PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP1311755 24.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001311755
Titel KRAFTSTOFFEINSPRITZEINRICHTUNG
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder MAGEL, Hans-Christoph, 72793 Pfullingen, DE
DE-Aktenzeichen 50110459
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 27.07.2001
EP-Aktenzeichen 019563915
WO-Anmeldetag 27.07.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/DE01/02845
WO-Veröffentlichungsnummer 2002014681
WO-Veröffentlichungsdatum 21.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 21.05.2003
EP date of grant 12.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2006
IPC-Hauptklasse F02M 57/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F02M 59/46(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F02M 47/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Zum besseren Verständnis der Beschreibung und der Patentansprüche werden nachfolgend einige Begriffe erläutert: Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß der Erfindung kann sowohl hubgesteuert als auch druckgesteuert ausgebildet sein. Im Rahmen der Erfindung wird unter einer hubgesteuerten Kraftstoffeinspritzeinrichtung verstanden, dass das Öffnen und Schließen der Einspritzöffnung mit Hilfe eines verschieblichen Ventilglieds aufgrund des hydrautisnhen Zusammenwirkens der Kraftstoffdrücke in einem Düsenraum und in einem Steuerraum erfolgt. Eine Druckabsenkung innerhalb des Steuerraums bewirkt einen Hub des Ventilglieds. Alternativ kann das Auslenken des Ventilglieds durch ein Stellglied (Aktor, Aktuator) erfolgen. Bei einer druckgesteuerten Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß der Erfindung wird durch den im Düsenraum eines Injektors herrschenden Kraftstoffdruck das Ventilglied gegen die Wirkung einer Schließkraft (Feder) bewegt, so dass die Einspritzöffnung für eine Einspritzung des Kraftstoffs aus dem Düsenraum in den Zylinder freigegeben wird. Der Druck, mit dem Kraftstoff aus dem Düsenraum in einen Zylinder einer Brennkraftmaschine austritt, wird als Einspritzdruck bezeichnet, während unter einem Systemdruck der Druck verstanden wird, unter dem Kraftstoff innerhalb der Kraftstoffeinspritzeinrichtung zur Verfügung steht bzw. bevorratet ist. Kraftstoffzumessung bedeutet, eine definierte Kraftstoffmenge zur Einspritzung bereitzustellen. Unter Leckage ist eine Menge an Kraftstoff zu verstehen, die beim Betrieb der Kraftstoffeinspritzeinrichtung entsteht (z.B. eine Führungsleckage), nicht zur Einspritzung verwendet und zum Kraftstofftank zurückgefördert wird. Das Druckniveau dieser Leckage kann einen Standdruck aufweisen, wobei der Kraftstoff anschließend auf das Druckniveau des Kraftstofftanks entspannt wird.

Eine hubgesteuerte Einspritzung ist beispielsweise durch die DE 196 19 523 A1 bekanntgeworden. Der erreichbare Einspritzdruck ist hier durch den Druckspeicherraum (rail) und die Hochdruckpumpe auf ca. 1600 bis 1800 bar begrenzt.

Zur Erhöhung des Einspritzdruckes ist eine Druckübersetzungseinheit möglich, wie sie beispielsweise aus der US 5,143,291 oder der US 5,522,545 bekannt ist. Der Nachteil dieser druckübersetzten Systeme liegt in einer mangelnden Flexibilität der Einspritzung und einer schlechten Mengentoleranz bei der Zumessung kleiner Kraftstoffmengen.

Eine im Injektor angeordnete Druckübersetzungseinheit ist aus der EP 0 691 471 A1 bekannt. Eine Bypass-Leitung für eine Druckeinspritzung und eine Druckkammer der Druckübersetzungseinheit liegen in Reihe, so dass die Bypass-Leitung nur durchgängig ist, solange eine verschiebliche Kolbeneinheit der Druckübersetzungseinheit nicht bewegt wird und vollständig zurückgezogen ist.

Aus der EP 0 691 471 A ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung bekannt, bei der zwischen einem Druckspeicherraum und einem Düsenraum eine Druckübersetzungseinheit angeordnet ist, die eine verschiebliche Kolbeneinheit aufweist, um den Druck des dem Düsenraum zuzuführenden Kraftstoffes zu verstärken. Die Kolbeneinheit zur Steuerung der Druckübersetzungseinheit weist einen Übergang von einem größeren zu einem kleineren Kolbenquerschnitt und einen hierdurch gebildeten Differenzraum auf, der über einen Füllpfad mit einem Füllventil an den Druckspeicherraum angeschlossen ist.

Aus dem Stand der Technik WO 01/52916 A2 nach Artikel 54(3) EPÜ für die Staaten DE, FR, GB und IT ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung bekannt, bei der zwischen einem Druckspeicherraum und einem Düsenraum eine Druckübersetzungseinheit angeordnet ist, die eine verschiebliche Kolbeneinheit aufweist, um den Druck des dem Düsenraum zuzuführenden Kraftstoffes zu verstärken. Die Kolbeneinheit zur Steuerung der Druckübersetzungseinheit weist einen Übergang von einem größeren zu einem kleineren Kolbenquerschnitt und einen hierdurch gebildeten Differenzraum auf, der über einen Füllpfad mit einem Füllventil an den Druckspeicherraum angeschlossen ist. Die Kolbeneinheit wird mittels einer Feder in einem Niederdruckraum über einen Anschlag für die Feder im Bereich des größeren Kolbenquerschnittes in ihre Ausgangsstellung gedrückt.

Gegenstand und Vorteile der Erfindung

Zur Erhöhung des Einspritzdrucks und der Flexibilität der Einspritzung ist bei einem Common-Rail-Einspritzsystem eine Druckübersetzungseinheit vorteilhaft. Um den fertigungstechnischen Aufwand und damit die Fertigungskosten gering zu halten, wird eine Steuerung der Druckübersetzungseinheit mit einem einfachen 2/2-Wege-Ventil verwendet.

Zur Verringerung der Steuermenge während der Ansteuerung der Druckübersetzungseinheit und zur Durchführung einer schnellen Rückstellung der Kolbeneinheit der Druckübersetzungseinheit wird eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß Patentanspruch 1 vorgeschlagen.

Durch das Füllventil wird zur Rückstellung der Kolbeneinheit ein zusätzlicher Füllpfad freigegeben. Die Steuerung des Füllventils erfolgt ohne Aktor durch eine Druckdifferenz an der Druckübersetzungseinheit, um den konstruktiven Aufwand gering zu halten.

Um eine definierte Druckdifferenz am Ventilkörper des Füllventils zu erreichen, kann eine Drosselung zwischen dem Ventilkörper und der Führungsbohrung ausgebildet sein. Eine zusätzliche Zuleitung mit einer vorzugsweise kleingehaltenen Drossel dient dem Einleiten der Rückstellung der Kolbeneinheit. Wenn das Füllventil eine Feder und entsprechende durch Kraftstoff druckbeaufschlagbare Druckflächen zum Schalten des Füllventils aufweist, kann der Ventilkörper des Füllventils leicht in die geschlossene Stellung des Füllventils überführt werden.

Zeichnung

Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Beschaltung einer Druckübersetzungseinheit einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung sind in der schematischen Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:

Fig. 1
eine erste Beschaltung der Druckübersetzungseinheit;
Fig. 2
eine zweite Beschaltung der Druckübersetzungseinheit.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt einen Teil eines Common Rail Systems. Dieser umfasst eine Druckübersetzungseinheit 1, deren Ansteuerung aus der Fig. 1 ersichtlich ist, und einen Injektor (zur Durchführung des Einspritzvorgangs verschiebliche Düsennadel). Zur Steuerung der Druckübersetzungseinheit 1 wird der Druck im durch einen Übergang von einem größeren zu einem kleineren Kolbenquerschnitt ausgebildeten Differenzraum 2 verwendet. Zur Wiederbefüllung und Deaktivierung der Druckübersetzungseinheit 1 wird der Differenzraum 2 mit einem Versorgungsdruck (Raildruck) beaufschlagt, indem die Druckübersetzungseinheit 1 über eine Versorgungsleitung 3 an einen in der Fig. 1 nicht gezeigten gemeinsamen Druckspeicherraum (Rail) des Common Rail Systems angeschlossen ist. Dann herrschen an allen Druckflächen einer Kolbeneinheit 4 die gleichen Druckverhältnisse (Raildruck). Die Kolbeneinheit 4 ist druckausgegfichen. Durch eine zusätzliche Feder 5 wird die Kolbeneinheit 4 in ihre Ausgangsstellung gedrückt. Zur Aktivierung der Druckübersetzungseinheit 1 wird der Differenzraum 2 mit Hilfe eines Ventils 6 druckentlastet und die Druckübersetzungseinheit 1 erzeugt eine Druckverstärkung gemäß dem Flächenverhältnis. Durch diese Art der Steuerung kann erreicht werden, dass zur Rückstellung der Druckübersetzungseinheit 1 und zum Wiederbefüllen einer Druckkammer 7 eine große Primärkammer 8 nicht druckentlastet werden muß. Bei einer kleinen hydraulischen Übersetzung können damit die Entspannungsverluste stark reduziert werden. Weiterhin kann durch diese Art eine Steuerung der Druckübersetzungseinheit 1 mittels eines einfachen 2/2-Wege-Ventils erreicht werden.

Zur Steuerung der Druckübersetzungseinheit 1 dienen ein Rückschlagventil 9, ein Füllventil 10 und eine Drossel 11. Die Drossel 11 und das Füllventil 10 verbinden den Differenzraum 2 mit unter Versorgungsdruck stehendem Kraftstoff aus dem Druckspeicherraum. Das 2/2-Wege-Ventil 6 schließt den Differenzraum 2 an eine Leckageleitung 12 an. Zur Aktivierung der Druckübersetzungseinheit 11 öffnet Ventil 6. Der Differenzraum 2 wird über das Ventil 6 druckentlastet. Der Druck im Differenzraum 2 fällt stark ab. Während das Ventil 2 geöffnet ist, fließt über die Drossel 11 eine Verlustmenge in die Leckageleitung 12. Die Drossel 11 sollte möglichst klein ausgelegt werden. Die Steuermenge während der Einspritzung wird verringert. Die Drossel 11 kann in den Ventilkörper oder den Ventilsitz im Füllpfad 13 integriert sein. Ebenso kann die Drossel 11 in die Kolbeneinheit 4 integriert sein oder durch die Spaltleckage der Kolbenführungen ausgebildet sein. Evtl. kann bei entsprechender Auslegung auch auf den gedrosselten Zulauf 13' verzichtet werden.

Der Druck im Differenzraum 2 wird zur Steuerung des Füllventils 10 verwendet. Fällt der Druck im Differenzraum 2 während der Aktivierung der Druckübersetzungseinheit 1 ab, schließt das Füllventil 10 den Füllpfad 13. Somit kann keine Verlustmenge über den Füllpfad 13 in die Leckage strömen.

Zur Deaktivierung der Druckübersetzungseinheit 1 wird das Ventil 6 geschlossen und im Differenzraum 2 baut sich über die Drossel 11 der Raildruck auf. Dann öffnet das Füllventil 10 und gibt den Füllpfad 13 frei. Die bei Zurückstellung der Kolbeneinheit 4 erforderliche Befüllung des Differenzraums 2 kann schnell und ohne starke Drosselung erfolgen. Dadurch ist zur Rückstellung eine kleinere Federkraft erforderlich. Dies bringt große konstruktive Vorteile, da bei modernen Motoren im vorhandenen Bauraum keine großen Federkräfte realisiert werden können.

Das Füllventil 10 ist so ausgebildet, dass es bei einer bestimmten Druckdifferenz &Dgr;p1 zwischen dem Ventilzulauf und dem Differenzraum 2 schließt. Der Ventilkörper 14 weist dazu eine Druckfläche zum Ventilzulauf und eine Druckfläche zum Differenzraum 2 auf. Weiterhin ist der Ventilkörper 14 mit einer öffnenden Federkraft beaufschlagt. Fällt der Druck im Differenzraum 2 gegenüber dem Druck im Ventilzulauf unter die eingestellte Druckdifferenz &Dgr;p1, so schließt das Füllventil 10. Steigt der Druck im Differenzraum 2 nach Deaktivierung der Druckübersetzungseinheit 1 wieder an und erreicht den Druck im Ventilzulauf abzüglich der Druckdifferenz &Dgr;p1, öffnet das Füllventil 10 und der Füllpfad 13 wird wieder freigegeben.

Hierdurch ergibt sich eine schnelle Füllung des Differenzraumes 2. Die zum Schalten des Füllventils 10 notwendige Druckdifferenz wird durch die Federkraft und die Druckflächen festgelegt. Zum Erreichen einer definierten Druckdifferenz am durch eine Kugel ausgebildeten Ventilkörper 14 muß eine Drosselung zwischen dem Ventilkörper 14 und dem Ventilgehäuse vorhanden sein. Dies kann z.B. durch Begrenzung des Ventilhubes oder durch eine Drosselung zwischen dem Ventilkörper 14 und dessen Führungsbohrung erfolgen.

Sind die 2/2-Wege-Ventile 6 und 16 geschlossen, so steht der Injektor unter dem Druck des Druckspeicherraums 7. Die Druckübersetzungseinheit 1 befindet sich in der Ausgangsstellung. Nun kann durch Öffnen des Ventils 16 eine Einspritzung mit Raildruck erfolgen, weil sich eine Düsennadel 17 in Folge der hydraulischen Druckverhältnisse an der Düsennadel 17 von einer Dichtfläche 18 abheben kann. Wird eine Einspritzung mit höherem Druck gewünscht, so wird das 2/2-Wege-Ventil 6 angesteuert (geöffnet) und damit eine Druckverstärkung erreicht.

Eine alternative Ansteuerung des Druckübersetzungseinheit 1 ergibt sich aus der Fig. 2. Der Zulauf zu dem Differenzraum 2 wird durch die Drossel 11 und das Füllventil 19 geregelt. Die Zulaufseite (vor dem Dichtsitz) des Füllventil 19 ist druckausgeglichen. Im Bereich des Dichtsitzes befindet sich eine Druckfläche 20, die mit einem im Differenzraum 2 vorhandenen Druck beaufschlagt ist. Fällt der Druck im Differenzraum 2 unter den Schließdruck wird die Druckkraft 20 kleiner als die Kraft einer Feder 23 und das Füllventil 19 schließt den Füllpfad 13. Steigt der Druck im Differenzraum 2 über den Schließdruck wird die Druckkraft auf die Druckfläche 20 größer als die Kraft der Feder 23 und das Füllventil 19 öffnet den Füllpfad 13.

Zum Erreichen einer definierten Druckdifferenz am Ventilkörper des Füllventils 19 muss eine Drosselung im Dichtsitz ausgebildet oder aber eine zusätzliche Drossel 23 muß dem Füllventil 19 vorgeschaltet sein. Die Kolbeneinheit 4 kann sowohl einteilig als auch mehrteilig ausgebildet sein. Das Füllventil 19 kann auch in der Kolbeneinheit 4 integriert sein. Die Kolbeneinheit 4 kann sowohl einteilig als auch mehrteilig ausgebildet sein. Das Füllventil 10, 19 kann auch in der Kolbeneinheit 4 integriert sein. Bei deaktivierter Druckübersetzungseinheit wird der Raildruck über das Rückschlagventil 9 stromabwärts bis zum Injektor geführt. Daher kann der Zulauf des Füllventils 10, 19 ebenfalls stromabwärts des Rückschlagventils 9 angeschlossen sein. Hierbei ergibt sich eine Verbindung des Füllventilzulaufs mit unter Versorgungsdruck stehendem Kraftstoff aus dem Druckspeicherraum über das Rückschlagventil 9.

BEZUGSZEICHENLISTE

1
Druckübersetzungseinheit
2
Differenzraum
3
Versorgungsleitung
4
Kolbeneinheit
5
Feder
6
Ventil
7
Druckkammer
8
Primärkammer
9
Rückschlagventil
10
Füllventil
11
Drossel
12
Leckageleitung
13
Füllpfad
13'
Zulauf
14
Ventilkörper
15
Dichtsitz
16
Ventil
17
Düsennadel
18
Dichtfläche
19
Füllventil
20
Druckfläche
21
Leckageleitung
22
Feder
23
Drossel


Anspruch[de]
Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit einer zwischen einem Druckspeicherraum und einem Düsenraum angeordneten Druckübersetzungseinheit (1), die eine verschiebliche Kolbeneinheit (4) aufweist, um den Druck des dem Düsenraum zuzuführenden Kraftstoffs zu verstärken, wobei die Kolbeneinheit (4) zur Steuerung der Druckübersetzungseinheit (1) einen Übergang von einem größeren zu einem kleineren Kolbenquerschnitt und einen hierdurch ausgebildeten Differenzraum (2) aufweist, der über eine Füllpfad (13) mit einem Füllventil (10; 19) an den Druckspeicherraum angeschlossen ist, wobei im Differenzraum (2) eine Feder (5), die die Kolbeneinheit (4) in ihre Ausgangsstellung drückt, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil (10; 19) durch die Druckverhältnisse im Differenzraum (2) steuerbar ist. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Differenzraum (2) zusätzlich über eine Zuleitung (13') mit einer Drossel (11) an den Druckspeicherraum angeschlossen ist. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Füllventil (19) eine Drosselung im Dichtsitz aufweist. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil (10; 19) eine Feder und entsprechende durch Kraftstoff druckbeaufschlagbare Druckflächen zum Schalten des Füllventils (10; 19) aufweist. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil (10; 19) derart ausgebildet ist, dass das Füllventil (10; 19) geöffnet ist, wenn der Druck im Differenzraum (2) höher ist als Druck im Ventilzulauf abzüglich der eingestellten Druckdifferenz &Dgr;p1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllventil (10; 19) derart ausgebildet ist, dass das Füllventil (10; 19) geschlossen ist, wenn der Druck im Differenzraum (2) geringer ist als Druck im Ventilzulauf abzüglich der eingestellten Druckdifferenz &Dgr;p1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Druckübersetzungseinheit (1) ein 2/2-Wege-Ventil (6) zwischen dem Differenzraum (2) und der Leckageleitung (12) vorgesehen ist.
Anspruch[en]
Fuel injection device with a pressure intensification unit (1) which is arranged between a pressure storage space and a nozzle space and which has a displaceable piston unit (4) in order to intensify the pressure of the fuel to be supplied to the nozzle space, the piston unit (4), for the control of the pressure intensification unit (1), having a transition from a larger to a smaller piston cross section and a differential space (2) which is formed by this means and is connected via a filling path (13) with a filling valve (10; 19) to the pressure storage space, a spring (5) which presses the piston unit (4) into its starting position being provided in the differential space (2), characterized in that the filling valve (10; 19) can be controlled by the pressure ratios in the differential space (2). Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the differential space (2) is additionally connected via a feed line (13') with a throttle (11) to the pressure storage space. Fuel injection device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the filling valve (19) has a throttling in the sealing seat. Fuel injection device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the filling valve (10; 19) has a spring and corresponding pressure surfaces, which can be pressurized by fuel, for switching the filling valve (10; 19). Fuel injection device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the filling valve (10; 19) is designed in such a manner that the filling valve (10; 19) is opened if the pressure in the differential space (2) is higher than the pressure in the valve inlet minus the pressure difference &Dgr;p1 which has been set. Fuel injection device according to one or more of the preceding claims, characterized in that the filling valve (10; 19) is designed in such a manner that the filling valve (10; 19) is closed if the pressure in the differential space (2) is lower than the pressure in the valve inlet minus the pressure difference &Dgr;p1 which has been set. Fuel injection device according to one or more of the preceding claims, characterized in that a 2/2-way directional control valve (6) is provided between the differential space (2) and the leakage line (12) to control the pressure intensification unit (1).
Anspruch[fr]
Dispositif d'injection de carburant comprenant, entre une rampe d'accumulation de pression et une chambre d'injecteur, une unité d'amplification de pression (1) avec, pour amplifier la pression du carburant à acheminer vers la chambre d'injecteur, une unité de pistons (4) présentant, pour commander une unité d'amplification de la pression (1), une transition d'une section de piston plus grande vers une section plus petite et une chambre différentielle (2) ainsi formée et raccordée à une soupape de remplissage (10 ; 19) au niveau de la rampe d'accumulation de pression par un chemin de remplissage (13), et avec dans la chambre différentielle (2) un ressort (5) pour pousser l'unité de pistons (4) dans sa position initiale,

caractérisé en ce que

la soupape de remplissage (10 ; 19) peut être commandée par les rapports de pression dans la chambre différentielle (2).
Dispositif d'injection de carburant selon la revendication 1,

caractérisé en ce que

la chambre différentielle (2) est en outre raccordée par une admission (13') à un étranglement (11) sur la rampe d'accumulation de pression
Dispositif d'injection de carburant selon une ou plusieurs des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

la soupape de remplissage (19) présente un étranglement dans le siège d'étanchéité.
Dispositif d'injection de carburant selon une ou plusieurs des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

la soupape de remplissage (10 ; 19) présente un ressort et des surfaces de pression correspondantes qui peuvent être pressurisées par le carburant pour commuter la soupape de remplissage (10 ; 19).
Dispositif d'injection de carburant selon une ou plusieurs des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

la soupape de remplissage (10 ; 19) est configurée pour être ouverte lorsque la pression dans la chambre différentielle (2) est supérieure à la pression régnant dans l'alimentation de la soupape après déduction de la pression différentielle réglée &Dgr;p1.
Dispositif d'injection de carburant selon une ou plusieurs des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

la soupape de remplissage (10 ; 19) est configurée pour être fermée lorsque la pression dans la chambre de différence (2) est inférieure à la pression régnant dans l'alimentation de la soupape après déduction de la pression différentielle réglée &Dgr;p1.
Dispositif d'injection de carburant selon une ou plusieurs des revendications précédentes,

caractérisé en ce qu'

une soupape à deux voies (6) prévue entre la chambre différencielle (2) et la conduite de retour (12) commande l'unité d'amplification de la pression (1).






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com