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Dokumentenidentifikation DE60208908T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001415545
Titel GESCHMACKSVERBESSERNDE ZUSAMMENSETZUNGEN UND IHRE ANWENDUNG
Anmelder San-Ei Gen F.F.I., Inc., Toyonaka, Osaka, JP
Erfinder HIRAO, c/o SAN-EI GEN F.F.I., Kazutaka, Toyonaka-shi, Osaka 561-8588, JP;
ICHIMIYA, c/o SAN-EI GEN F.F.I., Makiko, Toyonaka-shi, Osaka 561-8588, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 60208908
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.07.2002
EP-Aktenzeichen 027531961
WO-Anmeldetag 19.07.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/JP02/07339
WO-Veröffentlichungsnummer 2003007734
WO-Veröffentlichungsdatum 30.01.2003
EP-Offenlegungsdatum 06.05.2004
EP date of grant 25.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse A23L 1/226(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A23L 2/38(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23L 1/05(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23G 9/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23F 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23L 1/236(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A23L 1/221(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung, die den Geschmack von Süßstoffen verbessert. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine geschmacksverbessernde Zusammensetzung, die den Geschmack von Süßstoffen verbessern kann indem sie dem Süßstoff einen scharten oder sauberen Sinneseindruck verleiht, oder durch Unterdrücken des Auftretens irgendeines Geschmacks (im Folgenden als ein "unangenehmer Geschmack" bezeichnet), wie ein astringierender Geschmack, bitterer Geschmack, anhaltender Nachgeschmack oder ähnliches. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks von eßbaren Produkten, die Süßstoffe enthalten, und ein eßbares Produkt, dessen Geschmack derart verbessert ist.

STAND DER TECHNIK

Herkömmlich wurde Sucrose (Zucker) vielfach als ein Süßstoff in eßbaren Produkten, wie Nahrungsmittelprodukten, Arzneimitteln und ähnlichem verwendet, weil solcher Zucker eine günstige Süße und einen guten Aufbau aufweist, und weil diese Sucrose auch hinsichtlich von Eigenschaften, wie dem Verleihen von Feuchtigkeitsbeibehaltung, Viskosität und ähnlichem überlegen ist. Obwohl jedoch Suorose eine günstige Süße und einen guten Aufbau aufweist, wird Sucrose heute vermieden, weil sie die Ursache von Fettleibigkeit und Zahnfäule ist, und es in jüngerer Zeit einen Trend zu einer verbesserten Gesundheit und einer Reduktion in der Kalorienaufnahme gibt. Insbesondere in dem Fall von Lieblingsnahrungsmitteln, wie Getränken, Süßspeisen und ähnlichem, gibt es ein fortschreitendes Absenken des Zuckergehalts und des Kaloriengehalts. Demzufolge gibt es einen Bedarf für einen Süßstoff, der eine günstige Süße im Vergleich zu jener von Sucrose aufweist, und der auch einen niedrigen Kaloriengehalt aufweist, als einen Süßstoff, der in der Herstellung von solchen Lieblingsnahrungsmitteln verwendet wird. Darüber hinaus ist dieser Bedarf nach verringertem Kaloriengehalt und günstiger Süße nicht auf die Lieblingsnahrungsmittel beschränkt, sondern er besteht auch hinsichtlich eines Speisesüßstoffs. Darüber hinaus gibt es auch bei allgemeinen Nahrungsmittelprodukten einen Wunsch nach einem leichten und moderaten Süßgeschmack.

Um solche Bedürfnisse der Verbraucher zu erfüllen sind sogenannte "Süßstoffe hoher Intensität" als Süßstoffe aufgetreten, die anstelle von Sucrose verwendet werden. Weil die meisten dieser Süßstoffe eine stärkere Süße als Sucrose aufweisen, besitzen diese Süßstoffe auch die Eigenschaften von "Süßstoffen mit niedrigem Kaloriengehalt", die Süße vergleichbar mit jener von Sucrose verleihen können, wenn sie in geringeren Mengen als Sucrose verwendet werden. Beispiele solcher Süßstoffe hoher Intensität schließen Aspartam, Kaliumacesulfam(e), Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt, Neotam(e) und ähnliches ein. Jedoch gibt es einige wenige Süßstoffe hoher Intensität, die eine/en günstige/n Süße und Körper im Vergleich zu jener/jenem von Sucrose aufweisen; die meisten dieser Süßstoffe besitzen einen besonders bitteren Geschmack oder astringierenden Geschmack, und einen anhaltenden Geschmack (Nachgeschmack) indem der süße Geschmack dazu tendiert, anzuhalten. In der Vergangenheit gab es deshalb einen Bedarf für Verfahren, um unangenehme Geschmäcker, wie den oben genannten bitteren Geschmack, astringierenden Geschmack oder Nachgeschmack zu verbessern.

In der Zwischenzeit wurde Sclareolid(e) ((3aR, 5aS, 9aS, 9bR)-Decahydro-3a,6,6,9a-tetramethylnaphtho[2,1-b]-furan-2(1H)-on), das ein natürliches Norlabdan Typ Terpenoid ist, in (zum Beispiel) Tabak gefunden (Kaneko, H., Agr. Biol. Chem., 35 (9): 1461 (1971)). Es ist bekannt, dass dieses Sclareolid eine maskierende oder verstärkende Wirkung hinsichtlich besonderen Geschmäcker aufweist (siehe US Patent Nr. 4,917,913, US Patent Nr. 4,960,603, US Patent Nr. 4,966,783 und US Patent Nr. 4,988,527). Darüber hinaus ist auch bekannt, dass Sclareolid als ein Duft in Zigarettentabak (japanische veröffentlichte, nicht geprüfte Patentanmeldung Nr. 60-123483) und als ein Zusatzstoff zum Eliminieren des bitteren Geschmacks von Kaffee (US Patent Nr. 4,988,532) verwendet wird. Darüber hinaus ist auch bekannt, dass diese Substanz eine Wirkung in der Verbesserung des Nachgeschmacks von Aspartam besitzt (US Patent Nr. 4,999,207).

In der Zwischenzeit ist 2-Acetylpyrrol als ein Duft verstärkendes Mittel für Tabak bekannt (Britisches Patent Nr. 1,248,313). Darüber hinaus wird in der Sammlung von allgemein bekannter und gebräuchlicher Technologie (Collection of Universal-ly Known and Customary Technology), die vom Japanischen Patentamt veröffentlicht wird, diese Substanz als ein Duft zitiert, der eine maskierende Wirkung besitzt (Gazette des Japanischen Patentamts 11 (1999)-6 Sammlung von allgemein bekannter und gebräuchlicher Technologie (Düfte), Teil 1, Allgemeine Düfte, veröffentlicht am 29. Januar 1999).

Wenn jedoch Sclareolid alleine verwendet wird, ist die Wirkung in der Verbesserung des Geschmacks durch Unterdrücken des unangenehmen Geschmacks von Süßstoffen hoher Intensität unzureichend; darüber hinaus ist im Falle von 2-Acetylpyrrol keine Wirkung beim Unterdrücken des unangenehmen Geschmacks von Süßstoffen hoher Intensität oder beim Verbessern des Geschmacks von Süßstoffen bekannt.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung wurde im Lichte der oben genannten Tatsachen entwickelt. Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks von Süßstoffen bereitzustellen, insbesondere ein Verfahren zur Verbesserung dieses Geschmacks durch Unterdrücken des Auftretens von unangenehmen Geschmäckern, wie dem bitteren Geschmack, astringierenden Geschmack, Nachgeschmack oder ähnlichem, der in Süßstoffen hoher Intensität gefunden wird. Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine geschmacksverbessernde Zusammensetzung bereitzustellen, die wirksam verwendet werden kann, um das Auftreten von unangenehmen Geschmäcken in den oben genannten Süßstoffen zu unterdrücken, und um den Geschmack solcher Süßstoffe zu verbessern. Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks von eßbaren Produkten bereitzustellen, die Süßstoffe enthalten, insbesondere ein Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks von eßbaren Produkten, die Süßstoffe hoher Intensität enthalten, durch Unterdrücken des Auftretens von unangenehmen Geschmäcken, die in diesen Süßstoffen hoher Intensität entstehen. Darüber hinaus ist es auch ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eßbare Produkte bereitzustellen, die Süßstoffe mit einem verbesserten Geschmack, der durch das oben genannte Verfahren erhalten wurde, enthalten.

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung führten eine gewissenhafte Forschung im Lichte der oben genannten Probleme, die im Stand der Technik aufgetreten sind, durch. Als ein Ergebnis entdeckten die Erfinder, dass ein Geschmack mit einem scharfen und sauberen Sinneseindruck einem Saccharid, wie Sucrose oder ähnlichem mit einer vollständig aufgebauten Süße durch Mischen von Sclareolid und 2-Acetypyrrol mit dem Saccharid verliehen werden kann. Die Erfinder entdeckten weiterhin, dass es durch Mischen von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol mit Süßstoffen hoher Intensität oder anderen Süßstoffen möglich ist, das Auftreten von unangenehmem Geschmack, wie dem bitteren Geschmack, astringierenden Geschmack, Nachgeschmack oder ähnlichem, der von solchen Süßstoffen gezeigt wird, signifikant zu unterdrücken, so dass der Geschmack dieser Süßstoffe verbessert wird.

Die vorliegende Erfindung ist eine Zusammensetzung zum Verbessern des Geschmacks von Süßstoffen, wie in den Punkten 1 bis 4 unten beschrieben wird.

Punkt 1. Eine geschmacksverbessernde Zusammensetzung für Süßstoffe, die Sclareolid und 2-Acetylpyrrol enthält.

Punkt 2. Eine geschmacksverbessernde Zusammensetzung gemäß Punkt 1, wobei der Süßstoff ein Süßstoff hoher Intensität ist.

Punkt 3. Die geschmacksverbessernde Zusammensetzung gemäß Punkt 2, wobei der Süßstoff hoher Intensität mindestens einer, ausgewählt aus Aspartam, Kaliumacesulfam, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt und Neotam, ist.

Punkt 4. Die geschmacksverbessernde Zusammensetzung gemäß einem der Punkte 1 bis 3, wobei die Mischanteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1000 Gew.-Teile 2-Acetylpyrrol pro 1 Gew.-Teil Sclareolid betragen.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten, die Süßstoffe wie in den Punkten 5 bis 9 unten beschrieben, enthalten.

Punkt 5. Ein Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten, die Süßstoffe enthalten, in dem Sclareolid und 2-Acetylpyrrol in Kombination mit einem Süßstoff verwendet werden.

Punkt 6. Das Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß Punkt 5, wobei der Süßstoff ein Süßstoff hoher Intensität ist.

Punkt 7. Das Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß Punkt 6, wobei der Süßstoff hoher Intensität mindestens einer, ausgewählt aus Aspartam, Kaliumacesulfam, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt und Neotam, ist.

Punkt 8. Das Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß einem der Punkte 5 bis 7, wobei die Mischanteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1000 Gew.-Teile 2-Acetylpyrrol pro 1 Gew.-Teil Sclareolid betragen.

Punkt 9. Das Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß einem der Punkte 5 bis 8, wobei das eßbare Produkt aus Speisesüßstoffen, Getränken, Desserts und Kaltsüßspeisen, ausgewählt ist.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung ein eßbares Produkt, das einen Süßstoff enthält, dessen Geschmack verbessert wurde, wie in den Punkten 10 bis 14 unten beschrieben ist.

Punkt 10. Ein eßbares Produkt enthaltend einen Süßstoff, in dem der Geschmack des Süßstoffs verbessert wurde, weiterhin enthaltend Sclareolid und 2-Acetylpyrrol zusätzlich zu dem Süßstoff.

Punkt 11. Das eßbare Produkt enthaltend einen Süßstoff gemäß Punkt 10, wobei der Süßstoff ein Süßstoff hoher Intensität ist.

Punkt 12. Das eßbare Produkt enthaltend einen Süßstoff gemäß Punkt 11, wobei der Süßstoff hoher Intensität mindestens einer, ausgewählt aus Aspartam, Kaliumacesulfam, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt und Neotam, ist.

Punkt 13. Das eßbare Produkt enthaltend einen Süßstoff gemäß einem der Punkte 10 bis 12, wobei die Mischanteile an Sclareolid und 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1000 Gew.-Teile 2-Acetylpyrrol pro 1 Gew.-Teile Sclareolid betragen.

Punkt 14. Das eßbare Produkt enthaltend einen Süßstoff gemäß einem der Punkte 10 bis 13, wobei dieses eßbare Produkt aus Speisesüßstoffen, Getränken, Desserts und Kaltsüßspeisen ausgewählt ist.

BESTE ART UND WEISE, DIE ERFINDUNG AUSZUFÜHREN (1) Geschmacksverbessernde Zusammensetzung

Die geschmacksverbessernde Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Zusammensetzung Sclareolid und 2-Acetylpyrrol als wesentliche Bestandteile enthält.

Sclareolid ((3aR, 5aS, 9aS, 9bR)-Decahydro3a,6,6,9a-tetramethylnaphtho[2,1-b]furan-2(1H)-on) ist ein Norlabdan Typ Terpenoid, das aus der Natur stammt (Kaneko, H., Agr. Biol. Chem., 35 (9): 1461 (1971)). In der vorliegenden Erfindung wird Sclareolid entweder aus der Natur gesammelt, oder Sclareolid, das künstlich synthetisiert wurde, kann verwendet werden. Darüber hinaus gibt es keine besonderen Begrenzungen bezüglich der Quelle, aus der 2-Acetylpyrrol, das eine Stickstoff enthaltende Verbindung ist, bezogen wird. Beide dieser Verbindungen sind allgemein bekannt und können kommerziell erhalten werden.

Es ist wünschenswert, dass die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung 2-Acetylpyrrol in einem Anteil von 0,001 bis 1000 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,01 bis 100 Gew.-Teile und noch weiter bevorzugt 0,1 bis 50 Gew.-Teile pro 1 Gew.-Teil Sclareolid enthält.

Die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung kann wirksam verwendet werden, um den Geschmack von durch den Mund aufgenommenen eßbaren Zusammensetzungen zu verbessern, die einen unangenehmen Geschmack, wie einen bitteren Geschmack, astringierenden Geschmack, Nachgeschmack oder ähnliches besitzen. Solche Zusammensetzungen schließen Nahrungsmittelprodukte, Arzneimittel oder Quasi Arzneimittel, die durch den Mund verabreicht oder in der Mundhöhle verwendet werden, ein, die Süßstoffe, Vitamine, Aminosäuren, bitter schmeckende Mittel, ansäuernde Mittel oder ähnliches enthalten. Insbesondere zeigt die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung eine überlegene Wirkung in der Verbesserung des Geschmacks von Süßstoffen oder Zusammensetzungen, die Süßstoffe enthalten.

In der vorliegenden Erfindung betrifft der Begriff "Süßstoff' allgemein Zusatzstoffe, die zum Zweck der Verbesserung der Süße von eßbaren Produkten verwendet werden, wie Nahrungsmittelprodukten, Arzneimitteln oder Quasi Arzneimitteln, die durch den Mund verabreicht oder in der Mundhöhle verwendet werden, und ähnliches. Die vorliegende Erfindung kann entweder mit natürlichen Süßstoffen oder synthetischen Süßstoffen und entweder mit Süßstoffen niedriger Intensität oder Süßstoffen hoher Intensität verwendet werden. In konkreten Begriffen können Süßstoffe wie Sucrose, Lactose, Maltose, Glucose, Fructose, Invertzucker, Trehalose, Trehalulose, Isotrehalose, Neotrehalose, Palatinose, Galactose, D-Xylose, Fructose, Rhamnose, Rübenoligosaccharide, Isomalto-Oligosaccharide (Isomaltose, Isomaltotriose, Panose und ähnliches), Xylo-Oligosaccharide (Xylotriose, Xylobiose und ähnliches), Gentio-Oligosaccharide (Gentiobiose, Gentiotriose, Gentiotetraose und ähnliches), Glycerol, Cyclodextrin, N-Acetylglucosamin, Arabinose, Sorbose, Teande-Oligosaccharide, Nigero-Oligosaccharide, Palatinose-Oligosaccharide, Fucose, Fructo-Oligosaccaride (Kestose, Nistose und ähnliches), Polydextrose, Maltotetraitol, Maltotriitol, Malto-Oligosaccharide (Maltotriose, Maltotetraose, Maltopentaose, Maltohexaose, Maltoheptaose und ähnliches), Lactulose, Melibiose, Raffinose, Rhamnose, Ribose, isomerisierte Flüssigzucker (Getreidesirup mit hohem Fructosegehalt), Kopplungszucker, Sojabohnen Oligosaccharide, Invertzucker, Glucosesirup, Honig und ähnliches; Zuckeralkohole wie Xylitol, Sorbitol, Maltitol, Isomaltitol, Erythritol, Mannitol, Lactitol, reduzierte Palatinose, reduzierte Isomalto-Oligosaccharide, reduzierte Xylo-Oligosaccharide, reduzierte Gentio-Oligosaccharide, reduzierter Maltosesirup, reduzierter Glucosesirup und ähnliches; Aminosäuren wie Glycocol (Glycin), D-Tryptophan, Natriumsalz von L-Leucin und ähnliches; und Süßstoffe hoher Intensität, wie Sucralose, Natriumacesulfam, Thaumatin, Aspartam, Alitam, Steviaextrakt, Stevioside, die in Steviaextrakt enthalten sind, Saccharin, Natriumsaccharid, Cyclamat (Natriumcyclamat), Lakritzeextrakt (Glycyrrhizin), Glycyrrhizinate, Perillartin, Cyclamin, Dulcin, Neotam, Nigeria Beerenextrakt, Luohanguo Extrakt und ähnliches, verwendet werden.

Die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung kann dem Geschmack von Sacchariden, wie Sucrose, Oligosaccharide und ähnlichem, oder Süßstoffen hoher Intensität, wie Aspartam, Natriumacesulfam und ähnlichem einen scharfen und sauberen Sinneseindruck verleihen. Darüber hinaus besitzt die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung eine überlegene Wirkung in der Verbesserung des Geschmacks von Süßstoffen, die einen unangenehmen Geschmack besitzen, z.B. einen astringierenden Geschmack, bitteren Geschmack, einen Nachgeschmack, wie anhaltenden Geschmack oder ähnliches, durch Verringern oder Unterdrücken solcher unangenehmen Geschmäcker.

Unter den Süßstoffen zeigt die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung insbesondere die zuvor genannte Wirkung im Fall von Süßstoffen hoher Intensität. Die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung besitzt insbesondere eine überlegene Wirkung in der Verringerung der unangenehmen Geschmäcker von Süßstoffen hoher Intensität, wie Aspartam, Kaliumacesulfam, Alitam, Sucralose, Steviaextrakt, Thaumatin, Saccharin, Natriumsaccharin, Neotam, Lakritzeextrakt und ähnlichem, und sie kann entsprechend verwendet werden, um den Geschmack solcher Süßstoffe hoher Intensität zu verbessern. Bevorzugte Süßstoffe sind in diesem Fall Aspartam, Kaliumacesulfam, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt und Neotam.

Darüber hinaus können die Süßstoffe, die ein Ziel der erfindungsgemäßen geschmacksverbessernden Zusammensetzung sind, aus einem einzigen Süßstoff bestehen, oder sie können aus willkürlichen Kombinationen von zwei oder mehr Süßstoffen bestehen. Es gibt keine besonderen Beschränkungen bei solchen Kombinationen; Beispiele von Kombinationen von Süßstoffen hoher Intensität schließen Kombinationen von zwei Süßstoffen, wie Aspartam und Kaliumacesulfam, Kaliumacesulfam und Steviaextrakt, Aspartam und Sucralose, Kaliumacesulfam und Sucralose und ähnliches, und Kombinationen von drei Süßstoffen, wie Aspartam, Kaliumacesulfam und Sucralose, Kaliumacesulfam, Sucralose und Steviaextrakt oder ähnliches, ein. Darüber hinaus können auch Kombinationen von mindestens einem der oben genannten Süßstoffe hoher Intensität mit mindestens einem Zuckeralkohol, wie Erythritol oder ähnlichem, und Kombinationen von mindestens einem der oben genannten Süßstoffe hoher Intensität mit mindestens einem Saccharid, wie Sucrose, Fructose, Getreidesirup mit hohem Fructosegehalt oder ähnlichem, als Beispiele genannt werden.

Zusätzlich zu den oben genannten Bestandteilen kann die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung auch Nahrungsmittelzusatzstoffe oder Zusatzstoffe von Arzneimitteln oder Quasi Arzneimitteln, die über den Mund verabreicht oder in der Mundhöhle verwendet werden, z.B. Geschmacksstoffe; Farbstoffe; Antioxidanzien; Konservierungsmittel; Vitamine; Mineralien, wie Calcium (z.B. Calciumlactat, Calciumgluconat und ähnliches), Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium und ähnliches, enthalten, solange die Wirkung der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird.

Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung in irgendeiner Art von Formulierung verwendet werden, und sie kann eine Pulverform, granulär, fest (Tabletten, Pillen oder ähnliches) oder eine flüssige Formulierung haben/sein.

Die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung kann "wie sie ist" mit Süßstoffen für den Zweck, den Geschmack von Süßstoffen zu verbessern oder Süßstoffe mit einem günstigen Geschmack zu versehen, hinzugefügt und gemischt werden, oder sie kann als eine der Rohmaterial Bestandteile von Süßstoffen verwendet werden, wenn die Süßstoffe (gemischte Süßstoffe) hergestellt werden. Die Mischanteile schwanken in Abhängigkeit von dem Typ des beabsichtigten Süßstoffs und können nicht definitiv angegeben werden. Jedoch kann in den Fällen in denen Saccharide (z.B. Sucrose oder Oligosaccharide) oder Zuckeralkohole als der Süßstoff verwendet werden, die geschmacksverbessernde Zusammensetzung in Anteilen verwendet werden, die derart sind, dass Sclareolid in einem Anteil von 0,001 bis 2000 Gew.-%, vorzugsweise 0,005 bis 500 Gew.-% und noch weiter bevorzugt 0,01 bis 200 Gew.-% pro 100 Gew.-% des Endsüßstoffs (gemischter Süßstoff) enthalten ist.

Darüber hinaus kann in den Fällen in denen ein Süßstoff hoher Intensität als der Süßstoff verwendet wird, die geschmacksverbessernde Zusammensetzung in Anteilen verwendet werden, die derart sind, dass Sclareolid in einem Anteil von 0,0001 bis 200 Gew.-%, vorzugsweise 0,0005 bis 50 Gew.-% und noch weiter bevorzugt 0,001 bis 20 Gew.-% pro 100 Gew.-% des Endsüßstoffs (gemischter Süßstoff) enthalten ist. Darüber hinaus beträgt der Anteil von 2-Acetylpyrrol, der in dem Endsüßstoff enthalten ist (gemischter Süßstoff) 0,001 bis 1000 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,01 bis 100 Gew.-Teile und noch weiter bevorzugt 0,1 bis 50 Gew.-Teile pro 1 Gew.-Teil des Sclareolids, das in diesem Süßstoff enthalten ist.

Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung auch zu eßbaren Produkten hinzugefügt und mit ihnen gemischt werden, die Süßstoffe für den Zweck der Verbesserung des Geschmacks von solchen eßbaren Produkten enthalten oder für den Zweck der Herstellung von eßbaren Produkten, die Süßstoffe enthalten, die einen günstigen Geschmack besitzen. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung als ein Bestandteil zusammen mit den Rohmaterial Bestandteilen von eßbaren Produkten verwendet werden, wenn solche eßbaren Produkte für die oben genannten Zwecke hergestellt werden. Darüber hinaus können Mischanteile, die in solchen Fällen verwendet werden, auf ähnliche Weise eingestellt und bestimmt werden unter Verwendung der oben genannten Anteile als ein Bezugspunkt.

(2) Geschmacksverbesserndes Verfahren für eßbare Produkte

Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks von eßbaren Produkten, die Süßstoffe enthalten (Süßstoff enthaltende eßbare Produkte) bereit.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks von eßbaren Produkten, die Süßstoffe enthalten, kann durchgeführt werden durch Verwendung eines Süßstoffs, Sclareolid und 3-Acetylpyrrol in Kombination als Bestandteile des eßbaren Produkts. Es gibt keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich des konkreten Verfahrens, das verwendet wird, um diese Bestandteile zu kombinieren; zum Beispiel kann ein Verfahren, in dem Sclareolid und 2-Acetylpyrrol hinzugefügt und mit einem eßbaren Produkt, das einen Süßstoff enthält, gemischt werden; oder ein Verfahren kann, in dem ein eßbares Produkt durch Hinzufügen von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol ebenso wie des Süßstoffs oder anderer Rohmaterial Bestandteile zum Zeitpunkt der Herstellung des eßbaren Produkts, hergestellt wird, als Beispiele angeführt werden. Darüber hinaus können das Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die in Kombination mit einem Süßstoff hier verwendet werden, getrennt verwendet werden, oder sie können in den oben genannten Aspekten der erfindungsgemäßen geschmacksverbessernden Zusammensetzung verwendet werden.

Süßstoffe, die in den Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkten verwendet werden können, die das Ziel der vorliegenden Erfindung sind, schließen allgemein Zusatzstoffe ein, die für den Zweck des Verleihens von Süße an eßbare Produkte, wie in (1) oben beschrieben, verwendet werden. Konkrete Beispiele sind dieselben, die oben in (1) beschrieben wurden. Vorzugsweise sind die Süßstoffe Süßstoffe hoher Intensität, die einen unangenehmen Geschmack, z.B. einen astringierenden Geschmack, einen bitteren Geschmack oder einen Nachgeschmack, wie einen anhaltenden Geschmack, aufweisen. Konkrete Beispiele schließen Aspartam, Kaliumacesulfam, Alitam, Lakritzeextrakt, Sucralose, Steviaextrakt, Thaumatin, Saccharin, Natriumsaccharin und Neotam, ein. Vorzugsweise sind die Süßstoffe Aspartam, Kaliumacesulfam, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt und Neotam.

Es gibt keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich der eßbaren Produkte, die das Ziel der vorliegenden Erfindung sind, solange diese eßbaren Produkte einen oder mehrere Süßstoffe enthalten. Zum Beispiel können Produkte, die über den Mund aufgenommen und Produkte, die in der Mundhöhle verwendet werden, als Beispiele genannt werden. Konkrete Beispiele schließen Nahrungsmittelprodukte; Arzneimittel, die über den Mund verabreicht oder in der Mundhöhle verwendet werden, wie zuckerbeschichtete Tabletten, Pastillenmittel, Tropfenmittel, Sirupmittel und ähnliches; und Quasi Arzneimittel oder andere Utensilien, die in der Mundhöhle verwendet werden, wie Munderfrischungsmittel, Gurgelmittel, Zahnpasta und ähnliches, ein.

Hier gibt es keine besondere Beschränkungen hinsichtlich der Nahrungsmittelprodukte, die verwendet werden können. Solche Produkte schließen allgemein Getränke, z.B. Fruchtsäfte, die von Früchten oder Gemüsen stammen, Fruchtsäfte einschließlich gepresster Säfte oder ähnliches, Fruchtsäfte, die Fruchtfleisch enthalten, Fruchtgetränkte, Fruchtsaftgetränke, Getränke, die Fruchtsäfte enthalten, Gemüsesäfte, Säfte, die Gemüse enthalten, und gemischte Säfte, die Früchte und Gemüse enthalten; mit Kohlensäure versetzte Getränke, wie Cola, Gingerale, Apfelweine (Cider) und ähnliche; Softgetränke, wie Sportgetränke, nahezu Wasser und ähnliche; Teetyp oder Lieblingstypgetränke, wie Kaffee, Kakao, schwarzer Tee, Maccha (pulverförmiger grüner Tee), grüner Tee, Oolong Tee und ähnliche; Getränke, die Milchbestandteile enthalten, wie Milchgetränke, Kaffee, der Milchbestände enthält, Milchkaffee, Milchtee, Maccha Milch (Milch, die pulverförmigen grünen Tee enthält), Fruchtmilchgetränke, Trinkjoghurt, Getränke mit Milchsäurebakterien oder ähnliche; Desserts, wie Joghurt, Gelees, Trinkgelees, Puddings, Bayerisch Creme, Mandelsüßspeise (Blancmange), Mousse und ähnliches (gesüßte Nahrungsmittelprodukte, die zur Teezeit oder nach Mahlzeiten gegessen werden); Kaltsüßspeisen, z.B. Typen von Eiscreme, wie Eiscreme, Eismilch, Lactoeis und ähnliches (Nahrungsmittelprodukte, in denen Süßstoffe und verschiedene andere Typen von Rohmaterialien zu Milchprodukten hinzugefügt werden, und das resultierende Gemisch wird gerührt und gefroren), und Eissüßspeisen, wie Sorbets, Desserteis und ähnliche (Nahrungsmittelprodukte, in denen verschiedene andere Typen von Rohmaterialien zu einer süßen Flüssigkeit hinzugefügt werden, und das resultierende Gemisch wird gerührt und gefroren); allgemeine Süßspeisen, z.B. gebackene Süßspeisen oder gedämpfte Süßspeisen einschließlich Süßspeisen der westlichen Welt und japanische Süßspeisen, wie Kuchen, Cracker, Biskuits, Brötchen mit einer Füllung aus Bohnenmarmelade und ähnlichem; Reiskuchen und Snacks; allgemeine Zuckersüßspeisen, wie Kaugummi, Bonbon, Nougatbonbon, Geleebohnen und ähnliche; Süßstoffe einschließlich gekochter Süßstoffe, Speisesüßstoffe und ähnliche; Soßen einschließlich Soßen mit Fruchtgeschmack, Schokoladensoßen und ähnliche; Cremes einschließlich Buttercremes, Mehlpasten, Schlagsahne und ähnliches; Marmeladen einschließlich Erdbeermarmelade, Konfitüre und ähnliches, Brote einschließlich süße Brote und ähnliches; allgemeine Gewürze einschließlich gewürzte Sojasoße, die auf geröstetem Fleisch, geröstetem Geflügel, Barbecueaal und ähnlichem verwendet wird, ebenso wie Tomatenketchup, Soßen, Nudelbrühe und ähnliches; verarbeitete landwirtschaftliche Produkte, Geflügelprodukte oder Meeresfrüchte, z.B. Fischkuchen wie Kamaboko (eine gekochte Fischpaste) und ähnliches; verarbeitete Fleischprodukte, wie Wurst und ähnliches; Retorten Nahrungsmittelprodukte, Essiggemüse (Pickles), Konserven, die in Sojasoße gekocht sind, Delikatessen, Beilagen, gefrorene Nahrungsmittel und ähnliches, ein. Das erfindungsgemäße Nahrungsmittelprodukt ist vorzugsweise Getränke, Speisesüßstoffe, Desserts und Kaltsüßspeisen, und ist am meisten bevorzugt ein Getränk. Insbesondere macht es das erfindungsgemäße Verfahren möglich, den Geschmack von Getränken, die Süßstoffe hoher Intensität enthalten, durch signifikante Verringerung von unangenehmen Geschmäckern, z.B. einem astringierenden Geschmack, bitterem Geschmack oder Nachgeschmäckern, wie anhaltendem Geschmack, der durch solche Süßstoffe hoher Intensität bewirkt wird, günstig zu verbessern.

In der vorliegenden Erfindung können die Anteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die mit dem eßbaren Produkt gemischt werden, entsprechend in Übereinstimmung mit der Stärke und Natur der Süße eingestellt werden, die in dem Endprodukt benötigt wird; es gibt keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich dieser Anteile. Für gewöhnlich werden diese Anteile geeignet innerhalb des oben genannten Bereichs von Mischanteilen der geschmacksverbessernden Zusammensetzung eingestellt.

In konkreten Begriffen beträgt der Anteil von Sclareolid, der mit 100 Gew.-% des Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkts (Endprodukt) gemischt wird, 0,000005 bis 0,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,000025 bis 0,25 Gew.-% und noch weiter bevorzugt 0,0001 bis 0,1 Gew.-%.

Darüber hinaus wird bezüglich des Anteils von 2-Acetylpyrrol, das in dem Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkt (Endprodukt) enthalten ist, 2-Acetylpyrrol in einem Anteil von 0,001 bis 1000 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,01 bis 100 Gew.-Teile und noch weiter bevorzugt 0,1 bis 50 Gew.-Teile pro 1 Gew.-Teil Sclareolid, das in dem Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkt enthalten ist, hinzugefügt.

Darüber hinaus können die Anteile des Süßstoffs, Sclareolids und 2-Acetylpyrrols, die in dem eßbaren Produkt enthalten sind, entsprechend in Übereinstimmung mit der Art und der Menge des verwendeten Süßstoffs, der Art des betroffenen Produkts und der Natur und dem Ausmaß der Süße, die in diesem eßbaren Produkt benötigt wird, eingestellt werden. Um einige Beispiele anzugeben, können im Falle eines eßbaren Produkts, das Sucralose als einen Süßstoff in einem Anteil von 0,0005 bis 0,26 Gew.-% (5 bis 2600 ppm) enthält, die Anteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die hinzugefügt werden, jeweils 0,0000001 bis 0,1 Gew.-% (0,001 bis 1000 ppm) und 0,0000025 bis 0,25 Gew.-% (0,025 bis 2500 ppm) betragen. Insbesondere im Fall von Getränken, die Sucralose als einen Süßstoff in einem Anteil von 0,0005 bis 0,05 Gew.-% (5 bis 500 ppm) enthalten, können die Anteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die hinzugefügt werden, jeweils 0,0000001 bis 0,02 Gew.-% (0,001 bis 200 ppm) und 0,0000025 bis 0,05 Gew.-% (0,025 bis 250 ppm) betragen. Selbstverständlich schwanken die optimalen Anteile in Abhängigkeit von dem Grad der Süße und der Natur der Süße, die benötigt werden, und in Abhängigkeit von der Art des eßbaren Produkts und der Temperatur, bei der das Produkt aufgenommen wird, und ähnliches. Solange die Wirkung der vorliegenden Erfindung offenkundig ist, können demzufolge diese Anteile in geeigneter Weise durch den Fachmann eingestellt werden, und sie sind nicht notwendigerweise auf die oben genannten Konzentrationsbereiche beschränkt.

Solange die eßbaren Produkte, die durch das erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Verfahren erhalten werden, einen Süßstoff, Sclareolid und 2-Acetylpyrrol enthalten, gibt es keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich der Zeit oder Reihenfolge des Hinzufügens der jeweiligen Bestandteile der eßbaren Produkte. Darüber hinaus kann das eßbare Produkt, falls notwendig, Zusatzstoffe enthalten, die im Gebiet der Nahrungsmittelprodukte, Arzneimittel und Quasi Arzneimittel zulässig sind, wie Geschmacksstoffe, Farbstoffe, Antioxidanzien, Konservierungsmittel, Vitamine und Mineralien, wie Calcium (z.B. Calciumlactat, Calciumgluconat und ähnliches), Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium und ähnliches.

Wenn das erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Verfahren für eßbare Produkte verwendet wird, die Saccharide (z.B. Sucrose oder Oligosaccharide) oder Zuckeralkohole enthalten, kann ein Geschmack mit einem scharfen und sauberen Sinneseindruck den eßbaren Produkten verliehen werden, zusätzlich zu dem vollständig aufgebauten Sinneseindruck, der von den Sacchariden oder den Zuckeralkoholen stammt. Wenn darüber hinaus das erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Verfahren verwendet wird, können unangenehme Geschmäcker, wie der astringierende Geschmack, bittere Geschmack oder Nachgeschmack, der von den Süßstoffen hoher Intensität oder anderen Süßstoffen stammt, reduziert werden, oder das Auftreten solcher unangenehmen Geschmäcker kann unterdrückt werden, so dass gut schmeckende eßbare Produkte, die einen verbesserten Geschmack besitzen, bereitgestellt werden.

(3) Eßbare Produkte

Die vorliegende Erfindung stellt ein eßbares Produkt bereit, das einen Süßstoff (Süßstoff enthaltendes eßbares Produkt) enthält, dessen Geschmack verbessert ist. Das erfindungsgemäße eßbare Produkt ist dadurch gekennzeichnet, dass dieses eßbare Produkt einen Süßstoff, Sclareolid und 2-Acetylpyrrol enthält.

Hier betrifft der Begriff "Süßstoff" allgemein einen Zusatzstoff, der zu dem Zweck verwendet wird, Süße an eßbare Produkte, wie oben in (1) beschrieben, zu verleihen. Die Süßstoffe, die verwendet werden, sind vorzugsweise Süßstoffe hoher Intensität, die einen unangenehmen Geschmack, z.B. einen astringierenden Geschmack, bitteren Geschmack oder einen Nachgeschmack, wie anhaltenden Geschmack, besitzen. Konkrete Beispiele solcher Süßstoffe schließen Aspartam, Kaliumacesulfam, Alitam, Lakritzeextrakt, Sucralose, Steviaextrakt, Thaumatin, Saccharin, Natriumsaccharin und Neotam, ein. Besonders gewünschte Süßstoffe sind Aspartam, Kaliumacesulfam, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Steviaextrakt und Neotam.

Es gibt keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich der eßbaren Produkte, die das Ziel der vorliegenden Erfindung sind, solange diese eßbaren Produkte einen oder mehrere Süßstoffe enthalten. Zum Beispiel können Produkte, die über den Mund aufgenommen und Produkte, die in der Mundhöhle verwendet werden, als Beispiele genannt werden. Konkrete Beispiele schließen Nahrungsprodukte; Arzneimittel, die über den Mund verabreicht oder in der Mundhöhle verwendet werden, wie zuckerbeschichtete Tabletten, Pastillenmittel, Tropfenmittel, Sirupmittel und ähnliche; und Quasi Arzneimittel oder andere Utensilien, die in der Mundhöhle verwendet werden, wie Munderfrischungsmittel, Gurgelmittel, Zahnpasta und ähnliche, ein. Konkrete Beispiele für Nahrungsmittelprodukte sind dieselben, die oben in (2) angeführt wurden. Diese Nahrungsmittelprodukte sind vorzugsweise Getränke, Speisesüßstoffe, Desserts und Kaltsüßspeisen, und Getränke sind besonders erwünscht. In den Fällen, in denen das erfindungsgemäße eßbare Produkt ein Produkt ist, das ein Saccharid, wie Sucrose oder ein Oligosaccharid, oder einen Zuckeralkohol als einen Süßstoff enthält, besitzt dieses Produkt einen Geschmack mit einem scharfen und sauberen Sinneseindruck. In den Fällen, in denen darüber hinaus das eßbare Produkt ein Produkt ist, das einen Süßstoff hoher Intensität als einen Süßstoff enthält, sind unangenehme Geschmäcker, z.B. ein astringierender Geschmack, bitterer Geschmack oder Nachgeschmäcker, wie anhaltender Geschmack, die durch den Süßstoff hoher Intensität verursacht werden, signifikant verringert, so dass ein günstiger Geschmack erhalten wird.

Die Anteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die in dem erfindungsgemäßen Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkt enthalten sind, können entsprechend in Übereinstimmung mit der Stärke und Natur der Süße, die in dem Endprodukt benötigt wird, eingestellt werden; es gibt keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich dieser Anteile.

In konkreten Begriffen kann Sclareolid, in dem Produkt in einem Anteil von 0,000005 bis 0,5 Gew.-%, vorzugsweise 0,000025 bis 0,25 Gew.-%, und weiter bevorzugt 0,0001 bis 0,1 Gew.-% pro 100 Gew.-% des Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkts (Endprodukt) enthalten sein.

Darüber hinaus kann der Anteil von 2-Acetylpyrrol, der in dem Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkt (Endprodukt) enthalten ist, derart eingestellt sein, so dass die enthaltene Menge von 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1000 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,01 bis 100 Gew.-Teile und weiter bevorzugt 0,1 bis 50 Gew.-Teile pro 1 Gew.-Teil des Sclareolids, das in dem Süßstoff enthaltenden eßbaren Produkt enthalten ist, beträgt.

Darüber hinaus können die Anteile des Süßstoffs, Sclareolids und 2-Acetylpyrrols, die in dem eßbaren Produkt enthalten sind, entsprechend in Übereinstimmung mit dem Typ und der Menge des verwendeten Süßstoffs, dem Typ des eßbaren Produkts und der Natur und dem Ausmaß der Süße, die in diesem eßbaren Produkt benötigt wird, eingestellt werden. Um ein Beispiel anzugeben, können im Fall eines eßbaren Produkts, das Sucralose als einen Süßstoff in einem Anteil von 0,0005 bis 0,26 Gew.-% (5 bis 2600 ppm) enthält, die Anteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die zu dem eßbaren Produkt hinzugefügt werden, jeweils 0,0000001 bis 0,1 Gew.-% (0,001 bis 1000 ppm) und 0,0000025 bis 0,025 Gew.-% (0,025 bis 2500 ppm) betragen.

Insbesondere im Fall von Getränken, die Sucralose als einen Süßstoff mit einem Anteil von 0,0005 bis 0,05 Gew.-% (5 bis 500 ppm) enthalten, können die Anteile von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol, die zu den Getränken hinzugefügt werden, jeweils 0,0000001 bis 0,02 Gew.-% (0,001 bis 200 ppm) und 0,0000025 bis 0,025 Gew.-% (0,025 bis 250 ppm) betragen. Selbstverständlich schwanken die optimalen Anteile in Übereinstimmung mit dem Grad der Süße und dem Geschmack der Süße, die/der benötigt wird, und in Übereinstimmung mit dem Typ des eßbaren Produkts, der Temperatur, bei der das Produkt aufgenommen wird, und ähnlichem. Solange demzufolge die Wirkung der vorliegenden Erfindung offenkundig ist, können diese Anteile entsprechend durch den Fachmann eingestellt werden, und sie sind nicht notwendigerweise auf die oben genannten Konzentrationsbereiche beschränkt.

Es ist ausreichend, wenn das erfindungsgemäße eßbare Produkt einen Süßstoff, Sclareolid und 2-Acetylpyrrol enthält; falls notwendig kann das eßbare Produkt auch Zusatzstoffe enthalten, die in den Gebieten der Nahrungsmittelprodukte, Arzneimittel und Quasi-Arzneimittel zulässig sind, wie Geschmacksstoffe, Farbstoffe, Antioxidanzien, Konservierungsmittel, Vitamine und Mineralien, wie Calcium (z.B. Calciumlactat, Calciumgluconat oder ähnliches), Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalium, Natrium und ähnliches.

In den Fällen, in denen zum Beispiel das erfindungsgemäße Süßstoff enthaltende eßbare Produkt ein Sacchard, wie Sucrose oder ein Oligosaccharid, oder einen Zuckeralkohol, als einen Süßstoff enthält, besitzt das eßbare Produkt einen Geschmack mit einem scharfen und sauberen Sinneseindruck zusätzlich zu dem Gefühl des Aufbaus, der durch das oben genannte Saccharid bereitgestellt wird. In den Fällen, in denen darüber hinaus das Produkt einen Süßstoff hoher Intensität als einen Süßstoff enthält, sind unangenehme Geschmäcker, wie ein astringierender Geschmack, bitterer Geschmack oder Nachgeschmack, der durch den Süßstoff hoher Intensität verursacht wird, verringert oder maskiert, so dass ein verbesserter Geschmack erhalten wird.

BEISPIELE

Die Inhalte der vorliegenden Erfindung werden konkret unter Verwendung der folgenden experimentellen Beispiele und Beispiele beschrieben. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt. Darüber hinaus sind, außer es ist anders angegeben, alle "Teile" "Gewichtsteile", und alle %" sind "Gew.-%". Darüber hinaus bezeichnet ein Stern ein Produkt, das durch San-Ei Gen F.F.I. Inc. hergestellt wurde.

Experimentelles Beispiel 1

Jede der 0,014 % Sucralose Lösungen enthaltend Sclareolid und 2-Acetylpyrrol (Beispiel 1, Vergleichsbeispiel 1-A und Vergleichsbeispiel 1-B) wurde wie in Tabelle 1 unten gezeigt, hergestellt, und der Geschmack nach Aufnahme der jeweiligen Lösungen (bitterer Geschmack, astringierender Geschmack oder Nachgeschmack, wie anhaltender Geschmack) wurden bewertet. Die Bewertung wurde durch einen sensorischen Test unter Verwendung von 25 Ausschussmitgliedern durchgeführt. Konkret wurden die jeweiligen Lösungen durch die Ausschussmitglieder aufgenommen, wobei die Ausschussmitglieder die Formulierungen der Lösungen nicht kannten, und die Ausschussmitglieder wurden gebeten, die Lösungen auszuwählen, die einen guten Geschmack (keinen bitteren Geschmack, keinen astringierenden Geschmack und einen schwachen, anhaltenden Geschmack) nach der Aufnahme besaßen. Die erhaltenen Ergebnisse sind auch in Tabelle 1 gezeigt. Darüber hinaus wurden signifikante Unterschiede aus einer Prüfungstabelle für ein Zweipunkt Vergleichsverfahren (zweiseitige Prüfung) bewertet (sensorisches Testhandbuch, herausgegeben von dem sensorischen Testkomitee der wissenschaftlichen und technischen Union, JUSE (Union japanischer Wissenschaftler und Ingenieure), 13. Auflage, 7. März 1995).

Signifikanter Unterschied: 20 Ausschussmitglieder oder mehr bei einer Signifikanzebene von 1 %, 21 Ausschussmitglieder oder mehr bei einer Signifikanzebene von 0,1 %.

<Tabelle 1>

Aus Tabelle 1 wird beobachtet, dass die kombinierte Verwendung von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol mit Sucralose zu einer Verringerung in dem astringierenden Geschmack, bitteren Geschmack und anhaltenden Geschmack, der durch Sucralose (einem Süßstoff hoher Intensität) verursacht wird, und einer Verbesserung in dem Geschmack von Sucralose, im Vergleich zu Fällen, in denen jeweils Sclareolid oder 2-Acetylpyrrol mit Sucralose verwendet werden, führt.

Experimentelle Beispiele 2 bis 6 Herstellung von geschmacksverbessernden Zusammensetzungen Geschmacksverbessernde Zusammensetzung 1 wurde gemäß der unten gezeigten Formulierung hergestellt. <Formulierung dergeschmacksverbessernden Zusammensetzung 1> Sclareolid 0,01 (Teile) 2-Acetylpyrrol 0,25 Propylenglykol 50,00 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

Als Vergleichsbeispiel wurden geschmacksverbessernde Zusammensetzungen 2 und 3 mit der folgenden Formulierung ebenfalls hergestellt. <Formulierung von geschmacksverbessernder Zusammensetzung 2> Sclareolid 0,01 (Teile) Propylenglykol 50,00 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile
<Formulierung von geschmacksverbessernder Zusammensetzung 3> 2-Acetylpyrrol 0,25 (Teile) Propylenglykol 50,00 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

Unter Verwendung der oben genannten geschmacksverbessernden Zusammensetzung 1 wurden Sportgetränke in Übereinstimmung mit den unten gezeigten Formulierungen hergestellt. Konkret wurden die Rohmaterialien mit Ausnahme des Geschmacksstoffs gerührt und in Wasser gelöst. Danach wurde die Lösung auf 93°C erhitzt, der Geschmacksstoff wurde hinzugefügt, und es wurden Behälter mit dem Produkt befüllt und abgekühlt, wodurch Sportgetränke (Beispiele 2 bis 6: erfindungsgemäße Getränke) hergestellt wurden. Ein Süßstoff hoher Intensität, der in der folgenden Formulierung verwendet wurde, ist in Tabelle 2 gezeigt. <Getränkeformulierung> Oben genannte geschmacksverbessernde Zusammensetzung 1 0,1 Teile Süßstoff hoher Intensität wie in Tabelle 2 Zitronensäure (wasserfrei) (Zitronensäure (wasserfrei) N*) 0,15 Trinatriumcitrat (Trinatriumcitrat F*) 0,03 Natriumchlorid 0,05 Kaliumchlorid 0,03
Calciumlactat 0,03 L-Ascorbinsäure 0,05 L-Threonin 0,001 L-Phenylalanin 0,001 Geschmackstoff (Süßessenz Nr. 66781*) 0,1 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

Als Vergleichsbeispiele wurden Vergleichssportgetränke (Vergleichsbeispiele 2-A bis 6-A und Vergleichsbeispiele 2-B bis 2-B: Vergleichsgetränke) in derselben Weise wie in den Beispielen 2 bis 6 unter Verwendung von geschmacksverbessernder Zusammensetzung 2 (enthaltend Sclareolid) und geschmacksverbessernder Zusammensetzung 3 (enthaltend 2-Acetylpyrrol) anstelle der oben genannten geschmacksverbessernden Zusammensetzung 1 (enthaltend Sclareolid und 2-Acetylpyrrol) hergestellt. Darüber hinaus wurden Kontrollsportgetränke (Kontrollbeispiele 2 bis 6: Kontrollgetränke), in derselben Weise wie in Beispielen 2 bis 6 hergestellt. Der Geschmack der erfindungsgemäßen Getränke und der Vergleichsgetränke wurde vergleichend für jeden der verwendeten Süßstoffe hoher Intensität unter Verwendung der Bezugsportgetränke als eine Kontrolle bewertet.

Konkret wurde die Bewertung durchgeführt, indem 25 Ausschussmitglieder gebeten wurden, die erfindungsgemäßen Getränke, welche die oben genannte geschmacksverbessernde Zusammensetzung (Beispiele 2 bis 6: erfindungsgemäße Getränke) oder die Vergleichsgetränke (Vergleichsbeispiele 2-A bis 6A, Vergleichsbeispiele 2B – 6B) und die entsprechenden Kontrollgetränke (Kontrollbeispiele 2 bis 6: Kontrollgetränke), die keine geschmacksverbessernde Zusammensetzung enthalten, zu trinken und zu vergleichen, und es wurde eine Bewertung dahingehend durchgeführt, ob der Geschmack der erfindungsgemäßen Getränke oder der Vergleichsgetränke relativ zu den Kontrollgetränken verbessert war oder nicht. Darüber hinaus wurden die Ausschussmitglieder gebeten, den Nachgeschmack (astringierender Geschmack, bitterer Geschmack oder anhaltender Geschmack) der Süße jedes Getränks in Zahlenwerten auf der Basis der folgenden Bewertungspunkte zu bewerten, und der Durchschnitt der Bewertungspunkte für jedes Ausschussmitglied wurde berechnet. Die Ergebnisse sind auch in Tabelle 2 gezeigt.

<Bewertungspunkte>
  • –2:
    starker Nachgeschmack
    –1:
    einigermaßen starker Nachgeschmack
    0:
    kein Unterschied
    1:
    etwas abgeschwächter Nachgeschmack
    2:
    abgeschwächter Nachgeschmack
<Tabelle 2>
  • (Anmerkung) "Bsp." bedeutet Beispiel, und "Vgl. Bsp." bedeutet Vergleichsbeispiel.

Es wurde aus Tabelle 2 beobachtet, dass die erfindungsgemäßen Getränke, die unter Verwendung der geschmacksverbessernden Zusammensetzung 1 (enthaltend Sclareolid und 2-Acetylpyrrol) hergestellt wurden, wenig astringierenden Geschmack, bitteren Geschmack oder anhaltenden Geschmack nach der Aufnahme zeigten, und somit einen verbesserten Geschmack, egal welche Art von Süßstoff (Aspartam, Kaliumacesulfam, Sucralose, Steviaextrakt oder Neotam) verwendet wurde.

Darüber hinaus zeigten die Vergleichsbeispiele, die unter Verwendung von geschmacksverbessernder Zusammensetzung 2 (enthaltend Sclareolid) oder geschmacksverbessernder Zusammensetzung 3 (enthaltend 2-Acetylpyrrol) hergestellt wurden, einen signifikanten astringierenden Geschmack, bitteren Geschmack oder anhaltenden Nachgeschmack im Vergleich zu den erfindungsgemäßen Getränken, die unter Verwendung der geschmacksverbessernden Zusammensetzung enthaltend Sclareolid und 2-Acetylpyrrol hergestellt wurden.

Beispiel 7: Kaffeegetränk

Unter den Bestandteilen, die in der folgenden Zusammensetzung gezeigt sind, wurde ein pulverförmiges Gemisch des Zuckers und Emulgators zu Wasser hinzugefügt, und dieses Gemisch wurde erhitzt und für 10 Minuten bei 80°C gelöst. Danach wurden die Milch und die pulverförmige fettfreie Milch hinzugefügt, und der flüssige Kaffeeextrakt wurde dazu hinzugefügt. Dieses Gemisch wurde auf einen pH-Wert von 6,8 unter Verwendung von Natriumhydrogencarbonat eingestellt, anschließend wurden die verbleiben Rohmaterialien hinzugefügt, und das Gemisch wurde auf die Gesamtmenge durch Hinzufügen von Wasser aufgefüllt. Dieses Gemisch wurde auf 75°C erhitzt und wurde einer homogenisierenden Behandlung bei einem Druck von 14700 kPa (150 kg/cm2) unterzogen, wodurch eine Kaffeegetränk Lösung hergestellt wurde. Die Endlösung wurde in Dosen verpackt und wurde anschließend einer Sterilisationsbehandlung für 20 Minuten bei 121 °C unter Verwendung eines Retortensterilisationsgeräts unterzogen, wodurch ein Kaffeegetränk erhalten wurde (4 g/100 ml berechnet, bezogen auf die Rohbohnen). <Formulierung> flüssiger Kaffeeextrakt 28,0 Teile (Bx3.0: gemischter Bohnen L Wert = 23) Milch 10,0 fettfreies Milchpulver 0,5 Süßstoff hoher Intensität (SANSWEET [Marke] SA-5050*) 0,017 Zucker 1,4 eßbare Faser (Lightess: hergestellt von Danisco Japan K.K.) 1,0 Emulgator (HOMOGEN Nr. 1379*) 0,14 Natriumhydrogencarbonat pH-Wert 6,8 eingestellt Geschmacksstoff (Kaffeegeschmacksstoff Nr. 70306*) Geschmacksverbessernde Zusammensetzung 1, 0,08 die in dem experimentellen Beispiel 2 (erfindungsgemäßes Produkt) verwendet wurde 0,05 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

Das so erhaltene Kaffeegetränk zeigte keinen bitteren Geschmack, astringierenden Geschmack oder anhaltenden Geschmack, und es besaß einen guten Geschmack.

Beispiel 8: Portion Gummisirup

Unter den Bestandteilen, die in der folgenden Zusammensetzung gezeigt sind, wurde das Verdickungsmittel in einem Getreidesirup mit hohem Fructose Gehalt verteilt; anschließend wurde Wasser hinzugefügt, und dieses Gemisch wurde gerührt und gelöst. Als nächsten wurden Kaliumacesulfam, Sucralose und Steviaextrakt hinzugefügt, und dieses Gemisch wurde erhitzt und für 10 Minuten bei 80°C gelöst. Danach wurden die verbleibenden Rohmaterialien hinzugefügt, und die Gesamtmenge wurde mit Wasser aufgefüllt. Eine Portionstasse wurde mit diesem Gemisch gefüllt, wodurch eine Portion Gummisirup hergestellt wurde. Der so erhaltene Sirup zeigte keinen unangenehmen Nachgeschmack, der von den Süßstoffen hoher Intensität stammt. Darüber hinaus besaß das Getränk, das durch Hinzufügen dieses Sirups als einen Süßstoff zu gekühltem Kaffee hergestellt wurde, einen sauberen günstigen Trinkgeschmack. <Formulierung> Getreidesirup mit hohem Fructose Gehalt (Brix75°) 45,5 Kaliumacesulfam 0,05 Sucralose* 0,03 Steviaextrakt 0,02 Verdickungsmittel (VIS-TOP [Marke] D-3000-C*) 0,1 Sclareolid 0,00001 2-Acetylpyrrol 0,0001 Konservierungsmittel (starker SANPRESER [Marke] N-13*) 0,1 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

Beispiel 9: Trinkgelee mit wenig Kalorien

Unter den Bestandteilen in der folgenden Zusammensetzung wurden das Geliermittel, Getreidesirup mit hohem Fructose Gehalt, Aspartam, Kaliumacesulfam und Sucralose zu Wasser hinzugefügt, und dieses Gemisch wurde erhitzt und für 10 Minuten bei 80°C gelöst. Danach wurden die verbleibenden Rohmaterialien hinzugefügt, und die Gesamtmenge wurde mit Wasser aufgefüllt. Es wurden Behälter mit dieser Präparation gefüllt, und eine Sterilisationsbehandlung wurde für 30 Minuten bei 85°C durchgeführt, wodurch ein Trinkgelee mit wenig Kalorien mit normaler Temperatur hergestellt wurde (pH-Wert 3,8, Kalorien: 18 kcal/100 g). Das so erhaltene Trinkgelee zeigte keinen unangenehmen Geschmack, wie einen anhaltenden Geschmack, der von Süßstoffen hoher Intensität stammt und hatte einen sauberen und günstigen Geschmack. <Formulierung> klarer Apfelsaft, 5-fach kondensiert 4,40 Teile Geliermittel (GELUP [Marke] K-S*) 0,25 Getreidesirup mit hohem Fructose Gehalt 2,00 Aspartam 0,01 Kaliumacesulfam 0,01 Sucralose* 0,005 Zitronensäure (wasserfrei) N* 0,15 Trinatriumcitrat F* 0,05 Sclareolid 0,000012 2-Acetylpyrrol 0,00005 Geschmacksstoff (Apfelgeschmack Nr. 64625*) 0,20 Geschmacksstoff (SAN-AROMA FAM [Marke] Nr. 9603 (N))* 0,02 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

Beispiel 10: Desserteis (Grapefruit: Eiskonfekt)

Sucralose, eßbare Faser und ein Stabilisator wurden zu Behältern hinzugefügt, die Wasser enthielten, und dieses Gemisch wurde erhitzt, gerührt und für 10 Minuten bei 80°C gelöst. Danach wurden Fruchtsaft und Zitronensäure hinzugefügt um die Gesamtmenge aufzufüllen, und diese Mischung wurde unter Rühren auf ungefähr 50°C abgekühlt. Als nächstes wurden Calciumlactat und andere Rohmaterialien, die zuvor in heißem Wasser gelöst wurden, hinzugefügt, und das resultierende Gemisch wurde weiter auf 5°C unter Rühren gekühlt. Es wurden Eisbecher mit diesem Gemisch gefüllt, und das Gemisch wurde verfestigt. Nach der Verfestigung wurde das Gemisch aus den Eisbechern entfernt, stark abgekühlt und zerstoßen, wodurch ein Desserteis hergestellt wurde. Das so erhaltene Desserteis besaß einen sauberen Nachgeschmack und zeigte einen günstigen Geschmack. <Formulierung> Sucralose* 0,019 Teile klarer Grapefruitsaft, 7-fach konzentriert 0,43 eßbare Faser (Fibersol 2H: hergestellt von Matsutani Chemical Industry Co. Ltd.) 0,2 Calciumlactat 0,1 Zitronensäure (wasserfrei) (Zitronensäure (wasserfrei) N*) 0,2 Stabilisator (SANNICE [Marke] R YK-151*) 0,35 Sclareolid 0,00003 2-Acetylpyrrol 0,00001 Geschmacksstoff (Grapefruit Essenz Nr. 72416*) 0,2 Wasser Rest Gesamt 100,00 Teile

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Die erfindungsgemäße geschmacksverbessernde Zusammensetzung erlaubt es, Süßstoffen einen Geschmack mit einem scharfen und sauberen Sinneseindruck zu verleihen, und unangenehme Geschmäcker, z.B. astrigierender Geschmack, bitterer Geschmack oder Nachgeschmäcker, wie ein anhaltender Geschmack, die typischerweise in Süßstoffen hoher Intensität gefunden werden, zu eliminieren, so dass der Geschmack eines solchen Süßstoffs signifikant verbessert werden kann. Darüber hinaus ist es durch die Verwendung von Sclareolid und 2-Acetylpyrrol in Kombination in eßbaren Produkten, die Süßstoffe hoher Intensität enthalten, möglich, unangenehme Geschmäcker, z.B. einen astringierenden Geschmack, bitteren Geschmack oder Nachgeschmäcker, wie anhaltenden Geschmack, die von Süßstoffen hoher Intensität stammen, zu eliminieren, so dass der Geschmack von solchen eßbaren Produkten signifikant verbessert werden kann.


Anspruch[de]
  1. Geschmacksverbessernde Zusammensetzung für Süßstoffe, welche Sclareolide und 2-Acetylpyrrol enthält.
  2. Geschmacksverbessernde Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei der Süßstoff ein Süßstoff hoher Intensität ist.
  3. Geschmacksverbessernde Zusammensetzung gemäß Anspruch 2, wobei der Süßstoff hoher Intensität mindestens einer, ausgewählt aus Aspartam, Kaliumacesulfame, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Stevia-Extrakt und Neotame, ist.
  4. Geschmacksverbessernde Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, wobei die Mischanteile von Sclareolide und 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1.000 Gew.-Teile 2-Acetylpyrrol pro 1 Gew.-% Sclareolide betragen.
  5. Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten, enthaltend einen Süßstoff, wobei Sclareolide und 2-Acetylpyrrol in Kombination mit dem Süßstoff verwendet werden.
  6. Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß Anspruch 5, wobei der Süßstoff ein Süßstoff hoher Intensität ist.
  7. Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß Anspruch 6, wobei der Süßstoff hoher Intensität mindestens einer, ausgewählt aus Aspartam, Kaliumacesulfame, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Stevia-Extrakt und Neotame, ist.
  8. Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß Anspruch 5, wobei die Anteile an Sclareolide und 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1.000 Gew.-Teile 2-Acetylpyrrol pro 1 Gew.-Teil Sclareolide betragen.
  9. Verfahren zur Verbesserung eines Geschmacks von eßbaren Produkten gemäß Anspruch 5, wobei das eßbare Produkt aus Speisesüßstoffen, Getränken, Desserts und Kaltsüßspeisen, ausgewählt ist.
  10. Eßbares Produkt, enthaltend Sclareolide, 2-Acetylpyrrol und einen Süßstoff, wobei der Geschmack des Süßstoffs verbessert worden ist.
  11. Eßbares Produkt gemäß Anspruch 10, wobei der Süßstoff ein Süßstoff hoher Intensität ist.
  12. Eßbares Produkt gemäß Anspruch 11, wobei der Süßstoff hoher Intensität mindestens einer, ausgewählt aus Aspartam, Kaliumacesulfame, Lakritzeextrakt, Saccharin, Natriumsaccharin, Sucralose, Stevia-Extrakt und Neotame, ist.
  13. Eßbares Produkt gemäß Anspruch 10, wobei die Anteile an Sclareolide und 2-Acetylpyrrol 0,001 bis 1.000 Gew.-Teile 2-Acetylpyrrol pro 1 Gew.-Teil Sclareolide betragen.
  14. Eßbares Produkt gemäß Anspruch 10, wobei das eßbare Produkt aus Speisesüßstoffen, Getränken, Desserts und Kaltsüßspeisen, ausgewählt ist.
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