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Dokumentenidentifikation DE60026417T2 10.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001093218
Titel Oszillator und Funkgerät
Anmelder Murata Manufacturing Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Haruta, (A170) Intellectual Prop. Dept., Kazumasa, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Yamashita, (A170) Intellectual Prop. Dept., Sadao, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Tanizaki, (A170) Intellectual Prop. Dept., Toru, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP;
Sakamoto, (A170) Intellectual Prop. Dept., Koichi, Nagaokakyo-shi, Kyoto-fu 617-8555, JP
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 60026417
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.10.2000
EP-Aktenzeichen 001217017
EP-Offenlegungsdatum 18.04.2001
EP date of grant 08.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.08.2006
IPC-Hauptklasse H03B 9/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Oszillator für das Mikrowellenband oder das Millimeterwellenband, der mit einer Oszillationsschaltung versehen ist, die z. B. eine Gunn-Diode verwendet, und mit einer Ausgangsübertragungsleitung versehen ist, um ein Oszillationssignal auszugeben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Funkausrüstung, die den Oszillator verwendet.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Bisher wurde in Oszillatoren für das Mikrowellenband und das Millimeterwellenband unter Verwendung eines Elements mit negativem Widerstandswert, wie z. B. einer Gunn-Diode, usw., ein Injektionsverriegelungstyp-Oszillator verwendet, wie in der japanischen ungeprüften Patentanmeldung Veröffentlichungsnummer 10-145143 offenbart ist.

Wenn eine derartige Oszillationsschaltung, die ein Vervielfachen einer Oszillation durchführt, verwendet wird, kann ein Oszillator für das Millimeterwellenband oberhalb von z. B. dem 60-GHz-Band, der nicht direkt durch Gunn-Dioden zum Schwingen gebracht werden kann, usw., aufgebaut werden.

Bei dem in der oben erwähnten Veröffentlichung offenbarten herkömmlichen Oszillator jedoch sind Bandpassfilter (BPFs) und Hochpassfilter (HPFs) in der Ausgangsschaltung erforderlich, um die Grundwelle zu unterdrücken, und der Schaltungsaufbau wird kompliziert. Ferner entsteht außerdem aufgrund einer derartigen Schaltung zum Unterdrücken der Grundwellen das Problem eines erhöhten Verlusts von Komponenten der auszugebenden Frequenz.

Die XP 000077303 offenbart einen Millimeterwellen-Sender und -Empfänger unter Verwendung eines strahlungsfreien dielektrischen Wellenleiters. 6 dieses Dokuments offenbart die Struktur eines NRD-Leiter-Gunn-Oszillators. Ein dielektrischer Streifen wird als Ausgangsübertragungsleitung zum Übertragen eines Oszillationsausgangssignals, das durch den Gunn-Oszillator erzeugt wird, verwendet. Die Ausgangsübertragungsleitung umfasst einen Abschnitt aus einem dielektrischen Material, der zwischen zwei Leiterplatten angeordnet ist. Der Gunn-Oszillator weist eine Vorspannleitung zum Liefern einer Vorspannung an die Gunn-Diode des Gunn-Oszillators auf.

Die EP 1014587 A1 offenbart einen Mikrowellen/Millimeterwellen-Injektions/Synchronisationsoszillator, der eine Harmonische-Ausgabeschaltung aufweist, die zum Holen eines Signals, das eine n-te harmonische Komponente des Signals aufweist, von einer Resonanzschaltung angeordnet ist. Ein Referenzsignal mit einer Frequenzkomponente f/m (m: Ganzzahl) wird durch einen Eingangsanschluss in die Resonanzschaltung injiziert, wodurch Signale in der Resonanzschaltung auf das Referenzsignal frequenzverriegelt sind.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Oszillator bereitzustellen, der geeignet zur Massenherstellung und Kostenreduzierung ist, und der außerdem die Anzahl erforderlicher Teile reduziert.

Diese Aufgabe wird durch einen Oszillator gemäß Anspruch 1 gelöst.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1A bis 1C zeigen den Aufbau eines Oszillators gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;

2 zeigt die Beziehung zwischen einer Leitung in einer Oszillationsschaltung und dem Verbindungsort einer Gunn-Diode, usw. in dem Oszillator in den 1A, 1B und 1C;

3 ist eine perspektivische Ansicht, die den Aufbau eines Oszillators gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt;

4A und 4B zeigen den Aufbau eines Oszillators gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel; und

5 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Millimeterwellenradars gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel zeigt.

Beschreibung der bevorzugen Ausführungsbeispiele

Der Aufbau eines Oszillators gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist unten Bezug nehmend auf die 1A, 1B, 1C und 2 beschrieben.

1A ist eine Draufsicht eines Oszillators, der eine obere und eine untere Leiterplatte aufweist, in der die obere Leiterplatte entfernt ist, 1B ist eine Schnittansicht entlang einer Linie B-B in 1A und 1C ist eine Schnittansicht entlang einer Linie C-C in 1A. In den 1A bis 1C sind eine untere Leiterplatte 1 und eine obere Leiterplatte 2 gezeigt und innerhalb eines Raums, der sandwichartig durch diese obere und untere Leiterplatte 1 und 2 umgeben ist, ist ein Oszillator aufgebaut. Ein dielektrisches Substrat 3 ist in den Zeichnungen gezeigt. Eine Leitung 7 für eine Oszillationsschaltung ist auf der oberen Oberfläche des dielektrischen Substrats 3 vorgesehen und eine Gunn-Diode 6 ist an einem festen Ort der Leitung verbunden. Die Gunn-Diode 6 ist von einem Pillenpackungstyp und ist an der unteren Leiterplatte 1 befestigt und eine vorstehende Elektrode der Gunn-Diode wird durch ein Loch geführt, das in dem dielektrischen Substrat 3 gebildet ist, und ist elektrisch durch Löten, usw. mit der Leitung 7 verbunden.

Auf der oberen Oberfläche des dielektrischen Substrats 3 ist eine Vorspannleitung 8 zum Liefern einer DC-Vorspannung an die obere Gunn-Diode gebildet und Stichleitungen 8' sind an festen Orten der Vorspannleitung 8 vorgesehen.

Ferner ist in den 1A und 1B eine dielektrische Streifenleitung 5 gezeigt und durch ein Bilden von Rillen, die die gleiche Breite aufweisen wie die dielektrische Streifenleitung 5, an festen Orten der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 ist die dielektrische Streifenleitung 5 entlang der Rillen angeordnet. Durch ein Verwenden der dielektrischen Streifenleitung 5 und der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 ist eine strahlungslose dielektrische Leitung (im Folgenden ein „NRD-Leiter" genannt) aufgebaut. Insbesondere ist bei diesem Beispiel die Entfernung zwischen der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 in dem Raum auf beiden Seiten der dielektrischen Streifenleitung 5 kleiner gemacht als die Entfernung zwischen der oberen und der unteren Leiterplatte in dem Abschnitt der dielektrischen Streifenleitung 5 und entsprechend wirkt die strahlungslose dielektrische Leitung so, dass die Ausbreitung einer LSE01-Mode verhindert wird und eine einzelne LSM-Mode weitergeleitet wird.

In dem dielektrischen Substrat 3 ist die Leitung 7, die auf der oberen Oberfläche des Substrats 3 vorgesehen ist, so angeordnet, um senkrecht zu der Axialrichtung der dielektrischen Streifenleitung 5 und parallel zu der oberen und der unteren Leiterplatte zu sein, und so dass das Ende der Leitung 7 in der Mitte in der Breitenrichtung der dielektrischen Streifenleitung 5 positioniert ist. Deshalb sind eine Schwebeleitungsmode durch die Leitung 7 und die obere und die untere Leiterplatte und eine LSM-Mode der oberen dielektrischen Leitung magnetisch gekoppelt.

Ferner sind in 1A ein Oszillator 41, um ein Signal der Grundfrequenz in Schwingung zu versetzen, ein Isolator 42 und eine Stichleitung 40 als eine Falle für die Grundfrequenz gezeigt. Aufgrund dieses Aufbaus wird das Grundfrequenzsignal durch den Isolator 42 und die Vorspannleitung 8 in die Gunn-Diode 6 injiziert. Zu dieser Zeit leckt, wenn die Grundfrequenzkomponente durch die Stichleitung 40 eingefangen wird, das Oszillationssignal aus dem Oszillator 41 nicht in die DC-Vorspannschaltung.

So oszillieren durch ein Injizieren eines Signals der Grundfrequenz in die Gunn-Diode 6 die Grundfrequenzwelle und deren Harmonische.

Ferner sind Stichleitungen 8', die in 1A gezeigt sind, an Orten, die Vielfache von etwa einem Viertel der Wellenlänge einer Harmonischen sind, auf der Vorspannleitung entfernt von dem Ort, an dem die Gunn-Diode 6 verbunden ist, d. h. von dem Ort eines fast kurzgeschlossenen Punkts in einer Ersatzschaltung der Vorspannleitung, vorgesehen. Deshalb zeigt die Impedanz Z, wenn die Seite der Vorspannbereitstellung von der Seite der Gunn-Diode 6 aus betrachtet wird, eine hohe Impedanz und die Stichleitungen 8' wirken als eine Falle. Deshalb leckt das Oszillationssignal nicht durch die Vorspannleitung zu der Seite der DC-Vorspannschaltung und die Oszillationseffizienz wird verbessert.

Der obige NRD-Leiter zeigt eine Frequenzgrenzcharakteristik und die Dielektrizitätskonstante und Abmessungen der dielektrischen Streifenleitung 5 und die Abmessungen des Raums zwischen der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 werden so bestimmt, dass die Grenzfrequenz höher gemacht wird als die Grundoszillationsfrequenz durch die Gunn-Diode 6 und niedriger als die Frequenz der zweiten Harmonischen (Doppelfrequenzwelle). Deshalb wird in dem NRD-Leiter nur eine harmonische Komponente des Oszillationssignals übertragen. Wenn z. B. die Grundoszillationsfrequenz der Gunn-Diode 38 GHz beträgt, wird die zweite Harmonische von 76 GHz in den NRD-Leiter übertragen.

Ferner werden auch die dritte Harmonische und Harmonische höherer Ordnung übertragen, allgemein jedoch wird die Ausgangsleistung der Harmonischen höherer Ordnung reduziert und entsprechend wird der Einfluss der Harmonischen verglichen mit demjenigen der Grundwelle vernachlässigbar.

2 ist ein Schaltungsdiagramm, das den Aufbau eines Abschnitts der in 1 gezeigten Oszillationsschaltung zeigt. Beide Enden der Leitung 7 sind offen gemacht. Wenn eine Wellenlänge auf der Leitung 7 durch &lgr;g bezeichnet ist, wird, da die Impedanz der Gunn-Diode 6 nur einige wenige Ohm beträgt, eine Impedanzanpassung durch ein Verbinden der Gunn-Diode 6 an einem Ort &lgr;g/4 + N1 × &lgr;g/2 von einem offenen Ende der Leitung 7 und an einem Ort &lgr;g/4 + N2 × &lgr;g/2 von dem anderen Ende der Leitung 7 durchgeführt, d. h. ein im Wesentlichen kurzgeschlossener Punkt in einer Ersatzschaltung der Leitung.

Aufgrund des obigen Aufbaus wird die Komponente der zweiten Harmonischen eines Signals, das mit der Grundfrequenz synchronisiert ist, als ein Ausgangssignal durch den NRD-Leiter übertragen.

Als Nächstes wird der Aufbau eines Oszillators gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel Bezug nehmend auf 3 beschrieben.

Bei dem ersten Ausführungsbeispiel war das dielektrische Substrat 3 in dem Raum vorgesehen, der sandwichartig zwischen der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 angeordnet ist, bei dem zweiten Ausführungsbeispiel jedoch ist das dielektrische Substrat 3 außerhalb der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 angeordnet. Dies bedeutet, dass in der oberen Leiterplatte 2 ein Schlitz 22 in der Längsrichtung einer dielektrischen Streifenleitung 5 gebildet ist und das dielektrische Substrat 3 so angeordnet ist, dass die Leitung 7 für die Oszillationsschaltung senkrecht zu dem Schlitz 22 ist. Der Aufbau des dielektrischen Substrats 3 ist im Grunde der gleiche wie der in 1 gezeigte. Eine Mikrostreifenleitungsmode (d. h. eine TEM-Mode) jedoch, die auf der Leitung 7 der Oszillationsschaltung weitergeleitet wird, und eine Dielektrische-Leitung-LSM-Mode sind elektromagnetisch durch den Schlitz 22 gekoppelt. Zu dieser Zeit verteilt sich das Magnetfeld der TEM-Mode durch den Schlitz, das Magnetfeld der LSM-Mode leckt jedoch an der Seite des dielektrischen Substrats 3nicht aus dem Schlitz 22. Deshalb findet ein unidirektionales Koppeln von der Leitung 7 zu dem NRD-Leiter statt. Aufgrund eines derartigen Aufbaus wird, selbst wenn die reflektierte Welle in dem Diskontinuitätsabschnitt in dem NRD-Leiter zu der Seite der Gunn-Diode zurückkehrt, der Signalpegel unterdrückt. Ferner ist die Komponente, da der NRD-Leiter die Grundwellenkomponente nicht weiterleitet, nicht in dem Signal enthalten, das zu der Seite der Gunn-Diode zurückkehrt. Deshalb ist der Einfluss auf die Oszillationscharakteristika klein.

Als Nächstes wird der Aufbau eines Oszillators gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel Bezug nehmend auf die 4A und 4B beschrieben.

4A ist eine Draufsicht des Abschnitts einer Oszillationsschaltung, bei der eine obere Leiterplatte entfernt ist, und 4B ist eine Schnittansicht in einer Ebene senkrecht zu einer Vorspannleitung, in der die obere Leiterplatte vorgesehen ist. Bei diesem Beispiel ist eine Vorspannleitung 8 hergestellt, um die Charakteristika eines Tiefpassfilters aufzuweisen, um Komponenten eines Oszillationssignals abzuschneiden, indem wiederholte Strukturen eines breiten Abschnitts und eines schmalen Abschnitts in der Vorspannleitung gebildet werden. Dann wird eine Druckfeder 23 in einem schmalen Abschnitt vorgesehen, der durch n angezeigt ist. Diese Druckfeder presst ein dielektrisches Substrat 3 in einem Raum zwischen dem dielektrischen Substrat 3 und einer oberen Leiterplatte 2 gegen eine untere Leiterplatte 1, derart, dass das dielektrische Substrat 3 in dem Raum angeordnet ist, der zwischen der oberen und der unteren Leiterplatte 1 und 2 erzeugt wird. Deshalb ist, selbst wenn das dielektrische Substrat 3 leicht verworfen ist, das dielektrische Substrat 3 sicher in dem Raum fixiert, der durch die obere und die untere Leiterplatte 1 und 2 erzeugt wird, und stabile Frequenzcharakteristika können erhalten werden.

Ferner ist, da die Druckfeder in dem schmalen Abschnitt der Vorspannleitung vorgesehen ist, die Druckfeder nicht mit der Vorspannleitung verbunden und da dieser Abschnitt als ein Induktor in der Ersatzschaltung wirkt, weist dieser Abschnitt wenig Einfluss auf die Vorspannleitung auf.

Als Nächstes wird als ein Ausführungsbeispiel einer Funkausrüstung ein Beispiel des Aufbaus eines Millimeterwellenradars Bezug nehmend auf 5 erläutert.

In einem VCO (spannungsgesteuerten Oszillator) in 5 ist dadurch, dass der Oszillator 41 in dem in dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigten Oszillator als ein spannungsgesteuerter Oszillator hergestellt wird, die Oszillationsfrequenz der Gunn-Diode, die mit dem Signal der Frequenz des Oszillators 41 synchronisiert ist, variabel gemacht. Ein Oszillationssignal, das durch ein Dreieckswellensignal frequenzmoduliert wird, das z. B. durch eine Signalverarbeitungsschaltung erzeugt wird, wird ausgegeben. Die Ausgabe des Oszillationssignals wird durch einen Isolator, einen Koppler und einen Zirkulator an einen Primärstrahler übertragen. Auf diese Weise wird ein Millimeterwellensignal mit einer festen Strahlbreite durch den Primärstrahler durch eine dielektrische Linse, usw. übertragen. Ein Teil des Übertragungssignals wird durch einen Koppler als ein lokales Signal an einer Mischer geliefert. Wenn eine reflektierte Welle von einem Objekt in den Primärstrahler eintritt, wird das Empfangssignal durch einen Zirkulator an den Mischer geliefert. Der Mischer mischt das Empfangssignal von dem Zirkulator und das oben erwähnte lokale Signal, um ein Zwischenfrequenzsignal zu erzeugen. Ein Zf-Verstärker verstärkt dieses Zwischenfrequenzsignal und liefert das Signal an die Signalverarbeitungsschaltung. Die Signalverarbeitungsschaltung erfasst die Entfernung zu dem Objekt und die relative Geschwindigkeit des Objekts basierend auf dem modulierten Signal, das an den VCO geliefert wird, und dem Zf-Signal.

Eine Gunn-Diode von einem Pillenpackungstyp wurde in den Ausführungsbeispielen beschrieben, eine Oberflächebefestigungstyp-Gunn-Diode könnte jedoch an dem dielektrischen Substrat befestigt sein. Ferner könnte ein anderes Dreianschlusselement als eine Gunn-Diode, wie z. B. ein FET, usw., als ein Element mit negativem Widerstandswert verwendet werden. Wenn z. B. ein MOS-FET verwendet wird, ist eine Leitung zum Koppeln mit dem NRD-Leiter mit dem Drain verbunden, eine Resonanzleitung ist mit der Source verbunden und eine Vorspannleitung ist mit dem Gate verbunden.

Ferner ist bei den Ausführungsbeispielen durch ein Verwenden einer Gunn-Diode mit einer Grundwelle von 38 GHz ein Oszillationssignal mit 76 GHz als die zweite Harmonische vorgesehen, damit jedoch die Komponente einer Harmonischen dritter Ordnung, einer dritten Harmonischen oder höher, an die Ausgangsübertragungsleitung übertragen wird, könnte die Grenzfrequenz zwischen die zweite Harmonische und die dritte Harmonische gesetzt sein.

Ferner wurde bei den Ausführungsbeispielen dadurch, dass die Leitung 7 in der Oszillationsschaltung auf dem dielektrischen Substrat 3 nahe an dem Endabschnitt der dielektrischen Streifenleitung 5 vorgesehen ist, eine Kopplung zwischen den Leitungen eingerichtet, durch ein Unterteilen der dielektrischen Streifenleitung durch eine Ebene jedoch, die parallel zu der oberen und der unteren Leiterplatte ist, in einen oberen und einen unteren Teil und durch ein Anordnen eines dielektrischen Substrats zwischen dem oberen und dem unteren Teil der dielektrischen Streifenleitung könnte eine Kopplung zwischen der Leitung der Oszillatorschaltung und dem NRD-Leiter eingerichtet werden.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung kann ohne Weiteres ein Hochfrequenzsignal, das schwer direkt zum Schwingen zu bringen ist, erhalten werden und ferner wird, da eine Leitung zum Liefern einer Vorspannung auch zum Injizieren des Grundwellensignals zur Erzeugung einer Synchronoszillation verwendet wird, der gesamte Aufbau des Oszillators vereinfacht und die Anzahl von Teilen nimmt ab. Deshalb ist der Oszillator geeignet für eine Massenherstellung und weist geringe Kosten auf. Ferner sind die Grundwellenkomponente und die Harmonischen niedrigerer Ordnung sicher in der Ausgangsübertragungsleitung abgeschnitten, und da nur eine harmonische Komponente zur Verwendung übertragen wird, wird das Signal der Harmonischen, die verwendet werden soll, nicht gedämpft.

Gemäß der Erfindung können, da die Struktur zum Koppeln zwischen einer Leitung, die auf einem dielektrischen Substrat gebildet ist, und einer Ausgangsübertragungsleitung vereinfacht ist, kleinere Oszillatoren bereitgestellt werden.

Gemäß der Erfindung kann eine Impedanzanpassung eines Elements mit negativem Widerstandswert, das eine geringe Impedanz aufweist, wie z. B. einer Gunn-Diode, usw., mit einer Leitung ohne Weiteres erzielt werden und deshalb kann die Ausgangsleistung erhöht werden.

Gemäß der Erfindung können, da ein Signal, das von einer dielektrischen Leitung zu einer Oszillationsschaltung zurückkehrt, unterdrückt wird und ferner das Grundfrequenzsignal nicht zurückkehrt, stabile Oszillationscharakteristika erhalten werden.

Gemäß der Erfindung werden Variationen bei Charakteristika aufgrund der Verformung eines dielektrischen Substrats unterdrückt und deshalb können stabile Charakteristika erhalten werden.

Gemäß der Erfindung kann ein Millimeterwellenradar, usw., das kompakt ist und einen geringen Verlust und einen hohen Gewinn zeigt, erhalten werden.

Während die Erfindung insbesondere Bezug nehmend auf bevorzugte Ausführungsbeispiele gezeigt und beschrieben wurde, ist für Fachleute auf dem Gebiet zu erkennen, dass die vorstehenden und andere Veränderungen an Form und Details durchgeführt werden können, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Ein Oszillator mit folgenden Merkmalen:

    einer Oszillationsschaltung, die auf einem dielektrischen Substrat (3) aufgebaut ist; und

    einer Ausgangsübertragungsleitung (5) zum Übertragen eines Oszillationsausgangssignals der Oszillationsschaltung,

    wobei die Ausgangsübertragungsleitung (5) eine Übertragungsleitung aufweist, bei der ein Abschnitt aus einem dielektrischen Material zwischen zwei im Wesentlichen parallelen Leiterplatten (1, 2) enthalten ist, und die Grenzcharakteristika aufweist, wobei eine Grenzfrequenz der Übertragungsleitung (5) so bestimmt wird, dass eine einer Grundwellenkomponente und einer Kombination der Grundwellenkomponente und Komponenten einer Harmonischen niedrigerer Ordnung abgeschnitten wird und eine Harmonische höherer Ordnung, die höher als die Komponenten ist, weitergeleitet wird, und

    wobei die Oszillationsschaltung ein Element (6) mit negativem Widerstandswert und eine Injektionseinrichtung zum Injizieren eines Signals der Frequenz der Grundwelle in eine Vorspannleitung (8) zum Liefern einer Vorspannung an das Element (6) mit negativem Widerstandswert aufweist, und wobei in der Oszillationsschaltung das Element (6) mit negativem Widerstandswert mit einer Leitung (7) verbunden ist, die aus einer Leiterstruktur hergestellt ist, die auf einem dielektrischen Substrat (3) gebildet ist, und die Ausgangsübertragungsleitung (5) mit der Leitung (7) gekoppelt ist, und wobei, wenn die Wellenlänge auf der Leitung (7) durch &lgr;4 bezeichnet ist, die Länge von dem Verbindungsort des Elements (6) mit negativem Widerstandswert zu einem nächsten Abschnitt &lgr;g/4 + N1 × &lgr;g/2 ist, wobei N1 eine Ganzzahl über Null ist, und die Länge von dem Verbindungsort des Elements (6) mit negativem Widerstandswert zu dem Kopplungsort der Ausgangsübertragungsleitung (5) &lgr;g/4 + N2 × &lgr;4/2 ist, wobei N2 eine Ganzzahl über Null ist.
  2. Ein Oszillator gemäß Anspruch 1, bei dem die Ausgangsübertragungsleitung (5) eine dielektrische Leitung aufweist, bei der eine dielektrische Streifenleitung (5) zwischen den beiden im Wesentlichen parallelen Leiterplatten (1, 2) angeordnet ist.
  3. Ein Oszillator gemäß Anspruch 2, bei dem ein Schlitz (22) in einer Leiterplatte (2) der zwei im Wesentlichen parallelen Leiterplatten (12) gebildet ist, wobei das dielektrische Substrat (3) außerhalb der Leiterplatte (2) angeordnet ist und eine Leitung (7) der Oszillationsschaltung und die dielektrische Leitung (5) gekoppelt sind.
  4. Ein Oszillator gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem das dielektrische Substrat (3) innerhalb eines Gehäuses gehäust ist, ein breiter Abschnitt (w) und ein schmaler Abschnitt (n) in der Vorspannleitung (8) vorgesehen sind und in der Umgebung des schmalen Abschnitts (n) eine Feder (23) zum Befestigen des dielektrischen Substrats (3) an der Innenoberfläche des Gehäuses vorgesehen ist.
  5. Funkausrüstung unter Verwendung eines Oszillators gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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