PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60026201T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001096785
Titel Abtastverfahren für einen Fotosensor mit mehreren verschieden großen Abtastflächen
Anmelder Hewlett-Packard Development Co., L.P., Houston, Tex., US
Erfinder Spears, Kurt, Fort Collins, CO 80525, US;
Beeman, Edward S., Windsor, CO 80550, US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 60026201
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.06.2000
EP-Aktenzeichen 001121672
EP-Offenlegungsdatum 02.05.2001
EP date of grant 01.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse H04N 1/48(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04N 3/15(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 1/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren zum Scannen und insbesondere auf Photosensorarrays, die für optische Bildscanner und Kameras verwendet werden, und auf Linienarrays, die häufig für optische Bildscanner verwendet werden.

Hintergrund der Erfindung

Bildscanner wandeln ein sichtbares Bild auf einem Dokument oder einer Photographie oder ein Bild in einem transparenten Medium in eine elektronische Form um, die geeignet zum Kopieren, Speichern oder Verarbeiten durch einen Computer ist. Ein Bildscanner könnte eine separate Vorrichtung sein oder ein Bildscanner könnte Teil eines Kopierers, Teil eines Faxgeräts oder Teil einer Mehrzweckvorrichtung sein. Reflektierende Bildscanner weisen üblicherweise eine gesteuerte Lichtquelle auf und Licht wird von der Oberfläche eines Dokumentes, durch ein Optiksystem und auf ein Array photoempfindlicher Bauelemente reflektiert. Die photoempfindlichen Bauelemente wandeln eine empfangene Lichtintensität in ein elektronisches Signal um. Transparenzbildscanner leiten Licht durch ein transparentes Bild, wie z. B. ein Photographie-Diapositiv, durch ein Optiksystem und dann auf ein Array photoempfindlicher Bauelemente.

Photosensorarrays weisen üblicherweise drei oder vier Zeilen von Sensoren auf, wobei jede Zeile ein unterschiedliches Band von Wellenlängen von Licht empfängt, z. B. Rot, Grün und Blau. Jede Zeile könnte gefiltert werden oder Weißlicht könnte durch einen Strahlteiler in unterschiedliche Bänder von Wellenlängen getrennt werden. Üblicherweise ist die Teilung (Abstand einzelner Photosensorelemente) für jede Zeile die gleiche und üblicherweise ist die Teilung eingestellt, um eine spezifizierte systemspezifische Eingangsabtastrate bereitzustellen.

Allgemein besteht fortlaufend Bedarf nach einer erhöhten Auflösung und Geschwindigkeit, einer verbesserten Farbqualität und Bildqualität und reduzierten Kosten, Bedarfe, die oft direkt in Konflikt miteinander stehen und Kompromisse erforderlich machen. Der folgende Hintergrund stellt einige der Faktoren vor, die Auflösung, Geschwindigkeit, Farbqualität, Bildqualität und Kosten beeinflussen.

Allgemein verwenden Bildscanner ein optisches Linsensystem, um ein Bild auf ein Array von Photosensoren zu fokussieren. Photosensorarrays weisen üblicherweise tausende einzelne photoempfindliche Elemente auf. Jedes photoempfindliche Element misst in Verbindung mit der Scanneroptiksystem eine Lichtintensität von einer Wirkfläche auf dem Dokument, die ein Bildelement (Pixel) auf dem gerade gescannten Bild definiert. Eine optische Abtastrate wird oft als Pixel pro Zoll (oder mm) ausgedrückt, gemessen auf dem gerade gescannten Dokument (oder Objekt oder Transparenzfolie). Die optische Abtastrate, gemessen auf dem gerade gescannten Dokument, wird auch die Eingangsabtastrate genannt. Die systemspezifische Eingangsabtastrate wird durch die Optik und die Teilung der einzelnen Sensoren bestimmt. Ein Scannerbediener könnte eine Abtastrate auswählen, die kleiner ist als die systemspezifische Eingangsabtastrate, indem einfach ausgewählte Pixel fallengelassen werden oder indem digitale Wiederabtasttechniken verwendet werden. Alternativ könnte ein Scannerbediener eine Abtastrate auswählen, die größer ist als die systemspezifische Eingangsabtastrate, wobei Zwischenwerte durch Interpolation berechnet werden. Üblicherweise werden alle Ladungen oder Spannungen von dem Photosensorarray gelesen und werden dann digitalisiert und dann wird eine Unterabtastung oder Interpolation bei den resultierenden digitalen Pixeldaten durchgeführt.

Eine Bittiefe ist die Anzahl erfasster Bits pro Pixel. Üblicherweise ist ein Pixel in einem dreidimensionalen Farbraum mit einer festen Anzahl von Bits in jeder Dimension spezifiziert. Ein Pixel könnte z. B. in einem Rot-Grün-Blau- (RGB-) Farbraum spezifiziert sein, mit 8 Bits Rot-Informationen, 8 Bits Grün-Informationen und 8 Bits Blau-Informationen, für insgesamt 24 Bits pro Pixel. Alternativ könnte ein Pixel in einem zylindrischen Farbraum spezifiziert sein, in dem die Dimensionen Leuchtdichte, Farbwert und Sättigung sind. Alternativ könnte ein dreidimensionaler CIE-Farbraum verwendet werden, wie z. B. CIELAB oder CIELUV, wobei eine Dimension die Leuchtdichte ist. Bei dieser Anmeldung bedeutet „hohe" Bittiefe, dass alle Bits genau sind, was Genauigkeit von einer einfachen Auflösung unterscheidet. Dies bedeutet, dass ein Scanner viele Bits an Informationen bereitstellen, jedoch einen Rauschpegel aufweisen könnte, der einen Großteil der Bits niedrigerer Ordnung bedeutungslos macht.

Selbst wenn ein Sensor kein Licht empfängt, könnte ein bestimmtes thermisches Rauschen auftreten (Dunkelrauschen genannt). Das thermische Rauschen (Dunkelrauschen) ist proportional zu der Zeit. Während einer Belichtung ist die primäre Rauschquelle (Schrotrauschen genannt) auf eine Umwandlung von Photonen in Elektronen bezogen und das Rauschen nimmt mit der Quadratwurzel des Signals zu. Kleine Sensoren neigen dazu, ein niedrigeres Signal-zu-Rausch-Verhältnis aufzuweisen als große Sensoren, insbesondere für Flächen eines Dokuments mit geringem Reflexionsvermögen oder geringer Durchlässigkeit. Kleinere Sensorflächen können höhere Eingangsabtastraten bereitstellen, andere Maße einer Bildqualität jedoch, und insbesondere die Farbqualität, gemessen durch Signal-zu-Rauschen, könnten reduziert werden.

Wenn eine Eingangsabtastrate ausgewählt ist, die niedriger ist als die systemspezifische Eingangsabtastrate, könnte das Signal-zu-Rauschen durch ein Mitteln von Abtastwerten verbessert werden. Analoge Signale von benachbarten Sensorbereichen könnten addiert werden oder digitale Werte könnten nach einer Analog-Digital-Umwandlung gemittelt werden. Ein Addieren von N Abtastwerten verbessert das Signal-zu-Rausch-Verhältnis um die Quadratwurzel von N. Üblicherweise erfordert ein Addieren analoger Signale, dass die Signalpegel relativ klein sind, bevor sie addiert werden, um ein Sättigen eines Ladungselements zu vermeiden, so dass ein Analogmitteln üblicherweise für eine Geschwindigkeit (weniger Verschiebungen), jedoch nicht für eine Verbesserung des Signal-zu-Rausch-Verhältnisses verwendet wird.

Die Scanngeschwindigkeit wird durch mehrere Faktoren beeinflusst: Belichtungszeit, Verschiebungszeit der Register, multipliziert mit einer Anzahl von gerade verschobenen Pixeln, und Ausgangsverstärkergeschwindigkeit. Üblicherweise ist für niedrige systemspezifische Eingangsabtastraten die Hauptbeschränkung die Belichtungszeit, d. h. die Zeit, die erforderlich ist, um ein Signal zu erzeugen, das ein annehmbares Signal-zu-Rausch-Verhältnis bereitstellt. Wenn jedoch die Anzahl gerade verschobener Pixel sehr groß wird, könnte die Zeit, die erforderlich ist, um die einzelnen Pixelsignale zu einem Verstärker zu verschieben, der einschränkende Faktor werden.

Bereiche eines Bildes mit leicht variierender Farbe, insbesondere dunklen Farben, erfordern eine hohe Bittiefe und ein hohes Signal-zu-Rauschen, um den glatten Ton und die Textur des Originals genau wiederzugeben. Für Bereiche mit langsam variierender Farbe wird keine hohe Eingangsabtastrate benötigt, da keine Hochfrequenzinformationen in dem Bild vorliegen. Bereiche eines Bildes, die schnell eine Farbe verändern, wie z. B. eine Waldszene oder eine Nahaufnahmenphotographie eines mehrfarbigen Stoffs, benötigen eine hohe Eingangsabtastrate, um die Hochfrequenzinformationen zu erfassen, eine hohe Bittiefe und ein hohes Signal-zu-Rauschen jedoch werden nicht benötigt. Dies bedeutet, dass für Hochfrequenzinformationen die Farbgenauigkeit jedes einzelnen Pixels weniger wichtig ist. Hohe Eingangsabtastraten erfordern kleine Sensorbereiche, die wiederum relativ niedrige Signal-zu-Rausch-Verhältnisse, eine relativ geringe Bittiefe und eine relativ langsame Scanngeschwindigkeit aufweisen. Große Sensorbereiche liefern ein hohes Signal-zu-Rauschen, eine hohe Bittiefe und eine hohe Geschwindigkeit, können jedoch keine hohen Eingangsabtastraten bereitstellen.

Die US-A-5,045,932 offenbart ein lineares Photosensorarray, das Zeilen von Photosensoren aufweist, wobei die Photosensoren einer Zeile eine unterschiedliche aktive Fläche verglichen mit den Photosensoren einer anderen Zeile aufweisen. Bilddaten mit hohem Signal-zu-Rauschen werden durch eine Intensitätsmessung von einer Zeile erster Photosensoren erhalten. Bilddaten mit hoher Eingangsabtastrate werden durch Intensitätsmessungen von einer Zeile zweiter Photosensoren erhalten.

Die US-A-5,345,319 offenbart ein Photosensorarray, das Zeilen von Photosensoren aufweist, die unterschiedliche aktive Flächen aufweisen. Die Zeilen von Photosensoren sind jeweils selektiv für eine Spektralbandbreite, die kleiner ist als die Bandbreite des menschlichen Sehsystems.

Die Erfindung basiert auf der Aufgabe eines Bereitstellens eines Verfahrens zum Scannen, das sowohl eine hohe Farbqualität als auch eine hohe Scanngeschwindigkeit liefert.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Blockdiagramm-Draufsicht eines Mehrzeilen-Photosensorarrays gemäß einem ersten exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.

2 ist eine Blockdiagramm-Draufsicht eines Mehrzeilen-Photosensorarrays gemäß einem zweiten exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung

1 stellt ein Photosensorarray mit drei Zeilen mit relativ großen Sensorflächen (100, 102 und 104) plus einer Doppelzeile mit relativ kleiner Sensorflächen (106) dar. Die Fläche jedes Sensorelements in den Zeilen 100 bis 104 ist als in etwa 4 mal die Fläche jedes Sensorelements in der Doppelzeile 106 dargestellt (was unten noch detaillierter erläutert wird). Die Sensorflächen 106 könnten wahlweise in einer versetzten Doppelzeile sein, wie dargestellt ist, könnten wahlweise überlappend sein, wie dargestellt ist, oder könnten wahlweise nicht überlappend sein. Zu Zwecken der vorliegenden Erfindung jedoch ist das wichtige Merkmal der Sensorflächen 106 die Größe und nicht, ob dieselben in einer Doppelzeile angeordnet oder überlappend oder nicht überlappend sind. Zur Bequemlichkeit der Erläuterung werden kleine CCDs, die eine Fokussierungslinse benötigen, verwendet, um bestimmte Punkte darzustellen. Zur Bequemlichkeit der Darstellung stellt jede einzelne Zeile (100 bis 104) in 1 sechs Sensoren dar und die Doppelzeile (106) stellt 24 Sensoren dar, wohingegen in einem tatsächlichen Photosensorarray, das beim Scannen eingesetzt wird, jede Zeile mehrere tausend Sensoren aufweisen könnte.

Zur Bequemlichkeit der Erläuterung wird z. B. angenommen, dass die Zeile 100 rotes Licht empfängt, die Zeile 102 grünes Licht empfängt, die Zeile 104 blaues Licht empfängt und die Doppelzeile 106 sichtbares Weißlicht aufnimmt (die Doppelzeile 106 könnte ein Filter aufweisen, das Infrarotlicht unterdrückt). Die tatsächliche Farbreihenfolge ist nicht wichtig und die dargestellte Reihenfolge ist nur ein Beispiel zur Erleichterung der Erläuterung. Es wird angemerkt, dass die Belichtungszeit für jede Sensorgröße unterschiedlich sein könnte, um es zu ermöglichen, dass jeder Sensor ausreichend viele Elektronen erzeugt, um einen spezifizierten Signalpegel bei einer spezifizierten maximalen Beleuchtungsintensität auf dem gerade gescannten Dokument bereitzustellen, obwohl eine Filterdurchlässigkeit oder Strahlteilungseffizienz von Farbe zu Farbe variieren könnte.

Es werden z. B. typische Sensorarrays des Stands der Technik betrachtet. Für das erste Beispiel wird ein Array betrachtet, das drei Linien aufweist, die die Sensorflächen der Zeilen 100 bis 104 aus 1 aufweisen. Für ein zweites Beispiel wird ein Array betrachtet, das drei Doppelzeilen aufweist, die die Sensorflächen der Doppelzeile 106 aus 1 aufweisen. Das erste exemplarische Array liefert ein gutes Signal-zu-Rauschen, jedoch mit einer relativ niedrigen systemspezifischen Eingangsabtastrate. Das zweite exemplarische Array liefert eine hohe systemspezifische Eingangsabtastrate, jedoch mit reduziertem Signal-zu-Rauschen, und könnte mehr Daten bereitstellen als tatsächlich benötigt werden. Dies bedeutet, dass für das zweite exemplarische Array die hohe Eingangsabtastrate für Rot und Blau unter Umständen nicht benötigt wird.

Natürlich könnte man für das zweite Beispiel die Daten von Sätzen von vier Sensorflächen mitteln, um in etwa die systemspezifische Eingangsabtastrate des ersten Beispiels zu erzeugen. Es wird jedoch angemerkt, dass eine Sensorfläche mit vier mal der Fläche ein zumindest zwei mal besseres Signal-zu-Rauschen aufweist, wohingegen ein Mitteln von vier Abtastwerten, aufgrund kleinerer Signale, einer A/D-Umwandlung und anderen Faktoren, das Signal-zu-Rauschen um weniger als einen Faktor 2 verbessert. Zusätzlich fügt ein Mitteln digitalisierter Signale Komplexität hinzu und benötigt Zeit. Zusätzlich weisen vier der Sensoren in der Doppelzeile 106 aufgrund der festen Größe nicht empfindlicher Flächen eine kleinere aktive Fläche auf als ein Sensor in einer einzelnen Zeile (100 bis 104). Wie in 1 dargestellt ist, muss der Abstand zwischen Sensorflächen für die Doppelzeile 106 etwa der gleiche sein wie der Abstand zwischen Sensorflächen für die Zeilen 100 bis 104. Für das spezifische Beispiel aus 1 sind die Sensorflächen in den Zeilen 100 bis 104, wenn der horizontale Raum zwischen Sensorflächen in den Zeilen 100 bis 104 eine Einheit ist, als sieben Einheiten breit mal acht Einheiten hoch gezeichnet und die Sensorflächen in der Doppelzeile 106 sind als drei Einheiten breit mal vier Einheiten hoch gezeichnet. Als ein Ergebnis ist die Summe von vier Flächen von der Doppelzeile 106 angesichts der für 1 gewählten Größen 48/56 oder etwa 86 % der Fläche einer Sensorfläche von den Zeilen 100 bis 104. Deshalb liefert für die zwei Beispiele selbst für die gleichen Eingangsabtastraten das erste Beispiel ein besseres Signal-zu-Rauschen als das zweite Beispiel.

Das Sensorarray aus 1 liefert die Vorteile beider Beispiele, was eine hohe Eingangsabtastrate mit einem relativ niedrigen Signal-zu-Rausch-Verhältnis für eine Leuchtdichte bereitstellt, was einen Großteil der Hochfrequenzinformationen trägt, und ein hohes Signal-zu-Rauschen bei einer niedrigeren Abtastrate für eine Farbe, wo die Bittiefe wichtig ist. Wenn die Zeile 106 sichtbares Weißlicht empfängt, wie oben zur Darstellung angenommen wird, liefert das Array aus 1 Leuchtdichteinformationen mit vier mal der systemspezifischen Eingangsabtastrate von Rot oder Grün oder Blau. Die Rot-, Grün- und Blau-Kanäle jedoch liefern ein besseres Signal-zu-Rauschen, was eine genauere Bittiefe erlaubt, um eine Auflösung kleiner Inkrementalschritte der Intensität zu ermöglichen. Die Rot-, Grün- und Blau-Daten könnten z. B. in einen CIELAB- oder CIELUV-Farbraum umgewandelt werden und dann könnten die Leuchtdichtedaten von der Doppelzeile für die Leuchtdichtedimension verwendet werden anstelle der Leuchtdichtedaten von den Rot-, Grün- und Blau-Sensoren.

2 stellt ein alternatives exemplarisches Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. In 2 weist ein Sensorarray eine Zeile relativ großer Sensoren für jede der drei Farben auf (200, 202 und 204) und eine Doppelzeile relativ kleiner Sensoren für jede der drei Farben (206, 208, 210) auf. Wenn ein Scannerbediener eine hohe Eingangsabtastrate auswählt, könnten die Doppelzeilen (206, 208, 210) verwendet werden. Wenn der Scannerbediener eine niedrige Eingangsabastrate auswählt, könnten die einzelnen Zeilen (200, 202, 204) verwendet werden.

Alle Zeilen in 2 könnten eine eingeschränkte Bandbreite von Wellenlängen empfangen, wie z. B. Rot, Grün und Blau, wie dargestellt ist. Wieder ist die Reihenfolge der Farben lediglich ein Beispiel. Alternativ könnten eine einzelne Zeile und eine Doppelzeile Weißlicht empfangen und eine Farbe könnte berechnet werden. Wenn z. B. die Zeilen Rot, Blau und Weiß empfangen, könnte Grün berechnet werden als: Grün = Weiß – (Rot + Blau). Wenn eine einzelne Zeile und eine Doppelzeile weiß sind, könnten Kombinationen von Größen für eine Scanvorgang verwendet werden, wie für 1 erläutert ist. Zusätzlich könnten, wenn eine einzelne Zeile und eine Doppelzeile weiß sind, Schwarz-und-Weiß-Scanvorgänge (z. B. Text oder Zeichnung) unter Verwendung nur eines Weiß-Kanals, der allgemein schneller ist, durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass unter einem Verglich eines Weiß-Kanals mit hoher Auflösung (1, 106) mit dem Farbkanal der gleichen Auflösung (2, 202) der Weiß-Kanal ungefiltertes Licht mit höherer Intensität empfängt und deshalb schneller ist (siehe z. B. U.S.-Patent Nr. 5,773,814). Schließlich erfordern große Sensoren weniger Belichtungszeit als kleine Sensoren, so dass die Zeile großer Sensoren allein für schnellere Scanvorgänge verwendet werden könnte.

Das Ausführungsbeispiel aus 2 liefert abhängig von den Bedürfnissen des Scannerbedieners eine hohe Auflösung für alle Farben oder ein hohes Signal-zu-Rauschen für alle Farben. Das Ausführungsbeispiel aus 2 könnte mehr Verstärker benötigen (sechs Verstärker für 2 gegenüber vier Verstärkern für 1). Signale könnten jedoch gemultiplext werden, so dass z. B. in 2 die Zeile 200 einen Verstärker gemeinschaftlich mit der Zeile 206 verwenden könnte, die Zeile 202 einen Verstärker gemeinschaftlich mit der Zeile 208 verwenden könnte und die Zeile 214 einen Verstärker gemeinschaftlich mit der Zeile 210 verwenden könnte, was nur drei Verstärker und drei Multiplexer erforderlich macht. Für einige Anwendungen könnte das Ausführungsbeispiel aus 1 eine geeignete Eingangsabtastrate und ein geeignetes Signal-zu-Rauschen mit etwas niedrigeren Kosten als bei dem Ausführungsbeispiel aus 2 liefern. Wenn das Ausführungsbeispiel aus 1 einen Weiß-Kanal mit hoher Auflösung aufweist, wie dargestellt ist, und wenn das Ausführungsbeispiel aus 2 alle Farbkanäle aufweist, wie dargestellt ist, weist das Ausführungsbeispiel aus 1 auch den Vorteil schnellerer Schwarz-und-Weiß-Scanvorgänge auf, wie oben erläutert wurde. Beide Ausführungsbeispiele liefern entweder eine höhere Eingangsabtastrate oder ein höheres Signal-zu-Rauschen relativ zu einem Sensorarray, das nur Sensorflächen einer Größe aufweist.

Die Photosensorarrays, die in den 1 und 2 dargestellt sind, könnten z. B. CCDs, CMOS-Sensoren, Photodioden, Solarzellen oder andere Sensoren aufweisen, die geeignet zum Umwandeln einer Lichtintensität in ein elektrisches Signals sind. Die Photosensorarrays, die in den 1 und 2 dargestellt sind, könnten alternativ Kontaktbilderzeugungssensoren (CIS) aufweisen, die auch CCDs oder CMOS oder andere Technologien verwenden könnten. Es wird angemerkt, dass CIS-Module üblicherweise keine Filter oder Strahlteiler verwenden, sonder stattdessen eine einzelne Sensorzeile verwenden und nachfolgend die Zeile mit Lichtquellen unterschiedlicher Farben beleuchten, wie z. B. Rot-, Grün- und Blau-Leuchtdioden (-LEDs). Deshalb könnte für CIS-Module die Konfiguration eine einzelne Zeile, die relativ große Sensorflächen aufweist, und eine einzelne Zeile, die relativ kleine Sensorflächen aufweist, ohne Farbfilterung bei beiden Zeilen aufweisen. Beide Zeilen könnten gleichzeitig verwendet werden, unter Verwendung der kleinen Sensoren für eine hohe Eingangsabtastrate, einen Leuchtdichtekanal mit hohem Rauschen und der größeren Sensoren für eine niedrige Eingangsabtastrate, eine Farbe mit niedrigem Rauschen. Es könnte auch eine Zeile verwendet werden. Dies bedeutet, dass die Zeile mit relativ kleinen Sensorflächen für hohe systemspezifische Eingangsabtastraten verwendet werden könnte oder die Zeile mit relativ großen Sensorflächen für eine hohe Farbgenauigkeit verwendet werden könnte. Alternativ könnte die Zeile mit großen Sensoren alleine für ein schnelleres Scannen verwendet werden.

Die vorangegangene Beschreibung der vorliegenden Erfindung wurde zu Zwecken einer Darstellung und Beschreibung vorgelegt. Sie soll nicht erschöpfend sein oder die Erfindung auf die genaue offenbarte Form einschränken und andere Modifizierungen und Variationen könnten angesichts der obigen Lehren möglich sein. Das Ausführungsbeispiel wurde ausgewählt und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische Anwendung am besten zu erklären, um es dadurch anderen Fachleuten auf dem Gebiet zu ermöglichen, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen und verschiedenen Modifizierungen am besten einzusetzen, wie diese für die bestimmte betrachtete Verwendung geeignet sind.


Anspruch[de]
  1. Ein Verfahren zum Scannen mit folgenden Schritten:

    Empfangen von Licht durch zumindest eine Zeile erster Photosensoren (100, 102, 104, 200, 202, 204), wobei jeder erste Photosensor eine erste aktive Fläche aufweist;

    Empfangen von Licht durch zumindest eine Zeile zweiter Photosensoren (106, 206, 208, 210), wobei jeder zweite Photosensor eine zweite aktive Fläche aufweist, wobei die zweite aktive Fläche kleiner ist als die erste aktive Fläche;

    Verwenden von Intensitätsmessungen nur von den ersten Photosensoren in einem Hochgeschwindigkeitsscanmodus; und

    Verwenden von Intensitätsmessungen von den ersten Photosensoren und den zweiten Photosensoren in einem normalen Scanmodus.
  2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner folgende Schritte aufweist:

    Verwenden von Intensitätsmessungen von den ersten Photosensoren für Bilddaten mit hohem Signal-zu-Rauschen; und

    Verwenden von Intensitätsmessungen von den zweiten Photosensoren für Bilddaten mit hoher Eingangsabtastrate.
  3. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem jede der ersten und der zweiten aktiven Flächen Licht empfängt, das eine Bandbreite von Wellenlängen aufweist, die kleiner ist als die Bandbreite von Wellenlängen von für Menschen sichtbarem Licht.
  4. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem jede erste aktive Fläche Licht empfängt, das eine Bandbreite von Wellenlängen aufweist, die kleiner ist als die Bandbreite von Wellenlängen von für Menschen sichtbarem Licht; und wobei jede zweite aktive Fläche Licht empfängt, das eine Bandbreite einer Wellenlänge aufweist, die zumindest so groß ist wie die Bandbreite von Wellenlängen von für Menschen sichtbarem Licht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com