PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69635549T2 17.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000810327
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR ERRICHTUNG VON ENDLOSEN UNTERIRDISCHEN MAUERN
Anmelder Kobelco Cranes Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP;
Japan as represented by a General Manager, Kanto Regional Construction Bureau, Ministry of Construction, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder KOIKE, Kenji, Matsudo-shi, Chiba-ken 270, JP;
INAGAKI, Yoshiaki, tobichi, Chiba-ken 270, JP;
AOI, Minoru, Tokyo-to 100, JP;
KINOSHITA, Fumio, Tokyo-to 100, JP;
ASHIDA, Shigeki, Tokyo-to 100, JP;
NAKAJIMA, Yuji, Hyogo-ken 674, JP;
KOMOTO, Tatsuo, Hyogo-ken 674, JP;
KONDO, Hiroaki, Osaka-fu 541, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69635549
Vertragsstaaten DE, DK, FI, FR, GB, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.12.1996
EP-Aktenzeichen 969418656
WO-Anmeldetag 13.12.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/JP96/03647
WO-Veröffentlichungsnummer 1997021877
WO-Veröffentlichungsdatum 19.06.1997
EP-Offenlegungsdatum 03.12.1997
EP date of grant 07.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.08.2006
IPC-Hauptklasse E02D 5/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
STAND DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand und auf ein Gerät zum Erstellen einer Vielzahl fortlaufender Wände in dem Boden zum Zwecke einer Abschottung von Wasser, zum Zwecke einer Verstärkung und für andere Zwecke.

Als eine Technik zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand ist ein herkömmliches Verfahren bekannt, gemäß dem ein Kettenmeißel vertikal an einem Fahrtschlitten (zum Beispiel eine Basismaschine eines Raupenkranes) angebracht ist, wobei der Fahrtschlitten in einer Querrichtung bewegt wird, während sich der Meißel dreht, wodurch eine fortlaufende Grube mit einer festen Breite ausgehöhlt wird, und wobei eine fortlaufende Wand dadurch erstellt wird, dass ein Wandmaterial wie zum Beispiel Zement oder Beton in diese fortlaufende Grube gegossen wird und dass dieser darin verfestigt wird, oder dass darin eine Betontafel eingefügt wird (unter Bezugnahme auf die Japanischen ungeprüften Patentoffenlegungsschriften JP-H05-280043 und JP-H05-280044.

Der Meißel ist so konstruiert, dass eine endlose Kette zwischen einem oberen und einem unteren Ende einer Meißelsäule gepasst ist, die ein vertikal länglicher kastenartiger Rahmen ist, und eine fortlaufende Grube wird durch eine Vielzahl Schaufelblätter ausgehöhlt, die an der Außenfläche der Kette vorgesehen sind.

Gemäß dieser Technik kann jedoch nur eine sich vertikal erstreckende fortlaufende Wand erstellt werden. Derartige Wände können daher keine Funktion zum Abschotten von Wasser entlang einer vertikalen Richtung als Abschottungswände aufweisen, aber sie können nur als Abschottungswände entlang der horizontalen Richtung verwendet werden.

In einem Fall, bei dem eine Funktion zum Abschotten von Wasser entlang der vertikalen Richtung erforderlich ist, muss der Boden somit aufgefüllt werden, nachdem er ausgehöhlt wurde, um eine horizontale Abschottungswand zu erstellen, oder eine vertikale Wand muss bis zu einem undurchlässigen Bett erstellt werden. Jedoch haben derartige Techniken eine schlechte Funktion und hohe Kosten.

Eine andere Technik zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand ist aus der EP-0 188 282 bekannt, die sich auf ein System zum Ausbilden eines Bereiches in dem Boden bezieht, in dem unterirdisches Wasser von einem Eintreten abgehalten wird. Insbesondere ist ein Bereich durch eine Steillage 8 und Dichtwände 2 definiert. Unterirdisches Wasser in dem definierten Bereich wird durch eine Unterdruckpumpe 6 heraus gesogen. Die Dichtwand 2 wird durch Einspritzen eines Gemisches aus Beton, Füllmittel und Zement ausgebildet, oder durch Mischen eines Festkörpers, einer Asphaltbasis in dem Boden.

Es ist dementsprechend die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand vorzusehen, das in einfacher Weise eine abzuschottende Wand erstellen kann, die eine Funktion zum Abschotten von Wasser entlang der vertikalen Richtung aufweist, und außerdem unterirdische fortlaufende Wände für mehrere Zwecke.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen Wand gemäß Anspruch 1 oder 4 gelöst, deren Merkmale in den jeweiligen Oberbegriffen in der EP-A-0 577 430 offenbart sind. Weitere Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine Seitenansicht des Gesamtaufbaus eines Baggers als ein Gerät zum Erstellen gemäß einem exemplarischen Beispiel der Erfindung;

2 zeigt eine Draufsicht eines Kettenmeißels des Baggers;

3 zeigt einen Abschnitt einer ersten Dachwand, die gemäß einem Verfahren gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung erstellt ist, und zwar zum Erstellen eines zu reparierenden Daches eines Lagerraumes für radioaktiven Abfall als eine erste Abwandlung eines Verfahrens zum Erstellen einer fortlaufenden Wand unter Verwendung des vorstehend genannten Baggers;

4 zeigt eine Schnittansicht eines Zustandes, bei dem eine zweite fortlaufende Grube gemäß dem vorstehend genannten Verfahren ausgehöhlt wird;

5 zeigt eine Schnittansicht eines Daches, das gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren fertiggestellt wird;

6 zeigt eine Schnittansicht eines Zustandes, bei dem eine Verstärkung für eine Bankwand als ein zweites Ausführungsbeispiel erstellt wird;

7 zeigt eine Schnittansicht eines Zustandes, bei dem eine untere abzuschottende Wand zu der Zeit einer Erstellung einer gemeinsamen Grube als ein drittes Ausführungsbeispiel erstellt wird;

8 zeigt eine Schnittansicht eines Zustandes, bei dem ein Boden zum Verhindern einer Verflüssigung als ein viertes Ausführungsbeispiel erstellt wird;

9 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine Bankschutzwand als ein exemplarisches Beispiel erstellt wird, das nicht durch die beigefügten Ansprüche abgedeckt ist;

10 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem die Bankschutzwand ausgewaschen wurde, damit sie zu der Außenseite freiliegt;

11 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine abzuschottende Wand erstellt wird, um das Austreten von einer Flussseite zu einer Landseite zu verhindern, und zwar gemäß einem weiteren exemplarischen Beispiel;

12 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands eines Rutschabbruches eines Deiches;

13 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine Verstärkungswand als ein weiteres exemplarisches Beispiel bei einem Deich erstellt wird, um diesen Rutschabbruch zu verhindern;

14 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine Verstärkungswand als ein weiteres exemplarisches Beispiel in einem Fundamentabschnitt des Deiches erstellt wird;

15 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine Verstärkungswand als ein weiteres exemplarisches Beispiel so erstellt wird, dass sie sich über den Deich und dessen Fundamentabschnitt erstreckt;

16 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine konische fortlaufende Grube in dem Boden ausgehöhlt wird, und zwar als ein Verfahren zum Erstellen eines konischen abzuschottenden Daches in dem Boden als ein fünftes Ausführungsbeispiel;

17 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem ein konisches abzuschottendes Dach und eine zylindrische Seitenwand gemäß dem vorstehend genannten Verfahren erstellt werden;

18 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine umgekehrte konische fortlaufende Wand und eine konische fortlaufende Wand an einer oberen und an einer unteren Seite des Bodens erstellt werden, und zwar als ein Verfahren zum Erstellen einer konischen abzuschottenden Bodenwand in dem Boden als ein sechstes Ausführungsbeispiel;

19 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine Aushöhlung einer Senke mit einer konischen fortlaufenden Wand durchgeführt wird, die als eine abzuschottende Bodenwand verwendet wird, und zwar gemäß dem vorstehend genannten Verfahren; und

20 zeigt eine Schnittansicht eines Zustands, bei dem eine abzuschottende Bodenwand für einen Bereich zum Aushöhlen einer Senke oder für einen Bereich zum Verhindern einer Verflüssigung in dem Boden als ein weiteres exemplarisches Beispiel erstellt wird.

BESTE AUSFÜHRUNGSFORMEN ZUM DURCHFÜHREN DER ERFINDUNG

Ausführungsbeispiele der Erfindung und exemplarische Beispiele werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Die 1 zeigt einen Gesamtaufbau eines Baggers (Gerät zum Erstellen einer fortlaufenden Wand) zum Aushöhlen einer fortlaufenden Grube, die als eine Basis einer unterirdischen fortlaufenden Wand dient.

Dieser Bagger ist hauptsächlich so aufgebaut, dass ein Kettenmeißel 2 an einem Fahrtschlitten (zum Beispiel eine Basismaschine eines Raupenkranes) 1 angebracht ist, der sich selbst antreiben kann. Eine fortlaufende Grube G mit einer bestimmten Länge wird durch Bewegen des Meißels 2 in einer Querrichtung ausgehöhlt, während sich dieser dreht, wobei der Meißel 2 in einem ausgehobenen Loch durch eine geeignete Einrichtung wie zum Beispiel eine hydraulische Schaufel angeordnet wird.

Der Meißel 2, wie er in der 2 gezeigt ist, ist so aufgebaut, dass eine endlose Kette 6 zwischen einem Antriebsrad (Zahnscheibe) 4, die an einem oberen Ende einer Meißelsäule 3 vorgesehen ist, die ein vertikal länglicher kastenartiger Rahmen ist, und einem angetriebenen Rad (Riemenscheibe) 5 an dessen unterem Ende vorgesehen ist, und dass eine Vielzahl Schaufelblätter 7 an der Außenfläche der Kette 5 vorgesehen sind, um die Grube G auszuhöhlen.

Der Meißel 2 ist an dem Fahrtschlitten 1 folgendermaßen angebracht.

Wie dies in der 1 gezeigt ist, ist ein Hauptrahmen 8 an dem Fahrtschlitten 1 angebracht.

Diese Hauptrahmen 8 hat ein unteres und ein oberes Ende, die an dem Fahrtschlitten 1 über eine horizontale Welle 9 und eine erweiterte Rückhaltekette 10 gestützt sind, die jeweils einen Hydraulikzylinder aufweisen. Der Hauptrahmen 8 ist um die horizontale Welle 9 gemäß der Expansion und Kontraktion der Rückhaltekette 10 neigbar, d.h. dass seine Neigung (&thgr;) hinsichtlich einer horizontalen Ebene einstellbar ist.

Eine Leiter 11 und ein Gleitrahmen 12 sind an der vorderen Fläche des Hauptrahmens 8 und an dem oberen Ende des Meißels 2 (Meißelsäule 3) jeweils angebracht. Dieser Gleitrahmen 12 ist so an der Leiter 11 angebracht, dass er nach oben und nach unten bewegbar ist.

Durch das Bezugszeichen 13 ist ein Hydraulikzylinder bezeichnet, der zwischen der Leiter 11 und dem Gleitrahmen 12 vorgesehen ist, um den Gleitrahmen 12 nach oben und nach unten zu bewegen. Der Gleitrahmen 12 (Meißel 2) wird nach oben und nach unten bewegt, wenn sich der Zylinder 13 expandiert und zusammenzieht, wodurch eine Aushöhlungstiefe eingestellt wird.

Auf diese Art und Weise ist der Bagger so aufgebaut, dass der Meißel 2 schräg an dem Fahrtschlitten 1 angebracht ist, und dass dessen Neigung (&thgr;) einstellbar ist.

Als nächstes werden Verfahren beschrieben, gemäß denen eine fortlaufende Grube unter Verwendung dieses Baggers ausgehöhlt wird, und eine Vielzahl unterirdische fortlaufende Wände wird auf der Grundlage von diesen ausgehöhlten fortlaufenden Gruben erstellt.

A. Reparatur eines unterirdischen Lagers für radioaktiven Abfall (siehe 1, 3 bis 5)

Falls ein unterirdisches Lager 14 für radioaktiven Abfall als ein unterirdischer Bau baufällig wird, dann ist es wahrscheinlich, dass radioaktive Komponenten aus der Bodenfläche austreten, indem sie mit Regenwasser gemischt werden.

Um dieses Austreten zu verhindern, wird dementsprechend ein Reparaturdach über dem Lager 14 bei der folgenden Prozedur aufgebaut.

  • (1) Wie dies in der 1 gezeigt ist, wird zunächst der Fahrtschlitten 1 des Baggers so angeordnet, dass er in einer Querrichtung parallel zu einer geplanten Linie der Erstellung des Daches bewegbar ist, in der das Dach zu erstellen ist. Eine schräge erste fortlaufende Grube G1 wird ausgehöhlt, indem der Fahrtschlitten 1 bewegt wird, während der Meißel 2 gedreht wird, wobei der Meißel 2 in den Boden (in einem schrägen Langloch, das durch eine geeignete Einrichtung im Voraus ausgehöhlt wurde) gemäß der vorstehenden Beschreibung angeordnet wird. Die Neigung dieser fortlaufenden Grube G1 (Neigung (&thgr;) des Meißels 2) wird durch die Rückhaltekette 10 gemäß der Breite des Lagers 14 oder dergleichen eingestellt.
  • (2) Nach der Aushöhlung dieser Grube wird ein Wasserabschottungsmaterial in die Grube G1 gegossen und darin verfestigt, wodurch eine schräge Dachwand (erste Dachwand) R1 an einer Seite erstellt wird, wie dies in der 3 gezeigt ist.
  • (3) Nach oder vor der Verfestigung der ersten Dachwand R1 wird der Bagger zu einer gegenüber liegenden Seite hinsichtlich der Mitte der geplanten Linie zum Erstellen des Daches versetzt, wie dies in der 4 gezeigt ist, und eine schräge zweite fortlaufende Grube G2 wird so ausgehöhlt, dass sie sich in einer Richtung erstreckt, die entgegen der Erweiterung der ersten Dachwand R1 ist.
  • (4) Ähnlich wie die Erstellung der ersten Dachwand R1 wird ein Wasserabschottungsmaterial in die ausgehöhlte fortlaufende Grube G2 gegossen und darin verfestigt, wodurch eine zweite Dachwand R2 erstellt wird, wie dies in der 5 gezeigt ist.
  • (5) Um einen Zwischenraum zwischen den oberen Enden der beiden Dachwände R1, R2 aufzufüllen, die im wesentlichen mit einer umgekehrten V-Form erstellt wurden, wird die Bodenfläche geringfügig ausgehöhlt; eine Dachdruckvorrichtung R3 wird aus einem verfestigten Beton oder einem ähnlichen Material mit einer guten Wasserabschottungseigenschaft erstellt; und der Boden wird aufgefüllt.

Es ist zu beachten, dass die Dächer R1, R2 so erstellt werden können, dass sie sich kreuzen. In einem derartigen Fall ist die Dachdruckvorrichtung R3 nicht erforderlich.

Auf diese Art und Weise kann das Dach R des Lagers 14 in einfacher Weise an der Seite der Bodenfläche unter reduzierten Kosten und in einer kurzen Zeit erstellt werden, wodurch das Austreten von radioaktiven Komponenten zu der Bodenfläche verhindert wird.

B. Verstärkung einer Bankwand als ein zweites Ausführungsbeispiel (siehe 6)

Nachdem Land bei einem Senkkasten 16, der an einem Strandhügel 15 angebracht ist, zurückgewonnen wurde, wird eine Aufbauarbeit durchgeführt, um den Boden des zurückgewonnenen Bereiches zu verstärken.

  • (1) Eine vertikale Verstärkungswand 17 wird an der hinteren Fläche des Senkkastens 16 erstellt.

    Die vertikale Verstärkungswand 17 kann durch Gießen einer sich verfestigenden Flüssigkeit in die fortlaufende Grube und durch deren Verfestigung darin erstellt werden, nachdem die fortlaufende Grube durch den Bagger ausgehöhlt wurde, bei dem der Meißel 2, wie er in den 1 und 2 gezeigt ist, vertikal an dem Fahrtschlitten 1 angebracht ist.
  • (2) Hinter der vertikalen Verstärkungswand 17 wird eine schräge fortlaufende Grube unter Verwendung des Baggers gemäß der 1 ausgehöhlt, und eine schräge Wand 18 wird dadurch erstellt, dass eine sich verfestigende Lösung in die fortlaufende Grube gegossen wird und dass diese darin verfestigt wird.
  • (3) Eine vertikale Verstärkungswand 17 wird hinter dieser schrägen Wand 18 erstellt.

Nachdem eine unterirdische Verstärkung durch sukzessives Erstellen der vertikalen Verstärkungswände 17 und der schrägen Wände 18 innerhalb eines bestimmten Bereiches aufgebaut wurde, wird eine gepflasterte Fahrbahn 19 an der Bodenfläche erstellt.

Diese schräge Wand 18 kann eine einzige Wand aufweisen, die sich schräg zwischen den vertikalen Verstärkungswänden 17 erstreckt, oder zwei sich kreuzweise schneidende Wände.

Durch Erstellen der schrägen Wände 18 zwischen den vertikalen Verstärkungswänden 17 kann die Festigkeit der unterirdischen Verstärkung beträchtlich verbessert werden, und insbesondere kann eine Bankwand erstellt werden, die sehr gut gegen Erdbeben beständig ist.

C. Wasserabschottung während des Aufbaus einer gemeinsamen Grube als ein drittes Ausführungsbeispiel (siehe 7).

In jenem Fall, bei dem eine gemeinsame Grube 20 aus Beton oder einem ähnlichen Material zum Aufnehmen von Drähten und Rohren wie zum Beispiel Gasrohren, elektrischen Kabeln, Wasserrohren und Abwasserrohren in dem Boden erstellt wird, muss eine abzuschottende Bodenwand unter der gemeinsamen Grube 20 erstellt werden, da es wahrscheinlich ist, dass ein Eintauchen von der Unterseite während der Aushöhlung der Grube an einem Ort stattfindet, bei dem das freie Wasser hoch ist.

In diesem Fall wurde üblicherweise ein zeitaufwendiges und kompliziertes Verfahren zum Erstellen von vertikalen Wänden bis zu einem undurchlässigen Bett an den gegenüber liegenden Seiten der gemeinsamen Grube übernommen.

Falls im Gegensatz dazu ein Verfahren zum Erstellen gemäß der Erfindung übernommen wird, nachdem vertikale Wände 21 an den gegenüber liegenden Seiten der gemeinsamen Grube 20 erstellt wurden, wird eine schräge fortlaufende Grube so ausgehöhlt, dass sie sich über die beiden vertikalen Wände 21 erstreckt, und eine sich verfestigende Lösung wird darin gegossen und darin verfestigt. Auf diese Art und Weise kann eine schräge abzuschottende Bodenwand 22 in einfacher Weise unter reduzierten Kosten und in einer kurzen Zeit erstellt werden.

D. Verhindern einer Verflüssigung des Bodens als ein viertes Ausführungsbeispiel (siehe 8)

Die Verflüssigung des Bodens kann dadurch verhindert werden, dass das Hochsprudeln des Grundwassers verhindert wird.

Wie dies in der 8 gezeigt ist, werden dementsprechend schräge fortlaufende Gruben in einer zickzackartigen Weise in dem Boden fortlaufend ausgehöhlt, der wahrscheinlich eine Verflüssigung erfahren würde. Eine zickzackförmige fortlaufende abzuschottende Wand 23 wird dadurch erstellt, dass eine sich verfestigende Lösung in die zickzackförmige Grube gegossen wird, und dass sie sich darin verfestigt. Ein Boden zum Verhindern einer Verflüssigung, der aus dem Boden ausgemeißelt wurde, wird über einen breiten Bereich über der fortlaufenden abzuschottenden Wand 23 erstellt.

E. Konservierung von Fluss- und Seebänken (nachfolgend wird eine Flussbank als ein Beispiel beschrieben). E-1 Aufbau einer Bankschutzwand

Üblicherweise wurde eine Aufbauarbeit für den Schutz einer Bank im allgemeinen durch eine folgende Technik durchgeführt, um ein Auswaschen (Erosion der Flussbank) zu stoppen.

  • (a) Eine Poltafel wird in einem Wasser nahe der Flussbank angeordnet, um das Wasser einzudämmen, wodurch eine sogenannte Kofferwirkung bewirkt wird.
  • (b) Nachdem das Wasser an der Landseite hinsichtlich der Poltafel abgepumpt wurde, wird das Gefälle der Flussbank erneuert.
  • (c) Beton wird an der Bankfläche einschließlich deren geneigter Fläche abgelagert, um das Fundament zu konsolidieren.
  • (d) Nachdem die Betonfläche an dem Gefälle durch Land oder Erdreich abgedeckt wurde, wird die Poltafel beseitigt.

Da jedoch dieser Technik das natürliche Bankgefälle bearbeitet wird, können neuere Anforderungen zum Aufrecht erhalten der natürlichen Landschaft nicht erfüllt werden.

Des weiteren führen viele Aufbauschritte dieser Technik zu einem schlechteren Konstruktionswirkungsgrad und höheren Kosten.

Da darüber hinaus der Fluss eingedämmt wird und die Aufbauarbeit an der Außenseite der Flussbank durchgeführt wird, ist es schwierig, während der Zeit des Hochwassers schnell auszuhöhlen. Somit ist während einer Flutperiode (Juni bis November) eine Aufbauarbeit normalerweise nicht möglich.

Wie dies in der 9 gezeigt ist, wird dementsprechend eine schräge fortlaufende Grube in der Flussbank entlang eines natürlichen Bankgefälles 24 ausgehöhlt, und eine schräge Bankschutzwand 25 wird entlang der Bank dadurch erstellt, dass eine sich verfestigende Lösung in diese fortlaufende Grube gegossen und darin verfestigt wird.

Da es gemäß dieser Technik nicht erforderlich ist, das natürliche Bankgefälle 24 zu bearbeiten, und da die Bankschutzwand 25 in dem Boden verdeckt ist, kann die natürliche Landschaft aufrecht erhalten werden.

Auch wenn das Bankgefälle 24 ausgewaschen wird, so dass die Bankschutzwand 25 frei liegt, wie dies in der 10 gezeigt ist, da die Bankschutzwand 25 ein Gefälle ist, kann die Bank des weiteren ein Bankgefälle aufweisen, das sehr ähnlich zu dem ursprünglichen Bankgefälle 24 ist.

Da zusätzlich die Aufbauarbeit an der Bank durchgeführt werden kann, und es nicht erforderlich ist, den Fluss einzudämmen, kann die Aushöhlung zur Zeit des Hochwassers in einfacher Weise durchgeführt werden. Somit kann die Aufbauarbeit sogar auch während einer Flutperiode möglicherweise durchgeführt werden.

E-2 Gegenmaßnahme gegen das Lecken von bereits vorhandenen Deichen

In jenem Fall, bei dem ein Deich selbst oder dessen Fundamentabschnitt ein durchlässiges Bett ist, besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass das Flusswasser durch dieses durchlässige Bett hindurch dringt und zu der Landseite austritt.

In einem derartigen Fall wurde üblicherweise eine komplizierte und zeitaufwendige Technik übernommen: Eine abschottende Wand wird an dem Bankgefälle an der Flussseite in jenem Fall erstellt, bei dem der Deich selbst ein durchlässiges Bett ist, wohingegen eine Poltafel zum Zwecke einer Wasserabschottung in jenem Fall angeordnet wird, wenn der Fundamentabschnitt ein durchlässiges Bett ist.

Wie dies in der 11 gezeigt ist, ist dementsprechend in jenem Fall, bei dem ein Fundamentabschnitt 27 eines Deiches 26 (oder der Deich selbst) ein durchlässiges Bett ist, eine schräge fortlaufende Grube entlang eines Bankgefälles 28 an dem Deich ausgehöhlt, und eine schräge abschottende Wand 29 wird dadurch erstellt, dass eine sich verfestigende Flüssigkeit in diese Grube gegossen wird, und dass diese darin verfestigt wird. Durch das Bezugszeichen 30 ist ein durchlässiges Bett bezeichnet.

Gemäß dieser Technik kann eine Aufbauarbeit zum Verhindern des Austretens aus der Flussseite zu der Landseite in wirksamer Weise mit einer geringeren Anzahl an Aufbauschritten und unter reduzierten Kosten wirksam durchgeführt werden.

E-3 Verstärkung eines bereits vorhandenen Deiches

Wie dies in der 12 gezeigt ist, tritt ein Rutschabbruch auf, wenn der Deich 26 schwach ist. Falls des weiteren der Deich 26 und der Fundamentabschnitt 27 jeweils schwach sind, dann tritt ein Schlupfabbruch auf, der sich über die beiden erstreckt, wie dies durch eine gestrichelte Linie in der 12 gezeigt ist.

Um einen derartigen Schlupfabbruch zu verhindern, wird eine schräge Verstärkungswand 31 in dem Deich 26 erstellt, wie dies in der 13 gezeigt ist, oder in dem Fundamentabschnitt 27, wie dies in der 14 gezeigt ist, oder über den Deich 26 und den Fundamentabschnitt 27, wie dies in der 15 gezeigt ist.

Verglichen der vertikalen Verstärkungswand gibt es in einem derartigen Fall eine schlankere Wandwirkung: Das Gewicht der schrägen Verstärkungswand 31 wirkt gegen den Erddruck, und er kann dadurch erhalten werden, dass eine Verstärkungsfunktion und eine Wirkung zum Verhindern eines Schlupfabbruches verbessert werden.

F. Weitere Ausführungsbeispiele einer vertikalen Wasserabschottungstechnik

Gemäß den vertikalen Wasserabschottungstechniken, wie sie in den 7 und 8 gezeigt sind, werden die schrägen Abschottungswände 22, 23 gerade erstellt. In jedem Fall, bei dem ein Bereich in wünschenswerter Weise durch Abschottungswände umschlossen werden soll, müssen dementsprechend vertikale Wände an den gegenüberliegenden Seiten hinsichtlich der Breitenrichtungen der Abschottungswände 22, 23 erstellt werden. Anders gesagt gibt es einen Nachteil, dass die Abschottungswände nicht fortlaufend erstellt werden können.

Angesichts des vorstehend beschriebenen Umstandes können die folgenden Techniken übernommen werden.

  • (I) In jenem Fall, bei dem ein Lager für verdichtete Luft oder dergleichen in dem Boden aufgebaut wird, wird eine konische fortlaufende Grube G dadurch ausgehöhlt, dass der Bagger in einem Kreis in dem Boden mit einem Kontaktpunkt des Meißels 2 mit der Bodenfläche als ein fester Punkt bewegt wird, wie dies in den 16 und 17 gezeigt ist. Durch Gießen einer sich verfestigenden Lösung in diese Grube G und durch Verfestigen dieser darin wird ein konischen abschottendes Dach 32 erstellt.
  • Wie dies in der 17 gezeigt ist, wird eine zylindrische Seitenwand 33 gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung um das abschottende Dach 32 bis zu einem undurchlässigen Bett 34 erstellt. Das unterirdische Lager wird dadurch aufgebaut, dass Erde und Sand zwischen dem abschottenden Dach 32 und der Seitenwand 33 sowie dem undurchlässigen Bett 34 und dem damit verbundenen abschottenden Dach 32 und der Seitenwand 33 abgetragen wird.
  • (II) In jenem Fall, bei dem eine abschottende Bodenwand zur Zeit einer Aushöhlung einer Senke erstellt wird, wird der Bagger in einem Kreis an dem Boden mit einem Zwischenpunkt eines Abschnittes des Meißels bewegt, der in dem Boden als ein fester Punkt angeordnet ist, wodurch ein umgekehrter Konus und konische fortlaufende Gruben G an einer oberen und an einer unteren Seite des Bodens ausgehöhlt werden, wobei ihre Spitzen jeweils miteinander in Kontakt sind, wie dies in der 18 gezeigt ist. Eine sich verfestigende Lösung wird in diese Gruben G gegossen und darin verfestigt, wodurch ein umgekehrter Konus und konische fortlaufende Wände 35, 36 an der oberen und an der unteren Seite jeweils erstellt werden, und zwar als ein sechstes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Nach oder vor diesem Vorgang wird eine zylindrische Seitenwand 37 bis zu einem undurchlässigen Bett 38 erstellt.
  • Wie dies in der 19 gezeigt ist, wird danach eine Aushöhlung einer Senke für einen Bereich durchgeführt, der durch die Seitenwand 37 umschlossen ist, wobei die untere konische fortlaufende Wand 36 als eine abschottende Bodenwand verwendet wird.
  • Es ist zu beachten, dass diese Technik auch als eine Technik zum Aufbauen eines unterirdischen Lagers tief in dem Boden verwendet werden kann, indem die Seitenwand 37 tiefer als die untere konische Wand 36 erstellt wird, und indem die konische Wand 36 als ein abschottendes Dach verwendet wird, wie dies durch die gestrichelte Linie in der 19 gezeigt ist.
  • (III) Durch Bewegen des Baggers in einem Kreis, wobei das untere Ende des Abschnittes des Meißels an dem Boden als ein fester Punkt angeordnet wird, wird eine umgekehrt konische fortlaufende Grube G ausgehöhlt, wie dies in der 20 gezeigt ist. Eine sich verfestigende Lösung wird in diese Grube G gegossen und darin verfestigt. Auf diese Art und Weise kann eine abschottende Bodenwand für einen runden Bereich mit ausgehöhlter Senke oder einem Bereich zum Verhindern einer Verflüssigung in wirksamer Weise fortlaufend erstellt werden, und zwar gemäß einem weiteren exemplarischen Beispiel.
  • Bei den vorherigen Ausführungsbeispielen und exemplarischen Beispielen wird die sich verfestigende Lösung (Zementschlamm) in die ausgehöhlte fortlaufende Grube gegossen und mit dem Erdreich vermischt, das an der ursprünglichen Position verfügbar ist, um eine fortlaufende Wand aus Erdreich und Zement zu erstellen.

Jedoch kann Beton in die ausgehöhlte Grube gegossen werden und darin verfestigt werden, um eine fortlaufende Betonwand zu erstellen.

Alternativ kann die fortlaufende Wand dadurch erstellt werden, dass Stahltafeln oder Betontafeln in die ausgehöhlte fortlaufende Grube eingefügt werden, während diese in einer Querrichtung verbunden werden.

Die vorliegende Erfindung ist für viele Zwecke außer den vorstehend erwähnten Zwecken bei den vorherigen Ausführungsbeispielen breit anwendbar.

Andererseits ist bei dem Gerät zum Erstellen (Bagger) die Rückhaltekette 10 durch einen Hydraulikzylinder gebildet, und die Neigung wird dadurch eingestellt, dass dieser Hydraulikzylinder bei den vorherigen Ausführungsbeispielen expandiert und zusammengezogen wird. Jedoch kann die Rückhaltekette 10 nur durch ein inneres Rohr und ein äußeres Rohr teleskopisch aufgebaut sein, und die Neigung kann unter Zuhilfenahme eines Krans oder eines ähnlichen Hubgeräts eingestellt werden.

Gewerbliche Anwendbarkeit

Wie dies gemäß der vorliegenden Erfindung vorstehend beschrieben ist, wird die schräge fortlaufende Grube dadurch ausgehöhlt, dass der Kettenmeißel, der mit Schaufelblättern versehen ist, schräg an den Fahrtschlitten angebracht wird, und dass der Fahrtschlitten in der Querrichtung bewegt wird, während der Meißel gedreht wird, wobei der Meißel schräg in den Boden angeordnet wird, und das Wandmaterial wird in diese ausgehöhlte Grube gegossen, wodurch die schräge fortlaufende Wand in dem Boden erstellt wird. Dementsprechend ist die Anwendung der fortlaufenden Wände eine Verwendung als eine abschottende Wand mit einer Wasserabschottungsfunktion entlang der vertikalen Richtung.

Gemäß der Erfindung wird die fortlaufende Wand darüber hinaus als das Reparaturdach des unterirdischen Aufbaus wie zum Beispiel ein Lager für radioaktiven Abfall erstellt.

Gemäß der Erfindung, wie sie in Anspruch 2 definiert ist, können das Dach und der Boden zum Verhindern des Eintretens von Wasser in das unterirdische Lager in wirksamer Weise durch eine geringere Anzahl an Aufbauschritten erstellt werden.

Gemäß der Erfindung, wie sie in Anspruch 3 definiert ist, werden in diesem Fall die umgekehrt konische und konischen fortlaufenden Wände an der oberen und der unteren Seite erstellt, wobei ihre Spitzen miteinander in Kontakt sind, und die untere fortlaufende Wand kann als eine Abschottungsbodenwand für eine Aushöhlung von Senken oder als ein unterirdisches Dach für ein unterirdisches Lager verwendet werden.

Gemäß der Erfindung, wie sie in Anspruch 4 definiert ist, kann des weiteren die fortlaufende Wand als eine Wasser abschottende Bodenwand erstellt werden, um das Eintreten von Grundwasser in eine ausgehöhlte Grube zu verhindern, zum Beispiel um eine gemeinsame Trennwand in dem Boden zu erstellen, wobei die Anhebung des freien Wassers hoch ist.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand, wobei

    ein Kettenmeißel (2), bei dem eine mit Schaufelblättern versehene endlose Kette (6) zwischen einem oberen und einem unteren Ende einer Meißelsäule (3) angebracht ist, schräg an einem Fahrtschlitten (1) angebracht ist;

    eine fortlaufende Grube (G) durch Bewegen des Fahrtschlittens (1) in einer Querrichtung ausgehöhlt wird, während der Meißel (2) gedreht wird, wobei der Meißel (2) schräg in dem Boden angeordnet ist;

    und eine geneigte fortlaufende Wand (R1, R2; 32; 35, 36) in dem Boden dadurch gebildet wird, dass ein Wandmaterial in die so ausgehöhlte fortlaufende Grube (G) gegossen wird; dadurch gekennzeichnet, dass

    die geneigte fortlaufende Wand (R1, R2; 32; 35, 36) eine vertikale Richtung schneidet, um so Wasser in einer vertikalen Richtung abzuschotten, wobei

    die geneigte fortlaufende Grube (G) so ausgehöhlt wird, dass sie einen im wesentlichen V-förmigen Querschnitt aufweist, und das Wandmaterial wird in diese fortlaufende Grube (G) gegossen, wobei

    der im wesentlichen V-förmige Querschnitt der geneigten fortlaufenden Grube (G) so orientiert ist, dass eine geneigte fortlaufende Wand erstellt wird, die als ein Dach (R1, R2) eines unterirdischen Aufbaus dient.
  2. Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand gemäß Anspruch 1, wobei eine konische fortlaufende Grube dadurch ausgehöhlt wird, dass der Fahrtschlitten in einem Kreis bewegt wird, und das Wandmaterial wird in diese fortlaufende Grube gegossen, um eine konische fortlaufende Wand (36) zu erstellen, die als eine Abschottungswand dient.
  3. Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand gemäß Anspruch 2, wobei eine umgekehrt konische fortlaufende Grube und eine konische fortlaufende Grube an einer oberen und an einer unteren Seite unterirdisch so ausgehöhlt werden, dass die Spitzen der entsprechenden konischen fortlaufenden Gruben miteinander in Kontakt sind, indem der Fahrtschlitten in einem Kreis bewegt wird, wobei ein Mittelpunkt eines Abschnittes des Meißels, der in dem Boden angeordnet ist, als ein fester Punkt festgelegt wird.
  4. Verfahren zum Erstellen einer unterirdischen fortlaufenden Wand, wobei

    ein Kettenmeißel (2), bei dem eine mit Schaufelblättern versehene endlose Kette (6) zwischen einem oberen und einem unteren Ende einer Meißelsäule (3) angebracht ist, schräg an einem Fahrtschlitten (1) angebracht ist;

    eine fortlaufende Grube (G) dadurch ausgehöhlt wird, dass der Fahrtschlitten (1) in einer Querrichtung bewegt wird, während der Meißel (2) gedreht wird, wobei der Meißel (2) schräg in dem Boden angeordnet ist;

    und eine geneigte fortlaufende Wand (22) dadurch in dem Boden erstellt wird, dass ein Wandmaterial in die so ausgehöhlte fortlaufende Grube (G) gegossen wird; dadurch gekennzeichnet, dass

    die geneigte fortlaufende Wand (22) eine vertikale Richtung schneidet, um so Wasser in einer vertikalen Richtung abzuschotten, wobei

    die geneigte fortlaufende Grube so ausgehöhlt wird, dass sie sich über zwei vertikale Wände (21) erstreckt, die in spezifischen Räumen in dem Boden erstellt werden, und dass das Wandmaterial in diese fortlaufende Grube gegossen wird, um eine geneigte fortlaufende Wand (22) zu erstellen, die als eine Abschottungsbodenwand dient, um das Eintreten von Wasser in den Bereich zwischen den beiden vertikalen Wänden (21) von unten zu verhindern.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com