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Dokumentenidentifikation DE60303282T2 21.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001424288
Titel Vorrichtung zum Verpacken, Transportieren und Ausgeben von pulverförmigen Produkten
Anmelder IZI LACK, S.L., Peniscola, (Castellon), ES
Erfinder Pellicer Roca, David, Peniscola (Castellon), ES
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60303282
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.11.2003
EP-Aktenzeichen 033802786
EP-Offenlegungsdatum 02.06.2004
EP date of grant 18.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2006
IPC-Hauptklasse B65D 19/06(2006.01)A, F, I, 20060131, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B65D 19/38(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, EP   B65D 77/06(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Ziel der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die im Speziellen entwickelt wurde als Mittel zum Verpacken, Lagern, Transportieren und Ausgeben von pulvrigen Produkten in Flocken, Krümeln oder anderen Formen, vorzugsweise für Produktbereiche wie Farben, Lacke, Glasuren, Farbstoffe, etc.

Das Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu erhalten, welche nach dem Verpacken des Produkts eine einfache Lagerung und einen einfachen Transport und optimale Entleerungsbedingungen während des Verbrauchs ihres Inhalts ermöglicht sowie die Möglichkeit der Wiederverwendung all ihrer Elemente, unter Ausschaltung der Erzeugung jeder Art von Rückständen.

Die Dokumente FR-A-27 25 427 und DE-A-43 34 758 befassen sich mit ähnlichen Problemen. FR-A-27 25 427 schlägt einen in einem Fass ausgebildeten Einsatz vor, zum einfachen Absaugen von Puder oder dergleichen aus einem Sack, der in einem Fass angeordnet ist. DE-A-43 34 758 offenbart einen Einsatz in der Gestalt einer Rutschbahn, die in dem Container zu einer Tür führt, die geöffnet werden kann.

Hintergrund der Erfindung

Wie bekannt ist, wird in der bevorzugten praktischen Anwendung der Erfindung, nämlich derjenigen von pulvrigen Produkten, wie beispielsweise Farbe in Pulverform, diese Farbe aus den Containern gebracht, in welchen sie bereitgestellt wird, entweder durch Ausschütten aus dem Container in den Tank der Vorrichtung, die für die Anwendung benutzt wird, oder mittels einer Absaugung unter Ausnutzung des Venturi-Effekts, um sie auf die einzufärbende Oberfläche zu sprühen, mit der Hilfe einer elektrostatischen oder triboelektrischen Pistole, welcher ein Luftstrahl zugeführt wird, um eine Zerstäubung derselben zu erzeugen.

Für die Verwendung dieser Art von Produkten, ausgeschüttet durch das manuelle Ausschüttsystem in den Tank der Anwendungsvorrichtung oder in den Tank der Maschine, in welcher diese Produkte zu benutzen sind, existiert gegenwärtig die Lösung, bestehend in der Verwendung einer Entleerungsmaschine, in welcher der Container oder der Behälter des anzuwendenden Produkts angeordnet wird, und welche aufgrund ihrer Größe eine Anwendung in kleineren Einsatzorten unmöglich macht, und welche zusätzlich im Allgemeinen die Hilfe eines Gabelstaplers erfordert, um den Container in derselben anzuordnen, vorzugsweise unter Verwendung von einfachen Kartonverpackungen mit innerer Schutzhülle und einem Plastikboden. In allen Fällen, in welchen ein manuelles Ausschütten nicht angewendet wird, wird eine Absaugvorrichtung oder eine Venturi-Düse benutzt, entweder einfach durch Einführen der besagten Düse bis auf den Boden des Containers, oder indem die besagte Absaugvorrichtung einen integralen Bestandteil der Entleerungsvorrichtung bildet, in solcher Weise, dass die Absaugung durch Vibration und/oder Neigung des Containers vervollständigt wird. In dieser Erfindung ist die nachfolgende Art der Verwendung des Produkts nicht bedeutend, weil die Venturi-Düse entweder direkt mit der Auftragungspistole verbunden ist oder sonst in der Venturi-Düse benutzt wird zum Übertragen des Produkts in den tatsächlichen Tank der Vorrichtung oder eine komplexere Auftragungsvorrichtung, welche die Pistolen oder andere Auftragungsverfahren oder Verwendungen einschließt.

Das Problem dieser Lösung ist, zusätzlich zu der Notwendigkeit, auf eine Maschine, wie die oben beschriebene mit beträchtlicher Größe zu zählen, hauptsächlich auf der Tatsache begründet, dass diese Container nicht wieder verwendbar sind, mit der folglich mit einbezogenen Auswirkung auf die Kosten, zusätzlich zu der Erzeugung von Rückständen, welche sich manchmal als schwierig durch den Anwender zu entfernen erweisen, auf der anderen Seite bereiten sie Schwierigkeiten bei einer vollständigen Verwendung der Inhalte davon, weil es in einer Schlussphase, d. h., wenn eine relativ dünne Schicht des Produktes auf dem Boden des Containers verbleibt, schwierig ist, diese durch Absaugen zu entfernen, was schließlich zu Transportproblemen führt, welche die Hilfe von Paletten für die besagte Handhabung erforderlich machen.

Beschreibung der Erfindung

Die durch die Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung löst in einer vollständig zufrieden stellenden Art und Weise das vorangehend beschriebene Problem in den unterschiedlichen, mit Kommentaren versehenen Aspekten.

Um dies zu erreichen, und im Speziellen, ist die besagte Vorrichtung konstruiert als ein Container mit einem pyramidenstumpfförmigen Aufbau, divergierend in Richtung seines Mundes mit einer Doppelfunktion, auf der einen Seite, um die Verschiebung des Inhalts in Richtung des Bodens zu unterstützen, und auf der anderen Seite, um zusätzlich die Stapelung der leeren Container zu unterstützen, mit der speziellen Besonderheit, dass der besagte Container ergänzt wird durch eine unbewegliche innere Wanne, wiederum in der Gestalt einer rechteckigen Pyramide mit angemessenen Abmessungen, um einen perfekten Sitz zwischen dem Mund davon und der Seitenwand des Containers zu bewerkstelligen, wenn sich die Spitze davon am Boden des Containers abstützt, wobei die besagte Wanne den Boden des Containerabteils für das Produkt bildet, das in der Mitte des Containers angeordnet ist, und dazu neigt, sich in Richtung der Spitze davon zu bewegen, so dass eine vollständige Verwendung davon ermöglicht wird, ohne das Erfordernis des Ausführens irgendeiner Art der Handhabung in dem besagten Container, abzielend auf die abschließende Konzentration eines solchen Produktes.

Daher ist jede Wanne im Inneren des zugehörigen Containers in einer beladenen Situation für die Vorrichtung angeordnet, während sie in einer unbeladenen Situation aus demselben entfernt werden kann, wobei die Container auf der einen Seite und die Wannen auf der anderen Seite gestapelt werden können, um die Volumeneinnahme davon unter den Umständen der Lagerung und des Transports zu minimieren.

Im Einklang mit einer Variante eines Ausführungsbeispiels der Erfindung kann die besagte innere Wanne eliminiert werden und ersetzt werden durch einen Körper, welcher, mit derselben pyramidenstumpfförmigen Konfiguration wie in dem vorigen Fall, sich über seinen unteren Boden in einen pyramidalen Abschnitt erstreckt, beispielsweise rechteckig, wobei er hauptsächlich die besagte innere Wanne ersetzt, und wobei in diesem Fall, und um dem Container Stabilität zu verleihen, der besagte Körper ergänzt wird mit einer Grundplatte, physisch unabhängig von demselben, welche wiederum die rechteckige, pyramidenstumpfförmige Konfiguration annimmt; in diesem Fall in einer absteigenden Richtung divergent, offen sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite, in einer solchen Weise, dass durch den oberen Mund davon der pyramidale Abschnitt des Containers durch Ankopplung im Inneren aufgenommen wird, welcher vollständig angekoppelt und stabil in dem besagten Mund verbleibt, und wobei er Aussparungen sowie in Querrichtung ausgeschnittene Öffnungen umfasst, in Abstimmung mit dem Mund an der Unterseite, welcher die Hindurchführung von Armen einer LKW-Palette, eines Gabelstaplers oder dergleichen ermöglicht, geeignet zur Handhabung sowohl des Containers als Ganzes oder ausschließlich der Grundplatte in einem Nichtbetriebszustand.

Im ersten Fall, d. h. wenn die besagte Grundplatte nicht vorhanden ist, ist am Boden des Containers eine Vielzahl von Vorsprüngen ausgebildet, welche die Abstützbeine festlegen, welche Nuten in Längsrichtung und Querrichtung zwischen sich definieren, welche in Richtung des Bodens geöffnet sind und funktional äquivalent sind zu den Aussparungen der Grundplatte.

Logischerweise, sowohl in einem Fall als auch in dem anderen, sollte der besagte Container ergänzt werden mit einem Deckel, der an seinem Mund ankoppelbar ist, und der mit einer Überabdeckung versehen ist, welche in einem geschlossenen Zustand die Einführung der Venturi- oder einer Absaugvorrichtung in das Innere des Containers ermöglicht, ohne die Entfernung des Hauptdeckels zu erfordern.

In jedem Fall sollte der Deckel wiederum versehen sein mit einer Aussparung, zusammenfallend in Form, Dimension und Position mit dem Umfang der Vorsprünge am Boden und dem geschlossenen Ansatz des Containers und ebenso äquivalent zu dem unteren Umfang der Grundplatte, um wiederum die Stabilität zwischen den Containern während der Stapelung davon in beladenem Zustand zu begünstigen.

Der Körper des Container sollte versehen sein, an einer seiner Seitenwände, mit einem Bolzen, welcher zur Außenseite hervorstehend dafür vorgesehen ist, das Befestigungsmittel für eine Schüttelvorrichtung einer herkömmlichen Bauart zu bilden, welche das Herabfallen des Produkts unterstützt, zur Verhinderung der Ausbildung von Hohlräumen im Inneren des Containers.

Der Container sollte auf der Höhe seines Mundes versehen sein mit einem um den Umfang verlaufenden Flansch, um die Ankopplung des Deckels zu unterstützen, ebenso wie mit Öffnungen für die unbewegliche Ankopplung von Handgriffen, um bei der Handhabung der Behälter zu helfen, ohne die Stapelung im leeren Zustand zu behindern, was ebenso zutrifft auf Wannen mit Handgriffen zur Unterstützung der Handhabung davon.

Gemäß dieser Struktur wird eine einfach handhabbare Vorrichtung erhalten, welche einen dicht versiegelten Container bestimmt, der eine festgelegte Menge einer Farbe in Pulverform oder jedes anderen äquivalenten Produktes von ungefähr 500 kg enthalten kann, welche einfach transportierbar und handhabbar ist, und welche mit dem Aufbau des dabei einbezogenen Containers den vollständigen Verbrauch des darin aufgenommenen Produktes sicherstellt, wobei er an seinem Boden und an der freien Spitze einen Stecker aufweisen kann, der seine Reinigung für eine nachfolgende Wiederverwendung begünstigt, und der aufgrund seiner tatsächlichen Struktur dessen Lagerung und Transport sehr beträchtlich begünstigt, wenn er leer ist, weil die Container auf der einen Seite und die inneren Wannen oder die äußeren Grundplatten auf der anderen Seite gestapelt werden können durch Kopplung des einen mit dem anderen, wobei die zugehörigen Deckel ebenso unabhängig gestapelt werden können und die gestapelten Grundplatten aufnehmen können, oder die gestapelten Wannen in den gestapelten Körpern aufnehmen können, was gleichermaßen die Wiederverwendung all seiner Bestandteile ermöglicht, unter Ausschaltung der Erzeugung jeder Art von Rückständen.

Beschreibung der Zeichnungen

Als Ergänzung zu der angeführten Beschreibung und um ein besseres Verständnis der Eigenschaften der Erfindung gemäß einem bevorzugen praktischen Ausführungsbeispiel derselben zu erhalten, ist ein Satz von Zeichnungen beigefügt, der einen integralen Bestandteil der besagten Beschreibung bildet, und in welchem, mit veranschaulichendem und nicht beschränkendem Charakter, das Folgende wiedergegeben wurde:

1 zeigt einen perspektivischen Abriss einer Vorrichtung zum Verpacken, Lagern, Transportieren und Ausgeben von pulvrigen oder ähnlichen Produkten, ausgeführt im Einklang mit dem Ziel der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt, ebenso gemäß einer perspektivischen Ansicht, dieselbe Anordnung der vorangehenden Figur, passend montiert und teilweise freigeschnitten, um deren innere Struktur zu zeigen.

3 zeigt, gemäß einer schematischen, perspektivischen Darstellung, auf der einen Seite verschiedene Behälter und auf der anderen Seite verschiedene Wannen, die in passender Weise aufeinander gestapelt sind, wenn sie leer sind.

4 zeigt, gemäß einer schematischen, perspektivischen Darstellung, eine Variante eines Ausführungsbeispiels der Vorrichtung der Erfindung, in welcher der Deckel vom Körper entkoppelt erscheint, wenngleich letzterer an der zugehörigen Grundplatte angekoppelt erscheint.

5 zeigt eine untere, seitliche, perspektivische Ansicht des Körpers, der einen Teil der Vorrichtung in der vorangehenden Figur bildet.

6 zeigt eine detaillierte, perspektivische Ansicht der ergänzenden Grundplatte des Körpers in 5.

7 zeigt zuletzt eine seitliche Grundansicht einer Vielzahl von Behältern und Grundplatten, wie diejenigen in den 5 und 6, die zur Lagerung und zum Transport im leeren Zustand in passender Weise aufeinander gestapelt sind.

Bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung

Im Hinblick auf die beschriebenen Figuren, und im Speziellen die 1 bis 3, kann beobachtet werden, wie die Vorrichtung, die von der Erfindung vorgeschlagen wird, gemäß einer Variante eines Ausführungsbeispiels derselben, aufgebaut ist aus einem Körper oder Container (1 ), mit einer pyramidenstumpfförmigen, rechteckigen und umgedrehten Konfiguration von geeigneter Kapazität, wie z. B. für eine 500 kg schwere Ladung eines Produkts, wobei der Mund davon in abgedichteter Weise verschlossen ist unter Mitwirkung eines Deckels (2), der durch irgendwelche herkömmlichen Mittel an dem besagten Mund angekoppelt ist, wobei der besagte Körper (1) an seinem Boden mit einer Vielzahl von Vorsprüngen oder Vertiefungen (3) versehen ist, welche Nuten (4) sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung bestimmen, mit geeigneter Form und geeigneten Abmessungen, um die Hindurchführung der Arme einer LKW-Palette oder etwas Ähnlichem zu ermöglichen, während der Körper (1) auf der Höhe seines Mundes einen sich um den Umfang erstreckenden Flansch (5) aufweist, versehen mit Öffnungen (6), welche die Ankopplung von Handgriffen mit unbeweglichem oder unlösbarem Charakter ermöglichen, um die Handhabung des besagten Containers zu vereinfachen, wobei der besagte Flansch (5) im Gegenzug die Ankopplung des Deckels (2) unterstützt, der wiederum versehen ist mit einer sich um den Umfang erstreckenden Schürze (7) zum Ankoppeln an den Mund des Körpers (1), im Speziellen an den besagten, sich um den Umfang erstreckenden Flansch (5), wobei der besagte Deckel (2) zusätzlich versehen ist mit Vertiefungen (8), die der Position nach übereinstimmen mit den Vorsprüngen (3) des Bodens des Körpers (1) und dafür vorgesehen sind, die besagten Vorsprünge während ihrer Stapelung zwischen den geschlossenen Containern aufzunehmen.

In ähnlicher Weise ist der Deckel in seiner Mitte versehen mit einer Über-Abdeckung (9), vorzugsweise mit einer kreisförmigen Konfiguration, welche die Einführung einer Venturi- oder Absaugvorrichtung ermöglicht, ohne das Erfordernis zum Entfernen des besagten Deckels (2).

Der Körper oder Container (1) wird ebenso ergänzt durch eine innere Wanne (10), mit einer rechteckigen, pyramidalen Form, offen an ihrem Boden, wobei die Spitze (11) dafür vorgesehen ist, um sich in der Mitte des Bodens des Körpers oder Containers (1) abzustützen, in einer eingeschränkten Position, in welcher der Mund der besagten Wanne (10) sich in Kontakt mit den Seitenwänden des Containers (1) befindet, wie im Speziellen in 2 beobachtet werden kann, um den tatsächlichen Boden des Containers zu bilden, welcher aufgrund seiner pyramidalen Konfiguration die Ansammlung des Produkts in dem Bereich entsprechend zu seiner Spitze (11) begünstigt, um dessen Entnahme einfacher zu gestalten.

Obwohl das Produkt dazu neigt, sich abwärts zu bewegen, einfach aufgrund des Einflusses der Schwerkraft, im Speziellen, um über die besagte Spitze (11) der Wanne (10) abzufließen, wurde zusätzlich vorgesehen, dass der Container (1) an der Außenseite an einer seiner Seitenwände nahe dessen Mund und in geeigneter Weise einen integralen Bestandteil desselben bildend, einen Bolzen (12) umfasst, der dafür vorgesehen ist, das Befestigungsmittel für eine Vorrichtung wie eine Rüttelvorrichtung einer herkömmlichen Bauart zu bilden, welche dazu beiträgt, dass das Produkt herabfällt, um die Ausbildung von Hohlräumen des Produkts im Inneren des Containers zu verhindern.

Die Wannen (10) umfassen Handgriffe, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, welche wiederum zu deren Handhabung beitragen.

Im Einklang mit dieser Struktur werden die Behälter (1), wenn sie leer sind, in der Art und Weise wie männliche und weibliche Bauteile miteinander gekoppelt, um die Volumeneinnahme zu reduzieren und um deren Lagerung und Transport zu vereinfachen, wobei zu diesem Zweck die Vorsprünge (3) ebenso eine pyramidenstumpfförmige Konfiguration haben sollten, wobei auf der anderen Seite die Wannen (10) aus demselben Zweck wiederum in ähnlicher Weise koppelbar sind, wie bei der Betrachtung von 3 verstanden werden kann, wobei der Stapel der Wannen (10) im Inneren des Stapels von Containern (1) aufnehmbar ist, im Speziellen im Inneren des Containers (1), welcher die obere Endposition des entsprechenden Stapels einnimmt.

In der in den 4 bis 7 dargestellten Variante eines Ausführungsbeispiels nimmt der Körper (21), welcher mit einem ähnlichen Deckel (22) ergänzt wird, dieselbe pyramidenstumpfförmige, rechteckige und umgedrehte Konfiguration ein, wenngleich dessen Boden nach unten hervorsteht, zur Ausbildung eines Abschnitts (1) der zur konischen Konfiguration neigt, im Speziellen mit einer pyramidischen, rechteckigen Konfiguration mit abgerundeter Spitze (24), so dass mit dieser Konfiguration für den Container derselbe Konzentrationseffekt des Produkts erhalten wird, wie mit der Wanne (10) des vorangehenden Ausführungsbeispiels, unter Beibehaltung derselben Möglichkeit des Stapelns im entleerten Zustand, wie in 7 gezeigt ist.

In diesem Fall umfasst der Containerkörper (21) auf einer Höhe seines Mundes denselben sich um den Umfang erstreckenden Flansch (25) und dieselben Öffnungen (26), die geeignet sind zur Aufnahme von Handgriffen, die physisch unabhängig von dem besagten Körper ausgebildet sind.

Der Deckel (22) ist seinerseits ausgebildet mit derselben, sich um den Umfang erstreckenden Schürze (27) zum Ankoppeln an den Mund des Körpers (21), und umfasst eine Aussparung (28), die in passender Weise geformt und dimensioniert ist, um das untere Ende einer Grundplatte (29) aufzunehmen, welche die Vorrichtung ergänzt und welche nachstehend weiter beschrieben werden soll, wobei sie mit einer Aussparung versehen ist zu Zwecken der Immobilisation der besagten Grundplatte (29) zur Verhinderung der Querverschiebung während der Stapelung. Zusätzlich umfasst der Deckel (22) in einer mittleren Position dieselbe Über-Abdeckung (30) zum Einführen der Absaugvorrichtung für das Produkt, ohne das Erfordernis zum Entfernen der Abdeckung (22).

Die Grundplatte (29) hat die besondere Funktion, dem Körper (21) die Stabilität zu verleihen, die ihm aufgrund der besonderen Konfiguration im Bereich seines unteren Endes fehlt, und nimmt eine pyramidenstumpfförmige, rechteckige Konfiguration ein, die in passender Weise geformt und dimensioniert ist, um durch Ankopplung das untere Ende des pyramidalen Abschnitts (23) des Körpers (21) aufzunehmen, im Speziellen durch einen kleinen Rahmen (31), der im Konvergenzbereich zwischen dem pyramidenstumpfförmigen Abschnitt (21) des Körpers und dem pyramidalen Abschnitt (23) desselben ausgebildet ist, wie insbesondere in 5 sichtbar ist.

Dieser Rahmen (31) umfasst eine Aussparung (32), welche in diesem Fall den Bolzen (33) aufnimmt, der funktional äquivalent ist zu dem Bolzen (12) des vorangegangenen Falls.

Die Grundplatte (29), die offensichtlich an ihrem oberen Ende geöffnet ist, um die Ankopplung des Rahmens (31) des Körpers (21) zu ermöglichen, ist ebenso an ihrem Boden geöffnet, wie gut in 6 zu sehen ist, und ist auf der Höhe ihres unteren Mundes und in Abstimmung mit ihren größeren Seitenflächen mit breiten, rechteckigen Vertiefungen (34) ausgebildet, die in passender Weise voneinander beabstandet und dimensioniert sind, um die Hindurchführung einer LKW-Palettengabel oder dergleichen zu ermöglichen, und bildet ebenso für denselben Zweck an den kleineren Seitenwänden in Querrichtung frei geschnittene Nuten oder Öffnungen (35) aus, die jedoch die untere Kante (36) durchgehend lassen, um die Lagerung der Vorrichtung in metallischen Regalen zu ermöglichen. Zusätzlich umfasst die Grundplatte (29) Nuten (37) nahe ihres oberen Mundes, in der Art von Handgriffen, um die Handhabung derselben zu erleichtern, wenn sie unabhängig von den jeweiligen Körpern (21) vorgefunden werden.

Die im allgemeinen pyramidenstumpfförmige Konfiguration der Containerkörper (2123) erlaubt die männlich-weibliche Ankopplung zwischen denselben, wie in 7 gezeigt ist, so dass die verschiedenen Container (21) auf einer einzelnen Grundplatte (29) eingesetzt werden können, wobei die zugehörigen Grundplatten (29) zur selben Zeit ebenso in männlich-weiblicher Weise aneinander angekoppelt sind und gestapelt sind, indem sie in umgekehrter Position im Inneren des letzten Containers (21) eingefügt sind, wie bei der Betrachtung der besagten 7 abgeleitet werden kann, um eine Volumeneinnahme davon im leeren Zustand zu minimieren.


Anspruch[de]
  1. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und anderen Formen wie beispielsweise Lack in Pulverform. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Funktionskombination aus einem Behälter (1) mit seinem zugehörigen Deckel (2) und einem Tablett (10) besteht; diese Teile sind innerhalb des Behälters unverrückbar verkoppelt; Die Konfiguration besagten Behälters tendiert in Richtung einer rechteckigen, stumpfen, umgedrehten Pyramide; das untere Tablett hat die Form einer Pyramide, deren Spitze gegen den Mittelpunkt der Behälter-Unterseite und dessen Öffnung stößt; diese ist so geformt und bemessen, dass wenn besagte Spitze an die Behälterunterseite stößt, die Kanten des Tabletts gleichzeitig an die Seitenwände besagten Behälters stoßen, wodurch eine Kontinuität zwischen den Tablettwänden und den über ihnen liegenden Behälterwänden entsteht.
  2. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß Anspruch 1; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter an seiner Unterseite bzw. seinem geschlossenen Boden mehrere beinartige Vorsprünge (3) oder Durchzüge aufweist, die ein Paar von längs verlaufenden und ein weiteres Paar von quer verlaufenen Rillen ergeben; diese sind so geformt und bemessen, dass sie die Durchführung von LKW-Paletten oder ähnlichen Armen durch diese ermöglichen.
  3. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß vorhergehenden Ansprüchen; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter an einer seiner äußeren Seitenwände in der Nähe einer seiner Öffnungen einen Bolzen zum Anschluss einer Rüttelvorrichtung aufweist.
  4. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß vorhergehenden Ansprüchen; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter auf der Höhe seiner Öffnung einen umlaufenden Flansch aufweist; dieser ist koplanar mit besagter Öffnung und mit Öffnungen (6) versehen, welche den unverrückbare Anbringung von Betätigungsgriffen besagten Gehäuses ermöglichen, wobei die Möglichkeit besteht, dass ähnliche Griffe auch am zugehörigen Tablett angebracht werden.
  5. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß vorhergehenden Ansprüchen; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel eine Einsparung (8) aufweist; diese ist so geformt und bemessen, dass sie beim Stapeln geschlossener Behälter in Ladeposition die an der Behälterunterseite befindlichen Vorsprünge aufnehmen kann; gleichzeitig ist im Mittelbereich besagter Deckel ein Überdeckel (9) angebracht, dieser ist so geformt und bemessen, dass er die Durchführung einer Venturi-Düse oder einer Produktabsaugvorrichtung erlaubt.
  6. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß vorhergehenden Ansprüchen; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Behälter, ebenso wie die zugehörigen Tabletts ineinander stapelbar sind.
  7. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Funktionskombination aus einem Behälter (21) mit seiner zugehörigen Deckel (22) und einem Halterahmen für den Behälter (29) besteht, mit der Besonderheit, dass in besagtem Behälter zwei übereinander gelagerte Sektionen definiert sind: eine obere, größere Sektion (21) in Form einer rechteckigen, stumpfen, rechteckigen Pyramide und eine untere Sektion, die zu einem konischen Aufbau mit abgerundeter Spitze (24) tendiert; diese Sektion ist unverrückbar innerhalb der Öffnung des Halterahmens einfügbar; diese nimmt wiederum die Konfiguration einer stumpfen Pyramide ein, die sich nach unten verjüngt.
  8. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß Anspruch 7; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter an seiner Außenseite einen kleinen umlaufenden Rahmen im Bereich der Verbindung mit dem Halterahmen aufweist.
  9. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß Ansprüchen 7 und 8; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter in Höhe der Mitte einer der längeren Seiten des umlaufenden Rahmens einen Bolzen (33) zum Anschluss einer Rüttelvorrichtung aufweist.
  10. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß Ansprüchen 7–9; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die ebenfalls unten geöffnete Rahmenplatte mit rechteckiger Kontur übereinstimmend mit der Einsparung bzw. dem Spalt des oberen Deckels in Übereinstimmung mit besagter unteren Grundfläche Kerben und Rillen oder quer geschnittene Öffnungen aufweist; diese sind so geformt, bemessen und angeordnet, dass sie die Durchführung einer LKW-Palette oder einer ähnlichen Gabel erlauben.
  11. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß Ansprüchen 7–10; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel eine Aussparung enthält, die so geformt und bemessen ist, dass sie dort das untere Ende der Rahmenplatte beim Stapeln beladener Behälter aufnehmen kann; gleichzeitig ermöglicht der Mittenbereich des besagten Deckels die Durchführung einer Venturi-Düse oder einer Produktabsaugvorrichtung.
  12. Verpackungs-, Lager-, Transport- und Ausgabevorrichtung für feinpulvrige Produkte in Korn-, Flocken-, Krümelform und ähnlichen Formen gemäß Ansprüchen 7–11; die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse auf der Höhe seiner Öffnung einen umlaufenden Flansch aufweist; in diesem sind Öffnungen angeordnet, welche die Anbringung Betätigungsgriffen von besagten Körpers ermöglichen, wenn diese leer sind; gleichzeitig sind angrenzend an den oberen Rand Nuten angebracht, an denen ebenfalls Betätigungsgriffe angebracht werden können.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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