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Dokumentenidentifikation DE60210636T2 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001424987
Titel KOSMETISCHES KISSEN MIT REINIGENDEM BRAUSEMITTEL
Anmelder Unilever N.V., Rotterdam, NL
Erfinder BERGQUIST, Roland, Paul, Trumbull, CT 06611, US;
SLAVTCHEFF, Stephen, Craig, Trumbull, CT 06611, US
Vertreter Lederer & Keller, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60210636
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.08.2002
EP-Aktenzeichen 027722610
WO-Anmeldetag 30.08.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/EP02/09826
WO-Veröffentlichungsnummer 2003022230
WO-Veröffentlichungsdatum 20.03.2003
EP-Offenlegungsdatum 09.06.2004
EP date of grant 12.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse A61K 8/02(2006.01)A, F, I, 20060317, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A61K 8/04(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP   A61K 8/19(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP   A61K 8/25(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP   A61K 8/365(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP   A61K 8/37(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP   A61Q 19/10(2006.01)A, L, I, 20060317, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Reinigungsgegenstand der auf einem in Wasser unlöslichen Säckchen mit einem mit Wasser ausgelösten sprudelnden schäumbaren Pulver basiert, das in dem Säckchen gehalten wird.

Reinigungsprodukte wurden traditionell in Form von Seifenriegeln, Duschgelen und Moussen vermarktet, wobei die Letzteren durch mechanische und Aerosoldosierer erzeugt wurden. Mechanische Hilfsmittel wurden vom Verbraucher verwendet, um die Schaumbildung und physikalische Entfernung von Schmutz durch Schrubben zu unterstützen. Waschen von Textilien war das Werkzeug der Wahl in der jüngsten Geschichte.

Neue Formate zum Reinigen haben stärkere Verbraucheranziehung auf sich gezogen. Beispielsweise wurden Tensid- und Konditioniererzusammensetzungen auf mit Appretur versehene Wischtücher, wie in US-Patent 6280757 B1 (McAtee et al.) offenbart, geschichtet. Offenmaschige Schwämme, wie in US-Patent 6066607 (Gordon et al.) beschrieben, unterstützten beim Erzeugen von Schaum aus Duschgelen, wodurch Geschwindigkeit und Qualität des Schäumens verbessert werden.

US-Patent 5980931 (Fowler et al.) beschreibt einen im Wesentlichen trockenen wegwerfbaren Körperpflegegegenstand, worin ein Tensidsystem auf einem in Wasser unlöslichen Vlies oder ähnlichem Substrat getrocknet wird. Eine zweite Generation von zweischichtigem Reinigungstuch wurde mitgeteilt. Siehe WO 00/42961 (Smith), WO 01/08542 (Cen et al.), WO 01/08640 (Smith et al.), WO 01/08641 (Lorenzi et al.), WO 01/08655 (Phipps et al.), WO 01/08656 (Lorenzi et al.), WO 01/08657 (Lorenzi et al.) und WO 01/08658 (Cawkwell et al.), die alle wegwerfbare Körperreinigungstücher mit schäumendem Tensid auf mindestens einem Zweischichttuch mit einer Schicht von High-Loft-Substrat beschreiben. Es wird dabei erwartet, dass die Verbraucher das Reinigungstuch unter Wasser tauchen, um einen Tensidschaum zu erzeugen.

Ein weiterer Ansatz wird in US-Patent 6063390 (Farrell et al.) beschrieben, der Wischgegenstände offenbart, die eine sprudelnde, vorzugsweise pulverisierte Renigungszusammensetzung, die in einem Beutel von einem Säckchen enthalten ist, einschließen. Wasserkontakt veranlasst die Zusammensetzung, aufzusprudeln. Verschiedene Probleme liegen mit dem vorstehend erwähnten „Kissen"system vor.

Unter jenen Problemen sind das Halten der pulverisierten Zusammensetzung innerhalb des Beutels (Vermeidung von Durchsickern). Verlust an Pulver ist ein besonderes Problem, wenn die Beutelwände aus einem High-Loft-Substrat aufgebaut sind. Andere Herausforderungen beinhalten die Steuerung der Gaserzeugung, um ein konstantes aufgeblähtes Beutelprofil zu halten. Es wurde auch schwierig gefunden, Substrate, die aus verschiedenem Aufbau und Arten von Materialien gebildet werden, miteinander heiß zu siegeln.

Eine verwandte Technologie wurde in WO 01/56542 (Slavtecheff et al.) gefunden, welches einen Wischgegenstand mit einer sprudelnden Reinigungszusammensetzung, die in einem Säckchen gehalten wird, beschreibt, wobei mindestens eine Wand des Säckchens mindestens eine Falte einschließt. Die Falten liegen vor, um Ausdehnungsraum zu erlauben, um die aufsprudelnde Wirkung innerhalb des Säckchens unterzubringen.

Folglich ist es ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, ein eine sprudelnde pulverisierte Zusammensetzung enthaltendes Säckchen mit einer verbesserten Wirksamkeit beim Beibehalten von pulverisierten Teilchen innerhalb eines Beutels des Säckchens bzw. einer Tasche bereitstellen zu können.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, ein eine sprudelnde Zusammensetzung enthaltendes Säckchen bereitstellen zu können, wobei die Wände des Säckchens eine gesteuerte Aufblähung des Schaums erlauben.

Gemäß einem ersten Aspekt wird ein Gegenstand für Reinigungskörperoberflächen bereitgestellt, wobei der Gegenstand einschließt:

eine sprudelnde Reinigungszusammensetzung, die bei Kontakt mit Wasser einen Schaum erzeugen kann, und

einen Beutel, umfassend erste und zweite in Wasser unlösliche Substrate, wobei mindestens eines für Wasser permeabel ist, wobei die ersten und zweiten wasserunlöslichen Substrate dazwischen einen Bereich bilden, der die Reinigungszusammensetzung aufnimmt, wobei das erste Substrat ein Spun-Lace- oder ein kardiertes/chemisch gebundenes Vliesmaterial umfasst, und das zweite Substrat ein High-Loft-Tuch, das an eine Vliesfolie, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus schmelzgeblasenen, spunbonded und Vlieskombinationen davon gebunden ist, umfasst.

Eine in Wasser unlösliche High-Loft-Folie bildet mindestens einen zweiten Teil des zweiten Substrats mit einer High-Loft-Oberfläche an der Auswärtsseite des zweiten Substrats. Das erste Substrat ist von einem anderen Aufbau als von dem zweiten. Insbesondere ist das erste Substrat ein Spun-Lace- (wasserverwirrtes) Vliestextil oder ein kardiertes/chemisch gebundenes Vlies.

Vorteile von Schmelzblasen, Spunbonding und/oder Kombination von zweitem Substrat ist, dass dieses Material in seiner Verschließbarkeit weniger negativ beeinflusst wird, wenn verunreinigende aufsprudelnde Teilchen der Zusammensetzung unabsichtlich während des Beutelherstellungsverfahrens in die Maschinerie gelangen. Darüber hinaus erlauben schmelzgeblasene und spun-bonded Vliese bessere Verschließbarkeit, wenn sandwichartig zwischen dem ersten Substrat und jedem High-Loft-Folien-bildenden Teil des zweiten Substrates angeordnet. Die High-Loft-Folie verleiht dem zweiten Substrat erhöhte Belüftung und verbesserte Schäumbarkeitseigenschaften. In den Beuteln, wo eine High-Loft-Seite bevorzugt ist, ist es notwendig, das schmelzgeblasene und/oder spun-bonded Substrat für den zusätzlichen Zweck zu verteilen, um das Pulver vor leichtem Herausschütteln durch die High-Loft-Folie hindurch und Verlassen des Säckchens zu bewahren.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden leichter aus der Betrachtung der nachstehenden Zeichnung deutlich, worin:

1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Beutels darstellt; und

2 eine Querschnittsansicht, genommen entlang Linie 2-2 von 1, ist.

Nun wurde gefunden, dass schaumerzeugende Beutel, die auf sprudelnden in Wasser aktivierbaren Pulvern basieren, am besten mit mindestens einer Wand, die eine Folie von einem schmelzgeblasenen, spun-bonded und/oder geschichteten Kombination davon Substrat darstellt, aufgebaut sind.

1 erläutert Beutel 2 der vorliegenden Erfindung. Der Beutel hat Wände, die durch ein erstes Spun-Lace-Substrat 4 gebildet werden, und ein zweites schmelzgeblasenen Kompositsubstrat 6, wobei das Letztere an eine High-Loft-Folie 8 gebunden ist. Kammer 10, die zwischen den ersten und zweiten Substraten 4, 6 gebildet wird, dient, um eine pulverisierte sprudelnde Zusammensetzung 12 abzugrenzen. Folien 4 und 6 werden Ultraschall entlang eines umgrenzenden Zugs 14 verschlossen, um keinen Verlust der pulverisierten Zusammensetzung zu sichern.

Ausgiebiger Schaum wird erzeugt, wenn Beutel 2 mit Wasser benetzt wird, größtenteils in der gleichen Weise, wie ein Toilettenriegel schäumt. Physikalisch ist der Beutel in einer ovalen Form mit einer Größe aufgebaut, die sich in eine menschliche Hand anpasst, wodurch ein Toilettenriegel simuliert wird. Querschnittsdurchmesser können im Bereich von etwa 2 bis etwa 15 cm, vorzugsweise etwa 5 bis etwa 10 cm, liegen.

Folie 6 kann eine einzige schmelzgeblasene Schicht sein, jedoch ist sie vorzugsweise eine Kombination von verschiedenen Schichten. Eine Ausführungsform wendet die drei Schichten von spun-bonded/schmelzgeblasen/spun-bonded (SMS) an und eine weitere wendet vier Schichten, die vom Aufbau spun-bonded/schmelzgeblasenem/schmelzgeblasenem/spun-bonded (SMMS) wiedergegeben werden, an. In diesen Systemen sind die schmelzgeblasenen Fasern sehr kompakt und wirken als eine Sperre gegen den Pulververlust. Die spun-bonded Schichten werden aufgrund von Festigkeit und Weichheit bereitgestellt.

Das schmelzgeblasene Flächengebilde kann jedes schmelzgeblasene Flächengebilde sein, das aus einem thermoplastischen Polymer mit einem Schmelzpunkt größer als etwa 50°C hergestellt wurde. Ein bevorzugtes Polymer ist Polypropylen, das das am üblichsten angewendete Polymer zur Herstellung von schmelzgeblasenen Flächengebilden ist. Andere geeignete Polymere schließen Poly(butylenterephthalat), Polycaprolactam, Poly(ethylenterephthalat) und Polyethylen ein.

Das Verfahren zur Herstellung von schmelzgeblasenen Flächengebilden ist auf dem Fachgebiet gut bekannt und wird ausgedehnt zur Herstellung einer breiten Vielzahl von kommerziellen Vliesprodukten verwendet. Repräsentative Bespiele für das Schmelzblasverfahren werden in US-Patent-Nr. 3978185 Buntin et al., datiert 31. August 1976, US-Patent-Nr. 4298649 Meitner, datiert 3. November 1981, und US-Patent-Nr. 4100324 Anderson et al., datiert 11. Juli 1978, alle hierin durch Hinweis einbezogen, beschrieben. Es wird jedoch eingeschätzt, dass andere Schmelzblasverfahren Flächengebilde erzeugen werden, die für diese erfindungsgemäßen Zwecke geeignet sind. Das schmelzgeblasene Flächengebilde kann mit anderen tragenden Flächengebilden kombiniert oder laminiert werden, wie spun-bonded Flächengeweben, um dem Produkt Festigkeit oder andere Eigenschaften zu verleihen.

Das Flächengewicht für eine einzelne Folie von den schmelzgeblasenen Basisflächengebilden dieser Erfindung kann im Bereich von etwa 20 bis etwa 300 g/m2 liegen. Vorzugsweise wird das Flächengewicht etwa 80 bis etwa 250 und besonders bevorzugt etwa 100 bis etwa 200 g/m2 sein.

Spunbonding erfordert Extrudieren einer Vielzahl von kontinuierlichen thermoplastischen Polymersträngen durch eine Vielzahl von Düsenöffnungen in einer Abwärtsrichtung auf eine bewegte Oberfläche, wo die extrudierten Stränge in statisch verteilter Weise gesammelt werden. Die statistisch abgeschiedenen Stränge werden dann miteinander in einem erhitzten Walzspalt verbunden, um ausreichend Integrität für das erhaltene Vliesflächengebilde von kontinuierlichen Fasern bereitzustellen. Spun-bonded Flächengebilde zeichnen sich durch ein hohes Festigkeits-/Gewichtsverhältnis, isotrope Festigkeit, hohe Porosität und gute Abriebbeständigkeit aus.

Schmelzblasen unterscheidet sich von Spunbonding dahin gehend, dass die extrudierten Polymerstränge aufgebrochen werden und durch einen Druckluftstrom in einzelne Fasern verteilt werden, bevor sie auf der gesammelten Oberfläche abgeschieden werden. Zusätzlich werden die Fasern im Wesentlichen durch die Luft gekühlt, sodass sie nicht wesentlich kristallisieren und/oder aneinander binden. Das Binden des Flächengebildes, um Integrität und Festigkeit beizubehalten, findet als ein getrennter Stromabwärtsvorgang statt.

Ein besonders bevorzugtes Material für das zweite Substrat ist ein schmelzgeblasenes/spun-bonded Vliessubstrat, das von Polyprop Corporation erhältlich ist.

Das erste Substrat ist vorzugsweise entweder eine Spun-Lace- oder ein kardiertes/chemisch gebundenes Vlies aus in Wasser unlöslichem Material.

Besonders bevorzugt ist ein Tuch NC008 (Image Spun Lace), erhältlich von der PGI Corporation.

Falls vorliegend, ist die High-Loft-Folie schrittweise fluidpermeabel. Wie hierin verwendet, bedeutet „High-Loft-", dass die Folie eine Dichte von etwa 0,00005 g/cm3 bis etwa 0,1 g/cm3, vorzugsweise etwa 0,001 g/cm3 bis etwa 0,09 g/cm3 und eine Dicke von etwa 0,1 cm bis etwa 5 cm aufweist.

Wie hierin verwendet, bedeutet „Vlies", dass die Schicht nicht Fasern umfasst, die in ein Textil gewebt werden, sondern die Schicht muss überhaupt keine Fasern umfassen, beispielsweise geformte Filme, Schwämme, Schäume, leichter Baumwollstoff usw. Wenn die Schicht Fasern umfasst, können die Fasern entweder statistisch (d.h. statistisch angeordnet) sein oder sie können kardiert sein (d.h. gekämmt, um vorwiegend in einer Richtung orientiert zu sein).

Für die erfindungsgemäßen Zwecke ist das am meisten bevorzugte High-Loft-Material ein vernadelter Verbundwerkstoff, der von Union Wadding Corporation vertrieben wird.

Eine erste Komponente von Zusammensetzungen 12 innerhalb des Beutels ist jene von einem sauren Material. Geeignet für diesen Zweck sind beliebige Säuren und vorzugsweise jene, die in trockener fester Form vorliegen. Besonders geeignet sind organische C2-C20-Mono- und Polycarbonsäuren und insbesondere &agr;- und &bgr;-Hydroxycarbonsäuren; C2-C20-Organophosphorsäuren, wie Phytinsäure, C2-C20-Organoschwefelsäuren, wie Toluolsulfonsäure, und Peroxide, wie Wasserstoffperoxid.

Typische Hydroxycarbonsäuren schließen Adipin-, Glutar-, Bernstein-, Wein-, Äpfel-, Malein-, Milch-, Salicyl- und Zitronensäuren sowie säurebildende Laktone, wie Glukonolakton und Glukarolakton, ein. Am meisten bevorzugt ist Zitronensäure. Auch geeignet als saures Material können gekapselte Säuren vorliegen. Typisches Einkapselungsmaterial kann in Wasser lösliche synthetische oder natürliche Polymere, wie Polyacrylate (beispielsweise Einkapselungspolyacrylsäure), Zellulosegummis, Polyurethan- und Polyoxyalkylenpolymere, einschließen. Der Begriff „Säure" bedeutet eine beliebige Substanz, die, wenn in desionisiertem Wasser bei einer 1%igen Konzentration gelöst, einen pH-Wert von weniger als 7, vorzugsweise weniger als 6,5, optimal weniger als 5, aufweisen wird. Diese Säuren sind bei 25°C vorzugsweise in fester Form, d.h. mit Schmelzpunkten von nicht weniger als 25°C. Die Konzentrationen der Säure sollten im Bereich von etwa 0,5 bis etwa 80%, vorzugsweise von etwa 10 bis etwa 65%, optimal von etwa 20 bis etwa 45 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen.

Eine zweite Komponente der Zusammensetzung innerhalb des Beutels ist jene von einem alkalischen Material. Das alkalische Material ist eine Substanz, die ein Gas, wie Kohlendioxid, Stickstoff oder Sauerstoff, erzeugen kann, d.h. schäumt, wenn sie mit Wasser und dem sauren Material in Kontakt gebracht wird. Geeignete alkalische Materialien sind wasserfreie Salze von Carbonaten und Bicarbonaten, alkalische Peroxide (beispielsweise Natriumperborat und Natriumpercarbonat) und Azide (beispielsweise Natriumazid). Vorzugsweise ist das alkalische Material Natrium- oder Kaliumbicarbonat. Mengen von dem alkalischen Material können in dem Bereich von etwa 1 bis etwa 80%, vorzugsweise etwa 5 bis etwa 49%, bevorzugter etwa 15 bis etwa 40%, optimal etwa 20 bis etwa 35%, auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung, vorliegen.

Der Begriff „wasserfrei" bedeutet das Vorliegen von nicht mehr als etwa 15%, vorzugsweise nicht mehr als etwa 5 und optimal nicht mehr als 1% Wasser auf das Gewicht der Gesamtzusammensetzung. Hydratationswasser wird nicht als Wasser für die Zwecke der Definition von wasserfrei angesehen. Jedoch ist es bevorzugt, beliebiges Hydratationswasser zu minimieren, vorzugsweise zu entfernen.

Vorteilhafterweise wird die kombinierte Menge von sauren und alkalischen Materialien mindestens etwa 1,5%, vorzugsweise etwa 40 bis etwa 95%, optimal etwa 60 bis etwa 80 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung sein.

Eine optimale weitere Komponente der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ist jene von einem Tensid, vorzugsweise einem trockenen Tensidfeststoff bei 20°C. Am meisten geeignet für die vorliegende Erfindung ist Natriumcocoylisethionat. Andere verwendbare Tenside schließen Natriummethylcocoyltaurat, Natriumlauroylsarcosinat und Natriumlaurylsulfat ein. Tenside können die anionischen, kationischen, nichtionischen, amphoteren, zwitterionischen Arten und Kombinationen davon sein. Mengen an Tensid können im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 30%, vorzugsweise etwa 1 bis etwa 30%, optimal etwa 8 bis etwa 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung sein.

Eine Vielzahl von Hautvorteilsmitteln kann eingeschlossen sein, um die Anfühleigenschaften danach zu verbessern. Vorteilhafterweise werden diese Substanzen als wasserfreie trockene Pulver erhältlich sein. Zusätzlich können diese Substanzen Flüssigkeiten sein, die auf oder in einer pulverisierten Substanz abgeschieden sind (beispielsweise Calciumsilikat oder Zeolith), um ein erhaltenes trockenes fließendes Pulver zu erreichen. Innerhalb des Hautvorteilsmittelumfangs sind verschiedene Kategorien von Materialien. Diese schließen weichmachende Mittel, Antialterungswirkstoffe, antibakterielle Mittel und Fungizide, Hautaufhellungsmittel, Sonnenschutzmittel und Kombinationen davon ein. Die Mengen der Hautvorteilsmittel können im Bereich von etwa 0,001 bis etwa 40%, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 20%, bevorzugter etwa 0,5 bis etwa 10%, optimal zwischen etwa 1 und etwa 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen.

Die Erweichungsmittel können in Form von natürlichen oder synthetischen Estern, Silikonölen, Kohlenwasserstoffen, Stärken, Fettsäuren und Gemischen davon vorliegen. Typischerweise kann das weichmachende Mittel im Bereich der Konzentration von etwa 0, 1 bis etwa 35 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen.

Silikonöle können in die flüchtige und die nicht flüchtige Art eingeteilt werden. Der wie hierin verwendete Begriff „flüchtig" bezieht sich auf jene Materialien, die einen messbaren Dampfdruck bei Umgebungstemperatur aufweisen. Flüchtige Silikonöle sind vorzugsweise ausgewählt aus cyclischen oder linearen Polydimethylsiloxanen, die 3 bis 9, vorzugsweise 4 bis 5, Siliziumatome enthalten.

Lineare flüchtige Silikonmaterialien haben im Allgemeinen Viskositäten von weniger als etwa 5 Centistokes bei 25°C, während cyclische Materialien typischerweise Viskositäten von weniger als etwa 10 Centistokes aufweisen.

Nicht flüchtige Silkonöle, die als ein weichmachendes Material verwendbar sind, schließen Polyalkylsiloxane, Polyalkylarylsiloxane und Polyethersiloxancopolymere ein. Die im Wesentlichen nicht flüchtigen Polyalkylsiloxane, die hierin verwendbar sind, schließen beispielsweise Polydimethylsiloxane mit Viskositäten von etwa 5 bis etwa 100000 Centistokes bei 25°C ein. Unter den bevorzugten nicht flüchtigen weichmachenden Mitteln, die in den vorliegenden Zusammensetzungen verwendbar sind, sind Polydimethylsiloxane mit Viskositäten von etwa 10 bis etwa 400 Centistokes bei 25°C.

Unter den Ester-Erweichungsmitteln sind:

  • (1) Alkenyl- oder Alkylester von Fettsäuren mit 10 bis 22 Kohlenstoffatomen. Beispiele davon schließen Neopentansäureisoarachidylester, Isononansäureisononylester, Myristinsäureoleylester, Stearinsäureoleylester und Ölsäureoleylester ein.
  • (2) Ether-ester, wie Fettsäureester von ethoxylierten Fettalkoholen.
  • (3) Mehrwertige Alkoholester. Ethylenglykolmono- und -difettsäureester, Diethylenglykolmono- und -difettsäureester, Polyethylenglykol(200-8000)mono- und -difettsäureester, Polypropylenglykol-2000-monooleat, Polypropylenglykol-2000-monostearat, ethoxyliertes Propylenglykolmonostearat, Glycerylmono- und -difettsäureester, Polyglyzerinpolyfettsäureester, ethoxyliertes Glyzerylmonostearat, 1,3-Butylenglykolmonostearat, 1,3-Butylenglykoldistearat, Polyoxyethylenpolyolfettsäureester, Sorbitanfettsäureester und Polyoxyethylensorbitanfettsäureester sind befriedigende mehrwertige Alkoholester.
  • (4) Wachsester, wie Bienenwachs, Spermaceti, Myristinsäuremyristylester, Stearinsäurestearylester und Behensäurearachidylester.
  • (5) Sterolester, wovon Cholesterinfettsäure Beispiele davon sind.
  • (6) Triglyceride, wie Sonnenblumensamenöl, maleiertes Sonnenblumensamenöl, Polybaumwollsamen, Gurkenkrautsamenöl und Färberdistelöl.

Kohlenwasserstoffe, die als Erweichungsmittel geeignet sind, schließen Vaseline, Mineralöl, Isoparaffine und Kohlenwasserstoffwachse, wie Polyethylen, ein.

Stärken sind auch geeignete Erweichungsmittel. Typisch für diese Klasse ist Tapioka und Arabinogalactan.

Fettsäuren können auch als weichmachende Mittel geeignet sein. Die Fettsäuren haben normalerweise 10 bis 30 Kohlenstoffatome. Erläuternd für diese Kategorie sind Pelargon-, Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Isostearin-, Hydroxystearin-, Öl-, Linolen-, Rizinol-, Arachidin-, Behen- und Erucasäuren.

Antialterungswirkstoffe sind auch als Hautvorteilsmittel verwendbar. Eingeschlossen innerhalb dieser Kategorie sind Vitamine, Retinoide und Kombinationen davon. Die Mengen von diesen Materialien können im Bereich von etwa 0,001 bis etwa 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen. Geeignete Vitamine schließen Ascorbinsäure, Vitamin B6, Vitamin B12, Tocopherol sowie Salze und C1-C20-Ester davon ein. Geeignete Retinoide schließen Retinsäure sowie ihre C1-C22-Ester und Salze, Retinol und C1-C22-Fettester von Retinol, einschließlich Linolensäureretinylester, ein.

Eine weitere Klasse von Antialterungswirkstoffen sind die &agr;- und &bgr;-Hydroxycarbonsäure und Salze davon. Vertreter dieser Gruppe sind Glykolsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Hydroxyoctansäure, Salicylsäure und Gemische von diesen sowie deren Salze. Geeignete Salze sind die Alkalimetall-, Ammonium- und C1-C10-Alkanolammoniumsalze.

Antibakterielle Mittel und Fungizide können auch in die Hautvorteilsmittel eingeschlossen sein. Vertreter von diesen Kategorien sind Triclosan, Tricloban, Hexetiden, Chlorhexaden, Glukonate, Zinksalze (beispielsweise Zinkcitrat und Zinkphenolsulfonat) und Kombinationen davon.

Hautaufhellungsmittel können auch unter den Hautvorteilsmitteln eingeschlossen sein. Typisch für diese Kategorie sind Niacinamid, Kojisäure, Arbutin, Vanillin, Ferulasäure und Ester davon, Resorcin, Hydrochinon, Placentaextrakt und Kombinationen davon.

Sonnenschutzmittel können auch in die Hautvorteilsmittel eingeschlossen sein. Besonders bevorzugt sind solche Materialien, wie p-Methoxyzimtsäureethylhexylester, erhältlich als Parsol® MCX, Avobenzol, erhältlich als Parsol® 1789 und Benzophenon-3, auch bekannt als Oxybenzon. Anorganische Sonnenschutzwirkstoffe können angewendet werden, wie mikrofeines Titandioxid, Polyethylen und verschiedene andere Polymere. Die Mengen der Sonnenschutzmittel können im Allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 30%, vorzugsweise 2 bis 20%, optimal 4 bis 10 Gew.-% liegen.

Funktionelle Hilfsmittel können auch in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingeschlossen sein. Diese schließen Elektrolyte, Verdickungsmittel und Gemische davon ein. Mengen von diesen Substanzen können im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 20%, vorzugsweise etwa 0,3 bis etwa 10%, optimal zwischen etwa 0, 5 und etwa 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen.

Elektrolyte können ausgewählt sein aus Alkali-, Erdalkali- und Ammoniumsalzen von Phosphaten, Silikaten, Halogeniden, Sulfaten und Gemischen davon. Typische Phosphate sind Kaliumpolymetaphosphat, Natriumtripolyphosphat, Natriumtetrapyrophosphat, Natrium- oder Kaliumpyrophosphat und Natriumhexametaphosphat. Besonders bevorzugt ist Kaliumpolymetaphosphat, erhältlich als Lipothix 100B®, das ein 70:30-Gemisch von Kaliumpolymetaphosphat und Natriumbicarbonat, erhältlich von Lipo Chemicals, Inc., Paterson, New Jersey, ist. Bevorzugte Sulfate sind die Magnesiumsulfate.

Verdickungsmittel, die die Anfühleigenschaften danach auf der Haut verbessern können, schließen anorganische oder organische Substanzen ein. Ein besonders bevorzugtes anorganisches Verdickungsmittel ist Natriummagnesiumsilikat, das kommerziell als Optigel SH® erhältlich ist. Organische Verdickungsmittel schließen Alginsäure sowie Natrium- und Calciumalginate, Natriumcarboxymethylzellulose, Hydroxypropylmethylzellulose, Hydroxypropylzellulose, Hydroxyethylzellulose und Kombinationen davon ein. Besonders bevorzugt ist Alginsäure, die als Kelacid® von Sud-Chemie Rheologicals, Louisville, Kentucky, kommerziell erhältlich ist. Alginsäure ist stark wirksam beim Entfernen des schleimigen Gefühls, das mit den Abscheidungen von alkalischem Material, welches nicht vollständig von der Haut weggespült wird, verbunden. Die Mengen des Verdickungsmittels können im Bereich von 0,1 bis etwa 20 liegen.

In dieser Erfindung verwendbare Polysaccharide sind trockene feste wasserfreie Substanzen, wie Sorbit, Zucker (wie Trehalose), Stärken, modifizierte Stärken (beispielsweise Aluminiumoctenylsuccinat) und Gemische davon. Am meisten bevorzugt ist Sorbit.

Abscheidungshilfen können auch in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingeschlossen sein. Diese unterstützen beim Abscheiden von Hautvorteilsmitteln auf der Hautoberfläche. Besonders wirksam sind kationische Monomere und Polymere für diesen Zweck. Erläuternd sind die Nachstehenden: Lauryltrimethylammoniumchlorid; Stearyltri-(2-hydroxyethyl)ammoniumchlorid; Lauryldimethylbenzylammoniumchlorid; Cetyldimethylbenzylammoniumchlorid; Cetylpyridiniumchlorid; Polydiallyldimethylammoniumchlorid; Diallyldimethylammoniumsalz copolymerisiert mit Acrylamid; Guarhydroxypropyltrimoniumchlorid; kationische Hydroxyethylzellulosestoffe; kationische Hydroxyethylzellulosestoffe; Cetyltrimethylammoniumchlorid; Decyldimethyloctylammoniumchlorid und Myristyltrimethylammoniumchlorid.

Am meisten bevorzugt für die erfindungsgemäßen Zwecke sind kationische Guargummis, wie Jaguar C13S®, das ein Guarhydroxypropyltrimoniumchlorid darstellt, und Polyquaternium 7, das als Merquat 2200 kommerziell erhältlich ist. Die Mengen der Abscheidungshilfe können im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 1%, vorzugsweise etwa 0,05 bis etwa 0,5%, optimal etwa 0,1 bis etwa 0,3 Gew.-% sein.

Vorteilhafterweise sind ein sensuelles Mittel, wie ein Duftstoff und/oder botanischer Extrakt, in die sprudelnde Reinigungszusammensetzung eingeschlossen. Duftstoffe und botanische Stoffe sind häufig Flüssigkeiten. Aus diesem Grund kann es notwendig sein, die flüssigen Komponenten in dem festen Pulver gleichförmig zu verteilen und deren Absorption zu erlauben. Ein Verfahren für das beste Erreichen dafür ist es, diese Flüssigkeiten auf Feststoffe zu versprühen. Die Mengen von diesem Duftstoff und/oder botanischen Stoffen kombiniert können bei Anteilen von etwa 0,1 bis etwa 3%, vorzugsweise 0, 5 bis 2%, optimal 0, 8 bis 1,5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen.

Der Begriff „Duftstoff" wird als Gemisch von wohlriechenden Komponenten definiert, die gegebenenfalls mit einem geeigneten Lösungsmittel, Verdünnungsmittel oder Träger vermischt werden, der angewendet wird, um einen gewünschten Duft zu verleihen. Besonders bevorzugte wohlriechende Komponenten sind cyclische und acyclische Terpene und Terpenoide. Diese Materialien basieren auf wiederkehrenden Isopreneinheiten.

Beispiele schließen &agr;- und &bgr;-Pinen, Myrcen, Geranylalkohol und Acetat, Camphen, dl-Limonen, &agr;- und &bgr;-Phellandren, Tricyclen, Terpinolen, Allocimman, Geraniol, Nerol, Linanool, Dihydrolinanool, Zitral, Jonon, Methyljonon, Zitronellol, Zitronellal, &agr;-Terpineol, &bgr;-Terpineol, &agr;-Fenchol, Borneol, Isoborneol, Kampfer, Terpinen-1-ol, Terpin-4-ol, Dihydroterpineol, Methylchavicol, Anethol, 1,4- und 1,8-Cineol, Geranylnitril, Isobornylacetat, Linalylacetat, Caryophyllen, &agr;-Cedren, Guaiol, Patchoulialkohol, &agr;- und &bgr;-Santalol und Gemische davon ein. Botanische Stoffe von besonderer Verwendung in der vorliegenden Erfindung schließen Schafgarbe, Kamille, Jasmin, Lavendel, Rosskastanie, Sago, Thymian, Yucca, Huflattich und Gemische davon ein.

Vertreter können wünschenswerterweise in die erfindungsgemäßen kosmetischen Zusammensetzungen eingearbeitet werden, um gegen das Wachstum von potenziell schädlichen Mikroorganismen zu schützen. Geeignete traditionelle Konservierungsmittel für die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind Alkylester von para-Hydroxybenzoesäuren. Andere Konservierungsstoffe, die kürzlicher in Verwendung kamen, schließen. Hydantoinderivate, Propionatsalze und eine Vielzahl von quaternären Ammoniumverbindungen ein. Kosmetische Chemiker haben Kenntnis von geeigneten Konservierungsstoffen und der routinemäßigen Auswahl derselben, um dem Konservierungsherausforderungstest zu genügen und um Produktstabilität bereitzustellen. Besonders bevorzugte Konservierungsstoffe sind Phenoxyethanol, Methylparaben, Propylparaben, Imidazolidinylharnstoff, Natriumdehydroacetat und Benzylalkohol. Konservierungsstoffe werden vorzugsweise in Mengen im Bereich von 0,01 bis 2 Gew.-% der Zusammensetzung angewendet.

Färbemittel können auch in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen eingeschlossen sein. Diese Substanzen können im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 5%, vorzugsweise zwischen 0,1 und 3 Gew.-%, liegen.

Es ist wichtig, dass die Substratfolien beim Reiben des Gegenstands vom Verbraucher nicht leicht aufgerissen werden. Im Gegensatz zu Wäschewaschsäckchengegenständen sollten die erfindungsgemäßen Beutel nicht aufreißen, um Dispersion von ihren granulären Komponenten in Waschwasser zu erlauben. Stattdessen ist es vorgesehen, dass alle Zusammensetzungskomponenten durch Auflösung durch die permeablen Wände des Beutels nach außen gelangen.

Hautoberflächen, für die die erfindungsgemäßen Gegenstände verwendbar sind, schließen Gesicht, Körper, Kopfhaut, Achseln und auch Beine/Füße ein. Wenn der Gegenstand ein Fußreinigungsmittel ist, würde es für den Beutel vorteilhaft sein, auf einer seiner Seiten grob zu sein, während das zweite der Substrate weich und mild sein kann.

Die erfindungsgemäßen Gegenstände können in der nachstehenden Weise gebildet werden. Bestandteile der sprudelnden Reinigungszusammensetzung werden in eine Trockenmühle oder ähnliche Apparatur gegeben und vermischt, bis sich ein gleichförmig verteiltes Pulver ergibt. Anschließend wird Duftstoff/botanische Komponente als eine Phase B in die trockene Mühle unter gleichzeitigem Bewegen der pulverisierten Zusammensetzung gesprüht.

Rollen von ersten und zweiten Substratfolien werden von den verschiedenen Seiten von einer Beschickungsposition abgewickelt. Die sprudelnde Reinigungszusammensetzung wird in einen Trichter, der über die Beschickungsposition angeordnet ist gegeben und zwischen die Substratfolien gespeist. Eine diskrete Beladung von pulverisierter Zusammensetzung wird direkt zwischen den Folien freigesetzt und in einem teilweise gebildeten Kissen eingefangen. An diesem Punkt werden alle Kanten, die den Beutel definieren, im Schiebewerk verschlossen unter Einfangen der sprudelnden Reinigungszusammensetzung darin. Schneidwerke trennen dann einen verschlossenen Abschnitt von einem weiteren, wodurch die Gegenstände gebildet werden. Einer oder mehrere der Gegenstände werden dann innerhalb einer Feuchtigkeits-undurchlässigen äußeren Verpackung, wie einem laminierten Folienbeutel zum Verhindern einer Aktivierung des sprudelnden Systems während der Lagerung, verpackt.

Ultraschallschweißen kann als eine Alternative zu Wärmeverschließen der ersten und zweiten Substrate miteinander angewendet werden. Fadenvernähen, Kleberauftrag oder andere Verschlussmechanismen können ebenfalls verwendet werden.

Ausgenommen in den Arbeits- und Vergleichsbeispielen oder wo andererseits explizit ausgewiesen, sind alle Zahlen in dieser Beschreibung, die Mengen des Materials anzeigen, als durch das Wort „etwa" modifiziert zu verstehen.

Der Begriff „umfassend" bedeutet, nicht auf beliebige anschließend ausgewiesene Elemente begrenzt zu sein, sondern stattdessen auch nicht ausgewiesene Elemente von Haupt- oder geringerer funktioneller Bedeutung zu umfassen. In anderen Worten, die angeführten Schritte, Elemente oder Wahlmöglichkeiten müssen nicht abschließend sein.

Die nachstehenden Beispiele werden die erfindungsgemäßen Ausführungsformen vollständiger erläutern. Alle Teil-, Prozent- und Verhältnisangaben, auf die hierin und in den beigefügten Ansprüchen Bezug genommen wird, sind, sofern nicht anders ausgewiesen, auf das Gewicht bezogen.

BEISPIEL 1 (Vergleich)

Eine sprudelnde Reinigungszusammensetzung wurde gemäß der in Tabelle I berichteten Formulierung hergestellt. Phase A wurde in einem Hochgeschwindigkeitsschermischer trocken vermischt. Duft wurde dann auf das erhaltene Pulver als eine Phase B gesprüht. 3 g von dem erhaltenen Pulver wurden dann in ein Päckchen von einem 5 cm × 8 cm-Beutel gegeben. Die Wände des Beutels werden durch Heißsiegeln der Umfänge von dem Spun-Lace-Vliesflächengebilde zu einem Vlies-SMMS-Flächengebilde heiß versiegelt.

TABELLE I
BEISPIEL 2 (Vergleich)

Eine weitere sprudelnde Reinigungszusammensetzung wurde gemäß der in Tabelle II berichteten Formulierung hergestellt. Die Zusammensetzung wurde dann in einem wie in Beispiel 1 beschriebenen Beutel verschlossen.

TABELLE II
BEISPIEL 3 (Vergleich)

Eine sprudelnde Gesichtsreinigungszusammensetzung wurde gemäß der in Tabelle III berichteten Formulierung hergestellt. Die Zusammensetzung wird dann in einem Beutel wie in Beispiel 1 beschrieben verschlossen.

TABELLE III
BEISPIEL 4

Eine noch weitere sprudelnde Reinigungszusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung kann gemäß der unter Tabelle IV berichteten Formulierung hergestellt werden. Die trocken vermischten Bestandteile bei einem Gewichtsanteil von 3,5 g pro Probe werden in einen ovalen Beutel mit Haupt- und geringerer elliptischer Achse von 9 cm und 5,5 cm Länge gegeben. Die pulverisierte Probe wird zwischen eine Schicht von Spun-Lace-Substrat und einer SMS-Schicht, an die eine High-Loft-Folie gesiegelt wird, angeordnet. Alle Seiten des Beutels werden durch Ultraschallwärme verschmolzen, um gegen Pulververlust zu schützen.

TABELLE IV

Anspruch[de]
  1. Gegenstand zum Reinigen von Körperoberflächen, wobei der Gegenstand umfasst:

    eine sprudelnde Reinigungszusammensetzung, die bei Kontakt mit Wasser einen Schaum erzeugen kann, und

    einen Beutel, umfassend erste und zweite in Wasser unlösliche Substrate, wobei mindestens eines für Wasser permeabel ist, wobei die ersten und zweiten Substrate dazwischen einen Bereich bilden, der die Reinigungszusammensetzung aufnimmt, wobei das erste Substrat ein Spun-Lace- oder ein kardiertes/chemisch gebundenes Vliesmaterial umfasst, und das zweite Substrat ein High-Loft-Tuch, das an eine Vliesfolie, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus schmelzgeblasenen, spun-bonded und Vlieskombinationen davon, gebunden ist, umfasst.
  2. Gegenstand nach Anspruch 1, worin die Reinigungszusammensetzung pulverisiert ist.
  3. Gegenstand nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin die Vliesfolie ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus schmelzgeblasenem/spun-bonded, spun-bonded/schmelzgeblasenem/spun-bonded und spun-bonded/schmelzgeblasenem/schmelzgeblasenem/spun-bonded Schichtaufbau.
  4. Gegenstand nach einem der vorangehenden Ansprüche, worin die Reinigungszusammensetzung etwa 0,5 bis etwa 80 Gew.-% einer Säure und etwa 1 bis etwa 80 Gew.-% eines alkalischen Materials umfasst.
  5. Gegenstand nach Anspruch 4, worin die Zusammensetzung weiterhin etwa 0,1 bis etwa 30 Gew.-% eines Tensids umfasst.
  6. Gegenstand nach Anspruch 5, worin die Zusammensetzung weiterhin etwa 0,001 bis etwa 40 Gew.-% eines Hautvorteilsmittels umfasst.
  7. Verfahren zum Reinigen von Körperoberflächen, wobei das Verfahren umfasst:

    (i) Herstellung eines Gegenstands, umfassend eine sprudelnde Reinigungszusammensetzung, die bei Kontakt mit Wasser einen Schaum erzeugen kann, und einen Beutel, umfassend erste und zweite in Wasser unlösliche Substrate, wobei mindestens eines für Wasser permeabel ist, wobei die ersten und zweiten Substrate dazwischen einen Bereich bilden, der die Reinigungszusammensetzung aufnimmt, wobei das erste Substrat ein Spun-Lace- oder ein kardiertes/chemisch gebundenes Vliesmaterial umfasst, und das zweite Substrat ein High-Loft-Tuch, das an eine Vliesfolie, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus schmelzgeblasenen, spun-bonded und Vlieskombinationen davon gebunden ist, umfasst,

    (ii) Benetzen des Gegenstandes zur Erzeugung von sprudelndem Reinigungsschaum und

    (iii) Auftragen des befeuchteten Gegenstands mit erzeugtem sprudelndem Reinigungsschaum auf Teile von Körperoberflächen des Anwenders und Reinigen von jenen Oberflächen damit.
  8. Gegenstand zur Reinigung von Körperoberflächen, wobei der Gegenstand umfasst:

    eine sprudelnde reinigende pulverisierte Zusammensetzung, die bei Kontakt mit Wasser einen Schaum erzeugen kann, wobei die Zusammensetzung wasserfrei ist und umfasst

    (i) etwa 1 bis etwa 80% eines alkalischen Materials

    (ii) etwa 0,5 bis etwa 80% eines sauren Materials und

    (iii) etwa 0,1 bis etwa 30% eines Tensids einen Beutel, gebildet aus ersten und zweiten in Wasser unlöslichen Substraten, wobei mindestens eines für Wasser permeabel ist, wobei die ersten und zweiten Substrate dazwischen einen Bereich bilden, der die pulverisierte Reinigungszusammensetzung aufnimmt, wobei das erste Substrat ein Spun-Lace- oder ein kardiertes/chemisch gebundenes Vliesmaterial umfasst, und das zweite Substrat ein High-Loft-Tuch, das an eine Vliesfolie, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus schmelzgeblasenen, spun-bonded und Vlieskombinationen davon, gebunden ist, umfasst.
  9. Gegenstand zum Reinigen von Körperoberflächen, wobei der Gegenstand umfasst:

    eine sprudelnde Reinigungszusammensetzung, die bei Kontakt mit Wasser einen Schaum erzeugen kann, und

    einen Beutel, umfassend erste und zweite in Wasser unlösliche Substrate, wobei mindestens eines für Wasser permeabel ist, wobei die ersten und zweiten Substrate dazwischen einen Bereich bilden, der die Reinigungszusammensetzung aufnimmt, wobei das zweite Substrat ein High-Loft-Tuch, das an eine Vliesfolie, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus schmelzgeblasenen, spun-bonded und Vlieskombinationen davon, gebunden ist, umfasst, und das erste Substrat ein Spun-Lace-Tuch umfasst.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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