Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von
Futterpellets, bei welchem feuchte Futterpellets einem negativen Druck ausgesetzt
werden, worauf ein Trocknungsprozess folgt, um ein poröseres Pellet und eine geringere
Temperaturbelastung zu erhalten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Verwendung bei der
Durchführung des Verfahrens, wobei die Anlage insgesamt eine Pelletkammer, die vorzugsweise
stromab von einer Pelletiermaschine angeschlossen ist, und eine Extrudiervorrichtung
für Pellets oder eine ähnliche pelletbildende Vorrichtung aufweist.
Futterpellets für Fisch und Tiere werden im industriellen Maßstab
in einem mehrstufigen Prozess hergestellt. Die Komponenten werden zu einer teigartigen
Masse vermischt, die durch hohen Druck und hohe Temperatur zu Pellets geformt wird,
beispielsweise in einem so genannten Extruder, wonach die Pellets getrocknet und
gekühlt werden. Da an die Umgebungsatmosphäre warme Pellets , die gewöhnlich 100
bis 140°C aufweisen, abgegeben werden, expandieren die Pellets aufgrund des
Innendrucks und von aus den Pellets aussiedender Flüssigkeit. Die Expansion ergibt
Pellets mit einer porösen Struktur.
Die Pellets werden in Stücke einer gewünschten Länge geschnitten.
Eine in dem expandierten Pellet rückbleibende restliche Feuchte führt dazu, dass
die Pellets getrocknet werden müssen, um eine Lagergüte zu erhalten. Ein solches
Trocknen kann auf mehrere Weisen folgen, von denen einige dem Fachmann bekannt sein
sollten.
Die Porosität oder das spezifische Gewicht des vollständig ausgebildeten
Produkts kann ein wesentliches Kriterium für die Qualität mehrerer Arten von Nahrungsmittel-
und Futterprodukten sein, wozu Futterpellets für Zuchtfisch gehören. Die Porosität
des Produkts hat Bedeutung für die Möglichkeit, flüssige Nährstoffe zuzugeben, die
in das Produkt absorbiert werden. Die Porosität hat weiterhin Bedeutung für die
Schwimmfähigkeiten in einem geeigneten Medium sowie für die Texturkriterien, wie
Knusprigkeit, Maulgefühl und Zähigkeit. Für Pellets von Fischfutter ist die Porosität
im Hinblick auf die Fähigkeit, dass die Pellets Öl bei dem Herstellungsprozess absorbieren,
und auf die Schwimmfähigkeit/den Auftrieb im Wasser beim Füttern wichtig.
Die japanischen Patentzusammenfassung JP-A-02 138 944; WO-A-9 803
080; WPI, Derwent Eintrag Nr. 1997–409 865 und JP-A-9 182 561 sowie EP-A-0
927 522 offenbaren Verfahren, bei denen den extrudierten porösen Futterpellets flüssiges
Fett zugegeben wird.
Vorhandene Herstellungsverfahren sind schwierig genau dahingehend
zu steuern, dass das Produkt die gewünschte Porosität hat oder dass die Produkte,
Futtersubstanzen, Futterpellets usw. eine ausreichende Porosität haben, um die gewünschte
Absorption von Fett zu erreichen.
Für einige Produkte ist es wichtig, dass man den Herstellungsprozess
auf ein Expansionsminimum in beispielsweise Pellets steuern kann, während für andere
Produkte das Entgegengesetzte zutrifft. Bei der Herstellung von u. a. Futter für
Haustiere, beispielsweise für Hunde und Katzen sowie Futter für Zuchtfisch, ist
diese Möglichkeit der Steuerung des Grads der Expansion/Porosität wesentlich, da
das Ziel häufig darin besteht, dass soviel wie möglich Fett/Öl in einem darauf folgenden
Verarbeitungsschritt zugegeben werden kann. Für Fischfutter ist die Steuerung des
Ausmaßes der Expansion besonders wichtig, da ein solches Futter zusätzlich nach
seiner Fett/Öl-Absorption definierte Sinkfähigkeiten haben sollte.
Das üblichste Verfahren, die Porosität zu erhöhen, besteht darin,
die mechanische und thermische Energiemenge zu steigern, die den Rohmaterialien
in der Extrudierstufe des Fertigungsprozesses hinzugefügt wird. Wenn die Ausgangsmischung
Überschussdampf nach der Extrusion erhält, expandiert der Überschussdampf und führt
zu einer größeren Porosität. Es ist auch möglich, dem Extruder verdichtetes Gas
zuzuführen, wie es in dem Dokument US Patent 5 587 193 offenbart ist. In den Patentveröffentlichungen
WO 9503711 und 9816121 sind Einrichtungen zum Reduzieren der Porosität nach der
Extrudierstufe durch Abziehen von positivem Druck und Überschussdampf innerhalb
des Extruders erwähnt. In dem Dokument US Patent 5 527 553 wird ein Verfahren erläutert,
bei welchem die Pellets direkt in ein warmes Ölbad von 107 bis 232°C geführt
und in dem Ölbad auf eine gewünschte Länge geschnitten werden. Der Expansionsgrad
der Pellets wird durch Ändern der Öltemperatur gesteuert.
Ein Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Anlage
der anfangs erwähnten Art zur Verwendung bei der Herstellung von porösen Pellets
bereitzustellen, wobei eine bessere Steuerung der Porosität des Futterproduktes
als bei bekannten Techniken erhalten werden kann.
Ein weiteres Ziel ist das Erreichen einer geringeren Temperaturbelastung
an dem Produkt beider Verarbeitung. Während bekannte Verfahren normalerweise eine
Extrazuführung von Energie, wie Wärme, erfordern, um eine erhöhte Expansion zu erreichen,
wurde mit Hilfe der Erfindung ein entgegengesetzter Effekt von dem, was normalerweise
zu erwarten wäre, erreicht. Durch die Verwendung eines negativen Drucks auch bei
dem darauf folgenden Trocknungsprozess und möglicherweise einem Frittierprozess,
kann eine erheblich geringere Temperaturbelastung für das Produkt als durch herkömmliche
Verfahren erreicht werden.
Dieses Ziel wird durch ein Vorgehen entsprechend dem Verfahren, wie
es im Anspruch 1 definiert ist, und durch die Anlage, wie sie in Anspruch 5 definiert
ist, ermöglicht.
In der Praxis erfolgt dies normalerweise durch Extrudieren von Pellets
in an sich bekannter Weise, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, dass der die
Pellets in die Pelletkammer abgebende Extruder mit reduziertem Druck arbeitet. Die
Verwendung von reduziertem Druck ergibt in diesem Zusammenhang eine verbesserte
Kühlung, d. h. eine geringe Temperaturbelastung an dem Futter und eine gesteigerte
Verdampfung des wärmenden Wassers. Pellets, die einem reduzierten Druck unterworfen
werden, expandieren auch stärker als üblich, und eine erhöhte Verdampfung des Wassers
trägt zum Ziel von poröseren Pellets bei. Die Expansion kann dadurch eingestellt
werden, dass der negative Druck justiert wird. Insoweit haben ausgeführte Versuche
gezeigt, dass das Verweilen von Pellets bei niedrigem Druck eine kurze Dauer haben
kann, in typischen Fällen von einigen wenigen Sekunden bis zu einer Minute, wonach
die Pellets einem Trocknungsprozess zugeführt werden.
Versuche haben gezeigt, dass die Pellettemperatur von etwa 90°
auf etwa 50°C abfällt, wenn der Druck (innerhalb der Pelletkammer) von 1000
auf 200 mbar verringert wird. Gleichzeitig wird das Pellet nach der Behandlung mit
negativem Druck poröser, da die Dichte (weniger Gewicht pro Volumeneinheit) von
etwa 450 auf 280 g/l Pellets abnimmt. Andere Versuche haben gezeigt, dass auch ein
Druck von weniger als 200 mbar eine günstige Wirkung auf die Steuerung der Porosität
der Futterpellets hat.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Ergebnisse, die in einer Versuchsreihe
mit extrudiertem Fischfutter unter Verwendung des Verfahrens mit der Anlage nach
der Erfindung erhalten wurden. Die Ergebnisse zeigen eine markante Zunahme im Pelletdurchmesser
und eine Reduzierung der scheinbaren Dichte als Expansionsmaß, wenn der Druck in
der Pelletkammer von 1000 mbar auf 200 mbar reduziert ist. Die Temperatur nimmt
durch das Abfallen des Drucks als Folge der erhöhten Verdampfung ebenfalls ab. Der
Versuch, auf den hier Bezug genommen wird, dient nur der Veranschaulichung und soll
den Umfang der Anmeldung nicht begrenzen.
Bei den erwähnten Versuchen lag der Verweilzeitraum bei negativem
Druck in der Pelletierkammer bei 20 s. Versuche mit fortlaufender Abführung aus
der Pelletkammer (d. h. ein Verweilen von weniger als 5 s) und einem Verweilen von
40 s haben entsprechende Ergebnisse für die Expansion wie die oben angegebenen gezeigt.
Eine Anlage zur Verwendung bei der Herstellung von Futterpellets zeichnet
sich nach der Erfindung dadurch aus, dass die Pelletkammer so angeordnet ist, dass
sie auf einem niedrigeren Druck als dem Umgebungsdruck gehalten werden kann, dass
ihr Auslass mit einem Ölbehälter über einer Trocknungsanlage verbunden ist, zu der
das Pellet überführt wird, und bei welcher der Ölbehälter oder die Trocknungsanlage
auch so angeordnet ist, dass sie einen niedrigeren Druck als den der Umgebung aufrechterhalten
kann.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den anschließenden Trocknungsprozess
ebenfalls bei einem Druck ausführen zu lassen, der niedriger als der Umgebungsdruck
ist. Dieser Verfahrensschritt ist deshalb vorteilhaft, weil er das Erreichen des
beabsichtigten Ziels begünstigt, wobei auch dieser Schritt nicht für die Ausführung
des Verfahrens kritisch ist, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen. Das
gleiche gilt für den Frittierprozess, der bei reduziertem Druck in einem Behälter
ausgeführt wird, der mit Öl gefüllt ist, wodurch der Frittierprozess die anschließende
Trocknungsbehandlung bildet. Im übrigen kann der Trockenprozess auf bekannte Weise
durchgeführt werden, beispielsweise durch Trocknen in Luft.
Die Erfindung weist auch ein Verfahren auf, bei welchem das Pelletieren
unter einem ersten verringerten Druck ausgeführt wird, während das darauf folgende
Trocknen bei einem zweiten reduzierten Druck ausgeführt wird.
Der erste Druck und der zweite Druck können identisch oder voneinander
verschieden sein.
Wie erwähnt, ist eine reduzierte Temperatur günstig für temperaturempfindliche
Komponenten, während eine erhöhte Porosität günstig für die Fähigkeit der Pellets
ist, Öl zu absorbieren unabhängig davon, ob das Öl in Verbindung mit dem Frittieren
oder, nachdem die Pellets auf andere Weise getrocknet wurden (beispielsweise durch
Trocknen in warmer Luft), zugegeben wird. Der Auslass der Pelletkammer kann ein
an ihr angeordnetes Drehschleusengehäuse sein, wodurch es möglich ist, die gebildeten
Pellets kontinuierlich oder in Chargen abzuziehen, während gleichzeitig der negative
Druck aufrechterhalten wird.
Erfindungsgemäß werden die Pellets in einer Pelletiermaschine hergestellt
und von da in die Pelletkammer geführt, die bei reduziertem Druck arbeitet. Die
Größe des negativen Drucks bezüglich des Atmosphärendrucks ist im Hinblick auf die
gewünschte Expansion der Pellets eingestellt. Dies hat gezeigt, dass eine wesentliche
bessere Steuerung der Expansion und Porosität als durch Maßnahmen erhalten wird,
die in bekannter Weise vor oder während des Pelletisierens ausgeführt werden. Man
geht davon aus, dass der Grund darin besteht, dass beim Ändern einzelner Parameter
des Pelletisierprozesses auch andere Parameter beeinflusst werden, die für ein gutes
Ergebnis wichtig sind. Das beruht darauf, dass der Pelletisierprozess physikalische
und chemische Strukturen der Rohmaterialien mit Hilfe der gleichen Maßnahmen erzeugt,
die die Expansion steuern (Wärme, Wasser und Druck).
Man könnte vielleicht glauben, dass der gleiche Effekt wie bei der
Erfindung erreicht werden kann, indem der Druck durch Pelletisieren und Produzieren
von Pellets in freie Luft hinein bei dem gleichen Druckabfall wie bei dem erfindungsgemäß
erreichten erhöht wird. Eine solche Druckerhöhung hat jedoch diesen Effekt nicht.
Es wird normalerweise mit Druckänderungen gearbeitet, beispielsweise beim Extrudierprozess
über 1 at (über 1000 mbar), ohne dass die Expansion und Porosität auf eine Weise
beeinflusst wird, die erwähnenswert wäre. Bei der Herstellung von Tierfutter liegt
der Druck vor dem Pelletisieren zwischen 15 und 40 at, was von der Wahl der Rohmaterialien
und der gewünschten Qualität des Endprodukts abhängt. Der Druck ist ein Parameter,
jedoch nicht der wichtigste Prozessparameter zum Einstellen der Expansion.
Als Erklärung des überraschenden Effekts, der bei Anwendung der Erfindung
erhalten wird, wird in Betracht gezogen, dass ein schnelleres Aussieden von Wasser
und ein darauf folgender Temperaturabfall die wichtigsten Parameter sind. Der Temperaturabfall
führt zu der Pelletmatrixfixierung, wodurch der ansonsten zu erwartende Schrumpfeffekt
verhindert wird. Der Druck in der Pelletkammer kann in dem Druckbereich von 0 mbar
bis gerade unter Atmosphärendruck liegen und liegt in typischen Fällen zwischen
100 und 800 mbar.
Nach dem Verfahren der Erfindung werden poröse Pellets in an sich
bekannter Weise, jedoch mit dem neuen Merkmal erzeugt, dass die Pellets in eine
Pelletkammer abgegeben werden, die auf einem Druck gehalten wird, der niedriger
ist als der Umgebungsdruck und gewöhnlich im Bereich von 100 bis 800 mbar liegt.
Nach dem Verfahren der Erfindung wird Wasser aus den Pellets entfernt
und die Poren werden in den darauf folgenden Verarbeitungsstufen mit Fett gefüllt.
Erfindungsgemäß hat der Auslass einer bekannten Pelletiervorrichtung
eine daran angeordnete Pelletkammer, die so angebracht ist, dass sie auf einem Druck
gehalten werden kann, der niedriger ist als der der Umgebung, und die mit einer
Torschleusenöffnung so versehen ist, dass Pellets kontinuierlich oder in Chargen
aus der Pelletkammer abgezogen werden können, während die Kammer auf einem reduzierten
Druck gehalten wird.
Im Folgenden wird die Erfindung weiter im Einzelnen mit Hilfe einer
beispielsweisen Ausgestaltung unter Bezug auf die beiliegende Zeichnung
beschrieben, in welcher die einzige Figur eine schematische Seitenansicht einer
Anlage zur Herstellung von Pellets ist.
In der Zeichnungsfigur bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine
Pelletiermaschine mit einem Auslass 2, der in eine Pelletkammer
3 mündet. Die Pelletkammer 3 hat eine an ihr angeordnete erste
Vakuumpumpe 4, die so angebracht ist, dass sie den Luftdruck in der Pelletkammer
3 auf einem ersten gewünschten Wert hält, der niedriger als der Umgebungsdruck
ist. An ihrem unteren Ende ist die Pelletkammer 3 mit einem Auslass
5 versehen, in welchem eine Torschleusenvorrichtung 6 bekannter
Bauweise angeordnet ist, so dass der niedrige Druck der Pelletkammer 3
aufrechterhalten werden kann, während das Pellet abgeführt wird. Die Torschleusenvorrichtung
6 kann vorteilhafterweise in Rotationsbauweise ausgeführt sein, so dass
die Pellets kontinuierlich aus der Pelletkammer 3 abgeführt werden können.
Der Auslass 5 ist mit einem Einlass 7 im oberen
Teil eines Ölbehälters 8 verbunden, der teilweise mit Öl gefüllt ist, was
nicht gezeigt ist. Der Ölbehälter 8 hat eine an ihm angeordnete zweite
Vakuumpumpe 9, die zur Aufrechterhaltung des Luftdrucks innerhalb des Ölbehälters
8 auf einem zweiten gewünschten Wert angebracht ist, der niedriger als
der Umgebungsdruck und normalerweise auch niedriger als der erste gewünschten Druck
in der Pelletkammer 3 ist. Der Ölbehälter 8 ist weiterhin in bekannter
Weise mit einem Heizelement mit einer Thermostatsteuerung und möglicherweise mit
einem Rührer, der nicht gezeigt ist, für das Frittieren der Pellets versehen.
Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung von Futterpellets, bei welchem die Pellets
erzeugt und einem Trocknungsprozess unterworfen werden, dadurch gekennzeichnet,
dass vor dem Trocknen die Pellets erzeugt und in eine Pelletkammer (3)
ausgetragen werden, die auf einem Druck gehalten ist, der niedriger als der Umgebungsdruck
ist.
Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Pellets dem reduzierten
Druck über einen Zeitraum in der Größenordnung von wenigen Sekunden bis etwa eine
Minute unterworfen werden und dass ein folgender Trocknungsprozess bei einem reduzierten
Druck bezogen auf die Umgebung bei einer Temperatur von weniger als 100°C ausgeführt
wird.
Verfahren nach Anspruch 2, bei welchem der Trocknungsprozess in einem
Ölbad (8) ausgeführt wird, was wie eine Backbehandlung im schwimmenden
Fett wirkt.
Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei welchem die Pellets durch
Extrusion erzeugt und in eine Pelletkammer (3) ausgetragen werden, die
auf einem ersten reduzierten Druck gehalten wird, wobei der darauf folgende Trocknungsprozess
bei einem zweiten reduzierten Druck ausgeführt wird.
Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Pelletiermaschine
(1) oder einer Extrusionsvorrichtung für Futterpellets für Fische und Tiere,
dadurch gekennzeichnet, dass die Pelletiermaschine (1) oder die Extrusionsvorrichtung
einen Auslass (2) hat, der in eine Pelletkammer (3) mündet, und
dass die Pelletkammer (3) so angepasst ist, dass sie auf einem Druck gehalten
werden kann, der niedriger als der Umgebungsdruck ist und beispielsweise in der
Größenordnung von 100 bis 800 Millibar liegt.
Anlage nach Anspruch 5 mit einem Öl enthaltenden Behälter (8),
wobei die Pelletkammer (3) einen Auslass (5) hat, der direkt oder
indirekt in den Ölbehälter (8) führt, der ein Behälter zum Backen in schwimmendem
Fett ist, und darüber hinaus so angepasst ist, dass er auf einem Druck gehalten
werden kann, der niedriger als der Umgebungsdruck ist und beispielsweise in der
Größenordnung von 100 bis 800 Millibar liegt.
Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pelletkammer
(3) und der dem Ölbehälter (8) ein Schleusenkörper (6)
angeordnet ist.
Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleusenkörper
(6) so angepasst ist, dass er dreht, um eine kontinuierliche Zuführung
der Pellets aus der Pelletkammer (3) heraus zu ermöglichen.
Anlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Pelletkammer
(3) eine erste Vakuumpumpe (4) zugeordnet ist, die so angepasst
ist, dass der Luftdruck in der Pelletkammer (3) auf einem ersten gewünschten
Druck gehalten wird, der niedriger als der Umgebungsdruck ist, und dass dem Ölbehälter
(8) eine zweite Vakuumpumpe (9) zugeordnet ist, die so angepasst
ist, dass der Luftdruck in dem Ölbehälter auf einem zweiten gewünschten
Druck gehalten wird, der niedriger als der Umgebungsdruck und möglicherweise auch
niedriger als der erste Wert ist.