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Dokumentenidentifikation DE102004053522A1 24.08.2006
Titel Überwachungsvorrichtung für Transportgüter und Verfahren zur Überwachung von Transportgütern
Anmelder Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., 53227 Bonn, DE;
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., 80686 München, DE
Erfinder Nedele, Martin, Dr., 72768 Reutlingen, DE;
Schlesier, Cornelia, Dr., 12524 Berlin, DE;
Hörcher, Günter, Dr., 73230 Kirchheim, DE
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 29.10.2004
DE-Aktenzeichen 102004053522
Offenlegungstag 24.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse G07C 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06K 19/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Um eine Überwachungsvorrichtung für Transportgüter, umfassend einen Träger, über welchen die Überwachungsvorrichtung an einer Anwendung fixierbar ist, signalabgebende und/oder signalempfangende Komponenten, welche an dem Träger angeordnet sind, und Verbindungsleitungen zwischen Komponenten, wobei die Verbindungsleitungen an dem Träger angeordnet sind, bereitzustellen, welche auf einfache und sichere Weise einsetzbar ist, wird vorgeschlagen, daß der Träger so ausgebildet ist, daß bei der Lösung von einer Anwendung, an welcher der Träger fixiert ist, ein oder mehrere Verbindungsleitungen beschädigt werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Überwachungsvorrichtung für Transportgüter, umfassend einen Träger, über welchen die Überwachungsvorrichtung an einer Anwendung fixierbar ist, signalabgebenden und/oder signalempfangende Komponenten, welche an dem Träger angeordnet sind, und Verbindungsleitungen zwischen Komponenten, wobei die Verbindungsleitungen an dem Träger angeordnet sind.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Überwachung von Transportgütern.

Aus der DE 41 14 293 A1 ist ein Verfahren und ein Gerät zur Aufzeichnung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Beschleunigungskraft (Stöße, Vibrationen) und dergleichen, die an einer auswählbaren, zeitweise unzugänglichen Umgebung auftreten, mittels eines entsprechenden Fühl- und Aufzeichnungseinrichtungen aufweisenden, sich selbst mit Energie versorgenden, transportablen, ein- und ausschaltbaren Geräts bekannt, bei dem das Gerät durch eine vorgewählte Zeitspanne eingeschaltet wird, das Gerät in der Umgebung für eine bestimmte Zeitdauer angeordnet wird, die die vorgewählte Zeitspanne zumindest teilweise umfaßt, das Gerät aus der Umgebung herausgenommen wird und die aufgezeichneten Werte für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Beschleunigung dergleichen gelesen werden und in eine Verarbeitungseinrichtung oder Speichereinrichtung mit größerer Speicherkapazität als die des Gerätes übertragen werden.

Es kann notwendig sein, Transportgüter während des Transports zu überwachen. Beispielsweise ist es sinnvoll, verderbliche Güter daraufhin zu überwachen, ob während des Transports Bedingungen eingetreten sind, die einer Weiterverwendung entgegenstehen. Beispielsweise bei elektronischen Gütern kann es sinnvoll sein, zu überwachen, ob während des Transports Umstände eingetreten sind, die zu einer Beschädigung geführt haben können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungsvorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche auf einfache und sichere Weise einsetzbar ist.

Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Überwachungsvorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Träger so ausgebildet ist, daß bei der Lösung von einer Anwendung, an welcher der Träger fixiert ist, eine oder mehrere Verbindungsleitungen beschädigt werden.

Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Überwachungsvorrichtung läßt sich auf einfache Weise erkennen, ob ein Manipulationsversuch vorgelegen hat. Insbesondere läßt sich die Überwachungsvorrichtung nicht zerstörungsfrei von einer Anwendung entfernen. Bei der Anwendung kann es sich beispielsweise um das Transportgut selber oder um einen Behälter wie einen Container für Transportgüter handeln. Damit läßt sich erkennen, ob ein Manipulationsversuch vorlag.

Insbesondere weist der Träger mindestens eine Sollbruchstelle auf. Dadurch läßt sich auf einfache und definierte Weise eine Leitungsbeschädigung erzeugen, die detektierbar ist.

Beispielsweise ist die mindestens eine Sollbruchstelle als Sollbruchlinie ausgebildet. Die Sollbruchstelle läßt sich dadurch auf einfache Weise herstellen.

Es ist dann besonders vorteilhaft, wenn die mindestens eine Sollbruchstelle quer zu einer oder mehreren Verbindungsleitungen angeordnet ist. Dadurch läßt sich auf einfache Weise eine Unterbrechung von Verbindungsleitungen erreichen. Dadurch wiederum läßt sich auf einfache Weise eine Manipulation der Überwachungsvorrichtung verhindern bzw. detektieren.

Auf einfache Weise läßt sich eine Sollbruchstelle herstellen, wenn diese über eine Perforation gebildet wird.

Es kann vorgesehen sein, daß der Träger mit einer adhäsiven Seite versehen ist. Der Träger läßt sich dann zur Fixierung an einer Anwendung an dieser Anwendung ankleben.

Es ist dann besonders vorteilhaft, wenn der Träger und eine adhäsive Beschichtung so ausgebildet sind, daß bei der Lösung eines an einer Anwendung fixierten Trägers der Träger beschädigt wird. Insbesondere werden dabei Verbindungsleitungen beschädigt. Dadurch läßt sich eine Manipulation einer Überwachungsvorrichtung verhindern.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn der Träger flexibel ausgebildet ist und insbesondere folienförmig ausgebildet ist. Die Überwachungsvorrichtung kann als Prozessor-Folie ausgebildet sein. Diese läßt sich dann auf einfache Weise an einer Anwendung fixieren. Beispielsweise läßt sie sich auch als Siegel verwenden.

Günstig ist es, wenn eine Prüfungseinrichtung vorgesehen ist, durch welche eine oder mehrere Verbindungsleitungen auf Beschädigung prüfbar sind. Es läßt sich dadurch eine definierte und insbesondere regelmäßige Prüfung durchführen. Es ist dann beispielsweise möglich, die Daten einer Störung festzuhalten; bei diesen Daten handelt es sich insbesondere um Zeitdaten und Positionsdaten der Überwachungsvorrichtung.

Günstig ist es, wenn die Prüfungseinrichtung Prüfsignale abgibt und/oder empfängt. Dadurch lassen sich Störungen und insbesondere Leitungsbeschädigungen auf einfache Weise erkennen.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Sensoreinrichtung mit mindestens einem Sensor vorgesehen ist. Durch den mindestens einen Sensor lassen sich Umgebungsbedingungen insbesondere dahingehend prüfen, ob sie schädliche Auswirkungen auf das Transportgut haben können.

Günstigerweise ist die Sensoreinrichtung an dem Träger angeordnet. Dadurch ergibt sich eine kompakte Überwachungsvorrichtung, in welche alle notwendigen Komponenten integriert sind.

Beispielsweise weist die Sensoreinrichtung mindestens einen Feuchtigkeitssensor auf. Dadurch läßt sich die Umgebungsfeuchtigkeit überwachen. Eine zu hohe Feuchtigkeit kann sich beispielsweise schädlich auf Lebensmittel auswirken oder auf elektrische, elektronische und mechanische Bauteile und Produkte.

Die Sensoreinrichtung kann auch mindestens einen Temperatursensor aufweisen. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können sich schädlich auf Lebensmittel oder elektronische Produkte auswirken. Über den mindestens einen Temperatursensor läßt sich eine Temperaturüberwachung durchführen.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Sensoreinrichtung mindestens einen Beschleunigungssensor aufweist. Über den mindestens einen Beschleunigungssensor läßt es sich beispielsweise überwachen, ob das Transportgut Stöße oder dergleichen erfahren hat. Über einen Beschleunigungssensor ist es beispielsweise auch möglich, eine Anwendung bezüglich bestimmten Bewegungsformen zu überwachen. Beispielsweise wird eine Überwachungsvorrichtung mit einer entsprechenden Sensoreinrichtung an einer Tür eines Containers angeordnet und zwar an einer Innenseite angeordnet. Das Öffnen der Containertür. ist mit bestimmten Beschleunigungsdaten verbunden. Diese lassen sich registrieren. Über die Überwachungsvorrichtung läßt sich so ermitteln, ob eine Containertür geöffnet wurde und vorteilhafterweise wird dann gleichzeitig der Ort und die Zeit der Türöffnung ermittelt. Dadurch wiederum sind nicht autorisierte Türöffnungen detektierbar.

Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn die Sensoreinrichtung mindestens einen Positionssensor zur absoluten Positionsmessung aufweist. Es kann sich dabei beispielsweise um einen GPS-Sensor handeln. Dadurch kann die absolute Position der Anwendung ermittelt werden, wenn eine Störung detektiert wird.

Die eingangs genannte Aufgabe wird ferner erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Sensoreinrichtung mit mindestens einem Sensor vorgesehen ist und mindestens eine Auswertungseinrichtung vorgesehen ist, welche Sensorsignale dahingehend prüft, ob ein vorgegebener Wert oder Wertbereich überschritten ist oder nicht.

In der Überwachungsvorrichtung erfolgt durch die (mindestens eine) Auswertungseinrichtung eine Auswertung. Insbesondere erfolgt eine Einteilung in Sensorsignale dahingehend, ob diese unterhalb eines Schwellenwerts liegen oder innerhalb eines Schwellenwertbereichs liegen oder außerhalb liegen. Es lassen sich dadurch Sensorsignale diskriminieren. Dadurch wiederum ist es möglich, einen "Normalzustand" von einem "besonderen Zustand" zu unterscheiden. Es ergibt sich dadurch die Möglichkeit, daß nur noch "besondere Zustände" gespeichert werden müssen. Die Auswertungseinrichtung führt diese Prüfung durch und Daten werden abhängig vom Prüfungsergebnis gespeichert. Dadurch läßt sich die Speicherkapazität, die für die Überwachungsvorrichtung erforderlich ist, gering halten. Ferner ist der Datenanfall beim Auslesen der Überwachungsvorrichtung nach Ankunft an einem Transportziel gering gehalten.

Insbesondere prüft die mindestens eine Auswertungseinrichtung die anfallenden Sensorsignale in Echtzeit und/bearbeitet diese Sensorsignale. In der Überwachungseinrichtung erfolgt dann bereits eine Vorauswertung dahingehend, daß nur noch "relevante Daten" abgespeichert werden. Der entscheidende Punkt bei der Überwachung ist, daß besondere Umstände detektiert werden müssen, während der Normalzustand an sich uninteressant ist. Durch die erfindungsgemäße Lösung läßt sich auf einfache Weise eine Überwachungsvorrichtung realisieren, bei der sich die Speicherkapazität gering halten läßt.

Insbesondere übermittelt die mindestens eine Auswertungseinrichtung Daten an eine Speichereinrichtung, wenn ein vorgegebener Schwellenwert oder vorgegebener Schwellenwertbereich überschritten wird oder die Signale einen vorgegebenen Wert haben oder in einen vorgegebenen Wertebereich fallen. Die Speichereinrichtung speichert dann nur die "interessanten" Daten, nämlich diejenigen Daten, wenn vorgegebene Grenzwerte nicht eingehalten sind. Dadurch läßt sich die Speicherkapazität gering halten.

Insbesondere wird in der Speichereinrichtung begleitend mit der Speicherung von von der mindestens einen Auswertungseinrichtung stammenden Daten die absolute Position gespeichert. Dadurch läßt sich dann nachträglich der Ort der Überwachungsvorrichtung (und damit der Anwendung) bestimmen, an welchem eine Grenzwertüberschreitung aufgetreten ist.

Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn in der Speichereinrichtung begleitend mit der Speicherung von Daten, welche von der mindestens einen Auswertungseinrichtung stammen, die Zeit gespeichert wird. Dadurch läßt sich auch die (absolute) Zeit einer Störung nachträglich ermitteln.

Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Speichereinrichtung für Daten vorgesehen ist. Diese umfaßt insbesondere einen Speicher, aus dem keine Daten löschbar sind (WOM-write only memory). Dadurch können gespeicherte Daten nicht manipuliert werden.

Zur Verhinderung einer Datenmanipulation trägt ferner bei, wenn Daten in der Speichereinrichtung verschlüsselt gespeichert sind.

Günstig ist es, wenn eine Übertragungseinrichtung zum externen Auslesen von gespeicherten Daten vorgesehen ist. Dadurch kann beispielsweise nach Ankunft der Transportgüter die Überwachungseinrichtung ausgelesen werden, um beispielsweise zu ermitteln, ob ungewöhnliche Bedingungen während des Transports vorgelegen haben und um gleichzeitig auch ermitteln zu können, wann und wo diese ungewöhnlichen Bedingungen vorlagen.

Es ist möglich, daß die Übertragungseinrichtung so ausgebildet ist, daß Daten drahtlos auslesbar sind. Beispielsweise sind solche Daten über einen Bluetooth-Standard auslesbar.

Günstig ist es, wenn eine Energieversorgungseinrichtung vorgesehen ist. Diese ist insbesondere wechselbar und/oder wiederaufladbar.

Es ist ferner günstig, wenn eine Uhr und insbesondere eine Echtzeituhr vorgesehen ist. Dadurch läßt sich die Zeit ermitteln, zu der abnormale Sensorsignale vorliegen oder zu der Manipulationsversuche durchgeführt wurden. Mit einer Echtzeituhr läßt sich beispielsweise auch ein Abgleich bzw. eine Synchronisierung mit GPS-Daten durchführen.

Die erfindungsgemäße Überwachungsvorrichtung läßt sich vorteilhafterweise als Siegel verwenden. Mit einer solchen Überwachungsvorrichtung lassen sich beispielsweise Containertüren versiegeln. Wenn eine Containertür geöffnet wird, dann lassen sich insbesondere Ort und Zeit der Öffnung bestimmen.

Sie kann vorteilhafterweise zur Überwachung eines Containers verwendet werden.

Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Überwachung von Transportgütern bereitzustellen, welches auf einfache Weise durchführbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens ein Sensor ein Sensorsignal an eine Auswertungseinrichtung abgibt, die Auswertungseinrichtung prüft, ob ein Wert oder vorgegebener Wertebereich überschritten ist oder nicht, und bei dem Daten in Abhängigkeit vom Prüfungsergebnis in eine Speichereinrichtung geschrieben werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren weist die bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Überwachungsvorrichtung erläuterten Vorteile auf.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen wurden ebenfalls bereits im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Überwachungsvorrichtung erläutert.

Insbesondere generiert die Auswertungseinrichtung die zu speichernden Daten aus einem oder mehreren Sensorsignalen. Die Auswertungseinrichtung kann beispielsweise Daten generieren, welche auf einfache Weise interpretierbar sind. Beispielsweise sorgt die Auswertungseinrichtung auch dafür, daß die zu speichernden Daten verschlüsselt werden. Dadurch ist eine hohe Manipulationssicherheit gewährleistet.

Günstig ist es, wenn eine Prüfungseinrichtung Verbindungsleitungen zwischen signalabgebenden und/oder signalempfangenden Komponenten und/oder Energieversorgungsleitungen auf Beschädigung überprüft. Dadurch läßt sich auf einfache Weise eine Manipulation feststellen. Weiterhin läßt sich, wenn Positionsdaten und/oder Zeitdaten regelmäßig gespeichert werden, den zumindest ungefähren Ort und die zumindest ungefähre Zeit einer Manipulation ermitteln, sofern die Überwachungsvorrichtung nicht soweit zerstört ist, daß keine Daten mehr auslesbar sind.

Es ist besonders günstig, wenn absolute Positionsdaten und/oder absolute Zeitdaten gespeichert werden und insbesondere regelmäßig gespeichert werden. Diese Positionsdaten und Zeitdaten können, sofern keine Daten vorliegen, die auf eine Störung hinweisen, überschrieben werden. Wenn jedoch Daten zur Speicherung vorliegen, dann ist es günstig, wenn zugehörige absolute Positionsdaten und/oder absolute Zeitdaten verliersicher gespeichert werden. Dadurch lassen sich dann die Umstände einer Störung nachträglich näher bestimmen bzw. eingrenzen.

Es ist auch möglich, daß in vorgegebenen Zeitintervallen Zeitdaten und/oder Positionsdaten gespeichert werden. Die vorgegebenen Zeitintervalle richten sich nach dem Anwendungsfall; bei einem langsam bewegten Transportgut (wie beispielsweise einem mit einem Schiff transportierten Container) kann ein größeres Zeitintervall eingestellt werden. Bei einem ruhenden Transportgut, wie beispielsweise einem in einem Hafen ruhenden Container ist es sinnvoll, kürzere Zeitintervalle zu wählen, da ein leichterer Zugang zu dem Transportgut durch Dritte möglich ist. Durch das Speichern von zeitlich beabstandeten Zeitdaten und/oder Positionsdaten läßt sich der Speicherplatz für diese Daten gering halten, wobei sich aber mindestens näherungsweise der Ort und die Zeit bestimmen läßt, wenn Sensorsignale aufgetreten sind, die den vorgegebenen Wert oder vorgegebenen Wertebereich beispielsweise überschreiten oder eine Prüfungseinrichtung Beschädigungen detektiert.

Ganz besonders vorteilhaft ist es dann, wenn die vorgegebenen Zeitintervalle insbesondere variabel einstellbar sind. Dadurch läßt sich eine optimierte Anpassung an einen Anwendungsfall erreichen. Beispielsweise kann die Einstellung solcher Zeitintervalle auch in Abhängigkeit von Sensorsignalen erfolgen. Wenn beispielsweise keine Bewegung detektiert wird, dann können die Zeitintervalle kürzer eingestellt werden. Wenn eine bestimmte Bewegung detektiert wird, welche beispielsweise einem Transport auf einem Schiff entspricht, dann können die Zeitintervalle länger eingestellt werden. Es ist dabei auch möglich, daß unterschiedliche Zeitintervalle vorgegeben werden, je nach Anwendungsfall.

Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:

1 eine schematische Blockbilddarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Überwachungsvorrichtung; und

2 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Verwendung der Überwachungsvorrichtung gemäß 1.

Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Überwachungsvorrichtung, welches in 1 gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist, umfaßt einen Träger 12, an dem unter anderem signalabgebende und signalempfangende Komponenten angeordnet sind. Diese werden unten noch näher erläutert.

Der Träger 12 ist beispielsweise flexibel und insbesondere folienförmig ausgebildet. Die signalabgebenden und signalempfangenden Komponenten können in ihn integriert sein.

An dem Träger 12 sind Verbindungsleitungen wie Signalleitungen und Energieversorgungsleitungen angeordnet.

Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Träger 12 eine adhäsive Seite 14 auf (in 1 die Rückseite zu einer Oberseite 16), mit der die Überwachungsvorrichtung 10 an einer Anwendung durch Aufkleben fixierbar ist.

An dem Träger 12 ist eine als Ganzes mit 18 bezeichnete Sensoreinrichtung angeordnet, welche eine Mehrzahl von Sensoren aufweist. Die Sensoreinrichtung umfaßt beispielsweise einen Temperatursensor 20 zur Temperaturermittlung. Ferner kann ein Feuchtigkeitssensor 22 zur Ermittlung des Feuchtigkeitsgehalts der Umgebung der Überwachungseinrichtung 10 vorgesehen sein.

Weiterhin können ein oder mehrere Beschleunigungssensoren 24 vorgesehen sein, über welchen bzw. welche sich Bewegungsänderungen der Überwachungseinrichtung 10 ermitteln lassen. Beispielsweise kann eine Beschleunigungssensor-Kombination vorgesehen sein, welche sich aus sechs Einzelsensoren zusammensetzt. Über diese sechs Sensoren läßt sich je Raumrichtung die Drehrate und die Beschleunigung messen. Die Beschleunigungssensor-Kombination liefert dann sechs Signale.

Weiterhin ist ein absoluter Positionssensor 26 vorgesehen, über welchen sich die absolute Position der Überwachungsvorrichtung 10 ermitteln läßt. Insbesondere handelt es sich bei dem Positionssensor 26 um einen GPS-Sensor. Über einen GPS-Sensor läßt sich auch ein Zeitsignal bereitstellen.

Es kann zusätzlich eine Echtzeituhr 28 vorgesehen sein, um die absolute Zeit ermitteln zu können, wenn Signale generiert werden. Alternativ oder zusätzlich ist es über die Echtzeituhr 28 möglich, absolute Positionssignale, welche vom Positionssensor 26 geliefert werden, abzugleichen bzw. zu synchronisieren.

Wenn eine Sensoreinrichtung 18 mit Temperatursensor 20, Feuchtigkeitssensor 22, Beschleunigungssensor 24 mit sechs Einzelsensoren und Positionssensor 26 vorgesehen ist, dann können grundsätzlich sechs Beschleunigungssignale, ein Feuchtigkeitssignal, ein Temperatursignal, drei Positionssignale und ein Zeitsignal bereitgestellt werden.

Eine Auswertungseinrichtung 30 ist über Signalleitungen mit den entsprechenden Sensoren 20, 22, 24, 26 und gegebenenfalls der Echtzeituhr 28 verbunden: Eine Signalleitung 32 verbindet den Temperatursensor 20 mit der Auswertungseinrichtung 30; eine Signalleitung 34 verbindet den Feuchtigkeitssensor 22 mit der Auswertungseinrichtung 30; zur Verbindung der Auswertungseinrichtung 30 mit dem Beschleunigungssensor 24 ist eine Signalleitung 36 vorgesehen. Eine Signalleitung 40 verbindet den Positionssensor 26 mit der Auswertungseinrichtung 30. Eine Signalleitung 41 verbindet die Echtzeituhr 28 mit der Auswertungseinrichtung 30.

Die Auswertungseinrichtung 30 ist so ausgestaltet, daß sie die Sensorsignale gemäß vorgegebenen Prüfungsbedingungen prüft und Sensorsignale verarbeiten kann. Die Auswertungseinrichtung 30 prüft dabei beispielsweise, ob vorgegebene Schwellenwerte oder vorgegebene Schwellenwertbereiche überschritten werden.

Beispielsweise wird geprüft, ob die Temperatur innerhalb eines zulässigen Temperaturbereichs liegt. Es kann auch geprüft werden, ob ein zulässiger Feuchtigkeitsgehalt nicht überschritten wird. Ferner kann geprüft werden, ob vorgegebene Beschleunigungsschwellen nicht überschritten werden.

Es kann auch geprüft werden, ob beispielsweise Beschleunigungswerte innerhalb eines vorgegebenen Bereichs liegen. Dadurch läßt sich prüfen, ob die Überwachungsvorrichtung 10 und damit die Anwendung, an welcher die Überwachungsvorrichtung 10 fixiert ist, eine bestimmte Bewegung durchgeführt hat. Beispielsweise läßt sich so prüfen, ob eine Tür, an der die Überwachungsvorrichtung 10 fixiert wurde, geöffnet wurde.

Die Auswertungseinrichtung 30 ist über eine Signalleitung 42 mit einer Speichereinrichtung 44 verbunden. Die Speichereinrichtung 44 umfaßt insbesondere einen oder mehrere Speicher, die nicht löschbar sind (WOM-write only memory). Die Auswertungseinrichtung 30 kann über die Signalleitung 42 an die Speichereinrichtung 44 zu speichernde Daten weitergeben.

Ferner kann die Auswertungseinrichtung 30 von der Speichereinrichtung 44 Daten anfordern, damit diese über eine Übertragungseinrichtung 46 auslesbar sind.

Die Übertragungseinrichtung 46 ist dazu mit der Auswertungseinrichtung 30 über eine Signalleitung 48 verbunden.

Die Übertragungseinrichtung 46 ist so ausgebildet, daß von extern in der Speichereinrichtung 44 gespeicherte Daten auslesbar sind. Die Übertragungseinrichtung 46 kann dazu direkt oder über die Auswertungseinrichtung 30 mit der Speichereinrichtung 44 verbunden sein. Die Datenübertragung an eine externe Einrichtung kann dabei über Steckerkontakt oder drahtlos wie beispielsweise Bluetooth erfolgen.

Der Auswertungseinrichtung 30 kann ein Speicher 52 zugeordnet sein, welcher auch in die Speichereinrichtung 44 integriert sein kann, in dem Daten bezüglich der Steuerung der Auswertungseinrichtung 30 ablegbar sind. Beispielsweise sind Algorithmen zur Prüfung von Schwellen bzw. Schwellenwertbereichen ablegbar und Schwellenwerte und Schwellenwertbereiche sind dort ablegbar.

Die Überwachungsvorrichtung 10 umfaßt eine Energieversorgungseinrichtung 54, bei der es sich insbesondere um eine Batterie oder einen Akkumulator handelt. Die Energieversorgungseinrichtung 54 ist über Energieversorgungsleitungen 56 mit entsprechenden Komponenten der Überwachungsvorrichtung 10 verbunden. (In 1 ist eine Energieversorgungsleitung 56 zwischen der Energieversorgungseinrichtung 54 und der Auswertungseinrichtung 30 gezeigt. Aus darstellerischen Gründen sind weitere Energieversorgungsleitungen wie beispielsweise zu der Übertragungseinrichtung 46 nicht gezeichnet.)

Die Energieversorgungseinrichtung 54 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie wiederaufladbar ist und/oder wechselbar ist. Dies ist in 1 durch einen Aufnahmebereich 58 für die Energieversorgungseinrichtung 54 angedeutet.

Der Träger 12 ist mit einer oder mehreren Sollbruchstellen 60 versehen, wobei eine Sollbruchstelle insbesondere als Sollbruchlinie 62 ausgebildet ist.

In 1 ist eine einzige Sollbruchlinie 62 gezeigt. Es können aber auch mehrere Sollbruchlinien vorgesehen sein.

Die mindestens eine Sollbruchlinie 62 ist so angeordnet, daß sie quer zu Verbindungsleitungen zwischen Komponenten verläuft. Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft die Sollbruchlinie 62 quer zu der Energieversorgungsleitung 56 und zu den Signalleitungen 40, 41, 42 und 48.

Eine Sollbruchlinie 62 ist beispielsweise durch eine Perforierung gebildet, welche beabstandete Ausnehmungen 64 aufweist, zwischen welchen Brücken verlaufen. Verbindungsleitungen durchqueren die Brücken zwischen Ausnehmungen 64.

Eine Sollbruchstelle 60 ist so angeordnet und ausgebildet, daß nach Fixierung der Überwachungsvorrichtung 10 an einer Anwendung beim Lösen des Trägers 12 von der Anwendung mindestens eine Verbindungsleitung beschädigt wird.

Erfindungsgemäß ist eine Prüfungseinrichtung 66 vorgesehen, welche beispielsweise Teil der Auswertungseinrichtung 30 ist. Die Prüfungseinrichtung 66 sendet und/oder empfängt Prüfungssignale, um Verbindungsleitungsbeschädigungen detektieren zu können.

Die erfindungsgemäße Überwachungsvorrichtung 10 funktioniert wie folgt:

Über den Träger 12 läßt sich die Überwachungsvorrichtung 10 an einer Anwendung fixieren. Bei der Anwendung kann es sich direkt um ein Transportgut handeln oder beispielsweise um einen Container 68, mittels dem Transportgüter transportiert werden. Der Container 68 weist beispielsweise ein Tor 70 mit Torflügeln 72 und 74 auf.

Es kann vorgesehen sein, daß die Überwachungsvorrichtung 10 als Siegel verwendet wird und jeweils an den beiden Torflügeln 72 und 74 über einen Torspalt 76 fixiert wird.

Die Überwachungsvorrichtung 10 wird an einer Anwendung fixiert und zu gegebenem Zeitpunkt aktiviert. Nach Ankunft des Transportguts an seinem Endziel wird die Überwachungsvorrichtung 10 über die Übertragungseinrichtung 46 ausgelesen, das heißt es werden die in der Speichereinrichtung 44 gespeicherten Daten ausgelesen.

Die Überwachungsvorrichtung 10 mit ihrem Träger 12 ist so ausgebildet, daß diese nicht beschädigungsfrei von einer Anwendung gelöst werden kann. Wenn beispielsweise die Torflügel 72, 74 geöffnet werden, dann führt dies zu einer Beschädigung des Trägers 12, wobei die Verbindungsleitungen beschädigt werden. Diese Beschädigung läßt sich durch die Prüfungseinrichtung 66 detektieren.

Beispielsweise sendet die Prüfungseinrichtung 66 in regelmäßigen Abständen Signale auf entsprechenden Verbindungsleitungen aus und prüft, ob innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums Antwortsignale eintreffen. Ist dies nicht der Fall, dann sorgt die Prüfungseinrichtung 66 dafür, daß zumindest momentane Positionsdaten und Zeitdaten in die Speichereinrichtung 44 geschrieben werden und ein Störungssignal in die Speichereinrichtung 44 geschrieben wird.

Es kann auch vorgesehen sein, daß Komponenten, welche mit der Prüfungseinrichtung 66 in Verbindung stehen, regelmäßig Prüfungssignale aussenden und die Prüfungseinrichtung 66 dann prüft, ob diese auch regelmäßig ankommen. Wird hier eine Störung detektiert, so wird für ein Einschreiben von absoluten Positionsdaten und Zeitdaten in die Speichereinrichtung 44 gesorgt.

Es ist dabei insbesondere vorteilhaft, wenn standardmäßig absolute Positionsdaten und Zeitdaten in die Speichereinrichtung 44 und insbesondere in einen überschreibbaren Speicherteil eingeschrieben werden. Diese können, wenn keine Störung detektiert wird, überschrieben werden. Bei der Detektion einer Störung sorgt die Prüfungseinrichtung 66 insbesondere in Zusammenwirkung mit der Auswertungseinrichtung 30 dafür, daß ein Warnsignal an die Speichereinrichtung 44 abgegeben wird und die absoluten Positionsdaten und Zeitdaten entsprechend der Störung in einen nichtlöschbaren Speicherteil transferiert werden.

Dadurch lassen sich beispielsweise auch absolute Positionsdaten und Zeitdaten für eine Störung (zumindest näherungsweise) fixieren, wenn die Signalleitung 42 unterbrochen wird.

Es kann dann nachträglich ausgelesen werden, wann und wo eine Störung stattgefunden hat. Beispielsweise läßt sich dann nachträglich über die Übertragungseinrichtung 46 auslesen, wann und wo das Tor 70 geöffnet wurde.

Es kann dabei auch vorgesehen sein, daß eine Überwachungsvorrichtung an einer "unauffälligen" Stelle beispielsweise zwischen einem Torflügel und einer Containerwand oder an einem Türflügel angeordnet ist. Dieses ist in 2 durch das Bezugszeichen 78 angedeutet. Dadurch ist das Vorhandensein einer Überwachungsvorrichtung 10 für Dritte nicht ohne weiteres erkennbar.

Während des "normalen" Betriebs der Überwachungsvorrichtung 10 fallen eine Vielzahl von Daten an, bei denen es sich insbesondere um die Sensorsignale der Sensoreinrichtung 18 handelt. Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, daß Daten nur dann in der Speichereinrichtung 44 gespeichert werden, wenn beispielsweise bestimmte Schwellen oder Schwellenwertbereiche überschritten werden. Dadurch läßt sich eine Überwachung bezüglich Störungen durchführen: Es läßt sich dann nachträglich durch Auslesung der entsprechenden Daten an der Übertragungseinrichtung 46 feststellen, welche Art von Störung vorliegt, wie beispielsweise zu hohe Temperatur oder zu hohe Feuchtigkeit, und es läßt sich die Zeit und der absolute Ort des Transportguts während der Störung bestimmen. Der Datenanfall läßt sich dadurch gering halten, da nur Störungsdaten gespeichert werden.

Die Auswertungseinrichtung 30 bearbeitet und überprüft die anfallenden Sensorsignale in Echtzeit; sie bestimmt, ob ein Schwellenwert oder Schwellenwertbereich überschritten ist oder nicht. Die Auswertungseinrichtung 30 sorgt dafür, daß abhängig vom Prüfungsergebnis entsprechende Daten in die Speichereinrichtung 44 eingeschrieben werden. Diese Daten lassen sich dann nicht mehr aus der Speichereinrichtung 44 entfernen. Die Auswertungseinrichtung 30 kann dabei ausgehend von den ursprünglichen Sensorsignalen eine Datenbearbeitung durchführen. Beispielsweise werden die Daten vor dem Einschreiben in die Speichereinrichtung 44 verschlüsselt.

Gemeinsam mit den "Störungsdaten" werden auch begleitende Daten und dabei insbesondere die Zeit der Störung und die absolute Position der Überwachungsvorrichtung 10 zum Zeitpunkt der Störung in die Speichereinrichtung 44 eingeschrieben.

Es ist auch möglich, daß insbesondere in regelmäßigen Intervallen Zeitdaten (insbesondere absolute Zeiten) und Positionsdaten in die Speichereinrichtung 44 eingeschrieben werden. Die Zeitintervalle werden dabei je nach Anwendungsfall so gewählt, daß, wenn "Störungsdaten" detektiert werden, die zuletzt gespeicherten Zeitdaten und Ortsdaten eine gute Näherung für den Ort und die Zeit des Anfalls der Störungsdaten ergibt.

Insbesondere sind dabei die vorgegebenen Zeitintervalle einstellbar, um so eine optimierte Anpassung an den entsprechenden Anwendungsfall zu erreichen.

Die Überwachungseinrichtung 10 umfaßt alle Komponenten, die zur Erfassung der Umweltbedingungen und Belastungen auf das jeweilige Transportgut notwendig sind, sowie alle Komponenten für die Bearbeitung von anfallenden Daten und zur manipulationsgeschützten Speicherung insbesondere aufbereiteter Daten, sowie zur Zeitbestimmung und Ortsbestimmung.

Es ist vorteilhaft, wenn die Energieversorgungseinrichtung 54 bezüglich der Energieabgabe aktivierbar ist, wenn die Überwachungsvorrichtung 10 über den Träger 12 an einer Anwendung fixiert wird.


Anspruch[de]
  1. Überwachungsvorrichtung für Transportgüter, umfassend einen Träger (12), über welchen die Überwachungsvorrichtung an einer Anwendung (68) fixierbar ist, signalabgebende und/oder signalempfangende Komponenten (18; 30; 44; 46), welche an dem Träger (12) angeordnet sind, und Verbindungsleitungen (32; 34; 36; 38; 40; 41; 42; 56) zwischen Komponenten, wobei die Verbindungsleitungen an dem Träger (12) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) so ausgebildet ist, daß bei der Lösung von einer Anwendung (68), an welcher der Träger (12) fixiert ist, ein oder mehrere Verbindungsleitungen beschädigt werden.
  2. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) mindestens eine Sollbruchstelle (60) aufweist.
  3. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Sollbruchstelle (60) als Sollbruchlinie (62) ausgebildet ist.
  4. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Sollbruchlinie (62) quer zu einer oder mehreren Verbindungsleitungen (40, 41, 42, 48, 56) angeordnet ist.
  5. Überwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Sollbruchstelle (60) über eine Perforation gebildet ist.
  6. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) mit einer adhäsiven Seite (14) versehen ist.
  7. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) und eine adhäsive Beschichtung so ausgebildet sind, daß bei der Lösung eines an einer Anwendung (68) fixierten Trägers (12) der Träger (12) beschädigt wird.
  8. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) flexibel ausgebildet ist.
  9. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (12) folienförmig ausgebildet ist.
  10. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prüfungseinrichtung (66) vorgesehen ist, durch welche eine oder mehrere Verbindungsleitungen auf Beschädigung prüfbar sind.
  11. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfungseinrichtung (66) Prüfungssignale abgibt und/oder empfängt.
  12. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinrichtung (18) mit mindestens einem Sensor (20; 22; 24; 26) vorgesehen ist.
  13. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (18) an dem Träger (12) angeordnet ist.
  14. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (18) mindestens einen Feuchtigkeitssensor (22) aufweist.
  15. Überwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (18) mindestens einen Temperatursensor (20) aufweist.
  16. Überwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (18) mindestens einen Beschleunigungssensor (24) aufweist.
  17. Überwachungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtung (18) mindestens einen Positionssensor (26) zur absoluten Positionsbestimmung aufweist.
  18. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Positionssensor (26) ein GPS-Sensor ist.
  19. Überwachungsvorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sensoreinrichtung (18) mit mindestens einem Sensor (20; 22; 24; 26) vorgesehen ist und mindestens eine Auswertungseinrichtung (30) vorgesehen ist, welche Sensorsignale dahingehend prüft, ob ein vorgegebener Wert oder ein vorgegebener Wertbereich überschritten ist oder nicht.
  20. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinrichtung (30) die anfallenden Sensorsignale in Echtzeit prüft und/oder bearbeitet.
  21. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinrichtung (30) Daten an eine Speichereinrichtung (44) übermittelt, wenn ein vorgegebener Schwellenwert oder vorgegebener Schwellenwertbereich überschritten wird oder Signale einen vorgegebenen Wert haben oder in einen vorgegebenen Wertebeich fallen.
  22. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speichereinrichtung (44) begleitend mit dem Speichern von von der Auswertungseinrichtung (30) stammenden Daten die absolute Position gespeichert wird.
  23. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speichereinrichtung (44) begleitend mit der Speicherung von Daten, welche von der Auswertungseinrichtung (30) stammen, die Zeit gespeichert wird.
  24. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Speichereinrichtung (44) für Daten vorgesehen ist.
  25. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß Daten in der Speichereinrichtung (44) verschlüsselt gespeichert sind.
  26. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß eine Übertragungseinrichtung (46) zum externen Auslesen von gespeicherten Daten vorgesehen ist.
  27. Überwachungsvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungseinrichtung (46) so ausgebildet ist, daß Daten drahtlos auslesbar sind.
  28. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Energieversorgungseinrichtung (54) vorgesehen ist.
  29. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieversorgungseinrichtung (54) wechselbar und/oder wiederaufladbar ist.
  30. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Uhr (28) zur Zeitbestimmung vorgesehen ist.
  31. Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Echtzeituhr (28) vorgesehen ist.
  32. Verwendung der Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche als Siegel.
  33. Verwendung der Überwachungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Überwachung eines Containers.
  34. Verfahren zur Überwachung von Transportgütern, bei dem mindestens ein Sensor ein Sensorsignal an eine Auswertungseinrichtung abgibt, die Auswertungseinrichtung prüft, ob ein vorgegebener Wert oder vorgegebener Wertebereich erreicht ist oder nicht, und bei dem Daten in Abhängigkeit vom Prüfungsergebnis in eine Speichereinrichtung geschrieben werden.
  35. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinrichtung die zu speichernden Daten aus einem oder mehreren Sensorsignalen generiert.
  36. Verfahren nach Anspruch 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertungseinrichtung die zu speichernden Daten verschlüsselt.
  37. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prüfungseinrichtung Verbindungsleitungen zwischen signalabgebenden und/oder signalempfangenden Komponenten und/oder Energieversorgungsleitungen auf Beschädigung überprüft.
  38. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn zu speichernden Daten anliegen, absolute Positionsdaten und/oder absolute Zeitdaten mitgespeichert werden.
  39. Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß in vorgegebenen Zeitintervallen Zeitdaten und/oder Positionsdaten gespeichert werden.
  40. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebenen Zeitintervalle einstellbar sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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