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Dokumentenidentifikation DE10128405B4 24.08.2006
Titel Türangelanordnung für Hecktüren
Anmelder HYUNDAI MOTOR COMPANY, Seoul/Soul, KR
Erfinder Je, Jun-Ho, Ulsan, KR
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 12.06.2001
DE-Aktenzeichen 10128405
Offenlegungstag 13.06.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse E05C 17/32(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60J 5/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Türangelanordnung für Hecktüren, und insbesondere eine Türangelanordnung, die so aufgebaut ist, dass die Größe ihrer Teile reduziert wird, um einen Raum für die Unterbringung zu erhalten.

Im Allgemeinen ist ein Lieferwagen mit einer Tür ausgestattet, die geöffnet und geschlossen werden kann, um Lasten ein- und auszuladen, und die Tür ist mit Türangeln versehen, um die Tür zu öffnen und zu schließen, indem man sie nach rechts oder links dreht.

In anderen Worten ist die Tür mit Angeln 10 und 10' versehen, wobei die Angeln 10 und 10' als Drehachsen zum Öffnen und Schließen der Tür dienen, wie in 1 gezeigt.

Insbesondere beinhaltet die Angel 10, die an einem oberen Teil der Tür 1 angebracht ist, ein Befestigungselement 17, welches an einer Innenwand 3 der Tür 1 sicher befestigt ist und eine Stellstange 12 und eine Stellführung 14 aufweist, welche in einer Ausnehmung 4 der Körperplatte 2 befestigt ist, wie in 2 gezeigt.

Die Stellstange 12 ist an einer Seite über einen Drehstift 13 des Befestigungselements 17 drehbar gekoppelt, während ihre andere Seite an einer Rolle 11 drehbar angebracht ist.

Die Stellführung 14 hat ein Führungsstück 15 an ihrer linken und rechten Seite zum Führen der Rolle 11 der Stellstange 12, während an einer Endspitze ein gebogener Stopper 16 zum Halten der Rolle 11 ausgeformt ist.

Kopplungsöffnungen (nicht dargestellt) sind an dem Befestigungselement 17 und der Stellführung 14 ausgeformt, wo das Befestigungselement 17 an einer inneren Wand der Tür 1 angebracht ist, während die Stellführung 14 in einer Ausnehmung 4 des Körpers 2 dort hindurch mittels einer Mutter und eines Bolzens befestigt ist.

Wenn, wie in 4b gezeigt, die Tür 1 geöffnet werden soll, bewegt sich die Rolle 11 an der Stellstange 12 entlang eines oberen Endes des Führungsstücks 15 an der Stellführung 14, und wenn die Rolle 11 durch den Stopper 16 aufgenommen wird, ist die Tür 1 vollständig um 180° geöffnet. Wenn die Tür 1 geschlossen werden soll, wird die Rolle 11 über das Führungsstück 15 geführt, so dass die Tür umgekehrt geschlossen wird, wie in 4a gezeigt.

Die Angel 10', die unter der Angel 10 an der Tür 1 angebracht ist, beinhaltet eine erste Angeleinheit 11', welche an einer inneren Wand 3 der Tür befestigt ist, sowie eine zweite Angeleinheit 12', welche in der Ausnehmung 4 der Körperplatte 2 befestigt ist, wie in 3 gezeigt.

Die erste Angeleinheit 11' ist drehbar, indem sie über einen Drehstift 13' an der zweiten Angeleinheit 12' befestigt ist, während Kopplungsöffnungen an der ersten und der zweiten Angeleinheit 11' und 12' ausgeformt sind, wo die erste Angeleinheit 11' an der Innenwand 3 der Tür 1 befestigt ist, während die zweite Angeleinheit 12' an der Ausnehmung 4 des Körpers 2 dort hindurch über einen Bolzen 14' und eine Mutter 15' befestigt ist, so dass, wenn die Tür geöffnet werden soll, die Tür nach außen um den Drehstift 13' herum gedreht wird und so geöffnet wird.

Wenn die Tür geschlossen werden soll, wird der umgekehrte Vorgang um den Drehstift 13' herum ausgeführt, so dass die Tür geschlossen wird.

Ein Problem der Türangelanordnung für Hecktüren gemäß dem Stand der Technik besteht darin, dass die Stellstange, die an der Tür zum Öffnen und Schließen nach links und rechts angebracht ist, einen zu großen Radius in ihrer Kreisdrehung hat, so dass sie unnötig viel Raum an der äußeren Seite der Tür einnimmt, während die Ausnehmung des Körpers mit einem Raum ausgeformt ist, wo die Stellstange eingesetzt ist, so dass beim Herstellen der Ausnehmung der Herstellprozess sehr kompliziert wird und die Montage schwierig ist.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Stellführung mit dem Führungsstück zum Führen der Stellstange zu viel Platz einnimmt, um dieses an dem Körper zu befestigen, wodurch die Anzahl der Schritte für die Montage für das Zusammenwirken mit der Stellstange steigt.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Herstellungsprozess der Teile kompliziert ist, so dass zusätzliche Herstellungskosten entstehen.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist entstanden, um die vorgenannten Probleme zu lösen, und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Türangelanordnung für Hecktüren zu schaffen, wobei die Größe der Teile der Türangelanordnung gesenkt wird, und wobei die Herstellprozessschritte und Herstellkosten gesenkt werden.

Gemäß der Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird eine Türangelanordnung für Hecktüren geschaffen, die Folgendes aufweist: ein Führungselement, welches an einer ersten Angeleinheit befestigt ist, um eine Drehung auszuführen, wenn die Tür geöffnet und geschlossen wird; eine erste Stange, die entlang des Führungselements geführt ist; eine zweite Stange, welche in Erweiterung mit der ersten Stange verbunden ist; und eine Klammer, wo die zweite Stange gekoppelt ist, während sie an einer zweiten Angeleinheit befestigt ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für ein vollständigeres Verständnis der Ausgestaltung und der Aufgaben der Erfindung erfolgt nun eine genaue Beschreibung, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen zu sehen ist, wobei:

1 eine Rückansicht zur Darstellung einer eingebauten Stellung einer Türangelanordnung gemäß dem Stand der Technik ist;

2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A' aus 1 ist;

3 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B' aus 1 ist;

4a eine perspektivische Ansicht zur Darstellung einer Türangelanordnung ist, wenn eine Tür in 2 geschlossen ist;

4b eine perspektivische Ansicht zur Darstellung einer Türangelanordnung ist, wenn eine Tür in 2 geöffnet ist;

5 eine perspektivische Ansicht zur Darstellung eines eingebauten Zustands ist, wo eine Türangel gemäß der vorliegenden Erfindung an einer Tür angebracht ist;

6 eine explodierte perspektivische Ansicht zur Darstellung einer Türangelanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist; und

7 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C' aus 5 ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Nun wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.

Die 6 und 7 sind eine explodierte perspektivische Ansicht einer Türangelanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung bzw. eine Schnittansicht zur Darstellung eines Betriebszustands der Türangelanordnung.

In einer Türangel 10' mit einer ersten Angeleinheit 11 und einer zweiten Angeleinheit 12', welche drehbar an einer inneren Wand 3 einer Tür 1 und an einer Ausnehmung 4 eines Körpers 2 befestigt ist, jeweils verbunden mit einer Drehachse 13', weist die Türangelanordnung für eine Hecktür ein Führungselement 20 auf, welches an seiner unteren Fläche 21 mit einer Kopplungsöffnung 22 versehen ist, durch welche die erste Angeleinheit 11' über einen Bolzen und eine Mutter gesichert wird. Sowohl an der linken als auch an der rechten Endspitze des Führungselements 20 befindet sich ein gebogenes Stück 24 mit einer Führungsöffnung 23. Eine Klammer hat an einer unteren Fläche 31 eine Kopplungsöffnung 32 und ist an ihrer linken und rechten Seite mit gebogenen Stücken 34 und 34' versehen, welche ihrerseits Verbindungsöffnungen 33 aufweisen. Eine erste und eine zweite Stange 40 und 40' mit jeweils sich nach außen erstreckenden Enden 41 und 41' können in die Führungsöffnung 23 des Führungselements 20 und die Verbindungsöffnung 33 der Klammer 30 eingeführt werden, wobei die Mittelteile 42 und 42' der Stangen 40 und 40' U-förmig ausgestaltet sind. Ein Verbindungselement 50 zum Verbinden der Mittelteile 42 und 42' der ersten und zweiten Stange 40 und 40' ist vorhanden sowie eine Torsionsstabfeder 60, welche in eine Endspitze 41' der zweiten Stange 40' eingefügt werden und zwischen die gebogenen Stücke 34 und 34' der Klammer 30 angeordnet werden kann.

Das Verbindungselement 50 beinhaltet einen Vorderteil 51 und einen Hinterteil 52, wobei das Vorderteil 51 und das Hinterteil 52 voneinander beabstandet sind. Das Vorderteil 51 und das Hinterteil 52 sind integral verbunden durch ein Seitenteil mit einer ovalen Querschnittsausgestaltung, wobei die andere Seite geöffnet ist.

Als Ergebnis hat das Verbindungselement 50 die Querschnittsausgestaltung einer hohlen Hantel, und das Vorder- und das Hinterteil 51 und 52 sind an ihrer anderen Seite mit gegenüberliegend angeordneten Befestigungsöffnungen 53 versehen, durch welche der Vorderteil 51 und das Hinterteil 52 integral über einen Fixierbolzen 54 verbunden sind. Vorzugsweise stimmen die Mittelachsen der Befestigungsöffnungen überein.

Außerdem kann das Verbindungselement 50 ausgeformt werden, indem einfach ein Blech gepresst und durchstanzt wird. Die Klammer 30 ist gezeigt und gebogen an ihrer rechten Endspitze 35 auf der Basis einer unteren Fläche 31. Die erste Stange 40 ist gekrümmt, während ihre Endspitze 41 an einer Führungsstange 43 befestigt ist, welche mit einer Kopplungsöffnung 44 für das Einsetzen versehen ist und die Querschnittsausgestaltung eines Huts hat.

Nun wird der Betriebszustand der so aufgebauten Türangel gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Wenn die Tür 1 geöffnet werden soll, und während die zweite Stange 40' durch die Spannkraft der Torsionsstabfeder 60 gegen die Klammer 30 anstößt, wird die Führungsöffnung 23 geführt und bewegt durch die Endspitze 41 der ersten Stange 40 als Antwort auf eine Bewegung des Führungselements 20 bis auf ungefähr 90 Grad, wenn die Tür sich um die Drehachse 13' herum dreht, so dass sich die Tür 1 dreht.

Nachdem die Endspitze 41 der ersten Stange 40 ein entferntes Ende der Führungsöffnung 23 durch die relative Bewegung der Führungsöffnung 23 und der ersten Stange 40 erreicht hat, so dass eine weitere Bewegung angehalten wird, wird der Dreheffekt der Tür 1 auf die zweite Stange 40' durch das Führungselement 20, die erste Stange 40 und das Verbindungselement 50 übertragen, wo die zweite Stange 40' die Spannkraft der Torsionsstabfeder 60 überwindet und sich dreht, so dass die Tür bis auf ungefähr 180 Grad gedreht und so geöffnet wird.

Wenn dagegen die Tür 1 geschlossen werden soll, wird die zweite Stange 40' in Richtung der Klammer 30 durch den Betrieb der Torsionsstabfeder 60 gedreht, um den Drehwinkel der Tür 1 zu absorbieren, und nach und nach wird die Tür 1 gedreht, bis die zweite Stange 40' vollständig die Klammer 30 kontaktiert, wo die Führungsöffnung 23 an dem Führungselement 20 geführt wird und bewegt durch die Endspitze der ersten Stange 40, um die Tür 1 zu schließen.

Wie aus dem Vorbeschriebenen deutlich wird, besteht ein Vorteil der Türangelanordnung für Hecktüren gemäß der vorliegenden Erfindung darin, dass eine Türangel gemäß dem Stand der Technik einfach ausgestaltet wird mit reduzierten Größen der Teile, um die Anzahl der Arbeitsschritte zu senken und die Herstellkosten gemäß der reduzierten Größe der Teile zu senken.


Anspruch[de]
  1. Türangelanordnung für Hecktüren, wobei bei einer Türangel mit einer ersten Angelanordnung (11') und einer zweiten Angelanordnung (12'), welche drehbar an einer inneren Wand (3) einer Tür (1) und einer Ausnehmung (4) eines Körpers (2) angebracht sind, jeweils verbunden mit einer Drehachse (13'), die Türangelanordnung (10') für Hecktüren folgendes aufweist:

    – ein Führungselement (20), welches an einer Unterseite (21) mit einer Kopplungsöffnung (22) versehen ist, durch welche die erste Angelanordnung (11') über einen Bolzen und eine Mutter befestigt wird, und welches an seiner linken und rechten Endspitze mit einem gebogenen Stück (24) mit einer Führungsöffnung (23) versehen ist,

    – eine Klammer (30), welche an einer Unterseite (31) mit einer Kopplungsöffnung versehen ist und an ihrer linken und rechten Seite gebogene Stücke (34, 34') aufweist, welche an einer Seite mit einer Verbindungsöffnung (33) versehen sind,

    – eine erste (40) und eine zweite Stange (40'), welche an beiden Enden (41, 41') nach außen erweitert sind, um in die Führungsöffnungen (23) des Führungselements (20) und die Verbindungsöffnungen (33) der Klammer (30) eingeführt zu werden, während Mittelteile (42, 42') dieser Stangen (40, 40') eine U-förmige Ausgestaltung haben,

    – ein Verbindungselement (50) zum Verbinden der Mittelteile der ersten und der zweiten Stange, sowie

    – eine Torsionsstabfeder (60) zum Einsetzen in eine Endspitze (41') der zweiten Stange (40') und zum Befestigen zwischen den gebogenen Stücken (34, 34') der Klammer (30).
  2. Türangelanordnung nach Anspruch 1, wobei das Verbindungselement (50) eine vordere Einheit und eine hintere Einheit aufweist, die voneinander beabstandet sind, während die vordere Einheit und die hintere Einheit an ihren oberen Seiten integral verbunden sind, mit einer Querschnittsausgestaltung einer hohlen Hantel, und wobei die unteren Seiten mit Befestigungsöffnungen versehen sind.
  3. Türangelanordnung nach Anspruch 1, wobei die Klammer (30) an einer rechten Endspitze auf der Basis einer unteren Fläche geneigt und gebogen ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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