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Dokumentenidentifikation DE60117301T2 27.07.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001354083
Titel ANFÄRBBARE POLYOLEFINFASERN UND -FLÄCHENGEBILDE
Anmelder Ciba Speciality Chemicals Holding Inc., Basel, CH
Erfinder LI, Sheng-Shing, Danbury, CT 06811, US;
LEGGIO, Joseph, Andrew, Franklin Square, NY 11010, US;
ERGENC, Nadi, CH-4106 Therwil, CH
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Aktenzeichen 60117301
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.11.2001
EP-Aktenzeichen 019996917
WO-Anmeldetag 27.11.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/13790
WO-Veröffentlichungsnummer 2002046503
WO-Veröffentlichungsdatum 13.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 22.10.2003
EP date of grant 15.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.2006
IPC-Hauptklasse D01F 6/46(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse D01F 8/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Olefinpolymerfasern und Textilien, die ausgezeichnete Anfärbbarkeit zeigen. Die Fasern sind in Bekleidungen, Teppichen, Polsterung, medizinischen wegwerfbaren Bekleidungsstücken, Windeln und dergleichen nützlich.

Polyolefine, beispielsweise Polypropylen, haben viele vorteilhafte physikalische Eigenschaften. Jedoch ihre innewohnende Fähigkeit, gefärbt zu werden, ist sehr schlecht. Es gibt einen lange bestehenden Bedarf für anfärbbare Polyolefinzusammensetzungen, insbesondere Polypropylenfasern.

Am häufigsten wird gefärbtes Polypropylen in Faserform durch den Zusatz von festen Pigmenten erhalten. Leider sind Fasern mit festem Pigment nicht annähernd so farbenfroh wie angefärbte Fasern. Weiterhin bieten Pigmente aufgrund ihrer begrenzten Anzahl ein wesentlich vermindertes Spektrum der Auswahl, verglichen mit Farbstoffen. Gleichfalls begrenzt die Anwendung von Pigmenten die Muster, die auf einen Bekleidungsgegenstand aus Polypropylen aufgetragen werden können. Bestimmte Pigmente beeinflussen zusätzlich das Ziehvermögen und die Endeigenschaften der Polypropylenfaser. Andere Polyolefine, wie Polyethylen, besitzen ähnliche Nachteile. Ein kontinuierlicher Bedarf liegt für anfärbbare Polyolefinzusammensetzungen, beispielsweise Polypropylenfasern, vor.

US-Patent Nr. 5 096 995 offenbart Polyetheresteramide mit aromatischen Gerüsten.

US-Patent Nr. 3 487 453 offenbart die Verbesserung des Farbstoffaufnahmevermögens von Polypropylenfasern durch den Zusatz eines aromatischen Polyetheresters.

US-Patent Nr. 5 140 065 offenbart mit Pigment kompatible, thermoplastische Formzusammensetzungen, die ein Block-Polyetherpolyamid, ein Block-Polyetheresterpolyamid, ein amorphes Copolyamid und ein modifiziertes Copolyolefin umfassen.

US-Patente Nummern 5 604 284, 5 652 326 und 5 886 098 offenbaren antistatische Harzzusammensetzungen, die ein bestimmtes Polyetheresteramidadditiv umfassen.

US-Patent Nr. 5 985 999 offenbart eine anfärbbare Polyolefinzusammensetzung, umfassend das Reaktionsprodukt von einem funktionalisierten Polypropylen und Polyetheramin, worin das Polyetheramin an das funktionalisierte Polypropylen gepfropft ist.

GB-A-2 112 789 offenbart Polyolefinzusammensetzungen mit Polyetheresteramiden, die verbesserte Schlagbeständigkeitseigenschaften bei niedriger Temperatur, verbesserte Anfärbbarkeitsaffinität und antistatische Eigenschaften aufweisen.

GB-A-2 112 795 offenbart Polyolefintextilzusammensetzungen mit Polyetheresteramiden, die verbesserte Anfärbbarkeit und verbesserte antistatische Eigenschaften zeigen.

WO-A-97/47684 offenbart Polypropylenzusammensetzungen, die Affinität für Dispersionsfarbstoffe zeigen, welche isotaktisches Polypropylen, ein Copolyamid und ein EVA-Copolymer umfassen.

Überraschenderweise wurde gefunden, dass eine spezielle Klasse von Polyetheresteramiden zum Verleihen den Polyolefinfasern und Textilien Anfärbbarkeit besonders wirksam ist, wenn sie darin als Schmelzadditiv eingearbeitet werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine anfärbbare Faser oder ein anfärbbares Filament, umfassend ein Schmelzblend, das umfasst

  • (A) ein Polyolefin und
  • (B) mindestens ein Polyetheresteramid, das aromatische, von Diol abgeleitete Abschnitte enthält, wobei die aromatischen Diole ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus
    worin

    R1 und R2 unabhängig Ethylenoxid oder Propylenoxid darstellen,

    Y eine kovalente Bindung, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkylidengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylidingruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Arylalkylidengruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, O, SO, SO2, CO, S, CF2, C(CF3)2 oder NH darstellt,

    X Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellt,

    X1 und X2 unabhängig Wasserstoff, ein gerades oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, Aryl, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellen,

    j 0 bis 4 ist und

    m und n unabhängig 1 bis 32 sind.

Eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist ein verzweigter oder unverzweigter Rest, beispielsweise Methylen, Ethylen, Propylen, Trimethylen, Tetramethylen, Pentamethylen oder Hexamethylen.

Eine Alkylidengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen ist ein verzweigter oder unverzweigter Rest, beispielsweise Ethyliden, Propyliden, Butyliden, Pentyliden, 4-Methylpentyliden oder Hexyliden.

Eine Cycloalkylidengruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen ist beispielsweise Cyclopentyliden, Cyclohexyliden, Cycloheptyliden, Cyclooctyliden, Cyclononyliden, Cyclodecyliden, Cycloundecyliden oder Cyclododecyliden.

Eine Arylalkylidengruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen ist beispielsweise Benzyliden oder 2-Phenylethyliden.

Ein gerades oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist beispielsweise Methyl, Ethyl, Propyl, n-Butyl, i-Butyl, tert-Butyl, Pentyl oder Hexyl.

Ein Aralkyl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen ist beispielsweise Thienylmethyl, Benzyl, &agr;-Methylbenzyl, &agr;,&agr;-Dimethylbenzyl oder 2-Phenylethyl.

Aryl ist beispielsweise Thienyl, Phenyl, Pyridyl oder Imidazolyl.

Halogen ist beispielsweise Chlor, Brom oder Jod. Vorzug wird Chlor und Brom gegeben.

Ein Sulfonsäuresalz ist beispielsweise ein Natrium- oder Kaliumsalz einer Sulfonsäure.

Die Polyetheresteramidadditive von Komponente (B) umfassen jene, die in US-Patenten Nummern 5 096 995, 5 604 284, 5 652 326 und 5 886 098 beschrieben sind. Solche Additive werden auch in EP-A-0 613 919 offenbart.

Die vorliegenden Polyetheresteramide können durch die in diesen Literaturstellen offenbarten Verfahren hergestellt werden.

Die Polyetheresteramide von US-Patent Nr. 5 096 995 mit aromatischen Polyetherabschnitten werden durch Copolymerisieren der Komponenten (a) einer Aminocarbonsäure, einem Lactam oder einem Salz, synthetisiert aus einem Diamin und einer Dicarbonsäure; (b) mindestens einem Diol, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus aromatischen Verbindungen der Formeln (I), (II) und (III), wie vorstehend; (c) mindestens einer Diolverbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Poly(alkylenoxid)glycolen und Diolen HO-R3-OH, worin R3 eine Alkylen-, Alkyliden-, Cycloalkyliden- oder Arylalkylidengruppe mit 2 bis 16 Kohlenstoffatomen darstellt; und (d) einer Dicarbonsäure mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen; worin der Gehalt der Polyetherestereinheiten 10 bis 90 Gewichtsprozent ist, hergestellt.

Die Verbindungen von (c), Poly(alkylenoxid)glycole, sind beispielsweise Polyethylenglycol oder Polypropylenglycol.

Die Polyetheresteramide von US-Patenten Nummern 5 604 284, 5 652 326 und 5 886 098 bestehen im Wesentlichen aus den zwei Komponenten eines Polyamidoligomers mit Carbonsäurekettenenden mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 200 bis 5 000 und einer Bisphenolverbindung, die Oxyalkyleneinheiten enthält, und mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 300 bis 3 000.

Die Begriffe „Bisphenolverbindung, die Oxyalkyleneinheiten enthält" und „oxyalkyliertes Bisphenol" von US-Patenten Nummern 5 604 284, 5 652 326 und 5 886 098 entsprechen dem „aromatischen Diol" der Formel (II) bezüglich der vorliegenden Erfindung.

Der Begriff „im Wesentlichen", wie hierin erwähnt, sollte so verstanden werden, dass, obwohl das erfindungsgemäße Polyetheresteramid praktisch aus den zwei vorstehend erläuterten Komponenten zusammengesetzt sein kann, es erlaubt ist, eine dritte Komponente zu dem Polymer innerhalb des Bereichs zuzusetzen bzw. zu addieren, ohne den Gegenstand und die vorteilhafte Wirkung der Erfindung zu verschlechtern.

Die Verbindungen, die zur Bildung der vorstehend erwähnten Polyamidoligomere verwendet werden, sind Aminocarbonsäuren, Lactame und Salze von Diaminen und Dicarbonsäuren. Beispiele für Aminocarbonsäuren sind &ohgr;-Aminocapronsäure, &ohgr;-Aminoönanthsäure, &ohgr;-Aminocaprylsäure, &ohgr;-Aminoperalgonsäure, &ohgr;-Aminocaprinsäure, 11-Aminodecansäure und 12-Aminodecansäure. Beispiele für Lactame sind Caprolactam, Önantholactam, Caprylolactam und Laurolactam. Diamine, als die Komponenten der vorstehend erwähnten Salze, sind Hexamethylendiamin, Heptamethylendiamin, Octamethylendiamin und Decamethylendiamin, und Dicarbonsäuren sind Adipinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Undecandicarbonsäure, Dodecandicarbonsäure und Iso-phthalsäure. Beispiele unter diesen Verbindungen sind Caprolactam, 12-Aminododecansäure und Salz von Adipinsäure und Hexamethylendiamin.

Polyamidoligomere mit Carbonsäurekettenenden mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 200 bis 5 000 werden durch die Ringöffnungspolymerisation oder Polykondensation von den Polyamid bildenden Komponenten in Gegenwart eines Molekulargewichtsmodifizierungsmittels erhalten. Als Molekulargewichtsmodifizierungsmittel werden gewöhnlich Dicarbonsäuren mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, spezieller aliphatische Dicarbonsäuren, wie Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Undecandicarbonsäure und Dodecandicarbonsäure; aromatische Dicarbonsäuren, wie Terephthalsäure, Isophthalsäure, Phthalsäure, Naphthalindicarbonsäure und 3-Sulfoisophthalsäurealkalimetallsalz; und alicyclische Dicarbonsäuren, wie 1,4-Cyclohexandicarbonsäure, Dicyclohexyl-4,4'-dicarbonsäure, verwendet. Halogen- oder Sulfoxylderivate von diesen Carbonsäuren werden auch verwendet. Beispiele unter diesen Verbindungen sind aliphatische Dicarbonsäuren und aromatische Dicarbonsäuren, bevorzugter sind Adipinsäure, Sebacinsäure, Terephthalsäure, Isophthalsäure und 3-Sulfoisophthalsäurealkalimetallsalz.

Beispiele für Bisphenolverbindungen sind Dihydroxydiphenyl, C-Alkyl-substituiertes Bisphenol; halogeniertes Bisphenol; Alkylenbisphenole, wie Bisphenol F; Alkylidenbisphenole, wie Bisphenol A, Cyclohexylidenbisphenol und Bistrifluormethylmethylenbisphenol; Arylalkylidenbisphenol; Bisphenol S und Hydroxybenzophenon. Spezielle Beispiele unter diesen Verbindungen sind Alkylidenbisphenole, beispielsweise Bisphenol A.

Die Oxyalkyleneinheiten, die in die Bisphenolverbindungen von US-Patenten Nummern 5 604 284, 5 652 326 und 5 886 098 eingeschlossen sind, sind Oxyethyleneinheit, Oxypropyleneinheit, 1- oder 2-Oxybutyleneinheit und Oxytetramethyleneinheit. Beispiele unter diesen Oxyalkyleneinheiten sind Oxyethyleneinheit oder die Kombination von Oxyethylen- und Oxypropyleneinheiten.

Die Bisphenolverbindungen, die Oxyalkyleneinheiten enthalten, nämlich oxyalkylierte Bisphenolverbindungen, können ein zahlenmittleres Molekulargewicht im Bereich von 300 bis 3 000, beispielsweise 1 600 bis 3 000, aufweisen. Beispielsweise werden Bisphenolverbindungen, die 32 bis 60 Oxy-ethyleneinheiten enthalten, vorteilhafterweise angewendet.

Von Interesse sind Fasern oder Filamente, worin die oxyalkylierte Bisphenolverbindung ein oxyalkyliertes Alkylidenbisphenol, beispielsweise ein oxyalkyliertes Bisphenol A, umfasst.

Das Polyetheresteramid von US-Patenten Nummern 5 604 284, 5 652 326 und 5 886 098 wird durch die Polykondensation des vorstehend beschriebenen Polyamidoligomers und der Bisphenolverbindung in Gegenwart eines bekannten Katalysators, wie Antimontrioxid, Monobutylzinnoxid, Tetrabutyltitanat, Tetrabutylzirconat und Zinkacetat, gemäß dem Bedarf erhalten. Es ist vorteilhaft, wenn die Bisphenolketten mit Oxyalkyleneinheiten in einer Menge von 20 bis 80 Gewichtsprozent des Polyetheresteramids enthalten sind. Die relative Viskosität von dem Polyetheresteramid ist beispielsweise in dem Bereich von 0,5 bis 4,0, beispielsweise 0,6 bis 3,0. Relative Viskosität wird als eine 0,5-gewichtsprozentige Lösung des Polyetheresteramids in m-Cresol bei 25°C gemessen.

Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Polyetheresteramid das Reaktionsprodukt von dem Ethylenoxidaddukt von Bisphenol A mit einem Oligomer, bei dem die Carboxylkettenenden aus &egr;-Caprolactam und Adipinsäure hergestellt worden sind, sein.

Die erfindungsgemäßen Polyetheresteramide, die Bisphenolverbindungen enthalten; das heißt aromatische, von Diol abgeleitete Gruppen, stellen ausgezeichnete Anfärbbarkeit für Polyolefinfasern, Filamente und Textilien bereit.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können Additivgemische von zwei oder mehreren verschiedenen Polyetheresteramiden von Komponente (B) umfassen.

Wie hierin verwendet, beziehen sich die Begriffe „Faser" oder „Filament" auf einen biegsamen, synthetischen, makroskopisch homogenen Körper mit einem hohen Verhältnis von Länge zu Breite und mit kleinem Querschnitt. Diese Fasern können durch jedes der auf dem Fachgebiet bekannten Verfahren, einschließlich, jedoch nicht darauf begrenzt, direkte Profilextrusion und Schlitz- oder fibrillierte Bänder, hergestellt werden. Folglich ist es denkbar, dass die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bei der Herstellung von anfärbbaren Fasern, einschließlich anfärbbaren gewebten Fasern und Vliespolyolefinfasern, verwendbar sind.

Die vorliegenden Zusammensetzungen werden durch Schmelzextrusionsverfahren, um Fasern oder Filamente zu bilden, hergestellt. Gemäß bekannter Technologie, wie kontinuierliches Filamentspinnen für Garn- oder Stapelfaser, und Vliesverfahren, wie Spunbonding- und Schmelzblasherstellung, werden die Fasern oder Filamente durch Extrusion des geschmolzenen Polymers durch kleine Öffnungen gebildet. Im Allgemeinen werden die so gebildeten Fasern oder Filamente dann gezogen oder gedehnt, um molekulare Orientierung einzuleiten und Kristallinität zu beeinflussen, was eine Verminderung im Durchmesser und eine Verbesserung der physikalischen Eigenschaften ergibt. In Vliesverfahren, wie dem Spunbonding und Schmelzblasen, werden die Fasern oder Filamente direkt auf eine Foraminoberfläche bzw. poröse Oberfläche, wie ein bewegtes, ebenes Förderband, abgelegt, und werden mindestens teilweise durch ein beliebiges einer Vielzahl von Mitteln, einschließlich, jedoch nicht darauf begrenzt, thermische, mechanische oder chemische Verfahren des Bindens, verfestigt. Es ist dem Fachmann bekannt, Verfahren oder die Textilien von verschiedenen Verfahren zur Herstellung von Verbundtextilien, die bestimmte erwünschte Eigenschaften besitzen, zu kombinieren. Beispiele dafür sind Kombinieren von Spunbonding und Schmelzblasen, unter Herstellung eines Laminattextils, das als SMS am besten bekannt ist; was bedeutet, dass zwei äußere Schichten von Spunbondingtextil und eine innere Schicht von Schmelz geblasenem Textil vorliegen. Zusätzlich können eines oder beide von diesen Verfahren in beliebiger Anordnung mit einem Stapelfaserkardierverfahren oder gebundenen Textilien kombiniert werden, was ein Vliesstapelfaserkardierverfahren ergibt. In solchen beschriebenen Laminattextilien sind die Schichten im Allgemeinen mindestens teilweise durch eines der vorstehend angeführten Mittel verfestigt.

Die Erfindung ist auch anwendbar auf Schmelz extrudierte Zwei-Komponenten-Fasern, worin eine der Komponenten ein erfindungsgemäßes Polyolefin darstellt.

Vliestextilien von Polyolefin können eine kardierte Faserstruktur aufweisen oder umfassen eine Matte, worin die Fasern oder Filamente in einer statistischen Anordnung verteilt sind. Das Textil kann durch eines von zahlreichen bekannten Verfahren, einschließlich Hydroverwirrung oder Spun-Lace-Techniken, oder durch Luftlegen oder Schmelzblasen von Filamenten, Watteziehen, Nähwirken, usw., in Abhängigkeit von der Endanwendung des aus dem Textil hergestellten Gegenstands, gebildet werden.

Spunbonded Filamentgrößen sind etwa 1,0 bis etwa 3,2 Denier. Schmelzgeblasene Fasern haben typischerweise einen Faserdurchmesser von weniger als 15 Mikrometern und sind typischerweise weniger als 5 Mikrometer, im Bereich herunter bis zu dem Submikrometeranteil. Netze in einer Kompositkonstruktion können in einer breiten Vielzahl von Grundgewichten verarbeitet werden. Die Größe der Faser wird von der Endverwendung abhängen. Beispielsweise werden schwerere Fasern häufiger für Teppichrückseiten, entgegengesetzt zu den Fasern, die zur Herstellung von Bekleidung und dergleichen verwendet werden, angewendet. Die erfindungsgemäßen Fasern können beispielsweise etwa 1 bis etwa 1500 Denier aufweisen.

Thermoplastische Polypropylenfasern, die typischerweise bei Temperaturen in dem Bereich von etwa 210° bis etwa 240°C extrudiert werden, sind inhärent dahingehend hydrophob, dass sie im Wesentlichen nicht porös sind und aus kontinuierlichen Molekülketten aufgebaut sind, die nicht in der Lage sind, Farbstoffe anzuziehen oder zu binden. Im Ergebnis widerstehen unbehandelte Polypropylenfasern, auch mit einer offenen Porenstruktur, in der Regel der Auftragung von Farbstoffen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Polyetheresteramidadditiv in ein thermoplastisches Polyolefin, wie Polypropylen, in der Schmelze eingearbeitet und wird mit dem Polyolefin in die Form von Fasern und Filamenten extrudiert, die dann abgeschreckt, gestreckt und zu Textilien geformt werden; entweder in einem anschließenden oder begleitenden Verarbeitungsschritt.

Das Polyetheresteramid kann mit den Polymerpellets, die Schmelz-extrudiert werden sollen, vermischt werden. Um das Verarbeiten zu verbessern, kann das Polyetheresteramid vorgebildet oder in ein Polypropylen mit niederem MFR vermischt werden, das ebenfalls eine kleine Menge an anorganischem Pulver, wie Talkum, und andere herkömmliche Stabilisatoren enthalten kann.

Das Vermischen des Polyetheresteramids in Polyolefin erfolgt durch Vermischen desselben in geschmolzenes Polymer durch üblicherweise verwendete Techniken, wie Walzenvermahlen, Mischen in einem Mischer vom Banburytyp oder Mischen in einem Extruderzylinder und dergleichen. Die Wärmehistorie (Zeit, bei der eine erhöhte Temperatur gehalten wird) kann durch Vermischen des Polyetheresteramids mit unerhitzten Polymerteilchen verkürzt werden, um eine im Wesentlichen gleichförmige Verteilung des Mittels in der Polymermasse zu erreichen, wodurch die Menge der zum intensiven Mischen bei geschmolzener Temperatur benötigten Zeit verringert wird.

Geeigneter Weise kann das Polyetheresteramidadditiv auch im Wesentlichen gleichzeitig oder aufeinander folgend mit beliebigen anderen Additiven, die in bestimmten Fällen erwünscht sein können, zugesetzt werden. Das Polyetheresteramid kann mit anderen Additiven vorvermischt werden und das Blend wird dann zu dem Polymer gegeben. Es ist denkbar, dass in einigen Fällen das Polyetheresteramid zusätzlich den Vorteil des Unterstützens von anderen Additiven aufweisen kann, um leichter oder gleichmäßiger in dem Polyolefin dispergiert oder gelöst zu werden. Für eine leichtere Qualitätskontrolle von Charge-zu-Charge kann es bevorzugt sein, konzentrierte Masterbatches für Polymer/Additiv-Blends anzuwenden, die anschließend als Teile zu zusätzlichen Mengen des Polymers zum Erreichen der erwünschten Endformulierung eingemischt werden. Das Masterbatch oder die reinen Additive können in das frisch hergestellte Polymer eingespritzt werden, während das Polymer noch geschmolzen ist und nachdem es das Polymerisationsgefäß oder die Kaskade verlässt, und damit vermischt werden, bevor das Polymer zu einem Feststoff gekühlt wird, oder für weiteres Verarbeiten eingespritzt wird.

Das Gewichtsverhältnis von Polyetheresteramiden von Komponente (B) zu dem Polyolefin von Komponente (A) in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ist (B):(A) 0,1:99,9 bis 40:60. Für viele Anwendungen liegt das Polyetheresteramid in einer Menge von 0,1% bis 15%, bezogen auf das Gewicht von Komponente (A), beispielsweise in einer Menge von 1% bis 7 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht von Komponente (A), vor.

Die Einarbeitung von dem Polyetheresteramid von Komponente (B) in eine Polyolefinfaser oder in ein Filament gemäß der vorliegenden Erfindung ergibt beobachtete verbesserte Anfärbbarkeit von diesen natürlichen hydrophoben Materialien. Diese Modifizierung ist auch dauerhaft, sodass die Fasern oder Filamente und Textilien, die daraus hergestellt werden, nicht deren Anfärbbarkeit nach Altern oder Handhabung verlieren. Die verbesserte Anfärbbarkeit ist stabil gegen wiederholte Waschvorgänge, ohne Verlust an Leistung, auch über längere Zeiträume.

Folglich betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Verleihen den Polyolefinfasern, einem Filament und gewebten oder Vliestextilien dauerhafte Anfärbbarkeit, die daraus hergestellt werden, das Schmelzextrudieren eines Gemisches, umfassend ein thermoplastisches Polyolefin und mindestens ein Polyetheresteramid von Komponente (B), umfasst.

Die vorliegende Erfindung strebt Vliestextilien, beispielsweise Polypropylentextilien, an. Es werden auch Fäden oder Garne zum Weben oder Wirken in herkömmlichen Textilverfahren angestrebt.

Die erfindungsgemäßen Additive sind ungeachtet anderer Faktoren, die die Eigenschaften von Vliestextilien beeinflussen, beispielsweise Flächengewicht, Faserdurchmesser, Grad und Art des Bindens der Fasern, und die synergistischen Effekte und das Beeinflussen von Kompositstrukturen, wie die bereits beschriebenen SMS-Strukturen, wirksam.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf Ein-Komponenten-Fasern begrenzt. Von Polyolefin-Zwei-Komponenten-Fasern, insbesondere nebeneinander liegende oder Hülle-Kern-Fasern von Polypropylen und Polyethylen, würde erwartet werden, dass sie die gleichen praktischen Vorteile wie Ein-Komponenten-Fasern von jedem Typ zeigen.

Die anfärbbaren Textilien, die aus den Fasern und Filamenten der vorliegenden Erfindung hergestellt werden, schließen gewebte Bekleidung (nach außen zu tragen und Unterwäsche), Teppiche, Möbel- und Kraftfahrzeugpolsterung, gewebte Industrietextilien, Vlies-Absorptionsmittel, die in Windeln, Sanitäreinlagen, Inkontinenzeinlagen, feuchten und trockenen Wischtüchern, Wundverbänden, Saugunterlagen und medizinischen Sauglagen verwendet werden, Vliestextilien, einschließlich wegwerfbare medizinische Textilien, Filze, verpresste Folien, Geotextilien, Filter (bipolar), Verpackungsmaterialien, einschließlich Umhüllungen, und synthetisches Papier ein.

Die erfindungsgemäßen Textilien können durch Bestrahlen mit etwa 0,5 bis etwa 10 MRad Gammastrahlung sterilisiert werden. Sterilisierung mit Gammastrahlung wird für Krankenhausbekleidung und dergleichen angewendet.

Beispiele für Polyolefine von Komponente (A) sind:

  • 1. Polymere von Monoolefinen und Diolefinen, zum Beispiel Polypropylen, Polyisobutylen, Polybut-1-en, Poly-4-methylpent-1-en, Polyisopren oder Polybutadien, sowie Polymere von Cycloolefinen, beispielsweise von Cyclopenten oder Norbornen, Polyethylen (das gegebenenfalls vernetzt sein kann), zum Beispiel Niederdruckpolyethylen (HDPE), Niederdruckpolyethylen mit hohem Molekulargewicht (HDPE-HMW), Niederdruckpolyethylen mit sehr hohem Molekulargewicht (HDPE-UHMW), Polyethylen mit mittlerer Dichte (MDPE), Hochdruckpolyethylen (LDPE), lineares Hochdruckpolyethylen (LLDPE), (VLDPE) und (ULDPE).

    Polyolefine, d.h. die Polymere der im vorangehenden Absatz beispielhaft angeführten Monoolefine, beispielsweise Polyethylen und Polypropylen, können durch verschiedene und insbesondere die nachstehenden Verfahren hergestellt werden:
  • i) Radikalische Polymerisation (normalerweise unter hohem Druck und bei erhöhter Temperatur).
  • ii) Katalytische Polymerisation unter Verwendung eines Katalysators, der normalerweise ein oder mehr als ein Metall der Gruppen IVb, Vb, VIb oder VIII des Periodensystems enthält. Diese Metalle weisen gewöhnlich einen oder mehr als einen Liganden auf, typischerweise Oxide, Halogenide, Alkoholate, Ester, Ether, Amine, Alkyle, Alkenyle und/oder Aryle, die entweder &pgr;- oder &sgr;-koordiniert sein können. Diese Metallkomplexe können in freier Form oder gebunden an Substrate, typischerweise auf aktiviertem Magnesiumchlorid, Titan(III)chlorid, Aluminiumoxid oder Siliziumoxid, vorliegen. Diese Katalysatoren können in dem Polymerisationsmedium löslich oder unlöslich sein. Die Katalysatoren können selbst bei der Polymerisation verwendet werden oder weitere Aktivatoren können angewendet werden, typischerweise Metallalkyle, Metallhydride, Metallalkylhalogenide, Metallalkyloxide oder Metallalkyloxane, wobei die Metalle Elemente der Gruppen Ia, IIa und/oder IIIa des Periodensystems sind. Die Aktivatoren können geeigneterweise mit weiteren Ester-, Ether-, Amin- oder Silylether-Gruppen modifiziert sein. Diese Katalysatorsysteme werden gewöhnlich Phillips-, Standard Oil Indiana-, Ziegler(-Natta)-, TNZ- (DuPont), Metallocen- oder Single-Site-Katalysatoren (SSC) genannt.
  • 2. Gemische von unter 1) erwähnten Polymeren, zum Beispiel Gemische von Polypropylen mit Polyisobutylen, Polypropylen mit Polyethylen (zum Beispiel PP/HDPE, PP/LDPE) und Gemische von verschiedenen Arten von Polyethylen (zum Beispiel LDPE/HDPE).
  • 3. Copolymere von Monoolefinen und Diolefinen miteinander oder mit anderen Vinylmonomeren, zum Beispiel Ethylen/Propylen-Copolymere, Hochdruckpolyethylen mit linearer Kette (LLDPE) und Gemische davon mit Hochdruckpolyethylen (LDPE), Propylen/But-1-en-Copolymere, Propylen/Isobutylen-Copolymere, Ethylen/But-1-en-Copolymere, Ethylen/Hexen-Copolymere, Ethylen/Methylpenten-Copolymere, Ethylen/Hepten-Copolymere, Ethylen/Octen-Copolymere, Propylen/Butadien-Copolymere, Isobutylen/Isopren-Copolymere, Ethylen/Alkylacrylat-Copolymere, Ethylen/Alkylmethacrylat-Copolymere, Ethylen/Vinylacetat-Copolymere und deren Copolymere mit Kohlenmonoxid oder Ethylen/Acrylsäure-Copolymere und deren Salze (Ionomere) sowie Terpolymere von Ethylen mit Propylen und einem Dien, wie Hexadien, Dicyclopentadien oder Ethyliden-Norbornen; und Gemische von solchen Copolymeren miteinander und mit vorstehend in 1) erwähnten Polymeren, zum Beispiel Polypropylen/Ethylen-Propylen-Copolymere, LDPE/Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), LDPE/Ethylen-Acrylsäure-Copolymere (EAA), LLDPE/EVA, LLDPE/EAA und alternierende oder statistische Polyalkylen/Kohlenmonoxid-Copolymere und Gemische davon mit anderen Polymeren, zum Beispiel Polyamiden.

Die erfindungsgemäßen Polyolefine sind beispielsweise Polypropylen oder Polyethylen. Von speziellem Interesse sind Polypropylen-Homo- und -Copolymere und Polyethylen-Homo- und -Copolymere. Beispielsweise Polypropylen, Niderdruckpolyethylen (HDPE), lineares Hochdruckpolyethylen (LLDPE) und Polypropylen statistische und Schlag-Copolymere.

Es ist innerhalb Umfangs der vorliegenden Erfindung, Blends oder Legierungen von Olefinpolymeren anzuwenden.

Die vorliegenden Polyolefinfasern, Filamente und Textilien können auch eingearbeitet oder darauf aufgetragen geeignete Additive, wie Ultraviolettlichtabsorptionsmittel, gehinderte Aminlichtstabilisatoren, Antioxidantien, Verarbeitungshilfen und andere Additive, aufweisen.

Beispielsweise können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gegebenenfalls auch etwa 0,01 bis etwa 10%, vorzugsweise etwa 0,025 bis etwa 5% und insbesondere etwa 0,1 bis etwa 3 Gewichtsprozent, von verschiedenen herkömmlichen Stabilisator-Coadditiven, wie nachstehend aufgelistete Materialien oder Gemische davon, enthalten.

  • 1. Antioxidantien
  • 1.1. Alkylierte Monophenole, zum Beispiel 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol, 2-tert-Butyl-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-ethylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-n-butylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-isobutylphenol, 2,6-Dicyclopentyl-4-methylphenol, 2-(&agr;-Methylcyclohexyl)-4,6-dimethylphenol, 2,6-Dioctadecyl-4-methylphenol, 2,4,6-Tricyclohexylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-methoxymethylphenol, Nonylphenole, die in den Seitenketten linear oder verzweigt sind, zum Beispiel, 2,6-Dinonyl-4-methylphenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methylundec-1'-yl)phenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methylheptadec-1'-yl)phenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methyltridec-1'-yl)phenol und Gemische davon.
  • 1.2. Alkylthiomethylphenole, zum Beispiel 2,4-Dioctylthiomethyl-6-tert-butylphenol, 2,4-Dioctylthiomethyl-6-methylphenol, 2,4-Dioctylthiomethyl-6-ethylphenol, 2,6-Didodecylthiomethyl-4-nonylphenol.
  • 1.3. Hydrochinone und alkylierte Hydrochinone, zum Beispiel 2,6-Di-tert-butyl-4-methoxyphenol, 2,5-Di-tert-butylhydrochinon, 2,5-Di-tert-amylhydrochinon, 2,6-Diphenyl-4-octadecyloxyphenol, 2,6-Di-tert-butylhydrochinon, 2,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyanisol, 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyanisol, 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenylstearat, Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)adipat.
  • 1.4. Tocopherole, zum Beispiel &agr;-Tocopherol, &bgr;-Tocopherol, &ggr;-Tocopherol, &dgr;-Tocopherol und Gemische davon (Vitamin E).
  • 1.5. Hydroxylierte Thiodiphenylether, zum Beispiel 2,2'-Thiobis(6-tert-butyl-4-methyl-phenol), 2,2'-Thiobis(4-octylphenol), 4,4'-Thiobis(6-tert-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Thio-bis(6-tert-butyl-2-methylphenol), 4,4'-Thiobis(3,6-di-sec-amylphenol), 4,4'-Bis(2,6-dimethyl-4-hydroxyphenyl)disulfid.
  • 1.6. Alkylidenbisphenole, zum Beispiel 2,2'-Methylenbis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylenbis(6-tert-butyl-4-ethylphenol), 2,2'-Methylenbis[4-methyl-6-(&agr;-methylcyclohexyl)-phenol], 2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-cyclohexylphenol), 2,2'-Methylenbis(6-nonyl-4-methylphenol), 2,2'-Methylenbis(4,6-di-tert-butylphenol), 2,2'-Ethylidenbis(4,6-di-tert-butyl-phenol), 2,2'-Ethylidenbis(6-tert-butyl-4-isobutylphenol), 2,2'-Methylenbis[6-(&agr;-methyl-benzyl)-4-nonylphenol], 2,2'-Methylenbis[6-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-4-nonylphenol], 4,4'-Methylenbis(2,6-di-tert-butylphenol), 4,4'-Methylenbis(6-tert-butyl-2-methylphenol), 1,1-Bis(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 2,6-Bis(3-tert-butyl-5-methyl-2-hydroxy-benzyl)-4-methylphenol, 1,1,3-Tris(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,1-Bis-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-3-n-dodecylmercaptobutan, Ethylenglycolbis[3,3-bis-(3'-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl)-butyrat], Bis(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)dicyclopentadien, Bis[2-(3'-tert-butyl-2'-hydroxy-5'-methylbenzyl)-6-tert-butyl-4-methylphenyl]-terephthalat, 1,1-Bis-(3,5-dimethyl-2-hydroxyphenyl)butan, 2,2-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propan, 2,2-Bis-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-4-n-dodecylmercaptobutan, 1,1,5,5-Tetra-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)pentan.
  • 1.7. O-, N- und S-Benzylverbindungen, zum Beispiel 3,5,3',5'-Tetra-tert-butyl-4,4'-dihydroxydibenzylether, Octadecyl-4-hydroxy-3,5-dimethylbenzylmercaptoacetat, Tridecyl-4-hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzylmercaptoacetat, Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)amin, Bis-(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)dithioterephthalat, Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)sulfid, Isooctyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylmercaptoacetat.
  • 1.8. Hydroxybenzylierte Malonate, zum Beispiel Dioctadecyl-2,2-bis-(3,5-di-tert-butyl-2-hydroxybenzyl)malonat, Dioctadecyl-2-(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methylbenzyl)malonat, Didodecylmercaptoethyl-2,2-bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)malonat, Bis[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl]-2,2-bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)malonat.
  • 1.9. Aromatische Hydroxybenzylverbindungen, zum Beispiel 1,3,5-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,4,6-trimethylbenzol, 1,4-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,3,5,6-tetramethylbenzol, 2,4,6-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)phenol.
  • 1.10. Triazinverbindungen, zum Beispiel 2,4-Bis(octylmercapto)-6-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyanilino)-1,3,5-triazin, 2-Octylmercapto-4,6-bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyanilino)-1,3,5-triazin, 2-Octylmercapto-4,6-bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenoxy)-1,3,5-triazin, 2,4,6-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenoxy)-1,2,3-triazin, 1,3,5-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat, 1,3,5-Tris(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)isocyanurat, 2,4,6-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylethyl)-1,3,5-triazin, 1,3,5-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hexahydro-1,3,5-triazin, 1,3,5-Tris(3,5-dicyclohexyl-4-hydroxybenzyl)-isocyanurat.
  • 1.11. Benzylphosphonate, zum Beispiel Dimethyl-2,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, Diethyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, Dioctadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, Dioctadecyl-5-tert-butyl-4-hydroxy-3-methylbenzylphosphonat, das Calciumsalz des Monoethylesters von 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphon-säure.
  • 1.12. Acylaminophenole, zum Beispiel 4-Hydroxylauranilid, 4-Hydroxystearanilid, Octyl-N-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)carbamat.
  • 1.13. Ester von &bgr;-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsweise mit Methanol, Ethanol, n-Octanol, i-Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxamid, 3-Thiaundecanol, 3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]-octan.
  • 1.14. Ester von &bgr;-(5-tert-Butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsweise mit Methanol, Ethanol, n-Octanol, i-Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxamid, 3-Thiaundecanol, 3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]octan, 3,9-Bis[2-{3-(3-tert-Butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)propionyloxy}-1,1-dimethylethyl]-2,4,8,10-tetraoxaspiro[5.5]undecan.
  • 1.15. Ester von &bgr;-(3,5-Dicyclohexyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsweise mit Methanol, Ethanol, Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxamid, 3-Thiaundecanol, 3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]octan.
  • 1.16. Ester von 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenylessigsäure mit ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsweise mit Methanol, Ethanol, Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis-(hydroxyethyl)oxamid, 3-Thiaundecanol, 3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]octan.
  • 1.17. Amide von &bgr;-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure, beispielsweise N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hexamethylendiamid, N,N'-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)trimethylendiamid, N,N'-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-phenylpropionyl)hydrazid, N,N'-Bis[2-(3-[3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl]propionyloxy)-ethyl]oxamid (Naugard®XL-1 erhalten von Uniroyal).
  • 1.18. Ascorbinsäure (Vitamin C)
  • 1.19. Aminartige Antioxidantien, zum Beispiel N,N'-Di-isopropyl-p-phenylendiamin, N,N'-Di-sec-butyl-p-phenylendiamin, N,N'-Bis(1,4-dimethylpentyl)-p-phenylendiamin, N,N'-Bis-(1-ethyl-3-methylpentyl)-p-phenylendiamin, N,N'-Bis(1-methylheptyl)-p-phenylendiamin, N,N'-Dicyclohexyl-p-phenylendiamin, N,N'-biphenyl-p-phenylendiamin, N,N'-Bis(2-naphthyl)-p-phenylendiamin, N-Isopropyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin, N-(1,3-Dimethylbutyl)-N'-phenyl-p-phenylendiamin, N-(1-Methylheptyl)-N'-phenyl-p-phenylendiamin, N-Cyclohexyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin, 4-(p-Toluolsulfamoyl)diphenylamin, N,N'-Dimethyl-N,N'-di-sec-butyl-p-phenylendiamin, Diphenylamin, N-Allyldiphenylamin, 4-Isopropoxydiphenylamin, N-Phenyl-1-naphthylamin, N-(4-tert-Octylphenyl)-1-naphthylamin, N-Phenyl-2-naphthylamin, octyliertes Diphenylamin, zum Beispiel p,p'-Di-tert-octyldiphenylamin, 4-n-Butylaminophenol, 4-Butyrylaminophenol, 4-Nonanoylaminophenol, 4-Dodecanoylaminophenol, 4-Octadecanoylaminophenol, Bis (4-methoxyphenyl)amin, 2,6-Di-tert-butyl-4-dimethylaminomethylphenol, 2,4'-Diaminodiphenylmethan, 4,4'-Diaminodiphenylmethan, N,N,N',N'-Tetramethyl-4,4'-diaminodiphenylmethan, 1,2-Bis[(2-methylphenyl)amino]ethan, 1,2-Bis-(phenylamino)propan, (o-Tolyl)biguanid, Bis[4-(1',3'-dimethylbutyl)phenyl]amin, tert-octyliertes N-Phenyl-1-naphthylamin, ein Gemisch von mono- und dialkylierten tert-Butyl/tert-Octyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono- und dialkylierten Nonyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono- und dialkylierten Dodecyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono- und dialkylierten Isopropyl/Isohexyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono- und dialkylierten tert-Butyldiphenyl-aminen, 2,3-Dihydro-3,3-dimethyl-4H-1,4-benzothiazin, Phenothiazin, ein Gemisch von mono- und dialkylierten tert-Butyl/tert-Octylphenothiazinen, ein Gemisch von mono- und dialkylierten tert-Octylphenothiazinen, N-Allylphenothiazin, N,N,N',N'-Tetraphenyl-1,4-diaminobut-2-en.
  • 2. UV-Absorptionsmittel und Lichtstabilisatoren
  • 2.1. 2-(2'-Hydroxyphenyl)benzotriazole, zum Beispiel 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(5'-tert-Butyl-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl)benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(3'-sec-Butyl-5'-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-4'-octyloxyphenyl)benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-amyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(3',5'-Bis-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyloxy)-carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlorbenzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyloxy)-carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol, 2-(3'-Dodecyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-isooctyloxycarbonylethyl)phenylbenzotriazol, 2,2'-Methylen-bis[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-6-benzotriazol-2-ylphenol]; das Umesterungsprodukt von 2-[3'-tert-Butyl-5'-(2-methoxycarbonyl-ethyl)-2'-hydroxyphenyl]-2H-benzotriazol mit Polyethylenglycol 300; [R-CH2CH2-COO-CH2CH2]2 worin R = 3'-tert-Butyl-4'-hydroxy-5'-2H-benzotriazol-2-ylphenyl, 2-[2'-Hydroxy-3'-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-phenyl]benzotriazol; 2-[2'-Hydroxy-3'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-5'-(&agr;,&agr;-dimethylbenzyl)phenyl]benzotriazol.
  • 2.2. 2-Hydroxybenzophenone, zum Beispiel die 4-Hydroxy-, 4-Methoxy-, 4-Octyloxy-, 4-Decyloxy-, 4-Dodecyloxy-, 4-Benzyloxy-, 4,2',4'-Trihydroxy- und 2'-Hydroxy-4,4'-dimethoxy-Derivate.
  • 2.3. Ester von substituierten und unsubstituierten Benzoesäuren, wie zum Beispiel 4-tert-Butylphenylsalicylat, Phenylsalicylat, Octylphenylsalicylat, Dibenzoylresorcin, Bis(4-tert-butylbenzoyl)resorcin, Benzoylresorcin, 2,4-Di-tert-butylphenyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-benzoat, Hexadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat, Octadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat, 2-Methyl-4,6-di-tert-butylphe-nyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat.
  • 2.4. Acrylate, zum Beispiel Ethyl-&agr;-cyano-&bgr;,&bgr;-diphenylacrylat, Isooctyl-&agr;-cyano-&bgr;,&bgr;-diphenylacrylat, Methyl-&agr;-carbomethoxycinnamat, Methyl-&agr;-cyano-&bgr;-methyl-p-methoxycinnamat, Butyl-&agr;-cyano-&bgr;-methyl-p-methoxycinnamat, Methyl-&agr;-carbomethoxy-p-methoxycinnamat und N-(&bgr;-Carbomethoxy-&bgr;-cyanovinyl)-2-methylindolin.
  • 2.5. Nickelverbindungen, zum Beispiel Nickelkomplexe von 2,2'-Thio-bis-[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenol], wie der 1:1- oder 1:2-Komplex, mit oder ohne zusätzliche Liganden, wie n-Butylamin, Triethanolamin oder N-Cyclohexyldiethanolamin, Nickeldibutyldithiocarbamat, Nickelsalze von den Monoalkylestern, beispielsweise dem Methyl- oder Ethylester, von 4-Hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzylphosphonsäure, Nickelkomplexe von Ketoximen, beispielsweise von 2-Hydroxy-4-methylphenylundecylketoxim, Nickelkomplexe von 1-Phenyl-4-lauroyl-5-hydroxypyrazol, mit oder ohne zusätzliche Liganden.
  • 2.6. Sterisch gehinderte Amine, zum Beispiel Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)succinat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)sebacat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)-n-butyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylmalonat, das Kondensat von 1-(2-Hydroxyethyl)-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin und Bernsteinsäure, lineare oder cyclische Kondensate von N,N'-Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin und 4-tert-Octylamino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin, Tris(2,2,6,6-tetra-methyl-4-piperidyl)nitrilotriacetat, Tetrakis(2,2,6,6-tetra-methyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-butantetracarb-oxylat, 1,1'-(1,2-Ethandiyl)-bis(3,3,5,5-tetramethylpiperazi-non), 4-Benzoyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, 4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-2-n-butyl-2-(2-hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzyl)malo-nat, 3-n-Octyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro-[4.5]de-can-2,4-dion, Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)sebacat, Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)succinat, lineare oder cyclische Kondensate von N,N'-Bis-(2,2,6,6-te-tramethyl-4-piperidyl)-hexamethylendiamin und 4-Morpholino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin, das Kondensat von 2-Chlor-4,6-bis(4-n-butylamino-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-1,3,5-tri-azin und 1,2-Bis(3-aminopropylamino)ethan, das Kondensat von 2-Chlor-4,6-di(4-n-butylamino-1,2,2,6,6-pentamethylpiperi-dyl)-1,3,5-triazin und 1,2-Bis-(3-aminopropylamino)ethan, 8-Acetyl-3-dodecyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]-decan-2,4-dion, 3-Dodecyl-1-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion, 3-Dodecyl-1-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion, ein Gemisch von 4-Hexadecyloxy- und 4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, ein Kondensat von N,N'-Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin und 4-Cyclohexylamino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin, ein Kondensat von 1,2-Bis(3-aminopropylamino)ethan und 2,4,6-Trichlor-1,3,5-triazin sowie 4-Butylamino-2,2,6,6-tetramethylpiperidin (CAS Reg. Nr. [136504-96-6]); ein Kondensat von 1,6-Hexandiamin und 2,4,6-Trichlor-1,3,5-triazin sowie N,N-Dibutylamin und 4-Butylamino-2,2,6,6-tetramethylpi-peridin (CAS Reg. Nr. [192268-64-7]; N-(2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl)-n-dodecylsuccinimid, N-(1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-piperidyl)-n-dodecylsuccinimid, 2-Undecyl-7,7,9,9-tetrame-thyl-1-oxa-3,8-diaza-4-oxospiro[4,5]decan, ein Reaktionsprodukt von 7,7,9,9-Tetramethyl-2-cycloundecyl-1-oxa-3,8-diaza-4-oxospiro[4,5]decan und Epichlorhydrin, 1,1-Bis-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyloxycarbonyl)-2-(4-methoxyphenyl)ethen, N,N'-Bisformyl-N,N'-bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin, ein Diester von 4-Methoxymethylenmalonsäure mit 1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidin, Poly[methylpropyl-3-oxy-4-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)]siloxan, Reaktionsprodukt von Maleinsäureanhydrid-&agr;-Olefin-Copolymer mit 2,2,6,6-Tetramethyl-4-aminopiperidin oder 1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-aminopiperidin.

    Das sterisch gehinderte Amin kann auch eines der in GB-A-2 301 106 als Komponente I-a), I-b), I-c), I-d), I-e), I-f), I-g), I-h), I-i), I-j), I-k) oder I-1), insbesondere der Lichtstabilisator 1-a-1, 1-a-2, 1-b-1, 1-c-1, 1-c-2, 1-d-1, 1-d-2, 1-d-3, 1-e-1, 1-f-1, 1-g-1, 1-g-2 oder 1-k-1, die auf Seiten 68 bis 73 der GB-A-2 301 106 angeführt sind, sein.

    Das sterisch gehinderte Amin kann auch eine der in EP-A-0 782 994 beschriebenen Verbindungen sein, beispielsweise Verbindungen, wie in Ansprüchen 10 oder 38 oder in Beispielen 1–12 oder D-1 bis D-5 darin beschrieben.
  • 2.7. Sterisch gehinderte Amine, substitutiert am N-Atom mit einer Hydroxy-substitutierten Alkoxygruppe, zum Beispiel Verbindungen wie 1-(2-Hydroxy-2-methylpropoxy)-4-octadecanoyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, 1-(2-Hydroxy-2-methylpropoxy)-4-hexadecanoyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, das Reaktionsprodukt von 1-Oxyl-4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin mit einem Kohlenstoffrest von t-Amylalcohol, 1-(2-Hydroxy-2-methylpropoxy)-4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, 1-(2-Hydroxy-2-methylpropoxy)-4-oxo-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, Bis(1-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat, Bis(1-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)adipat, Bis(1-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)succinat, Bis(1-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)glutarat und 2,4-Bis{N-[1-(2-hydroxy-2-methylpropoxy)-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl]-N-butylamino}-6-(2-hydroxyethyl-amino)-s-triazin.
  • 2.8. Oxamide, zum Beispiel 4,4'-Dioctyloxyoxanilid, 2,2'-Diethoxyoxanilid, 2,2'-Dioctyloxy-5,5'-di-tert-butoxanilid, 2,2'-Didodecyloxy-5,5'-di-tert-butoxanilid, 2-Ethoxy-2'-ethyloxanilid, N,N'-Bis(3-dimethylaminopropyl)oxamid, 2-Ethoxy-5-tert-butyl-2'-ethoxanilid und dessen Gemisch mit 2-Ethoxy-2'-ethyl-5,4'-di-tert-butoxanilid, Gemische von o- und p-Methoxy-disubstituierten Oxaniliden und Gemische von o- und p-Ethoxy-disubstituierten Oxaniliden.
  • 2.9. 2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazine, zum Beispiel 2,4,6-Tris(2-hydroxy-4-octyloxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Bis(2-hydroxy-4-propyloxyphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-dodecyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-tridecyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-butyloxypropoxy)-phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-octyloxypropyloxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethyl)-1,3,5-triazin, 2-[4-(Dodecyloxy/Tridecyloxy-2-hydroxypropoxy)-2-hydroxyphenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-dodecyloxypropoxy)-phenyl]-4,6-bis-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-hexyloxy)-phenyl-4,6-diphenyl-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-methoxyphenyl)-4,6-diphenyl-1,3,5-triazin, 2,4,6-Tris[2-hydroxy-4-(3-butoxy-2-hydroxypropoxy)phenyl]-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)-6-phenyl-1,3,5-triazin, 2-{2-Hydroxy-4-[3-(2-ethylhexyl-1-oxy)-2-hydroxypropyloxy]phenyl}-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
  • 3. Metalldesaktivatoren, zum Beispiel N,N'-Diphenyloxamid, N-Salicylal-N'-salicyloylhydrazin, N,N'-Bis(salicyloyl)hydrazin, N,N'-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hydrazin, 3-Salicyloylamino-1,2,4-triazol, Bis(benzyliden)oxalyldihydrazid, Oxanilid, Isophthaloyldihydrazid, Sebacoylbisphenylhydrazid, N,N'-Diacetyladipoyldihydrazid, N,N'-Bis(salicyloyl)oxalyldihydrazid, N,N'-Bis(salicyloyl)thiopropionyldihydrazid.
  • 4. Phosphite und Phosphonite, zum Beispiel Triphenylphosphit, Diphenylalkylphosphite, Phenyldialkylphosphite, Tris(nonylphenyl)phosphit, Trilaurylphosphit, Trioctadecylphosphit, Distearylpentaerythritdiphosphit, Tris(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphit, Diisodecylpentaerythritdiphosphit, Bis(2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Bis(2,4-di-cumylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Bis(2,6-di-tert-butyl-4-methylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Diisodecyloxypentaerythritdiphosphit, Bis-(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Bis(2,4,6-tris(tert-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Tristearylsorbittriphosphit, Tetrakis(2,4-di-tert-butylphenyl)-4,4'-biphenylendiphosphonit, 6-Isooctyloxy-2,4,8,10-tetra-tert-butyl-12H-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin, Bis(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)methylphosphit, Bis(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)ethylphosphit, 6-Fluor-2,4,8,10-tetra-tert-butyl-12-methyldibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin, 2,2',2''-Nitrilo[triethyltris(3,3',5,5'-tetra-tert-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit], 2-Ethylhexyl(3,3',5,5'-tetra-tert-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit, 5-Butyl-5-ethyl-2-(2,4,6-tri-tert-butylphenoxy)-1,3,2-dioxaphosphiran.

    Besonders bevorzugt sind die nachstehenden Phosphite:

    Tris(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphit (Irgafos®168, Ciba-Specialty Chemicals Inc.), Tris(nonylphenyl)phosphit,
  • 5. Hydroxylamine, zum Beispiel, N,N-Dibenzylhydroxylamin, N,N-Diethylhydroxylamin, N,N-Dioctylhydroxylamin, N,N-Dilaurylhydroxylamin, N,N-Ditetradecylhydroxylamin, N,N-Dihexadecylhydroxylamin, N,N-Dioctadecylhydroxylamin, N-Hexadecyl-N-octadecylhydroxylamin, N-Heptadecyl-N-octadecylhydroxylamin, N,N-Dialkylhydroxylamin, abgeleitet von hydriertem Talgamin.
  • 6. Nitrone, zum Beispiel, N-Benzyl-&agr;-phenyl-nitron, N-Ethyl-&agr;-methyl-nitron, N-Octyl-&agr;-heptyl-nitron, N-Lauryl-&agr;-undecyl-nitron, N-Tetradecyl-&agr;-tridecyl-nitron, N-Hexadecyl-&agr;-pentadecyl-nitron, N-Octadecyl-&agr;-heptadecyl-nitron, N-Hexadecyl-&agr;-heptadecylnitron, N-Octadecyl-&agr;-pentadecylnitron, N-Heptadecyl-&agr;-heptadecyl-nitron, N-Octadecyl-&agr;-hexadecylnitron, Nitron, abgeleitet von N,N-Dialkylhydroxylamin, abgeleitet von hydriertem Talgamin.
  • 7. Aminoxide, zum Beispiel Aminoxidderivate wie offenbart in US-Pat.-Nr. 5 844 029 und 5 880 191, Didecylmethylaminoxid, Tridecylaminoxid, Tridodecylaminoxid und Trihexadecylaminoxid.
  • 8. Benzofuranone und Indolinone, zum Beispiel jene, offenbart in US-A-4 325 863; US-A-4 338 244; US-A-5 175 312; US-A-5 216 052; US-A-5 252 643; DE-A-43 16 611; DE-A-43 16 622; DE-A-43 16 876; EP-A-0 589 839 oder EP-A-0 591 102 oder 3-[4-(2-Acetoxyethoxy)phenyl]-5,7-di-tert-butylbenzofuran-2-on, 5,7-Di-tert-butyl-3-[4-(2-stearoyl-oxyethoxy)phenyl]benzofuran-2-on, 3,3'-Bis[5,7-di-tert-butyl-3-(4-[2-hydroxyethoxy]-phenyl)benzofuran-2-on], 5,7-Di-tert-butyl-3-(4-ethoxy-phenyl)benzofuran-2-on, 3-(4-Acetoxy-3,5-dimethylphenyl)-5,7-di-tert-butylbenzofuran-2-on, 3-(3,5-Dimethyl-4-pivaloyloxyphenyl)-5,7-di-tert-butylbenzofuran-2-on, 3-(3,4-Dimethylphenyl)-5,7-di-tert-butyl-benzofuran-2-on, 3-(2,3-Dimethylphenyl)-5,7-di-tert-butyl-benzofuran-2-on.
  • 9. Thiosynergisten, zum Beispiel, Dilaurylthiodipropionat oder Distearylthiodipropionat.
  • 10. Peroxid-Fänger, zum Beispiel Ester von &bgr;-Thiodipropionsäure, zum Beispiel die Lauryl-, Stearyl-, Myristyl- oder Tridecylester, Mercaptobenzimidazol oder das Zinksalz von 2-Mercaptobenzimidazol, Zinkdibutyldithiocarbamat, Dioctadecyldisulfid, Pentaerythrittetrakis(&bgr;-dodecylmercapto)propionat.
  • 11. Polyamid-Stabilisatoren, zum Beispiel, Kupfersalze in Kombination mit Jodiden und/oder Phosphor-Verbindungen und Salzen von zweiwertigem Mangan.
  • 12. Basische Costabilisatoren, zum Beispiel, Melamin, Polyvinylpyrrolidon, Dicyandiamid, Triallylcyanurat, Harnstoffderivate, Hydrazinderivate, Amine, Polyamide, Polyurethane, Alkalimetallsalze und Erdalkalimetallsalze von höheren Fettsäuren zum Beispiel Calciumstearat, Zinkstearat, Magnesiumbehenat, Magnesiumstearat, Natriumricinoleat und Kaliumpalmitat, Antimonbrenzcatechinat oder Zinkbrenzcatechinat.
  • 13. Keimbildungsmittel, zum Beispiel anorganische Stoffe, wie Talkum, Metalloxide, wie Titandioxid oder Magnesiumoxid, Phosphate, Carbonate oder Sulfate von, vorzugsweise, Erdalkalimetallen; organische Verbindungen, wie Mono- oder Polycarbonsäuren und die Salze davon, beispielsweise 4-tert-Butylbenzoesäure, Adipinsäure, Diphenylessigsäure, Natriumsuccinat oder Natriumbenzoat; polymere Verbindungen, wie ionische Copolymere (Ionomere). Besonders bevorzugt sind 1,3;2,4-Bis(3',4'-dimethylbenzyliden)sorbit, 1,3;2,4-Di(paramethyldibenzyliden)sorbit und 1,3;2,4-Di(benzyliden)sorbit.
  • 14. Füllstoffe und Verstärkungsmittel, zum Beispiel Calciumcarbonat, Silicate, Glasfasern, Glashohlkügelchen, Asbest, Talkum, Kaolin, Glimmer, Bariumsulfat, Metalloxide und -hydroxide, Ruß, Graphit, Holzmehl und Mehle oder Fasern von anderen natürlichen Produkten, synthetische Fasern.
  • 15. Dispergiermittel, wie Polyethylenoxidwachse oder Mineralöl.
  • 16. Andere Additive, zum Beispiel, Weichmacher, Gleitmittel, Emulgatoren, Pigmente, Farbstoffe, Rheologieadditive, Katalysatoren, Fließsteuerungsmittel, optische Aufheller, Rutschmittel, Vernetzungsmittel, Vernetzungsverstärker, Halogenfänger, Rauchinhibitoren, Flammschutzmittel, antistatische Mittel, Klärmittel, wie substituierte und unsubstituierte Benzylidensorbite, Benzoxazinon-UV-Absorptionsmittel, wie 2,2'-p-Phenylen-bis-(3,1-benzoxazin-4-on), Cyasorb® 3638 (CAS-Nr. 18600-59-4) und Treibmittel.

Beispielsweise können üblicherweise auf diesem Fachgebiet verwendete Additive gegebenenfalls in die erfindungsgemäßen anfärbbaren Fasern eingearbeitet werden. Repräsentative Beispiele für solche Materialien schließen hydrophile Modifizierungsmittel, wie Monoglycerid, Monostearinsäureglycerylester, langkettigen Kohlenwasserstoff mit hydrophilen Gruppen daran, wie ein Kalium- oder Natriumsalz eines linearen Alkylphosphats, oder Kombination davon, ein. Die hydrophilen Gruppen können Carboxylate, Sulfate, Sulfonate, Phosphate, Phosphonate sowie die quaternären Ammoniumsalze und Polyethergruppen sein. Zusätzlich können Quellungsmittel während des Färbens sowie Benetzungsmittel, Farbstoffkompatibilisatoren und Verdickungsmittel, wie verschiedene Gummis, angewendet werden. Da Polyolefinfasern häufig in Anwendungen für den Außenbereich, wie Teppich für außen, verwendet werden, kann der Zusatz von UV-Stabilisatoren in vorteilhafter Weise erfolgen. Auch können Antioxidantien zu den Zusammensetzungen gegeben werden.

Außerdem ist es denkbar, dass die vorliegenden Zusammensetzungen verbesserte Waschbarkeit von einer auf Polyolefin basierenden Textilfaser oder Vliesmatte zeigen wird. Das unpolare Polyolefin wird in der Regel Schmutz aufgrund der hydrophoben Beschaffenheit von beiden festgehalten. Von dem Polyetheresteramid von Komponente (B) wird erwartet, dass es Waschmitteln erleichtert, das Textil oder die Matrix zu durchdringen, sodass die Waschmittel den Schmutz und Öle lösen und wegwaschen können.

Es ist ebenfalls denkbar, dass die Einarbeitung von Polyetheresteramiden von Komponente (B) in ein Polyolefin die Absorption und das Aufsaugvermögen von Polyolefintextilien und Vliesen erhöhen wird. Ein Beispiel ist das Schmelz geblasene Vliesabsorptionsmittel bei Babywindeln. Indem man die Oberfläche von dem Vliesfilament durch Einarbeiten des polaren Polyetheresteramids in das Polyolefin hydrophiler macht, wird erwartet, dass die Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften der Windel stark erhöht werden.

Es ist ebenfalls denkbar, dass die Einarbeitung von Polyetheresteramiden von Komponente (B) die Abriebbeständigkeit von Fasern, Textilien und anderen Gegenständen erhöht. Die Abriebbeständigkeit ist wichtig beim Ziehen von gebildeten Fasern. Typischerweise wird Schlichten angewendet, um die Reibung zwischen der Faser und der Metalloberfläche des Ziehsystems zu vermindern.

Gewebte oder Vliesfasern aus Polyolefin, die gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wurden, zeigen auch außergewöhnliche Bedruckbarkeit. Im Ergebnis ihrer innewohnenden hydrophoben Beschaffenheit können Polyolefinfasern und Textilien Probleme hinsichtlich Bedruckbarkeit zeigen, die Standarddrucktechnik ist. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen überwinden diese Probleme ebenfalls.

Herkömmliche Verfahren können zum Färben der erfindungsgemäßen Fasern angewendet werden. Beispielsweise können die Fasern in einen Farbstoff, sowohl unter Anwenden von herkömmlichen Farbstoffen und Dispersionsfarbstofftechniken, angefärbt werden. Im Allgemeinen wird der Farbstoff in Form einer Farbstofflösung aufgetragen, sodass er leicht durch Tauchen der Faser in eine Bütte, die beispielsweise die Farbstofflösung enthält, oder durch Sprühen der Farbstofflösung auf die Faser, oder durch Anwenden einer Kaskadenwalzentechnik, aufgetragen werden kann. Wie üblich, kann die Farbstofflösung in Form einer Druckpaste, mit der das Färben typischerweise durch Walzendrucken oder Siebdrucken durchgeführt wird, vorliegen. Die Fasern können mehrfach unter Anwendung von einer oder mehreren färbenden Techniken angefärbt werden.

Wässrige Farbstoffbäder haben typischerweise einen pH-Wert von etwa 2 bis etwa 11, im Allgemeinen zwischen etwa 2 bis etwa 6, für saure Farbstoffe. Der pH-Wert kann, falls erwünscht, unter Anwendung einer Vielzahl von Verbindungen, wie Ameisensäure, Essigsäure, Sulfamidsäure, Zitronensäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Mononatriumphosphat, Tetranatriumphosphat, Trinatriumphosphat, Ammoniumhydroxid, Natriumhydroxid und Kombinationen davon, eingestellt werden. Die Anwendung eines Tensids kann verwendet werden, um das Dispergieren von in Wasser schlecht löslichen Dispersionsfarbstoffen in den Farbstoffbädern zu unterstützen. Typischerweise können nichtionische Tenside für diesen Zweck angewendet werden. Während des Färbeschritts kann das Farbstoffbad bewegt werden, um das Färbeverhältnis schnell einzustellen. Der färbende Schritt kann bei einer Vielzahl von Temperaturen, wobei höhere Temperaturen im Allgemeinen die Färbegeschwindigkeit fördern, ausgeführt werden.

Eine weitere, auf dem Fachgebiet bekannte Technik ist das Jet-Färben, das Hochtemperaturfärben und Beeinflussung des Farbstoffs auf das sich bewegende Textil durch Anwendung eines Venturidüsensystems erlaubt. Träger erlauben schnelleres Färben bei Atmosphärendruck und unter 100°C. Die Träger sind typischerweise organische Verbindungen, die in Wasser emulgiert sein können und die für die Faser Affinität zeigen. Repräsentative Beispiele für solche Träger schließen aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Diphenyl und Methylnaphthalin, Phenole, wie Phenylphenol, chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Dichlor- und Trichlorbenzol, und aromatische Ester, wie Salicylsäuremethylester, Benzoesäurebutylester, Phthalsäurediethylester und Benzaldehyd, ein. Die Träger werden im Allgemeinen nach dem Färben entfernt.

Anschließend an das Färben kann unter Anwendung eines Farbstoffgemisches mit vorstehenden Additiven trockene Wärme auf die Fasern bei einem breiten Bereich von erhöhten Temperaturen angewendet werden, damit der Farbstoff in die Faser eindringen und in ihr fixiert werden kann. Der Farbfixierungsschritt beinhaltet das Aussetzen der Faser trockener Wärme, wie in einem Ofen. Die Temperatur kann bis zu der Schmelz- oder Glasübergangstemperatur der Zusammensetzungsfaser variieren. Im Allgemeinen ergeben höhere Trocknungstemperaturen kürzere Trocknungszeiten. Typischerweise ist die Erwärmungszeit etwa 1 Minute bis etwa 10 Minuten. Restlicher Farbstoff kann dann von den Fasern entfernt werden.

Ein Dispersionsfarbstoffgemisch kann somit auf die Polypropylenfasern auf verschiedene Weise aufgetragen werden. Das Farbstoffgemisch kann schubweise, entlang der Länge des aus den Fasern unter Anwendung von verschiedenen gut bekannten Techniken gebildeten Garns aufgetragen werden zum Erzeugen eines gewünschten Effekts. Ein geeignetes Verfahren zum Färben von Fasern kann als die „Wirk-Entwirk"-Färbetechnik bezeichnet werden. Gemäß diesem Verfahren werden Fasern zu einem Garn ausgebildet, das wiederum gewirkt wird, typischerweise zu einer Schlauchanordnung. Das Farbstoffgemisch wird dann schubweise auf den gewirkten Schlauch bzw. das Rundwirkstück aufgetragen. Nach Anfärben ist der Schlauch aufgeräufelt und das Garn hat somit ein unterbrechendes Muster. Gemäß einem alternativen Druckverfahren werden die Fasern zuerst zu Garn ausgebildet, welches dann gewebt oder zu Textil gewirkt wird oder in einen Teppich getuftet wird. Eine herkömmliche, ebene Siebdruckmaschine kann zum Auftragen des Farbstoffgemisches auf das Textil oder den Teppich verwendet werden.

Kontinuierliches Anfärben wird auf einem färbenden Bereich ausgeführt, wo Textil und Teppich kontinuierlich durch eine Farbstofflösung von ausreichender Länge zum Erreichen von anfänglicher Farbstoffeindringung geleitet wird. Einige Dispersionsfarbstoffe können unter Wärme und Teilvakuum in Polymerfaser durch auf dem Fachgebiet bekannte Verfahren sublimiert werden. Das Bedrucken von Polyolefinzusammensetzungen, die gemäß dieser Erfindung hergestellt wurden, kann durch Dispersionsfarbstoff durch Wärmeübertragungsdrucken unter Druck mit ausreichend Erwärmen, um Diffusions- oder Dispersionsfarbstoff in das Polyolefin zum Diffundieren zu veranlassen, ausgeführt werden. Block-, Flachsieb- und Wärmeübertragungschargenverfahren und kontinuierliche Tiefdruckwalzen- und rotierende Siebdruck-Verfahren können verwendet werden. Verschiedene Farbstofflösungen können in programmierter Folge auf Textil oder Teppich aus den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen düsenbesprüht werden, wenn das Textil unter die Düsen zur Bildung von Mustern geleitet wird. Die Farbstofflösung kann abgemessen und zerteilt oder zu Mustern von Tropfen geschnitten werden, welche auf einen gefärbten Teppich fallen lassen werden, der darunter entlang geführt wird, um ein diffuses, überfärbtes Muster auf dem Teppich zu ergeben. Konkurrenzfärben von Polyolefinen ist nützlich, wenn Stil-Teppiche gefärbt werden, die aus verschiedenen unterschiedlichen Fasern, wie Nylon, Polyester, usw. und einem Polyolefin bestehen. Verschiedene Stil-Effekte können durch Steuern der Schattierungstiefe auf jede Art von vorliegender Faser erzeugt werden. Säure-, Dispersions- und vormetallisierte Farbstoffe oder Kombinationen davon können in Abhängigkeit von den vorliegenden Fasern angewendet werden, um Stil-Effekte zu erhalten. Es kann möglich sein, Tweedeffekte durch Steuern der Menge an Reaktionsprodukt und/oder Polyetheresteramid in der anfärbbaren Zusammensetzung zu erzeugen. Druckanfärben, Raumanfärben und kontinuierliches Anfärben können mit aus solchen Garnen hergestellten Textilien ausgeführt werden.

Es gibt viele kommerziell erhältliche Dispersionsfarbstoffe. Die Farbstoffe werden, bezogen auf das Anwendungsverfahren, und zu einem geringeren Ausmaß, bezogen auf die chemische Zusammensetzung, durch die Society of Dyers and Colorists eingeteilt. Verschiedene Dispersionsfarbstoffe können in der Liste „Dyes and Pigments by Color Index and Generic Namen", die in Textile Chemist and Colorist, Juli 1992, Band 24, Nr. 7, eine Veröffentlichung der American Association of Textile Chemists and Colorists, gefunden werden.

Farbstoffe sind intensiv gefärbte Substanzen, die für die Färbung von verschiedenen Substraten, wie Papier, Kunststoffen oder Textilmaterialien, verwendet werden. Es wird angenommen, dass Farbstoffe in diesen Substraten durch physikalische Absorption, durch Salz- oder Metallkomplexbildung, oder durch die Bildung von kovalenten chemischen Bindungen zurückbleiben. Die für die Auftragung von Farbstoffen auf das Substrat verwendeten Verfahren unterscheiden sich stark in Abhängigkeit von dem Substrat und der Klasse des Farbstoffs.

Farbstoffe unterscheiden sich von Pigmenten vor allem durch das Auftragungsverfahren anstatt durch die chemischen Zusammensetzungen. Während der Auftragungsverfahren verlieren Farbstoffe ihre Kristallstrukturen durch Auflösung oder Verdampfung. Die Kristallstrukturen können in einigen Fällen während einer späteren Stufe des Färbeverfahrens wiedererlangt werden. Pigmente behalten andererseits ihre Kristall- oder Teilchenform über das gesamte Auftragungsverfahren bei.

Eine große Anzahl von Farbstoffen mit stark unterschiedlichen Eigenschaften ist deshalb aufgrund der starken Verschiedenheit von zu färbenden Materialien notwendig. Auf einer weltweiten Grundlage wird angenommen, dass einige Tausend verschiedene Farbstoffe kommerzielle Bedeutung erreicht haben. Im Allgemeinen wurden Farbstoffe in zweierlei Gruppen eingeteilt. Ein Verfahren der Einteilung erfolgt über die chemische Zusammensetzung, wobei die Farbstoffe gemäß dem Chromophore oder der Farbe, die die Einheit des Moleküls ergibt, eingeteilt werden. Ein zweites Einteilungsverfahren basiert auf der Anwendungsklasse der Endanwendung des Farbstoffs. Das in dem Color Index (CI) verwendete duale Einteilungssystem wird international durch die Farbstoffhersteller- und Farbstoffanwenderindustrie akzeptiert. In diesem System werden Farbstoffe gemäß der chemischen Klasse mit einer CI-Zahl für jede chemische Verbindung eingeteilt, und gemäß der Verwendungs- oder Anwendungsklasse, mit einem CI-Namen für jeden Farbstoff versehen. Dispersionsfarbstoffe sind im Allgemeinen in Wasser unlösliche, nichtionische Farbstoffe, die typischerweise zum Färben von hydrophilen Fasern aus wässriger Dispersion verwendet werden. Dispersionsfarbstoffe wurden auf Polyester-, Nylon- und Acetatfasern angewendet.

Eine Vielzahl von Spinnausrüstungen kann auf die Fasern vor dem Ziehen aufgetragen werden. Solche Ausrüstungen können auf Wasser basieren. Die Spinnausrüstungen können anionisch oder nichtionisch, wie auf dem Fachgebiet bekannt, sein. Auch können die Fasern vor dem Färben, wie durch Texturieren durch mechanisches Kräuseln oder Formen, wie auf dem Fachgebiet gut bekannt, ausgerüstet werden.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Verleihen den Polyolefinfasern oder Filamenten oder gewebten oder Vliestextilien, die daraus hergestellt wurden, dauerhafte Anfärbbarkeit, umfassend Schmelzextrudieren eines Gemisches, umfassend Polyolefin und mindestens ein Polyetheresteramid, das aromatische, von Diol abgeleitete Abschnitte in einer Vielzahl von Fasern enthält, und Kühlen der Fasern, worin die aromatischen Diole ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus

worin

R1 und R2 unabhängig Ethylenoxid oder Propylenoxid darstellen,

Y eine kovalente Bindung, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkylidengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylidingruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Arylalkylidengruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, O, SO, SO2, CO, S, CF2, C(CF3)2 oder NH darstellt,

X Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellt,

X1 und X2 unabhängig Wasserstoff, ein gerades oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, Aryl, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellen,

j 0 bis 4 ist und

m und n unabhängig 1 bis 32 sind.

Vorzugsweise umfasst das Verfahren weiteres In-Kontakt-Bringen der Faser, des Filaments oder Textils mit einem Farbstoff, unter zum Färben der Faser wirksamen Bedingungen.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Erzeugnis, umfassend ein gewebtes oder Vliestextil, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus gewebter Bekleidung, Teppich, Möbelpolsterung, Kraftfahrzeugpolsterung, gewebten Industrietextilien, Wegwerfwindeln, Sanitäreinlagen, Inkontinenzeinlagen, feuchten und trockenen Wischtüchern, Wundverbänden, Saugunterlagen, medizinischen Sauglagen, Vliestextilien, medizinischen Wegwerftextilien, Filzgegenständen, gepressten Folien, Geotextilien, bipolaren Filtern, Verpackungsmaterialien, Umhüllungen und synthetischem Papier.

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Verwendung von Komponente (B) zum Verleihen den Polyolefinfasern, Filamenten oder gewebten oder Vliestextilien dauerhafte Anfärbbarkeit.

Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung genauer. Sie sind nicht so aufzufassen, dass die Erfindung in irgendeiner Weise, wie auch immer, darauf begrenzt ist.

Additive, die in den nachstehenden Beispielen angewendet werden:

PEBAX 1074 (RTM, Elf Atochem) ist ein Polyetheresteramid, hergestellt aus PA 12 und Polyethylenglycol mit einem Schmelzpunkt von 158°C.

PELESTAT 1250 (ATM, Sanyo Chemical Industries), ein Polyetheresteramid der vorliegenden Erfindung, enthält ein oxyalkyliertes Bisphenol und hat einen Schmelzpunkt von ca. 150°C.

PELESTAT 6321 (RTM, Sanyo Chemical Industries), ein Polyetheresteramid der vorliegenden Erfindung, enthält ein oxyalkyliertes Bisphenol und hat einen Schmelzpunkt von ca. 203°C.

IRGASTAB FS 410 (RTM, Ciba SC) ist ein 1:1-Blend von Irgastab FS-042 [RTM, Ciba SC), ein N,N-Di(alkyl)hydroxylamin, hergestellt durch direkte Oxidation von N,N-Di(hydriertem Talg)amin] und CHIMASSORB 944 (RTM, Ciba SC).

IRGANOX B 1411 (RTM, Ciba SC) ist ein 1:1-synergistisches Blend von IRGAFOS 168 (RTM, Ciba SC) und IRGANOX 3114 (RTM, Ciba SC). IRGAFOS 168 (RTM) ist Tris(2,4-di-tert-butylphenyl)phosphit, IRGANOX 3114 (RTM) ist Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat.

IRGANOX XP 620 (RTM, Ciba SC) ist ein Gemisch von 33% IRGAFOS 126 [RTM, Ciba SC, Bis(2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit], 17% IRGANOX HP-136 [RTM, Ciba SC, 3-(3,4-Dimethylphenyl)-5,7-di-tert-butyl-benzofuran-2-on] und 50% IRGANOX 1010 [RTM, Ciba SC, Pentaerythrittetrakis-[3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat].

TINUVIN 234 (RTM, Ciba SC) ist 2-(3,5-Bis-&agr;-cumyl-2-hydroxyphenyl)-2H-benzotriazol.

TINUVIN 1577 (RTM, Ciba SC) ist 4,6-Diphenyl-2-(4-hexyloxy-2-hydroxyphenyl)-s-triazin.

CHIMASSORB 81 (RTM, Ciba SC) ist 2-Hydroxy-4-octyloxybenzophenon.

FLAMESTAB FR 116 (RTM, Ciba SC) ist:

TINUVIN 111 (RTM, Ciba SC) ist ein synergistisches Gemisch von CHIMASSORB 119 (RTM, Ciba SC) und TINUVIN 622 (RTM, Ciba SC).

TINUVIN 783 (RTM, Ciba SC) ist ein synergistisches Gemisch von CHIMASSORB 944 (RTM, Ciba SC) und TINUVIN 622 (RTM, Ciba SC).
worin m eine Zahl aus dem Bereich von 2 bis 200 ist.
worin R' bedeutet

Die nachstehenden Beispiele sind nur für Erläuterungszwecke vorgesehen und sind nicht so aufzufassen, dass die vorliegende Erfindung in irgendeiner Weise, wie auch immer, darauf begrenzt ist. Additivanteile werden in Gewichtsprozent angeführt.

Beispiel 1: Polypropylenfaseranfärbbarkeit

Polypropylen Faserqualität, Profax 6301 (RTM, Montell) und die geeignete Menge eines Polyetheresteramidadditivs werden in einem Turbulamischer für 15 Minuten vermischt. Das vermischte Gemisch wird zu einem Superior-MPM-Einschnecken-Laborextruder bei 218, 232, 246 und 246°C, Schneckengeschwindigkeit ist 80 U/min, gegeben. Das geschmolzene Polypropylen mit Additiv verlässt eine runde Düse, wird in einem Wassertrog gekühlt und einem Conair-Jetro-Pelletizer zugeführt. Die vermischten Pellets werden in einen Hills Lab Faser-Extruder mit einer 41-Loch-delta-Spinnerette bei 232, 246, 260 und 274°C gespeist. Ein konstanter Druck von 750 psi steuert die Schneckengeschwindigkeit über eine Rückkopplungsschleife. Die Zuführung, der Abzug und die Entspannungswalzen sind bei 79 bzw. 100°C und rotieren bei 120, 400 und 383 m/min. Die Fasern kommen mit einer 6%igen wässrigen Faserveredelungslösung kurz vor der Zuführwalze in Kontakt. Diese Lösung ist LUROL PP-4521 (RTM) von Goulston Industries. Ein Leesona-(RTM)-Aufwickler am Ende der Leitung sammelt die Faser auf einer Spule. Der fertige Denier pro Filament ist 15. Die gesammelte Faser wird von der Spule entfernt und zu einem Rundwirkstück mit einem Lawson-Hemphill-FAK-(RTM)-Probenwirker gewirkt.

Lösungen der Farbstoffe werden bei 1,0 g/l destilliertem Wasser in getrennten Behältern hergestellt. Für Dispersionsfarbstoffe wird dies durch Erhitzen von Wasser auf 63–85°C, dann Zusetzen von Wasser zu dem Farbstoff, ausgeführt. Die Lösungen der sauren Farbstoffe werden durch Erhitzen von Wasser auf 85–100°C hergestellt. Die Lösungen des Nivelliermittels, Gleitmittels und der pH-Steuerungschemikalien werden bei Raumtemperatur bei einem 10%igen Gewicht/Gewicht Anteil hergestellt.

Ein ROACHES (RTM) programmierbares Farbstoffbad wird auf die nachstehenden Bedingungen eingestellt:

Dispersionsfarbstoff für PP: Temperaturerhöhung von 3,5°C pro Minute auf 98°C mit einer Haltezeit von 60 Minuten bei 98°C, dann ein Herunterkühlen bei maximalem Kühlen von 5,5°C pro Minute.

Saurer Farbstoff für PP: Temperaturerhöhung von 3,5°C pro Minute auf 98°C mit einer Haltezeit von 30 Minuten bei 98°C, dann ein Herunterkühlen bei maximalem Kühlen von 5,5°C pro Minute.

Die geeigneten Mengen der Lösungen (siehe Tabelle 1) werden zu einem 500 ml-Stahlzylinder, bezogen auf eine 5,0 g Gewicht Rundwirkstück, gegeben. Das Rundwirkstück wird mit einem Waschetikett versehen und in den Zylinder gegeben. Der Zylinder wird mit destilliertem Wasser gefüllt. Der pH-Wert wird überprüft und sollte für das Dispersionsfärben 4–5 und für das Säureanfärben 6–6,5 sein. Schließlich werden die Zylinder verschlossen und in das Farbstoffbad gegeben und der Zyklus wird gestartet. Nachdem der Farbstoffzyklus beendet ist, werden die Rundwirkstücke aus den Zylindern entfernt und mit Leitungswasser gespült. Das überschüssige Wasser wird aus den Rundwirkstücken über eine Schleuder entfernt und diese werden in einem Umluftofen bei 100°C für 15 Minuten getrocknet.

Helligkeit und Dunkelheit (L) der Rundwirkstücke werden auf einem Datacolor-Spectrophotometer SF600 gemessen. L ist ein Maß für Helligkeit und Dunkelheit auf einer Skale von 0 (dunkel) bis 100 (hell). Die Instrumentbedingungen sind CIE Lab, D65, 10°, SCI, SRV, UV 400–700. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 gefunden. Ein niedriger L-Wert weist verbesserte Anfärbbarkeit aus.

Tabelle 1 Farbstofflösungen
Tabelle 2 Anfärbbarkeit

Die Additive werden in Gewichtsprozent, bezogen auf Polypropylen, angeführt.

Formulierungen B und D, die ein erfindungsgemäßes Polyetheresteramidadditiv enthalten, verleihen bessere Anfärbbarkeit den Polypropylen-Rundwirkstücken, verglichen mit Rundwirkstücken, die kein Additiv enthalten, und jenen, die keine Polyetheresteramidadditive der vorliegenden Erfindung enthalten (Formulierungen C und E).

Die Zusammensetzungen werden auch auf feucht und trocken abgehende Farbwerte getestet. Das Testverfahren hinsichtlich abgehender Farbe bestimmt den Farbgrad, der von der Oberfläche eines gefärbten Gegenstands an andere Oberflächen durch Reiben überführt werden kann. Solche Farbstoffübertragung ist unerwünscht. Der Test erfordert spezielles Reiben, über Messgerät zur Messung abgehender Farbe, mit sowohl einem trockenen als auch einem feuchten weißen Testtuch über den gefärbten Gegenstand. Die Tücher werden dann über die Grauskale bewertet. Die Grauskale ist eine 5-Einheitenskale (1–5 bei 0,5 Einteilungen), wobei 5 eine vernachlässigbare Farbstoffübertragung wiedergibt.

Um sich als ein erfolgreiches Additiv zur Förderung der Polyolefinanfärbbarkeit zu qualifizieren, sollten die das Additiv enthaltende Rundwirkstücke vernachlässigbare Farbstoffübertragung zeigen, wenn durch den Test hinsichtlich abgehender Farbe bewertet, und es sollte keinen Verlust an physikalischen Eigenschaften geben.

Die die erfindungsgemäßen Polyetheresteramide enthaltenden Rundwirkstücke zeigen auch ausgezeichnete Anfärbbarkeit, wie durch annehmbare Feucht- und Trockenwerte hinsichtlich abgehender Farbe deutlich gemacht wird.

Die gefärbten Zusammensetzungen werden auch auf Zugfestigkeit getestet. Die Rundwirkstücke, die die erfindungsgemäßen Polyetheresteramide enthalten, zeigen keinen Verlust an Zugfestigkeit, verglichen mit Rundwirkstücken, die kein Additiv enthalten.

Beispiel 2: Polyolefinanfärbbarkeit

Gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 werden die nachstehenden Formulierungen hergestellt (alle Mengen sind in Gewichtsprozent) und auf Anfärbbarkeit getestet:

Polyetheresteramidadditive sind ausgewählt aus PELESTAT 1250 und PELESTAT 6321 (RTM, Sanyo Chemical Industries). Antioxidantien sind ausgewählt aus IRGASTAB FS 410, IRGANOX B 1411 und IRGANOX XP 620 (RTM, Ciba SC). Ultraviolettlichtabsorptionsmittel (UVAs) sind ausgewählt aus TINUVIN 234, TINUVIN 1577 und CHIMASSORB 81 (RTM, Ciba SC). Gehinderte Aminstabilisatoren (HAS) sind ausgewählt aus TINUVIN 111, TINUVIN 622, TINUVIN 783, CHIMASSORB 944 und FLAMESTAB FR 116 (RTM, Ciba SC).

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten weiterhin Additive, wie UV-Absorptionsmittel, gehinderte Amine, Hydroxylamine, Phosphite und phenolische Antioxidantien, zeigen ausgezeichnete Anfärbbarkeit, wie durch niedrige L-Werte nachgewiesen wird, und annehmbare Feucht- und Trockenfarbablösewerte.


Anspruch[de]
  1. Anfärbbare Faser oder anfärbbares Filament, umfassend ein Schmelzblend, das umfasst

    (A) ein Polyolefin und

    (B) mindestens ein Polyetheresteramid, das aromatische, von Diol abgeleitete Abschnitte enthält, wobei die aromatischen Diole ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus
    worin

    R1 und R2 unabhängig Ethylenoxid oder Propylenoxid darstellen,

    Y eine kovalente Bindung, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkylidengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylidingruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Arylalkylidengruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, O, SO, SO2, CO, S, CF2, C(CF3)2 oder NH darstellt,

    X Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellt,

    X1 und X2 unabhängig Wasserstoff, ein gerades oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, Aryl, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellen,

    j 0 bis 4 ist und

    m und n unabhängig 1 bis 32 sind.
  2. Faser oder Filament nach Anspruch 1, worin das Polyetheresteramid im Wesentlichen aus Resten, abgeleitet von (1) einem Polyamidoligomer mit Endeinheiten, die eine Carbonsäuregruppe enthalten, und mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 200 bis 5 000 und (2) einer oxyalkylierten Bisphenolverbindung der Formel (II) mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 300 bis 3 000 besteht.
  3. Faser oder Filament nach Anspruch 1, worin das Polyolefin Polypropylen oder Polyethylen darstellt.
  4. Faser oder Filament nach Anspruch 2, worin die Carbonsäure von Adipin-, Sebacin-, Terephthal- oder Isophthalsäuren oder 3-Sulfoisophthalsäurealkalimetall abgeleitet ist.
  5. Faser oder Filament nach Anspruch 2, worin die oxyalkylierte Bisphenolverbindung ein oxyalkyliertes Alkylidenbisphenol umfasst.
  6. Faser oder Filament nach Anspruch 5, worin das oxyalkylierte Alkylidenbisphenol ein oxyalkyliertes Bisphenol A darstellt.
  7. Faser oder Filament nach Anspruch 2, worin die oxyalkylierte Bisphenolverbindung etwa 20% bis etwa 80 Gewichtsprozent des Polyetheresteramids darstellt.
  8. Faser oder Filament nach Anspruch 1, worin das Gewichtsverhältnis von den Polyetheresteramiden von Komponente (B) zu dem Polyolefin von Komponente (A), (B):(A), 0,1:99,9 bis 40:60 ist.
  9. Faser oder Filament nach Anspruch 1, worin die Polyetheresteramide von Komponente (B) insgesamt in einer Menge von 0,1% bis 15%, bezogen auf das Gewicht von Komponente (A), vorliegen.
  10. Faser oder Filament nach Anspruch 1, weiterhin umfassend einen Farbstoff.
  11. Zwei-Komponenten-Faser, umfassend eine Polyolefinkomponente, worin die Polyolefinkomponente ein Schmelzblend, umfassend Komponenten (A) und (B) nach Anspruch 1, umfasst.
  12. Gewebtes oder Vliestextil, umfassend gewirkte oder gebundene Polyolefinfasern oder -filamente nach Anspruch 1.
  13. Verfahren zum Verleihen den Polyolefinfasern oder Filamenten oder daraus hergestellten gewebten oder Vliestextilien dauerhafte Anfärbbarkeit, umfassend Schmelzextrudieren eines Gemisches, umfassend ein Polyolefin und mindestens ein Polyetheresteramid, das aromatische, von Diol abgeleitete Abschnitte enthält, zu einer Vielzahl von Fasern, und Kühlen der Fasern, wobei die aromatischen Diole ausgewählt sind aus der Gruppe, bestehend aus
    worin

    R1 und R2 unabhängig Ethylenoxid oder Propylenoxid darstellen,

    Y eine kovalente Bindung, eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkylidengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylidingruppe mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Arylalkylidengruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, O, SO, SO2, CO, S, CF2, C(CF3)2 oder NH darstellt,

    X Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellt,

    X1 und X2 unabhängig Wasserstoff, ein gerades oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Aralkyl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, Aryl, Halogen, Sulfonsäure oder Sulfonsäuresalz darstellen,

    j 0 bis 4 ist und

    m und n unabhängig 1 bis 32 sind.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, weiterhin umfassend In-Kontakt-Bringen der Faser, des Filaments oder Textils mit einem Farbstoff, unter zum Färben der Faser wirksamen Bedingungen.
  15. Erzeugnis, umfassend ein gewebtes oder Vliestextil nach Anspruch 12, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus gewebter Bekleidung, Teppich, Möbelpolsterung, Kraftfahrzeugpolsterung, gewebten Industrietextilien, Wegwerfwindeln, Sanitäreinlagen, Inkontinenzeinlagen, feuchten und trockenen Wischtüchern, Wundverbänden, Saugunterlagen, medizinischen Sauglagen, Vliestextilien, medizinischen Wegwerftextilien, Filzen, gepressten Folien, Geotextilien, bipolaren Filtern, Verpackungsmaterialien, Umhüllungen und synthetischem Papier.
  16. Verwendung von Komponente (B) nach Anspruch 1 zum Verleihen den Polyolefinfasern, Filamenten oder gewebten oder Vliestextilien dauerhafte Anfärbbarkeit.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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