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Dokumentenidentifikation DE60115395T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001259680
Titel ENDKAPPE FÜR FENSTERSPROSSE
Anmelder Ultraframe (UK) Ltd., Clitheroe, Lancashire, GB
Erfinder RICHARDSON, Christopher, Clitheroe, Lancashire BB7 9FG, GB
Vertreter Dr. Weiss, Brecht, Arat, 78234 Engen
DE-Aktenzeichen 60115395
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.02.2001
EP-Aktenzeichen 019059559
WO-Anmeldetag 22.02.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/GB01/00737
WO-Veröffentlichungsnummer 2001065025
WO-Veröffentlichungsdatum 07.09.2001
EP-Offenlegungsdatum 27.11.2002
EP date of grant 30.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse E04D 3/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bezüglich Endabdeckungen zur Verwendung an Verglasungsbalken.

Verglasungsbalken zur Konstruktion von Dächern oder Glashäusern umfassen im wesentlichen Verglasungsbalken aus Aluminium, zwischen welchen Verglasungspaneele angeordnet sind, und obere und untere Verblendungen, um die Dachelemente zu befestigen und abzudichten und die Aluminiumbalken zu verdecken. Übliche Verglasungsbalken weisen einen umgedrehten T-Querschnitt mit einer kanalförmigen Verblendung auf, welche an den Querbarren des T-Querschnittes gepasst wird, und eine obere Verblendung, welche divergierende Seiten und im Inneren eine Einrichtung zur Verbindung der oberen Verblendung mit der Oberseite des Aluminiumbalkens aufweist, üblicherweise in der Weise einer Presspassung. Obere Enden der Verglasungsbalken sind unterhalb von Firstabdeckungen verdeckt, jedoch sind ihre unteren Enden an den Dachüberhängen einer Glashausstruckur sichtbar und müssen verdeckt werden, beispielsweise mittels einer Endabdeckung, um einen sauberen und attraktiven Abschluss des Glashausdaches zu erzeugen.

Um die Endabdeckung an dem Ende des Verglasungsbalkens aus Aluminium zubefestigen, kann die Endabdeckung direkt auf das Ende des Verglasungsbalkens aus Aluminiums geschraubt werden, welcher zu diesem Zweck mit einer Schraubenöffnung ausgebildet ist. Jedoch kann Wasser von ausserhalb der Endabdeckung durch den Verglasungsbalken über die Schraubenöffnung in die Endabdeckung gelangen. Solch ein Wassereintritt ist unerwünscht und kann das Rosten der Schraube verursachen. Auch ist ein Zugang zu der Schraube schwierig, wenn die Dachrinne an Ort und Stelle ist und einige Lagestellungen der Verglasungsbalken werden es schwer machen, auf die Endschraube zuzugreifen.

Ein verbessertes System zur Befestigung einer Endabdeckung auf dem Ende eines Verglasungsbalkens, welches die Probleme im Zusammenhang mit dem direkten Aufschrauben der Endabdeckung auf das Ende des Verglasungsbalkens verringern, ist in unserer gleichzeitig anhänigen UK-Patentanmeldung GB 2321925 A offenbart. Dieses Dokument offenbart, dass eine Halterung, welche ein Paar von gegenüberliegenden Enden oder Anschlussstücken vorsieht, in eine Schraubenöffnung in dem Ende des Verglasungsbalkens geschraubt werden kann, wobei die Endabdeckung mit einem Paar von kooperierenden inneren Formationen, wie beispielsweise zugewandten Kanälen, versehen ist, wodurch die sich gegenüberliegenden Enden oder Anschlussstücke der Halterung in die Kanäle der Endabdeckung gleitpassen und dabei die Endabdeckung an dem Ende des Verglasungsbalkens befestigen. Dieses System zur Befestigung der Endabdeckung an dem Ende des Verglasungsbalkens verringert massgeblich die Möglichkeit jeglichen Wassereintrittes von ausserhalb der Endabdeckung in den Verglasungsbalken, wo es keine Schraubenöffnung in der Endabdeckung durch das Ende des Verglasungsbalkens gibt. Im wesentlichen werden sowohl die Endabdeckungen als auch die Halterungen durch Spritzgiessverfahren geformt.

Jedoch gibt es Probleme, welche mit den momentan verwendeten Endabdeckungen verbunden sind, da die Endabdeckungen selbst getrennt von den Halterungen geformt werden müssen, was in einer gestiegenen Anzahl an erforderlichen Formteilen resultiert. Diese Notwendigkeit von zwei getrennten Gruppen von Formteilen erhöht massgeblich die mit der Herstellung der Endabdeckungs- und Halterungsanordnungen verbundenen Kosten.

Ein Ziel dieser Erfindung ist es, eine verbesserte Endabdeckung vorzusehen.

Gemäss einem ersten Aspekt dieser Erfindung wird ein Endabdeckungssystem für ein Verglasungssystem vorgesehen, welches einen Verglasungsbalken und obere und untere Verblendungen umfasst, welche an dem Balken anordnenbar sind, wobei das Endabdeckungssystem eine Endkappe und eine Halterung zur Befestigung der Endkappe an einem Ende des Verglasungsbalkens umfasst, wobei die Halterung und die Endkappe integral ausgebildet sind und die Halterung zur Befestigung des Verglasungsbalkens von der Endkappe trennbar ist.

Gemäss eines zweiten Aspekts sieht die vorliegende Erfindung ein Verglasungsbalkenssystem vor, welches einen Verglasungsbalken, obere und untere Verblendungen, welche an dem Balken anordnenbar sind, eine Endabdeckung hierfür, und Einrichtungen zur Befestigung der Endkappe an einem Ende des Verglasungsbalkens in der Form einer Halterung, welche an dem Ende des Verglasungsbalkens befestigtbar ist, auf, wobei die Halterung und die Endabdeckung integral ausgebildet sind und die Halterung zur Befestigung an dem Ende des Verglasungsbalkens von der Endkappe trennbar ist.

In einem bevorzugten-Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Endkappe eine durchgehende Öffnung auf. Es ist ferner bevorzugt, dass die Halterung anfänglich an der Endkappe innerhalb der Öffnung in der Vorderfläche der Endkappe befestigt ist. Bevorzugt ist die Halterung an der Endkappe mittels beabstandeten, zerbrechlichen Verbindungselementen befestigt, wobei im Gebrauch die Verbindungselemente gebrochen werden, um die Halterung von der Endkappe zu trennen.

Die Endkappe und die Halterung sind bevorzugt durch Spritzgiessen geformt. Durch die Verbindung der Halterung mit der Endkappe in ihrer Öffnung wird das einstückige Formen vereinfacht.

Die Öffnung der Endabdeckung wird in geeigneter Weise mittels eines Aufsatzes verschlossen, welcher in der Form eines dekorativen Spritzgussteils vorgesehen sein kann. Der Aufsatz ist bevorzugt wieder lösbar an der Endkappe befestigt. Bevorzugt weist die Vorderfläche der Endkappe eine Ausnehmung zur Aufnahme des dekorativen Aufsatzes auf. Es ist weiterhin bevorzugt, dass die Form und die Grösse der Ausnehmung in der Vorderfläche der Endkappe der Form und Grösse des dekorativen Aufsatzes, welcher darin wieder lösbar befestigt ist, entspricht.

Es ist bevorzugt, dass der dekorative Aufsatz an seiner Kante eine fortlaufende Lippe oder beanstandete Zungen aufweist, welche mit Nuten oder Rippen versehen sind, um in die Kanten der Öffnung schnapp zu passen.

Das Vorsehen eines dekorativen Aufsatzes ist vorteilhaft, um in der Lage zu sein, Kunden mit einer Auswahl an Designs dienen zu können. Natürlich ist es zum Vorteil des Kunden, eine breite Auswahl an geformten Designs an der Vorderseite ihrer Endabdeckungen zu haben, aus denen sie wählen können, wenn sie ihr Glashaus oder verglastes Dach planen. Bis jetzt mussten Hersteller von Endabdeckungen eine neue Form für jede Endabdeckung, für jedes erforderliche dekorative Design herstellen, um das Verlangen des Kunden nach einer Vielzahl von Designs zubefriedigen, aus welchen sie wählen können. Dies trägt beträchtlich zu den Kosten bei, welche bei der Herstellung von dekorativen Endabdeckungen involviert sind, da die Form für die gesamte Endabdeckung für jedes auf die Vorderseite der Endabdeckung abzuwendende Design unterschiedlich sein muss, auch wenn der einzige Unterschied zwischen zwei dekorativen Endabdeckungen das aktuell geformte Design auf der Vorderseite der Endabdeckung sein kann, beispielsweise ein Lancashire-Rosendesign im Gegensatz zu einem Yorkshire-Rosendesign.

Des weiteren ist es auf Grund der einstückigen Natur der dekorativen Endabdeckung nicht möglich, das Design auf der Vorderseite der Abdeckung ohne Änderung der gesamten Endabdeckung zu ändern, wenn das Design einmal durch den Kunden ausgewählt wurde.

Bevorzugt ist die Halterung an dem Ende des Verglasungsbalkens mittels einer Schraube durch die Halterung in eine Schraubenöffnung des Verglasungsbalkens befestigbar. Die Halterung und die Endabdeckung weisen bevorzugt gegenseitig in Eingriff bringbare Formationen auf, wodurch sie gleitend zwischenpassen. Entweder die Halterung oder die Endabdeckung sieht ein Paar von sich zuwendenden Kanälen und die andere ein Paar von sich gegenüberliegenden, sich zuwendendenden Anschlussstücken oder dergleichen vor, welche in die Kanäle gleitend passen. Noch bevorzugter sieht die Halterung die sich gegenüberliegend zugewandten Anschlussstücke oder dergleichen und die Endkappe die Paar sich zuwendenden Kanäle vor, wodurch die sich gegenüberliegend zugewandten Anschlussstücke oder dergleichen der Halterung gleitend in die Kanäle der Endkappe passen. Das Verdecken der Halterungsschraube durch die Endabdeckung liefert eine ästhetisch ansprechendere Erscheinung an Enden von Verglasungsbalken.

Bevorzugt weist die Endkappe einen Rand mit ausreichender Tiefe auf, um sich nach hinten über die Enden der oberen und unteren Verblendungen zu erstrecken. Es ist weiterhin bevorzugt, dass eine Anschlagseinrichtung in zumindest einem Kanal der Endabdeckung vorgesehen ist, um zu gewährleisten, dass die Endkappe in der richtigen Position relativ zu dem Ende des Verglasungsbalkens angeordnet ist, wenn dieser daran befestigt ist. Noch bevorzugter weist die Endkappe einen Rand auf, welcher tiefer ist als seine Oberseite, wodurch die Endkappe das Ende der oberen Verblendung überdeckt; wenn sie eingebaut ist. Dies ermöglicht eine zusätzliche Befestigung durch den Rand mittels einer Schraube von der Oberseite her.

Um das Anpassen der Endabdeckungen der Erfindung zu vereinfachen, kann die Halterung an einen Verglasungsbalken im Betrieb oder an Ort und Stelle angepasst werden, sodass die Endabdeckung an ihren Platz geschoben werden kann, wenn die Verglasungspaneele und die oberen Verblendungen einmal in Position sind. Die Endabdeckung kann in geeigneter Weise, falls notwendig, einfach entfernt werden, ohne das ein Zugang zu der Schraube, welche die Halterung befestigt, notwendig ist.

Die Erfindung wird nun, nur beispielhaft, mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen weiter beschrieben, in welchen:

1 eine Vorderansicht einer Endabdeckung der Erfindung mit der noch befestigten Halterung zeigt;

2 eine rückseitige Ansicht der Endabdeckung nach 1 zeigt;

3 eine Exlosionsdarstellung einer dekorativen Endabdeckung der Erfindung von vorne zeigt, wobei die zerbrechliche Halterung entfernt ist;

4 eine perspektivische Vorderansicht eines Glasbalkensystems der Erfindung zeigt; und

5 eine perspektivische Rückansicht des Verglasungsbalkensystems nach 4 zeigt.

Bezugnehmend auf die begleitenden Zeichnungen umfasst ein Verglasungsbalkensystem einen Verglasungsbalken 10 aus Aluminium und obere und untere Verblendungen 12 bzw. 14 aus u-PVC. Im Gebrauch weisen Dachelemente 100, beispielsweise aus durchsichtigem Kunststoffmaterial, wie beispielsweise Polykarbonat, Kanten auf, welche zwischen den oberen und unteren Verblendungen 12 und 14 an sich gegenüberliegenden Seiten der Dachbalkenanordnung eingebettet sind.

Der Verglasungsbalken 10 weist einen im wesentlichen umgedrehten T-Querschnitt auf. Somit weist der Balken 10 ein Paar von Flanschen 16, welche an ihren entfernten Enden nach innen eingeschlagen sind, und einen nach oben aufragenden Schenkel 18 auf. Der Schenkel 18 umfasst einen Schaft 20, welcher sich von der Kreuzung der Flansche 16 aus erstreckt und eine Schraubenöffnung 22 einschliesst, einen hohlen, im Querschnitt im wesentlichen dreieckförmigen Hauptabschnitt 24 oberhalb der Schraubeöffnung 22 und einen nach oben offenen Kanal 26 oberhalb der Hauptöffnung 22. Der Kanal 26 weist im wesentlichen parallele Seiten auf. An der Innenseite einer jeden Seite ist eine Reihe von Nuten 30 vorgesehen, welche nach unten offene Ausnehmungen ausbilden.

Jeder Flansch 16 weist einen ersten Abschnitt, welcher im wesentlichen rechtwinklig zu dem nach oben aufragenden Schenkel 18 verläuft, und einen zweiten Abschnitt auf, welcher einen Durchgang 34 entfernt von dem nach oben aufragenden Schenkel 18 ausbildet. Die obere Verblendung 12 weist einen im wesentlichen umgedrehten V-Querschnitt auf, umfasst jedoch eine flache Oberseite 40 und abhängende Seiten 42. Die entfernten Kanten der Seiten 42 weisen Dichtungen 44 auf, welche durch Koextrusion oder Kleben von Gummi oder syntethisch elastomerischem Material darauf geformt sind. Im Inneren der Verblendung 12 und abhängend von ihrer flachen Oberseite 40 ist ein Paar von elastischen, divergierenden Klappen 46 vorgesehen, welche an ihren Enden nach aussen vorspringende Oberflächen 48 aufweisen.

Die untere Verblendung 40 ist im wesentlichen als ein Kanalquerschnitt mit einer flachen Basis 50 und nach oben aufragenden Seitenwänden 52 ausgebildet. Im Inneren des Kanals an der Basis 50 und an den Seitenwänden 52 sind beanstandete Vorsprünge 54 vorgesehen. Die freien Kanten der Seitenwände 52 weisen darauf aus Gummi oder syntethisch elastomerischem Material koextrudierte Dichtungen 56 auf, welche sich nach innen erstrecken und leicht nach oben neigen. Die Dichtungen 56 umfassen elastische, deformierbare Vorsprünge an ihren oberen Oberflächen entlang ihrer äussersten Kanten und mittig davon.

Um ein Dach zusammenzubauen, werden die Verglasungsbalken 10 aus Aluminium in Position zwischen einem First und den Dachüberhängen eines Glashausdaches befestigt. Die unteren Verblendungen 14 werden entweder bevor oder nachdem die Balken an Ort und Stelle befestigt werden, auf die Balken aufgesetzt. Die Verglasungspaneele 100 werden zwischen den Balken mit ihren Seitenkanten auf den Dichtungen 56 positioniert, welche dadurch zwischen den Balkenflanschen und den Verglasungspaneelen festsitzen. Dann werden die oberen Verblendungen nach unten auf die Balken gedrückt, wobei ihre deformierbaren Klappen 46 in den nach oben offenen Kanälen 26 der Trägerbalken festsitzen.

Eine Endabdeckung 68 für den Verglasungsbalken 10 weist eine Vorderfläche 70 und einen Rand 72 auf. Die Vorderfläche 70 der Endabdeckung 68 weist eine Öffnung 80 in einer Ausnehmung 78 davon mit einer Halterung 61 auf, welche anfänglich integral mit der Endabdeckung 68 in der Öffnung 80 mittels zerbrechlicher Verbindungselemente 86 gehalten wurde. Um die Endabdeckung 68 an dem Verglasungsbalkenende zu befestigen, werden die Verbindungselemente 86 gebrochen, wodurch die Halterung 61 von der Endabdeckung 68 gelöst wird. An dem Ende des Verglasungsbalkens 10 wird die Halterung 61 mittels einer Schraube (nicht gezeigt) durch die Halterung in die Schraubenöffnung 22 des Verglasungsbalkens befestigt. Die Halterung 61 weist einen breiteren, mittigen Abschnitt 64 und schmalere, sich gegenüberliegende Enden 66 auf, wodurch die Enden von dem Ende des Verglasungsbalkens beanstandet sind.

An ihrer bestimmten inneren Fläche weist die Endabdeckung 68 ein Paar von sich zugewandten offenen Kanälen 74 auf, welche über die Enden der Halterung 61 geschoben werden, um die Endabdeckung an dem Verglasungsbalken zu befestigen. Der Rand 72 der Endabdeckung ist von ausreichender Tiefe, um sich nach hinten über die Enden der oberen und unteren Verblendungen zu erstrecken. Der Rand 72 der Endabdeckung verbreitert sich zu einem mittigen Abschnitt 79 an der Oberseite der Abdeckung, um zu gewährleisten, dass die Abdeckung 68 auf der Oberseite der oberen Verblendung ruht, wenn sie an Ort und Stelle auf der Halterung geschoben wird. Eine Anschlageinrichtung 76 ist an der Oberseite eines jeden sich zuwendenden offenen Kanals 74 angeordnet, um zu gewährleisten, dass die Endabdeckung 68 in der richtigen Position an dem Verglasungsbalken angeordnet ist, wenn sie daran befestigt wird. Zusätzlich kann eine Befestigungsschraube durch die Schraubenöffnung 94 in der Oberseite des Randes 72 eingeführt werden.

Ein dekorativer Aufsatz 83 weist eine kreisförmige Form mit einem darin eingeformten dekorativen Design 90 auf. Jedoch wird zu verstehen sein, dass jedwede geeignete Form oder Designs des dekorativen Aufsatzes bei der Erfindung verwendet werden kann. Der dekorative Aufsatz weist zwei sich gegenüberliegend beanstandete Zungen 84 auf, jede mit einem erhöhten Knötchen versehen. Um den dekorativen Aufsatz an der Endabdeckung zu befestigen, wird der dekorative Aufsatz in die Öffnung 80 pressgepasst, welche durch das Entfernen der Halterung 61 zurückgelassen wurde, und wird darin mittels der Zungen an dem dekorativen Aufsatz wieder lösbar festgehalten, wobei deren Knötchen hinter der Kante der Öffnung schnapppassen.

Somit sieht die dargestellte Endabdeckung einen sauberen Abschluss der Verglasungsbalken für ein Glashausdach vor, wobei die integrale Endabdeckung und die Halterung wirtschaftlicher herzustellen sind, als separate Endabdeckungen und Halterungen, da die Notwendigkeit der Herstellung separater Endabdeckungs- und Halterungsformsets nicht gegeben ist. Des weiteren sind auch die separate Endabdeckung und die dekorativen Aufsätze wirtschaftlicher herzustellen, als beispielsweise eine Reihe von einstückigen dekorativen Endabdeckungen. Beispielsweise weisen Standard-Endabdeckungen nach dem Entfernen der Halterungen Standard-Löcher in den Ausnehmungen darin zur Aufnahmen der Zungen der dekorativen Aufsätze auf, was dekorative Aufsätze ermöglicht, welche als Standard geformt werden, jedoch bezüglich des darin eingeformten Designs an den Endabdeckungen befestigt werden können und, falls notwendig, ausgetauscht werden können.


Anspruch[de]
  1. Endabdeckungssystem für einen Verglasungsbalken (10), welches eine Endkappe (68) und eine Halterung (61) zur Befestigung der Endkappe an einem Ende des Verglasungsbalkens (10) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (61) und die Endkappe (68) integral ausgebildet sind, wobei die Halterung (61) zur Befestigung des Verglasungsbalkens (10) von der Endkappe (68) trennbar ist.
  2. System nach Anspruch 1, wobei die Endkappe eine durchgehende Öffnung aufweist.
  3. System nach Anspruch 2, wobei die Halterung anfänglich an der Endkappe innerhalb der Öffnung in der Vorderfläche der Endkappe befestigt ist.
  4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Halterung an der Endkappe mittels beabstandeten, zerbrechlichen Verbindungselementen befestigt ist.
  5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Endkappe und die Halterung durch Spitzgiessen geformt sind.
  6. System nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Öffnung der Endkappe mittels eines Aufsatzes verschlossen ist.
  7. System nach Anspruch 6, wobei der Aufsatz in der Form einer dekorativen Spritzgussteils vorgesehen ist.
  8. System nach einem der Ansprüche 6 oder 7, wobei der Aufsatz wieder lösbar an der Endkappe befestigtbar ist.
  9. System nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei die Vorderfläche der Endkappe eine Ausnehmung zur Aufnahme des dekorativen Aufsatzes aufweist.
  10. System nach Anspruch 9, wobei die Form und die Groesse der Ausnehmung in der Vorderfläche der Endkappe der Form und der Groesse des dekorativen Aufsatzes, welcher darin wieder lösbar befestigt ist, entspricht.
  11. System nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei der dekorative Aufsatz an seiner Kante eine fortlaufende Lippe oder beabstandete Zungen aufweist, welche mit Nuten oder Rippen versehen sind, um in die Kanten der Öffnung schnapp zu passen.
  12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Halterung an dem Ende des Verglasungsbalkens mittels einer Schraube durch die Halterung in eine Schraubenöffnung des Verglasungsbalkens befestigtbar ist.
  13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Halterung und die Endkappe gegenseitig in Eingriff bringbare Formationen aufweisen, wodurch sie gleitend zwischenpassen.
  14. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei entweder die Halterung oder die Endkappe ein Paar von sich zuwendenden Kanälen vorsieht und die andere ein Paar von sich gegenüberliegenden, sich zuwendenden Anschlussstücken oder dergleichen, welche in die Kanäle gleitend passen.
  15. System nach Anspruch 14, wobei die Halterung die sich gegenüberliegend zugewandten Anschlussstücke oder dergleichen und die Endkappe die Paar sich zugewendenden Kanäle vorsieht, wodurch die sich gegenüberliegend zugewandten Anschlussstücke oder dergleichen der Halterung gleitend in die Kanäle der Endkappe passen.
  16. System nach einem der Ansprüche 14 oder 15, wobei eine Anschlagseinrichtung in zumindest einem Kanal der Endkappe vorgesehen ist, um zu gewährleisten, dass die Endkappe in der richtigen Position relativ zu dem Ende des Verglasungsbalkens angeordnet ist, wenn dieser daran befestigt ist.
  17. System nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei eine obere Verblendung an dem Balken angeordnet ist.
  18. System nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei eine untere Verblendung an dem Balken angeordnet ist.
  19. System nach Anspruch 17 oder 18, wobei die Endkappe einen Rand mit einer ausreichenden Tiefe aufweist, um sich nach hinten über die Enden der oberen und unteren Verblendungen zu erstrecken.
  20. System nach Anspruch 19, wobei die Endkappe einen Rand aufweist, welcher tiefer ist als seine Oberseite, wodurch die Endkappe das Ende der oberen Verblendung überdeckt, wenn sie eingebaut ist.
  21. Verglasungsbalkensystem, welches ein Endabdeckungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20 umfasst, welches einen Verglasungsbalken, eine Endkappe dafür und Einrichtungen zum Befestigen der Endkappe an einem Ende der Verglasungsbalkens in der Form einer Halterung, welche an dem Verglasungsbalkenlende befestigtbar ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung und die Endkappe integral ausgebildet sind, wobei die Halterung von der Endkappe zur Befestigung an dem Verglasungsbalkenende trennbar ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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