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Dokumentenidentifikation DE202005003308U1 17.08.2006
Titel Montagezange zur Entnahme von mit einem Eingriffsabschnitt versehenen Raststollen aus Hufeisen
Anmelder Geißler, Karl-Heinz, 45219 Essen, DE
Vertreter Spalthoff und Kollegen, 45130 Essen
DE-Aktenzeichen 202005003308
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 17.08.2006
Registration date 13.07.2006
Application date from patent application 02.03.2005
IPC-Hauptklasse A01L 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Montagezange zur Entnahme von mit einem Eingriffsabschnitt versehenen Raststollen aus Hufeisen.

Seit einiger Zeit werden in Hufeisen Raststollen eingesetzt, mittels denen bei schwierigem Geläuf die Trittfestigkeit der Tiere erhöht werden kann. Diese Raststollen stehen aus dem Hufeisen vor und schaffen so einen besseren Eingriff zwischen dem Huf des Tieres und dem Geläuf. Wie der Name schon sagt, werden diese Raststollen nicht – wie bisher üblich – in das Hufeisen eingeschraubt od.dgl., sondern in das Hufeisen eingesteckt und dort verrastet, damit sie in Bezug auf das Hufeisen fixiert sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Montagezange der eingangs geschilderten Art zu schaffen, mittels der derartige Raststollen ohne Probleme aus einem Hufeisen entfernt werden können.

Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Montagezange ein Eingriffsglied, das mit dem Eingriffsabschnitt des Raststollens in Eingriff bringbar ist, eine Führhülse, und eine Handhabe aufweist, die mit dem Eingriffsglied verbunden und mittels der das Eingriffsglied in der bzw. in Bezug auf die Führhülse in deren Axialrichtung bewegbar ist. Durch die Bewegung des Eingriffsglieds in Axialrichtung der Führhülse wird der Raststollen, der mit dem Eingriffsglied in Halteeingriff ist, aus dem Hufeisen gezogen, wobei dieses Herausziehen des Raststollens aus dem Hufeisen, nachdem der Raststollen mit dem Eingriffsglied in Halteeingriff gebracht ist, durch eine einfache Bewegung der Handhabe bewerkstelligt wird.

Um den Eingriff zwischen Eingriffsglied einerseits und Raststollen andererseits in einfacher Weise herstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn das Eingriffsglied eine Ausnehmung aufweist, die mit einer den Eingriffsabschnitt des Raststollens ausbildenden Eingriffsnut in Halteeingriff bringbar ist. Die Ausnehmung umgebende Abschnitte des Eingriffsglieds werden in die Eingriffsnut des Raststollens eingeführt, so dass allein hierdurch ein ausreichend fester Halteeingriff entsteht.

Zweckmäßigerweise ist das Eingriffsglied mittels der Handhabe aus seiner Anfangsstellung, in der es mit dem Eingriffsabschnitt des im Hufeisen befindlichen Raststollens in Halteeingriff bringbar ist, in seine Endstellung verstellbar, in der der Raststollen aus dem Hufeisen herausgezogen ist.

Um für die Bewegung des Eingriffsglieds zwischen dessen Anfangs- und dessen Endstellung ein Widerlager zu schaffen, ist es vorteilhaft, wenn das Eingriffsglied mit seiner die Ausnehmung ausbildenden Stirnwand in seiner Anfangsstellung etwa mit der einen Stirnfläche der Führhülse fluchtet. Mit dieser Stirnfläche liegt die Führhülse gegen das Hufeisen an, so dass eine definierte Relativbewegung des Eingriffsglieds in Bezug auf die Führhülse erheblich erleichtert wird.

Eine exakte Verschiebung des Eingriffsglieds in Bezug auf die Führhülse ergibt sich, wenn der Außendurchmesser des Eingriffsglieds etwa dem Innendurchmesser der Führhülse entspricht.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagezange weisen die Führhülse an ihrem dem Eingriffsglied zugeordneten Endabschnitt und das Eingriffsglied jeweils eine sich in ihrer Axialrichtung erstreckende Auslassung auf, durch die hindurch sich ein aus dem Hufeisen vorstehender Teil des im Hufeisen fixierten Raststollens in die Führhülse bzw. in das Eingriffsglied hinein bewegt, wenn das Eingriffsglied mit dem Eingriffsabschnitt des Raststollens in Halteeingriff gebracht wird.

Um zu verhindern, dass der mit dem Eingriffsglied in Halteeingriff befindliche Raststollen aus dem Eingriffsglied bzw. der Führhülse hinaus bewegt wird, ist es vorteilhaft, wenn die Weite der führhülsenseitigen Auslassung in Umfangsrichtung der Führhülse kleiner ist als der Durchmesser eines zwischen der Eingriffsnut und einem im Hufeisen befindlichen Einrastabschnitt des Raststollens angeordneten eingriffsnutfreien Abschnitts des aus dem Hufeisen vorstehenden Teils des im Hufeisen befindlichen Raststollens ist. Hierdurch wird mit der Bewegung des Eingriffsglieds zum Inneren der Führhülse hin eine Fixierung des Raststollens innerhalb der Führhülse herbeigeführt, so dass ein Herausspringen des Raststollens bzw. eine Wegbewegung der Montagezange vom Raststollen während des Herausziehens des Raststollens aus dem Hufeisen ausgeschlossen ist.

Die Handhabe der Montagezange ist zweckmäßigerweise durch die Wandung der Führhülse hindurch mit dem in der Führhülse verschieblichen Eingriffsglied verbunden, wobei vorzugsweise eine Verschraubung als Verbindungsmittel gewählt wird. Hierdurch ist das Eingriffsglied in Umfangsrichtung der Führhülse definiert in letzterer angeordnet.

Wenn die Führhülse in ihrer Wandung ein sich in Axialrichtung erstreckendes Langloch aufweist, durch das hindurch die Handhabe mit dem Eingriffsglied verbunden ist, dessen Axialerstreckung dem Abstand zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung des Eingriffsglieds und dessen Weite dem Durchmesser der Handhabe entspricht, ist eine exakte Verschiebebewegung des Eingriffsglieds exakt in der Axialrichtung desselben bzw. der Führhülse und exakt zwischen dessen Anfangs- und dessen Endstellung möglich.

Die Handhabe ist vorteilhaft als sich in Radialrichtung der Führhülse erstreckender länglicher Stab ausgebildet, wobei dieser Stab in einfacher Weise durch Heranziehen der Finger an den Handteller in Axialrichtung der Führhülse in Richtung auf die Endstellung des Eingriffsglieds der Montagezange bewegbar ist.

Die Anbringung des Stabs am Eingriffsglied erfolgt in vorteilhafter und dauerhaft haltbarer Weise, wenn ein durch das Langloch in die Führhülse vorstehender Endabschnitt des Stabs zumindest teilweise als Gewindestift ausgebildet ist, der in eine Gewindebohrung des Eingriffsglieds eingeschraubt ist. Hierdurch ergibt sich ein einerseits dauerhafter und dennoch lösbarer Eingriff zwischen Handhabe bzw. Stab einerseits und Eingriffsglied andererseits.

Um ein Widerlager für die Bewegung der Handhabe zu schaffen, ist die Führhülse an ihrem dem Eingriffsglied abgewandten Endabschnitt zweckmäßigerweise mit einem Handgriff verbunden, der in Bezug auf die Führhülse fixiert ist und sich in einer zu der der Handhabe etwa parallelen Radialrichtung der Führhülse erstreckt. Durch einfaches Heranziehen der Handhabe an den in Bezug auf die Führhülse fixierten Handgriff kann das Eingriffsglied der Montagezange aus seiner Anfangs- in seine Endstellung verbracht werden, wobei hierzu lediglich die Finger die Handhabe umfassen und auf den Handgriff zubewegt werden müssen, der seinerseits vom Handteller umfasst ist.

Zur Erleichterung der manuellen Betätigung ist der Durchmesser des Handgriffs größer als der der Handhabe.

Um die Herstellung des Halteeingriffs zwischen dem Eingriffsglied der Montagezange einerseits und dem im Hufeisen befindlichen Raststollen andererseits zu erleichtern, ist das Eingriffsglied vorteilhaft mittels einer Feder in Richtung auf seine Anfangsstellung vorgespannt.

Die Feder ist zweckmäßigerweise als Druckfeder ausgebildet und liegt mit dem einen Ende gegen die seiner Ausnehmung abgewandte Stirnwand des Eingriffsglieds und mit dem anderen Ende gegen einen in der Führhülse ausgebildeten Anschlag an. Die Bewegung des Eingriffsglieds wird durch geeignete Halte- bzw. Anschlagelemente so begrenzt, dass es sich nicht über seine Anfangsstellung hinaus in die betreffende Axialrichtung der Führhülse bewegen kann.

Zur Realisierung einer exakteren Verschiebebewegung des Eingriffsglieds innerhalb der Führhülse ist es vorteilhaft, wenn das Eingriffsglied mittels eines von seiner federseitigen Stirnwand durch die Feder vorstehenden Verbindungsstabs mit einem Führglied verbunden ist, dessen Außendurchmesser etwa dem Innendurchmesser der Führhülse entspricht und das mit dem Eingriffsglied in der Führhülse verschieblich ist. Hierdurch kann dauerhaft eine exakte Verschiebebewegung des Eingriffsglieds in Axialrichtung der Führhülse realisiert werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagezange sind deren Bauteile aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagezange;

2 eine Explosionsdarstellung der in 1 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagezange;

3 eine Schnittdarstellung der in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Montagezange; und

4 eine Seitenansicht eines Raststollens, der mittels der erfindungsgemäßen Montagezange aus einem Hufeisen entnehmbar ist.

Eine in den 1 bis 3 in perspektivischer, Explosions- und Schnitt-Darstellung gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montagezange 1 dient dazu, einen in 4 dargestellten Raststollen 2, der in einem in den Figuren nicht dargestellten Hufeisen verrastbar ist, aus dem Hufeisen zu entnehmen.

Der in 4 im Prinzip dargestellte Raststollen 2 hat einen Einrastabschnitt 3, mit dem er innerhalb einer entsprechend in dem nicht dargestellten Hufeisen ausgebildeten Öffnung sitzt. Zur Fixierung des Einrastabschnitts 3 des Raststollens 2 am in den Figuren nicht dargestellten Hufeisen dienen Rastelemente 4, 5, die am Einrastabschnitt 3 ausgebildet und in geeigneter Weise am Hufeisen verrastbar sind.

Am aus dem in den Figuren nicht dargestellten Hufeisen vorstehenden Teil 6 des Raststollens 2 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel des Raststollens 2 ein Eingriffsabschnitt in Form einer umlaufenden Eingriffsnut 7 ausgebildet.

Die in den 1 bis 3 gezeigte Montagezange 1 hat ein Eingriffsglied 8, eine Führhülse 9, eine Handhabe 10, einen Handgriff 11 und ein Führglied 12.

Das Eingriffsglied 8 dient zur Herstellung eines Halteeingriffs mit dem vorstehend anhand von 4 erläuterten, im Hufeisen befindlichen Raststollen 2. Das Eingriffsglied 8 ist, wie insbesondere aus einer Zusammenschau der 2 und 3 hervorgeht, im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und hat einen Außendurchmesser, der etwa dem Innendurchmesser der Führhülse 9 entspricht, so dass das Eingriffsglied 8 innerhalb der Führhülse 9 in seiner bzw. in Axialrichtung 13 der Führhülse 9 hin und her verschieblich ist.

Die Hin- und Herverschieblichkeit des Eingriffsglieds 8 ist in weiter unten noch beschriebener Weise zwischen einer in 1 gezeigten Anfangsstellung, in der die Herstellung des Halteeingriffs zwischen dem Eingriffsglied 8 einerseits und dem Raststollen 2 andererseits möglich ist, und einer in den Figuren nicht gezeigten Endstellung, in der das Eingriffsglied 8 in Bezug auf die Führhülse 9 in in 1 einwärtiger bzw. rechter Richtung versetzt ist, beschränkt.

An seiner in 1 sichtbaren, äußeren Stirnwand 14 ist das Eingriffsglied 8 mit einer Ausnehmung 15 ausgestaltet, deren Weite so bemessen ist, dass ein Eingriff zwischen der eingriffsgliedseitigen Ausnehmung 15 und der raststollenseitigen Eingriffsnut 7 herstellbar ist. Die Herstellung des Eingriffs wird dadurch bewerkstelligt, dass die Montagezange 1 seitlich so in Bezug auf den Raststollen 2 bewegt wird, dass das Eingriffsglied 8 mit den die Ausnehmung 15 begrenzenden Abschnitten der Stirnwand 14 in die raststollenseitige Eingriffsnut 7 eingreift. Hierzu ist sowohl das Eingriffsglied 8 als auch die Führhülse 9 jeweils mit einer Auslassung 16 bzw. 17 ausgebildet, wobei die eingriffsgliedseitige Auslassung 16 an dem sich an die äußere Stirnwand 14 des Eingriffsglieds 8 anschließenden Abschnitt desselben und die führhülsenseitige Auslassung 17 am dem Eingriffsglied 8 zugeordneten Endabschnitt der Führhülse 9 ausgebildet sind. Die beiden Auslassungen 16, 17 fluchten in der in 1 dargestellten Anfangsstellung des Eingriffsglieds 8 etwa miteinander. Des weiteren fluchten bei der in den 1 bis 3 dargestellten Montagezange 1 in Anfangsstellung des Eingriffsglieds 8, dessen die Ausnehmung 15 ausbildende äußere Stirnwand 14 mit der entsprechenden Stirnfläche 18 der Führhülse 9. In der in 1 gezeigten Anfangsstellung des Eingriffsglieds 8 kann daher der aus dem Hufeisen vorstehende Teil 6 des Raststollens 2 durch die führhülsenseitige Auslassung 17 und die damit fluchtende eingriffsgliedseitige Auslassung 16 in den Innenraum der Führhülse 9 bzw. des Eingriffsglieds 8 eintreten.

Bei der in den 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform der Montagezange 1 ist die Weite der führhülsenseitigen Auslassung 17 so bemessen, dass sie geringer ist als der Durchmesser eines eingriffsnutfreien Abschnitts 19 des Raststollens 2 ist, wobei dieser eingriffsnutfreier Abschnitt 19 zwischen der Eingriffsnut 7 des Raststollens 2 und dessen im Hufeisen befindlichen Einrastabschnitt 3 angeordnet ist. Sobald dieser eingriffsnutfreie Abschnitt 19 des Raststollens 2 mittels Verstellbewegung des Eingriffsglieds 8 in den Innenraum der Führhülse 9 gezogen ist, kann der Raststollen 2 nicht mehr seitlich aus der Führhülse 9 austreten, da er von die Auslassung 17 begrenzenden Abschnitten der Wandung 20 der Führhülse 9 im Innenraum der Führhülse 9 gehalten wird.

Wenn nach Verschiebung des Eingriffsglieds 8 aus dessen in 1 gezeigten Anfangsstellung in dessen innerhalb der Führhülse 9 zurückgezogener Endstellung der Raststollen 2 aus dem in den Figuren nicht gezeigten Hufeisen entfernt ist, wird das Eingriffsglied 8 zurück in dessen Anfangsstellung bewegt, woraufhin der Raststollen 2 ohne weiteres aus dem Eingriffsglied 8 bzw. der Führhülse 9 entfernt werden kann, da der eingriffsnutfreie Abschnitt 19 nun wieder außerhalb des Eingriffsglieds 8 bzw. der Führhülse 9 der Montagezange 1 angeordnet ist.

Das Eingriffsglied 8 ist auf seiner der Ausnehmung 15 abgewandten inneren Stirnwand 21 in Anlage an eine Druckfeder 22, mittels der das Eingriffsglied 8 in Richtung auf dessen in 1 gezeigte Anfangsstellung vorgespannt ist. Die Druckfeder 22 ist an ihrem eingriffsgliedfernen Ende an Anschlagelementen 23, 24 gehaltert, die von der Innenfläche der Wandung 20 in den Innenraum der Führhülse 9 vorstehen und die in dem dem Eingriffsglied 8 abgewandten Endabschnitt 25 der Führhülse 9 angeordnet sind. Von der inneren Stirnwand 21 des Eingriffsglieds 8 steht ein Verbindungsstab 26 durch die Druckfeder 22 vor, der an seinem eingriffsgliedfernen Endabschnitt mit dem Führglied 12 verbunden ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Verbindungsstab 26 und dem Führglied 12 eine Schraubverbindung vorgesehen. Der Außendurchmesser des Führglieds 12 entspricht in etwa dem Innendurchmesser der Führhülse 9, so dass die korrekte Verschiebebewegung des Eingriffsglieds 8 in Axialrichtung 13 desselben bzw. der Führhülse 9 unterstützt wird.

Zur Betätigung des Eingriffsglieds 8 gegen die Kraft der Druckfeder 22 ist die Handhabe 10 vorgesehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Montagezange 1 ist die Handhabe als länglicher Stab 10 ausgestaltet, wobei in der Wandung 20 der Führhülse 9 ein sich in Axialrichtung der Führhülse 9 erstreckendes Langloch 27 vorgesehen ist, dessen zur Axialrichtung der Führhülse 9 parallele Erstreckung etwa dem Hub des Eingriffsglieds 8 zwischen dessen Anfangs- und dessen Endstellung entspricht, und dessen zur Axialrichtung 13 senkrechte Erstreckung etwa dem Durchmesser des die Handhabe bildenden Stabs 10 entspricht, so dass der Stab 10 mittels des Langlochs 27 geführt ist.

An seinem in die Führhülse 9 vorstehenden Endabschnitt ist der Stab 10 als Gewindestift 28 ausgestaltet und – im dargestellten Ausführungsbeispiel der Montagezange 1 – in eine Gewindebohrung 29, die im Eingriffsglied 8 ausgestaltet ist, eingeschraubt. Durch den Stab 10 ist somit das Eingriffsglied 8 in Umfangsrichtung der Führhülse 9 definiert angeordnet.

Der Handgriff 11 ist in einer zu der des Stabes 10 parallelen Radialrichtung am eingriffsgliedfernen Endabschnitt 25 der Führhülse 9 befestigt. Der Handgriff 11 weist aus Handhabungsgründen einen wesentlich größeren Durchmesser auf als die Handhabe 10. Die Handhabe bzw. der Stab 10 ist mittels der Finger gegen die Kraft der Druckfeder 22 an den Handgriff 11, der vom Handteller umfasst ist, annäherbar. Bei dieser Annäherung der Handhabe bzw. des Stabs 10 wird das Eingriffsglied 8 der Montagezange aus seiner in 1 gezeigten Anfangsstellung in seine in die Führhülse 9 zurückgezogene Endstellung verbracht, wobei bei dieser Bewegung der in 4 gezeigte Raststollen 2 aus dem Hufeisen gegen die Kraft der Verrastung entfernt wird. Sobald die Handhabe bzw. der Stab 10 losgelassen wird, gerät das Eingriffsglied 8 zurück in dessen in 1 gezeigte Anfangsstellung, in der der Raststollen 2 – wie vorstehend bereits beschrieben – aus der Führhülse 9 bzw. dem Eingriffsglied 8 entnommen werden kann.


Anspruch[de]
  1. Montagezange zur Entnahme von mit einem Eingriffsabschnitt (7) versehenen Raststollen (2) aus Hufeisen, gekennzeichnet durch ein Eingriffsglied (8), das mit dem Eingriffsabschnitt (7) des Raststollens (2) in Eingriff bringbar ist, eine Führhülse (9), und eine Handhabe (10), die mit dem Eingriffsglied (8) verbunden und mittels der das Eingriffsglied (8) in der bzw. in Bezug auf die Führhülse (9) in deren Axialrichtung (13) bewegbar ist.
  2. Montagezange nach Anspruch 1, deren Eingriffsglied (8) eine Ausnehmung (15) aufweist, die mit einer den Eingriffsabschnitt des Raststollens (2) ausbildenden Eingriffsnut (7) in Halteeingriff bringbar ist.
  3. Montagezange nach Anspruch 1 oder 2, deren Eingriffsglied (8) mittels der Handhabe (10) aus seiner Anfangsstellung, in der es mit dem Eingriffsabschnitt (7) des im Hufeisen befindlichen Raststollens (2) in Halteeingriff bringbar ist, in seine Endstellung verstellbar ist, in der der Raststollen (2) aus dem Hufeisen herausgezogen ist.
  4. Montagezange nach Anspruch 2 oder 3, deren Eingriffsglied (8) mit seiner die Ausnehmung (15) ausbildenden Stirnwand (14) in seiner Anfangsstellung etwa mit der einen Stirnfläche (18) der Führhülse (9) fluchtet.
  5. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Außendurchmesser des Eingriffsglieds (8) etwa dem Innendurchmesser der Führhülse (9) entspricht.
  6. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Führhülse (9) an ihrem dem Eingriffsglied (8) zugeordneten Endabschnitt und das Eingriffsglied (8) jeweils eine sich in ihrer Axialrichtung (13) erstreckende Auslassung (17, 16) aufweisen, durch die hindurch sich ein aus dem Hufeisen vorstehender Teil (6) des im Hufeisen fixierten Raststollens (2) in die Führhülse (9) bzw. in das Eingriffsglied (8) hinein bewegt, wenn das Eingriffsglied (8) mit dem Eingriffsabschnitt (7) des Raststollens (2) in Halteeingriff gebracht wird.
  7. Montagezange nach Anspruch 6, bei der die Weite der führhülsenseitigen Auslassung (17) in Umfangsrichtung der Führhülse (9) kleiner ist als der Durchmesser eines zwischen der Eingriffsnut (7) und einem im Hufeisen befindlichen Einrastabschnitt (3) des Raststollens (2) angeordneten eingriffsnutfreien Abschnitt (19) des aus dem Hufeisen vorstehenden Teils (6) des im Hufeisen befindlichen Raststollens (2).
  8. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 7, deren Handhabe (10) durch die Wandung (20) der Führhülse (9) hindurch mit dem in der Führhülse (9) verschieblichen Eingriffsglied (8) verbunden, vorzugsweise verschraubt, ist.
  9. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 8, deren Führhülse (9) in ihrer Wandung (20) ein sich in Axialrichtung (13) erstreckendes Langloch (27) aufweist, durch das hindurch die Handhabe (10) mit dem Eingriffsglied (8) verbunden ist, dessen Axialerstreckung dem Abstand zwischen der Anfangsstellung und der Endstellung des Eingriffsglieds (8) und dessen Weite dem Durchmesser der Handhabe (10) entspricht.
  10. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die Handhabe (10) als sich in Radialrichtung der Führhülse (9) erstreckender länglicher Stab (10) ausgebildet ist.
  11. Montagezange nach Anspruch 10, bei der ein durch das Langloch (27) in die Führhülse (9) vorstehender Endabschnitt des Stabs (10) zumindest teilweise als Gewindestift (28) ausgebildet ist, der in eine Gewindebohrung (29) des Eingriffsglieds (8) eingeschraubt ist.
  12. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der die Führhülse (9) an ihrem dem Eingriffsglied (8) abgewandten Endabschnitt (25) mit einem Handgriff (11) verbunden ist, der in Bezug auf die Führhülse (9) fixiert ist und sich in einer zu der der Handhabe (10) etwa parallelen Radialrichtung der Führhülse (9) erstreckt.
  13. Montagezange nach Anspruch 12, bei der der Durchmesser des Handgriffs (11) größer als der der Handhabe (10) ist.
  14. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 13, deren Eingriffsglied (8) mittels einer Feder (22) in Richtung auf seine Anfangsstellung vorgespannt ist.
  15. Montagezange nach Anspruch 14, bei der die Feder als Druckfeder (22) ausgebildet ist und mit dem einen Ende gegen die seiner Ausnehmung (15) abgewandte Stirnwand (21) des Eingriffsglieds (8) und mit dem anderen Ende gegen einen in der Führhülse (9) ausgebildeten Anschlag (23, 24) anliegt.
  16. Montagezange nach Anspruch 14 oder 15, bei der das Eingriffsglied (8) mittels eines von seiner federseitigen Stirnwand (21) durch die Feder (22) vorstehenden Verbindungsstabs (26) mit einem Führglied (12) verbunden ist, dessen Außendurchmesser etwa dem Innendurchmesser der Führhülse (9) entspricht und das mit dem Eingriffsglied (8) in der Führhülse (9) verschieblich ist.
  17. Montagezange nach einem der Ansprüche 1 bis 16, die aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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