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Dokumentenidentifikation DE60302921T2 21.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001354779
Titel Golfwagen
Anmelder Hawkes, Peter, Leyburn, North Yorkshire, GB
Erfinder Hawkes, Peter, Leyburn, North Yorkshire DL8 5BN, GB
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60302921
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.04.2003
EP-Aktenzeichen 032525131
EP-Offenlegungsdatum 22.10.2003
EP date of grant 28.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2006
IPC-Hauptklasse B62B 1/04(2006.01)A, F, I, 20060620, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Golftrolley.

Golftrolleys kommen in zwei bestimmten Typen vor. Der erste Typ ist ein manueller Drück/Zieh-Trolley und der zweite Typ ist ein angetriebener Trolley. Manuelle Trolleys sind gewöhnlich zweirädrig mit einem Gestellelement, das den Trolley stabilisiert, wenn er stationär ist, allerdings mit einem dritten, stabilisierenden Rad versehen werden kann, während das herkömmliche Gestellelement ersetzt wird. Angetriebene Trolleys sind allgemein dreirädrig, obwohl einige angetriebene Trolleys vorhanden sind, die nur zweirädrig sind. Zusätzlich können Trolleys entweder zusammenklappbar oder demontierbar für einen einfachen Transport sein oder können fixierte Strukturen sein.

Obwohl Golftrolleys hergestellt worden sind und für eine Anzahl von Jahren verwendet wurden, lassen sie dennoch Wünsche im Hinblick auf die Funktionsweise und die Einfachheit der Benutzung offen.

Die US-A-4,262,928 offenbart einen Golftrolley, der ein Gestell zum Halten von Golfschlägern mit einem U-förmigen Rohr, verbunden mit dem Gestell, besitzt. Die Räder des Trolleys sind in dem U-förmigen Rohr montiert und bilden eine Halteeinrichtung für ein Torsionsstab-Aufhängungssystem der Räder.

Die FR-A-2,736,839 offenbart einen bevorzugten, faltbaren Golftrolley. Die Räder des Trolleys werden durch einen mittels Batterie betriebenen Motor angetrieben, wobei die Batterie in einem Fach angeordnet ist, das an der Achse für die Räder so schwenkbar ist, um in der Lage zu sein, in einer von zwei Positionen, in Abhängigkeit davon, ob der Trolley zwei oder drei Räder besitzt, montiert zu werden.

Die vorliegende Erfindung schafft einen Golftrolley mit einer die Golfschläger tragenden Konstruktion und Rädern, wobei mindestens eines der Räder durch eine federnde bzw. elastische Aufhängung mit der Konstruktion verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstruktion eine Golftasche für die Golfschläger aufnehmen kann, die Räder mit einem Untergestell verbunden sind und das Untergestell federnd bzw. elastisch mit der Konstruktion verbunden ist, um die Aufhängung bereitzustellen.

Dort, wo der Trolley ein dreirädriger Trolley ist, können alle drei Räder an der Konstruktion mittels der Aufhängungseinheiten befestigt werden, oder nur das Hauptrad kann mit der Aufhängung versehen werden.

Die Aufhängung kann an dem Golftrolley befestigt werden, ob er angetrieben ist oder nicht.

Gemäß einem zweiten Aspekt schafft die Erfindung einen faltbaren Golftrolley, der nur obere und untere Golftaschenträger, die voneinander entlang der Länge des zentralen Trageelements beabstandet sind, besitzt, wobei der obere Golftaschenträger aus zwei getrennten Elementen gebildet ist, die in dem Bereich des zentralen Trageelements voneinander beabstandet sind.

Der Vorteil des vorstehenden Aufbausystems ist derjenige, dass der obere Taschenträger dann, wenn er gefaltet ist, nicht an den zentralen Trägern anstößt, sondern vielmehr der zentrale Träger in dem Zwischenraum zwischen den oberen Taschentragelementen aufgenommen ist, um die Höhe des Trolleys, wenn er gefaltet ist, zu verringern.

Damit die vorliegende Erfindung leichter verstanden wird, werden nun Ausführungsformen davon, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, beschrieben, in denen:

1 stellt eine Ansicht des unteren Abschnitts des Aufbaus des Golftrolleys gemäß der vorliegenden Erfindung dar und stellt insbesondere eine Aufhängungsanordnung, die durch den Golftrolley bereitgestellt wird, dar;

2 stellt eine Ansicht des oberen Abschnitts des Aufbaus des Golftrolleys gemäß der vorliegenden Erfindung dar;

3 stellt ein alternatives Verfahren für eine Aufhängung dar, die anstelle der Ausführung in 2 gesehen werden kann; und

4 stellt eine Seitenansicht der Aufhängung dar, die an dem Vorderrad des Golftrolleys vorgesehen sein kann.

Die vorliegende Erfindung wird in Bezug auf einen faltbaren, elektrisch angetriebenen Golftrolley beschrieben. Es sollte allerdings ersichtlich werden, dass dies nur ein Typ eines Trolleys ist, bei dem die verschiedenen Merkmale, die beschrieben sind, angewandt werden können. Genauer gesagt schafft die vorliegende Erfindung einen Golftrolley mit einer Aufhängung, um so die Funktionsweise zu verbessern, wenn der Trolley unebenes Terrain durchquert. Die Aufhängung kann an irgendeinem Typ eines Trolleys vorgesehen werden, ob er nun angetrieben ist oder nicht, und ob er faltbar ist oder nicht.

Die 1 stellt den unteren Abschnitt eines dreirädrigen Trolleys dar, wobei die Räder an den Scheitelpunkten eines im Wesentlichen dreieckförmigen Gestells 1 angeordnet sind. Zwei der Räder sind von dem selben Durchmesser und größer als das dritte Rad (nicht dargestellt), und die größeren Räder (nicht dargestellt) werden als die Antriebsräder für einen elektrischen Motor (nicht dargestellt) verwendet, der mit einer Batterie betrieben ist. Falls erwünscht, kann das dritte, kleinere Rad an dem Rahmen durch eine Schwenkverbindung befestigt werden, um zu ermöglichen, dass das dritte Rad flach gefaltet werden kann, wenn es nicht in Benutzung ist.

Der hintere Abschnitt des dreieckförmigen Rahmens 1 ist mit zwei Elementen 6, 7 versehen. Der obere Abschnitt des Trolleys 10 wird nun unter Bezugnahme auf 2 beschrieben. Die zwei Elemente 6, 7 sind zueinander hin angewinkelt und verbinden sich an einem zentralen Trageelement 8 an einer Position A. Das zentrale Trageelement 8 ist auch mit dem dreieckförmigen Rahmengestell an einer Position nahe dem dritten Rad verbunden.

Wie dargestellt ist, ist das zentrale Trageelement 8 in zwei Abschnitten 81, 82 gebildet, um so innerhalb der Grenzen des dreieckförmigen Gestells 1 faltbar zu sein, und ist mit einem Handteil 9 versehen, das auch schwenkbar mit dem zentralen Trageelement 8 in dem Bereich der Verbindung A verbunden ist. Das Handelement 6 faltet sich in dem entgegengesetzten Sinne zu dem zentralen Element, um so einen Z-Faltungs-Vorgang zu erzielen.

Obere 11 und untere (nicht dargestellt) Golftaschenträger sind an dem zentralen Trageelement 8 vorgesehen. Das untere Trageelement kann irgendeine passende Form annehmen und ist gewöhnlich in einer Position befestigt, obwohl es ebenso faltbar sein kann.

Der obere Taschenträger 11 ist in zwei Teilen gebildet, um so einen Zwischenraum von zumindest der Breite des zentralen Tragelements 8 zu schaffen. Dies ermöglicht, dass das zentrale Trageelement 8 vollständig auf sich selbst zusammengelegt werden kann, wenn es gefaltet ist, was dazu führt, dass die oberen Tragetaschenelemente 11 auf irgendeiner Seite des unteren, zentralen Tageelements 82 liegen. Es ist am geeignetsten, wenn die oberen Tragetaschenelemente tatsächlich Verlängerungen der Seitenrahmen elemente 6, 7 sind.

Die Aufmerksamkeit wird nun die Antriebsanordnungen für den Trolley, und insbesondere auf 1, gerichtet, die eine Ausführungsform der Aufhängung darstellt, die für den Trolley vorgesehen ist. Es wird ersichtlich werden, dass die größeren Antriebsräder (nicht dargestellt) tatsächlich an einem Untergestell 20 montiert sind, das elastisch bzw. nachgiebig an dem dreieckförmigen Rahmen 1 verbunden ist. Das Untergestell 20 bildet tatsächlich eine führende Arm-Aufhängung, da Seitenelemente 21, 22 des Untergestells 20 ein Ende schwenkbar mittels eines Schwenkträgers 26 an dem dreieckförmigen Rahmen 1 haben, während die Räder zu den Enden der Seitenelemente 21, 22 hin montiert sind. In dem Bereich der Antriebsräder ist eine Aufhängungsfeder 23 für jeden Seitenrahmen vorgesehen, ebenso wie ein Riegel 24 vorhanden ist, um eine geeignete Anordnung des Untergestells während der Benutzung sicherzustellen.

In einer alternativen Ausführungsform kann die Aufhängungsfeder 23 durch eine Aufhängungsanordnung, die in 3 dargestellt ist, ersetzt werden. Diese Anordnung weist zwei Schwenkverbindungselemente 23b, 23c auf, wobei ein Ende des Elements 23c schwenkbar mit dem dreieckförmigen Rahmen 1 verbunden ist und ein Ende des Element 23b schwenkbar mit dem Untergestell 20 verbunden ist. Die zwei Elemente 23b, 23c sind schwenkbar miteinander an einem Punkt 23d verbunden. Eine Verlängerungsfeder 23a ist weiterhin mit einem Ende an dem Rahmen bzw. Gestell 1 verbunden, und mit dem anderen Ende an irgendeinem Punkt an dem Schwenkverbindungselment 23b verbunden, vorgesehen. Es wird ersichtlich werden, dass die vorstehende Ausführungsform eine alternative Aufhängungsanordnung liefert, allerdings noch die erwünschte Aufhängung für die Räder des Golftrolleys erreicht.

Da die vorliegende Ausführungsform ein angetriebener Trolley ist, ist der elektrische Motor (nicht dargestellt), der die Antriebskraft zu den Antriebsrädern liefert, an dem Untergestell 20 befestigt, wie das der Fall für die Batterie des Motors ist.

Zusätzlich zu den Hinterrädern, die mit einer Aufhängung versehen sind, ist es auch möglich, irgendeine Federung an dem Vorderrad vorzusehen. Eine Anordnung der Aufhängung, die an dem Vorrad des Golftrolleys vorgesehen werden kann, ist in 4 dargestellt. Ein Schwenkträger 30 ist schwenkbar mit dem dreieckförmigen Rahmen an einem Schwenkpunkt 32 verbunden. Der Träger 30 ist mit einer Achse 31 versehen, die so angeordnet ist, um das Vorderrad des Trolleys zu tragen. Die Aufhängung für das Rad ist über die Benutzung einer Feder 33, die nahe der Achse 31 angeordnet ist, vorgesehen. Auch kann das dritte Rad seine seitliche Orientierung eingestellt haben, um so sicherzustellen, dass der Trolley geradeaus läuft.

Während eine Schwenkarmaufhängung an einem Untergestell und die Aufhängung an dem dritten Rad vorstehend beschrieben sind, wird ersichtlich werden, dass unterschiedliche Typen einer Aufhängung möglich sind. Zum Beispiel ist es, wenn die Räder mit getrennten, elektrischen Motoren versehen sind, möglich, eine unabhängige, hintere Aufhängung vorzusehen.

Zusätzlich wird ersichtlich werden, dass weitere Ausführungsformen angewandt werden können, bei denen die Feder in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform durch einen Typ eines elastischen Elements ersetzt ist, um die Aufhängung für die Räder zu erzielen. Zum Beispiel kann das elastische Element ein Gummipuffer sein. Auch könnte ein Dämpfer oder könnten Dämpfer vorgesehen sein, die kombinierte Feder/Dämpfereinheiten sein könnten.

Durch Vorsehen einer Aufhängung für die Räder ist festgestellt worden, dass der Trolley dazu geeignet ist, über unebenes Terrain zu fahren, ohne eine ernsthafte Erschütterung zu verursachen, wie dies oftmals der Fall bei herkömmlichen, angetriebenen Trolleys ist.

Verschiedene Modifikationen können vorgenommen werden, um die strukturelle Steifigkeit des Trolleys zu verbessern oder verschiedene Rahmenelemente zu entfernen, die nicht, in Abhängigkeit von dem bestimmten Aufbau, erforderlich sein können.


Anspruch[de]
  1. Golftrolley mit einer die Golfschläger tragenden Konstruktion (1, 6, 7) und Rädern, wobei mindestens eines der Räder durch eine federnde Aufhängung mit der Konstruktion verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstruktion eine Golftasche für die Golfschläger aufnehmen kann, die Räder mit einem Untergestell (20) verbunden sind und das Untergestell federnd mit der Konstruktion verbunden ist, um die Aufhängung bereitzustellen.
  2. Golftrolley nach Anspruch 1, bei dem das Untergestell einen Antriebsmotor für die Räder tragen kann.
  3. Golftrolley nach Anspruch 1 oder 2, bei dem es sich um einen Trolley mit drei Rädern handelt und alle Räder federnd mit der Konstruktion verbunden sind.
  4. Golftrolley nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die federnde Aufhängung durch eine Aufhängefeder bereitgestellt wird.
  5. Golftrolley nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der von einer Batterie angetrieben wird, die am Untergestell angebracht werden kann.
  6. Golftrolley nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dessen Konstruktion zusammenklappbar ist.
  7. Golftrolley nach Anspruch 6, bei dem die Konstruktion (1, 6, 7) obere (11) und untere Golftaschenhalterungen umfasst, die an der Länge zusammenklappbarer mittlerer Stützelemente (8) entlang voneinander beabstandet sind, wobei die obere Golftaschenhalterung (11) von zwei getrennten Elementen (6, 7) gebildet wird, die im Bereich des mittleren Stützelements voneinander beabstandet sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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