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Dokumentenidentifikation DE60115662T2 17.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001307789
Titel VORRICHTUNG ZUM LADEN VON DATEN IN EIN TRAGBARES GERÄT
Anmelder Asulab S.A., Marin, CH
Erfinder GUEISSAZ, François, CH-2075 Wavre, CH;
PIGUET, Dominique, CH-1012 Lausanne, CH
Vertreter Sparing · Röhl · Henseler, 40237 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60115662
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 10.07.2001
EP-Aktenzeichen 019693589
WO-Anmeldetag 10.07.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/07906
WO-Veröffentlichungsnummer 2002010865
WO-Veröffentlichungsdatum 07.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 07.05.2003
EP date of grant 07.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.08.2006
IPC-Hauptklasse G04G 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G04C 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eingeben von Daten in ein tragbares Objekt, insbesondere eine Uhr, wobei die Vorrichtung einen Bedienungsknopf, in dessen Innerem ein Permanentmagnet untergebracht ist, und einen Magnetaufnehmer, der im Inneren des Objekts angeordnet ist, umfasst, wobei der Aufnehmer elektrische Signale liefern kann, die Verlagerungen des Magneten in mindestens einer Richtung für die Eingabe von Daten darstellen.

Die in das Objekt einzugebenden Daten betreffen sowohl Befehle zum Stellen der Uhrzeit im Fall einer analogen oder digitalen Uhr, bei der die Verlagerungen des Magneten durch den analogen Magnetaufnehmer gemessen werden, damit er analoge elektrische Signale liefert, die beispielsweise die gewünschte Geschwindigkeit zum Stellen der Uhrzeit darstellen, als auch den Befehl zum Lesen oder Eingeben von Nachrichten oder für Berechnungen oder Spielbefehlen oder Befehlen zur Programmierung verschiedener Funktionen.

In mehreren täglichen Aktivitätsbereichen hat sich die Verwendung von tragbaren Objekten mit kleinen Abmessungen, die mit elektronischen Modulen ausgestattet sind, die verschiedene Funktionen erfüllen, ausgebreitet. Um die Funktionen des Objekts verwenden zu können, sind Bedienungseinrichtungen oder -knöpfe für die Eingabe von Daten oder zum Lesen von Informationen am Gehäuse oder an der Struktur des Objekts angeordnet. Diese Objekte sind beispielsweise tragbare Telephone, elektronische Verzeichnisse, Rechner oder hauptsächlich Armbanduhren, die häufig mit Vorrichtungen zur Eingabe von Daten verschiedener Arten verwendet werden.

Zur Erläuterung einer Bedienungseinrichtung zur Eingabe von Daten in ein tragbares Objekt kann das Dokument US 5 841 849, das eine persönliche Telekommunikationsvorrichtung beschreibt, angeführt werden. Die Einrichtung liegt in Form einer Kugel vor, die drehbar in einem Aufnahmesitz mit komplementärer Form des Gehäuses des Telephons angebracht ist. Die Drehungen der Kugel werden für den Vorschub eines Cursors auf einem der zwei Bildschirme in einer Position einer auszuwählenden Funktion erfasst. Sobald der Cursor positioniert ist, bestätigt ein Druck auf die Kugel die Auswahl. In Anbetracht des mechanischen Kontakts zwischen der Kugel und Teilen des Aufnahmesitzes, die die elektrischen Signale zu Verarbeitungsmitteln übertragen, ist ein Verschleiß unvermeidlich. Außerdem garantiert diese Anordnung der Kugel in ihrem Aufnahmesitz keinen dichten Schutz der elektrischen Elemente, die mit der Kugel zusammenwirken.

Im Fall einer Armbanduhr wurden Bedienungseinrichtungen wie Hebel bereits vorgeschlagen, um Befehle eines elektronischen Spiels, das in die Uhr integriert ist, in mindestens zwei Richtungen zu betätigen. Insbesondere kann das Dokument US 4 395 134 angeführt werden, das eine derartige Armbanduhr mit Digitalanzeige beschreibt, die eine Vorrichtung zur Eingabe von Daten mit einem Bedienungshebel (Joystick) umfasst, der hauptsächlich so verwendet wird, dass er als Spielgriff dient.

Nachdem der Bedienungshebel aus einem Aufbewahrungsaufnahmesitz im Armband entnommen wurde, wird sein Ende in demontierbarer Weise in einer elastischen Masse befestigt, deren untere Ränder an einer Oberfläche eines Trägers gehalten werden, was einen Hohlraum zwischen dem Träger und einer unteren Wand der elastischen Masse erzeugt. Ein Metallstück ist an der unteren Wand befestigt, um eine Metallbrücke (Kurzschluss) zwischen Metallbereichen, die auf einer gedruckten Schaltung angeordnet sind, herzustellen, um Verlagerungen in zwei Richtungen (X, Y) zu erfassen, wenn der Hebel betätigt wird.

Die durch diese Art von Hebel eingegebene Information wird durch einen Kurzschluss von Metalleiterbahnen realisiert, d. h. alles oder nichts, was es nicht ermöglicht, eine deutliche Messung vom analogen Typ in Abhängigkeit von den Verlagerungen des Hebels in der einen oder anderen der zwei Richtungen auszuführen, wie es bei einem Hall-Effekt-Aufnehmer der Fall wäre, der die Verlagerungen eines PermanentMagneten misst. Außerdem werden die Metallbereiche nicht in dichter Weise vor der äußeren Umgebung bewahrt.

Es kann auch das Dokument EP 0 660 258 angeführt werden, das eine Zeigevorrichtung beschreibt, um eine Bewegung und eine Auswahl von Daten oder von Menüs, die auf einem Computerbildschirm oder einem Bildschirm einer Armbanduhr erscheinen, zu betätigen. Dazu umfasst die Vorrichtung einen elastischen Knopf, von welchem eine untere Oberfläche an einer äußeren Wand eines tragbaren Objekts wie einer Armbanduhr befestigt ist. Vier Druckaufnehmer sind an der unteren Oberfläche des Knopfs verteilt, um mit der Außenwand des tragbaren Objekts in Kontakt zu kommen. Diese vier Aufnehmer sind durch die Außenwand des tragbaren Objekts hindurch mit elektronischen Datenverarbeitungsmitteln, die im tragbaren Objekt angeordnet sind, elektrisch verbunden. Elektrische Signale werden von jedem Aufnehmer zu den elektronischen Mitteln in Abhängigkeit von der durch einen Finger eines Benutzers auf den Knopf aufgebrachten Kraft und der Neigung des Knopfs übertragen.

Ein Nachteil einer derartigen Zeigevorrichtung besteht darin, dass sie in Anbetracht dessen, dass die äußeren Aufnehmer mit den elektronischen Mitteln verbunden werden müssen, die im Gehäuse der Uhr untergebracht sind, schwierig zu realisieren und insbesondere am Gehäuse einer Armbanduhr anzuordnen ist. Außerdem ist es erforderlich, den Knopf mit vier Aufnehmern zu versehen, um für die durchzuführenden Operationen alle Verlagerungen des Knopfs berechnen zu können, was auch ein Nachteil ist.

Für andere Anwendungen als Zeitmessungen wurden Vorrichtungen zur Eingabe von Daten, die Hall-Effekt-Magnetaufnehmer und Magnete kombinieren, insbesondere auf dem Gebiet der Computer offenbart. Das Dokument JP 8-152961 A beschreibt ein Beispiel einer derartigen Vorrichtung zur Eingabe von Daten mit Hilfe eines Bedienungsknopfs einer Computertastatur. Ein einziger Magnet ist im Inneren des Knopfs in zwei Teilen, die sich ineinanderfügen, untergebracht. Der untere Teil des Knopfs umfasst einen Hohlraum, der auf einer komplementären Form einer Struktur ruht, die einen analogen Hall-Effekt-Magnetaufnehmer zum Messen der Verlagerungen des Magneten in zwei Richtungen (X, Y) trägt. Ein zweiter Magnet ist unter der Struktur des Aufnehmers angeordnet, um eine bessere Erfassung der Änderungen des Magnetfeldes in den Messbereichen des Aufnehmers sicherzustellen.

Dagegen ist keine Vorkehrung getroffen, um den Hall-Effekt-Aufnehmer von einer Umgebung in dichter Weise zu isolieren, die vor den Elementen wie Wasser oder den aggressiven chemischen Produkten nicht geschützt ist, da der Knopf nur auf dem Gebiet der Computer verwendet wird, die gewöhnlich an Orten stehen, die vor derartigen schädlichen Elementen bewahrt sind. Außerdem steht der untere Teil des Knopfs direkt mit der den Aufnehmer tragenden Struktur in mechanischem Kontakt, was einen Verschleiß erzeugen kann.

Ein weiteres Beispiel einer ähnlichen Ausführung eines Bedienungsknopfs für die Eingabe von Daten kann auch in Bezug auf das Dokument US 5 714 980 angeführt werden. Die den Bedienungsknopf bildende Baugruppe umfasst mehrere Magnete, die an einer Fläche einer Scheibe des Bedienungsknopfs gegenüber einer äquivalenten Anzahl von Messbereichen eines analogen Hall-Effekt-Magnetaufnehmers angeordnet sind, der an einem Boden eines Gehäuses angeordnet ist, um die Verlagerungen der Magnete in zwei Richtungen (X, Y) zu messen. Elastische Elemente verbinden die Scheibe des Knopfs mit dem oberen Teil des Gehäuses, um den Knopf in der Ruhestellung in einer zentrierten Position zu halten.

Wie vorher beschrieben, wurde keine Vorkehrung getroffen, um die Magnetaufnehmer vor dem Einfluss der Umgebung zu bewahren, in Anbetracht der Tatsache, dass der Knopf auf dem Datenverarbeitungsgebiet verwendet wird, das vor äußeren aggressiven Bedingungen geschützt ist.

Eine Art und Weise zur Verwendung der Erfassung in den zwei Richtungen, um eine Orientierung des Bedienungsknopfs zu definieren, ist im Dokument JP 10-20999 A gezeigt. Der Bedienungsknopf umfasst Hall-Effekt-Aufnehmerelemente auf einem Träger und einen von den Elementen entfernten und diesen gegenüberliegenden Magnet. Der Magnet ist in eine Feder eingesetzt, die sich an einer Oberfläche des Trägers abstützt, ohne zu ermöglichen, die Aufnehmerelemente zu schützen.

Ein Ziel, das die Aufgabe der Erfindung zu erreichen beabsichtigt, besteht aus einer Vorrichtung zum Eingeben von Daten, die die Kombination eines Magneten und eines Magnetaufnehmers, beispielsweise eines Hall-Effekt-Magnetaufnehmers, für die Erfassung der Verlagerungen des Magneten verwendet, um die Nachteile der vorstehend angeführten Vorrichtungen des Standes der Technik zu beseitigen.

Dieses Ziel sowie weitere werden durch die Vorrichtung zum Eingeben von Daten in ein tragbares Objekt, insbesondere in eine Uhr, gemäß Anspruch 1 oder 2 erreicht.

Ein Vorteil der Vorrichtung zum Eingeben von Daten in ein tragbares Objekt besteht aus der Kombination eines PermanentMagneten mit einem Magnetaufnehmer, beispielsweise einem Hall-Effekt-Magnetaufnehmer, der durch eine Wand getrennt ist, die die Dichtheit des tragbaren Objekts ohne Eindringen von schädlichen Elementen der Umgebung, in der das Objekt angeordnet ist, durch die Wand hindurch bewahrt. Die Modifikation der Orientierung des Magnetfeldes durch Bewegen des Knopfs, der den Magnet umfasst, kann durch den Aufnehmer durch die nicht magnetische Wand des Objekts hindurch leicht aufgenommen werden.

Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht in der Verwendung eines monolithischen Magnetaufnehmers, beispielsweise eines Hall-Effekt-Magnetaufnehmers, der gegenüber dem Permanentmagnet und von diesem entfernt liegt, welcher vollständig in eine elastische Masse eingeschlossen ist. Der Aufnehmer kann kontaktlos sein oder mit der nicht magnetischen Wand in Kontakt stehen.

Der Aufnehmer ist auf einer gedruckten Schaltung befestigt, die auch die elektronischen Blöcke oder Mittel zur Verarbeitung der vom Aufnehmer gelieferten elektrischen Signale aufnimmt. Da die Messung der Verlagerungen des Bedienungsknopfs durch ein Magnetfeld erfolgt, das durch die nicht magnetische Wand verläuft, muss die den Aufnehmer tragende gedruckte Schaltung nicht mit der Wand, die den Bedienungsknopf trägt, in direktem Kontakt stehen.

Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung besteht aus dem Vorsehen eines Aufnahmesitzes an der nicht magnetischen Wand, die eine Metallwand sein kann, um die elastische Masse, die den Permanentmagnet umschließt, unterbringen zu können, um die Montage des Bedienungsknopfs bei der Herstellung des Objekts zu erleichtern. Dieser Aufnahmesitz dient auch zum Sicherstellen eines besseren seitlichen Halts des Bedienungsknopfs, der insbesondere in zwei Richtungen verlagert werden kann.

Wenn der Aufnahmesitz beispielsweise mit einer komplementären Form zur Masse nicht an der Wand hergestellt ist, ist es natürlich erforderlich, ein Bezugssystem an der Wand vorzusehen, um die Masse ohne Schwierigkeit genau befestigen zu können, oder bei der Herstellung des Objekts ein Montagewerkzeug für den Knopf zu verwenden, das die Position des Aufnehmers im Inneren des Objekts berücksichtigt, um ihn genau an der Außenwand anzuordnen.

Bei der Anordnung des Bedienungsknopfs und des Magnetaufnehmers kann in Erwägung gezogen werden, Verlagerungen entlang einer, zwei oder drei Achsen in Abhängigkeit von den gewünschten Bedürfnissen für die Herstellung des tragbaren Objekts zu messen. Eine Messung entlang zwei Richtungen mit einem einzigen Aufnehmer ist jedoch bevorzugt, um eine Verlagerung eines Cursors auf dem Anzeigebildschirm mit demselben Bedienungsknopf betätigen zu können oder um von einer Tabelle von Funktionen zu einer anderen Tabelle von Funktionen überzugehen.

Die Ziele, Vorteile und Merkmale der Vorrichtung, die Gegenstand der Erfindung ist, zeigen sich besser in der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen, die nur als Beispiel gegeben werden und durch die Zeichnungen dargestellt werden, in denen:

1 eine Draufsicht auf das Objekt in Form einer Armbanduhr mit einem Bedienungsknopf und zwei Bestätigungsknöpfen der Vorrichtung zum Eingeben von Daten gemäß der Erfindung darstellt,

2a und 2b einen vertikalen teilweisen Schnitt entlang der Linie A-A von 1 von zwei Ausführungsformen des Bedienungsknopfs und des Magnetaufnehmers der Vorrichtung zum Eingeben von Daten darstellen,

3 ein synoptisches Diagramm der elektronischen Blöcke zur Verarbeitung der Signale, die vom Aufnehmer der erfindungsgemäßen Vorrichtung geliefert werden, darstellt,

4 zwei Diagramme des Magnetfeldes, das vom Magnet erzeugt wird und durch den Aufnehmer gemessen wird, in den Richtungen X, Y und Z der Verlagerung des Magneten darstellt,

5 zwei Diagramme der Geschwindigkeit des Cursors auf dem Anzeigebildschirm in Abhängigkeit von der Position des Bedienungsknopfs entlang X und Y darstellt,

6 die Weise zum Auswählen der Menüs und der Elemente von jedem Menü, die auf dem Anzeigebildschirm des Objekts erscheinen, indem die Verlagerungen entlang der X-Achse und entlang der Y-Achse des Bedienungsknopfs berücksichtigt wird, darstellt, und

7 eine Variante der Auswahl von 5 darstellt, in der Tabellen von Menüs ausgewählt werden, indem die Verlagerungen des Bedienungsknopfs entlang der X-Achse und entlang der Y-Achse berücksichtigt wird.

In der folgenden Beschreibung werden die Ausführungsformen der Vorrichtung zum Eingeben von Daten vorzugsweise nur mit Bezug auf die Ausführung einer Armbanduhr des analogen oder digitalen Typs erläutert, aber es ist klar, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung an anderen tragbaren Objekten mit elektronischen Modulen angebracht werden kann, wie beispielsweise einem Telephon, einem Rechner oder einem elektronischen Verzeichnis. Außerdem werden alle Elemente, die dem Fachmann bekannt sind und die die verschiedenen Teile der Uhr bilden, nicht im Einzelnen beschrieben. Es wird nur auf die für die Ausarbeitung von bevorzugten Ausführungsformen der Uhr erforderlichen Elemente Bezug genommen.

In 1 ist ein Teil einer Armbanduhr 10 des analogen Typs dargestellt. Diese Uhr umfasst ein Zifferblatt oder einen Anzeigebildschirm 11, der in Form einer Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung hergestellt ist, um insbesondere Informationen oder verschiedene auszuwählende Menüs 13 anzeigen zu können, Zeiger 12 zur Anzeige der Uhrzeit, elektronische Blöcke, die im Inneren des Gehäuses untergebracht sind, insbesondere für die Steuerung der elektrischen Signale, die von der Vorrichtung zum Eingeben von Daten stammen, einen Bedienungsknopf 1 mit einem Permanentmagnet, der an einer nicht magnetischen Wand des Gehäuses 5 angeordnet ist, um ein Magnetfeld zu einem Magnetaufnehmer, beispielsweise einem Hall-Effekt-Magnetaufnehmer, zu übertragen, welcher im Inneren des Gehäuses untergebracht ist, und Knöpfe 9 zur Auswahl oder zur Bestätigung von eingegebenen Daten.

Das Gehäuse 5 der Uhr umschließt alle elektronischen Blöcke oder Mittel in dichter Weise, darunter den Magnetaufnehmer, beispielsweise Hall-Eftekt-Magnetaufnehmer, zum Liefern auch von Uhrzeitfunktionen sowie der verschiedenen Menüs oder Nachrichten, die auf dem Anzeigebildschirm 11 erscheinen sollen. Das Gehäuse insgesamt oder zumindest eine Wand in der Nähe des Bedienungsknopfs 1 muss aus einem nicht magnetischen Material hergestellt sein, um zu ermöglichen, dass das Magnetfeld, das vom Permanentmagnet des Bedienungsknopfs erzeugt wird, ohne Störung durch die Wand 5 hindurchtritt, damit der Aufnehmer die Verlagerungen des Magneten erfasst.

Der Bedienungsknopf 1 mit Permanentmagnet, der das Hauptelement der Vorrichtung zum Eingeben von Daten bildet, kann durch den Finger eines Benutzers vorzugsweise entlang zwei Richtungen X und Y betätigt werden, damit der Magnetaufnehmer, beispielsweise Hall-Effekt-Magnetaufnehmer, der in 1 nicht sichtbar ist und hermetisch im Gehäuse der Uhr untergebracht ist, die Änderungen des Magnetfeldes aufgrund der dem Magnet auferlegten Bewegungen misst. Die analoge Information bezüglich der Werte des Magnetfeldes entlang X und Y, die vom Aufnehmer erfasst wird, wird durch einen Analog/Digital-Umsetzer zu einem Mikrocontroller übertragen, der die empfangenen Signale leitet und die auf dem Anzeigebildschirm 11 anzuzeigenden Daten sendet.

Die Vorrichtung zum Eingeben von Daten, die Gegenstand der Erfindung ist, umfasst außerdem den Aufnehmer, den Umsetzer und den Mikrocontroller, aber ist in dieser 1 nur durch den Bedienungsknopf 1, der an einer nicht magnetischen Wand 5 des Gehäuses angeordnet ist, und durch die Auswahlknöpfe 9 dargestellt.

Die Knöpfe 9 können verwendet werden, um Daten zu bestätigen, die mit dem Bedienungsknopf 1 ausgewählt werden, um bestätigte Daten zu löschen oder um in ein Auswahlmenü zurückzukehren. Die Auswahlknöpfe 9 können natürlich zum Ausführen anderer Operationen nach Kenntnis eines Fachmanns für die Herstellung einer Multifunktionsuhr dienen.

In Anbetracht der Verwendung der Auswahlknöpfe zum Liefern beispielsweise eines Befehls zur Bestätigung, zur Rückkehr oder zum Löschen können sie einfach in Form von Druckschaltern ausgeführt sein, die einen Stab mit dichtem Durchgang verwenden, die üblicherweise im Ohrenbau verwendet werden. Eine Ausführung in Form eines Bedienungsknopfs in Kombination mit einem anderen Magnetaufnehmer, der vom Magnet des Knopfs entfernt ist und diesem gegenüberliegt, kann jedoch in Erwägung gezogen werden.

Wie beispielsweise in 1 zu bemerken ist, sind die Auswahlknöpfe 9, wenn die Uhr am Handgelenk getragen wird, am Gehäuse auf der Seite der Angabe 12 h angeordnet, damit sie beispielsweise durch den Zeigefinger des Benutzers gedrückt werden können, während der Bedienungsknopf 1 am Gehäuse auf der entgegengesetzten Seite des Zifferblatts angeordnet ist, um der Bequemlichkeit halber durch den Daumen des Benutzers betätigt werden zu können. Jede andere Position der Knöpfe am Gehäuse ist bezüglich anderer ergonomischer Kriterien auch in Erwägung zu ziehen.

In einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung zum Eingeben von Daten, die in den Fig. nicht sichtbar ist, können die Auswahlknöpfe weggelassen werden. In diesem Fall muss der Magnetaufnehmer in der Lage sein, Änderungen des Magnetfeldes des Magneten des Bedienungsknopfs entlang drei Achsen X, Y und Z zu messen. Die Werte des Magnetfeldes entlang der Achsen X und Y ermöglichen es, die einzugebenden Daten auszuwählen, indem von einem angezeigten Menü oder einer angezeigten Tabelle von Funktionen zu einem/einer anderen übergegangen wird, während der Wert des Magnetfeldes entlang der Z-Achse ermöglicht, die gewählten Daten zu bestätigen und/oder zu speichern. Wie später genauer mit Bezug auf 2 bis 7 erläutert wird, werfen jedoch die Positionierung an den einzugebenden Daten und das Aufzeichnen dieser Daten, das mit demselben Bedienungsknopf und dem Magnetaufnehmer, der entlang den drei Achsen misst, durchgeführt wird, gewisse Probleme auf, insbesondere im Moment des Drückens des Bedienungsknopfs entlang der Z-Achse, um die gewählten Daten zu bestätigen. Deshalb kann es bevorzugt sein, gemäß der Art der Verlagerung des Cursors den Magnetaufnehmer zum Messen entweder in zwei Richtungen X und Y oder in einer einzigen Richtung Z zu verwenden, wenn es erwünscht ist, den auf den Knopf ausgeübten Druck zu messen, um Werte des Magnetfeldes zu liefern, die vom Druck abhängen.

Die Möglichkeit, den Magnetaufnehmer zu verwenden, um den auf den Knopf entlang der Z-Achse ausgeübten Druck zu messen, ermöglicht beispielsweise bei einer Einstellung der Uhrzeit einer Armbanduhr, die Geschwindigkeit der Verlagerung der Zeiger oder der Bewegung der Ziffern zu ändern, indem mehr oder weniger stark auf den Knopf gedrückt wird.

Die Probleme der Positionierung auf drei Achsen können jedoch gelöst werden, indem den Achsen X und Y eine nicht lineare kinetische Funktion zugewiesen wird. 5 stellt zwei Diagramme der Geschwindigkeit des Cursors auf dem Anzeigebildschirm in Abhängigkeit von der Verlagerung in der Richtung X oder Y dar. Diese Art von Funktion, die in 5 dargestellt ist, ermöglicht eine genaue Steuerung der Verlagerungsgeschwindigkeit des Cursors und besitzt den großen Vorteil, dass sie ein dauerhaftes Halten der ausgewählten Position bietet, indem einfach der Knopf losgelassen wird, der sich dann in seiner Ruhestellung befindet, welche einer Geschwindigkeit des Cursors von Null entspricht. Sobald die gewünschte Position erreicht ist, ist es möglich, einen kurzen vertikalen Druck entlang der Z-Achse aufzubringen, um die ausgewählte Position zu bestätigen. Die Nicht-Linearität der Geschwindigkeitssteuerung ermöglicht einerseits eine genaue Positionierung des Cursors in X und Y und vermeidet andererseits eine ungewollte Verlagerung von diesem bei der Bestätigung durch Druck in Z.

2a stellt in schematischer Weise einen Schnitt des Bedienungsknopfs 1 und des Magnetaufnehmers, der vorteilhafterweise aus einem halbleitenden Material hergestellt ist (beispielsweise Hall-Effekt-Aufnehmer), entlang der Linie A-A von 1 dar. Der Bedienungsknopf 1 besteht aus einer elastischen Masse 2, beispielsweise aus einem kautschukartigen Material, die einen Permanentmagnet 3 vollständig einschließt, der aus Samarium-Kobalt (Sm-Co) oder aus Eisen-Neodym-Bor (Fe-Nd-Bo) bestehen kann. Der untere Teil dieses Knopfs 1 mit zylindrischer Form ist vorzugsweise in einem Blindaufnahmesitz 7 mit komplementärer Form untergebracht, welcher in einer nicht magnetischen Wand 5 des Gehäuses der Uhr auf der Außenseite ausgebildet ist. Der obere Teil des Knopfs mit Kuppelform steht aus dem Aufnahmesitz hervor, um von einem Finger eines Benutzers leicht betätigt werden zu können.

Es kann in Erwägung gezogen werden, die untere Oberfläche mit eventuell der seitlichen Oberfläche des unteren Teils der elastischen Masse 2 des Knopfs im Aufnahmesitz 7 durch jegliches Mittel nach Kenntnis eines Fachmanns, insbesondere durch Kleben, zu befestigen. Dieser Aufnahmesitz ermöglicht es, einen besseren Halt des Bedienungsknopfs bei der Betätigung in den Richtungen X und Y sicherzustellen und eventuell die Bewegungen des Magneten in der einen oder anderen dieser Richtungen zu begrenzen.

In einer Ausführungsvariante, die in 2b dargestellt ist, hat die elastische Masse 2 des Bedienungsknopfs 1 eine Form einer Halbkugel oder einer sphärischen Kapsel, deren unterer Teil bei der Montage in einen Aufnahmesitz mit einer kegelstumpfförmigen Form eingedrückt wird, dessen Öffnungsdurchmesser kleiner ist als die Basis des unteren Teils der Masse, oder mit einer komplementären Form zum unteren Teil der Masse, die in 2b nicht dargestellt ist. In diesem Fall wird der Bedarf vermieden, die untere Oberfläche des Knopfs an den Boden des Aufnahmesitzes für seinen Halt kleben zu müssen, aber dagegen kann die Herstellung eines derartigen Aufnahmesitzes bestimmte Schwierigkeiten bei der maschinellen Bearbeitung verursachen.

Es ist klar, dass andere Formen der elastischen Masse und des Aufnahmesitzes entworfen werden können, um dieselben Funktionen zu erfüllen, beispielsweise kann der Bedienungsknopf eine pyramidenförmige oder kegelstumpfförmige Form haben, die in einem Aufnahmesitz mit komplementärer Form angeordnet ist. Der obere Teil des Knopfs kann sich auch auf der Höhe der äußeren Oberfläche der Wand befinden, während die Möglichkeit belassen wird, dass er von einem Finger eines Benutzers leicht betätigt wird.

Es kann auch in Erwägung gezogen werden, den Bedienungsknopf an der nicht magnetischen Wand zu befestigen, ohne ihn in einen Aufnahmesitz einzusetzen. Dazu muss entweder ein Bezugssystem zur Positionierung an der Wand bei der Montage des Knopfs vorgesehen werden, damit er genau gegenüber dem Aufnehmer und von diesem entfernt angeordnet wird, oder ein Positionierungswerkzeug, das die Position des Aufnehmers berücksichtigt, muss verwendet werden, um den Knopf bei der Montage an der Wand anzuordnen.

Der Permanentmagnet besitzt eine Magnetisierungsachse, die zur nicht magnetischen Wand und zum Magnetaufnehmer senkrecht ist. Die Orientierung und der Wert des Magnetfeldes in der Ebene des Aufnehmers sind parallel und ungefähr linear proportional zur radialen Verlagerung des Magneten in einer Zone, die von der Größe des Magneten und seinem Abstand d, der ihn vom Aufnehmer trennt, abhängt. Auf der vertikalen Z-Achse ist dagegen die Beziehung zwischen dem Magnetfeld und dem Abstand, der den Aufnehmer vom Magnet trennt, um einen gegebenen Ausgangsabstand d nicht linear, wie in den Diagrammen von 4 zu bemerken ist, die die Änderungen des Magnetfeldes entlang der drei Richtungen X, Y und Z darstellen.

In den zwei Fällen können Änderungen des Magnetfeldes in der Größenordnung von 10 mT oder mehr bei der brauchbaren Verlagerung erhalten werden, die in der Größenordnung der Hälfte der Dicke eines fast kubischen Samarium-Kobalt-Magneten liegt. Diese Änderungen des Magnetfeldes sind durch einen monolithischen Hall-Effekt-Halbleiteraufnehmer leicht erfassbar.

Ein derartiger Aufnehmer, der das Magnetfeld beispielsweise entlang drei Richtungen misst, wurde insbesondere im Dokument EP 0 947 846 beschrieben und wird auf dem Markt unter der Bezeichnung 3D-H-10 oder 3D-H-30 des Hauses Sentron à Zoug geliefert. Dieser Aufnehmer basiert auf dem vertikalen Hall-Effekt für die Erfassung in der Ebene und auf dem seitlichen Hall-Effekt für die senkrechte Erfassung. Er umfasst Kontaktbereiche zum Empfangen des Speisestroms und Kontaktbereiche, die die elektrischen Spannungen, die vom angelegten Magnetfeld abhängen, nach außen leiten. Diese Spannungen ermöglichen, die Werte der Komponenten BX, BY und BZ des Magnetfeldes entlang der drei Messachsen X, Y und Z zu entnehmen.

Es existieren natürlich andere Arten von Magnetaufnehmern, die in sehr kleine Oberflächen eines Halbleiters oder eines anderen geeigneten Substrats integriert werden können. Diese Aufnehmer können insbesondere den magnetoresistiven Effekt (beispielsweise des Typs HCM1052 von Honeywell) oder das Fluxgate-Prinzip (engl.) verwenden (siehe die Doktorarbeit von L. Chiési, "Planar 2D Fluxgate Magnetometer for CMOS Electronic Compass", Hartung-Gorre-Verlag, ISBN 3-89649-478-3, 1999).

Wie in 2a und 2b zu bemerken ist, ist der Magnetaufnehmer 4 auf einer gedruckten Schaltung 6 angeordnet, die Metallleiterbahnen trägt, um die verschiedenen elektronischen Elemente der Vorrichtung zum Eingeben von Daten, wie den Umsetzer und den Mikrocontroller, die in 2a und 2b nicht sichtbar sind, elektrisch zu verbinden. Metalldrähte 8 verbinden die Ausgangsbereiche des Aufnehmers mit Kontaktbereichen von Metalleiterbahnen der gedruckten Schaltung in dem Fall, in dem der Aufnehmer nicht in einem Kunststoffmaterial eingekapselt ist. Der Aufnehmer, der auf der gedruckten Schaltung angeordnet ist, ist vom Bedienungsknopf 1 mechanisch entkoppelt.

Die Verwendung der nicht magnetischen Wand 5 des Gehäuses, die vorzugsweise nicht mit dem Aufnehmer in Kontakt steht, garantiert einen vollständigen Schutz des Aufnehmers und der zugehörigen Systeme gegen die Feuchtigkeit oder andere äußere Elemente, die schaden können. Die Uhr mit ihrer geschützten Vorrichtung zum Eingeben von Daten kann folglich ohne Risiko in einer beliebigen Umgebung ohne spezielle Vorkehrung verwendet werden. Es kann in Erwägung gezogen werden, beispielsweise eine Uhr für einen Taucher zu entwerten, in der Daten mit Hilfe der Bedienungs- und Auswahlknöpfe eingegeben werden können.

In 3 sind die elektronischen Schaltungen der Vorrichtung dargestellt, die beispielsweise mit einem Hall-Effekt-Aufnehmer verbunden sind, der die elektrischen Steuersignale der einzugebenden oder zu lesenden Informationen verarbeitet. Diese Schaltungen bilden einen Teil der elektronischen Blöcke der Uhr.

Der Hall-Effekt-Aufnehmer 4 empfängt von einem Analog/Digital-Umsetzer 14 einen Strom IB, der die Widerstandszonen des dotierten Halbleitersubstrats durchquert, wie beispielsweise im Dokument EP 0 947 846 gezeigt. Die Spannungen VX, VY und VZ, die das Magnetfeld entlang der drei Achsen darstellen, werden im Block 14 (monolithische CMOS-Schaltung) verstärkt und digitalisiert. Im Fall eines Aufnehmers, der die Komponenten entlang der Achsen X und Y misst, kann der Aufnehmer am Ausgang nur die Spannungen VX und VY liefern.

Der Analog/Digital-Umsetzer überträgt durch einen Datenbus 15 die numerischen Werte zu einem Mikrocontroller 16, damit er die Werte verarbeiten kann, um durch einen Bus 17 Befehle zur Flüssigkristallanzeige der Uhr oder zu den Motoren der Zeiger zu liefern. Die die vom Mikrocontroller gemäß den empfangenen numerischen Werten der Spannung übertragenen, auf dem Anzeigebildschirm der Uhr anzuzeigenden Daten sind beispielsweise Auswahlmenüs, Wertetabellen, alphanumerische Zeichen oder Rechenoperationen. Zwei Signale S1 und S2, die von den Auswahlknöpfen stammen, werden für die Unterdrückung von Informationen oder für die Aufzeichnung oder die Bestätigung der eingegebenen Daten auch zum Mikrocontroller geliefert.

Der Mikrocontroller umfasst insbesondere eine Oszillatorschaltung, die beispielsweise eine Frequenz von 32 kHz erzeugt, um Zeitmesssignale zu Stufen einer logischen Schaltung zu liefern, eine Frequenzteilerkette für anzuzeigende zeitliche Daten, Speichermittel, die in einen Festwertspeicher mit einem zweckgebundenen Programm zur Verarbeitung und zur Lieferung von Informationen und in einen Direktzugriffsspeicher zur Aufzeichnung von provisorischen Informationen aufgeteilt sind. Diese Elemente des Mikrocontrollers werden in Anbetracht der Tatsache, dass sie einem Fachmann auf diesem technischen Gebiet gut bekannt sind, nicht im einzelnen beschrieben und wurden in 3 nicht dargestellt.

Zur Erläuterung, um zu zeigen, wie die Eingabe von Daten mit Hilfe des Bedienungsknopfs sowie eventuell eines Auswahlknopfs in der Uhr erfolgen kann, kann auf 5 bis 7 Bezug genommen werden.

Es gibt zwei mögliche Verlagerungsarten für den Cursor auf einer Anzeige. Die erste Art besteht aus dem Transformieren der Biegung (durch Druck) des Knopfs in eine absolute Position des Cursors auf der Anzeige. Es handelt sich in gewisser Weise um einen Bewegungsverstärker. Diese Art hat den Vorteil, dass sie schnell und intuitiv ist, erlegt jedoch das Halten der Position bei der Bestätigung auf, was sich als problematisch erweisen kann. Die zweite Art besteht aus dem Transformieren der Biegung (durch Druck) des Knopfs in die Geschwindigkeit der Verlagerung des Cursors (5) mit dem Vorteil, dass die Fixierung des Cursors in einer gewählten Position ermöglicht wird, indem der Knopf in seine Ruhestellung losgelassen wird. Auch die Verwendung der Biegung des Knopfs zum Steuern der Beschleunigung des Cursors (nützlich, um eine große Anzahl von Daten zu durchlaufen, aber wenig intuitiv) mit einer Funktion der Aufhebung der Geschwindigkeit bei der Rückkehr des Knopfs in die Ruhestellung könnte in Erwägung gezogen werden.

In 6 werden verschiedene Menüs, die von den Speichermitteln des Mikrocontrollers entnommen werden, auf dem Anzeigebildschirm angezeigt. Durch Verlagern des Bedienungsknopfs in der Y-Richtung wird eine Änderung von Menüs oder Funktionen betätigt, beispielsweise indem der Ort des auszuwählenden Menüs oder der auszuwählenden Funktion blinken fassen wird, indem ein Cursor, der auf dem Anzeigebildschirm erscheint, von einer Position, die "Time" anzeigt, in einer Position, die "Alpha" (alphanumerisch) anzeigt, angeordnet wird.

Ausgehend von diesem linearen Menü wird nach der Bestätigung, die durch eine gestrichelte Linie in 6 dargestellt ist, in eine Matrix von Zeichen eingetreten, die aus Segmenten (A ... F, G ... L, usw.) besteht. Die Segmente werden durch Verlagern des Knopfs entlang der Y-Achse ausgewählt und die Zeichen eines Segments werden durch Verlagern des Knopfs entlang der X-Achse durchlaufen. Das ausgewählte Segment kann am Ende nur auf dem Zifferblatt angezeigt werden oder im Inneren der angezeigten Matrix blinken. Schließlich wird das ausgewählte Zeichen, wobei es eventuell blinkt, nach einer Kette von Zeichen, die bereits zusammengesetzt ist, angezeigt. Den Operationen wird gefolgt, bis die aufzuzeichnende Nachricht beendet ist.

Es ist zu beachten, dass die Bestätigung des gewählten Buchstaben ohne Hilfe eines Auswahlknopfs durchgeführt werden kann, aber unter diesen Bedingungen muss die Wahl des Buchstaben durch Bestätigen des gewählten Buchstaben nach einem gewissen Zeitablauf ohne Betätigung des Bedienungsknopfs verzögert werden. Am Ende der eingeschriebenen Nachricht ist es dagegen erforderlich, insbesondere durch einen der Auswahlknöpfe die Nachricht zu bestätigen und einen Befehl zur Aufzeichnung derselben zu erteilen. Diese Nachricht wird in den Speichermitteln des Mikrocontrollers aufgezeichnet, damit sie später gelesen werden kann.

Es kann auch in Erwägung gezogen werden, durch drahtlose Verbindung die eingegebenen und aufgezeichneten Nachrichten zu einem äußeren Gerät zu übertragen, das eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen von elektrischen Signalen der gleichen Art wie jener der Uhr besitzt.

Wenn das Menü oder die Funktion, das/die bei der Betätigung des Bedienungsknopfs in der Y-Richtung gewählt wird, die Einstellung der Uhrzeit betrifft, kann vorgesehen sein, dass die Verlagerung in der X-Richtung die Zeiger der Uhr mit einer Geschwindigkeit, die vom erfassten Magnetfeld abhängt, vorlaufen oder rücklaufen lässt, d. h., je weiter der Knopf aus seiner Ruhestellung verlagert wird, desto schneller laufen die Uhrzeiger vor oder zurück. Im Fall einer vollständig digitalen Uhr lässt diese Verlagerung in der X-Richtung die in Ziffern dargestellte Uhrzeitangabe vorlaufen oder rücklaufen.

Bezüglich 7, die eine Variante von der in 6 dargestellten ist, kann auch in Erwägung gezogen werden, von einer Tabelle von Funktionen zu einer anderen Tabelle überzugehen, indem der Knopf entlang der Y-Achse verlagert wird, und von einer Funktion zur anderen ein und derselben Tabelle überzugehen, indem der Knopf entlang der X-Achse verlagert wird, wie leicht in 6 zu sehen ist. Zuallererst positioniert die Verlagerung entlang der X-Achse auf der ersten Tabelle einen Cursor auf einer gewünschten Funktion oder lässt die gewünschte Funktion blinken. Anschließend betätigt die Verlagerung des Bedienungsknopfs entlang der Y-Achse einen Wechsel der Tabelle. Unter jeder Funktion einer übergeordneten Tabelle erscheint eine andere Tabelle von Unterfunktionen durch die Verlagerung entlang der Y-Achse.

Es ist auch möglich, dieselben Tabellen ausgehend von einem linearen Menü zu durchlaufen, das durch Bestätigung ausgewählt wird. Diese Art ermöglicht es, ausgehend von einer ausgewählten Tabelle die X-Y-Befehle zu verwenden, um sich leicht im Inneren der Tabelle zu verlagern.

In dieser 7 mussten drei Tabellen von Funktionen oder Menüs und Unterfunktionen oder Untermenüs ausgewählt werden, um beispielsweise einen blinkend in der Fig. gezeigten Buchstaben durch die Verlagerung des Bedienungsknopfs in der X-Richtung eingeben zu können. Am Ende der geschriebenen Nachricht können dieselben Operationen zur Bestätigung, die mit Bezug auf 6 angegeben wurden, angewendet werden.

Ausgehend von der Beschreibung, die gerade durchgeführt wurde, können mehrere Ausführungsvarianten der Vorrichtung zum Eingeben von Daten entworfen werden, ohne vom Rahmen der Erfindung nach Kenntnis des Fachmanns abzuweichen. Anstatt einen einzigen Bedienungsknopf zu haben, kann beispielsweise in Erwägung gezogen werden, die Uhr oder jegliches tragbare Objekt mit zwei Bedienungsknöpfen jeweils mit einem Magnetaufnehmer, beispielsweise einem Hall-Effekt-Magnetaufnehmer, zu versehen, welcher der Messung des Magnetfeldes des Magneten, der dem betätigten Bedienungsknopf entspricht, zugeordnet ist. Wie vorstehend erläutert, können die Auswahlknöpfe natürlich in derselben Weise wie der Bedienungsknopf entworfen werden. Es kann auch vorgesehen werden, dass der Magnetaufnehmer mit einer inneren Oberfläche der nicht magnetischen Wand, die ihn schützt, in Kontakt steht oder an die innere Oberfläche geklebt ist, wobei der Magnetaufnehmer vom Magnet des Bedienungsknopfs entfernt und diesem gegenüber belassen wird.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum Eingeben von Daten in ein tragbares Objekt, das einen Datenanzeigeschirm (11) besitzt, insbesondere in eine Uhr (10), wobei die Vorrichtung einen Bedienungsknopf (1), der an einer nicht magnetischen Wand (5) außerhalb des Objekts angeordnet ist, wobei der Knopf eine elastische Masse, die einen Permanentmagneten (3) umschließt, und einen Magnetaufnehmer (4), der in dem Objekt auf der anderen Seite der Wand und gebenüber dem Bedienungsknopf angeordnet ist, aufweist, wobei der Aufnehmer elektrische Signale, die Verlagerungen des Magneten darstellen, an elektronische Datenverarbeitungsmittel (14, 16) liefern kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine untere Oberfläche des analogen Bedienungsknopfs, der von dem Aufnehmer mechanisch entkoppelt ist, im Wesentlichen fest gehalten wird, damit sich der Magnet (3) in der elastischen Masse bei Verlagerungen des Bedienungsknopfes neigen kann, dass der einzige analoge magnetische Aufnehmer so beschaffen ist, dass er eine Änderung des magnetischen Feldes, die durch die Verlagerung des Knopfes in wenigstens einer Komponente mit zu der Wand paralleler Richtung hervorgerufen wird, misst, wobei die Wand für den Aufnehmer und die in dem Objekt untergebrachten elektronischen Mittel für die Steuerung der elektrischen Signale der Vorrichtung als dichter Schutz dient, und dass diese elektronischen Datenverarbeitungsmittel so beschaffen sind, dass sie eine lineare oder nicht lineare Bewegungsgeschwindigkeit eines Cursors oder von Funktionen oder von Menüs oder von Tabellen oder von Zeichen, die auf dem Schirm auszuwählen sind, anhand der elektrischen Signale des Aufnehmers bestimmt, die von der Änderung des Magnetfeldes abhängen, die durch die Verlagerung des Bedienungsknopfes in wenigstens einer Komponente mit zu der Wand paralleler Richtung hervorgerufen wird.
  2. Vorrichtung zum Eingeben von Daten in ein tragbares Objekt mit einem Datenanzeigeschirm (11), insbesondere in eine Uhr (10), wobei die Vorrichtung einen Bedienungsknopf (1), der an einer nicht magnetischen Wand (5) außerhalb des Objekts angeordnet ist, wobei der Knopf eine einen Permanentmagneten (3) umschließende Masse aufweist, und einen magnetischen Aufnehmer (4), der in dem Objekt auf der anderen Seite der Wand und gegenüber dem Bedienungsknopf angeordnet ist, umfasst, wobei der Aufnehmer elektrische Signale, die Verlagerungen des Magneten darstellen, an elektronische Datenverarbeitungsmittel (14, 16) liefern kann, dadurch gekennzeichnet, dass eine untere Oberfläche des analogen Bedienungsknopfes, der von dem Aufnehmer mechanisch entkoppelt ist, im Wesentlichen fest gehalten wird, damit sich der Magnet (3) in der elastischen Masse bei Verlagerungen des Bedienungsknopfes neigen kann, dass der einzige analoge magnetische Aufnehmer so beschaffen ist, dass er eine Änderung des magnetischen Feldes, die durch die Verlagerung des Knopfes in wenigstens einer Komponente mit zu der Wand senkrechter Richtung hervorgerufen wird, misst, wobei die Wand für den Aufnehmer und für die in dem Objekt untergebrachten elektronischen Mittel für die Steuerung der elektrischen Signale der Vorrichtung als dichter Schutz dient, und dass die elektronischen Datenverarbeitungsmittel so beschaffen sind, dass sie eine lineare oder nicht lineare Bewegungsgeschwindigkeit eines Cursors oder von Funktionen oder von Menüs oder von Tabellen oder von Zeichen, die auf dem Schirm auszuwählen sind, anhand der elektrischen Signale des Aufnehmers bestimmen, die von der Änderung des Magnetfeldes abhängen, das durch die Verlagerung des Bedienungsknopfes in wenigstens einer Komponente mit zu der Wand senkrechter Richtung hervorgerufen wird.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein unterer Teil der elastischen Masse (2) des Bedienungsknopfes (1) in einem Blindaufnahmesitz (7) der nichtmagnetischen Wand (5) befestigt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der elastischen Masse (2) mit zylindrischer Form in dem Aufnahmesitz mit komplementärer Form befestigt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Masse (2) die Form einer Halbkugel oder einer sphärischen oder kegelstumpfförmigen oder pyramidenförmigen Kappe hat und dass der Aufnahmesitz eine zum unteren Teil der Masse komplementäre Form oder eine Kegelstumpfform hat, wobei der Aufnahmesitz eine Öffnung besitzt, deren Durchmesser kleiner als der maximale Durchmesser des unteren Teils der Masse ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetisierungsachse des Magneten (3) in der Ruhestellung des Bedienungsknopfes senkrecht zu der nichtmagnetischen Wand (5) angeordnet ist und dass der Aufnehmer gegenüber dem Bedienungsknopf von der nichtmagnetischen Wand beabstandet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einem mit einem Datenanzeigeschirm (11) versehenen Objekt, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronischen Mittel einen Analog/Digital-Umsetzer (14), der von dem Aufnehmer für jede Messrichtung des Aufnehmers Spannungswerte empfängt, und einen Mikrocontroller (16), der mit dem Umsetzer verbunden ist und mit Speichermitteln versehen ist, in den Daten im Voraus aufgezeichnet worden sind, um sie auf dem Schirm durch Betätigung des Bedienungsknopfes (1) anzeigen zu können, umfassen.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der einzige Aufnehmer, der in einem Halbleiterwerkstoff verwirklicht ist, so beschaffen ist, dass er elektrische Signale liefert, die die Verlagerungen des Magneten des Bedienungsknopfes in zwei Richtungen (X, Y) darstellen.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der einzige Aufnehmer, der in einem Halbleiterwerkstoff verwirklicht ist, so beschaffen ist, dass er elektrische Signale liefert, die die Verlagerungen des Magneten des Bedienungsknopfes in zwei horizontalen Richtungen (X, Y) und in einer vertikalen Richtung (Z) senkrecht zu der nichtmagnetischen Wand darstellen.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche in einem mit einem Datenanzeigeschirm (11) versehenen Objekt, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen Auswahlknopf (9) umfasst, der insbesondere ermöglicht, die gewählten Daten, die auf dem Anzeigeschirm (11) erscheinen, durch den Bedienungsknopf (1) zu bestätigen oder zu löschen.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswahlknopf (9) eine weitere elastische Masse umfasst, die einen weiteren Permanentmagneten umschließt, wobei die Masse an der nichtmagnetischen Wand angeordnet ist, und dass ein weiterer magnetischer Aufnehmer in der Struktur des Objekts gegenüber dem Auswahlknopf angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verlagerung des Bedienungsknopfes (1) in einer Richtung ein Rollen auf dem Bildschirm von zu wählenden Funktionen oder Menüs oder Tabellen, die aus den Speichermitteln entnommen worden sind, bewirkt, während die Verlagerung des Bedienungsknopfes (1) in einer anderen Richtung das Rollen von zu wählenden Unterfunktionen oder Untermenüs oder Zeichen bewirkt.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verlagerung in zwei Richtungen (X, Y) des Bedienungsknopfes (1) ermöglicht, eine ausgewählte Tabelle von Funktionen auf dem Anzeigeschirm in einer linearen oder matrixförmigen Verlagerungsbetriebsart zu durchlaufen.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerung des Bedienungsknopfes in einer der zwei horizontalen Richtungen (X, Y) ermöglicht, zu wählende Funktionen oder Menüs oder Tabellen, die aus den Speichermitteln entnommen werden, auf dem Schirm zu rollen, während die Verlagerung des Bedienungsknopfes (1) in der anderen der horizontalen Richtungen (X, Y) ermöglicht, zu wählende Unterfunktionen oder Untermenüs oder Zeichen zu rollen, und dass die Verlagerung des Knopfes in der vertikalen Richtung (Z) ermöglicht, die Auswahl einer Funktion oder eines Menüs oder von Zeichen zu bestätigen.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnehmer ein magnetischer Hall-Effekt-Aufnehmer oder ein magnetoresitiver Aufnehmer oder ein Fluxgate-Aufnehmer ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

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