| Dokumentenidentifikation |
DE102005011486A1 21.09.2006 |
| Titel |
Spitzer für Weichminenstifte |
| Anmelder |
Möbius + Ruppert, 91056 Erlangen, DE |
| Erfinder |
Fischer, Ernst, 91094 Langensendelbach, DE |
| Vertreter |
LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ, 90409 Nürnberg |
| DE-Anmeldedatum |
12.03.2005 |
| DE-Aktenzeichen |
102005011486 |
| Offenlegungstag |
21.09.2006 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
21.09.2006 |
| IPC-Hauptklasse |
B43L 23/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
|
| Zusammenfassung |
Es wird ein Spitzer (10) für Weichminenstifte, insbesondere Kosmetikstifte, beschrieben, der ein Spitzergehäuse (18) aufweist, das mit einem konischen Spitzerkanal (20) ausgebildet ist. An den konischen Spitzerkanal (20) ist ein Spitzermesser (22) tangential angestellt. Der Spitzer (10) weist außerdem ein plättchenförmiges Fassonmesser (28) mit einer bogenförmige Fassonschneide (30) auf. Das Spitzergehäuse (18) ist im vorderen Bereich des konischen Spitzerkanals (20) bodenseitig mit einer Auswurföffnung (38) ausgebildet. Das Fassonmesser (28) steht von einem Betätigungselement (36) senkrecht weg, das in der zur Längsachse (32) des konischen Spitzerkanals (20) senkrechten Hochachsenrichtung (34) des Spitzergehäuses (18) orientiert ist. Das Betätigungselement (36) ist an dem zur Spitze (46) des konischen Spitzerkanals (20) benachbarten Stirnrandabschnitt (48) der Auswurföffnung (38) vorgesehen und zwischen einer in den konischen Spitzerkanal (20) hineinstehenden aktiven Fassonierstellung und einer aus dem konischen Spitzerkanal (20) herausbewegten Inaktivstellung in der Hochachsenrichtung (34) hin- und herverstellbar.
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft einen Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere
Kosmetikstifte, mit einem zu einem konischen Spitzerkanal des Spitzergehäuses tangential
angestellten Spitzermesser und einem eine bogenförmige Fassonschneide aufweisenden
plättchenförmigen Fassonmesser.
Spitzer für Weichminenstifte sind in einer Vielzahl unterschiedlicher
Ausbildungen bekannt. Beispielsweise offenbart die DE
7027544 U1 einen Spitzer für ummantelte Stifte mit einem tangential zum
konischen Spitzerkanal des Spitzergehäuses angestellten ebenen Schneidmesser und
mit einem die Minenspitze des Stiftes bogenförmig abrundenden Fassonmesser, das
von einer im Spitzerkanal liegenden Kante des Spitzergehäuses gebildet ist. Dabei
ist die Fassonmesser-Kante durch einen an den Spitzerkanal anschließenden, gegenüber
der Längsachse des konischen Spitzerkanals seitlich versetzten Längsschlitz des
Spitzergehäuses gebildet.
Die DE 27 25 104 A1
beschreibt einen Spitzer für Kosmetikstifte oder dergleichen mit einer zylindrischen
Bohrung zur Aufnahme des Stiftes im Bereich seines Schaftes und einem offenen Innenkonus
mit einer die Spitze des Stiftes bearbeitenden Kante, wobei der Innenkonus etwa
zur Hälfte offen ist und eine gerundete Spitze und stumpf schabende Kanten aufweist.
In der Verlängerung des Innenkonus ist zweckmäßigerweise ein Schneidplättchen zum
Anspitzen der Holzfassung des Kosmetikstiftes vorgesehen.
Ein Spitzer für Weichminenstifte, der ein Spitzergehäuse aufweist,
das mit einem konischen Spitzerkanal und einem in den Spitzerkanal einmündenden
Auswerfloch versehen ist, ist aus der DE
37 37 863 C1 der Anmelderin bekannt. Am Spitzergehäuse ist ein Spitzermesser
befestigt, das zum Spitzerkanal tangential angestellt ist. Zum Fassonieren der Minenspitze
ist ein Fassonmesser vorgesehen, das von einem Befestigungselement wegsteht. Das
Befestigungselement ist im Auswerfloch zwischen unterschiedlichen Stellungen verstellbar.
Das Fassonmesser erstreckt sich vom Befestigungselement in Richtung zum Spitzermesser
und ist in jeder seiner möglichen Stellungen mindestens annähernd senkrecht zur
Mittelachse des Spitzerkanals ausgerichtet. Das Fassonmesser ist mit einem gebogenen
Querschnittsprofil ausgebildet und in Bezug zur Mittelachse des konischen Spitzerkanals
im Auswerfloch außermittig angeordnet.
Die DE 38 24 883 A1
beschreibt einen Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte,
mit einem tangential zum konischen Spitzerkanal des Spitzergehäuses angestellten
Spitzermesser und einem quer in den Spitzerkanal hineinreichenden Fassonmesser mit
einer bogenförmigen Schneide, wobei der Spitzerkanal im Bereich des Fassonmessers
oben und unten offen ist und das Fassonmesser ein einstückig an den seitlichen Begrenzungswänden
des offenen Spitzerkanalendes angeformtes Teil des Spitzergehäuses ist. Das Fassonmesser
ist vorzugsweise durch einen im Querschnittsprofil dreieckigen Steg gebildet.
Ein Spitzer mit verstellbarem Fassonmesser für Stifte mit weicher
Mine mit mindestens einem konischen Spitzerkanal und einem an einem Befestigungselement
vorgesehenen und zwischen einer Fassonierstellung und einer Rückzugstellung verstellbaren
Befestigungselement ist beispielsweise auch aus der DE
44 40 271 A1 der Anmelderin bekannt.
Ein Spitzer mit einem tangential zum konischen Spitzerkanal angestellten
Spitzermesser und einem in den Spitzerkanal hineinreichenden Fassonmesser in Streifenform
mit bogenförmiger Schneide ist aus der DE-AS 1 268 019 bekannt. Bei diesem bekannten
Spitzer ist das Fassonmesser zum Spitzerkanal quer gerichtet. Dabei kann das Fassonmesser
an das Spitzermesser an dessen Vorderkante einstückig angeformt sein.
Ein Spitzer der eingangs genannten Art ist aus der DE-PS 1 236 374
bekannt. Das Fassonmesser kann bei diesem bekannten Spitzer mit dem Spitzergehäuse
einstückig ausgebildet sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass das Fassonmesser
in Richtung der Spitzerkanalachse verstellbar ist. Wie diese Verstellbarkeit verwirklicht
sein soll, dazu macht diese Druckschrift keine Ausführungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer der eingangs
genannten Art zu schaffen, der einfach herstellbar ist, bei dem das Fassonmesser
einfach zwischen einer Fassonierstellung und einer inaktiven, nicht fassonierenden
Stellung hin und her verstellbar ist, und bei dem der Auswurf abgespitzten Materials
einfach und sauber möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Spitzer der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das Spitzergehäuse im vorderen Bereich des konischen Spitzerkanals
bodenseitig mit einer Auswurföffnung ausgebildet ist, und dass das Fassonmesser
von einem Betätigungselement senkrecht wegsteht, das in der zur Spitzerkanalachse
senkrechten Hochachsenrichtung des Spitzergehäuses orientiert ist, wobei das Betätigungselement
an dem zur Spitze des konischen Spitzerkanalabschnittes benachbarten Stirnrandabschnitt
der Auswurföffnung vorgesehen und zwischen einer in den konischen
Spitzerkanal hineinstehenden aktiven Fassonierstellung und einer aus dem konischen
Spitzerkanal herausbewegten Inaktivstellung in der Hochachsenrichtung hin und her
verstellbar ist.
Die besagte Hochachsenrichtung ist definiert durch die zur Ebene des
Spitzermessers senkrechte, durch die Längsachse des konischen Spitzerkanals verlaufende
Ebene, in der die Hochachse liegt und zur Längsachse des konischen Spitzerkanals
senkrecht orientiert ist. Die Hochachse verläuft zwischen der Unter- und der Oberseite
des Spitzergehäuses.
Der erfindungsgemäße Spitzer ist in einem entsprechenden Formwerkzeug
einfach herstellbar, weil Hinterschneidungen im Spitzergehäuse und Hinterschneidungen
im Betätigungselement mit dem davon wegstehenden plättchenförmigen Fassonmesser
vermieden werden.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn das Betätigungselement am
Stirnrandabschnitt der Auswurföffnung linear beweglich geführt ist. Zu diesem Zwecke
ist das Spitzergehäuse beispielsweise mit zwei sich seitlich gegenüberliegenden
und in der Hochachsenrichtung orientierten Führungsnuten ausgebildet, in die das
Betätigungselement mit Führungen hineinsteht.
Das Betätigungselement ist vorzugsweise als Plättchen ausgebildet,
von dem das Fassonmesser materialeinstückig wegsteht. Bei einer solchen plättchenförmigen
Ausbildung des Betätigungselementes sind seine Führungen durch die sich seitlich
gegenüberliegenden, zueinander parallelen Ränder des plättchenförmigen Betätigungselementes
gebildet, die in die im Spitzergehäuse ausgebildeten Führungsnuten mit einem Bewegungsspiel
hineinstehen.
Vorteilhaft ist es, wenn bei dem erfindungsgemäßen Spitzer das Schneidmesser
mit seinem Vorderrand bis in die Nähe des Betätigungselementes reicht, weil auf
diese Weise das Schneidmesser für das Fassonmesser gleichsam einen Berührungsschutz
von der Oberseite des Spitzers her bildet.
Um das Fassonmesser definiert zwischen der aktiven Fassonierstellung
und der Inaktivstellung hin und her verstellen zu können, können das Betätigungselement
und das Spitzergehäuse mit Rast- und Gegenrastorganen ausgebildet sein. Dabei können
die Rastorgane von am Betätigungselement ausgebildeten Noppen gebildet sein. Ein
Gegenrastorgan kann von einer Ausnehmung im Stirnrandabschnitt der Auswurföffnung
und ein zweites Gegenrastorgan kann von einem Unterrand des Stirnrandabschnittes
der Auswurföffnung gebildet sein. Ein dritter Noppen kann vom Betätigungselement
wegstehen, der in der Inaktivstellung des Fassonmessers an der Oberseite des Schneidmessers
anliegt. Durch eine solche Ausbildung der oben genannten Art mit Rast- und Gegenrastorganen
und dadurch, dass das Schneidmesser mit seinem Vorderrand bis zum Betätigungselement
reicht, ergibt sich auf einfach Weise eine unverlierbare Anordnung des Betätigungselementes
mit dem Fassoniermesser im Spitzergehäuse des erfindungsgemäßen Spitzers.
Zur Festlegung der aktiven Fassonierstellung des Betätigungselementes
ist es auch möglich, dass vom Fassonmesser ein Anschlag seitlich wegsteht, der in
der aktiven Fassonierstellung an der Unterseite des Schneidmessers anliegt.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn das Betätigungselement in
seiner der Hochachsenrichtung des Spitzergehäuses entsprechenden Verstellrichtung
eine Längenabmessung besitzt, die an die zugehörige Profiltiefenabmessung des Spitzergehäuses
– zwischen dessen Ober- und Unterseite – angepasst ist, wobei das Betätigungselement
in der aktiven Fassonierstellung oberseitig aus dem Spitzergehäuse vorsteht –
während es in der Inaktivstellung im Spitzergehäuse untergebracht ist, d.h. weder
ober- noch unterseitig aus dem Spitzergehäuse vorsteht.
Da der Unterrand der Auswurföffnung gegen die Unterseite des Spitzergehäuses
in das Innere des Spitzergehäuses zurückversetzt ist, steht in der Inaktivstellung
das Betätigungselement über den Unterrand der Auswurföffnung nach unten, so dass
das Betätigungselement von der Unterseite des Spitzergehäuses her von der Inaktivstellung
in die aktive Fassonierstellung verstellbar ist.
Um einen zuverlässigen Materialabfluss von der Messerschneide des
Schneidmessers und von der Fassonierschneide des Fassonmessers beim Spitzen eines
Weichminenstiftes zu gewährleisten, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die
Auswurföffnung eine zur Längsachse des konischen Spitzerkanals unsymmetrische L-förmige
Randkontur aufweist, und wenn das Fassonmesser vom Betätigungselement entsprechend
außermittig wegsteht. Dabei ist die Verbreiterung der L-förmigen Auswurföffnung
auf der Vorderseite der Messerschneide des Schneidmessers, dem Fassonmesser zugeordnet,
vorgesehen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen
Spitzers für Weichminenstifte, insbesondere für Kosmetikstifte.
Es zeigen:
1 eine Ansicht des Spitzers von oben,
wobei das Spitzermesser teilweise abgeschnitten gezeichnet ist,
2 eine Längsschnittdarstellung des Spitzers
gemäß 1, wobei das Fassonmesser in der aktiven Fassonierstellung
gezeichnet ist,
3 in einer Schnittdarstellung den Vorderabschnitt
des Spitzers gemäß den 1 und 2,
wobei das Fassonmesser in seiner Inaktivstellung gezeichnet ist, und
4 eine Ansicht des Spitzers in Blickrichtung
von unten.
1 zeigt eine Ausbildung des Spitzers
10 für Weichminenstifte, von welchen in 2
einer abschnittweise dargestellt und mit der Bezugsziffer 12 bezeichnet
ist. Der Weichminenstift 12 weist einen Mantel 14 auf, der eine
Mine 16 aus einer relativ weichen Masse, d.h. einer Kosmetikmasse, umschließt.
Der Spitzer 10 weist ein Spitzergehäuse 18 aus einem
Metall oder aus einem Kunststoffmaterial auf. Das Spitzergehäuse 18 ist
mit einem konischen Spitzerkanal 20 ausgebildet, an den ein Spitzermesser
22 in bekannter Weise tangential angestellt ist. Das Spitzermesser
22 ist mit einer Messerschneide 24 ausgebildet und mittels einer
Schraube 26 am Spitzergehäuse 18 befestigt.
Das Spitzermesser 22 dient zum spitzkegeligen Spitzen eines
Stiftes. Zum Fassonieren der Spitze des Weichminenstiftes 12 dient ein
Fassonmesser 28, das eine bogenförmige Fassonschneide 30 aufweist.
Die Fassonschneide 30 des Fassonmessers 28 und die
Messerschneide 24 des Spitzermessers 22 sind mindestens annähernd
in einer gemeinsamen – zur Zeichnungsebene der 1
– senkrechten Ebene angeordnet. Diese Ebene erstreckt sich durch die Längsachse
32 des konischen Spitzerkanals 20. Diese Ebene liegt in der Zeichnungsebene
der 2 und bestimmt eine Hochachse des Spitzers
10, die in 2 durch den Doppelpfeil
34 schematisch verdeutlicht ist. In Richtung dieser Hochachse
34 ist das Fassonmesser 28 zwischen einer aktiven Fassonierstellung
(siehe 2) und einer Inaktivstellung (siehe
3) hin und her verstellbar.
Das Fassonmesser 28, das in einer zur Ebene des Spitzermessers
22 senkrechten Ebene orientiert ist, erstreckt sich materialeinstückig
von einem Betätigungselement 36 senkrecht weg, wie bspw. aus
1 deutlich ersichtlich ist.
Das Spitzergehäuse 18 des Spitzers 10 ist im vorderen
Bereich des konischen Spitzerkanals 20 bodenseitig mit einer Auswurföffnung
38 ausgebildet, die unterseitig und oberseitig, neben dem Spitzermesser
22, offen ist. Die Auswurföffnung 38 weist eine zur Längsachse
32 des konischen Spitzerkanals 20 unsymmetrische L-förmige Randkontur
40 auf, wie aus 4 deutlich ersichtlich ist.
Dieser L-förmigen Randkontur 40 der Auswurföffnung 38 steht das
Fassonmesser 28 vom Betätigungselement 36 außermittig weg. Diese
Außermittigkeit ist in 4 durch den Pfeil
42 verdeutlicht.
Das Betätigungselement 36 ist als Plättchen 44 ausgebildet,
von dem das Fassonmesser 28 materialeinstückig senkrecht wegsteht. Das
Betätigungselement 36 ist an dem zur Spitze 46 des konischen Spitzerkanals
20 benachbarten Stirnrandabschnitt 48 der Randkontur
40 der Auswurföffnung 38 vorgesehen und mit seinen voneinander
abgewandten, zueinander parallelen Seitenrändern 50 in Nuten
52 in Richtung der Hochachse 34 linear beweglich geführt und zwischen
der in 2 gezeichneten aktiven Fassonierstellung und
der in 3 gezeichneten Inaktivstellung hin und her verstellbar.
Zur genauen Definition der aktiven Fassonierstellung und der Inaktivstellung
des Fassonmessers 28 ist das Betätigungselement 36 mit Rastorganen
54, 56 und 58 und das Spitzergehäuse 18 mit
einer Ausnehmung 59 für das Rastorgan 54 ausgebildet. In der in
2 gezeichneten aktiven Fassonierstellung des Fassonmessers
28 liegt das Rastorgan 56 am Unterrand 60 des Stirnrandabschnittes
48 der Auswurföffnung 38 an. In der in 3
gezeichneten Inaktivstellung des Fassonmessers 28 ist das Rastorgan
54 in die Ausnehmung 59 eingerastet und liegt das Rastorgan
58 an der Oberseite 62 des Spitzermessers 22 an.
Dadurch, dass das Betätigungselement 36 als dünnes Plättchen
44 ausgebildet ist, ist es bei der Verstellung von der in 2
gezeichneten aktiven Fassonierstellung in die in 3
gezeichnete Inaktivstellung zum Spitzermesser 22 hin federnd ausbiegbar,
so dass es problemlos von der in 2 gezeichneten aktiven
Fassonierstellung in die 3 gezeichnete Inaktivstellung
verstellbar ist, wobei in der Inaktivstellung das Rastorgan 54 in die Ausnehmung
59 einrastet.
Vom Fassonmesser 28 kann außerdem seitlich ein Anschlag
64 wegstehen, der in der aktiven Fassonierstellung an der Unterseite
66 des Spitzermessers 22 anliegt. Ein solcher Anschlag
64 ist in 4 verdeutlicht.
Das Betätigungselement 36 weist in seiner der Hochachsenrichtung
34 des Spitzergehäuses 18 entsprechenden Verstellrichtung eine
Längenabmessung 68 auf, die an die zugehörige Profiltiefenabmessung
70 des Spitzergehäuses 18 angepasst ist. In der
aktiven Fassonierstellung steht das Betätigungselement 36 oberseitig aus
dem Spitzergehäuse 18 vor (siehe 2).
Befindet sich das Fassonmesser 28 in seiner Inaktivstellung
(siehe 3), so kann es problemlos in die aktive Fassonierstellung
verstellt werden, indem von der Unterseite des Spitzergehäuses 18 gegen
den Unterrand 72 des Betätigungselementes 36 gedrückt wird, bis
das Rastorgan 56 wieder am Unterrand 60 des Stirnrandabschnittes
48 der Auswurföffnung 38 anliegt – und gegebenenfalls, d.h.
bei Vorhandsein eines Anschlages 64, dieser an der Unterseite
66 des Spitzermessers 22 anliegt.
Das Spitzermesser 22 reicht mit seinem Vorderrand
74 bis in die Nähe des Betätigungselementes 36, so dass das Rastorgan
58 des Betätigungselementes 36 in der Inaktivstellung des Fassonmessers
28 an der Oberseite 62 des Spitzermessers 22 anliegen
kann.
Gleiche Einzelheiten sind in den 1 bis
4 jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet,
so dass es sich erübrigt, in Verbindung mit allen Figuren alle Einzelheiten jeweils
detailliert zu beschreiben.
10- Spitzer (für 12)
12- Weichminenstift
14- Mantel (von 12)
16- Mine (von 12)
18- Spitzergehäuse (von 10)
20- konischer Spitzerkanal (in 18)
22- Spitzermesser (von 10 bei 20)
24- Messerschneide (von 22)
26- Schraube (für 22)
28- Fassonmesser (für 12 von 10)
30- bogenförmige Fassonschneide (von 28)
32- Längsachse (von 20)
34- Hochachse (von 10)
36- Betätigungselement (von 28)
38- Auswurföffnung (von 18)
40- Randkontur (von 38)
42- Außermittigkeit (zwischen 28 und 36)
44- Plättchen (von 36)
46- Spitze (von 20)
48- Stirnrandabschnitt (von 40)
50- Seitenränder (von 44)
52- Nuten (für 50)
54- Rastorgan (an 36)
56- Rastorgan (an 36)
58- Rastorgan (an 36)
59- Ausnehmung (in 48)*
60- Unterrand (von 48)
62- Oberseite (von 22)
64- Anschlag (an 28)
66- Unterseite (von 22)
68- Längenabmessung (von 36 in Richtung 34)
70- Profiltiefenabmessung (von 18 in Richtung
34)
72- Unterrand (von 36)
|
| Anspruch[de] |
- Spitzer für Weichminenstifte, insbesondere Kosmetikstifte, mit einem
zu einem konischen Spitzerkanal (20) des Spitzergehäuses (18)
tangential angestellten Spitzermesser (22) und einem eine bogenförmige
Fassonschneide (30) aufweisenden plättchenförmigen Fassonmesser (28),
das zum Spitzermesser (22) senkrecht orientiert ist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Spitzergehäuse (18) im vorderen Bereich des konischen Spitzerkanals
(20) bodenseitig mit einer Auswurföffnung (38) ausgebildet ist,
und dass das Fassonmesser (28) von einem Betätigungselement (36)
senkrecht wegsteht, das in der zur Längsachse (32) des Spitzerkanals (20)
senkrechten Hochachsenrichtung (34) des Spitzergehäuses (18) orientiert
ist, wobei das Betätigungselement (36) an dem zur Spitze (46)
des konischen Spitzerkanals (20) benachbarten Stirnrandabschnitt (48)
der Auswurföffnung (38) vorgesehen und zwischen einer in den konischen
Spitzerkanal (20) hineinstehenden aktiven Fassonierstellung und einer aus
dem konischen Spitzerkanal (20) herausbewegten Inaktivstellung in Hochachsenrichtung
(34) hin und her verstellbar ist.
- Spitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement
(36) am Stirnrandabschnitt (48) der Auswurföffnung (38)
linear beweglich geführt ist.
- Spitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement
(36) als Plättchen (44) ausgebildet ist, von den das Fassonmesser
(28) einstückig wegsteht.
- Spitzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Spitzermesser
(22) mit seinem Vorderrand (74) bis in die Nähe des Betätigungselementes
(36) reicht.
- Spitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungselement (36) und das Spitzergehäuse (18) mit
Rast- und Gegenrastorganen (54, 56, 58, 64;
59, 60) ausgebildet sind, durch die aktive Fassonierstellung und
die Inaktivstellung des Fassonmessers (28) bestimmt sind.
- Spitzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastorgane
(54, 56, 58) von am Betätigungselement (36)
vorgesehenen Noppen gebildet sind.
- Spitzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegenrastorgan
(59) von einer Ausnehmung im Stirnrandabschnitt (48) der Auswurföffnung
(38) und ein zweites Gegenrastorgan von einem Unterrand (60) des
Stirnrandabschnittes (48) der Auswurföffnung (38) gebildet ist.
- Spitzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vom Betätigungselement
(36) ein dritter Noppen (58) wegsteht, der in der Inaktivstellung
des Fassonmessers (28) an der Oberseite (62) des Spitzermessers
(22) anliegt.
- Spitzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vom Fassonmesser
(28) ein Anschlag (64) seitlich wegsteht, der in der aktiven Fassonierstellung
des Fassonmessers (28) an der Unterseite (66) des Spitzermessers
(22) anliegt.
- Spitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungselement (36) in seiner der Hochachsenrichtung (34)
des Spitzergehäuses (18) entsprechenden Verstellrichtung eine Längenabmessung
(68) besitzt, die an die zugehörige Profiltiefenabmessung (70)
des Spitzergehäuses (18) angepasst ist, wobei das Betätigungselement (36)
in der aktiven Fassonierstellung des Fassonmessers (28) oberseitig aus
dem Spitzergehäuse (18) vorsteht.
- Spitzer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswurföffnung (38) eine zur Längsachse (32) des konischen
Spitzerkanals (20) unsymmetrische L-förmige Randkontur (40) aufweist,
und dass das Fassonmesser (28) vom Betätigungselement (36) entsprechend
außermittig wegsteht.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen
|
|
|