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Dokumentenidentifikation DE60208074T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001446208
Titel PUPPENBETT MIT HÜPFENDER PUPPE
Anmelder Mattel, Inc., El Segundo, Calif., US
Erfinder KANE, Erika, San Pedro, US
Vertreter Hansmann & Vogeser, 81369 München
DE-Aktenzeichen 60208074
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.09.2002
EP-Aktenzeichen 027803196
WO-Anmeldetag 19.09.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/US02/29619
WO-Veröffentlichungsnummer 2031001564
WO-Veröffentlichungsdatum 11.12.2003
EP-Offenlegungsdatum 18.08.2004
EP date of grant 14.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse A63H 3/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft allgemein Puppen sowie Puppenzubehör und insbesondere solches Puppenzubehör, das Bewegungen oder Aktionen auf eine zusammenwirkende Puppe überträgt.

Hintergrund der Erfindung

Puppen und Puppenzubehör sind nach dem Stand der Technik bekannt und haben sich als ein beliebtes und bewährtes Spielzeug insbesondere für junge Mädchen herausgestellt. Es ist nicht überraschend, dass die Beliebtheit von Puppen und Puppenzubehör die Fachwelt dazu bewegt hat, eine nahezu endlose Vielfalt von Puppen und Puppenzubehör zur Verwendung mit diesen anzubieten.

Zu dem verbreiteteren Puppenzubehör zählen Möbel und Zimmer in Puppengröße für Spielzeugsätze, die Puppenhäuser und andere Spielumgebungen beinhalten. Dieses Zubehör umfasst oft Einrichtungsgegenstände in Puppengröße, wie Kücheneinrichtungen, Stühle, Sofas, Tische und Einrichtungsgegenstände für Schlafzimmer, wie Betten und Nachttische. Eine etwas andere Art von Puppenzubehör wurde auch in Form von Zubehör für Sport- und Spielaktivitäten angeboten. Somit wurde bereits Zubehör angeboten, das Sprünge oder andere Bewegungen auf Puppen überträgt. Zum Beispiel wird in Dokument US-A-3,977,122 ein Trampolin als Zubehör beschrieben, das eine federnde Trampolinmatte und eine mit flexiblen Seilen am Rahmen des Trampolins befestigte Puppe aufweist. In vielen dieser Puppenvorrichtungen besteht die Puppe selbst aus einem einfachen geformten Kunststoff oder einer ähnlich hergestellten Puppe, dem bzw. der es vollständig an Bewegungs- und Antriebsmöglichkeiten fehlt.

Trotz der anhaltenden und fast unermüdlichen Bemühungen der Fachleute in der Spielzeugindustrie, neues, noch unterhaltsameres, Puppenzubehör für das Puppenspiel anzubieten, besteht in diesem Gebiet ein andauerndes Bedürfnis nach weiter verbessertem, unterhaltendem und interessantem Zubehör für Puppen.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist daher eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Zubehör zur Verwendung in Puppenspielsätzen zur Verfügung zu stellen. Es ist insbesondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Zubehör für die Verwendung in Puppenspielsätzen zur Verfügung zu stellen, welches Sprungbewegungen auf eine zusammenwirkende Puppe überträgt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Spielzeugbett für Puppen zur Verfügung gestellt, das folgende Merkmale umfasst: Eine Basis mit einer oberen Fläche und einer Aussparung; eine Gewebeschicht, welche die Aussparung lose überspannt; eine Plattform und einen Schwenkarm, der die Plattform innerhalb der unterhalb der Gewebeschicht befindlichen Aussparung trägt; ein niederdrückbares Tastenfeld und einen niederdrückbaren Arm, die mit dem Schwenkarm gekoppelt sind; ein Schwenkgelenk, das den Arm und den Schwenkarm schwenkbar trägt; eine Puppe; und Mittel zum elastischen Halten der Puppe auf dem Gewebe und der Plattform.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die als neu betrachteten Merkmale der vorliegenden Erfindung sind genau in den beigefügten Ansprüchen festgelegt. Die Erfindung, zusammen mit deren weiteren Aufgaben und Vorteilen, ergibt sich am besten aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen. In den verschiedenen Figuren kennzeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht eines Spielzeugpuppenbetts mit einer hüpfenden Puppe gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Spielzeugpuppenbetts mit hüpfender Puppe.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Spielzeugpuppenbetts mit einer hüpfenden Puppe, das gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist und allgemein mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet ist. Das Spielzeugpuppenbett 10 beinhaltet eine im Wesentlichen rechteckige Basis 11 mit einer an ihr ausgebildeten Gewebeabdeckung 17. Die Basis 11 weist darüber hinaus eine Vielzahl vertikaler Pfosten 13, 14, 15 und 16 auf, die in den Ecken der Basis 11 positioniert sind und durch eine Vielzahl von Rahmenelementen 20, 21, 22 und 23 miteinander verbunden sind. Die Basis 11 weist darüber hinaus eine Aussparung 12 auf, in welcher die Gewebeabdeckung 17 lose durchhängt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung befindet sich eine Plattform 30 unterhalb der Gewebeabdeckung 17 innerhalb der Aussparung 12 und wird von einer Stütze 31 gehalten, die von einem Arm 32 getragen wird. Der Arm 32 ist schwenkbar mit einem Schwenkgelenk 33 und mit einem Arm 34 verbunden. Der Arm 34 erstreckt sich aus der Basis 11 und der Gewebeabdeckung 17 heraus und ist mit einem Tastenfeld 35 verbunden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Puppe 40 oberhalb der Aussparung 12 mit einem Hüftband 41 und einem Paar dehnbarer elastischer Bänder 42 und 43 abgestützt. Die Bänder 42 und 43 stellen eine federnde Verbindung der Puppe 40 mit den Rahmenelementen 20 und 22 her. Die Puppe 10 ist vertikal bewegbar, wenn sich die elastischen Bänder 42 und 43 dehnen.

Im Betrieb ruht die Puppe 40 aufgrund ihres Gewichtes und ihres Gleichgewichts im allgemeinen auf der oberen Fläche der Gewebeabdeckung 17 oberhalb der Plattform 30, da sich die Gewebeabdeckung 17 nach unten in die Aussparung 12 hinein entspannt. Das Spiel wird durch den kindlichen Benutzer durch das Drücken des Tastenfeldes 35 in die durch den Pfeil 50 gezeigte Richtung nach unten begonnen. Diese Abwärtsbewegung des Tastenfeldes 35 bewirkt, dass sich die Plattform 30 in der durch den Pfeil 51 dargestellten Richtung vertikal bewegt, wodurch die Puppe 40 gegen die federnde Kraft der Bänder 42 und 43 angehoben wird.

Danach lässt der Benutzer das Tastenfeld 35 los, wodurch aufgrund der versetzten Anordnung des Schwenkgelenks verursacht wird, dass sich das Tastenfeld 35 in der durch den Pfeil 54 gezeigten Richtung nach oben bewegt. Das Ansteigen des Tastenfeldes 35 ist begleitet von einer entsprechenden Absenkung der Plattform 30. Während sich die Plattform absenkt, entfällt die Abstützung der Puppe 40 und die in den Bändern 42 und 43 gespeicherte elastische Energie bewegt die Puppe 40 in der durch den Pfeil 53 dargestellten Richtung nach unten.

Der Benutzer kann durch Drücken und Loslassen des Tastenfeldes 35 aufeinander folgende Sprung- und Fallbewegungen der Puppe 40 bewirken, weil das Gewicht der Puppe und die von der Plattform 30 aufgebrachten Kräfte mit den federnden Kräften der elastischen Bänder 42 und 43 zusammenwirken.

Als Ergebnis entsteht eine Sprungbewegung der Puppe 40, die, nachdem der Benutzer das rechtzeitige und geschickte Bewegen des Tastenfeldes 35 beherrscht, mit verschiedenen Trick- oder Kunststückbewegungen verbunden werden kann.

2 zeigt eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Spielzeugpuppenbetts mit einer hüpfenden Puppe, die in teilweiser Darstellung gezeigt ist. Wie oben beschrieben beinhaltet das Spielzeugpuppenbett 10 eine Basis 11 mit einer Gewebeabdeckung 17 und einer in ihr ausgebildeten Aussparung 12. Innerhalb der Aussparung 12 ist eine Plattform 30 unterhalb des Teils der Gewebeabdeckung 17 positioniert, der über der Aussparung 12 liegt. Die Plattform 30 wird durch eine Stütze 31 getragen, die selbst von einem Arm 32 getragen wird. Ein Arm 34 ist in einem Schwenkgelenk 33 mit dem Arm 32 verbunden. Der Arm 34 erstreckt sich aus der Basis 11 heraus und trägt ein Tastenfeld 35. Eine Puppe 40 befindet sich bewegbar oberhalb der Aussparung 12 und es wird auf sie in der oben beschriebenen Art und Weise durch die Bewegung der Plattform 30 und ihr Eigengewicht zusammen mit der elastischen Kraft der elastischen Bänder 42 und 43 (in 1 dargestellt) eingewirkt.

In der Darstellung in 2 in durchgezogener Linie ist die Plattform 30 aufgrund der größeren Länge des Arms 32 im Vergleich zu dem Arm 34 und der Anordnung des Schwenkgelenks 33 abgesenkt. Zudem ist in 2 in gestrichelter Linie die angehobene Position der Plattform 30 gezeigt, die entsteht, wenn der Benutzer das Tastenfeld 35 in der oben beschriebenen Weise nach unten drückt, um eine nach oben gerichtete Kraft auf die Puppe 40 auszuüben.

Obwohl spezielle Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, ist dem Fachmann auf dem Gebiet klar, dass Veränderungen und Modifizierungen durchgeführt werden können, ohne die Erfindung in ihren breiteren Aspekten zu verlassen. Folglich fallen sämtliche Änderungen und Modifizierungen in den durch die beigefügten Ansprüche festgelegten Schutzbereich der Erfindung.


Anspruch[de]
  1. Spielzeugpuppenbett (1), umfassend:

    – eine Basis (11) mit einer oberen Fläche und einer Aussparung (12);

    – eine Gewebeschicht (17), welche die Aussparung lose überspannt;

    – eine Plattform (30) und einen Schwenkarm (32), der die Plattform (30) innerhalb der unterhalb der Gewebeschicht (17) befindlichen Aussparung (12) trägt;

    – ein niederdrückbares Tastenfeld (35) und einen niederdrückbaren Arm (34), die mit dem Schwenkarm (32) gekoppelt sind;

    – ein Schwenkgelenk (33), das den Arm (34) und den Schwenkarm (32) schwenkbar trägt;

    – eine Puppe (40); und

    – Mittel (42, 43) zum elastischen Halten der Puppe (40) auf dem Gewebe (17) und der Plattform (30).
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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