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Dokumentenidentifikation DE102005007858A1 24.08.2006
Titel Vorrichtung zur Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls
Anmelder Kuhl, Ewald, 50999 Köln, DE;
Sturm, Marcel, 50259 Pulheim, DE
Erfinder Sturm, Marcel, 50259 Pulheim, DE
Vertreter Flaccus, R., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 50389 Wesseling
DE-Anmeldedatum 21.02.2005
DE-Aktenzeichen 102005007858
Offenlegungstag 24.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse F21S 10/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 33/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F21S 9/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F21V 3/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H05B 37/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls mit mindestens einer im Flüssigkeitsstrahl angeordneten Lichtquelle, einer mit der Lichtquelle zu einem Stromkreis verbundenen Stromquelle und mindestens einer im Stromkreis angeordneten Schalteinrichtung. Als Lichtquelle der erfindungsgemäßen Vorrichtung kommen bevorzugt LEDs in Betracht, wobei die Stromquelle eine Batterie, ein Akkumulator oder ein externes Netzteil sein kann. Die Schalteinrichtung kann einen Schalter, eine Steuereinheit und/oder einen Sensor umfassen.
Je nach Ausführungsform kann die Vorrichtung ein Gehäuse zur Aufnahme der einzelnen Bauteile sowie ggf. ein Adapterstück zum An- oder Einbau der Vorrichtung an oder in Armaturen aufweisen, z. B. in Form eines Strahlreglers oder als Einsatz in einem Strahlregler.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls mit einer im Flüssigkeitsstrahl angeordneten Lichtquelle. Die Vorrichtung besteht aus mindestens einer Lichtquelle, einer Schalteinrichtung, einer Stromquelle, je nach Ausführungsform einem Gehäuse zur Aufnahme der einzelnen Bauteile sowie ggf. einem Adapterstück zum An- oder Einbau der Vorrichtung an oder in Flüssigkeitsentnahme- oder Austrittsstellen, z. B. einem Wasserhahn, Duschkopf, Springbrunnen oder Zapfhahn. Die Lichtquelle der Vorrichtung ist innerhalb des Flüssigkeitsstrahls angeordnet, wobei die Schalteinrichtung so ausgelegt ist, daß der Stromkreis zur Lichtquelle nur bei Flüssigkeitsdurchfluß geschlossen wird.

Es sind Springbrunnen und Wasserspiele bekannt, die zur Erzielung eines optisch schönen Effekts illuminiert werden. In der Regel erfolgt die Beleuchtung der austretenden Wasserstrahlen mittels einer außerhalb des Wasserstrahls angeordneten Lichtquelle, z.B. eines auf das Wasser gerichteten Scheinwerfers.

Die erwähnten optischen Effekte beruhen hierbei auf einer Reflexion des Lichts auf dem Flüssigkeitsstrahl bzw. den Flüssigkeitstropfen, wobei aufgrund der natürlichen kegelförmigen Aufweitung des Lichtstrahls mehr als nur der Bereich des Wasserstrahls beleuchtet wird. Außerdem tritt ein großer Teil des Lichts einfach durch den Flüssigkeitsstrahl hindurch und ist somit für den in der Richtung des Lichtstrahls blickenden Betrachter nicht mehr wahrzunehmen. Bezogen auf die Leuchtkraft der Lichtquelle ist also der "Lichtverlust", d.h. nicht reflektiertes oder gebrochenes Licht, hoch und die Lichtquelle muss entsprechend groß dimensioniert sein.

Aufgrund der so erforderlichen großen Leuchtkraft der Lichtquelle muss diese in der Regel im Hochvoltbereich (z.B. 110–230 V) bei entsprechender Leistungsaufnahme betrieben werden, so daß bei diesen Anwendungen aufgrund der Nähe zu Wasser erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. wasserdichte Ausführungsformen, bei der Installation getroffen werden müssen.

Weiterhin erreichen die eingesetzten Leuchtmittel dabei sehr hohe Oberflächentemperaturen, so daß bei Kontakt Verbrennungsgefahr besteht, oder aber der Glaskolben der Lichtquelle durch Kontakt mit der Flüssigkeit infolge thermischer Spannung reißen kann. Hieraus ergibt sich direkt ein weiterer Nachteil dieser Leuchtmittel: Zur Abgabe der Verlustwärme ist die minimale Baugröße dieser Leuchtmittel begrenzt und Mindestabstände zu diesem müssen eingehalten werden, um Überhitzungen oder Brandgefahr vorzubeugen.

Eine Verwendung der so bisher im Außenbereich eingesetzten Beleuchtungseinrichtungen für den Einsatz im Sanitärbereich sowie die Beleuchtung von Installationen im Heim- und Sanitärbereich, wie z.B. an Wasserhähnen, Duschköpfen, Zimmerspringbrunnen oder dergleichen sind aufgrund der oben genannten Nachteile und Gefahren mit erheblichen Schwierigkeiten und Auflagen verbunden und daher nicht praktikabel.

Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine schaltbare Vorrichtung zur Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls zur Verfügung zu stellen, deren Lichtquelle im Niedervoltbereich (vorzugsweise < 12 V) arbeitet, eine hinreichende Helligkeit bei geringer Leistungsaufnahme und Wärmeentwicklung aufweist und im Flüssigkeitsstrahl angeordnet ist.

Die Vorrichtung soll an oder in den üblichen Armaturen zur Flüssigkeitsentnahme, oder dem Flüssigkeitsauslaß, z.B. im Sanitärbereich, leicht zu installieren und kostengünstig herzustellen sein, wobei die Stromquelle der Beleuchtungsvorrichtung ein(e) ebenfalls im Flüssigkeitsstrahl angeordnete Batterie oder Akkumulator, oder ein "externer", außerhalb des Flüssigkeitsstrahls angeordneter Anschluß an eine Batterie, einen Akkumulator oder ein Netzgerät sein soll.

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls mit mindestens einer im Flüssigkeitsstrahl angeordneten Lichtquelle, einer mit der Lichtquelle zu einem Stromkreis verbundenen Stromquelle und mindestens einer im Stromkreis angeordneten Schalteinrichtung. Je nach Ausführungsform kann die Vorrichtung ein Gehäuse zur Aufnahme der einzelnen Bauteile sowie ggf. ein Adapterstück zum An- oder Einbau der Vorrichtung an oder in Armaturen aufweisen.

Die Erfindung wird durch die 16 beispielhaft verdeutlicht, die im folgenden zeigen:

1 zeigt schematisch die Anordnung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung 10 an einem Wasserhahn.

2 zeigt schematisch den Aufbau der in einem Strahlregler 12 angeordneten Beleuchtungsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung.

3 zeigt einen schematischen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Strahlreglers 12 mit einer in der Wandung angeordneten Batterie 18 und einem als Stromzuleitung fungierenden Gehäuse.

4 zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht (4a) und in Aufsicht (4b) einen erfindungsgemäßen Einsatz zum nachträglichen Einbau in einen Strahlregler 12.

5 zeigt einen schematischen Querschnitt der Anordnung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung 10 im Sprühraum 56 eines Duschkopfes 52.

6 zeigt einen schematischen Querschnitt der Anordnung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung 10 im Griffteil 54 eines Duschkopfes 52.

Bei einer Anordnung der Lichtquelle im Flüssigkeitsstrahl wird das sich ausbreitende Licht, ähnlich wie bei einer Glasfaser, an den Phasengrenzflächen zu einem erheblichen Teil reflektiert, so daß nur ein begrenzter Anteil des Lichts den Flüssigkeitsstrahl verläßt und dieser über die gesamte Länge unabhängig von seiner Form zu leuchten scheint. Aufgrund des geringen "Lichtverlustes" kann die Lichtquelle dabei im Vergleich zur externen Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls klein dimensioniert sein.

Die vorliegende Beleuchtungsvorrichtung besteht dabei mindestens aus Lichtquelle, Stromquelle und Schalteinrichtung, die in einem vorzugsweise abgedichteten Gehäuse angeordnet sein können. Das Gehäuse kann dabei vergossen, verklebt, verschraubt oder in einer anderen geeigneten Weise hergestellt und mit den Bauteilen verbunden sein.

Da die Lichtquelle direkt im Flüssigkeitsstrahl, d.h. vorzugsweise nahe der Austrittsöffnung im Flüssigkeitsauslauf der Armatur und weiter bevorzugt in Strahlrichtung angeordnet ist, ist die Verwendung von Leuchtdioden (LEDs) bevorzugt, es kann aber auch jedes andere geeignete Leuchtmittel, wie z.B. Glühbirnen oder Halogenlampen, verwendet werden. Die Lichtquelle kann dabei eine einfarbige oder eine mehrfarbige LED oder LEDs verschiedener Farben sein.

LEDs zeichnen sich für die erfindungsgemäße Anwendung durch eine Reihe von Vorteilen aus. Sie besitzen eine nur geringe Baugröße, arbeiten mit niedriger Spannung (in der Regel 3-5 V), sind, abgesehen von den Elektroden, gekapselt, haben eine geringe Energieaufnahme, gute Lichtausbeute und Leuchtkraft bei geringer Wärmeentwicklung, eine hohe Lebensdauer und sind preiswert in verschiedenen Farben oder als UV-LED zur Erzeugung von Fluoreszenzeffekten erhältlich.

Ferner gibt es LEDs, die aufgrund der Anordnung mehrerer Farbdioden in einem Gehäuse verschiedene Farben erzeugen können, so daß auch bei Verwendung nur einer LED verschiedene Farben durch Farbmischung oder ein Farbwechselspiel mit Farbübergängen erzeugt werden können, wobei dieses durch eine ebenfalls integrierte Programmierung erzeugt werden kann.

Ein weiterer Vorteil von Leuchtdioden gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln, die ebenfalls eine geringe Energieaufnahme haben und/oder mit geringer Spannung arbeiten, ist ihre kurze Schaltzeit, ein Vorwärmen oder Starten wie bei Leuchtstofflampen oder Halogenlampen entfällt.

Aufgrund der geringen Betriebsspannung und Stromstärke, die zum Betrieb einer LED erforderlich sind, ist die Anordnung der Lichtquelle in der Flüssigkeit ohne eine zusätzliche Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Ableiten der Spannung möglich. Die Gefahr eines elektrischen Schlages besteht aufgrund der geringen Spannung auch bei nicht isolierten Zuleitungen nicht. Bei einer außerhalb des Wasserstrahls angeordneten Stromquelle kann sogar die Flüssigkeitsleitung (z.B. der Wasserhahn) selbst, sofern sie elektrisch leitend ist, als Ableitung im Stromkreis fungieren, so daß ein zuführendes Kabel ausreicht, während der Stromschluß z.B. über den Metallkörper der Installation erfolgt.

Da LEDs nur eine geringe Energieaufnahme haben, kann die Stromquelle der Vorrichtung eine Batterie oder ein Akkumulator sein, wobei Hochleistungsbatterien wie z.B. Knopfzellen aufgrund ihrer hohen Leistung und geringen Baugröße bevorzugt sind. Aufgrund der geringen Leistungsaufnahme der LED und der begrenzten Leuchtdauer (nur bei Flüssigkeitsfluß) kann die Lebensdauer der Batterie bzw. des Akkumulators bis zum Austausch mehrere Monate betragen. Alternativ dazu kann die Stromversorgung auch über ein angeschlossenes Netzteil erfolgen, das über Zuleitungen mit der Lichtquelle verbunden ist, wobei die Zuleitungen z.B. in einem verchromten Kunststoffschlauch verlaufen, der unauffällig auf der Armatur, vorzugsweise mit einem auf dem Kunststoff vorhandenen Klebstreifen befestigt werden kann. Statt eines Netzteiles können auch die Batterien/Akkus zum einfacheren Austausch nach außen verlegt werden.

Die Schalteinrichtung der Vorrichtung dient dazu, die Lichtquelle nur dann einzuschalten, wenn ein Flüssigkeitsdurchfluß vorliegt, und kann ein einfacher geeigneter Schalter wie z.B. ein Druckschalter oder ein Flüssigkeitskontaktschalter oder eine Kombination daraus sein, wobei der Schalter bevorzugt in der Lage ist, ein Steuersignal zu erzeugen.

Eine einfache Möglichkeit der Ausführung des Schalters ist ein Flüssigkeitskontaktschalter mit zwei im Flüssigkeitsstrom eng beieinander liegenden Elektroden, die durch die Eigenleitfähigkeit der Flüssigkeit überbrückt werden, wobei so der Stromkreis geschlossen wird. Fallen die Kontakte trocken, z.B. nach Beendigung der Wasserentnahme, wird der Stromkreis unterbrochen und die LED erlischt. Es kann aber auch jeder andere dem Fachmann bekannte geeignete Schalter verwendet werden.

Alternativ kann die Schalteinrichtung aber auch einen Schalter, eine Steuereinheit und/oder einen Sensor umfassen.

Die Steuereinheit ist dabei ein Mikroprozessor, der in der Lage ist, Signale vom Sensor und/oder Schalter zu empfangen, bzw. an den Schalter zu leiten und die Lichtquelle in einer vorprogrammierten Weise ein- und auszuschalten. Durch die variable Ansteuerung der LEDs kann ein Farb- und/oder Helligkeitswechselspiel erzeugt werden. In einer alternativen Ausführung wird eine Mehrfarb-LED angesteuert, deren Dioden so geschaltet sind, daß sie ein Farbwechselspiel ohne zusätzliches Steuermodul erzeugen.

Der Sensor kann ein handelsüblicher Sensor zur Messung einer oder mehrerer Parameter wie Durchflußmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, pH-Wert, Härte und anderen flüssigkeitsspezifischen Eigenschaften sein und ist in der Lage, ein oder mehrere mit den Parametern korrespondierende Signale an die Steuereinheit zu senden.

Mißt der Sensor einen Parameter wie Durchflußmenge oder Strömungsgeschwindigkeit, so kann der Sensor in diesem Fall den Schalter ersetzen und die Steuereinheit kann in Abhängigkeit von der Signalgröße die Lichtquelle bei Abweichen von einem vordefinierten Nullwert eines Parameters einschalten, bzw. bei Erreichen des Nullwertes wieder ausschalten.

Werden Steuereinrichtung und Sensor über eine Signalleitung verbunden, kann die Steuereinrichtung so programmiert werden, daß bestimmten Parametergrößen bestimmte "Lichteffekte" zugeordnet werden. Diese Lichteffekte können dabei z.B. Helligkeitsänderungen, Farbänderungen oder Änderungen der Blinkfrequenz der Lichtquelle sein. So kann sich beispielsweise die Helligkeit des Lichtstrahles mit der Durchflußmenge erhöhen oder die Farbe mit der Temperatur ändern.

Alternativ kann die Steuereinheit so programmiert sein, daß ein zufälliges Lichtwechselspiel erzeugt wird, wobei auch hier Farbe, Helligkeit und/oder Blinkfrequenz variabel sind.

In einer bevorzugten Ausführung gemäß der 1 und 2 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der Lichtquelle 1.4 zur Beleuchtung des Wasserstrahls zusammen mit einer Schalteinrichtung 20 und einer Batterie oder einem Akkumulator 18, bevorzugt einer Li-Knopfzelle, in einem Gehäuse 22 in einem Strahlregler 12 eines Wasserhahns angeordnet. Die Lichtquelle 14 ist dabei vorzugsweise in Strahlrichtung zum Wasserauslaß angeordnet. Der Strahlregler 12 ist mit einem Gewinde zum Anschluß (Anschlußgewinde 26) an einen Wasserhahn ausgestattet, wobei es sich um ein handelsübliches Innen- oder Außengewinde handeln kann. Die Batterie 18 ist so im Gehäuse 22 angeordnet, daß sie leicht ausgetauscht werden kann. Um Schwebeteilchen aus dem Wasser zu filtern, ist optional am Auslaß des Strahlreglers 12 ein Sieb 24 angeordnet. Zum Schutz der Vorrichtung kann auch am Einlaß des Strahlreglers 12 ein weiteres Sieb angeordnet sein (nicht dargestellt).

In einer weiteren Ausführungsform ist der Strahlregler 12 vollständig oder in Teilen, bevorzugt aber der Auslaufrand, aus einem transparenten Material geformt, so daß die transparent gearbeiteten Flächen ebenfalls leuchten. Das transparente Material kann dabei klar oder opak sein, oder ein Muster, hervorgerufen durch Bereiche unterschiedlicher Transparenz und/oder Färbung, aufweisen.

In einer weiteren Ausführungsform gemäß 3 ist die Batterie/Akkumulator 18 in der Wandung des Strahlreglers 12 angeordnet, so daß sie von außen ohne Demontage des Strahlreglers 12 ausgetauscht werden kann. Das Gehäuse 22 des Strahlreglers 12 kann hier als leitende Verbindung fungieren.

In einer weiteren Ausführungsform wird die Vorrichtung über eine außenliegende Stromquelle 16, d.h. eine Batterie, einen Akkumulator oder ein handelsübliches Netzteil, mit Energie versorgt. Die Anschlußleitungen der LED werden dazu durch eine abgedichtete Öffnung in der Seitenwand des Strahlreglers 12 geführt und am Wasserhahn entlang zur Stromquelle geführt, wobei je nach Ausführungsform der Armatur die Kabel in einer flexiblen Kunststoffummantelung in der jeweiligen Farbe der Armatur geführt werden und die Kunststoffummantelung zur Befestigung an der Armatur einen selbstklebenden Streifen aufweisen kann.

Alternativ kann die Stromversorgung nur über eine Zuleitung erfolgen, während der Stromkreis über den leitenden Körper der Armatur/des Strahlreglers 12 analog zu 3 geschlossen wird.

In einer weiteren Ausführungsform ist die oben beschriebene Beleuchtungsvorrichtung 10 in einem Übergangsstück mit Normanschlüssen angeordnet, so daß diese z.B. vor einem Duschkopf oder einer weiteren Zusatzarmatur angeordnet werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform ist die Beleuchtungsvorrichtung in einem Duschkopf 52 angeordnet, wobei diese sowohl im Griffteil 54 (5) der Armatur oder im Wasserauslaßbereich (Sprühraum 56) (6) angeordnet sein kann.

In einer weiteren Ausführungsform ist die Beleuchtungsvorrichtung 10 in einem Gehäuse 22 angeordnet, das nachträglich in einen vorhandenen Strahlregler, z.B. anstatt des handelsüblichen Siebeinsatzes, eingebaut werden kann. Das Gehäuse 22 kann dabei mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Abstandhalter 50 aufweisen, die dazu geeignet sind, die Vorrichtung im Strahlregler 12 zu zentrieren. Die Vorrichtung kann dabei zur Auslauföffnung und zum Anschluß hin durch ein Sieb 24 abgeschlossen sein.

In einem letzten Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung in einem Gehäuse mit einem Flüssigkeitsauslauf angeordnet, das eine Klemmvorrichtung zur Befestigung an einem Flüssigkeitsauslaß ohne Gewinde, bevorzugt einem Zapfhahn, aufweist.

10Beleuchtungsvorrichtung 12Strahlregler 14Lichtquelle 16Stromquelle 18Batterie/Akkumulator 20Schalteinrichtung 22Gehäuse 24Sieb 26Anschlußgewinde 28Auslaßöffnung 30Kontakt 32Verschlußkappe 34Isolation 36Kontaktdurchführung 38Schalter 40Sensor 42Steuereinheit 50Abstandhalter 52Duschkopf 54Griffteil 56Sprühraum

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung (10) zur Beleuchtung eines Flüssigkeitsstrahls mit mindestens einer im Flüssigkeitsstrahl angeordneten Lichtquelle (14), einer mit der Lichtquelle (14) zu einem Stromkreis verbundenen Stromquelle (16) und mindestens einer im Stromkreis angeordneten Schalteinrichtung (20).
  2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Lichtquelle (14), Stromquelle (16) und Schalteinrichtung (20) in einem Gehäuse (22) angeordnet sind, wobei das Gehäuse (22) vorzugsweise wasserdicht ist.
  3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (14) im Flüssigkeitsauslauf angeordnet ist und die Lichtquelle (14) vorzugsweise in Strahlrichtung zeigt.
  4. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (14) eine Niedervoltlichtquelle und bevorzugt eine LED ist, wobei die Lichtquelle (14) mehrere LEDs mit gleicher oder verschiedener Farbe umfassen kann.
  5. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die LED eine Mehrfarb-LED, bevorzugt eine Mehrfarb-LED mit integrierter Farbwechselsteuerung ist.
  6. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle (16) eine im Gehäuse (22) angeordnete Batterie/Akku (18) oder eine außerhalb des Gehäuses 22 angeordnete Batterie/Akku 18 oder ein Transformator ist, der über Zuleitungen mit der Lichtquelle (14) verbunden ist.
  7. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (22) der Vorrichtung (10) oder die Armatur als Zuleitung im Stromkreis dient.
  8. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle (16) in einer von außen zu öffnenden, dicht abschließenden Vertiefung in der Wandung der Vorrichtung (10) (Strahlregler/Adapter) angeordnet ist.
  9. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (20) die Lichtquelle (14) nur bei vorhandenem Flüssigkeitsfluß einschaltet.
  10. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (20) einen Schalter (38), eine Steuereinheit (42) und/oder einen Sensor (40) umfaßt.
  11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (38) ein Durchflußmengenmesser, ein Druckschalter oder ein Flüssigkeitskontaktschalter oder eine Kombination daraus ist, wobei der Schalter (38) bevorzugt in der Lage ist, ein Signal an die Steuereinheit (42) zu senden.
  12. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (40) geeignet ist, einen oder mehrere Parameter, ausgewählt aus Durchflußmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, pH-Wert, Härte und anderen flüssigkeitsspezifischen Parametern, zu erfassen und ein oder mehrere zu den Meßparametern korrespondierende Signale an die Steuereinheit (42) zu senden.
  13. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (42) von dem Sensor (40) und/oder dem Schalter (38) ein oder mehrere Signale erhält und eine oder mehrere LEDs in Abhängigkeit von dem erhaltenen Signal in Helligkeit, Farbe und/oder Blinkfrequenz variiert oder als Farbwechselspiel schaltet, oder diese Schaltung zufällig unabhängig vom Signal erfolgt.
  14. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) in einem Strahlregler (12) eines Wasserhahns angeordnet ist, wobei der Strahlregler (12) mit einem handelsüblichen Anschlußgewinde (26) zum Anschluß an einen Wasserhahn oder andere Armaturen versehen ist, wobei der ganze Strahlregler (12) oder nur der untere Auslaufrand aus einem transparenten Material geformt sein können, so daß die transparent gearbeiteten Flächen ebenfalls leuchten, wobei das transparente Material klar oder opak sein kann und/oder ein Muster, hervorgerufen durch Bereiche unterschiedlicher Transparenz und/oder Färbung, aufweisen kann.
  15. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) in einem Adapterstück integriert ist, das zwischen Auslaß und Auslaßarmatur angeordnet ist.
  16. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) in einem Duschkopf (52) integriert ist, wobei die Lichtquelle (14) im Griffteil (54) oder Sprühraum (56) angeordnet sein kann.
  17. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) im Auslauf eines Spülkastens oder im Wasserauslaß einer sanitären Installation angeordnet ist.
  18. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) in einen bestehenden Strahlregler (12) eingesetzt wird, wobei die Vorrichtung (10) mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Abstandhalter (50) aufweisen kann, die dazu geeignet sind, die Vorrichtung (10) im Strahlregler (12) zu zentrieren.
  19. Vorrichtung (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) zum Auslauf, vorzugsweise zum Auslauf und in Anschlußrichtung, durch ein Sieb (24) begrenzt ist.
  20. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) in einem Gehäuse (22) mit einem Flüssigkeitsauslauf angeordnet ist, das eine Klemmvorrichtung zur Befestigung an einem Flüssigkeitsauslauf ohne Gewinde, bevorzugt einem Zapfhahn, aufweist.
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