Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wechselrahmen in Rechteckform
zum Anbringen von fortlaufend zu führenden Protokollen oder von Formularen zur wiederholten
Eintragung von Überwachungsdaten, zum Beispiel an Klinikbetten, an technischen Anlagen,
an Verbrauchszählern oder an ähnlichen Einrichtungen.
Gewöhnlich erfolgt die Anbringung derartiger Dokumente ohne besonderen
Oberflächenschutz auf Blechtafeln, in Einschieb- oder Klapprahmen oder einfach durch
übliche Befestigungsmittel an zufällig vorhandenen ebenen Flächen.
Nachteilig bei dieser Art und Weise der Anordnung von Protokolldokumenten
und Formularen ist der Umstand, dass keinerlei Schutz vor schädigenden Umweltbedingungen
besteht, welche die Lesbarkeit und Archivierbarkeit der Eintragungen nachteilig
beeinflussen können.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde,
das fortlaufend zu ergänzende Dokument so abzudecken, dass dasselbe bei permanent
bestehender Lesbarkeit durch eine geeignete Anordnung vor Umwelteinflüssen geschützt
wird, wobei die Schutzanordnung das Protokoll bei Bedarf für Nachträge durch eine
einfache Handlung freigeben kann.
Dieses Problem wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen
eines Protokoll-Wechselrahmens (1) mit Rückwand (2) als Protokollträger
gelöst, indem eine in Gleitnuten (4) des Rahmens (1) durch einen
Schlitz (5) hindurch bewegliche durchsichtige Protektorfolie (3)
angeordnet wird, wobei am rahmeninneren Ende der Folie und an der dem offenen Schlitz
gegenüber liegenden Seite des Rahmens (1) Elemente (6) und (7)
zum fixieren der Folie angebracht sind und das Element (6) zugleich ein
Herausgleiten der Folie (3) aus dem Rahmen (1) in ihrer offenen
Endlage blockiert. Um das rahmeninnere Ende der Folie (3) in seiner Endlage
aufzunehmen und abzudecken, ist im Rahmen (1) eine Quernut (8)
vorgesehen.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein zur fortlaufenden Änderung
und Ergänzung ausgebrachtes Protokoll oder Formular vor Verschmutzung oder anderen
Umwelteinflüssen geschützt wird, ohne dass die ständige Lesbarkeit beeinflusst und
ohne dass Änderungs- und Ergänzungseintragungen behindert werden.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Schutzanspruch
2 gegeben.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird erreicht, dass die Protektorfolie
(3) beim Schließvorgang in ihrer Endlage sicher in die Aufnahmenut (8)
des Rahmens (1) gleitet und dass eine bequeme Handhabung beim Öffnen und
Schließen der Protektorfolie (3) gegeben ist, wobei die Formgebung des
Elements (6) ein zufälliges Herausgleiten aus dem Rahmen (1) verhindert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der 1
bis 4 erläutert. Es zeigen:
1 den Protokoll-Wechselrahmen mit teilweise
geöffneter Protektorfolie
2 eine Seiten-Teilansicht des Protokoll-Wechselrahmens
mit Gleitnut und Protektorfolie in Schnittdarstellung
3 das Element der Protektorfolie zur Endlagenfixierung
4 die Elemente zum Fixieren der Protektorfolie
in Endlage, Seiten-/Schnittansicht
In den Figuren ist der Protokoll-Wechselrahmen (1) und Rückwand
(2) mit den erfindungsgemäßen Elementen der durchsichtigen und. in beidseitigen
Gleitnuten (4) verschiebbaren Protektorfolie (3) sowie die Elemente
(6) und (7) zur lösbaren Fixierung der Protektorfolie in ihrer
Endlage dargestellt. Der Schlitz (5) in der Querseite des Rahmens ermöglicht
die freie Bewegung der Protektorfolie ans dem Rahmen hinaus zur Freigabe des in
den Rahmen eingebrachten Protokolls für Eintragungen oder Änderungen, die Quernut
(8) auf der gegenüber liegenden Querseite des Rahmens die Aufnahme und
Abdeckung der inneren Querseite der Protektorfolie in ihrer Abdeck-Endlage.
3 und 4 zeigen
eine erfindungsgemäße Ausgestaltung der Elemente (6) und (7) zum
Fixieren der beweglichen Protektorfolie in ihrer abdeckenden Endlage. Das an der
inneren Querseite der Protektorfolie zum Beispiel in Klebetechnik befestigte Element
(6) ist als gekröpfter Winkel mit eine Öffnung (10) zur Aufnahme
des Fixierstifts (7) ausgeführt, wobei der Fixierstift einen Kopf (9)
trägt, der ein Abgleiten des Fixierelements (6) im geschlossenen Zustand
verhindert. Mit der Kröpfung des Elements (6) in den Kanten (12)
und (13) wird der Rahmen (1) im geschlossenen Zustand von außen
umfasst. Infolge der Flexibilität der Protektorfolie lässt sich das Element (6)
beim Schließvorgang leicht dem Fixierstift (9) überstreifen. Das Element
(6) ist so auf der Protektorfolie angeordnet, dass die Kröpfungskante (12)
versetzt gegenüber der inneren Querseite der Protektorfolie verläuft, so dass auf
dieser ein freier Rand verbleibt, der beim Schließen in die Quernut (8)
des Rahmens eintritt. Des weiteren ist das Element (6) auf der Außenseite
zusätzlich zu einem Griffelement (11) abgewinkelt, das
zugleich ein unbeabsichtigtes Herausgleiten aus dem Rahmen (1) verhindert.