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Dokumentenidentifikation DE60208846T2 14.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001288248
Titel Aminoharz-Verbundpartikel und Verfahren zur ihrer Herstellung
Anmelder Nippon Shokubai Co. Ltd., Osaka, JP
Erfinder Yamamoto, Yasuhiro, Himeji-shi, Hyogo 671-1241, JP;
Shingai, Yasuhiro, Himeji-shi, Hyogo 670-0985, JP;
Oishi, Hideki, Himeji-shi, Hyogo 671-2224, JP
Vertreter Müller - Hoffmann & Partner Patentanwälte, 81667 München
DE-Aktenzeichen 60208846
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.08.2002
EP-Aktenzeichen 020193066
EP-Offenlegungsdatum 05.03.2003
EP date of grant 25.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.09.2006
IPC-Hauptklasse C08J 3/21(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C08G 8/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   C08L 61/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   C08J 3/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Aminoharz-Verbundpartikel (Verbundpartikel eines Aminoharzes) sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben. Derartige Aminoharz-Verbundpartikel sind geeignet zur Verwendung als Mattierungsmittel für Farbe, Lichtzerstreuungsmittel, Rheologie-Kontrollmittel, Säulenpackfüllstoff, einen IC-Füllstoff, ein Beschichtungsmittel für einen Film, ein Additiv für Wachs, einen Antikörper, einen leitfähigen Partikel, Kosmetika, einen Partikel für Toner, ein Additiv für Toner und ein abrasives Pulver und dergleichen.

(Es sollte festgehalten werden, dass in der vorliegenden Beschreibung das Wort "ein Partikel" und das Wort "eine Verbindung" verwendet wird, um jeweils insgesamt "Partikel" einer Art und "Verbindungen" einer Art zu bedeuten (d.h. diese Worte werden als "kollektive Substantive" verwendet), während das Wort "ein partikelförmiges Teilchen' verwendet wird, um ein individuelles partikelförmiges Teilchen eines Partikels/der Verbindung bedeutet.)

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Einige der herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Verbundpartikeln sind das Hybridverfahren, das Mikrokapselverfahren, das Sprühbeschichtungsverfahren und dergleichen, worin Partikel beschichtet (bedeckt) werden. Beispielsweise werden im Hybridverfahren Mutterteilchen und Kindteilchen trocken vermischt, um partikelförmige Teilchen der Kindteilchen in jedes partikelförmige Teilchen der Mutterteilchen durch Kollisionsenergie (Stoßkraft oder Hize) zu injizieren (hinein zu stoßen), um hierdurch das Mutterpartikel mit dem Kindpartikel zu beschichten. Das Mutterpartikel ist aus einem Polyamidharz, einem Polyacrylharz oder dergleichen hergestellt, während das Kindteilchen aus Titanoxid oder Silicium-oxid hergestellt ist.

Jedoch weist das mit dem Trockenvermischen verbundene Hybridverfahren ein derartiges Problem auf, dass das Kindpartikel nicht in die Oberfläche des Mutterpartikels injiziert (hinein gestoßen) werden kann, wenn das Mutterpartikel härter wird als ein bestimmtes Niveau. Somit ist das Hybridverfahren nicht zur Herstellung eines Verbundpartikels durch Fixieren eines Partikels einer anorganischen Verbindung, wie Titanoxid, auf der Oberfläche eines Partikels mit einer Brückenstruktur, wie einem Aminoharzpartikel, geeignet.

Neben dem oben beschriebenen Verfahren, das als Verarbeitungsverfahren des Aminoharzpartikels zum Verbundpartikel bekannt ist, ist ein Verfahren, worin der Partikel der anorganischen Verbindung an die Oberfläche des Aminoharzpartikels durch Härten eines Vorläufers des Aminoharzes (eines Aminoharz-Vorläufers) in Gegenwart der anorganischen Verbindung angehaftet wird. Beispielsweise offenbart die ungeprüfte japanische Patentanmeldungsveröffentlichung, Tokukaisho Nr. 52-51493 (veröffentlicht am 25. April 1977), ein Verfahren, worin ein Benzoguanaminharz-Vorläufer mit einem Melaminharz-Vorläufer und Siliciumoxidpartikel emulgiert und mittels eines Katalysators gehärtet wird, um ein Aminoharz-Verbundpartikel herzustellen, auf dem der Siliciumdioxidpartikel anhaftet.

Jedoch wird in dem in der Veröffentlichung zitierten Verfahren der Aminoharz-Verbundpartikel durch einfaches Härten des Benzoguanaminharz-Vorläufers durch Rühren erhalten. Dies führt nicht zur Fixierung der partikelförmigen Teilchen der Siliciumdioxidpartikel auf partikelförmigen Teilchen der Aminoharzpartikel. Somit entfernt die Anwendung externer Kraft auf den Aminoharz-Verbundpartikel das meiste der partikelförmigen Teilchen der Siliciumdioxidpartikel von den partikelförmigen Teilchen der Aminoharzpartikel.

In dem in der obigen Veröffentlichung zitierten Verfahren wird das Homomischen für den Emulgierschritt zur Herstellung des Aminoharz-Vorläufers verwendet, aber diese weist nicht auf das Mischen unter Scherkrafteinsatz zum Fixieren der anorganischen Verbindung auf dem Aminoharzpartikel in Schritten hin, die dem Schritt des Emulgierens folgen, wie einem Hineinmischen einer anorganischen Verbindung und einem Härtungsschritt. Kurz gesagt regt die obige Veröffentlichung nur das Mischen des Aminoharzpartikels und der anorganischen Verbindung an. Somit wird in der obigen Veröffentlichung weder ein Aminoharz-Verbundpartikel zitiert noch vorgeschlagen, worin die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels anhaftet, und selbstverständlich zitiert sie keinen Aminoharz-Verbundpartikel, worin die anorganische Verbindung anhaftet, mit einem hohen Anhaftungsverhältnis auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels, noch weist sie darauf hin.

In der obigen Veröffentlichung haftet die anorganische Verbindung am Aminoharzpartikel, nur um beim Aminoharzpartikel zu verhindern, dass im Härteschritt eine Aggregation mit einander auftritt, so dass die anorganische Verbindung abfällt, wenn der derart hergestellte Aminoharzpartikel durch den Stand der Technik der Veröffentlichung einem üblichen Verfahren für Aminoharzpartikel unterzogen wird, wie einem Trocknen, Mahlen, Abtrennen und Klassifizieren von Partikelgröße etc. Kurz gesagt ist im derart durch den Stand der Technik hergestellten Partikel die anorganische Verbindung tatsächlich nicht stark an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fixiert, wodurch kein Aminoharz-Verbundpartikel erhalten wird, welcher das später beschriebene Ziel der vorliegenden Erfindung erreicht.

Daher ist ein Aminoharz-Verbundpartikel erwünscht, von dem weniger anorganische Verbundpartikel entfernt werden, selbst wenn äußere Kraft hierauf eingesetzt wird, d.h. ein Aminoharz-Verbundpartikel, in dem ein anorganischer Verbindungspartikel fest auf der Oberfläche eines Aminoharz-Verbundpartikels anhaftet (fixiert ist) sowie ein kostengünstiges und einfaches Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung hat ein Ziel der Bereitstellung eines Aminoharz-Verbundpartikels, worin eine anorganische Verbindung an der Oberfläche eines Aminoharzpartikels fixiert ist, beispielsweise ist die anorganische Verbindung als Kindteilchen auf dem Aminoharzpartikel als einem Mutterteilchen fixiert (fest anhaftend) sowie ein einfaches und kostengünstiges Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels. Noch spezieller haben die Erfinder der vorliegenden Anmeldung intensive Studien über die Herstellungsbedingungen zur Fixierung der anorganischen Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels unternommen, speziell Mischbedingungen für das Mischen der anorganischen Verbindung und einer Emulsion des Aminoharz-Vorläufers. Als Folge der intensiven Studien haben die Erfinder der vorliegenden Anmeldung Mischungsbedingungen herausgefunden, die für eine stabile Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels geeignet sind. Darüber hinaus haben die Erfinder der vorliegenden Anmeldung die Bedeutung des Anhaftungsverhältnisses einer anorganischen Verbindung, die vom Aminoharz-Verbundpartikel abfällt, als eine indikative Eigenschaft des Aminoharz-Verbundpartikels als endgültiges Produkt des Verfahrens erkannt. Das Anhaftungsverhältnis kann einen Zustand des Aminoharz-Verbundpartikels genau angeben.

Um das vorangehende Ziel zu erreichen, ist ein Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung ein Aminoharz-Verbundpartikel, worin eine anorganische Verbindung an einer Oberfläche eines Aminoharzpartikels fixiert ist, wobei der Aminoharz-Verbundpartikel ein Anhaftungsverhältnis der anorganischen Verbindung von 10% oder mehr aufweist, wobei das Anhaftungsverhältnis berechnet wird durch Messen der Menge einer anorganischen Verbindung, die von der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels durch Mischen mit einem Impeller bzw. Flügelrad mit einer Spitzengeschwindigkeit (periphere Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s, einer Suspension, enthaltend als Feststoffgehalt 10 Gew.-% des Aminoharz-Verbundpartikels, abfällt.

Speziell ist ein Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung derart aufgebaut, dass ein Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, an einer Oberfläche eines Mutterpartikels, hergestellt aus dem Aminoharzpartikel, fixiert ist, wobei der Kindpartikel ein Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr aufweist. Kurz gesagt ist es bevorzugt, dass die anorganische Verbindung als Kindpartikel auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels als dem Mutterteilchen fixiert ist.

Gemäß des Aufbaus ist der Aminoharz-Verbundpartikel so aufgebaut, dass die anorganische Verbindung, beispielsweise der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, ein Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr aufweist. Daher ist im Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung beispielsweise, selbst wenn eine externe Kraft hierauf ausgeübt wird, das quantitative Verhältnis der anorganischen Verbindung (Kindpartikel), die abfällt, kleiner als dasjenige eines herkömmlichen Aminoharz-Verbundpartikels. Somit liefert der Aufbau eines Aminoharz-Verbundpartikels, worin die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels fixiert ist, beispielsweise den Aminoharz-Verbundpartikel, worin der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels stabil fixiert ist.

Speziell hat der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung Eigenschaften eines Aminoharzpartikels und weist ebenfalls Eigenschaften auf, die von der auf der Oberfläche hiervon fixierten anorganischen Verbindung abgeleitet sind.

Um das obige Ziel zu erreichen, gibt es ein Verfahren zur Herstellung eines Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung, wobei das Verfahren des Fixierens einer anorganischen Verbindung auf der Oberfläche eines Aminoharzpartikels, um den Aminoharz-Verbundpartikel herzustellen, so aufgebaut ist, dass es einen Schritt umfasst: (a) Mischen einer wässerigen Dispersion (einer Dispersion in Wasser) in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz, um die anorganische Verbindung zu fixieren, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) mindestens eines von (XX) einem Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) einem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) einem Aminoharzpartikel, auf dem die anorganische Verbindung fixiert werden soll, und (II) eine anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.

Im zuvor erwähnten Verfahren ist es bevorzugt, dass die anorganische Verbindung eine anorganische Verbindung in Partikelform darstellt, und dass ein Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche eines Aminoharzpartikels als Mutterpartikel fixiert wird.

In dem Aufbau, in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz, werden (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, auf dem die anorganische Verbindung fixiert werden soll, und (II) die anorganische Verbindung, die darauf haften soll, gemischt, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweisen gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert. Somit wird es mit diesem Aufbau möglich, die anorganische Verbindung auf dem Aminoharz-Vorläufer und/oder dem Aminoharzpartikel anzuhaften (zu fixieren), durch Einsatz von hoher Scherkraft, während der Aminoharz-Vorläufer und/oder der Aminoharzpartikel (d.h. mindestens einer von dem Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, einen teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und dem Aminoharz) während des Emulgierens eine weiche Oberfläche aufweist. Mit diesem Aufbau ist es somit möglich, die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels, der ein Kernpartikel (Mutterpartikel) sein soll, fest zu fixieren (zu fixieren), wodurch es möglich wird, einfach und kostengünstig derartige Aminoharz-Verbundpartikel bereitzustellen, dass, selbst wenn eine externe Kraft hierauf eingesetzt wird, das quantitative Verhältnis der anorganischen Verbindung (Kindpartikel), die abfällt, kleiner ist.

Mit der vorliegenden Erfindung, mit der beispielsweise der Aminoharz-Vorläufer, um den Mutterpartikel zu bilden, und die anorganische Verbindung, um den Kindpartikel zu bilden, in Gegenwart eines Emulgators und mit Scherkrafteinsatz gemischt (emulgiert) werden, während der Aminoharz-Vorläufer und die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert und dann gehärtet werden, ist es speziell möglich, den Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Mutterpartikels, hergestellt aus dem Aminoharzpartikel, zu fixieren, ohne die Anzahl an Herstellungsschritten zu vergrößern, verglichen mit einem Fall, wo die Beschichtung der Oberfläche durchgeführt wird. Mit anderen Worten ist es möglich, den Kindpartikel auf der Oberfläche des Mutterpartikels einfach und kostengünstig zu fixieren. Weil darüber hinaus das Mischen (Emulgieren) durchgeführt wird, während eine Scherkraft ausgeübt wird (d.h. mit Scherkrafteinsatz), wird der Kindpartikel auf dem Mutterpartikel fest fixiert, so dass der Kindpartikel kaum vom Mutterpartikel abfällt. Mit diesem Aufbau ist es möglich, den Aminoharz-Verbundpartikel ohne weiteres und kostengünstig herzustellen, worin der Kindpartikel auf der Oberfläche des Mutterpartikels fixiert ist.

Darüber hinaus wird ein Aminoharzpartikel der vorliegenden Erfindung hergestellt durch Umsetzen einer Aminoverbindung mit Formaldehyd, um einen Aminoharz-Vorläufer mit einer Methylolgruppe zu erhalten und dann durch Mischen des Aminoharz-Vorläufers mit einem Emulgator, um eine Emulsion zu erhalten, und dann Zugeben eines Katalysators zur Emulsion, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten, um den Aminoharzpartikel zu bilden. Somit kann der Aminoharzpartikel der vorliegenden Erfindung insbesondere ein Aminoharz verbrückter Partikel sein. Somit kann sich in der vorliegenden Beschreibung die Beschreibung des Mutterpartikels im Aminoharz-Verbundpartikel auf einen Mutterpartikel, hergestellt aus einem derartigen Aminoharz-verbrückten Partikel, beziehen. Daher kann der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel ein Aminoharz-verbrückter Verbundpartikel sein.

Für ein vollständigeres Verständnis der Art und Weise und Vorteile der Erfindung wird auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeich nungen verwiesen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist anstatt einer Figur eine Photographie, eine elektronenmikroskopische Photographie (7.500-fach), die eine Struktur eines Aminoharz-Verbundpartikels einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

2 ist anstatt einer Figur eine Photographie, eine elektronenmikroskopische Photographie (7.500-fach), die eine Struktur eines weiteren Aminoharz-Verbundpartikels der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN [ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM]

Nachfolgend ist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Es sollte festgehalten werden, dass in der vorliegenden Ausführungsform zwei Flüssigkeitsbedingungen verwendet werden, d.h. "Emulsion" und "Suspension", um zu beschreiben, in welchem Zustand ein Partikel während der Herstellung des Aminoharzpartikels (Aminoharz-Brückenpartikel) der vorliegenden Erfindung vorliegt. Gemäß der allgemeinen Definitionen ist die "Emulsion" eine Flüssigkeit, in der partikelförmige Teilchen dispergiert sind, um als kolloidale partikelförmige Teilchen oder als Teilchen, die größer sind als die kolloidalen partikelförmigen Teilchen in einer Flüssigkeit, emulgiert zu werden. Während dessen ist die "Suspension" eine Flüssigkeit, in der feste partikelförmige Teilchen als kolloidale partikelförmige Teilchen oder als partikelförmige Teilchen so groß wie die Größe, die mit einem Mikroskop gesehen werden kann, dispergiert ist. Daher kann bei Herstellung des Aminoharzpartikels der vorliegenden Erfindung das Wort "Emulsion" verwendet werden, um sich auf einen Zustand zu beziehen, in dem partikelförmige Teilchen emulgiert werden, während das Wort "Suspension" verwendet werden kann, um einen Zustand zu bezeichnen, in dem partikelförmige Teilchen gehärtet werden. Darüber hinaus, während einem Härtungsschritt, können die Zustände "Emulsion" und "Suspension" koexistieren. In diesem Fall kann das Wort "Suspension" verwendet werden, um sich auf die Flüssigkeit zu beziehen, in der sich der Partikel in der vorliegenden Beschreibung sowohl in den Zuständen "Emulsion" und "Suspension" während des Härteschritts befindet. Darüber hinaus ist die Dispersion, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, der schließlich durch Härten erhalten wird, die Suspension.

Ein Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung ist aufgebaut, um eine anorganische Verbindung auf einer Oberfläche des Aminoharzpartikels zu fixieren (fest anhaften zu lassen). Der Aminoharz-Verbundpartikel hat ein Anhaftungsverhältnis (ein Verhältnis von am Aminoharzpartikel fest anhaftender anorganischer Verbindung) von 10% oder mehr, wobei das Anhaftungsverhältnis erarbeitet wurde durch Messen, wie viel der anorganischen Verbindung vom Aminoharz-Verbundpartikel durch Mischen bei einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (periphere Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s einer einen Feststoffgehalt enthaltenden Suspension von 10 Gew.-% des Aminoharz-Verbundpartikels abgefallen ist. Solange das Anhaftungsverhältnis 10% oder mehr beträgt, und die an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fixierte anorganische Verbindung hieran fest anhaftet, gibt es keine besondere Beschränkung, wie die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels fixiert (fest anhaftend) ist. Beispielsweise kann die anorganische Verbindung als eine Beschichtungsschicht der Oberfläche der Aminoharzpartikeloberfläche als ein Mutterpartikel (Kernpartikel) fest anhaftend sein. Alternativ kann die anorganische Verbindung als ein Kendpartikel auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels als Mutterpartikel (Kernpartikel) fest anhaftend sein. Das letztere ist noch bevorzugter. Somit ist es für den Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen Aufbau aufweist, in dem der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Mutterpartikels, hergestellt aus dem Aminoharz, mit einem Anhaftungsverhältnis des Kindpartikels von 10% oder mehr fixiert (fest anhaftend) ist. 1 und 2 sind elektronenmikroskopische Photos (7.500-fach), die Strukturen der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung einer später beschriebenen sechsten Ausführungsform zeigen. Mit anderen Worten zeigen 1 und 2 Beispiele, in denen die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels als dem Mutterpartikel (Kernpartikel) fest anhaftet.

Darüber hinaus ist es eine bevorzugte Ausführungsform des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung, mit einem Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr, dass (I) mindestens eines von (XX) einem Aminoharz-Vorläufer, um einen Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) einem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) einer anorganischen Verbindung, die hieran anhaften soll, in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz zu mischen, während (I) mindestens einer von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden, um (XX) den Aminoharz-Vorläufer zu emulgieren oder (YY) den teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und/oder (ZZ) den Aminoharzpartikel zu suspendieren, wodurch die anorganische Verbindung hierauf fest anhaftet. Darüber hinaus ist ein Verfahren des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung, das nachfolgend beschrieben wird, eine bevorzugte Ausführungsform zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung mit einem Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr.

Darüber hinaus umfasst ein Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung einen Schritt des Festanhaftens einer anorganischen Verbindung, das einen Schritt des Mischens (Emulgierens oder Suspendierens) aufweist von (I) mindestens einem von (XX) einem Aminoharz-Vorläufer, um einen Aminoharzpartikel zu bilden, (W) einem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um einen Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) einer anorganischen Verbindung, die daran haften soll, in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz, während (I) die mindestens eine von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden, wodurch die anorganische Verbindung an einer Oberfläche mindestens einem von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, um einen Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um einen Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel fest anzuhaften.

Durch Mischen (Emulgieren oder Suspendieren) mit Scherkrafteinsatz, wie oben beschrieben, ist es möglich, mittels der Scherkraft die anorganische Verbindung an einer weichen Schicht, die auf der Oberfläche des Aminoharz-Vorläufers und/oder des Aminoharzpartikels gebildet wird, fest anzuhalten (zu fixieren) (d.h. mindestens einem von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel). Daher ist es erfindungsgemäß möglich, Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels, um einen Kernpartikel (Mutterpartikel) zu bilden, zu fixieren (fest anzuhaften).

In der vorliegenden Erfindung, im Falle, wo das Mischen (Emulgieren) des Aminoharz-Vorläufers, um den Aminoharzpartikel zu bilden, sowie der anorganischen Verbindung in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz, während der Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, sowie die anorganische Verbindung dispergiert werden, durchgeführt wird, wird weiterhin ein Schritt des Härtens des Aminoharz-Vorläufers durch Zugeben eines Katalysators, um den Aminoharzpartikel zu bilden, ausgeführt. Darüber hinaus ist es bevorzugt, dass der Schritt des Festanhaftens der anorganischen Verbindung einen Schritt der Herstellung einer Emulsion des Aminoharz-Vorläufers umfasst, indem eine wässerige Dispersion des Aminoharz-Vorläufers, um den Aminoharzpartikel zu bilden, sowie eine wässerige Lösung des Emulgators gemischt werden, sowie einen Schritt des Mischens der derart hergestellten Emulsion mit der anorganischen Verbindung mit Scherkrafteinsatz. Durch Härten des Aminoharz-Vorläufers durch Zugeben des Katalysators (Härtungskatalysators) ist es möglich, den Aminoharzverbund zu erreichen, indem der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Mutterpartikels, hergestellt aus dem Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel), der somit gehärtet wurde, fest anhaftet, womit ein Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr erreicht wird. Noch spezieller, ist es in dieser Art und Weise möglich, eine Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, zu erreichen. Darüber hinaus ist es im Schritt des Mischens der derart hergestellten Emulsion mit der anorganischen Verbindung bevorzugt, dass eine wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung mit der Emulsion gemischt wird. Es ist noch bevorzugter, dass eine Emulsion aus (&agr;) einer wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers, um den Mutterpartikel zu bilden, und (&bgr;) der wässerigen Lösung des Emulgators mit der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung, um den Kindpartikel zu bilden, mit Scherkrafteinsatz emulgiert werden, und dann der Katalysator hierzu zugegeben wird, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten. Hierdurch ist es möglich, noch effizienter den Aminoharzverbund zu erreichen, in dem der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, an der Oberfläche des Mutterpartikels, hergestellt aus dem derart gehärteten Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel) fest anhaftet, womit ein Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr erreicht wird.

Der Mutterpartikel (Aminoharzpartikel) wird wie folgt erhalten. Zu Beginn wird der Aminoharz-Vorläufer, der eine Methylolgruppe enthält, durch Umsetzen einer Aminoverbindung mit Formaldehyd gebildet. Dann wird der Aminoharz-Vorläufer mit einer wässerigen Lösung eines Emulgators gemischt, um eine Emulsion zu erhalten. In die Emulsion wird ein Katalysator zugegeben, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten, wodurch der Aminoharzpartikel als der Mutterpartikel gebildet wird.

Speziell können Aminoverbindungen, wie Benzoguanamin (2,4-diamino-6-phenyl-sym.-triazin), Cyclohexancarboguanamin, Cyclohexencarboguanamin und Melamin als die Aminoverbindung eingesetzt werden. Jene Aminoverbindungen können allein verwendet werden, während zwei oder mehrere der Aminoverbindungen in Kombination eingesetzt werden können. Jedoch ist es speziell bevorzugt, dass die Aminoverbindung aus mindestens einer der Verbindungen, ausgewählt aus der Gruppe der Aminoverbindungen, die oben aufgelistet sind, in einer Konzentration in einem Bereich von 40 bis 100 Gew.-% aufgebaut ist. Weiterhin ist es am meisten bevorzugt, dass die Aminoverbindung aufgebaut ist aus Benzoguanamin in einer Konzentration innerhalb des Bereichs.

Wasser wird als Lösungsmittel für die Umsetzung der Aminoverbindung mit Formaldehyd eingesetzt. Speziell dazu, wie das Formaldehyd eingeführt wird, kann das Formaldehyd beispielsweise durch ein Verfahren des Zugebens einer wässerigen Lösung von Formaldehyd (Formalin (Handelsmarke)) oder durch ein Verfahren zur Herstellung von Formaldehyd in einer Reaktionsmischung durch Zugeben von Trioxan oder Paraformaldehyd in Wasser und dergleichen eingeführt werden. Die Zugabe der wässerigen Lösung von Formaldehyd ist bevorzugter.

Formaldehyd liegt bevorzugt in einer Menge von 2 bis 3 Mol zu 1 Mol der Aminoverbindung vor und noch bevorzugter in einer Menge von 2,0 bis 2,5 Mol zu 1 Mol Aminoverbindung. Es ist nicht bevorzugt, dass das Formaldehyd außerhalb dieser Menge vorliegt, weil Aminoverbindung oder Formaldehyd, die nicht in der Umsetzung reagieren, erhöht werden, wenn das Formaldehyd außerhalb der Mengen vorliegt. Zusätzlich sind umso größere Mengen der Aminoverbindung und des Formaldehyds, die zuzugeben sind, bezogen auf diejenige des Wassers, bevorzugt, d.h. umso höhere Konzentrationen der Aminoverbindung und des Formaldehyds zum Zeitpunkt der Zugabe der Aminoverbindung und des Formaldehyds sind bevorzugt, solange die Reaktion aufgrund der höheren Konzentrationen, d.h. der größeren Mengen, nicht behindert wird.

Es ist bevorzugt, dass der pH-Wert der Reaktionsmischung neutral oder schwach basisch ist. Beispielsweise können Natriumcarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, wässeriger Ammoniak oder dergleichen eingesetzt werden, um den pH-Wert der Reaktionsmischung einzustellen, und es gibt keine besondere Begrenzung hinsichtlich der Menge von Natriumhydroxid oder dergleichen, die eingesetzt werden soll. Die Aminoverbindung wird mit Formaldehyd in Wasser umgesetzt, um den Aminoharz-Vorläufer herzustellen, der ein sogenanntes anfängliches Kondensationsprodukt darstellt. Die Reaktionstemperatur ist nicht besonders beschränkt, liegt aber bevorzugt in einem Bereich von 95 bis 98°C. Es kann so vorgegangen werden, dass die Reaktion beendet wird, beispielsweise durch Abkühlen der Reaktionsmischung, wenn die Viskosität der Reaktionsmischung beispielsweise einen Bereich von 2 × 10–2 Pa·s bis 5,5 × 10–2 Pa·s (20 cp bis 55 cp) erreicht. Wenn noch spezieller die Beendigung der Reaktion durch Messen bestimmt wird, indem ein Prozessviskosimeter eingesetzt wird, wenn die Reaktionsmischung die Viskosität bei einer Temperatur im Bereich von 95 bis 98°C erreicht. In dieser Art und Weise wird die Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, d.h. eine wässerige Dispersion des Aminoharz-Vorläufers (in dem der Aminoharz-Vorläufer als Dispersoid in Wasser als Dispergiermedium dispergiert wird) hergestellt. Durch Kontrollieren der Viskosität der Reaktionsmischung in diesem Bereich ist es möglich, einen Mutterpartikel mit im wesentlichen gleichmäßigem Partikeldurchmesser zu erhalten (d.h. mit einem engen Verteilungsbereich der Partikelgröße). Je kleiner die Viskosität der Reaktionsmischung, desto kleiner werden darüber hinaus die Durchmesser der partikelförmigen Teilchen des somit hergestellten Mutterpartikels.

Des weiteren ist die Viskosität der Reaktionsmischung bei Beendigung der Reaktion signifikant höher als diejenige der wässerigen Lösung der Aminoverbindung und des Formaldehyds (zu Beginn der Reaktion). Daher wird die Viskosität der Reaktionsmischung durch Konzentrationen und dergleichen eines Ausgangsmaterials (d.h. die wässerige Lösung), das bei der Herstellung eingesetzt wird, kaum beeinflusst. Der Aminoharz-Vorläufer ist in einem organischen Lösungsmittel löslich, wie Aceton, Dioxan, Methylalkohol, Ethylalkohol, Isopropylalkohol, Butylalkohol, Ethylacetat, Butylacetat, Methylcellosolve, Ethylcellosolve, Methylethylketon, Toluol und Xylol. Während dessen ist der Aminoharz-Vorläufer im wesentlichen wasserunlöslich.

Der Mutterpartikel hat einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser bevorzugt in einem Bereich von 1 bis 30 &mgr;m, bevorzugter in einem Bereich von 2 bis 20 &mgr;m, und am meisten bevorzugt von 3 bis 15 &mgr;m. Im Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung ist es möglich, den durchschnittlichen Partikeldurchmesser mit einer Standardabweichung von 6 &mgr;m oder weniger, bevorzugter von 4 &mgr;m oder weniger, am meisten bevorzugt von 2 &mgr;m, zu kontrollieren. Es ist festzuhalten, dass das Aminoharz nicht besonders beschränkt ist hinsichtlich des Vernetzungsgrads (Verbrückung), durchschnittlichen Molekulargewichts, Verteilung des Molekulargewichts und ähnlicher Eigenschaften.

Der Kindpartikel ist eine anorganische Verbindung. Speziell kann die anorganische Verbindung beispielsweise ein Siliciumdioxid-Partikel, ein leitfähiges Kohlenstoffpulver, Zirkoniumdioxid-Partikel, Titandioxid-Partikel, Aluminiumpulver, ein Aluminiumoxid-Sol, ein Selye-Sol und Glimmer sein. Jene anorganischen Verbindungen können allein eingesetzt werden, oder zwei oder mehrere der anorganischen Verbindungen können in Kombination alternativ eingesetzt werden. Jedoch sind Siliciumdioxid-Partikel und leitfähiges Kohlenstoffpulver speziell bevorzugt. Es ist bevorzugt, dass der anorganische Partikel als Kindpartikel einen durchschnittlichen Durchmesser des partikelförmigen Teilchens von 0,05 bis 0,001 mal größer als der Mutterpartikel aufweist, speziell gesagt bevorzugt in einem Bereich zwischen einer unteren Grenze von 0,001 &mgr;m und einer oberen Grenze von 1,5 &mgr;m, noch bevorzugter in einem Bereich zwischen einer unteren Grenze von 0,001 &mgr;m und einer oberen Grenze von 1,0 &mgr;m liegt. Die untere Grenze ist noch bevorzugter 0,005 &mgr;m oder mehr und weiterhin bevorzugt 0,01 &mgr;m oder mehr. Während dessen ist die obere Grenze noch bevorzugter 0,5 &mgr;m oder weniger und weiterhin bevorzugt 0,2 &mgr;m oder weniger. Es ist festzuhalten, dass der Kindpartikel verschiedene Formen, wie tafelähnliche Formen, schuppenähnliche Formen, stabähnliche Formen und faserähnliche Formen neben sphärischen Formen aufweisen kann. Die wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung wird durch Dispergieren der anorganischen Verbindung in Wasser hergestellt. Ein geeigneter Bereich eines Prozentsatzes der anorganischen Verbindung in der wässerigen Dispersion beträgt von 5 bis 30 Gew.-%, obwohl der Bereich nicht besonders beschränkt ist. Des weiteren kann die wässerige Dispersion durch Anpassen eines bekannten Dispersionsverfahrens hergestellt werden. Die anorganische Verbindung ist nicht besonders beschränkt hinsichtlich der einzusetzenden Menge, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. Jedoch beträgt die Menge der anorganischen Verbindung bevorzugt 1 bis 50 Gew.-%, weiter bevorzugt 5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. Wenn die Menge der anorganischen Verbindung weniger als 1 Gew.-% beträgt, kann dies darin resultieren, dass der Aminoharz-Verbundpartikel nicht erhalten werden kann, bei dem der Kindpartikel gleichmäßig auf den Mutterpartikel fixiert ist. Der Aminoharz-Verbundpartikel (Mutterpartikel) der vorliegenden Erfindung ist so aufgebaut, dass die anorganische Verbindung (Kindpartikel) darauf fixiert ist. Hier ist es notwendig, dass der Kindpartikel eine anorganische Verbindung darstellt. Zusätzlich kann eine andere Verbindung als die anorganische Verbindung zusammen mit der anorganischen Verbindung auf dem Aminoharz-Verbundpartikel fixiert werden, solange die Verbindung keinen negativen Einfluss auf den Aminoharz-Verbundpartikel besitzt.

Ein Emulgator wird verwendet, um geschütztes Kolloid zu bilden. Somit kann der Emulgator beispielsweise Polyvinylalkohol, Carboxylmethylcellulose, Natriumalginat, Polyacrylsäure, ein wasserlösliches Salz von Polyacrylsäure und Polyvinylpyrrolidon sein. Jeder der Emulgatoren kann in Form einer wässerigen Lösung eingesetzt werden, in dem die gesamte Menge des Emulgators (d.h. ein oder mehrere Emulgatoren) in Wasser gelöst wird. Alternativ können die Emulgatoren in einer derartigen Art und Weise eingesetzt werden, dass nur ein Teil des Emulgators gelöst wird, um eine wässerige Lösung herzustellen, wobei der Rest verbleibt wie er ist (d.h. in Pulverform, Kornform, in flüssiger Form oder in ähnlicher Form). Wenn man die Stabilität der resultierenden flüssigen Emulsion und die gegenseitige Wechselwirkung mit einem Katalysator berücksichtigt, ist Polyvinylalkohol von den Emulgatoren am meisten bevorzugt. Entweder ein vollständig verseifter Polyvinylalkohol oder ein teilweise verseifter Polyvinylalkohol kann eingesetzt werden. Darüber hinaus können die wasserlöslichen Polymere, die die geschützten darstellen, irgendeinen Polymerisationsgrad in einem derartigen Bereich aufweisen, der die vorliegende Erfindung nicht beeinträchtigt. Wenn eine größere Menge an Emulgator im Hinblick auf den Aminoharz-Vorläufer eingesetzt werden soll, wird der Partikeldurchmesser des Mutterpartikels kleiner. Basierend auf dem Gewicht des Aminoharz-Vorläufers fällt die Menge des verwendeten Emulgators bevorzugt in einen Bereich von 1 bis 30 Gew.-% und weiterhin bevorzugt in einen Bereich von 1 bis 5 Gew.-%. Wenn die Menge des Emulgators außerhalb des Bereichs liegt, kann die resultierende flüssige Emulsion geringe Stabilität aufweisen.

Die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers, auf dem die anorganische Verbindung anhaftet, kann hergestellt werden durch Mischen des Aminoharz-Vorläufers, um den Aminoharzpartikel zu bilden, mit der anorganischen Verbindung, die hierauf fest anhaften soll, in Gegenwart des Emulgators, während Scherkraft hierauf angewandt wird, und während der Aminoharz-Vorläufer und die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden. Noch spezieller kann die Emulsion hergestellt werden durch Mischen einer wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers mit der wässerigen Lösung des Emulgators und der anorganischen Verbindung mit Scherkrafteinsatz (d.h. während die Scherkraft darauf angewandt wird), beispielsweise bei einer Temperatur im Bereich von 70 bis 100°C, d.h. durch Emulgieren der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers und der anorganischen Verbindung. Idealerweise wird die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers, an dem die anorganische Verbindung haftet, beispielsweise hergestellt durch Mischen einer wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers und des Emulgators, zusammen mit Scherkrafteinsatz und beispielsweise bei einer Temperatur in einem Bereich von 70 bis 100°C, um eine Emulsion des Aminoharz-Vorläufers herzustellen. In die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers wird die anorganische Verbindung eingemischt, idealerweise in einer Form der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung. Dann wird die anorganische Verbindung unter Scherkrafteinsatz, beispielsweise bei einer Temperatur in einem Bereich zwischen 20 und 100°C, emulgiert. Hierdurch wird die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers, an dem die anorganische Verbindung anhaftet, hergestellt.

Es kann so vorgegangen werden, dass die wässerige Dispersion des Aminoharz-Vorläufers, die wässerige Lösung des Emulgators und die anorganische Verbindung zum selben Zeitpunkt zusammen zugegeben werden, um die Emulsion herzustellen. Wenn die anorganische Verbindung vor dem Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers zugegeben wird, kann dies dazu führen, dass die anorganische Verbindung ins Innere der partikelförmigen Teilchen des Aminoharz-Vorläufers eintritt. Für effizientes festes Anhaften der anorganischen Verbindung auf der Oberfläche der partikelförmigen Teilchen ist es bevorzugt, dass die anorganische Verbindung nach Herstellen der Emulsion durch Mischen der wässerigen Lösung des Aminoharz-Vorläufers mit der wässerigen Lösung des Emulgators zugegeben wird, um partikelförmige Teilchen des Aminoharz-Vorläufers mit dem eingestellten Partikeldurchmesser und der eingestellten Partikelgrößenverteilung hiervon herzustellen. Hier ist es bevorzugt, dass die anorganische Verbindung nach Herstellen der Emulsion zugegeben wird, was gezeigt hat, dass die Mutterpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser bevorzugt in einem Bereich von 1 bis 30 &mgr;m, noch bevorzugter in einem Bereich von 2 bis 20 &mgr;m und am meisten bevorzugt bei 3 bis 15 &mgr;m aufweisen. Im Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung ist es möglich, den durchschnittlichen Partikeldurchmesser innerhalb einer Standardabweichung von 6 &mgr;m oder weniger, noch bevorzugter von 4 &mgr;m oder weniger, am meisten bevorzugt von 2 &mgr;m zu kontrollieren.

Darüber hinaus wird die anorganische Verbindung in idealer Weise in Form einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung zugegeben. Die Zugabe der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung erlaubt der anorganischen Verbindung, effizienter an die Oberfläche des derartigen Aminoharzpartikels (Mutterpartikels) fest anzuhaften. Zusätzlich ist es bevorzugt, dass der Emulgator in Form einer wässerigen Lösung zugegeben wird, um die Bildung der partikelförmigen Teilchen des Aminoharz-Vorläufers nicht zu beeinträchtigen.

Hier hat die Emulsion eine Konzentration des Aminoharz-Vorläufers (d.h. eine Feststoffgehalt-Konzentration) bevorzugt in einem Bereich von 30 bis 60 Gew.-%. Noch bevorzugter liegt ein Prozentsatz der anorganischen Verbindung in der Emulsion (eine Feststoff-Materialmenge) in einem Bereich von 5 bis 20 Gew.-%. Daher ist der Prozentsatz der anorganischen Verbindung in der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung (Feststoff-Materialmenge) und die Konzentration der Lösung für den Fall, in dem die Lösung des Emulgators hergestellt und hiermit gemischt wird, nicht besonders beschränkt, vorausgesetzt, der Prozentsatz und die Menge ermöglichen die Einstellung der Konzentration des Aminoharz-Vorläufers in der Emulsion und des Prozentsatzs der anorganischen Verbindung. Wenn die Konzentration des Aminoharz-Vorläufers weniger als 30 Gew.-% beträgt, nimmt die Produktivität des Aminoharz-Verbundpartikels ab. Wenn andererseits die Konzentration des Aminoharz-Vorläufers mehr als 60 Gew.-% beträgt, ist der derart hergestellte Mutterpartikel übergroß oder wird aggregiert, d.h. eine derartige Konzentration des Aminoharz-Vorläufers macht es unmöglich, den Partikeldurchmesser des Aminoharz-Verbundpartikels zu kontrollieren, so dass nur Aminoharz-Verbundpartikel mit ungleichmäßigen Partikeldurchmessern (mit einer großen Partikelgrößenverteilung) hergestellt werden.

In der vorliegenden Erfindung werden (&agr;&agr;) die wässerige Dispersion des Aminoharzpartikels, der den Aminoharz-Vorläufer darstellt, um den Mutterpartikel (Kernpartikel) zu bilden, und (&bgr;&bgr;) die wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung, um hierauf fixiert zu werden, beispielsweise die anorganische Verbindung, um den Kinpartikel zu bilden, mit Scherkrafteinsatz emulgiert, wodurch die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharz-Vorläufers fest anhaftet. Es ist bevorzugt, einen Mischungsapparat mit einer hohen Scherkraft zum Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers und der anorganischen Verbindung unter Scherkrafteinsatz zu verwenden.

Als Mischungsapparat, der in der Lage ist, zum Mischen mit einer Scherkraft eingesetzt zu werden, d.h. als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft, können jene Mischungsapparate beispielsweise eingesetzt werden: (1) eine Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit und einer Flüssigkeit oder eines Feststoffs und einer Flüssigkeit unter Scherung der Flüssigkeit und der Flüssigkeit oder des Feststoffs und der Flüssigkeit mit Flügeln (Impellern), die mit einer hohen Geschwindigkeit drehen (Scherung bei Hochgeschwindigskeitsrühren), (2) eine Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit und einer Flüssigkeit oder eines Feststoffs und einer Flüssigkeit durch Kollidieren lassen der Flüssigkeit und der Flüssigkeit oder des Feststoffs und der Flüssigkeit bei einem hohen Verdichtungsdruck von 4,9 MPa bis 49 MPa (50 kgf/cm2 bis 500 kgf/cm2), wodurch diese mit einander kollidieren (Scherung durch einen hohen Verdichtungsdruck), (3) eine Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit und einer Flüssigkeit oder einer Flüssigkeit und einem Feststoff durch Einführen oder erzwungene Zirkulation bei einem Verdichtungsdruck von 0,196 bis 1,47 MPa (2 bis 15 kgf/cm2) mittels einer Pumpe oder dergleichen, wobei die Flüssigkeit und die Flüssigkeit oder die Flüssigkeit und der Feststoff in einem Badetank, versehen mit sich anschließenden Ablenkplatten zum Ablenken um 90° (im rechten Winkel) zur Flussrichtung der Flüssigkeit und der Flüssigkeit oder der Flüssigkeit und dem Feststoff, die derart eingeführt werden (Spannungsscherung). Die nachfolgenden Ablenkplatten werden anschließend bereitgestellt. Speziell verwendbar als Mischungsapparat vom Typ (1) sind beispielsweise ein Homomischer, der TK-Homomischer (Produktname; hergestellt von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd., Japan: bereitgestellt mit turbinenähnlich geformten Blättern), eine Hochgeschwindigkeits-Dispersionmühle, eine Homodispersionsmühle, die TK-Labordispersionsmühle (Produktname; hergestellt von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd., Japan: vorgesehen mit turbinenähnlich geformten Blättern), EBARA Milder (Produktname; hergestellt von Ebara manuf. Co., Ltd.: vorgesehen mit Sutto-turbinenähnlich geformten Blättern) und dergleichen. Speziell verwendbar als Mischungsapparat vom Typ (2) ist beispielsweise der Hochdruck-Homogenisator (Produktname; hergestellt von Izumi Food Machinery Co., Ltd.). Als Mischungsapparat vom Typ (3) ist der statische Mischungsapparat (Produktname; hergestellt von Noritake Company Limited) beispielsweise verwendbar. Jedoch ist der Mischungsapparat nicht auf die oben angegebenen beschränkt. Eine Vorrichtung (ein Maschinentyp), der dasselbe Prinzip anwendet, ergibt denselben Effekt.

In der vorliegenden Erfindung bedeutet das Wort "hohe Scherkraft" die nachfolgend beschriebenen Scherkräfte:

eine Scherkraft, erzeugt durch den Kopf der Blätter, die mit einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (periphere Kopfgeschwindigkeit) von 2 m/s oder mehr, bevorzugt 5 m/s oder mehr, drehen (in der Regel hat die Impeller-Spitzengeschwindigkeit eine obere Grenze von 30 m/s), wobei die Scherkraft verwendet wird in einem Fall, wo eine Flüssigkeit und eine Flüssigkeit oder ein Feststoff und eine Flüssigkeit zusammen gemischt werden, während diese durch Blätter, die sich bei einer hohen Geschwindigkeit drehen, einer Scherung unterzogen werden (Scherung bei Hochgeschwindigkeitsrühren), d.h. noch spezieller in einem Fall, wo der Mischungsapparat vom Typ (1) verwendet wird zum Mischen der wässerigen Dispersion (Emulsion und/oder Suspension), enthaltend beispielsweise den Aminoharz-Vorläufer, um die partikelförmigen Aminoharzteilchen (Mutterpartikel) zu bilden, mit dem Emulgator und der anorganischen Verbindung, die auf dem Aminoharzpartikel fixiert werden soll, noch spezieller in einem Falle, wo die Emulsion und/oder Suspension, hergestellt durch Emulgieren (und/oder Suspendieren) des Aminoharz-Vorläufers und/oder des Aminoharzpartikels in Gegenwart des Emulgators mit der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung unter Verwendung des Mischungsapparats vom Typ (1) gemischt wird;

eine Scherkraft, erzeugt durch einen Verdichtungsdruck von 3 MPa oder mehr (d.h. zwischen 3 und 49 MPa), bevorzugt 5 MPa oder mehr (d.h. zwischen 5 und 49 MPa), im Falle einer Flüssigkeit und einer Flüssigkeit oder eines Feststoffs und einer Flüssigkeit, durch Kollidieren lassen der Flüssigkeit und der Flüssigkeit oder des Feststoffs und der Flüssigkeit, die bei einem hohen Verdichtungsdruck gemischt werden, wodurch diese miteinander kollidieren (Scheren bei hohem Verdichtungsdruck), d.h. noch spezieller in einem Fall, wo beispielsweise die Emulsion und/oder Suspension, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer und/oder den Aminoharzpartikel und die wässerige Lösung des Emulgators gemischt werden, unter Verwendung des Mischungsapparats vom Typ (2) mit der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung durch Ausströmen lassen der wässerigen Dispersionen, um den Aminoharz-Vorläufer und/oder den Aminoharzpartikel und die anorganische Verbindung miteinander kollidieren zu lassen (Scherung bei hohem Verdichtungsdruck); und

einer Scherkraft, erzeugt durch einen Verdichtungsdruck von 0,1 MPa oder mehr (d.h. zwischen 0,1 und 1,47 MPa), bevorzugt 0,5 MPa oder mehr (d.h. zwischen 0,5 und 1,47 MPa) im Falle, dass das Mischen durchgeführt wird durch Einführen oder erzwungenes Zirkulieren mittels einer Pumpe oder dergleichen der Flüssigkeit und der Flüssigkeit oder dem Feststoff und der Flüssigkeit in einem Badetank, versehen mit darauf folgenden Ablenkplatten (d.h. die Ablenkplatten werden aufeinander folgend vorgesehen) zum Ablenken um 90° (im rechten Winkel) zur Flussrichtung der Flüssigkeit und der Flüssigkeit oder der Flüssigkeit und des Feststoffs, die derart eingeführt werden (Spannungsscherung), d.h. noch spezieller im Falle der Emulsion und/oder Suspension, hergestellt durch Emulgieren und/oder Suspendieren, des Aminoharz-Vorläufers und/oder des Aminoharzpartikels, die in Gegenwart des Emulgators gemischt werden mit (II) der wässerigen Lösung der anorganischen Verbindung unter Verwendung der Vorrichtung vom Typ (3).

Wie oben beschrieben, verwendet die vorliegende Erfindung einen derartigen Mischungsapparat mit derartig hoher Scherkraft zur Verwendung bei der Fixierung einer anorganischen Verbindung, noch spezieller der anorganischen Verbindung als dem Kindpartikel, auf der Oberfläche der partikelförmigen Aminoharzteilchen (partikelförmigen Aminoharz-verbrückten Teilchen) als den partikelförmigen Mutterteilchen (partikelförmigen Kernteilchen). Im Gegensatz hierzu erwähnt der Stand der Technik des bekannten Standes der Technik nichts über die Scherkraft des Mischungsapparats mit der hohen Scherkraft, weil der Stand der Technik nicht klar das Bedürfnis des Fixierens (fest Anhaftens) der anorganischen Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzes erkannt hat. Darüber hinaus ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung kein Zielteilchen, um speziell isoliert zu sein, und spezifische Bedingungen zum Erhalt des Teilchens wurden nicht konkret studiert. Daher war es sehr schwierig, Aminoharz-Verbundpartikel mit einem hohen Anhaftungsverhältnis stabil zu erhalten, um den Bedarf zu erfüllen. Die vorliegende Erfindung definiert die Scherkraft des Mischungsapparats zur Verwendung beim festen Anhaften der anorganischen Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels, wie oben beschrieben, im Hinblick auf die Impeller-Spitzengeschwindigkeit der Hochgeschwindigkeits-Mischscherkraft, dem Verdichtungsdruck der Scherung unter hohem Druck und dem Verdichtungsdruck der Spannungsscherung und offenbart spezifische Mischungsbedingungen bei Herstellung eines Aminoharz-Verbundpartikels (Aminoharz-verbrückten Verbundpartikels), worin die anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fixiert ist. Im Aminoharz-Verbundpartikel, hergestellt durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung, wird die anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fest angehaftet. Daher wird in der vorliegenden Erfindung diese Eigenschaft als "Anhaftungsverhältnis" definiert.

Der Mischungsapparat (der Mischungsapparat mit hoher Scherkraft) wird verwendet zum Mischen (&agr;&agr;&agr;) der Emulsion der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers und der wässerigen Lösung des Emulgators mit (&bgr;&bgr;&bgr;) der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung, d.h. zum Mischen der Emulsion des Aminoharz-Vorläufers und der wässerigen Lösung des Emulgators mit der anorganischen Verbindung unter Scherkrafteinsatz. In der vorliegenden Ausführungsform ist die hohe Scherkraft zur Bildung des Aminoharz-Vorläufers nicht in besonderer Weise erforderlich. Darüber hinaus ist die hohe Scherkraft zum Mischen bei einer niedrigen Geschwindigkeit (mit einer niedrigen Scherkraft) zum Härten nicht erforderlich, um den Aminoharzpartikel zu erhalten, und zum Härten des Aminoharz-Vorläufers in Gegenwart eines Katalysators (Härtungskatalysator), um den Aminoharzpartikel zu erhalten, oder zum Mischen bei einer niedrigen Geschwindigkeit (mit einer niedrigen Scherkraft), um partikelförmige Teilchen des Partikels zusammen leicht zu aggregieren, um den Partikel noch einfacher herausfiltern zu können. Wenn andererseits die wässerige Lösung des Aminoharz-Vorläufers mit dem Emulgator gemischt wird, d.h. wenn die wässerige Lösung und der Aminoharz-Vorläufer mit der wässerigen Lösung des Emulgators gemischt werden, ist es bevorzugt, den Mischungsapparat zur verwenden, der in der Lage ist, eine hohe Scherkraft einzusetzen, so dass der Partikel so gebildet wird, dass eine enge Partikelgrößenverteilung vorliegt. Somit wird nachfolgend eine bevorzugte Kombination der Mischungsapparat und eines Mischers (Kombination von Mischungsverfahren) erläutert. Das heißt ein allgemeiner Mischer wird zum Bilden des Aminoharz-Vorläufers eingesetzt. Zum Mischen der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers mit dem Emulgator (die wässerige Lösung des Emulgators) und zum Mischen der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers mit der anorganischen Verbindung (der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung) wird ein Mischungsapparat, der in der Lage ist, eine hohe Scherkraft auszuüben, verwendet. Zum Zugeben des Härtungskatalysators, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten, wird ein allgemeiner Mischer verwendet.

In der vorliegenden Ausführungsform werden Mischungsmittel als Mischer, Mischvorrichtung und Mischapparat (wobei der Mischungsapparat eine hohe Scherkraft aufweist) bezeichnet. Der Mischer ist ein Mischmittel, der bei Herstellung des Aminoharz-Vorläufers durch Reagieren der Aminoverbindung, wie Benzoguaniamin, mit Formaldehyd (wie z.B. Formalin; Handelsname) unter Einsatz von Wärme und Kondensieren, um die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers zu härten, verwendet wird. Die Mischungsvorrichtung ist ein Mischungsmittel zur Verwendung beim Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers in Gegenwart des Emulgators (wie z.B. Polyvinylalkohol). Der Mischungsapparat ist ein Mischungsmittel zur Verwendung beim Mischen der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung und (I) mindestens einem von (XX) der Emulsion des Aminoharz-Vorläufers und der wässerigen Lösung des Emulgators, (YY) der Suspension des Aminoharzpartikels, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, der teilweise gehärtet ist, und der wässerigen Lösung des Emulgators, d.h. der Suspension des Aminoharz-Vorläufers oder (ZZ) der Emulsion des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels), der bereits gehärtet wurde, und der wässerigen Lösung des Emulgators, um die anorganische Verbindung, beispielsweise dem Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels) fest anzuhaften.

Erfindungsgemäß ist es möglich, die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharz-Vorläufers innerhalb einer kurzen Zeitspanne (beispielsweise etwa 1 bis 3 Minuten) fest anzuhaften. Somit gibt es keine besondere Begrenzung hinsichtlich der Zeit für die Emulgierung der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers und der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung unter Einsatz der Scherkraft.

Gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei der Katalysator in die Emulsion zugegeben wird, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, um das Aminoharz zu härten, ist es möglich, einen Aminoharz-Verbundpartikel (Aminoharz-verbrückten Verbundpartikel) zu erhalten, worin die anorganische Verbindung (beispielsweise der Kindpartikel), hergestellt aus der anorganischen Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels (Aminoharzverbrückten Partikels), fest anhaftet. Die Zugabe des Katalysators ist nicht besonders auf ein spezielles Verfahren beschränkt, aber es ist bevorzugt, dass die gesamte Menge des Katalysators auf einmal in die Emulsion gegeben wird, um einen Aminoharz-Verbundpartikel zu erhalten, an dem der Kindpartikel gleichmäßig fest an dem Mutterpartikel anhaftet. Das Härten wird idealerweise bei einer Reaktionstemperatur (Härtungstemperatur) in einem Bereich von 15°C (übliche Temperatur) bis 100°C durchgeführt. Es ist möglich, zu überprüfen, ob die Reaktion beendet ist (Endpunkt der Reaktion), indem Proben genommen werden oder visuell überprüft wird. Somit gibt es keine besondere Beschränkung hinsichtlich der Reaktionszeit.

Als Katalysator (Härtungskatalysator) sind Säuren geeignet, beispielsweise: Mineralsäuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure; Ammoniumsalze jener Mineralsäuren; Sulfaminsäure, Sulfonsäuren, wie Benzolsulfonsäure, Paratoluolsulfonsäure und Dodecylbenzolsäure; organische Säuren, wie Phthalsäure, Benzoesäure, Essigsäure, Propionsäure und Salicylsäure und dergleichen. Jedoch ist der Katalysator nicht auf eine spezifische Säure beschränkt. Jene Katalysatoren können alleine eingesetzt werden, und mehr als zwei dieser können in Kombination verwendet werden. Hinsichtlich der Menge wird der Katalysator geeigneterweise in einem Mengenbereich von 0,1 bis 5 Gew.-Teilen, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers mit 100 Gew.-Teilen, eingesetzt. Die Menge des Katalysators, die 5 Gew.-Teile überschreitet, beeinträchtigt die Emulsion, wodurch Aggregation der Mutterpartikel hervorgerufen wird. Andererseits erfordert eine Menge des Katalysators von weniger als 0,1 Gew.-Teilen eine lange Zeitspanne für die Reaktion oder verursacht ungenügendes Härten.

In der vorliegenden Erfindung erzeugt die Kondensation und das Härten der Emulsion des Aminoharz-Vorläufers zusammen mit der anorganischen Verbindung in Gegenwart des Katalyators den Aminoharz-Verbundpartikel, der ein duroplastisches Harz darstellt, und worin die anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fest anhaftet, mit anderen Worten der Aminoharz-Verbundpartikel, der ein sogenannter Zweikomponentenpartikel der vorliegenden Erfindung ist, in dem der Kindpartikel auf dem Mutterpartikel fest anhaftet.

Wie oben beschrieben, wird die anorganische Verbindung in der vorliegenden Erfindung an der Oberfläche des Aminoharz-Vorläufers mit der hohen Scherkraft während des Emulgierens des Aminoharz-Vorläufers dispergiert und angehaftet, während die Oberfläche des emulgierten Aminoharz-Vorläufers nach wie vor weich ist (noch nicht gehärtet ist oder teilweise gehärtet ist). Dies fixiert (lässt fest anhaften) die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels).

Jedoch kann ein Teil der anorganischen Verbindungen als der anorganischen Verbindung, die auf dem Aminoharzpartikel anhaften soll, in einigen Fällen den derart emulgierten Aminoharzpartikel, wenn während dem Emulgieren des Aminoharzpartikels zugegeben (eingeführt) wird (d.h. wenn der Aminoharz-Vorläufer in Gegenwart des Emulgators emulgiert wird), zerstören. Der zerstörte Aminoharz-Vorläufer kann emulgiert und aggregiert werden. Während dies passiert, ist es bevorzugt, dass der Katalysator (Härtungskatalysator) vor der Zugabe der anorganischen Verbindung zugegeben wird, so dass das Härten des Aminoharz-Vorläufers geringfügig beschleunigt oder abgeschlossen wird, so dass die anorganische Verbindung zugegeben wird, nachdem der Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel) in einem gewissen Grad gebildet wird, so dass die anorganische Verbindung auf dem Aminoharzpartikel als dem Mutterpartikel (partikelförmige Kernteilchen) mit einer Scherkraft (hohen Scherkraft) anhaftet (fest anhaftet). Jedoch wird in diesem Fall der Aminoharzpartikel oder der Aminoharz-Vorläufer als dem Mutterteilchen aufgrund des Härtens härter. Dies verhindert das Anhaften der anorganischen Verbindung am Aminoharzpartikel oder dem Aminoharz-Vorläufer. Daher ist es in diesem Fall bevorzugt, dass ein Emulgator wieder beispielsweise in Form einer wässerigen Lösung des Emulgators zugegeben wird, um in Gegenwart des Emulgators die wässerige Dispersion, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, d.h. partiell gehärtet und/oder den Aminoharzpartikel, der gehärtet wurde, zu suspendieren, wodurch eine weiche Schicht auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels, um den Mutterpartikel (Kernpartikel) zu bilden, zu formen. Die anorganische Verbindung wird an der weichen Oberfläche mittels Scherkraft angehaftet (fest angehaftet). Bei Zugeben der anorganischen Verbindung zur Reaktionsmischung (Suspension), enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, der nun gehärtet wurde, existiert der verwendete Emulgator für das Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers in der Reaktionsmischung (Suspension), ferner hat der Aminoharz-Vorläufer, der nun gehärtet wurde, nach wie vor eine sehr weiche Partikeloberfläche. Aus diesem Grund ist es nicht notwendig, nochmals Emulgator zuzugeben.

Des weiteren ist es noch bevorzugter, dass beispielsweise Formaldehyd in Form einer wässerigen Lösung (Formalin (Handelsmarke)) zugegeben wird, um die wässerige Dispersion, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, d.h. teilweise gehärtet, und/oder den Aminoharzpartikel, der gehärtet wurde, in Gegenwart des Emulgators und Formaldehyds zu suspendieren. Um die anorganische Verbindung auf dem Aminoharz-Vorläufer, der teilweise gehärtet ist, und/oder dem Aminoharzpartikel, der gehärtet wurde, anzuhaften, ist die Zugabe des Emulgators in die wässerige Dispersion, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer und/oder den Aminoharzpartikel, nicht ausreichend, um ausreichende Anhaftungskraft zwischen der Oberfläche und dem Aminoharz-Vorläufer und/oder dem Aminoharzpartikel, als dem Mutterpartikel (partikelförmige Kernteilchen), und der später auf dem Mutterteilchen durch die Suspension gebildeten weichen Schicht bereitzustellen. In einem derartigen Fall wird die später gebildete weiche Schicht ohne weiteres beim Trocknen abgeschält. Durch erneutes Zugeben von Formaldehyd, beispielsweise in Form einer Formaldehyd-Lösung, und Suspendieren in Gegenwart des erneut zugegebenen Formaldehyds und des Emulgators, wird zwischen der Oberfläche des Mutterpartikels und der weichen Schicht, die auf der Oberfläche des Mutterpartikels durch Suspension später gebildet wurde, eine chemische Bindung gebildet. Dies verhindert bei der weichen Schicht ein Abschälen beim Trocknen, wodurch ein Aminoharz-Verbundpartikel mit einem hohen Anhaftungsverhältnis hergestellt wird.

Wenn, wie oben beschrieben, die wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung und, wenn notwendig, der Emulgator (wässerige Lösung des Emulgators) und Formaldehyd (wässerige Lösung von Formaldehyd (beispielsweise Formalin (Handelsmarke))) in die Reaktionsmischung gegeben werden, in der der Aminoharz-Vorläufer teilweise gehärtet oder gehärtet ist, und dann mit einer Scherkraft suspendiert wird, ist es bevorzugt, dass die Suspendierung bei einer Temperatur unterhalb einer Temperatur (Härtungsverfahrenstemperatur) durchgeführt wird, bei der die Härtung durchgeführt wird. Noch spezieller ist es bevorzugt, dass die Suspension bei einer Temperatur 0 bis 20°C niedriger als die Temperatur, bei der die Härtung durchgeführt wird, durchgeführt wird. Des weiteren im Falle, wenn die anorganische Verbindung in die Reaktionsmischung, in der das Aminoharz partiell gehärtet ist, zugegeben und suspendiert wird, wird die Temperatur der Reaktionsmischung nach der Suspension auf eine Reaktionstemperatur vor der Zugabe der anorganischen Verbindung eingestellt. Dann wird der Härteschritt fortgesetzt. Es ist festzuhalten, dass die während der Suspension in diesem Fall eingesetzte Scherkraft (hohe Scherkraft) äquivalent zur oben beschriebenen Scherkraft (hohen Scherkraft) ist.

Die oben aufgelisteten Emulgatoren können als erneut zuzugebende Emulgatoren eingesetzt werden. Der Emulgator kann in Form einer wässerigen Lösung zugegeben werden, in der die gesamte Menge des Emulgators in Wasser gelöst wird, oder kann teilweise als wässerige Lösung und teilweise wie er ist zugegeben werden (beispielsweise in Pulverform, in Kornform oder in flüssiger Form) (d.h. ein Teil des Emulgators wird in Wasser gelöst, um die wässerige Lösung herzustellen, und als die wässerige Lösung des Emulgators zugegeben, während der Rest des Emulgators in Originalform, d.h. wie er ist, zugegeben wird).

Zum Suspendieren unter Scherkrafteinsatz der wässerigen Lösung, enthaltend Aminoharz-Vorläufer, worin das Aminoharz, das teilweise gehärtet ist, und/oder der Aminoharzpartikel, der gehärtet ist, und die anorganische Verbindung, liegt die Menge des zu verwendenden Emulgators bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 30 Gew.-%, noch bevorzugter in einem Bereich von 0,5 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die wässerige Lösung, die den Aminoharz-Vorläufer mit dem Aminoharz, das teilweise gehärtet ist, und/oder dem Aminoharzpartikel, der gehärtet ist, enthält. Die Stabilität der Suspension wird niedrig, wenn die Menge des einzusetzenden Emulgators außerhalb des Bereichs liegt. Wenn insbesondere die Menge klein ist, gibt es das Risiko, dass die anorganische Verbindung nicht an der wässerigen Lösung anhaftet, die den Aminoharz-Vorläufer, mit dem Aminoharz, das teilweise gehärtet ist, und/oder dem Aminoharzpartikel, der gehärtet ist, enthält.

Darüber hinaus kann, wenn Formaldehyd, wie im obigen Fall, erneut zugegeben wird (Zugabeverfahren), eine wässerige Lösung von Formaldehyd (Formalin (Handelsmarke)) zugegeben werden, oder Trioxan oder Paraformyaldehyd können in Wasser zugegeben werden, um Formaldehyd in der Reaktionsmischung herzustellen, auch wenn die Zugabe der wässerigen Lösung von Formaldehyd noch bevorzugter ist. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass das Formaldehyd in einer derartigen Menge von 1 bis 10 Mal größer als derjenigen des zugegebenen Emulgators verwendet wird. Wenn die Menge an eingesetztem Formaldehyd niedriger als dieser Bereich ist, wird die weiche Schicht, die später durch die Suspension gebildet wird, ohne weiteres während dem Trocknen abgelöst. Aufgrund dessen kann kein Vorteil durch Zugabe von Formaldehyd erreicht werden. Wenn andererseits die Menge des verwendeten Formaldehyds diesen Bereich überschreitet, bleibt mehr Formaldehyd in der Reaktion übrig.

Des weiteren ist es aufgrund des oben erwähnten Grundes bevorzugt, dass während des Suspendierungsschritts die Feststoffgehaltskonzentration in der Suspension, d.h. die Gesamtkonzentration des Aminoharz-Vorläufers und des Aminoharzpartikels in der Suspension, in einem Bereich von 30 bis 60 Gew.-% liegt. Ferner ist es noch bevorzugter, dass die anorganische Verbindung in der Suspension einem Prozentsatz (Feststoffmaterialmenge) von 5 bis 20 Gew.-% aufweist. Daher gibt es in diesem Fall wieder keine besondere Beschränkung hinsichtlich (&agr;) des Prozentsatzes (Feststoffmaterialmenge) der anorganischen Verbindung für die wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung, und (&bgr;) die Konzentration der wässerigen Lösung des einzumischenden Emulgators, vorausgesetzt, der Prozentsatz und die Konzentration hält die Konzentration des Aminoharz-Vorläufers und des Aminoharzpartikels in der Suspension und den Prozentsatz der anorganischen Verbindung innerhalb der Bereiche aufrecht.

Des weiteren gibt es für den Suspendierungsschritt wieder keine besondere Begrenzung hinsichtlich der Zeit zum Suspendieren der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers, der teilweise gehärtet ist, und/oder des Aminoharzpartikels und der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung unter Einsatz der Scherkraft, weil das Fixieren (fest Anhaften) der anorganischen Verbindung in einer derart kurze Zeitspanne durchgeführt wird. Es ist festzuhalten, dass, wie oben beschrieben, eine Härtungsreaktion im Falle des Suspendierens der Reaktionsmischung, die partiell gehärtet ist, zu der die anorganische Verbindung zugegeben wird, weiter fortgesetzt wird. Zusätzlich sind die Bedingungen dieser Härtungsreaktion, wie die Härtungstemperatur und die Härtungszeit, identisch mit den zuvor erwähnten. Das somit erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel wird aus der Reaktionsmischung entfernt und erhitzt, um zu trocknen, womit die Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels abgeschlossen wird.

Beispiele der zur Reaktionsmischung zuzugebenden anorganischen Verbindung, nachdem der Aminoharz-Vorläufer in einem gewissen Maß gehärtet wird, und nach dem Ende des Härtens, sind Zirkoniumdioxid-Partikel, Titanoxid-Partikel, Selye-Sol.

Des weiteren kann in der vorliegenden Erfindung der Aminoharz-Verbundpartikel abhängig vom Bedarf gefärbt sein. Das Aminoharz hat eine hohe Affinität zu Farbstoffen. Speziell können die Farbstoffe wasserlösliche Farbstoffe oder öllösliche Farbstoffe, beispielsweise wasserlösliche Monoazofarbstoffe, wasserlösliche Polyazofarbstoffe, metallhaltige Azofarbstoffe, disperse Azofarbstoffe, Anthrachinonsäure-Farbstoffe, Anthrachinon-Küpenfarbstoffe, Indigofarbstoffe, Sulfidfarbstoffe, Phthalocyaninfarbstoffe, Diphenylmethanfarbstoffe, Triphenylmethan, Nitrofarbstoffe, Nitrosofarbstoffe, Thiazolfarbstoffe, Xanthenfarbstoffe, Acridinfarbstoffe, Azinfarbstoffe, Oxazinfarbstoffe, Thiazinfarbstoffe, Benzochinonfarbstoffe, Naphthochinonfarbstoffe und Cyaninfarbstoffe, sein. Darüber hinaus kann das Aminoharz mit Pigmenten gefärbt sein. Der Farbstoff kann zu irgendeinem Zeitpunkt zugegeben werden. Es ist bevorzugt, den Farbstoff in Form einer Dispersion zuzugeben, worin der Farbstoff in Wasser dispergiert ist, oder in Form einer wässerigen Lösung, worin der Farbstoff in Wasser gelöst ist.

Das Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung kann den Schritt des Neutralisierens der Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel (Aminoharzverbrückten Verbundpartikel), der durch Härten derart erhalten wird, umfassen. Es ist bevorzugt, dass die Neutralisation im Falle wenn ein Säurekatalysator, z.B. Schwefelsäure als Härtungskatalysator verwendet wird, durchgeführt wird. Mit dem Neutralisieren ist es möglich, den Säurekatalysator zu entfernen (noch spezieller den Säurekatalysator zu neutralisieren). Wenn hierdurch z.B. der Aminoharz-Verbundpartikel während eines später zu beschreibenden Erwärmungsschritts erhitzt wird, ist es möglich, eine Farbänderung (beispielsweise eine Farbänderung nach Gelb) im Aminoharzpartikel, der den Mutterpartikel (Kernpartikel) bildet, und weiterhin des Aminoharz-Verbundpartikels mit dem Aminoharzpartikel als dem Mutterpartikel (Kernpartikel) zu verhindern. Darüber hinaus ist bei der Neutralisation bevorzugt, dass die Neutralisation ebenfalls zur Verhinderung einer Farbänderung effektiv ist, um die Farbe des gefärbten Aminoharz-Verbundpartikel eher gelblich zu machen, wodurch ein Partikel mit ausgezeichneter Wärmebeständigkeit und einer leuchtenden Farbe bereitgestellt wird. Somit ist eine bevorzugte Ausführungsform, dass der Aminoharz-Verbundpartikel hergestellt wird durch ein Verfahren, einschließlich des Neutralisationsschritts.

Hier wird für die Neutralisation der pH-Wert der Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, bevorzugt auf 5 oder darüber, noch bevorzugter, auf zwischen 5 und 9, erhöht. Wenn der pH-Wert niedriger als 5 ist, gibt es nach wie vor sauren Katalysator. In diesem Fall wird sich die Farbe des Aminoharz-Verbundpartikels während des später beschriebenen Erwärmungsschritts ändern. Die Neutralisation, die den pH-Wert der Suspension innerhalb des Bereichs einstellt, macht es möglich, den Aminoharz-Verbundpartikel zu erreichen, der hart ist, hohe Toleranz gegenüber Lösungsmitteln, hohe Wärmebeständigkeit aufweist und ohne Farbänderung vorliegt.

Als Neutralisator zur Verwendung bei der Neutralisation ist beispielsweise eine alkalische Verbindung geeignet. Als alkalische Verbindung können beispielsweise Natriumcarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid und Ammoniak verwendet werden. Natriumhydroxid ist von diesen bevorzugt. Somit wird eine wässerige Lösung von Natriumhydroxid in geeigneter Weise verwendet. Diese alkalischen Verbindungen können alleine oder als Kombination von zweien dieser eingesetzt werden.

Der Aminoharz-Verbundpartikel wird ohne weiteres aus der Reaktionsmischung, beispielsweise durch Filtrieren oder mittels einer Separationsvorrichtung, wie einem Zentrifugalseparator, entfernt, aber wie der Aminoharz-Verbundpartikel entfernt wird, ist nicht auf ein besonderes Verfahren begrenzt. Zusätzlich kann der derart aus der Reaktionsmischung entfernte Aminoharz-Verbundpartikel, wenn notwendig, gewaschen werden.

Der derart entfernte Aminoharz-Verbundpartikel wird beispielsweise bei einer Temperatur von 100 bis 200°C getrocknet. Es gibt keine besondere Begrenzung hinsichtlich des Trocknens des Aminoharz-Verbundpartikels im Hinblick auf die Trockentemperatur und das Trockenverfahren. Der Trocknungsschritt kann durchgeführt werden, bis der Wassergehalt des Aminoharz-Verbundpartikels beispielsweise 3 Gew.-% erreicht. Alternativ kann der somit entfernte Aminoharz-Verbundpartikel einer Wärmebehandlung unterzogen werden, um weiterhin den Aminoharz-Verbundpartikel hinsichtlich der Lösungsmittelbeständigkeit, Wasserbeständigkeit und Wärmebeständigkeit zu verbessern. Es gibt keine besondere Begrenzung hinsichtlich der Wärmebehandlung im Hinblick auf die Erwärmungstemperatur oder das Erwärmungsverfahren. Der Aminoharz-Verbundpartikel kann gemahlen (zerkleinert) und klassifiziert werden. Es ist festzuhalten, dass der derart durch das Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung hergestellte Aminoharz-Verbundpartikel kaum aggregiert, so dass der Aminoharz-Verbundpartikel durch Einsatz einer geringen Kraftmenge (Gewicht einer Last) ausreichend gemahlen bzw. zerkleinert werden kann.

Im Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung wird beispielsweise die wässerige Dispersion des Aminoharz-Vorläufers, um den Mutterpartikel zu bilden, und diejenige der anorganischen Verbindung, um den Kindpartikel zu bilden, zusammengemischt und unter Scherkrafteinsatz emulgiert. Die resultierende Emulsion wird dann gehärtet. Daher ist es möglich, den Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf dem Mutterpartikel, hergestellt aus dem Aminoharz, in einer geringeren oder gleichen Anzahl an Herstellungsschritten, verglichen mit einem Verfahren, in dem die Oberfläche des Aminoharzes beschichtet wird (beispielsweise das Hybridverfahren, Mikrokapselverfahren und Sprühbeschichtungsverfahren), fest anzuhaften. Kurz gesagt wird das Kindpartikel am Mutterpartikel einfach und kostengünstig erfindungsgemäß angehaftet.

Darüber hinaus werden in der vorliegenden Erfindung unter Scherkrafteinsatz (&agr;) die Emulsion und/oder Suspension, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und/oder der Aminoharzpartikel und der wässerige Emulgator und (&bgr;) die anorganische Verbindung, die hierauf fixiert werden soll (wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung), gemischt (emulgiert oder suspendiert). Daher wird die anorganische Verbindung, derart wie der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf dem Mutterpartikel fest angehaftet, so dass die anorganische Verbindung, derart wie der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, kaum abfallen kann. Dies macht es möglich, einen Aminoharz-Verbundpartikel einfach und kostengünstig herzustellen, worin die anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels mit einem Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr fest anhaftet, speziell einen Aminoharz-Verbundpartikel, worin der Kindpartikel auf der Oberfläche des Mutterpartikels mit einem Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr fest anhaftet.

Bezogen auf die Menge der eingesetzten anorganischen Verbindung ist es bevorzugt, dass 30 bis 100% der anorganischen Verbindung auf dem Aminoharzpartikel anhaften, und es ist noch bevorzugter, dass 50 bis 100% desselben hierauf anhaften (d.h. bevorzugt wird ein Anhaftungsverhältnis von 30 bis 100% und noch bevorzugter ist dasjenige von 50 bis 100%). Wenn das Anhaftungsverhältnis außerhalb dieses Bereichs liegt, kann eine geeignete Menge an elektrostatischer Ladung beim derart erhaltenen Aminoharz-Verbundpartikel als einem Tonerpartikel oder einem Additiv für Toner nicht vorliegen.

Darüber hinaus liegt der Prozentsatzgehalt der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung bevorzugt in einem Bereich von 1 bis 30 Gew.-% und noch bevorzugter in einem Bereich von 2 bis 30 Gew.-%. Wenn der Prozentsatzgehalt außerhalb des Bereichs liegt, kann eine geeignete Höhe der elektrostatischen Ladung nicht erreicht werden, wenn der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel als Tonerpartikel oder als ein Additiv für einen Toner eingesetzt wird.

Weiterhin beträgt das Anhaftungsverhältnis der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung, beispielsweise das Anhaftungsverhältnis des Kindpartikels, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, bevorzugt 10% oder mehr und 100% oder weniger und hinsichtlich der unteren Grenze noch bevorzugter 30% oder mehr, weiterhin bevorzugt 50% oder mehr, insbesondere bevorzugt 70% oder mehr. In der vorliegenden Erfindung wird das "Anhaftungsverhältnis" gemäß dem folgenden Messverfahren (Prozedur), das nachfolgend beschrieben wird, berechnet.

Das Anhaftungsverhältnis in der vorliegenden Erfindung wird berechnet durch zunächst Einsetzen einer Scherkraft auf die Suspension des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung auf die Oberfläche, an der die anorganische Verbindung fest anhaftet, damit die anorganische Verbindung, die nicht fest anhaftet, abfällt, zweitens Abtrennen der Aminoharzpartikel, die einer Scherkrafteinwirkung unterzogen wurden, von denen die anorganische Verbindung abfällt, und der abgefallenen anorganischen Verbindung aus der Suspension durch Zentrifugieren. Im nachfolgenden Abfalltest wird die anorganische Verbindung (speziell die partikelförmigen Teilchen der anorganischen Verbindung) in der Suspension, resultierend aus dem Abfalltest, dispergiert, so dass die anorganische Verbindung individuell abgetrennt wird und somit nicht zusammen aggregiert. Daher fällt die anorganische Verbindung nicht aus, sondern bewegt sich zur oberen Phase der Suspension. In dieser Art und Weise können die abgefallene anorganische Verbindung und der ausgefällte Aminoharz-Verbundpartikel durch Zentrifugieren getrennt werden.

Es ist festzuhalten, dass der im Abfalltest verwendete Aminoharz-Verbundpartikel ein Aminoharz-Verbundpartikel ist, der zuvor einer Filtration unter Verwendung eines Membranfilters einer Porengröße von 1,0 &mgr;m unterzogen wurde, um nicht Anhaftendes zu entfernen, d.h. freie partikelförmige Teilchen der anorganischen Verbindung.

Hier bewirkt der Scherkrafteinsatz das nicht fest anhaftende partikelförmige Teilchen der anorganischen Verbindung abfallen. Darüber hinaus fällt die Abtrennung durch Zentrifugieren den Aminoharz-Verbundpartikel aus. Somit bedeutet die Messung der Menge (A1) der abgefallenen partikelförmigen Teilchen der anorganischen Verbindung, wie viel anorganische Verbindung fest an der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels anhaftet, bezogen auf die Menge (B1) der anorganischen Verbindung, die aus dem Gehalt der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel unter Verwendung der später beschriebenen Gleichung (1) ausgerechnet wird, wodurch sich das Anhaftungsverhältnis ergibt. Dieses Verfahren wird als Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren bezeichnet.

Das Anhaftungsverhältnis der vorliegenden Erfindung kann berechnet werden durch zunächst Einsetzen einer Scherkraft auf eine Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, um die nicht fest anhaftenden partikelförmigen Teilchen der anorganischen Verbindung abfallen zu lassen, und als zweites, Abtrennen durch Zentrifugieren der Suspension, die dem Abfalltest unterzogen wurde. Speziell wird die Scherkraft auf den Aminoharz-Verbundpartikel durch Mischen der Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, eingesetzt. Der Aminoharz-Verbundpartikel, der verwendet wird, wenn Scherkraft eingesetzt wird, weist eine Feststoffgehaltskonzentration von 10% auf, bezogen auf das Gewicht der somit erhaltenen Suspension.

Darüber hinaus, wie später beschrieben, kann das Anhaftungsverhältnis durch ein Wärmebehandlungsverfahren berechnet werden. Noch spezieller, wie im Abfalltest, wird auf die Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, eine Scherkraft ausgeübt, damit nicht fest anhaftende partikelförmige Teilchen der anorganischen Verbindung abfallen. Die dem Abfalltest unterzogene Suspension wird durch einen Membranfilter mit einer Porengröße von 1,0 &mgr;m filtriert, um die nicht fest anhaftende anorganische Verbindung von der Suspension abzutrennen. Dann wird die Aminoharzverbindung abfiltriert. Hiernach wird das aus der Filtration resultierende Filtrat dehydriert. Weiterhin wird organisches Material bei 700°C verbrannt. Die Menge (A2) der aus dem Aminoharz-Verbundpartikel abgefallenen anorganischen Verbindung wird aus der Restasche berechnet. Daneben, bezogen auf die Menge (B2) des Kindpartikels, d.h. der anorganischen Verbindung im separat berechneten Aminoharz-Verbundpartikel, wird das Anhaftungsverhältnis aus der Menge der abgefallenen anorganischen Verbindung unter Verwendung der später beschriebenen Gleichung (2) berechnet.

Wie oben beschrieben, kann das Anhaftungsverhältnis der vorliegenden Erfindung durch Einsatz der Scherkraft auf die Suspension des Aminoharz-Verbundpartikels berechnet werden, damit nicht fest anhaftende partikelförmige Teilchen der anorganischen Verbindung abfallen, und Filtrieren der Suspension, die dem Abfalltest über den Membranfilter mit der Porengröße von 1,0 &mgr;m, unterzogen wird, und Unterziehen des Filtrats einer Wärmebehandlung.

Zuerst wird das Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren erläutert.

[Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren]

Noch spezieller ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung ein Aminoharz-Verbundpartikel, worin die anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fest anhaftet, und dessen Anhaftungsverhältnis 10% oder mehr beträgt, das durch die nachfolgende Prozedur gemessen wird: 250 g einer Suspension, enthaltend 10 Gew.-% des Aminoharz-Verbundpartikels, sowie 0,4 Gew.-% des nichtionischen oberflächenaktiven Mittels Polyoxylethylenoleylether (beispielsweise "Emulgen 430" (Produktname), hergestellt von Kao Corp.), werden in einen Behälter mit einem Durchmesser von 92 mm gegeben; nach Einsetzen einer Scherkraft durch Mischen mit einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (einer peripheren Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s für 3 Minuten in einer Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 2.500 UpM, wodurch eine Scherkraft eingesetzt wird, um eine Suspension zu erhalten, wobei die Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle eine Blattgröße von 40 mm Durchmesser (&phgr;) und 10 mm Höhe zwischen dem Boden des Bechers und dem unteren Teil der Blätter aufweist, wird die Suspension durch Einsetzen einer Zentrifugalkraft von 1880 G (hier bezeichnet G die Schwerkraft in allgemeiner Bedeutung) für 2 Minuten durch Zentrifugalkraft getrennt, wodurch ein flüssiger Überstand erhalten wird; 25 g des flüssigen Überstands werden für 30 Minuten bei 110°C bis zur Trockne abgedampft, wodurch ein Feststoffmaterial erhalten wird; hier wird A1 als das Gewicht (g) der anorganischen Verbindung, die aus 25 g Aminoharz-Verbundpartikel abgefallen ist, berechnet aus dem Gewicht des aus 25 g flüssigen Überstands erhaltenen Feststoffmaterials, und B1 als das Gewicht (g) der anorganischen Verbindung in 25 g Aminoharz-Verbundpartikel, berechnet aus dem Prozentgehalt der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel festgesetzt; A1 und B1 werden in der folgenden Gleichung (1) zur Berechnung des Anhaftungsverhältnisses substituiert: Anhaftungsverhältnis (%) = (1 – A1/B1) × 100(1)

Es ist festzuhalten, dass die Suspension durch Verwendung des Aminoharz-Verbundpartikels, wie später in den Beispielen beschrieben, hergestellt werden kann. Als Folge des dreiminütigen Scherkrafteinsatzes fällt die nicht fest anhaftende anorganische Verbindung vom Aminoharz-Verbundpartikel ab, welcher nicht das Anhaftungsverhältnis der vorliegenden Erfindung aufweist.

In der Messung wird nichtionisches oberflächenaktives Mittel verwendet, um den Aminoharz-Verbundpartikel und die abgefallene anorganische Verbindung (Kindpartikel) in Wasser gleichmäßig zu dispergieren und stabilisieren, und die Zentrifugal-Separation des Aminoharz-Verbundpartikels (und des Mutterpartikels, von dem die anorganische Verbindung (Kindpartikel) abgefallen ist) von der abgefallenen anorganischen Verbindung (Kindpartikel) zu erleichtern.

Wenn daher beispielsweise der Aminoharz-Verbundpartikel mit dem Mutterpartikel und dem Kindpartikel mit einem Gewichtsverhältnis von 4:1 (der Prozentgehalt des Kindpartikels beträgt 20 Gew.-%) den flüssigen Überstand mit einem Feststoffmaterialgehalt von weniger als 2 Gew.-% ergibt, beträgt das Anhaftungsverhältnis des Kindpartikels 90% oder mehr.

Jedoch kann das oben beschriebene Verfahren (nachfolgend wird das Verfahren als Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren bezeichnet) ein derartiges Problem haben, dass während der Messung des Anhaftungsverhältnisses die anorganische Verbindung (Kindpartikel), die abgefallen, jedoch zusammen aggregiert ist, wenn vorhanden, genauso wie der Mutterpartikel durch Zentrifugation abgetrennt wird, wodurch sich die Messung des Anhaftungsverhältnisses etwas höher ergibt als der tatsächliche Wert.

Während das Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren zur Messung des Anhaftungsverhältnisses eines Kindpartikels mit einer derartigen vergleichsweise kleinen Größe, mit der die Aggregation des Kindpartikels auftreten kann, eingesetzt wird, wird das nachfolgende Verfahren (das nachfolgend als Wärmebehandlungsverfahren bezeichnet wird) noch bevorzugter in der vorliegenden Erfindung verwendet.

Als nächstes wird nachfolgend das Wärmebehandlungsverfahren beschrieben.

[Wärmebehandlungsverfahren]

Noch spezieller ist der Aminoharz-Verbundpartikel ein Aminoharz-Verbundpartikel, in dem die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels fest anhaftet, und dessen Anhaftungsverhältnis 10% oder mehr beträgt, und wird durch die nachfolgende Prozedur gemessen: 250 g einer Suspension, enthaltend 10 Gew.-% Aminoharz-Verbundpartikel und 0,4 Gew.-% des nichtionischen oberflächenaktiven Mittels Polyoxylethylenoleylether (beispielsweise "Emulgen 430" (Produktname), hergestellt durch Kao Corp.) werden in einem Behälter mit einem Durchmesser von 92 mm gegeben; nach Einsatz einer Scherkraft durch Mischen mit einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (peripherer Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s für 3 Minuten mit einer Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 2.500 UpM, wodurch eine Scherkraft eingesetzt wird, um eine Suspension zu erhalten, wobei die Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle eine Blattgröße von 40 mm Durchmesser (&phgr;) aufweist, sowie 10 mm Höhe zwischen dem Boden des Bechers und dem untersten Teil der Blätter, wird die Suspension unter reduziertem Druck unter Verwendung eines Filters mit einer Porengröße von 1,0 &mgr;m filtriert. Dann wird das aus der Filtration resultierende Filtrat für 30 Minuten bei 110°C bis zur Trockene eingedampft, wodurch ein Feststoffmaterial erhalten wird; dann wird das Feststoffmaterial in Luftatmosphäre bei 700°C für 1 Stunde erhitzt, wodurch der Aschegehalt erhalten wird; der Aschegehalt (g) wird gemessen, hier wird festgelegt, dass (A2) die Menge (g) der abgefallenen anorganischen Verbindung aus den 25 g des Aminoharz-Verbundpartikels ist, und (B2) ist das Gewicht (g) der anorganischen Verbindung in 25 g des Aminoharz-Verbundpartikels, berechnet aus dem Prozentgehalt der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel; A2 und B2 werden in der folgenden Gleichung (2) zur Berechnung des Anhaftungsverhältnisses substituiert: Anhaftungsverhältnis (%) = (1 – A2/B2) × 100(2).

Es ist festzuhalten, dass der Prozentgehalt (B2) der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel in der Gleichung (2) aus der nachfolgenden Gleichung (3) erhalten wird: Prozentgehalt (%) = C/2 × 100(3), worin C den Aschegehalt (C (g)) einer 2 g-Probe des Aminoharz-Verbundpartikels darstellt, der keiner Scherkraft unterzogen wurde und der für die Messung des Anhaftungsverhältnisses bereitgestellt wird, wobei der Aschegehalt durch Erhitzen der Probe bei 700°C für 1 Stunde unter einer Luftatmosphäre gemessen wird.

Es ist wieder festzuhalten, dass im Wärmebehandlungsverfahren die Suspension unter Verwendung des in den Beispielen später beschriebenen Aminoharz-Verbundpartikels hergestellt werden kann. Als Folge des 3-minütigen Scherkrafteinsatzes fällt die nicht fest anhaftende anorganische Verbindung vom Aminoharz-Verbundpartikel ab, der nicht das Anhaftungsverhältnis der vorliegenden Erfindung aufweist.

Hinsichtlich der Suspension zur Verwendung im Abfalltest kann der getrocknete Aminoharz-Verbundpartikel verwendet und unter den vorbestimmten Bedingungen suspendiert und dem Scherkrafteinsatz unterzogen werden, um den Abfalltest durchzuführen. Wenn alternativ die Suspension, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel, verwendet wird, wird deren Feststoffgehaltskonzentration eingestellt, und Wasser und ein oberflächenaktives Mittel werden im Überschuss zugegeben, wenn notwendig, oder Wasser wird entfernt, bis die Feststoffgehaltskonzentration ein bestimmtes Niveau erreicht. Dann wird die Suspension in dem Behälter in derselben Art und Weise zugegeben und dem Abfalltest unterzogen, indem für 3 Minuten mit einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (einer peripheren Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s Scherkraft eingesetzt wird.

Zusätzlich wird im Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren und dem Wärmebehandlungsverfahren die Impeller-Spitzengeschwindigkeit (periphere Kopfgeschwindigkeit des Impellers der Mischvorrichtung) aus der folgenden Gleichung (4) berechnet: Impeller-Spitzengeschwindigkeit (m/s) der Impeller = Durchmesser der Impeller (m) × n × Anzahl der Impellerdrehungen/60(4).

Es ist festzuhalten, dass das Verhältnis vom Durchmesser des Behälters zum Durchmesser der Blätter (Durchmesser des Behälters (mm) zu Durchmesser der Blätter (mm)) 2,3-fach beträgt.

Es ist anzumerken, dass in der vorliegenden Erfindung der Aminoharz-Verbundpartikel über den Schritt des Entfernens (Separierens) des Aminoharz-Verbundpartikels aus der Reaktionsmischung und den Schritt des Dehydrierens des derart entfernten Aminoharz-Verbundpartikels hergestellt wird. Somit wird das Anhaftungsverhältnis durch den oben erwähnten Abfalltest gemessen, worin das Kindpartikel (anorganische Verbindung) vom Aminoharz-Verbundpartikel abfällt. Darüber hinaus wird hinsichtlich der Zusammensetzung, in der der Aminoharz-Verbundpartikel und feine partikelförmige Verbindungen, wie die anorganische Verbindung, zusammengemischt werden, die Zusammensetzung (Mischung) über Membranfilter gefiltert, um den Aminoharz-Verbundpartikel abzutrennen. Hiernach wird das Anhaftungsverhältnis der anorganischen Verbindung durch den Abfalltest gemessen, worin das Wärmebehandlungsverfahren übernommen wird. Hinsichtlich der für die Abtrennung der Aminoharzverbindung von der Zusammensetzung eingesetzten Membran, worin der Aminoharz-Verbundpartikel und die feinen partikelförmigen Verbindungen, wie die anorganische Verbindung, zusammengemischt werden, kann ein Membranfilter, der in der Lage ist, den auszufilternden Aminoharz-Verbundpartikel abzutrennen, verwendet werden, wenn man einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser und Verteilung der Zusammensetzung berücksichtigt.

Des weiteren ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung insbesondere als Tonerpartikel und als ein Additiv für Toner verwendbar, weil der Aminoharz-Verbundpartikel es möglich macht, den Toner hinsichtlich dessen elektrostatischer Ladung zu kontrollieren. Die elektrostatische Ladung des Toners kann beliebig durch die Menge an Siliciumdioxid (anorganische Verbindung), die am Mutterpartikel fest anhaften soll, kontrolliert werden. Wenn beispielsweise der Aminoharz-Verbundpartikel eingestellt wird, um bevorzugt eine elektrostatische Abgabeladung von –50 &mgr;C/g bis +50 &mgr;C/g, noch bevorzugter –20 &mgr;C/g bis +10 &mgr;C/g, aufzuweisen, ist es möglich, die elektrostatische Ladung des Toners beliebig zu kontrollieren, wodurch der Toner hinsichtlich der Bildentwicklungseigenschaft, Übertragungseigenschaft und ähnlichen Eigenschaften verbessert wird.

Somit ist es eine bevorzugte Ausführungsform des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung, dass der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung in Tonerpartikeln oder als Additiv für einen Toner oder in einer Tonerkomponente eingesetzt wird.

Als Komponenten (Bestandteile) des Additivs für Toner und einer Tonerkomponente können außer dem Aminoharz-Verbundpartikel jegliche allgemein in Additiven für Toner und der Tonerkomponente verwendete Komponenten, wenn notwendig, eingesetzt werden. Die Bestandteile können Pigment, Farbstoffe, Dispergiermittel, Bindemittelharz, oberflächenaktive Mittel und Kopplungsmittel sein. Diese Bestandteile haben keine besondere Beschränkung hinsichtlich der zuzugebenden Menge und werden in beliebigen Mengen zugegeben, so dass dem Additiv und der Tonerkomponente die zu erzielenden Eigenschaften verliehen werden. Jedoch liegen die Mengen der zuzugebenden Bestandteile bevorzugt in einem Bereich von 1 bis 100 Gew.-% und noch bevorzugter in einem Bereich von 5 bis 100 Gew.-%. Es ist möglich, ein Additiv für Toner oder eine Tonerkomponente mit einer gewünschten Eigenschaft durch beliebiges Kontrollieren der Menge des Aminoharz-Verbundpartikels und derjenigen der Bestandteile zu erhalten.

Wie oben beschrieben, weist der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel durch das Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung ein Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr, d.h. eine Abfallrate von weniger als 90% auf. Daher ist, selbst wenn beispielsweise eine externe Kraft eingesetzt wird, das quantitative Verhältnis der anorganischen Verbindung (Kindpartikel), die abfällt, kleiner als dasjenige eines herkömmlichen Aminoharz-Verbundpartikels. Darüber hinaus weist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung Aminoharzpartikel (Mutterpartikel) auf, deren Oberfläche durch die anorganische Verbindung (Kindpartikel) verbessert wird, um ausgezeichnete Lösungsmittelbeständigkeit, Wasserbeständigkeit, Wärmebeständigkeit und hohe Härte aufzuweisen. Weil darüber hinaus die Menge der anorganischen Verbindung (Kindpartikel), die vom Aminoharzpartikel (Mutterpartikel) abfällt, klein ist, weist der Aminoharz-Verbundpartikel stabile elektrische Ladungseigenschaft auf. Daher kann der Aminoharz-Verbundpartikel in geeigneter Weise als Mattierungsmittel für Farben, Lichtzerstreuungsmittel, Rheologie-Kontrollmittel, Säulenpackfüllstoff, IC-Füllstoff, Beschichtungsmittel für einen Film, Additiv für Wachs, Antikörper, leitfähige Partikel, Kosmetik, Partikel für Toner, Additiv für Toner und abrasives Pulver und dergleichen verwendet werden.

Wie oben beschrieben, ist ein Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung ein Aminoharz-Verbundpartikel, worin eine anorganische Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels fest anhaftet, wobei der Aminoharz-Verbundpartikel ein Anhaftungsverhältnis der anorganischen Verbindung von 10% oder mehr aufweist, worin das Anhaftungsverhältnis durch Messen der Menge an anorganischer Verbindung, die von der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels durch Mischen bei einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (einer peripheren Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s einer Suspension, enthaltend als Feststoffgehalt 10 Gew.-% des Aminoharz-Verbundpartikels, abfällt.

Die Menge der derart abgefallenen anorganischen Verbindung wird durch ein Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren oder ein Wärmebehandlungsverfahren gemessen. Kurz gesagt ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung noch spezieller ein Aminoharz-Verbundpartikel, worin eine anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fest anhaftet, wobei der Aminoharz-Verbundpartikel ein Anhaftungsverhältnis der anorganischen Verbindung von 10% oder mehr aufweist, worin das Anhaftungsverhältnis durch einen Abfalltest durch Messen, durch ein Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren oder ein Wärmebehandlungsverfahren, der von der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels abgefallenen anorganischen Verbindung durch Mischen bei einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (einer peripheren Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s einer Suspension, enthaltend einen Feststoffgehalt von 10 Gew.-% des Aminoharz-Verbundpartikels, berechnet wird.

Der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung ist bevorzugt derart aufgebaut, dass der Aminoharzpartikel ein Reaktant einer Umsetzung einer Aminoverbindung, enthaltend mindestens 40 Gew.-% einer Verbindung, ausgewählt aus einer Gruppe aus Benzoguanamin, Cyclohexancarboguanamin, Cyclohexencarboguanamin und Melamin, ist.

Weiterhin ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung bevorzugt derart aufgebaut, dass die anorganische Verbindung als Kindpartikel auf dem Aminoharz als Mutterpartikel fest anhaftet. Kurz gesagt ist es bevorzugt, dass der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung gebildet wird durch Fixieren des Kindpartikels, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Mutterpartikels des Aminoharzpartikels, wodurch dieser ein Anhaftungsverhältnis des Kindpartikels von 10% oder mehr aufweist.

Weiterhin ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung bevorzugt derart aufgebaut, dass die anorganische Verbindung als Kindverbindung einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,05 bis 0,001 Mal größer als derjenige des Aminoharzpartikels des Mutterpartikels aufweist. In anderen Worten ist der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung bevorzugt derart aufgebaut, dass die anorganische Verbindung als Kindpartikel an einer Oberfläche des Aminoharzpartikels als Mutterpartikel fest anhaftet, worin die anorganische Verbindung als Kindverbindung einen Partikeldurchmesser von 0,05- bis 0,001-fach größer als diejenige des Aminoharzpartikels des Mutterpartikels aufweist.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, dass der Aminoharzpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser in einem Bereich von 1 bis 30 &mgr;m aufweist, die anorganische Verbindung einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser in einem Bereich von 0,001 bis 1,5 &mgr;m aufweist und der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Mutterpartikels größer als derjenige des Kindpartikels ist.

In den Ausführungsformen hat die anorganische Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel, beispielsweise der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, ein Anhaftungsverhältnis der anorganischen Verbindung von 10% oder mehr, d.h. ein Abfallverhältnis von 90% oder weniger. Somit, selbst wenn beispielsweise eine externe Kraft eingesetzt wird, ist das quantitative Verhältnis (das Abfallverhältnis) der abgefallenen anorganischen Verbindung (Kindpartikel) kleiner als dasjenige eines herkömmlichen Aminoharz-Verbundpartikels. Somit ist es möglich, einen Aminoharz-Verbundpartikel bereitzustellen, worin die anorganische Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels stabil fest anhaftet, beispielsweise der Aminoharz-Verbundpartikel, worin die anorganische Verbindung als Kindpartikel an der Oberfläche des Aminoharzpartikels als dem Mutterpartikel stabil fest anhaftet.

Noch weiterhin umfasst ein Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung eines Aminoharz-Verbundpartikels, wobei das Verfahren eine anorganische Verbindung an einer Oberfläche eines Aminoharzpartikels fest anhaften lässt, um den Aminoharz-Verbundpartikel herzustellen, einen Schritt des (a) Mischens einer wässerigen Dispersion in Gegenwart eines Emulgators, mit Scherkrafteinsatz, um die anorganische Verbindung zu fixieren, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) mindestens eines von (XX) einem Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) einem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) einem Aminoharzpartikel, auf dem die anorganische Verbindung fixiert werden soll, und (II) eine anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.

Eine der Modifikationen des Verfahrens ist beispielsweise eine Ausführungsform, worin der Schritt (a) weiterhin umfasst: den Schritt (d) Härten (XX) des Aminoharz-Vorläufers durch Zugeben eines Katalysators in die derart im Schritt (c) hergestellte Emulsion, um eine Suspension herzustellen aus (W) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, worin der Schritt (a) die wässerige Dispersion in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz, die wässerige Dispersion, enthaltend (I) (XX) einen Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (II) die hierauf anzuhaftende anorganische Verbindung in einer derartigen Art und Weise zu mischen, dass (I) (XX) der Aminoharz-Vorläufer und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.

Das Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung ist bevorzugt aufgebaut, um ein Mischen des Emulgators in einem Bereich von 1 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers zu umfassen.

Des weiteren ist das Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels der vorliegenden Erfindung bevorzugt derart aufgebaut, dass der Schritt (a) weiterhin umfasst: die Schritte (c): Herstellen einer Emulsion von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, durch Mischen einer wässerigen Dispersion von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer und einer wässerigen Lösung des Emulgators; (e) Mischen der Emulsion von (XX) den Aminoharz-Vorläufer und (II) der anorganischen Verbindung, die hierauf haften soll, mit Scherkrafteinsatz.

Weiterhin ist es bevorzugt, dass in Schritt (e) die anorganische Verbindung mit der Emulsion gemischt wird, während die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert wird.

Beispielsweise induziert das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung eines Aminoharz-Verbundpartikels, wobei das Verfahren eine anorganische Verbindung an einer Oberfläche eines Aminoharzpartikels fest anhaften lässt, um den Aminoharz-Verbundpartikel herzustellen, die Schritte des Mischens einer wässerigen Dispersion einer anorganischen Verbindung, um einen Kindpartikel zu bilden, und einer Emulsion einer wässerigen Dispersion eines Aminoharz-Vorläufers, um einen Mutterpartikel zu bilden, sowie einer wässerigen Lösung eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz, um eine Emulsion herzustellen, und Zugeben eines Katalysators zur Emulsion, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten.

Mit dieser Ausführungsform (a) werden (I) mindestens eines von (XX) einem Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) einem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) einem Aminoharzpartikel, auf dem die anorganische Verbindung fest anhaften soll, und (II) eine anorganische Verbindung, die hierauf haften soll, in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz gemischt, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden, um diese zu emulgieren oder suspendieren, wodurch hervorgerufen wird, dass eine Oberfläche von (I) mindestens einem von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel weich ist, und hierdurch möglich gemacht wird, die anorganische Verbindung auf der Oberfläche dieser Aminoharz-Vorläufer und/oder dem Aminoharzpartikel mittels der hohen Scherkraft zu fixieren (fest anzuhaften). Somit macht es das Verfahren möglich, die anorganische Verbindung auf der Oberfläche dieser Aminoharz-Vorläufer oder des Aminoharzpartikels fest zu fixieren (fest anzuhaften), wodurch ohne weiteres und kostengünstig ein derartiger Aminoharz-Verbundpartikel bereitgestellt wird, wobei, selbst wenn eine externe Kraft hierauf eingesetzt wird, weniger anorganische Verbindung (Kindpartikel) abfällt.

Speziell mit der vorliegenden Erfindung, worin beispielsweise die Emulsion der wässerigen Dispersion des Aminoharz-Vorläufers, um einen Mutterpartikel zu bilden, und die wässerige Lösung des Emulgators und der anorganischen Verbindung, um den Kindpartikel zu bilden, mit Scherkrafteinsatz gemischt werden, um diese zu emulgieren und dann zu härten. Somit ist es möglich, den Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Mutterpartikels, hergestellt aus Aminoharzpartikel, ohne Erhöhung der Anzahl der Herstellungsschritte, verglichen mit einem Fall, wo die Beschichtung der Oberfläche durchgeführt wird, zu fixieren. Mit anderen Worten ist es möglich, den Kindpartikel auf der Oberfläche des Mutterpartikels ohne weiteres und kostengünstig zu fixieren. Weil darüber hinaus das Mischen (Emulgieren) eingesetzt wird, während eine Scherkraft angewandt wird (d.h. mit Scherkrafteinsatz), wird der Kindpartikel auf dem Mutterpartikel fest fixiert, so dass der Kindpartikel kaum vom Mutterpartikel abfällt. Mit dieser Ausführungsform ist es möglich, den Aminoharz-Verbundpartikel ohne weiteres und kostengünstig herzustellen, worin der Kindpartikel auf der Oberfläche des Mutterpartikels fest anhaftet.

Weiterhin, als eine andere Modifikation des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels, kann das Verfahren der vorliegenden Erfindung so aufgebaut sein, dass Schritt (a) weiterhin die Schritte umfasst: (c) Herstellen einer Emulsion von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, durch Mischen einer wässerigen Dispersion von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer und einer wässerigen Lösung des Emulgators; (d) Härten (XX) des Aminoharz-Vorläufers durch Zugeben eines Katalysators in die somit in Schritt (c) hergestellte Emulsion, um eine Suspension des (YY) teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufers herzustellen, und (e) Mischen der Suspension des (YY) teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufers und (II) der anorganischen Verbindung, die darauf haften soll, mit Scherkrafteinsatz.

Es ist bevorzugt, dass der Schritt (a) vor dem Schritt (e) weiterhin den Schritt umfasst: (f) weiterhin Zugeben einer wässerigen Lösung des Emulgators zur Suspension von (YY) des teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufers.

Es ist bevorzugt, dass der Schritt (a) vor dem Schritt (e) ferner den Schritt umfasst: (g) Zugeben einer wässerigen Formaldehyd-Lösung zur Suspension von (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer.

Weiterhin ist es bevorzugt, dass Schritt (a) ferner den Schritt umfasst: Mischen der anorganischen Verbindung in die Suspension des (YY) teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufers, während die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert wird.

Weiterhin als noch eine andere Modifikation des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels kann das Verfahren der vorliegenden Erfindung so aufgebaut sein, dass der Schritt (a) weiterhin die Schritte umfasst: (c) Herstellen einer Suspension von (ZZ) des Aminoharzpartikels durch Mischen einer wässerigen Dispersion des (ZZ) Aminoharzpartikels sowie einer wässerigen Lösung des Emulgators und (e) Mischen der Suspension und (II) der anorganischen Verbindung, die darauf anhaften soll, unter Scherkrafteinsatz, wobei der Schritt (a) die wässerige Dispersion in Gegenwart des Emulgators unter Scherkrafteinsatz mischt, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) (ZZ) den Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung, die darauf anhaften soll, in einer derartigen Art und Weise, dass (I) (ZZ) der Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.

Der Aminoharzpartikel kann ein auf dem Markt verkaufter Aminoharzpartikel sein oder kann durch Härten des Aminoharz-Vorläufers hergestellt werden. Das heißt, das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels kann derart aufgebaut sein, dass die Schritte vor dem Schritt (a) umfassen: (c) Herstellen einer Emulsion von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, durch Mischen einer wässerigen Dispersion von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer und einer wässerigen Lösung des Emulgators und (d) Härten (XX) des Aminoharz-Vorläufers durch Zugeben eines Katalysators in die derart in Schritt (c) hergestellte Emulsion, um eine Suspension von (ZZ) dem Aminoharzpartikel herzustellen, wobei der Schritt (a) weiterhin umfasst: (f) weiterhin Zugeben einer wässerigen Lösung des Emulgators in die Suspension des (ZZ) derart hergestellten Aminoharzpartikels und (e') Mischen der Suspension und (II) der anorganischen Verbindung, die daran haften soll, mit Scherkrafteinsatz, wobei der Schritt (a) die wässerige Dispersion in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz mischt, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) (ZZ) den Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung, die daran haften soll, in einer derartigen Art und Weise, dass (I) (ZZ) der Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.

Es ist bevorzugt, dass der Schritt (a) weiterhin vor dem Schritt (e) den Schritt umfasst: (g) Zugeben einer wässerigen Formaldehyd-Lösung zur Suspension von (ZZ) des Aminoharzpartikels. Weiterhin ist es bevorzugt, dass im Schritt (e) die anorganische Verbindung in die Suspension gemischt wird, während die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert wird.

Kurz gesagt, abhängig davon, welcher Typ anorganischer Verbindung eingesetzt wird, kann die Zugabe der anorganischen Verbindung, wenn der Aminoharz-Vorläufer emulgiert wird (d.h. wenn der Aminoharz-Vorläufer in Gegenwart des Emulgators emulgiert wird) die emulgierten partikelförmigen Teilchen des Aminoharz-Vorläufers zerstören, wodurch eine Aggregation der zerstörten emulgierten Partikel des Aminoharz-Vorläufers verursacht wird. Daher ist es im Falle derartiger Risiken bevorzugt, dass, nachdem der Aminoharz-Vorläufer teilweise oder vollständig gehärtet wird, dann die anorganische Verbindung auf dem Aminoharzpartikel, d.h. dem Mutterpartikel, fixiert wird (fest anhaftet). Jedoch ist es in diesem Fall schwierig, die anorganische Verbindung auf dem Aminoharzpartikel oder dem Aminoharz-Vorläufer, um den Mutterpartikel zu bilden, der durch die Härtungsreaktion gehärtet wird, anzuhaften. Um dies zu überwinden, kann die wässerige Dispersion in Gegenwart des Emulgators suspendiert werden, um eine weiche Schicht zu bilden, so dass die anorganische Verbindung auf der weichen Schicht anhaftet (fixiert wird). In diesem Fall wird Formaldehyd beispielsweise in einer wässerigen Formaldehyd-Lösung zugegeben, um die Suspendierung durchzuführen, wodurch die später gebildete weiche Schicht und die Oberfläche des Mutterpartikels als eine Folge des Suspendierens chemisch binden. In dieser Art und Weise ist es möglich, zu verhindern, dass die später gebildete weiche Schicht abgelöst wird, wodurch ein Aminoharzverbundpartikel mit einem hohen Anhaftungsverhältnis erhalten wird. Mit der vorliegenden Erfindung ist es in diesem Fall wieder möglich, den Aminoharz-Verbundpartikel zu erhalten, auf dem der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf der Oberfläche des Mutterpartikels, hergestellt aus dem Aminoharzpartikel, fixiert ist.

Darüber hinaus ist es bevorzugt, dass die anorganische Verbindung in Partikelform vorliegt, und der Kindpartikel, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, wird auf der Oberfläche des Mutterpartikels fixiert.

Darüber hinaus wird die Scherkraft in der vorliegenden Erfindung unter Verwendung eines Blatts eingesetzt, das sich mit einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (einer peripheren Kopfgeschwindigkeit) in einem Bereich zwischen 2 m/s und 30 m/s dreht, um in Gegenwart eines Emulgators (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung einer Scherung zu unterziehen, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden. Alternativ wird die Scherkraft in der vorliegenden Erfindung eingesetzt, um die wässerige Dispersion durch miteinander kollidieren lassen (I) mindestens einem von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und der anorganischen Verbindung bei einem Verdichtungsdruck zwischen 3 und 49 MPa in Gegenwart eines Emulgators zu mischen, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden. Weiterhin alternativ wird die Scherkraft in der vorliegenden Erfindung durch Einführen oder erzwungenes Zirkulieren bei einem Verdichtungsdruck von 0,1 bis 1,47 MPa in einem Badetank einer Mischungsvorrichtung eingesetzt, wobei der Badetank mit einer Umlenkplatte zum Umlenken der Fließrichtung um 90° versehen ist, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharz-Vorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharz-Vorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.

[Zweite Ausführungsform]

Die erste Ausführungsform beschreibt den bzw. die Aminoharz-Verbundpartikel, worin die anorganische Verbindung auf dem Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückten Partikel) als dem Kernpartikel (Mutterpartikel) fest anhaftet, sowie das Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels in kostengünstiger und einfacher Art und Weise.

Die vorliegende Ausführungsform beschreibt ein Verfahren zur Herstellung in stabiler, kostengünstiger und einfacher Art und Weise eines Aminoharzpartikels (Aminoharzverbrückten Partikels) als einem Kernpartikel (Mutterpartikel) sowie einem Aminoharz-Verbundpartikel, dessen Kernpartikel (Mutterpartikel) der Aminoharzpartikel ist. Das heißt, die vorliegende Ausführungsform beschreibt im Nachfolgenden das Verfahren zur Herstellung des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels), der ausgezeichnete ökonomische Effizienz und Produktivität aufweist und in der Lage ist, eine Zerstörung von emulgierten partikelförmigen Teilchen eines Aminoharz-Vorläufers während der Härtungsreaktion nach Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers zu verhindern, genauso wie ein Verfahren des Aminoharz-Verbundpartikels unter Verwendung des Verfahrens zur Herstellung des Aminoharzpartikels, d.h. ein Verfahren zur Herstellung des Aminoharz-Verbundpartikels, das ausgezeichnete ökonomische Effizienz und Produktivität aufweist und in der Lage ist, effizient die Zerstörung von emulgierten partikelförmigen Teilchen eines Aminoharz-Vorläufers während der Härtungsreaktion nach Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers zu verhindern, wenn die anorganische Verbindung auf der Oberfläche des zuvor beschriebenen Aminoharzpartikels fest anhaftet.

Speziell zur Herstellung eines Aminoharzpartikels eines kleinen Partikeldurchmessers (speziell eines Aminoharzpartikels mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,5 &mgr;m oder weniger) erfordert das Emulgieren ein Rühren mit Blättern oder dergleichen, um eine hohe Scherkraft zum Mischen der emulgierten partikelförmigen Teilchen, zusammengesetzt aus dem Aminoharz-Vorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, aufzuweisen, um kleine Partikeldurchmesser zu erreichen. Daher wird, unter Berücksichtigung sowohl der ökonomischen Effizienz als auch der Produktivität, das Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers mit einer höchstmöglichen Emulsionskonzentration (Konzentration des Aminoharz-Vorläufers, mit der die Emulsion durchgeführt wird) durchgeführt und einer Emulsionstemperatur (einer Temperatur, bei der die Emulsion durchgeführt wird), die höher ist als die Emulsionstemperatur zum Erhalt anderer Typen von Aminoharzpartikeln. Im Falle, dass die Emulgierkonzentration niedrig ist, ist es notwendig, eine Mischungsvorrichtung mit einer großen Mischkraft einzusetzen, und diese bei hoher Geschwindigkeitsumdrehung bei ausreichend hoher Scherkraft zu verwenden, wodurch keine gute ökonomische Effizienz erreicht wird, und hierdurch eine kleinere Menge an Partikeln aus einer vorgegebenen Emulsion erhalten wird, wodurch keine gute Produktivität erreicht wird.

Darüber hinaus wird die Härtungsreaktion in allgemeiner Praxis bei einer erhöhten Temperatur durchgeführt, durch zunächst Kühlen der Reaktionsmischung auf eine Temperatur, die für den Beginn der Härtungsreaktion geeignet ist, und dann Beginnen der Härtungsreaktion, während allmählich die Temperatur erhöht wird. In dieser Art und Weise wird der so emulgierte Aminoharz-Vorläufer insgesamt noch gleichmäßiger gehärtet, d.h. von Innen zur Oberfläche, um homogen verbrückte Partikel zu bilden.

Wenn jedoch das Emulgieren und das Härten unter den oben erläuterten Bedingungen durchgeführt wird, ist es notwendig, die Temperatur der somit nach dem Emulgieren erhaltenen Emulsion auf die Temperatur, die zu Beginn der Härtungsreaktion geeignet ist, abzukühlen. Dies verursacht einen plötzlichen Anstieg der Viskosität der Emulsion, was die emulgierten Aminoharz-Vorläufer (emulgierten Partikel) zerstören kann oder die Aggregation der emulgierten Partikel hervorruft, was eine signifikante Ungleichmäßigkeit in der Partikelgrößenverteilung hervorruft.

Speziell im Falle, wenn ein Aminoharzpartikel mit einer Partikelgröße so klein wie möglich erwünscht wird, wird die Emulsionstemperatur erhöht, so dass die durch die Mischvorrichtung oder dergleichen vorgegebene Scherkraft effizienter wird, um ein Aminoharzpartikel mit einer derartig kleinen Partikelgröße herzustellen. Somit ist das obige Problem signifikant.

Daher haben die Erfinder der vorliegenden Anmeldung intensive Studien durchgeführt, um das obige Problem zu lösen. Folglich haben die Erfinder festgestellt, dass, nachdem die Emulsion bei einer hohen Emulsionstemperatur und einer hohen Emulsionskonzentration erhalten und bevor die Härtungsreaktion begonnen wurde, Wasser in die Emulsion zugegeben werden kann, um die Emulsion zu verdünnen, und die ökonomische Effizienz und die Produktivität zu verbessern. Diese Ausführungsform verhindert effektiv die Zerstörung des emulgierten Partikels während der Härtungsreaktion nach dem Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers. Die vorliegende Erfindung wurde durch Überprüfen des obigen Problems vervollständigt und durch Zugeben von Wasser in die Emulsion, um die Emulsion vor Beginn der Härtungsreaktion zu verdünnen, gelöst. Weiterhin verdünnt die Zugabe von Wasser nicht nur die derart erhaltene Emulsion, sondern verringert auch gleichzeitig die Temperatur hiervon. Dies macht es leichter, die Temperaturbedingungen einzustellen, um für die Härtungsreaktion geeignet zu sein, wobei die Temperatur unter Verwendung einer Kühlungsvorrichtung so niedrig wie möglich eingestellt werden kann, wodurch die ökonomische Effizienz und dergleichen verbessert wird.

Das heißt, das Verfahren zur Herstellung des Aminoharzpartikels (Aminoharzverbrückten Partikels) der vorliegenden Ausführungsform, das die Schritte umfasst: Reagieren einer Aminoverbindung mit Formaldehyd, um einen Aminoharz-Vorläufer zu erhalten; Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers und Zugeben eines Katalysators zur Emulsion, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten, um den Aminoharzpartikel zu bilden, umfasst vor der Zugabe des Katalysators einen Schritt des Zugebens von Wasser in die Emulsion, um die Emulsion zu verdünnen.

Kurz gesagt wird der Katalysator (Härtungskatalysator) in der vorliegenden Ausführungsform zugegeben, nachdem die Emulsion durch Zugeben von Wasser zur Emulsion, die durch Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers erhalten wird, verdünnt wird. Noch spezieller wird der Härteschritt durchgeführt, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers verdünnt wird durch Zugeben von Wasser hierzu, wobei die Emulsion durch den Emulgierungsschitt (Schritt (c) oder (c')) erhalten wird. Zusätzlich ist ohne Verdünnen der Emulsion mit Wasser ein Einsatz des Suspensionspolymerisationsverfahrens, um einen derartigen Aminoharzpartikel mit einem kleinen Partikeldurchmesser zu erhalten, nicht ökonomisch, weil es notwendig ist, die Konzentration der Emulsion abzusenken und den emulgierten Partikel durch Mischen der Emulsion mit Hochgeschwindigkeitsumdrehungen durch eine Mischungsvorrichtung mit einer großen Kraft einer Scherung zu unterziehen.

Es gibt keine besondere Begrenzung hinsichtlich der in die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers zuzugebende Menge an Wasser. Jedoch verdünnt die Menge die Emulsion bevorzugt speziell auf eine Konzentration des Aminoharz-Vorläufers von 45 Gew.-%, noch bevorzugter auf eine Konzentration des Aminoharz-Vorläufers von 40 Gew.-%, weiterhin bevorzugt auf eine Konzentration des Aminoharz-Vorläufers in einem Bereich von 10 bis 35 Gew.-%. Durch Spezifizieren der zuzugebenden Menge an Wasser in die Emulsion als solche ist es möglich, das zuvor erwähnte Ziel ohne weiteres zu erreichen.

In der vorliegenden Erfindung wird beispielsweise Wasser zum Verdünnen der Emulsion zugegeben. Wenn jedoch Wasser bei normaler Temperatur als das Wasser zum Verdünnen eingesetzt wird, ist es ebenfalls möglich, die Temperatur der Emulsion während deren Verdünnung abzusenken. Wo es somit notwendig ist, die Temperatur der Emulsion vor der Härtungsreaktion zu verringern, verringert dies ohne weiteres die Temperatur vor der Reaktion, wodurch die Verwendung von herkömmlichen und bekannten Kühlungsvorrichtungen eliminiert oder verringert wird, um die Temperatur der Emulsion abzusenken. Dies verbessert weiterhin die ökonomische Effizienz und die Produktion.

Die Menge an zuzugebendem Wasser kann in geeigneter Weise auf eine vorbestimmte Temperatur eingestellt werden, im Falle, wo es notwendig ist, die Härtungsreaktion bei einer bestimmten Temperatur zu beginnen.

Speziell liegt die Temperatur des in die Emulsion zuzugebenden Wassers, die nicht besonders beschränkt ist, bevorzugt in einem Bereich von 5 bis 80°C, noch bevorzugter in einem Bereich von 10 bis 60°C, noch bevorzugter in einem Bereich von 10 bis 50°C. Die Temperatur der Emulsion kann ohne weiteres auf die Zieltemperatur unter Verwendung von Wasser in den Temperaturbereichen abgesenkt werden.

Hier wird das Timing, mit dem das Wasser zur Emulsion in der vorliegenden Erfindung zugegeben wird, diskutiert. In der vorliegenden Erfindung kann die Emulsion, zu der das Wasser zugegeben wird, eine Emulsion sein, in der mindestens ein Teil der partikelförmigen Teilchen des Aminoharz-Vorläufers in einer Phase emulgiert werden, in der der Aminoharz-Vorläufer emulgiert wird, oder kann eine Emulsion sein, in die der Aminoharz-Vorläufer vollständig emulgiert wird. Um jedoch zu verhindern, dass die emulgierten Partikel zerstört werden, ist es bevorzugt, dass das Wasser zur Emulsion zugegeben wird, in der der Aminoharz-Vorläufer emulgiert wurde, um den Zielbereich des Partikeldurchmessers im Schritt des Emulgierens (Schritt (c) oder (c')) zu erreichen. Der durchschnittliche Partikeldurchmesser des emulgierten Aminoharz-Vorläufers (durchschnittlicher Partikeldurchmesser des Aminoharz-Vorläufers, der in der derart durch Emulgieren erhaltenen Emulsion dispergiert wird) wird gemessen unter Verwendung des Coulter-Multisizer-Typ II, der in den Beispielen, die später beschrieben werden, erwähnt ist. Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin den Schritt des Zugebens von Wasser zu der derart erhaltenen Emulsion, um die Emulsion zu verdünnen. Des weiteren wird der durchschnittliche Partikeldurchmesser des emulgierten Aminoharz-Vorläufers in der vorliegenden Erfindung (durchschnittlicher Partikeldurchmesser des Aminoharz-Vorläufers, der in der derart durch Emulgieren erhaltenen Emulsion dispergiert wird) verwendet, um anzugeben, in welchem Zustand sich die derart durch den Emulgierschritt erhaltene Emulsion vor der Verdünnung befindet. Im Verdünnungsschritt der Emulsion durch Zugeben von Wasser hierzu nach dem Emulgieren in der vorliegenden Erfindung, wird das Wasser zur Emulsion mit einem Timing zugegeben, mit dem der durchschnittliche Aminoharz-Vorläufer einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von bevorzugt 0,1 bis 30 &mgr;m, noch bevorzugter 0,5 bis 25 &mgr;m, weiterhin bevorzugt 0,5 bis 20 &mgr;m, erreicht. Des weiteren hinsichtlich der Temperatur der Emulsion, bei der das Wasser zu der Emulsion zugegeben wird, befindet sich die Emulsion bei einer Temperatur bevorzugt zwischen der Temperatur des Emulgierens des Aminoharz-Vorläufers und einer Temperatur, die um 30°C niedriger als diejenige Temperatur ist, noch bevorzugter zwischen der Temperatur des Emulgierens des Aminoharz-Vorläufers und einer Temperatur, die 20°C niedriger ist als diejenige Temperatur, und weiterhin bevorzugt zwischen der Temperatur des Emulgierens des Aminoharz-Vorläufers und einer Temperatur, die um 10°C niedriger ist als diejenige Temperatur. Kurz gesagt, ist es bevorzugt, dass das Wasser zur Emulsion zugegeben wird, um die Emulsion zu verdünnen, bevor die Temperatur der Emulsion zu sehr absinkt. Nach dem Emulgieren, wenn ein Kühlen der Emulsion durchgeführt wird, wenn die Emulsionskonzentration nach wie vor hoch ist, würde dies in Aggregation oder dergleichen resultieren, wodurch es nicht gelingen würde, einen Partikel mit dem durchschnittlichen Ziel-Partikeldurchmesser zu erreichen.

Das Wasser kann auf einmal, kontinuierlich oder unterbrochen ein bisschen zu jedem Zeitpunkt zur Emulsion zugegeben werden. Wenn weiterhin ein Additiv oder dergleichen (wie die anorganische Verbindung) zu der Emulsion zugegeben wird, können das Additiv und das Wasser zum gleichen Zeitpunkt zur Emulsion zugegeben werden.

Das Verfahren der vorliegenden Erfindung des Zugebens des Wassers zur derart durch Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers erhaltenen Emulsion, so dass die Emulsion verdünnt wird, und Zugeben des Katalysators nach dem Verdünnen wird in geeigneter Weise auf einen Fall angewendet, wo die Emulgierkonzentration (die Konzentration des Aminoharz-Vorläufers) 45 Gew.-% oder mehr beträgt, noch bevorzugter in einem Bereich von 45 bis 60 Gew.-%, weiterhin bevorzugt in einem Bereich von 50 bis 60 Gew.-%, liegt. Des weiteren wird das Verfahren der vorliegenden Erfindung des Zugebens von Wasser zur derart durch Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers erhaltenen Emulsion, so dass die Emulsion verdünnt wird, und Zugeben des Katalysators nach dem Verdünnen, in geeigneter Weise eingesetzt zur Herstellung des Aminoharz-verbrückten Partikels, der einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,1 bis 10 &mgr;m, noch bevorzugter zur Herstellung des Aminoharz-verbrückten Partikels, der einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,1 bis 8 &mgr;m, weiterhin bevorzugt zur Herstellung des Aminoharz-verbrückten Partikels, der einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,1 bis 5 &mgr;m aufweist.

Gemäß des Verfahrens kann der Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel) mit einem vergleichsweise kleinen Partikeldurchmesser, beispielweise der Aminoharzpartikel mit einem durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 0,05 bis 30 &mgr;m, stabil, einfach und kostengünstig hergestellt werden. Der Aminoharzpartikel weist einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 30 &mgr;m, in einem Bereich von 0,5 bis 25 &mgr;m, weiterhin bevorzugt in einem Bereich von 0,5 bis 20 &mgr;m, auf. Damit kann der Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel), der als Kernpartikel (Mutterpartikel) in der vorliegenden Erfindung gemäß dem Verfahren stabil, einfach und kostengünstig hergestellt werden.

Während des Schritts des festen Anhaftens der anorganischen Verbindung auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels, während dem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers und der anorganischen Verbindung darüber hinaus gemischt werden, um die Emulsion zu bilden und zu härten, verhindert die Zugabe von Wasser zur derart durch Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers erhaltenen Emulsion effektiv die Zerstörung des emulgierten Partikels, wodurch stabil, kostengünstig und ohne weiteres der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung bereitgestellt wird.

Des weiteren ist der bevorzugte durchschnittliche Partikeldurchmesser des Mutterpartikels des Aminoharz-Verbundpartikels des obigen Verfahrens derselbe wie derjenige in der ersten Ausführungsform. Speziell hat der Mutterpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser bevorzugt von 1 bis 30 &mgr;m, noch bevorzugter 2 bis 20 &mgr;m, insbesondere bevorzugt von 3 bis 15 &mgr;m.

Mit anderen Worten ist es erfindungsgemäß möglich, ohne weiteres das zuvor erwähnte Ziel durch Mischen einer wässerigen Dispersion in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz zu erreichen, wobei die wässerige Dispersion enthält: den Aminoharz-Vorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und die anorganische Verbindung, um hieran fest zu haften, in einer derartigen Weise, dass das Aminoharz und die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden, um die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers zu erhalten (Schritt (a)) und dann durch Zugeben von Wasser zur Emulsion des Aminoharz-Vorläufers, um diese zu verdünnen, und dann durch Zugeben des Katalysators, um den Aminoharz-Vorläufer zu härten. Die Bedingungen für die Verdünnung sind wie oben beschrieben.

Die nachfolgenden Beispiele beschreiben die vorliegende Erfindung in größeren Einzelheiten. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt. Öl-Absorption (ml/100 g), Partikelwiderstand (&OHgr;cm), elektrostatische Ladung (&mgr;C/g) und durchschnittlicher Partikeldurchmesser (&mgr;m), die in den Beispielen erwähnt sind, wurden mit den folgenden Verfahren gemessen.

[Öl-Absorption]

Zum Messen der Öl-Absorption des Aminoharz-Verbundpartikels wurde das Messverfahren der Öl-Absorption, zitiert in JIS K 5101, "Pigment Test Methods", übernommen.

[Partikelwiderstand]

Zum Messen des Partikelwiderstands des Aminoharz-Verbundpartikels, nachdem die anorganische Verbindung abgefallen ist, wurde das spezifische Widerstandsmessverfahren angepasst, worin das Vier-Anschlüsse-Verfahren eingesetzt wird, zitiert in Chemical Experiments 9 Electricity & Magnetism, 4. Ausgabe (Herausgeber: Maruzen Co., Ltd.). Proben für die Messung wurden wie folgt vorbereitet. Zuerst wurde der Aminoharz-Verbundpartikel in eine vorbestimmte Zelle gegeben (mit einer Größe von 4 cm Länge, 4 cm Breite und 1 cm Höhe), um diese aufzufüllen. Rüttelnde Bewegungen wurden verwendet, um die Zelle mit den Partikeln aufzufüllen. Die Zelle wurde mit einer Elektrode am Boden und zwei Elektroden am. Zentrum hiervon versehen. Als nächstes wurde ein Deckel, versehen mit einer Elektrode auf der Zelle befestigt, wodurch die Vorbereitung der Probe abgeschlossen war. Die Elektrode am Boden und diejenige am Deckel waren Stromversorgungsanschlüsse und diejenigen im Zentrum waren Spannungsmessanschlüsse. Von einem Stromversorgungsanschluss zum anderen wurde unter Verwendung einer konstanten Gleichspannungsstromversorgung ein konstanter Strom zugeführt, um die Potentialdifferenz zwischen den Spannungsmessanschlüssen mit einem Voltmeter zu messen (Bedingungen der Messung: Temperatur 20°C; relative Feuchtigkeit 20%). Dann wurde der Partikelwiderstand des Aminoharz-Verbundpartikels aus dem Stromwert, dem Abstand zwischen den Spannungsmessanschlüssen und der Potentialdifferenz, berechnet.

Es ist festzuhalten, dass der Aminoharz-Verbundpartikel für die Messung des Partikelwiderstands der Aminoharz-Verbundpartikel, der dem Abfalltest unterzogen wurde und danach getrocknet wurde, eingesetzt wurde.

Der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung weist einen Partikelwiderstand von bevorzugt 1,0 × 109 &OHgr;-cm oder weniger, noch bevorzugter 1,0 × 108 &OHgr;-cm oder weniger, und weiterhin bevorzugt 1,0 × 107 &OHgr;-cm oder weniger auf.

Der Aminoharz-Verbundpartikel mit einem niedrigen Partikelwiderstand ist geeignet zur Verwendung als ein leitfähiges Füllmittel für leitfähige Kunststoffe und leitfähige Farben.

[Elektrostatische Ladung]

Das Saugblasverfahren wurde angepasst, um die elektrostatische Ladung eines Aminoharz-Verbundpartikels zu messen. Als erstes wurden 1,15 g des Aminoharz-Verbundpartikels und 28,95 g Eisenoxid-Pulver (hergestellt von Dowa Iron Powder Co., Ltd.; Produktname: DSP-128) in ein Polyethylen-Gefäß gegeben. Dann wurde der Aminoharz-Verbundpartikel durch Rühren der Mischung im Gefäß für 30 Sekunden unter Verwendung eines Farbenschüttlers (hergestellt von Toyoseiki Co., Ltd.) elektrifiziert. Das Rühren des Aminoharz-Verbundpartikels und des Eisenoxid-Pulvers elektrifizierte das bzw. die Aminoharz-Verbundpartikel positiv und das Eisenoxid-Pulver negativ. Aufgrund der Elektrifizierung haftete das Aminoharz-Verbundpartikel an der Oberfläche des Eisenoxid-Pulvers. Die Mischung wurde in eine vorbestimmte Zelle mit einem Siebboden transferiert. Blasen und Saugen unter Druck wurde auf die Mischung in der Zelle gleichzeitig ausgeübt, um den am Eisenoxid-Pulver anhaftenden Aminoharz-Verbundpartikel zu entfernen. 1,0 g Eisenoxid-Pulver, von dem der Aminoharz-Verbundpartikel entfernt wurde, wurde unter Verwendung einer Saugblasvorrichtung (hergestellt von Toshiba Chemical Co., Ltd.) auf restliche elektrische Ladung gemessen. Die elektrostatische Ladung des Aminoharz-Verbundpartikels wurde aus der restlichen elektrischen Ladung berechnet.

Es ist festzuhalten, dass als Aminoharz-Verbundpartikel für die Messung der elektrostatischen Ladung der Aminoharz-Verbundpartikel, der dem Abfalltest unterzogen und danach getrocknet wurde, eingesetzt wurde.

Von einem Mischer, einer Mischvorrichtung und einem Mischapparat, die in den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendet wurden, war der Mischapparat ein Mischapparat mit einer hohen Scherkraft, der zur Verwendung beim Mischen einer Reaktionsmischung (wässerigen Dispersion) eingesetzt wurde, die beispielsweise mindestens eines von einer Emulsion des Aminoharz-Vorläufers, eines Aminoharz-Vorläufers, dessen Aminoharz noch nicht gehärtet wurde, Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückte Partikel), dessen Aminoharz gehärtet wurde, und eine anorganische Verbindung, die hierauf fixiert werden sollte, einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung, um den Kindpartikel zu bilden, um die anorganische Verbindung auf dem Aminoharzpartikel zu fixieren, enthielt.

Darüber hinaus wurden der Mischer und die Mischvorrichtung zur Herstellung und zum Mischen der Reaktionsmischung außer im obigen Schritt, in dem der Mischungsapparat verwendet wurde, eingesetzt. Speziell wurde der Mischer zur Herstellung des Aminoharz-Vorläufers und zum Kondensieren und Härten der Emulsion des Aminoharz-Vorläufers eingesetzt, während die Mischungsvorrichtung zum Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers in Gegenwart eines Emulgators (wie Polyvinylalkohol) verwendet wurde.

[Durchschnittlicher Partikeldurchmesser]

Der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Aminoharz-Vorläufers (der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Aminoharz-Vorläufers, der in der durch Emulgieren hergestellten Emulsion dispergiert wurde), und derjenige des Aminoharz-Verbundpartikels, der das Zielprodukt darstellt, wurden unter Verwendung eines Coulter-Multisizers II, der in den später beschriebenen Beispielen beschrieben wird, gemessen.

Es ist festzuhalten, dass das Anhaftungsverhältnis durch den Abfalltest unter Verwendung eines von dem Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren oder dem Wärmebehandlungsverfahren berechnet wurde. Ferner ist zu bemerken, dass der im Abfalltest verwendete Aminoharz-Verbundpartikel ein Aminoharz-Verbundpartikel ist, der zuvor einer Filtration unter Verwendung eines Membranfilters einer Porengröße von 1,0 &mgr;m, um nicht Anhaftendes, d.h. freie partikelförmige Teilchen der anorganischen Verbindung zu entfernen, unterzogen wurde.

[Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren]

25 g Aminoharz-Verbundpartikel, 224 g reines Wasser und 1 g wässerige Lösung eines nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittels von 5 Gew.-% eines Dispergierhilfsmittels (hergestellt von Kao Corp.; Produktname: Emulgen 430) wurden in einen Becher von 500 ml Volumen (Durchmesser (&phgr;): 92 mm) gegeben, dann unter Verwendung einer Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 2500 UpM für 3 Minuten gemischt (gerührt), wodurch eine Scherkraft eingesetzt wurde, um eine Suspension zu erhalten, wobei die Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle eine Impellergröße von 40 mm Durchmesser (&phgr;), eine Höhe zwischen dem Boden des Bechers und dem niedrigsten Teil des Impellers von 10 mm aufwies.

In dieser Art und Weise wurde auf die Suspension, enthaltend einen Feststoffgehalt von 10 Gew.-% des Aminoharz-Verbundpartikels, Scherkraft ausgeübt, wodurch die nicht fest anhaftende anorganische Verbindung abfiel. Bei den oben beschriebenen Mischbedingungen wurde die Scherkraft durch Mischen bei einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (periphere Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s eingesetzt.

Als nächstes wurden 12,5 g der Suspension in jeweils vier Zentrifugenröhrchen mit 15 ml Volumen und 11,5 cm Länge gegossen und dann mittels eines Tischmodells, Typ: Minizentrifugalseparator (hergestellt von Nichion Medical and Scientific Instruments Manf. Co., Ltd.; Produktname: NT-4) 2 Minuten bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 4100 UpM (Zentrifugalkraft 1880 G) zentrifugiert, um den Aminoharz-Verbundpartikel auszufällen. Es ist festzuhalten, dass ein unterschiedlicher Typ an Zentrugalabtrennungsgerät für die Zentrifugal-Separation unter äquivalenten Bedingungen durch Einstellen des Geräts auf eine geeignete Zentrifugalkraft eingesetzt werden kann. 25 g überstehende Flüssigkeit in den Röhrchen wurden in einem Aluminiumbecher gesammelt. Die überstehende Flüssigkeit wurde dehydriert, um Feststoffmaterial, das gemessen werden sollte, zu erhalten. Die Messung des Feststoffgehalts ergab die Feststoffmaterialmenge. Aus der Feststoffmaterialmenge wurde das Verhältnis der anorganischen Verbindung (Kindpartikel), die vom Aminoharz-Verbundpartikel abgefallen waren, berechnet. Das Anhaftungsverhältnis wurde durch die folgende Gleichung (1) berechnet: Anhaftungsverhältnis (%) = (1 – A1/B1) × 100(1), worin A1 das Gewicht (g) der abgefallenen anorganischen Verbindung (Kindpartikel) aus 25 g Aminoharz-Verbundpartikel ist, berechnet aus dem Gewicht des Feststoffmaterials, erhalten aus 25 g flüssigen Überstand, und B1 ist das Gewicht (g) der anorganischen Verbindung (Kindpartikel) in 25 g Aminoharz-Verbundpartikel, berechnet aus dem Prozentsatzgehalt der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel.

[Wärmebehandlungsverfahren]

Zu Beginn wurden 25 g Aminoharz-Verbundpartikel, 224 g reines Wasser und 1 g nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel von 5 Gew.-% eines Dispersionshilfsmittels (hergestellt von Kao Corp.; Produktname: Emulgen 430) in einen Becher mit 500 ml Volumen (Durchmesser (&phgr;): 92 mm) zugegeben und für 3 Minuten durch eine Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 2500 UpM stark gemischt, wodurch Scherkraft eingesetzt wurde, um eine Suspension zu erhalten, wobei die Hochgeschwindigkeits-Dispersionsmühle eine Blattgröße von 400 mm Durchmesser (&phgr;) und eine Höhe zwischen dem Boden des Bechers und dem niedrigsten Teil der Blätter von 10 mm aufwies.

In dieser Art und Weise wurde die Scherkraft auf die Suspension, enthaltend einen Feststoffgehalt von 10 Gew.-% Aminoharz-Verbundpartikel, ausgeübt, wobei die nicht fest anhaftende anorganische Verbindung abfiel. In den oben beschriebenen Mischungsbedingungen wurde die Scherkraft durch Mischen bei einer Impeller-Spitzengeschwindigkeit (periphere Kopfgeschwindigkeit) von 5,2 m/s eingesetzt.

Als nächstes wurde die Suspension unter reduziertem Druck unter Verwendung eines Membranfilters (hergestellt durch Toyo Filter Papier Co., Ltd.: Porengröße: 1,0 &mgr;m, Material: Celluloseester) filtriert.

Somit erhaltenes Filtrat wurde in einem Aluminiumbecher gesammelt und dehydriert, um Feststoffmaterial zu erhalten. Der Feststoffgehalt wurde in einen Tiegel überführt und dann in einem elektrischen Ofen in Luftatmosphäre 1 Stunde bei 700°C erhitzt. Nachdem das Feststoffmaterial im Tiegel abgekühlt war, wurde der Aschegehalt gemessen. Aus dem Aschegehalt wird das Verhältnis der anorganischen Verbindung (Kindpartikel), das vom Aminoharz-Verbundpartikel abgefallen war, berechnet, um das Verhältnis in der folgenden Gleichung (2) zum Berechnen des Anhaftungsverhältnis zu substituieren: Anhaftungsverhältnis (%) = (1 – A2/B2) × 100(2), worin A2 die Menge (g) der anorganischen Verbindung (Kindpartikel) ist, die vom Aminoharz-Verbundpartikel abgefallen ist, und B2 ist die Menge (g) der anorganischen Verbindung (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel von 25 g, wobei B2 aus dem Prozentsatzgehalt der anorganischen Verbindung (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel berechnet wird.

Es ist festzuhalten, dass der Prozentsatzgehalt (B2) der anorganischen Verbindung im Aminoharz-Verbundpartikel in der Gleichung (2) durch die folgende Gleichung (3) erhalten wird: Prozensatzgehalt (%) = C/2 × 100(3), worin C den Aschegehalt (C (g)) einer 2 g-Probe des Aminoharz-Verbundpartikels darstellt, der keiner Scherkraft unterzogen wurde, und der zur Messung des Anhaftungsverhältnisses bereitgestellt wird, wobei der Aschegehalt durch Erhitzen der Probe für 1 Stunde unter einer Luftatmosphäre bei 700°C gemessen wird.

[BEISPIEL 1]

3250 g (17,4 Mol) Benzoguanamin als Aminoverbindung, 2818,3 g (äquivalent zu 34,8 Mol Formaldehyd) Formalin mit einer Konzentration von 37 Gew.-%, 10 g (äquivalent zu 0,01 Natriumcarbonat) einer wässerigen Lösung von 10 Gew.-% Natriumcarbonat wurden in ein Reaktionsgefäß mit 10 l-Volumen, versehen mit einem Rückflusskühler, einem Mischer, einem Thermometer, einem oszillierenden Viskosimeter (hergestellt von MIVI ITS Japan Co., Ltd.; Produktname: MIVI 6001) und dergleichen, gegeben, um eine Reaktionsmischung zu erhalten. Dann wurde die derart erhaltene Reaktionsmischung unter Rühren erhitzt, um bei einer Temperatur von 95 bis 97°C umgesetzt zu werden.

Die Umsetzung wurde fortgesetzt, bis die Reaktionsmischung eine Viskosität von 4 × 10–2 Pa·s (40 cP) erreichte, wodurch die Reaktionsmischung erhalten wurde (eine wässerige Dispersion des Aminoharz-Vorläufers), die ein anfängliches Kondensat von Benzoguanamin und Formaldehyd war. Die Viskosität wurde unter Verwendung des Verfahrensviskometers, bereitgestellt für das Reaktionsgefäß, gemessen.

Dann wurde eine wässerige Lösung von Polyvinylalkohol, hergestellt durch Lösen von 100 g Polyvinylalkohol (vertrieben von Kuraray Co., Ltd.; Produktname: PVA205) als Emulgator in 7000 g Wasser in ein Reaktionsgefäß mit 25 l Volumen zugegeben, versehen mit einem Rückflusskühler, einem Thermometer und dem TK-Homomischer (hergestellt von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd.) und dergleichen. Der TK-Homomischer arbeitete als Mischvorrichtung zur Verwendung beim Emulgieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, und der Mischapparat hatte eine hohe Scherkraft zur Verwendung zum festen Anhaften des Kindpartikels, aufgebaut aus der anorganischen Verbindung, auf dem partikelförmigen Aminoharzteilchen als Mutterpartikel. Dann wurde die wässerige Lösung unter Rühren auf 75°C erhitzt. Dann wurde die Reaktionsmischung dem Reaktionsgefäß zugegeben. Nach der Zugabe wurde das Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers unter starkem Rühren des Inhalts mit einer Drehungsgeschwindigkeit von 7000 UpM unter Verwendung des Mischungsapparats mit hoher Scherkraft durchgeführt, während die Temperatur auf 75°C erhitzt und aufrechterhalten wurde. Dann wurde die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers und 1480 g einer wässerigen Dispersion von Superkolloid # 16 (Produktname; ein leitfähiger Kohlenstoff, geliefert von Nippon graphite Co., Ltd., mit einem primären Partikeldurchmesser von 0,3 &mgr;m) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 22 Gew.-% als der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung in das Reaktionsgefäß gegeben. Hiernach wurde der Inhalt des Reaktionsgefäßes 5 Minuten bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7000 UpM unter Verwendung des TK-Homomischers, der der Mischungsapparat mit derselben hohen Scherkraft war, stark gemischt, während die Temperatur bei 77°C gehalten wurde. Daher war die Menge der eingesetzten anorganischen Verbindung 8 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. In dieser Art und Weise wurde die Emulsion erhalten, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer mit einer Konzentration von 38,6 Gew.-%. In die derart erhaltene Emulsion wurden 1200 g reines Wasser zugegeben und auf eine Temperatur von 30°C abgekühlt.

Als nächstes wurde eine wässerige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure, in der 80 g Dodecylbenzolsulfonsäure als Katalysator in 1500 g reinem Wasser gelöst waren, in die Emulsion zugegeben. Dann wurde die Emulsion mit einer Geschwindigkeit von 10°C pro 10 Minuten unter Rühren auf 90°C erhitzt. Wenn 90°C erreicht waren, wurde die Temperatur für 1 Stunde aufrechterhalten, so dass der Aminoharz-Vorläufer und/oder der Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel), auf dem die anorganische Verbindung fixiert war, kondensiert und gehärtet wurde. Somit hatte die Umsetzung (Härtung) eine Reaktions(Härtungs)zeit von insgesamt 7 Stunden.

Nach dem Härten wurde der Aminoharz-Verbundpartikel (Aminoharz-verbrückter beschichteter Verbundpartikel) der vorliegenden Erfindung von der Reaktionsmischung durch Filtration abgetrennt. Der derart abgetrennte Aminoharz-Verbundpartikel wurde einer Wärmebehandlung für 3 Stunden bei 130°C unterzogen. Hiernach wurde der Aminoharz-Verbundpartikel in einem Mörser durch vorsichtiges Zerreiben mit einem Pistill zerkleinert, wodurch der Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines schwarzen Pulvers erhalten wurde. Der Aminoharz-Verbundpartikel wurde unter Verwendung eines Multisizers (hergestellt von Coulter Co., Ltd., Coulter Multisizer Typ II) gemessen. Die Messung zeigte, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 9,1 &mgr;m aufwies und die Standardabweichung des durchschnittlichen Partikeldurchmessers 4,8 &mgr;m betrug. In ähnlicher Weise wurde ein durchschnittlicher Partikeldurchmesser des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels (Mutterpartikels)) gemessen. Die Messung zeigte, dass der Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel) einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 6,5 &mgr;m aufwies. Das Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren zeigte, dass das Anhaftungsverhältnis des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels) 96% betrug, während das Wärmebehandlungsverfahren zeigte, dass es 94% betrug. Der Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel) hatte: eine Ölabsorption von 150 ml/100 g, einen Partikelwiderstand von 7,5 × 105 &OHgr;cm, eine elektrostatische Ladung von –8,0 &mgr;C/g. Diese Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgelistet.

[Beispiel 2]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass anstelle des TK-Homomischers die TK-Labordispersionsmühle (Produktname; geliefert von Tokushu Kika Kogyo Co., Ltd., Japan) als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft zum Mischen der Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers mit einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung verwendet wurde, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung erhalten wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines schwarzen Pulvers erhalten. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 1 aufgelistet.

[Beispiel 3]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass anstelle des TK-Homomischers der EBARA Milder (hergestellt von EBARA Manf. Co., Ltd., Japan) als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft zum Mischen der Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers mit einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung verwendet wurde, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung erhalten wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines schwarzen Pulvers erhalten. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 1 aufgelistet.

[Beispiel 4]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass anstelle des TK-Homomischers der Hochdruck-Homogenisator (hergestellt von Izumi Food Machinery Co., Ltd.) als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft zum Mischen der Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers mit einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung verwendet wurde, dessen Verdichtungsdruck auf 6,86 MPa (70 kgf/cm2) eingestellt wurde, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung erhalten wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines schwarzen Pulvers erhalten. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 1 aufgelistet.

[Beispiel 5]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass anstelle des TK-Homomischers der statische Mischer (hergestellt von Noritake Company Limited) als Mischungsvorrichtung mit hoher Scherkraft zum Mischen der Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers mit einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung verwendet wurde, dessen Verdichtungsdruck auf 0,98 MPa (10 kgf/cm2) eingestellt wurde, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung erhalten wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines schwarzen Pulvers erhalten. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 1 aufgelistet.

[Beispiel 6]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass 3256 g einer wässerigen Dispersion von AEROSIL 200 (Produktname; Siliciumdioxid, vertrieben von Nippon Aerosil Co., Ltd., mit einem primären Partikeldurchmesser von 0,01 &mgr;m) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung eingesetzt wurden. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines weißen Pulvers erhalten. Die Menge der verwendeten anorganischen Verbindung betrug 8 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 2 aufgelistet. Darüber hinaus werden in den 1 und 2 elektronenmikroskopische Photographien (×7500) gezeigt.

[Beispiel 7]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass 2900 g einer wässerigen Dispersion von AEROSIL 200 (verwendet in Beispiel 6) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung eingesetzt wurden, und dass die Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers auf eine Temperatur von 25°C abgekühlt wurde, und der EBARA Milder (hergestellt von EBARA Manf. Co., Ltd.) als Mischungsvorrichtung zum Emulgieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, und als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft für festes Anhaften des Kindpartikels, hergestellt aus der anorganischen Verbindung, auf dem Aminoharzpartikel als dem Mutterpartikel, eingesetzt wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines weißen Pulvers erhalten. Kurz gesagt wurde der EBARA Milder in dem vorliegenden Beispiel als Mischungsvorrichtung und als Mischungsapparat verwendet, um die Mischung des Aminoharz-Vorläufers und des Emulgators bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 5000 UpM zu emulgieren, um eine Emulsion zu erhalten. Die Emulsion wurde auf die Temperatur von 25°C abgekühlt. Danach wurden 2900 g einer wässerigen Dispersion des AEROSIL 200 mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-%, als einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung, in das Reaktionsgefäß zugegeben. Gleichzeitig wurde der Inhalt des Reaktiongsgefäßes unter Verwendung des EBARA Milders bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 5000 UpM gemischt. Hier betrug die Menge der verwendeten anorganischen Verbindung 7 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 2 aufgelistet.

Weiterhin wurde der so erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel einem Kartieren von Siliciumdioxid K&agr; (2000-fach) mit einem Röntgen-Mikroanalysator (hergestellt von Shimadzu Corp.; Produktname: EPMA-1610) unterzogen, um zu überprüfen, wie fest Siliciumdioxid (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel angehaftet war. Die Kartierung zeigte, dass Aluminium auf dem Aminoharzpartikel fest anhaftete.

[Vergleichsbeispiel 1]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass anstelle des TK-Homomischers ein allgemeiner vierflügeliger Mischer als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft zum Mischen einer Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers mit einer wässerigen Dispersion einer anorganischen Verbindung verwendet wurde, dessen Umdrehungsgeschwindigkeit auf 200 UpM eingestellt wurde, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung erhalten wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines schwarzen Pulvers erhalten. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Vergleichs-Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 2 aufgelistet.

[Vergleichsbeispiel 2]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass (&agr;) 2900 g einer wässerigen Dispersion von AEROSIL 200 (oben verwendet) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung eingesetzt wurden, und (&bgr;) dass anstelle des TK-Homomischers der allgemeine vierflügelige Mischer als Mischungsapparat zum Mischen einer Emulsion eines Aminoharz-Vorläufers mit einer wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung eingesetzt wurde, dessen Umdrehungsgeschwindigkeit auf 200 UpM eingestellt wurde, nachdem die Emulsion des Aminoharz-Vorläufers unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung erhalten wurde. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines weißen Pulvers erhalten. Die Menge der eingesetzten anorganischen Verbindung betrug 7 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. Die Ergebnisse der Messungen verschiedener Eigenschaften des Aminoharz-Verbundpartikels sind in Tabelle 2 aufgelistet.

[Beispiel 8]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass 2900 g einer wässerigen Dispersion von Aluminiumoxid (vertrieben von Nippon Aerosil Co., Ltd.; Produktname: Aluminiumoxid C, mit einem primären Partikeldurchmesser von 0,01 &mgr;m) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung anstelle des zuvor verwendeten AEROSILS 200 mit der Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% eingesetzt wurden. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines weißen Pulvers erhalten. Bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers war die Menge der eingesetzten anorganischen Verbindung 7 Gew.-%. Messungen wurden wie in Beispiel 1 durchgeführt, die zeigten, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 9,2 &mgr;m aufwies, wobei dessen Mutterpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 9,1 &mgr;m und eine Standardabweichung von 5,0 &mgr;m aufwies. Das Wärmebehandlungsverfahren zeigte, dass das Anhaftungsverhältnis 95% betrug. Diese Ergebnisse der Messungen sind in Tabelle 3 aufgelistet. Es ist festzuhalten, dass die Messungen ebenfalls zeigten, dass der Aminoharz-Verbundpartikel eine elektrostatische Ladung von +2,6 &mgr;C/g aufwies.

Weiterhin wurde der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel einem Kartieren von Aluminium K&agr; (2000-fach) mit einem Röntgen-Mikroanalysator (oben erwähnt) unterzogen, um zu überprüfen, wie fest Aluminiumoxid (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel anhaftete. Das Kartieren zeigte, dass Aluminium am Aminoharzpartikel fest anhaftete.

[Beispiel 9]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt, außer dass 3250 g einer wässerigen Dispersion von Titandioxid (vertrieben von Ishihara Industry Co., Ltd.; Produktname: TTO-55(N), mit einem primären Partikeldurchmesser von 0,04 &mgr;m) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als der wässerigen Dispersion der anorganischen Verbindung anstelle des zuvor verwendeten Superkolloids # 16 mit der Feststoffgehaltskonzentration von 22 Gew.-% eingesetzt wurden. Folglich wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines weißen Pulvers erhalten. Die Menge der eingesetzten anorganischen Verbindung betrug 8 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Aminoharz-Vorläufers. Messungen wurden wie in Beispiel 1 durchgeführt, die zeigten, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 8,9 &mgr;m aufwies, wobei dessen Mutterpartikel ebenfalls einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 8,9 &mgr;m und eine Standardabweichung von 4,7 &mgr;m aufwies. Das Wärmebehandlungsverfahren zeigte, dass das Anhaftungsverhältnis 75% betrug. Diese Ergebnisse der Messungen sind in Tabelle 3 aufgelistet. Es ist festzuhalten, dass die Messung ebenfalls zeigte, dass der Aminoharz-Verbundpartikel eine elektrostatische Ladung von +2,0 &mgr;C/g aufwies.

Weiterhin wurde der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel einem Kartieren von Titan K&agr; (2000-fach) mit einem Röntgen-Mikroanalysator (oben erwähnt) unterzogen, um zu überprüfen, wie fest Titandioxid (Kindpartikel) am Aminoharz-Verbundpartikel anhaftete. Das Kartieren zeigte, dass Titan am Aminoharzpartikel fest anhaftete.

[Beispiel 10]

Zu Beginn wurde ein Harz wie in Beispiel 1 hergestellt, um eine Reaktionsmischung, enthaltend einen Aminoharz-Vorläufer zu erhalten. Dann wurde die Reaktionsmischung unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung zum Emulgieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer bei einer Temperatur von 77°C wie in Beispiel 1 gemischt, wodurch eine Emulsion des Aminoharz-Vorläufers erhalten wurde.

Als nächstes wurde die Emulsion auf eine Temperatur von 25°C abgekühlt, ohne eine wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung zuzugeben. Nach dem Abkühlen unter Rühren wurde eine wässerige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure in die Emulsion zugegeben, in der 80 g Dodecylbenzolsulfonsäure als Katalysator in 1500 g reinem Wasser gelöst waren. Dann wurde die Emulsion unter Rühren bis auf eine Temperatur von 40°C erhitzt, und dann für 1 Stunde bei dieser Temperatur gehalten, um Kondensation und Härten des Aminoharz-Vorläufers fortschreiten zu lassen. Hiernach wurde eine wässerige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure, in der 160 g Dodecylbenzolsulfonsäure in 3000 g reinem Wasser gelöst waren, in die Reaktionsmischung weiter zugegeben, in der die (Härtungs-)Reaktion stattfand, aber noch nicht beendet war. Dann wurde die Mischung auf eine Temperatur von 50°C mit einer Geschwindigkeit von 10°C pro Stunde unter Rühren erhitzt.

Hiernach wurde eine wässerige Lösung von Polyvinylalkohol (derselbe, der in Beispiel 1 verwendet wurde) als Emulgator, worin 100 g Polyvinylalkohol in 700 g Wasser gelöst waren, in die Reaktionsmischung zugegeben, in der die (Härtungs-)Reaktion stattfand, aber noch nicht beendet war. Dann, während die Temperatur der Reaktionsmischung bei 50°C gehalten wurde, wurde die Reaktionsmischung mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7000 UpM und für 3 Minuten unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung zum Suspendieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer (Aminoharz-Vorläufer und/oder ein Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel)), der teilweise gehärtet ist, gemischt. Dann wurden 500 g Formalin (dasselbe, das in Beispiel 1 verwendet wurde) in die Reaktionsmischung zugegeben und für 3 Minuten in derselbn Art und Weise gemischt. Dann wurde eine Dispersion von Ceria (vertrieben von C. I. Kasei Co., Ltd.; Produktname: NanoTek CeO2 mit einem primären Partikeldurchmesser von 0,01 &mgr;), worin 450 g Celia in 4000 g Wasser dispergiert waren, vorsichtig als die wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung in die Reaktionsmischung zugegeben. Hiernach wurde die Reaktionsmischung unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsapparat mit Scherkraft gemischt, um den Kindpartikel der anorganischen Verbindung auf dem Mutterpartikel des Aminoharzpartikels bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 5000 UpM für 5 Minuten fest anhaften zu lassen, während die Reaktionsmischung bei 50°C gehalten wurde.

Hiernach wurde die Reaktionsmischung auf 90°C mit einer Geschwindigkeit von 10°C pro Stunde erhitzt. Dann wurde die Reaktionsmischung für 1 Stunde bei der Temperatur gehalten, so dass der Aminoharz-Vorläufer, der teilweise gehärtet war, und die anorganische Verbindung kondensiert und zusammen gehärtet wurden. Mit anderen Worten, der Aminoharz-Vorläufer, der teilweise gehärtet war, und die anorganische Verbindung wurden aneinander haften gelassen, während es nach wie vor Partikel gab, die in der wässerigen Dispersion dispergiert waren. In dieser Art und Weise wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel erhalten, in dem der Kindpartikel der anorganischen Verbindung die Oberfläche des Mutterpartikels des Aminoharz-Verbundpartikels bedeckte, so dass der Kindpartikel der anorganischen Verbindung an der Oberfläche des Aminoharzpartikels fest anhaftete.

Nachdem das Härten beendet war, wurde dieselbe Prozedur wie die Wärmebehandlung in Beispiel 1 durchgeführt, wodurch ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines braunen Pulvers erhalten wurde. Bezogen auf die Gewichte des Aminoharz-Vorläufers und des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels) wurde die anorganische Verbindung in einer Menge von 10 Gew.-% eingesetzt. Des weiteren wurden Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, die zeigten, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 8,6 &mgr;m aufwies, wobei dessen Mutterpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 8,5 &mgr;m und eine Standardabweichung von 4,8 &mgr;m aufwies. Das Wärmebehandlungsverfahren zeigte, dass das Anhaftungsverhältnis 93% betrug. Diese Ergebnisse der Messungen sind in Tabelle 3 aufgelistet.

Weiterhin wurde der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel einem Kartieren von Cer L&agr; (2000-fach) mit einem Röntgen-Mikroanalysator (oben erwähnt) unterzogen, um zu überprüfen, wie fest Ceria (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel anhaftete. Das Kartieren zeigte, dass Cer am Aminoharzpartikel fest anhaftete.

[Beispiel 11]

Zu Beginn wurde ein Harz wie in Beispiel 1 hergestellt, um eine Reaktionsmischung, enthaltend einen Aminoharz-Vorläufer zu erhalten. Dann wurde die Reaktionsmischung unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung zum Emulgieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer bei einer Temperatur von 77°C wie in Beispiel 1 gemischt, wodurch eine Emulsion des Aminoharz-Vorläufers erhalten wurde.

Als nächstes wurde die Emulsion auf eine Temperatur von 25°C abgekühlt, ohne eine wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung zuzugeben. Nach dem Abkühlen unter Rühren wurde eine wässerige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure in die Emulsion zugegeben, in der 80 g Dodecylbenzolsulfonsäure als Katalysator in 1500 g reinem Wasser gelöst waren. Dann wurde die Emulsion unter Rühren bis auf eine Temperatur von 40°C erhitzt, und dann für 1 Stunde bei dieser Temperatur gehalten, um Kondensation und Härten des Aminoharz-Vorläufers fortschreiten zu lassen. Hiernach wurde eine wässerige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure, in der 160 g Dodecylbenzolsulfonsäure in 3000 g reinem Wasser gelöst waren, in die Reaktionsmischung weiter zugegeben, in der die (Härtungs-)Reaktion stattfand, aber noch nicht beendet war. Dann wurde die Mischung auf eine Temperatur von 90°C mit einer Geschwindigkeit von 10°C pro Stunde unter Rühren erhitzt. Sobald 90°C erreicht waren, wurde die Reaktionsmischung für eine weitere Stunde bei der Temperatur gehalten, um den Aminoharz-Vorläufer zu kondensieren und zu härten, wodurch ein Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückter Partikel) erhalten wurde.

Nachdem das Härten beendet war, wurde eine wässerige Lösung von Polyvinylalkohol (derselbe, der in Beispiel 1 verwendet wurde) als Emulgator zugegeben, worin 100 g Polyvinylalkohol in 700 g Wasser gelöst waren, wobei die wässerige Lösung auf eine Temperatur von 90°C eingestellt wurde. Dann, während die Temperatur der Reaktionsmischung bei 90°C gehalten wurde, wurde die Reaktionsmischung bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 5000 UpM und für 3 Minuten unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung zum Suspendieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer (Aminoharz-Vorläufer und/oder einen Aminoharzpartikel (Aminoharz-verbrückten Partikel)) gemischt. Dann wurden 500 g Formalin (dasselbe, wie das in Beispiel 1 eingesetzte) in die Reaktionsmischung zugegeben und für 3 Minuten in derselben Art und Weise gemischt. Dann wurde eine Dispersion von NanoTek CeO2, worin 450 g NanoTek CeO2 in 4000 g Wasser dispergiert waren, vorsichtig als die wässerige Dispersion der anorganischen Verbindung zugegeben. Hiernach wurde die Reaktionsmischung unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsapparat mit Scherkraft bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 5000 UpM für 5 Minuten gemischt, um den Kindpartikel der anorganischen Verbindung auf dem Mutterpartikel des Aminoharzpartikels fest anzuhaften, während die Reaktionsmischung bei 90°C gehalten wurde. Dann wurde die Reaktionsmischung bei 90°C unter Verwendung eines allgemeinen Mischers, der den TK-Homomischer ersetzte, für 1 Stunde bei 90°C gemischt.

Hiernach wurde die Reaktionsmischung auf eine Temperatur von 30°C abgekühlt. Dann wurde die Reaktionsmischung filtriert, um den Aminoharz-Verbundpartikel, in derselben Art und Weise wie in Beispiel 1, abzutrennen. Der so abgetrennte Aminoharz-Verbundpartikel wurde einer Wärmebehandlung oder dergleichen unterzogen, wodurch ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines braunen Pulvers erhalten wurde. Bezogen auf das Gewicht des Aminoharzpartikels (Aminoharz-verbrückten Partikels) nach dem Härten wies die eingesetzte anorganische Verbindung eine Menge von 10 Gew.-% auf. Darüber hinaus wurden Messungen wie in Beispiel 1 durchgeführt, die zeigten, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 8,8 &mgr;m aufwies, wobei dessen Mutterpartikel ebenfalls einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser von 8,8 &mgr;m aufwies sowie eine Standardabweichung von 4,5 &mgr;m. Das Wärmebehandlungsverfahren zeigte, dass das Anhaftungsverhältnis 91% betrug. Diese Ergebnisse der Messungen sind in Tabelle 3 aufgelistet.

Weiterhin wurde der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel einem Kartieren von Cer L&agr; (2000-fach) mit einem Röntgen-Mikroanalysator (oben erwähnt) unterzogen, um zu überprüfen, wie fest Ceria (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel anhaftete. Das Kartieren zeigte, dass Cer am Aminoharzpartikel fest anhaftete.

[Vergleichsbeispiel 3]

Dieselbe Reaktion und Prozedur wie in Beispiel 11 wurde durchgeführt, außer dass die wässerige Lösung des Polyvinylalkohols als Emulgator nicht in die Reaktionsmischung zugegeben wurde, nachdem das Härten beendet war. Hierdurch wurde ein Aminoharz-Verbundpartikel in Form weißer Partikel erhalten.

Weiterhin wurde der derart erhaltene Aminoharz-Verbundpartikel einem Kartieren von Cer L&agr; (2000-fach) mit einem Röntgen-Mikroanalysator (oben erwähnt) unterzogen, um zu überprüfen, wie fest Ceria (Kindpartikel) im Aminoharz-Verbundpartikel anhaftete. Das Kartieren zeigte, dass das meiste Cer nicht fest auf dem Aminoharzpartikel anhaftete. Ergebnisse der Messungen, die in Beispiel 1 durchgeführt wurden, sind in Tabelle 3 aufgelistet.

[Beispiel 12]

3000 g (16,0 Mol) Benzoguanamin als Aminoverbindung, 2600,0 g (äquivalent zu 32,0 Mol Formaldehyd) an Formalin mit einer Konzentration von 37 Gew.-%, 10 g (äquivalent zu 0,01 Natriumcarbonat) einer wässerigen Lösung von Natriumcarbonat mit 10 Gew.-% wurden in ein Reaktionsgefäß mit 10 l-Volumen gegeben, versehen mit einem Rückflusskühler, einem Mischer, einem Thermometer, einem oszillierenden Viskosimeter (dasselbe wie in Beispiel 1 verwendet) und dergleichen, um eine Reaktionsmischung zu erhalten. Dann wurde die derart erhaltene Reaktionsmischung unter Rühren erhitzt, um bei einer Temperatur von 95°C umgesetzt zu werden.

Die Umsetzung wurde fortgesetzt, bis die Reaktionsmischung eine Viskosität von 4,5 × 10–2 Pa·s (45 cP) erreichte, und dann abgekühlt, wodurch die Reaktion (Harzbildungsreaktion) beendet wurde. Hierbei wurde die Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, erhalten, der ein anfängliches Kondensat von Benzoguanamin und Formaldehyd darstellte.

Dann wurde eine wässerige Lösung von Polyvinylalkohol, hergestellt durch Lösen von 150 g Polyvinylalkohol (vertrieben von Kuraray Co., Ltd.; Produktname PVA205) als Emulgator in 2200 g Wasser, in ein Reaktionsgefäß mit 25 l-Volumen gegeben, versehen mit einem Rückflusskühler, einem Thermometer und dem TK-Homomischer (denselben wie in Beispiel 1 verwendet) und dergleichen zugegeben. Der TK-Homomischer arbeitete als Mischungsvorrichtung zur Verwendung beim Emulgieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer und als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft zur Verwendung beim festen Anhaften des Kindpartikels, aufgebaut aus der anorganischen Verbindung, auf den partikalförmigen Aminoharzteilchen als Mutterpartikel. Dann wurde die wässerige Lösung unter Rühren auf 75°C erhitzt. Dann wurde die Reaktionsmischung in das Reaktionsgefäß gegeben. Nach der Zugabe wurde das Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers unter starkem Rühren des Inhalts bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7000 UpM unter Verwendung des Mischungsapparats mit hoher Scherkraft durchgeführt, während die Temperatur auf 77°C erhitzt und gehalten wurde, während man die Temperatur bei 77°C hielt. In dieser Art und Weise wurde die Emulsion, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer mit einer Konzentration von 56,6 Gew.-% unter Beendigung des Emulgierschritts erhalten.

Die Emulsion wurde unter Verwendung eines Multisizers (hergestellt von Coulter Co., Ltd.; Coulter Multisizer Typ II) gemessen. Die Messung zeigte, dass der Aminoharz-Vorläufer in der Emulsion einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 2,0 &mgr;m aufwies. Weiterhin wurde zu der derart erhaltene Emulsion 10.000 g Wasser mit normaler Temperatur (25°C) auf einmal zugegeben. Dann wurde die Emulsion unter Rühren auf 30°C abgekühlt.

Als nächstes wurden 3256 g einer wässerigen Dispersion von AEROSIL 200 (oben erwähnt) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als einer wässerigen Dispersion von Siliciumdioxid als der anorganischen Verbindung in das Reaktionsgefäß zugegeben. Dann wurde der Inhalt des Reaktionsgefäßes für 5 Minuten unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsapparat mit derselben Scherkraft bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 4000 UpM gemischt.

Als nächstes wurde eine wässerige Lösung von Schwefelsäure in die Emulsion gegeben, in der 40 g (0,6 Mol) Schwefelsäure in 1200 g reinem Wasser gelöst waren (wobei der Inhalt eine Temperatur von 30°C hatte. Der Inhalt wurde unter Rühren mit einer Geschwindigkeit von 10°C pro Stunde auf 90°C erhitzt. Wenn 90°C erreicht waren, wurde die Temperatur für 1 Stunde aufrechterhalten, um den Aminoharz-Vorläufer mit der anorganischen Verbindung zu kondensieren und zu härten. Somit betrug die Reaktions(Härtungs-)Zeit insgesamt 7 Stunden.

Nachdem das Härten (Härtungsschritt) beendet war, wurde die erhaltene Dispersion des Aminoharz-Verbundpartikels (Aminoharz-verbrückter beschichteter Verbundpartikel) auf 30°C abgekühlt. Dann wurde die Dispersion unter Verwendung einer 5 gew.-%igen wässerigen Natriumhydroxid-Lösung neutralisiert, um den pH-Wert der Dispersion auf 7,5 einzustellen. Dann wurde die Dispersion, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel von der Reaktionsmischung (dem Reaktionssystem) abgetrennt. Es wurde bestätigt, dass die Dispersion als die den Aminoharz-Verbundpartikel enthaltende Emulsion verwendbar war. Hiernach wurde der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung filtriert, um von der Dispersion abgetrennt zu werden. Der derart abgetrennte Aminoharz-Verbundpartikel wurde für 3 Stunden auf 150°C erhitzt und dann in einem Mörser durch vorsichtiges Zerreiben mit einem Pistill zerkleinert, wodurch der Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines weißen Pulvers erhalten wurde. Der Aminoharz-Verbundpartikel wurde unter Verwendung eines Coulter Multisizer Typ II (oben erwähnt) gemessen. Die Messung zeigte, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 2,2 &mgr;m aufwies. In Tabelle 4 sind der durchschnittliche Partikeldurchmesser (d50), der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Mutterpartikels hiervon, die Standardabweichung, das Anhaftungsverhältnis und dergleichen aufgelistet, die in Beispiel 1 gemessen wurden.

[Beispiel 13]

3200 g (17,1 Mol) Benzoguanamin als Aminoverbindung, 2810,0 g (äquivalent zu 34,7 Mol Formaldehyd) an Formalin mit einer Konzentration von 37 Gew.-%, 10 g (äquivalent zu 0,01 Natriumcarbonat) einer wässerigen Lösung von Natriumcarbonat mit 10 Gew.-% wurden in ein Reaktionsgefäß mit 10 l-Volumen gegeben, versehen mit einem Rückflusskühler, einem Mischer, einem Thermometer, einem oszillierenden Viskosimeter (dasselbe wie in Beispiel 1 verwendet) und dergleichen, um eine Reaktionsmischung zu erhalten. Dann wurde die derart hergestellte Reaktionsmischung unter Rühren erhitzt, um bei einer Temperatur von 95°C umgesetzt zu werden.

Die Reaktion wurde fortgesetzt, bis die Reaktionsmischung eine Viskosität von 4,0 × 10–2 Pa·s (40 cp) erreichte, und dann abgekühlt, wodurch die Reaktion beendet wurde (Harzbildungsreaktion). Während dessen wurde eine Dispersion hergestellt unter Zugeben von 50 g öllöslichem Farbstoff (vertrieben von Arimoto Chemical Co., Ltd.; Produktname: Fluorescent Red 632) in eine wässerige Lösung eines Dispergier-Hilfsmittels (vertrieben von KAO Corp.; Produktname: Emulgen 920) worin 0,5 g Dispergier-Hilfsmittel in 70 g reinem Wasser gelöst waren. Dann wurde die derart hergestellte Dispersion in die Reaktionsmischung gegeben und dann gemischt. Hierdurch wurde eine gefärbte Reaktionsmischung (eine wässerige Dispersion des Aminoharz-Vorläufers), enthaltend den Aminoharz-Vorläufer, erhalten, der ein anfängliches Kondensat von Benzoguanamin und Formaldehyd war.

Dann wurde eine wässerige Lösung von Polyvinylalkohol, hergestellt durch Lösen von 120 g Polyvinylalkohol (vertrieben von Kuraray Co., Ltd.; Produktname PVA205) als Emulgator in 300 g Wasser, in ein Reaktionsgefäß mit 10 l-Volumen gegeben, versehen mit einem Rückflusskühler, einem Thermometer und dem TK-Homomischer (demselben wie in Beispiel 1 verwendet) und dergleichen zugegeben. Der TK-Homomischer arbeitete als Mischungsvorrichtung zur Verwendung beim Emulgieren der Reaktionsmischung, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer und als Mischungsapparat mit hoher Scherkraft zur Verwendung beim festen Anhaften der Kindpartikel, aufgebaut aus der anorganischen Verbindung, auf den partikalförmigen Aminoharzteilchen als Mutterpartikel. Dann wurde die wässerige Lösung unter Rühren auf 75°C erhitzt. Dann wurde die Reaktionsmischung in das Reaktionsgefäß gegeben. Nach der Zugabe wurde das Emulgieren des Aminoharz-Vorläufers unter starkem Rühren des Inhalts bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 7000 UpM unter Verwendung des Mischungsapparats mit hoher Scherkraft durchgeführt, während die Temperatur auf 77°C erhitzt und gehalten wurde. In dieser Art und Weise wurde eine pinkfarbene Emulsion erhalten, enthaltend den Aminoharz-Vorläufer mit einer Konzentration von 47,6 Gew.-%, was den Emulgierschritt beendete.

Die Emulsion wurde unter Verwendung des Coulter Co., Ltd.; Coulter Multisizer Typ II (oben beschrieben) gemessen. Die Messung zeigte, dass der Aminoharz-Vorläufer in der Emulsion einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 2,9 &mgr;m aufwies. Weiterhin wurde zu der derart erhaltene Emulsion 5000 g Wasser mit normaler Temperatur (25°C) auf einmal zugegeben. Dann wurde die Emulsion unter Rühren auf 30°C abgekühlt.

Als nächstes wurden 3256 g einer wässerigen Dispersion von Aluminiumoxid C (oben erwähnt) mit einer Feststoffgehaltskonzentration von 10 Gew.-% als einer wässerigen Dispersion von Aluminium als die anorganischen Verbindung in das Reaktionsgefäß zugegeben. Dann wurde der Inhalt des Reaktionsgefäßes für 5 Minuten unter Verwendung des TK-Homomischers als Mischungsvorrichtung mit derselben Scherkraft bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 4000 UpM gemischt.

Als nächstes wurde eine wässerige Lösung von "Acid Red 52", worin 7 g Acid Red 52 in 650 g reinem Wasser gelöst waren, in die Emulsion gegeben. Nach der Zugabe wurde die Emulsion für 5 Minuten gemischt. Dann wurde eine wässerige Lösung von Dodecylbenzolsulfonsäure, worin 40 g Dodecylbenzolsulfonsäure als Katalysator in 1200 g reinem Wasser gelöst waren, zur Emulsion zugegeben (der Inhalt hatte eine Temperatur von 30°C). Dann wurde die Emulsion mit einer Geschwindigkeit von 10°C pro Stunde unter Rühren auf 90°C erhitzt. Wenn 90°C erreicht waren, wurde die Temperatur für 1 Stunde aufrechterhalten, um den Aminoharz-Vorläufer mit der anorganischen Verbindung zu kondensieren und zu härten. Somit betrug die Reaktions(Härtungs-)Zeit insgesamt 7 Stunden.

Nachdem das Härten (Härtungsschritt) beendet war, wurde die erhaltene Dispersion des Aminoharz-Verbundpartikels (Aminoharz-verbrückter beschichteter Verbundpartikel) auf 30°C abgekühlt. Dann wurde die Dispersion unter Verwendung einer 5 gew.-%igen wässerigen Natriumhydroxid-Lösung neutralisiert, um den pH-Wert der Dispersion auf 7,5 einzustellen. Nach der Neutralisation wurde die Dispersion, enthaltend den Aminoharz-Verbundpartikel von der Reaktionsmischung in derselben Art und Weise wie in Beispiel 12 abgetrennt (wohingegen die Dispersion im vorliegenden Beispiel gefärbt war). Es wurde bestätigt, dass die Dispersion als die den Aminoharz-Verbundpartikel enthaltende Emulsion verwendbar war. Hiernach wurde der Aminoharz-Verbundpartikel der vorliegenden Erfindung filtriert, um von der Dispersion abgetrennt zu werden. Der derart abgetrennte Aminoharz-Verbundpartikel wurde für 3 Stunden auf 150°C erhitzt und wurde dann in einem Mörser durch vorsichtiges Zerreiben mit einem Pistill zerkleinert, wodurch der Aminoharz-Verbundpartikel in Form eines roten Pulvers erhalten wurde.

Der Aminoharz-Verbundpartikel wurde unter Verwendung eines Coulter Multisizer Typ II (oben erwähnt) gemessen. Die Messung zeigte, dass der Aminoharz-Verbundpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50) von 3,1 &mgr;m aufwies. In Tabelle 4 sind die durchschnittlichen Partikeldurchmesser (d50), der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Mutterpartikels hiervon, die Standardabweichung, das Anhaftungsverhältnis und dergleichen aufgelistet, die in Beispiel 1 gemessen wurden.

Tabelle 1
Tabelle 2
Tabelle 3
Tabelle 4
Abkürzungen in den Tabellen:
  • Bsp.:
    Beispiel
    Drehgeschw.:
    Drehgeschwindigkeit
    Verd.-Druck:
    Verdichtungsdruck
    ISG:
    Impeller-Spitzengeschwindigkeit
    Durch P. D.:
    Durchschnittliche Partikeldurchmesser
    MP:
    Mutterpartikel
    KP:
    Kindpartikel
    AHVP:
    Aminoharz-Verbundpartikel
    Stand. Abw.:
    Standardabweichung
    Gehalt %:
    Prozentsatzgehalt
    Anhaft. Verh.:
    Anhaftungsverhältnis
    ZF:
    Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren
    WB:
    Wärmebehandlungsverfahren
    Öl Ab.:
    Ölabsorption
    P. Wider.:
    Partikelwiderstand
    E. M.:
    Elektrostatische Ladungsmenge
    TK.:
    TK-Homomischer
    EBA.:
    EBARA Milder
    HD.H.:
    Hochdruck-Homogenisator
    Stab:
    Stabmischer
    SK. # 16:
    Superkolloid # 16
    Vier F.:
    Vierflügelmischer
    A.200:
    AEROSIL 200
    Al.-C.:
    Aluminiumoxid C
    Nano.:
    NanoTek CeO2
    TKDM:
    TK-Labor-Dispersionsmühle

Die Erfindung soll auf diese Ausführungsformen und die Beispiele nicht beschränkt sein und kann innerhalb des Umfangs der nachfolgenden Ansprüche variieren. Somit sind jegliche Kombinationen dieser Ausführungsformen und der Beispiele innerhalb des Umfangs des technischen Konzepts der Erfindung enthalten.

In dieser somit beschriebenen Erfindung wird offensichtlich, das dieselbe in vielen Arten und Weisen variiert werden kann. Derartige Variationen sollen nicht als Abweichung vom Erfindungsgedanken und Umfang der Erfindung angesehen werden, und sämtliche derartige Modifikationen wären einem Fachmann im Stand der Technik offensichtlich und sollen im Umfang der nachfolgenden Ansprüche enthalten sein.


Anspruch[de]
  1. Aminoharz-Verbundpartikel, bei dem eine anorganische Verbindung auf der Oberfläche eines Aminoharzpartikels fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die anorganische Verbindung ein Anhaftungsverhältnis von 10% oder mehr aufweist, wobei das Anhaftungsverhältnis berechnet wird aus der Messung der Menge an anorganischer Verbindung, die von der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels beim Mischen einer Suspension, die als Feststoffgehalt 10 Gewichtsprozent des Aminoharz-Verbundpartikels enthält, bei einer maximalen Impeller- bzw. Propellergeschwindigkeit von 5,2 m/s abfällt.
  2. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der so von der Oberfläche des Aminoharz-Verbundpartikels abgefallenen anorganischen Verbindung durch ein Zentrifugal-Abtrennungs-Verfahren oder ein Wärmebehandlungsverfahren gemessen wird.
  3. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die anorganische Verbindung als Kindpartikel auf der Oberfläche des Aminoharzpartikels als Mutterpartikel fixiert ist, und dass die anorganische Verbindung einen mittleren Partikeldurchmesser hat, der 0,05 bis 0,001 mal größer ist als der des Aminoharzpartikels als dem Mutterpartikel.
  4. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aminoharzpartikel einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser in einem Bereich von 1 &mgr;m bis 30 &mgr;m aufweist,

    die anorganische Verbindung einen durchschnittlichen Partikeldurchmesser in einem Bereich von 0,001 &mgr;m bis 1,5 &mgr;m aufweist und

    der durchschnittliche Partikeldurchmesser des Mutterpartikels größer ist als der des Kindpartikels.
  5. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieses erhalten wird durch Mischen einer wässerigen Dispersion in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) mindestens eines von (XX) einem Aminoharzvorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) einem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) einem Aminoharzpartikel, auf dem die anorganische Verbindung fest anhaften soll, und (II) eine anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  6. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherkraft eingesetzt wird, um die wässerige Dispersion unter Verwendung eines Blatts, das bei einer maximalen Impeller- bzw. Propellergeschwindigkeit in einem Bereich zwischen 2 m/s und 30 m/s rotiert, zu mischen, um so in Gegenwart eines Emulgators eine Scherung auszüben auf (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  7. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherkraft eingesetzt wird, um die wässerige Dispersion zu mischen durch untereinander Kollidieren lassen mit einem Verdichtungsdruck zwischen 3 MPa und 49 MPa in Gegenwart eines Emulgators von (I) mindestens einem von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und der anorganischen Verbindung, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  8. Aminoverbundharzpartikel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherkraft eingesetzt wird, um die wässerige Dispersion zu mischen durch Einführen oder erzwungenes Zirkulieren bei einem Verdichtungsdruck von 0,1 MPa bis 1,47 MPa in Gegenwart eines Emulgators von (I) mindestens einem von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und der anorganischen Verbindung, in einen Badetank eines Mischungsapparats, wobei der Badetank mit einer Umlenkplatte zum Ändern der Flußrichtung um 90° ausgerüstet ist, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  9. Aminoharz-Verbundpartikel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aminoharzvorläufer hergestellt wird durch Umsetzen einer Aminoverbindung mit Formaldehyd, so dass der Aminoharzvorläufer eine Viskosität im Bereich von 2 × 10–2 Pa·s bis 5,5 × 10–2 Pa·s bei einer Temperatur in einem Bereich von 95°C bis 98°C erhält.
  10. Verfahren zur Herstelllung von Aminoharz-Verbundpartikeln, wobei eine anorganische Verbindung auf der Oberfläche eines Aminoharzpartikels fixiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass es den Schritt aufweist:

    (a) Mischen einer wässerigen Dispersion in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz, um die anorganische Verbindung zu fixieren, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) mindestens eines von (XX) einem Aminoharzvorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, (YY) einem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, um den Aminoharzpartikel zu bilden, und (ZZ) einem Aminoharzpartikel, auf dem die anorganische Verbindung fixiert werden soll, und (II) eine anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  11. Verfahren zur Herstelllung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (a) ferner den Schritt umfasst:

    (b) Härten des Aminoharzvorläufers durch Zugeben eines Katalysators,

    worin der Schritt (a) die wässerige Dispersion in Gegenwart eines Emulgators mit Scherkrafteinsatz mischt, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) (XX) den Aminoharzvorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, und (II) die anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) (XX) der Aminoharzvorläufer, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  12. Verfahren zur Herstelllung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt (a) ferner die Schritte umfasst:

    (c) Herstellen einer Emulsion von (XX) dem Aminoharzvorläufer, der dem Aminoharzpartikel bilden soll, durch Mischen einer wässerigen Dispersion von (XX) dem Aminoharzvorläufer und einer wässerigen Lösung des Emulgators,

    (d) Härten (XX) des Aminoharzvorläufers durch Zugeben eines Katalysators in die somit in Schritt (c) hergestellte Emulsion, um eine Suspension des (YY) teilweise gehärteten Aminoharzvorläufers herzustellen, und

    (e) Mischen der Suspension des (YY) teilweise gehärteten Aminoharzvorläufers und (II) der anorganischen Verbindung, die darauf haften soll, mit Scherkrafteinsatz,

    worin der Schritt (a) die wässerige Dispersion in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz mischt, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) (XX) den Aminoharzvorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, und (II) die anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) (XX) der Aminoharzvorläufer und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  13. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (a) vor dem Schritt (e) ferner den Schritt umfasst:

    (f) weiterhin Zugeben einer wässerigen Lösung des Emulgators zur Suspension von (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer.
  14. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (a) vor dem Schritt (e) ferner den Schritt umfasst:

    (g) Zugeben einer wässerigen Formaldehydlösung zur Suspension von (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer.
  15. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es vor Schritt (a) die Schritte umfasst:

    (c) Herstellen einer Emulsion von (XX) dem Aminoharzvorläufer, der den Aminoharzpartikel bilden soll, durch Mischen einer wässerigen Dispersion von (XX) dem Aminoharzvorläufer und einer wässerigen Lösung des Emulgators und

    (d) Härten (XX) des Aminoharzvorläufers durch Zugeben eines Katalysators in die somit in Schritt (c) hergestellte Emulsion, um eine Suspension des (ZZ) Aminoharzpartikels herzustellen,

    wobei Schritt (a) ferner die Schritte umfasst:

    (f') weiterhin Zugeben einer wässerigen Lösung des Emulgators zur Suspension von (ZZ) dem somit hergestellten Aminoharzpartikel und

    (e') Mischen der Suspension und (II) der anorganischen Verbindung, die darauf haften soll, mit Scherkrafteinsatz,

    worin der Schritt (a) die wässerige Dispersion in Gegenwart des Emulgators mit Scherkrafteinsatz mischt, wobei die wässerige Dispersion enthält (I) (ZZ) den Aminoharzpartikel und (II) die anorganische Verbindung, die darauf haften soll, derart, dass (I) (ZZ) der Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  16. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt (a) vor Schritt (e') ferner den Schritt umfasst:

    (g') Zugeben einer wässerigen Formaldehydlösung zur Suspension des somit hergestellten (ZZ) Aminoharzpartikels.
  17. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherkraft eingesetzt wird, um die wässerige Dispersion unter Verwendung eines Blatts, das bei einer maximalen Impeller- bzw. Propellergeschwindigkeit in einem Bereich zwischen 2 m/s und 30 m/s rotiert, zu mischen, um so in Gegenwart eines Emulgators eine Scherung auszuüben auf (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  18. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherkraft eingesetzt wird, um die wässerige Dispersion zu mischen durch untereinander Kollidieren lassen mit einem Verdichtungsdruck zwischen 3 MPa und 49 MPa in Gegenwart eines Emulgators von (I) mindestens einem von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und der anorganischen Verbindung, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
  19. Verfahren zur Herstellung von Aminoharz-Verbundpartikeln nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherkraft eingesetzt wird, um die wässerige Dispersion zu mischen durch Einführen oder erzwungenes Zirkulieren bei einem Verdichtungsdruck von 0,1 MPa bis 1,47 MPa in Gegenwart eines Emulgators von (I) mindestens einem von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer, und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und der anorganischen Verbindung, in einen Badetank eines Mischungsapparats, wobei der Badetank mit einer Umlenkplatte zum Ändern der Flußrichtung um 90° ausgerüstet ist, während (I) mindestens eines von (XX) dem Aminoharzvorläufer, (YY) dem teilweise gehärteten Aminoharzvorläufer und (ZZ) dem Aminoharzpartikel, und (II) die anorganische Verbindung in Wasser dispergiert werden.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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