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Dokumentenidentifikation DE60025969T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001049062
Titel Kraftfahrzeug-Steuerungssystem and Verfahren geeignet zur Revision der Steuerldatenübertragungsfunktion
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Iwai, c/o Denso Corporation, Akihito, Kariya-city, Aichi-pref., 448-8661, JP;
Sakai, c/o Denso Corporation, Hirotaka, Kariya-city, Aichi-pref., 448-8661, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 60025969
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.04.2000
EP-Aktenzeichen 001088012
EP-Offenlegungsdatum 02.11.2000
EP date of grant 15.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse G08C 15/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G06F 13/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 12/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 29/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 29/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B60R 16/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G06F 15/78(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeugsteuerungssystem und ein Verfahren mit einer Informationsverarbeitungseinheit, die sich Steuerungsdaten mit anderen Informationsverarbeitungseinheiten teilt, die in demselben oder verschiedenen Steuersystemen vorgesehen sind.

Ein Kraftfahrzeugsteuerungssystem zur Steuerung eines Steuerziels wie eines an einem Kraftfahrzeug angebrachten Motors oder Getriebes ist mit einem Mikrocomputer (MC) als Informationsverarbeitungseinheit zur Durchführung arithmetischer Operationen zur Steuerung des Steuerziels versehen. Das Steuerungssystem ist allgemein wie in 21 gezeigt aufgebaut. Ein Mikrocomputer 600 in einer Motor-ECU (elektronischen Steuereinheit) empfängt verschiedene Signale, wie einen Drehzahlimpuls, Kraftfahrzeuggeschwindigkeitsimpuls und ein Gangschaltungspositionssignal über eine Eingabe-/Ausgabeschaltung 602. Er führt eine arithmetische Verarbeitung zur Steuerung eines (nicht gezeigten) Motors über Aktuatoren durch.

Verschiedene Steuerungsdaten, die physikalische Werte darstellen, wie die durch den Mikrocomputer 600 in der Motor-ECU berechnete Drehzahl, werden vom Mikrocomputer 600 zu einem Kommunikations-IC 604 zu dem vorbestimmten Zeitpunkt gesendet, und werden ferner zu einer Ansteuerschaltung 606 über eine interne Kommunikationsleitung gesendet. Weitere ECUs (Kommunikationsgegenüber), wie eine Instrumenten-ECU, empfangen zugeführte Steuerungsdaten über eine externe Kommunikationsleitung und verwenden diese Daten zur Steuerung jeweiliger Steuerziele.

Im Kraftfahrzeugsteuerungssystem, das eine Kommunikation unter ECUs beinhaltet, ist die Auflösung von in jeder ECU erforderlichen Daten in manchen Fällen verschieden, obwohl der gleiche Steuerungsdatentyp verarbeitet wird.

Beispielsweise berechnet die Motor-ECU die Steuergröße zur Steuerung des Motors durch Verarbeitung der Drehzahl-Steuerungsdaten mit der Auflösung 50/256 (ungefähr 0,195) rpm pro LSB (pro niedrigstwertigem Bit 1). Andererseits verarbeitet die Instrumenten-ECU die DrehzahlSteuerungsdaten mit der Auflösung 1 rpm pro LSB. Daher sollten die von einer ECU zu einer anderen ECU zu sendenden Steuerungsdaten vor dem Senden umgewandelt werden, sodass die Auflösung oder Genauigkeit der Daten zueinander passt.

Wie in 22 als Beispiel gezeigt, sind in der herkömmlichen ECU eine Vielzahl von Genauigkeitsumwandlungsprogrammen (LSB-Umwandlungsprogramme 1 und 2) für jede voreingestellte Umwandlungsperiode vorgesehen, die durch den Mikrocomputer auf der Seite auszuführen sind, die die Steuerungsdaten sendet. Jedes LSB-Umwandlungsprogramm führt eine Genauigkeitsumwandlungsverarbeitung (LSB-Umwandlungsverarbeitung) entsprechend der zu der Kommunikationsgegenüberseite gehörenden Auflösung bei jedem der Vielzahl der Steuerungsdaten durch. Das LSB-Umwandlungsprogramm 1 für Data 1 – Data 10 wird alle 16 ms aktiviert, und das LSB-Umwandlungsprogramm 2 für Data 11 – Data 30 wird alle 64 ms aktiviert. Insbesondere wandelt die herkömmliche ECU das LSB aller periodisch zu sendenden Steuerungsdaten um, und ruft beispielsweise ein wahlweise aus LSB-umgewandelten Steuerungsdaten zu sendendes Steuerungsdatum zum Sendezeitpunkt ab, der in jeder vorbestimmten Sendeperiode auftritt. Sie sendet sie zum Kommunikationsgegenüber. Daher ist die Ausführungsperiode der jeweiligen LSB-Umwandlungsprogramme 1 und 2 kürzer als die Sendeperiode zum Senden zum Kommunikationsgegenüber.

Soll der Inhalt der LSB-Umwandlung geändert werden, oder ist die Sendeperiode der Steuerungsdaten zu ändern, müssen viele Schritte des Programms überarbeitet werden, wenn der Inhalt der LSB-Umwandlung oder die Sendeperiode geändert werden. Diese Überarbeitung oder Korrektur ist nicht trivial. Des Weiteren ist es von Nachteil, dass es unmöglich ist, bestimmte Schritte des zu überarbeitenden Programms ohne Verstehen des gesamten Programms zu bestimmen.

Des Weiteren sendet der Mikrocomputer 604 verschiedene Daten nicht individuell, sondern sendet diese Daten in einem Paket nach Anordnen einer Vielzahl von Datentypen, wie Drehzahldaten, Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten und ausfallsichere Daten zum Aktivieren einer Warnlampe. Dabei werden im Allgemeinen Headerinformationen entsprechend einem Kommunikationsprotokoll zu dem Kopf der Paketdaten wie in 23 gezeigt hinzugefügt.

Die Paketdaten sind in zwei Typen eingeteilt. Einer stellt die periodisch in einem vorbestimmten Zeitintervall zu sendenden Daten dar, und der andere stellt die sofort nach einer Aktualisierung des Inhalts zu sendenden Daten dar. Des Weiteren ist der Sendezeitpunkt in zwei Typen eingeteilt. Einer ist eine reguläre Übertragung, die in einem regulären Zeitintervall bewirkt wird, und der andere ist eine Ereignisübertragung, die lediglich dann bewirkt wird, wenn ein vorbestimmtes Ereignis auftritt, wie nach Beenden einer zwanzigmaligen Einspritzung.

Bei dem herkömmlichen System werden alle zu sendenden Paketdaten in jedem vorbestimmten Zeitintervall erzeugt, obwohl verschiedene Typen von Paketdaten jeweils zu einem entsprechenden Sendezeitpunkt gesendet werden. Daher müssen immer alle Paketdaten aktualisiert und danach gespeichert werden, was einen großen Speicherplatz und eine Menge ineffektiver Verarbeitung erfordert. Soll der Datentyp, der die jeweiligen Paketdaten bildet, oder die Ortsposition der Daten in einem Paketdatum geändert werden, muss das Paketerzeugungsprogramm für eine Überarbeitung genau überprüft werden, was auch viel Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt. Soll die Sendeperiode von Paketdaten verkürzt werden, muss die Verarbeitung korrigiert werden, sodass die Paketdaten mittels eines Programms erzeugt werden, das mit kürzerer Periode ausgeführt wird als die Sendeperiode nach der Veränderung, was das Verstehen des gesamten Programms erfordert.

In der EP-A-0 636 955 ist eine Steuereinheit für ein Fahrzeug beschrieben, bei der die Erhöhung der Anzahl von Eingängen/Ausgängen und die Verbesserung einer Funktion einfach durchgeführt werden kann, und außerdem die Änderung eines Programms in einer Steuereinheit leicht durchgeführt werden kann, selbst wenn ein Ein-Chip-Mikrocomputer verwendet wird. Zum Bewältigen einer Erhöhung von Eingabe-/Ausgabepunkten und eines Hinzufügens einer Funktion ist eine Steuereinheit derart aufgebaut, dass sie eine Schnittstellensoftware-Speichereinrichtung, die ein Schnittstellensoftwareprogramm zum Verbinden eines Anwendungssoftwareprogramms mit einem Betriebssystem in einem interen ROM speichert, eine Zentralverarbeitungseinheit zur Durchführung der Verarbeitungen des Anwendungssoftwareprogramms und des Schnittstellensoftwareprogramms, ein RAM, das Daten wie das Ergebnis der Verarbeitungen speichert, eine I/O-Einheit zum Erweitern der Steuereinheit und eine Erweiterungseinrichtung zum Kommunizieren von Speicherdaten über einen Bus oder ein LAN umfasst. Ein bei der Fahrzeugsteuerung verwendeter Ein-Chip-Mikrocomputer kann leicht mit der Erhöhung von Eingabe-/Ausgabepunkten oder dem Hinzufügen einer Funktion fertig werden, und ein Anwendungssoftwareprogramm kann kontinuierlich lediglich durch Umschreiben eines Schnittstellensoftwareprogramms verwendet werden, und eine weitere Neuherstellung einer Kerneinheit ist nicht erforderlich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeugsteuerungssystem auszugestalten, das eine minimale Anzahl von Programmüberarbeitungen erfordert, selbst wenn ein vorbestimmter Prozess, wie eine Genauigkeitsumwandlung oder Paketdatenerzeugung, der zum Senden von Steuerungsdaten zu einem Kommunikationsgegenüber erforderlich ist, verändert wird.

Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Sendebefehl zum Angeben von zu diesem Zeitpunkt zu sendenden Steuerungsdaten zu einem Kommunikationsgegenüber zum vorbestimmten Sendezeitpunkt ausgegeben, und die durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten werden aus einer Speichereinheit abgerufen. Dabei wird ein Umwandlungsprogramm entsprechend den durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten bestimmt. Das bestimmte Umwandlungsprogramm wird zur Verarbeitung der abgerufenen Steuerungsdaten aktiviert, um dadurch die durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten einer Genauigkeitsumwandlungsverarbeitung zu unterziehen. Des Weiteren werden die genauigkeitsumgewandelten Steuerungsdaten nach der Genauigkeitsumwandlungsverarbeitung zum Kommunikationsgegenüber gesendet.

Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung sind eine erste Datentabelle und eine zweite Datentabelle vorgesehen. Die erste Datentabelle listet die Typnummer der Sendezieldaten, die ein Paketdatum der Paketnummer bilden, für jede Paketnummer auf, die die Identifikationsnummer des Paketdatums ist. Die zweite Datentabelle listet die Paketnummer des Paketdatums, das die Sendezieldaten der Typnummer als Komponente enthält, und die Ortspositionsinformationen zum Angeben der Ortsposition der Sendezieldaten der Typnummer in dem Paketdatum für jede Typnummer der Sendezieldaten auf. Die Datenabbildung zum Definieren der zur Erzeugung eines regulären Sendepaketdatums verwendeten Informationen und ein Ereignissendepaketdatum ist auf die erste Datentabelle und die zweite Datentabelle aufgeteilt. Infolge dessen kann sowohl beim regulären Senden als auch beim Ereignissenden ein zu sendendes Paketdatum zu diesem Zeitpunkt schnell erzeugt werden. Es ist nicht erforderlich, die zu sendenden Paketdaten zuvor periodisch zu erzeugen, und somit werden die redundante Verarbeitung und Speicherplatz eingespart. Das heißt, die Sendezielpaketdaten können schnell und effizient erzeugt werden, wenn eine Datenübertragung erforderlich ist, nicht nur bei einer regulären Übertragung sondern auch bei der Ereignisübertragung.

Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:

1 eine Blockschaltbild eines Kraftfahrzeugsteuerungssystems gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

2 ein Blockschalbild einer bei dem ersten Ausführungsbeispiel in 1 verwendeten Motor-ECU,

3 eine schematische Darstellung eines gedachten Kommunikationsmodells in einem in der Motor-ECU in 2 verwendeten Mikrocomputer,

4 eine Tabelle, die Tabellendaten eines gemeinsam genutzten Speichers veranschaulicht, die in einer Tabellenspeichereinheit gespeichert sind,

5 eine Tabelle, die in einer Tabellenspeichereinheit gespeicherte Datenbestimmungstabellendaten zeigt,

6 eine Tabelle, die in einer Tabellenspeichereinheit gespeicherte Tabellendaten zur Umwandlung eines physikalischen Werts zeigt,

7 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Speicherung eines von einer Anwendungseinheit im gemeinsam genutzten Speicher angeforderten Steuerungsdatums,

8 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Erzeugung gemeinsamer Paketdaten aus den im gemeinsam genutzten Speicher gespeicherten Steuerungsdaten,

9 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Umwandlung der gemeinsamen Paketdaten in eine Kommunikationsdatenkette und zum Senden dieser,

10A und 10B eine schematische Darstellung eines im Verarbeitungsvorgang in 8 erzeugten gemeinsamen Paketdatenformats,

11 eine schematische Darstellung eines LSB-Umwandlungsvorgangs in 8,

12 ein Blockschaltbild eines Kraftfahrzeugsteuerungssystems gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

13 ein Blockschaltbild einer bei dem zweiten Ausführungsbeispiel in 12 verwendeten Motor-ECU,

14 eine schematische Darstellung eines gedachten Kommunikationsmodells in einem in der Motor-ECU vorgesehenen Mikrocomputer,

15A und 15B Tabellen, die Handhabungsnummerbestimmungstabellendaten und Paketnummerbestimmungstabellendaten beschreiben,

16 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Speicherung von durch eine Anwendungseinheit im gemeinsam genutzten bzw. geteilten Speicher erhaltenen Steuerungsdaten,

17 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Erzeugung gemeinsamer Paketdaten aus den im geteilten Speicher gespeicherten Steuerungsdaten bei einer regulären Übertragung,

18 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Erzeugung gemeinsamer Paketdaten aus den im gemeinsam genutzten Speicher gespeicherten Steuerungsdaten,

19 eine Nachrichtenfolgedarstellung eines Verarbeitungsvorgangs zur Erzeugung der gemeinsamen Paketdaten aus den im gemeinsam genutzten Speicher gespeicherten Steuerungsdaten bei einer Ereignisübertragung,

20A und 20B schematische Darstellungen der gemeinsamen Paketdaten, die jeweils mittels des in 17 und 18 gezeigten Verarbeitungsvorgangs erzeugt werden,

21 ein Blockschaltbild eines herkömmlichen Kraftfahrzeugsteuerungssystems,

22 eine schematische Darstellung von Genauigkeitsumwandlungsverarbeitungsprogrammen (LSB-Umwandlungsprogrammen), die bei dem herkömmlichen Kraftfahrzeugsteuerungssystem verwendet werden, und

23 eine schematische Darstellung eines bei dem herkömmlichen Kraftfahrzeugsteuerungssystem gebildeten Paketdatenformat.

Nachstehend wird ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeugsteuerungssystem anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Gleiche oder ähnliche Bezugszeichen werden zur Bezeichnung von gleichen oder ähnlichen Abschnitten oder Funktionen in den folgenden Ausführungsbeispielen verwendet.

(Erstes Ausführungsbeispiel)

Gemäß 1 ist ein Kraftfahrzeugsteuerungssystem 1 mit einer elektronischen Steuereinheit (Motor-ECU) 2 zum hauptsächlichen Steuern von Motor und Getriebe, einer elektronischen Steuereinheit (Klimaanlagen-ECU) 4 zur Steuerung einer Klimaanlage und einer elektronischen Steuereinheit (Instrumenten-ECU) 6 zur Steuerung von Instrumenten und Alarmlampen im Instrumentenfeld versehen. Die vorstehenden 3 ECUs 2, 4 und 6 sind, über eine Vielfachkommunikationsleitung 10 verbunden, damit sie miteinander kommunizieren können.

Die Motor-ECU 2 erfasst den Betriebszustand des Kraftfahrzeugs beruhend auf von verschiedenen Sensoren gesendeten Erfassungssignalen, wie einem Geschwindigkeitssensor 12 zur Erfassung der Kraftfahrzeuggeschwindigkeit SPD, einem Kurbelwellensensor 10 zur Erfassung der Drehzahl (Rotations- bzw. Drehgeschwindigkeit Ne) und einem Kühltemperatursensor 6 zur Erfassung der Kühlwassertemperatur des Motors (Kühlwassertemperatur THW). Die Motor-ECU 2 steuert Motor und Getriebe für deren optimalen Zustand durch Ansteuern von Aktuatoren wie eines Einspritzers 18, einer Zündung 20 und dergleichen beruhend auf den Erfassungsergebnissen und Außenlufttemperatur-TAM-Daten, die von der Klimaanlagen-ECU 4 wie nachstehend beschrieben gesendet werden.

Des Weiteren sendet die Motor-ECU 2 die Steuerungsdaten, die den Betriebszustand angeben, wie die Kraftfahrzeuggeschwindigkeit SPD, die Drehgeschwindigkeit Ne und die Kühlwassertemperatur THW zu der Mehrfachkommunikationsleitung 10. Sie steuert den Motor zum Übertragen der Antriebskraft des Motors auf einen Kühlkompressor der Klimaanlage zum Aktivieren des Kühlvorgangs der Klimaanlage durch Betätigen einer Klimaanlagen-(AC-) Magnetkupplung 22 im Ansprechen auf KlimaanlagenSteuerungsdaten AC, die von der Klimaanlagen-ECU 4 wie nachstehend beschrieben gesendet werden.

Die Klimaanlagen-ECU 4 erfasst die Lufttemperatur außerhalb des Kraftfahrzeugs (Außenlufttemperatur) TAM und die Lufttemperatur im Kraftfahrzeug (Innenlufttemperatur) beruhend auf den Erfassungssignalen von einem Außenluftsensor 26 und einem Innenluftsensor 28 und betätigt einen Gebläsemotor 30 und einen Luftmischungsdämpfer 32 zum Schalten einer Luftverteilung in Abhängigkeit von den Erfassungsergebnissen und den die Kraftfahrzeuggeschwindigkeit SPD, Drehgeschwindigkeit Ne und Kühlwassertemperatur THW anzeigenden, von der Motor-ECU 2 gesendeten Daten. Die Klimaanlagen-ECU 4 sendet die KlimaanlagenSteuerungsdaten AC zu der Motor-ECU 2 zum Betätigen der A/C-Magnetkupplung 22, wenn ein Klimaanlagenschalter 24 vom Fahrer des Kraftfahrzeugs eingeschaltet wird.

Die Instrumenten-ECU 6 steuert einen Geschwindigkeitsanzeiger 40, ein Tachometer 42 und einen (nicht gezeigten) Kühlwassertemperaturanzeiger an, die die Kraftfahrzeuggeschwindigkeit SPD, Drehgeschwindigkeit Ne und Kühlwassertemperatur THW anzeigen, die von der Motor-ECU 2 gesendet werden. Des Weiteren schaltet die Instrumenten-ECU 6 eine offene Türalarmlampe 44 zum Angeben ein, dass eine Tür offen ist, und eine Bremsenalarmlampe 46 zum Angeben ein, dass eine Handbremse angezogen ist. Sie verwendet ein Signal von jedem Türschalter, der in Abhängigkeit vom Öffnen/Schließen der Tür des Kraftfahrzeugs eingeschaltet/ausgeschaltet ist, und ein Signal von einem Handbremsenschalter, der beim Anziehen der Handbremse des Kraftfahrzeugs eingeschaltet ist.

Die ECU 2, 4 und 6 sind mit jeweiligen Mikrocomputern versehen. Jeder Mikrocomputer führt ein Programm zum Realisieren des Betriebs der ECUs 2, 4 und 6 aus.

Gemäß 2 ist die Motor-ECU 2 mit einem Mikrocomputer 60 als Informationsverarbeitungseinheit versehen. Der Mikrocomputer 60 ist ein herkömmlicher Ein-Chip-Mikrocomputer. Jeder Mikrocomputer ist mit einer CPU 60a, einem ROM 60b zur Speicherung von Programmen als Speichermedium, einem RAM 60c zur vorübergehenden Speicherung verschiedener Daten und einem Eingabe-/Ausgabe-Port versehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel speichert jedes RAM des Mikrocomputers 60 1 Byte (8 Bits) Daten pro einer Adresse.

Der Mikrocomputer 60 empfängt das Signal von verschiedenen Sensoren 12, 14 und 16 mittels einer Eingabeschaltung 64, führt arithmetische Operationen bezüglich der Eingabesignale aus und sendet die Steuergrößensignale zu einer Ausgabeschaltung 66, um dadurch verschiedene Aktuatoren wie den Einspritzer 18 oder die Zündung 20 zu betätigen.

Des Weiteren ist die Motor-ECU 2 mit einem Kommunikations-IC 70 versehen. Der Kommunikations-IC 70 sendet die vom Mikrocomputer 60 zugeführte Kommunikationsdatenkette zu der Mehrfachkommunikationsleitung 10 als Sendesignal. Er sendet ein Unterbrechungssignal zum Mikrocomputer 60 immer dann, wenn die vorbestimmte Anzahl von Rahmen der von den anderen ECUs 4 und 6 über die Mehrfachkommunikationsleitung 10 gesendeten Kommunikationsdatenkette empfangen ist.

Ein gedachtes Kommunikationsmodell im Mikrocomputer 60 ist in 3 gezeigt. Dieses Kommunikationsmodell hat eine Hierarchiestruktur beruhend auf dem ISO/OSI (Open System Interconnection) -Kommunikationsmodell.

Gemäß 3 umfasst das Kommunikationsmodell eine Anwendungseinheit 100 zum Durchführen einer arithmetischen Operation zur Steuerung des Steuerungsziels, eine Kommunikationsansteuereinheit 300 zur Kommunikation der Daten mit den anderen ECUs 4 und 6 und eine Kommunikationsumwandlungseinheit 200 zur Erzeugung der Kommunikationsdatenkette, die die Kommunikationsansteuereinheit 300 aus den durch die Anwendungseinheit 100 berechneten Steuerungsdaten senden wird.

Die Kommunikationsumwandlungseinheit 200 wandelt die durch die Kommunikationsansteuereinheit 300 empfangene Kommunikationsdatenkette in die Steuerungsdaten um, die von der Anwendungseinheit 100 verwendet werden können. Die Kommunikationsumwandlungseinheit 200 ist üblicherweise in eine geteilte Speichereinheit 110, eine physikalische Wertumwandlungseinheit 220, eine gemeinsame Paketdateneinheit 230 und eine Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 eingeteilt. Des Weiteren ist der Mikrocomputer 60 mit einer Kommunikationssteuereinheit 400 und einer Tabellenspeichereinheit 500 versehen.

Die Anwendungseinheit 100 überträgt die Daten nicht direkt zu dem Kommunikationsgegenüber wie der Klimaanlagen-ECU 4 oder der Instrumenten-ECU 6. Vielmehr überträgt sie die Daten aufeinander folgend von der oberen Schicht zu der unteren Schicht durch die Hierarchie (gedachte Kommunikation) zum Realisieren einer physikalischen Kommunikation nach außen (zum Kommunikationsgegenüber) mittels der Kommunikationsansteuereinheit 300. Jede Hierarchie des Kommunikationsmodells nimmt den Dienst der unteren Hierarchie in Anspruch, und die untere Hierarchie liefert den Dienst für die höhere Hierarchie. Der Zweck der Hierarchie besteht im Verbergen der ausführlichen Informationen, wie der tatsächlichen Kommunikationsspezifikation für den Dienst in der höheren Schicht.

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das vom Mikrocomputer 60 ausgeführte Programm im ROM objektorientiert programmiert, wobei die gesamte Funktion des Programms in Funktionseinheiten unterteilt ist und ein Objekt jeder Funktionseinheit zugeordnet ist. Das Objekt ist ein Programmmodul mit zusammengesetzten Daten und ein „Verfahren" genanntes Programm ist eine Folge zur Verarbeitung der Daten.

Wird lediglich die Software im in 3 gezeigten Kommunikationsmodell betrachtet, sind die von der Tabellenspeichereinheit 500 verschiedenen Einheiten 100 bis 400 Objekte (Verfahren und Daten), die im ROM des Mikrocomputers 60 gespeichert sind. Die Tabellenspeichereinheit 500 ist ein Speicherbereich, in dem nachstehend unter Bezugnahem auf die 4, 5 und 6 beschriebene Tabellen im ROM des Mikrocomputers 60 gespeichert sind.

Des Weiteren bedeutet in der Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels der Ausdruck der Aktion des Objekts als Subjekt des Ausdrucks, beispielsweise „die geteilte Speichereinheit 210 führt ... aus" oder „die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 führt... aus" tatsächlich, dass eine Funktionseinrichtung, die der Mikrocomputer 600 durch Arbeiten entsprechend dem Verfahrensobjekt realisiert (das heißt, der Mikrocomputer 60 führt das Verfahren des Objekts aus), den Vorgang des „..." durchführt. Gleichermaßen bedeutet der passive Ausdruck der Aktion durch das Objekt, beispielsweise „... „ wird durch die geteilte Speichereinheit 210 durchgeführt oder „..." wird durch die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 durchgeführt tatsächlich, dass der Vorgang des „..." durch die Funktionsrichtung durchgeführt wird, die der Computer 60 durch Arbeiten entsprechend dem Verfahren des Objekts realisiert.

Die Anwendungseinheit 100 umfasst Objekte, die durch Teilen des Steuerungsziels und Steuerungsalgorithmus der Motor-ECU 2 in individuelle Steuerungsziele und Steuerungsalgorithmen gebildet sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Anwendungseinheit 100 mit einem Objekt (Motoranwendungssoftware) 110, das die Steuerungsdaten wie die Drehgeschwindigkeit Ne berechnet und eine arithmetische Operation zur Steuerung des Motors beruhend auf den berechneten Steuerungsdaten durchführt, ein Objekt (ECT-Anwendungssoftware) 120, das die Steuerungsdaten wie eine Kraftfahrzeuggeschwindigkeit SDP berechnet und eine arithmetische Operation zur Steuerung des Getriebes beruhend auf den berechneten Steuerungsdaten durchführt, und einem Objekt (Fahranwendungssoftware) 130, das die Steuerungsdaten wie eine Drosselklappenöffnung des Motors berechnet und eine Drosselklappenöffnungssteuerarithmetikoperation zum Halten des Kraftfahrzeugs auf konstanter Geschwindigkeit beruhend auf den berechneten Steuerungsdaten durchführt, versehen. Eine Anwendungssoftware unter diesen Anwendungssoftwareabschnitten 110, 120 und 130 verwendet die von einer anderen Anwendungssoftware berechneten Steuerungsdaten bei durch diese Anwendungssoftware selbst durchgeführten Arithmetikoperationen. Das heißt, die Anwendungssoftwareabschnitte 110, 120 und 130 verwenden die Steuerungsdaten untereinander gemeinsam.

Die geteilte Speichereinheit 210 schreibt die von der Anwendungssoftware 110, 120 und 130 gemeinsam verwendeten Steuerungsdaten und die Steuerungsdaten (externe gemeinsame Daten) in den als bestimmten Speicherbereich eingestellten gemeinsam genutzten bzw. geteilten Speicher, der vom Steuerungsdatenspeicherbereich verschieden ist. Der Steuerungsdatenspeicherbereich ist der Speicherbereich (eine Speichereinrichtung wird als Steuerungsdatenspeicherbereich bezeichnet) zur vorübergehenden Speicherung aller zur Steuerung des Steuerungsziels durch die Anwendungssoftware 110, 120 und 130 der Anwendungseinheit 100 im RAM 60c im Mikrocomputer 60 verwendeten Steuerungsdaten.

Eine Identifikationsnummer ("Handle-" bzw. Handhabungsnummer) zum Angeben des Datentyps wird jedem im gemeinsam genutzten Speicher 210 gespeicherten Datum zugeordnet. Jedes Objekt bestimmt eine Handhabungsnummer zum Erhalten eines erforderlichen Datums aus dem gemeinsam genutzten Speicher 210 oder zur Speicherung eines neuen Datums im gemeinsam genutzten Speicher 210.

In 3 ist gezeigt, dass die durch die ECT-Anwendungssoftware 120 berechneten Kraftfahrzeuggeschwindigkeits-SPD-Daten mit der Handhabungsnummer 1 auch von der Motoranwendungssoftware 110 verwendet werden. Andererseits werden die durch die Motoranwendungssoftware 110 berechneten Drehgeschwindigkeitsdaten mit der Handhabungsnummer 2 auch von der ECT-Anwendungssoftware 120 verwendet. In den Figuren nach 3 und in der folgenden Beschreibung beziehen sich Handhabung 1 oder Handhabung 2 auf die Handhabungsnummer 1 bzw. 2.

Werden die Daten vom Mikrocomputer 60 der ECU 2 zum Kommunikationsgegenüber (ECUs 4 und 6) gesendet, führt die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 eine LSB-Umwandlung durch. Die LSB-Umwandlung ist ein Vorgang zum Umwandeln digitaler Daten der zu sendenden Steuerungsdaten der im gemeinsam genutzten Speicher gespeicherten Steuerungsdaten in digitale Daten, die den physikalischen Wert in der im Kommunikationsgegenüber verarbeiteten Auflösung darstellen. Empfängt die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 die Daten vom Kommunikationsgegenüber, führt die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 eine LSB-Umwandlung bei den empfangenen Steuerungsdaten zur Umwandlung der digitalen Daten in digitalen Daten durch, die den physikalischen Wert in der in der jeweiligen Anwendungssoftware 110, 120 und 130 verarbeiteten Auflösung darstellen.

Wie vorstehend beschrieben ist der LSB-Umwandlungsvorgang der Genauigkeitsumwandlungsvorgang zur Umwandlung der Auflösung der digitalen Daten (pro LSB der Daten angegebener physikalischer Wert, Genauigkeit der Daten) in dieselbe Auflösung wie die der im Kommunikationsgegenüber verwendeten Daten. Erfindungsgemäß sind eine Vielzahl von Arten von LSB-Umwandlungsprogrammen (Umwandlungsprogramm bei diesem Ausführungsbeispiel) zur Durchführung des vorstehenden LSB-Umwandlungsvorgangs in einem vorbestimmten Bereich des ROM als Teil der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 gespeichert.

Werden die Daten vom Mikrocomputer 60 zum Kommunikationsgegenüber gesendet, sammelt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 die zu sendenden Steuerungsdaten, die der LSB-Umwandlung durch die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 unterzogen wurden, und reiht sie auf, um so ein Paketdatum (gemeinsames Paketdatum) zu erzeugen, das den Kommunikationsprotokollen gemein ist, und das unabhängig von den Kommunikationsprotokollen wie einer Mehrfachkommunikation, seriellen Kommunikation oder DMA-Kommunikation ist. Eine Paketnummer PN wird jedem gemeinsamen Paket als Identifizierungsnummer gegeben. In den Figuren nach 3 und in der folgenden Beschreibung bezeichnen PN1 oder PN2 jeweils die Paketnummer PN 1 oder 2.

Werden die Daten vom Mikrocomputer 60 zu dem Kommunikationsgegenüber gesendet, wandelt die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 die durch die gemeinsame Paketdateneinheit 230 erzeugten gemeinsamen Paketdaten in eine dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenüber entsprechende Kommunikationsdatenkette um. Genauer gesagt fügt sie Headerinformationen oder dergleichen in Übereinstimmung mit dem Kommunikationsprotokoll zu der Datenkette der gemeinsamen Paketdaten hinzu.

Werden die Daten vom Mikrocomputer 60 zum Kommunikationsgegenüber gesendet, sendet die Kommunikationsansteuereinheit 300 die durch die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 erzeugte Kommunikationsdatenkette als Kommunikationsdaten tatsächlich mit der Übertragungsdatenmenge, Baudrate und dem Übertragungszeitpunkt, wie entsprechend dem Kommunikationsprotokoll mit dem Kommunikationsgegenüber bestimmt.

Die Kommunikationsansteuereinheit 300 ist mit einem Programm installiert, das dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Programm (Mehrfachkommunikationseinheit 310) zur Mehrfachkommunikation mit der Klimaanlagen-ECU 4 und der Instrumenten-ECU 6 installiert. Führt der Mikrocomputer 60 eine DMA-Kommunikation mit anderen Mikrocomputern in der Motor-ECU 2 aus, ist ein DMA-Kommunikationsprogramm zur Steuerung einer DMA-Kommunikation in der Kommunikationsansteuereinheit 300 installiert. Führt der Mikrocomputer 60 ferner eine serielle 1:1 Kommunikation mit anderen ECUs aus, ist ein serielles Kommunikationsprogramm zur Steuerung einer seriellen Kommunikation in der Kommunikationsansteuereinheit 300 installiert.

Die Kommunikationssteuereinheit 400 ist mit einem internen Zeitgeber 410 versehen und bestimmt den Zeitpunkt zur Durchführung der Kommunikationsdatenkettenerzeugung und LSB-Umwandlung, sodass die Kommunikation mit dem Kommunikationsgegenüber zu geeigneten Zeitpunkten durchgeführt wird. Andererseits empfängt die Kommunikationsansteuereinheit 300 (Mehrfachkommunikationseinheit 310) die vom Kommunikationsgegenüber (ECUs 4 und 6) gesendeten Daten und ruft sie ab und führt die Daten der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 zu.

Die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 wandelt auch die durch die Kommunikationsansteuereinheit 300 abgerufene Kommunikationsdatenkette in ein gemeinsames Paketdatum um. Des Weiteren teilt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 das durch die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 erzeugte gemeinsame Paketdatum, wenn die Daten vom Kommunikationsgegenüber empfangen werden, und extrahiert jedes Steuerungsdatum, das eine Komponente des gemeinsamen Paketdatums ist. Sie steuert auch die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 zum Anwenden einer LSB-Umwandlung bei jedem Steuerungsdatum, sodass jedes der LSB-Umwandlung unterzogene Steuerungsdatum aktualisiert und in den gemeinsam genutzten Speicher 210 geschrieben wird.

Die Tabellenspeichereinheit 500 speichert eine gemeinsam genutzte Speichertabelle gemäß 4, eine Datenbestimmungstabelle gemäß 5 und eine physikalische Wertumwandlungstabelle gemäß 6.

Gemäß 4 ist die gemeinsam genutzte Speichertabelle eine Definitionstabelle, die die Handhabungsnummer der Steuerungsdaten, eine gemeinsam genutzte Speicheradresse zum Angeben, welche Adresse die in dem gemeinsam genutzten Speicher gespeicherte Kopfadresse ist, und eine gemeinsam genutzte Speichergröße zum Angeben der Datenlänge der der Handhabungsnummer entsprechenden Steuerungsdaten im gemeinsam genutzten Speicher 210 entsprechend definiert.

Gemäß 6 ist die physikalische Wertumwandlungstabelle eine Definitionstabelle, die Elemente korrelativ beschreibt, und die in dieser Tabelle enthaltenen Elemente sind die Handhabungsnummer der Steuerungsdaten, die gemeinsame Paketdatenposition, die die Ortsposition der der Handhabungsnummer entsprechenden Steuerungsdaten in den gemeinsamen Paketdaten angibt, die gemeinsame Paketdatengröße, die die Datenlänge der der Handhabungsnummer entsprechenden Steuerungsdaten in den gemeinsamen Paketdaten angibt, und die LSB-Umwandlungsaufrufadresse, die als Speicherpositionsinformation dient, die angibt, welche Adresse des ROM 60b die Kopfadresse des gespeicherten LSB-Umwandlungsprogramms für die LSB-Umwandlung der der Handhabungsnummer entsprechenden Steuerungsdaten ist.

Die gemeinsame Paketdatenposition gibt an, an welcher Bytenummer in den gemeinsamen Paketdaten sich der Kopf bzw.

Anfang der der Handhabungsnummer entsprechenden Steuerungsdaten befindet, wobei das erste Byte 1 im gemeinsamen Paketdatum als Byte 0 bezeichnet wird.

Wie es in 5 gezeigt ist, ist die Datenbestimmungstabelle eine Definitionstabelle, die Elemente korrelativ beschreibt, wobei die Elemente in dieser Tabelle die Paketnummer des gemeinsamen Paketdatums, die Kommunikationsperiode zum Angeben des Sendeintervalls des der Paketnummer entsprechenden gemeinsamen Paketdatums und der Offset und die Größe zur Bestimmung jedes Steuerungsdatums sind, das das der Paketnummer entsprechende gemeinsame Paketdatum bildet.

Der Offset gibt die Beschreibungsposition an, die der durch Zählen vom Anfang erhaltenen Zahl entspricht, wobei die erste oberste Position 0 unter den Beschreibungspositionen der Handhabungsnummer in der in 6 gezeigten physikalischen Wertumwandlungstabelle ist, und die Größe gibt die Zahl der Beschreibungspositionen der Handhabungsnummer an, die durch Abwärtszählen von der mittels des Offset angegebenen Beschreibungsposition an erhalten wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird jede Handhabungsnummer, die in einer jeweiligen Beschreibungsposition der Zahl beschrieben ist, die durch die Größe von der durch den Offset angegebenen Beschreibungsposition angegeben ist, unter den in der physikalischen Wertumwandlungstabelle in 6 beschriebenen Handhabungsnummern als die Handhabungsnummer des Steuerungsdatums betrachtet, das das gemeinsame Paketdatum der Paketnummer entsprechend Offset und Größe bildet.

Da in 5 beispielsweise Offset und Größe, die PN1 entsprechen, jeweils 0 und 4 sind, besteht das gemeinsame Paketdatum PN1 aus Steuerungsdaten, die 4 Handhabungsnummern (Handhabung 1, Handhabung 10, Handhabung 5, Handhabung 2) entsprechen und von der oberen Reihe bis zur vierten Reihe in 6 beschrieben sind. Da Offset und Größe für PN2 jeweils 4 und 3 in 5 sind, besteht das gemeinsame Paketdatum PN2 aus Steuerungsdaten, die drei Handhabungsnummern (Handhabung 2, Handhabung 3, Handhabung 6) entsprechen, die in der fünften bis siebten Reihe beschrieben sind.

Wie vorstehend beschrieben kann jedes Objekt die zur Ausbildung der Kommunikationsdatenkette erforderlichen Informationen erhalten, beispielsweise sind die Informationen über die Handhabungsnummer der Steuerungsdaten in den gemeinsamen Paketdaten von PN1 zusammengefasst, indem auf die in 5 gezeigte Datenbestimmungstabelle und die in 6 gezeigte physikalische Wertumwandlungstabelle Bezug genommen wird.

Als nächstes wird der Umwandlungsvorgang zum Umwandeln in die Kommunikationsdatenkette unter Bezugnahme auf die 7 bis 10 beschrieben, der durchgeführt wird, wenn die Steuerungsdaten vom Mikrocomputer 60 zum Kommunikationsgegenüber gesendet werden. Die 7 bis 10 sind Nachrichtenfolgedarstellungen des Umwandlungsverarbeitungsvorgangs von den Steuerungsdaten in die Kommunikationsdatenkette. In diesen Nachrichtenfolgedarstellungen sind in 3 gezeigte Schichten (Objekte) 100 bis 500 durch vertikale Linien gezeigt, und die Nachricht von einer Schicht zu einer anderen Schicht ist durch einen horizontalen durchgezogenen Pfeil gezeigt. Des Weiteren gibt ein horizontaler gestrichelter Pfeil an, dass die jeweilige Schicht auf die Tabelle in der Tabellenspeichereinheit 50 Bezug nimmt, und der Inhalt des in der Schicht durchgeführten Vorgangs ist durch den rechteckigen Rahmen auf der vertikalen Linie gezeigt. 10 zeigt eine schematische Darstellung zum Angeben der gemeinsamen Paketdaten, die mittels des in 8 gezeigten Verarbeitungsvorgangs ausgebildet werden.

Zuerst gibt beispielsweise zu Beginn des Verarbeitungsschritts zum Schreiben der Kraftfahrzeuggeschwindigkeits-SPD-Daten (SPD-Daten), bei denen es sich um externe gemeinsame Daten handelt, in den gemeinsam genutzten Speicher 210 unter Verwendung der in der Anwendungseinheit 100 gespeicherten ECT-Anwendungssoftware 120, wie durch [1] in 7 gezeigt, die ECT-Anwendungssoftware 120 der Anwendungseinheit 100 eine Datenschreibanforderungsnachricht zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 aus. Zu diesem Zeitpunkt werden die die Handhabungsnummer der SPD-Daten (bei diesem Beispiel Handhabung 1) und die Speicheradresse der SPD-Daten in der ECT-Anwendungssoftware 120 enthaltenden Informationen (die Adresse im Steuerungsdatenspeicherbereich zum Schreien und Lesen der SPD-Daten, wenn die ECT-Anwendungssoftware 120 die Arithmetikverarbeitung zur Steuerung durchführt, bei diesem Beispiel &SFD) zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 gesendet.

Wird der Vorgang zum Ausgeben der Datenschreibanforderungsnachricht mittels der Sprache C programmiert, ist der Nachrichtenausgabebefehl zum Schreiben der SPD-Daten in den gemeinsam genutzten Speicher durch Schreiben(Handhabung 1, &SPD) definiert.

Dieser Befehl bedeutet, dass die in &SPD gespeicherten Daten (SPD-Daten, die die ECT-Anwendungssoftware 120 anfordert) an die Adresse des gemeinsam genutzten Speichers geschrieben werden, die der Handhabungsnummer (Handhabung 1) der SPD-Daten entspricht. Schreibt die Anwendungssoftware 110, 120 und 130 der Anwendungseinheit 100 die von den SPD-Daten verschiedenen Steuerungsdaten in den gemeinsam genutzten Speicher, wird Handhabung 1 im Befehl durch die Handhabungsnummer der zu schreibenden Daten ersetzt, und „&SPD" im Befehl wird durch die Adresse des Speicherbereichs ersetzt, an der die zu schreibenden Daten im Steuerungsdatenspeicherbereich gespeichert sind, der für die Anwendungssoftware vorgesehen ist.

Beim Empfang der Nachricht von der Anwendungseinheit 100 (ECT-Anwendungssoftware 120) nimmt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 Bezug auf die gemeinsam genutzte Speichertabelle (4) in der Tabellenspeichereinheit 500 und ruft die gemeinsam genutzte Speicheradresse und die gemeinsam genutzte Speichergröße entsprechend der Handhabungsnummer (Handhabung 1) ab, die zusammen mit der Nachricht als die gemeinsam genutzten Speicherinformationen wie durch [2] in 7 gezeigt gesendet werden.

Dann erkennt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210, dass die SPD-Daten in einem 2-Byte-Bereich mit der Kopfadresse $FFFF0000 im gemeinsam genutzen Speicher beruhend auf den wie vorstehend beschrieben abgerufenen gemeinsam genutzten Speicherinformationen zu schreiben sind, und kopiert im Vorgang [3] in 7 die 2-Byte-SPD-Daten von der Speicheradresse (&SPD) der SPD-Daten in der ECT-Anwendungssoftware 120 an die $FFFF0000-Adresse im gemeinsam genutzten Speicher.

Bei dem durch die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 durchgeführten Vorgang werden die der Handhabung 1 entsprechenden SPD-Daten im gemeinsam genutzten Speicher gespeichert, wie es beispielsweise im Rahmen der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 in 3 gezeigt ist.

Des Weiteren gibt die Motoranwendungssoftware 110 der Anwendungseinheit 100 im Verarbeitungsschritt zum Schreiben der Drehgeschwindigkeitsdaten (Ne-Daten), die externe gemeinsame Daten darstellen, in den gemeinsam genutzten Speicher mittels der Motoranwendungssoftware 110 in der Anwendungseinheit 100 die Datenschreibanforderungsnachricht zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 auf die gleiche Weise wie im Fall der SPD-Daten aus, wie in [4] in 7 gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt werden die Handhabungsnummer der Ne-Daten (bei diesem Beispiel Handhabung 2) und die Speicheradresse der Ne-Daten in der Motoranwendungssoftware 110 (das heißt, die Adresse im Steuerungsdatenspeicherbereich zum Schreiben und Lesen der Ne-Daten, wenn die Motoranwendungssoftware 110 eine Arithmetikverarbeitung zur Steuerung durchführt, in diesem Beispiel &Ne) ebenfalls zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 gesendet.

Beim Empfang der Nachricht von der Anwendungseinheit 100 (der Motoranwendungssoftware 110) nimmt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 Bezug auf die gemeinsam genutzte Speichertabelle (4) in der Tabellenspeichereinheit 500 und ruft die gemeinsam genutzte Speicheradresse und die gemeinsam genutzte Speichergröße entsprechend der Handhabungsnummer (Handhabung 2) ab, die zusammen mit der Nachricht gesendet werden, wie durch [5] in 7 gezeigt.

Dann erkennt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210, dass die Ne-Daten in einen 2-Byte-Bereich mit der Kopfadresse $FFFF0002 im gemeinsam genutzten Speicher beruhend auf den wie vorstehend beschrieben abgerufenen gemeinsam genutzten Speicherinformationen zu schreiben sind. Im Vorgang [6] in 7 kopiert sie die 2-Byte-Ne-Daten von der Speicheradresse &Ne der Ne-Daten in der Motoranwendungssoftware 110 an die $FFFF0002-Adresse im gemeinsam genutzten Speicher.

Bei der durch die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 durchgeführten Verarbeitung werden die der Handhabung 2 entsprechenden Ne-Daten in dem gemeinsam genutzten Speicher gespeichert, wie es beispielsweise im Rahmen der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 in 3 gezeigt ist.

Weitere durch die Motoranwendungssoftware 110 und die ECT-Anwendungssoftware 120 berechnete Steuerungsdaten und die durch die Fahranwendungssoftware 120 berechneten Steuerungsdaten werden auf die gleiche Weise wie in 7 gezeigt in den gemeinsam genutzten Speicher kopiert.

Verwendet die Anwendungseinheit 100 (die jeweilige Anwendungssoftware der Anwendungseinheit 100) andererseits die in den gemeinsam genutzten Speicher geschriebenen Steuerungsdaten zur Steuerung einer Arithmetikverarbeitung, arbeiten die Anwendungseinheit und die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 wie nachstehend beschrieben, obwohl dies nicht in der Figur gezeigt ist.

Es wird ein Fall beschrieben, in dem die Motoranwendungssoftware 110 der Anwendungseinheit 100 die durch die ECT-Anwendungssoftware 120 berechneten SDP-Daten aus dem gemeinsam genutzten Speicher abruft. In diesem Fall gibt die Motoranwendungssoftware 110 eine Datenleseanforderungsnachricht zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 aus. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Informationen zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 gesendet, die die Handhabungsnummer (Handhabung 1) der SPD-Daten und die Speicheradresse der PD-Daten in der Motoranwendungssoftware 110 enthalten (das heißt, die Adresse des Steuerungsdatenspeicherbereichs, wo die Motoranwendungssoftware 110 die SPD-Daten zur Steuerung bei der Arithmetikverarbeitung schreibt oder liest).

Die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 nimmt auf die gemeinsam genutzte Speichertabelle (4) in der Tabellenspeichereinheit 500 Bezug und ruft die gemeinsam genutzte Speicheradresse und die gemeinsam genutzte Speichergröße entsprechend der Handhabungsnummer (Handhabung 1) ab, die zusammen mit der Datenleseanforderungsnachricht als gemeinsam genutzte Speicherinformationen gesendet werden. Beruhend auf den abgerufenen gemeinsam genutzten Speicherinformationen erkennt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210, dass die SPD-Daten in einem 2-Byte-Bereich mit der Kopfadresse $FFFF0000 in dem gemeinsam genutzten Speicher gespeichert sind, und kopiert die in dem 2-Byte-Bereich mit der Kopfadresse $FFFF0000 im gemeinsamen Adressbereich gespeicherten SPD-Daten an die Speicheradresse der SPD-Daten in der Motoranwendungssoftware 110.

Mittels dieses Kopiervorgangs werden die SPD-Daten im gemeinsam genutzten Speicher der Motoranwendungssoftware 110 zugeführt, wie es durch den linken Pfeil der zwei Pfeile gezeigt ist, die sich vom Rahmen des gemeinsam genutzten Speichers 210 in 3 erstrecken.

Zum Zeitpunkt, wenn die Steuerungsdaten zu anderen ECUs 4 und 6 zu senden sind, gibt die Kommunikationssteuereinheit 400 wie in [7] in 8 gezeigt eine Sendeanforderungsnachricht, die als Sendebefehl dient, zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 zur Erzeugung der gemeinsamen Paketdaten aus, wie es beispielsweise im Rahmen der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 in 3 gezeigt ist.

Obwohl lediglich eine Paketnummer PN in 3 gezeigt ist, sendet die Kommunikationssteuereinheit 400 auch die Paketnummer PN (in diesem Beispiel PN1) der dieses Mal zu sendenden gemeinsamen Paketdaten zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 mit der Sendeanforderungsnachricht, da es tatsächlich viele Paketnummern gibt. Das heißt, die Kommunikationssteuereinheit 400 gibt die Sendeanforderungsnachricht, die PN1 enthält, jede Sekunde entsprechend der Paketnummer und der durch die Datenbestimmungstabelle in 5 definierte Kommunikationsperiode aus, gibt die Sendeanforderungsnachricht, die PN2 enthält, alle 3 Sekunden aus, gibt die Sendeanforderungsnachricht, die PN3 enthält, alle 5 Sekunden aus, und gibt die Sendeanforderungsnachricht, die PN4 enthält, alle 0,5 Sekunden aus. Die Beschreibung (in 8 und 9) gibt den Fall an, dass die von der Kommunikationssteuereinheit 400 zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 gesendete Paketnummer PN PN1 ist.

Gibt die Kommunikationssteuereinheit 400 die Sendeanforderungsnachricht wie vorstehend beschrieben aus, die die Paketnummer PN enthält, nimmt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 auf die Datenbestimmungstabelle (5) in der Tabellenspeichereinheit 500 und die physikalische Wertumwandlungstabelle (6) Bezug und ruft jede Handhabungsnummer, die der Paketnummer PN entspricht, die von der Kommunikationssteuereinheit 400 gesendet wird (das heißt, jede Handhabungsnummer der Steuerungsdaten, die in dem gemeinsamen Paketdatum der Paketnummer PN zusammengefasst sind, die von der Kommunikationssteuereinheit 400 gesendet wird) als die Kommunikationsdateninformationen ab, wie es in [8] in 8 gezeigt ist.

Ist die von der Kommunikationssteuereinheit 400 zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 gesendete Paketnummer PN beispielsweise PN1, ruft die gemeinsame Paketdateneinheit 230 Handhabung 1, Handhabung 10, Handhabung 5 und Handhabung 2 ab, die in den Reihen von der obersten Reihe bis zur vierten Reihe in der in 6 gezeigten physikalischen Wertumwandlungstabelle als die Handhabungsnummern der Steuerungsdaten beschrieben sind, die die gemeinsamen Paketdaten von PN1 bilden, da Offset und Größe entsprechend PN1 jeweils 0 und 4 in der in 5 gezeigten Datenbestimmungstabelle sind.

Dann sendet die gemeinsame Paketdateneinheit 230 wie in [9] in 8 gezeigt die erste Handhabungsnummer (bei diesem Beispiel Handhabung 1) aus den abgerufenen Handhabungsnummern zu der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 zusammen mit der physikalischen Wertumwandlungsanforderungsnachricht.

Beim Empfang der ersten Handhabungsnummer sendet die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 die von der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 zugeführte Handhabungsnummer zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 zusammen mit der Datenabrufanforderungsnachricht, wie es in [10] in 8 gezeigt ist.

Beim Empfang der Datenabrufanforderungsnachricht nimmt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 auf die gemeinsam genutzte Speichertabelle (4) in der Tabellenspeichereinheit 500 Bezug und ruft die gemeinsam genutzte Speicheradresse ($FFFF0000) entsprechend der Handhabungsnummer (in diesem Fall Handhabung 1) ab, die zusammen mit der Datenabrufanforderungsnachricht und der gemeinsam genutzten Speichergröße (2 Byte) als gemeinsam genutzte Speicherinformationen gesendet werden, und ruft dann ein 2-Byte-Datum (in diesem Fall SPD-Daten) aus der $FFFF0000-Adresse des gemeinsam genutzten Speichers beruhend auf den wie vorstehend beschrieben abgerufenen gemeinsam genutzten Speicherinformationen auf die gleiche Weise wie in [2] und [5] in 7 gezeigt ab. Sie gibt die abgerufenen Daten zu der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 als Rückgabewert wie in [11] in 8 gezeigt zurück.

Beim Empfang des Rückgabewerts nimmt die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 auf die physikalische Wertumwandlungstabelle (6) in der Tabellenspeichereinheit 500 Bezug und ruft die LSB-Umwandlungsaufrufadresse ($00001000) entsprechend der Handhabungsnummer (Handhabung 1) ab, die die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 zu der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 in [10] gesendet hat, wie es in [12] in 8 gezeigt ist. Dann aktiviert die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 das LSB-Umwandlungsprogramm, das an der LSB-Umwandlungsaufrufadresse gespeichert ist, die wie vorstehend beschrieben abgerufen wird, um dadurch die Steuerungsdaten von Handhabung 1, die in den Vorgängen [10] und [11] aus dem gemeinsam genutzten Speicher abgerufen wurden (das heißt, die von der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 als Rückgabewert zurückgegebenen Steuerungsdaten, in diesem Fall 2-Byte-SPD-Daten), dem LSB-Umwandlungsvorgang zu unterziehen.

Wie es als Beispiel im Rahmen der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 in 3 gezeigt ist, werden die der Handhabung 1 entsprechenden SPD-Daten dadurch der LSB-Umwandlung unterzogen, und die LSB-umgewandelten Daten (SPD'-Daten) werden im vorbestimmten Bereich des RAM, der als Arbeitsbereich der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 zugewiesen ist, zusammen mit der entsprechenden Handhabungsnummer (Handhabung 1) gespeichert.

Wie es in [14] in 8 gezeigt ist, nimmt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 dann auf die physikalische Wertumwandlungstabelle (6) in der Tabellenspeichereinheit 500 Bezug und ruft die gemeinsame Paketdatengröße, die der Handhabungsnummer (Handhabung 1) entspricht, die die gemeinsame Paketdateneinheit 230 zu der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 im Vorgang [9] gesendet hat, und die gemeinsame Paketdatenposition als die gemeinsamen Paketdateninformationen ab.

Die gemeinsame Paketdateneinheit 230 führt einen gemeinsamen Paketdatenerzeugungsvorgang zur Erzeugung der gemeinsamen Paketdaten der Paketnummer (in diesem Fall PN1) durch, die von der Kommunikationssteuereinheit 400 gesendet wird, wie es in [15] in 8 gezeigt ist.

Zu diesem Zeitpunkt beinhaltet der gemeinsame Paketdatenerzeugungsvorgang einen Vorgang, bei dem die Steuerungsdaten, die die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 der LSB-Umwandlung dieses Mal unterzogen hat, im mittels der gemeinsamen Paketdatenposition und der gemeinsamen Paketdatengröße bestimmten Bereich, die dieses Mal aus der physikalischen Wertumwandlungstabelle in der in [14] beschriebenen Operation abgerufen wurden, aus dem Datenbereich in den gemeinsamen Zielpaketdaten gespeichert werden. Da die gemeinsame Paketdatenposition und die gemeinsame Paketdatengröße, die der Handhabung 1 entsprechen, jeweils 0 und 2 Byte sind, wie es in der obersten Reihe in 6 gezeigt ist, werden die LSB-umgewandelten Daten der Handhabung 1 (SPD'-Daten) H1 in einem 2-Byte-Bereich von der 0-ten Byteposition in den gemeinsamen Paketdaten von PN1 wie in 10A gezeigt gespeichert.

Nach Beenden des LSB-Umwandlungsvorgangs bei den Steuerungsdaten der Handhabung 1 und dem gemeinsamen Paketdatenerzeugungsvorgang wird wie in [16] in 8 gezeigt die nächste Handhabungsnummer (Handhabung 10) aus den Handhabungsnummern, die die gemeinsame Paketdateneinheit 230 im Vorgang [8] abgerufen hat, einer LSB-Umwandlung auf die gleiche Weise wie in den Vorgängen [9] bis [14] beschrieben unterzogen. Dann wird der gemeinsame Paketdatenerzeugungsvorgang wie in [17] in 8 gezeigt auf die gleiche Weise wie im Vorgang [15] beschrieben durchgeführt. Des Weiteren werden wie in den Vorgängen [18] bis [21] in 8 gezeigt weitere Handhabungsnummern (Handhabung 5, Handhabung 2) aus den Handhabungsnummern, die die gemeinsame Paketdateneinheit 230 im Vorgang [8] abgerufen hat, dem LSB-Umwandlungsvorgang und danach dem gemeinsamen Paketdatenerzeugungsvorgang auf die gleiche Weise wie in den Vorgängen [9] bis [14] und [15] beschrieben unterzogen.

Sind die Steuerungsdaten aller der Paketnummer PN entsprechenden Handhabungsnummern, die von der Kommunikationssteuereinheit 400 zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 gesendet wird, der LSB-Umwandlung und der gemeinsamen Paketdatenerzeugungsverarbeitung gründlich unterzogen worden, ist die Erzeugung des zu sendenden gemeinsamen Pakets abgeschlossen.

Wird beispielsweise PN1 von der Kommunikationssteuereinheit 400 zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 gesendet, sind die gemeinsamen Paketdaten von PN1, die entsprechend den Tabellen in 5 und 6 erzeugt sind, eine Datenkette, in der die LSB-umgewandelten Daten H1 der Handhabung 1 in einem 2-Byte-Bereich von der 0-ten Byteposition an gespeichert sind, die LSB-Daten H10 der Handhabung 10 in einem 1-Byte-Bereich von der zweiten Byte-Position an gespeichert sind, die LSB-umgewandelten Daten H5 der Handhabung 5 in einem 3-Byte-Bereich von der dritten Byteposition an gespeichert sind, und die LSB-umgewandelten Daten H2 der Handhabung 2 in einem 2-Byte-Bereich von der sechsten Byteposition an gespeichert sind, wie es in 10A gezeigt ist.

Wird beispielsweise ferner PN2 von der Kommunikationssteuereinheit 400 zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 gesendet, sind die gemeinsamen Paketdaten von PN2, die entsprechend den in 5 und 6 gezeigten Tabellen erzeugt werden, eine Datenkette, in der die LSB-umgewandelten Daten H2 der Handhabung 2 in einem 2-Byte-Bereich von der 0-ten Byteposition an gespeichert sind, die LSB-umgewandelten Daten H3 der Handhabung 3 in einem 2-Byte-Bereich von der zweiten Byteposition an gespeichert sind, und die LSB-umgewandelten Daten H6 der Handhabung 6 in einem 4-Byte-Bereich von der vierten Byteposition an gespeichert sind, wie es in 10B gezeigt ist.

Ist die Erzeugung der zu diesem Zeitpunkt zu sendenden gemeinsamen Paketdaten wie vorstehend beschrieben abgeschlossen, gibt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 wie in [22] in 8 und in [22] in 9 gezeigt eine Sendeanforderungsnachricht zu der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 aus, sodass die dieses Mal erzeugten gemeinsamen Paketdaten in die Kommunikationsdatenkette entsprechend dem Kommunikationsprotokoll umgewandelt werden, die das Kommunikationsgegenüber annehmen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Paketnummer (bei diesem Beispiel PN1) der dieses Mal erzeugten gemeinsamen Paketdaten zu der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 gesendet.

Im Vorgang [23] in 9 wandelt die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 die dieses Mal durch die gemeinsame Paketdateneinheit 230 erzeugten gemeinsamen Paketdaten in eine Kommunikationsdatenkette entsprechend dem Mehrfachkommunikationsprotokoll um, das die anderen ECUs 4 und 6 annehmen können, die Kommunikationsgegenüber darstellen. Das heißt, bei diesem Ausführungsbeispiel werden Arbitrierung ("Arbitration") und ML als Headerinformationen entsprechend dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers an den Anfang der durch die gemeinsame Paketdateneinheit 230 erzeugten gemeinsamen Paketdaten hinzugefügt, wie es beispielsweise im Rahmen der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 in 3 gezeigt ist. Die Arbitrierung gibt die Prioritätsstufe der Daten an, und stellt die bei einem Datenkonflikt zu verwendenden Arbitrierungsdaten dar. ML sind die Daten zum Anzeigen der Datenlänge des Datenrahmenabschnitts der Kommunikationsdatenkette.

Beim Beenden der Erzeugung der Kommunikationsdatenkette gibt die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 eine Sendeanforderungsnachricht zu der Kommunikationsansteuereinheit 300 wie durch [24] in 9 gezeigt aus.

Dann führt die Mehrfachkommunikationseinheit 310 in der Kommunikationsansteuereinheit 300 die durch die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 erzeugte Kommunikationsdatenkette zu und steuert den Kommunikations-IC derart, dass er die wie vorstehend beschrieben erzeugte Kommunikationsdatenkette zu der Mehrfachkommunikationsleitung 10 mit der Baudrate und dem Übertragungszeitpunkt entsprechend dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers im Sendevorgang [25] in 9 sendet.

Mittels der vorstehend beschriebenen Verarbeitungsfolge werden die durch die Anwendungseinheit 100 im Mikrocomputer 60 berechneten Steuerungsdaten in die Datenkette entsprechend dem Kommunikationsprotokoll gemäß der Mehrfachkommunikationsleitung 10 umgewandelt und zu der Klimaanlagen-ECU 4 und der Instrumenten-ECU 6 gesendet.

Hier ist hauptsächlich der Fall beschrieben, dass die gemeinsamen Paketdaten von PN1 erzeugt und gesendet werden (das heißt, der Fall, dass die Kommunikationssteuereinheit 400 die Sendeanforderungsnachricht zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 im Vorgang [7] in 8 ausgibt, die PN1 enthält). Gleichermaßen werden auch andere von PN1 verschiedene gemeinsame Paketdaten auf die gleiche Weise wie für den Fall der gemeinsamen Paketdaten von PN1 erzeugt und gesendet. Allerdings wird im Fall der gemeinsamen Paketdaten von PN2 der in 8 und 9 gezeigte Verarbeitungsvorgang alle 3 Sekunden zur Erzeugung und zum Senden ausgeführt, und beispielsweise im Fall der gemeinsamen Paketdaten von PN3 wird der in 8 und 9 gezeigte Verarbeitungsvorgang alle 5 Sekunden zur Erzeugung und zum Senden ausgeführt. Die Periode des Erzeugens und Sendens der jeweiligen gemeinsamen Paketdaten ist durch die Paketnummer und die Kommunikationsperiode bestimmt, die in der in 5 gezeigten Datenbestimmungstabelle aufgelistet sind.

Bei diesem Ausführungsbeispiel arbeitet der im RAM 60C des Mikrocomputers 60 eingestellte gemeinsam genutzte Speicher als Speichereinheit, und der vorbestimmte Bereich, wo die Vielzahl der LSB-Umwandlungsprogrammtypen, die durch die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 aus dem Speicherbereich im ROM 60B des Mikrocomputers 60 zu aktivieren sind, arbeitet als Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung.

Die in 5 gezeigte Datenbestimmungstabelle und die in 6 gezeigte physikalische Wertumwandlungstabelle entsprechen der als Umwandlungsinformation arbeitenden Datentabelle, und der Bereich, in dem beide Tabellen in der Tabellenspeichereinheit 500 im ROM 60B gespeichert sind, arbeitet als Umwandlungsinformationsspeichereinrichtung.

Die Kommunikationssteuereinheit 400 arbeitet als Sendevorgangsaktivierungseinrichtung, die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 und die gemeinsame Paketdateneinheit 230 arbeiten als Datenumwandlungseinrichtung, und die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 und die Kommunikationsansteuereinheit 300 arbeiten als Sendeeinrichtung.

Aus der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 arbeitet das Programm, das den in [8] in 8 gezeigten Vorgag enthält (den Vorgang zum Abrufen einer jeweiligen Handhabungsnummer entsprechend der von der Kommunikationssteuereinheit 400 zugeführten Paketnummer unter Bezugnahme auf die Datenbestimmungstabelle und die physikalische Wertumwandlungstabelle), als Sendedatenbestimmungseinheit, die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 arbeitet als Genauigkeitsumwandlungseinrichtung, und aus der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 arbeitet das Programm, das den durch [15], [17], [19] und [21] in 8 gezeigten gemeinsamen Paketdatenerzeugungsvorgang beinhaltet, als Paketdatenerzeugungseinrichtung.

11 zeigt eine schematische Darstellung des LSB-Umwandlungsvorgangs, der in dem Hexagonalrahmen mit der Strichpunktlinie in 8 enthalten ist. Im in der Motor-ECU 2 dieses Ausführungsbeispiels vorgesehenen Mikrocomputer 60 ist die Kopfadresse (LSB-Umwandlungsaufrufadresse) des LSB-Umwandlungsprogramms wie in 11 gezeigt entsprechend jedem zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendenden Steuerungsdatum vorab in der physikalischen Wertumwandlungstabelle definiert, und die physikalische Wertumwandlungseinheit 220, die zu jedem Sendezeitpunkt aktiviert wird, aktiviert das dem tatsächlich zu sendenden Steuerungsdatum entsprechende LSB-Umwandlungsprogramm beruhend auf den Informationen in der physikalischen Wertumwandlungstabelle, um so das Steuerungsdatum dem LSB-Umwandlungsvorgang zu unterziehen.

Soll der Inhalt der einem beliebigen Steuerungsdatum entsprechenden LSB-Umwandlung verändert werden, ist es nicht erforderlich, die gesamte Programmsteuerungsaussage zu korrigieren, und lediglich die dem Steuerungsdatum entsprechende LSB-Umwandlungsaufrufadresse in der physikalischen Wertumwandlungstabelle kann neue geschrieben werden. Ist die LSB-Umwandlung mit neuem Inhalt erforderlich, wird ein LSB-Umwandlungsprogramm zur Umwandlung zum ROM hinzugefügt, und dann kann die LSB-Umwandlungsaufrufadresse in der physikalischen Wertumwandlungstabelle geändert werden.

Da das Steuerungsdatum, das das LSB-umzuwandelnde Verarbeitungsziel darstellt, in dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels dem LSB-Umwandlungsvorgang durch Aktivieren des beruhend auf der physikalischen Wertumwandlungstabelle bestimmten LSB-Umwandlungsprogramms unterzogen wird, wird in dem Fall, dass eine Vielzahl von Steuerungsdaten der LSB-Umwandlung mit dem gleichen Inhalt unterzogen werden, die LSB-Umwandlungsaufrufadressen in der physikalischen Wertumwandlungstabelle auf denselben Wert ($00001000) wie beispielsweise im Fall der Handhabung 1 in der obersten Reihe und der Handhabung 2 in der vierten Reihe in 6 abgeglichen. Infolge dessen kann dasselbe LSB-Umwandlungsprogramm für eine Vielzahl von Steuerungsdaten angewendet werden. Dadurch wird nicht nur die Gesamtkapazität verringert, sondern es kann auch die erforderliche Kapazität des ROM verringert werden.

Wird bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels beispielsweise die Sendeperiode der Paketdaten von PN1 von einer Sekunde auf 3 Sekunden geändert, reicht es aus, lediglich die Periode zu ändern, mit der die Kommunikationssteuereinheit 400 die Sendeanforderungsnachricht mit PN1 ausgibt, und es ist nicht erforderlich, das LSB-Umwandlungsprogramm oder ein anderes Programm zu ändern. Da die Paketnummer und die Kommunikationsperiode bei diesem Ausführungsbeispiel beruhend auf der in 5 gezeigten Datenbestimmungstabelle definiert sind, und die Kommunikationssteuereinheit 400 die die jeweilige Paketnummer enthaltende Sendeanforderungsnachricht in jeder Periode beruhend auf dem Definitionsinhalt ausgibt, reicht es aus, den Beschreibungsinhalt der Datenbestimmungstabelle zum Ändern der Sendeperiode umzuschreiben, und die Sendeperiode kann sehr leicht geändert werden.

Da die zu sendenden Steuerungsdaten bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels sofort vor dem Senden der Steuerungsdaten LSB-umgewandelt werden, werden immer die Steuerungsdaten zu einem Kommunikationsgegenüber gesendet, die den neuesten physikalischen Wert angeben.

Außerdem werden die LSB-umgewandelten Steuerungsdaten sofort in dem Datenbereich gespeichert, der die zu sendenden Paketdaten bildet, sodass es nicht erforderlich ist, einen Speicherbereich zur Speicherung der LSB-umgewandelten Daten separat vorzusehen, und infolge dessen kann die Speicherkapazität verringert werden.

Des Weiteren bestimmen in dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels die gemeinsame Paketdateneinheit 230 und die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 eine Vielzahl von zu diesem Zeitpunkt anhand der Paketnummer zu sendenden Steuerungsdaten, die durch die Kommunikationssteuereinheit 400 ausgegeben wird, beruhend auf der Datenbestimmungstabelle und der physikalischen Wertumwandlungstabelle, aktivieren das jedem bestimmten Steuerungsdatum entsprechende LSB-Umwandlungsprogramm und unterziehen die Steuerungsdaten dem LSB-Umwandlungsvorgang und erzeugen die tatsächlich zu sendenden Paketdaten aus jedem LSB-umgewandelten Steuerungsdatum. Infolge dessen kann lediglich durch Änderen der korrelativen Beziehung zwischen der Paketnummer und der Handhabungsnummer in der Datenbestimmungstabelle und der physikalischen Wertumwandlungstabelle der Typ des Steuerungsdatums, das das tatsächlich zu sendende Paketdatum bildet, geändert werden, wobei es sich um einen weiteren Effekt der Erfindung handelt.

Die Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, und es können verschiedene Abwandlungen durchgeführt werden. Beispielsweise ist die Anzahl der ECUS in dem Kraftfahrzeugsteuerungssystem 1 des Ausführungsbeispiels nicht auf drei beschränkt, und die Anzahl der ECUs kann zwei oder vier oder mehr sein. Des Weiteren kann der vorstehende Kommunikationsvorgang unter den ECUS bei einer Vielzahl von in derselben ECU vorgesehenen Mikrocomputern angewendet werden.

(Zweites Ausführungsbeispiel)

In einem in 12 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel ist die Motor-ECU 2 nicht nur mit den ECUs 2, 4 und 6 über die Mehrfachkommunikationsleitung 10 sondern auch mit einer Einstellungssteuer-ECU 8 verbunden, um eine serielle Kommunikation über eine serielle Kommunikationsleitung 11 separat von der Mehrfachkommunikationsleitung 10 auszuführen. Das Kommunikationsprotokoll über die Mehrfachkommunikationsleitung 10 ist vom Kommunikationsprotokoll über die serielle Kommunikationsleitung 11 verschieden. Die Instrumenten-ECU 6 schaltet Alarmlampen 44a und 46a zum Angeben des Inhalts einer Abnormität jedes Datums zum Alarmieren über eine Abnormität (ausfallsichere Daten) ein, die die Motor-ECU 6 beim Erfassen einer Abnormität sendet.

Des Weiteren sendet die Motor-ECU 2 gemäß diesem Ausführungsbeispiel zu der Instrumenten-ECU 6 ein Einspritzmengendatum, das eine akkumulierte Menge von Treibstoff angibt, der n-Mal eingespritzt wurde, jedes Mal dann, wenn die Motor-ECU 2 eine Treibstoffeinspritzung n-Mal bewirkt (beispielsweise 20 Mal). Die Instrumenten-ECU 6 berechnet im Ansprechen darauf einen gesamten Treibstoffverbrauch beruhend auf den Einspritzmengendaten und zeigt ihn auf einer (nicht gezeigten) Anzeige an.

Andererseits erfasst die Einstellungssteuer-ECU 8 die Fahrbedingungen des Kraftfahrzeugs beruhend auf dem Signal von verschiedenen Sensoren, wie einem Gierratensensor 50, und betätigt einen Bremsaktuator 52 zur Steuerung der Bremse und sendet die Steuerungsdaten (beispielsweise Treibstoffabbruchsignal) zum Verringern der Motorausgabe zu der Motor-ECU 8 über die serielle Kommunikationsleitung 11, wenn die Einstellungssteuer-ECU 8 bestimmt, dass das Kraftfahrzeug ins Schleudern kommt. Zu diesem Zeitpunkt betätigt die Motor-ECU 2 den Einspritzer 18 entsprechend den von der Einstellungssteuer-ECU 8 zugeführten Steuerungsdaten zum Verringern der Motorausgabe bzw. Motorleistung.

Die ECUs 2, 4, 6 und 8 sind mit jeweiligen Mikrocomputern versehen, und jeder Mikrocomputer führt ein Programm zum Realisieren der Arbeitsweise der ECUs 2, 4, 6 und 8 aus.

Wie es in 13 gezeigt ist, ist die Motor-ECU 2 mit zwei Mikrocomputern versehen, das heißt, einem ersten Mikrocomputer 60 (Informationsverarbeitungseinheit) und einem zweiten Mikrocomputer 62. Die Mikrocomputer 60 und 62 empfangen das Signal von den verschiedenen Sensoren 12, 14 und 16 mittels einer Eingabeschaltung 64, führen die Arithmetikoperation zur Steuerung von Steuerungszielen beruhend auf dem Eingabesignal aus und senden das Steuerungsgrößensignal zu einer Ausgabeschaltung 66 und betätigen dadurch verschiedene Aktuatoren, wie den Einspritzer 18 und die Zündung 20.

Der erste Mikrocomputer 60 und der zweite Mikrocomputer 62 kommunizieren einander die Steuerungsdaten über eine Kommunikationsleitung 68 zum gemeinsamen Halten der Steuerungsdaten zur Steuerung von Steuerungszielen. Das heißt, der erste Mikrocomputer 60 und der zweite Mikrocomputer 62 teilen sich die Arithmetikoperation zur Steuerung von Motor und Getriebe und führen diese aus und halten die individuell für die Arithmetikoperation verwendeten Steuerungsdaten gemeinsam mittels einer Kommunikation über die Kommunikationsleitung 68. Das über diese Kommunikationsleitung 68 kommunizierte Kommunikationsprotokoll ist eine DMA-Kommunikation und ist vom Kommunikationsprotokoll über die Mehrfachkommunikationsleitung 10 und die serielle Kommunikationsleitung 11 verschieden.

Wie es in 14 gezeigt ist, ist das im ersten Mikrocomputer 60 verwendete Kommunikationsprotokoll dem in 3 gezeigten ähnlich. Werden bei diesem Ausführungsbeispiel die Daten vom ersten Mikrocomputer 60 zum Kommunikationsgegenüber gesendet, sammelt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 die zu sendenden Steuerungsdaten und ordnet sie an (Sendedaten nach der LSB-Umwandlung), die der LSB-Umwandlung durch die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 unterzogen wurden, um dadurch die für die Kommunikationsprotokolle gemeinsamen Paketdaten zu erzeugen, die von den Kommunikationsprotokollen unabhängig sind, wie einer Mehrfachkommunikation, seriellen Kommunikation oder DMR-Kommunikation. Diese Paketdaten werden im Folgenden gemeinsame Paketdaten genannt, wenn sie von den Paketdaten unterschieden werden, die tatsächlich auf der Übertragungsleitung gesendet und empfangen werden. Jedem gemeinsamen Paket wird eine Paketnummer PN als Identifizierungsnummer gegeben.

Werden die Daten vom Mikrocomputer 60 zum Kommunikationsgegenüber gesendet, wandelt die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 die durch die gemeinsame Paketdateneinheit 230 erzeugten gemeinsamen Paketdaten in eine Kommunikationsdatenkette (das heißt, in tatsächlich gesendete Paketdaten) entsprechend dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers um. Das heißt, sie fügt Headerinformationen oder dergleichen gemäß dem Kommunikationsprotokoll zu der Datenkette der gemeinsamen Paketdaten hinzu. Ist die Datenlänge der gemeinsamen Paketdaten länger als die maximale Übertragungseinheit (Einheit der Übertragung, die zu einem Zeitpunkt gesendet werden kann), die bezüglich des Kommunikationsprotokolls des Kommunikationsgegenübers bestimmt ist, teilt die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 diese in die Datenlänge mit der maximalen Übertragungseinheit.

Die Kommunikationsansteuereinheit 300 sendet beim Übertragen der Daten vom Mikrocomputer 60 zum Kommunikationsgegenüber die durch die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 erzeugte Kommunikationsdatenkette als die Kommunikationsdaten tatsächlich mit der Übertragungsdatenmenge, Baudrate und zum Übertragungszeitpunkt entsprechend dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers. Die Kommunikationsansteuereinheit 300 ist mit einer DMA-Kommunikationseinheit 310 zur Steuerung einer DMA-Kommunikation mit dem zweiten Mikrocomputer 62, einer seriellen Kommunikationseinheit 320 zur Steuerung einer seriellen Kommunikation mit der Einstellungssteuer-ECU 8 und einer Mehrfachkommunikationseinheit 330 zur Steuerung einer Mehrfachkommunikation mit der Klimaanlagen-ECU 4 und der Instrumenten-ECU 6 entsprechend dem jeweiligen Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers versehen.

Die Kommunikationssteuereinheit 400 ist mit einem internen Zeitgeber 410 zum Zählen der Zeit versehen. Sie bestimmt beruhend auf dem Zählwert des Zeitgebers 410 den Zeitpunkt zur Durchführung der Kommunikationsdatenketteerzeugung, sodass die Kommunikation mit dem zweiten Mikrocomputer 62 und den anderen ECUs 4, 6 und 8 zu einem geeigneten Zeitpunkt durchgeführt wird. Die Kommunikationssteuereinheit 400 hat die Funktion der Aktivierung der Erzeugung der Kommunikationsdatenkette im Ansprechen auf eine Sendeanforderung einer Ereignisübertragung aus der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210.

Die Kommunikationsansteuereinheit 300 (DMA-Kommunikationseinheit 310, serielle Kommunikationseinheit 320 und Mehrfachkommunikationseinheit 330) empfängt und ruft die vom Kommunikationsgegenüber (dem zweiten Mikrocomputer 62 und den anderen ECUs 4, 6 und 8) gesendeten Daten ab und führt die Daten der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 zu.

Die Tabellenspeichereinheit 500 speichert eine in 4 gezeigte gemeinsam genutzte Speichertabelle und weist in den 15A und 15B gezeigte erste und zweite Datentabellen (Handhabungsnummerbestimmungstabelle und Paketnummerbestimmungstabelle) auf.

Wie es in 15A gezeigt ist, ist die Handhabungsnummerbestimmungstabelle eine Datentabelle, die die Sendeperiode, mit der gemeinsamen Paketdaten der Paketnummer zu senden sind, die Handhabungsnummer jedes Steuerungsdatums, das das gemeinsame Paketdatum des Paketsignals bildet, das Kommunikationssystem, mittels dem die gemeinsamen Paketdaten der Paketnummer kommuniziert werden, und die Headerinformationen auflistet, die beim Kommunizieren der gemeinsamen Paketdaten mittels des Kommunikationsprotokolls des Kommunikationssystems hinzuzufügen sind.

In 15A bezeichnet „E" in der Spalte der Handhabungsnummer die Daten zum Angeben, dass es im Folgenden keine Daten zum Angeben der Handhabungsnummer gibt. „CAN" in der Spalte des Kommunikationssystems bezeichnet das Kommunikationsprotokoll der Mehrfachkommunikation, und „SCI" gibt das Kommunikationsprotokoll der seriellen Kommunikation an.

Wie es in 15B gezeigt ist, ist die Paketnummerbestimmungstabelle eine Datentabelle, die für jede Handhabungsnummer des Steuerungsdatums die gemeinsame Paketdatenposition zum Angeben der Ortsposition des Steuerungsdatums der Handhabungsnummer in dem gemeinsamen Paketdatum, die gemeinsame Paketdatengröße zum Angeben der Datenlänge des Steuerungsdatums der Handhabungsnummer in dem gemeinsamen Paketdatum, die Ereignissendepaketnummer, die die Paketnummer des bei einem Ereignis zu sendenden gemeinsamen Paketdatums mit den Daten der Handhabungsnummer als Komponente ist, und die LSB-Umwandlungsaufrufadresse auflistet, die die Speicherpositionsinformationen zum Angeben der Kopfadresse im ROM des gespeicherten LSB-Umwandlungsprogramms ist, das verwendet wird, um die Daten der Handhabungsnummer dem LSB-Umwandlungsvorgang zu unterziehen.

Die gemeinsame Paketdatenposition gibt die Kopf-Byte-Position der Steuerungsdaten der entsprechenden Handhabungsnummer in dem gemeinsamen Paketdatum an, wobei das erste Byte 1 durch das Byte 0 in dem gemeinsamen Paketdatum bezeichnet wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die gemeinsame Paketdatenposition und die gemeinsame Paketdatengröße Ortspositionsinformationen.

Jedes Objekt kann die Informationen, beispielsweise die Informationen, dass die Steuerungsdaten welcher Handhabungsnummer in dem gemeinsamen Paketdatum PN1 zusammengefasst sind, die zur Erzeugung der Kommunikationsdatenkette erforderlich sind, durch Bezugnahme auf die in den 15A und 15b gezeigten Datentabellen abrufen.

Als nächstes wird der Umwandlungsvorgang zum Umwandeln der Kommunikationsdatenkette unter Bezugnahme auf die 16 bis 20 beschrieben, der beim Senden der Steuerungsdaten vom ersten Mikrocomputer 60 nach außen durchgeführt wird. Der Verarbeitungsvorgang in den 16 bis 18 gleicht dem Verarbeitungsvorgang in den 7 bis 9. Es wird angemerkt, dass 17 und 19 einander ähnlich sind, wobei 17 einen Vorgang zeigt, der jedes vorbestimmte Mal für eine reguläre Übertragung ausgeführt wird, und 19 einen Vorgang zeigt, der beim Aktualisieren der zu sendenden Steuerungsdaten bei einer Ereignisübertragung ausgeführt wird. Der in den 16 bis 18 gezeigte Vorgang wird auf die gleiche Weise wie im ersten Ausführungsbeispiel (7 bis 9) durchgeführt.

Allerdings ruft die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 im Fall, dass die von der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 zu der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 gesendete Paketnummer PN1 ist, zuerst das Kommunikationssystem und Headerinformationen, die entsprechend PN1 aufgelistet sind, aus der in 15A gezeigten Handhabungsnummerbestimmungstabelle ab. Da in diesem Fall das Kommunikationssystem „CAN" ist, das eine Mehrfachkommunikation angibt, und die Headerinformationen „Arbitrierung = 0x123" und „ML = 08" ist, fügt die Kommunikationsdatenumwandlungstabelle 240 den Inhalt von Arbitrierung und ML, die aus der Handhabungsnummerbestimmungstabelle abgerufen werden, zu dem Anfang der durch die gemeinsame Paketdateneinheit 230 erzeugten gemeinsamen Paketdaten hinzu, wie es beispielsweise im Rahmen der Datenumwandlungseinheit 240 in

14 gezeigt ist, um so die CAN entsprechende Kommunikationsdatenkette zu erzeugen. Die Arbitrierung gibt die Prioritätsreihenfolge der Daten und Arbitrierungsdaten an, die bei Datenkonflikten zu verwenden sind. Arbitrierung = 0x123 heißt, dass die Arbitrierung 123 als Hexadezimalausdruck ist. ML sind die Daten, die die Datenlänge des Datenrahmenabschnitts in einer Kommunikationsdatenkette angeben, und „ML = 08" heißt, dass die Datenlänge 8 Byte beträgt.

Ist die Erzeugung der Kommunikationsdatenkette abgeschlossen, gibt die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 wie durch [24] in 18 gezeigt eine Sendeanforderungsnachricht zu dem dem Kommunikationssystem entsprechenden Objekt aus (das heißt, dem Kommunikationsprotokoll der erzeugten Kommunikationsdatenkette), das aus der Handhabungsnummerbestimmungstabelle im Vorgang [23] wahlweise aus der DMA-Kommunikationseinheit 310, der seriellen Kommunikationseinheit 320 und der Mehrfachkommunikationseinheit 330 in der Kommunikationsansteuereinheit 300 abgerufen wird.

Dann sendet das Objekt in der Kommunikationansteuereinheit 300 (die DMA-Kommunikationseinheit 310 oder die serielle Kommunikationseinheit 320 oder die Mehrfachkommunikationseinheit 330), das heißt, der Adressat der von der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 gesendeten Nachricht, die durch die Kommunikationsumwandlungseinheit 240 erzeugte Kommunikationsdatenkette zum Kommunikationsgegenüber als tatsächliche Kommunikationsdaten mit der Baudrate und dem Übertragungszeitpunkt entsprechend dem eigenen Kommunikationsprotokoll aus.

Ist beispielsweise das aus der Handhabungsnummerbestimmungstabelle abgerufene Kommunikationssystem im Vorgang [23] CAN, wird die Sendeanforderungsnachricht zu der Mehrfachkommunikationseinheit 330 der Kommunikationsansteuereinheit 300 ausgegeben.

Dann sendet die Mehrfachkommunikationseinheit 330 die durch die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 erzeugte Kommunikationsdatenkette zum Kommunikations-IC 70 im Sendevorgang [25] in 18 und steuert den Kommunikations-IC 70 zum Senden der wie vorstehend beschrieben erzeugten Kommunikationsdatenkette zu der Mehrfachkommunikationsleitung 10 mit der Baudrate und dem Übertragungszeitpunkt entsprechend dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers. Durch eine Folge von Verarbeitungen werden die durch die Anwendungseinheit 100 im Mikrocomputer 60 berechneten Steuerungsdaten in die Paketdaten des der Mehrfachkommunikationsleitung 10 entsprechenden Kommunikationsprotokolls umgewandelt, und die umgewandelten Steuerungsdaten werden zu der Klimaanlagen-ECU 4 und der Instrumenten-ECU 6 gesendet. Vorstehend ist hauptsächlich ein Fall beschrieben, in dem ein Paketdatum PN1 erzeugt und gesendet wird, wobei von PN1 verschiedene Paketdaten auch auf die gleiche Weise wie für die Paketdaten PN1 beschrieben erzeugt und gesendet werden.

Allerdings wird beispielsweise im Fall der Paketdaten PN2 der in 17 und 18 gezeigte Verarbeitungsvorgang alle 3 Sekunden für die Erzeugung und das Senden ausgeführt, und im Fall der Paketdaten PN3 wird der in 7 und 8 gezeigte Verarbeitungsvorgang alle 5 Sekunden zum Erzeugen und Senden ausgeführt. Die Periode zum Erzeugen und Senden jeweiliger Paketdaten wird durch die in der Handhabungsnummerbestimmungstabelle in 15A aufgelistete Paketnummer und Sendeperiode bestimmt.

Da wie in 15A gezeigt im Fall des gemeinsamen Paketdatums von PN2 das Kommunikationssystem „SCI" ist, das die serielle Kommunikation angibt, und die Headerinformationen „ID = 1" und „ML = 16" sind, werden ID und ML an den Anfang der Headerinformationen hinzugefügt und in die tatsächlich zu sendenden Paketdaten umgewandelt. Da im Fall des Erzeugens und Sendens der Paketdaten von PN2 die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 die Sendeanforderungsnachricht zu der seriellen Kommunikationseinheit 320 der Kommunikationsansteuereinheit 300 in [24] ausgibt, werden die erzeugten Paketdaten von PN2 zu der seriellen Kommunikationsleitung 11 durch die serielle Kommunikationsleitung 230 in der Kommunikationsansteuereinheit 300 ausgegeben.

Als nächstes wird der Vorgang zur Erzeugung eines gemeinsamen Paketdatums bei einer Ereignisübertragung anhand 19 beschrieben.

Zuerst erfasst die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210, dass ein bei einem Ereignis zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendendes Ereignissendezieldatum (beispielsweise die ausfallsicheren Daten oder die Einspritzmengendaten jeder n-maligen Einspritzung), das aus den Daten im gemeinsam genutzten Speicher ausgewählt ist, aktualisiert ist, und sendet dann eine Sendeanforderungsnachricht mit der Handhabungsnummer des aktualisierten Datums zu der Kommunikationssteuereinheit 400, wie durch [26] in 9 gezeigt ist.

Die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 bestimmt, dass die Daten aktualisiert sind, entsprechend der in 6 gezeigten Folge im Ansprechen auf die Datenschreibanforderung von der Anwendungseinheit 100, wenn die Ereignissendezieldaten in den gemeinsam genutzten Speicher geschrieben werden, oder wenn der Datenwert vom ursprünglichen Wert gleichzeitig mit dem Schreiben der Ereignissendezieldaten in den gemeinsam genutzten Speicher verändert wird. Die Beschreibung in Klammern in 9 zeigt als Beispiel einen Fall, dass die aus der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 zu der Kommunikationssteuereinheit 400 gesendete Handhabungsnummer die Handhabung 5 ist.

Dann sendet die Kommunikationssteuereinheit 400 eine Sendeanforderungsnachricht mit der von der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 gesendeten Handhabungsnummer als Sendebefehl zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230, wie es durch [27] in 9 gezeigt ist, um das gemeinsame Paketdatum mit den Daten der von der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 gesendeten Handhabungsnummer zu erzeugen (das heißt, den aktualisierten Ereignissendezieldaten). Das heißt, bei der Ereignisübertragung sendet die Kommunikationssteuereinheit 400 die Handhabungsnummer, die die aktualisierten Ereignissendezieldaten angibt, anstelle der Paketnummer als Sendebefehl.

Sendet die Kommunikationssteuereinheit 400 die Sendeanforderungsnachricht mit der Handhabungsnummer wie vorstehend beschrieben, ruft die gemeinsame Paketdateneinheit 230 wie durch [28] in 19 gezeigt die Ereignissendepaketnummer (das heißt, die Paketnummer der als Ereignis zu sendenden gemeinsamen Paketnummer mit den Daten der von der Kommunikationssteuereinheit 400 als Komponente gesendeten Handhabungsnummer), die entsprechend der durch die Kommunikationssteuereinheit 400 gesendeten Handhabungsnummer aufgelistet sind, aus der Paketnummerbestimmungstabelle (15B) in der Tabellenspeichereinheit 500 wie durch [28] in 19 gezeigt als Paketnummer der zu diesem Zeitpunkt als Ereignis zu sendenden gemeinsamen Paketdaten ab.

Beispielsweise im Fall, dass die von der Kommunikationssteuereinheit 400 zu der gemeinsamen Paketdateneinheit 230 gesendete Handhabungsnummer die Handhabung 5 ist, wird PN1 als Paketnummer der als Ereignis zu sendenden Paketdaten dieses Mal abgerufen, da die entsprechend der Handhabung 5 in der in 15B gezeigten Paketnummerbestimmungstabelle aufgelistete Paketnummer PN1 ist.

Die gemeinsame Paketdateneinheit 230 ruft in [29] in 19 die jeweilige Handhabungsnummer (die jeweilige Handhabungsnummer der Daten, die die dieses Mal als Ereignis zu sendenden gemeinsamen Paketdaten bilden), die entsprechend der im Vorgang in [28] abgerufener, Paketnummer aufgelistet ist, aus der Handhabungsnummerbestimmungstabelle (15A) in der Tabellenspeichereinheit 500 auf die gleiche Weise wie durch [8] in 17 gezeigt ab. Beispielsweise im Fall, dass die im Vorgang [28] abgerufene Paketnummer PN1 ist, werden die Handhabung 1, Handhabung 10, Handhabung 5 und Handhabung 2, die entsprechend PN1 in der in 15A gezeigten Handhabungsnummerbestimmungstabelle aufgelistet sind, jeweils als Handhabungsnummer der Daten abgerufen, die die gemeinsamen Paketdaten von PN1 bilden, die zu diesem Zeitpunkt als Ereignis zu senden sind.

Danach erzeugt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 die gemeinsamen Paketdaten auf die gleiche Weise wie in [9] bis [21] in 17 für die reguläre Übertragung beschrieben, wie es durch [9] bis [21] in 19 gezeigt ist, zusammen mit der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 und der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210. Das heißt, die Daten jeder im Vorgang [29] abgerufenen Handhabungsnummer werden aus dem gemeinsam genutzten Speicher abgerufen, die jedem abgerufenen Datum entsprechenden LSB-Umwandlungsprogramme werden beruhend auf der in 15B gezeigten Paketnummerbestimmungsdatentabelle aktiviert, und der LSB-Umwandlungsvorgang wird durchgeführt. Die LSB-umgewandelten Daten werden beruhend auf der gemeinsamen Paketdatenposition und der gemeinsamen Paketdatengröße angeordnet, die in der in 15B gezeigten Paketnummerbestimmungsdatentabelle aufgelistet sind, um so die gemeinsamen Paketdaten der im Vorgang [28] abgerufenen Paketnummer zu erzeugen, die die aktualisierten Ereignissendezieldaten enthalten.

Ist die Erzeugung der gemeinsamen Paketdaten abgeschlossen, gibt die gemeinsame Paketdateneinheit 230 in [22] in 19 eine Sendeanforderungsnachricht, die die Paketnummer der dieses Mal zu erzeugenden gemeinsamen Paketdaten enthält, zu der Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 wie in [22] in 17 beschrieben aus.

Dann werden die durch die gemeinsame Paketdateneinheit 230 erzeugten gemeinsamen Paketdaten in eine Kommunikationsdatenkette (tatsächlich zu sendende Paketdaten) entsprechend dem Kommunikationsprotokoll des Kommunikationsgegenübers wie in der vorstehend beschriebenen 18 durch die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 und die Kommunikationsansteuereinheit 300 umgewandelt und dann zu dem Kommunikationsgegenüber gesendet.

Da zwei Paketnummern PN1 und PN4 als Ereignissendepaketnummer beispielsweise für die Handhabung 1 in der in 15B gezeigten Paketnummerbestimmungstabelle aufgelistet sind, werden im Fall, dass die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 eine Sendeanforderungsnachricht, die die Handhabung 1 enthält, in [26] in 19 ausgibt (das heißt, im Fall, dass die Daten der Handhabung 1 als Ereignis zu senden sind), werden sowohl PN1 als auch PN4 dem in [29] und [9] bis [22] in den 19 und 18 beschriebenen Verarbeitungsvorgang unterzogen. Zwei Paketdaten PN1 und PN2 werden erzeugt und gesendet.

In der Paketnummerbestimmungstabelle in 15B ist keine Ereignissendepaketnummer für die Daten aufgelistet, die keine Ereignisübertragung benötigen (beispielsweise Daten der Handhabung 3 und Handhabung 6 in 15B). Gibt die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 demnach eine Sendeanforderungsnachricht in [26] in 19 aus, die die Handhabungsnummer enthält, die keine Ereignisübertragung erfordert (Handhabung 3 oder Handhabung 6), werden keine gemeinsamen Paketdaten erzeugt und als Ereignis gesendet.

Andererseits sind die Daten der Handhabung 5 in zwei Paketdaten PN1 und PN2 enthalten, da aber bei diesem Ausführungsbeispiel die Paketdaten PN3 zu der Einstellungssteuer-ECU 8 seriell zu sendende Paketdaten sind und es daher nicht erforderlich ist, die Paketdaten von PN3 zu der Einstellungssteuer-ECU 8 als Ereignis zu senden (die Ereignisübertragung ist in Anbetracht der Bestimmung der Einstellungssteuer-ECU 8 nicht erforderlich), ist in der Paketnummerbestimmungstabelle in 15B lediglich PN1 als der Handhabung 5 entsprechende Ereignissendepaketnummer aufgelistet und PN3 ist nicht aufgelistet.

In dem zweiten Ausführungsbeispiel arbeitet der im RAM des Mikrocomputers 60 vorgesehene gemeinsam genutzte Speicher als Speichereinheit. Ein Abschnitt in der Kommunikationssteuereinheit 400, der den Verarbeitungsvorgang in [7] in 17 enthält (das heißt, der Verarbeitungsvorgang zum Ausgeben jeder in der Handhabungsnummerbestimmungstabelle aufgelisteten Paketnummer in jeder Sendeperiode, die in der der Paketnummer entsprechenden Tabelle aufgelistet ist, als Sendebefehl) arbeitet als reguläre Sendevorgangsaktivierungseinrichtung.

Ein Abschnitt, der den Verarbeitungsvorgang der gemeinsamen Paketdateneinheit 230, der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 und der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 in [8] bis [22] in 17 enthält, arbeitet als reguläre Sendepaketdatenerzeugungseinrichtung. Ein Abschnitt, der den Verarbeitungsvorgang (das heißt, den Verarbeitungsvorgang zum Ausgeben der Handhabungsnummer der Daten als Sendebefehl, wenn eine Aktualisierung der bestimmten Daten im gemeinsam genutzten Speicher erfasst wird) der gemeinsam genutzen Speichereinheit 210 und der Kommunikationssteuereinheit 400 in [26] und [27] in 19 enthält, arbeitet als Ereignissendevorgangsaktivierungseinrichtung. Ein Abschnitt, der den Verarbeitungsvorgang der gemeinsamen Paketdateneinheit 230, der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 und der gemeinsam genutzten Speichereinheit 210 in [28] und [29] und [9] bis [22] in 19 enthält, arbeitet als Ereignissendepaketdatenerzeugungseinrichtung.

Die Kommunikationsdatenumwandlungseinheit 240 und die Kommunikationsansteuereinheit 300 arbeiten als Sendeeinrichtung. Der vorbestimmte Bereich, der eine Vielzahl von LSB-Umwandlungsprogrammtypen speichert, die durch die physikalische Wertumwandlungseinheit 220 zu aktivieren sind, im Speicherbereich des ROM des Mikrocomputers 60 entspricht der Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung.

Wie vorstehend beschrieben bestimmt im in der Motor-ECU 2 vorgesehene Mikrocomputer 60 zuerst die Kommunikationssteuereinheit 400 die Paketnummer der zu diesem Zeitpunkt für die reguläre Übertragung zu sendenden Paketdaten. Dann wird die Handhabungsnummer jedes Datums, das die Paketdaten der Paketnummer bildet, aus der Handhabungsnummerbestimmungstabelle abgerufen, und die Daten jeder Handhabungsnummer zu diesem Zeitpunkt werden aus dem gemeinsam genutzten Speicher abgerufen, und da die Handhabungsnummer jedes Datums, das die Paketdaten der Paketnummer bildet, für jede Paketnummer angegeben ist, kann die Handhabungsnummer jedes Datums, das die zu diesem Zeitpunkt zu sendenden Paketdaten bildet, unmittelbar ohne lange Abrufverarbeitung abgerufen werden.

Des Weiteren werden im Mikrocomputer 60 die Informationen abgerufen, die für jedes Datum spezifisch sind, wie die gemeinsame Paketdatenposition, die gemeinsame Paketdatengröße und die LSB-Umwandlungsaufrufadresse, die jeweils den abgerufenen Handhabungsnummern entsprechen, die aus dem gemeinsam genutzten Speicher abgerufenen Daten werden mittels der LSB-Umwandlung beruhend auf den abgerufenen Informationen angeordnet, um so die dieses Mal zu diesem Zeitpunkt zu sendenden Paketdaten zu erzeugen, und da die für jedes Datum spezifischen Informationen (die gemeinsame Paketdatenposition, die gemeinsame Paketdatengröße und die LSB-Umwandlungsaufrufadresse) für die Handhabungsnummer jedes Datums in der Paketnummerbestimmungsdatentabelle beschrieben sind, können die regulären Sendepaketdaten schnell ohne lange Abrufverarbeitung erzeugt werden.

Andererseits bestimmt bei der Ereignisübertragung im Mikrocomputer 60 die gemeinsam genutzte Speichereinheit 210 zuerst die Handhabungsnummer der zu diesem Zeitpunkt zu sendenden Daten. Dann wird die Paketnummer der Paketdaten, die die Handhabungsnummer enthalten, aus der Paketnummerbestimmungstabelle zu diesem Zeitpunkt abgerufen, und da die Paketnummer der Paketdaten, die die Daten als Komponente enthalten, in der Paketnummerbestimmungstabelle für die Handhabungsnummer jedes Datums aufgelistet ist, kann die Paketnummer der Paketdaten, die die dieses Mal als Ereignis zu sendenden Daten enthalten, unmittelbar ohne lange Abrufverarbeitung abgerufen werden.

Im Mikrocomputer 60 werden die dieses Mal als Ereignis zu sendenden Paketdaten auf die gleiche Weise wie bei der regulären Übertragung beruhend auf der aus der Paketnummerbestimmungstabelle abgerufenen Paketnummer erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt kann nicht nur die Handhabungsnummer jedes Datums, das die dieses Mal als Ereignis zu sendenden Paketnummern bildet, unmittelbar aus der Handhabungsnummerbestimmungstabelle abgerufen werden, sondern es können auch die für jedes Datum spezifischen Informationen unmittelbar aus der Paketnummerbestimmungstabelle abgerufen werden, und die Ereignissendepaketdaten können schnell erzeugt werden.

In dem in der Motor-ECU 2 vorgesehenen Mikrocomputer 60 ist die Datenabbildung zum Definieren der für die Erzeugung der Paketdaten verwendeten Informationen in die Handhabungsnummerbestimmungstabelle und die Paketnummerbestimmungstabelle unterteilt, in der Handhabungsnummerbestimmungstabelle ist die Handhabungsnummer jedes Datums für jede Paketnummer aufgelistet, das die Paketdaten der Paketnummer bildet, und in der Paketnummerbestimmungstabelle sind die gemeinsame Paketdatenposition und die gemeinsame Paketdatengröße, die die Position angeben, an der sich die Daten der Handhabungsnummer befinden, die LSB-Umwandlungsaufrufadresse zur LSB-Umwandlung der Daten der Handhabungsnummer und die Paketnummer des Paketdatums, das die Daten der Handhabungsnummer als Komponente enthält, in der Paketnummerbestimmungstabelle für jede Handhabungsnummer der Daten aufgelistet, und infolge dessen können die Paketdaten, die unmittelbar zu senden sind, schnell für jede Übertragung der regulären Übertragung und der Ereignisübertragung erzeugt werden.

Da gemäß dem Mikrocomputer 60 des Ausführungsbeispiels die tatsächlich zu sendenden Paketdaten jedes Mal schnell erzeugt werden können, ist es anders als beim herkömmlichen System nicht erforderlich, zuvor periodisch die Paketdaten zu erzeugen, die wahrscheinlich zu senden sind, und es gibt keine redundante Verarbeitung oder redundanten Speicherbereich. Das heißt, sowohl im Fall der regulären Übertragung als auch der Ereignisübertragung können die zu sendenden Paketdaten schnell und effektiv erzeugt werden.

Ändert sich der Typ oder die Anordnung der Daten, die die Paketdaten bilden, ist es nicht erforderlich, die Programmsteuerungsaussage selbst zu korrigieren. Das heißt, eine Typänderung wird lediglich durch Umschreiben der für jede Paketnummer in der Handhabungsnummerbestimmungstabelle aufgelisteten Handhabungsnummer vorgenommen, und die Anordnungsänderung wird lediglich durch Umschreiben der gemeinsamen Paketdatenposition und der gemeinsamen Paketdatengröße vorgenommen, die für jede Handhabungsnummer in der Paketnummerbestimmungstabelle aufgelistet sind.

Im Fall der Paketdaten, die keine Ereignisübertragung brauchen, obwohl die Paketdaten dieselbe Handhabungsnummer enthalten, ist die Paketnummer nicht in der Paketnummerbestimmungstabelle aufgelistet. Das heißt, die in zwei Paketdaten PN1 und PN2 enthaltene Handhabung 5 wird wie in 15A gezeigt gesendet, da die entsprechend Handhabung 5 aufgelistete Paketnummer lediglich PN1 in der Paketnummerbestimmungstabelle ist, wenn die Daten der Handhabung 5 aktualisiert und gesendet werden, und die Paketdaten von PN3 werden nicht erzeugt. Das heißt, bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels können lediglich durch Ändern der für jede Handhabungsnummer in der Paketnummerbestimmungstabelle aufgelisteten Paketnummer die als Ereignis zu sendenden Paketdaten verändert werden.

Des Weiteren muss bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels im Fall der Änderung des regulären Sendezeitintervalls (Übertragungsperiode) von Paketdaten lediglich die entsprechend der Paketnummer der Paketdaten in der Handhabungsnummerbestimmungstabelle aufgelistete Sendeperiode verändert werden, was sehr leicht einzurichten ist.

Da bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels jedes zu sendende Datum einem LSB-Umwandlungsvorgang in der physikalischen Wertumwandlungseinheit 220 unterzogen wird, die separat von der Anwendungseinheit 100 vorgesehen ist, ist es für die Anwendungssoftware 110 bis 130 nicht erforderlich, die von der Kommunikationsgegenüberseite angewendete Datengenauigkeit zu kennen, und die Anwendungssoftware 110 bis 130 ist vom Kommunikationsgegenüber unabhängig. Infolge dessen sind das Ersetzten der Anwendungssoftware und ein Übergehen zu einer anderen Systemstruktur einfach.

Im Fall, dass bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels der Inhalt der LSB-Umwandlung für Daten zu ändern ist, ist es nicht erforderlich, die Programmsteuerungsaussage selbst zu überarbeiten oder zu korrigieren, und dies wird lediglich durch Umschreiben der LSB-Umwandlungsaufrufadresse bewirkt, die entsprechend der Handhabungsnummer der Daten in der Paketnummerbestimmungstabelle aufgelistet ist. Ist eine LSB-Umwandlung mit einem neuen Inhalt erforderlich, wird das LSB-Umwandlungsprogramm zur Durchführung der Umwandlung im ROM hinzugefügt, und die LSB-Umwandlungsaufrufadresse in der Paketnummerbestimmungstabelle kann geändert werden.

Da bei dem Mikrocomputer 60 dieses Ausführungsbeispiels die Daten dem LSB-Genauigkeitsumwandlungsvorgang durch Aktivieren des LSB-Umwandlungsprogramms unterzogen werden, das beruhend auf der Paketnummerbestimmungstabelle für die LSB-umzuwandelnden Daten bestimmt ist, kann im Fall, dass eine Vielzahl von der LSB-Umwandlung zu unterziehenden Datentypen, die denselben Inhalt hat, enthalten sind, beispielsweise wie die Handhabung 1 in der ersten Reihe und die Handhabung 2 in der zweiten Reihe in 15B, durch Abgleichen der LSB-Umwandlungsaufrufadresse in der Paketnummerbestimmungstabelle auf denselben Wert ($00001000) dasselbe LSB-Umwandlungsprogramm für eine Vielzahl von Daten angewendet werden. Somit kann die Gesamtkapazität für das Programm (auch die erforderliche Kapazität des ROM) reduziert werden.

Das zweite Ausführungsbeispiel kann auch in vielerlei Hinsicht modifiziert werden. Beispielsweise können das Kommunikationssystem und die Headerinformationen für jede Paketnummer durch eine andere Datenabbildung definiert werden. Allerdings ist das Verfahren effektiver, bei dem sowohl Kommunikationssystem als auch Headerinformationen durch die Handhabungsnummerbestimmungstabelle wie in dem Ausführungsbeispiel gemeinsam definiert sind. Im Fall, dass die Informationen lediglich über die Mehrfachkommunikationsleitung 10 kommuniziert werden, können die DMA-Kommunikationseinheit 310 und die serielle Kommunikationseinheit 320 der Kommunikationsansteuereinheit 300 weggelassen werden.

Ein Kraftfahrzeugsteuerungssystem weist einen Mikrocomputer (60) auf, der jedes zu einem Kommunikationsgegenüber (4, 6, 8, 61) zu sendende Steuerungsdatum einer LSB-Umwandlung (Genauigkeitsumwandlung) zum Umwandeln des Steuerungsdatums in die Daten mit der für das Kommunikationsgegenüber annehmbaren Auflösung unterzieht. Der Mikrocomputer (60) speichert eine Vielzahl von LSB-Umwandlungsprogrammtypen und eine physikalische Wertumwandlungstabelle. Der Mikrocomputer aktiviert das physikalische Wertumwandlungsprogramm entsprechend dem dieses Mal zu sendenden Steuerungsdatum beruhend auf in der Tabelle aufgelisteten Informationen und unterzieht das Steuerungsdatum dem LSB-Umwandlungsvorgang entsprechend dem Programm der physikalischen Wertumwandlung. Der Mikrocomputer weist ferner eine Handhabungsnummerbestimmungstabelle und eine Paketnummerbestimmungstabelle auf. Der Mikrocomputer erzeugt das zu sendende Paketdatum beruhend auf den zwei Tabellen. Eine Sendezielpaketnummer wird für eine reguläre Übertragung verwendet, und die Handhabungsnummer des als Ereignis zu sendenden Datums wird für eine Ereignisübertragung verwendet.


Anspruch[de]
  1. Kraftfahrzeugsteuerungssystem mit

    einem an einem Automobil anbrachten Steuerungsziel (18-22) und

    einer Informationsverarbeitungseinheit (2, 6) mit einer Speichereinheit (60b, 210), wobei die Informationsverarbeitungseinheit zum Durchführen eines Arithmetikprozesses zur Steuerung des Steuerungsziels, zur Speicherung von bei dem Arithmetikprozess berechneten Steuerungsdaten in der Speichereinheit, Unterziehen der gespeicherten Steuerungsdaten einem vorbestimmten Prozess und Senden der verarbeiteten Steuerungsdaten zu einem Kommunikationsgegenüber (4, 6, 8) eingerichtet ist, das eine über eine Kommunikationsleitung (10) verbundene weitere Informationsverarbeitungseinheit darstellt,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Informationsverarbeitungseinheit (2, 6) umfasst:

    eine erste Tabelle (60b; 500), die Informationen über eine Korrelation von Paketdaten und Konfiguration der Paketdaten speichert,

    eine zweite Tabelle (60b; 500), die Umwandlungsinformationen speichert, die eine Korrelationsbeziehung zwischen jedem Steuerungsdatum der Steuerungsdaten und jedem Umwandlungsprogramm einer Vielzahl von Umwandlungsprogrammtypen definieren, und. die eine Korrelation einer Position und Datengröße der Steuerungsdaten in den Paketdaten hinsichtlich jeden Steuerungsdatums speichert,

    eine Genauigkeitsumwandlungseinheit (220), um einen physikalischen Wert der zu sendenden Steuerungsdaten unter den gespeicherten Daten einem Genauigkeitsumwandlungsprozess zum Erzeugen von zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendenden umgewandelten Daten zu unterziehen, wobei die Steuerungsdaten eine erste Auflösung aufweisen und die umgewandelten Daten eine zweite Auflösung aufweisen, und

    eine Paketdatenerzeugungseinheit (230) zum Neuanordnen der Steuerungsdaten unter den gespeicherten Daten zur Erzeugung eines zu dem Kommunikationsgegenüber zu übertragenden Paketdatums,

    wobei die Genauigkeitsumwandlungseinheit (220) eine Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung zur Speicherung der Vielzahl von Umwandlungsprogrammtypen zum Unterziehen der Steuerungsdaten dem Genauigkeitsumwandlungsprozess und eine Datenumwandlungseinrichtung zur Umwandlung der Steuerungsdaten in die umgewandelten Daten durch Bestimmen eines der in Entsprechung mit den zu sendenden Steuerungsdaten gespeicherten Umwandlungsprogramme beruhend auf den in der zweiten Tabelle (500) gespeicherten Umwandlungsinformationen, und

    wobei die Paketdatenerzeugungseinrichtung (230) zur Bestimmung der zur Erzeugung des Paketdatums zu verwendenden Steuerungsdaten und einer Position der in dem Paketdatum zu verwendenden Steuerungsdaten durch Bezugnahme auf die erste Tabelle und die zweite Tabelle und zum Aktivieren der Genauigkeitsumwandlungseinheit (220) zum Umwandeln der Steuerungsdaten von der ersten in die zweite Auflösung entsprechend der zweiten Tabelle eingerichtet ist.
  2. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die Informationsverarbeitungseinheit ferner umfasst eine Sendevorgangaktivierungseinrichtung (400) zum Ausgeben eines Sendebefehls, der die diese Mal zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendenden Steuerungsdaten angibt, zu einem vorbestimmten Sendezeitpunkt,

    wobei die Datenumwandlungseinrichtung (240) zum Auslesen der durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten aus der Speichereinheit, wenn. der Sendebefehl ausgegeben wird, Bestimmen eines Umwandlungsprogramms, das den durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten entspricht und in der Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung gespeichert ist, beruhend auf den in der zweiten Tabelle gespeicherten Umwandlungsinformationen, und Aktivieren des bestimmten Umwandlungsprogramms zur Verarbeitung der ausgelesenen Steuerungsdaten eingerichtet ist, um so die durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen, und

    eine Sendeeinrichtung (300) zum Senden der umgewandelten Daten zu dem Kommunikationsgegenüber nach Abschluss des Genauigkeitsumwandlungsprozesses durch die Datenumwandlungseinrichtung.
  3. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 2, wobei die zweite Tabelle (500) zum Korrelieren von Typinformationen jedes zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendenden Steuerungsdatums mit Speicherpositionsinformationen zum Angeben einer Speicherposition in der Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung als die Umwandlungsinformationen eingerichtet ist, wo das Umwandlungsprogramm gespeichert ist, das zu verwenden ist, die durch die Typinformationen angegebenen Steuerungsdaten dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen, und

    die Datenumwandlungseinrichtung (240) zum Abrufen der Speicherpositionsinformationen, die den Typinformationen der durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten entsprechen, aus der zweiten Tabelle, Aktivieren des Umwandlungsprogramms, das an der durch die abgerufenen Speicherpositionsinformationen angegebenen Speicherposition gespeichert ist, um die aus der Speichereinheit abgerufenen Steuerungsdaten zu verarbeiten, und so dazu eingerichtet ist, die durch den Sendebefehl angegebenen Steuerungsdaten dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen.
  4. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 2, wobei die erste und die zweite Tabelle eine Identifikationsnummer des Paketdatums, die Typinformationen jedes Steuerungsdatums der Steuerungsdaten, das das Paketdatum mit einer Identifikationsnummer bildet, und die Speicherpositionsinformationen zum Angeben der Speicherposition des Umwandlungsprogramms, das dazu zu verwenden ist, die durch die Typinformationen angegebenen Steuerungsdaten dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen, in der Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung als die Umwandlungsinformationen korrelativ definieren,

    die Sendevorgangsaktivierungseinrichtung zum Ausgeben der Identifikationsnummer des dieses Mal zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendenden Paketdatums als Sendebefehl eingerichtet ist,

    die Datenumwandlungseinrichtung eine Sendedatenbestimmungseinrichtung zum Abrufen der Typinformationen des jeweiligen der ausgegebenen Identifikationsnummer entsprechenden Steuerdatums aus der ersten und zweiten Tabelle, wenn die Sendevorgangsaktivierungseinrichtung die Identifikationsnummer als Sendebefehl ausgibt, und eine Genauigkeitsumwandlungseinrichtung zum Abrufen der Steuerungsdaten, die den jeweiligen durch die Sendedatenbestimmungseinrichtung abgerufenen Typinformationen entsprechen, Abrufen der den Typinformationen entsprechenden Speicherpositionsinformationen aus der zweiten Tabelle und Aktivierung des Umwandlungsprogramms umfasst, das an der durch die abgerufenen Speicherpositionsinformationen angegebenen Speicherposition gespeichert ist, um so die aus der Speichereinheit abgerufenen Steuerungsdaten der jeweiligen Identifikationsinformationen dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen.
  5. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die erste Tabelle zur Speicherung einer Typnummer jedes Steuerungsdatums der Steuerungsdaten für jede Paketnummer eingerichtet ist, die eine Identifikationsnummer des Paketdatums darstellt, und die zweite Tabelle zur Speicherung der Paketnummer des Paketdatums, das die Steuerungsdaten für jede Typnummer der Steuerungsdaten enthält, zusätzlich zu den Ortpositionsinformationen eingerichtet ist.
  6. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 5, wobei die Informationsverarbeitungseinheit eine reguläre Sendevorgangsaktivierungseinrichtung zur Ausgabe der Paketnummer des dieses Mal zu dem Kommunikationsgegenüber zu sendenden Paketdatums in jeder vorbestimmten Sendeperiode enthält,

    die Informationsverarbeitungseinheit eine Ereignissendevorgangsaktivierungseinrichtung zur Ausgabe der Typnummer bestimmter Daten als Sendebefehl enthält, wenn eine Aktualisierung der bestimmten Daten aus den Sendezieldaten in der Speichereinheit erfasst wird,

    die Paketdatenerzeugungseinrichtung eine reguläre Sendepaketdatenerzeugungseinrichtung zum Abrufen der Typnummer des jeweiligen Sendezieldatums, die entsprechend der als Sendebefehl ausgegebenen Paketnummer aufgelistet ist, aus der ersten Tabelle, wenn die Paketnummer als Sendebefehl durch die reguläre Sendevorgangsaktivierungseinrichtung ausgegeben wird, Abrufen der Sendezieldaten jeder Typnummer aus der Speichereinheit, Abrufen der jeweils entsprechend der abgerufenen jeweiligen Typnummer entsprechend aufgelisteten Ortspositionsinformationen, und Anordnen der aus der Speichereinheit abgerufenen Sendezieldaten beruhend auf den abgerufenen Ortspositionsinformationen, wodurch das Paketdatum der als Sendebefehl ausgegebenen Paketnummer erzeugt wird, und eine Ereignissendepaketdatenerzeugungseinrichtung enthält, um bei der Ausgabe der Typnummer als Sendebefehl durch die Ereignissendevorgangsaktivierungseinrichtung die entsprechend der Typnummer des Sendebefehls aufgelistete Paketnummer aus der zweiten Tabelle und dann die Typnummer jedes entsprechend der abgerufenen Paketnummer aufgelisteten Sendezieldatums aus der ersten Tabelle abzurufen, um die Sendezieldaten der Typnummer aus der Speichereinheit und auch die entsprechend der abgerufenen Typnummer aufgelisteten Positionsinformationen aus der zweiten Tabelle abzurufen, die aus der Speichereinheit abgerufenen Sendezieldaten beruhend auf den abgerufenen Ortspositionsinformationen anzuordnen, um so ein Paketdatum zu erzeugen, das die Daten der als Sendebefehl ausgegebenen Typnummer enthält, und

    die Informationsverarbeitungseinheit eine Sendeeinrichtung zum Senden der durch die reguläre Sendepaketdatenerzeugungseinrichtung und die Ereignissendepaketdatenerzeugungseinrichtung zu dem Kommunikationsgegenüber enthält.
  7. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 6, wobei

    die erste Tabelle ferner zur Speicherung einer zum Senden des Paketdatums der Paketnummer verwendeten Sendeperiode für jede Paketnummer eingerichtet ist, und

    die reguläre Sendevorgangsaktivierungseinrichtung zum Ausgeben jeder in der ersten Tabelle aufgelisteten Paketnummer in jeder in der ersten Tabelle entsprechend der Paketnummer als Sendebefehl aufgelisteten Sendeperiode eingerichtet ist.
  8. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Informationsverarbeitungseinheit sowohl die Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung als auch die Paketdatenerzeugungseinrichtung enthält,

    die zweite Tabelle ferner zur Speicherung von Speicherpositionsinformationen, die die Speicherposition des Umwandlungsprogramms, das dazu verwendet wird, die Sendezieldaten der Typnummer dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen, in der Umwandlungsprogrammspeichereinrichtung angeben, für jede Typnummer der Sendezieldaten eingerichtet ist, und

    die reguläre Sendepaketdatenerzeugungseinrichtung und die Ereignissendepaketdatenerzeugungseinrichtung zum Abrufen der entsprechend der Typnummer der Sendezieldaten aufgelisteten Speicherpositionsinformationen aus der zweiten Tabelle für alle aus der Speichereinheit abgerufenen Sendezieldaten und zum Aktivieren des an der Speicherposition gespeicherten Umwandlungsprogramms eingerichtet sind, die durch die abgerufenen Speicherpositionsinformationen angegeben ist, um die Sendezieldaten zu verarbeiten, um so die aus der Speichereinheit abgerufenen Sendezieldaten dem Genauigkeitsumwandlungsprozess zu unterziehen, die Genauigkeits-umgewandelten Sendezieldaten beruhend auf den aus der zweiten Tabelle abgerufenen Ortspositonsinformationen anzuordnen, um dadurch das Paketdatum zu erzeugen.
  9. Kraftfahrzeugsteuerungssystem nach Anspruch 1, wobei die erste Tabelle ferner zur Speicherung einer Sendeperiode und eines hinsichtlich des jeweiligen Paketdatums zu verwendenden Kommunikationssystems eingerichtet ist, und die zweite Tabelle ferner zur Speicherung einer Datengröße jedes Steuerungsdatums in dem Paketdatum und einer Identifikation des Paketdatums, in dem sie zu verwenden ist, hinsichtlich jedes Steuerungsdatums eingerichtet ist.
  10. Verfahren zur Verarbeitung von Steuerungsdaten in einer Informationsverarbeitungseinheit (2, 60) zum Senden zu einem Kommunikationsgegenüber (4, 6, 8), das eine weitere über eine Kommunikationsleitung (10) verbundene Informationsverarbeitungseinheit darstellt, in einem Kraftfahrzeug, mit den Schritten

    Durchführen einer arithmetischen Berechnung zur Steuerung eines Ziels (18, 20, 22),

    Speichern einer Vielzahl berechneter Daten in einem ersten Speicher (60c), wobei jedes berechnete Datum eine in der Informationsverarbeitungseinheit geforderte erste Auflösung aufweist,

    Umwandeln der gespeicherten Daten in entsprechende Daten mit einer von der ersten Auflösung verschiedenen zweiten Auflösung, wobei die zweite Auflösung im Kommunikationsgegenüber gefordert wird,

    Erzeugen eines Paketdatums unter Verwendung der entsprechenden Daten und

    Senden des Paketdatums zu dem Kommunikationsgegenüber, das die als das Paketdatum gesendeten entsprechenden Daten verwendet,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Umwandlungsschritt in einem Umwandlungsprozess jedes zugehörigen gespeicherten Datums ein vorbestimmtes Programm einer Vielzahl von Umwandlungsprogrammen, die jeweils in einem zweiten Speicher (60b) gespeichert sind, durch Bezugnahme auf eine Tabelle (500) abruft, die Umwandlungsinformationen speichert, die eine Korrelationsbeziehung zwischen jedem Datum der berechneten Daten und jedem Umwandlungsprogramm der Umwandlungsprogramme definieren, und jedes gespeicherte Datum anhand des abgerufenen Umwandlungsprogramms umwandelt, und

    der Paketdatenerzeugungsschritt eine vorbestimmte Paketdatenposition und Paketdatengröße einer Vielzahl von Paketdatenpositionen und einer Vielzahl von Paketdatengrößen, die jeweils im zweiten Speicher gespeichert sind, durch Bezugnahme auf die Tabelle (500) abruft, die auch eine Korrelation einer Position und Datengröße der berechneten Daten in dem Paketdatum hinsichtlich jedes berechneten Datums speichert, und die umgewandelten gespeicherten Daten in einem Bereich in dem Paketdatum anordnet, der durch die abgerufene Paketdatenposition und Paketdatengröße definiert ist.
Es folgen 19 Blatt Zeichnungen






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