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Dokumentenidentifikation DE60208020T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001390791
Titel AUTOMATISCHE HOCHLEISTUNGSVERTEILER FÜR OPTISCHE FASERN SOWIE VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR AUTOMATISCHEN KOPPLUNG UND TRENNUNG OPTISCHER FASERN IN DIESEM VERTEILER
Anmelder France Telecom, Paris, FR
Erfinder MORELLEC, Daniel, F-22300 Lannion, FR;
LE TRAON, Gilles, F-22300 Lannion, FR;
BOUCHET, Yoann, F-44110 Erbray, FR
Vertreter Dr. Weber, Dipl.-Phys. Seiffert, Dr. Lieke, 65183 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 60208020
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 24.05.2002
EP-Aktenzeichen 027474873
WO-Anmeldetag 24.05.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/FR02/01750
WO-Veröffentlichungsnummer 2002097504
WO-Veröffentlichungsdatum 05.12.2002
EP-Offenlegungsdatum 25.02.2004
EP date of grant 14.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse G02B 6/44(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G02B 6/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verteiler für optische Fasern hoher Dichte und hoher Kapazität.

Im Besonderen bezieht sich die Erfindung auf einen Verteiler für optische Fasern, der aufweist:

  • – erste und zweite Einschubelemente, die einander gegenüberliegend angeordnet sind,
  • – mindestens einen ersten Träger für Anschlußmodule, die zu jedem Einschubelement gehören, wobei jedes Modul des ersten Einschubelements dafür ausgelegt ist, an einem Ende einer optischen Faser einer ersten Gruppe angeschlossen zu sein, und jedes Modul des zweiten Einschubelements dafür ausgelegt ist, an einem Ende einer optischen Faser einer zweiten Gruppe angeschlossen zu sein, wobei eine optische Faser der ersten Gruppe dazu bestimmt ist, mit einer optischen Faser der zweiten Gruppe mittels einer Verbindungsfaser verbunden zu werden, die zwei Enden aufweist, die jeweils in einer Öffnung eines der Module des ersten Einschubelements und in einer Öffnung eines der Module des zweiten Einschubelements aufgenommen sind.

Ein derartiger Verteiler ist zum Beispiel in dem Dokument EP 0 886 158 beschrieben. Während eines Verteilungsvorgangs wird der Träger von Anschlußmodulen, auf dem sich die Verbindungsfaser für den Verteilungsvorgang befindet, in eine vertikale Position gebracht, so daß ein Operator besagte Faser mit Hilfe eines passenden Werkzeugs einfügen oder aus der Fülle von Verbindungsfaserenden herausziehen kann, die mit dem Einschubelement verbunden sind, das den Träger beinhaltet. Dank einer Rotation der Träger für Anschlußmodule weist der in dem Dokument EP 0 886 158 beschriebene Verteiler einen sehr einfachen Zugang zu den zu handhabenden Verbindungsfasern auf.

Der Vorteil, den die Dichte dieses Verteilers bietet, führt allerdings dazu, daß man bei jeder manuellen Verwendung eines Werkzeugs in der Reihe von Fasern, die mit dem in vertikale Position aufgerichteten Träger verbunden sind, sehr vorsichtig sein muß. Die Störungen der benachbarten Fasern stellen für den Fall einer falschen Bewegung des Operators während eines Arbeitsgangs ein permanentes Risiko dar.

Der Nachteil dieses Verteilers wird in dem Dokument US 5,784,515 behoben, das einen Verteiler für optische Fasern beschreibt, bei dem die Verbindungsfasern automatisch verteilt werden. Dieser Verteiler umfaßt ein horizontales Einschubelement, das eine erste Serie von Löchern aufweist, in denen die Adapter (Verbindungsstücke) befestigt sind, die die optische Ausrichtung der Fasern erlauben. Ein erster Roboterarm, der sich unter dem Einschubelement befindet, führt die Kopplung oder die Trennung der Fasern durch. Das horizontale Einschubelement weist außerdem eine zweite Reihe von Löchern auf, durch die die Überlängen der Fasern geführt werden. Ein zweiter Roboterarm, der sich oberhalb des Einschubelements befindet, stellt die Handhabung dieser Überlängen sicher, um den Bewegungsraum des ersten Roboterarms freizuhalten.

Obwohl dieser Verteiler den Vorteil aufweist automatisch zu sein, erschwert allerdings die Verwendung von zwei Roboterarmen signifikant die Handhabung der zu verteilenden Fasern. Wenn man bedenkt, daß dieser Verteiler bei der Inbetriebnahme für das Potential seiner Kapazitäten ausgestattet sein muß, generiert dies außerdem zwingend eine Überinvestition bei der Einrichtung, die mit einer progressiven Einführung der optischen Faser in den Telekommunikationsnetzwerken inkompatibel ist.

Die Dokumente US 5,436,987 und JP-A 07 333 530 beschreiben alle beide Verteiler mit automatisierter Verteilung der Verbindungsfasern mit einem einzigen Kopplungspunkt und großer Kapazität. Ein Roboter erlaubt jeder Faser mit einem Ende, das inmitten einer Fülle von Fasern ausgewählt wurde, zu koppeln oder zu entkoppeln. Ein automatisches Aufrollsystem erlaubt es, die Überlängen der Fasern zu handhaben. In US 5,436,987 ziehen zwei Rollen die Fasern, die nicht verwendet werden, in einen Aufbewahrungsbereich. In JP-A 07 333 530 ergreift ein Arm, der mit einem Haken ausgestattet ist, die Verbindungsfaser, die nicht verwendet wird, um sie zu lagern.

Obwohl die in diesen beiden Dokumenten beschriebenen Verteiler es erlauben, bedeutende Kapazitäten zu erreichen, scheint die Handhabung der Überlängen der Fasern dennoch schwer zu meistern zu sein, da das Aufrollsystem, das zu diesem Zweck vorgesehen ist, relativ komplex umzusetzen ist.

Die vorliegende Erfindung hat insbesondere zum Ziel, dank einer Automatisierung bei geringen Kosten der Verteilungsfunktionen des Verteilers, der in dem Dokument EP 0 886 158 beschrieben ist, den vorgenannten Nachteilen abzuhelfen.

Zu diesem Zweck weisen in dem erfindungsgemäßen Verteiler die ersten und zweiten Einschubelemente jedes mindestens einen zweiten Träger für Anschlußmodule auf, wobei die zweiten Träger miteinander zusammenwirken, um einen Aufbewahrungsbereich für unbenutzte Verbindungsfasern zu bilden.

Dank dieser Auslegungen weist der erfindungsgemäße Verteiler eine einfache Konfiguration auf und erlaubt eine Optimierung der Verläufe der Verbindungsfasern auch zwischen einerseits dem funktionalen Bereich des Verteilers, der sich zwischen dem ersten Träger für Anschlußmodule des ersten Einschubelements und dem ersten Träger für Anschlußmodule des zweiten Einschubelements befindet, und andererseits dem Aufbewahrungsbereich.

In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verteilers greift man auf die eine und/oder die andere der folgenden Anordnungen zurück:

  • – die zweiten Träger sind einander gegenüberliegend angeordnet,
  • – die nicht benutzten Verbindungsfasern sind parallel zueinander zwischen dem zweiten Träger des ersten Einschubelements und dem zweiten Träger des zweiten Einschubelements verbunden, wobei jede Verbindungsfaser bei der Aufbewahrung nach und nach unmittelbar oberhalb der ihr vorhergehenden angeordnet wird;
  • – die Verbindungsfasern haben alle die gleiche Länge;
  • – das erste und das zweite Einschubelement weisen jeweils erste und zweite sich gegenüberliegende Seiten auf, die sich jeweils in erste und zweite Richtungen erstrecken, wobei die ersten und zweiten Träger für Anschlußmodule des ersten Einschubelements wie auch die ersten und zweiten Träger der Anschlußmodule des zweiten Einschubelements derart rotierbar um eine jeweilige Achse, die sich längs der ersten Richtung erstreckt, angeordnet sind, daß jeder Träger ausgebildet ist, um zwischen einer Ruhestellung, in der der Träger sich zur Außenseite des Verteilers erstreckt und dabei einen Winkel mit der zweiten Richtung bildet, und einer Arbeitsstellung zu kippen, in der der Träger sich längs der zweiten Richtung erstreckt;
  • – jeder der zweiten Träger für Anschlußmodule ist auf einer Seite des Einschubelements angeordnet, das ihm zugeordnet ist;
  • – die beiden jeweiligen Enden jeder Verbindungsfaser erstrecken sich längs einer dritten Richtung;
  • – mindestens ein Steuermittel ist dazu geeignet, kontinuierlich oder auf einen mitgeteilten Fehler hin aus der Entfernung jede optische Faser der ersten Gruppe und/oder jede optische Faser der zweiten Gruppe zu testen.

Ebenfalls eine Vorrichtung zum automatischen Koppeln und Trennen von in einem erfindungsgemäßen Verteiler verteilten Verbindungsfasern wird beschrieben, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie mindestens aufweist:

  • – einen Hauptkörper,
  • – und mindestens ein Greifelement, das auf dem Hauptkörper montiert ist und angepaßt ist, um jedes zu koppelnde oder zu trennende Ende einer Verbindungsfaser zu ergreifen, wobei die Vorrichtung derart eingerichtet ist, daß, wenn sich das Greifelement in unmittelbarer Nachbarschaft eines Endes der Verbindungsfaser befindet, um dieses Ende zu ergreifen, die Gesamtheit des Hauptkörpers relativ zu diesem Ende seitlich verschoben ist.

Eine solche Vorrichtung weist den Vorteil auf, dem erfindungsgemäßen Verteiler eine vollständige Autonomie in Bezug auf seine Verteilfunktionen zu geben, was erlaubt, jegliches in situ Eingreifen eines Operators im Rahmen von Handlungen, wie insbesondere das Generieren, das Ändern oder das Beenden einer Teilnehmerleitung, das Einrichten einer Überwachung aus der Entfernung einer Leitung usw. zu vermeiden. Außerdem erlaubt die Einrichtung dieser Vorrichtung, jedes Risiko von Interferenzen der Vorrichtung mit den benachbarten Verbindungsfasern zu unterdrücken, während eine ausgesuchte Verbindungsfaser durch die Vorrichtung gekoppelt oder getrennt wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung greift man auf die eine und/oder die andere der folgenden Anordnungen zurück:

  • – das Greifelement weist ein Rohr auf, das einen longitudinalen Schlitz aufweist, der dazu dient, daß durch ihn das Ende der Verbindungsfaser geführt wird, wobei das Greifelement derart orientiert ist, daß das Rohr sich in die dritte Richtung parallel zu dem Ende erstreckt, während das Greifelement sich in unmittelbarer Nachbarschaft dieses Endes befindet;
  • – der Hauptkörper weist einen Deflektor auf, der dazu dient, die Verbindungsfaser nach unten zu leiten, wenn das besagte Ende der Verbindungsfaser in dem Rohr des Greifelements aufgenommen wird;
  • – ein Halteelement ist dazu bestimmt, ein Ende der Verbindungsfaser mit dem Greifelement zu verbinden, nachdem dieses Ende in dem Rohr des Greifelements aufgenommen wurde;
  • – das Halteelement ist eine Platte länglicher Form, die ein als Kerbe ausgeformtes Ende aufweist, wobei die Platte in der ersten Richtung zwischen einer Arbeitsposition beweglich ist, in der die Kerbe in der Achse der Röhre positioniert ist, um ein Ende der Verbindungsfaser aufzunehmen, die getrennt werden soll, und zwischen einer Ruheposition, in der das besagte Ende der Platte gegenüber dem Rohr zurückgezogen ist;
  • – ein Schiebeelement dient dazu, zu einer Bewegung längs der dritten Richtung angetrieben zu werden, so daß ein Ende einer Verbindungsfaser, die gekoppelt werden soll und die mit dem Rohr des Greifelements im Eingriff steht, zum Teil aus dem Greifelement gelöst wird;
  • – ein Zentriermittel ist vorgesehen, um das Greifelement relativ zu einem Anschluß eines Anschlußmoduls zu zentrieren, das von der Kopplung oder der Trennung eines Endes einer Verbindungsfaser betroffen ist;
  • – das Zentriermittel weist einen Finger auf, der sich über das Greifelement hinaus erstreckt, wobei der Finger dazu dient, sich in mindestens einer Kerbe zu lagern, die in dem ersten oder zweiten Träger für Anschlußmodule ausgebildet ist, der dem Anschlußmodul zugeordnet ist, das von der Kopplung oder der Trennung eines Endes einer Verbindungsfaser betroffen ist, wobei die Vorrichtung, bevor das besagte Ende einer Verbindungsfaser gekoppelt oder getrennt wird, so relativ zum ersten oder zweiten Träger für Anschlußmodule positioniert ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Anschließen einer Verbindungsfaser in dem Verteiler gemäß der Erfindung mittels der Vorrichtung zum automatischen Koppeln und Trennen. Gemäß einem solchen Verfahren:

  • a) verändert man die Position der Vorrichtung in dem Aufbewahrungsbereich,
  • b) löst man die Verbindung eines ersten Endes einer Verbindungsfaser, die an dem zweiten Träger des ersten Einschubelements in dem Aufbewahrungsbereich angeschlossen ist,
  • c) transferiert man das erste Faserende in Richtung des ersten Trägers des ersten Einschubelements,
  • d) schließt man das erste Faserende in einer Öffnung eines Moduls des ersten Trägers an,
  • e) ändert man die Position der Vorrichtung in dem Aufbewahrungsbereich,
  • f) löst man die Verbindung eines zweiten Faserendes, das an dem zweiten Träger des zweiten Einschubelements in dem Aufbewahrungsbereich angeschlossen ist,
  • g) transferiert man das zweite Faserende in Richtung des ersten Trägers des zweiten Einschubelements,
  • h) schließt man das zweite Faserende in einer Öffnung eines Moduls des ersten Trägers des zweiten Einschubelements an.

Die vorgenannten Schritte weisen den Vorteil auf, nicht nur sehr einfach zu sein, sondern auch in der Anzahl reduziert zu sein, wobei dies durch die spezielle Anordnung des Verteilers möglich gemacht wird. Daraus resultiert eine nicht unwesentliche Reduzierung der Kosten für die Automatisierung dieser Schritte.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung greift man auf die eine und/oder die andere der folgenden Anordnung zurück:

  • – die Verbindungsfaser, deren Verbindung in dem Aufbewahrungsbereich zu lösen ist, befindet sich in diesem Bereich auf der höchsten Ebene;
  • – das Anschließen der Verbindungsfaser wird oberhalb der Fülle an Verbindungsfasern, die in Betrieb sind, durchgeführt.

Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Lösen einer Verbindung einer Verbindungsfaser in dem Verteiler gemäß der Erfindung mittels der Vorrichtung zum automatischen Koppeln und Trennen. Gemäß einem solchen Verfahren:

  • a) ändert man die Position der Vorrichtung in dem Bereich zwischen dem ersten Träger des ersten Einschubelements und dem ersten Träger des zweiten Einschubelements,
  • b) löst man die Verbindung eines zweiten Endes der Faser, die an dem ersten Träger des zweiten Einschubelements angeschlossen ist,
  • c) befreit man das zweite Faserende aus der Fülle der sich im Betrieb befindlichen Verbindungsfasern,
  • d) löst man die Verbindung eines ersten Endes der Faser, die an dem ersten Träger des ersten Einschubelements angeschlossen ist,
  • e) zieht man diese Verbindungsfaser aus dem Verteiler mit Hilfe einer Extraktionsvorrichtung heraus,
  • f) schließt man die Verbindungsfaser in dem Aufbewahrungsbereich an.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung greift man auf die eine und/oder die andere der folgenden Anordnungen zurück:

  • – Schritt e) besteht darin, die Verbindungsfaser an dem ersten Ende zu ziehen;
  • – das Ziehen der Verbindungsfaser wird oberhalb des ersten Einschubelements durchgeführt;
  • – die Extraktionsvorrichtung für Verbindungsfasern weist ein Rollenpaar auf, zwischen dem die Verbindungsfaser hindurchgeführt wird, wobei die Rollen dafür ausgerichtet sind, in Rotationsbewegung angetrieben zu werden, um so die Verbindungsfaser voranzubewegen;
  • – die Rollen sind mit einem elastisch verformbaren Werkstoff überzogen, um sich an die Form der Verbindungsfaser bei ihrem Durchtritt durch die Rollen anzupassen.

Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen in einer selbstverständlich nicht beschränkenden Weise beschrieben.

In den Zeichnungen ist:

1 eine perspektivische schematische Gesamtansicht des Verteilers und der Vorrichtung zum automatischen Koppeln/Trennen, die ihm zugeordnet ist,

2 eine schematische Vorderansicht des ersten Einschubelements des Verteilers aus 1,

3 eine Detailansicht des Verteilers aus 1, die die Vorrichtung zum automatischen Koppeln/Trennen darstellt, die zwischen einem Träger für Anschlußmodule des ersten Einschubelements und einem Träger für Anschlußmodule des zweiten Einschubelements angeordnet ist,

4 eine perspektivische Sicht einer Anordnung zum automatischen Koppeln/Trennen von Verbindungsfasern, die in einem Verteiler gemäß 1 verteilt werden, wobei die Vorrichtung in Nachbarschaft eines Anschlußmoduls dargestellt ist,

5 ein Schnitt durch eine perspektivische Teilansicht der Vorrichtung aus 4, in dem ihre Hauptelemente dargestellt sind,

6 eine Detailansicht einer perspektivischen Ansicht des Greifelements der Vorrichtung aus 4,

7A bis 7D jeweils schematische Schnitte sind, die die Etappen des Trennens eines Endes einer beliebigen Verbindungsfaser in Bezug auf einen Anschluß eines Anschlußmoduls darstellen,

8A bis 8F jeweils schematische Schnitte sind, die die Etappen des Koppelns eines Endes einer beliebigen Verbindungsfaser in einen Anschluß eines Anschlußmoduls darstellen,

9A und 9B jeweils schematische Teilansichten des Verteilers aus 1 sind, die seine Kopplung mit mindestens einem Steuermittel darstellen, wobei 9A das Überwachen aus der Entfernung von Verbindungsfasern, die in Betrieb sind, darstellt und 9B den Test einer Leitung auf einen signalisierten Fehlen hin darstellt.

Unter Bezugnahme auf die 1 weist der Verteiler gemäß der Erfindung eine metallische Struktur 1 auf, die im wesentlichen die Form eines Quaders hat und im wesentlichen vier Pfosten 2a, 2b, 2c und 2d, vier obere Traversen 3a, 3b, 3c und 3d und vier untere Traversen 4a, 4b, 4c und 4d aufweist. Die Traversen 3b, 3d, 4b, 4d erstrecken sich in eine erste Richtung X, die im dargestellten Beispiel horizontal ist. Die Pfosten 2a, 2b, 2c, 2d erstrecken sich entlang einer zweiten Richtung Y, die im gezeigten Beispiel vertikal ist. Die Traversen 3a, 3c, 4a, 4c erstrecken sich ihrerseits längs einer dritten Richtung Z, die im dargestellten Beispiel horizontal und rechtwinklig zu den Richtungen X und Y ist.

In den linken und rechten oberen Teilen der Struktur 1 sind jeweils erste und zweite Einschubelemente B1 und B2 befestigt, die in Bezug auf eine vertikale Ebene, die mit der mittleren transversalen Ebene des Quaders übereinstimmt, das durch die Struktur 1 gebildet wird, symmetrisch sind. Das erste Einschubelement B1 wird durch zwei Trägerplatten 5a, 5b begrenzt, die parallel sind und sich jede vertikal zum Inneren der Struktur 1 in einer Ebene erstrecken, die durch die Richtung Y und die Richtung Z gebildet wird. Die Platten 5a, 5b sind jeweils über einen vertikalen Rand befestigt, der jeweils zu vertikalen Streben 6a, 6b gehört, die zwischen den zwei Pfosten 2a, 2b der Struktur 1 voneinander beabstandet sind. Auf eine analoge Weise wird das zweite Einschubelement B2 durch zwei Trägerplatten 5c, 5d begrenzt, die jeweils durch einen jeweiligen vertikalen Rand an vertikalen Streben 6c, 6d befestigt sind, die voneinander zwischen den beiden Pfosten 2c, 2d der Struktur 1 beabstandet sind.

Zwischen den beiden Trägerplatten 5a, 5b wie auch zwischen den Trägerplatten 5c, 5d sind mehrere Träger 7 für Anschlußmodule angeordnet.

Wie man besser in den 2 und 3 sehen kann, stellen sich die Träger 7 als parallele Profilklammern dar.

Unter Bezugnahme auf die Gesamtheit der 1 bis 3 weisen die Träger 7 jeder ein unteres Ende 7a auf, das über eine feste Rotationsachse 8 (1) angelenkt ist, die über ihre zwei entgegen gesetzten Enden zwischen den beiden Trägerplatten 5a, 5b (bzw. 5c, 5d) befestigt ist und die sich längs der ersten Richtung X erstreckt. Die besagten Träger 7 weisen außerdem jeder ein oberes Ende 7b auf, das mit einem Hebearm 9 (2) verbunden ist, der an einem der Enden des ersten und des zweiten Einschubelements über jegliche als solche bekannte und angepaßte Befestigungsmittel ausgebildet ist.

Wie man besser in der 3 sehen kann, kann daher jeder Träger 7 von einer Arbeitsposition PT, in der der Träger 7 sich vertikal längs der zweiten Richtung Y erstreckt, in eine Ruheposition PR schwenken, in der der Träger 7 sich zum Äußeren der Struktur 1 erstreckt, wobei er einen Winkel &agr; mit der zweiten Richtung Y bildet, und kann umgekehrt von seiner Ruheposition PR in seine Arbeitsposition PT schwenken.

Um ein korrektes Positionieren der Träger 7 in der Arbeitsposition PT zu gewährleisten, ist das obere Ende 7b eines jeden Trägers 7 mit einem Licht 7c (2) versehen, das dazu vorgesehen ist, mit einem Zentrierfinger 10 (1) zusammenzuwirken. Der Zentrierfinger 10 ist auf einer Traverse 11 ausgebildet (1), die die beiden Trägerplatten 5a, 5b (bzw. 5c, 5d) miteinander verbindet.

Wie man besser in 3 sehen kann, weist jeder Träger 7 mehrere Fächer 110 auf, zum Beispiel sechs im dargestellten Beispiel, wobei die Fächer alle die gleiche Größe haben und longitudinal gleichmäßig über die Länge eines Abschnitts des Trägers 7 verteilt sind. Die Fächer 110 sind derart ausgebildet, daß jedes, zum Beispiel über einen Klippmechanismus, ein Anschlußmodul 12 aufnehmen kann (ein einziges Modul 12 ist als Ganzes in 3 sichtbar), das sich in dem dargestellten Beispiel als dünner Quader darstellt. Ein solches Anschlußmodul ist vorzugsweise von der Art, wie sie in dem Dokument FR 2 774 181 beschrieben ist, auf das Bezug genommen werden sollte. Aus diesem Grund ist es nicht notwendig, eine ausführliche Beschreibung eines solches Moduls zu geben.

Das links in 3 dargestellte Modul 12 ist ein Modul, das zu einem Träger 7 des ersten Einschubelements B1 gehört. Das Modul 12 erstreckt sich nach links, um ein Ende eines Kabels aus optischen Fasern R aufzunehmen, das aus dem Netzwerk kommt. Das Modul 12, das rechts in 3 nur teilweise dargestellt ist, ist ein Modul, das zu einem Träger 7 des zweiten Einschubelements B2 gehört. Dieses Modul 12 erstreckt sich nach rechts, um das eine Ende des Kabels aus optischen Fasern E aufzunehmen, das die Teilnehmergeräte versorgt.

Wie man in den 2 und 3 sehen kann, weist das rechte Ende des Anschlußmoduls 12 des ersten Einschubelements B1 mehrere Anschlüsse auf, zum Beispiel acht, die von P1 bis P8 durchnumeriert sind, jeweils von oben nach unten. Diese Anschlüsse dienen dazu, jeder einen Verbindungsstecker aufzunehmen, der sich an einem ersten Ende e1 einer Verbindungsfaser FL befindet.

Wie man besser in 4 sehen kann, in der der Anschlußstecker mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet wird, erstreckt sich der besagte Stecker längs der dritten Richtung Z und ist relativ zu einem Anschluß eines Moduls 12, zum Beispiel dem Anschluß P6, mittels einem Clip 26 verriegelt, der in der Achse dieses Anschlusses ausgebildet ist.

Unter Bezugnahme wieder auf die 2 und 3 weist das linke Ende des Anschlußmoduls 12 des zweiten Einschubelements B2 in analoger Weise zum rechten Ende des Anschlußmoduls 12 des ersten Einschubelements B1 acht Anschlüsse auf, die dazu dienen, jeder über Einclipsen einen Verbindungsstecker 20 aufzunehmen, der an einem zweiten Ende e2 der Verbindungsfaser FL vorgesehen ist, wobei der besagte Stecker sich in die dritte Richtung Z erstreckt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Anzahl der Verbindungsfasern FL, die in einem Anschlußmodul 12 angeschlossen werden kann, immer gleich der Anzahl der optischen Fasern ist, die in einem Kabel R enthalten ist.

In dem in den 1 und 3 dargestellten Beispiel ist nur eine einzige Verbindungsfaser FL dargestellt mit dem Ziel, die 1 und 3 nicht zu überladen. Es sollte überdies bemerkt werden, daß in Anbetracht der Symmetrie der Struktur 1 die Verbindungsfasern FL alle die gleiche Länge haben.

Unter Bezug auf die 2 und 3 werden der Neigungswinkel &agr;, die Anzahl der Anschlußmodule 12 pro Träger 7 und der Abstand zwischen dem Fach 110, das am niedrigsten liegt, und der Rotationsachse 8 bestimmt, damit die Verbindungsfasern FL, während die Träger 7 sich in Ruheposition befinden, nicht in Kontakt mit der Vorrichtung zum automatischen Koppeln und Trennen sind, die im Folgenden beschrieben wird.

Unter Bezugnahme nun auf die 1 sind die Träger 7 vorzugsweise voneinander über eine Wand 13 getrennt, die parallel zu den Trägerplatten 5a, 5b oder zu den Trägerplatten 5c, 5d ist, je nachdem, welches Einschubelement B1 oder B2 man betrachtet. Jede Wand 13 stellt sich zum Beispiel in der Form eines plastifizierten Blattes dar, das im wesentlichen rechteckig ist und mit beliebigen geeigneten Mitteln auf dem Einschubelement befestigt ist, das ihm zugeordnet ist. Auf diese Weise ist jeder Träger 7 von seinen Nachbarträgern derart isoliert, daß während der Rotation eines Trägers 7 die Verbindungsfasern FL, die auf diesem positioniert sind, nicht mit den Verbindungsfasern FL oder den Modulen 12 der benachbarten Träger in Kontakt treten.

Unter Bezugnahme wieder auf die 2 weist das Einschubelement B1, und in symmetrischer Art und Weise das Einschubelement B2, einen ersten Teil A auf, der eine Vielzahl von Trägern 7 aufweist, zum Beispiel neunzehn Träger, die von S1 bis S19 durchnummeriert sind, einen zweiten Teil B ohne Träger 7 und dazu geeignet, eine Vielzahl von Trägern 7 aufzunehmen, zum Beispiel vier Träger, die durchnumeriert sind von S20 bis S23, und einen dritten Teil C, der eine Vielzahl von Trägern 7 aufweist, zum Beispiel vier Träger, die von S24 bis S27 durchnummeriert sind. Die sechs Fächer 110 eines beliebigen Trägers 7 des ersten Einschubelements B1 werden mit R1 bis R6 bezeichnet, jeweils von oben nach unten, während die sechs Fächer 110 eines beliebigen Trägers 7 des zweiten Einschubelements B2 mit E1 bis E6 bezeichnet werden, jeweils von oben nach unten. Die zwei Einschubelemente B1 und B2 sind relativ zu einander derart angeordnet, daß:

  • – der Bereich zwischen dem ersten Teil A des ersten Einschubelements B1 und dem ersten Teil A des zweiten Einschubelements B2 als funktionaler Bereich des Verteilers dient, das heißt, daß es sich um einen Bereich handelt, der dazu dient, die Überlängen der Verbindungsfasern FL aufzunehmen, die in Betrieb sind und ein Anschlußmodul 12 eines beliebigen der neunzehn ersten Träger des Einschubelements B1 mit einem Anschlußmodul 12 von einem beliebigen der neunzehn ersten Träger des Einschubelements B2 verbinden,
  • – der Bereich zwischen dem zweiten Teil B des Einschubelements B1 und dem zweiten Teil B des Einschubelements B2 dazu dient, den funktionellen Bereich für den Fall zu ergänzen, daß zum Beispiel dieser letzte bereits vollständig benutzt wäre,
  • – und daß der Bereich zwischen dem dritten Teil C des ersten Einschubelements B1 und der dritte Teil C des zweiten Einschubelements B2 als Aufbewahrungsbereich des Verteilers dient, das heißt, daß es sich um einen Bereich handelt, der dazu dient, die Verbindungsfasern FL aufzunehmen, die nicht benutzt werden und darauf warten, im Funktionsbereich gekoppelt zu werden. Es ist so eingerichtet, daß je nach ihrer Aufbewahrung die Verbindungsfasern FL übereinander im Aufbewahrungsbereich installiert werden, wobei am Anschluß P8 des Moduls 12 des untersten Trägers 7, der als in dem ersten Einschubelement B1 befindlich angenommen wird, und des Trägers 7, der als in dem zweiten Einschubelement B2 befindlich angesehen wird, gestartet wird. Dadurch sind während der Aufbewahrung die Verbindungsfasern FL alle parallel.

Eine solche Anordnung erlaubt es, einen optimierten Verlauf der Verbindungsfasern FL zwischen dem funktionalen Bereich und dem Aufbewahrungsbereich zu erhalten. Eine solche Optimierung des Verlaufs erleichtert sehr die Installation der Verbindungsfasern bei gleichzeitigem Vermeiden jeden Risikos, die Verbindungsfasern des funktionellen Bereichs und die des Aufbewahrungsbereichs durcheinander zu bringen. Sie erlaubt außerdem, daß der Verteiler eine maximale Flexibilität zusammen mit einer wichtigen Flexibilität in Bezug auf die Kapazität aufweist, die in einem Bereich zwischen etwa einhundert und mehreren tausend Teilnehmern variieren kann.

Schließlich kann das ursprüngliche Anordnen des Aufbewahrungsbereichs auf einer Seite des funktionellen Bereichs des Verteilers den Zugang zum Aufbewahrungsbereich für einen Operator erleichtern. Diese Anordnung erlaubt ebenfalls eine gute Handhabung der Überlängen der Verbindungsfasern FL, da jede Verbindungsfaser, die aufzubewahren ist, von dem funktionalen Bereich derart herüber geschoben wird, daß jedes Risiko des Verwirrens, wie es in Verteilern des Standes der Technik der Fall ist, wo die Verbindungsfasern nicht lateral verschoben werden, sondern mehr oder weniger zufällig oberhalb der Fülle der Verbindungsfasern bewegt werden, was ein Durcheinanderkommen der Überlängen der Verbindungsfasern zur Folge hat, vermieden wird.

Unter Bezugnahme auf die 4 bis 6 wird nun die Vorrichtung zum automatischen Koppeln/Trennen der Verbindungsfasern beschrieben, die dem Verteiler, der soeben beschrieben wurde, zugeordnet ist.

Es sei darauf hingewiesen, daß eine solche Vorrichtung nur beispielhaft und nicht beschränkend beschrieben wird, offensichtlich kann eine ganz andere Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung eingesetzt werden, wenn sie an den erfindungsgemäßen Verteiler adaptiert wurde.

Insbesondere in Bezug auf 4 weist die Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung der Verbindungsfasern, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 14 bezeichnet wird, einen Hauptkörper 15 auf, der im dargestellten Beispiel eine im wesentlichen längliche Form hat. Der Hauptkörper 15 hat ein Ende, auf dem ein Greifelement 16 befestigt ist, das dazu dient, ein Ende einer Verbindungsfaser FL, die gekoppelt oder getrennt werden soll, zu ergreifen.

Wie man in der 1 sehen kann, werden unter Berücksichtigung der Symmetrie zwischen dem ersten und zweiten Einschubelement B1 und B2 zwei Vorrichtungen zur Kopplung/Trennung 14 verwendet, die eine ist dem ersten Einschubelement B1 zugeordnet, die andere ist dem zweiten Einschubelement B2 zugeordnet. Diese zwei Vorrichtungen sind mit einem gleichen Träger 17 verbunden, der auf einem Wagen 18 befestigt ist, der translatorisch längs der Richtungen X, Y, und Z beweglich ist, wobei der Wagen zu diesem Zweck auf Schienen oder Gleitelementen (nicht dargestellt) angeordnet ist. Die Verschiebung des Wagens wird über ein Überwachungsprogramm gewährleistet.

Als Variante ist es ebenso möglich, nur eine Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 statt zwei zu benutzen. In einem solchen Fall wäre diese einzige Vorrichtung mit einem Schwenkkopf versehen, der mit dem Greifelement 16 verbunden ist, wobei der Kopf entweder in Richtung des ersten Einschubelements B1 oder in Richtung des zweiten Einschubelements B2 orientiert sein kann.

Wie man besser in den 5 und 6 sehen kann, weist das Greifelement 16 im wesentlichen ein geschlitztes Rohr 19 auf, dessen innerer Durchmesser leicht größer als der äußere Durchmesser eines Verbindungssteckers 20 ist, der sich an einem Ende, zum Beispiel e1, einer Verbindungsfaser FL befindet.

Das Greifelement 16 weist ein äußeres Profil auf, das im wesentlichen kegelförmig 21 ist und das, wenn die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Betrieb ist, sich in Richtung des Inneren der Struktur 1 des Verteilers verbreitert.

Wie man in der 6 sehen kann, spielt das äußere kegelförmige Profil 21 die Rolle eines Deflektors, der die Verbindungsfaser FL nach unten leitet, deren Verbindungsstecker 20 in dem Schlitz des Rohres 19 aufgegriffen ist.

Unter Bezugnahme wieder auf die 4 und 5 ist die Vorrichtung zum Koppeln/Trennen 14 derart konzipiert, daß in Sicht auf eine Kopplung oder eine Trennung sie sich transversal in Bezug auf die Einschubelemente B1 oder B2 in Richtung des Moduls 12 des Einschubelements bewegt, das von der Kopplung oder Trennung betroffen ist, wobei sein Greifelement 16 dann vor den Trägern 7 des Einschubelements B1 oder B2 entlang läuft, bevor der Träger 7, der das Modul 12 aufweist, erreicht wird. Alle Träger 7 sind in diesem Moment in ihre Ruheposition PR geschwenkt, so daß die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 die verbundenen Verbindungsfasern FL nicht durcheinander bringen oder beschädigen könnte. Sobald die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 sich in der Nähe des Trägers 7 befindet, der von der Kopplung oder Trennung betroffen ist, wird dieser letztere in eine vertikale Arbeitsposition PT geschwenkt, wobei die anderen Träger 7 in ihrer Ruheposition PR bleiben.

Wenn der Schlitz des Rohres 19 sich in der Nachbarschaft des Anschlusses des Moduls 12 befindet, der von der Kopplung oder Trennung betroffen ist, also des Anschlusses P6 in dem in 4 dargestellten Beispiel, ist die Gesamtheit der Vorrichtung in Bezug auf das Modul 12 vollständig lateral verschoben, wobei das Rohr 19 des Greifelements 16 sich längs einer Achse parallel zur Achse des Anschlusses P6 erstreckt, der seinerseits parallel zur dritten Richtung Z ist. Jedes Anschlußsteckerende 20 einer Verbindungsfaser FL wird daher immer in der Achse des Anschlusses und verbunden oder getrennt danach relativ zur Achse dieses Anschlusses lateral verschoben. Das Interessante einer solchen Anordnung liegt in der Tatsache, daß im Moment einer Kopplung oder Trennung die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 mit Sicherheit nicht in Kontakt mit den Verbindungsfasern kommt, die eventuell mit anderen Anschlüssen des Moduls 12 verbunden sind, das durch die Kopplung oder die Trennung betroffen ist.

Unter Bezugnahme wieder auf die 5 weist die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 ein Halteelement 22 auf, das dazu dient, den Verbindungsstecker 20 des Endes e1 der Verbindungsfaser FL relativ zur Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 zu verbinden. Das Halteelement 22 stellt sich in Form einer Platte dar, die im wesentlichen rechteckig und länglich ist und die gleitend im Inneren des kegelförmigen Teils 21 längs der Richtung X angeordnet ist. Die Platte ist an ihrem Ende, das dem kegelförmigen Teil 21 zugewandt ist, mit einer Kerbe 23 versehen, deren Kontur eine Form aufweist, die im wesentlichen derjenigen des Verbindungssteckers 20 entspricht. Die besagte Platte kann zwischen einer Ruheposition, in der die Achse der Kerbe 23 relativ zur Achse des Steckers 20 verschoben ist, und einer Arbeitsposition gleiten, wie sie in der 5 dargestellt ist, in der die Achse der Kerbe 23 mit der Achse des Verbindungssteckers 20 übereinstimmt, wobei der Stecker 20 dann in der Kerbe 23 gelagert ist. In dieser letzten Position ist die Platte 22 in ihrer Position in Bezug auf das Greifelement 16 blockiert, wobei die Platte 22 zu diesem Zweck mit einer externen Schulter 22a versehen ist, die gegen eine interne entsprechende Schulter 21a des kegelförmigen Teils 21 anstößt.

Die Vorrichtung zur Verbindung/Trennung 14 weist außerdem ein Schiebeelement 24 auf, das sich in Form eines länglichen Zylinders darstellt, der sich längs der Richtung Z erstreckt und gleitend längs dieser Richtung angeordnet ist. Das Schiebeelement 24 weist einen rohrförmigen Teil 24a auf, dessen innerer Durchmesser etwas größer als der äußere Durchmesser des hinteren Teils des Verbindungssteckers 20 ist, so daß dieser letztere in engem Kontakt im Inneren des rohrförmigen Teils 24a gehalten werden kann. Das Schiebeelement 24 hat die Funktion, beim teilweisen Herausschieben des Verbindungssteckers 20 aus dem Greifelement 16 im Moment einer Kopplung zu helfen. Zu diesem Zweck kann das Schiebeelement 24 aus einer Ruheposition, die die Position ist, die in 5 gezeigt ist und in der es in der Verlängerung des Verbindungssteckers hinter diesem angeordnet ist, in eine Arbeitsposition gleiten, in der es das Ende 20a des Verbindungssteckers 20 umfaßt, das sich entgegengesetzt dem freien Ende 20b dieses letzteren befindet. Es sei bemerkt, daß vor dem Verschieben des Schiebeelements 24 in seine Arbeitsposition das Halteelement 22 sich in seiner Ruheposition befinden sollte. Das Schiebeelement 24 wird dann in Richtung des Greifelements 16 verschoben, bis der rohrförmige Teil 24a an das Innere des kegelförmigen Teils 21 des Greifelements 16 anstößt. Ein solches Verschieben des Schiebeelements 24 erlaubt auf diese Weise das teilweise Herausschieben des Verbindungssteckers 20 außerhalb des Greifelements 16.

Unter Bezugnahme nun auf 4 weist die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 außerdem einen Zentrierfinger 25 auf, der die Form einer Leiste hat, die sich über das Rohr 19 des Greifelements 16 hinaus längs der Richtung Z erstreckt, über eine Entfernung von zum Beispiel 13 mm, wobei dieser Finger relativ zur Achse des Rohrs 19 lateral verschoben ist. Ein erstes Ende 25a dieses Fingers ist auf dem Hauptkörper 15 der Vorrichtung zum Koppeln/Trennen 14 befestigt, während das zweite Ende 25b auf das Modul 12 zeigt, das von der Kopplung oder Trennung einer Verbindungsfaser FL betroffen ist.

Wenn sich die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 sehr nahe am Modul 12 und vor der Kopplung oder Trennung befindet, dringt das Ende 25b des Zentrierfingers 25 in ein Fach C6 des Moduls 12 ein, das eine verschobene Kerbe in lateraler Richtung relativ zur Achse des Anschlusses P6 bildet, der von der Kopplung oder Trennung betroffen ist, und zwar in einer Art, daß die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 auf stabile und präzise Weise relativ zum Modul 12 positioniert wird. Wie dies dargestellt ist, weist das Modul 12 eine Anzahl von Fächern auf, die gleich ist der Anzahl der Anschlüsse P1 bis P8 des Moduls 12, also acht Fächer C1 bis C8, die gleichmäßig über die gesamte Höhe des Moduls 12 verteilt sind.

Schließlich weist die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 ebenfalls einen Sensor auf (nicht dargestellt), der es erlaubt zu detektieren, daß sich im Falle einer Kopplung die Verbindungsfaser FL sich nicht mehr in der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 befindet und in dem Falle einer Trennung die Verbindungsfaser FL in der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 positioniert ist.

Es werden nun unter Bezugnahme auf die Gesamtheit der 1 bis 8 die unterschiedlichen Schritte beschrieben, die zu der Kopplung einer Verbindungsfaser FL führen, die in dem Aufbewahrungsbereich des Verteilers auf eine Kopplung wartet.

In Bezug auf die 1 und 2 ist die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Richtung des ersten Einschubelements B1 orientiert und wird oberhalb der Fülle der Verbindungsfasern FL, die in Betrieb sind, längs der Richtung X in Richtung eines Trägers 7 in Translationsbewegung angetrieben, der aus der Vielzahl von Trägern S24 bis S27 des dritten Teils C des ersten Einschubelements B1 ausgewählt ist. Alle Träger 7 des ersten Einschubelements B1 werden dann in ihre Ruheposition PR geschwenkt. Sobald die Vorrichtung 14 in die Nachbarschaft des Trägers 7 kommt, der von der Trennung eines ersten Endes e1 der Verbindungsfaser FL betroffen ist, zum Beispiel dem Träger S25, wird dieser Träger nach oben in seine Arbeitsposition geschwenkt.

Wie man in der 7A sehen kann, wird dann die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 längs der Richtungen X, Y und Z derart verschoben, daß das freie Ende des Rohres 19 des Greifelements 16 in der Achse des Verbindungssteckers 20 eines ersten Endes e1 einer Verbindungsfaser FL positioniert wird, wobei der besagte Stecker 20 in einem Anschluß des Moduls 12 verriegelt wird, der von der Trennung betroffen ist, zum Beispiel dem Anschluß P6 des Moduls R1. Zu diesem Zweck ist das Überwachungsprogramm derart programmiert, daß das Positionieren des freien Endes des Rohres 19 automatisch relativ zu diesem Stecker 20 durchgeführt wird, der zwingend der höchste in der Aufbewahrungszone ist, dies alles, um jedes Risiko eines Verwirrens der Überlängen der verbundenen Verbindungsfasern FL zu vermeiden.

Das Positionieren in X, Y, Z der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 relativ zur Achse des Steckers 20 oder des Anschlusses P6, der hier betrachtet wird, ist insbesondere vorteilhaft in dem Sinne, daß es nicht notwendig ist, auf andere Steuerachsen der automatischen Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 zurückzugreifen, was es erlaubt, die Kosten zur Automatisierung der Verschiebungen dieser Vorrichtung zu verringern. Eine solche Anordnung hat außerdem den Vorteil, das Risiko von Pannen zu vermindern, wozu sich eine optimale Verringerung des Platzbedarfs hinzufügt, der durch die Präsenz der Anzahl der Lenkschienen benötigt wird, die auf drei für den Wagen 18 beschränkt sind, der die beiden automatischen Vorrichtungen zur Kopplung/Trennung 14 trägt.

Wie man in der 7B sehen kann, wird, wenn der vorher genannte Schritt ausgeführt wurde, die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Translation längs der Richtung Z mitgenommen, so daß das Rohr 19 in den Anschluß P6 eindringt, wobei das hintere Ende des Steckers 20 nun von dem Rohr 19 umfaßt ist, das seinerseits von dem Clip 26 umfaßt ist, das dem Anschluß P6 entspricht. Die Translation in Richtung Z der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 wird solange durchgeführt, bis das freie Ende des Rohres 19 gegen einen ringförmigen externen Vorsprung 20c anstößt, der auf der Stirnseite des Steckers 20 ausgebildet ist, wobei dieser die Wirkung hat, zwei elastische Beine 26a, 26b des Clips 26, die genau entgegengesetzt sind, auseinander zu drücken.

Es sei angemerkt, daß während der beiden vorgenannten Schritte das Haltelement 22 und das Schiebeelement 24 (5) der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 sich beide in ihrer Ruheposition befinden.

Wie man in der 7C sehen kann, wird das Halteelement 22 dann längs der Richtung X in Richtung auf den Stecker 20 in Translation mitgenommen, so daß das hintere Ende 20a des Steckers in die Kerbe 23 des Halteelements 22 eindringt, wie dies weiter oben in der Beschreibung beschrieben worden ist. Der Stecker 20 wird so mit dem Greifelement 16 der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 verbunden.

Wie man in der 7D sehen kann, wird die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Translation längs der Richtung Z in gegenteiliger Richtung zum Anschluß P6 mitgenommen, wobei der Vorsprung 20c des Steckers 20 während seines Durchgangs in den Clip 26 die Beine 26a, 26b des Clips auseinander schiebt, die danach wegen ihrer Elastizität in ihren ursprünglichen Ruhezustand zurückkommen. Der Stecker 20 des Endes e1 der Verbindungsfaser FL ist also entkoppelt.

Wenn nun dieser Schritt abgeschlossen ist, wird der Träger S25 in seine Ruheposition PR geschwenkt, und die Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 wird in Translation oberhalb der Fülle der funktionierenden Verbindungsfasern längs der Richtung X in Richtung eines Trägers 7 mitgenommen, der aus einer Vielzahl von Trägern S1 bis S19 des ersten Teils A des ersten Einschiebeelements B1 ausgewählt wurde. Sobald die Vorrichtung 14 in die Nähe des Trägers 7 kommt, der von der Kopplung des ersten Endes e1 der Verbindungsfaser FL betroffen ist, zum Beispiel der Träger S17, wird dieser Träger nach oben in seine Arbeitsposition PT geschwenkt.

Wie man in der 8A sehen kann, wird nun die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 längs der Richtungen X, Y und Z derart verschoben, daß das freie Ende des Rohres 19 des Greifelements 16, das den Stecker 20, der gekoppelt werden soll, im Griff hat, in der Achse eines Anschlusses eines Anschlußmoduls 12 positioniert wird, das von der Kopplung des Steckers 20 des Endes e1 betroffen ist, zum Beispiel des Anschlusses P6 des Moduls R4. Das Überwachungsprogramm ist derart programmiert, daß das vordere Ende 20b des Steckers 20 in unmittelbarer Nachbarschaft der Öffnung des Anschlusses P6 des Moduls R4 positioniert wird.

Wie in der 8B dargestellt ist, wird dann das Halteelement 22 in Translation längs der Richtung X in seiner Ruheposition mitgenommen, so daß die Verbindung zwischen dem Stecker 20 und dem Greifelement 16 gelöst wird.

Wie man in der 8C sehen kann, wird dann das Schiebeelement 24 in Translation längs der Richtung Z in Richtung auf den Anschluß P6 mitgenommen, damit das freie Ende 24b seines rohrförmigen Teils 24a mit dem hinteren Ende 20a des Steckers 20 in Eingriff kommt. Die Verschiebung in Z des Schiebeelements 24 wird durchgeführt, bis das freie Ende 24b seines rohrförmigen Teils 24a mit dem Inneren des kegelförmigen Teils 21 des Greifelements 16 in Anstoß kommt, wobei dieses die Wirkung hat, den Stecker 20 teilweise aus dem Rohr 19 des Greifelements 16 herauszuführen.

Wie man in der 8D sehen kann, wird, sobald der vorgenannten Schritt durchgeführt wurde, die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Translation längs der Richtung Z mitgenommen, so daß das Rohr 19 in den Anschluß P6 eindringt, wobei das hintere Ende des Steckers 20 vom Rohr 19 umschlossen ist, das seinerseits von dem Clip 26 umschlossen ist, der dem Anschluß P6 entspricht.

Wie man in 8E sehen kann, wird die Translation in Z der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 derart weiter durchgeführt, daß der ringförmige Vorsprung 20c des Steckers 20 die beiden elastischen Beine 26a, 26b des Clips 26 auseinander drückt. Die Translation der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Richtung Z ist dann beendet, wenn die Beine 26a, 26b des Clips nach Durchgang des Vorsprungs 20c in den Clip 26 in ihren ursprünglichen Ruhezustand zurückgekehrt sind, wobei die Beine 26a, 26b in Anstoß gegen den Vorsprung 20c kommen.

Wie man es in der 8F sehen kann, ist der Stecker 20 in dem Anschluß P6 verriegelt, das heißt gekoppelt, so daß die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 von dem Anschluß P6 weg in Translation längs der Richtung Z mitgenommen werden kann.

Der Träger S17 wird dann in seine Ruheposition PR geschwenkt.

Unter Bezugnahme auf 1 und 2 ist die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Richtung zweites Einschubelement B2 orientiert und wird seinerseits in Translation oberhalb der Fülle der Verbindungsfasern FL, die sich im Betrieb befinden, längs der Richtung X in Richtung zum Träger S25 des dritten Teils C des zweiten Einschubelements B2 mitgenommen. Wie dies zuvor erläutert wurde, ist dieser Träger zwingend von der Trennung eines zweiten Endes e2 der Verbindungsfaser FL betroffen, da der Verteiler so ausgelegt ist, daß die Enden e1, e2 einer jeden Verbindungsfaser FL, die in der Aufbewahrungszone gekoppelt ist, sich auf dem gleichen Niveau befinden, dies mit dem Ziel, jedes Risiko des Verwirrens der Verbindungsfasern FL zu vermeiden, die in der Aufbewahrungszone verbunden sind. Alle Träger 7 des zweiten Einschubelements B2 werden nun in ihre Ruheposition PR geschwenkt. Sobald die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in die Nähe des Trägers S25 kommt, wird dieser Träger nach oben in seine Arbeitsposition PT geschwenkt.

Schritte, die in allen Punkten mit denen unter Bezugnahme auf die 7A bis 8F beschriebenen identisch sind, werden nun noch einmal durchgeführt. Es ist offensichtlich, daß der Träger 7 des ersten Teils A des zweiten Einschubelements B2 nicht zwingend der Träger S17 ist, da die Wahl des Trägers 7 von dem Kabel E abhängt, das man mit dem Kabel R verbinden möchte.

Wenn nun diese Schritte durchgeführt sind, ist die Verbindungsfaser FL im funktionalen Bereich des Verteilers gekoppelt, wie dies in der 3 dargestellt ist.

Es werden nun unter Bezugnahme auf 3 die unterschiedlichen Schritte beschrieben, die in der Trennung einer Verbindungsfaser FL im funktionellen Bereich und zu der Verbindung dieser Faser im Aufbewahrungsbereich des Verteilers führen.

Um das Beispiel zu vereinfachen, werden die Trennung und die Aufbewahrung der Verbindungsfaser FL, deren Kopplung zuvor beschrieben wurde, beschrieben, wobei auf die gleichen Träger im funktionellen Bereich, nämlich die Träger S17, und auf die gleichen Träger im Aufbewahrungsbereich, nämlich die Träger S25, Bezug genommen wird.

Vorzugsweise stellen die Trennungsschritte einer Verbindungsfaser FL und die Kopplungsschritte dieser Faser im Aufbewahrungsbereich nicht die inversen Schritte von denen, die zuvor unter Bezugnahme auf die 7A bis 8F beschrieben wurden, dar. Tatsächlich würde eine einfache Inversion dieser Schritte ein Verwirren der Verbindungsfasern FL verursachen, das nicht gewünscht ist, da es das gute Funktionieren des Verteilers beeinträchtigen würde.

Die Schritte, die im Folgenden beschrieben werden, greifen auf drei zusätzliche Elemente zurück, die zu dem Verteiler gehören, wobei diese Elemente in 3 dargestellt sind.

Ein erstes dieser Elemente besteht aus mindestens einer Stange 27, vorzugsweise zwei Stangen in dem dargestellten Beispiel, wobei diese Stangen sich jeweils vor dem ersten und zweiten Einschubelement B1, B2 in Richtung X erstrecken, wie dies in der 1 zu sehen ist. Die 1 stellt den Fall dar, in dem die Stangen 27 in eine aufgerichtete Position geschwenkt sind, wobei eine solche Position während der Kopplung einer Verbindungsfaser im funktionellen Bereich des Verteilers angenommen wird.

Die 3 stellt den Fall dar, bei dem die Stangen 27 in eine tiefe Position geschwenkt sind, um die Fülle der gekoppelten Verbindungsfasern FL zum unteren Teil der Struktur 1 des Verteilers zu konzentrieren. Wie dies detaillierter in der weiteren Beschreibung beschrieben wird, wird dadurch die Extraktion einer Verbindungsfaser FL außerhalb des funktionellen Bereichs vereinfacht, da die Fülle der funktionierenden Verbindungsfasern FL in dem unteren Abschnitt des funktionellen Bereichs des Verteilers gehalten wird.

Ein zweites dieser Elemente besteht in einem Paar Rollen 29, das sich längs der Richtung X oberhalb der Traverse 11 (1) eines der Einschubelemente erstreckt, zum Beispiel Einschubelement B1 in dem in 3 dargestellten Beispiel. Die Rollen 29 sind zueinander derart ausgebildet, daß sie sich längs der Richtung Y entfernen können oder im Gegenteil sich längs dieser Richtung annähern können, um die getrennte Verbindungsfaser FL in dem funktionellen Bereich des Verteilers festhalten zu können. Eine dieser Rollen ist motorisiert, während die andere frei rotierbar ist. Die Rollen 29 sind vorzugsweise mit einem deformierbaren elastischen Material überzogen, zum Beispiel Gummi, so daß sie sich an die Form der Verbindungsfaser FL, die zwischen ihnen beiden verläuft, anpassen. Das Rotieren der Rollen 29 verursacht ein Laufen der Verbindungsfaser, die dadurch aus dem funktionellen Bereich des Verteilers herausgezogen werden kann, bevor sie in dem Aufbewahrungsbereich gekoppelt wird.

Das dritte dieser Elemente besteht in einem Paar Zangen 30, die jede in Translation längs der Richtungen X und Z mitgenommen werden kann. In dem in 1 dargestellten Beispiel werden die Zangen 30 (nicht dargestellt) wie auch die Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 von den Wagen 18 geleitet, damit nicht ein weiterer Leitwagen benötigt wird, der den Platzbedarf im Verteiler erhöhen würde.

Wie man es in 3 sehen kann, gehört eine erste Zange 30 zum ersten Einschubelement B1, während die zweite Zange 30 zu dem zweiten Einschubelement B2 gehört. Die erste Zange 30 ist außerdem in der Lage, nach außerhalb der Struktur 1 des Verteilers zu schwenken, zum Beispiel relativ zur Rotationsachse 8 der Träger 7 um einen Winkel von ungefähr 120°.

Bevor die Trennung der Verbindungsfaser FL durchgeführt wird, werden die Stangen 27 in ihre tiefe Position geschwenkt.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14, die in Richtung des zweiten Einschubelements B2 orientiert ist, wird in Translation oberhalb der Fülle der Verbindungsfasern, die in Betrieb sind, längs der Richtung X in Richtung auf den Träger 7 mitgenommen, der dem Stecker 20 der Verbindungsfaser FL zugeordnet ist, die getrennt werden soll, und der im betrachteten Beispiel der Träger S17 des ersten Teils A des zweiten Einschubelements B2 ist. Alle Träger 7 des zweiten Einschubelements B2 werden nun in ihre Ruheposition PR geschwenkt.

Sobald die Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 in die Nachbarschaft des Trägers S17 kommt, wird dieser Träger nach oben in seine Arbeitsposition PT geschwenkt.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 führt dann die Trennung des Steckers 20 des zweiten Endes E2 der Verbindungsfaser FL in der gleichen Weise, wie es in Bezug auf die 7A bis 7D beschrieben wurde, durch.

Die zweite Zange 30 wird in Translation längs der Richtung X mitgenommen, so daß sie sich im wesentlichen gegenüber der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 positioniert. Letztere wird in Translation längs der Richtung Z mitgenommen, so daß sie sich so weit wie möglich der zweiten Zange 30 annähert. Diese letztere wird derart betätigt, daß der Stecker 20, der in Eingriff mit dem Rohr 19 des Greifelements 16 der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 ist, gegriffen wird. Sobald diese Operation durchgeführt ist, wird das Halteelement 22 der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 in Translation in seine Ruheposition mitgenommen.

Die Vorrichtung zur automatischen Trennung/Kopplung 14 wird von der zweiten Zange 30 entfernt, die derart betätigt wird, daß sie sich öffnet, so daß der Stecker 20 des Endes e2 der Verbindungsfaser FL auf den Stangen 27 losgelassen wird, die dadurch die Verbindungsfaser FL von der Fülle der Verbindungsfasern FL trennen, die sich im Betrieb befinden.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14, die in Richtung des ersten Einschubelements B1 orientiert ist, wird seinerseits in Translation oberhalb der Fülle der Verbindungsfasern, die sich im Betrieb befinden, längs der Richtung X in Richtung auf den Träger 7 mitgenommen, der dem Stecker 20 der zu trennenden Verbindungsfaser FL zugeordnet ist, der in dem hier betrachteten Beispiel der Träger S17 des ersten Teils A des ersten Einschubelements B1 ist. Alle Träger 7 des ersten Einschubelements B1 sind nun in ihre Ruheposition PR geschwenkt.

Sobald die Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 in die Nähe des Trägers S17 kommt, wird dieser nach oben in seine Arbeitsposition PT geschwenkt.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 führt nun die Trennung des Steckers 20 des ersten Endes e1 der Verbindungsfaser FL auf die gleiche Weise durch, wie es in Bezug auf die 7A bis 7D beschrieben wurde.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 wird anschließend in Translation längs der Richtung Z mitgenommen, so daß sie sich so weit wie möglich an die erste Zange 30 annähert. Letztere wird betätigt, so daß sie den Stecker 20 ergreift, der mit dem Rohr 19 des Greifelements 16 der Vorrichtung 14 in Eingriff steht. Sobald diese Operation durchgeführt ist, wird das Halteelement 22 der Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 in seiner Ruheposition in Translation mitgenommen, und die Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 wird von der ersten Zange 30 entfernt. Die erste Zange 30 wird anschließend in Translation längs der Richtung Z mitgenommen, so daß sie sich leicht hinter dem Träger S17 des ersten Einschubelements B1 positioniert. Die erste Zange 30 wird nun in Rotation in Richtung außerhalb der Struktur 1 des Verteilers mitgenommen, was den Effekt hat, daß mindestens ein Teil der Verbindungsfaser FL, die aus dem funktionellen Bereich des Verteilers zu extrahieren ist, zurückgeführt wird.

Das Rollenpaar 29 wird in Translation längs der Richtung X mitgenommen, so daß der Träger S17 des ersten Einschubelements B1 erreicht wird. Die Rollen 29 werden voneinander auf jeder Seite der zu extrahierenden Verbindungsfaser FL entfernt und danach wieder zusammengeführt, so daß sie in Eingriff mit der Faser kommen. Die Rollen 29 werden dann zur Rotation angetrieben, was zu einem Laufen der Verbindungsfaser FL zur linken äußeren Seite der Struktur 1 des Verteilers hin führt, bis der Stecker 20 des zweiten Endes e2 dieser Verbindungsfaser FL zwischen den beiden Rollen zum Anstoßen kommt, was zur Wirkung hat, daß die Rotation dieser letzteren beendet wird. Sobald diese Operation durchgeführt ist, bildet die Verbindungsfaser FL eine Schleife auf der linken Seite des Verteilers am Rande seiner Struktur 1.

Während eines weiteren Schrittes werden die Rollen 29 und die zwei Zangen 30 in Translation längs der Richtung X in Richtung auf den Aufbewahrungsbereich mitgenommen. Die zweite Zange 30 wird nun längs der Richtung Z in Richtung auf die Rollen 29 mitgenommen, so daß sie sich so weit wie möglich dem Stecker 20 des zweiten Endes e2 der Verbindungsfaser FL annähert, die sich im Griff der Rollen 29 befindet. Die zweite Zange 30 ergreift diesen Stecker und wird dann längs der Richtung Z translatiert, so daß sie sich vor der Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 positioniert, die dem zweiten Einschubelement B2 zugeordnet ist. Zu diesem Zweck werden die Rollen temporär zu Rotation angetrieben, um etwas überschüssige Länge der Verbindungsfaser zu erlauben, so daß diese letztere nicht einem zu starken Zug ausgesetzt ist, während die zweite Zange 30 in Z verschoben wird.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 ergreift wieder den Stecker 20 in seiner zweiten Zange 30 und wird in Richtung X verschoben, so daß sie sich vor dem Träger S25 des zweiten Einschubelements B2 positioniert.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 führt dann die Kopplung des zweiten Endes e2 der Verbindungsfaser FL auf dem Träger S25 des zweiten Einschubelements B2 auf die gleiche Weise durch, wie es in Bezug auf die 8A bis 8F beschrieben wurde.

Die Rollen 29 werden erneut temporär zur Rotation angetrieben, so daß, während die erste Zange 30 ins Innere der Struktur 1 des Verteilers geschwenkt wird, es kein Risiko gibt, daß zusätzliche Länge für die Verbindungsfaser FL oberhalb des zweiten Einschubelements B2 erlaubt wird.

Die Rollen 29 werden auseinander bewegt, und die erste Zange 30 wird längs der Richtung Z verschoben, so daß sie sich vor der Vorrichtung zur automatischen Kopplung/Trennung 14 positioniert, die mit dem ersten Einschubelement B1 assoziiert ist.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 ergreift wieder den Stecker 20 in der ersten Zange 30 und wird längs der Richtung X verschoben, so daß sie sich vor dem Träger S25 des ersten Einschubelements B1 positioniert.

Die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 führt dann die Kopplung des ersten Endes e1 der Verbindungsfaser FL auf den Träger S25 des ersten Einschubelements B1 in der gleichen Weise durch, wie es in Bezug auf die 8A bis 8F beschrieben wurde.

Sobald diese Operation durchgeführt wurde, ist die Verbindungsfaser FL im Aufbewahrungsbereich des Verteilers gekoppelt und ist nun für eine spätere Kopplung im funktionellen Bereich bereit.

Das Prinzip des Verteilers, das hier beschrieben wurde, erlaubt eine einfache Integration von fortgeschrittenen Funktionen, wie etwa zum Beispiel die Überwachung aus der Ferne, die gekoppelte Nachfrage oder auch das Testen von Leitung auf signalisierte Fehler hin.

Die 9a stellt zum Beispiel eine Umsetzung der Funktionsüberwachung aus der Ferne dar. Wie man es auf dieser Figur sehen kann, werden Anschlüsse, die ausschließlich der Überwachung aus der Ferne dienen, auf den Anschlußmodulen 12 ausfindig gemacht. In dem dargestellten Beispiel handelt es sich um den Anschluß P2 eines Moduls 12 des ersten Einschubelements B1, den Anschluß P5 eines anderen Moduls 12 des ersten Einschubelements B1, den Anschluß P3 eines Moduls 12 des zweiten Einschubelements B2 und den Anschluß P2 eines anderen Moduls 12 des zweiten Einschubelements B2.

Um die Überwachung aus der Entfernung durchzuführen, sind zwei Verbindungsfasern FL notwendig, wobei die eine die beiden Anschlüsse P2 verbindet und die andere die Anschlüsse P3 und P5 verbindet. Diese Verbindungsfasern sind außerdem mittels eines Kupplungsmittels 32 mit einem Kontrollmittel 31 verbunden, wie zum Beispiel einem Reflektometer.

Die 9b stellt ein Beispiel einer Umsetzung eines Tests von Leitungen auf signalisierte Fehler hin, sei es auf der Seite des Netzwerks, sei es auf der Seite der Geräte, dar.

Wie man in dieser Figur sehen kann, wenn ein Fehler signalisiert wird, zum Beispiel auf der Verbindungsfaser FL, die den Anschluß P2 eines Moduls 12 eines Trägers 7 des ersten Einschubmoduls B2 mit dem Anschluß P3 eines Moduls 12 eines Trägers 7 des zweiten Einschubelements B2 verbindet, wird die Verbindungsfaser FL automatisch von der Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 extrahiert. Eine Verbindungsfaser FL, deren Ende mit einem Kontrollmittel 31 verbunden ist, zum Beispiel einem Reflektometer, wird nun automatisch durch die Vorrichtung zur Kopplung/Trennung 14 verbunden. Das Ende der Faser, das nicht mit dem Reflektometer 31 verbunden ist, wird entweder mit dem Anschluß P3 des zweiten Einschubelements B2 zur Kontrolle der Geräteseite oder mit dem Anschluß P2 des ersten Einschubelements B1 zur Kontrolle der Netzwerkseite verbunden.

Für den Fall, daß ein Leitungstest sowohl auf der Geräte- als auch auf der Netzwerkseite durchgeführt werden muß, wie es der Fall in der 9b ist, kann ein einzelnes Kontrollmittel 31 statt zwei verwendet werden, zum Beispiel mit Hilfe eines Kommutators, der selektiv mit den Verbindungsfasern zur Messung verbunden werden kann.


Anspruch[de]
  1. Verteiler für optische Fasern, der aufweist:

    – ein erstes (B1) und ein zweites (B2) Einschubelement, die einander gegenüberliegend angeordnet sind,

    – mindestens einen ersten Träger (7) für Anschlussmodule (12), die zu jedem Einschubelement gehören, wobei jedes Modul des ersten Einschubelements dafür ausgelegt ist, an einem Ende einer optischen Faser (R) einer ersten Gruppe angeschlossen zu sein, und jedes Modul des zweiten Einschubelements dafür ausgelegt ist, an einem Ende einer optischen Faser (E) einer zweiten Gruppe angeschlossen zu sein, wobei eine optische Faser der ersten Gruppe dazu bestimmt ist, mit einer optischen Faser der zweiten Gruppe mittels einer Verbindungsfaser (FL) verbunden zu werden, die zwei Enden (e1, e2) aufweist, die jeweils in einer Öffnung eines der Module des ersten Einschubelements und in einer Öffnung eines der Module des zweiten Einschubelements aufgenommen sind,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass das erste und das zweite Einschubelement jedes mindestens einen zweiten Träger (7) für Anschlussmodule aufweisen, wobei die zweiten Träger miteinander zusammenwirken, um einen Aufbewahrungsbereich für unbenutzte Verbindungsfasern (FL) zu bilden.
  2. Verteiler nach Anspruch 1, bei dem die zweiten Träger einander gegenüberliegend angeordnet sind.
  3. Verteiler nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die nicht benutzten Verbindungsfasern (FL) parallel zueinander zwischen dem zweiten Träger (7) des ersten Einschubelements (B1) und dem zweiten Träger (7) des zweiten Einschubelements (B2) verbunden sind, wobei jede Verbindungsfaser nach und nach bei der Aufbewahrung unmittelbar oberhalb der ihr vorhergehenden angeordnet ist.
  4. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Verbindungsfasern (FL) alle die gleiche Länge haben.
  5. Verteiler nach Anspruch 1, bei dem das erste und das zweite Einschubelement jeweils erste und zweite sich gegenüberliegende Seiten aufweisen, die sich jeweils in erste (X) und zweite (Y) Richtungen erstrecken, wobei die ersten und zweiten Träger (7) für Anschlussmodule des ersten Einschubelements wie auch die ersten und zweiten Träger (7) der Anschlussmodule des zweiten Einschubelements derart rotierbar um eine jeweilige Achse (8), die sich längs der ersten Richtung (X) erstreckt, angeordnet sind, dass jeder Träger (7) ausgebildet ist, um zwischen einer Ruhestellung (PR), in der der Träger (7) sich zur Außenseite des Verteilers erstreckt und dabei einen Winkel (&agr;) mit der zweiten Richtung (Y) bildet, und einer Arbeitsstellung (PT) zu kippen, in der der Träger sich längs der zweiten Richtung (Y) erstreckt.
  6. Verteiler nach Anspruch 1, bei dem jeder der zweiten Träger (7) für Anschlussmodule auf einer Seite des Einschubelements angeordnet ist, die ihm zugeordnet ist.
  7. Verteiler nach Anspruch 1, bei dem die jeweiligen beiden Enden (e1, 20; e2, 20) jeder Verbindungsfaser (FL) sich längs einer dritten Richtung (Z) erstrecken.
  8. Verteiler nach Anspruch 1, bei dem mindestens ein Steuermittel (31) dazu geeignet ist, kontinuierlich oder auf einen mitgeteilten Fehler aus der Entfernung jede optische Faser (R) der ersten Gruppe und/oder jede optische Faser (E) der zweiten Gruppe zu testen.
  9. Verfahren zum Anschließen einer Verbindungsfaser (FL) in dem Verteiler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 mit den folgenden Schritten:

    – a) man ändert die Position der Vorrichtung in dem Aufbewahrungsbereich,

    – b) man löst die Verbindung eines ersten Endes (e1, 20) einer Verbindungsfaser (FL), die an dem zweiten Träger (7) des ersten Einschubelements (B1) in dem Aufbewahrungsbereich angeschlossen ist,

    – c) man transferiert das erste Faserende (e1, 20) in Richtung des ersten Trägers (7) des ersten Einschubelements (B1),

    – d) man schließt das erste Faserende (e1, 20) in einer Öffnung eines Moduls (12) des ersten Trägers an,

    – e) man ändert die Position der Vorrichtung in dem Aufbewahrungsbereich,

    – f) man löst die Verbindung eines zweiten Faserendes (e2, 20), das an dem zweiten Träger (7) des zweiten Einschubelements (B2) in dem Aufbewahrungsbereich angeschlossen ist,

    – g) man transferiert das zweite Faserende (e2, 20) in Richtung des ersten Trägers (7) des zweiten Einschubelements (B2),

    – h) man schließt das zweite Faserende (e2, 20) in einer Öffnung eines Moduls (12) des ersten Trägers (7) des zweiten Einschubelements (B2) an.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die Verbindungsfaser (FL), deren Verbindung in dem Aufbewahrungsbereich zu lösen ist, sich in diesem Bereich auf der höchsten Ebene befindet.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem das Anschließen der Verbindungsfaser (FL) oberhalb der Masse an Verbindungsfasern, die in Betrieb sind, durchgeführt wird.
  12. Verfahren zum Lösen einer Verbindung einer Verbindungsfaser (FL) in dem Verteiler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, das die folgenden Schritte aufweist:

    – a) man ändert die Position der Vorrichtung in dem Bereich zwischen dem ersten Träger (7) des ersten Einschubelements (B1) und dem ersten Träger (7) des zweiten Einschubelements (B2),

    – b) man löst die Verbindung eines zweiten Endes (e2, 20) der Faser, die an dem ersten Träger (7) des zweiten Einschubelements (B2) angeschlossen ist,

    – c) man befreit das zweite Faserende (e2, 20) aus der Masse der sich im Betrieb befindlichen Verbindungsfasern (FL),

    – d) man löst die Verbindung eines ersten Endes (e1, 20) der Faser, die an dem ersten Träger (7) des ersten Einschubelements (B1) angeschlossen ist,

    – e) man zieht die Verbindungsfaser (FL) aus dem Verteiler mit Hilfe einer Extraktionsvorrichtung heraus,

    – f) man schließt die Verbindungsfaser (FL) in dem Aufbewahrungsbereich an.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem Schritt e) darin besteht, die Verbindungsfaser an dem ersten Ende (e1, 20) zu ziehen.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das Ziehen der Verbindungsfaser (FL) oberhalb des ersten Einschubelements (B1) durchgeführt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem die Extraktionsvorrichtung für Verbindungsfasern ein Rollenpaar (29) aufweist, zwischen dem die Verbindungsfaser (FL) hindurchgeführt wird, wobei die Rollen dafür ausgerichtet sind, in Rotationsbewegung angetrieben zu werden, um so die Verbindungsfaser voranzubewegen.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die Rollen (29) mit einem elastisch verformbaren Werkstoff überzogen sind, um sich an die Form der Verbindungsfaser bei ihrem Durchtritt durch die Rollen anzupassen.
  17. Verfahren, bei dem bei den Schritten b) und f) des Verfahrens gemäß Anspruch 9 und bei den Schritten b) und d) des Verfahrens gemäß Anspruch 12:

    – 1) man die Position der Vorrichtung längs der ersten (X), zweiten (Y) und dritten (Z) Richtung in der Nähe einer Öffnung eines Anschlussmoduls eines Trägers (7) in Arbeitsstellung verändert, wobei an der Öffnung das Faserende angeschlossen ist, um das Greifelement (16) im wesentlichen mit der Achse der Öffnung auszurichten,

    – 2) man die Position der Vorrichtung längs der dritten Richtung (Z) in Richtung auf das Anschlussmodul (12) verändert, bis das Faserende in den Schlitz (19) des Greifelements (16) eintritt,

    – 3) man längs der ersten Richtung (X) das Halteelement (22) in seine Arbeitsstellung bringt, um das Faserende mit letzterem in Verbindung zu bringen,

    – 4) man längs der dritten Richtung (Z) die Position der Vorrichtung in entgegengesetzter Richtung zu der des Anschlussmoduls (12) in einem Abstand nahe letzterem verändert,

    – 5) man den Träger (7) in Ruhestellung kippt.
  18. Verfahren, bei dem bei den Schritten d) und h) des Verfahrens gemäß Anspruch 9 und bei dem Schritt f) des Verfahrens gemäß Anspruch 12,

    – 1) man die Position der Vorrichtung längs der ersten (X), der zweiten (Y) und der dritten (Z) Richtung in der Nähe einer Öffnung eines Anschlussmoduls (12) des Trägers (7) in Arbeitsstellung ändert, wobei die Öffnung dazu bestimmt ist, mit dem Faserende verbunden zu werden, um das Greifelement (16) im wesentlichen mit der Achse der Öffnung auszurichten,

    – 2) man längs der ersten Richtung (X) das Halteelement (22) in seine Ruhestellung bringt, um das anzuschließende Faserende mit dem Halteelement (22) außer Verbindung zu bringen,

    – 3) man längs der dritten Richtung (Z) die Position des Schubelements (24) in Richtung des Anschlussmoduls (12) verändert, um das Faserende aus dem Greifelement (16) austreten zu lassen,

    – 4) man längs der dritten Richtung (Z) die Position der Vorrichtung in Richtung des Anschlussmoduls (12) verändert, bis das Faserende an letzterem angeschlossen ist,

    – 5) man längs der dritten Richtung (Z) die Position der Vorrichtung in der dem Anschlussmodul (12) entgegengesetzten Richtung verändert
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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