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Verfahren und erweiterte Schaltungsanordnung für die Ergänzungsschaltung zum Anschließen von 2 Telefone an einer Telefonleitung mit eigener Ruf-Nr. auch mit Verbindung untereinander - Dokument DE10112462B4
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10112462B4 31.08.2006
Titel Verfahren und erweiterte Schaltungsanordnung für die Ergänzungsschaltung zum Anschließen von 2 Telefone an einer Telefonleitung mit eigener Ruf-Nr. auch mit Verbindung untereinander
Anmelder Schaepe, Helmut, 44534 Lünen, DE
Erfinder Schaepe, Helmut, 44534 Lünen, DE
DE-Anmeldedatum 27.02.2001
DE-Aktenzeichen 10112462
Offenlegungstag 11.10.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.08.2006
Free division/divided out on the grounds of lack of unity 10164959.2
IPC-Hauptklasse H04M 13/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04M 1/72(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04M 19/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04M 3/42(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine erweiterte Schaltungsanordnung für die Ergänzungsschaltung zum Anschließen von 2 Telefone an einer Telefonleitung mit eigener Ruf-Nr., wobei auch eine Gesprächsverbindung unter den zwei Telefonen möglich ist.

Kleine + mittlere Wählanlagen sind nur für eine bestimmte Anzahl von Telefonanschlüssen ausgelegt. Will man nach Anschluß eines Telefones an dem letzten Telefonanschluß noch ein weiteres Telefon anschließen, so muß eine größere Wählanlage gekauft werden.

Oft würde es ausreichen wenn an einigen Telefonanschlüssen 2 Telefone angeschlossen würden – insbesondere dann, wenn das Gesprächsaufkommen nicht so groß ist.

Es gibt schon Möglichkeiten um 2 Telefone an einem Tele= fonanschluß anzuschließen und zwar mit Hilfe eines Automatischen Wechselumschalter (AWADO) – siehe die Patentschriften: DE 36 33 561 C1/DE 40 36 405 C1 u.a. – IPC: H04M 1/72, bei denen jedoch beim (An-)Ruf nicht unterschieden werden und genau d. falsche Teilnehmer den Hörer aufheben kann.

Bei Großwählanlagen gibt es für (Leitungs-)Engpässe Gemeinschaftsanschlüsse – siehe IPC: H04M 13/00. Bei kleineren Wählanlagen sind solche gar nicht vorgesehen. Die Patentschrift DE 44 35 034 C1 zeigt eine Lösung, die auch bei kleineren Wählanlagen möglich ist.

Jedoch wird bei Ihnen von der Wählanlage zwei Rufnummern /Telefonleitungen benötigt!

Die Offenlegungsschrift DE 199 40 801 A1 zeigt eine Lösung, wie man mit unterschiedlichen Rufnummern den gewünschten Teilnehmer anwählen kann, obwohl beide Telefone nur an einer Telefonleitung angeschlossen sind!

Jedoch gibt es zwei Probleme:

Es kann keine Verbindung zwischen den 2 Telefonen aufgebaut werden und wenn das eine Telefon die Leitung belegt hat, ist das zweite Telefon "tot".

Aufgabe dieser Erfindung ist es eine erweiterte Ergänzungsschaltung zu schaffen, wo auch eine Verbindung zwischen den 2 Telefonen möglich ist, oder dass von einem 2.Telefon auch ein Telefongesprächsaufbau möglich ist, wenn vom 1.Telefon die gemeinsame, technische Telefonlei= tung schon belegt ist.

Lösung: Von jedem Telefon müßte es einen zweiten Verbindungsweg (einen gemeinsamen für alle) geben über den eine Verbindung innerhalb der Wählanlage aufgebaut werden kann:

  • – sowohl zu einen x-beliebigen Teilnehmer [wenn der 1.Teilnehmer mit seinem Telefon schon die Telefonleitung mit dem Automatischen Wechselumschalter (AWADO) belegt hat]

    oder
  • – zum anderen Teilnehmer/Telefon, der am gleichen Automatischen Wechselumschalter(AWADO)/ der gleichen technischen Telefonleitung angeschlossen ist.

Hergestellt werden kann dies durch eine "2.-Leitungstaste" (2.LT) einer einfachen Reihenanlage, wobei eine einzige darfür reservierte Telefonleitung/ Rufnummer an die "Amtsleitung der Reihenanlage" angeschlossen wird, die zu jedem Telefon (geschleift) geht und an d. einzelnen "Innenverbindungsleitungsanschlüsse(n)" der Ausgang der Automatischen Wechselumschalter(AWADO) angeschlossen wird.

Damit kein so hoher Leitungsaufwand nötig ist, wird die "Reihenanlage" relaisgesteuert, sodaß vom Telefon nur eine Steuerleitung zur Erweiterten Ergänzungsschaltung(ERWS) gehen muß und die viele Verdrahtung innerhalb dieser erfolgt. Eine Schaltung einer Reihenanlage siehe Patentschrift/Auslegeschrift in der DPK: 21 a3 13/10 tastengesteuerte Reihenanlagen:

DE-AS 1 006 014 nur 1

DE-AS 1 219 536 nur in der Abb. die AT-Taste [Rest unintressant!]

DE-AS 1 182 305 nur die Amtstasten [Rest unintressant!]

DE-AS 1 062 753 Gesamtfunktion einer Reihenanlage

[aber verwirrend in der Darstellung!] u.a.!

Da aber alle Funktionen einer Reihenanlage nicht benötigt werden, sind die beiden ersten genannten Schriften schon aussagend.

Der Kontaktsatz der Amtstasten(AT) aller Teilnehmer/Telefonapparate werden einfach in Reihe geschaltet [daher der Name: Reihenanlage].

Da aber eine ganze Anzahl von Kabeladern benötigt werden, ist man schon früh auf die Idee gekommen, die Amtstaste durch Relaiskontakte zu ersetzen, sodaß nur das Relais angesteuert werden muß: DE-AS 871 774 oder DE-AS 1 190 055 Jedoch werden dort noch mehrere Kontakte von der Taste verwendet, die zur Ansteuerung des entsprechendes Relais betätigt werden muß!

Da jedoch nicht alle Funktionen einer Reihenanlage benö= tigt werden – reicht es aus, wenn nur eine Taste mit einem [Umschalt]Kontakt, hier 2.Leitungstaste(2.LT) genannt, mit der Arbeitskontaktfeder das Relais ansteuert.

Gehalten wird das Relais – 2.Leitungsrelais(2LR) genannt – indem die Relaisspule mit einem Haltekontakt(2lrV) an eine Halte-und-Besetzt-Leitung mit dem Anschluß(hbl) geschaltet wird.

Da es aus Leitungsspargründen keine Trenntaste geben soll, wird das Gesprächsende durch ein Belegrelais(B) mit zwei – aus Gründen der Symetrie magnetisch und elektrisch glei= chenden – [niederohmige] Relaisspulen festgestellt, wobei jeweils eine in der a-Ader und eine in der b-Ader – am Anfang der einen, einzigen, gemeinsamen Telefonleitung (II.Leitung), die direkt von der Wählanlage kommt – geschaltet ist.

Parallel zu den Relaisspulen sind jeweils ein Kondensator (C1) b.z.w. (C2) geschaltet, über die der Wechselstrom [-anteil] fließen soll.

Über eine dritte, hochohmige Relaisspule des Belegrelais (B) siehe später.

Aufbau:

Neben den in der Lösung beschrieben Aufbau noch folgendes:

Das Belegrelais(B) hat einen Folgeumschaltkontakt(bI), dessen gemeinsame, mittlere Kontaktfeder an Plus(+) liegt und an dessen innere Ruhekontaktfeder liegt ein Anschluß (ak'), an der eine Ansteuerkette mit allen 2.Leitungs= tasten(2.LT) – in Reihe geschaltet – angeschlossen ist.

An der Arbeitsmittelkontaktfeder liegt die Halte-und-Besetzt-Leitung mit dem Anschluß(hbl), an dem jeweils die Haltekontakte(2lrV) aller/jedes 2.Leitungs= relais(2LR) angeschlossen sind

[NB: eine äußere Ruhekontaktfeder des Folgeumschaltkon= taktes(bI) bleibt unbelegt.].

An der Halte-und-Besetzt-Leitung mit dem Anschluß(hbl) sind in jedem separaten Bedienungskasten(BK) [– bei den Telefonen/Teilnehmern] jeweils eine [Besetzt-] Beleg-Lampe (BL) angeschlossen,

die in der 2.Leitungstaste(2.LT) eingebaut ist.

Zwei weitere Arbeitskontakte(2lrIII+IV) des 2.Leitungs= relais(2LR) verbinden [etwas verzögert, nach den Folge= umschaltkontakten(2lrI+II) - damit sie nicht über diese eine Verbindung zur II.Leitung herstellen können!] jeweils die darzugehörige, eigene Telefonleitung mit einer gemein= samen Rufleitung(GRL), an der ein gemeinsames Rufrelais (GRR) über/mit einem Rufkondensator(C3) angeschlossen ist.

Mit zwei Arbeitskontakten(grrI+II) des gemeinsamen Ruf= relais(GRR) wird eine Wechselspannung auf eine weitere, dritte, hochohmige Relaisspule des Beleg-Relais(B) gelegt [sodaß eine Brummspannung (im Rufrythmus) auf die gemein= same Telefonleitung überlagert wird – zur Signalisierung eines Anrufes auf der eigenen Telefonleitung].

Die Ergänzungsschaltung der Offenlegungsschrift DE 199 40 801 A1 die hier auch mit(EGS) gekennzeichnet ist, wird für jeweils 2 Teilnehmer gebraucht und wird jeweils zwischen Wählanlage und der Erweiterungsschaltung(ERWS) geschaltet.

Die dortige Weiterentwicklung W5.)

"Abschalten des falschen Rufes"

[Abschalten des 2.Telefons beim Ruf des 1.Teilnehmers mit einem (r1III)-Kontakt und

Abschalten des 1.Telefons beim Ruf des 2.Teilnehmers mit einem (r2III)-Kontakt]

ist dabei anzuwenden!

Von ihr kommt auch die gemeinsame Steuerleitung 2 (G2), an der die 2.Teilnehmeransteuerungsanzeigelampe(2TA) in jedem separaten Bedienungskasten(BK) [bei den Telefonen/Teilnehmern] angeschlossen ist.

Die Stromversorgung wird gemeinsam für die Ergänzungs= schaltung (EGS) und der Erweiterungsschaltung (ERWS) verwendet und hat eine dem entsprechende Leistung. Außerdem hat sie einen Wechselspannungsausgang für das Belegrelais(B), als Brummspannung.

Die Beispiele der Erfindung: B1.), B2.), B3.) folgen nun anhand der Zeichnungen und der Tabelle.

Dabei zeigen die Zeichnungen folgendes:

1 Erweiterte Ergänzungsschaltung (Blockschaltbild)

1a Kurzzeichenerklärung eines Symboles: ⌽ aus 1

2 Belegrelais(B) u.a. allpolig, mit einpoliger Weiterführung, da die Fortsetzung auch einpolig ist; technisch liegt das Belegrelais zwischen der Wählanlage und dem 2.Leitungsrelais (2LR) des ersten Teilnehmers.

2a Steuerleitungen mit Bedienungskasten(BK) für je ein Telefon/einen Teilnehmer

Die Tabelle hat folgenden Inhalt:

Die Erklärung der Bezugzeichen, die in den Zeichnungen etc. verwendet wurden:

Es sind die Namen der Baugruppen, Bauteile oder Teile von Bauteilen [z.B.: Relaiskontakte]; oder

es sind die Namen der Anschlüsse.

Vor den Beispielen B1.), B2.) und B3.) gibt es eine kleine Einführung: B.G.) Grundsätzliches.

B.G.) Grundsätzliches:

Die Teilnehmer müssen in die Vorgehensweise unter= richtet werden und das Telefonverzeichnis entsprechend mit Hinweisen versehen werden.

Die Rufnummern der 2.Teilnehmern beginnen alle mit "(7)2" – der Kennzahl zur Relaisansteuerung

[Sie wurde von DE 199 40 801 A1 übernommen; muß sie zweistellig sein, ist sie "72"

  • – das heißt, die Klammern sind einfach wegzudenken, kann sie einstellig sein, ist sie möglichst eine "2"
  • – das heißt, die Klammern mit der Sieben (7) ist einfach wegzudenken!].

B1.) Ein Teilnehmer will den zweiten Teilnehmer seiner [eigenen] technischen Telefonleitung anwählen z.B.: Teilnehmer "3" will Teilnehmer "(7)23" ..., verwendete Zeichnungen 12a,

die wichtigste Zeichnung ist 1:

Der Teilnehmer "3" hebt seinen Hörer ab und sieht auf die 2.Leitungstaste(2.LT) seines Bedienungskasten(BK) [der neben seinem Telefon steht] in der die darzugehörige [Besetzt-]Beleg-Lampe(BL) eingebaut ist. Diese leuchtet nicht auf, das heißt die eine, einzige, gemeinsame Telefon= leitung(II.Leitung) ist frei!

Dann drückt er die 2.Leitungstaste(2.LT) seines Bedie= nungskasten(BK) und sein 2.Leitungsrelais(2LR) zieht an: 2: Plus-Potential(+) dem Folgeumschaltkontakt(bI) des Belegrelais(B), über dessen gemeinsame mittlere Kontakt= feder, der innere Ruhekontaktfeder, dem Anschluß(ak'), an dem die Ansteuerkette [der Steuerleitungen – 2a] mit allen 2.Leitungstasten(2.LT) in Reihe angeschlossen ist, dem Anschluß(ak') des Bedienungskasten(BK), dem Arbeitskontakt der betätigten 2.Leitungstaste(2.LT), dem Anschluß (2LR), der Relaisspule seines 2.Leitungsrelais (2LR) und dem Minus-Potential(–).

Das Relais zieht an und betätigt seine Kontakte.

Die zwei Arbeitskontakte(2lrIII+IV) des 2.Leitungsrelais (2LR) verbinden [etwas zeitversetzt]

die eigene Telefonleitung mit der gemeinsamen Rufleitung (GRL), an der das gemeinsame Rufrelais(GRR) über/mit einem Rufkondensator(C3) angeschlossen ist [- Abschnitt B2.)].

Die Folgeumschaltkontakte(2lrI+II) [die zuerst betätigt werden] legen um und trennen das Telefon von der eigenen Telefonleitung ab und schalten es auf die eine, einzige, gemeinsamen Telefonleitung(II.Leitung). Es wird voraus= gesetzt, daß die Wählanlage noch eine Gesprächsverbindung aufbauen kann und sie deshalb das Freizeichen zum Telefon sendet. Außerdem zieht das Belegrelais(B) an, weil es in der a/b-Leitung liegt und vom Telefonschleifenstrom durch= flossen wird [2]. Dessen Folgeumschaltkontakt(bI), wird betätigt und das Plus-Potential(+) gelangt nun über dem Folgeumschaltkontakt(bI) über dessen gemeinsame mittlere Kontaktfeder; der Arbeitsmittelkontaktfeder zum Anschluß (hbl). Vom Anschluß(hbl) geht es [2a] über die Steuer= leitung zum Haltekontakt(2lrV) und dann zur Relaisspule des 2.Leitungsrelais(2LR) und zum Minus-Potential(–).

Das Relais bleibt angezogen und wird auch nicht abfallen, wenn der Folgeumschaltkontakt(bI) bewegt wird, weil dieser unterbrechungsfrei umschaltet!

Vom Anschluß(hbl) geht es außerdem zur [Besetzt-]Beleg-Lampe(BL), die in der 2.Leitungstaste(2.LT) des Bedie= nungskasten(BK) eingebaut ist [2a] und gleichzeitig am Minus-Potential(–) liegt. Sie leuchtet auf.

Vom Anschluß(hbl) geht es außerdem über die Steuerleitung zu allen anderen [Besetzt-]Beleg-Lampen(BL) in allen Bedienungskästen(BK) [siehe: 2a mehrmals + 1], sodaß auch diese alle aufleuchten.

Nun wird die Kennzahl "(7)2" für die Relaisansteuerung der Wählanlage gewählt [Bestandteil der Rufnummer des 2.Teil= nehmers!]. Das Umschaltrelais(UM) wird angesteuert und damit gelangt ein Plus-Potential(+) über die gemeinsame Steuerleitung 2 (G2) [– siehe DE 199 40 801 A1 – ≙] – d. Ergänzungsschaltung(EGS) – [1] und von dort über die Steuerleitung [2a], Anschluß(2TA), zu allen 2.Teilnehmeransteuerungslampem (2TA) in allen Bedienungskästen(BK), die gleichzeitig am Minus-Potential (–) liegen, sodaß diese alle aufleuchten. Daran wird er= kannt, daß nun der 2.Teilnehmer angewählt werden kann.

Nun wird erneut die 2.Leitungstaste(2.LT) gedrückt und dabei kurz der Hörer aufgelegt/der Hörergabel[um]schalter betätigt, sodaß die Verbindung zur Relaisanwahl beendet wird [siehe DE 199 40 801 A1 Das Belegrelais(B) fällt zwar kurz ab, da jedoch die 2.Leitungstaste(2.LT) gedrückt ist, bleibt das 2.Leitungsrelais(2LR) angezogen [Stromkreis – siehe beim ersten Tastendruck], dabei erlöschen auch kurzzeitig alle [Besetzt-]Beleg-Lampen(BL).

Wird die Telefonschleife wieder geschlossen [Hörer wieder abgehoben/Hörergabel wieder losgelassen) zieht das in der Telefonleitung(II.Leitung) liegende Belegrelais(B) wieder an und alle [Besetzt-]Beleg-Lampen(BL) leuchten wieder auf und das 2.Leitungsrelais(2LR) hält sich wieder selbst [– wie schon beim ersten Mal –].

Nach dem erneuten Aufleuchten d. [Besetzt-]Beleg-Lampe(BL) kann die "restliche" Rufnummer "(.).3" gewählt werden und die Verbindung wird zum Teilnehmer "(7)23" über die noch freie technische Telefonleitung"3" und über dem automati= schen Wechselumschalter(AWADO) [– siehe DE 199 40 801 A1] und den nichtbetätigten Folgeumschaltkontakten(2lrI+II) des nichtbetätigten 2.Leitungsrelais(2LR) des Teilnehmers "(7)23" zu dessen Telefon aufgebaut [1 + 1a].

B2.) Ein Teilnehmer [z.B.: "3"] will eine Telefonverbindung aufbauen, aber der andere Teilnehmer [z.B.: "(7)23"] seiner [eigenen] technischen Telefonleitung hat diese schon belegt:

verwendete Zeichnungen 12a, besonders 1:

Der Teilnehmer, z.B.: "3", hebt seinen Hörer ab und hört kein Freizeichen [– weil der andere Teilnehmer, z.B.: "(7)23", die technische Telefonleitung belegt hat und der Automatische Wechselumschalter(AWADO) die Telefonleitung auf den anderen Teilnehmer geschaltet hat.

Nun sieht er auf die 2.Leitungstaste(2.LT) seines Bedie= nungskasten(BK) [der neben seinem Telefon steht] in der die darzugehörige [Besetzt-]Beleg-Lampe(BL) eingebaut ist. Diese leuchtet nicht auf, das heißt: die gemeinsame Telefonleitung(II.Leitung) ist frei!

Nun kann er – gemäß Abschnitt: B1.) – eine Telefonverbin= dung aufbauen, mit der einzigen Ausnahme, nämlich nicht zum anderen Teilnehmer [z.B.:"(7)23"] der technischen Telefonleitung!

Dabei ist es egal, ob es ein zweiter Teilnehmer oder ein erster Teilnehner ist.

Ein weiterer Vorgang kann dabei eintreten:

Der andere Teilnehmer, z.B.: "(7)23", der technischen Telefonleitung beendet sein Telefongespräch und die technische Telefonleitung mit dem Automatischen Wechselum= schalter(AWADO) wird frei.

Dann erfolgt ein Anruf für den Teilnehmer, z.B.: "3", der über der gemeinsamen Telefonleitung(II.Leitung) eine Telefonverbindung hat.

Dieser Anruf geht nicht verloren, sondern geht [siehe: 1a]

von der eigenen Telefonleitung über die zwei Arbeitskon= takte(2lrIII+IV) des betätigten 2.Leitungsrelais(2LR) zur gemeinsamen Rufleitung(GRL), an der das gemeinsame Rufrelais(GRR) – über/mit einem Rufkondensator(C3) – ange= schlossen ist [2]. Das gemeinsame Rufrelais(GRR) zieht im Rufrythmus an und legt mit seinen beiden Arbeitskon= takten(grrI+II) – im Rufrythmus – eine Wechselspannung auf die dritte, hochohmige Spule des Belegrelais(B) mit den Anschlüssen (5+6). Die Wechselspannung wird nun mit Hilfe der anderen Spulen des Belegrelais(B) auf die gemeinsame Telefonleitung(II.Leitung) überlagert.

Anhand des Brummtones erkennt der Teilnehmer, z.B.: "3", daß ein Anruf auf seiner eigenen Telefonleitung anliegt. Nun kann er das bestehende Telefongespräch über der gemeinsamen Telefonleitung(II.Leitung) durch Höreraufle= gen beenden und bekommt, nach Abfallen der Relaiskontakte, den Anruf direkt auf sein Telefon und kann ihn annehmen.

B3.) Zwei Teilnehmer[z.B.: "3" + "4"] wollen gleichzeitig über die eine, einzige, gemeinsame Telefonleitung (II.Leitung) eine Telefonverbindung aufbauen, verwendete Zeichnungen 12a, besonders 2a:

Drücken beide gleichzeitig die 2.Leitungstaste(2.LT) am Bedienungskasten(BK) so zieht das 2.Leitungsrelais(2LR) des Teilnehmers "3" an

[siehe am Anfang vom Abschnitt: B1.)].

Da alle 2.Leitungstasten(2.LT) in Reihe an der Ansteuer= kette [der Steuerleitung{en} – 2a mehrmals + 1] angeschlossen sind, heißt es:

am ersten Anschluß(ak') [2 + dann 2a mehrmals!]

ist der Anschluß(ak') mit der 2.Leitungstaste(2.LT) des Teilnehmers "3" angeschlossen und an dessen Ruhekon= taktfeder liegt der Anschluß(ak"), an dem

ist der Anschluß(ak') mit der 2.Leitungstaste(2.LT) des Teilnehmers "(7)23" angeschlossen und an dessen Ruhekon= taktfeder liegt der Anschluß(ak"), an dem

ist der Anschluß(ak') mit der 2.Leitungstaste(2.LT) des Teilnehmers "4" angeschlossen und an dessen Ruhekon= taktfeder liegt der Anschluß(ak"), an dem

ist der Anschluß(ak') mit der 2.Leitungstaste(2.LT) des Teilnehmers "(7)24" angeschlossen und an dessen Ruhekon= taktfeder liegt der Anschluß(ak"), an dem .... u.s.w.!

Da die 2.Leitungstaste(2.LT) des Teilnehmers "3" jedoch betätigt ist, gelangt das ankommende Plus-Potential am Anschluß(ak') über dem Arbeitskontakt der betätigten 2.Leitungstaste(2.LT) zum Anschluß (2LR) und somit zur Relaisspule des 2.Leitungsrelais(2LR); damit liegt an dessen Ruhekontaktfeder und somit am Anschluß(ak'') kein Plus-Potential, das über die Ansteuerkette [der Steuerleitung{en} – 2a mehrmals + 1 + 1a] weitergeleitet wird. Ein 2.Leitungsrelais(2LR) eines weiteren Teilnehmers, z.B.: "4", kann somit nicht anziehen! Nur der vorderste Teilnehmer hat also Erfolg!

Weiterentwicklung: W1.)

Die Verbindung mit der Offenlegungsschrift DE 197 36 827 A1 ist denkbar/sinnvoll, denn dann kann die dortige Rufstelle(RS) und Anderes [baulich] in den Bedienkasten(BK) übernommen werden.

W2.)

Sinnvoll wäre es, die ganzen Steuerleitungen über einen Datenbus laufen zu lassen.

Dann ist die Anzahl der benötigten Leitungsadern von der erweiterten Ergänzungsschaltung zum Bedienungskasten(BK) gering und einheitlich.

W3.)

Eine große Weiterentwicklung ist die Verwendung von zweier kleineren Erst-Wählanlagen mit [mindestens] einer Amtsleitung, jedoch ohne Querverbindungsleitungen – jeweils ausgestattet gemäß der 1.Lösung. Hierbei kann/wird:

die eine einzige [reservierte] gemeinsame Telefonleitung (II.Leitung) – der einen Erst-Wählanlage – [fortgesetzt] als eine

einzige, weitere [reservierte] gemeinsame Telefonleitung (III.Leitung)

für jeden Teilnehmer der anderen Erst-Wählanlage – mit Hilfe einer 3.Leitungstaste(3.LT) – zur Verfügung gestellt [werden];

dabei erfolgt dies genauso auch in der entgegengesetzten Richtung.

Jeder Teilnehmer hat eine 3.Leitungstaste(3.LT) mit einem Kontakt in dem/einem separaten Bedienungskasten(BK)

[in dem auch die 2.Teilnehmeransteuerungslampe (2TA) und ggf. die 2.Leitungstaste(2.LT) {– mit dem daran angeschlossenen 2.Leitungs-Relais(2LR)–} ist],

an d. ein in der Erweiterungsschaltung(ERWS)

[– die hinter der Ergänzungsschaltung(EGS) ≙ DE 199 40 801 A1 angeschlossen ist –]

daran zugehöriges 3.Leitungs-Relais(3LR) angeschlossen ist;

dessen Kontakte [z.B.: Folgeumschaltkontakte (3lrI+II)] sind wie die Kontakte des 2.Leitungs-Relais(2LR) geschaltet, nur eben an

der einen einzigen [für das Verfahren reservierte], gemeinsame Telefonleitung(III.Leitung) angeschlossen und zwischen der eigenen Telefonleitung/hinter der Ergänzungsschaltung(EGS) und

vor den Folgeumschaltkontakten(2lrI+II) des 2.Leitungs-Relais(2LR), oder [wenn nicht vorhanden] dem Telefon angeordnet!

Bei der Wahl der Kennzahl für die Relaisansteuerung [z.B.: "(7)2"] wird mit Hilfe des Relaiskontaktes (R-Kontaktes) nicht nur das Umschaltrelais(UM)

  • – der eigenen Erst-Wählanlage,
  • – sondern auch das der anderen Erst-Wählanlage,
  • – also die Umschaltrelais(UM) beider Erst-Wählanlagen ansteuert, sodaß eine

    Anwahl eines zweiten Teilnehmers der anderen Erst-Wähl= anlage möglich ist.

Dies wird erreicht, indem man

die Umschaltrelais(UM) beider Erst-Wählanlagen

und

die Relaiskontakte (R-Kontakt) beider Erst-Wählanlagen durch [eine Brücke] parallel-schaltet.

Auf diese Brücke wird verzichtet, wenn die Weiterleitung der einen einzigen [für das Verfahren reservierte] gemeinsamen Telefonleitung von der einen Erst-Wählanlage zur anderen Erst-Wählanlage [als III.Leitung]

nur

zu einem einzigen Telefon und einem [Extra-]Wecker(W), in der Nähe/beim Telefon

[z.B.: im Arbeitszimmer zu Hause]

oder

nur zu zwei Telefone mit einem Weckerumschalter(WUM) mit je einem [Extra-]Wecker(W) in der Nähe/beim Telefon

[z.B.: beim Cheftelefon und beim Sekretärtelefon im Betrieb]

erfolgt!

W4.)

Bei der Zusammenschaltung von zwei Erst-Wählanlagen

  • – gemäß/siehe W3.) –
  • – mit voller Erreichbarkeit für alle Telefone/Teilnehmer zur III.Leitung mit Hilfe der 3.Leitungsstaste(3.LT) läßt sich für die Vermittlungsperson – bei beiden Erst-Wählanlagen, bei dessen Telefon, ein besonderer Bedienungskasten(BK') anschließen, indem noch mehr Funkionen eingebaut werden: z.B.:
  • – Beleglampen der technischen Telefonleitungen beider Wählanlagen oder zumindenstens der jeweils anderen Wählanlage,
  • – zusätzliche 3.Leitungsstasten(3.LT) aller Telefone/Teilnehmer, die parallel zu jenen einzelnen der Teilnehmer der anderen Erst-Wählanlage geschaltet sind und mit der entsprechenden Rufnummer beschriftet sind.

Mit Hilfe dieser 3.Leitungsstaste(3.LT) kann die Vermittlungsperson der einen Erst-Wählanlage eine Vorein= stellung bei einem Telefon/Teilnehmer der anderen Erst-Wählanlage vornehmen, um z.B.

  • – ein ankommendes Amtsgespräch der einen Erst-Wählanlage zu einem Telefon/Teilnehmer der anderen Erst-Wählan= lage – über die technische Rufnummer der eigenen II.Leitung z.B. "8", die dann dort die III.Leitung ist, weiter zuvermitteln.

Ist d. gewüschte Telefon/Teilnehmer besetzt, weil er gerade eine Telefonverbindung mit Hilfe der 2.Leitungs= taste(2.LT) hat,

wird ein Anruf – wie schon beschrieben –

mit Hilfe des gemeinsamen Rufrelais(GRR) der II.Leitung u. der hochohmigen Relaisspule des Belegrelais(B), an der eine Wechselspannung im Rufrythmus angelegt wird, übertragen – als Brummton.

Legt nun der Teilnehmer kurz den Hörer auf, so hat er beim Abheben des Hörers das Amtsgespräch von der anderen Erst-Wählanlage!

Damit bei der Voreinstellung nicht die bestehende Telefon= verbindung mit Hilfe der 2.Leitungsstaste(2.LT) getrennt wird, muß beim Aufbau folgende Reihenfolge eingehalten werden:

technische Telefonleitung – Ergänzungsschaltung(EGS) mit dem Automatischen Wechselumschalter(AWADO) – dann erst die Relaiskontakte des 3.Leitungsrelais(3LR) – und dann erst die Relaiskontakte des 2.Leitungsrelais(2LR) – und dahinter dann das Telefon!

Sch.) Schlußbetrachtung:

Aus dem Vorherbeschriebenen [Beispiele: B1.)–B3.)] geht hervor, daß nicht nur der andere Teilnehmer der gemeinsamen technischen Telefonleitung über

die eine, einzige, gemeinsame Telefonleitung(II.Leitung) angewählt werden kann,

sondern auch ein [wichtiges] Gespräch möglich ist, wenn der andere Teilnehmer der gemeinsamen technischen Telefonleitung – diese schon belegt hat!

Tabelle: Bezugszeichen/Bauteile der Zeichnungen

Anspruch[de]
  1. Verfahren zum individuellen Anwählen von zwei Telefonen gemäß dem Patentanspruch 1 des Haupt= patents DE 199 40 801, wobei eine Verbindung der Telefone untereinander ermöglicht wird, wobei an mindestens drei Telefonleitungen der Wählanlage jeweils eine Schaltungsanordnung gemäß dem Patentanspruch 2 des Hauptpatents DE 199 40 801 angeschlossen ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    jeder Teilnehmer mit Hilfe einer 2.Leitungstaste(2.LT) sein Telefon von seiner eigenen Telefonleitung trennen kann und

    an eine einzige für alle Teilnehmer darfür reservierte, gemeinsame Telefonleitung(II.Leitung) der Wählanlage anschließen kann, über der er dann:

    – den zweiten Teilnehmer seiner eigenen Telefonleitung anwählen kann, oder

    – eine Telefonverbindung aufbauen kann, auch wenn der zweite Teilnehmer die eigenen Telefonleitung schon belegt hat.
  2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    jeder Teilnehmer eine 2.Leitungstaste(2.LT) mit einem Umschaltkontakt in einem separaten Bedienungskasten(BK) mit einer 2.Teilnehmeransteuerungslampe(2TA) hat,

    an der, innerhalb einer, hinter der Schaltungsanordnung gemäß dem Patentanspruch 2 des Hauptpatents DE 199 40 801 angeschlossenen Erweiterungsschaltung(ERWS), ein zugehöriges 2.Leitungsrelais(2LR) angeschlossen ist, mit zwei Folgeumschaltkontakten (2lrI+II) an denen sein Telefon, seine eigene Telefonleitung und die einzige,

    für alle Teilnehmer gemeinsame Telefonleitung(II.Leitung) angeschlossen ist.
  3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass in der einzigen für alle Teilnehmer gemeinsamen Telefonleitung(II.Leitung) zwei gleiche Relaisspulen eines Belegrelais(B) eingeschleift sind, mit einem Folgeumschaltkontakt(bI), dessen gemeinsame mittlere Kontaktfeder an Pluspotential liegt und an dessen innere Ruhekontaktfeder eine Ansteuerkette mit einem-Anschluss(ak') mit allen 2.Leitungstasten(2.LT) in Reihe geschaltet ist und an dessen Arbeitsmittelkontaktfeder ein Anschluss(hbl) ist, an dem jeweils ein weiterer Haltekontakt(2lrV) aller 2.Leitungsrelais(2LR) angeschlossen ist.
  4. ) Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 + 3 dadurch gekennzeichnet, dass am Anschluss(hbl) in jedem separaten Bedienungskasten(BK) jeweils eine [Besetzt-]Beleg-Lampe(BL) gegen Minuspotential angeschlossen ist und in der 2.Leitungstaste(2.LT) eingebaut ist.
  5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe zweier weiterer Arbeitskontakte (2lrIII+IV) jedes 2.Leitungsrelais(2LR) die dazugehörige eigene, im betätigten Fall abgetrennte Telefonleitung auf eine gemeinsame Rufleitung(GRL) gelegt wird, an der ein gemeinsames Rufrelais(GRR) über einem Rufkondensator(C3) angeschlossen ist.
  6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 + 5 dadurch gekennzeichnet, dass zwei Arbeitskontakte(grrI+II) des gemeinsamen Rufrelais (GRR), im betätigtem Fall eine Wechselspannung auf eine weitere hochohmige Relaisspule des Belegrelais(B) legen, so dass eine Brummspannung im Rufrythmus auf die gemeinsame Telefonleitung(II.Leitung) überlagert wird, zur Signalisierung eines Anrufes auf der eigenen Telefonleitung.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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