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Dokumentenidentifikation DE60116015T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001188546
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Runderneuern von Reifen
Anmelder Bridgestone Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Keizo, Okito, Tennessee, Nashville 37211, US;
Usami, Shigeoki, Kodaira-city, Tokyo, JP;
Kurihara, Kiyoharu, Kodaira-city, Tokyo, JP;
Makino, Shigeo, Kodaira-city, Tokyo, JP;
Tanaka, Tsutomu, Kodaira-city, Tokyo, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60116015
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.09.2001
EP-Aktenzeichen 013078464
EP-Offenlegungsdatum 20.03.2002
EP date of grant 21.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse B29D 30/56(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B29D 30/58(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B60C 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Runderneuern und eine Vorrichtung für das Herstellen eines runderneuerten Reifens, indem ein vulkanisiertes Laufflächenmaterial geschnitten wird, in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert wird, so dass sich die vordere und hintere Kante, die verbunden werden, in einem Laufflächenprofil treffen, und indem danach der Laufflächenstreifen auf einen Basisreifen gewickelt wird.

Bei einem Anvulkanisierverfahren (Kaltvulkanisierverfahren), das einen vulkanisierten Laufflächenstreifen (anvulkanisierten Laufflächenstreifen) mit einem auf seiner Oberfläche ausgebildeten Profil auf einen Basisreifen wickelt, danach seine vordere und hintere Kante verbindet und den Reifen in einer Vulkanisationskammer vulkanisiert, wird der vulkanisierte Laufflächenstreifen vorher vulkanisiert und zu einer Länge geformt, die der Länge von ein bis drei Reifen entspricht, und dieses Laufflächenmaterial wird geschnitten und auf einen hergestellten Basisreifen gewickelt, gefolgt vom Verbinden seiner vorderen und hinteren Kante.

Typischerweise wird für dieses Verbinden eine Verfahrensweise angewandt, die die Umfangsfläche eines Basisreifens mit einem Laufflächengummimaterial annähernd bis zu 340 Grad umwickelt, wobei das restliche Laufflächengummimaterial lose auf den Basisreifen gebracht wird, um eine Position zu finden, die die vordere Kante trifft, wo der restliche Teil des Laufflächengummimaterials abgeschnitten werden sollte, die danach jene Position markiert und es dort mit einer Schneidvorrichtung schneidet und die resultierende hintere Kante des Laufflächengummimaterials in einer anstoßenden Beziehung mit der vorderen Kante verbindet.

Dieses Verfahren könnte jedoch nicht eine hohe Produktivität bewirken, weil es sich auf die visuelle Ermittlung der Position des zu schneidenden Laufflächengummis durch die Bedienungsperson vor dem Verbinden der vorderen und hinteren Kante und auf die manuelle Arbeit des Schneidens desselben durch die Bedienungsperson mit einer Schneidvorrichtung verlässt.

Obgleich dieses Verfahren außerdem einen Streifen aus einem Laufflächenmaterial herausschneidet, um der Länge des äußeren Umfanges eines Basisreifens zu entsprechen, weisen die Basisreifen verschiedene Umfangslängen in Abhängigkeit von den Unterschieden beim Zunahmewert des Außendurchmessers, den Unterschieden beim Außendurchmesser unter verschiedenen Profilen der Reifenhersteller, usw. auf.

Daher ist die Schneidposition relativ zum Oberflächenprofil nicht konstant, und es ergeben sich unterteilte Profilblöcke mit verschiedenen Größen.

Beispielsweise wird angenommen, dass ein Laufflächenmaterial 01 mit einem Laufflächenprofil, wie es in 10 der beigefügten Zeichnungen gezeigt wird, in der Schneidposition C-C' geschnitten werden soll.

Wenn ein spezieller Profilblock B betrachtet wird, weist ein Teilprofilblock b auf einer Seite der Schneidposition C-C' ein größeres Volumen auf, wohingegen der andere Teilprofilblock b' ein extrem kleines Volumen aufweist.

Wenn ein Teilprofilblock mit einem extrem kleinen Volumen bei einer Runderneuerung nach dem Formen verbleibt, ist die Runderneuerung für eine lokale Abnutzung während der Benutzung in dem Abschnitt des Teilprofilblockes b' anfällig, der mit einer kleinen Verbindungslänge verbunden ist, wie in 11 gezeigt wird, die ein Beispiel für eine Verbindung der vorderen und hinteren Kante zeigt.

In bestimmten Fällen kann es dazu kommen, dass eine Rille und ein Blockabschnitt an der Verbindung der vorderen und hinteren Kante des Laufflächengummimaterials anstoßen, was zu einer mangelhaften Verbindung und zu einer lokalen Trennung der Verbindung führen wird.

Wenn sich die Teilprofilblöcke der vorderen Kante und der hinteren Kante nicht richtig treffen, treten außerdem Größenunterschiede bei den Blöcken an der Verbindung der vorderen und hinteren Kante auf, und das kann eine lokale Abnutzung bewirken, oder, wenn eine Profilrille oder ein leicht ausgerundetes Blockende an die Schnittfläche eines Profilblockes anstößt, wird eine Trennung der Verbindung infolge der mangelhaften Verbindung auftreten, und das äußere Aussehen des Profils wird beschädigt werden.

Um diese Probleme zu bewältigen, gibt es ein Verfahren zum Sichern der Profilanpassung an der Verbindung zwischen der vorderen und hinteren Kante, indem ein Laufflächengummimaterial mit einer vorderen Kante und einer hinteren Kante hergestellt wird, die längs einer Linie mit dem gleichen Profil wie die Schnittlinie der vorderen Kante und von der hinteren Kante um eine Länge entfernt geschnitten wird, die der erforderlichen Länge am nächsten kommt, und indem das Laufflächengummimaterial auf dem Basisreifen angebracht wird, während es ausgedehnt oder zusammengezogen wird, um seine Länge auf die Umfangslänge des Basisreifens zu regulieren.

Dieses konventionelle Verfahren bürdet den Bedienungspersonen jedoch verschiedene Arbeiten beim Schneiden des Laufflächengummimaterials an der gewünschten Profilposition auf. Das heißt, eine Bedienungsperson muss die Maschine zum Stillstand bringen, um die Schneidposition zu bestätigen, indem eine Schneidvorrichtung leicht auf das Laufflächengummimaterial gepresst wird, oder um die Schneidposition von der Ambossposition der Schneidvorrichtung aus einzuschätzen; wenn die Schneidposition nicht eine richtige Position ist, muss die Bedienungsperson das Laufflächengummimaterial in eine richtige Position bewegen, indem ein Fördermittel oder eine andere Transportmaschine manuell betätigt wird; und die Bedienungsperson schneidet es tatsächlich, nachdem ein Zuwachs die Schneidposition bestätigt.

Wie es vorangehend betrachtet wird, da die Stoßposition visuell durch eine Bedienungsperson bestätigt und manuell in der Position reguliert wird, kann eine hohe Genauigkeit der Schneidposition nicht erwartet werden, selbst auf Kosten der erforderlichen Zeit und Arbeit.

Während des Wickelns des Laufflächengummimaterials auf den Basisreifen, wenn die Bedienungsperson den letzten Teil des Laufflächengummimaterials nach dem Beenden des Wickelns einer größeren Hälfte des Laufflächengummis wickelt, muss die Bedienungsperson den letzten Teil des Laufflächengummimaterials ausdehnen oder zusammenziehen, um die Länge so zu regulieren, dass die hintere Kante genau an die vordere Kante anstößt.

Daher ist die Schneidarbeit uneffektiv, und die Fertigqualität der Wickelarbeit wird in starkem Maß durch die Geschicklichkeit der Bedienungsperson beeinflusst.

Da der Zug oder Druck lokal auf den hinteren Endabschnitt des Laufflächengummimaterials konzentriert wird, kann außerdem das Laufflächengummimaterial auf den Basisreifen nicht in einem gleichmäßigen Zustand gewickelt werden.

Die Aufmerksamkeit wird ebenfalls auf die Offenbarungen der EP-0490599A und EP-0561609A gelenkt.

Es ist daher ein Ziel der Erfindung, die vorangehend beschriebenen Probleme zu überwinden und ein Verfahren zum Runderneuern und eine Vorrichtung dafür zur Verfügung zu stellen, die eine Profilanpassung frei von lokaler Abnutzung oder Trennung an der Verbindung zur Anwendung bringen und ein Abbildungsmittel verwenden, um ein Laufflächenmaterial automatisch, wirksam und genau so zu schneiden, dass eine Profilanpassung gesichert wird.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zum Runderneuern und einer Vorrichtung dafür, die eine Profilanpassung frei von lokaler Abnutzung oder Trennung an der Verbindung zur Anwendung bringen und das Laufflächenmaterial gleichmäßig, automatisch und wirksam ausdehnen oder zusammenziehen, um seine Länge so zu regulieren, dass die Profilanpassung gesichert wird, wenn das Laufflächenmaterial gewickelt wird, wodurch ein angemessener Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante realisiert wird.

Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Runderneuern bereitgestellt, das die folgenden Schritte aufweist:

Transportieren einer vorgegebenen Menge eines vulkanisierten Laufflächenmaterials (Tpc), das in der Form eines kontinuierlichen Bandes mit einem Laufflächenprofil geformt ist, längs eines Fördereinrichtungsweges durch eine Schneidvorrichtung;

Schneiden des Laufflächenmaterials (Tpc) auf dem Fördereinrichtungsweg mit der Schneidvorrichtung in einem zu schneidenden Abschnitt des Laufflächenmaterials; und

Wickeln des so geschnittenen Laufflächenmaterials (Tpc) auf einen Basisreifen und Verbinden von dessen vorderer und hinterer Kante; dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte aufweist:

Fotografieren eines Bildes (Pt) des Laufflächenprofils in einer Zone des Laufflächenmaterials (Tpc), das den zu schneidenden Abschnitt umfasst;

Vergleichen des Bildes (Pt) des fotografierten Laufflächenprofils mit einem Laufflächenprofilbild (Pm), das vorher gespeichert wurde, um einen Abweichungsgrad (d) zwischen ihnen nachzuweisen;

Beurteilen, ob der Abweichungsgrad (d) innerhalb eines zulässigen Bereiches (&agr;) liegt oder nicht;

Bewegen eines von Laufflächenmaterial (Tpc) und Schneidvorrichtung relativ zueinander um den Abweichungsgrad (d) nach Feststellen, dass der Abweichungsgrad nicht innerhalb des zulässigen Bereiches (&agr;) liegt;

Schneiden des Laufflächenmaterials (Tpc) in dem zu schneidenden Abschnitt, der relativ bewegt wurde oder nicht; und

danach Durchführen des Schrittes des Wickelns des Laufflächenmaterials (Tpc) auf den Basisreifen für das Verbinden von dessen vorderer und hinterer Kante.

Der zu schneidende Profilblock wird annähernd durch das Transportieren des vulkanisierten Laufflächenmaterials von der Schneidposition bestimmt und bestimmt dadurch annähernd die Schneidposition des hinteren Endes des Laufflächenmaterials, was eine Länge in der Nähe der Länge bewirken wird, die für das Umwickeln des Basisreifens erforderlich ist.

Danach kann durch Fotografieren des Laufflächenprofils an der Schneidposition, Vergleichen desslben mit dem vorher gespeicherten Laufflächenprofilbild und Schneiden des Laufflächenmaterials in jener Schneidposition, wenn beide Bilder übereinstimmen, oder wenn ein Abweichungsgrad innerhalb eines erforderlichen Bereiches liegt, das Laufflächenmaterial in der vorgegebenen Position auf dem Profil geschnitten werden. Wenn durch einen Vergleich mit dem gespeicherten Laufflächenprofilbild eine Abweichung ermittelt wird, kann durch Ermitteln des Abweichungsgrades und relatives Bewegen des Laufflächenmaterials oder der Schneidposition um den Abweichungsgrad das Laufflächenmaterial in der vorgegebenen Position auf dem Profil geschnitten werden.

Es wird daher gesichert, dass das Laufflächenmaterial immer an der vorgegebenen Position auf dem Profil in der Nähe der Position mit der erforderlichen Laufflächenlänge geschnitten wird und die vordere und hintere Kante des Laufflächenmaterials, das auf den Basisreifen gewickelt wird, gut im Profil an der Verbindung passen.

Auf diese Weise kann das Schneiden des Laufflächenmaterials für eine Profilanpassung automatisch, wirksam und genau ausgeführt werden.

Da die Kanten im Profil passen, ist es unwahrscheinlich, dass die Verbindung eine lokale Abnutzung oder Trennung erfährt, und ihr äußeres Aussehen ist ebenfalls gut.

Das vorher gespeicherte Laufflächenprofilbild umfasst vorzugsweise eine geplante Schnittlinie, und die geplante Schnittlinie wird festgelegt, um zu sichern, dass alle Teilprofilblöcke, die durch Schneiden der jeweiligen Blöcke des Laufflächenprofilbildes geteilt werden, ein Volumen aufweisen, das nicht kleiner ist als ein vorgegebener Wert.

Da die geplante Schnittlinie auf eine Position eingestellt wird, die sichert, dass alle Teilprofilblöcke ein Volumen aufweisen, das nicht kleiner ist als ein vorgegebener Wert, wird kein Teilprofilblock mit einem unakzeptabel kleinen Volumen gebildet, wenn das entsprechende tatsächliche Laufflächenmaterial in der Schneidposition geschnitten wird, und verschiedene Nachteile können verhindert werden, einschließlich der lokalen Abnutzung oder Trennung an der Verbindung der vorderen und hinteren Kante.

Die Schneidposition wird in geeigneter Weise relativ zum Laufflächenmaterial um den Abweichungsgrad bewegt.

Das wird angeordnet, um die Schneidposition um den Abweichungsgrad relativ zu dem Laufflächenmaterial, das stationär gehalten wird, zu bewegen, und um die hintere Kante des Laufflächenmaterials in der bewegten Schneidposition zu schneiden.

Das Laufflächenmaterial wird alternativ in geeigneter Weise relativ zur Schneidposition um den Abweichungsgrad bewegt.

Das wird angeordnet, um das Laufflächenmaterial um den Abweichungsgrad zu bewegen, und um die hintere Kante des Laufflächenmaterials in einer unveränderlichen Schneidposition zu schneiden, und kann daher das Laufflächenmaterial genau um den Abweichungsgrad bewegen, indem eine Laufflächenmaterialzuführmaschine verwendet wird.

Das Verfahren zum Runderneuern entsprechend der Erfindung kann die folgenden Schritte aufweisen: Nachweisen eines Abweichungsgrades zwischen einer Position bei der erforderlichen Laufflächenlänge von der vorderen Kante eines vulkanisierten Laufflächenmaterials, in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert und geformt, und einer vorgegebenen Profilposition in der Nähe der Position, in der geschnitten werden soll; Schneiden des Laufflächenmaterials in der vorgegebenen Profilposition; Wickeln des zugeschnittenen Laufflächenmaterials auf den äußeren Umfang eines Basisreifens, während dessen Länge reguliert wird, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, indem darauf eine im Wesentlichen gleichmäßige Zug- oder Druckkraft angewandt wird; und Verbinden der vorderen und hinteren Kante des Laufflächenmaterials, das auf den Basisreifen gewickelt wurde.

Da das Laufflächenmaterial immer an der vorgegebenen Profilposition geschnitten wird, passen die vordere und die hintere Kante des auf den Basisreifen gewickelten Laufflächenmaterials gut an der Verbindung im Muster. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Verbindung eine örtliche Abnutzung oder Trennung erfährt, und ihr äußeres Aussehen zeigt eine gute Qualität.

Da der Abweichungsgrad zwischen der Position in der Entfernung entsprechend der erforderlichen Laufflächenlänge, die für das Wickeln des Laufflächenmaterials auf den Basisreifen erforderlich ist, von der vorderen Kante des vulkanisierten Laufflächenmaterials, und der vorgegebenen Profilposition in der Nähe jener Position, in der geschnitten werden soll, nachgewiesen wird, ist es möglich, das Laufflächenmaterial auf den äußeren Umfang des Basisreifens zu wickeln, während seine Länge durch Anwendung einer im Wesentlichen gleichmäßigen Zug- oder Druckkraft auf das Laufflächenmaterial zum Beseitigen der Abweichung reguliert wird, und es ist daher möglich, den Zug oder Druck des Laufflächenmaterials gleichmäßig über dessen gesamte Länge beim Wickeln desselben automatisch und wirksam zu regulieren und einen angemessenen Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante zu realisieren.

Diese spezielle Ausführung der Erfindung kann außerdem die folgenden Schritte aufweisen: Fotografieren eines Laufflächenprofils in einem Abschnitt, der um die erforderliche Laufflächenlänge von der vorderen Kante des vulkanisierten Laufflächenmaterials entfernt ist, das in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert und geformt ist; und Vergleichen des fotografierten Laufflächenprofilbildes mit dem vorher gespeicherten Laufflächenprofilbild, um den Abweichungsgrad nachzuweisen.

Da der Abweichungsgrad durch Fotografieren des Laufflächenprofils in einer Zone in der Position, die um die erforderliche Laufflächenlänge von der vorderen Kante des Laufflächenmaterials entfernt ist, und Vergleichen desselben mit dem gespeicherten Laufflächenprofilbild nachgewiesen wird, kann der Abweichungsgrad genau, wirksam und automatisch nachgewiesen werden.

Wenn die Erfindung ein Verfahren zum Zuführen des Laufflächenmaterials auf den Basisreifen unter Drehung und Aufwickeln desselben ist, kann das Verfahren zum Runderneuern außerdem die folgenden Schritte aufweisen: Berechnen der Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens längs dessen maximalem Außendurchmesser während der Drehung des Basisreifens mit einer vorgegebenen Winkelgeschwindigkeit; Berechnen einer Laufflächenzuführgeschwindigkeit, die eine Zug- oder Druckkraft auf das Laufflächenmaterial anwenden kann, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, aus der Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens, der erforderlichen Laufflächenlänge und dem Abweichungsgrad; und Wickeln des Laufflächenelementes, das mit der berechneten Laufflächenzuführgeschwindigkeit zugeführt wird.

Indem der Abweichungsgrad vorher nachgewiesen wird, ist es möglich, die Laufflächenzuführgeschwindigkeit relativ zu der Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens zu berechnen, bei dem eine Zug- oder Druckkraft angewandt wird, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, und es ist daher möglich, den Zug oder Druck des Laufflächenmaterials gleichmäßig über dessen gesamte Länge beim Aufwickeln desselben automatisch und wirksam zu regulieren und einen angemessenen Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante zu realisieren.

Wenn die Erfindung ein Verfahren zum Zuführen des Laufflächenmaterials auf den Basisreifen unter Drehung und Aufwickeln desselben ist, kann das Verfahren zum Runderneuern alternativ die folgenden Schritte aufweisen: Zuführen des Laufflächenmaterials mit einer konstanten Laufflächenzuführgeschwindigkeit; Berechnen einer Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens, die eine Zug- oder Druckkraft auf das Laufflächenmaterial anwenden kann, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, aus der Laufflächenzuführgeschwindigkeit, der Länge des Laufflächenelementes und dem Abweichungsgrad; und Wickeln des Laufflächenmaterials auf den Basisreifen, der mit der berechneten Umfangsgeschwindigkeit gedreht wird.

Durch Nachweisen des Abweichungsgrades vorher ist es möglich, vorher die Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens relativ zur konstanten Laufflächenzuführgeschwindigkeit zu berechnen, die die Anwendung einer Zug- oder Druckkraft sichert, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, und es ist daher möglich, den Zug oder Druck des Laufflächenmaterials gleichmäßig über dessen gesamte Länge beim Aufwickeln automatisch und wirksam zu regulieren und einen angemessenen Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante zu realisieren.

Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird das Laufflächenmaterial zu einer Laufflächenlänge geschnitten, die sichert, dass das Verhältnis des Abweichungsgrades relativ zur Laufflächenlänge des zugeschnittenen Laufflächenmaterials in den Bereich von –4 % bis 2 % fällt.

Wenn das Verhältnis des Abweichungsgrades relativ zur Laufflächenlänge außerhalb des Bereiches von –4 % bis 2 % liegt, ist das Ausdehnungs- oder Zusammenziehverhältnis des vulkanisierten Laufflächenmaterials übermäßig groß, und es kann ein Nachteil im Laufflächenmaterial auftreten.

Mehr bevorzugt wird das Laufflächenmaterial zu einer Laufflächenlänge geschnitten, die sichert, dass das Verhältnis des Abweichungsgrades relativ zur Laufflächenlänge des zugeschnittenen Laufflächenmaterials in einen Bereich von –2 % bis 0,5 % fällt.

Das Verhältnis der Abweichung relativ zur Laufflächenlänge fällt vorzugsweise in den Bereich von –2 % bis 0,5 % für das vulkanisierte Laufflächenmaterial, das einer Ausdehnung oder Zusammenziehung unterliegt.

Entsprechend einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Runderneuern bereitgestellt, die aufweist:

eine Fördereinrichtung für das Transportieren eines vulkanisierten Laufflächenmaterials (Tpc) mit einem Laufflächenprofil darauf, und in der Form eines kontinuierlichen Bandes geformt, auf einen Basisreifen (T3), um den das Laufflächenmaterial (Tpc) gewickelt werden soll;

eine Schneidvorrichtung für das Schneiden des Laufflächenmaterials (Tpc) auf der Fördereinrichtung in einem zu schneidenden Abschnitt des Laufflächenmaterials;

ein Mittel für das Halten und Drehen des Basisreifens (T3), damit das so geschnittene Laufflächenmaterial um den Basisreifen (T3) gewickelt werden kann, wobei die vordere und die hintere Kante des Laufflächenmaterials auf dem Basisreifen verbunden werden;

gekennzeichnet durch:

ein Fotografiermittel für das Fotografieren des Laufflächenprofils des Laufflächenmaterials (Tpc), um ein fotografiertes Laufflächenprofilbild (Pt) zu erhalten;

ein Speichermittel für das Speichern eines vorgegebenen Laufflächenprofilbildes (Pm) vorher;

ein Regulieremittel für das Regulieren einer Schneidposition, die in dem zu schneidenden Abschnitt des Laufflächenmaterials (Tpc) eingeschlossen ist, indem eines von Laufflächenmaterial (Tpc) und Schneidvorrichtung relativ zueinander bewegt wird; und ein Steuermittel, das das Speichermittel einschließt, um die Fördereinrichtung, die Schneidvorrichtung, das Fotografiermittel und das Reguliermittel zu steuern, wobei das Steuermittel die Fördereinrichtung steuert, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial (Tpc) um einen vorgegebenen Grad von der Schneidposition weg zu transportieren, das Fotografiermittel steuert, um das Laufflächenprofil in dem Abschnitt des Laufflächenmaterials (Tpc) zu fotografieren, das fotografierte Laufflächenprofilbild (Pt) mit dem vorgegebenen Laufflächenprofilbild (Pm), das vorher gespeichert wurde, vergleicht, um einen Abweichungsgrad (d) dazwischen nachzuweisen, das Reguliermittel steuert, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial (Tpc) und die Schneidvorrichtung relativ zueinander um den Abweichungsgrad (d) zu bewegen, und die Schneidvorrichtung steuert, um das Laufflächenmaterial (Tpc) in einer Schneidposition nach der relativen Bewegung zwischen dem Laufflächenmaterial (Tpc) und der Schneidvorrichtung zu schneiden, um dadurch ein Laufflächematerial zu erhalten, das auf den Basisreifen gewickelt wird.

Durch Transportieren einer vorgegebenen Länge des Laufflächenelementes aus seiner Schneidposition mit dem Transportmittel wird die Schneidposition der hinteren Kante des Laufflächenelementes annähernd in einer Position in der Nähe der erforderlichen Länge bestimmt, die für sein Aufwickeln auf den Basisreifen erforderlich ist, und das Laufflächenprofil in einer Zone, die die Schneidposition umfasst, wird mit dem Fotografiermittel fotografiert. Daher wird durch Vergleichen desselben mit dem gespeicherten Laufflächenprofil, und wenn es übereinstimmt, das Laufflächenmaterial in jener Schneidposition geschnitten, um es dadurch in der vorgegebenen Position auf dem Profil zu schneiden. Wenn der Vergleich dazu führt, dass eine Abweichung vom gespeicherten Laufflächenprofilbild ermittelt wird, wird der Abweichungsgrad nachgewiesen, und das Laufflächenmaterial oder die Schneidposition wird relativ um den Abweichungsgrad mittels des Reguliermittels bewegt. Daher kann das Laufflächenmaterial in der vorgegebenen Position auf dem Profil mittels des Schneidmittels geschnitten werden.

Es wird daher gesichert, dass das Laufflächenmaterial immer in der vorgegebenen Position des Profils in der Nähe der erforderlichen Länge geschnitten wird, und dass sich die vordere und die hintere Kante des auf den Basisreifen gewickelten Laufflächenmaterials an der Verbindung im Profil richtig treffen.

Auf diese Weise kann das Schneiden des Laufflächenmaterials für eine Profilanpassung automatisch, wirksam und genau ausgeführt werden.

Da die Profilanpassung gesichert wird, ist es unwahrscheinlich, dass die Verbindung eine lokale Abnutzung oder Trennung erfährt, und ihr äußeres Aussehen ist ebenfalls gut.

Entsprechend einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Runderneuern bereitgestellt, die aufweist: ein Transportmittel für das Transportieren eines vulkanisierten Laufflächenmaterials, das in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert und geformt ist; ein Schneidmittel für das Schneiden des Laufflächenmaterials in einer Schneidposition; ein Fotografiermittel für das Fotografieren eines Laufflächenprofils des Laufflächenmaterials; ein Speichermittel für das Speichern eines vorgegebenen Laufflächenprofilbildes vorher; ein Reguliermittel für das Regulieren der Schneidposition, indem das Laufflächenmaterial und die Schneidposition relativ zueinander bewegt werden; und ein Steuermittel, die das Speichermittel einschließt, um das Transportmittel, das Schneidemittel, das Fotografiermittel und das Reguliermittel zu steuern, wobei das Steuermittel das Transportmittel steuert, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial, das in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert und geformt ist, um einen vorgegebenen Grad von der Schneidposition weg zu transportieren; das Fotografiermittel steuert, um das Laufflächenprofil in einer Zone des Laufflächenmaterials, das die Schneidposition einschließt, zu fotografieren; das fotografierte Laufflächenprofilbild mit dem Laufflächenprofilbild, das vorher gespeichert wurde, vergleicht, um einen Abweichungsgrad dazwischen nachzuweisen; beurteilt, ob der Abweichungsgrad in einen zulässigen Bereich fällt oder nicht; das Reguliermittel steuert, wenn beurteilt wird, dass der Abweichungsgrad nicht im zulässigen Bereich ist, um das Laufflächenmaterial oder die Schneidposition um den Abweichungsgrad relativ zu bewegen; das Laufflächenmaterial oder die Schneidposition nicht bewegt, wenn bei der Beurteilung der Abweichungsgrad im zulässigen Bereich liegt; und das Schneidmittel steuert, um das Laufflächenmaterial in der Schneidposition, die relativ bewegt oder nicht bewegt wurde, zu schneiden, um dadurch ein Laufflächenmaterial zu erhalten, das auf einen Basisreifen gewickelt wird.

Durch Transportieren einer vorgegebenen Länge des vulkanisierten Laufflächenmaterials aus seiner Schneidposition wird die Schneidposition der hinteren Kante des Laufflächenmaterials in der Nähe der erforderlichen Länge, die für sein Aufwickeln auf den Basisreifen erforderlich ist, annähernd bestimmt, und das Laufflächenprofil in einer Zone, die die Schneidposition umfasst, wird mittels des Fotografiermittel fotografiert. Daher wird durch Vergleichen desselben mit dem gespeicherten Laufflächenprofil, und wenn ein Abweichungsgrad im zulässigen Bereich liegt, das Laufflächenmaterial in jener Schneidposition geschnitten, um es dadurch in der vorgegebenen Position auf dem Profil zu schneiden. Wenn der Vergleich dazu führt, dass eine Abweichung vom gespeicherten Laufflächenprofilbild über den zulässigen Bereich hinaus ermittelt wird, wird das Laufflächenmaterial oder die Schneidposition relativ um den Abweichungsgrad bewegt. Daher kann das Laufflächenmaterial in der vorgegebenen Position auf dem Profil mittels des Schneidmittels geschnitten werden.

Es wird daher gesichert, dass das Laufflächenmaterial immer in der vorgegebenen Position des Profils in der Nähe der erforderlichen Länge geschnitten wird, und dass sich die vordere und die hintere Kante des auf den Basisreifen gewickelten Laufflächenmaterials an der Verbindung im Profil richtig treffen.

Auf diese Weise kann das Schneiden des Laufflächenmaterials für eine Profilanpassung automatisch, wirksam und genau ausgeführt werden. Da die Profilanpassung gesichert wird, ist es unwahrscheinlich, dass die Verbindung eine lokale Abnutzung oder Trennung erfährt, und ihr äußeres Aussehen ist ebenfalls gut.

Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Runderneuern bereitgestellt, die aufweist: ein Nachweismittel für den Abweichungsgrad, um einen Abweichungsgrad zwischen einer Position bei einer erforderlichen Laufflächenlänge von der vorderen Kante eines vulkanisierten Laufflächenmaterials, das in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert und geformt ist, und einer vorgegebenen Profilposition in der Nähe der Position, in der geschnitten werden soll, nachzuweisen; ein Schneidmittel für das Schneiden des vulkanisierten Laufflächenmaterials; ein Basisreifenhaltemittel, die drehbar einen Basisreifen trägt; ein Zuführmittel für das Laufflächenmaterial, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial, das in der vorgegebenen Profilposition mittels des Schneidmittels geschnitten wird, auf den Basisreifen zuzuführen; und ein Steuermittel für das Steuern der Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens oder der Laufflächenzuführgeschwindigkeit mittels des Zuführmittels für das Laufflächenmaterial, um das Laufflächenmaterial auf den äußeren Umfang des Basisreifens zu wickeln, während die Länge des Laufflächenmaterials durch Anwenden einer im Wesentlichen gleichmäßigen Zug- oder Druckkraft auf das zugeschnittene Laufflächenmaterial, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, reguliert wird.

Da das Laufflächenmaterial immer in der vorgegebenen Profilposition geschnitten wird, treffen sich die vordere und die hintere Kante des auf den Basisreifen gewickelten Laufflächenmaterials an der Verbindung richtig im Profil. Daher ist es unwahrscheinlich, dass die Verbindung eine lokale Abnutzung oder Trennung erfährt, und ihr äußeres Aussehen zeigt ebenfalls eine gute Qualität.

Außerdem, da sie den Abweichungsgrad zwischen der Position, die um die erforderliche Laufflächenlänge, die für das Aufwickeln des Laufflächenmaterials auf den Basisreifen erforderlich ist, von der vorderen Kante des vulkanisierten Laufflächenmaterials entfernt ist, und der vorgegebenen Profilposition in der Nähe jener Position, in der geschnitten werden soll, nachweist, ist es möglich, das Laufflächenmaterial auf den äußeren Umfang des Basisreifens zu wickeln, während seine Länge durch Anwenden einer im Wesentlichen gleichmäßen Zug- oder Druckkraft auf das Laufflächenmaterial reguliert wird, indem die Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens oder die Laufflächenzuführgeschwindigkeit gesteuert wird, um die Abweichung zu beseitigen, und es ist daher möglich, den Zug oder Druck des Laufflächenmaterials gleichmäßig über dessen gesamte Länge bei dessen Aufwickeln automatisch und wirksam zu regulieren und einen angemessenen Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante zu realisieren.

Bei dieser speziellen Ausführung umfasst das Nachweismittel für den Abweichungsgrad in geeigneter Weise ein Fotografiermittel für das Fotografieren eines Laufflächenprofils in einer Zone bei einer erforderlichen Laufflächenlänge von der vorderen Kante des vulkanisierten Laufflächenmaterials, das in der Form eines kontinuierlichen Bandes vulkanisiert und geformt ist, und weist den Abweichungsgrad durch Vergleichen des von dem Fotografiermittel fotografierten Laufflächenprofilbildes mit einem vorher gespeicherten Laufflächenprofilbild nach.

Da sie den Abweichungsgrad durch Fotografieren des Laufflächenprofils in einer Zone bei der erforderlichen Laufflächenlänge von der vorderen Kante des Laufflächenmaterials durch Verwenden des Fotografiermittel und Vergleichen desselben mit dem gespeicherten Laufflächenprofilbild nachweist, kann die Abweichung genau, wirksam und automatisch nachgewiesen werden.

Ebenfalls steuert das Steuermittel in geeigneter Weise korrelativ die Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens und die Laufflächenzuführgeschwindigkeit aus der Länge des Laufflächenmaterials und dem Abweichungsgrad, um den Abweichungsgrad aus dem Laufflächenmaterial zu beseitigen, und wickelt das vulkanisierte Laufflächenmaterial auf den äußeren Umfang des Reifens, während eine im Wesentlichen gleichmäßige Zug- oder Druckkraft auf das vulkanisierte Laufflächenmaterial angewandt wird.

Indem der Abweichungsgrad vorher nachgewiesen wird, ist es möglich, die Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens und die Laufflächenzuführgeschwindigkeit vorher zu berechnen, die korrelativ gesteuert werden, um die Anwendung einer Zug- oder Druckkraft zu sichern, um den Abweichungsgrad zu beseitigen, und es ist daher möglich, den Zug oder Druck des Laufflächenmaterials gleichmäßig über dessen gesamte Länge beim Wickeln desselben automatisch und wirksam zu regulieren und einen angemessenen Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante zu realisieren.

Die Erfindung wird weiter mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die zeigen:

1 eine schematische grafische Darstellung, die die Verfahrensschritte der Herstellung von Runderneuerungen bei einem Anvulkanisations-Runderneuerungsverfahren zeigt;

2 eine Seitenansicht der Gesamtheit, die die Schneidvorrichtung und eine Verbindungsmaschine zeigt;

3 ein Flussdiagramm, das die Steuerverfahren beim Schneidvorgang zeigt;

4 eine grafische Darstellung, die Aspekte unter verschiedenen Schneidschritten zeigt;

5 eine grafische Darstellung, die ein vereinfachtes Laufflächenprofilbild zeigt;

6 eine grafische Darstellung, die ein weiteres vereinfachtes Laufflächenprofilbild zeigt;

7 eine grafische Darstellung, die Veränderungen der Laufflächenzuführgeschwindigkeit und der Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens bei Anwendung eines Zuges auf die anvulkanisierte Lauffläche zeigt;

8 eine Seitenansicht der Gesamtheit, die die Schneidvorrichtung und die Verbindungsmaschine während des Wickelns der anvulkanisierten Lauffläche auf einen Basisreifen zeigt;

9 eine grafische Darstellung, die einen profilangepassten Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante der anvulkanisierten Lauffläche zeigt;

10 eine grafische Darstellung, die ein Laufflächenprofil einer anvulkanisierten Lauffläche und eine konventionelle Schneidposition davon zeigt; und

11 eine grafische Darstellung, die einen nicht profilangepassten Verbindungszustand der vorderen und hinteren Kante einer anvulkanisierten Lauffläche zeigt.

Eine bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung wird jetzt mit Bezugnahme auf 1 bis 9 beschrieben. Ein Verfahren und eine Vorrichtung entsprechend der Erfindung für das Schneiden eines vulkanisierten Laufflächenmaterials werden bei einem Anvulkanisations-Runderneuerungssystem für Runderneuerungen angewandt.

Eine Anvulkanisations-Runderneuerung ist ein Runderneuerungsverfahren, bei dem, nachdem ein benutzter Reifen eine abgefahrene Lauffläche aufweist, um einen Basisreifen wieder hervorzubringen, eine Lauffläche, die mit einem Rillenprofil darin vulkanisiert und geformt wurde, am Basisreifen angebracht und danach in einer Vulkanisierkammer vulkanisiert wird, um den benutzten Reifen rundzuerneuern. Die Verfahrensschritte zum Bewirken einer Runderneuerung mittels des Anvulkanisations-Runderneuerns werden in 1 umrissen.

Bei einem Kontrollverfahrensschritt P1 zeigt der benützte Reifen auf seiner Oberfläche Löcher, die durch Nägel bewirkt wurden, und Risse, die geprüft wurden, um zu ermitteln, ob er mittels des Runderneuerns runderneuerbar ist, und wenn nicht, wird jener Reifen davon ausgeschlossen.

Der runderneuerbare Reifen unterliegt anschließend einem Aufrauhen beim nächsten Verfahrensschritt P2, und er weist eine äußere Umfangsfläche der abgefahrenen Lauffläche auf, die als ein Basisreifen fertiggestellt werden soll.

Der Basisreifen wird durch teilweises Polieren und/oder Hohlraumfüllen zwischen den Verfahrensschritten des Aufrauhens und Wickelns fixiert.

Bei einem Verfahrensschritt P3, der parallel durchgeführt wird, wird das Laufflächengummimaterial einem Anvulkanisationsvulkanisieren und Formen unterworfen, um eine profilgeprägte Lauffläche zu bilden.

Die anvulkanisierte Lauffläche, die mit dem darauf geprägten Muster vulkanisiert und geformt wird, wird geformt, und sie wird in Streifen von einer gewünschten Länge während des Schneidverfahrens beim nächsten Verfahrensschritt P4 geschnitten.

Bei einem Wickelverfahrensschritt P5 wird die anvulkanisierte Lauffläche um den Basisreifen gewickelt.

Vor dem Wickeln der anvulkanisierten Lauffläche nach dem Beschichten der äußeren Umfangsfläche des Basisreifens mit Klebstoff wird eine Kissenschicht befestigt, oder alternativ kann ein Kissen direkt auf den Basisreifen mittels einer Ziehbank aufgebracht werden.

Der Reifen wird an dieser Stelle drehbar gehalten, und die anvulkanisierte Lauffläche wird von einem Zuführmittel zugeführt und um die äußere Umfangsfläche des Reifens gewickelt.

Bei einem nachfolgenden Verfahrensschritt P6 werden die vordere und die hintere Kante der anvulkanisierten Lauffläche, die auf den Basisreifen gewickelt wird, mittels eines Kissengummis verbunden und mittels eines Klammermittels miteinander vereint.

Der Basisreifen, der durch die anvulkanisierte Lauffläche umhüllt wird, wird in einer saugförmigen Schicht oder einer Envelope eingeschlossen, und Wülste werden an den Felgen (Verfahrensschritt P7) angebracht, um so die Envelope luftdicht abzudichten.

Nachdem sie mit der anvulkanisierten Lauffläche umwickelt und in der Envelope eingeschlossen wurden, werden mehrere derartige Basisreifen in der Vulkanisierkammer zusammen angeordnet und vulkanisiert (Verfahrensschritt P8).

Nach der Vulkanisation werden die Felgen und die Envelope entfernt, um die Reifen als Runderneuerungen fertigzustellen (Verfahrensschritt P9).

Die vorliegende Erfindung betrifft den Schneidverfahrensschritt P4 unter den vorangehend erwähnten Verfahrensschritten.

2 zeigt eine Schneidvorrichtung 20 und eine Laufflächenverbindungsmaschine 50 für das Ausführen des Schneidverfahrensschrittes.

Die Schneidvorrichtung 20 ist in einem Mittelpunkt eines Rollenförderers 10 angeordnet, der mittels eines Servomotors 11 angetrieben wird, und sie weist auf: eine Schiebehalterung 23, die verschiebbar auf einem stationären Chassis 21 mittels einer LM-Führung 22 gehalten wird; ein Mutternelement 25, das mit einer Kugelspindel 24 in Eingriff ist, die drehbar vom Chassis 21 gehalten wird, um sich in den Richtungen nach vorn und nach hinten zu erstrecken, und die zusammenhängend an der Schiebehalterung 23 befestigt ist; und die Kugelspindel 24, die durch einen Servomotor 26 mittels eines Steuerriemens 26a gedreht wird.

Wenn sich die Kugelspindel 24 mit einer Antriebskraft vom Servomotor 26 dreht, kann sich das Mutternelement 25 in Eingriff mit der Kugelspindel 24 in den Richtungen nach vorn und nach hinten zusammenhängend mit der Schiebehalterung 23 verschieben.

Ein Amboss 27 überbrückt die obere Fläche der Schiebehalterung 23, und ein Querelement 29 wird gehalten, um die Stützen 28, 28 zu überbrücken, die am rechten und linken Ende stehen.

Eine Stützstange 30 hängt von der unteren Fläche des Querelementes 29 für Verschiebebewegungen in der rechten und linken Richtung herab, und eine Rotationsschneidvorrichtung 31 ist an ihrem unteren Ende vorhanden, um durch einen Motor gedreht zu werden.

Die Stützstange 30 kann sich in der rechten und linken Richtung mit einer Kraft von einem Druckluftzylinder 32 verschieben.

Wenn der Druckluftzylinder 32 die Rotationsschneidvorrichtung 31, die durch den Motor gedreht wird, in der rechten und linken Richtung antreibt, kann daher die Lauffläche Tpc auf dem Amboss 27 geschnitten werden.

In der vorderen und hinteren Position des Bewegungshubes der Rotationsschneidvorrichtung 31 sind Materialgewichte 33, 34 vorhanden.

Ein L-förmiger Arm 37 hängt von einem horizontalen Halteelement 35 herab, das nach hinten aus der Mitte des Querelementes 29 herausragt, im Sinne der rechten und linken Richtung, um mittels eines Druckluftzylinders 36 in der Richtung nach vom und nach hinten bewegt zu werden, und eine Kamera 38 für die Bildverarbeitung ist am distalen Ende des Armes 37 befestigt.

Da sich der Arm 37 in der Richtung nach vorn und nach hinten mit einer Antriebskraft vom Druckluftzylinder bewegt, bewegt sich die Kamera 38 am distalen Ende des Armes aus ihrer zurückgezogenen Position, die in 2 gezeigt wird, nach vorn und kann sich bis zu einer vorgegebenen Position über einer mittleren Position vorwärtsbewegen, wo sich die Rotationsschneidvorrichtung 31 bewegt, wo die Kamera 38 ein Bild vom Profil in einer Zone aufnehmen kann, die die Schneidposition auf der anvulkanisierten Lauffläche Tpc einschließt, die darunter angeordnet ist.

Der Hauptkörper der Schneidmaschine, einschließlich der Rotationsschneidvorrichtung 31, der Kamera 38, der Materialgewichte 33, 34, ihrer Antriebsmechanismen und anderer, wird vollständig auf der Schiebehalterung 23 gehalten und kann vollständig durch den Servomotor 26 in der Richtung nach vom und nach hinten bewegt werden, um die Position zu verändern, in der die Rotationsschneidvorrichtung 31 schneiden soll.

Vor dem Rollenförderer 10 ist ein länglicher Bandförderer 40 vorhanden, der sich diagonal nach oben in Richtung eines Basisreifens T3 erstreckt, der drehbar gehalten wird, und der Bandförderer 40 dreht sich mit einer Kraft von einem Servomotor 41.

Fotoelektrische Schalter Ph1 und Ph2 sind aufeinanderfolgend in der Zuführrichtung in vorgegebenen Positionen stromabwärts und über dem Bandförderer 40 angeordnet.

Der fotoelektrische Schalter Ph1 ist in einem vorgegebenen Abstand D1 von der Schneidposition entsprechend der Rotationsschneidvorrichtung 31 angeordnet, und der fotoelektrische Schalter Ph2 ist in einem vorgegebenen Abstand D2 vom fotoelektrischen Schalter Ph1 in der Stromabwärtsrichtung angeordnet, so dass die fotoelektrischen Schalter Ph1 und Ph2 aufeinanderfolgend die vordere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc nachweisen können, die vom Bandförderer 40 transportiert wird.

In einer mehr stromabwärts gelegenen Position in der Nähe eines Endes des Bandförderers 40 ist eine Vielzahl von Zentrierrollen in der rechten und linken Seite ausgerichtet, um entgegengesetzte Seiten der transportierten anvulkanisierten Lauffläche Tpc zu führen, und um sie dadurch zuzuführen, während sie in der Mitte positioniert wird.

Die vordere Kante des Bandförderers 40 ist in einer engen Beziehung zum und diagonal über dem Basisreifen T3 angeordnet, der mittels des Servomotors (nicht gezeigt) gedreht wird, und eine Laufflächenverbindungsmaschine 50 liegt an der vorderen Kante des Bandförderers 40 bis zu oberhalb des Basisreifens T3.

Die Laufflächenverbindungsmaschine 50 umfasst: eine erste Rolle 51, die über der vorderen Kante des Bandförderers 40 angeordnet ist, um die anvulkanisierte Lauffläche Tpc gegen eine Rolle 42 am vorderen Ende des Bandförderers 40 zu treiben und sie zuzuführen, während verhindert wird, dass sie rutscht; eine zweite Rolle 52, die über dem Basisreifen T3 angeordnet ist, um die anvulkanisierte Lauffläche Tpc gegen den Basisreifen T3 zu treiben und sie zu verbinden, während verhindert wird, dass sie rutscht; und eine dritte Rolle 53, die zwischen der ersten Rolle 51 und der zweiten Rolle 52 angeordnet ist, um eine Verformung der anvulkanisierten Lauffläche Tpc zu verhindern. Alle von erster, zweiter und dritter Rolle 51, 52, 53 sind freie Rollen. 4 zeigt ebenfalls Zentrierrollen 45 in der Nähe der vorderen Kante des Förderbandes.

Beim Verbinden steuert die Laufflächenverbindungsmaschine 50 den Unterschied zwischen der Zuführgeschwindigkeit des Bandförderers 40 und der Umfangsgeschwindigkeit des Basisreifens T3, während die anvulkanisierte Lauffläche Tpc, die vom Bandförderer 40 kommt, auf den Basisreifen T3 gewickelt wird, um dadurch eine Zugkraft oder eine Kontraktionskraft anzuwenden, um die Länge zu regulieren. Bei diesem Verfahrensschritt helfen die erste, zweite und dritte Rolle 51, 52, 53 der Laufflächenverbindungsmaschine 50 dabei, die Verbindungsarbeit gleichmäßig durchzuführen.

Der Schneidverfahrensschritt (Verfahrensschritt P4) und der Wickelverfahrensschritt (Verfahrensschritt P5) werden von der Schneidmaschine 20 und der Laufflächenverbindungsmaschine 50 ausgeführt, wie es vorangehend erklärt wird.

Betreffs des Schneidverfahrensschrittes werden die Steuervorgänge im Flussdiagramm der 3 gezeigt, und die entsprechenden Aspekte der anvulkanisierten Lauffläche Tpc und der Schneidmaschine 20 werden in 4 gezeigt.

Der Schneidverfahrensschritt wird jetzt zusammen mit dem Flussdiagramm erklärt, worauf man sich gelegentlich in 4 bezieht.

Beim Schritt S1 wird eine erforderliche Länge Lt der Lauffläche, die für dessen Wickeln auf den Basisreifen T3 erforderlich ist, berechnet, indem die äußere Umfangslänge Lc des Basisreifens T3 mit einem Korrekturkoeffizienten &ggr; multipliziert wird.

Da die äußere Umfangslänge Lc des Basisreifens T3 anvisiert wird, wenn der rundzuerneuernde Reifen aufgerauht wird, kann der gleiche Zielwert verwendet werden. Indem man eine Klassifizierung der Basisreifen anwendet und eine gleichmäßige Umfangslänge Lc für jede Klasse verwendet, ist es möglich, verschiedene Arten von Reifen mit einer kleinen Anzahl von Kontrollwerten zu handhaben, die Kontrolle zu vereinfachen, während eine hohe Genauigkeit beibehalten wird, und dadurch den Wirkungsgrad des Schneidverfahrensschrittes zu verbessern.

Es ist ebenfalls möglich, die äußere Umfangslänge Lc durch beispielsweise Rollen der Rolle auf der äußeren Umfangsfläche des Basisreifens T3 neu zu messen und die Anzahl der Drehungen der Rolle mit einem Rotationsmessfühler nachzuweisen.

Wenn die äußere Umfangslänge Lc des Basisreifens T3, die auf diese Weise bestimmt wird, mit dem Korrekturkoeffizienten &ggr; multipliziert wird, durch Berechnung ermittelt, kann die erforderliche Länge der Lauffläche Lt (= Lc ≃ &ggr;) der anvulkanisierten Lauffläche Tpc, die gerade auf die äußere Umfangsfläche des Basisreifens T3 gewickelt werden kann, erhalten werden.

Der Korrekturkoeffizient &ggr; ist der Wert, der einen Kissengummi berücksichtigt, der auf der Umfangsfläche des Basisreifens T3 angeordnet wird.

Die bandartige längliche profilgeprägte anvulkanisierte Lauffläche Tpc, die beim Anvulkanisations-Formverfahrensschritt P3 vulkanisiert und geformt wurde, wie bereits erklärt wurde, wird vom Rollenförderer 10 transportiert, durch die Schneidmaschine 20 geführt, und der vordere Abschnitt der anvulkanisierten Lauffläche Tpc kommt wieder auf den Bandförderer 40 und wird mit der gleichen Geschwindigkeit transportiert. Zuerst wird jedoch die anvulkanisierte Lauffläche Tpc mit einer hohen Geschwindigkeit (Schritt S2) zugeführt.

Der fotoelektrische Schalter Ph1 ist in einer Entfernung (vorgegebene Entfernung D1 (beispielsweise 2850 mm)) entsprechend annähernd 95 % der erforderlichen Länge der Lauffläche Lt (beispielsweise 3000 mm) von der Schneidposition entsprechend der Rotationsschneidvorrichtung 31 der Schneidmaschine 20 angeordnet, und wenn die vordere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc, die mit hoher Geschwindigkeit zugeführt wird, durch den fotoelektrischen Schalter Ph1 nachgewiesen wird (Schritt S3), wird die Geschwindigkeit auf eine niedrige Geschwindigkeit verändert (Schritt S4).

2 zeigt die Konfiguration zu dem Zeitpunkt, wenn die vordere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc mit einer hohen Geschwindigkeit durch den fotoelektrischen Schalter Ph1 nachgewiesen und die Geschwindigkeit auf eine niedrige Geschwindigkeit verändert wird.

Wenn der fotoelektrische Schalter Ph2, der stromabwärts vom fotoelektrischen Schalter Ph1 um die Entfernung D2 (beispielsweise 100 mm) angeordnet ist, die vordere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc nachweist (Schritt S5), werden die Servomotoren 41, 11 auf die schrittweise Zuführbetriebsart für den Transport der Lauffläche durch Zählen der Impulse verändert (Schritt S6).

4(1) zeigt die Konfiguration zu dem Zeitpunkt, wenn die vordere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc mit einer niedrigen Geschwindigkeit durch den fotoelektrischen Schalter Ph2 nachgewiesen wird und die Zuführbetriebsart zu einer schrittweisen Zuführbetriebsart verändert wird.

Die schrittweise Zuführbetriebsart sichert, dass eine vorgegebene Länge der anvulkanisierten Lauffläche Tpc genau zugeführt wird, damit die hintere Kante geschnitten wird.

Unter der Annahme, dass die erforderliche Länge der Lauffläche Lt 3000 mm beträgt, D1 = 2850 und D2 = 100 mm, wird die Zuführbetriebsart mit hoher Geschwindigkeit angewandt, um die Arbeitszeit zu verkürzen, bis die Lauffläche die Entfernung von 2850 mm zurückgelegt hat, was einem großen Teil ihrer Länge von der Schneidposition der Schneidmaschine 20 entspricht, wohingegen die Zuführbetriebsart mit niedriger Geschwindigkeit für die nächste Entfernung von 100 mm angewandt wird, so dass der fotoelektrische Schalter Ph2 die vordere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc genau nachweisen kann.

Wenn die anvulkanisierte Lauffläche Tpc die Entfernung von 2950 mm von der Schneidposition der Schneidmaschine 20 zurückgelegt hat, werden die verbleibenden 50 mm in eine Anzahl von Impulsen der Servomotoren 41, 11 umgewandelt, und die Servomotoren 41, 11 werden in der Impulsantriebsbetriebsart angetrieben, um die 50 mm Länge der Lauffläche genau schrittweise zuzuführen, während die Impulse gezählt werden.

Im Allgemeinen wird die Länge für die schrittweise Zuführung aus L5 – (D1 + D2) berechnet.

Auf diese Weise kann durch Anhalten der anvulkanisierten Lauffläche Tpc an der Stelle, wo die erforderliche Länge Lt dieser genau von der Schneidposition der Schneidmaschine 20 zurückgelegt ist, und Schneiden der hinteren Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc in jener Schneidposition mit der Rotationsschneidvorrichtung 31 die anvulkanisierte Lauffläche Tpc mit der erforderlichen Laufflächenlänge Lt genau geschnitten werden.

In dem Fall, dass jedoch die hintere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc in der vorangehend erwähnten Weise geschnitten wird, wird nicht gesichert, dass die Laufflächenprofile in einer vorgegebenen Position geschnitten werden, und daher kann nicht erwartet werden, dass die Profile passen, wenn die vordere und die hintere Kante verbunden werden.

Unter Berücksichtigung dessen wird an der Stelle, wo die anvulkanisierte Lauffläche Tpc in der schrittweisen Zuführbetriebsart um die erforderliche Laufflächenlänge Lt beim Schritt S6 transportiert wird, die in der Schneidmaschine 20 vorhandene Bildverarbeitungskamera 38 nach vorn in die vorgegebene Position gebracht, und die Zone wird fotografiert (Schritt S7), die die Schneidposition auf der Oberfläche der anvulkanisierten Lauffläche Tpc einschließt.

4(2) zeigt die Konfiguration zu jenem Zeitpunkt.

5 und 6 zeigen Laufflächenprofilbilder Pt, die zu Volllinienrechtecken vereinfacht wurden.

Andererseits speichert ein Bildverarbeitungssteuermittel ein Laufflächenprofilbild in der Nähe der Schneidposition, und eine geplante Schnittlinie S-S' wird im gespeicherten Laufflächenprofilbild Pm vorgegeben.

5 und 6 zeigen jeweils das Laufflächenprofilbild Pm und die geplante Schnittlinie S-S', die sich auf einem Bildschirm beim fotografierten Laufflächenprofilbild Pt überdecken.

Der rechteckige Block, der durch die gestrichelte Linie gezeigt wird, ist das gespeicherte Laufflächenprofilbild Pm, und die geplante Schnittlinie S-S' wird in einer vorgegebenen Position des Laufflächenprofilbildes Pm vorgegeben.

Die geplante Schnittlinie S-S', die gleichzeitig auf dem Laufflächenprofilbild Pt gezeigt wird, das von der Kamera 38 aufgenommen wird, entspricht der Schnittlinie C-C' in der entsprechenden Position der tatsächlichen anvulkanisierten Lauffläche Tpc, und die Schneidmaschine 20 ist so ausgebildet, dass die anvulkanisierte Lauffläche Tpc mit der Rotationsschneidvorrichtung 31 tatsächlich geschnitten wird, die längs der Schnittlinie C-C' arbeitet.

Das heißt, die geplante Schnittlinie S-S' entsprechend dem fotografierten Laufflächenprofilbild Pt in 5 und 6 führt dazu, dass die Position des entsprechenden tatsächlich zu schneidenden Laufflächenprofils gezeigt wird.

Die geplante Schnittlinie S-S' wird ermittelt, um zu sichern, dass alle Teilprofilblöcke, die durch Schneiden der entsprechenden Blöcke der Laufflächenprofilbilder geteilt wurden, Volumen aufweisen, die nicht kleiner sind als ein vorgegebener Wert.

Wenn ein Laufflächenmaterial in einer entsprechenden tatsächlichen Schneidposition geschnitten wird, weist daher keiner der Teilprofilblöcke ein unakzeptabel kleines Volumen auf, und die Nachteile, die eine lokale Abnutzung oder Trennung längs der Verbindung nach dem Verbinden der vorderen und hinteren Kante einschließen, können verhindert werden.

Nachdem das Laufflächenprofil in der Zone, die die Schneidposition der anvulkanisierten Lauffläche Tpc einschließt, beim Schritt S7 fotografiert wurde, werden das fotografierte Laufflächenprofilbild Pt und das gespeicherte Laufflächenprofilbild Pm aufeinander geschichtet, wie in 5 und 6 gezeigt wird, um sie zu vergleichen (Schritt S8).

Wenn eine Differenz zwischen ihnen vorhanden ist, kann durch Berechnen der Fläche eines Teils des fotografierten Laufflächenprofilbildes Pt aus dem gespeicherten Laufflächenprofilbild Pm (der schraffierte Abschnitt in 5 oder 6) der Abweichungsgrad d nachgewiesen werden (Schritt S9).

Der Abweichungsgrad d ist ein positiver Wert, wenn das fotografierte Laufflächenprofilbild Pt auf der stromaufwärts gelegenen Seite des gespeicherten Laufflächenprofilbildes Pm versetzt wird, und er ist ein negativer Wert, wenn die Abweichung auf der entgegengesetzten stromabwärts gelegenen Seite erfolgt.

Es wird als nächstes beurteilt, ob der Abweichungsgrad d innerhalb eines vorgegebenen zulässigen Bereiches (–&agr; – +&agr;) liegt oder nicht (Schritt S10), und wenn er im zulässigen Bereich ist, wie in 5 gezeigt wird, springt das Verfahren direkt zum Schritt S15, um die Kamera 38 zurückzuziehen. Wenn der Abweichungsgrad d außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, geht das Verfahren zum Schritt S11, um zu beurteilen, ob der Abweichungsgrad d positiv oder negativ ist.

Wenn der Abweichungsgrad d ein positiver Wert außerhalb des zulässigen Bereiches ist (d > &agr;), dann geht das Verfahren zum Schritt S12, wo der Servomotor 26 aktiviert wird, um den Hauptkörper der Schneidmaschine 20 zur stromabwärts gelegenen Seite um den Abweichungsgrad d zu bewegen, um wiederum ein Laufflächenprofilbild mit der Kamera 38 beim Schritt S14 aufzunehmen, vergleicht dann beide Laufflächenprofilbilder und bestätigt, dass der neue Abweichungsgrad im zulässigen Bereich liegt.

4(3) zeigt die Konfiguration, wo der Hauptkörper der Schneidmaschine um den Abweichungsgrad d nach vorn bewegt wurde.

Zu jenem Zeitpunkt bewegt sich die geplante Schnittlinie S-S' relativ zum fotografierten Laufflächenprofilbild Pt, um in einer Position zu liegen, die durch die Zweipunkt-Strichpunktlinie gezeigt wird, wie in 6 gezeigt wird.

Wenn der Abweichungsgrad ein negativer Wert außerhalb des zulässigen Bereiches ist (d < –&agr;), dann geht das Verfahren vom Schritt S11 zum Schritt 13, und nachdem der Hauptkörper der Schneidmaschine 20 zur stromaufwärts gelegenen Seite um die Abweichung *d* bewegt wurde, geht das Verfahren zum Schritt S14.

Obgleich die vorangehende Ausführung ausgebildet ist, um den Hauptkörper der Schneidmaschine 20 zu bewegen, ist es ebenfalls möglich, ihn stationär zu halten und statt dessen die anvulkanisierte Lauffläche Tpc um den Abweichungsgrad –d zu bewegen. In diesem Fall ist die Bewegungsrichtung der entgegengesetzt, die vorangehend erklärt wird.

Beim Schritt S15 nach der Bestätigung beim Schritt S14 zieht sich die Kamera 38 von der vorgegebenen Position zurück, die Materialgewichte 33, 34 bewegen sich nach unten (Schritt S16) und pressen und fixieren die vordere und hintere Position der Schneidposition der anvulkanisierten Lauffläche Tpc. Danach arbeitet beim Schritt S17 die Rotationsschneidvorrichtung 31 und schneidet die hintere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc.

4(4) zeigt die Konfiguration unmittelbar nach dem Schneiden.

Da die hintere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc bei dem vorangehend erklärten Verfahrensschritt geschnitten wird, kommt die Schneidposition der anvulkanisierten Lauffläche Tpc immer zuverlässig zur vorgegebenen Position auf dem Laufflächenprofil in der Nähe der erforderlichen Länge der Lauffläche Lt.

Wenn die zugeschnittene anvulkanisierte Lauffläche Tpc auf den Basisreifen T3 gewickelt wird und seine vordere und hintere Kante verbunden werden, werden daher diese vordere und hintere Kante immer zuverlässig in den vorgegebenen Positionen bei einer Profilanpassung im Profil an der Verbindung geschnitten, wie in 9 gezeigt wird. Es ist daher unwahrscheinlich, dass eine lokale Abnutzung oder Trennung längs der Verbindung auftreten, und das äußere Aussehen ist ebenfalls gut.

Obgleich die tatsächliche zugeschnittene Länge der anvulkanisierten Lauffläche Tpc nahe der erforderlichen Länge der Lauffläche Lt ist, weicht sie jedoch noch von der erforderlichen Laufflächenlänge Lt um den Bewegungsabstand (Abweichungsgrad d) des Hauptkörpers der Schneidmaschine 20 ab.

Wenn man das in Betracht zieht, wird, wenn die anvulkanisierte Lauffläche Tpc auf den Basisreifen T3 gewickelt wird, eine Zug- oder Druckkraft darauf angewandt, um ihre Länge zu regulieren.

Das heißt, die tatsächliche Länge der anvulkanisierten Lauffläche Tpc beträgt Lt-d, wohingegen der Unterschied von der erforderlichen Laufflächenlänge Lt d ist, und das Verhältnis (Ausdehnungs- oder Kontraktionsverhältnis) &dgr; des Unterschiedes d relativ zur tatsächlichen Laufflächenlänge Lt-d beträgt d/(Lt-d).

Wenn das Ausdehnungs- oder Kontraktionsverhältnis &dgr; ein positiver Wert ist, zeigt es den Wert des Zuges an, und wenn es ein negativer Wert ist, zeigt es den Wert der Kontraktion an.

Wenn das Ausdehnungs- oder Kontraktionsverhältnis &dgr; übermäßig groß ist, wird ein Defekt in der anvulkanisierten Lauffläche Tpc selbst auftreten. Daher muss die anvulkanisierte Lauffläche vorzugsweise geschnitten werden, damit sie eine Laufflächenlänge Lt-d im Bereich von –4 % bis 2 % (von 4 % Zug bis 2 Kontraktion) aufweist, und mehr bevorzugt im Bereich von –2 % bis 0,5 %.

Wenn man das in Betracht zieht, gibt es eine Methode zum Korrigieren des Abweichungsgrades d, um die Bewegung des Hauptkörpers der Schneidmaschine 20 bei den Schritten S12 und S13 innerhalb des zulässigen Bereiches (–&agr; – &agr;) zu minimieren.

Für den Zweck der Regulierung der Länge durch Anwenden einer Zug- oder Druckkraft, wenn die anvulkanisierte Lauffläche Tpc auf den Basisreifen T3 gewickelt wird, wird ein Unterschied zwischen der Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 der anvulkanisierten Lauffläche Tpc mittels des Bandförderers 40 und der Umfangsgeschwindigkeit V2 des maximalen Außendurchmessers des Basisreifens T3 gemacht.

Im Fall des Veränderns der Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1, während die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Basisreifens T3 konstant ist, wird die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 auf einen Wert zurückgestellt, der aus V1 = V2 ≃ (1-&dgr;) berechnet wird, und Veränderungen der Geschwindigkeit bei Anwendung eines Zuges von &dgr; > 0 werden in 7 gezeigt.

In 7 zeigt die gestrichelte Linie die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Basisreifens T3, und die Volllinie der niedrigeren Geschwindigkeit ist die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1.

Mit Bezugnahme auf 8, da der vordere Abschnitt der anvulkanisierten Lauffläche Tpc, der am Basisreifen T3 haftet, mit der Umfangsgeschwindigkeit V2 gewickelt wird, wohingegen der hintere Abschnitt, der mit der Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 zugeführt wird, mit einer niedrigeren Geschwindigkeit zugeführt wird, wird die anvulkanisierte Lauffläche Tpc auf den Basisreifen T3 gewickelt, während unter einer Zugkraft gedehnt wird.

Die anvulkanisierte Lauffläche Tpc, die auf die Laufflächenlänge Lt-d geschnitten ist, wird mit der Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 mittels des Bandförderers 40 transportiert, und nachdem sie geführt und von den entgegengesetzten Seiten mittels der Zentrierrollen 45 in der Nähe der vorderen Kante zentriert wurde, wird sie auf den Basisreifen T3 gewickelt, während sie zusammen mit dem Förderband zwischen der Rolle 42 und der ersten Rolle 51 schichtartig angeordnet wird, um ein Rutschen zu verhindern.

Die weggeführte anvulkanisierte Lauffläche Tpc haftet von ihrer vorderen Kante auf der Umfangsfläche des Basisreifens T3, der sich mit der Umfangsgeschwindigkeit von V2 dreht, und sie wird fortschreitend gewickelt, während sie gegen den Basisreifen T3 durch die zweite Rolle 52 gepresst wird, um ein Rutschen zu verhindern.

Wenn die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 niedriger ist als die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Basisreifens T3, wird eine Zugkraft auf die anvulkanisierte Lauffläche Tpc zwischen der ersten Rolle 51 und der zweiten Rolle 52 angewandt, um die anvulkanisierte Lauffläche Tpc zu dehnen, während der Basisreifen T3 gewickelt wird.

Wenn die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Basisreifens T3, wird eine Druckkraft auf die anvulkanisierte Lauffläche Tpc zwischen der erten Rolle 51 und der zweiten Rolle 52 angewandt, und die anvulkanisierte Lauffläche Tpc wird zusammengedrückt, während sie auf den Basisreifen T3 gewickelt wird.

Wenn eine Druckkraft auf die anvulkanisierte Lauffläche Tpc angewandt wird, wird verhindert, dass sich die anvulkanisierte Lauffläche Tpc zwischen der ersten Rolle und der zweiten Rolle 52 unter einem Druck von der dritten Rolle 53 verformt.

Da die anvulkanisierte Lauffläche Tpc fortschreitend auf den Basisreifen T3 gewickelt wird, während eine Zug- oder Druckkraft auf die anvulkanisierte Lauffläche Tpc angewandt wird, indem die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 in der vorangehend erklärten Weise reguliert wird, wird die anvulkanisierte Lauffläche Tpc auf die erforderliche Laufflächenlänge Lt durch die Zug- oder Druckkraft während einer Umdrehung des Basisreifens T3 reguliert, um zu sichern, dass sich die vordere und die hintere Kante im Wesentlichen genau treffen.

Danach werden die vordere und die hintere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc, die auf den Basisreifen T3 gewickelt wird, miteinander durch ein Klammermittel oder dergleichen mittels des dazwischen angeordneten Kissengummis verbunden.

9 zeigt die Verbindung der vorderen und hinteren Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc mit einer geraden Linie. Wie in 9 gezeigt wird, passen beide Kanten im Laufflächenprofil an der Verbindung, und es ist daher unwahrscheinlich, dass sie eine lokale Abnutzung oder Trennung erfahren, und ihr äußeres Aussehen ist ebenfalls gut.

Um eine Zug- oder Druckkraft auf die anvulkanisierte Lauffläche Tpc anzuwenden, verändert die vorhergehende Ausführung die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1, während die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Basisreifens T3 konstant bleibt. Es ist jedoch im Gegensatz ebenfalls möglich, dass die Laufflächenzuführgeschwindigkeit V1 konstant bleibt, während die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Basisreifens T3 verändert wird.

In diesem Fall wird die Umfangsgeschwindigkeit V2 des Reifens T3 aus V2 = V1/(1-&dgr;) berechnet.

Wie es vorangehend beschrieben wird, ist es durch Vergleichen des von der Kamera 38 aufgenommenen Laufflächenprofilbildes mit dem gespeicherten Laufflächenprofilbild und dadurch vorheriges Nachweisen des Abweichungsgrades d möglich, das Laufflächenmaterial automatisch, wirksam und genau tatsächlich so zu schneiden, dass die vordere und die hintere Kante der anvulkanisierten Lauffläche Tpc, die auf den Basisreifen T3 gewickelt wird, im Profil zueinander passen, und das Laufflächematerial richtig zu wickeln, während es automatisch gedehnt wird. Daher können die Runderneuerungen, die eine ausgezeichnete Lebensdauer aufweisen, mit hoher Genauigkeit und hohem Wirkungsgrad hergestellt werden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Runderneuern, das die folgenden Schritte aufweist:

    Transportieren einer vorgegebenen Menge eines vulkanisierten Laufflächenmaterials (Tpc), das in der Form eines kontinuierlichen Bandes mit einem Laufflächenprofil geformt ist, längs eines Fördereinrichtungsweges (10, 40) durch eine Schneidvorrichtung (31);

    Schneiden des Laufflächenmaterials (Tpc) auf dem Fördereinrichtungsweg (10, 40) mit der Schneidvorrichtung (31) in einem zu schneidenden Abschnitt des Laufflächenmaterials; und

    Wickeln des so geschnittenen Laufflächenmaterials (Tpc) auf einen Basisreifen (T3) und Verbinden von dessen vorderer und hinterer Kante; dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden Schritte aufweist:

    Fotografieren eines Bildes (Pt) des Laufflächenprofils in einer Zone des Laufflächenmaterials (Tpc), das den zu schneidenden Abschnitt umfasst;

    Vergleichen des Bildes (Pt) des fotografierten Laufflächenprofils mit einem Laufflächenprofilbild (Pm), das vorher gespeichert wurde, um einen Abweichungsgrad (d) zwischen ihnen nachzuweisen;

    Beurteilen, ob der Abweichungsgrad (d) innerhalb eines zulässigen Bereiches (&agr;) liegt oder nicht;

    Bewegen eines von Laufflächenmaterial (Tpc) und Schneidvorrichtung (31) relativ zueinander um den Abweichungsgrad (d) nach Feststellen, dass der Abweichungsgrad nicht innerhalb des zulässigen Bereiches (&agr;) liegt;

    Schneiden des Laufflächenmaterials (Tpc) in dem zu schneidenden Abschnitt, der relativ bewegt wurde oder nicht; und

    danach Durchführen des Schrittes des Wickelns des Laufflächenmaterials (Tpc) auf den Basisreifen (T3) für das Verbinden von dessen vorderer und hinterer Kante.
  2. Verfahren zum Runderneuern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufflächenprofilbild (Pm), das vorher gespeichert wurde, eine geplante Schnittlinie (S) umfasst und die geplante Schnittlinie (S) ermittelt wird, um zu sichern, dass alle Teilprofilblöcke (B), die durch Schneiden der entsprechenden Blöcke des Laufflächenprofils unterteilt wurden, ein Volumen aufweisen, das nicht kleiner ist als ein vorgegebener Wert.
  3. Verfahren zum Runderneuern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem das Regulieren der Länge des geschnittenen Laufflächenmaterials (Tpc) durch Anwenden einer Zug- oder Druckkraft auf das Laufflächenmaterial aufweist, während das Laufflächenmaterial (Tpc) auf einen äußeren Umfang des Basisreifens (T3) gewickelt wird.
  4. Verfahren zum Runderneuern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem aufweist:

    Drehen des Basisreifens (T3) mit einer vorgegebenen Winkelgeschwindigkeit;

    Berechnen einer Umfangsgeschwindigkeit (V2) eines äußeren Umfanges des sich drehenden Basisreifens (T3);

    Berechnen einer derartigen Zuführgeschwindigkeit (V1) des Laufflächenmaterials (Tpc) auf dem Fördereinrichtungsweg (10, 40), um einen Zug oder Druck im Laufflächenmaterial (Tpc) zu regulieren, um den Abweichungsgrad (d) zu beseitigen, basierend auf der Umfangsgeschwindigkeit (V2) des Basisreifens (T3), einer erforderlichen Länge des Laufflächenmaterials (Tpc) und des Abweichungsgrades (d).
  5. Verfahren zum Runderneuern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es außerdem aufweist:

    Zuführen des Laufflächenmaterials (Tpc) mit einer konstanten Laufflächenzuführgeschwindigkeit (V1);

    Berechnen einer derartigen Umfangsgeschwindigkeit (V2) des Basisreifens (T3), um einen Zug oder Druck im Laufflächenmaterial (Tpc) zu regulieren, um den Abweichungsgad (d) zu beseitigen, basierend auf der Laufflächenzuführgeschwindigkeit (V1), einer erforderlichen Länge des Laufflächenmaterials (Tpc) und des Abweichungsgrades (d).
  6. Verfahren zum Runderneuern nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufflächenmaterial (Tpc) zu einer Laufflächenlänge geschnitten wird, die sichert, dass ein Verhältnis des Abweichungsgrades zum Laufflächenlängenschnitt in einen Bereich von –4 % bis 2 % fällt.
  7. Verfahren zum Runderneuern nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufflächenmaterial (Tpc) zu einer Laufflächenlänge geschnitten wird, die sichert, dass ein Verhältnis des Abweichungsgrades zum Laufflächenlängenschnitt in einen Bereich von –2 % bis 0,5 % fällt.
  8. Vorrichtung zum Runderneuern, die aufweist:

    eine Fördereinrichtung (10, 40) für das Transportieren eines vulkanisierten Laufflächenmaterials (Tpc) mit einem Laufflächenprofil darauf, und in der Form eines kontinuierlichen Bandes geformt, auf einen Basisreifen (T3), um den das Laufflächenmaterial (Tpc) gewickelt werden soll;

    eine Schneidvorrichtung (31) für das Schneiden des Laufflächenmaterials (Tpc) auf der Fördereinrichtung (10, 40) in einem zu schneidenden Abschnitt des Laufflächenmaterials;

    eine Einrichtung für das Halten und Drehen des Basisreifens (T3), damit das so geschnittene Laufflächenmaterial um den Basisreifen (T3) gewickelt werden kann, wobei die vordere und die hintere Kante des Laufflächenmaterials auf dem Basisreifen verbunden werden;

    gekennzeichnet durch:

    eine Fotografiereinrichtung (38) für das Fotografieren des Laufflächenprofils des Laufflächenmaterials (Tpc), um ein fotografiertes Laufflächenprofilbild (Pt) zu erhalten;

    eine Speichereinrichtung für das Speichern eines vorgegebenen Laufflächenprofilbildes (Pm) vorher;

    eine Reguliereinrichtung (23, 24, 25, 26) für das Regulieren einer Schneidposition, die in dem zu schneidenden Abschnitt des Laufflächenmaterials (Tpc) eingeschlossen ist, indem eines von Laufflächenmaterial (Tpc) und Schneidvorrichtung (31) relativ zueinander bewegt wird; und

    eine Steuereinrichtung, die die Speichereinrichtung einschließt, um die Fördereinrichtung (10, 40), die Schneidvorrichtung (31), die Fotografiereinrichtung (38) und die Reguliereinichtung (23, 24, 25, 26) zu steuern, wobei die Steuereinrichtung die Fördereinrichtung (10, 40) steuert, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial (Tpc) um einen vorgegebenen Grad von der Schneidposition weg zu transportieren, die Fotografiereinrichtung (38) steuert, um das Laufflächenprofil in dem Abschnitt des Laufflächenmaterials (Tpc) zu fotografieren, das fotografierte Laufflächenprofilbild (Pt) mit dem vorgegebenen Laufflächenprofilbild (Pm), das vorher gespeichert wurde, vergleicht, um einen Abweichungsgrad (d) dazwischen nachzuweisen, die Reguliereinrichtung (23, 24, 25, 26) steuert, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial (Tpc) und die Schneidvorrichtung (31) relativ zueinander um den Abweichungsgrad (d) zu bewegen, und die Schneidvorrichtung (31) steuert, um das Laufflächenmaterial (Tpc) in einer Schneidposition nach der relativen Bewegung zwischen dem Laufflächenmaterial (Tpc) und der Schneidvorrichtung (31) zu schneiden, um dadurch ein Laufflächematerial zu erhalten, das auf den Basisreifen gewickelt wird.
  9. Vorrichtung zum Runderneuern nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung beurteilt, ob der Abweichungsgrad (d) in einen zulässigen Bereich (&agr;) fällt oder nicht, und die Reguliereinrichtung (23, 24, 25, 26) steuert, um das vulkanisierte Laufflächenmaterial (Tpc) und die Schneidvorrichtung (31) relativ zueinander um den Abweichungsgrad (d) zu bewegen, wenn beurteilt wird, dass der Abweichungsgrad (d) nicht innerhalb des zulässigen Bereiches (&agr;) liegt, und um das vulkanisierte Laufflächenmaterial (Tpc) und die Schneidvorrichtung (31) nicht relativ zueinander zu bewegen, wenn beurteilt wird, dass der Abweichungsgrad (d) innerhalb des zulässigen Bereiches (&agr;) liegt.
  10. Vorrichtung zum Runderneuern nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung eine Einrichtung für das Regulieren der Länge des geschnittenen Laufflächematerials (Tpc) durch Anwenden einer Zug- oder Druckkraft auf das Laufflächenmaterial einschließt, während das Laufflächenmaterial (Tpc) auf einen äußeren Umfang des Basisreifens (T3) gewickelt wird.
  11. Vorrichtung zum Runderneuern nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung in Wechselbeziehung stehend eine Umfangsgeschwindigkeit des sich drehenden Basisreifens (T3) und eine Zuführgeschwindigkeit des Laufflächenmaterials (Tpc) auf der Fördereinrichtung (10, 40) steuert, basierend auf der Länge des geschnittenen Laufflächenmaterials und des Abweichungsgrades (d).
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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