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Dokumentenidentifikation DE202005003912U1 24.08.2006
Titel Notstromquelle für Mobiltelefone und Digitalkameras
Anmelder Andresen, Günter, 22880 Wedel, DE
Vertreter Richter, Werdermann, Gerbaulet & Hofmann, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202005003912
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.08.2006
Registration date 20.07.2006
Application date from patent application 09.03.2005
IPC-Hauptklasse H01M 6/46(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02J 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Notstromquelle, wie Batterie, für Mobiltelefone und Digitalkameras mit auf elektrochemischer Basis arbeitendem, wiederaufladbarem Stromspeicher, wie Akkumulator, und mit einer Ladebuchse für den Anschluss eines Ladegerätes.

Ein Mobiltelefon (Handy) ist auf eine vom Stromnetz unabhängige, tragbare Versorgung mit elektrischer Energie angewiesen. Diese Energie wird dem Mobiltelefon von einem wiederaufladbaren Speicher, einem Akkumulator, zur Verfügung gestellt. Wenn der Akkumulator geladen ist, kann das Mobiltelefon mitgenommen und ortsunabhängig benutzt werden.

Ist die im Akkumulator gespeicherte Energie verbraucht, so muss dieser wieder neu gefüllt werden. Für dieses von Zeit zu Zeit notwendige Aufladen des Akkumulators eines Mobiltelefons werden Ladegeräte eingesetzt, die mit dem Stromnetz verbindbar sind und die ausgangsseitig über eine Steuerungselektronik elektrische Energie zum Aufladen des Akkumulators abgeben können. Hierzu wird das Mobiltelefon in der Regel für einige Stunden mit dem Ladegerät verbunden. Übliche Ladegeräte haben die Form einer Tischladestation, in welche das Mobiltelefon für den Ladevorgang eingestellt werden kann. Neben der Tischladestation sind auch Verbindungskabel von der Steckdose zum Mobiltelefon zum Aufladen des Akkumulators bekannt.

Mobiltelefone werden naturgemäß häufig auf Reisen mitgenommen und verwendet. Bei längeren Reisen stellt sich dabei das Problem, dass das Mobiltelefon unterwegs von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden muss. Für diesen Zweck sind sogenannte Schnellladegeräte oder Reiseladegeräte angeboten worden. Hierbei handelt es sich prinzipiell um übliche Ladegeräte der oben erläuterten Art, welche Ihrerseits elektrische Energie aus einem öffentlichen Stromnetz entnehmen. Reiseladegeräte verfügen dabei zusätzlich über eine automatische Spannungsanpassung von 90 bis 270 V, damit sie bei Reisen ins Ausland an die dort vorherrschenden verschiedenen Spannungsniveaus öffentlichen Stromnetzes angepasst werden können.

Darüber hinaus gibt es für das Aufladen von Mobiltelefonen die Möglichkeit, das Mobiltelefon über ein geeignetes Kabel mit der Batterie eines Kraftfahrzeuges zu verbinden, um dieser die notwendige Ladeenergie zu entnehmen. Typischerweise erfolgt dabei die Kupplung mit der Autobatterie über den Zigarettenanzünder im Pkw. Voraussetzung für diese Lademöglichkeit ist, dass ein Pkw zur Verfügung steht.

Nachteilig bei den oben genannten Ladegeräten für Mobiltelefone ist, dass diese die Zugänglichkeit zu einem öffentlichen Stromnetz oder zu einem Kraftfahrzeug voraussetzen. Bei Reisen, bei denen diese Möglichkeit nicht gegeben ist, können daher die Akkumulatoren des Mobiltelefons nicht wieder aufgeladen und das Mobiltelefon somit im Endeffekt nicht benutzt werden. Der Benutzer kann allenfalls versuchen, mehrere aufgeladene Akkumulatoren oder Batterien mitzunehmen, was jedoch aufwendig, teuer und immer mit Unsicherheiten belastet ist.

Für das Aufladen von Akkumulatoren von Mobiltelefonen sind verschiedene Möglichkeiten offenbart worden. Die WO 98/42060 A beschreibt ein Mobiltelefon mit einem integrierten Ladegerät, das aus einem handbetriebenen Dynamo besteht, der durch Bewegen einer Handtaste quer zur Längsrichtung des Mobiltelefons betätigt wird.

Der EP-A-0 409 819 ist eintragbares Endgerät der Nachrichtentechnik, d. h. Handmobiltelefon, zu entnehmen, dessen Stromversorgung mittels Batterien erfolgt. Für den Fall, dass die Batterien verbraucht sind und keine Möglichkeit besteht, neue Batterien zu erhalten, ist das Mobiltelefon für ein batterieunabhängiges Arbeiten mit einem Handdynamo als Stromversorgungseinrichtung jedoch nicht für das Wiederaufladen der Batterien ausgestattet, um eine Notversorgung des Mobiltelefons zu gewährleisten. Da der Handdynamo mit Muskelkraft betrieben wird, ist die Betriebsdauer des Mobiltelefons nur durch die Ausdauer der Bedienungsperson begrenzt.

Die DE 295 20 719 offenbart eine Vorrichtung zum Nachladen von Akkumulatoren-Batterien im Zusammenhang mit der Nutzung der Photo-Video-Technik, um die auf diesem Gebiet eingesetzten Geräte ständig einsatzbereit zu halten. Durch manuelle Betätigung soll elektrische Energie zum Auf- bzw. Nachladen der Batterie-Akkumulatoren zur Verfügung gestellt werden. Hierzu besteht die Vorrichtung aus einer Dynamomaschine, die über eine Handkurbel angetrieben wird, wobei zwischen der Handkurbel und der Dynamomaschine ein Getriebe und eine Gleichrichterdiode zwischen der Dynamomaschine und den Ladekontakten für die Akkumulatoren-Batterien vorgesehen sind. Die Kontaktstellen sind direkt an dem Gehäuse, in dem die Dynamomaschine untergebracht ist, angeordnet, so dass für den Aufladevorgang die Akkumulatoren-Batterien aufgesetzt werden müssen. Durch die Anordnung der Dynamomaschine und der Getriebeübersetzung wird eine unhandliche Aufladevorrichtung geschaffen, die schon vom Gewicht her einen Einsatz in Verbindung mit einem Handmobiltelefon erschwert, wobei hinzukommt, dass bei dieser bekannten Vorrichtung keine Kontrollmöglichkeit für den Ladezustand der Akkumulatoren-Batterien vorgesehen ist. Hinzukommt, dass dieses Ladegerät mit beiden Händen bedient werden muss, denn mit der einen Hand ist das Gerät in Stellung zu halten und mit der anderen Hand muss der Kordelantrieb getätigt werden. Eine Einhandbedienung ist nicht möglich.

Alle diese Vorrichtungen für das Aufladen der Akkumulatoren in Mobiltelefonen sind unhandlich, oftmals schwierig zu bedienen und können auch nicht immer mitgeführt werden. Steht ein Ladegerät nicht zur Verfügung und wurde das Aufladen der Akkumulator-Batterie in einem Mobiltelefon vergessen, so ist oftmals dann das Mobiltelefon nicht einsatzbereit.

Für die Notstromversorgung von Mobiltelefonen ist es durch die DE 201 19 406 U1 bekannt, die Mobiltelefone mit einer Ersatzakkuvorrichtung zu versehen, die aus einem Akkuraum und einer Mehrheit von in diesem Akkuraum eingesetzten Ersatzakku besteht, da diese Ersatzakkuvorrichtung in das Gehäuse des Mobiltelefons integriert wird, ist eine besondere Ausgestaltung und Formgebung des Gehäuses des Mobiltelefons erforderlich. Die Ersatzakkuvorrichtung ist deshalb nicht universell für Mobiltelefone einsetzbar.

Die DE 201 01 671 U1 offenbart eine nicht wieder aufladbare Notstromversorgung für Mobiltelefone, das hierfür vorgesehene Gerät besteht aus einem Gehäuse mit in dessen Innenraum angeordneten Batterien, wobei für den Anschluss an die Mobiltelefone eine Steckerverbindung vorgesehen ist, wobei der Stecker auch Adapterfunktion haben kann.

Dieses Notstromversorgungsgerät kann auch nach der DE 201 01 659 U1 mit wiederaufladbaren Batterien betrieben werden.

In Anpassung an den jeweiligen Mobiltelefontyp wird das Notstromversorgungsgerät mit einer Anzahl von Batterien versehen, die der erforderlichen Spannung und Voltzahl des jeweiligen Mobiltelefontyps entsprechen, so dass beispielsweise der Besitzer von mehreren Mobiltelefonen unterschiedlichen Typs auch auf die jeweiligen Typen abgestimmte Notstromversorgungsgeräte besitzen muss, da die bekannten Notstromversorgungsgeräte nicht mit einer konstanten Anzahl von Batterien versehen sind, die auf die jeweilige erforderliche Spannung und Voltzahl des jeweiligen Mobiltelefons automatisch herunterladbar sind.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine handliche Stromquelle mit kleinsten Abmessungen für Mobiltelefone und Digitalkameras zu schaffen, mit der es möglich ist, entladene Akkumulatoren von Mobiltelefonen und Digitalkameras in sekundenschnelle so aufzuladen, dass eine weitere vorübergehende Benutzung des Mobiltelefons oder der Digitalkamera möglich ist, wobei auch während des Aufladevorganges telefoniert oder die Digitalkamera bedient werden kann.

Des weiteren soll mit der Erfindung eine Notstromquelle, d. h. ein Notstromgerät für Mobiltelefone und Digitalkameras, geschaffen werden, das mit einer konstanten Anzahl von Batterien versehen ist, die auf die Spannung und Voltzahl auf die für das jeweils zu versorgende Mobiltelefon oder Digitalkamera erforderliche Spannung mit Voltzahl herunterladbar sind, so dass die Voltzahl und Spannung des jeweils zu versorgenden Mobiltelefons oder Digitalkameras angepasst werden kann und dadurch eine vielseitig verwendbare Notstromquelle geschaffen wird.

Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Notstromquelle gemäß der eingangs beschriebenen Art mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.

Eine erfindungsgemäß ausgebildete Notstromquelle für Mobiltelefone und Digitalkameras besteht aus einem in etwa halbe Scheckkartengröße aufweisenden geschlossenen Gehäuse, in dessen Innenraum mindestens eine, bevorzugterweise vier, Lithium-Knopfbatterien angeordnet sind, wobei die Lithium-Knopfbatterien elektrisch mit einem auf einer der vier Seitenwände des Gehäuse herausgeführten Anschlussstecker verbunden sind, der mit der Ladebuchse des Mobiltelefons oder der Digitalkamera kompatibel ist.

Das Gehäuse der Notstromquelle weist eine etwa quadratische Form und eine Höhe auf, die der Höhe einer Lithium-Knopfbatterie entspricht, so dass das Gehäuse der Notstromquelle kleinste Abmessungen aufweist, so dass es aufgrund dieser Ausgestaltung jederzeit von dem Benutzer eines Mobiltelefons oder einer Digitalkamera mitgeführt werden kann. Diese Notstromquelle wird lediglich an die Ladebuchse des Mobiltelefons oder der Digitalkamera angeschlossen. Sobald der Anschluss erfolgt ist, beginnt der Ladevorgang. Sollte die Akkumulator-Batterie komplett entleert sein, kann es bis zu 2 Minuten dauern, ehe die Ladekontrollanzeige im Display zu arbeiten beginnt. Jedoch bereits nach wenigen Sekunden kann weiter telefoniert oder die Digitalkamera in Betrieb genommen werden. Auch während des Ladevorganges kann telefoniert und die Digitalkamera bedient werden, da aufgrund der kleinen Abmessungen des Gehäuses der Notstromquelle die Handhabung des Mobiltelefons während des Telefonierens und während des Aufladevorganges in keiner Weise beeinträchtigt oder erschwert wird, was auch bei der Bedienung einer Digitalkamera zutrifft.

Die Notstromquelle mit ihren Lithium-Knopfbatterien kann mehrmals benutzt werden, bis die Batterien verbraucht sind. Eine verbrauchte Notstromquelle wird dann in Analogie zu den normalen Batterien recycelt.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

So ist der Anschlussstecker der Notstromquelle so ausgebildet, dass der Anschlussstecker mit entsprechenden Ladebuchsen der Mobiltelefone oder Digitalkameras in elektrische Wirkverbindung bringbar ist. Der Anschlussstecker der Notstromquelle kann nach einem Ausführungsbeispiel stiftartig für zylindrische Ladebuchsen ausgebildet sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Anschlussstecker mit einem Adapter zu verbinden, der mit der Ladebuchse eines bestimmten Mobiltelefontyps oder Digitalkameratyps kompatibel ist, wobei der Adapter austauschbar ist gegen Adapter, die mit den Ladebuchsen anderer Mobiltelefontypen oder Digitalkameratypen kompatibel sind.

Die vier Lithium-Knopfbatterien sind in dem Innenraum des Gehäuses der Notstromquelle in zwei Reihen nebeneinanderliegend angeordnet und dicht bei dicht gepackt, wobei die einzelnen Lithium-Knopfbatterien gegeneinander isoliert sind. Durch diese Anordnung der Lithium-Knopfbatterien sind die Batterien gegen verschieben gesichert und das Gehäuse der Notstromquelle kann somit kleinste Abmessungen aufweisen.

Das Gehäuse ist nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit einer optischen Spannungsanzeigeeinrichtung zur Anzeige des Ladezustandes der Notstromquelle versehen. Als optische Anzeige kann beispielsweise eine LED-Leuchte eingesetzt werden.

Des weiteren sind die Lithium-Knopfbatterien mit einer Einrichtung elektrisch verbunden, die ein Herunterladen der Spannung und der Voltzahl in Anpassung an die jeweilige Spannung und Voltzahl des zu versorgenden Mobiltelefontyps oder Digitalkameratyps ermöglicht.

Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen für ein Mobiltelefon dargestellt und erläutert. Es zeigen:

1 eine schaubildliche Darstellung eines Mobiltelefons mit einer Notstromquelle in Form einer Batterie vor der Herstellung einer wirksamen elektrischen Verbindung,

2 eine Vorderansicht des Gehäuses der Notstromquelle in natürlicher Größe,

3 das Gehäuse der Notstromquelle mit vier Lithium-Knopfbatterien, teils in Vorderansicht, teils in einem waagerechten Schnitt,

4 das Gehäuse der Notstromquelle mit vier Lithium-Knopfbatterien, teils in Rückansicht, teils in einem senkrechten Schnitt,

5 das Gehäuse der Notstromquelle mit einer Spannungsanzeigeeinrichtung und

6 und 7 das Gehäuse der Notstromquelle mit einer optischen Anzeigeeinrichtung als Ladekontrolle für die Batterien in dem Gehäuse.

Das in den 1 und 2 dargestellte Mobiltelefon 100 besteht aus einem Telefongehäuse 10 mit der Vorderwand 11, der Rückwand 12, Betätigungstasten 20, einer Einschalttaste 21 und einer Ausschalttaste 22. Des weiteren ist in der Vorderwand 11 des Telefongehäuses 10 ein Display 25 vorgesehen. Im Innenraum 10a des Telefongehäuses 10 ist mindestens eine wiederaufladbare Akkumulatoren-Batterie 26 angeordnet, die mit einer Ladebuchse 30 elektrisch verbunden ist. Das Mobiltelefon ist ansonsten in an sich bekannter Weise ausgebildet.

Zum Aufladen der Akkumulator-Batterie 26 in dem Mobiltelefon 100 ist eine Notstromquelle 40 vorgesehen, die ein eigenständiges Bauelement bildet und nicht fest integrierter Bestandteil des Mobiltelefons ist.

Diese Notstromquelle 40 besteht aus einem Gehäuse 41 mit den Seitenwänden 42 und mit in dem Innenraum 41a des Gehäuses 41 angeordneten Lithium-Knopfbatterien 50. Das Gehäuse 41 weist eine in etwa eine halbe Scheckkartengröße auf und ist völlig geschlossen ausgebildet (1, 2 und 3). Das in 3 dargestellte Gehäuse 41 der Notstromquelle 40 weist Normalgröße auf und ist aus diesem Grunde leicht zu handhaben und mitnehmbar. Die Höhe des Gehäuses 41 entspricht in etwa der Höhe einer Lithium-Knopfbatterie.

Im Innenraum 41a des Gehäuses 41 sind mindestens zwei, bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bevorzugterweise vier, Lithium-Knopfbatterien 50 angeordnet, wobei auch in Abhängigkeit von der jeweiligen Leistung eine Lithium-Knopfbatterie auch nur eine einzige Lithium-Knopfbatterie zum Einsatz gelangen kann.

Jede Lithium-Knopfbatterie 50 ist mit einer ringförmigen Isolierung 51 aus einem geeigneten Kunststoff umgeben, so dass kein direkter Kontakt zwischen den Lithium-Knopfbatterien 50 untereinander im Innenraum 41a des Gehäuses 41 entstehen kann.

Die Lithium-Knopfbatterien 50 sind elektrisch mit einem aus einer der vier Seitenwände 42 des Gehäuses herausgeführten Anschlussstecker 60 verbunden, der mit der Ladebuchse 30 des Mobiltelefons kompatibel ist. Durch die in etwa quadratische Ausgestaltung des Gehäuses 41 passt sich das Gehäuse 41 im Ladezustand in etwa dem Gehäuse des Mobiltelefons 100 an. Die Höhe des Gehäuses 41 entspricht der Höhe einer Lithium-Knopfbatterie 50.

Die Lithium-Knopfbatterien 50 sind in erforderlicher Weise über Verbindungskontakte 52 miteinander verbunden, wie dies in 4 und 5 dargestellt ist. Die Verbindungskontakte 52 stehen über elektrische Zuführleitungen 53 mit dem Anschlussstecker 60 in Verbindung (5).

Der Anschlussstecker 60 des Gehäuses 41 der Notstromquelle 40 ist so ausgebildet, dass der Anschlussstecker 60 mit den Ladebuchsen der Mobiltelefone in elektrische Wirkverbindung bringbar ist (2).

Wie in den Figuren dargestellt ist der Anschlussstecker 60 stiftartig 61 für zylindrische Ladebuchsen 30 ausgebildet. Um einen derart ausgebildeten Anschlussstecker 60 auch in andersartig gestaltete Ladebuchsen 30 einstecken zu können, ist der Anschlussstecker 60 mit einem Adapter verbindbar, der mit der Ladebuchse eines bestimmten Mobiltelefontyps kompatibel ist, wobei der Adapter austauschbar ist und zwar gegen Adapter, die mit den Ladebuchsen anderer Mobiltelefontypen verbunden werden können.

Die vier Lithium-Knopfbatterien 50 in dem Innenraum 41a des Gehäuses 41 sind wie in 2 und 3 dargestellt in zwei Reihen nebeneinanderliegend angeordnet und dicht bei dicht gepackt, wobei die einzelnen Lithium-Knopfbatterien gegeneinander isoliert sind und zwar durch die Isolierringe 51, die die einzelnen Lithium-Knopfbatterien umgeben. Durch diese Anordnung der Lithium-Knopfbatterien 50 im Innenraum 41a des Gehäuses 41 wird eine kompakte Bauweise des Gehäuses 41 und darüber hinaus auch noch erreicht, dass die Lithium-Knopfbatterien in dem Gehäuseinnenraum gegen Verschieben gesichert sind.

Die Lithium-Knopfbatterien 50 stehen mit einer elektrischen Spannungs-/Voltzahlanpassungseinrichtung 90, wie Widerstand o. dgl., in Verbindung, damit die Lithium-Knopfbatterien auf die jeweils erforderliche Spannung und Voltzahl in Anpassung an die Spannung und Voltzahl des jeweils zu versorgenden Mobiltelefons herunterladbar sind. Diese elektrische Einrichtung kann beispielsweise von Hand betätigbar sein, um die erforderliche Spannung einstellen zu können (5).

Bei dem in 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse 41 der Notstromquelle 40 mit einer optischen Spannungs-/Voltzahlzustandsanzeigeeinrichtung 70 zur Anzeige des jeweiligen Ladezustandes der Notstromquelle versehen. Zur Überprüfung der jeweiligen Spannung kann auch eine optische Anzeigeeinrichtung 80 in dem Gehäuse 41 vorgesehen sein, die z. B. als LED-Leuchte 81 ausgebildet sein kann, die auf der Vorderwand des Gehäuses 41 angeordnet ist (7).

100Mobiltelefon 10Telefongehäuse 10aInnenraum 11Vorderwand 12Rückwand 20Betätigungstasten 21Einschalttaste 22Ausschalttaste 25Display 26wiederaufladbarer Akkumulator 30Ladebuchse 40Notstromquelle 41Gehäuse 41aInnenraum 42Seitenwände 50Lithium-Knopfbatterien 51Isolierringe 52Verbindungskontakte 53Zuführungsleitung 60Anschlussstecker 61stiftartig 70Spannungs-/Voltzahlzustandsanzeigeeinrichtung 80optische Batterie-Ladezustandsanzeigeeinrichtung 81LED-Leuchte 90Spannungs-/Voltzahlanpassungseinrichtung

Anspruch[de]
  1. Notstromquelle (40), wie Batterie, für Mobiltelefone (100) oder Digitalkameras mit auf elektrochemischer Basis arbeitendem, wiederaufladbarem Stromspeicher, wie Akkumulator, und mit einer Ladebuchse (30) für den Anschluss eines Ladegerätes, dadurch gekennzeichnet, dass die Notstromquelle (40) aus einem in etwa halbe Scheckkartengröße aufweisenden geschlossenen Gehäuse (41) besteht, in dessen Innenraum (41a) mindestens eine, bevorzugterweise vier Lithium-Knopfbatterien (50), angeordnet sind, wobei die Lithium-Knopfbatterien (50) elektrisch mit einem aus einer der vier Seitenwände (42) des Gehäuses (41) herausgeführten Anschlussstecker (60) verbunden sind, der mit der Ladebuchse (30) des Mobiltelefons (100) oder der Digitalkamera kompatibel ist.
  2. Notstromquelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (41) der Notstromquelle (40) eine quadratische Form und eine Höhe aufweist, die der Höhe einer Lithium-Knopfbatterie (50) entspricht.
  3. Notstromquelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstecker (60) der Notstromquelle (40) so ausgebildet ist, dass der Anschlussstecker (60) mit entsprechenden Ladebuchsen (30) der Mobiltelefone oder Digitalkameras in elektrische Wirkverbindung bringbar ist.
  4. Notstromquelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstecker (60) der Notstromquelle (40) stiftartig (61) für zylindrische Ladebuchsen (30) ausgebildet ist.
  5. Notstromquelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstecker (60) mit einem Adapter verbindbar ist, der mit der Ladebuchse (30) eines bestimmten Mobiltelefonstyps oder Digitalkameratyps kompatibel ist, wobei der Adapter austauschbar ist gegen Adapter, die mit den Ladebuchsen (30) anderer Mobiltelefontypen oder Digitalkameratypen kompatibel sind.
  6. Notstromquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Lithium-Knopfbatterien (50) in dem Innenraum (41a) des Gehäuses (41) in zwei Reihen nebeneinanderliegend angeordnet sind und dicht bei dicht gepackt sind, wobei die einzelnen Lithium-Knopfbatterien (50) vermittels Isolierringen (51) gegeneinander isoliert sind.
  7. Notstromquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lithium-Knopfbatterien (50) vermittels einer elektrischen Spannungs-/Voltzahlanpassungseinrichtung (90), wie Widerstand, auf die jeweils erforderliche Spannung und Voltzahl des zu versorgenden Mobiltelefons oder Digitalkameras herunterladbar ist.
  8. Notstromquelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (41) der Notstromquelle (40) mit einer optischen Batterie-Ladezustandsanzeigeeinrichtung (80) zur Anzeige des Ladezustandes der Notstromquelle (40) versehen ist.
  9. Notstromquelle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als optische Batterie-Ladezustandsanzeigeeinrichtung (80) eine LED-Leuchte (81) vorgesehen ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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