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Dokumentenidentifikation DE202005003874U1 24.08.2006
Titel Dichtungsklebeband für Glas- und Glaskeramikplatten
Anmelder SCHOTT AG, 55122 Mainz, DE
Vertreter Blumbach Zinngrebe, 65187 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 202005003874
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.08.2006
Registration date 20.07.2006
Application date from patent application 08.03.2005
IPC-Hauptklasse C09J 7/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse C09K 3/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A47B 77/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Klebeband insbesondere zur Verwendung zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte in einen Rahmen.

Es ist bekannt, Glas- beziehungsweise Glaskeramikplatten für Haushaltsgeräte mit einer Gummidichtung zu hinterlegen und in einen Rahmen einzusetzen. Die Dichtung übernimmt in diesem Falle nur die Aufgabe, Rahmen und Glasplatte gegen eindringendes Wasser abzudichten. Für die Fixierung der Glasplatte sind weitere Maßnahmen etwa ein Klemmrahmen oder eine Fixierung mittels Klebstoff notwendig.

Glaskeramikplatten, beispielsweise für Glaskeramikkochfelder werden bekannterweise mit Distanzhaltern in einen mit Klebstoff versehenen Rahmen eingesetzt. Häufig muß dabei der Klebstoff in mehreren Arbeitsgängen aufgebracht werden.

Der Erfindung liegt dem gegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung beziehungsweise ein Verfahren bereitzustellen, mittels der eine Glas- oder Glaskeramikplatte in besonders einfacher Weise in einen Rahmen eingesetzt werden kann. Insbesondere Aufgabe der Erfindung ist es, daß das Einsetzen in wenigen Arbeitsschritten erfolgt und daß gleichzeitig eine Fixierung der Platte und eine Abdichtung zwischen Platte und Rahmen erfolgt.

Die Aufgabe der Erfindung wird in überraschender einfacher Weise bereits durch ein Klebeband nach Anspruch 1 sowie durch ein Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen erreicht.

Danach ist ein Band bzw. ein Klebeband sowie ein Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen vorgesehen, bei dem zunächst eine Glas- oder Glaskeramikplatte bereitgestellt wird, ein zumindest eine elastische Schicht umfassendes Band auf die Glas- oder Glaskeramikplatte oder den Rahmen geklebt wird und die Glas- oder Glaskeramikplatte dann auf oder in den Rahmen gesetzt wird, so daß das Band zwischen der Glasbeziehungsweise Glaskeramikplatte und dem Rahmen angeordnet ist.

Unter Setzen wird sowohl das Einsetzen oder Aufsetzen in jeden beliebigen Rahmen oder auf eine Arbeitsplatte verstanden. Der Rahmen kann beispielsweise Teil eines Küchengerätes sein, oder auch nur ein Rahmen mit weiteren Funktionselementen, wie beispielsweise Bohrlöchern zum Einsetzen von Schrauben, der dazu dient, die mit den Rahmen verbundene Glas- oder Glaskeramikplatte in eine weitere Vorrichtung, beispielsweise ein Haushaltsgerät einzusetzen. Das Band weist eine elastische Schicht auf. Eine solche Schicht kann zwei Aufgaben übernehmen, nämlich zum einen die Glas- oder Glaskeramikplatte gegen den Rahmen oder die Arbeitsplatte dichten und darüber hinaus Materialtoleranzen ausgleichen und die Platte federnd im Rahmen lagern.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem Band um ein Klebeband, insbesondere um ein beidseitiges Klebeband, also ein Klebeband, daß auf beiden Seiten eine Klebschicht hat. So braucht auf das Band oder eines der Bauteile kein Kleber aufgebracht werden, sondern kann das Klebeband direkt auf Glas- oder Glaskeramikplatte, beziehungsweise auf den Rahmen aufgebracht werden. Bei einem beidseitigen Klebeband können Glas- beziehungsweise Glaskeramikplatte allein durch das Klebeband miteinander verbunden werden.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist das Klebeband zumindest auf einer Seite mit einer Abziehfolie geschützt. Nach dem Aufkleben des Bandes, beispielsweise auf die Glas- oder Glaskeramikplatte mit der der Abziehfolie abgewandten Seite kann auf der anderen Seite die Abziehfolie abgezogen werden und sodann die Glas- oder Glaskeramikplatte in einen Rahmen eingesetzt werden. Die Abziehfolie schützt beim Aufkleben des Bandes auf die Glas- oder Glaskeramikplatte die darunterliegende Klebfläche.

Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung, wird ein Klebeband bereitgestellt, welches auf einer Seite, insbesondere der Seite die beim Aufkleben auf eine Glas- oder Glaskeramikplatte der Glasplatte abgewandt ist, eine in zwei Abschnitte geteilte Abziehfolie aufweist. Insbesondere ist vorgesehen, daß das Band zwei in Längsrichtung parallele Streifen Abziehfolie aufweist.

Das Band kann so mit der Seite, die keine Abziehfolie aufweist, auf eine Glas- oder Glaskeramikplatte aufgeklebt werden. Sodann wird ein Abschnitt der Abziehfolie abgezogen. Dann wird die Glas- oder die Glaskeramikplatte in einen Rahmen so eingesetzt, daß der Rahmen mit dem abgezogenen Band zwischen Glas- oder Glaskeramikplatte und Rahmen angeordnet ist und Glas- beziehungsweise Glaskeramikplatte und Rahmen miteinander verklebt werden.

Dadurch hat man ein Bauteil, welches aus einer Glaskeramikplatte und einem damit verklebten Rahmen besteht. Sodann wird der verbleibende Abschnitt Abziehfolie abgezogen und die Glas- oder Glaskeramikplatte zusammen mit dem Rahmen in einen weiteren Rahmen, insbesondere in eine Arbeitsplatte oder eine Wanne, beispielsweise eine Wanne von einem elektrischen Kochfeld, eingesetzt und so mit dem weiteren Rahmen beziehungsweise der Wanne verklebt.

So ist es in besonders einfacher Weise möglich, mit einem einzigen Klebeband gleich drei Bauteile in besonders schneller und leicht handhabbarer Weise so miteinander zu verbinden.

Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Band zumindest eine faserverstärkte Lage auf. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Schicht Glasfasergewebe handeln. Verklebt man eine solche Schicht mit einer Glas- oder Glaskeramikplatte, hat das erfindungsgemäße Band zugleich die Funktion als Splitterschutz. Springt die Glas- oder Glaskeramikplatte durch mechanische Einwirkung, hält das erfindungsgemäße Klebeband die Bruchstücke miteinander zusammen.

In bevorzugter Weise besteht die elastische Schicht im wesentlichen aus Schaumstoff, insbesondere einem Polyurethan-Schaumstoff der sich durch hohe Hitzebeständigkeit auszeichnet und so insbesondere für Glaskeramikkochfelder gut geeignet ist.

In vorteilhafter Weise ist das Band auch zwischen dem Rand der Glas- oder Glaskeramikplatte und dem Rahmen angeordnet, insbesondere wenn die Glas- oder Glaskeramikplatte in einen Rahmen eingesetzt wird. So kann beispielsweise das Band sich über den gesamten Rand erstrecken und bündig mit der Glaskeramikplatte und Rahmen fluchten. Es kann dann kein Wasser zwischen Rahmen und Glaskeramikplatte eindringen. Das Band wirkt also als Dichtung.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung verwendet man dabei ein eingefärbtes Band, welches beispielsweise die Farbe der Glaskeramikplatte oder des Rahmens aufweist.

Vorgesehen ist insbesondere, vorgespannte Glas- oder Glaskeramikplatten zu verwenden. Es hat sich herausgestellt, daß dabei die Splitterschutzwirkung des erfindungsgemäßen Bandes besonders gut ist.

Erfindungsgemäß vorgesehen ist die Verwendung einer mit einem Rahmen verbundenen Glaskeramikplatte als Teil eines Cooktops oder einer Glasplatte als Teil eines Hoptops, sowie einer Glasplatte für Hausgeräte, beispielsweise als Innen- oder Außenscheibe für Türen oder als Bedienblende.

Weiter betrifft die Erfindung ein Klebeband, insbesondere zur Verwendung für ein Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen, wobei das Klebeband zumindest eine elastische Schicht, zumindest eine faserverstärkte Schicht und zumindest eine Klebeschicht aufweist.

Das erfindungsgemäße Klebeband ist also ein Verbundmaterial, welches zumindest drei Schichten aufweist die verschiedene Funktionen übernehmen: Eine Klebeschicht, die es ermöglicht das Band in einfacher Weise auf beispielsweise einer Glasplatte aufzukleben.

Eine faserverstärkte Schicht, die dazu führt, daß das Band eine besonders hohe Festigkeit hat und daher insbesondere als Splitterschutz gut geeignet ist. Und eine elastische Schicht, die Materialtoleranzen ausgleicht und eine Dichtungsfunktion übernehmen kann.

Insbesondere ist vorgesehen, daß es sich bei dem Klebeband um ein beidseitiges Klebeband handelt, also ein Klebeband, welches auf beiden Seiten eine Klebeschicht aufweist, und die Klebeschicht gemäß einer bevorzugten Ausführungsform zumindest auf einer Seite abschnittsweise mit einer Abziehfolie geschützt ist.

Weiter ist vorgesehen, daß die Abziehfolie abschnittsweise in Längsrichtung des Bandes geteilt ist.

Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Klebschicht abschnittsweise, insbesondere in Längsrichtung ausgespart. So können Bereiche geschaffen werden, in denen das Band, insbesondere bei beidseitiger Aussparung der Klebschicht, nicht klebt und zwischen Rahmen und Glaskeramikplatte verschiebbar ist. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn das Klebeband als Dichtung ausgebildet wird. So wird es ermöglicht, daß sich die Dichtung, insbesondere wenn es vorgesehen ist, die Glaskeramikplatte in einen Rahmen einzusetzen, sich in Ecken eines Rahmens eindrückt.

Als faserverstärkte Schicht, ist insbesondere ein glasfaserverstärktes Gewebe auf einem Polypropylenfilm vorgesehen.

Die Erfindung soll im folgenden durch Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen 1 bis 13 erläutert werden.

13 zeigen schematische Darstellungen einer Ausführungsform zum Setzen einer Glaskeramikplatte in einen Rahmen.

48 zeigen schematische Darstellungen in einer alternativen Ausführungsform, bei der die Glaskeramikplatte zuerst auf einen Rahmen und dann in eine Wanne eingesetzt wird.

9 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren alternativen Ausführungsform.

1012 zeigen schematische Darstellungen eines erfindungsgemäßen Klebebandes.

13 zeigt eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Klebebandes.

1 zeigt schematisch eine Schnittansicht einer Glasplatte (1) auf die zwei Klebebänder (2) aufgeklebt sind. Die Klebebänder weisen eine elastische Schicht (3) und eine Abziehfolie (4) auf und ragen hier randseitig über die Glaskeramikplatte hinaus.

In 2 ist die Abziehfolie von den Klebebändern (2) entfernt, so daß die Klebebänder nur noch mit Ihrer elastischen Schicht an der Glasplatte (1) kleben.

In 3 ist die Glasplatte (1) in einen Rahmen (5) eingesetzt. Die Klebebänder (2) haben sich randseitig hochgezogen, so daß sie randseitig die Glasplatte (1) gegen den Rahmen (5) dichten und auf der Oberseite in etwa bündig mit Rahmen (5) und Glasplatte (1) fluchten.

4 zeigt schematisch eine Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform. Zu erkennen ist die Glasplatte (1), die ebenfalls mit einem erfindungsgemäßen Klebeband (2) versehen ist. Im Unterschied zu 1 weist hier das Klebeband (2) zwei getrennte Abschnitte Abziehfolie (4) auf. Zwischen den beiden Abschnitten Abziehfolie (4) befindet sich in Längsrichtung eine Aussparung (3). Das Klebeband (2) ragt hier nicht über den Rand der Glasplatte (1) hinaus.

In 5 ist zur erkennen, daß der innenseitige Abschnitt Abziehfolie (4) abgelöst wurde, so daß das auf die Glasplatte (1) aufgeklebte Klebeband (2) nur noch randseitig einen Streifen Abziehfolie (4) aufweist.

In 6 wurde die Glasplatte (1) dann mit dem Klebeband (2) auf einen Rahmen (5) aufgeklebt. Der Rahmen (5) ist hier schmaler als das Glasfeld und erstreckt sich randseitig nicht über den Abschnitt Klebeband (2), welcher noch mit Abziehfolie (4) bedeckt ist.

In 7 wurde der verbleibende Abschnitt Abziehfolie von dem Klebeband (2) abgetrennt. Zu sehen ist somit ein Verbund aus Glasplatte (1), Klebeband (2) und Rahmen (5).

Wie in 8 zu sehen, wurde dieser Verbund aus Glasplatte (1), Klebefolie (2) und Rahmen (5) in eine Wanne (6) eingeklebt. Eine solche Wanne kann zum Beispiel Teil eines Elektroherdes sein. Mit der erfindungsgemäßen Klebefolie (2) ist es möglich, einfach und in wenigen Arbeitsschritten eine Glasplatte einzukleben.

9 zeigt eine alternative Ausführungsform gemäß 6 bis 8. Hier erstreckt sich das Klebeband (2) ähnlich wie in 3 auch über den Rand der Glasplatte (1) und schließt in etwa bündig mit Glasplatte (1) und Wanne (6) ab. Das Klebeband wirkt somit als Dichtung und verhindert, daß Wasser zwischen Glasplatte (1) und Wanne (6), beziehungsweise Rahmen (5) eindringt.

10 zeigt eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Klebebandes (10). Das Klebeband (10), weist sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite eine Klebschicht (11) auf. Das Klebeband (10) besteht im weiteren aus einem Verbund aus einer Schaumstoffschicht (12) in Form von Polyurethan-Schaum und einer glasfaserverstärkten Schicht (13), die als Splitterschutz dient und die Festigkeit des Klebebandes (10) erhöht. Bevorzugterweise wird das Klebeband (10) mit der glasfaserverstärkten Schicht (13) auf einer Glasplatte (nicht zu sehen) aufgeklebt.

11 zeigt eine schematische Draufsicht eines erfindungsgemäßen Klebebandes. Das Klebeband ist hier in Abschnitte unterteilt. Zu sehen sind zwei in Längsrichtung verlaufende Streifen Abziehfolie (14). Zwischen diesen Streifen Abziehfolie (14) ist die Klebschicht beziehungsweise Abziehfolie (14) ausgespart, so daß die in diesem Fall darunterliegende Schaumstoffschicht (12) zu erkennen ist. Die Aussparung hat unter anderem den Sinn, daß sich so das erfindungsgemäße Klebeband besser in Ecken, beispielsweise bei einem Rahmen drücken kann. Auf der Rückseite (nicht zu sehen) befindet sich die glasfaserverstärkte Schicht, die komplett mit einer Klebschicht überzogen ist.

12 zeigt ebenfalls eine schematische Draufsicht eines erfindungsgemäßen Klebebandes. Hier ist auf einer Seite der Streifen Abziehfolie (14) abgezogen, so daß die darunterliegende Klebschicht (11) zu erkennen ist. Zwischen dem Abschnitt der noch mit Abziehfolie (14) bedeckt ist und der Klebschicht (11) befindet sich die Schaumstoffschicht (12), bei der die Klebschicht (11) ausgespart ist.

13 zeit eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Klebebandes (10). Das Klebeband weist zwei in Längsrichtung verlaufende Klebschichten (nicht zu sehen) auf, die mit Abziehfolie (14) bedeckt sind. Dazwischen befindet sich ein ausgesparter Streifen, bei dem die Schaumstoffschicht (12) zu erkennen ist. Oben randseitig ist hier aber wiederum die Klebschicht auch ausgespart, so daß sich auch oben eine weitere Schaumstoffschicht erstreckt, bei der die Klebschicht ausgespart ist. Diese obere Schaumstoffschicht (12) kann beispielsweise eine Dichtungsfunktion übernehmen.

Die Erfindung betrifft im Weiteren ein Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen, umfassend die Schritte:

  • – Bereitstellen einer Glas- oder Glaskeramikplatte,
  • – Bereitstellen eines zumindest eine elastische Schicht umfassenden Bandes,
  • – Aufkleben des Bandes auf die Glas- oder Glaskeramikplatte und/oder den Rahmen,
  • – Setzen der Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in den Rahmen der Art, daß das Band zumindest abschnittsweise zwischen der Glas- oder Glaskeramikplatte und dem Rahmen angeordnet ist.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen kann als Band ein Klebeband bereitgestellt werden. Insbesondere kann bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ein beidseitiges Klebeband bereitgestellt werden. Es ist vorgesehen, bei dem Verfahren ein Klebeband bereit zu stellen, dessen Klebefläche auf einer Seite zumindest abschnittsweise mit einer Abziehfolie geschützt ist und die Abziehfolie nach dem Aufkleben des Bandes abzuziehen.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen kann ein beidseitiges Klebeband mit einer auf einer Seite in zumindest zwei Abschnitte geteilten Abziehfolie bereitgestellt werden, wobei der eine Abschnitt nach dem Aufkleben des Bandes auf die Glas- oder Glaskeramikplatte abgezogen wird, die Glas- oder Glaskeramikplatte in oder auf den Rahmen gesetzt wird, so daß der Abschnitt mit dem abgezogenen Band zwischen Glas- oder Glaskeramikplatte und Rahmen angeordnet ist, der zumindest eine weitere Abschnitt abgezogen wird und die Glas- oder Glaskeramikplatte mit dem Rahmen in einen weiteren Rahmen, insbesondere in ein Wanne eingesetzt wird.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, ein Band bereit zu stellen, welches zumindest abschnittsweise faserverstärkt ist.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, ein Band bereitzustellen, das zumindest eine faserverstärkte Lage aufweist.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, daß ein Band mit einer elastischen Schicht aus Schaumstoff bereitgestellt wird.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, daß das Band zumindest abschnittsweise zwischen dem Rand der Glas- oder Glaskeramikplatte angeordnet wird.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, daß zum Erzielen eines dekorativen Aussehens ein zumindest abschnittsweise eingefärbtes Band bereitgestellt wird.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, daß eine vorgespannte Glasplatte bereitgestellt wird.

Bei dem Verfahren zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen ist vorgesehen, daß das Band als Dichtung verwendet wird.

Die Erfindung betrifft ferner eine mit einem Rahmen verbundene Glas- oder Glaskeramikplatte hergestellt mit einem Verfahren wie zuvor beschrieben.

Insbesondere ist die Verwendung einer mit einem Rahmen verbundenen Glas- oder Glaskeramikplatte als Kochplatte, insbesondere für ein Cooktop oder Hoptop Gegenstand der Erfindung.

Auch die Verwendung einer mit einem Rahmen verbundenen Glas- oder Glaskeramikplatte als Innen- oder Außenscheibe für Hausgerätetüren oder Bedienblende für Hausgeräte ist vorgesehen.


Anspruch[de]
  1. Klebeband, insbesondere zur Verwendung zum Setzen einer Glas- oder Glaskeramikplatte auf oder in einen Rahmen, umfassend zumindest eine elastische Schicht, zumindest eine faserverstärkte Schicht und zumindest eine Klebschicht.
  2. Klebeband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband auf beiden Seite eine Klebschicht aufweist.
  3. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebschicht zumindest abschnittsweise mit einer Abziehfolie geschützt ist.
  4. Klebeband nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Abziehfolie abschnittsweise in Längsrichtung des Bandes geteilt ist.
  5. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Schicht einen Schaumstoff, insbesondere einen Polyurethan-Schaumstoff umfasst.
  6. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Schicht eine Dicke von 0,3 bis 5 mm, bevorzugt von 1 bis 4 mm, besonders bevorzugt von 1,5 bis 2,5 mm aufweist.
  7. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband eingefärbt ist.
  8. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebschicht abschnittsweise in Längs- und/oder Querrichtung ausgespart ist.
  9. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebeband als Dichtung ausgebildet ist.
  10. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die faserverstärkte Schicht Glasfasern umfasst.
  11. Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die faserverstärkte Schicht einen Polypropylenfilm umfasst.
  12. Mit einem Rahmen verbundene Glas- oder Glaskeramikplatte umfassend ein Klebeband nach einem der vorstehenden Ansprüche.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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