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Dokumentenidentifikation DE60115658T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001305246
Titel ABGABEVORRICHTUNG MIT EINER SCHNEIDMESSER-/VORRATSROLLEABSTANDHALTERANORDNUNG
Anmelder 3M Innovative Properties Co., Saint Paul, Minn., US
Erfinder PITZEN, F., James, Saint Paul, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60115658
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.02.2001
EP-Aktenzeichen 019126929
WO-Anmeldetag 05.02.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/03638
WO-Veröffentlichungsnummer 2002010047
WO-Veröffentlichungsdatum 07.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 02.05.2003
EP date of grant 07.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse B65H 35/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft Abgabevorrichtungen zum Abgeben von Längenabschnitten eines Flachmaterials, wobei diese Abgabevorrichtungen eine Nabe enthalten, die lediglich an einem einzigen Ende an dem Rahmen drehbar angebracht ist, wobei von dieser Nabe eine Rolle mit Flachmaterial getragen wird; und wobei diese Abgabevorrichtungen des Weiteren ein längliches Schneidmesser enthalten, das ebenfalls nur an einem einzigen Ende an dem Rahmen angebracht ist und eine Schneidkante aufweist, die derart von der Achse der Nabe beabstandet ist und sich im Wesentlichen parallel zu der Achse der Nabe erstreckt, dass ein Benutzer der Abgabevorrichtung Flachmaterial, das von der Rolle gezogen wird, manuell um die Schneidkante herum spannen kann, um das Flachmaterial nacheinander quer zu durchtrennen.

Beschreibung des Standes der Technik

Eine Abgabevorrichtung zum Abgeben von Längenabschnitten eines Flachmaterials von einer Rolle mit Flachmaterial gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist in US-A-5,628,866 offenbart.

US-A-4,990,214 beschreibt eine tragbare Abgabevorrichtung mit der Bezeichnung "Maskierungsmaschine" oder "Maskierungsvorrichtung" zum Abgeben von Längenabschnitten eines Flachmaterials, wovon eine Ausführungsform von der Minnesota Mining and Manufacturing Company, St. Paul, Minnesota, unter der Handelsbezeichnung "Dispenser M3000 HandMaskerTM" verkauft wird. Diese Abgabevorrichtung enthält allgemein einen Polymerrahmen, an dem drehbar zwei Naben angebracht sind, wovon eine dafür geeignet ist, eine Rolle mit Maskierungsflachmaterial aufzunehmen, und die andere dafür geeignet ist, eine Rolle mit Band aufzunehmen. Band von jener Rolle wird zum Rand der Rolle mit Maskierungsflachmaterial geführt, wo ein Seitenabschnitt des Bandes so an einem Abschnitt des Maskierungsflachmaterials angehaftet wird, dass ein Verbund-Maskierungsflachmaterial entsteht, das einen freiliegenden Abschnitt der Beschichtung aus druckempfindlichem Klebstoff auf dem Bandlängenabschnitt aufweist, so dass der freiliegende Abschnitt der Klebstoffbeschichtung entlang einer zu maskierenden Fläche angehaftet werden kann, um das Verbund-Maskierungsflachmaterial in einer gewünschten Position zu halten.

Eine Person kann das Verbund-Maskierungsflachmaterial, das am Rand der Rolle mit Maskierungsflachmaterial entstanden ist, von der Abgabevorrichtung abziehen, indem die Person die Abgabevorrichtung festhält, während sie an dem Verbund-Maskierungsflachmaterial zieht, oder durch Wegbewegen der Abgabevorrichtung von dem Verbund-Flachmaterial, während es entlang einer Fläche angehaftet wird. Ein Schneidmesser ist an einem Ende an dem Rahmen angebracht und erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu den Achsen der Naben, so dass eine erste Seite eines Durchgangs definiert wird, durch den das Verbund-Maskierungsflachmaterial von der Abgabevorrichtung heruntergezogen wird. Ein Benutzer der Abgabevorrichtung kann Verbund-Maskierungsflachmaterial, das von der Abgabevorrichtung gezogen wird, manuell um eine Reihe hervorstehender Zähne spannen, die in dem Schneidmesser enthalten sind und die das gespannte Verbund-Maskierungsflachmaterial – am Rand des Verbund-Maskierungsflachmaterials neben dem Rahmen beginnend und in Richtung des distalen Endes des Schneidmessers hin fortschreitend – durchstechen und dann quer durchtrennen. Das Schneidmesser eignet sich besonders zum Durchtrennen von Verbund-Maskierungsflachmaterial, wenn das Maskierungsflachmaterial ein gefaltetes polymeres Flachmaterial von der Art ist, wie es in US-A-5,113,921 beschrieben ist. Dieses Durchstechen mittels der Zähne hilft vorteilhafterweise dabei, die relativen Positionen der Schichten des gefalteten polymeren Maskierungsflachmaterials beizubehalten, während es geschnitten wird, doch die entstehende Schnittkante an dem Verbund-Maskierungsflachmaterial ist oft nicht so gerade und so nahe einem rechten Winkel relativ zu den Längsrändern des Bandes und des Maskierungsflachmaterials, wie es für bestimmte Anwendungen des Verbund-Maskierungsflachmaterials wünschenswert wäre. Der Anmelder hat festgestellt, dass dieses Problem mit der entstehenden Schnittkante auf zwei Probleme zurückzuführen ist: (1) Durchbiegen des Schneidmessers in Richtung der Rolle, während das Verbund-Maskierungsflachmaterial fortschreitend entlang der Schnittkante in Richtung des distalen Endes des Messers geschnitten wird; und (2) ein leichtes fortschreitendes Abwickeln der Rolle mit Maskierungsflachmaterial, während das Verbund-Maskierungsflachmaterial fortschreitend quer an dem Schneidmesser geschnitten wird.

Kurzdarstellung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung stellt eine Abgabevorrichtung nach Anspruch 1 und eine Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung nach Anspruch 9 bereit. Einzelne Ausführungsformen sind der Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die vorliegende Erfindung stellt eine Modifikation für eine Maskierungsmaschine oder -vorrichtung zum Abgeben von Längenabschnitten eines Flachmaterials im Wesentlichen von der oben beschriebenen Art bereit, die dabei hilft, dass die Maskierungsmaschine eine Schnittkante an dem Flachmaterial entstehen lässt, die deutlich gerader und näher einem rechten Winkel relativ zu den Längsrändern des Flachmaterials ist als der Schnitt, der durch die Maskierungsmaschine oder -vorrichtung ohne die Modifikation entsteht, besonders, wenn das Flachmaterial, das von der Vorrichtung abgegeben wird, ein gefaltetes polymeres Flachmaterial ist.

Die Abgabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dient im Allgemeinen zum Abgeben eines Längenabschnitts eines Flachmaterials von einer Rolle mit diesem Flachmaterial. Die Abgabevorrichtung weist eine erste Nabe auf, die drehbar an dem Rahmen an einem ersten Ende der Nabe angebracht ist, welche die Rolle mit Flachmaterial entlang ihres Umfangsrandes trägt. Ein längliches Schneidmesser hat ein proximales Ende, das an dem Rahmen angebracht ist, und eine Schneidkante, die dergestalt von der Achse der ersten Nabe beabstandet ist und sich im Wesentlichen parallel zu der Achse der ersten Nabe zu einem distalen Ende des Schneidmessers erstreckt, dass ein Benutzer der Abgabevorrichtung Flachmaterial, das von der Abgabevorrichtung heruntergezogen wird, manuell um die Schneidkante herum spannen kann, um das Flachmaterial nacheinander quer zu durchtrennen. Die Abgabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Verbesserung einer Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung, die (1) einen Abstandshalterarm und (2) eine Positionierungsnabe, die an einem zweiten Ende des Abstandshalterarms angebracht ist, aufweist. Die Positionierungsnabe ist dafür geeignet, in einer Öffnung in der Rolle mit Flachmaterial von einem zweiten Ende der Rolle gegenüber ihrem ersten Ende, das sich neben dem Rahmen der Abgabevorrichtung befindet, aus aufgenommen zu werden. Ein gegenüberliegendes erstes Ende des Abstandshalterarms ist an dem Schneidmesser neben seinem distalen Ende so angebracht, dass der Abstandshalterarm und die Positionierungsnabe die Schneidkante von der Achse der Rolle mit Flachmaterial an dem zweiten Ende der Rolle mit Flachmaterial um einen vorbestimmten Abstand beabstanden, der geringfügig (beispielsweise etwa 0,31 Inch oder 0,79 cm) größer ist als der Abstand zwischen der Schneidkante und der Achse der Rolle mit Flachmaterial an dem ersten Ende der Rolle mit Flachmaterial, wenn das Flachmaterial nacheinander quer entlang der Schneidkante an dem Messer geschnitten wird. Dadurch wird sowohl (1) das Schneidmesser daran gehindert, sich in Richtung der Rolle durchzubiegen, wenn das Flachmaterial fortschreitend entlang der Schneidkante von dem proximalen Ende in Richtung des distalen Endes des Schneidmessers geschnitten wird, als auch (2) das leicht voranschreitende Abwickeln der Rolle mit Flachmaterial ausgeglichen, wenn das Flachmaterial fortschreitend quer an dem Schneidmesser geschnitten wird, so dass eine Schnittkante an dem Flachmaterial entsteht, die – wenn sie auch nicht exakt im rechten Winkel verläuft – doch näher einem rechten Winkel relativ zu den Längsrändern an dem Flachmaterial ist, als in der Regel mit derselben Abgabevorrichtung ohne die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung entsteht.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Die vorliegende Erfindung wird nun eingehender anhand der begleitenden Zeichnung beschrieben, wobei in den verschiedenen Ansichten gleiche Bezugszahlen gleiche Teile bezeichnen.

1 ist eine perspektivische Ansicht einer Abgabevorrichtung, die eine erste Ausführungsform einer Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung enthält.

2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung, die in der in 1 gezeigten Abgabevorrichtung enthalten ist, wobei die Abstandshalteranordnung von der Abgabevorrichtung getrennt gezeigt ist, und wobei ein Abstandshalterarm in einer Gebrauchsposition in der Abstandshalteranordnung enthalten ist.

3 ist eine perspektivische Ansicht der in den 1 und 2 gezeigten Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung, die an einem Fragment der in 1 gezeigten Abgabevorrichtung angebracht ist, wobei sich der Abstandshalterarm in einer Ladeposition befindet.

4 ist eine perspektivische Ansicht der in den 1, 2, und 3 gezeigten Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung, die an einem Fragment der in 1 gezeigten Abgabevorrichtung angebracht ist, wobei eine Rolle mit Flachmaterial an der Abgabevorrichtung angebracht ist und sich der Abstandshalterarm in der Ladeposition befindet.

5 und 6 sind verschiedene perspektivische Ansichten der in den 1, 2, 3 und 4 gezeigten Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung, die an einem Fragment der in 1 gezeigten Abgabevorrichtung angebracht ist, wobei die Rolle mit Flachmaterial an der Abgabevorrichtung angebracht ist und sich der Abstandshalterarm in einer Gebrauchsposition befindet.

7 ist eine fragmentarische perspektivische Ansicht einer Abgabevorrichtung ähnlich der Abgabevorrichtung von 1, die eine zweite Ausführungsform einer Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung enthält, wobei eine Rolle mit Flachmaterial an der Abgabevorrichtung angebracht ist und sich ein Abstandshalterarm der Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung in einer Ladeposition befindet.

8 ist eine fragmentarische perspektivische Ansicht der Abgabevorrichtung von 7, wobei eine Rolle mit Flachmaterial an der Abgabevorrichtung angebracht ist und sich der Abstandshalterarm der Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung in einer Gebrauchsposition befindet, und

9 ist eine fragmentarische vergrößerte Schnittansicht ungefähr entlang der Linie 9-9 von 7.

Detaillierte Beschreibung

Wenden wir uns nun den 1 bis 6 der Zeichnung zu, wo eine Abgabevorrichtung 10 gezeigt ist, die eine Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 11 gemäß der vorliegenden Erfindung enthält. Die Abgabevorrichtung 10 ist eine Modifikation eines Typs einer Abgabevorrichtung mit der Bezeichnung "Maskierungsmaschine" oder "Maskierungsvorrichtung" die in US-A-4,990,214 beschrieben ist, wovon eine Ausführungsform von der Minnesota Mining and Manufacturing Company, St. Paul, Minnesota, unter der Handelsbezeichnung "Dispenser M3000 HandMaskerTM" verkauft wird. Allgemein enthält die Abgabevorrichtung 10 einen polymeren Rahmen 12, der ein Nabenträger-Rahmenelement 13 und einen Handgriff 14 enthält, der für eine manuelle Eingriffnahme vorgesehen ist, um die Abgabevorrichtung 10 zu handhaben. Eine erste und eine zweite Nabe 16 und 15 sind an dem Nabenträger-Rahmenelement 13 lediglich an ersten Enden der Naben 16 und 15 derart angebracht, dass sie sich um voneinander beabstandete, im Wesentlichen parallele Achsen 18 und 17 drehen. Die zweite Nabe 15 ist dafür geeignet, eine Rolle 20 mit Band 21 entlang ihres Umfangsrandes aufzunehmen und eine erste Kante 22 eines Längenabschnitts des Bandes 21, das von der Rolle 20 heruntergezogen wird, an einer ersten vorbestimmten Position axial relativ zu der ersten und der zweiten Nabe 16 und 15 so zu positionieren, dass die gegenüberliegende zweite Kante dieses heruntergezogenen Längenabschnitts des Bandes 21 über den Rahmen 12 hinaussteht. Die zweite Nabe 16 ist dafür geeignet, eine Rolle 24 mit Maskierungsflachmaterial 25 aufzunehmen, wobei sich ein erstes Ende 23 jener Rolle 24 neben dem Nabenträger-Rahmenelement 13 befindet, und eine erste Kante 26 des Längenabschnitts des Maskierungsflachmaterials 25 an einer zweiten vorbestimmten Position axial relativ zu der ersten und der zweiten Nabe 16 und 15 so zu positionieren, dass sich die Breite des Längenabschnitts des Bandes 21 von der erste Position aus über die zweite Position hinaus erstreckt und die Breite des Längenabschnitts des Maskierungsflachmaterials 25 sich von der zweiten Position aus über die erste Position hinaus erstreckt. Ein Abschnitt des Längenabschnitts des Bandes 21 entlang seiner ersten Kante 22 und ein Abschnitt des Längenabschnitts des Maskierungsflachmaterials 25 entlang seiner ersten Kante 26 sind beide zwischen jener ersten und zweiten Position angeordnet. Die Abgabevorrichtung 10 enthält Mittel, die einen Führungsstift 27 aufweisen, der einen Pfad für den Längenabschnitt des Bandes 21 von der Rolle 20 des Bandes 21 zum Umfangsrand der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials 25 definiert, wo der Abschnitt des Bandes 21 entlang der ersten Kante 22 des Längenabschnitts des Bandes 21 an dem Abschnitt des Maskierungsflachmaterials 25 entlang der ersten Kante 26 des Längenabschnitts des Maskierungsflachmaterials 25 angehaftet ist. Durch diese Adhäsion des Bandes 21 an dem Maskierungsflachmaterial 25 entlang des Umfangsrandes der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials 25 entsteht ein Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 mit gegenüberliegenden Kanten, die durch die zweiten Kanten des Längenabschnitts des Bandes 21 und des Längenabschnitts des Maskierungsflachmaterials 25 und einen freiliegenden Abschnitt der Beschichtung aus druckempfindlichem Klebstoff entlang der zweiten Kante an dem Längenabschnitt des Bandes 21 entlang einer Hauptfläche des Verbund-Maskierungsflachmaterials 28 definiert wird, dergestalt, dass der freiliegende Abschnitt der Klebstoffbeschichtung entlang einer zu maskierenden Fläche angehaftet werden kann, um das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 in einer gewünschten Position zu halten. Das Maskierungsflachmaterial 25 auf der Rolle 24 kann aus Papier oder aus Polymermaterialien bestehen, kann entfaltet sein oder kann in Längsrichtung gefaltet sein, wie in US-A-4,913,767 beschrieben, oder kann ein flachgedrückter Längenabschnitt eines röhrenförmigen Materials sein.

Der Rahmen 12 definiert einen Durchgang in der Vorrichtung 10, durch den eine Person das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 von dem Umfangsrand der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials ziehen kann, wo es geformt wird (beispielsweise kann ein solches Ziehen bewerkstelligt werden, indem man die Abgabevorrichtung 10 in einer Hand hält und das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 mit der anderen Hand von ihr fort zieht oder indem man das Band 21 des Verbund-Maskierungsflachmaterials 28 an einer festen Fläche, wie beispielsweise an einer Wand, anhaftet und die Abgabevorrichtung 10 entlang jener festen Fläche bewegt). Die Abgabevorrichtung 10 enthält ein dünnes metallisches Schneidmesser 30 (beispielsweise aus 0,018 Inch oder 0,05 Zentimeter dickem Stahlblech), das parallele gegenüberliegende erste und zweite Hauptflächen 31 und 32 hat. Das metallische Schneidmesser 30 ist entlang seiner Länge gekrümmt, so dass es einen im Wesentlichen J-förmigen Querschnitt aufweist, und hat einen Endabschnitt neben einem proximalen Ende 34 des Messers, der abnehmbar an einem Element 35 des Rahmen 12 angebracht ist. Das Schneidmesser 30 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zu den Achsen 17 und 18 der Naben 15 und 16 zu einem distalen Ende 33 des Schneidmessers 30 und definiert eine erste Seite des Durchgangs. Ein Benutzer der Abgabevorrichtung 10 kann das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28, das von der Rolle 24 gezogen wird, manuell um eine Reihe ähnlich geformter hervorstehender Zähne 36 herum spannen, die in dem Schneidmesser 30 enthalten sind. Die Zähne 36 durchdringen dann das gespannte Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 und durchtrennen es quer entlang einer Schneidkante 37 an dem Schneidmesser 30, wobei dieses Durchtrennen neben dem proximalen Ende 34 des Messers beginnt und in Richtung seines distalen Endes 36 in dem Maße fortschreitet, wie das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 von der Abgabevorrichtung 10 fortgezogen wird.

Das Schneidmesser 30 ist abnehmbar an dem Rahmenelement 35 unter Verwendung von Mitteln angebracht, die in US-A-4,990,214 beschrieben sind, was kurz gesagt beinhaltet, dass der Endabschnitt des J-förmigen Schneidmessers 30 neben seinem proximalen Ende 34 um das Element 35 des polymeren Teils des Rahmen 12 gehakt wird, das so konfiguriert ist, dass es in diesen Endabschnitt passt und in diesem Endabschnitt mittels eines (nicht gezeigten) Stiftes gehalten wird, der von dem Element 35 durch eine Öffnung in dem Schneidmesser 30 hervorsteht. Das Schneidmesser 30 kann von dem Element 35 abgenommen werden, indem mit der Hand darauf gedrückt wird, so dass das Schneidmesser 30 sich federnd über den Stift biegt, woraufhin das Schneidmesser 30 von dem Element 35 losgehakt werden kann.

Die Zähne 36 an dem Schneidmesser 30 sind ähnlich den Zähnen geformt, die in US-A-4,913,767 beschrieben sind, und können mittels des Verfahrens hergestellt werden, das in jenem Patent beschrieben ist. Die unteren Hauptflächen der Zähne 36 sind dreieckige Teile der ersten Hauptfläche 31 des Schneidmessers 30, während die gegenüberliegenden oberen Hauptflächen der primären Zähne 36 dreieckige Teile der zweiten Hauptfläche 32 des Schneidmessers 30 sind. Die Zähne 36 haben jeweils zwei Seiten, die in einer Spitze münden, und eine Basis gegenüber dieser Spitze. Die Basen der Zähne 36 sind in einer ersten Richtung längs entlang des Schneidmessers 30 so ausgerichtet, dass die Spitzen der Zähne 36 im Wesentlichen im rechten Winkel in jene erste Richtung hervorragen. Die Seiten benachbarter primärer Zähne 36 überschneiden sich an den Basen benachbarter Zähne 36, so dass im Wesentlichen V-förmige Öffnungen zwischen den benachbarten Zähnen 36 gebildet werden. Die Randflächen entlang den Seiten der Zähne 36 sind in einem eingeschlossenen Winkel von maximal etwa 90 Grad (beispielsweise etwa 30 Grad) relativ zu den Unterseiten der Zähne 36 angeordnet, so dass die Schneidkante 37 an der Schnittstelle dieser Unterseiten und der Randfläche entlang den Seiten und Spitzen der benachbarten Zähne 36 gebildet wird. Die Spitzen der Zähne 36 können das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 durchstechen, wenn das Flachmaterial 28 über die Zähne 36 von ihren Unterseiten her gezogen wird, und weitere Spannung, die an das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 angelegt wird, bewirkt, dass die Zähne 36 weiter in das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 eindringen, bis das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 vollständig von der Schneidkante 37 durchtrennt wurde. Das Schneidmesser 30 eignet sich besonders zum Durchtrennen von gefaltetem polymeren Maskierungsflachmaterial der Art, die in US-A-5,113,921 beschrieben ist. Ein solches Durchstechen der Zähne 36 hilft vorteilhafterweise dabei, die relative Position der Schichten des gefalteten polymeren Flachmaterials beizubehalten, während es geschnitten wird.

Die Abgabevorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Verbesserung der Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 11. Diese Anordnung 11 enthält einen Abstandshalterarm 50 mit einem ersten Ende 51, das so an dem Schneidmesser 30 angebracht ist, dass es verstellbar entlang seiner Länge verschoben werden kann, und eine zylindrische Positionierungsnabe 52, die an einem zweiten gegenüberliegenden Ende 54 des Abstandshalterarms 50 befestigt ist, wobei die Positionierungsnabe 52 eine Achse hat, die im Wesentlichen senkrecht zur Länge des Arms 50 verläuft. Die Positionierungsnabe 52 ist dafür geeignet, mit einem geringen Spiel (beispielsweise 0,01 bis 0,06 Inch oder 0,025 bis 0,15 cm) in einer Durchgangsöffnung in der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials von einem zweiten Ende 55 der Rolle 24, gegenüber ihrem ersten Ende 23, aus aufgenommen zu werden, so dass die Achsen der ersten und der zweiten Positionierungsnabe 16 und 52 im Wesentlichen koaxial verlaufen. Der Abstandshalterarm 50 und die Positionierungsnabe 52 sind dafür geeignet, die Schneidkante 37 um einen vorbestimmten Abstand von der Achse 18 der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials an dem zweiten Ende 55 der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials zu beabstanden, wenn das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 nacheinander quer entlang der Schneidkante 37 an dem Schneidmesser 30 – neben seinem proximalen Ende 34 beginnend und in Richtung seines distalen Endes 33 fortschreitend – geschnitten wird. Dieser Abstand ist vorzugsweise geringfügig (beispielsweise etwa 0,31 Inch oder 0,79 cm) größer als der Abstand zwischen der Schneidkante 37 und den Achsen der ersten Nabe 16 und der Rolle 24 des Flachmaterials an dem ersten Ende 23 der Rolle 24 des Flachmaterials. Dadurch verhindert (1) die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 11 einerseits, dass sich das Schneidmesser 30 in Richtung der Rolle 24 des Flachmaterials durchbiegt, während das Verbund-Maskierungsflachmaterial fortschreitend entlang der Schneidkante 37 neben dem proximalen Ende 23 ausgehend in Richtung des distalen Endes 33 des Schneidmessers 30 geschnitten wird, und (2) gleicht andererseits das leichte voranschreitende Abwickeln der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials aus, zu dem es kommt, wenn das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 fortschreitend quer an dem Schneidmesser 30 geschnitten wird, so dass eine Schnittkante an dem Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 entsteht, die zwar keinen exakten rechten Winkel bildet, aber einem rechten Winkel relativ zu den Längsrändern an dem Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 näher kommt, als es in der Regel mit derselben Abgabevorrichtung 10 ohne die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 11 möglich ist.

Das erste Ende 51 des Abstandshalterarms 50 ist so an dem Schneidmesser 30 angebracht, dass ein Gleitblockabschnitt 56 der Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 11 eine verstellbare Bewegung entlang seiner Länge vollführen kann. Dieser Gleitblockabschnitt 56 hat zwei Gruppen fingerartiger Teile 58 und 59, die zwischen sich einen Schlitz bilden, der dafür geeignet ist, sich an die Gestalt des Schneidmessers 30 anzupassen, und die gegenüberliegende Flächen aufweisen, die so voneinander beabstandet sind, dass eine leichte kraftschlüssige Eingriffnahme mit dem Schneidmesser 30 erfolgt, so dass der Gleitblockabschnitt 56 zu verschiedene Positionen längs entlang des Schneidmessers 30 bewegt werden kann und allgemein an diesen Positionen verbleibt, um Rollen 24 des Maskierungsflachmaterials von verschiedenen Längen aufzunehmen. Während das erste Ende 51 des Abstandshalterarms 50 an dem Gleitblockabschnitt 56 fest angebracht sein könnte, kann es optional auch, wie veranschaulicht, so an dem Gleitblockabschnitt 56 angebracht sein, dass es eine Schwenkbewegung um eine Achse 60 an dem ersten Ende 51 des Abstandshalterarms 50 zwischen einer Gebrauchsposition (siehe 1, 2, 5, und 6), in der (wenn sich der Gleitblockabschnitt 56 an dem Schneidmesser 30 befindet) die Achse der Positionierungsnabe 52 koaxial zu der Achse 18 der ersten Nabe 16 verläuft, und einer Ladeposition (siehe 3 und 4), in die der Abstandshalterarm 50 um die Achse 60 geschwenkt wird, vollführen kann, wobei sich in dieser Ladeposition der Abstandshalterarm 50 im Wesentlichen parallel zur Länge des Schneidmessers 30 erstreckt, wobei die Positionierungsnabe 52 von der Achse 18 der ersten Nabe 16 so beabstandet ist, dass eine Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials um die erste Nabe 16 herum angeordnet werden kann oder dass ein Kern einer solchen Rolle 24 von der ersten Nabe 16 heruntergenommen werden kann.

Bei der veranschaulichten Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 11 handelt es sich um ein zweistückiges Formteil aus einem Polymermaterial (beispielsweise 10 % glasgefülltes Nylon). Das Formen des Stücks, einschließlich des Gleitblockabschnitts 56, wird insofern vereinfacht, als es Räume zwischen den fingerartigen Teilen 58 gibt, die geringfügig größer sind als die gegenüberliegenden fingerartigen Teile 59, wodurch es möglich ist, dieses Stück mittels eines einfachen Formwerkzeugs herzustellen. Ein distaler Abschnitt 61 des Gleitblockabschnitts verbindet die Enden der drei fingerartigen Teile 58 und hilft dabei, einen Reibungs- oder kraftschlüssigen Eingriff mit der Fläche 32 des Schneidmessers 30 herzustellen. Zwei voneinander beabstandete hakenartige Scharnierelemente 62 am zweiten Ende 51 des Abstandshalterarms 50 sind so flexibel, dass sie einander entgegengesetzt hervorstehende Drehzapfen 64, die an den Gleitblockabschnitt 56 angeformt sind und die Achse 60 definieren, um die herum der Abstandshalterarm 50 schwenkt, fest in Eingriff nehmen und trotzdem von diesen Drehzapfen abgenommen werden können. Ein im Wesentlichen konisch verjüngter Endabschnitt 66 ist an dem distalen Ende der Positionierungsnabe 52 ausgebildet, um dabei zu helfen, sie in die Öffnung in der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials zu führen.

Die 7 bis 9 veranschaulichen eine alternative Ausführungsform der Verbesserung einer Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 69 für die Abgabevorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung. Diese Anordnung 69 enthält einen Abstandshalterarm 70 mit einem ersten Ende 71, das an einem Schneidmesser 30a angebracht ist (wobei dieses Schneidmesser 30a den gleichen Aufbau hat wie das Schneidmesser 30, außer dass ein sich in Längsrichtung erstreckender Schlitz 73 hinzugekommen ist), um eine verstellbare Gleitbewegung in dem Schlitz 73 entlang seiner Länge vollführen zu können, und eine Positionierungsnabe 72, die drehbar an einem zweiten gegenüberliegenden Ende 74 des Abstandshalterarms 70 angebracht ist, wobei diese Positionierungsnabe 72 eine Achse hat, die im Wesentlichen senkrecht zur Länge des Arms 70 verläuft. Die Positionierungsnabe 72 ist dafür geeignet, fest in der Öffnung in der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials von dem zweiten Ende 58 der Rolle 24, gegenüber ihrem ersten Ende 23, aus aufgenommen zu werden, so dass die Achsen der ersten Nabe 18 und der Positionierungsnabe 72 im Wesentlichen koaxial verlaufen. Der Abstandshalterarm 70 und die Positionierungsnabe 72 sind dafür geeignet, die Schneidkante 37a um einen vorbestimmten Abstand von der Achse 18 der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials an dem zweiten Ende 58 der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials zu beabstanden, während das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 nacheinander quer entlang der Schneidkante 37a an dem Schneidmesser 30a – neben seinem proximalen Ende beginnend und in Richtung seines distalen Endes 33a hin fortschreitend – geschnitten wird. Vorzugsweise ist dieser Abstand geringfügig (beispielsweise etwa 0,31 Inch oder 0,79 cm) größer als der Abstand zwischen der Schneidkante 37a und den Achsen der ersten Nabe 18 und der Rolle 24 des Flachmaterials an dem ersten Ende 23 der Rolle 24 des Flachmaterials. Dadurch verhindert die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 69 einerseits (1), dass sich das Schneidmesser 30a in Richtung der Rolle 24 des Flachmaterials durchbiegt, während das Verbund-Maskierungsflachmaterial fortschreitend entlang der Schneidkante 37a neben dem proximalen Ende ausgehend in Richtung des distalen Endes 33a des Schneidmessers 30a geschnitten wird, und (2) gleicht andererseits das leichte voranschreitende Abwickeln der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials aus, zu dem es kommt, wenn das Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 fortschreitend quer an dem Schneidmesser 30a geschnitten wird, so dass eine Schnittkante an dem Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 entsteht, die zwar keinen exakten rechten Winkel bildet, aber einem rechten Winkel relativ zu den Längsrändern an dem Verbund-Maskierungsflachmaterial 28 näher kommt, als es in der Regel mit derselben Abgabevorrichtung 10 ohne die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 69 möglich ist.

Das erste Ende 71 des Abstandshalterarms 70 ist mittels einer Flachkopfschraube 76, die sich durch den Schlitz 73 erstreckt, an dem Schneidmesser 30a angebracht, so dass es eine verstellbare Gleitbewegung in dem Schlitz 73 entlang der Länge des Messers 30a vollführen kann. Die Schraube 76 kann in dem Schlitz 73 in verschiedene Positionen längs entlang des Schneidmessers 30a verschoben werden, um Rollen 24 des Maskierungsflachmaterials von verschiedenen Längen aufzunehmen, und die Schraube 76 kann sich in dem Schlitz 73 drehen, um eine Schwenkbewegung des Arms 70 um die Achse der Schraube 76 an dem ersten Ende 71 des Abstandshalterarms 70 zwischen einer Gebrauchsposition (siehe 8), in der die Achse der Positionierungsnabe 72 koaxial zu der Achse 18 der ersten Nabe 18 verläuft, und einer Ladeposition (siehe 7), in der sich der Abstandshalterarm 70 im Wesentlichen parallel zur Länge des Schneidmessers 30a erstreckt, zu ermöglichen, wobei die Positionierungsnabe 72 von der Achse 18 der ersten Nabe 18 so beabstandet ist, dass eine Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials um die erste Nabe 18 herum angeordnet werden kann oder ein Kern einer solchen Rolle 24 von der ersten Nabe 18 heruntergenommen werden kann.

Die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung 69 enthält den Abstandshalterarm 70 und die Positionierungsnabe 72, die beide aus einem Polymermaterial geformt sein können (beispielsweise 10 glasgefülltes Nylon). Die Nabe 72 ist drehbar an dem zweiten Ende 74 des Arms 70 mittels eines Bolzens 78 angebracht. Die Positionierungsnabe 72 hat einen dreieckigen Querschnitt (siehe 9), der so bemessen ist, dass die drei sich axial erstreckenden Rippen an der Nabe 72 den Kern der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials in kraftschlüssigen Eingriff nehmen, um die Nabe 72 in dem Kern zu halten.

Die vorliegende Erfindung wurde nun anhand zweier Ausführungsformen und möglicher Modifikationen davon beschrieben. Dem Fachmann ist klar, dass viele Änderungen an den beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Beispielsweise könnte, wie oben angesprochen, das erste Ende 51 des Abstandshalterarms 50 fest an dem Gleitblockabschnitt 56 angebracht werden, was erfordern würde, dass der Gleitblockabschnitt 56 entlang dem Schneidmesser 30 bewegt wird, um die Positionierungsnabe 52 von der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials in Eingriff zu nehmen oder die Eingriffnahme mit der Rolle 24 des Maskierungsflachmaterials zu lösen. Der Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung darf also nicht auf die in dieser Anmeldung beschriebenen Bauformen beschränkt werden, sondern wird nur durch die Bauformen beschränkt, die im Wortlaut der Ansprüche und ihrer Äquivalente enthalten sind.


Anspruch[de]
  1. Abgabevorrichtung (10) zum Abgeben von Längenabschnitten eines Flachmaterials (25) von einer Rolle (24) mit Flachmaterial (25), wobei die Rolle mit Flachmaterial eine Achse, axial beabstandete erste und zweite Enden (23, 55) und eine Innenfläche, die Öffnungen durch die beiden Enden (23, 55) hindurch definiert, aufweist, wobei die Abgabevorrichtung (10) Folgendes aufweist:

    einen Rahmen (12);

    eine erste Nabe (16) mit einer Achse und ersten und zweiten axial beabstandeten Enden, wobei die erste Nabe (16) an dem Rahmen (12) zur Drehung um die Achse lediglich an dem ersten Ende der ersten Nabe (16) angebracht ist und wobei die erste Nabe (16) dafür geeignet ist, einen Abschnitt der Innenfläche, welche die Öffnung durch das erste Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) hindurch definiert, um einen Umfang der ersten Nabe (16) herum aufzunehmen, wobei das erste Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) neben dem ersten Ende der ersten Nabe (16) angeordnet ist;

    ein längliches Schneidmesser (30) mit gegenüberliegenden distalen und proximalen, in Längsrichtung voneinander beabstandeten Enden, wobei sich eine Schneidkante (37) zwischen den Enden erstreckt, wobei das proximale Ende des Messers (30) an dem Rahmen (12) befestigt ist, wobei die Schneidkante (37) derart von der Achse der ersten Nabe (16) beabstandet ist und sich im Wesentlichen parallel zu der Achse der ersten Nabe (16) erstreckt, dass, wenn die Rolle (24) mit Flachmaterial (25) um die erste Nabe (16) herum angeordnet ist, ein Benutzer der Abgabevorrichtung (10) Flachmaterial (25), das von der Rolle (24) gezogen wird, manuell um die Schneidkante (37) herum spannen kann, um das Flachmaterial (25) nacheinander quer zu durchtrennen;

    eine Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11), aufweisend:

    einen Abstandshalterarm (50) mit ersten und zweiten Enden (51, 54); und

    eine Positionierungsnabe (52) mit einer Achse, wobei die Positionierungsnabe (52) an dem zweiten Ende (54) des Abstandshalterarms (50) angebracht ist und einen Umfang um die Achse herum aufweist, der dafür geeignet ist, in der Öffnung, die durch das zweite Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) hindurch verläuft, aufgenommen zu werden;

    wobei das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) an dem Schneidmesser (30) derart angebracht ist, dass, wenn die Rolle (24) mit Flachmaterial (25) um die erste Nabe und die Positionierungsnabe (16, 52) herum angeordnet ist, der Abstandshalterarm (50) und die Positionierungsnabe (52) die Schneidkante (37) um einen vorbestimmten Abstand von der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) an dem zweiten Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) beabstanden, wenn das Flachmaterial (25) nacheinander quer entlang der Schneidkante (37) an dem Messer (30) geschnitten wird;

    wobei die Abgabevorrichtung (10) durch das Merkmal gekennzeichnet ist, dass das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) derart an dem Schneidmesser (30) angebracht ist, dass eine Schwenkbewegung des Abstandshalterarms (50) um eine Achse (60) an dem ersten Ende des Abstandshalterarms (50) zwischen einer Arbeitsposition, in der die Achse der Positionierungsnabe (52) koaxial zu der Achse der ersten Nabe (16) verläuft, und einer Ladeposition bewirkt wird, in der sich der Abstandshalterarm (50) im Wesentlichen parallel zur Länge des Schneidmessers (30) erstrecktund in der die Positionierungsnabe (52) von der Achse der ersten Nabe (16) derart beabstandet ist, dass eine Rolle (24) mit Maskierungsflachmaterial (25) um die erste Nabe (16) herum gelegt werden kann.
  2. Abgabevorrichtung (10) nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung dafür geeignet ist, Längenabschnitte eines Flachmaterials (25) von Rollen (24) mit dem Flachmaterial (25) abzugeben, die axiale Längen zwischen ihren ersten und zweiten Enden (23, 55) innerhalb eines vorbestimmten Bereichs von Längen aufweisen, wobei das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) derart an dem Schneidmesser (30) angebracht ist, dass eine Positionierung des Abstandshalterarms (50) an verschiedenen Positionen längs entlang des Schneidmessers (30) bewirkt wird.
  3. Abgabevorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) einen Gleitblockabschnitt (56) aufweist, der dafür geeignet ist, längs entlang des Messers (30) zu gleiten, und wobei das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) derart an dem Gleitblockabschnitt (56) angebracht ist, dass die Schwenkbewegung des Abstandshalterarms (50) um die Achse (60) am ersten Ende des Abstandshalterarms (50) zwischen der Arbeits- und der Ladeposition bewirkt wird.
  4. Abgabevorrichtung (10) nach Anspruch 3, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitblockabschnitt (56) das Messer (30) durch Reibungskraft in Eingriff nimmt und die Positionierungsnabe (52) an dem zweiten Ende (54) des Abstandshalterarms (50) befestigt ist, wobei der Umfang der Positionierungsnabe (52) dafür geeignet ist, mit einem geringen Spiel in der Öffnung in der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) aufgenommen zu werden.
  5. Abgabevorrichtung (10) nach Anspruch 3 oder 4, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (30a) einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz (73) aufweist und die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (69) ein Element (76) an dem ersten Ende (71) des Abstandshalterarms (70) aufweist, das sich derart durch den Schlitz (73) hindurch erstreckt, dass das Gleiten des ersten Endes (71) des Abstandshalterarms (70) längs entlang des Messers (30a) sowie die Schwenkbewegung des Abstandshalterarms (50) um das erste Ende (71) zwischen der Arbeits- und der Ladeposition bewirkt werden.
  6. Abgabevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungsnabe (52) drehbar an dem zweiten Ende (54) des Abstandshalterarms (50) angebracht ist und dass der Umfang der Positionierungsnabe (52) dafür geeignet ist, die Rolle (24) mit Flachmaterial (25) durch Reibungskraft in Eingriff zu nehmen.
  7. Abgabevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Abstand, um den die Schneidkante (37) von der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) an dem zweiten Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) beabstandet ist, geringfügig größer ist als der Abstand zwischen der Schneidkante (37) und der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) am ersten Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25).
  8. Abgabevorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Abstand, um den die Schneidkante (37) von der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) an dem zweiten Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) beabstandet ist, etwa 0,79 cm (0,31 Inch) größer ist als der Abstand zwischen der Schneidkante (37) und der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) am ersten Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25).
  9. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) zur Verwendung an einer Abgabevorrichtung (10) zum Abgeben von Längenabschnitten eines Flachmaterials (25) von einer Rolle (24) mit dem Flachmaterial (25), wobei die Rolle mit Flachmaterial eine Achse, axial beabstandete erste und zweite Enden (23, 55) und eine Innenfläche, die Öffnungen durch die beiden Enden (23, 55) hindurch definiert, aufweist, wobei die Abgabevorrichtung (10) Folgendes aufweist:

    einen Rahmen (12);

    eine erste Nabe (16) mit einer Achse und ersten und zweiten axial beabstandeten Enden, wobei die erste Nabe (16) an dem Rahmen (12) zur Drehung um die Achse lediglich an dem ersten Ende der ersten Nabe (16) angebracht ist und wobei die erste Nabe (16) dafür geeignet ist, einen Abschnitt der Innenfläche, welche die Öffnung durch das erste Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) hindurch definiert, um einen Umfang der ersten Nabe (16) herum aufzunehmen, wobei das erste Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) neben dem ersten Ende der ersten Nabe (16) angeordnet ist; und

    ein längliches Schneidmesser (30) mit gegenüberliegenden distalen und proximalen, in Längsrichtung voneinander beabstandeten Enden, wobei sich eine Schneidkante (37) zwischen den Enden erstreckt, wobei das proximale Ende des Messers (30) an dem Rahmen (12) befestigt ist, wobei die Schneidkante (37) derart von der Achse der ersten Nabe (16) beabstandet ist und sich im Wesentlichen parallel zu der Achse der ersten Nabe (16) erstreckt, dass, wenn die Rolle (24) mit Flachmaterial (25) um die erste Nabe (16) herum angeordnet ist, ein Benutzer der Abgabevorrichtung (10) Flachmaterial (25), das von der Rolle (24) gezogen wird, manuell um die Schneidkante (37) herum spannen kann, um das Flachmaterial (25) nacheinander quer zu durchtrennen;

    wobei die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) Folgendes aufweist:

    einen Abstandshalterarm (50) mit ersten und zweiten Enden (51, 54); und

    eine Positionierungsnabe (52) mit einer Achse, wobei die Positionierungsnabe (52) an dem zweiten Ende (54) des Abstandshalterarms (50) angebracht ist und einen Umfang um die Achse herum aufweist, der dafür geeignet ist, in der Öffnung, die durch das zweite Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) hindurch verläuft, aufgenommen zu werden;

    wobei das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) an dem Schneidmesser (30) derart angebracht werden kann, dass, wenn die Rolle (24) mit Flachmaterial (25) um die erste Nabe und die Positionierungsnabe (52) herum angeordnet ist, der Abstandshalterarm (50) und die Positionierungsnabe (52) die Schneidkante (37) um einen vorbestimmten Abstand von der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) an dem zweiten Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) beabstanden, wenn das Flachmaterial (25) nacheinander quer entlang der Schneidkante (37) an dem Messer (30) geschnitten wird; und

    wobei die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) durch das Merkmal gekennzeichnet, dass das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) derart an dem Schneidmesser (30) angebracht werden kann, dass eine Schwenkbewegung des Abstandshalterarms (50) um eine Achse (60) an dem ersten Ende des Abstandshalterarms (50) zwischen einer Arbeitsposition, in der die Achse der Positionierungsnabe (52) koaxial zu der Achse der ersten Nabe (16) verläuft, und einer Ladeposition bewirkt wird, in der sich der Abstandshalterarm (50) im Wesentlichen parallel zur Länge des Schneidmessers (30) erstreckt und in der die Positionierungsnabe (52) von der Achse der ersten Nabe (16) derart beabstandet ist, dass eine Rolle (24) mit Maskierungsflachmaterial (25) um die erste Nabe (16) herum gelegt werden kann.
  10. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) nach Anspruch 9 zur Verwendung an einer Abgabevorrichtung (10), die dafür geeignet ist, Längenabschnitte eines Flachmaterials (25) von Rollen (24) mit dem Flachmaterial (25) abzugeben, die axiale Längen zwischen ihren ersten und zweiten Enden innerhalb eines vorbestimmten Bereichs von Längen aufweisen, ferner dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ende des Abstandshalterarms (50) derart an dem Schneidmesser (30) angebracht werden kann, dass eine Positionierung des Abstandshalterarms (50) an verschiedenen Positionen längs entlang des Schneidmessers (30) bewirkt wird.
  11. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) nach Anspruch 9 oder 10, ferner gekennzeichnet durch den Einbau eines Gleitblockabschnitts (56), der dafür geeignet ist, längs entlang des Messers (30) zu gleiten, wobei das erste Ende (51) des Abstandshalterarms (50) derart an dem Gleitblockabschnitt (56) angebracht ist, dass eine Schwenkbewegung des Abstandshalterarms (50) um die Achse (60) am ersten Ende des Abstandshalterarms (50) zwischen der Arbeits- und der Ladeposition bewirkt wird.
  12. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) nach Anspruch 11, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitblockabschnitt (56) das Messer (30) durch Reibungskraft in Eingriff nimmt und die Positionierungsnabe (52) an dem zweiten Ende (54) des Abstandshalterarms (50) befestigt ist, wobei der Umfang der Positionierungsnabe (52) dafür geeignet ist, mit einem geringen Spiel in der Öffnung in der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) aufgenommen zu werden.
  13. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (69) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (30a) einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz (73) aufweist und die Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (69) ein Element (76) an dem ersten Ende (71) des Abstandshalterarms (50) aufweist, das sich derart durch den Schlitz (73) hindurch erstreckt, dass das Gleiten des ersten Endes (71) des Abstandshalterarms (50) längs entlang des Messers (30) sowie die Schwenkbewegung des Abstandshalterarms (50) zwischen der Arbeits- und der Ladeposition bewirkt werden.
  14. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungsnabe (52) drehbar an dem zweiten Ende (54) des Abstandshalterarms (50) angebracht ist und dass der Umfang der Positionierungsnabe (52) dafür geeignet ist, die Rolle (24) mit Flachmaterial (25) durch Reibungskraft in Eingriff zu nehmen.
  15. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Abstand, um den die Schneidkante (37) von der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) an dem zweiten Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) beabstandet ist, geringfügig größer ist als der Abstand zwischen der Schneidkante (37) und der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) am ersten Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25).
  16. Schneidmesser-Vorratsrollen-Abstandshalteranordnung (11) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Abstand, um den die Schneidkante (37) von der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) an dem zweiten Ende (55) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) beabstandet ist, etwa 0,79 cm (0,31 Inch) größer ist als der Abstand zwischen der Schneidkante (37) und der Achse der Rolle (24) mit Flachmaterial (25) am ersten Ende (23) der Rolle (24) mit Flachmaterial (25).
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