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Dokumentenidentifikation DE202005020582U1 14.09.2006
Titel Papierherstellungs-Formgebungsgewebe mit doppelt so vielen unteren Maschineneinrichtungsfäden wie oberen Maschineneinrichtungs-Fäden
Anmelder Weavexx Corp., Wake Forest, N.C., US
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202005020582
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.09.2006
Registration date 10.08.2006
Application date from patent application 03.02.2005
File number of patent application claimed EP 05 00 2306.8
IPC-Hauptklasse D03D 1/00(2006.01)A, F, I, 20060706, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D21F 1/10(2006.01)A, L, I, 20060706, B, H, DE   D21F 7/08(2006.01)A, L, I, 20060706, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein gewebte Flächengebilde und speziell gewebte Flächengebilde für die Papierherstellung.

Hintergrund der Erfindung

Bei dem herkömmlichen Fourdrinier-Papierherstellungsverfahren wird ein wäßriger Brei oder eine Suspension aus Zellulosefasern (als "Ganzstoff" bekannt) auf die Oberseite des oberen Durchgangs eines Endlosbands aus Drahtgewebe und/oder synthetischem Material aufgegeben, das zwischen zwei oder mehr Walzen läuft. Das Band, das häufig als "Formungsgewebe" bezeichnet wird, stellt eine Oberfläche für die Papierherstellung auf der oberen Oberfläche seines oberen Durchgangs zur Verfügung, die als Filter dient, um die Zellulosefasern des Ganzstoffs von dem wäßrigen Medium zu trennen und dadurch eine nasse Papierbahn zu formen. Das wäßrige Medium läuft durch Sieböffungen des Formungsgewebes, die als Ablauföffnungen bekannt sind, entweder nur mit Hilfe der Schwerkraft oder unterstützt durch einen oder mehrere an der unteren Oberfläche (d.h. auf der "Maschinenseite") des oberen Durchgangs des Gewebes angeordnete Absaugkästen ab.

Nach dem Verlassen der Formungspartie wird die Papierbahn zu einer Pressenpartie der Papiermaschine überführt, wo sie durch die Walzenspalte von einem oder mehreren Paaren von Druckwalzen geführt wird, die mit einem anderen Gewebe, das charakteristisch als "Preßfilz" bezeichnet wird, bespannt sind. Der Druck von den Walzen entfernt zusätzliche Feuchtigkeit aus der Bahn; das Entfernen der Feuchtigkeit wird häufig durch die Anwesenheit einer "Vlies"-Lage auf dem Preßfilz verbessert. Dann wird das Papier einer Trocknerpartie zum weiteren Entfernen von Feuchtigkeit zugeführt. Nach dem Trocknen ist das Papier für die sekundäre Bearbeitung und das Verpacken bereit.

Charakteristisch werden Papiermaschinengewebe nach einer von zwei Grundwebtechniken als Endlosbänder hergestellt. Bei der ersten dieser Techniken werden Gewebe in einem Flachwebverfahren flachgewebt, wobei ihre Enden zur Bildung eines Endlosbandes nach einer von vielen wohlbekannten Verbindungsmethoden miteinander verbunden werden, etwa durch Auftrennen und Wiederverweben der Enden miteinander (allgemein als Spleißen bekannt), oder durch Annähen eines stiftversäumbaren Bandes oder einer speziellen Doublierung an jedem Ende und anschließendes Wiederverweben derselben zu stiftversäumbaren Schlaufen. Bei einem flachgewebten Papiermaschinengewebe verlaufen die Kettfäden charakteristisch in der Maschinenrichtung, und die Füllfäden verlaufen in Maschinenquerrichtung. Bei der zweiten Technik werden Gewebe mit einem Endloswebverfahren unmittelbar in Form eines kontinuierlichen Bandes gewebt. Bei dem Endloswebverfahren verlaufen die Kettfäden in der Maschinenquerrichtung, und die Füllfäden verlaufen in der Maschinenrichtung. Im vorliegenden bezeichnen die Ausdrücke "Maschinenrichtung" (Machine Direction; MD) und "Maschinenquerrichtung" (Cross Machine Direction; CMD) eine Richtung, die mit der Laufrichtung des Papiermaschinengewebes auf der Papierherstellungsmaschine ausgefluchtet ist, bzw. eine Richtung, die zu der Gewebeoberfläche parallel und quer zu der Laufrichtung ist. Beide hier beschriebenen Webverfahren sind auf diesem Fachgebiet allgemein bekannt, und der hier verwendete Ausdruck "Endlosband" bezieht sich auf nach beiden Verfahren hergestellte Bänder.

Eine wirkungsvolle Blatt- und Faserhalterung und die Abwesenheit von Drahtmarkierungen sind charakteristisch wichtige Aspekte bei der Papierherstellung, insbesondere in bezug auf die Formungspartie der Papierherstellungsmaschine, wo die nasse Bahn zuerst geformt wird. Drahtmarkierungen sind besonders problematisch bei der Bildung von feinen Papiergütegraden, da hierdurch viele andere Papiereigenschaften beeinträchtigt werden können, wie etwa die Blattmarkierung, die Porosität, die Durchsichtigkeit und die Porenbildung. Die Drahtmarkierungen resultieren charakteristisch daraus, daß einzelne Zellulosefasern innerhalb der Papierbahn so orientiert sind, daß ihre Enden in Zwischenräumen zwischen den Einzelfäden oder -garnen des Formungsgewebes liegen. Man versucht dieses Problem im allgemeinen dadurch zu lösen, daß eine durchlässige Gewebestruktur mit einer koplanaren Oberfläche vorgesehen wird, die es den Papierfasern erlaubt, benachbarte Fäden des Gewebes zu überbrücken und nicht in die Zwischenräume zwischen Fäden einzudringen. Im vorliegenden Zusammenhang bedeutet "koplanar", daß die obersten Enden der Fäden, welche die Papierherstellungsoberfläche definieren, im wesentlichen auf gleicher Höhe sind, so daß auf dieser Ebene eine im wesentlichen "planare" Oberfläche vorhanden ist. Feinpapiere, die zum Gebrauch für Qualitätsdrucke, zum Karbonisieren, für Zigaretten, für elektrische Kondensatoren und ähnliche Gütegrade von Feinpapier bestimmt sind, werden bisher charakteristisch auf sehr fein gewebten Formungsgeweben oder feinen Drahtsieb-Formungsgeweben hergestellt.

Charakteristisch weisen solche fein gewebten Gewebe in der Maschinenrichtung oder in der Maschinenquerrichtung zumindest einige Fäden mit einem relativ kleinen Durchmesser auf. Leider neigen solche Fäden jedoch dazu, empfindlich zu sein, was zu einer kurzen Laufzeit des Gewebes führt. Außerdem kann die Verwendung von kleineren Fäden auch die mechanische Stabilität des Gewebes (insbesondere die Verziehfestigkeit, Neigung zu Verengung und Steifigkeit) beeinträchtigen, was sich sowohl auf die Laufzeit als auch auf die Leistungsmerkmale des Gewebes negativ auswirken kann.

Um diesen Problemen im Zusammenhang mit Feingeweben zu begegnen, wurden Mehrlagen-Formungsgewebe entwickelt mit feinmaschig ausgebildeten Fäden auf der Papierherstellungsoberfläche, um die Papierbildung zu erleichtern, und grobmaschiger ausgebildeten Fäden auf der mit der Maschine in Kontakt befindlichen Seite, um Festigkeit und Robustheit zu verleihen. Beispielsweise sind Gewebe hergestellt worden, die einen Satz von Fäden in Maschinenrichtung anwenden, die mit zwei Sätzen von Fäden in der Maschinenquerrichtung verwoben sind, um ein Gewebe zu bilden, die eine feine Papierbildungsoberfläche und eine widerstandsfähigere Maschinenseitenoberfläche aufweisen. Diese Gewebe gehören zu einer Klasse von Geweben, die im Allgemeinen als "zweilagige" Gewebe bezeichnet werden. Auf ähnliche Weise wurden Gewebe konstruiert, die zwei Sätze von Fäden in Maschinenrichtung (Maschinenrichtungs-Fäden) und zwei Sätze von Fäden in Maschinenquerrichtung (Maschinenquerrichtungs-Fäden) aufweisen, die auf der Papierseite eine feinmaschige Gewebelage und auf der Maschinenseite ein separate, gröbere Gewebelage bilden. In diesen Geweben, die zu einer allgemein als "dreilagige" Gewebe bezeichneten Klasse von Geweben gehören, sind die zwei Gewebelagen charakteristisch durch separate Heftfäden zusammengeheftet. Da zwei- und dreilagige Gewebe im Vergleich mit einlagigen Geweben zusätzliche Fädensätze aufweisen, besitzen diese Gewebe charakteristisch eine höhere "Stärke" (d.h. eine größere Dicke) als vergleichbare einlagige Gewebe. Ein veranschaulichendes zweilagiges Gewebe ist in US-Patent Nr. 4,423,755 von Thompson gezeigt, und veranschaulichende dreilagige Gewebe sind in US-Patent Nr. 4,501,303 von Osterberg, US-Patent Nr. 5,152,326 von Vohringer, US-Patenten Nr. 5,437,315 5,967,195 und 6,145,550 von Ward, und US-Patent Nr. 6,244,306 von Troughton gezeigt, auf deren Offenbarungsgehalt hiermit vollinhaltlich Bezug genommen wird.

Obgleich diese Gewebe sich in vielen Anwendungen bewährt haben, gibt es einen Trend zu feineren Fäden auf der Papierseite des Gewebes. Da jedoch die Zugbeständigkeit eines Fadens proportional zum Quadrat seines Durchmessers ist, kann bei der Verwendung von feineren Fäden die Gewebelage auf der Papierseite schwächer werden. Von daher wäre es wünschenswert, ein Gewebe zur Verfügung zu stellen, das insbesondere auf der Papierseite ausreichenden Flüssigkeitsablauf bietet und dabei eine adäquate Faserauflage für die Herstellung vieler Papierarten zur Verfügung stellen kann.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist auf Papiermaschinengewebe gerichtet, die sich an einige der oben genannten Anliegen von Flüssigkeitsablauf, Abnutzung und Abrieb richten. Bei bestimmten Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein Papiermaschinengewebe folgendes auf: einen Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden, einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden, einen Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden, und einen Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden. Die untere Gewebelage ist an die obere Gewebelage gebunden. Die oberen Maschinenrichtungs-Fäden und die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden sind in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben, und die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden sind in einer Serie von entsprechenden Rapporteinheiten verwoben. Jede Rapporteinheit hat doppelt so viele untere Maschinenrichtungs-Fäden wie obere Maschinenrichtungs-Fäden. Bei dieser Konfiguration können die Zugfestigkeit und Beständigkeit in der Maschinenrichtung durch die zusätzlichen unteren Maschinenrichtungs-Fäden zur Verfügung gestellt werden.

Bei anderen Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein Papiermaschinengewebe obere Maschinenrichtungs-Fäden, obere Maschinenquerrichtungs-Fäden, untere Maschinenrichtungs-Fäden, untere Maschinenquerrichtungs-Fäden und Heftfäden auf. Das Gewebe ist in einer Mehrzahl von Rapporteinheiten gebildet, wobei jede der Rapporteinheiten folgendes aufweist: einen Satz von acht oberen Maschinenrichtungs-Fäden, einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit dem Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden, einen Satz von sechzehn unteren Maschinenrichtungs-Fäden, einen Satz von acht unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit dem Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden, und Sätze von ersten und zweiten Heftfäden, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind.

Bei anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können Ausführungsformen der oben beschriebenen Papiermaschinengewebe verwendet werden, um Papier herzustellen. Ein Ganzstoff kann gemäß der obenstehenden Beschreibung auf ein Papiermaschinengewebe aufgebracht werden, und Feuchtigkeit kann aus dem Papierstoff entfernt werden, um Papier herzustellen.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

Es zeigen:

1 eine Draufsicht auf die obere Lage eines dreilagigen 24schäftigen Papierherstellungs-Formungsgewebes gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

2 eine Draufsicht auf die untere Lage des Gewebes von 1, wobei die obere Lage entfernt ist.

3A eine Schnittansicht eines beispielhaften oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fadens entlang der Linien 3A-3A von 1 und 2, die deren Gewebe zeigen.

3B eine Schnittansicht eines beispielhaften Paares von Heftfäden entlang der Linien 3B-3B von 1 und 2.

4A–B Schnittansichten von typischen oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden (4A) und typischen Heftfäden (4B), die mit oberen und unteren Maschinenrichtungs-Fäden eines 30schäftigen Papiermaschinengewebes verwoben sind, gemäß anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

5A5B Schnittansichten von typischen oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden (5A) und typischen Heftfäden (5B), die mit oberen und unteren Maschinenrichtungs-Fäden eines 36schäftigen Papiermaschinengewebes verwoben sind, gemäß anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

5C5D Schnittansichten von typischen oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden (5C) und typischen Heftfäden (5D), die mit oberen und unteren Maschinenrichtungs-Fäden eines 18schäftigen Papiermaschinengewebes verwoben sind, gemäß wieder anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

6 eine Draufsicht auf die untere Lage eines dreilagigen 24schäftigen Papierherstellungs-Formungsgewebes gemäß weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wobei die obere Lage entfernt ist.

7A7P jeweilige Schnittansichten entlang der Linien 7A-7A bis 7P-7P der 6, die deren Gewebe zeigt.

8 eine Draufsicht auf die obere Lage eines dreilagigen 24schäftigen Papiermaschinengewebes gemäß wieder anderen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

9A9P jeweilige Schnittansichten entlang der Linien 9A-9A bis 9P-9P von 8, die deren Gewebe zeigt.

10A10P Schnittansichten eines dreilagigen 24schäftigen Papierherstellungs-Formungsgewebes gemäß weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

11A11P Schnittansichten eines dreilagigen 24schäftigen Papierherstellungs-Formungsgewebes gemäß weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

12 eine Draufsicht auf die obere Lage eines selbstheftenden 24schäftigen Papiermaschinengewebes gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.

13 eine Draufsicht auf die untere Lage des Gewebes von 12.

14A14P jeweilige Schnittansichten entlang der Linien 14A-14A bis 14P-14P, von 12 von deren Gewebe.

15 eine Schnittansicht von typischen oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit oberen und unteren Maschinenrichtungs-Fäden in einem selbstheftenden Muster eines 24schäftigen Papiermaschinengewebes gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verwoben sind.

16A16B Schnittansichten von typischen oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden (16A) und einem typischen selbstheftenden Maschinenquerrichtungs-Faden (16B), die mit oberen und unteren Maschinenrichtungs-Fäden eines 24schäftigen Papiermaschinengewebes gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verwoben sind.

17A17B Schnittansichten von typischen oberen und unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden (17A) und eines typischen selbstheftenden Maschinenquerrichtungs-Fadens (17B), die mit oberen und unteren Maschinenrichtungs-Fäden eines 24schäftigen Papiermaschinengewebes gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verwoben sind.

Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gezeigt sind, konkreter beschrieben. Die Erfindung kann jedoch in vielen verschiedenen Formen ausgeführt werden und ist nicht auf die im vorliegenden Zusammenhang erläuterten Ausführungsformen beschränkt; diese Ausführungsformen werden stattdessen gegeben, damit die Offenbarung dem Fachmann den gesamten Umfang der Erfindung vermittelt.

Gleiche Zahlen beziehen sich durchgängig auf gleiche Teile. Die Abmessungen und Dicken für einige Elemente und die Beabstandung zwischen Elementen können zu Veranschaulichungszwecken übertrieben dargestellt sein.

Ein dreilagiges 24schäftiges Formungsgewebe, das allgemein unter 10 gezeigt ist, ist in den 1, 2 und 3A3B veranschaulicht, in denen eine einzelne Rapporteinheit des Gewebes 10 gezeigt ist. Die Rapporteinheit des Gewebes 10 weist eine obere Lage 100 (1) und eine untere Lage 200 (2) auf. Die obere Lage 100 und eine untere Lage 200 sind durch Heftfadenpaare 140A, 140B, 142A, 142B, 144A, 144B, 146A, 146B, 148A, 148B, 150A, 150B, 152A, 152B, 154A und 154B zusammengeheftet. Auch wenn 1 und 2 nur eine einzige Rapporteinheit des Gewebes 10 zeigen, dürfte es für den Fachmann ersichtlich sein, daß die in 1 und 2 gezeigte Rapporteinheit bei Geweben mit einer gewerblichen Größe sowohl in der Maschinenrichtung als auch in der Maschinenquerrichtung viele Male wiederholt wäre, um ein großes Gewebe zu bilden, das für die Verwendung auf einer Papierherstellungsmaschine geeignet ist.

Unter Bezugnahme auf 1 weist die obere Lage 100 acht obere Maschinenrichtungs-Fäden 102, 104, 106, 108, 110, 112, 114 und 116 und acht obere Maschinenquerrichtungs-Fäden 122, 124, 126, 128, 130, 132, 134 und 136 auf. Unter Bezugnahme auf 2 weist die untere Lage 200 des Gewebes 10 sechzehn untere Maschinenrichtungs-Fäden 202, 204, 206, 208, 210, 212, 214, 216, 218, 220, 222, 224, 226, 228, 230 und 232 auf, die mit acht unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden 242, 244, 246, 248, 250, 252, 254, und 256 verwoben sind.

Wie auch bei Betrachtung von 1, 2 und 3A3B ersichtlich ist, sind doppelt so viele untere Maschinenrichtungs-Fäden wie obere Maschinenrichtungs-Fäden vorhanden. Bei dieser Konfiguration kann die obere Gewebelage ein verstärktes Ablaufen von Wasser und anderen Flüssigkeiten durch das Gewebe zur Verfügung stellen. Die obere Lage 100 weist eine relativ hohe Anzahl von stützenden oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden und Heftfäden in Maschinenquerrichtung auf, weist aber auch eine relativ geringe Anzahl von oberen Maschinenrichtungs-Fäden auf, um eine offene Webkette zur Verfügung zu stellen. Die untere Lage 200 weist eine relativ hohe Anzahl von unteren Maschinenrichtungs-Fäden auf, die geeignet sind, die Robustheit und Zugbeständigkeit des Gewebes 10 zu verbessern.

Gemäß der Darstellung ist die Rapporteinheit des Gewebes 10 so konfiguriert, daß jeder zweite untere Maschinenrichtungs-Faden im wesentlichen unmittelbar unter einem entsprechenden oberen Maschinenrichtungs-Faden positioniert ist, obgleich auch Webmuster möglich sind, bei denen dies nicht zutrifft. Wie z.B. in den 3A3B dargestellt ist, ist der untere Maschinenrichtungs-Faden (MD-Faden) 202 im wesentlichen unmittelbar unter dem oberen MD-Faden 102 positioniert, der untere MD-Faden 204 ist zwischen den oberen Maschinenrichtungs-Fäden 102 und 104 positioniert, und der untere MD-Faden 206 ist im wesentlichen unterhalb des oberen MD-Fadens 104 positioniert, usw. für die restlichen oberen und unteren MD-Fäden.

Wie in 1 gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden mit den oberen CMD-Fäden und den Heftfäden in einem alternierenden "1-Über/1-Unter"-Muster verwoben, um ein Leinwandbindungsmuster zu bilden. Beispielsweise läuft der obere MD-Faden 102 über den oberen CMD-Faden 122, unter den Heftfaden 140A, über den oberen CMD-Faden 124 usw., bis er unter den oberen Heftfaden 154A läuft. Ein benachbarter oberer MD-Faden 104 läuft unter den oberen CMD-Faden 122, über die Heftfäden 140A und 140B, unter den oberen CMD-Faden 124, usw., bis er über den oberen Heftfaden 154A läuft. Somit sind benachbarte obere MD-Fäden durch einen oberen CMD-Faden voneinander versetzt. Gemäß der Darstellung bilden obere Abschnitte des Heftfadenpaars 140A, 140B, 142A, 142B, 144A, 144B, 146A, 146B, 148A, 148B, 150A, 150B, 152A, 152B, 154A und 154B einen integralen Teil des Leinwandbindungsmusters der oberen Lage. Somit kann die obere Lage Heftfäden aufweisen, die einen integralen Teil der oberen Lage bilden.

Unter Bezugnahme auf 2 und 3A sind die unteren MD-Fäden mit den unteren CMD-Fäden in einem Muster verwoben, in dem jeder untere CMD-Faden über einen unteren MD-Faden, unter sieben benachbarte unter MD-Fäden, über einen unteren MD-Faden, und unter sieben benachbarte untere MD-Fäden läuft. Beispielsweise läuft der untere CMD-Faden 242 über den unteren MD-Faden 202, unter die unteren MD-Fäden 204, 206, 208, 210, 212, 214 und 216, über den unteren MD-Faden 218, und unter die unteren MD-Fäden 220, 222, 224, 226, 228, 230 und 232. Die anderen unteren CMD-Fäden folgen dem gleichen "1-Unter/7-Über"-Webmuster, jedoch ist jeder in seiner Webfolge um drei untere MD-Fäden von den nächsten benachbarten unteren CMD-Fäden versetzt. Beispielsweise läuft der untere CMD-Faden 244, der benachbart zu dem unteren CMD-Faden 242 ist, über den unteren MD-Faden 208, unter die unteren MD-Fäden 210, 212, 214, 216, 218, 220 und 222, über den unteren MD-Faden 224, und unter die unteren MD-Fäden 226, 228, 230, 202, 204 und 206. Somit ist die untere MD-"Kröpfung", die von dem unteren MD-Faden 202 gebildet wird, wo er unterhalb des unteren CMD-Fadens 242 verläuft, von der unteren "Kröpfung", die von dem unteren MD-Faden 208 gebildet wird, wo er unterhalb des unteren CMD-Faden 244 verläuft, durch drei untere MD-Fäden versetzt.

Wie in 1 und 2 dargestellt ist, sind die Heftfadenpaare 140A, 140B, 142A, 142B, 144A, 144B, 146A, 146B, 148A, 148B, 150A, 150B, 152A, 152B, 154A und 154B so zwischen benachbarten Paaren von oberen CMD-Fäden und unteren CMD-Fäden positioniert, daß jedes Heftfadenpaar von einem benachbarten Heftfadenpaar durch einen oberen und einen unteren CMD-Faden getrennt ist. Beispielsweise ist das Heftfadenpaar 140A, 140B von dem Heftfadenpaar 142A, 142B durch den oberen CMD-Faden 124 und den unteren CMD-Faden 244 getrennt.

Entsprechende Paare von Heftfäden im Gewebe 10 sind mit den oberen MD-Fäden und den unteren MD-Fäden in dem folgenden Muster verwoben. Jeder der Heftfäden der Rapporteinheit kann in zwei Abschnitte unterteilt werden: einen Faserstützbereich, der mit den oberen MD-Fäden verwoben ist, und einen Bindungsbereich, der einen unteren MD-Faden umwebt. Diese sind an oberen MD-"Übergangs"-Fäden getrennt, worunter ein Heftfaden eines Paares den anderen Heftfaden des Paares kreuzt. Die Heftfäden jedes Paares sind relativ zueinander so verwoben, daß der Faserstützbereich eines Fadens des Paares im wesentlichen oberhalb des Bindungsbereichs des anderen Fadens des Paares positioniert ist. Der Faserstützbereich des Heftfadens jedes Paares ist alternierend mit drei oberen MD-Fäden in einem "1-Über/1-Unter/1-Über"-Muster verwoben, während der andere Heftfaden des Paares eine Heftkröpfung mit einem unteren MD-Faden bildet.

Beispielsweise in 3B läuft der Heftfaden 140A über den oberen MD-Faden 114, unter den oberen MD-Faden 116, über den oberen MD-Faden 102, und schneidet den Heftfaden 140B unterhalb des oberen MD-Übergangsfadens 104 und oberhalb des unteren MD-Fadens 206. Unterhalb dieses Faserstützbereichs des Heftfadens 140A, der das "1-Über/1-Unter/1-Unter"-Muster mit den oberen MD-Fäden 114, 116, und 102 bildet, läuft der Heftfaden 140B über die unteren MD-Fäden 224, 226, 228 und 230, unter den unteren MD-Faden 232, und über die unteren MD-Fäden 202 und 204, um einen Heftknick an dem unteren MD-Faden 232 zu bilden. Das Muster für die Heftfäden 140A und 140B ist bei den oberen MD-Fäden 106, 108, 110 und 112 umgekehrt, wo sich der Faserstützbereich des Heftfadens 140B befindet, und bei den unteren MD-Fäden 208, 210, 212, 214, 216, 218 und 220, wo sich der Bindungsbereich des Heftfadens 140A befindet. Somit bildet jeder Heftfaden ein "1-Über/1-Unter/1-Über"-Muster mit drei oberen MD-Fäden.

Somit ist jeder Satz von Heftfäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben, in der die Heftfäden unterhalb der unteren MD-Fäden verlaufen, so daß sie untere Heftfadenkröpfung bilden. Die unteren Heftfadenkröpfungen zwischen einem gemeinsamen Paar von CMD-Fäden sind um acht untere MD-Fäden versetzt. Beispielsweise läuft gemäß der obenstehenden Erörterung der Heftfaden 140A unter den unteren MD-Faden 216, unter der unteren Heftfadenkröpfung zu bilden, und der Heftfaden 140B läuft unter den unteren MD-Faden 232, um eine andere untere Heftfadenkröpfung zu bilden, die von der Kröpfung am unteren MD-Faden 216 durch sieben untere MD-Fäden getrennt ist.

Unter Bezugnahme auf 2 sind untere Heftfadenkröpfungen von Heftfäden von ihren benachbarten Heftfadenpaaren um drei untere MD-Fäden versetzt. Beispielsweise bildet das Heftfadenpaar 140A, 140B untere Heftfadenkröpfungen an den unteren MD-Fäden 216 bzw. 232. Das benachbarte Heftfadenpaar 142A, 142B bildet untere Heftfadenkröpfungen an den unteren MD-Fäden 222 bzw. 206. Die von dem Heftfaden 140A und dem unteren MD-Faden 216 gebildete Kröpfung ist von der Kröpfung, der durch den Heftfaden 142A und den unteren MD-Faden 222 gebildet wird, um drei untere MD-Fäden 218, 220 und 222 versetzt. Ebenso ist die Kröpfung, die von dem Heftfaden 140B und dem unteren MD-Faden 232 gebildet wird, von der Kröpfung, die von dem Heftfaden 142B und dem unteren MD-Faden 206 gebildet wird, um drei untere MD-Fäden 202, 204 und 206 versetzt.

Bei der Beurteilung der Zugbeständigkeit, die von einem Formungsgewebe zur Verfügung gestellt wird, kann ein "Verziehfestigkeitsfaktor" (" Warp Resistance Factor-"; WRF) zugeordnet werden, der ein relatives Maß für die Beständigkeit des Gewebes auf der Grundlage seiner Fadenkonstruktion zur Verfügung stellt. Ein WRF kann folgendermaßen berechnet werden:

WRF = DT2NT + DB2NB wobei DT der Durchmesser der oberen MD-Fäden in mm, NT die Anzahl von oberen MD-Fäden/cm, DB der Durchmesser der unteren MD-Fäden in mm, und NB die Anzahl von unteren MD-Fäden/cm ist. Wird beispielsweise ein typisches dreilagiges Gewebe mit 32 oberen MD-Fäden mit einem Durchmesser von 0,13 mm pro cm Breite und 32 unteren MD-Fäden mit einem Durchmesser von 0,17 mm pro cm Breite verwendet, läßt sich der WRF als 1,47 berechnen. Gewebe gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können einen WRF von zwischen ca. 1,2 und ca. 3,0 besitzen. Da sich diese Gewebe in der Praxis bewährt haben, sollte ein Gewebe mit einem ähnlichen oder höheren WRF eine ausreichende Zugbeständigkeit besitzen. Es wird angemerkt, daß diese Berechnung auf der Annahme basiert, daß die verglichenen Fäden aus einem gleichen Material oder aus Materialien mit einer ähnlichen Zugbeständigkeit bestehen.

Bei Anwendung dieser Berechnung auf das Gewebe 10 der 1, 2 und 3A3B zeigt sich, daß der WRF bei einem Gewebe mit 25 oberen MD-Fäden mit einem Durchmesser von 0,12 mm pro cm und 50 unteren MD-Fäden mit einem Durchmesser von 0,15 mm pro cm als 1,49 berechnet werden kann.

Die Webkettenabdeckung der oberen und der unteren Lage kann auch wegen der Dichte der unteren MD-Fäden von Bedeutung sein. Die geschlossene Fläche kann durch Multiplizieren der Anzahl von Fäden pro cm mit dem Durchmesser jedes Fadens in Zentimetern berechnet werden. Für das oben angeführte konkrete Beispiel des Gewebes 10 beträgt die obere geschlossene Fläche 30%, und die untere geschlossene Fläche beträgt 75%.

Für den Fachmann ist ersichtlich, dass, obgleich das in 1, 2 und 3A3B dargestellte Gewebe acht obere MD-Fäden und sechzehn untere MD-Fäden anwendet (d.h. es handelt sich um "24schäftige Gewebe"), in Geweben der vorliegenden Erfindung auch andere Anzahlen von oberen und unteren MD-Fäden verwendet werden können. Beispielsweise können auch Gewebe, die sechs, zehn oder zwölf obere MD-Fäden bzw. zwölf, zwanzig oder vierundzwanzig untere MD-Fäden verwenden, für Gewebe der vorliegenden Erfindung geeignet sein.

4A4B stellen ein Gewebe 300 einer alternativen Ausführungsform eines dreilagigen 30schäftigen Gewebes dar. Das Gewebe 300 weist doppelt so viele untere MD-Fäden wie obere MD-Fäden auf, d.h. zwanzig untere MD-Fäden 302, 304, 306, 308, 310, 312, 314, 316, 318, 320, 322, 324, 326, 328, 330, 332, 334, 336, 338 und 340, und zehn obere MD-Fäden 342, 344, 346, 348, 350, 352, 354, 356, 358 und 360. Wie in

4A gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden 342, 344, 346, 348, 350, 352, 354, 356, 358 und 360 mit einem beispielhaften oberen CMD-Faden 362 in einem "1-Über/1-Unter"-Muster verwoben. Die unteren MD-Fäden 302, 304, 306, 308, 310, 312, 314, 316, 318, 320, 322, 324, 326, 328, 330, 332, 334, 336, 338 und 340 sind mit einem beispielhaften unteren CMD-Faden 364 verwoben. Wie in 4B gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden 342, 344, 346, 348, 350, 352, 354, 356, 358 und 360 und die unteren MD-Fäden 302, 304, 306, 308, 310, 312, 314, 316, 318, 320, 322, 324, 326, 328, 330, 332, 334, 336, 338 und 340 durch beispielhafte Heftfäden 370A und 370B miteinander gebunden.

Obgleich das Gewebe 300 unter Bezugnahme auf zwei beispielhafte Ansichten in 4A4B gezeigt ist, welche den oberen CMD-Faden 362, den unteren CMD-Faden 364 und das Heftfadenpaar 370A, 370B darstellen, ist hierbei anzumerken, daß das Gewebe 300 zusätzliche obere und untere CMD-Fäden und Heftfäden in einer Rapporteinheit aufweist, die zu der des Gewebes 10 in 1, 2 und 3A3B ähnlich ist. Beispielsweise kann die Rapporteinheit des Gewebes 300 zehn obere und untere CMD-Fäden mit entsprechenden Paaren von Heftfäden zwischen jedem oberen und unteren CMD-Faden aufweisen. Andere CMD- oder MD-Fadenmuster und/oder Versatzwerte sind möglich. Beispielsweise können die CMD-Fäden von dem nächsten benachbarten CMD-Faden um zwei, vier oder fünf MD-Fäden oder jegliche Kombination aus diesen versetzt sein, so daß unterschiedliche Versatzwerte von einem CMD-Faden zu dem nächsten verwendet werden können. Die MD-Fäden können auch von dem nächsten benachbarten MD-Faden um verschiedene Anzahlen von CMD-Fäden versetzt sein.

Wie in 4A gezeigt ist, folgt beim Verweben jeder untere CMD-Faden, wie etwa der untere Faden 364, einem „"1-Über/9-Unter" – Webmuster relativ zu den anderen MD-Fäden; d.h. er läuft über die unteren MD-Fäden 302 und 304, unter die unteren MD-Fäden 306, 308, 310, 312, 314, 316, 318 und 320, über die unteren MD-Fäden 322 und 324, und unter die unteren MD-Fäden 326, 328, 330, 332, 334, 336, 338 und 340. Es können andere Webmuster verwendet werden, wie etwa "2-Über/8-Unter". Benachbarte untere CMD-Fäden (nicht gezeigt) können voneinander um eine bestimmte Anzahl von unteren MD-Fäden versetzt sein. Beispielsweise können zehn obere und untere CMD-Fäden mit entsprechenden Paaren von Heftfäden zwischen jedem oberen und unteren CMD-Faden vorgesehen sein, wobei jeder untere CMD-Faden, der ein "1-Über/9-Unter"-Muster bildet, von einem anderen um drei untere MD-Fäden versetzt ist.

Wie in 4B gezeigt ist, sind die Heftfäden 370A, 370B mit den oberen MD-Fäden so verwoben, daß sie einen Faserstützbereich bilden, der ein "1-Über/1-Unter"-Muster aufweist. Die Heftfäden 370A, 370B sind auch mit den unteren MD-Fäden so verwoben, daß sie einen Bindungsbereich mit Bindungskröpfungen bilden. Beispielsweise in 4B läuft der Heftfaden 370B über den oberen MD-Faden 342, unter den oberen MD-Faden 344, über den oberen MD-Faden 346, unter den oberen MD-Faden 348, und über den oberen MD-Faden 350, und schneidet den Heftfaden 370A unterhalb des oberen MD-Übergangsfadens 352 und oberhalb des unteren MD-Fadens 322. Unterhalb dieses Faserstützbereichs des Heftfadens 370B, der das "1-Über/1-Unter"-Muster mit den oberen MD-Fäden 342, 344, 346, 348 und 350 bildet, läuft der Heftfaden 370A über die unteren MD-Fäden 302, 304, 306 und 308, unter den unteren MD-Faden 310, und über die unteren MD-Fäden 312, 314, 316, 318 und 320, so daß er eine Bindungskröpfung an dem unteren MD-Faden 310 bildet. Das Muster für die Heftfäden 370A und 370B ist bei den oberen MD-Fäden 354, 356, 358 und 360 umgekehrt, wo sich der Faserstützbereich des Heftfadens 370A befindet, und bei den unteren MD-Fäden 324, 326, 328, 330, 332, 334, 336, 338 und 340, wo sich der Bindungsbereich des Heftfadens 370B befindet. Benachbarte Heftfäden in einem Wiederholmuster (nicht gezeigt) können um eine bestimmte Anzahl von unteren MD-Fäden, wie etwa drei untere MD-Fäden, versetzt sein. Andere Versatzwerte sind möglich; z.B. können benachbarte Heftfäden voneinander um zwei, vier oder fünf untere MD-Fäden wie auch um verschiedene Versatzwerte von einem Faden zum nächsten versetzt sein.

Als weiteres Beispiel stellen 5A5B die MD-Fäden eines 36schäftigen Gewebes 400 mit doppelt so vielen unteren MD-Fäden wie oberen MD-Fäden dar. Das Gewebe 400 weist vierundzwanzig untere MD-Fäden 402, 404, 406, 408, 410, 412, 414, 416, 418, 420, 422, 424, 426, 428, 430, 432, 434, 436, 438, 440, 442, 444, 446 und 448 und zwölf obere MD-Fäden 450, 452, 454, 456, 458, 460, 462, 464, 466, 468, 470 und 472 auf. Wie in 5A gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden 450, 452, 454, 456, 458, 460, 462, 464, 466, 468, 470 und 472 mit einem beispielhaften oberen CMD-Faden 474 so verwoben, daß sie ein "1-Über/1-Unter"-Muster bilden. Die unteren MD-Fäden 402, 404, 406, 408, 410, 412, 414, 41G, 418, 420, 422, 424, 426, 428, 430, 432, 434, 436, 438, 440, 442, 444, 446 und 448 sind mit einem beispielhaften unteren CMD-Faden 476 verwoben. Wie in 5B gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden 450, 452, 454, 456, 458, 460, 462, 464, 466, 468, 470 und 472 und die unteren MD-Fäden 402, 404, 406, 408, 410, 412, 414, 416, 418, 420, 422, 424, 426, 428, 430, 432, 434, 436, 438, 440, 442, 444, 446 und 448 durch beispielhafte Heftfäden 480A und 480B zusammengeheftet.

Obgleich das Gewebe 400 unter Bezugnahme auf zwei beispielhafte Ansichten in 5A5B gezeigt ist, welche den beispielhaften oberen CMD-Faden 474, den unteren CMD-Faden 476 und das Heftfadenpaar 480A, 480B darstellen, ist hierbei anzumerken, daß das Gewebe 400 zusätzliche obere und untere CMD-Fäden und Heftfäden in einer Rapporteinheit aufweist, die der unter Bezugnahme auf das Gewebe 10 in 1, 2 und 3A3B gezeigten ähnlich ist. Beispielsweise kann die Rapporteinheit des Gewebes 400 zwölf obere und untere CMD-Fäden mit entsprechenden Paaren von Heftfäden zwischen jedem oberen und unteren CMD-Faden aufweisen. Andere CMD-Fadenmuster und/oder Versatzwerte sind möglich.

Wie in 5A gezeigt ist, folgt beim Verweben jeder untere CMD-Faden, wie etwa der untere CMD-Faden 476, einem "2-Über/10-Unter"-Webmuster relativ zu den unteren MD-Fäden, z.B. über die unteren MD-Fäden 402 und 404, unter die unteren MD-Fäden 406, 408, 410, 412, 414, 416, 418 und 420, über die unteren MD-Fäden 422 und 424, und unter die unteren MD-Fäden 426, 428, 430, 432, 434, 436, 438, 440, 442, 444, 446 und 448. Andere Konfigurationen sind möglich, wie etwa ein "1-Über/11 unter ", oder ein "1-Über/5-Unter/1-Über/5-Unter"-Muster. Benachbarte untere CMD-Fäden können voneinander um eine bestimmte Anzahl von unteren MD-Fäden versetzt sein. Beispielsweise können zwölf obere und untere CMD-Fäden mit entsprechenden Paaren von Heftfäden zwischen jedem oberen und unteren CMD-Faden in einem "2-Über/10-Unter"-Muster vorgesehen sein, wobei jeder untere CMD-Faden von einem anderen um drei untere MD-Fäden versetzt ist.

Wie in 5B gezeigt ist, sind die Heftfäden 480A, 480B mit den oberen MD-Fäden so verwoben, daß sie einen Faserstützbereich mit einem "1-Über/1-Unter"-Muster bilden, und sind mit den unteren MD-Fäden so verwoben, daß sie einen Bindungsbereich mit Bindungskröpfungen bilden. Der dargestellte Heftfaden 480A läuft über den oberen MD-Faden 450, unter den oberen MD-Faden 452, über den oberen MD-Faden 454, unter den oberen MD-Faden 456, über den oberen MD-Faden 458, und schneidet den Heftfaden 480B unterhalb des oberen MD-Übergangsfadens 460 und oberhalb des unteren MD-Fadens 422. Unterhalb dieses Faserstützbereichs von Heftfaden 480A, der das "1-Über/1-Unter"-Muster mit den oberen MD-Fäden 450, 452, 454, 456 und 458 bildet, läuft der Heftfaden 480B über die unteren MD-Fäden 402, 404, 406 und 408, unter den unteren MD-Faden 410, und über die unteren MD-Fäden 412, 414, 416, 418, 420 und 422, so daß er eine Bindungskröpfung an dem unteren MD-Faden 410 bildet. Das Muster für die Heftfäden 480A und 480B ist bei den oberen MD-Fäden 462, 464, 46G, 468, 470 und 472 umgekehrt, wo sich der Faserstützbereich des Heftfadens 480B befindet, und bei den unteren MD-Fäden 422, 424, 426, 428, 430, 432, 434, 436, 438, 440, 442, 444, 446 und 448, wo sich der Bindungsbereich des Heftfadens 480A befindet. Benachbarte Heftfäden in einem Wiederholmuster (nicht gezeigt) können um eine bestimmte Anzahl von unteren MD-Fäden versetzt sein. Beispielsweise können benachbarte Heftfadenpaare um drei untere MD-Fäden versetzt sein.

Als ein weiteres Beispiel stellen 5C5D die MD-Fäden eines 18schäftigen Gewebes 450 mit doppelt so vielen unteren MD-Fäden wie oberen MD-Fäden dar. Das Gewebe 500 weist zwölf untere MD-Fäden 502, 504, 506, 508, 510, 512, 514, 516, 518, 520, 522 und 524 und sechs obere MD-Fäden 526, 528, 530, 532, 534 und 536 auf. Wie in 5C gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden 526, 528, 530, 532, 534 und 536 mit einem beispielhaften oberen CMD-Faden 540 so verwoben, daß sie ein "1-Über/1-Unter"-Muster bilden. Die unteren MD-Fäden 502, 504, 506, 508, 510, 512, 514, 516, 518, 520, 522 und 524 sind mit einem beispielhaften unteren CMD-Faden 542 verwoben. Wie in 5D gezeigt ist, sind die oberen MD-Fäden 526, 528, 530, 532, 534 und 536 und die unteren MD-Fäden 502, 504, 506, 508, 510, 512, 514, 516, 518, 520, 522 und 524 mit beispielhaften Heftfäden 544 und 546 zusammengeheftet.

Es ist anzumerken, daß das Gewebe 500 zusätzliche obere und untere CMD-Fäden und Heftfäden in einer Rapporteinheit aufweist, die ähnlich der unter Bezugnahme auf das Gewebe 10 in 1, 2 und 3A3B dargestellten ist. Beispielsweise kann die Rapporteinheit des Gewebes 500 zwölf obere und untere CMD-Fäden mit entsprechenden Paaren von Heftfäden zwischen jedem oberen und unteren CMD-Faden aufweisen. Andere CMD-Fadenmuster sind möglich.

Wie in 5C gezeigt ist, folgt beim Verweben jeder untere CMD-Faden, wie etwa der untere CMD-Faden 542, einem "1-Über/5-Unter"-Webmuster relativ zu den unteren MD-Fäden, z.B. über den unteren MD-Faden 502, unter die unteren MD-Fäden 504, 506, 510 und 512, über den unteren MD-Faden 514, und unter die unteren MD-Fäden 516, 518, 520, 522 und 524. Andere Konfigurationen sind möglich, wie etwa ein "2-Über/4-Unter"-Muster oder ein "3-Über/3-Unter"-Muster. Benachbarte untere CMD-Fäden können voneinander um eine bestimmte Anzahl von unteren MD-Fäden versetzt sein. Beispielsweise können zwölf obere und untere CMD-Fäden mit entsprechenden Paaren von Heftfäden zwischen jedem oberen und unteren CMD-Faden in einem "1-Über/5-Unter"-Muster vorgesehen sein, wobei jeder untere CMD-Faden von einem anderen um zwei, drei oder vier untere MD-Fäden oder eine andere Kombination davon versetzt ist.

Wie in 5D gezeigt ist, sind die Heftfäden 544, 546 mit den oberen MD-Fäden so verwoben, daß sie einen Faserstützbereich mit einem "1-Über/1-Unter"-Muster bilden, und sind mit den unteren MD-Fäden so verwoben, daß sie einen Bindungsbereich mit Bindungskröpfungen unter den unteren MD-Fäden 510 und 522 bilden. Benachbarte Heftfäden in einem Wiederholmuster (nicht gezeigt) können um eine bestimmte Anzahl von unteren MD-Fäden versetzt sein. Beispielsweise können benachbarte Heftfadenpaare um zwei, drei oder vier untere MD-Fäden oder eine Kombination davon versetzt sein.

Wie für den Fachmann ersichtlich sein dürfte, können verschiedene obere Gewebelagekonfigurationen und Webmuster anstelle der obenstehend erörterten oberen und unteren Lagen verwendet werden. Wenn beispielsweise in Gewebe 10, 300, 400 und 500 eine der unteren Lagen 200, 300B, 400B und 500B mit der jeweiligen oberen Lage 100, 300A, 400A und 500A zusammengefügt ist, ist jeder der unteren CMD-Fäden im wesentlichen unmittelbar unter einem entsprechenden oberen CMD-Faden positioniert. Es gibt keinen unteren CMD-Faden, der im wesentlichen unmittelbar unter dem Heftfaden positioniert ist, wodurch ein Raum zur Verfügung gestellt wird, in den die Heftfäden unterhalb des einen unteren CMD-Fadens eingeführt werden können. Für den Fachmann dürfte natürlich ersichtlich sein, daß das Gewebe unterschiedliche Anzahlen von oberen und unteren CMD-Fäden in einer Rapporteinheit aufweisen kann; beispielsweise können 1,5-, zwei- oder dreimal so viele obere CMD-Fäden wie untere CMD-Fäden vorhanden sein, oder es kann ein CMD-Faden unterhalb jedes Paares von Heftfäden vorhanden sein. Auch können die oberen Lagen 100, 300A, 400A und 500A von den im vorliegenden Zusammenhang dargestellen Leinwandbindungsmustern abweichen; z.B. kann das Muster der oberen Lage Atlas, Köper, gebrochener Köper oder dergleichen sein.

Die dargestellten Gewebe verwenden eine bestimmte Konfiguration von Heftfäden, die als "Umkehreinschußfäden" gewebt sind. Die "Umkehreinschußfäden"-Konfiguration ist in den US-Patenten Nr. 5,967,195 und 6,145,550 von Ward ausführlich beschrieben. Um für Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zusammenzufassen, kann das Vorhandensein von Umkehreinschußfäden in einem gehefteten dreilagigen Doppelschußfadengewebe hergestellt werden durch Anordnen der oberen MD-Übergangsfäden; dies sind die oberen MD-Fäden, unter denen Heftfäden durchlaufen, wenn sie von der oberen Lage in die untere Lage überwechseln, oder umgekehrt. Sobald die oberen MD-Übergangsfäden für jedes Heftfadenpaar angeordnet sind, wird die von den oberen MD-Übergangsfäden gebildete Hauptdiagonale identifiziert, d.h. die ausgeprägteste Diagonale ist die Diagonale mit der geringsten Anzahl von Schritten zwischen oberen MD-Übergangsfäden. Wenn die Faserstützbereiche von aufeinanderfolgenden Heftfadenpaaren auf einer Seite dieser Diagonale in einigen Fällen näher an jedem anderen und in anderen Fällen weiter davon entfernt liegen, so kann gesagt werden, daß die Gewebe zumindest einige "Umkehreinschußfäden" in der Heftfadenkonfiguration aufweisen. Obgleich bei einigen Ausführungsformen alle Heftfadenpaare diesem Muster folgen können, ist es auch möglich, daß nur ein Teil der Heftfäden diesem Muster folgen kann, d.h. 50, 40, 33, oder 25% der Heftfadenpaare können "umgekehrt" sein.

Für den Fachmann dürfte ersichtlich sein, daß, obgleich die oben dargestellten Gewebe eine bestimmte Konfiguration von "Umkehreinschußfäden"-Heftfadenpaaren verwendet, auch andere Heftfadenkonfigurationen verwendet werden können, einschließlich anderer Prozentanteile von "Umkehreinschußfäden"-Heftfadenpaaren, "Pseudo"-Heftfadenpaaren, "selbstgehefteten" Musters oder Einzelheftfaden-Konfigurations.

In einer Pseudo-Heftfadenkonfiguration bildet nur einer der Fäden in einem Heftfadenpaar eine Kröpfung mit den unteren MD-Fäden. Unter Bezugnahme auf 2 könnte das Heftfadenpaar 140A und 140B zu Pseudo-Heftfäden geändert werden, wenn nur einer der Heftfäden 140A und 140B unter den unteren MD-Faden 216 oder 232 eingeführt wird. Wenn beispielsweise in einer Pseudo-Heftfadenkonfiguration der Heftfaden 140B unter den unteren MD-Faden 232 läuft, dann würde der Heftfaden 140A aus 2 so modifiziert, daß er über den unteren MD-Faden 216 läuft. Ein konkretes Beispiel für "Pseudo"-Heftfadenpaare ist in 8, 9A9P und 11A11P gezeigt, die nachfolgend erörtert sind. Zusätzlich oder als Alternative können die Heftfäden mit den oberen MD-Fäden nicht so häufig verschlungen sein, wie gezeigt ist. Die Heftfäden können auch mehr oder weniger Kröpfungen mit den unteren MD-Fäden bilden, als gezeigt ist.

In einem selbstheftenden Muster sind die obere Lage und die untere Lage des Gewebes durch ausgewählte der oberen und/oder unteren CMD-Fäden zusammengeheftet. Beispiele für selbstgeheftete Gewebe sind in 1213, 14A14P, 15, 16A16B und 17A17B dargestellt und im nachfolgenden erörtert.

Obgleich die oben dargestellten Ausführungsformen obere Lagen mit Leinwandbindungsmuster verwenden, können die Gewebe der vorliegenden Erfindung auch andere Webmuster für die obere Lage anwenden; z.B. Atlasse, gebrochene Köper und dergleichen können ebenfalls angewendet werden. Die Heftfäden können einen integralen Bereich des oberen Oberflächengewebes aufweisen oder auch nicht.

Verschiedene Muster für die unteren Lagen können ebenfalls verwendet werden. Beispielsweise weist eine beispielhafte untere Lage 600 in 6 untere CMD-Fäden auf, die mit den unteren MD-Fäden in einem "2-Über/4-Unter/1-Über/4-Unter/1-Über/4-Unter"-Muster verwoben sind, das von allen benachbarten unteren CMD-Fäden um drei untere MD-Fäden abgesetzt ist. Konkret weist jedes Wiederholmuster der unteren Lage sechzehn untere MD-Fäden 618, 620, 622, 624, 626, 628, 630, 632, 634, 636, 638, 640, 642, 644, 646 und 648 auf, die mit acht unteren CMD-Fäden 666, 668, 670, 672, 674, 676, 678 und 680 in einem "2-Über/4-Unter/1-Über/4-Unter/1-Über/4-Unter"-Muster verwoben sind. Beispielsweise läuft der untere CMD-Faden 666 über die unteren MD-Fäden 618 und 620, unter die unteren MD-Fäden 622, 624, 626 und 628, über den unteren MD-Faden 630, unter die unteren MD-Fäden 632, 634, 636 und 638, über den unteren MD-Faden 640, und unter 642, 644, 646 und 648. Der untere CMD-Faden 668 ist benachbart zu dem unteren CMD-Faden 666 und in dem gleichen Muster, um drei untere MD-Fäden, versetzt verwoben. D.h., der untere CMD-Faden 668 läuft über die unteren MD-Fäden 624 und 626, unter die unteren MD-Fäden 628, 630, 632 und 634 usw..

Wie ferner in 7A7P gezeigt ist, weist das Gewebe 600 acht obere MD-Fäden 602, 604, 606, 608, 610, 612, 614 und 616 auf. Somit hat das Gewebe 600 doppelt so viele untere MD-Fäden wie obere MD-Fäden. Die oberen MD-Fäden 602, 604, 606, 608, 610, 612, 614 und 616 sind mit den oberen CMD-Fäden 650, 652, 654, 656, 658, 660, 662 und 664 verwoben. Die obere und untere Lage des Gewebes 600 sind mit Heftfadenpaaren 682A, 682B, 684A, 684B, 686A, 686B, 688A, 688B, 690A, 690B, 692A, 692B, 694A, 694B, 696A, und 696B zusammengeheftet. Die Heftfäden und die oberen CMD-Fäden zusammen bilden eine obere Leinwandmusterlage mit den oberen MD-Fäden.

Alternative Heftmuster, bei denen einige der "Heftfäden" (bzw. "Pseudo-Heftfäden" keine Heftkröpfung mit der unteren Lage bilden, sind in 8 und 9A9P dargestellt. Gemäß der Darstellung weist das Gewebe 700 eine obere Lage mit acht oberen MD-Fäden 702, 704, 706, 708, 710, 712, 714 und 716 auf, die mit acht oberen CMD-Fäden 750,752, 754, 756, 758, 760, 762 und 764 verwoben sind. Das Gewebe weist auch eine untere Lage mit sechzehn unteren MD-Fäden 718, 720, 722, 724, 726, 728, 730, 732, 734, 736, 738, 740, 742, 744, 746 und 748 auf, die mit acht unteren CMD-Fäden 766, 768, 770, 772, 774, 776, 778 und 780 verwoben sind. Die unteren MD- und CMD-Fäden sind in einem "1-Über/7-Unter"-Muster ähnlich der in 2 und 3A3B gezeigten unteren Lage 200 verwoben.

Die obere Lage und die untere Lage des Gewebes 700 sind durch Heftfadenpaare 784A, 784B, 788A, 788B, 792A, 792B, 796A und 796B zusammengeheftet. Die Heftfadenpaare 784A, 784B, 788A, 788B, 792A, 792B, 796A und 796B weisen jeweils Faserstützbereiche auf, die mit den oberen MD-Fäden 702, 704, 706, 708, 710, 712, 714, und 716 und den oberen CMD-Fäden 750, 752, 754, 756, 758, 760, 762 und 764 ein Leinwandbindungsmuster bilden. Die Heftfadenpaare 784A, 784B, 788A, 788B, 792A, 792B 796A und 796B weisen auch einen Bindungsbereich auf, der mit einem unteren MD-Faden so verwoben ist, dass eine Heftkröpfung bildet. Somit bilden die Heftfadenpaare 784A, 784B, 788A, 788B, 792A, 792B, 796A und 796B ein Muster, das dem der Heftfadenpaare in den Geweben 10 und 600 ähnlich ist, die in 2, 3A3B, 6 und 7A7P gezeigt sind.

Das Gewebe 700 weist aber auch zusätzliche Pseudo-"Heftfäden" 782A, 782B, 786A, 786B, 790A, 790B, 794A und 794B auf. Die Pseudo-Heftfäden bilden ein Leinwandbindungsmuster mit den oberen CMD-Fäden und weisen keine Heftkröpfung auf. Die Pseudo-Heftfäden 782A, 782B, 786A, 786B, 790A, 790B, 794A und 794B können zwischen alternierenden oberen CMD-Fäden positioniert sein und können auch den gleichen Durchmesser wie die echten Heftfadenpaare 784A, 784B, 788A, 788B, 792A, 792B, 796A und 796B besitzen. Als Beispiel für das Leinwandbindungsmuster läuft der Pseudo-Heftfaden 782A unter den oberen CMD-Faden 702, über den oberen CMD-Faden 704 usw., bis er über den oberen CMD-Faden 716 läuft. Der benachbarte Pseudo-Heftfaden 782B läuft über den oberen CMD-Faden 702, unter den oberen CMD-Faden 704 usw., bis er unter den oberen CMD-Faden 716 läuft. Die Pseudo-Heftfäden 782A, 782B, 786A, 786B, 790A, 790B, 794A und 794B können als obere CMD-Fäden beschrieben werden, die annähernd den gleichen Durchmesser wie ein Heftfaden besitzen.

Bei dieser Konfiguration können zusätzliche Fäden in der oberen Gewebelage in der Maschinenquerrichtung vorgesehen sein. Foglich kann auf der oberen Lage ein feineres Webmuster zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus behält diese Konfiguration doppelte so viele untere MD-Fäden wie obere MD-Fäden bei, was einen verstärkten Flüssigkeitsablauf durch das Gewebe zur Verfügung stellen kann.

Weitere Ausführungsformen eines 24schäftigen Dreilagen-Gewebes mit einer alternativen Heftanordnung sind in 10A10P gezeigt. Das Gewebe 800 weist sechzehn untere MD-Fäden 818, 820, 822, 824, 826, 828, 830, 832, 834, 836, 838, 840, 842, 844, 846 und 848 und acht obere MD-Fäden 802, 804, 806, 808, 810, 812, 814 und 816 auf, d.h. doppelt so viele untere MD-Fäden wie obere MD-Fäden. Die unteren MD-Fäden 818, 820, 822, 824, 826, 828, 830, 832, 834, 836, 838, 840, 842, 844, 846 und 848 sind mit den unteren CMD-Fäden 866, 868, 870, 872, 874, 876, 878 und 880 so verwoben, daß jeder untere CMD-Faden über einen unteren MD-Faden, unter sieben untere MD-Fäden, über einen unteren MD-Faden und unter sieben untere MD-Fäden läuft. Jeder untere CMD-Faden ist von seinem nächsten benachbarten unteren CMD-Faden um drei untere MD-Fäden versetzt. Beispielsweise läuft der untere CMD-Faden 8G6 über die unteren MD-Fäden 818 und 834 (und unter die restlichen unteren MD-Fäden), so daß die unteren MD-Fäden 818, 834 untere MD-Fadenkröpfungen bilden. Der untere CMD-Faden 868, der zu dem unteren CMD-Faden 866 am nächsten benachbart untere CMD-Faden, läuft über die unteren MD-Fäden 824 und 840 (und unter die restlichen unteren MD-Fäden).

Die obere und die untere Lage des Gewebes 800 sind durch die Heftfadenpaare 882A, 882B, 884A, 884B, 886A, 886B, 888A, 888B, 890A, 890B, 892A, 892B, 894A, 894B, 896A und 896B zusammengeheftet. Wie in 10A10P gezeigt ist, weist jedes Heftfadenpaar zwei Faserstützbereiche auf, die jeweils mit drei oberen MD-Fäden in einem "1-Über/1-Unter/1-Über"-Muster verwoben sind, gefolgt von einer einzelnen Bindemasche mit einem unteren MD-Faden. Bei dieser Konfiguration sind die Faserstützbereiche jedes Heftfadens mit sechs oberen MD-Fäden verwoben. Beispielsweise unter Bezugnahme auf 10J läuft der Heftfaden 890A über den oberen MD-Faden 802, unter den oberen MD-Faden 804, über den oberen MD-Faden 806, und bildet eine Bindungskröpfung, indem er unter den unteren MD-Faden 830 läuft. Der Heftfaden 890A bildet dann einen zweiten Faserstützbereich, indem er über den oberen MD-Faden 810, unter den oberen MD-Faden 812, über den oberen MD-Faden 814 läuft, und bildet eine zweite Bindungskröpfung, indem er unter den unteren MD-Faden 846 läuft. Der entsprechende Heftfaden 890B in dem Heftfadenpaar ist von dem Heftfaden 890A um zwei untere MD-Fäden versetzt. D.h., der Heftfaden 890A bildet einen Einfaser-Stützbereich mit den oberen MD-Fäden 804, 806 und 808, eine untere Bindungskröpfung unter dem unteren MD-Faden 834, einen zweiten Faserstützbereich mit dem oberen MD-Faden 812, 814 und 81G, und eine zweite Heftkröpfung unter dem unteren MD-Faden 818.

Eines der nächsten benachbarten Heftfadenpaare von einem ausgewählten Heftfadenpaar ist um zwei untere MD-Fäden versetzt. Das Heftfadenpaar auf der anderen Seite des ausgewählten Heftfadenpaar wiederholt das Muster des ausgewählten Heftfadenpaars. Wie in 10A10P dargestellt ist, werden die mit "A" bezeichneten Heftfäden während des Webvorgangs vor den mit "B" bezeichneten Heftfäden eingeführt, z.B. ist der Heftfaden 882A näher zu dem oberen CMD-Faden 850 und zu dem unteren CMD-Faden 866 als der Heftfaden 882B. Bei den Heftfadenpaaren, die das Muster eines benachbarten Heftfadenpaares wiederholen, sind die Bezeichnungen "A" und "B" umgekehrt.

Wie in 10H gezeigt ist, ist das Heftfadenpaar 888A, 888B, das eines der zweitnächsten Heftfadenpaare zu Heftfadenpaar 890A, 890B ist, von dem oben erörterten Muster des Heftfadenpaars 890A, 890B um zwei untere MD-Fäden versetzt ist. Konkret bildet der Heftfaden 888A Heftkröpfungen mit den unteren MD-Fäden 818 und 834 und bildet einen Faserstützbereich mit den oberen MD-Fäden 804, 806 und 808, und einen anderen Faserstützbereich mit den oberen MD-Fäden 812, 814 und 816. Der Heftfaden 888B bildet Bindungskröpfungen mit den unteren MD-Fäden 822 und 838 und bildet einen Faserstützbereich mit den oberen MD-Fäden 806, 808 und 810, und einen zweiten Faserstützbereich mit den oberen MD-Fäden 814, 81G und 802. Wie in 10L gezeigt ist, bildet das andere zweitnächste Heftfadenpaar 892A, 892B zu Heftfadenpaar 890A, 890B ein ähnliches Muster wie das Heftfadenpaar 890A, 890B, außer daß die mit "A" und "B" bezeichneten Heftfäden umgekehrt sind, d.h. der Heftfaden 892A bildet das gleiche Muster wie der Heftfaden 890B, und der Heftfaden 890A bildet das gleiche Muster wie der Heftfaden 890B.

Ein alternatives Heftfadenmuster, bei dem "Pseudo"-Heftfäden verwendet werden, ist in dem Gewebe 900 in 11A11P gezeigt. Das Gewebe 900 weist acht obere MD-Fäden 902, 904, 906, 908, 910, 912, 914 und 916 und sechzehn untere MD-Fäden 918, 920, 922, 924, 926, 928, 930, 932, 934, 936, 938, 940, 942, 944, 946 und 948 auf. Die unteren MD-Fäden 918, 920, 922, 924, 926, 928, 930, 932, 934, 936, 938, 940, 942, 944, 946 und 948 sind mit den unteren CMD-Fäden 966, 968, 970, 972, 974, 976, 978 und 980 so verwoben, dass sie eine untere Gewebelage in einem Webmuster bildet, das das gleiche wie das Webmuster in 2 ist. D.h., jeder untere CMD-Faden bildet ein "1-Über/7-Unter/1-Über/7-Unter"-Muster mit den sechzehn unteren MD-Fäden.

Die oberen MD-Fäden 902, 904, 906, 908, 910, 912, 914 und 916 sind mit den oberen CMD-Fäden 950, 952, 954, 956, 958, 960, 962 und 964 und mit den Heftfadenpaaren 982A, 982B, 984A, 984B, 986A, 986B, 988A, 988B, 990A, 990B, 992A, 992B, 994A, 994B, 996A und 996B so verwoben, daß sie ein Leinwandbindungsmuster bilden. Gemäß der Darstellung bilden zwei nächste benachbarte Heftfadenpaare das gleiche Muster und weisen einen Pseudo-Heftfaden auf, d.h. einen Heftfaden, der nicht an die untere Lage heftet, gefolgt von zwei benachbarten Heftfadenpaaren, welche das gleiche Muster bilden und keinen Pseudo-Heftfaden aufweisen. Beispielsweise ist der Heftfaden 984B ein Beispiel für ein Pseudo-Heftfaden. Der Pseudo-Heftfaden 984B läuft unter den oberen MD-Faden 902, über den oberen MD-Faden 904, unter die oberen MD-Fäden 906, 908 und 910, über den oberen MD-Faden 912, und unter die oberen MD-Fäden 914 und 916. Andererseits bildet der Heftfaden 984A zwei Bindungskröpfungen mit den unteren MD-Fäden 922 und 938 und einen Faserstützbereich an den oberen MD-Fäden 906 und 914. Das Heftfadenpaar 986A, 986B bildet das gleiche Muster wie das Heftfadenpaar 984A, 984B.

Das Heftfadenpaar 988A, 988B bildet jeweils das gleiche Muster wie das Heftfadenpaar 990A, 990B, und beide Heftfadenpaare 988A, 988B und 990A, 990B weisen keine Pseudo-Heftfäden auf. Beispielsweise laufen die Heftfäden 988B und 990B über die unteren MD-Fäden 940, 942, 944, 946 und 948, unter den unteren MD-Faden 918, so dass sie eine untere Bindungskröpfung bilden, und über die unteren MD-Fäden 920, 922, 924 und 926. Die Heftfäden 988B und 990B bilden einen oberen Faserstützbereich, indem sie über den oberen MD-Faden 908, unter den oberen MD-Faden 910, und über den oberen MD-Faden 912 laufen. Die Heftfäden 988A und 990A bilden einen oberen Faserstützbereich, indem sie über den oberen MD-Faden 916, unter den oberen MD-Faden 902, und über den oberen MD-Faden 904 laufen. Die Heftfäden 988A und 990A bilden jeweils eine untere Bindungskröpfung mit dem unteren MD-Faden 934.

Die Heftfadenpaare 992A, 992B, 994A, 994B, 996A, 996B, 982A und 982B sind von den Heftfadenpaaren 984A, 984B, 986A, 986B, 988A, 988B, 990A bzw. 990B um vier untere MD-Fäden versetzt, wobei die Heftfäden 992B und 994B ein Pseudo-Heftfadenmuster zur Verfügung stellen.

Es können auch selbstheftende Fadenmuster verwendet werden, wobei die CMD-Fäden die Gewebelagen zusammenheften. Ein Beispiel für ein 20schäftiges, selbstgeheftetes Gewebe 1000 mit einer oberen Lage 1100 und einer unteren Lage 1200 ist in 12, 13 und 14A14P gezeigt. Das Gewebe 1000 ist durch einzelne der oberen CMD-Fäden zusammengeheftet.

Wie in 13 und 14A14P dargestellt ist, weist die untere Lage 1200 des Gewebes 1000 sechzehn untere MD-Fäden 1020, 1022, 1024, 1026, 1028, 1030, 1032, 1034, 1036, 1038, 1040, 1042, 1044, 1046, 1048 und 1050 auf, die mit acht unteren CMD-Fäden 1084, 1086, 1088, 1090, 1092, 1094, 1096 und 1098 in einem "3-Unter/1-Über"-Muster verwoben sind. Wie beispielsweise in 14E dargestellt ist, läuft der untere CMD-Faden 1088 über den unteren MD-Faden 1020, unter den unteren MD-Fäden 1022, 1024, und 1026, über den unteren MD-Faden 1028, unter die unteren MD-Fäden 1030, 1032 und 1034 usw. in einem "3-Unter/1-Über"-Muster.

Wie in 12 und 14A14P dargestellt ist, weist die obere Lage 1100 des Gewebes 1000 acht obere MD-Fäden 1002, 1004, 1006, 1008, 1010, 1012, 1014 und 1016 auf, die mit sechzehn oberen CMD-Fäden 1052, 1054, 1056, 1058, 1060, 1062, 1064, 1000, 1068, 1070, 1072, 1074, 1076, 1078, 1080 und 1082 in einem "3-Über/1-Unter"-Muster verwoben sind, wobei einige der oberen CMD-Fäden unter einen unteren MD-Faden laufen, so daß sie die obere Lage 1100 an die untere Lage 1200 heften. Genauer gesagt, die oberen CMD-Fäden 1054 und 1070 laufen unter die unteren MD-Fäden 1044 bzw. 1028, so dass sie die obere Lage 1100 an die untere Lage 1200 des Gewebes heften. Wie beispielsweise in 14B dargestellt ist, läuft der obere CMD-Faden 1054 über die oberen MD-Fäden 1002 und 1004, unter den oberen MD-Faden 1006 und über die oberen MD-Fäden 1008, 1010 und 1012. Der obere CMD-Faden 1054 läuft daraufhin unter den unteren MD-Faden 1044, so daß er die obere Lage 1100 und die untere Lage 1200 zusammenheftet.

Wie in 14B und 14J dargestellt ist, werden die oberen CMD-Fäden 1054 und 1070 verwendet, um die obere Lage 1100 an die untere Lage 1200 zu heften. Es ist anzumerken, daß auch andere Konfigurationen von selbstgehefteten Geweben verwendet werden können. Beispielsweise können verschiedene obere Webmuster und/oder verschiedene untere Webmuster, einschließlich verschiedener Versatzmuster, verwendet werden. Bei einigen Ausführungsformen wird der untere CMD-Faden dazu verwendet, um die obere und die untere Lage zusammenzuheften. Darüber hinaus können verschiedene untere CMD-Fäden zum Heften der oberen und der unteren Lage verwendet werden. Beispielsweise könnte der obere CMD-Faden 1052 verwendet werden, um die obere Lage 1100 und die untere Lage 1200 zu heften, undem er unter die unteren MD-Fäden 1032 und/oder 1048 verläuft.

Als ein weiteres Beispiel eines selbstgehefteten Gewebes, bei dem die unteren MD-Fäden dazu verwendet werden, die obere und die untere Lage zu heften, ist in

15 dargestellt. Es ist ein Gewebe 1300 mit einem beispielhaften oberen CMD-Faden 1352 und einem unteren CMD-Faden 1354 gezeigt. Der untere CMD-Faden 1354 wird verwendet, um eine obere Lage 1300A an eine untere Lage 1300B zu heften. Die obere Lage 1300A weist acht obere MD-Fäden 1302, 1304, 1306, 1308, 1310, 1312, 1314 und 1416 auf; die untere Lage 1300B weist sechzehn untere MD-Fäden 1320, 1322, 1324, 1326, 1328, 1330, 1332, 1334, 1336, 1338, 1340, 1342, 1344, 1346, 1348 und 1350 auf. Der obere CMD-Faden 1352 ist mit den oberen MD-Fäden 1302, 1304, 1306, 1408, 1310, 1312, 1314 und 1416 in einem "1-Unter/3-Über"-Muster verwoben.

Der untere CMD-Faden 1354 ist mit den unteren MD-Fäden 1320, 1322, 1324, 1326, 1328, 1330, 1332, 1334, 1336, 1338, 1340, 1342, 1344, 1346, 1348 und 1350 in einem "1-Über/3-Unter"-Muster verwoben und verläuft über den oberen MD-Faden 1306, so dass er die obere Lage 1300A und die untere Lage 1300B zusammenheftet. D.h., der untere CMD-Faden 1354 läuft über den unteren MD-Faden 1320 (und unter den oberen MD-Faden 1302), unter die unteren MD-Fäden 1322, 1324 und 1326, über den oberen MD-Faden 1306, unter die unteren MD-Fäden 1330, 1332 und 1334 usw. Es dürfte verständlich sein, daß die in 15 dargestellten Muster wiederholt werden können, um ein Wiederholmuster zu bilden, wie etwa bei dem Gewebe 1000 in 12, 13 und 14A-14P dargestellt ist. Beispielsweise kann das in 15 dargestellte Muster mit einem Versatz von einem unteren MD-Faden wiederholt werden. Es können auch andere Versatzmuster verwendet werden.

Ein weiteres Beispiel für ein selbstgeheftetes Gewebe ist mit dem Gewebe 1400 von 16A und 16B gezeigt. Das Gewebe 1400 weist eine obere Lage 1400A mit acht oberen MD-Fäden 1402, 1404, 1406, 1408, 1410, 1412 und 1416 und eine untere Lage 1400B mit sechzehn unteren MD-Fäden 1420, 1422, 1424, 1426, 1428, 1430, 1432, 1434, 1436, 1438, 1440, 1442, 1444, 1446, 1448 und 1450 auf.

Die oberen MD-Fäden 1402, 1404, 1406, 1408, 1410, 1412 und 1416 sind mit beispielhaften oberen CMD-Fäden 1452 und 1456 in einem "3-Über/1-Unter"-Muster verwoben. Der zusätzliche obere CMD-Faden 1456 heftet die obere Lage 1400A an die untere Lage 1400B. Genauer gesagt, der obere CMD-Faden 1456 läuft über die oberen MD-Fäden 1402 und 1404, unter den oberen MD-Faden 1406, über die oberen MD-Fäden 1408, 1410 und 1412 und unter den unteren MD-Faden 1444 und über den oberen MD-Faden 1416, wodurch er das selbstgeheftete Muster bildet.

Wie in 16A dargestellt ist, sind die unteren MD-Fäden 1420, 1422, 1424, 1426, 1428, 1430, 1432, 1434, 1436, 1438, 1440, 1442, 1444, 1446, 1448 und 1450 mit einem beispielhaften unteren CMD-Faden 1454 in einem "2-Unter/2-Über"-Muster verwoben. D.h., der untere CMD-Faden 1454 läuft unter die unteren MD-Fäden 1420 und 1422, über die unteren MD-Fäden 1424 und 1426, unter die unteren MD-Fäden 1428 und 1430 usw. Es ist anzumerken, daß die in 16A16B dargestellten Muster so wiederholt werden können, daß sie ein Wiederholmuster bilden, wie es etwa mit dem Gewebe 1000 in 12, 13 und 14A14P dargestellt ist.

Es ist anzumerken, daß verschiedene Muster der oberen und/oder der unteren Lage in einem selbstgehefteten Muster verwendet werden können, das verschiedene Webmuster und verschiedene Versatzmuster aufweist. Ein Beispiel für ein selbstgeheftetes Gewebe mit einem anderen Muster der unteren Lage ist mit dem Gewebe 1500 von 17A und 17B gezeigt. Das Gewebe 1500 weist eine obere Lage 1500A mit acht oberen MD-Fäden 1502, 1504, 1506, 1508, 1510, 1512 und 1516 und eine untere Lage 1500B mit sechzehn unteren MD-Fäden 1520, 1522, 1524, 1526, 1528, 1530, 1532, 1534, 1536, 1538, 1540, 1542, 1544, 1546, 1548 und 1550 auf.

Die oberen MD-Fäden 1502, 1504, 1506, 1508, 1510, 1512 und 1516 sind mit beispielhaften oberen CMD-Fäden 1552 und 1556 in einem "3-Über/1-Unter"-Muster verwoben. Zusätzlich läuft der obere CMD-Faden 1556 über die oberen MD-Fäden 1502 und 1504, unter den oberen MD-Faden 1506, über die oberen MD-Fäden 1508, 1510 und 1512 und unter den unteren MD-Faden 1544 und über den oberen MD-Faden 151G, wodurch er das selbstgeheftete Muster bildet.

Wie in 17A dargestellt ist, sind die unteren MD-Fäden 1520, 1522, 1524, 1526, 1528, 1530, 1532, 1534, 1536, 1538, 1540, 1542, 1544, 1546, 1548 und 1550 mit einem beispielhaften unteren CMD-Faden 1554 in einem "1-Über/7-Unter"-Muster verwoben. D.h., der untere CMD-Faden 1554 läuft über den unteren MD-Faden 1522 und unter die unteren MD-Fäden 1524, 1526, 1528, 1530, 1532, 1534 und 1536, über den unteren MD-Faden 1538 und unter die unteren MD-Fäden 1540, 1542, 1544, 1546, 1548, 1550 und 1520. Es können auch andere Gewebemuster für die untere oder die obere Lage verwendet werden. Es dürfte verständlich sein, daß das in 17A17B dargestellte Muster wiederholt werden kann, um ein Wiederholmuster zu bilden, wie etwa bei dem Gewebe 1000 in 12, 13 und 14A14P dargestellt ist.

Die im vorliegenden Zusammenhang beschriebenen Gewebe können verschiedene Fadendichten und/oder -durchmesser aufweisen. Beispielsweise kann die Gesamtdichte der MD-Fäden (sowohl obere MD-Fäden als auch untere MD-Fäden) zwischen ca. 30 und ca. 200 Fäden pro cm betragen, und/oder die Gesamtdichte der CMD-Fäden (sowohl obere CMD-Fäden als auch untere CMD-Fäden) kann zwischen ca. 50 und ca. 200 Fäden pro cm betragen. Die oberen und/oder unteren MD-Fäden können einen Durchmesser von zwischen ca. 0,05 und ca. 0,30 mm besitzen. Die oberen und/oder unteren CMD-Fäden können einen Durchmesser von zwischen ca. 0,05 und ca. 0,50 mm besitzen.

Allgemein gesagt sollten die Fadengrößen auch gemäß den gewünschten Papierherstellungseigenschaften des Gewebes ausgewählt werden. Als ein Beispiel jenseits der bereits oben erörterten Dimensionen haben die oberen und die unteren MD-Fäden allgemein einen Durchmesser von zwischen ca. 0,12 bis 0,15 mm, die oberen CMD-Fäden haben einen Durchmesser von zwischen ca. 0,10 mm und 0,15 mm, die unteren CMD-Fäden haben einen Durchmesser von zwischen ca. 0,16 mm und 0,22 mm, und die Heftfäden haben einen Durchmesser von zwischen ca. 0,12 mm und 0,15 mm. Bei einigen Ausführungsformen beträgt die Fadendichte der oberen MD-Fäden zwischen ca. 25 und 50 Fäden pro Zentimeter, und die Fadendichte der oberen CMD-Fäden beträgt zwischen ca. 42 und 50 Fäden pro Zentimeter.

Als ein konkretes Beispiel können die Fadendichten und -durchmesser für Gewebe gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung folgende sein:

DieForm der in Geweben der vorliegenden Erfindung verwendeten Fäden kann je nach den gewünschten Eigenschaften des fertigen Papiermaschinengewebes variieren. Beispielsweise können die Fäden Multifilamentfäden, Monofilamentfäden, verzwirnte Multifilament- oder Monofilamentfäden, Spinnfäden, oder jegliche Kombination von diesen sein. Des weiteren können die Materialien für Fäden, die bei den Geweben der vorliegenden Erfindung verwendet werden, die üblicherweise in Papiermaschinengeweben verwendeten sein. Beispielsweise können die Fäden aus Polypropylen, Polyester, Aramid, Polyamid (Nylon) oder dergleichen bestehen. Der Fachmann sollte ein Fadenmaterial gemäß der jeweiligen Anwendung des fertigen Gewebes wählen. Insbesondere sind runde Monofilamentfäden aus Polyester oder Polyamid bevorzugt.

Gemäß anderen Aspekten der vorliegenden Erfindung werden Papierherstellungsverfahren zur Verfügung gestellt. Hinsichtlich dieser Verfahren wird eines der beispielhaften, vorliegend beschriebenen Papierherstellungs-Formungsgewebe zur Verfügung gesetllt, und Papier wird daraufhin hergestellt durch Aufbringen von Ganzstoff auf das Formungsgewebe, gefolgt von Entfernen von Feuchtigkeit aus dem Ganzstoff. Details davon, wie der Ganzstoff auf das Formungsgewebe aufgebracht wird und wie Feuchtigkeit aus dem Papierstoff entfernt wird, sind dem Fachmann auf diesem Gebiet gut bekannt, so daß zusätzliche Details bezüglich diesem Aspekt der vorliegenden Erfindung hier nicht gegeben zu werden brauchen.

Die obenstehenden Ausführungsformen sind veranschaulichend für die vorliegende Erfindung und sollten nicht einschränkend ausgelegt werden. Die Erfindung ist durch die nachfolgenden Patentansprüche definiert und umfaßt auch Äquivalente der Patentansprüche.


Anspruch[de]
  1. Dreilagen-Papiermaschinengewebe, welches aufweist:

    einen Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden,

    einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden,

    einen Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden,

    einen Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden,

    wobei die untere Gewebelage mittels Heftfäden an die obere Gewebelage geheftet ist,

    wobei die Heftfäden paarweise vorgesehen sind, um die obere Gewebelage zu vervollständigen, und die Paare von ersten und zweiten Heftfäden des Paares mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden und den unteren Maschinenrichtungs-Fäden so verwoben sind, daß die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden und die ersten und zweiten Heftfäden mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden ein Leinwandbindungsmuster bilden;

    wobei die Anzahl von unteren Maschinenrichtungsfäden die doppelte Anzahl der oberen Maschinenrichtungs-Fäden ist.
  2. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Anzahl von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden größer als die Anzahl von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden ist.
  3. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Anzahl von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden die gleiche wie die Anzahl von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden ist.
  4. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden sechzehn untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist.
  5. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 4, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen jeder untere Maschinenrichtungs-Faden unter einen unteren Maschinenquerrichtungs-Fadens läuft, um eine untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden, und daraufhin jeder untere Maschinenrichtungs-Faden über die nächsten 7 benachbarten Maschinenquerrichtungs-Fäden läuft, bevor er unter den nächsten Maschinenquerrichtungs-Faden läuft, um eine weitere untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden.
  6. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 5, wobei jeder der unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen unter einem gemeinsamen Maschinenquerrichtungs-Faden von den unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen, die in benachbarten unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden gebildet sind, durch zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden in einer Maschinenquerrichtung und vier Maschinenrichtungs-Fäden in der entgegengesetzten Maschinenquerrichtung getrennt ist, um ein Wiederholmuster der unteren Maschinenrichtungs-Knicke zu bilden.
  7. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 5, welches ferner einen Satz von Heftfäden aufweist, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind, wobei der Satz von Heftfäden Paare von ersten und zweiten Heftfäden aufweist, die zwischen Paaren von benachbarten oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden positioniert sind; wobei die Heftfäden und die unteren Maschinenrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen die Heftfäden unter die unteren Maschinenrichtungs-Fäden laufen, um Heftfadenkröpfungen zu bilden, wobei die von jedem Heftfaden gebildeten Heftfadenkröpfungen von dem Paar von Heftfäden um sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt sind.
  8. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 7, wobei jeder der unteren Heftfadenkröpfungen, die von einem Heftfadenpaar gebildet werden, von den unteren Heftfadenkröpfungen, die von einem benachbarten Heftfadenpaar gebildet werden, um zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden in einer Maschinenquerrichtung und vier Maschinenrichtungs-Fäden in der entgegengesetzten Maschinenquerrichtung getrennt ist, um ein Wiederholmuster der unteren Heftfadenkröpfungen zu bilden.
  9. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 7, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen jeder untere Maschinenquerrichtungs-Faden über zwei benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden läuft, um ein Paar von benachbarten unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen zu bilden, unter vier benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden, über einen unteren Maschinenrichtungs-Faden, um eine erste zusätzliche unteren Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden, unter vier benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden, und über einen unteren Maschinenrichtungs-Faden, um eine zweite zusätzliche untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden.
  10. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 9, wobei das Paar von unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen und die erste und die zweite zusätzliche untere Maschinenrichtungs-Kröpfung, die von benachbarten Maschinenquerrichtungs-Fäden gebildet werden, von zwei unteren Maschinenrichtungs-Fäden immer auf die gleiche Weise getrennt sind, um ein Wiederholmuster zu bilden.
  11. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und insbesondere nach Anspruch 6, welches ferner aufweist: einen Satz von Heftfadenpaaren, die mit der oberen und der unteren Gewebelage in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, wobei der Satz von Heftfadenpaaren Paare von ersten und zweiten Heftfäden aufweist, die zwischen Paaren von benachbarten oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden positioniert sind,

    wobei mindestens eines der Heftfadenpaare durch Verweben mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden einen Faserstützbereich bildet und durch Verweben mit den unteren Maschinenrichtungs-Fäden einen Bindungsbereich bildet, so daß der Bindungsbereich der Heftfäden unter den unteren Maschinenrichtungs-Fäden verläuft, um Heftfadenkröpfungen zu bilden, wobei die Heftfadenkröpfungen zwischen einem gemeinsamen Paar von Maschinenquerrichtungs-Fäden durch sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist,

    wobei mindestens ein weiteres der Heftfadenpaare ein Paar von "Pseudo-Heftfäden" ist, die nur mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um ein Leinwandbindungsmuster zu bilden.
  12. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 2, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden sechzehn untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist, und der Satz von Heftfadenpaaren einen ersten und einen zweiten Heftfaden aufweist, wobei der erste und der zweite Heftfaden zwei unterschiedliche untere Maschinenrichtung-Bindungskröpfungen pro Rapporteinheit bilden, und der erste und der zweite Heftfaden alternierende obere Maschinenrichtungs-Faserstützkröpfungen bilden.
  13. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei:

    die Heftfäden in einigen oder allen der Heftfadenpaare einen ersten und einen zweiten Faserstützbereich bilden, der erste Faserstützbereich durch Verweben des ersten der Heftfäden von dem Heftfadenpaar mit drei aufeinanderfolgenden oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben wird, indem dieser über den ersten oberen Maschinenrichtungs-Faden, unter den zweiten oberen Maschinenrichtungs-Faden, und über den dritten oberen Maschinenrichtungs-Faden läuft, während der zweite Heftfaden von dem Heftfadenpaar unter dem oberen Maschinenrichtungs-Fäden bleibt;

    der erste und der zweite Heftfaden unter einen vierten Maschinenrichtungs-Faden kreuzen, indem beide Heftfäden unter den vierten Maschinenrichtungs-Faden laufen; der zweite Faserstützbereich unter Verwendung der nächsten drei aufeinanderfolgenden oberen Maschinenrichtungs-Fäden und des zweiten Heftfadens auf die gleiche Weise wie der erste Faserstützbereich gebildet ist;

    der erste und der zweite Heftfaden unter einen abschließenden Maschinenrichtungs-Faden kreuzen, indem beide Heftfäden unter den vierten Maschinenrichtungs-Faden laufen;

    wobei jeder von dem ersten und dem zweiten Heftfaden einen unteren Maschinenrichtungs-Kröpfung bildet, indem er unter einen unteren Maschinenrichtungs-Faden läuft, während er kein Teil des ersten oder des zweiten Faserstützbereichs ist.
  14. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 13, wobei mindestens einer der Heftfäden von mindestens einem der Heftfadenpaare ein "Pseudo-Heftfaden" ist, der mit einem oder mehreren oberen Maschinenrichtungs-Fäden in der Rapporteinheit verwoben ist, und nicht mit der unteren Gewebelage verwoben ist.
  15. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden zwanzig untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist.
  16. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 15, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen jeder der unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden über zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden läuft, um benachbarte untere Maschinenrichtungs-Kröpfungen zu bilden.
  17. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden vierundzwanzig untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist.
  18. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1 und ferner insbesondere nach Anspruch 17, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in der jeder der unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden über zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden läuft, um benachbarte untere Maschinenrichtungs-Kröpfungen zu bilden.
  19. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Maschinenrichtungs-Fäden eine Dichte von zwischen ca. 25 Fäden und ca. 200 Fäden pro cm aufweisen, wobei insbesondere die oberen Maschinenrichtungs-Fäden eine Dichte von zwischen ca. 25 Fäden und ca. 50 Fäden pro cm aufweisen.
  20. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Maschinenquerrichtungs-Fäden eine Dichte von zwischen ca. 42 Fäden und ca. 200 Fäden pro cm aufweisen, wobei insbesondere die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden eine Dichte von zwischen ca. 42 Fäden und ca. 50 Fäden pro cm aufweisen.
  21. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Maschinenrichtungs-Fäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,05 und ca. 0,30 mm, insbesondere zwischen ca. 0,12 und ca. 0,15 mm aufweisen.
  22. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Maschinenquerrichtungs-Fäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,05 und ca. 0,50 mm aufweisen, insbesondere die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,10 und ca. 0,15 mm aufweisen, und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,16 und ca. 0,22 mm aufweisen.
  23. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei Heftfäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,12 und ca. 0,15 mm aufweisen.
  24. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 1, wobei die Gewebe einen Verziehfestigkeitsfaktor von zwischen ca. 1,2 und ca. 3 aufweisen.
  25. Papiermaschinengewebe mit oberen Maschinenrichtungs-Fäden, oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, unteren Maschinenrichtungs-Fäden, unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden und Heftfäden, wobei das Gewebe in einer Mehrzahl von Rapporteinheiten ausgebildet ist, und jede der Rapporteinheiten aufweist:

    einen Satz von acht oberen Maschinenrichtungs-Fäden;

    einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit dem Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden;

    einen Satz von sechzehn unteren Maschinenrichtungs-Fäden;

    einen Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit dem Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden; und

    Sätze von ersten und zweiten Heftfäden, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind.
  26. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 25, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden über untere Maschinenrichtungs-Fäden laufen, um untere Maschinenrichtungs-Kröpfungen zu bilden, wobei jede untere Maschinenrichtungs-Kröpfung unter einem gemeinsamen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden durch sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist.
  27. Papiermaschinengewebe nach Anspruch 26, wobei jeder der unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen von unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen auf benachbarten unteren Maschinenrichtungs-Fäden in einer Richtung durch zwei untere Maschinenquerrichtungs-Fäden und in der anderen Richtung durch vier untere Maschinenquerrichtungs-Fäden getrennt ist.
  28. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei die Heftfadenpaare als "Umkehreinschußfäden" gewebt sind.
  29. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 1, wobei weniger als alle der Heftfadenpaare als "Umkehreinschußfäden" gewebt sind, insbesondere nur 50%, 40%, 33% oder 25% der Heftfadenpaare als "Umkehreinschußfäden" gewebt sind.
  30. Papiermaschinengewebe, welches aufweist:

    einen Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden,

    einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden,

    einen Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden,

    einen Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden,

    wobei die untere Gewebelage unter Verwendung von Maschinenquerrichtungs-Fäden, die Teil von entweder der oberen Gewebelage oder der unteren Gewebelage sind, an die obere Gewebelage geheftet ist;

    wobei die Anzahl von unteren Maschinenrichtungs-Fäden die doppelte Anzahl der oberen Maschinenrichtungs-Fäden ist.
  31. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 30, wobei die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden mit oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind durch Bilden eines Wiederholmusters, indem sie über drei benachbarte obere Maschinenrichtungs-Fäden und unter den vierten benachbarten oberen Maschinenrichtungs-Faden laufen; ferner dieses Verwebmuster in benachbarten oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden durch entweder einen oder zwei obere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist.
  32. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 30 und ferner insbesondere nach Anspruch 31, wobei mindestens einer der oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden an einem der Punkte, wo er auch unter einen der oberen Maschinenrichtungs-Fäden läuft, unter einen der unteren Maschinenrichtungs-Fäden läuft.
  33. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 30, wobei die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden mit unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind durch Bilden eines Wiederholmusters, indem sie unter drei benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden und über den vierten benachbarten unteren Maschinenrichtungs-Faden laufen; ferner dieses Verwebmuster in benachbarten unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden durch entweder einen oder zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist.
  34. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 30 und ferner insbesondere nach Anspruch 33, wobei mindestens einer der unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden an einem der Punkte, wo er auch über einen der unteren Maschinenrichtungs-Fäden läuft, über einen der oberen Maschinenrichtungs-Fäden läuft.
  35. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 31 und ferner insbesondere nach Anspruch 32, wobei die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden mit unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, indem sie über zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden und daraufhin unter die benachbarten zwei unteren Maschinenrichtungs-Fäden laufen, wobei dieses Verweben bei benachbarten unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden versetzt ist, um ein Wiederholmuster zu bilden.
  36. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 31 und ferner insbesondere nach Anspruch 32, wobei die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden mit unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, indem sie über einen unteren Maschinenrichtungs-Faden und daraufhin unter die benachbarten sieben unteren Maschinenrichtungs-Fäden laufen, und dieses Weben in benachbarten unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden versetzt ist, um ein Wiederholmuster zu bilden.
  37. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 30, wobei die Anzahl von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden größer als die Anzahl von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden ist.
  38. Papierherstellungsverfahren, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

    (a) Zurverfügungstellen eines Papiermaschinengewebes nach einem der vorhergegangenen Ansprüche;

    (b) Aufbringen von Ganzstoff auf das Papiermaschinengewebe; und

    (c) Entfernen von Feuchtigkeit aus dem Ganzstoff.
  39. Dreilagen-Papiermaschinengewebe, welches aufweist:

    einen Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden;

    einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden;

    einen Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden;

    einen Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit den unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden;

    wobei die untere Gewebelage an die obere Gewebelage geheftet ist;

    wobei die oberen Maschinenrichtungs-Fäden und die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, und die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von entsprechenden Rapporteinheiten verwoben sind; und

    wobei jede Rapporteinheit doppelte so viele untere Maschinenrichtungs-Fäden wie obere Maschinenrichtungs-Fäden besitzt.
  40. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, welches ferner einen Satz von Heftfäden aufweist, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind.
  41. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 40, wobei der Satz von Heftfäden Paare von ersten und zweiten Heftfäden aufweist, die zwischen Paaren von benachbarten oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden positioniert sind.
  42. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 41, wobei die Paare von ersten und zweiten Heftfäden mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden und den unteren Maschinenrichtung so verwoben sind, daß die oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden und die ersten und die zweiten Heftfäden mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden ein Leinwandbindungsmuster bilden.
  43. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei die Anzahl von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden die gleiche wie die Anzahl von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden ist.
  44. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden sechzehn untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist.
  45. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 44, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in der jeder untere Maschinenrichtungs-Faden unter einen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden läuft, um eine untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Kröpfung unter einem gemeinsamen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden durch sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt sind.
  46. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 45, wobei jeder der unteren Maschinenrichtungs-Kröpfung unter einem gemeinsamen Maschinenquerrichtungs-Faden von den unteren Maschinenrichtungs-Kröpfung die von benachbarten unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden gebildet werden, um drei Maschinenquerrichtungs-Fäden versetzt ist.
  47. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 46, welches ferner aufweist: einen Satz von Heftfäden, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind, wobei der Satz von Heftfäden Paare von ersten und zweiten Heftfäden aufweist, die zwischen Paaren von benachbarten oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden positioniert sind; wobei die Heftfäden und die unteren Maschinenrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen die Heftfäden unter die unteren Maschinenrichtungs-Fäden laufen, um Heftfadenkröpfungen zu bilden, wobei die Heftfadenkröpfungen zwischen einem gemeinsamen Paar von Maschinenquerrichtungs-Fäden durch sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt sind.
  48. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 47, wobei jeder der unteren Heftfadenkröpfungen, der von einem Heftfadenpaar gebildet ist, von den unteren Heftfadenkröpfungen, die von einem benachbarten Heftfadenpaar gebildet sind, um drei untere Maschinenrichtungs-Fäden versetzt ist.
  49. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 44, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen jeder untere Maschinenquerrichtungs-Faden über zwei benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden läuft, um ein Paar von benachbarten unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen zu bilden, unter vier benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden, über einen unteren Maschinenrichtungs-Faden läuft, um eine erste zusätzliche unteren Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden, unter vier benachbarte untere Maschinenrichtungs-Fäden, und über einen unteren Maschinenrichtungs-Faden läuft, um eine zwveite zusätzliche untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden.
  50. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 49, wobei das Paar von unteren Maschinenrichtungs-Kröpfugen und die erste und die zweite zusätzliche untere Maschinenrichtungs-Kröpfung, die von einem benachbarten Maschinenquerrichtungs-Faden gebildet sind, um drei untere Maschinenrichtungs-Fäden versetzt sind.
  51. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 44, welches ferner aufweist: einen Satz von Heftfadenpaaren, die mit der oberen und der unteren Gewebelage in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, wobei der Satz von Heftfadenpaaren Paare von ersten und zweiten Heftfäden aufweist, die zwischen Paaren von benachbarten oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden positioniert sind, wobei mindestens eines der Heftfadenpaare durch Verweben mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden einen Faserstützbereich bildet und durch Verweben mit den unteren Maschinenrichtungs-Fäden einen Bindungsbereich bildet, so daß der Bindungsbereich der Heftfäden unter den unteren Maschinenrichtungs-Fäden verläuft, um Heftfadenkröpfungen zu bilden, wobei die Heftfadenkröpfungen zwischen einem gemeinsamen Paar von Maschinenquerrichtungs-Fäden durch sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt sind, wobei mindestens ein weiteres der Heftfadenpaare ein Paar von Pseudo-Heftfäden ist, die mit den oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um ein Leinwandbindungsmuster zu bilden, ohne eine Heftfadenkröpfung zu bilden.
  52. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 40, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden sechzehn untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist, und wobei der Satz von Heftfadenpaaren Paare von ersten und zweiten Heftfäden aufweist, die ersten und die zweiten Heftfäden zwei verschiedene untere Maschinenrichtung-Bindungskröpfungen pro Rapporteinheit bilden, und die ersten und die zweiten Heftfäden alternierende obere Maschinenrichtung-Faserstützkröpfungen bilden.
  53. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 52, wobei jeder Heftfaden in dem Heftfadenpaar durch Verweben mit drei aufeinanderfolgenden oberen Maschinenrichtungs-Fäden einen ersten und einen zweiten Faserstützbereich bildet, indem er über den ersten darauffolgenden oberen Maschinenrichtungs-Faden, unter den zweiten darauffolgenden oberen Maschinenrichtungs-Faden, und über den dritten darauffolgenden oberen Maschinenrichtungs-Faden läuft, wobei die ersten und die zweiten Faserstützbereiche durch erste und zweite Bindungskröpfung getrennt sind, die von dem Heftfaden gebildet sind, der unter eine untere Maschinenrichtungs-Kröpfung läuft.
  54. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 40, wobei die Heftfäden einen Satz von Heftfadenpaaren aufweisen, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind, wobei mindestens einer der Heftfäden in mindestens einem der Heftfadenpaare ein Pseudo-Heftfaden ist, der mit einem oder mehreren oberen Maschinenrichtungs-Fäden in der Rapporteinheit verwoben ist.
  55. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden zwanzig untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist.
  56. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 55, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen jeder der unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden über zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden läuft, um benachbarte untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden, wobei jedes Paar von unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen unter einem gemeinsamen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden durch acht untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist.
  57. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei der Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden vierundzwanzig untere Maschinenrichtungs-Fäden aufweist.
  58. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 57, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen jeder der unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden über zwei untere Maschinenrichtungs-Fäden läuft, um untere Maschinenrichtungs-Kröpfungen zu bilden, wobei jedes Paar von unteren Maschinenrichtungs-Kröpfungen unter einem gemeinsamen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden durch zehn untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist.
  59. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei die oberen und die unteren Maschinenrichtungs-Fäden eine Dichte von zwischen ca. 30 und ca. 200 pro cm aufweisen.
  60. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei die oberen und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden eine Dichte von zwischen ca. 50 und ca. 200 pro cm aufweisen.
  61. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei die Maschinenrichtungs-Fäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,05 und ca. 0,30 mm aufweisen.
  62. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei die Maschinenquerrichtungs-Fäden einen Durchmesser von zwischen ca. 0,05 und ca. 0,50 mm aufweisen.
  63. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei das Gewebe einen Verziehfestigkeitsfaktor von zwischen ca. 1,2 und ca. 3,0 aufweist.
  64. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 39, wobei die obere Gewebelage und die untere Gewebelage durch mindestens einen oberen Maschinenquerrichtungs-Faden oder einen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden zusammengeheftet sind.
  65. Papiermaschinengewebe mit oberen Maschinenrichtungs-Fäden, oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, unteren Maschinenrichtungs-Fäden, unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden und Heftfäden, wobei das Gewebe in einer Mehrzahl von Rapporteinheiten gebildet ist, und jede der Rapporteinheiten aufweist:

    einen Satz von acht oberen Maschinenrichtungs-Fäden;

    einen Satz von oberen Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit dem Satz von oberen Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine obere Gewebelage zu bilden;

    einen Satz von sechzehn unteren Maschinenrichtungs-Fäden;

    einen Satz von unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden, die mit dem Satz von unteren Maschinenrichtungs-Fäden verwoben sind, um eine untere Gewebelage zu bilden; und

    Sätzen von ersten und zweiten Heftfäden, die mit der oberen und der unteren Gewebelage verwoben sind.
  66. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 65, wobei die unteren Maschinenrichtungs-Fäden und die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden in einer Serie von Rapporteinheiten verwoben sind, in denen die unteren Maschinenquerrichtungs-Fäden über untere Maschinenrichtungs-Fäden laufen, um untere Maschinenrichtungs-Kröpfung zu bilden, wobei jede untere Maschinenrichtungs-Kröpfung unter einem gemeinsamen unteren Maschinenquerrichtungs-Faden durch sieben untere Maschinenrichtungs-Fäden getrennt ist.
  67. Papiermaschinengewebe insbesondere nach Anspruch 66, wobei jeder der unteren Maschinenrichtungs-Fäden von benachbarten unteren Maschinenrichtungs-Fäden um drei Maschinenquerrichtungs-Fäden versetzt ist.
Es folgen 24 Blatt Zeichnungen






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