichend geschützt werden kann.

Weil darüber hinaus der Umfang der Glasplatte 45 von dem Windschutzscheibenhauptkörper 35 umgeben ist, wird, wenn von einer Querseite des Windschutzscheibenhauptkörpers 35 eine externe Kraft ausgeübt wird, ein Seitenabschnitt des Windschutzscheibenhauptkörpers 35 verformt, wodurch der Stoß auf die Glasplatte 45 gelindert werden kann.

Als Nächstes werden eine zweite Ausführung und eine dritte Ausführung beschrieben. Zu den gleichen Elementen wie in der ersten Ausführung werden die gleichen Symbole wie oben benutzt angewendet und eine Beschreibung davon wird weggelassen.

6 ist eine Perspektivansicht der Windschutzscheibe für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung (zweite Ausführung).

Die Windschutzscheibe 60 ist ein Element, das eine wischergewischte Oberfläche 76 enthält, die von dem Wischer 50 zu wischen ist (in 2 gezeigt) und einen enthält einen transparenten, aus Harz hergestellten Windschutzscheibenhauptkörper 65, der Montageabschnitte (obere und untere Montageabschnitte) 66, 67 aufweist, um die Windschutzscheibe an dem Fahrzeugkörper anzubringen (dem Dach 22 und dem vorderen Rahmen 15, in 2 gezeigt), eine Glasplatte 75, die an dem Windschutzscheibenhauptkörper 65 befestigt ist, um die wischergewischte Oberfläche 76 zu bilden, und eine Haftschicht 79 zum Befestigen der Glasplatte 75 an dem Windschutzscheibenhauptkörper 65.

7 ist eine Explosionsperspektivansicht der Windschutzscheibe für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung (zweite Ausführung).

Der Windschutzscheibenhauptkörper 65 ist aus transparentem Harz, wie etwa Polycarbonat, in einer in der vertikalen Richtung gekrümmten Form ausgebildet. Der Windschutzscheibenhauptkörper 25 enthält linke und rechte gebogene Abschnitte 68, 69, die zur Rückseite des Fahrzeugs an den linken und rechten Seitenabschnitten davon gebogen sind, und obere und untere Montageabschnitte 66, 67 zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers am Dach 22 und am vorderen Rahmen 15 (in 2 gezeigt), jeweils an den oberen und unteren Enden davon.

Der obere Montageabschnitt 66 hat vier Montagelöcher 66a zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers am Dach 22, und der untere Montageabschnitt 67 hat vier Sitzlöcher 67a zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers am vorderen Rahmen 15.

Ferner ist der Windschutzscheibenhauptkörper 67 an seiner Mitte mit einem vertieften Abschnitt 71 versehen, der einem Außenrahmen 75a und der Dicke der Glasplatte 75 entspricht, um die Glasplatte 75 darin einzusetzen. Der vertiefte Abschnitt 71 ist in einer rechteckigen Form ausgebildet.

Der Außenrahmen 71a des vertieften Abschnitts 71 ist nämlich entsprechend dem Außenrahmen 75a der Glasplatte 75 ausgebildet und ist etwas größer als der Außenrahmen 75a, und die Tiefe des vertieften Abschnitts 71 entspricht der Dicke der Glasplatte 45 und ist (um die Dicke der Haftschicht 79) etwas größer eingestellt als die Dicke der Glasplatte 75.

Die Haftschicht 79 ist eine rechteckige transparente Schicht, von der ein Außenrahmen 79a ein wenig kleiner ausgebildet ist als der Außenrahmen 71a des vertieften Abschnitts 71, und in der Größe gleich dem Außenrahmen 75a der Glasplatte 75.

Da der Außenrahmen 79a der Haftschicht 79 mit der gleichen Größe wie der Außenrahmen 75a der Glasplatte 75 ausgebildet ist, kann die Vorderseite 79b der Haftschicht 79 auf die Gesamtfläche der Rückseite 77 (in 8 gezeigt) der Glasplatte 75 geklebt werden. Weil darüber hinaus der Außenrahmen 79a der Haftschicht 79 etwas kleiner ausgebildet ist als der Außenrahmen 79a des vertieften Abschnitts 71, kann die Rückseite 79c (in 8 gezeigt) der Haftschicht 79 auf die Gesamtfläche des vertieften Abschnitts 71 des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 geklebt werden.

Die Glasplatte 75 ist ein rechteckiges Plattenmaterial, dessen Außenrahmen 75a etwas kleiner ausgebildet ist als der Außenrahmen 71a der vertieften Abschnitts 71, und kann z.B. ein Glaslaminat oder gehärtetes Glas sein.

Als die Glasplatte 75 kann, aus dem Grund, der in Bezug auf 8 im Detail erläutert wird, normales Flachglas verwendet werden.

8 ist eine Schnittansicht entlang Linie 8-8 von 6, und zeigt den Zustand, wo die Vorderseite 79b der Haftschicht 79 an die Rückseite 77 der Glasplatte 75 geklebt ist, und die Rückseite 79c der Haftschicht 79 an den vertieften Abschnitt 71 des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 geklebt ist.

Die Stufenabschnitt-Tiefe d2 des vertieften Abschnitts 71 ist etwa gleich der Summe (t3 + t4) der Dicke t3 der Glasplatte 75 und der Dicke t4 der Haftschicht 79. Daher kann die Glasplatte 75 so eingesetzt werden, dass die wischergewischte Oberfläche (Vorderseite) 76 der Glasplatte 75 mit der Vorderseite 73 des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 fluchtet.

Hier wird der Grund dafür beschrieben, warum normales Flachglas als die Glasplatte 75 verwendet werden kann.

Indem die Glasplatte 75 in den vertieften Abschnitt 71 des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 eingesetzt wird, kann die Gesamtfläche der Rückseite 77 der Glasplatte 75 auf die Gesamtfläche des vertieften Abschnitts 71 durch die Haftschicht 79 geklebt werden. Daher erhält man eine dreilagige Struktur, bestehend aus der Glasplatte 75, der Haftschicht 79 und dem vertieften Abschnitt 71, wodurch der gleiche Aufbau wie jener eines Glaslaminats erhalten werden kann. Dementsprechend kann normales Flachglas als die Glasplatte 75 verwendet werden, und können die Kosten der Windschutzscheibe 10 gesenkt werden.

Gemäß der zweiten Ausführung kann, in der gleichen Weise wie in der ersten Ausführung, die wischergewischte Oberfläche 76 aus der Oberfläche der Glasplatte 75 gebildet werden, sodass die Härte der wischergewischten Oberfläche 76 ausreichend verbessert werden kann. Daher ist es nicht notwendig, auf der wischergewischten Oberfläche 76 eine harte Beschichtung auszubilden.

Darüber hinaus wird in der Windschutzscheibe 79 die Glasplatte 75 nur an der wischergewischten Oberfläche 76 verwendet, und die anderen Abschnitt (der Windschutzscheibenhauptkörper 65) werden aus leichtgewichtigem transparenten Harz gebildet. Daher kann eine Gewichtszunahme der Windschutzscheibe begrenzt werden.

Weil abgesehen davon der Windschutzscheibenhauptkörper 65 im Umfang der Glasplatte 75 vorgesehen ist, kann der Windschutzscheibenhauptkörper 65 auch als Fensterrahmen fungieren. Daher kann die Stoßabsorption durch den Windschutzscheibenhauptkörper 65 berücksichtigt werden, und die Glasplatte 65 kann ausreichend geschützt werden.

Indem ferner die Glasplatte 75 in den vertieften Abschnitt 71 des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 eingesetzt wird, kann die Gesamtoberfläche der Glasplatte 75 mit dem vertieften Abschnitt 71 verbunden werden. Daher kann die Glasplatte 75 mit dem transparenten Harz verstärkt werden, sodass die Dicke t3 der Glasplatte 75 reduziert werden kann. Dementsprechend kann das Gewicht der Windschutzscheibe 60 effizient reduziert werden.

Weil abgesehen davon die Glasplatte 75 dünn gemacht werden kann, kann die Glasplatte 75 einer Verformung leicht folgen, wenn z.B. eine Torsionsverformung auf die Windschutzscheibe 60 ausgeübt wird, was weiter vorteilhaft in Bezug auf den Schutz der Glasplatte 75 ist.

Weil darüber hinaus der Umfang der Glasplatte 75 von dem Windschutzscheibenhauptkörper 65 umgeben ist, wird, wenn z.B. eine externe Kraft von der Querseite des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 einwirkt, ein Seitenabschnitt des Windschutzscheibenhauptkörpers 65 verformt, wodurch der Stoß auf die Glasplatte 75 gelindert werden kann.

9 ist eine Schnittansicht der Windschutzscheibe für ein Fahrzeug gemäß der dritten Ausführung.

Die Windschutzscheibe 80 ist so aufgebaut, dass der Windschutzscheibenhauptkörper 65 in der zweiten Ausführung durch einen aus transparentem Harz hergestellten Windschutzscheibenhauptkörper 65 ersetzt wird, und eine Glasplatte 65 an der Vorderseite 86 des Windschutzscheibenhauptkörpers 85 durch eine Haftschicht 79 befestigt wird, und das andere ist genauso wie in der zweiten Ausführung.

Der Windschutzscheibenhauptkörper 85 kann erhalten werden, indem man den vertieften Abschnitt 71 von dem Windschutzscheibenhauptkörper 65 der zweiten Ausführung entfernt, wobei die anderen Abschnitte die gleiche Form einnehmen wie in dem Windschutzscheibenhauptkörper 65.

Gemäß der dritten Ausführung können die gleichen Effekte wie in der zweiten Ausführung erhalten werden; zusätzlich ist es nicht notwendig, den Windschutzscheibenhauptkörper 85 mit einem vertieften Abschnitt zu versehen, um die Glasplatte 75 darin einzusetzen, sodass der Windschutzscheibenhauptkörper 85 leichter geformt werden kann. Daher können die Kosten der Windschutzscheibe 80 weiter gedrückt werden.

Während übrigens in den obigen Ausführungen Beispiele der Anwendung der Windschutzscheibe für ein Fahrzeug gemäß der vorliegenden Erfindung auf ein Motordreirad beschrieben wurden, kann die Windschutzscheibe für ein Fahrzeug, z.B. Krafträdern, Automobilen und dgl., angewendet werden.

Abgesehen davon kann der Windschutzscheibenhauptkörper auch aus anderen Harzen gebildet werden, obwohl Beispiele zur Bildung des Windschutzscheibenhauptkörpers aus transparentem Harz, wie etwa Polycarbonat, beschrieben worden sind.

Die Erfindung sieht eine Fahrzeugwindschutzscheibe vor, die ohne harte Beschichtung auskommen kann und eine Gewichtszunahme begrenzen kann.

Um dies zu erreichen, ist eine Fahrzeugwindschutzscheibe 30 ein Element, das eine wischergewischte Oberfläche 46 enthält, die von einem Wischer 50 zu wischen ist, und enthält einen aus transparentem Harz hergestellten Windschutzscheibenhauptkörper 35, der obere und untere Montageabschnitte 36, 37 aufweist, um den Windschutzscheibenhauptkörper an einem Dach 22 und einem vorderen Rahmen 15 anzubringen, eine Glasplatte 45, die an dem Windschutzscheibenhauptkörper 35 befestigt ist, um die wischergewischte Oberfläche 46 zu bilden, und eine Haftschicht 49 zum Befestigen der Glasplatte 45 an dem Windschutzscheibenhauptkörper 35.


Anspruch[de]
  1. Windschutzscheibe für ein Fahrzeug, umfassend:

    einen Windschutzscheibenhauptkörper (65), der aus transparentem Harz geformt ist;

    einen Montageabschnitt (66, 67) zum Anbringen des Windschutzscheibenhauptkörpers (65) an einem Fahrzeughauptkörper; und

    eine Glasplatte (75), die an dem Windschutzscheibenhauptkörper (65) befestigt ist und eine von einem Wischer (50) zu wischende Vorderseite (76) und eine Rückseite (77) aufweist, worin der Windschutzscheibenhauptkörper (65) mit einem der Dicke der Glasplatte (75) entsprechenden vertieften Abschnitt (71) versehen ist, und die Glasplatte (75) in den vertieften Abschnitt (71) eingesetzt ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtfläche der Rückseite (77) der Glasplatte (75) auf die Gesamtfläche des vertieften Abschnitts (71) gesetzt ist.
  2. Windschutzscheibe für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, worin die Glasplatte (75) an dem vertieften Abschnitt (71) durch eine transparente Haftschicht (79) befestigt ist, um eine dreilagige Struktur zu bilden, wobei die transparente Haftschicht (79) die gleiche Größe wie die Glasplatte (75) hat.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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