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Dokumentenidentifikation DE69930643T2 17.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001152223
Titel IMPULSGEBER MIT FLÄCHIGER SPULE
Anmelder Kabushiki Kaisha Yaskawa Denki, Kitakyushu, Fukuoka, JP
Erfinder SHIKAYAMA, Kabushiki Kaisha Yaskawa Denki, Toru, Kitakyushu-shi, Fukuoka 806-0004, JP;
MAEMURA, Kabushiki Kaisha Yaskawa Denki, Akihiko, Kitakyushu-shi, Fukuoka 806-0004, JP;
KATSUMA, Kabushiki Kaisha Yaskawa Denki, Takashi, Kitakyushu-shi, Fukuoka 806-0004, JP
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69930643
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.08.1999
EP-Aktenzeichen 999385982
WO-Anmeldetag 23.08.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/04542
WO-Veröffentlichungsnummer 2000042389
WO-Veröffentlichungsdatum 20.07.2000
EP-Offenlegungsdatum 07.11.2001
EP date of grant 29.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.08.2006
IPC-Hauptklasse G01D 5/245(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G01B 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G01B 7/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G01D 5/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen kleinen und niedrigen Resolver mit einer flächigen Spule, der zur Detektion von Geschwindigkeit und Position eines Servomotors auf dem Gebiet von zum Beispiel Maschinenautomatisierungseinrichtungen und Büroautomatisierungsgeräten verwendet wird und aus einer flächigen Spule besteht.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein Resolver mit einer flächigen Spule im Stand der Technik ist derart gestaltet, daß eine flächige Spule einer Anregungsphase, die aus einer Phase besteht, und eine flächige Spule einer Detektionsphase, die aus zwei Phasen besteht, mit Luftspalten angeordnet sind, wobei die Detektionsphase eine Detektionsphase aus Wirbelstrukturen, die aus Kupferfolie hergestellt und auf der Oberseite und Rückseite derselben ausgebildet sind und zwischen denen eine Dünnschichtisolierschicht plaziert ist, und eine weitere Detektionsphase mit einer Phasendifferenz mit einem elektrischen Winkel von 90° in Bezug auf die oben beschriebene Detektionsphase aufweist, obwohl es sich um dieselbe Struktur handelt, zwischen denen die Dünnschichtisolierschicht plaziert ist. Andererseits ist die Anregungsphase derart gestaltet ist, daß dieselbe wirbelförmige Struktur ohne einen Phasenunterschied auf der Oberseite und Rückseite derselben angeordnet ist, zwischen denen eine Dünnschichtisolierschicht plaziert ist. Der Resolver mit einer flächigen Spule ist derart gestaltet ist, daß sich die Flußverkettung der Detektion wie Sinuswellen durch einen Drehwinkel mit hoher Präzision auf der Grundlage einer Wirbelstruktur ändert, die durch Ätzen etc. präzise ausgebildet ist, und der Winkelfehler so reduziert wird, daß er gering ist (zum Beispiel JP, 8-84449, A).

Außerdem wird der folgende Drehtransformator so beschrieben, daß er dieselben Funktionen wie derjenige des Resolvers mit einer flächigen Spule aufweist. In dem Drehtransformator ist ein Paar Sekundärseitenleiterstrukturen, die auf der Oberseite und Rückseite eines Dünnschichtsubstrats ausgebildet sind, das aus einem Isolierkörper hergestellt ist, aus mehrschichtigen Dünnschichtleitern konzentrisch mit Abstand an einem Teil eines Kreises gesichert und sind die Enden zwischen den Dünnschichtleitern miteinander durch eine Jumper-Leitung verbunden, worin die Sekundärseite durch ein Durchgangsloch und einen Abstand gegenüber der Primärseite des Transformators und an selbiger angeordnet ist (zum Beispiel JP, 8-306562, A).

Außerdem gibt es im Stand der Technik bezüglich Resolvers mit einer flächigen Spule einen Resolver, in dem eine Struktur eines Drehtransformators innerhalb der Resolverstruktur ausgebildet ist und die Struktur des Drehtransformators und diejenige des Resolvers einteilig miteinander hergestellt sind (zum Beispiel JP, 8-136211, A).

Im Stand der Technik bestehen jedoch die folgenden Probleme und Nachteile.

  • (1) Da ein Resolver mit einem Drehtransformator gemäß JP, 8-136211 derart gestaltet ist, daß die Struktur eines Drehtransformators mit derjenigen eines Resolvers einteilig hergestellt ist, kann die Anzahl der Arbeitsprozesse verringert werden und können die Herstellkosten desselben verringert werden. Der Außendurchmesser muß aber bei kleinerer Ausbildung des Resolvers verringert werden und die Struktur des Drehtransformators wird sehr klein ausgebildet, wobei eine Verringerung des Übertragungsverhältnisses aufgrund einer Abnahme des magnetischen Flusses und der Anzahl von Wicklungen auftritt und eine festgesetzte Detektionsspannung nicht erhalten werden könnte. Da die Detektionsphasenstruktur eine Verbindung mit einem von dem Drehtransformator erzeugten magnetischen Fluß herstellt, wird außerdem eine große Restspannung erzeugt, die bewirkt, daß der Winkelfehler erhöht wird.
  • (2) In dem in JP, 8-84449 beschriebenen Resolver und dem in JP, 8-306562 beschriebenen Drehtransformator ist die Mitte der Primärseite zur Mitte der Sekundärseite aufgrund eines Versatzes beim Anbringen einer flächigen Spule eines Leiters versetzt, und wenn sich die flächige Spule dreht, erschien eine Schwankungskomponente in dem mechanischen Winkel von 360° in der Flußverkettungsamplitude. Wie oben beschrieben ist, besteht im Stand der Technik das Problem, daß ein nur schwacher Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule einen großen Winkelfehler verursacht. Obwohl der Winkelfehler verringert werden kann, wenn die Präzision des Anbringens einer flächigen Spule und des Einbaus derselben verbessert wird, werden außerdem die Kosten stattdessen erhöht, wobei der ursprüngliche Effekt des Kostengünstigerwerdens verlorengeht.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen kostengünstigen Resolver mit einer flächigen Spule bereitzustellen, der nur einen geringen Winkelfehler aufweist, der in geringerer Größe ausgebildet werden kann, ohne daß dies zu einer Verringerung der Detektionsspannung führt, und die Variation der Flußverkettungsamplitude begrenzen kann, selbst wenn Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule auftritt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt ein Mittel zur Lösung der obengenannten Probleme und Nachteile dar, und ein Resolver mit einer flächigen Spule gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in den Ansprüchen 1 bis 5 beschrieben.

Das heißt, daß gemäß der Erfindung bereitgestellt wird ein Resolver mit einem scheibenförmigen Rotor und zwei scheibenförmigen Statoren, zwischen denen der Rotor mit Luftspalten in dessen axialer Richtung plaziert ist, worin der oben beschriebene Rotor derart gestaltet ist, daß eine flächige Spule auf der Rotorseite an beiden Seiten eines scheibenförmigen Weichmagnetmaterials angebracht ist, an dem eine Sekundärseitenstruktur eines Drehtransformators und eine Anregungsphasenstruktur eines Resolvers ausgebildet sind, und eine flächige Spule auf der Statorseite mit einer Primärseitenstruktur des Drehtransformators, die auf einem scheibenförmigen Weichmagnetmaterial ausgebildet ist, an einem der Statoren gegenüber der oben beschriebenen Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators angebracht ist, und eine flächige Spule auf der Statorseite mit einer Detektionsphasenstruktur des Resolvers, die auf einem scheibenförmigen Weichmagnetmaterial ausgebildet ist, an dem anderen der oben beschriebenen Statoren gegenüber der oben beschriebenen Anregungsphasenstruktur des Resolvers angebracht ist.

Außerdem ist die oben beschriebene flächige Spule auf der Rotorseite gemäß der Erfindung aus einer einzigen Bahn ausgebildet, die aus einer Scheibe mit der oben beschriebenen ausgebildeten Anregungsphasenstruktur des Resolvers, einer Scheibe mit der oben beschriebenen ausgebildeten Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators und einem linearen Abschnitt mit einer Querverbindung ausgebildet ist, die die oben beschriebene Anregungsphasenstruktur des Resolvers und die oben beschriebene Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators miteinander verbindet.

Darüber hinaus ist die oben beschriebene flächige Spule auf der Statorseite aus einer einzigen Bahn ausgebildet, die aus einer Scheibe mit der oben beschriebenen ausgebildeten Detektionsphasenstruktur des Resolvers, einer Scheibe mit der oben beschriebenen ausgebildeten Primärseitenstruktur des Drehtransformators und einem linearen Abschnitt besteht, der die entsprechenden beiden Scheiben miteinander verbindet.

Ferner ist die oben beschriebene auf beiden Seiten der Scheibe gemäß der Erfindung ausgebildete Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators eine Struktur, die von der Außenseite zur Innenseite wirbelförmig verläuft, und sind beide Strukturen miteinander in Reihe verbunden und ist die oben beschriebene Anregungsphasenstruktur des Resolvers, die auf beiden Seiten der Scheibe ausgebildet ist, eine Struktur, die 2N-mal in der Umfangsrichtung wirbelförmig verläuft, wobei N eine natürliche Zahl ist, und ist die Mitte des Wirbels auf der Oberseite an derselben Position des Wirbels auf der Rückseite in der Umfangsrichtung angeordnet, und sind 4N Wirbel miteinander in Reihe verbunden, wobei der axiale Mehrfachwinkel NX ist.

Auch ist die oben beschriebene Primärseitenstruktur des Drehtransformators auf beiden Seiten der Scheibe ausgebildet und sind beide von der Außenseite zur Innenseite wirbelförmig verlaufenden Strukturen miteinander in Reihe verbunden und ist die oben beschriebene Detektionsphasenstruktur des Resolvers auf beiden Seiten der Scheibe ausgebildet und ist eine Seite davon eine "&agr;"-Phase und die andere davon eine "&bgr;"-Phase, worin 2N in der Umfangsrichtung wirbelförmig verlaufende Strukturen angeordnet sind, und sind die Mittenpositionen der Wirbel der "&agr;"-Phase und "&bgr;"-Phase um 90/N° voneinander in der Umfangsrichtung versetzt. Auch sind zwei 2N Wirbel miteinander in Reihe verbunden, wobei der axiale Winkel zu NX wird.

Somit kann in der in den Ansprüchen 1 bis 5 beschriebenen Erfindung die Detektionsspannung unter den Stand der Technik gesenkt werden, da die Fläche des Drehtransformators weiter vergrößert werden kann als diejenige der Drehtransformatoren im Stand der Technik, selbst wenn der Außendurchmesser desselben verringert ist. Da sich die Strukturen des Drehtransformators nicht auf derselben Ebene wie diejenige der Resolverstrukturen befinden, verbindet sich auch kein von den Drehtransformatoren erzeugter Fluß mit den Detektionsphasenstrukturen des Resolvers, wodurch das Problem der Restspannung gelöst werden kann, und ist es möglich, einen Resolver mit einer flächigen Spule bereitzustellen, dessen Winkelfehler weiter gesenkt wird derart, daß er gering ist. Außerdem kann der Energieverbrauch merklich gesenkt werden, wodurch er im Betrieb durch eine Batterie im Falle einer elektrischen Störung sehr vorteilhaft gepuffert werden kann.

Weiterhin sieht ein Resolver mit einer flächigen Spule gemäß einer zweiten besonderen Ausführungsform der Erfindung so aus, wie dies in den Ansprüchen 6 und 7 beschrieben ist.

Das heißt, daß gemäß der Erfindung einer von entweder dem Außendurchmesser der oben beschriebenen Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators und demjenigen der oben beschriebenen Primärseitenstruktur des Drehtransformators größer als der andere derselben ausgebildet ist.

Außerdem sind in der Erfindung der Radius r2 des äußersten Leiters der oben beschriebenen Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators und der Radius r1 des äußersten Leiters der oben beschriebenen Primärseitenstruktur des Drehtransformators so festgelegt, daß 0 < r2 – r1 ≦ 4 × &lgr;2 oder 0 < r1 – r2 ≦ 4 × &lgr;1 sind, wobei der Strukturabstand der Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators &lgr;2 ist und der Strukturabstand der Primärseitenstruktur des Drehtransformators &lgr;1 ist.

Weiterhin sieht ein Resolver mit einer flächigen Spule gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung so aus, wie dies in den Ansprüchen 8 und 9 beschrieben ist.

Das heißt, daß gemäß der Erfindung der Außendurchmesser der oben beschriebenen Anregungsphasenstruktur des Resolvers größer als der Außendurchmesser der Detektionsphasenstruktur des Resolvers ausgebildet ist, während der Innendurchmesser der Anregungsphasenstruktur des Resolvers kleiner als der Innendurchmesser der Detektionsphasenstruktur des Resolvers ausgebildet ist, oder der Außendurchmesser der oben beschriebenen Detektionsphasenstruktur größer als der Außendurchmesser der oben beschriebenen Anregungsphasenstruktur ausgebildet ist, während der Innendurchmesser der Detektionsphasenstruktur kleiner als der Innendurchmesser der Anregungsphasenstruktur ausgebildet ist.

Ferner sind gemäß der Erfindung, wenn der Strukturabstand der Anregungsphasenstruktur des Resolvers &lgr;&thgr; ist und der Strukturabstand der Detektionsphasenstruktur des Resolvers &lgr;&agr; ist, der Radius r&thgr;o des äußersten Leiters der Anregungsphasenstruktur des Resolvers und der Radius r&agr;o des äußersten Leiters der Primärseitenstruktur des Drehtransformators oder der Radius r&thgr;i des innersten Leiters der Anregungsphasenstruktur des Resolvers und der Radius r&agr;i des innersten Leiters der Primärseitenstruktur des Drehtransformators so festgelegt, daß sie zu 0 < r&agr;o – r&thgr;o ≦ 4 × &lgr;&agr; und 0 < r&thgr;i – r&agr;i ≦ 4 × &lgr;&agr; oder 0 < r&thgr;o – r&agr;o ≦ 4 × &lgr;&thgr; und 0 < r&agr;i – r&thgr;i ≦ 4 × &lgr;&thgr; werden.

Somit ist es mit der in den Ansprüche 6 bis 9 beschriebenen Erfindung möglich, die Variation der Flußverkettungsamplitude zu begrenzen, selbst wenn ein Versatz beim Anbringen von flächigen Spulen auftritt, wobei der Winkelfehler minimiert werden kann. Zusätzlich ist es möglich, einen kostengünstigen Resolver bereitzustellen, da keine Notwendigkeit besteht, die Montagepräzision merklich zu erhöhen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine Schnittansicht eines Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;

2 entwickelt eine Draufsicht einer Struktur einer flächigen Spule auf der Statorseite, worin (a) die Struktur auf der Oberseite derselben zeigt, und (b) die Struktur auf der Rückseite bei Betrachtung durch die Vorderseite von (a) zeigt;

3 entwickelt eine Draufsicht, die eine Struktur einer flächigen Spule auf der Rotorseite zeigt, worin (a) die Struktur auf der Oberseite derselben zeigt und (b) die Struktur auf der Rückseite bei Betrachtung durch die Vorderseite von (a) zeigt;

4 zeigt Strukturen eines Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die jeweils in derselben Richtung betrachtet werden, worin (a) die Primärseitenstruktur des Drehtransformators ist, (b) die Sekundärseitenstruktur desselben ist und in den Zeichnungen durchgezogene Linien die Struktur der Oberseite der flächigen Spule kennzeichnen, während Punktlinien die Struktur der Rückseite kennzeichnen, das durch die Oberseite gesehen wird, und (c) das Profil der äußersten Außenumfänge der jeweiligen Strukturen darstellen, wenn die Primärseite des Drehtransformators der Sekundärseite gegenüberliegt;

5 zeigt eine Ansicht, die die Primärseitenstruktur des Drehtransformators und das Profil der äußersten Außenumfänge der Primärseitenstruktur zeigt, wenn der Rotor in Bezug auf die Mitte des Stators versetzt ist, worin (a) einen Fall zeigt, in dem der Rotor still steht, (b) einen Fall zeigt, in dem sich der Rotor um 90 Grad dreht, (c) den Fall zeigt, in dem sich der Rotor um 180 Grad dreht, und (d) einen Fall zeigt, in dem sich der Rotor um 270 Grad dreht. 6 zeigt Strukturen des Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung, die jeweils in derselben Richtung betrachtet sind, worin (a) eine Detektionsphasenstruktur des Resolvers zeigt, (b) eine Anregungsphasenstruktur des Resolvers zeigt, und in der Zeichnung durchgezogene Linien die Struktur auf der Oberseite der flächigen Spule kennzeichnen und Punktlinien die Struktur der Rückseite kennzeichnen, die durch die Oberseite zu sehen ist, und (c) die Profile des äußersten Durchmessers und innersten Durchmessers der jeweiligen Strukturen darstellt, wenn die Anregungsphase des Resolvers der Detektionsphase desselben gegenüberliegt; 7 zeigt eine Ansicht, die die Profile des äußersten Durchmessers und innersten Durchmessers der Detektionsphasenstruktur und Anregungsphasenstruktur des Resolvers zeigt, wenn der Rotor in Bezug auf die Mitte des Stators versetzt ist, worin (a) einen Fall zeigt, wenn der Rotor still steht, (b) einen Fall zeigt, wenn sich der Rotor um 90 Grad dreht, (c) einen Fall zeigt, wenn sich der Rotor um 180 Grad dreht und (d) einen Fall zeigt, wenn sich der Rotor um 270 Grad dreht; 8 zeigt eine Ansicht, die die Beziehung zwischen der Größe &dgr; des Versatzes und dem Winkelfehler in dem Resolver mit einer flächigen Spule zeigt, dessen axialer Winkel 3X ist und Außendurchmesser 35mm Grad beträgt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachfolgend erfolgt eine Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung.

Ausführungsform 1

1 zeigt eine Schnittansicht eines Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. 2 entwickelt eine Draufsicht einer Struktur einer flächigen Spule auf der Statorseite, worin (a) die Struktur auf der Oberseite derselben zeigt und (b) die Struktur auf der Rückseite bei Betrachtung durch diejenige von (a) zeigt; und 3 entwickelt eine Draufsicht, die eine Struktur einer flächigen Spule auf der Rotorseite zeigt, worin (a) die Struktur auf der Oberseite derselben zeigt und (b) die Struktur auf der Rückseite bei Betrachtung durch die Vorderseite zeigt. In diesen Zeichnungen wird ein Resolver, dessen axialer Mehrfachwinkel 2X beträgt und der von der Bauart mit Einphasenanregung und Zweiphasenausgabe ist, als ein Beispiel gezeigt. 2X bedeutet, daß ein Resolver einen Pollogarithmus von 2 aufweist, worin "X" gewöhnlich hinzugefügt wird, wenn er in Form von axialem Mehrfachwinkel ausgedrückt wird.

Es folgt eine Beschreibung von Eigenschaften eines Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der Erfindung.

In 1 besteht der Resolver aus einem Rotor 4 und zwei Statoren 2 und 3, die an beiden Seiten in der axialen Richtung des Rotors gesichert sind. Der Rotor 4 weist Scheiben 61 und 62 der flächigen Spule 6 auf der Rotorseite auf, die an beiden Seiten eines Gegenjochs 41 angebracht sind, das aus dünnem scheibenförmigen Ferrit hergestellt ist. Die flächige Spule 6 auf der Rotorseite verwendet eine Kupferfolie als einen Leiter, und eine Kupferstruktur ist auf beiden Seiten einer Dünnschichtisolierschicht ausgebildet. Außerdem ist eine Welle 1 durch Kleben an die Mitte einer Seite eines Gegenjochs 41 des Rotors 4 vertikal gesichert und befestigt, und ist ein Loch in der Mitte eines Gegenjochs 21 vorgesehen, das den Stator 2 bildet, durch den Quelle geführt wird.

Als erstes erfolgt eine Beschreibung einer flächigen Spule auf der Statorseite unter Bezugnahme auf 2.

Die flächige Spule 5 auf der Statorseite besteht aus zwei Scheiben 51 und 52, einem linearen Abschnitt 53, der sie miteinander verbindet, und einem Ansatz 54, der sich von einer Seite in der Nähe der Mitte des linearen Abschnitts 53 zur Seite erstreckt, und eine Primärseitenstruktur 55 des Drehtransformators und der Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 des Resolvers sind jeweils auf jeder der Scheiben 51 und 52 ausgebildet. Die Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 des Resolvers weisen jeweils eine "&agr;"-Phase 56 auf deren Oberseite und eine "&bgr;"-Phase 57 auf deren Rückseite auf.

Die Primärseitenstruktur 55 des Drehtransformators verläuft von der Nähe der Mitte der Scheibe 51 zur Außenseite wirbelförmig, und die Struktur 55 weist zwei Anschlüsse (positive und negative) 58 auf beiden Seiten des Ansatzes 54 auf. (Positiv) auf der Oberseite des Anschlusses 58 und (negativ) auf der Rückseite desselben sind jeweils mit der Außenseite des Oberseitenwirbels und der Außenseite des Rückseitenwirbels verbunden. Ferner sind sie durch ein Durchgangsloch 59 in der Nähe der Mitte miteinander verbunden. Die Oberseiten- und Rückseitenstrukturen verlaufen, bei Betrachtung von derselben Oberseite, in derselben Richtung wirbelförmig, wodurch sie eine einzige Spule bilden.

Vier Wirbelstrukturen sind auf den Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 des Resolvers in der Umfangsrichtung ausgebildet und um einen halben Abstand in der Umfangsrichtung voneinander versetzt. Somit weisen sie einen Versatz von 90 Grad bezüglich des elektrischen Winkels und um 45 Grad bezüglich des mechanischen Winkels auf.

Zwei Anschlüsse (SA1 und SA2) 58 der Detektionsphasenstruktur 56 ("&agr;"-Phase) des Resolvers sind auf der Rückseite des Ansatzes 54 vorgesehen, und sie sind mit den Mitten der Wirbelstrukturen auf der Oberseite durch die Durchgangslöcher 50 zwischen den Wirbelspulenstrukturen auf der Rückseite verbunden. Die Außenseite des Wirbels ist mit der Außenseite des Wirbels benachbart dazu durch eine Querverbindung verbunden, und deren Mitten sind durch die Durchgangslöcher 50 auf der Rückseite miteinander verbunden.

Zwei Anschlüsse (SB1 und SB2) 58 der Detektionsphasenstruktur ("&bgr;"-Phase) 57 des Resolvers sind auf der Oberseite des Ansatzes 54 vorgesehen, wobei die beiden Anschlüsse mit den Mitten der Wirbelstrukturen auf der Rückseite durch die Durchgangslöcher 50 zwischen den Wirbelspulenstrukturen auf der Oberseite verbunden sind. Die Außenseite des Wirbels ist mit der Außenseite des dazu benachbarten Wirbels durch eine Querverbindung verbunden, und die Mitten derselben sind durch die Durchgangslöcher 50 auf der Oberseite miteinander verbunden.

Als nächstes folgt eine Beschreibung der flächigen Spule auf der Rotorseite unter Bezugnahme auf 3.

Die flächige Spule 6 auf der Rotorseite besteht aus zwei Scheiben 61 und 62 und einem linearen Abschnitt 63, der die beiden Scheiben miteinander verbindet. Eine Sekundärseitenstruktur 64 des Drehtransformators und eine Anregungsphasenstruktur 65 des Resolvers sind jeweils auf den Scheiben 61 und 62 vorgesehen. Vier Wirbelstrukturen sind auf beiden Seiten der Anregungsphasenstruktur 65 des Resolvers in der Umfangsrichtung ausgebildet. Die Umfangspositionen auf beiden Seiten sind dieselben. All diese Strukturen sind in Reihe verbunden und, wie unten beschrieben, zusammengesetzt. Eine Querverbindung ist auf beiden Seiten des linearen Abschnitts 63 ausgebildet, die die Sekundärseitenstruktur 64 des Drehtransformators und die Anregungsphasenstruktur 65 des Resolvers miteinander verbindet, wobei sie mit der Außenseite der auf beiden Seiten der Sekundärseitenstruktur 64 des Drehtransformators ausgebildeten Wirbel verbunden sind und sie innerhalb der Wirbel durch ein Durchgangsloch 66 miteinander verbunden sind. Die Querverbindung auf der Oberseite des linearen Abschnitts 63 ist mit der Außenseite eines auf der Oberseite der Anregungsphasenstruktur 65 des Resolvers angeordneten Wirbels verbunden und mit der Mitte des Wirbels auf der Rückseite durch das Durchgangsloch 67 in der Mitte verbunden.

Die Außenseite des Wirbels auf der Rückseite ist mit der Außenseite des dazu benachbarten Wirbels verbunden. Zusätzlich ist sie mit dem Wirbel auf der Oberseite durch das Durchgangsloch 67 in der Mitte des Wirbels verbunden. Dieselbe Verbindung wird wiederholt und schließlich ist sie mit der Querverbindung auf der Rückseite des linearen Abschnitts 63 verbunden.

Die flächige Spule 5 auf der Statorseite und die flächige Spule 6 auf der Rotorseite, die in der oben beschriebenen Weise ausgebildet sind, sind an den linearen Abschnitten 53 und 63 zusammengefaltet und an den Gegenjochs 21 und 31 der Statoren 2 und 3 und an dem Gegenjoch 41 des Rotors angebracht. Außerdem sind die Strukturen so angeordnet, daß die Primärseitenstruktur 55 des Drehtransformators der flächigen Spule 5 auf der Statorseite der Sekundärseitenstruktur 64 des Drehtransformators der flächigen Spule 6 auf der Rotorseite gegenüberliegt, und die Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 des Resolvers der flächigen Spule 5 auf der Statorseite der Anregungsseitenstruktur 65 des Resolvers der flächigen Spule 6 auf der Rotorseite gegenüberliegen.

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung der Funktionen.

In dem Resolver mit flächigen Spulen, der in der oben beschriebenen Weise konstruiert ist, wird durch Anlegen einer Hochfrequenzspannung an den Anschlüssen 58 (positiv und negativ) der Primärseitenstruktur 55 des Drehtransformators auf der Statorseite Spannung in der Sekundärseitenstruktur 64 des Drehtransformators auf der Rotorseite induziert. Mit der Spannung fließt ein elektrischer Strom zur Anregungsphasenstruktur 65 des Resolvers, wodurch eine Flußverteilung mit Höhen und Tälern in der Umfangsrichtung erzeugt wird. Wenn der Fluß mit den Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 des Resolvers auf der Statorseite verbunden wird, ist es möglich, eine Detektionsspannung zu erhalten, deren Amplitude sich als Antwort auf den Drehwinkel ändert. Da die Detektionsphasenstruktur 56 des Resolvers der "&agr;"-Phase und die Detektionsphasenstruktur 57 des Resolvers der "&bgr;"-Phase mit einem Phasenfehler von 90 Grad bezüglich des elektrischen Winkels angeordnet sind, ändert sich ferner die Amplitude der Detektionsspannung mit einem Phasenfehler von 90 Grad bezüglich des elektrischen Winkels, wobei der Resolver als ein Resolver mit einer Einphasenanregung und Zweiphasenausgabe fungiert.

Die erste Ausführungsform gemäß der Erfindung bildet einen Resolver, der mit einem Rotor, der eine Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators und eine Anregungsphasenstruktur des Resolvers auf beiden Seiten enthält, und Statoren versehen ist, die eine Primärseitenstruktur des Drehtransformators und eine Detektionsphasenstruktur des Resolvers mit Luftspalten auf beiden Seiten in der axialen Richtung des Rotors enthalten. Im Vergleich mit einer Bauart, in der eine Struktur eines Drehtransformators im Stand der Technik innerhalb der Resolverstruktur verwendet wird, weist somit die Drehtransformatorstruktur gemäß der Erfindung eine Fläche auf, die vier mal größer als diejenige der Drehtransformatorstruktur im Stand der Technik ist, wobei angenommen wird, daß sie denselben Außendurchmesser aufweisen. Als eine Folge wird die Anzahl von Wicklungen auf sowohl der Primärseite als auf der Sekundärseite um das Achtfache größer und wird der Fluß, mit dem die Sekundärseite des Drehtransformators verbunden ist, durch einen Anstieg der Permeanz merklich erhöht. Das heißt, daß in einem Fall, in dem eine bestimmte Detektionsspannung erhalten wird, die vorliegende Ausführungsform den Energieverbrauch im Vergleich mit dem Stand der Technik weiter senkt. Da, im Unterschied zum Stand der Technik, sich die Drehtransformatorstruktur und die Detektionphasenstruktur des Resolvers nicht auf derselben Seite befinden, wird der Fluß, der von dem Drehtransformator erzeugt wird, nicht mit der Detektionsphasenstruktur des Resolvers verbunden. Das heißt, daß das Problem einer Restspannung, die im Stand der Technik aufgetreten ist, gelöst werden kann und es möglich ist, einen sehr präzisen Resolver mit flächigen Spulen zu erhalten.

Ausführungsform 2

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung der zweiten Ausführungsform der Erfindung.

4 zeigt Strukturen eines Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung, die jeweils in derselben Richtung betrachtet werden, worin (a) die Primärseitenstruktur des Drehtransformators ist, (b) die Sekundärseitenstruktur desselben ist und in den Zeichnungen durchgezogene Linien die Strukturen der Oberseite der flächigen Spule kennzeichnen, während Punktlinien die Rückseitenstruktur, die durch die Oberseite zu sehen ist, kennzeichnen, und (c) das Profil des äußersten Umfangs der jeweiligen Strukturen darstellen, wenn die Primärseite des Drehtransformators der Sekundärseite gegenüberliegt.

In diesen Zeichnungen unterscheidet sich die zweite Ausführungsform von der ersten Ausführungsform darin, daß der Radius r2 des äußersten Leiters der Sekundärseitenstruktur größer als der Radius r1 des äußersten Leiters der Primärseitenstruktur ist. Der Unterschied zwischen den Radien r2 und r2 ist so eingestellt, daß 0 < r2 – r1 ≦ 4 × &lgr;2, wobei der Strukturabstand der Sekundärseitenstruktur &lgr;2 ist.

Ferner besteht der Grund, weshalb diese Bedingung aufgestellt wird, darin, daß, wenn 4 × &lgr;2 minimal 0,2mm beträgt, da die Größe des Fehlers, der beim Anbringen der flächigen Spulen auftritt, ±0,2mm oder weniger beträgt, selbst wenn das leichte Zusammensetzen berücksichtigt wird, und der Strukturabstand minimal 0,05mm beträgt, r2 – r1 0,2mm beträgt. Selbst wenn die Größe des Fehlers ±0,2mm beträgt, gelangt somit die Primärseitenstruktur nicht aus der Sekundärseitenstruktur.

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung der Funktionen.

5 zeigt eine Ansicht, die die Primärseitenstruktur des Drehtransformators und das Profil der äußersten Umfänge der Sekundärseitenstruktur zeigt, wenn der Rotor in Bezug auf die Mitte des Stators versetzt ist, worin (a) einen Fall zeigt, in dem der Rotor still steht, (b) einen Fall zeigt, wenn sich der Rotor um 90 Grad dreht, (c) einen Fall zeigt, wenn sich der Rotor um 180 Grad dreht, und (d) einen Fall zeigt, wenn sich der Rotor um 270 Grad dreht. In einem Resolver mit einer flächigen Spule in der hierin beschriebenen Form wird die flächige Spule auf der Rotorseite, wenn der Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule eintritt, einem axialen Versatz in Bezug auf die flächige Spule auf der Statorseite ausgesetzt und dreht sich die Sekundärseitenstruktur 64 des Drehtransformators auf die Primärseitenstruktur 55 des Drehtransformators, wie dies in 5(a) bis (d) gezeigt ist. Der äußerste Durchmesser der Primärseitenstruktur 55 nimmt den äußersten Durchmesser der Sekundärseitenstruktur 64 ein, wobei die Variation der Flußverkettungsamplitude verringert wird.

Da die zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung in der oben beschriebenen Weise konstruiert ist, wird die Variation der Amplitude der Flußverkettung begrenzt und kein Winkelfehler erhöht, selbst wenn ein axialer Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule auftritt oder der Rotor einem axialen Versatz oder einem zentralen Schlupf ausgesetzt ist.

Ausführungsform 3

Als nächstes folgt eine Beschreibung der dritten Ausführungsform

6 zeigt Strukturen des Resolvers mit einer flächigen Spule gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung, die jeweils in derselben Richtung betrachtet sind, worin (a) eine Detektionsphasenstruktur des Resolvers zeigt, (b) eine Anregungsphasenstruktur des Resolvers zeigt und in der Zeichnung durchgezogene Linien die Struktur auf der Oberseite der flächigen Spule kennzeichnen und Punktlinien die Struktur der Rückseite kennzeichnen, die durch die Oberseite zu sehen ist, und (c) die Profile der äußersten Durchmesser und innersten Durchmesser der jeweiligen Strukturen darstellt, wenn die Anregungsphase des Resolvers der Detektionsphase desselben gegenüberliegt. In der dritten Ausführungsform basiert die Beschreibung auf einen Resolver mit einem Pollogarithmus von 3, der einen axialen Mehrfachwinkel von 3X aufweist, und von der Bauart mit Einphasenanregung und Zweiphasendetektion ist und ferner mit einer Wirbelstruktur von 360° bezüglich des elektrischen Winkels versehen ist.

In diesen Zeichnungen unterscheidet sich die dritte Ausführungsform von der ersten Ausführungsform darin, daß der Radius r&agr;o des äußersten Leiters der Detektionsphasenstruktur größer als der Radius r&thgr;o des äußersten Leiters der Anregungsphase ist und der Radius r&agr;i des innersten Leiters der Detektionsphasenstruktur kleiner als der Radius r&thgr;i des innersten Leiters der Anregungsphasenstruktur ist. Der Unterschied des Radius zwischen r&agr;o – r&thgr;i und r&thgr;i – r&agr;i ist auf 0 < r&agr;o – r&thgr;o ≦ 4 × &lgr;&agr; und 0 < r&thgr;i – r&agr;i ≦ 4 × &lgr;&agr; eingestellt, wobei der Strukturabstand der Detektionsphasenstruktur &lgr;&agr; ist.

Als nächstes erfolgt eine Beschreibung der Funktionen.

7 zeigt eine Ansicht, die die Profile des äußersten Durchmessers der Detektionsphasenstruktur und Anregungsphasenstruktur des Resolvers zeigt, wenn der Rotor in Bezug auf die Mitte des Stators versetzt ist, worin (a) einen Fall zeigt, in dem der Rotor still steht, (b) einen Fall zeigt, in dem sich der Rotor um 90 Grad dreht, (c) einen Fall zeigt, in dem sich der Rotor um 180 Grad dreht, und (d) einen Fall zeigt, in dem sich der Rotor um 270 Grad dreht. In einem Resolver mit einer flächigen Spule, der in der oben beschrieben Weise konstruiert ist, unterliegt die flächige Spule auf der Rotorseite, wenn ein axialer Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule auftritt, einem axialen Versatz in Bezug auf die flächige Spule auf der Statorseite und dreht sich die Anregungsphasenstruktur 65 des Resolvers, wie in den 7(a) bis (d) gezeigt, auf die Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 des Resolvers. Der äußerste Durchmesser der Anregungsphasenstruktur 65 nimmt den äußersten Durchmesser der Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 unweigerlich ein, wobei der innerste Durchmesser der Anregungsphasenstruktur 65 den innersten Durchmesser der Detektionsphasenstrukturen 56 und 57 einnimmt. Somit wird die Variation der Flußverkettungsamplitude verringert.

8 zeigt eine Ansicht, die die Beziehung zwischen der Größe &dgr; des Versatzes und dem Winkelfehler in dem Resolver mit einer flächigen Spule zeigt, deren axialer Mehrfachwinkel 3X ist. Dies gibt Winkelfehler bei r&agr;o – r&thgr;o = 0, r&agr;o – r&thgr;o = &lgr;&agr;, r&agr;o – r&thgr;o = 2 × &lgr;&agr;, r&agr;o – r&thgr;o = 3 × &lgr;&agr; und r&agr;o – r&thgr;o = 4 × &lgr;&agr; bei dem minimalen Strukturabstand von 50&mgr;m an. Wie in den Zeichnungen klargestellt worden ist, wurde im Falle des Standes der Technik (r&agr;o – r&thgr;o = 0) der Winkelfehler gemeinsam mit einem Anstieg der Größe &dgr; des Versatzes merklich erhöht. Gemäß der Erfindung bleibt aber, wenn r&agr;o – r&thgr;o = 4 × &lgr;&agr; und r&thgr;o – r&agr;o = 4 × &lgr;&agr; eingestellt sind, das heißt der Außenradius der Detektionsphase um vier Abstände größer als derjenige der Anregungsphase eingestellt ist, während der Innenradius der Detektionsphase um vier Abstände kleiner als derjenige der Anregungsphase eingestellt ist, selbst wenn die Größe &dgr; 0,2mm beträgt, der Winkelfehler so klein wie er ist. Wenn es ausreicht, daß der Winkelfehler in dem Resolver mit dem axialen Mehrfachwinkel von 3X 5 Grad oder weniger beträgt, wird r&agr;o – r&thgr;o = 2 × &lgr;&agr; und r&thgr;o – r&agr;o = 2 × &lgr;&agr; eingestellt, das heißt der Außenradius der Detektionsphase um zwei Abstände größer als derjenige der Anregungsphase eingestellt und der Innenradius der Detektionsphase um zwei Abstände kleiner eingestellt.

Da in der oben beschriebenen Ausführungsform die flächige Spule vergrößert ist, scheint es so, als ob dies ein Mangel für Downsizing wird. Da aber die Zunahme der Größe höchstens ±0,2mm beträgt, stellt dies kein Problem angesichts des Ganzen dar.

Obwohl die Anzahl von Wicklungen erhöht wird, um die Strukturen zu vergrößern, können außerdem Bedenken hinsichtlich Erhöhung des Verlustes aufgrund einer Zunahme des elektrischen Widerstands bleiben. Eine Erhöhung der Anzahl von Wicklungen beträgt jedoch gemäß der Erfindung vier oder weniger, wobei das Verhältnis einer einzigen Wirbelstruktur zur Anzahl der Wicklungen 5% im äußersten Fall beträgt. Das heißt, daß das Verhältnis in Bezug auf den gesamten Verlust des Resolvers sehr gering ist, was kein Problem darstellt.

Da die dritte Ausführungsform gemäß der Erfindung in der oben beschriebenen Weise konstruiert ist, wird, wie in der zweiten Ausführungsform, die Variation der Flußverkettungsamplitude begrenzt und kein Winkelfehler erhöht, selbst wenn ein axialer Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule auftritt oder der Rotor einem axialen Versatz oder einem zentralen Schlupf ausgesetzt ist.

Zusätzlich entsteht in der ersten Ausführungsform, obwohl die Dicke der Gegenjochs des Rotors oder Stators in 1 als adäquat ermittelt worden ist, kein Problem, selbst wenn die Dicke dieser Gegenjochs um 2 bis 3mm dünner gemacht wird, da der von der Drehtransformatorstruktur und den Resolverstrukturen erzeugte Fluß sehr gering ist. Außerdem stört der Fluß, der durch die Strukturen auf beiden Seiten des Rotors erzeugt wird, aus demselben Grund einander nicht.

Ferner betreffen die zweiten und dritten Ausführungsformen einen Fall, in dem in dem Drehtransformator der Radius r2 des äußersten Leiters auf der Sekundärseitenstruktur größer als der Radius r1 des äußersten Leiters der Primärseitenstruktur ausgebildet ist und in dem Resolver der Radius r&agr;o des äußersten Leiters der Detektionsphasenstruktur größer als der Radius r&thgr;o des äußersten Leiters der Anregungsphasenstruktur ausgebildet ist, während der Radius r&agr;i des innersten Leiters der Detektionsphasenstruktur kleiner als der Radius r&thgr;i des innersten Leiters der Anregungsphasenstruktur ausgebildet ist. Natürlich ist es akzeptierbar, daß die Größenbeziehung zwischen ihnen umgedreht wird. Zusätzlich können in den Ausführungsformen der Drehtransformator und Resolver separat gehandhabt werden. Jedoch stellt es kein Problem dar, daß sie derart ausgebildet sind, daß sie als eine einzige flächige Spule gehandhabt werden, in der sie miteinander integriert sind.

Die obige Beschreibung basierte auf einem Fall, in dem die axialen Mehrfachwinkel 2X und 3X waren. Natürlich können andere Mehrfachwinkel verwendet werden, wobei dieselben Wirkungen herbeigeführt werden können.

GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Resolver, der zum Detektieren der Geschwindigkeit und Position eines Servomotors auf den Gebieten der Maschinenautomatisierungseinrichtungen und Büroautomatisierungsgeräte verwendet wird, wobei der Resolver mit einer geringeren Größe ausgebildet werden kann, ohne daß eine Absenkung der Detektionsspannung resultiert, und es möglich ist, die Variation der Flußverkettungsamplitude zu begrenzen, selbst wenn axialer Versatz beim Anbringen einer flächigen Spule auftritt. Ferner ist die Erfindung verwendbar, um einen kostengünstigen Resolver mit einer flächigen Spule bereitzustellen, der nur einen kleinen Winkelfehler aufweist.


Anspruch[de]
  1. Resolver mit einem scheibenförmigen Rotor (4) und zwei scheibenförmigen Statoren (2, 3), zwischen denen genannter Rotor mit Luftspalten in dessen axialer Richtung plaziert ist, worin genannter Rotor derart gestaltet ist, daß eine flächige Spule (6) auf der Rotorseite an beiden Seiten eines scheibenförmigen Weichmagnetmaterials angebracht ist, an dem eine Sekundärseitenstruktur eines Drehtransformators und eine Anregungsphasenstruktur eines Resolvers ausgebildet sind, und eine flächige Spule (5) auf der Statorseite mit einer Primärseitenstruktur des Drehtransformators, die auf einem scheibenförmigen Weichmagnetmaterial ausgebildet ist, an einem von genannten Statoren gegenüber genannter Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators angebracht ist, und eine flächige Spule auf der Statorseite mit einer Detektionsphasenstruktur des Resolvers, die auf einem scheibenförmigen Weichmagnetmaterial ausgebildet ist, an dem anderen von genannten Statoren gegenüber genannte Anregungsphasenstruktur des Resolvers angebracht ist.
  2. Resolver mit einer flächigen Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flächige Spule auf der Rotorseite aus einer einzigen Bahn ausgebildet ist, die aus einer Scheibe mit genannter ausgebildeter Anregungsphasenstruktur (65) des Resolvers, einer Scheibe mit genannter ausgebildeter Sekundärseitenstruktur (64) des Drehtransformators und einem linearen Abschnitt (63) mit einer Querverbindung ausgebildet ist, die genannte Anregungsphasenstruktur des Resolvers und genannte Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators miteinander verbindet.
  3. Resolver mit einer flächigen Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß genannte flächige Spule auf der Statorseite aus einer einzigen Bahn ausgebildet ist, die aus einer Scheibe mit genannter ausgebildeter Detektionsphasenstruktur (56, 57) des Resolvers, einer Scheibe mit genannter ausgebildeter Primärseitenstruktur (55) des Drehtransformators und einem linearen Abschnitt (53) besteht, der die entsprechenden beiden Scheiben miteinander verbindet.
  4. Resolver mit einer flächigen Spule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß genannte auf beiden Seiten der Scheibe gemäß der Erfindung ausgebildete Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators eine Struktur ist, die von der Außenseite zur Innenseite wirbelförmig verläuft, und beide Strukturen miteinander in Reihe verbunden sind und genannte Anregungsphasenstruktur des Resolvers, die auf beiden Seiten der Scheibe ausgebildet ist, eine Struktur ist, die 2N-mal in der Umfangsrichtung wirbelförmig verläuft, wobei N eine natürliche Zahl ist, und die Mitte des Wirbels auf der Oberseite an derselben Position des Wirbels auf der Rückseite in der Umfangsrichtung angeordnet ist, und 4N Wirbel miteinander in Reihe verbunden sind, wobei der axiale Mehrfachwinkel NX ist.
  5. Resolver mit einer flächigen Spule nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß genannte Primärseitenstruktur des Drehtransformators auf beiden Seiten der Scheibe ausgebildet ist und beide von der Außenseite zur Innenseite wirbelförmig verlaufenden Strukturen miteinander in Reihe verbunden sind und genannte Detektionsphasenstruktur des Resolvers auf beiden Seiten der Scheibe ausgebildet ist und eine Seite davon eine "&agr;"-Phase und die andere davon eine "&bgr;"-Phase ist, worin 2N in der Umfangsrichtung wirbelförmig verlaufende Strukturen angeordnet sind, und die Mittenpositionen der Wirbel der "&agr;"-Phase und "&bgr;"-Phase um 90/N° voneinander in der Umfangsrichtung versetzt sind, und 2N Wirbel miteinander in Reihe verbunden sind, um zu bewirken, daß der axiale Mehrfachwinkel zu NX wird.
  6. Resolver mit einer flächigen Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer von entweder dem Außendurchmesser von genannter Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators oder demjenigen von genannter Primärseitenstruktur des Drehtransformators größer als der andere desselben ausgebildet ist.
  7. Resolver mit einer flächigen Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius r2 des äußersten Leiters von genannter Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators und der Radius r1 des äußersten Leiters von genannter Primärseitenstruktur des Drehtransformators derart eingestellt sind, daß 0 < r2 – r1 ≦ 4 × &lgr;2 oder 0 < r1 – r2 ≦ 4 × &lgr;1 ist, wobei der Strukturabstand der Sekundärseitenstruktur des Drehtransformators &lgr;2 und der Strukturabstand der Primärseitenstruktur des Drehtransformators &lgr;1 ist.
  8. Resolver mit einer flächigen Spule nach einem Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser von genannter Anregungsphasenstruktur des Resolvers größer als der Außendurchmesser der Detektionsphasenstruktur des Resolvers ausgebildet ist, während der Innendurchmesser der Anregungsphasenstruktur des Resolvers kleiner als der Innendurchmesser der Detektionsphasenstruktur des Resolvers ausgebildet ist oder der Außendurchmesser der oben beschriebenen Detektionsphasenstruktur größer als der Außendurchmesser der oben beschriebenen Anregungsphasenstruktur ausgebildet ist, während der Innendurchmesser der Detektionsphasenstruktur kleiner als der Innendurchmesser der Anregungsphasenstruktur ausgebildet ist.
  9. Resolver mit einer flächigen Spule nach einem der Ansprüche 1, 2, 3, 4, 5 und 8, worin, wenn der Strukturabstand der Anregungsphasenstruktur des Resolvers &lgr;&thgr; ist und der Strukturabstand der Detektionsphasenstruktur des Resolvers &lgr;&agr; ist, der Radius r&thgr;o des äußersten Leiters der Anregungsphasenstruktur des Resolvers und der Radius r&agr;o des äußersten Leiters der Primärseitenstruktur des Drehtransformators oder der Radius r&thgr;i des innersten Leiters der Anregungsphasenstruktur des Resolvers und der Radius r&agr;i des innersten Leiters der Primärseitenstruktur des Drehtransformators so eingestellt sind, daß sie zu

    0 < r&agr;o – r&thgr;o ≦ 4 × &lgr;&agr;

    und

    0 < r&thgr;i – r&agr;i ≦ 4 × &lgr;&agr;

    oder

    0 < r&thgr;o – r&agr;o ≦ 4 × &lgr;&thgr;

    und

    0 < r&agr;i – r&thgr;i ≦ 4 × &lgr;&thgr;

    werden.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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