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Dokumentenidentifikation DE102005012270A1 21.09.2006
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes unter Verwendung mehrerer Generatoren
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Labitzke, Herbert, 71706 Markgröningen, DE;
Suelzle, Helmut, 71691 Freiberg, DE
DE-Anmeldedatum 17.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005012270
Offenlegungstag 21.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2006
IPC-Hauptklasse H02J 1/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02J 7/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes unter Verwendung mehrerer Generatoren. Jedem der Generatoren ist eine Regeleinheit zugeordnet, die mindestens einen Endstufentransistor aufweist. Der Endstufentransistor wird mittels eines impulsbreitenmodulierten Steuersignals angesteuert. Das in einer der Regeleinheiten generierte Steuersignal oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Signals beschreibendes Steuersignal wird auch den Regeleinheiten der weiteren Generatoren zugeführt und auch dort zur Ansteuerung der Endstufentransistoren verwendet. Dieses Vorgehen bewirkt in vorteilhafter Weise, dass der Auslastungsgrad der Generatoren in Übereinstimmung gebracht wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes unter Verwendung mehrerer Generatoren.

Es ist bereits bekannt, das elektrische Bordnetz eines Kraftfahrzeugs unter Verwendung eines Generators zu versorgen.

Weiterhin ist es bereits bekannt, das Bordnetz bestimmter Fahrzeuge, beispielsweise von Sicherheitsfahrzeugen, Rettungsfahrzeugen und Nutzfahrzeugen, unter Verwendung von mindestens zwei Generatoren mit Energie zu versorgen, um den geforderten Leistungsbedarf und/oder die geforderte Zuverlässigkeit der elektrischen Versorgung gewährleisten zu können.

Der Verschleiß und damit auch die Lebensdauer eines Generators hängt von mehreren Faktoren ab. Einer dieser Faktoren ist seine elektrische Auslastung. Je höher die elektrische Auslastung eines Generators ist, desto größer ist sein Verschleiß und desto niedriger ist seine restliche Lebensdauer. Es ist deshalb wünschenswert, bei Vorrichtungen zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes unter Verwendung mehrerer Generatoren dafür Sorge zu tragen, dass der Auslastungsgrad der verwendeten Generatoren gleich ist.

Aus der DE 41 08 861 A1 ist bereits eine Einrichtung mit parallel geschalteten Generatoren bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung ist jedem der Generatoren ein Spannungsregler zugeordnet. Weiterhin weist die bekannte Einrichtung mindestens eine Batterie auf, deren einer Anschluss über einen Zündschalter mit dem Spannungsregler verbindbar ist. Ferner ist eine Ladekontrolleinrichtung vorgesehen, die mit dem Zündschalter und den Spannungsreglern in Verbindung steht und über ein Schaltmittel mit dem vorzugsweise auf Masse liegenden negativen Anschluss der Batterie verbindbar ist. Zwischen der Ladekontrolleinrichtung, den Spannungsreglern und dem genannten Schaltmittel liegt eine Schaltungsanordnung mit mehreren in einer Richtung leitenden und in einer Richtung sperrenden Bauelementen. Durch diese bekannte Einrichtung soll erreicht werden, dass durch den Einsatz zweier Generatoren eine hohe elektrische Leistung erzeugt werden kann und dass mit einer einzigen Anzeige, beispielsweise einer Ladekontrolllampe, auftretende Fehler in einem der beiden Generator-Spannungsregler-Systeme angezeigt werden können, wobei das andere Generator-Spannungsregler-System problemlos weiterarbeiten kann.

Vorteile der Erfindung

Ein Verfahren und eine Vorrichtung gemäß der Erfindung weisen dem gegenüber den Vorteil auf, dass der Auslastungsgrad der in der Vorrichtung vorhandenen Generatoren gleich ist. Durch das beanspruchte Vorgehen werden unter anderem fertigungs- und abgleichbedingte Streuungen der der Vorrichtung zugehörigen Regler-/Generator-Einheiten ausgeglichen.

Diese Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das in einem der Regler generierte impulsbreitenmodulierte Steuersignal oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Signals beschreibendes Steuersignal nicht nur zur Ansteuerung des dem Regler zugehörigen Endstufentransistors verwendet wird, sondern auch den weiteren Reglern zugeführt und auch zur Ansteuerung der Endstufentransistoren dieser weiteren Regler verwendet wird.

In vorteilhafter Weise überwachen die weiteren Regler jeweils das ihrem Endstufentransistor zugeführte Steuersignal. Wird das Vorliegen eines Fehlers erkannt, dann schalten die genannten weiteren Regler auf eine autarke Regelung um. Bei dieser autarken Regelung wird ein in einem der weiteren Regler selbst generiertes Steuersignal an den jeweils zugehörigen Endstufentransistor weitergeleitet.

Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die weiteren Regler zum Erkennen eines Fehlerfalles zusätzlich ihren eigenen Spannungseingang überwachen. Dadurch wird die Zuverlässigkeit der Spannungsversorgung der Verbraucher des Bordnetzes weiter erhöht.

Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus deren beispielhafter Erläuterung anhand der Figur.

Figur

Die 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes unter Verwendung von mehreren Generatoren.

Beschreibung

Die in der 1 dargestellte Vorrichtung weist n zueinander parallel geschaltete Generatoreinheiten auf, die in der Figur mit den Bezugszahlen 1, 4 und 7 bezeichnet sind. Die an den Spannungsausgängen der Generatoreinheiten 1, 4 und 7 zur Verfügung gestellten Spannungswerte sind mit B+1, B+2 und B+n bezeichnet. Diese Spannungswerte können voneinander abweichen aufgrund von fertigungs- und abgleichbedingten Streuungen der Generatoren und Regeleinheiten sowie aufgrund von unterschiedlichen Leitungswiderständen.

Die Generatoreinheit 1 weist einen ersten Generator 2 und eine erste Regeleinheit 3 auf. Der ersten Regeleinheit 3 gehören ein Regel-IC 10, ein mit diesem verbundener Endstufentransistor 14 und eine mit dem Kollektor des Endstufentransistors 14 verbundene Freilaufdiode an. Der Regel-IC 10 enthält eine Regellogik 11, eine Schalteinheit 12 und eine Rückführlogik 13. Die Regellogik 11 weist einen Eingang für ein an der Klemme b eines Schalters S1 der Schalteinheit 12 anliegendes Steuersignal sowie einen Eingang für einen Spannungsistwert UIST1 auf. Ausgangsseitig stellt die Regellogik 11 ein Schaltersteuersignal für den Schalter S1 sowie ein Steuersignal, welches dem Anschluss a des Schalters S1 zugeführt wird, zur Verfügung. Das am Ausgang des Schalters S1 generierte Steuersignal DF1 ist ein impulsbreitenmoduliertes Steuersignal, welches der Basis des Endstufentransistors 14 der ersten Regeleinheit 3 zugeführt wird. Das Steuersignal DF1 wird weiterhin an die Rückführlogik 13 des Regel-IC's 10 zurückgeführt. Diese Rückführlogik enthält gemäß einer Ausführungsform der Erfindung lediglich eine Entkopplungsstufe. Das am Ausgang der Rückführlogik 13 zur Verfügung gestellte Signal wird als Monitorsignal DFM1 an ein Steuergerät 25 weitergeleitet und wird dort beispielsweise im Sinne einer Erfassung des Auslastungsgrades des ersten Generators 2 ausgewertet.

Der Generator 2 der ersten Generatoreinheit 1 ist in der 1 durch einen parallel zur Freilaufdiode der Regeleinheit 3 angeordneten Läufer, einen Block G und eine Gleichrichtereinheit veranschaulicht. Am Ausgang der Gleichrichtereinheit steht die vom Generator 2 generierte Versorgungsgleichspannung zur Verfügung. Diese wird am Spannungsausgang B+1 der ersten Generatoreinheit 1 bereitgestellt und liegt weiterhin am Emitter des Endstufentransistors 14 und als Spannungsistwert UIST1 am Spannungseingang der Regellogik 11 an.

Die Generatoreinheit 4 weist einen zweiten Generator 5 und eine zweite Regeleinheit 6 auf. Der zweiten Regeleinheit 6 gehören ein Regel-IC 15, ein mit diesem verbundener Endstufentransistor 19 und eine mit dem Kollektor des Endstufentransistors 19 verbundene Freilaufdiode an. Der Regel-IC 15 enthält eine Regellogik 16, eine Schalteinheit 17 und eine Rückführlogik 18. Die Regellogik 16 weist einen Eingang für ein an der Klemme b eines Schalters S2 der Schalteinheit 17 anliegendes Steuersignal sowie einen Eingang für einen Spannungsistwert UIST2 auf. Ausgangsseitig stellt die Regellogik 16 ein Schaltersteuersignal für den Schalter S2 sowie ein Steuersignal, welches dem Anschluss a des Schalters S2 zugeführt wird, zur Verfügung. Das am Ausgang des Schalters S2 generierte Steuersignal DF2 ist ein impulsbreitenmoduliertes Steuersignal, welches der Basis des Endstufentransistors 19 der zweiten Regeleinheit 6 zugeführt wird. Das Steuersignal DF2 wird weiterhin an die Rückführlogik 18 des Regel-IC's 15 zurückgeführt. Diese Rückführlogik enthält gemäß einer Ausführungsform der Erfindung lediglich eine Entkopplungsstufe. Das am Ausgang der Rückführlogik 18 zur Verfügung gestellte Signal wird als Monitorsignal DFM2 an das Steuergerät 25 weitergeleitet und wird dort beispielsweise im Sinne einer Erfassung des Auslastungsgrades des zweiten Generators 5 ausgewertet.

Der Generator 5 der zweiten Generatoreinheit 4 ist in der 1 durch einen parallel zur Freilaufdiode der Regeleinheit 6 angeordneten Läufer, einen Block G und eine Gleichrichtereinheit veranschaulicht. Am Ausgang der Gleichrichtereinheit steht die vom Generator 5 generierte Versorgungsgleichspannung zur Verfügung. Diese wird am Spannungsausgang B+2 der zweiten Generatoreinheit 4 bereitgestellt und liegt weiterhin am Emitter des Endstufentransistors 19 und als Spannungsistwert UIST2 am Spannungseingang der Regellogik 16 an.

Die Generatoreinheit 7 weist einen n-ten Generator 8 und eine n-te Regeleinheit 9 auf. Der n-ten Regeleinheit 9 gehören ein Regel-IC 20, ein mit diesem verbundener Endstufentransistor 24 und eine mit dem Kollektor des Endstufentransistors 24 verbundene Freilaufdiode an. Der Regel-IC 20 enthält eine Regellogik 21, eine Schalteinheit 22 und eine Rückführlogik 23. Die Regellogik 21 weist einen Eingang für ein an der Klemme b eines Schalters Sn der Schalteinheit 22 anliegendes Steuersignal sowie einen Eingang für einen Spannungsistwert UISTn auf. Ausgangsseitig stellt die Regellogik 21 ein Schaltersteuersignal für den Schalter Sn sowie ein Steuersignal, welches dem Anschluss a des Schalters Sn zugeführt wird, zur Verfügung. Das am Ausgang des Schalters Sn generierte Steuersignal DFn ist ein impulsbreitenmoduliertes Steuersignal, welches der Basis des Endstufentransistors 24 der n-ten Regeleinheit 9 zugeführt wird. Das Steuersignal DFn wird weiterhin an die Rückführlogik 23 des Regel-IC's 20 zurückgeführt. Diese Rückführlogik enthält gemäß einer Ausführungsform der Erfindung lediglich eine Entkopplungsstufe. Das am Ausgang der Rückführlogik 23 zur Verfügung gestellte Signal wird als Monitorsignal DFMn an das Steuergerät 25 weitergeleitet und wird dort beispielsweise im Sinne einer Erfassung des Auslastungsgrades des n-ten Generators 8 ausgewertet.

Der Generator 8 der n-ten Generatoreinheit 7 ist in der 1 durch einen parallel zur Freilaufdiode der Regeleinheit 9 angeordneten Läufer, einen Block G und eine Gleichrichtereinheit veranschaulicht. Am Ausgang der Gleichrichtereinheit steht die vom Generator 8 generierte Versorgungsgleichspannung zur Verfügung. Diese wird am Spannungsausgang B+n der n-ten Generatoreinheit 8 bereitgestellt und liegt weiterhin am Emitter des Endstufentransistors 24 und als Spannungsistwert UISTn am Spannungseingang der Regellogik 21 an.

Weiterhin wird gemäß der vorliegenden Erfindung das in der ersten Regeleinheit 3 generierte impulsbreitenmodulierte Steuersignal oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis dieses impulsbreitenmodulierten Steuersignals beschreibendes Steuersignal den Regeleinheiten 6 und 9 der Generatoreinheiten 4 und 7 zugeführt und wird auch dort zur Ansteuerung der Endstufentransistoren 19 und 24 der Regeleinheiten 6 und 9 verwendet.

Bei dem in der 1 konkret dargestellten Ausführungsbeispiel wird das am Ausgang der Rückführlogik 13 des Regel-IC's 10 vorliegende Signal DFM1 der Regeleinheit 6 der Generatoreinheit 4 und der Regeleinheit 9 der Generatoreinheit 7 zugeführt.

In der Regeleinheit 6 gelangt das Signal DFM1 an den Anschluss b des Schalters S2 der Schalteinheit 17. Im Normalbetrieb ist der Schalter S2, für das am Anschluss b anliegende Signal durchlässig, so dass das Signal DFM1 über den Schalter S2 als impulsbreitenmoduliertes Steuersignal DF2 an den Endstufentransistor 19 der zweiten Regeleinheit 6 weitergeleitet wird.

Das impulsbreitenmodulierte Steuersignal DF2 des Endstufentransistors 19 liegt weiterhin an der Rückführlogik 18 des Regel-IC's 15 an. Diese Rückführlogik 18 weist lediglich eine Entkoppelstufe auf. Das am Ausgang der Rückführlogik 18 vorliegende Signal wird als Monitorsignal DFM2 an das Steuergerät 25 weitergeleitet, in welchem anhand dieses Monitorsignals der Auslastungsgrad des zweiten Generators 5 ermittelt wird.

Weiterhin überwacht die Regellogik 16 das vom Anschluss b des Schalters S2 abgeleitete Steuersignal und vorzugsweise auch den ihr zugeführten Spannungsistwert UIST2. Liegen diese Werte außerhalb vorgegebener Grenzen, dann wird das Vorliegen eines Fehlers erkannt. Im Falle eines derartigen Fehlers generiert die Regellogik 16 ein Schaltersteuersignal für den Schalter S2, welches den Schalter S2 in seine Schaltstellung a umschaltet.

In dieser Schaltstellung a des Schalters S2 wird nicht mehr das von der Regeleinheit 3 abgeleitete Signal DFM1 an den Endstufentransistor 19 weitergeleitet, sondern ein von der Regellogik 16 selbst generiertes Steuersignal. Dieses Steuersignal ermittelt die Regellogik 16 durch einen Vergleich des rückgeführten Spannungsistwertes UIST2 mit einem vorgegebenen Sollwert für die Ausgangsspannung des Generators 5. Folglich erfolgt beim Vorliegen eines Fehlers eine Umschaltung auf eine autarke Regelung des Generators 5 mittels der Regeleinheit 6.

In der Regeleinheit 9 der n-ten Generatoreinheit 7 gelangt das Signal DFM1 an den Anschluss b des Schalters Sn der Schalteinheit 22. Im Normalbetrieb ist der Schalter Sn für das am Anschluss b anliegende Signal durchlässig, so dass das Signal DFM1 über den Schalter Sn als impulsbreitenmoduliertes Steuersignal DFn an den Endstufentransistor 24 der n-ten Regeleinheit 9 weitergeleitet wird.

Das impulsbreitenmodulierte Steuersignal DFn des Endstufentransistors 24 liegt weiterhin an der Rückführlogik 23 des Regel-IC's 20 an. Diese Rückführlogik 23 weist lediglich eine Entkoppelstufe auf. Das am Ausgang der Rückführlogik 23 vorliegende Signal wird als Monitorsignal DFMn an das Steuergerät 25 weitergeleitet, in welchem anhand dieses Monitorsignals der Auslastungsgrad des n-ten Generators 8 ermittelt wird.

Weiterhin überwacht die Regellogik 21 das vom Anschluss b des Schalters Sn abgeleitete Steuersignal und vorzugsweise auch den ihr zugeführten Spannungsistwert UISTn. Liegen diese Werte außerhalb vorgegebener Grenzen, dann wird das Vorliegen eines Fehlers erkannt. Im Falle eines derartigen Fehlers generiert die Regellogik 21 ein Schaltersteuersignal für den Schalter Sn, welches den Schalter Sn in seine Schaltstellung a umschaltet.

In dieser Schaltstellung a des Schalters Sn wird nicht mehr das von der Regeleinheit 3 abgeleitete Signal DFM1 an den Endstufentransistor 24 weitergeleitet, sondern ein von der Regellogik 21 selbst generiertes Steuersignal. Dieses Steuersignal ermittelt die Regellogik 21 durch einen Vergleich des rückgeführten Spannungsistwertes UISTn mit einem vorgegebenen Sollwert für die Ausgangsspannung des Generators 8. Folglich erfolgt beim Vorliegen eines Fehlers eine Umschaltung auf eine autarke Regelung des Generators 8 mittels der Regeleinheit 9.

Gemäß der Erfindung wird nach alledem im fehlerfreien Normalbetrieb das in einer der Regeleinheiten generierte impulsbreitenmodulierte Steuersignal für den Endstufentransistor oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Signals beschreibendes Steuersignal auch den Regeleinheiten der weiteren Generatoren zugeführt und wird auch dort zur Ansteuerung des jeweiligen Endstufentransistors verwendet. Dies hat den Vorteil, dass der Auslastungsgrad der parallel zueinander vorgesehenen Generatoren in Übereinstimmung gebracht wird. Bei diesem Vorgehen werden auch fertigungs- und abgleichbedingte Streuungen der eingesetzten Generatoreinheiten ausgeglichen. Dies führt insgesamt zur einer Verlängerung der Lebensdauer der Generatoren und damit auch der Gesamtvorrichtung zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeugbordnetzes.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das aus dem impulsbreitenmodulierten Steuersignal für den Endstufentransistor abgeleitete Steuersignal, das das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Steuersignals beschreibt und zur Ansteuerung der Endstufentransistoren der weiteren Regeleinheiten bzw. Generatoren verwendet wird, ein invertiertes Signal, ein zeitverschobenes Signal oder ein gefiltertes, beispielsweise tiefpassgefiltertes, Signal sein.

Weiterhin weist gemäß dem in der 1 gezeigten Ausführungsbeispiel jede der Regeleinheiten einen Endstufentransistor auf. Die Erfindung ist jedoch ebenso verwendbar, wenn eine oder mehrere der vorhandenen Regeleinheiten mit mehr als einem Endstufentransistor ausgestattet sind.

1Erste Generatoreinheit 2Erster Generator 3Erste Regeleinheit 4Zweite Generatoreinheit 5Zweiter Generator 6Zweite Regeleinheit 7n-te Generatoreinheit 8n-ter Generator 9n-te Regeleinheit 10Regel-IC der ersten Regeleinheit 11Regellogik der ersten Regeleinheit 12Schalteinheit der ersten Regeleinheit 13Rückführlogik der ersten Regeleinheit 14Endstufentransistor der ersten Regeleinheit 15Regel-IC der zweiten Regeleinheit 16Regellogik der zweiten Regeleinheit 17Schalteinheit der zweiten Regeleinheit 18Rückführlogik der zweiten Regeleinheit 19Endstufentransistor der zweiten Regeleinheit 20Regel-IC der n-ten Regeleinheit 21Regellogik der n-ten Regeleinheit 22Schalteinheit der n-ten Regeleinheit 23Rückführlogik der n-ten Regeleinheit 24Endstufentransistor der n-ten Regeleinheit 25Steuergerät DF1, DF2, DFn impulsbreitenmodulierte Steuersignale DFM1, DFM2, DFMn Rückführsignale S1Schalter S2Schalter SnSchalter B+1, B+2, B+n Spannungsausgänge UIST1, UIST2, DISTn Spannungsistwerte

Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes unter Verwendung mehrerer Generatoren, denen jeweils eine mindestens einen Endstufentransistor aufweisende Regeleinheit zugeordnet ist, wobei der Endstufentransistor jeweils mittels eines impulsbreitenmodulierten Steuersignals angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das in einer der Regeleinheiten (3) generierte impulsbreitenmodulierte Steuersignal (DF1) oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Signals beschreibenden Steuersignal den weiteren Regeleinheiten (6, 9) zugeführt und zur Ansteuerung der Endstufentransistoren (19, 24) dieser weiteren Regeleinheiten verwendet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem impulsbreitenmodulierten Steuersignal abgeleitete Steuersignal ein invertiertes oder zeitverschobenes impulsbreitenmoduliertes Steuersignal ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem impulsbreitenmodulierten Steuersignal abgeleitete Steuersignal ein gefiltertes impulsbreitenmoduliertes Steuersignal ist.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Regeleinheiten jeweils das ihrem Endstufentransistor zugeführte Steuersignal überwachen und beim Erkennen eines Fehlerfalles auf eine autarke Regelung umschalten.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, ddadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Regeleinheiten zum Erkennen eines Fehlerfalles zusätzlich ein Spannungsistwertsignal überwachen.
  6. Vorrichtung zur Bereitstellung der Versorgungsspannung für die Verbraucher eines Fahrzeug-Bordnetzes, mit

    – einem ersten Generator (2),

    – einer dem ersten Generator zugeordneten ersten Regeleinheit (3), die einen ersten Endstufentransistor (14) aufweist,

    – einem zweiten Generator (5),

    – einer dem zweiten Generator zugeordneten zweiten Regeleinheit (6), die einen zweiten Endstufentransistor (19) aufweist,

    – wobei die Endstufentransistoren (14, 19) jeweils mittels eines in einer Regeleinheit generierten impulsbreitenmodulierten Steuersignals angesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass

    – sie eine Verbindung zwischen der ersten und der zweiten Regeleinheit aufweist, über welche das in der ersten Regeleinheit (3) generierte impulsbreitenmodulierte Steuersignal oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Signals beschreibendes Steuersignal der zweiten Regeleinheit (6) zugeführt wird und dass

    – in der zweiten Regeleinheit (6) eine Verbindung vorgesehen ist, über welche das in der ersten Regeleinheit generierte impulsbreitenmodulierte Steuersignal oder ein daraus abgeleitetes, das Tastverhältnis des impulsbreitenmodulierten Signals beschreibendes Steuersignal an den zweiten Endstufentransistor (19) weiterleitbar ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem impulsbreitenmodulierten Steuersignal abgeleitete Steuersignal ein invertiertes oder zeitverschobenes impulsbreitenmodulierten Steuersignal ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem impulsbreitenmodulierten Steuersignal abgeleitete Steuersignal ein gefiltertes impulsbreitenmoduliertes Steuersignal ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6–8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Regeleinheit (6) eine Schalteinheit (17) aufweist, über welche entweder das in der ersten Regeleinheit (3) zur Verfügung gestellte Steuersignal oder ein in der zweiten Regeleinheit (6) generiertes Steuersignal an den zweiten Endstufentransistor (19) weitergeleitet wird.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Regeleinheit (6) das ihrem Endstufentransistor (19) zugeführte Steuersignal überwacht und beim Erkennen eines Fehlerfalles die Schalteinheit (S2) derart umschaltet, dass das in der zweiten Regeleinheit (6) generierte Steuersignal an den zweiten Endstufentransistor (19) weitergeleitet wird.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Regeleinheit (6) zum Erkennen eines Fehlerfalles zusätzlich ein Spannungsistwertsignal (UIST2) überwacht.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6–11, dadurch gekennzeichnet, dass sie n Generatoren aufweist, wobei gilt: n ≥ 2.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
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D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
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