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Dokumentenidentifikation DE202005020723U1 24.08.2006
Titel Stereoanlage für Fahrzeuge
Anmelder Sin Etke Technology Co., Ltd., Taipeh/T'ai-pei, TW
Vertreter Patentanwälte Eder & Schieschke, 80796 München
DE-Aktenzeichen 202005020723
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.08.2006
Registration date 20.07.2006
Application date from patent application 07.03.2005
File number of patent application claimed 10 2005 010 831.8
IPC-Hauptklasse H04H 1/00(2006.01)A, F, I, 20060410, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01S 5/14(2006.01)A, L, I, 20060410, B, H, DE   H03J 7/18(2006.01)A, L, I, 20060410, B, H, DE   H05K 11/02(2006.01)A, L, I, 20060410, B, H, DE   B60R 11/02(2006.01)A, L, I, 20060410, B, H, DE   H04R 5/04(2006.01)A, L, I, 20060410, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stereoanlage für Fahrzeuge und insbesondere eine Stereoanlage, bei der die Empfangsfrequenz automatisch umschaltet, wenn während der Fahrt eine neue geografische Zone erreicht wird.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Im allgemeinen sind in Kraftfahrzeugen Toneinrichtungen wie z.B. Radios eingebaut, so dass der Fahrer während der Fahrt Musik, unterhaltsame oder sonstige Sendungen hören kann.

Für den Empfang verschiedener Programme von verschiedenen Radiosendern kann der Fahrer die Kanäle seiner Wahl auswählen. Normale Radiosender werden über die Frequenz erkannt, so liegt zum Beispiel die Frequenz des einen Radiosenders bei 100, die von anderen Radiosendern bei 110 bzw. 120, etc. Der Fahrer des Fahrzeugs kann die Radioanlage (den Radioempfänger) einstellen, so dass er verschiedene Programme von verschiedenen Radiosendern empfangen kann.

Ferner können verschiedene Radiosender in verschiedenen geografischen Zonen ein Sendernetz bilden, um einige Gemeinschaftsprogramme senden zu können. Zum Beispiel liegt die Empfangsfrequenz eines Sendernetzes in einer ersten geografischen Zone bei 130 und in einer zweiten geografischen Zone bei 140. Fährt der Fahrer mit seinem Fahrzeug aus der ersten geografischen Zone in die zweite geografische Zone, muss er die Empfangsfrequenz des Radioempfängers auf 140 einstellen, um das gleiche Gemeinschaftsprogramm empfangen zu können. Es ist jedoch unbequem und gefährlich, die Stereoanlage des Fahrzeuges während der Fahrt einzustellen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung schafft eine Stereoanlage, die in ein Kraftfahrzeug eingebaut ist. Die Stereoanlage besteht aus einem Positionsbestimmungs-Modul, einer Speichervorrichtung, einem Radioempfänger und einem Mikroprozessor. Das Positionsbestimmungs-Modul kann die aktuellen Positionsdaten des Fahrzeuges berechnen. Im Speicher ist wenigstens ein Sendernetz-Datensatz gespeichert. Jeder Sendernetz-Datensatz enthält eine Vielzahl von geografischen Zonen und eine Vielzahl von Empfangsfrequenzen eines gleichen Sendernetzes, um Radioprogramme des gleichen Sendernetzes in den jeweiligen geografischen Zonen entsprechend empfangen zu können. Der Radioempfänger umfasst einen Tuner und mindestens einen Lautsprecher. Der Mikroprozessor ist derart ausgelegt, um sich die aktuellen Positionsdaten des Kraftfahrzeugs zu holen, die durch das Positionsbestimmungs-Modul berechnet worden sind, um in dem Speicher eine Empfangsfrequenz des gleichen Sendernetzes zu suchen, die der geografischen Zone entspricht, zu der die aktuellen Positionsdaten des Fahrzeuges gehören, und um den Tuner so zu steuern, dass er den Radioempfänger des Fahrzeugs auf die gesuchte Empfangsfrequenz einstellt, um Radioprogramme des gleichen Netzes über wenigstens einen Lautsprecher ausgeben zu können. Fährt der Fahrer mit dem Fahrzeug in eine andere geografische Zone, schaltet die Stereoanlage des Fahrzeugs die Empfangsfrequenz automatisch um, so dass der Fahrer das gleiche Gemeinschaftsprogramm in verschiedenen geografischen Zonen genießen kann, ohne die Frequenz manuell einschalten zu müssen.

Das Positionsbestimmungs-Modul kann ein GPS-Modul (Satelliten-Positionsbestimmungsmodul) sein. Alternativ kann ein Dreipunkt-Positionierverfahren angewendet werden, um die aktuelle Position des Fahrzeugs zu berechnen, beispielsweise kann ein Mobiltelefon mithilfe von den Orten von drei Basisstationen geortet werden.

Darüber hinaus entsprechen die im Speicher gespeicherten geografischen Zonen den Empfangsfrequenzen des gleichen Sendernetzes eins zu eins. Der Radioempfänger kann ein FM-Empfänger oder ein AM-Empfänger sein. Die Stereoanlage des Fahrzeugs umfasst ferner ein Display, das die gesuchte Empfangsfrequenz des gleichen Sendernetzes anzeigt, von dem der Empfänger gerade empfängt, oder sie zeigt den Namen des Sendernetzes an.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Darstellung eines Benutzungszustands der vorliegenden Erfindung.

2 ist ein System-Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Stereoanlage für ein Fahrzeug.

3 ist eine schematische Darstellung des Speicherinhalts der Speichervorrichtung der Stereoanlage für ein Fahrzeug.

GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

1 ist eine schematische Darstellung eines Benutzungszustands der vorliegenden Erfindung, wobei ein Kraftfahrzeug M, ein Satellit 2 und ein Sendernetz S dargestellt sind.

Gemäß den 1 und 2 ist eine Stereoanlage in das Kraftfahrzeug M eingebaut, die ein Positionsbestimmungs-Modul 11, eine Speichervorrichtung 12, einen Radioempfänger 13, einen Mikroprozessor 14 und ein Display 15 umfasst.

Nach den 1, 2 und 3 berechnet das Positionsbestimmungs-Modul 11 die aktuellen Positionsdaten C des Fahrzeugs M. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Positionsbestimmungs-Modul 11 ein GPS-Modul (Global Positioning System: Satelliten-Positionsbestimmungs-System), das die aktuellen Positionsdaten des Fahrzeugs M über den Satelliten 2 erhält.

In der Speichervorrichtung 12 sind die Sendernetz-Datensätze R von drei Radiosendern A, B, C gespeichert, die Gemeinschaftsprogramme senden. Jeder Sendernetz-Datensatz R enthält vier geografische Zonen A1, A2, A3, A4 und vier Empfangsfrequenzen F1, F2, F3, F4. Die vier Empfangsfrequenzen F1, F2, F3, F4 jedes Sendernetz-Datensatzes R sind die jeweiligen Radio-Empfangsfrequenzen des gleichen Sendernetzes S des Sendernetzes in den vier geografischen Zonen A1, A2, A3, A4. Die Empfangsfrequenz der Radiosender A im Staat Ohio ist zum Beispiel 98.3 und ihre Empfangsfrequenz im Staat Oregon hat sich auf 101.8 geändert.

Gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform enthält jeder Sendernetz-Datensatz R vier geografische Zonen A1, A2, A3, A4 und vier Empfangsfrequenzen F1, F2, F3, F4. Alternativ kann jeder Sendernetz-Datensatz R auf fünf geografische Zonen und fünf Empfangsfrequenzen eingestellt sein, die den fünf geografischen Zonen entsprechen, oder sie können sechs oder sieben geografische Zonen und sechs oder sieben Empfangsfrequenzen aufweisen, die den sechs oder sieben geografischen Zonen entsprechen.

Ferner entsprechen die im Speicher 12 gespeicherten geografischen Zonen A1, A2, A3, A4 den Empfangsfrequenzen F1, F2, F3, F4 eines gleichen Sendernetzes S eins zu eins, d.h. es gibt nur eine Empfangsfrequenz F in einer speziellen geografischen Zone A1. Bei Eintritt in eine andere geografische Zone A2, ist die Empfangsfrequenz F2. Es ist praktisch, eine Empfangsfrequenz zu haben, die mehreren geografischen Zonen entspricht, d.h. ein und dieselbe Empfangsfrequenz in zwei oder drei geografischen Zonen.

Ferner umfasst der vorstehend genannte Radioempfänger 13 des Fahrzeugs einen Tuner 131 und vier Lautsprecher 132, 133, 134, 135. Gemäß der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform ist der Empfänger 13 des Fahrzeugs ein FM-Empfänger und die sogenannten vier Empfangsfrequenzen entsprechen jeweils einer FM-Frequenz. AM-Frequenzen können selbstverständlich ebenfalls verwendet werden.

Tritt nun das Fahrzeug M in eine spezielle geografische Zone A1 ein, z.B. in den Staat Ohio, wie in 3 dargestellt, kann der Fahrer Gemeinschaftsprogramme vom Radiosender A empfangen. Während der Fahrt mit dem Fahrzeug M berechnet das Positionsbestimmungs-Modul 11 die aktuellen Positionsdaten C des Fahrzeugs M. Hat das Fahrzeug M eine andere geografische Zone A2 erreicht, beispielsweise den Staat Oregon, wie in 3 dargestellt, holt sich der Mikroprozessor 14 die aktuellen Positionsdaten C des Fahrzeugs M, die vom Positionsbestimmungs-Modul 11 berechnet worden sind, und sucht dann die Empfangsfrequenz F2 des gleichen Sendernetzes S, die der geografischen Zone A2 der aktuellen Positionsdaten C entspricht, d.h. die Empfangsfrequenz F2 des Radiosenders A in Oregon, und steuert dann den Tuner 131 so, dass dieser die gewünschte Empfangsfrequenz F2 sucht und die Ausgabe über die Lautsprecher 132, 133, 134, 135 möglich ist. Gleichzeitig wird auf dem Display 15 der Name des Sendernetzes S und die Empfangsfrequenz F1 angezeigt.

Fährt der Fahrer mit dem Fahrzeug M in eine andere geografische Zone A3, zum Beispiel nach East Washington, wie in 3 dargestellt, holt der Mikroprozessor 14 die aktuellen Positionsdaten C des Fahrzeugs M, die vom Positionsbestimmungs-Modul 11 berechnet worden sind und sucht dann die Empfangsfrequenz F3 des gleichen Sendernetzes S, die der geografischen Zone A3 der aktuellen Positionsdaten C entspricht, d.h. die Empfangsfrequenz F3 des Radiosenders A in East Washington, und steuert dann den Tuner 131 so, dass dieser die gewünschte Empfangsfrequenz F3 sucht und die Ausgabe über die Lautsprecher 132, 133, 134, 135 möglich ist, wobei gleichzeitig auf dem Display 15 der Name des Sendernetzes S und die Empfangsfrequenz F3 angezeigt wird.

Durch die vorstehend beschriebene Anordnung schaltet der Radioempfänger 13 des Fahrzeugs automatisch auf die jeweilige Empfangsfrequenz F1, F2, F3, F4 um, wenn der Fahrer mit dem Fahrzeug eine andere geografische Zone A1, A2, A3, A4 erreicht, wodurch es dem Fahrer ermöglicht ist, das gleiche Gemeinschaftsprogramm in verschiedenen geografischen Zonen A1, A2, A3, A4 zu genießen, ohne die Empfangsfrequenz F1, F2, F3, F4 manuell umschalten zu müssen.

Obwohl die vorliegende Erfindung in Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsform beschrieben worden ist, sind viele weitere Modifikationen und Änderungen möglich, ohne vom Geist und Umfang der hierin beanspruchten Ansprüche abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. Eine in ein Kraftfahrzeug eingebaute Stereoanlage, mit:

    einem Positionsbestimmungs-Modul, um die aktuellen Positionsdaten des Kraftfahrzeuges zu berechnen;

    einer Speichervorrichtung, die zumindest einen Sendernetz-Datensatz gespeichert hat, wobei jeder Sendernetz-Datensatz eine Vielzahl von geografischen Zonen und eine Vielzahl von Empfangsfrequenzen eines gleichen Sendernetzes enthält, um Radioprogramme des gleichen Sendernetzes in den jeweiligen geografischen Zonen entsprechend empfangen zu können;

    einem Radioempfänger, der einen Tuner und mindestens einen Lautsprecher umfasst; und mit

    einem Mikroprozessor, um sich die aktuellen Positionsdaten des Kraftfahrzeugs, die durch das Positionsbestimmungs-Modul berechnet worden sind, zu holen, um den Speicher zu durchsuchen, um eine Empfangsfrequenz des gleichen Sendernetzes zu finden, die der geografischen Zone entspricht, in dem sich die aktuellen Positionsdaten des Fahrzeuges befinden, und um den Tuner so zu steuern, dass er den Radioempfänger des Fahrzeugs auf die gesuchte Empfangsfrequenz einstellt, um Radioprogramme des gleichen Sendernetzes über wenigstens einen Lautsprecher ausgeben zu können, wobei als Positionsbestimmungs-Modul ein Dreipunkt-Positionierverfahren angewendet wird, um die aktuelle Position des Fahrzeugs zu berechnen und wobei eine Empfangsfrequenz mehreren geografischen Zonen entspricht.
  2. Stereoanlage für ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, wobei der Radioempfänger einen FM-Empfänger umfasst und die Empfangsfrequenzen FM-Frequenzen sind.
  3. Stereoanlage für ein Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, ferner mit einem Display, auf dem die gesuchte Empfangsfrequenz des gleichen Sendernetzes angezeigt ist, von dem der Radioempfänger des Fahrzeugs gerade empfängt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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