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Dokumentenidentifikation DE202006004293U1 07.09.2006
Titel Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung
Anmelder Tong, Guanghui, Chengguan, Zhejiang, TW
Vertreter DTS München Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202006004293
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 07.09.2006
Registration date 03.08.2006
Application date from patent application 17.03.2006
IPC-Hauptklasse B43L 23/00(2006.01)A, F, I, 20060317, B, H, DE

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf Bürobedarf, insbesondere auf einen Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Ein Bleistiftspitzer weist gewöhnlich ein Klingenmodul auf, welches einen konischen Kanal zum Aufnehmen eines Endes eines Bleistifts aufweist, der gespitzt werden soll, und wobei eine Klinge entlang des konischen Kanals mit einer Schraube befestigt ist. Einige Bleistiftspitzer weisen auch ein Gehäuse auf, welches das Klingenmodul umgibt, um Späne zu sammeln.

Bleistiftspitzer, die eine Weichkern-Blockierbegrenzung aufweisen, sind schon seit längerem entwickelt worden. Die Begrenzungen werden verwendet, um die Weichkernmine zu stoppen, wenn der Stift gespitzt wird. Wenn ein weicher Kern des Bleistifts auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird, wird eine Spitze des Weichkerns mittels der Begrenzung blockiert, und wobei anschließend ein Benutzer wissen kann, dass das Spitzen beendet ist. Diese Spitzer weisen eine Anzahl von Vorteilen auf. Sie ermöglichen beispielsweise eine Verringerung von Spänen. Der Nutzer kann das Spitzen stoppen, wenn ein weicher Kern des Stiftes gerade auf eine benötigte Länge gespitzt wurde. Ein Brechen des weichen Kerns beim Spitzen wird immer durch kontinuierliche Spitzvorgänge verursacht, wenn der gespitzte weiche Kern lang genug ist.

Ein Bleistiftspitzer, welcher eine Stiftbegrenzungsvorrichtung aufweist, ist in einem US-Patent 6,427,343 offenbart.

Diese Erfindung enthält einen Bleistiftspitzer und eine Ummantelung, die in einem Gehäuse gesichert ist und eine Vertiefung aufweist, um einen Stift, der gespitzt werden soll aufzunehmen, und eine Klinge zum Spitzen des Stiftes aufweist. Eine Vorrichtung weist eine Führung auf, die verschiebbar mit dem Gehäuse aufgenommen ist, und weist eine Erweiterung auf, die sich von einem flexiblen Arm erstreckt und in der Vertiefung der Ummantelung befestigt ist um ein Eingreifen des Stiftes in die Vertiefung des Gehäuses festzulegen und um den Spitzvorgang des Stiftes zu kontrollieren. Die Führung kann relativ zu dem Gehäuse justiert sein um das Eingreifen der Erweiterung in das Gehäuse zu justieren.

Ein weiterer Spitzer ist in dem Chinesischen Patent CN87207266U durch Zhou Yihua offenbart. In dieser Erfindung ist eine Begrenzungsplatte 4 auf einem Klingenmodul mittels einer Schraube fixiert. In einem weiteren Chinesischen Patent ZL98230020.4, welches von Tang Dongyun erfunden wurde und besitzt wird, ist eine Begrenzungsplatte auf einem Klingenmodul integriert ausgeformt um eine weitere Einführung eines Stiftes zu stoppen, wenn eine Mine des Stiftes auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird.

Jedoch weisen alle drei vorhergehend erwähnten Spitzer einen gemeinsamen Nachteil auf: Ihre Struktur ist relativ komplex. Der Spitzer des US-Patents benötigt viel Zeit bei der Herstellung und fällt aufgrund seiner komplexen Konstruktion aus. Der Spitzer von Tang ist viel besser, er benötigt aber viel mehr Material beim Herstellen der Blockierplatte. Der Spitzer von Zhou benötigt Zeit um die Begrenzungsplatte auf dem Klingenmodul zu installieren.

Kurze Zusammenfassung der Erfindung

Das Hauptziel der Erfindung ist es, einen Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung bereit zu stellen, welches es ermöglicht, eine weitere Einführung des Bleistiftes zu stoppen, wenn eine Mine des Bleistiftes auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird, und wobei dieser weniger Material bei der Herstellung des Spitzers benötigt.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung bereitzustellen, die es erlaubt eine weitere Einführung des Bleistiftes zu stoppen, wenn die Mine des Stiftes auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird, und welcher gleichzeitig einfach in der Struktur und somit einfach herzustellen ist.

In Übereinstimmung mit einem Aspekt der Erfindung wird ein Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung bereitgestellt, welcher ein Klingenmodul aufweist, welches mindestens einen kegelförmigen Kanal zum Aufnehmen eines Endes eines Bleistiftes aufweist, der gespitzt werden soll, und eine Schneidklinge, die entlang des konischen Kanals mit einer Schraube befestigt ist. Eine kleine Begrenzung ist auf dem Klingenmodul bei einem dünneren Ende jedes konischen Kanals und entlang der Schneidklinge zum Stoppen einer weiteren Einführung des Stiftes entlang des konischen Kanals ausgeformt, wenn eine Mine des Stiftes auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,

2 ist eine Draufsicht der Ausführungsform, wie sie in 1 dargestellt ist,

3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A der 2, und

4 ist eine Draufsicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Wie in den 1, 2 und 3 dargestellt, weist eine bevorzugte Ausführungsform eines Bleistiftspitzers der Erfindung ein Klingenmodul 1 auf, welches mindestens einen konischen Kanal 11 zum Aufnehmen eines Endes eines Bleistiftes 2 aufweist, der gespitzt werden soll, und eine Schneidklinge 12, welche entlang des konischen Kanals 11 mit einer Schraube 13 befestigt ist. In dieser Ausführungsform weist das Klingenmodul 1 einen konischen Kanal 11 auf. Eine kleine Begrenzung 14 ist auf dem Klingenmodul 1 bei einem dünneren Ende des konischen Kanals 11 und entlang der Schneidklinge 12 ausgeformt, um eine weitere Einführung des Stiftes 2 entlang des konischen Kanals 11 zu stoppen, wenn eine Mine 21 des Stiftes 2 auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird.

Es kann festgestellt werden, dass, verglichen mit der Blockierplatte des Standes der Technik, die kleine Begrenzung der Erfindung viel weniger Material benötigt, es aber auch erlaubt, eine weitere Einführung des Stiftes 2 entlang des konischen Kanals 11 zu stoppen, wenn eine Mine 21 des Stiftes 2 auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird. Gleichzeitig macht die kleine Begrenzung 14 die Struktur des Spitzers der Erfindung sehr einfach und leicht herstellbar.

In 4 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Das Klingenmodul 1' des Spitzers weist zwei konische Kanäle auf um jeweils ein Ende eines Stiftes aufzunehmen. Eine kleine Begrenzung 14', 14A' ist auf dem Klingenmodul 1' bei einem dünneren Ende jedes konischen Kanals und entlang der Schneidklinge 12' ausgeformt, um eine weitere Einführung des Stiftes 2 entlang jedes konischen Kanals zu stoppen, wenn eine Mine des Stiftes auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird. Die zwei konischen Kanäle können unterschiedliche Durchmesser aufweisen, um Enden von Stiften unterschiedlichen Durchmessers aufzunehmen. Sie können auch einen gleichen Durchmesser aufweisen. Jetzt wird eine kleine Begrenzung 14' weiter entlang der Schneidklinge 12' als eine weitere gängige Begrenzung 14A' ausgebildet, damit der Spitzer auch Minen unterschiedlicher Länge spitzen kann.

Der Bleistiftspitzer der Erfindung kann auch ein Gehäuse aufweisen, welches das Klingenmodul umgibt um Späne zu sammeln.


Anspruch[de]
  1. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung, umfassend:

    ein Klingenmodul, welches mindestens einen konischen Kanal zum Aufnehmen eines Endes eines Bleistiftes aufweist, der gespitzt werden soll, und eine Schneidklinge, welche entlang des konischen Kanals mit einer Schraube befestigt ist; und

    eine kleine Begrenzung, die auf dem Klingenmodul bei einem inneren Ende jedes konischen Kanals und entlang der Schneidklinge angeordnet ist, um eine weitere Einführung des Stiftes entlang des konischen Kanals zu stoppen, wenn eine Mine des Stiftes auf eine vorherbestimmte Länge gespitzt wird.
  2. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 1, wobei das Klingenmodul zwei konische Kanäle aufweist.
  3. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 2, wobei zwei konische Kanäle unterschiedliche Durchmesser aufweisen um jeweils Stifte unterschiedlicher Durchmesser aufzunehmen.
  4. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 2, wobei die zwei konischen Kanäle einen gleichen Durchmesser aufweisen, die eine kleine Begrenzung aber weiter entlang der Schneidklinge angeordnet ist als die andere kleine Begrenzung, damit es der Spitzer ermöglicht, die Minen unterschiedlicher Längen zu spitzen.
  5. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 1, wobei der Spitzer ein Gehäuse aufweist, welches das Klingenmodul umgibt um Späne zu sammeln.
  6. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 2, wobei der Spitzer ein Gehäuse aufweist, welches das Klingenmodul zum Sammeln von Spänen aufweist.
  7. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 3, wobei der Spitzer ein Gehäuse aufweist, welches das Klingenmodul zum Sammeln von Spänen aufweist.
  8. Bleistiftspitzer mit einer kleinen Begrenzung gemäß Anspruch 4, wobei der Spitzer ein Gehäuse aufweist, welches das Klingenmodul zum Sammeln von Spänen aufweist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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