Warning: fopen(111data/log202002260036.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Aussenbordmotor - Dokument DE60117327T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60117327T2 03.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001182336
Titel Aussenbordmotor
Anmelder Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tsubouchi, Masanori, Wako-shi,Saitama, JP;
Ikuma, Tomonori, Wako-shi,Saitama, JP
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60117327
Vertragsstaaten DE, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.08.2001
EP-Aktenzeichen 011198603
EP-Offenlegungsdatum 27.02.2002
EP date of grant 22.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.2006
IPC-Hauptklasse F02B 61/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F02M 35/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen verbesserten Außenbordmotor mit einem Ansauggeräuschdämpfer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (siehe beispielsweise US-A-5 683 277).

Ein Ansauggeräusch, welches verursacht wird von Außenbordmotoren ohne Ansauggeräuschdämpfern oder Außenbordmotoren mit Einlassöffnungen, welche auf die Schiffsrümpfe gerichtet sind, an welchen sie angebracht sind, wird direkt zu Benutzern übertragen. Um dies zu verhindern, wurden Außenbordmotoren mit Ansauggeräuschdämpfern in dem Lufteinlassdurchgang versehen, um ein Ansauggeräusch zu reduzieren. Ein Außenbordmotor mit einem solchen Ansauggeräuschdämpfer ist beispielsweise in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei-8-310487 offenbart.

Dieser Außenbordmotor hat einen in dem Ansaugsystem eines Motors angeordneten Ansauggeräuschdämpfer. Das Ansaugsystem hat einen Drosselkörper, welcher in dem seitlichen und allgemein mittleren Teil in dem vorderen Abschnitt eines Motorraums in dem Außenbordmotor angeordnet ist, und saugt Luft sowohl von der rechten Seite als auch von der linken Seite des Drosselkörpers an. Somit ist der gesamte Querschnittsbereich der zwei Einlassöffnungen des Ansauggeräuschdämpfers größer als der Querschnittsbereich des Ansaugluftdurchgangs des Drosselkörpers, was eine ausreichende Ansaugluftmenge sicherstellt.

Der obige herkömmliche Ansauggeräuschdämpfer ist so angeordnet, dass er dem Schiffsrumpf (im vorderen Abschnitt des Außenbordmotors) in der Vorwärtsbewegungsrichtung gegenüberliegt, und die Einlassöffnungen weisen in der vertikalen Richtung nach oben, sodass das Ansauggeräusch direkt zu einem Benutzer übertragen wird, sodass die Bemühungen zur Reduzierung des Ansauggeräuschs ungenügend sind.

Die vorliegende Erfindung erfolgte unter Berücksichtigung der obigen Punkte und es ist folglich ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen mit einem V-Motor versehenen Außenbordmotor bereitzustellen, bei dem eine direkte Übertragung eines Ansauggeräuschs zu einem Benutzer verhindert wird, ohne den Außenbordmotor zu vergrößern.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Außenbordmotor vorgesehen, umfassend: einen V-Motor, welcher in einer horizontalen Richtung angeordnet ist, wobei der Motor umfasst: einen Motorblock, welcher zwei sich in einer V-Konfiguration erstreckende Zylinderblöcke umfasst, die eine Öffnung an der Rückseite des Außenbordmotors ausbilden, und einen Mantel, welche integral mit den Zylinderblöcken ausgebildet ist und eine vertikal angeordnete Kurbelwelle aufnimmt; und zwei Zylinderköpfe, welche eine Mehrzahl von Verbrennungskammern haben, welche an den hinteren Enden der Zylinderblöcke vorgesehen sind; und einen Ansauggeräuschdämpfer, umfassend: zwei Einlässe, welche oberhalb der Zylinderköpfe angeordnet sind und rückwärts von dem Außenbordmotor öffnen, um Luft anzusaugen; und einen Auslass, welcher zwischen den zwei Einlässen angeordnet ist, um die Ansaugluft herauszulassen, um sie den Verbrennungskammern zuzuführen.

Somit wird bei der vorliegenden Erfindung die V-Konfiguration des an dem Außenbordmotor angebrachten V-Motors dazu verwendet, das Volumen einer Expansionskammer und der Öffnung des Ansauggeräuschdämpfers ausreichend sicherzustellen, indem die seitliche Abmessung des Ansauggeräuschdämpfers kleiner gemacht wird als die des Öffnungsendes der V-Konfiguration. Die zwei Einlässe öffnen rückwärts des Außenbordmotors, um zu verhindern, dass ein Ansauggeräusch direkt zu einem Benutzer übertragen wird, um auf diese Weise den Geräuschdämpfungseffekt des Ansauggeräuschdämpfers zu steigern. Da ferner ein oberer Raum des Motorblocks verwendet wird, um den Ansauggeräuschdämpfer darin anzuordnen, ist die Abmessung des Außenbordmotors in der Längsrichtung verkleinert, was den Außenbordmotor kompakt macht. Da ferner die zwei Einlässe vorgesehen sind, wird ein Querschnittsbereich von jedem Einlass verkleinert, was Platz spart.

Der Außenbordmotor umfasst ferner ein Übertragungssystem zur Übertragung einer Antriebskraft von der Kurbelwelle zu einer Nockenwelle zum Öffnen und Schließen von Einlassventilen und Auslassventilen, welche in den Verbrennungskammern vorgesehen sind, wobei das Übertragungssystem zwischen dem Motorblock und dem Ansauggeräuschdämpfer vorgesehen ist.

Da der Ansauggeräuschdämpfer oberhalb des Übertragungssystems angeordnet ist, welches oberhalb des Motorblocks vorgesehen ist, ist ein Raum oberhalb des Übertragungssystems verwendbar, was somit den Außenbordmotor kompakt macht.

Es ist bevorzugt, dass ein mit dem Auslass des Ansauggeräuschdämpfers verbundener Drosselkörper zwischen den sich in einer V-Konfiguration erstreckenden Zylinderköpfen oberhalb der Nockenwelle des Übertragungssystems angeordnet ist, sodass ein Raum ohne Verschwendung effektiv verwendet wird. Der Auslass des Ansauggeräuschdämpfers ist in einer Ausführungsform beispielsweise über eine Tülle mit dem Drosselkörper verbunden.

Bei der vorliegenden Erfindung hat der Ansauggeräuschdämpfer einen Körper mit einer flach konfigurierten oberen Wand. Somit ist die Höhe des Ansauggeräuschdämpfers verringert, was eine geringere Höhe des Außenbordmotors zur Folge hat.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:

1 eine Teilschnittansicht eines Außenbordmotors gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

2 eine perspektivische Ansicht eines in 1 gezeigten Ansauggeräuschdämpfers ist;

3 eine horizontale Schnittansicht eines oberen Abschnitts des Außenbordmotors in 1 ist;

4 eine Rückansicht des Außenbordmotors in 3 ist, wobei eine Motorabdeckung weggelassen ist, welche die Beziehungen in der Höhe zwischen dem Ansauggeräuschdämpfer, den Zylinderkopfabdeckungen und einem Ansaugkrümmer zeigen; und

5 eine Schnittansicht längs einer Linie 5-5 in 4 ist.

In einer in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform bezeichnet Fr eine Vorwärtsrichtung als eine Vorwärtsbewegungsrichtung des Schiffs und Rr bezeichnet eine Rückwärtsrichtung.

Auf die 1 und 3 Bezug nehmend hat ein Außenbordmotor 1 der vorliegenden Erfindung einen Motor 4, welcher in einem Motorraum 3 untergebracht ist, welcher durch eine die Kontur des Motors 1 festlegende Motorabdeckung 2 definiert ist. Der Motor 4 ist in einer Draufsicht ein V-Motor mit zwei sich in der Rückwärtsrichtung nach rechts und links erstreckenden Zylinderblöcken 5, welche eine Öffnung ausbilden (siehe 3). Jeder Zylinderblock 5 hat eine Mehrzahl von allgemein horizontalen Zylindern 5a, welche in der vertikalen Richtung angeordnet sind. Ein Kolben 5b ist in jeden Zylinder 5a eingesetzt.

Ein Zylinderkopf 6 ist mit dem hinteren Ende von jedem Zylinderblock 5 verbunden. Eine Zylinderkopfabdeckung 7 ist mit dem hinteren Ende des Zylinderkopfs 6 verbunden. Eine Mehrzahl von Verbrennungskammern, welche mit den horizontalen Zylindern 5a in Verbindung stehen, sind zwischen dem Zylinderkopf 6 und dem Zylinderblock 5 ausgebildet.

Die Zylinderblöcke 5 haben in dem vorderen Abschnitt integral einen Mantel 8. Der Mantel 8 nimmt eine Kurbelwelle 8a auf, welche sich in der vertikalen Richtung erstreckt. Die Zylinderblöcke 5 bilden zusammen mit dem Mantel 8 einen Motorblock 9.

Der Mantel 8 ist an seinem vorderen Ende (in der Vorwärtsrichtung des Außenbordmotors) mit einem Kurbelgehäuse 10 verbunden. Ein Generator 11 ist an einem oberen vorderen Teil des Kurbelgehäuses 10 angebracht.

Ein Bodenblock 12 des Motors 4 ist an einem Montagegehäuse 14 abgestützt, welches in einer unteren Abdeckung 13 vorgesehen ist. Das untere Ende 8b der Kurbelwelle 8a erstreckt sich vertikal nach unten unter die untere Abdeckung 13 und ist mit dem oberen Ende einer Antriebswelle 15 verbunden, welche sich vertikal durch eine nicht gezeigte Gehäuseverlängerung erstreckt. Das untere Ende der Antriebswelle 15 ist mit einem nicht gezeigten Getriebe verbunden, um eine Schraube anzutreiben.

In der Figur bezeichnet die Bezugszahl 16 eine Ölwanne, welche unterhalb des Bodenblocks 12 vorgesehen ist, 17 bezeichnet eine Heckhalterung zur Montage des Außenbordmotors an einem Heck und 17a bezeichnet eine Kippwelle zur schwenkbaren Lagerung des Außenbordmotors.

Ein Auspuffrohr 18 ist an der Seite des Zylinderkopfs 6 vorgesehen und erstreckt sich nach unten. Das obere Ende der Kurbelwelle 8a ragt von der oberen Fläche des Kurbelgehäuses 10 des Motorblocks 9 vor. An dem oberen Ende ist eine Nockenwellenantriebsriemenscheibe 19 zum Antrieb einer Nockenwelle 37 befestigt. Eine Nockenwellenabtriebsriemenscheibe 20 ist oberhalb des Zylinderkopfs 6 vorgesehen. Ein Steuerriemen 22 ist mittels einer mittleren Riemenscheibe 21 um die Antriebsriemenscheibe 19 und die Abtriebsriemenscheibe 20 gewickelt.

Die Drehung der Kurbelwelle 8a bewirkt, dass sich die Kurbelwelle 37 durch die Antriebsriemenscheibe 19, den Riemen 22 und die Abtriebsriemenscheibe 20 dreht.

Oberhalb der Antriebsriemenscheibe 19 ist eine Generatorantriebsriemenscheibe 23 zum Antrieb des Generators 11 an dem oberen Ende der Kurbelwelle 8a befestigt. Die Antriebsriemenscheibe 23 ist durch einen Riemen 25 mit einer oberhalb des Generators 11 vorgesehenen Generatorriemenscheibe 24 verbunden. Der Generator 11 wird durch die Drehung der Kurbelwelle 8a angetrieben. Oberhalb der Generatorriemenscheibe 24 ist eine Riemenabdeckung 26 vorgesehen.

Der Ansauggeräuschdämpfer 50 gemäß der vorliegenden Erfindung ist zwischen einem Übertragungssystem, welches den Riemen und die Riemenscheiben 19 bis 23 umfasst, und einer oberen Abdeckung 2b der Motorabdeckung 2 angeordnet.

Der Ansauggeräuschdämpfer 50 hat im Inneren eine Expansionskammer 51 und hat auch zwei Einlässe 54, 54 und einen Auslass 52 (siehe 2), welche später beschrieben werden. Der Ansauggeräuschdämpfer 50 ist an dem Auslass 52 mit einem Drosselkörper 27 über eine Tülle 28 verbunden. Der Drosselkörper 27 steht mit einem Ansaugkrümmer 29 in Verbindung, um Brennstoff an die Verbrennungskammern 5c zu verteilen und diesen zuzuführen, wie später beschrieben wird.

Die Motorabdeckung 2 hat eine hintere Abdeckung 2a, die obere Abdeckung 2b, eine vordere Abdeckung 2c und rechte und linke Seitenabdeckungen 2d, 2d (siehe 3). Das untere Ende der Motorabdeckung 2 ist auf das obere Ende der unteren Abdeckung 13 zur Verbindung aufgesetzt. Die Motorabdeckung 2 ist mit einer Ausnehmung 2e in einer hinteren oberen Fläche ausgebildet. Die Ausnehmung 2e hat eine Lufteinlassöffnung 2f, um Luft hineinzulassen. Die Lufteinlassöffnung 2f steht mit einer oberen Endöffnung 30a einer Einlassführung 30 in Verbindung, welche zwischen der Innenseite der hinteren Abdeckung 2a der Motorabdeckung 2 und der hinteren Oberfläche (äußere Oberfläche) des Ansaugkrümmers 29 vorgesehen ist. Eine untere Endöffnung 30b der Einlassführung 30 steht mit einem hinteren Abschnitt des Motorraums 3 in Verbindung. Der obere Teil der Ausnehmung 2e einschließlich der Lufteinlassöffnung 2f ist durch eine obere Abdeckung 31 abgedeckt.

Die vordere Abdeckung 2c der Motorabdeckung 2 hat einen Labyrinthdurchgang 33, welcher so konfiguriert ist, dass er einen Wassereintritt durch eine obere und eine untere vertikale Wand verhindert, welche längs beabstandet sind. Ein vorderer unterer Teil der vorderen Abdeckung 2c, welcher mit dem Labyrinthdurchgang 33 ausgebildet ist, ist durch eine vordere Abdeckung 34 abgedeckt, welche eine Mehrzahl von Lufteinlassschlitzen 35 umfasst. Ein oberer vorderer Teil der vorderen Abdeckung 2c ist mit einer Ausnehmung 2g ausgebildet. Die Ausnehmung 2g hat eine Lufteinlassöffnung 2h. Luft tritt von den Schlitzen 35 in der vorderen Abdeckung 34 ein, strömt durch den Labyrinthdurchgang 33, um in einen Raum unterhalb des Generators 11 eingeleitet zu werden, und wird weiter durch die oberen Öffnungen 2h, 26a derart angesaugt, dass sie dem Generator 11 zugeführt wird, um ihn dadurch zu kühlen.

2 zeigt in einem vergrößerten Maßstab den Ansauggeräuschdämpfer 50 der 1. Der Ansauggeräuschdämpfer 50 hat einen Körper 53 mit einer Abmessung, welche in der seitlichen Richtung (in der Breitenrichtung des Außenbordmotors) in dieser Ausführungsform größer ist. Der Körper 53 hat im Inneren die Expansionskammer 51, wie in 1 gezeigt. Der Körper 53 hat auch rechts und links an der Rückseite desselben zwei Einlässe 54, 54, welche in schräg nach außen führende Richtungen in einer symmetrischen Beziehung nach hinten vorstehen. Der Auslass 52 ist, wie in 1 veranschaulicht, zwischen den zwei Einlässen 54, 54 angeordnet und ist derart angeordnet, dass er nach hinten vorsteht.

Eine obere Wand des Körpers 53 des Ansauggeräuschdämpfers 50 ist so konfiguriert, dass sie im Wesentlichen flach ist, wie in 1 und der später beschriebenen 5 gezeigt, sodass der Ansauggeräuschdämpfer 50 eine geringere Höhe hat, um auf diese Weise die Höhe des Außenbordmotors zu reduzieren.

Der Körper 53 hat eine Mehrzahl von Montagestützen 55, welche jeweilige Montagelöcher 55a in den vier Umfangsecken haben. Der Körper 53 hat an seiner Vorderseite auch eine Erweiterung 56, welche, wie in 1 gezeigt, einen Teil der Riemenabdeckung 26 bildet.

3 ist eine horizontale Querschnittsansicht eines oberen Teils des in 1 gezeigten Außenbordmotors. Die Einlässe 54, 54 rechts und links des Ansauggeräuschdämpfers 50 sind oberhalb der V-Zylinderköpfe 6, 6 angeordnet, welche sich rückwärts Rr des Außenbordmotors 1 erstrecken.

Der zwischen dem rechten und dem linken Einlass 54, 54 angeordnete Auslass 52 ist mit dem Drosselkörper 27 über die Tülle 28 verbunden. Der Drosselkörper 27 ist mit einem Einlass des Ansaugkrümmers 29 verbunden. Der Ansaugkrümmer 29 hat sechs Einlassrohre 29a (nur zwei sind in 3 gezeigt), welche sich rechts und links von einer vertieften Oberfläche des vorderen Teils davon erstrecken, um den Verbrennungskammern 5c (siehe 1) der Zylinderköpfe 6, 6 Brennstoff zuzuführen. An der Außenseite von jedem Zylinderkopf 6 sind eine Mehrzahl von Auspuffkrümmern 18a vorgesehen, welche, wie in 1 gezeigt, mit dem Auspuffrohr 18 verbunden sind.

In der Figur bezeichnet die Bezugszahl 36 ein aus einem Material, wie z.B. Gummi, ausgebildetes Wandmittel, welches eine Dichtung zur Unterteilung des Motorraums 3 in den vorderen und den hinteren Abschnitt bereitstellt.

4 zeigt den Ansaugkrümmer 29 aus der Rückansicht des in 3 gezeigten Außenbordmotors, wobei die Motorabdeckung der bequemen Beschreibung wegen weggelassen ist.

Der Ansaugkrümmer 29 ist rückwärts von der rechten und der linken Zylinderkopfabdeckung 7, 7 angeordnet. Der Ansauggeräuschdämpfer 50 ist oberhalb des Motorblocks des Motors 4 angeordnet. Die Einlässe 54, 54 des Ansauggeräuschdämpfers 50 öffnen in derselben Richtung wie der Richtung der Zylinderköpfe 6, 6 (Zylinderkopfabdeckungen 7, 7), welche sich in der Rückwärtsrichtung erstrecken.

In 5 ist der in dieser Ausführungsform gezeigte Motor 4 ein V-6-Motor mit drei vertikal angeordneten Zylindern 5a, 5a, 5a. In der Figur ist eine Zündkerze 39 in der obersten Verbrennungskammer 5c gezeigt. Zwei Einlassventile 40, 40 sind in der mittleren Verbrennungskammer 5c gezeigt. Zwei Auslassventile 41, 41 sind in der untersten Verbrennungskammer 5c gezeigt. Die Nockenwelle 37 erstreckt sich vertikal durch den Zylinderkopf 6. Das obere Ende der Nockenwelle 37 ist mit der Nockenwellenriemenscheibe 20 verbunden. Die Nockenwelle 37 wird durch die Drehung der Kurbelwelle 8a gedreht, wie in 1 gezeigt. Die Drehung der Nockenwelle 37 bewirkt, dass die Nocken eine Mehrzahl von Ventilkipphebeln 38a bewegen, welche an Kipphebelwellen 38 gelagert sind, um auf diese Weise die Einlass- und Auslassventile 40, 41 zu öffnen oder zu schließen. Die Außenseite der Nockenwelle 37 und die Ventilkipphebelwellen 38 sind mit der Zylinderkopfabdeckung 7 abgedeckt.

Ein Außenbordmotor (1) ist vorgesehen, wobei der Motor einen horizontal angeordnete Mehrzylinder-V-Motor (4) und einen Ansauggeräuschdämpfer (50) umfasst, welcher oberhalb des Motors angeordnet ist. Der V-Motor hat einen Motorblock (9), welcher sich in einer V-Konfiguration erstreckende Zylinderblöcke (5) umfasst, welche eine Öffnung an der Rückseite des Außenbordmotors ausbilden. Der Ansauggeräuschdämpfer ist oberhalb des Motorblocks derart angeordnet, dass er zu der Form des V-Motors passt. Der Ansauggeräuschdämpfer hat zwei Einlässe (54), welche rückwärts des Außenbordmotors öffnen, und einen Auslass (52), welcher zwischen den Einlässen angeordnet ist, um Luft zu den Verbrennungskammern (5c) der Zylinderköpfe (6) zu leiten. Die zwei Einlässe sind jeweils oberhalb der Zylinderblöcke in einer V-Konfiguration angeordnet.


Anspruch[de]
  1. Außenbordmotor, umfassend:

    einen V-Motor (4), welcher in einer horizontalen Richtung angeordnet ist, wobei der Motor umfasst:

    einen Motorblock (9), welcher zwei sich in einer V-Konfiguration erstreckende Zylinderblöcke (5) umfasst, die eine Öffnung an der Rückseite des Außenbordmotors ausbilden, und einen Mantel (8), welcher integral mit den Zylinderblöcken ausgebildet ist und eine vertikal angeordnete Kurbelwelle (8a) aufnimmt; und

    zwei Zylinderköpfe (6), welche eine Mehrzahl von Verbrennungskammern (5c) haben, welche an den hinteren Enden der Zylinderblöcke vorgesehen sind; und

    einen Ansauggeräuschdämpfer (50), umfassend:

    zwei Einlässe (54, 54) und

    einen Auslass (52), welcher zwischen den zwei Einlässen angeordnet ist, um die Ansaugluft herauszulassen, um sie den Verbrennungskammern zuzuführen;

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die zwei Einlässe (54, 54) oberhalb der Zylinderköpfe angeordnet sind und rückwärts von dem Außenbordmotor offen sind, um Luft anzusaugen.
  2. Außenbordmotor nach Anspruch 1, ferner umfassend:

    ein Übertragungssystem zur Übertragung einer Antriebskraft von der Kurbelwelle (8a) zu einer Nockenwelle (37) zum Öffnen oder Schließen von Einlassventilen (40) und Auslassventilen (41), welche in den Verbrennungskammern (5c) vorgesehen sind, wobei das Übertragungssystem zwischen dem Motorblock (9) und dem Ansauggeräuschdämpfer (50) vorgesehen ist.
  3. Außenbordmotor nach Anspruch 2, wobei ein mit dem Auslass (52) des Ansauggeräuschdämpfers (50) verbundener Drosselkörper (27) zwischen den sich in einer V-Konfiguration erstreckenden Zylinderköpfen (6) oberhalb der Nockenwelle (37) des Übertragungssystems angeordnet ist.
  4. Außenbordmotor nach Anspruch 3, wobei der Auslass (52) des Ansauggeräuschdämpfers (50) mit dem Drosselkörper (27) über eine Tülle (28) verbunden ist.
  5. Außenbordmotor nach Anspruch 1, wobei der Ansauggeräuschdämpfer einen Körper (53) mit einer flach konfigurierten oberen Wand hat.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com