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Dokumentenidentifikation DE19781823B4 24.08.2006
Titel Übertragungspresse
Anmelder Komatsu Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nishida, Kenji, Komatsu, Ishikawa, JP;
Watanabe, Shouji, Komatsu, Ishikawa, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Anmeldedatum 12.09.1997
DE-Aktenzeichen 19781823
WO-Anmeldetag 12.09.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/JP97/03249
WO-Veröffentlichungsnummer 1998016369
WO-Veröffentlichungsdatum 23.04.1998
Date of publication of WO application in German translation 30.09.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse B30B 13/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B30B 15/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Übertragungspresse mit einer verbesserten Steifigkeit in ihrer horizontalen Richtung.

Eine herkömmliche Übertragungspresse ist mit einem Pressenkörper versehen, in dem eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen angeordnet sind, in denen Werkstücke nacheinander übertragen werden von einer stromaufwärtigen Seite der Bearbeitungsstationen zu deren stromabwärtigen Seite, wobei die Werkstücke dabei bei den jeweiligen Bearbeitungsstationen bearbeitet werden.

Die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. HEI 8-52597 offenbart eine Übertragungspresse, bei der ein Bett, ein Kopf, eine Gleitbahn und dergleichen, die einen Pressenkörper bilden, in Bereiche für die jeweiligen Bearbeitungsstationen geteilt sind, und diese geteilten Bauteile sind als ein Satz der Presseneinheit für jede der Bearbeitungsstationen modulweise gefertigt.

Die herkömmliche Übertragungspresse mit der Struktur, die beispielsweise in der vorstehenden Veröffentlichung erwähnt ist, wird an einem Installationsort montiert nachdem die jeweiligen Bettbereiche, Kopfbereiche und Gleitbahnbereiche in den geteilten Zustand gefertigt werden in einer Fertigungsfabrik und zu dem Installationsort transportiert werden, so daß es vorteilhaft ist, daß diese geteilten Bereiche ohne spezifische Grenze transportiert werden können bei dem Transport, selbst wenn eine große Übertragungspresse installiert wird.

Da jedoch die herkömmliche in der vorstehenden Veröffentlichung offenbarte Übertragungspresse modulweise für jeder der Bearbeitungsstationen gefertigt wird, ist es notwendig, Säulen zum Stützen des Kopfbereichs in jeder der Bearbeitungsstationen vorzusehen. Wenn aufgrund dessen eine Säule mit große Breite ausgeführt wird zum Gewährleisten ihrer Festigkeit, ist es aus nachstehendem Grund erforderlich, einen großen Abstand zwischen zwei benachbarten Bearbeitungsstationen vorzusehen.

Das heißt, daß die herkömmliche Übertragungspresse mit einem beweglichen Matrizenrahmen versehen ist, der zum einfachen Wechseln einer Form frei in den Pressenkörper eingesetzt werden kann oder von diesem herausgezogen werden kann, und daß bei der Übertragungspresse, die modulweise für jede der Bearbeitungsstationen gefertigt ist, derartige bewegliche Matrizenrahmen für die jeweiligen Bearbeitungsstationen vorgesehen sind. Derartige bewegliche Matrizenrahmen werden durch einen Raum zwischen benachbarten Säulen durchgereicht, wenn die beweglichen Matrizenrahmen in den Pressenkörper eingesetzt werden oder von diesem herausgezogen werden.

Da es wegen des vorstehend erwähnten Grunds notwendig ist, den Raum zwischen den jeweiligen Säulen für die beweglichen Matrizenrahmen ausreichend groß zu halten, um sie einzusetzen oder herausziehen zu können, wird demgemäß der Abstand zwischen den benachbarten Bearbeitungssationen, die mit den beweglichen Matrizenrahmen versehen sind, zwangsläufig groß sein, wenn die Säulen mit jeweils einer großen Breite verwendet werden. Wenn jedoch die Abstände zwischen den jeweiligen Bearbeitungsstationen groß sind, werden alle Prozesse in den Bearbeitungsstationen auch verlängert und die gesamte Länge des Pressenkörpers wird entsprechend groß, was zu einer Schaffung eines großen Pressenkörpers führt, der hohe Fertigungskosten erfordert, und somit ungeeignet und nachteilig ist.

Um bei der herkömmlichen Übertragungspresse, die modulweise für die jeweiligen Bearbeitungsstationen gefertigt wird, einen derartigen Nachteil zu vermeiden „ wird versucht, den Abstand zwischen den benachbarten Bearbeitungsstationen zu reduzieren und daher die gesamte Länge des Pressenkörpers kurz herzustellen.

Wenn jedoch die Breite der Säule bei der herkömmlichen Übertragungspresse klein hergestellt wird, ist die Steifigkeit des Pressenkörpers in der horizontalen Richtung demgemäß reduziert, was ein Schwingen in der horizontalen Richtung während der Bearbeitung verursacht, und es ist schwierig, eine präzise Pressformgebung der Übertragungspresse zu erwarten.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die gattungsgemäße Übertragungspresse zu verbessern und eine Übertragungspresse zu schaffen, die in der Lage ist, die Steifigkeit in ihrer horizontalen Richtung zu verbessern und eine Pressenformgebung mit einer hohen Präzision durchzuführen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Übertragungspresse mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Struktur schwingt der Pressenkörper niemals in der horizontalen Richtung während der Bearbeitung, da die Steifigkeit des Pressenkörpers in der horizontalen Richtung beträchtlich verbessert ist, wodurch eine Pressenformgebung mit hoher Präzision durchgeführt wird.

Da darüber hinaus die Steifigkeit in der horizontalen Richtung des Pressenkörpers erhöht werden kann ohne eine Verbreiterung der Säulen, ist es nicht notwendig, den Abstand der Bearbeitungsstationen groß zu machen, und somit wird die gesamte Länge des Pressenkörpers reduziert, wodurch die Größe des Pressenkörpers klein hergestellt werden kann, was zu der Reduktion des Installationsraums und der Kosten führt.

Bei den vorstehenden Strukturen wird bevorzugt, daß ein geteilter Kopfbereich einer Presseneinheit, der für eine erste Bearbeitungsstation vorgesehen ist, und ein geteilter Kopfbereich einer Presseneinheit, der für eine zweite Bearbeitungsstation vorgesehen ist, mittels eines Kopplungselements miteinander gekoppelt werden.

Wenn gemäß dieser Struktur die Presseneinheit für die erste Bearbeitungsstation von den Presseneinheiten der zweiten und folgenden Bearbeitungsstationen getrennt ist, sind der geteilte Kopfbereich einer Presseneinheit, der für die erste Bearbeitungsstation vorgesehen ist, und die geteilten Kopfbereiche der Presseneinheiten, die für die zweiten und folgenden Bearbeitungsstationen vorgesehen sind, mittels den Kopplungselementen miteinander festgekoppelt, so daß die Steifigkeit des gesamten Pressenkörpers in der horizontalen Richtung sowie die Bearbeitungspräzision der ersten Bearbeitungsstation verbessert werden kann, da die Steifigkeit in der horizontalen Richtung der Presseneinheit für die erste Bearbeitungsstation verbessert werden kann.

Darüber hinaus ist es bei der vorstehenden Struktur vorzusehen, die Kopplungselemente im wesentlichen parallel zu einer Werkstücktransportrichtung anzuordnen.

Gemäß dieser Struktur kann die Oszillation, die in einer horizontalen Richtung in der Presseneinheit für die erste Bearbeitungsstation verursacht wird, über die Kopplungselemente wirksam zu den Presseneinheiten für die zweite und die folgenden Bearbeitungsstationen übertragen werden, so daß die Oszillation in der horizontalen Richtung wirksam reduziert werden kann, die in der ersten Bearbeitungsstation verursacht wird.

Darüber hinaus ist es bei der vorstehenden Struktur vorzuziehen, in dem Kopplungselement eine Dämpfungsfunktion vorzusehen.

Gemäß dieser Struktur wird die Oszillation in der horizontalen Richtung und die Vibration, die in der Presseneinheit für die erste Bearbeitungsstation erzeugt wird, durch die Dämpfungsfunktion der Kopplungselemente reduziert und weniger auf die Presseneinheiten für die zweite und die folgenden Bearbeitungsstationen übertragen, so daß die Oszillation und die Vibration in der horizontalen Richtung, die in der Presseneinheit für die erste Bearbeitungsstation erzeugt wird, der zweiten und den folgenden Bearbeitungsstationen keine störende Beeinflussung erteilt, und die Oszillation und die Vibration in der horizontalen Richtung, die in den Presseneinheiten für die zweite und die folgenden Bearbeitungsstationen erzeugt wird, erteilt keine störende Beeinflussung an die erste Bearbeitungsstation.

Darüber hinaus ist es bei der vorstehenden Struktur vorzuziehen, ein Abdeckelement über der Verstärkungseinrichtung vorzuziehen.

Gemäß dieser Struktur wird ein durch den Gleitbahn-Antriebsmechanismus verursachtes Geräusch nicht in der Umgebung defundiert, so daß das Geräusch reduziert werden kann und da darüber hinaus der Gleitbahn-Antriebsmechanismus nicht nach außen freiliegend ist, kann eine äußere Erscheinung der Übertragungspresse verbessert werden.

Darüber hinaus ist es bei der vorstehenden Struktur noch vorzuziehen, die Verstärkungseinrichtungen an den Säulen zu befestigen durch Befestigungseinrichtungen, nachdem Eckabschnitte der Verstärkungseinrichtungen durch zumindest einen Paßstift und eine Vielzahl von exzentrischen Stiften positioniert sind.

Gemäß dieser Struktur kann die Verstärkungseinrichtung an den Säulen fest und präzise befestigt werden, so daß die Steifigkeit in der horizontalen Richtung weiter verbessert werden kann.

Die Erfindung wird besser verständlich durch die folgende detaillierte Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele der Erfindung repräsentieren. Des weiteren soll beachtet werden, daß die in den beigefügten Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele nicht beabsichtigt sind, die Erfindung zu spezifizieren und nur dazu beabsichtigt sind, das Verständnis der Erfindung zu erleichtern.

Bei den beigefügten Zeichnungen:

zeigt 1 eine perspektivische Ansicht einer gesamten Struktur einer Übertragungspresse gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

zeigt 2 eine Vorderansicht eines Abschnitts des in 1 gezeigten Ausführungsbeispiels;

zeigt 3 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts III, der in 2 eingekreist ist;

zeigt 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 3;

zeigt 5 eine Vorderansicht eines Abschnitts in der Nähe eines Verbindungsabschnitts des in 1 gezeigten Ausführungsbeispiels in einem vergrößerten Maßstab.

Die Erfindung wird nachfolgend detailliert beschrieben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.

1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer gesamten Struktur einer Übertragungspresse gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, 2 zeigt eine Vorderansicht eines Abschnitts des in 1 gezeigten Ausführungsbeispiels, 3 zeigt eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts III, der in 2 eingekreist ist, 4 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 3, und 5 zeigt eine Vorderansicht eines Abschnitts in der Nähe eines Verbindungsabschnitts des in 1 gezeigten Ausführungsbeispiels in einem vergrößerten Maßstab.

Bei diesen Figuren bezeichnet ein Bezugszeichen 1 einen Pressenkörper, der eine Vielzahl von Bearbeitungsstationen aufweist, und ein Bett 2, ein Kopf 3 und eine Gleitbahn 4 sind in eine Vielzahl von Bereichen für die jeweiligen Bearbeitungsstationen W1, W2, ... geteilt. Jeder Bettbereich, jeder Kopfbereich und jeder Gleitbahnbereich sind montiert und gefertigt in einem Modul als ein Satz einer Presseneinheit für jede Bearbeitungsstation.

Eine in Materialflußrichtung ersten Bearbeitungsstation W1 befindliche Presseneinheit 11 ist eine zum Durchführen einer Ziehfertigung. Bei dieser Presseneinheit 11 ist ein geteilter Kopfbereich 31 zwischen den oberen Endabschnitten der vier Säulen 5 gestützt, die von vier Eckabschnitten eines geteilten Bettbereichs 2-1 aufwärts stehen, und der Kopfbereich 31 und der Bettbereich 21 sind verbunden und befestigt miteinander mittels Zugstangen 6, die in die Säulen 5 eingesetzt sind.

Ein nicht gezeigter Gleitbahn-Antriebsmechanismus ist innerhalb dem Kopfbereich 31 so angeordnet, daß ein geteilter Gleitbereich 41, der unterhalb dem Kopfbereich 31 angeordnet ist, vertikal angetrieben wird durch diesen Gleitbahn-Antriebsmechanismus.

Des weiteren sind Presseneinheiten 12, 13 und 14, die bei den Bearbeitungsstationen W2, W3 und W4 positioniert sind, mit geteilten Bettbereichen 22, 23 und 24 für die jeweiligen Bearbeitungsstationen W2, W3 und W4 versehen, und diese Bettbereiche 22, 23 und 24 sind festgekoppelt einstückig mit dem Bettbereich 21 der Presseneinheit 11 durch nicht gezeigte Kopplungseinrichtungen.

Säulen 5 jeweils mit einer kleinen Breite stehen aufwärts von vier Eckabschnitten der jeweiligen Bettbereicht 22, 23 und 24, und geteilte Kopfbereiche 32, 33 und 34 sind jeweils gestützt zwischen oberen Endabschnitten der Säulen 5, wobei die Kopfbereiche 32, 33 und 34 festgekoppelt sind einstückig miteinander durch nicht gezeigte Kopplungseinrichtungen.

Die jeweiligen Bettbereiche 22, 23 und 24 und die jeweiligen Kopfbereiche 32, 33 und 34 sind gekoppelt und miteinander befestigt mittels Zugstangen 6, die in die jeweiligen Säulen 5 eingesetzt sind. Nicht gezeigte Gleitbahn-Antriebsmechanismen sind innerhalb den jeweiligen Kopfbereichen 32, 33 und 34 so angeordnet, daß geteilte Gleitbahnbereiche 42, 43 und 44, die unterhalb den Kopfbereichen 32, 33 und 39 angeordnet sind, vertikal angetrieben werden jeweils durch diese Gleitbahn-Antriebsmechanismen.

Darüber hinaus sind der Kopfbereich 31 der Presseneinheit 11 für die erste Bearbeitungsstation W1 und der Kopfbereich 32 der Presseneinheit 12 für die zweite Bearbeitungsstation W2 getrennt voneinander positioniert in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung und mittels einem Paar Kopplungselemente 8 fest miteinander gekoppelt, die sich im wesentlichen parallel zu einer Werkstücktransportrichtung X erstrecken.

Wie in 5 gezeigt ist, sind die Kopplungselemente 8 aus Stahlrohren beispielsweise gebildet, wobei an beiden Enden Flansche 8a angeschweißt sind, wobei die Flansche 8a befestigt sind an gegenüberliegenden Flächen der entsprechenden Kopfbereiche 3-1 und 3-2 durch Befestigungseinrichtungen 9, wie beispielsweise Bolzen.

Die benachbarten Säulen 5, 5 (die parallel zu der Werkstückübertragungsrichtung X angeordnet sind) sind miteinander gekoppelt durch Verstärkungseinrichtungen 10, die für die Presseneinheiten 11, 12, 13 und 14 vorgesehen sind.

Die Verstärkungseinrichtung 10 hat eine Funktion des Erhöhens einer Steifigkeit in der horizontalen Richtung (Werkstückübertragungsrichtung) der gesamten Struktur des Pressenkörpers 1 durch gegenseitige Kopplung der seitlichen Säulen 5, 5 in den jeweiligen Presseneiheiten 11, 12, 13 und 14. Die Verstärkungseinrichtung 10 ist beispielsweise aus einer Stahlplatte zusammengesetzt, und die jeweiligen Verstärkungseinrichtungen 10 sind über Positionen eines unteren Totpunkts der Gleitbereiche 41, 42, 43 und 44 so angeordnet, daß sie die Beladung einer Form nicht behindern, wenn die Form auf die folgende Weise gewechselt wird.

D.h., daß, wie in 3 gezeigt ist, Anbringungsöffnungen 10a Viereckabschnitte von jedem der Verstärkungseinrichtungen 10 durchstoßen, wobei beispielsweise die linke untere Öffnung ausgebildet ist als eine Positionieröffnung 10a, in die ein Paßstift 11 eingesetzt ist.

In die anderen drei Öffnungen 10a werden exzentrische Stifte 12 eingesetzt, wenn diese Öffnungen von Anbringungsöffnungen 5a verschoben werden, die an der Seite der Säulen 5, 5 durchstoßen.

Nach dem Einsetzen der Stifte 11 und 12 in die Anbringungsöffnungen 10a jeweils, wird die Verstärkungseinrichtung 10 fest mit den Säulen 5, 5 fixiert mittels Fixierelementen 13, die in der Nähe der Paßstifte 11 und der exzentrischen Stifte 12 angeordnet sind.

Desweiteren bezeichnet in 1 ein Bezugszeichen 15 ein Abdeckelement, womit der obere Abschnitt von jeder der Verstärkungseinrichtungen versehen ist, und die Abdeckelemente 15 sind an benachbarten Säulen 5, 5 fixiert durch Befestigungseinrichtungen 16. Ein Bezugszeichen I bezeichnet eine ruhende Station.

Die Funktion der Erfindung der vorstehend erwähnten Struktur wird nachfolgend beschrieben.

Das Bett 2, der Kopf 3 und die Gleitbahn 4, die jeweils geteilt sind in Bereiche für jede Presseneinheit 11, 12,..., die vorläufig gefertigt sind in einer Fertigungsfabrik, werden zu einem Installationsort transportiert. Diese Strukturelemente werden fest montiert einstückig durch die Kopplungseinrichtung bei dem Installationsort, so daß das Bett 2, der Kopf 3 und die Gleitbahn 4 für die große Übertragungspresse einfach transportiert werden können zu dem Installationsort in dem geteilten Zustand.

Bei dem Installationsort wird zuerst das Bett (Bettbereiche) 2 montiert, und die Säulen 5, 5 werden dann befestigt, um aufwärts zu stehen. Als nächstes wird die Gleitbahn (Gleitbereiche) 4 zwischen den jeweiligen Säulen 5, 5 angeordnet, und dann wird der Kopf (Kopfbereiche) 3 zwischen den oberen Enden der Säulen 5, 5 montiert. Die jeweiligen Kopfbereiche 32, 33 und 34 werden einstückig fest gekoppelt miteinander durch die Kopplungseinrichtung. Danach werden der Kopfbereich 31 in der ersten Bearbeitungsstation W1 und der Kopfbereich 32 in der zweiten Bearbeitungsstation W2 fest gekoppelt durch das Kopplungselement 8.

Nach Vollendung der Montage des Pressenkörpers 1 durch die vorstehend erwähnte Weise wird die Verstärkungseinrichtung 10 zwischen den benachbarten Säulen 5, 5 der jeweiligen Presseneinheiten 11, 12, 13 und 14 positioniert und durch das Fixierelement 13 fest daran fixiert. Bei diesem Zustand wirkt die Verstärkungseinrichtung 10 mit einer plattenartigen Struktur als Verstrebungselement, und demgemäß kann die Steifigkeit des Pressenkörpers 1 in der horizontalen Richtung beträchtlich verbessert werden, um dadurch die Ursache der horizontalen Schwingung im wesentlichen zu verhindern während dem Betrieb der Übertragungspresse.

Es soll beachtet werden, daß die Montagereihenfolge des Pressenkörpers 1 nicht auf die vorstehend erwähnte Reihenfolge beschränkt ist.

Deweiteren haben die Kopplungselemente 8 zum Koppeln der Kopfbereiche 31 und 32 der Presseneinheit 11 und 12 für die erste und zweite Bearbeitungsstation W1 und W2 eine Struktur mit einer Dämpfungsfunktion (Oszillationsverhinderungsfunktion), und gemäß der Dämpfungsfunktion wird die bei der ersten Bearbeitungsstation W1 verursachte horizontale Oszillation oder Schwingung weniger auf die Presseneinheiten 12, ... der zweiten und folgenden Arbeitsstation W2, ... übertragen, und die horizontale Oszillation und Vibration, die bei der zweiten und folgenden Arbeitsstation verursacht wird, wird weniger übertragen auf die Presseneinheit 11 der ersten Arbeitsstation W1, wodurch wirksam ein störender Einfluß verhindert wird aufgrund der Verursachung einer horizontalen Oszillation und Vibration.

Obwohl bei dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel der Erfindung die Übertragungspresse beschrieben ist, die aufgebaut ist durch zunächst Teilen des Betts 2, des Kopfes 3 und der Gleitbahn 4 in eine Vielzahl von Bereichen für die jeweiligen Bearbeitungsstationen W1, W2,..., und dann Montieren dieser zu jeder Presseneinheit als ein Modul, ist die Erfindung nicht auf eine derartige Montageweise beschränkt, und wenn die Erfindung auf eine allgemeine Übertragungspresse angewandt wird, bei der das Bett 2, der Kopf 3 und zur Reduktion der gesamten Länge des Pressenkörpers 1 die Gleitbahn 4 integriert sind, und die Abstände der jeweiligen Bearbeitungsstationen klein hergestellt sind und die Breite von jeder Säule reduziert ist, kann die Steifigkeit in der horizontalen Richtung verbessert werden, und da darüberhinaus die Oszillation in der horizontalen Richtung klein gemacht werden kann während dem Betrieb, kann die Bearbeitungspräzision verbessert werden.

Es ist eine Übertragungspresse vorgesehen, bei der das Bett, der Kopf und die Gleitbahn geteilt sind in Bereiche für jeweilige Bearbeitungsstationen, und die jeweiligen geteilten Bereiche sind gefertigt in einem Modul als ein Satz einer Presseneinheit, und bei einer derartigen Übertragungspresse ist eine Vielzahl von Säulen angeordnet zwischen den jeweiligen Bettbereichen und Kopfbereichen, wobei die Bettbereiche und die Kopfbereiche gekoppelt sind und befestigt sind mittels der Zugstangen, die in die Säulen eingesetzt sind, und wobei die Verstärkungseinrichtungen an den Säulen an Positionen angeordnet sind, die höher als der untere Totpunkt der Gleitbereiche sind, zum miteinander Verkoppeln benachbarter Säulen.

Desweiteren ist es selbstverständlich für einen Fachmann möglich, obwohl die Erfindung vorher unter Bezugnahme auf die beispielhaften Ausführungsbeispiele beschrieben ist, verschiedene Änderungen, Weglassungen und Hinzufügungen zu dem offenbarten Ausführungsbeispiel durchzuführen ohne von dem Gegenstand und Umfang der Erfindung abzuweichen. Demgemäß ist es verständlich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist und den Umfang oder äquivalenten Umfang umfaßt, der durch die in den beigefügten Ansprüchen angeführten Elemente definiert ist.


Anspruch[de]
  1. Übertragungspresse, bei der ein Bett (2), ein Kopf (3) und eine Gleitbahn (4) in Bereiche für jeweilige Bearbeitungsstationen geteilt sind, und wobei die jeweiligen geteilten Bereiche in einem Modul als ein Satz einer Presseneinheit gefertigt sind, wobei eine Vielzahl von Säulen (5) zwischen den jeweiligen Bettbereichen und Kopfbereichen angeordnet ist, wobei die Bettbereiche und die Kopfbereiche mittels in die Säulen eingesetzter Zugstangen (6) gekoppelt und befestigt sind,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    plattenförmige Verstärkungseinrichtungen (10) an Oberflächen der Säulen an Positionen angeordnet sind, die höher als ein unterer Todpunkt der Gleitbahnbereiche sind, um benachbarte Säulen miteinander zu koppeln, und

    jeweils Abdeckelemente (15), die dünner als die plattenförmigen Verstärkungseinrichtungen sind, zwischen einer Oberkante der plattenförmigen Verstärkungseinrichtung (10) und einer Unterkante des Kopfs (3) vorgesehen sind.
  2. Übertragungspresse nach Anspruch 1, wobei ein geteilter Kopfbereich einer Presseneinheit, der für eine erste Bearbeitungsstation vorgesehen ist, und ein geteilter Kopfbereich einer Presseneinheit, der für eine zweite Bearbeitungsstation vorgesehen ist, miteinander verkoppelt sind mittels eines Kopplungselements.
  3. Übertragungspresse nach Anspruch 2, wobei das Kopplungselement so angeordnet ist, um im wesentlichen parallel zu sein zu einer Werkstücktransportrichtung.
  4. Übertragungspresse nach Anspruch 2 oder 3, wobei das Kopplungselement mit einer Dämpfungsfunktion versehen ist.
  5. Übertragungspresse nach Anspruch 1, wobei die Verstärkungseinrichtung an den Säulen fixiert ist durch eine Fixiereinrichtung nachdem Eckabschnitte der Verstärkungseinrichtung positioniert sind durch zumindest einen Paßstift und eine Vielzahl von exzentrischen Stiften.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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