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Dokumentenidentifikation DE102004044699B4 31.08.2006
Titel Synchronmaschine
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Vollmer, Rolf, 36129 Gersfeld, DE
DE-Anmeldedatum 15.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004044699
Offenlegungstag 30.03.2006
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.08.2006
IPC-Hauptklasse H02K 21/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02K 3/28(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H02K 21/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine permanenterregte Synchronmaschine.

Permanenterregte Synchronmaschinen, welche eine Erregung eines Rotors mittels Permanentmagneten aufweisen, weisen gegenüber elektrisch erregten Synchronmaschinen verschiedene Vorteile auf. Beispielsweise benötigt der Rotor bei einer permanenterregten Synchronmaschine keinen elektrischen Anschluss. Permanentmagnete mit hoher Energiedichte, d.h. einem großen Produkt aus Flussdichte und Feldstärke, erweisen sich dabei den weniger energiestarken Permanentmagneten überlegen. Es ist weiterhin bekannt, dass Permanentmagnete nicht nur eine flache Anordnung zum Luftspalt aufweisen können, sondern auch in einer Art Sammelkonfiguration (Flusskonzentration) positioniert werden können.

Bei permanenterregten Synchronmaschinen können nachteilige Pendelmomente auftreten. Eine Schrägung eines Rotors oder eines Stators der permanenterregten Synchronmaschine um beispielsweise eine Nutteilung, wie sie bei konventionellen Motoren in der EP 0 545 060 B1 beschrieben ist, kann zu einer Reduzierung des Drehmoments führen. Bei permanenterregten Synchronmaschinen mit konventioneller Wicklung, d.h., Wicklungen, welche in Einziehtechnik hergestellt werden, wird in der Regel eine Schrägung um eine Nutteilung vorgenommen, um Rastmomente, welche auch zu Pendelmomenten führen, zu reduzieren.

Bei permanenterregten Synchronmaschinen, welche Zahnspulen aufweisen, ist es beispielsweise möglich, die Pendelmomente durch eine besondere Formgebung der Magnete zu reduzieren. Nachteilig dabei ist, dass eine besondere Formgebung der Magnete zu erhöhten Herstellungskosten führt.

Aus dem Aufsatz "Camparatice study of permaueat magnet brushless motors with all teeth and alternative teeth windings" von den Autoren D. Ishak, Z.Q. Zhu and D. Howe (second international conference of power electronics machines and drives 2004 (PEM D 2004, Con publications number 498) vol. 2, 31. März bis 2. April 2004, Seite 834 bis 839) ist ein Beispiel für eine bürstenlose elektrische Maschine bekannt, welche verschiedene Motortypen mit unterschiedlichen Polzahlen und und entsprechenden Wicklungssystemen offenbart.

Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine permanenterregte Synchronmaschine anzugeben, bei der in einfacher Art und Weise Pendelmomente, bzw. Rastmomente reduziert sind. Vorteilhafter Weise erfolgt diese Reduzierung ohne den Einsatz einer Schrägung beispielsweise der Permanentmagnete.

Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt bei einer permanenterregten Synchronmaschine mit den Merkmalen nach Anspruch 1 oder 2. Die Unteransprüche 3 bis 7 sind weitere vorteilhafte Weiterbildungen der permanenterregten Synchronmaschine.

Bei einer permanenterregten Synchronmaschine, welche einen Stator und einen Rotor aufweist, wobei der Stator vorzugsweise eine dreiphasige Drehstromwicklung aufweist und der Rotor Permanentmagnete aufweist, ist der Stator derart ausgebildet, dass dieser 36 Nuten und 36 Zähne aufweist. Dabei ist nur jeder zweite Zahn mit einer Spule bewickelt. Der Rotor ist derart ausgebildet, dass dieser 22 Magnetpole aufweist. Die Spule, welche um einen Zahn gewickelt ist, ist vorteilhafterweise eine Zahnspule. Eine derartige permanenterregte Synchronmaschine weist am Stator 18 Pole auf.

Mittels der beschriebenen Ausführungsform gelingt es, dass die permanenterregte Synchronmaschine vorteilhafter Weise eine hohe Ausnutzung. und einen hohen Leistungsfaktor aufweist.

Mittels einer derartigen permanenterregten Synchronmaschine, kann ein hoher Wicklungsfaktor erzielt werden. Die Kombination aus 22 Polen am Rotor und 36 Nuten im Stator führt zu einer ersten möglichen Rastpolpaarzahl von pr = 396. Die Rastpolpaarzahl ergibt sich aus dem kgV der 36 Nuten des Stators mit den 22 Polen des Rotors. Da die Polzahl des Rotors, also die Anzahl der Magnetpole des Rotors 22 beträgt weist der Rotor also 11 Magnetpolpaare auf. Daraus ergibt sich, dass die permanenterregte Synchronmaschine eine Magnetpolzahl aufweist, welche eine Primzahl ist. Dies hat den Vorteil, dass das kleinste gemeinsame Vielfache kgV (von Nutzahl und Polzahl) hoch ist, was zu einer hohen Rastpolzahl mit hoher Frequenz und geringer Amplitude bei den Pendeldrehmomenten führt.

Mittels einer bestromten Wicklung des Stators ist ein Spektrum an Luftspaltfeldern erzeugbar. Bei Betrachtung dieses Spektrums von Luftspaltfeldern können über den Umfang von 360 Grad Oberwellenfelder und ein Grundfeld unterschieden werden. Eine Grundpolpaarzahl pg ergibt sich bei der erfindungsgemäßen permanenterregten Synchronmaschine zu pg = 1. Die Grundpolpaarzahl pg ist wie folgt definiert: pg ist die kleinste Popaarzahl, die die Fourrieranalyse des Luftspaltfeldes ergibt. Eine Nutzpolpaarzahl pn ergibt sich aus der Polpaarzahl des Rotors und ist folglich 13, da der Rotor 13 Magnetpolpaare aufweist.

Für die permanenterregte Synchronmaschine ergibt sich hieraus eine Nutzung einer dreizehnten Oberwelle. Die Grundwelle und die Oberwellen eines Feldverlaufes in einem Luftspalt einer elektrischen Maschine können beispielsweise mittels einer Fourier-Analyse ermittelt werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Wicklung des Stators derart ausgeführt, dass insbesondere störende Oberwellen wie die fünfte und siebte Oberwelle nur eine geringe Amplitude aufweisen. Die fünfte und die siebte Oberwelle sind insbesondere deswegen von Nachteil, weil sie entgegengesetzte Drehrichtungen haben und mit der Rotordrehzahl jeweils zu Drehmomentschwankungen mit der 6. Oberwelle führen.

Die 5. und 7. Oberwelle des Läuferfeldes drehen sich mit der Rotorfrequenz. Das Statorfeld 5 pn dreht sich mit 1/5 der Rotorfrequenz gegen die Rotordrehung und das Statorfeld 7 pn dreht sich mit 1/7 der Rotorfrequenz in der Drehrichtung des Rotors. Die Staor- und Rotorfelder mit 5 pn und 7 pn begegnen sich 6 pn-mal pro Rotorumdrehung und erzeugen Drehmomentwelligkeit mit 6 pn pro Rotorumdrehung.

Mittels der erfindungsgemäßen permanenterregten Synchronmaschine mit einer bestimmten Kombination aus einer Anzahl von Nuten im Stator und einer bestimmten Polzahl des Rotors ergibt sich eine verringerte Rastdrehmomentbildung. Die geringere Rastmomentbildung ergibt sich insbesondere aus dem Wicklungskonzept, bei dem nur jeder zweite Zahn des Stators mit einer Zahnspule umwickelt ist. Vorteilhafterweise weist der Stator der permaneterregten Synchronmaschine eine Wicklung gemäß der 2. Die Wicklung ist in der Figurenbeschreibung näher beschrieben.

In weiterer Fortbildung der Erfindung ist es vorgesehen, eine permanenterregte Synchronmaschine mit einem bestimmten Statorblechschnitt und einer bestimmten Wicklung (siehe 2) für eine Drehstrombestromung anzugeben, bei dem die permanenterregte Synchronmaschine ohne Schrägung von Stator und/oder Rotor geringe Rastdrehmomente und geringe Oberwellen aufweist. Die Oberwellen betreffen den magnetischen Feldverlauf in einem Luftspalt zwischen Stator und Rotor. Demzufolge betreffen die Oberwellen auch die EMK und sind somit auch als EMK-Oberwellen zu bezeichnen.

Die erfindungsgemäße permanenterregte Synchronmaschine weist insbesondere bei niedriger Drehzahl- und hohen Drehmomenten Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. Ein derartiger Anwendungsfall mit niedriger Drehzahl und hohen Drehmomenten ergibt sich typischerweise bei Torquemotor-Anwendungen. Die permanenterregte Synchronmaschine ist also vorteilhafterweise ein Torquemotor.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der permanenterregten Synchronmaschine weist einen bewickelten Zahn und benachbarte Nuten des bewickelten Zahns auf, wobei der bewickelte Zahn und die benachbarten Nuten parallelflankig sind. Sowohl der Zahn als auch die Nuten weisen Flanken auf. Diese Flanken verlaufen parallel. Dies hat beispielsweise den Vorteil einer einfachen Montage der Wicklung des Zahnes. Die Wicklung ist insbesondere eine Zahnwicklung, wobei durch die Wicklung eines Zahnes die Nuten, welche zu beiden Seiten des Zahnes vorhanden sind, gefüllt sind.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Stator mit Flachdraht oder mit Flachdrahtlitzen bewickelt. Dies ermöglicht einen hohen Füllungsgrat der Nuten mit Kupfer.

Weiterhin ist die permanenterregte Synchronmaschine derart ausgestaltbar, dass einer Phase sieben Spulen zugeordnet sind, wobei alle sieben Spulen der Phase in Reihe geschaltet sind. Eine Phase weist also sieben Spulen auf, welche in einer Reihenschaltung bestrombar sind.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der permanenterregten Synchronmaschine weist einen Stator auf, welcher breite Zähne und schmale Zähne aufweist, wobei eine Nutteilungsbreite &agr;ns für die schmalen Zähne im Bereich von 8° > &agr;ns > 1° beträgt und eine Nutteilungsbreite &agr;nb für die breiten Zähne im Bereich von 9° < &agr;nb < 17° liegt, wobei gilt, dass &agr;nb + &agr;ns = 360°/21 ist.

Des Weiteren ist die permanenterregte Synchronmaschine derart ausgestaltbar, dass eine Lochzahl q = 7/13 vorliegt. Die Lochzahl q gibt an, auf wie viel Nuten pro Pol die Wicklung eines Stranges aufgeteilt ist, q ist also die Nutzahl pro Pol und Strang.

Um Rastdrehmomente von Permanentmagneten des Rotors mit Statorzähnen gering zu halten, sind Nutzahl und Polzahl so zu wählen, dass das kleinste gemeinsame Vielfache möglichst hoch ist. Dies wird erreicht, wenn die Polpaarzahl (Nutzpolpaarzahl) eine Primzahl ist. Die Nutzpolpaarzahl ist also eine Primzahl.

Erfindungsgemäß ist ein Statorschnitt mit 42 Nuten und 26 Polen, sowie eine Wicklung mit der Grundpolpaarzahl pg = 1 und einer Nutzpolpaarzahl pn = 13 bestimmt. Das kleinste gemeinsame Vielfache ist somit 546 (kgV(42,26) = 546). Damit ergibt sich eine Reluktanzrastpolpaarzahl von pr = 546 und damit relativ kleine Rastdrehmomente, weil das zum Rasten führende Rotorfeld der magnetischen Polpaarzahl prm = 273 (= 21. Rotor-Oberwelle) eine kleine Amplitude hat.

Die Nutteilungsweite ist vorteilhafterweise zwischen 0,66 bis 1,23 von der Polteilungsweite des Rotors.

Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Darin zeigt:

1 schematisch den Aufbau einer permanenterregten Synchronmaschine,

2 im Ausschnitt schematisch einen Blechschnitt eines Stators einer permanenterregten Synchronmaschine und

3 ein Wickelschaltbild.

Die Darstellung gemäß 1 zeigt eine permanenterregte Synchronmaschine 51, welche einen Stator 53 und einen Rotor 55 aufweist. Der Rotor 55 weist Permanentmagnete 57 auf. Der Stator 53 weist Spulen 59 auf, wobei der Verlauf der Spule 59 innerhalb des geblechten Stators 53 strichliniert dargestellt ist. Mit Hilfe der Spule 59 ist eine Wicklung ausgebildet. Die Spulen 59 bilden Wickelköpfe 61 aus. Die permanenterregte Synchronmaschine 51 ist zum Antrieb einer Welle 63 vorgesehen.

Die Darstellung gemäß 2 zeigt einen schematischen Ausschnitt eines Blechschnitts 72. Der Blechschnitt 72 betrifft den Stator 53 der permanenterregten Synchronmaschine 51. Der Blechschnitt 72 weist Zähne 29 und Nuten 27 auf. Ist ein Zahn 29 bewickelt, so ist dies ein bewickelter Zahn 25. Die bewickelten Zähne 25 sind von 1 bis 21 durchnumeriert. Der Stator 53 mit dem Blechschnitt 72 weist 21 bewickelte Zähne auf. Eine Bewicklung eines Zahnes erfolgt beispielsweise durch Aufsetzen einer Spule 39. Dies ist besonders dann einfach durchzuführen, wenn der bewickelte Zahn 25 und die benachbarten Nuten 27 des bewickelten Zahns 25 parallelflankig sind. Die Zähne 29 und die Nuten 27 weisen Flanken 28 auf. Diese Flanken 28 sind parallel ausgeführt. Der schematisch dargestellte Ausschnitt des Blechschnitts 72 gibt wieder, dass bei nur jedem zweiten Zahn 29 eine Bewicklung vorliegt. Jeder zweite Zahn 29 ist also mit einer Zahnspule 39 umwickelt. Vorteilhafterweise können hierfür vorgefertigte Formspulen verwendet werden. Durch die Parallelflankigkeit des zu umwickelnden Zahnes 25 und die Parallelflankigkeit der von der Spule 39 gefüllten Nuten 27, können vorteilhafterweise Formspulen aus Flachdraht eingesetzt werden, so dass eine Kupferfüllung in den Nuten 27 besonders hoch ist.

Durch die beschriebenen Maßnahmen können permanenterregte Synchronmaschinen, welche insbesondere als Motoren einsetzbar sind, mit geringen Verlusten und somit einer hohen Ausnutzung gebaut werden.

Der Blechschnitt 72 weist abwechselnd einen schmalen Zahn 31 und einen breiten Zahn 33 auf. Durch die gezielte Auswahl der Nutteilungsbreite des breiten Zahnes 33 und des schmalen Zahnes 31 kann zusammen mit der Wahl der Wicklungsschaltung insbesondere gemäß 3 ein Luftspaltfeld einer Nutzwelle hoch und die von störenden Oberwellen niedrig eingestellt werden. Damit wird neben der hohen Ausnutzung eine geringe Drehmomentwelligkeit erzielt.

Die Darstellung gemäß 3 zeigt ein erstes Wickelschaltbild für einen Stator, welcher 42 Nuten aufweist. Der zugehörige Rotor weist 26 Pole (Magnetpole), also 13 Polpaare, auf, wobei der Rotor in 3 nicht dargestellt ist. Gemäß des Wickelschaltbildes nach 3 weist der Stator 21 Spulen 39 auf, wobei gemäß 3 für eine Phase U sieben Spulen 39 dargestellt sind. Die Spulen 40 der Phase U sind in 3 mit einem durchgezogenen Strich dargestellt. Das Wicklungsschaltbild betrifft eine permanenterregte Synchronmaschine, welche mit drei Phasen U, V, W eines Drehstromes bestrombar ist. Die Wicklung der Phase U ist in 3 mit allen Spulen 40 dargestellt. Für die Wicklungen der Phasen V und W ist jeweils nur die erste Spule 47 für die Phase V und die Spule 49 für die Phase W dargestellt. Die Spulen 47 und 49 der Phasen V und W sind in 3 gestrichelt dargestellt. Die Wicklung der Phasen V und W entspricht der Wicklung der Phase U, wobei die Wicklung zur besseren Übersicht nicht komplett dargestellt ist. Anschlüsse der Phasen U, V und W sind mit u1, u2, v1, v2, w1 und w2 bezeichnet.

Die Darstellung gemäß 3 zeigt Zähne, welche durch Zahlen von 1 bis 21 symbolisiert sind, wobei die Zähne mit Spulen 39 bewickelt sind. Zur einfachen Darstellung ist eine schematische Aufbereitung des Wickelschaltbildes gewählt. Jeder zweite Zahn einer permanenterregten Synchronmaschine, welche ein Wickelschaltbild nach 3 aufweist, ist bewickelt. In 3 sind nur die bewickelten Zähne von 1 bis 21 nummeriert und als Nummern dargestellt. Zwischen zwei bewickelten Zähnen, welche von 1 bis 21 nummeriert sind, befindet sich ein unbewickelter Zahn, der in 3 nicht dargestellt ist. Eine erste Spule 39 der Phase U ist um den Zahn 1 gewickelt. Anschließend erfolgt eine Wicklung um den Zahn 2. Der Zahn 2 ist der zweite bewickelbare Zahn. Zwischen dem Zahn 1 und dem Zahn 2 ist noch ein ungewickelter Zahn, welcher in der 3 nicht dargestellt ist. Entsprechend verhält es sich bei den Zähnen 3, 4, 5, 6 usw., zwischen denen sich jeweils noch ein Zahn befindet, der jedoch nicht dargestellt ist.

Die Spule um den Zahn 2 weist eine zur Spule 40 um den Zahn 1 entgegengesetzte Wickelrichtung auf. Die Bewicklung weist also zwei unterschiedliche Wickelrichtungen 44 auf, eine erste Wickelrichtung 41 und eine zweite Wickelrichtung 42. Der Spule 40 um den Zahn 2 folgt für die Phase U eine Spule 40 um den Zahn 5. Hiernach folgen Spulen 40 um die Zähne 6, 10, 14 und 18. Die Wickelrichtung 40 der Spulen 40 der Phase U sind unterschiedlich. Die Spule um den Zahn 1 weist eine erste Wickelrichtung 41 auf und die Spule 40 um den Zahn 2 weist eine zweite Wickelrichtung 42 auf, wobei die erste Wickelrichtung 41 der zweiten Wickelrichtung 42 entgegengesetzt ist. Anschaulich verläuft in der 3 die erste Wickelrichtung e 41 im Uhrzeigersinn und die zweite Wickelrichtung z 42 gegen den Uhrzeigersinn. Die nachfolgende Tabelle gibt die Wickelrichtungen der Phase U für die Spulen um die Zähne 1, 2, 5, 6, 10, 14 und 18 wieder:

Die erste Spule 47 der Phase V befindet sich auf dem Zahn 8. Dieser Spule 47 folgt eine Spule um den Zahn 9, die jedoch nicht dargestellt ist. Die Spule um den Zahn 9 weist eine zur Spule 47 um den Zahn 8 entgegengesetzte Wickelrichtung auf. Auch für die Phase V sind 7 Spulen vorgesehen, wobei in der 3 nur eine Spule 47 dieser 7 Spulen dargestellt ist. Die Wickelrichtungen 44 der Phase V und der Phase W entsprechen den Wickelrichtungen der Phase U. Die erste Spule 49 der Phase W befindet sich auf dem Zahn 15. Auch für die Phase W sind 7 Spulen vorgesehen, wobei in der 3 nur eine Spule 49 dieser 7 Spulen dargestellt ist. Die sieben Spulen, welche jeweils einer Phase zugeordnet sind, sind in Reihe geschaltet.

Der Anschluss u2 ist als ein Sternpunkt 70 für die Phasen U, V und W ausgebildet. Die Anschlüsse u2, v2 und w2 bilden gemeinsam den Sternpunkt 70, wobei die Anschlüsse v2 und w2 in 3 nicht dargestellt sind. In 3 sind allerdings die Anfangsspulen 47 und 49 der Phasen V und W dargestellt.


Anspruch[de]
  1. Permanenterregte Synchronmaschine (51), welche einen Stator (53) und einen Rotor (55) aufweist, wobei der Stator (53) vorzugsweise eine dreiphasige Drehstromwicklung aufweist und der Rotor (55) Permanentmagnete (57) aufweist, wobei der Stator (53) 42 Nuten (27) und 42 Zähne (29) aufweist, wobei nur jeder zweite Zahn (1-21) mit einer Spule (39) bewickelt ist und der Rotor (55) 26 Magnetpole aufweist, wobei die Spulen (39) eine erste Wickelrichtung (41) und eine zweite Wickelrichtung (42) aufweisen, wobei die erste Wickelrichtung (41) der zweiten Wickelrichtung (42) entgegengesetzt ist, wobei:

    a) für eine Phase (U) ein erster bewickelter Zahn (1) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein zweiter bewickelter Zahn (2) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein fünfter bewickelter Zahn (5) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein sechster bewickelter Zahn (6) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein zehnter bewickelter Zahn (10) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein vierzehnter bewickelter Zahn (14) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein achtzehnter bewickelter Zahn (18) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist, wobei die Spulen (39) der für die Phase U bewickelten Zähne (1, 2, 5, 6, 10, 14, 18) in Reihe geschaltet sind,

    b) für eine Phase (V) ein achter bewickelter Zahn (8) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein neunter bewickelter Zahn (9) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein zwölfter bewickelter Zahn (12) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein dreizehnter bewickelter Zahn (13) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein siebzehnter bewickelter Zahn (17) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein einundzwanzigster bewickelter Zahn (21) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein vierter bewickelter Zahn (4) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist, wobei die Spulen (39) der für die Phase V bewickelten Zähne (8, 9, 12, 13, 17, 21, 4) in Reihe geschaltet sind,

    c) für eine Phase (W) ein fünfzehnter bewickelter Zahn (15) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein sechzehnter bewickelter Zahn (16) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein neunzehnter bewickelter Zahn (19) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein zwanzigster bewickelter Zahn (20) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein dritter bewickelter Zahn (3) in der zweiten Wickelrichtung (42) bewickelt ist und ein siebter bewickelter Zahn (7) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist und ein elfter bewickelter Zahn (11) in der ersten Wickelrichtung (41) bewickelt ist, wobei die Spulen (9) der für die Phase (W) bewickelten Zähne (15, 16, 19, 20, 3, 7, 11) in Reihe geschaltet sind.
  2. Permanenterregte Synchronmaschine (51) welche einen Stator (53) und einen Rotor (55) aufweist, wobei der Stator (53) eine dreiphasige Drehstromwicklung aufweist und der Rotor (55) Permanentmagnete (57) aufweist, wobei der Stator (53) 42 Nuten (17) und 42 Zähne (19) aufweist, wobei nur jeder zweite Zahn (19) mit einer Spule (39) bewickelt ist und die Spulen (39) eine erste Wickelrichtung e (41) und eine zweite Wickelrichtung z (42) aufweisen, wobei die erste Wickelrichtung e (41) der zweiten Wickelrichtung z (42) entgegengesetzt ist, wobei die bewickelten Zähne (39) wie folgt bewickelt sind:
    und der Rotor (55) insbesondere 26 Magnetpole aufweist.
  3. Permanenterregte Synchronmaschine (51) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Sternpunktschaltung (70) aufweist.
  4. Permanenterregte Synchronmaschine (51) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein bewickelter Zahn (25) und die benachbarten Nuten (27) des bewickelten Zahnes (25) parallelflankig sind.
  5. Permanenterregte Synchronmaschine (51) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (53) mit einem Flachdraht oder mit einer Flachdrahtlitze bewickelt ist.
  6. Permanenterregte Synchronmaschine (51) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (53) breite Zähne (33) und schmale Zähne (31) aufweist, wobei eine Nutteilungsbreite &agr;ns für die schmalen Zähne (31) im Bereich von 8° > &agr;ns > 1° liegt und eine Nutteilungsbreite &agr;nb für die breiten Zähne (33) im Bereich von 9° < &agr;nb < 17° liegt, wobei gilt &agr;nb + &agr;ns = 360°/21.
  7. Permanenterregte Synchronmaschine (51) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochzahl q = 7/13 beträgt.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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