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Dokumentenidentifikation DE60303530T2 21.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001357029
Titel Verfahren und Umhüllungsrad zum Verpacken von Produktstapeln
Anmelder Azionaria Costruzioni Macchine Automatiche A.C.M.A. S.p.A., Bologna, IT
Erfinder Salicini, Sandro, 40050 Monterenzio, IT;
Cavallari, Stefano, 40135 Bologna, IT
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60303530
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.04.2003
EP-Aktenzeichen 030091532
EP-Offenlegungsdatum 29.10.2003
EP date of grant 15.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2006
IPC-Hauptklasse B65B 11/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Umhüllungsverfahren zur Verpackung von Produktstapeln.

Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere ein Umhüllungsverfahren zur Verpackung von Produktstapeln der Art, dass es einen Zuführschritt umfasst, bei dem ein Produktstapel einer radialen Produktaufnahme eines Umhüllungsrades zugeführt wird, das sich schrittweise um eine Drehachse dreht, um die radiale Produktaufnahme in einer gegebenen Bewegungsrichtung und auf einer endlosen Bahn, die sich durch eine Stapel-Ladestation und durch eine Entladestation erstreckt, zu befördern, wobei der Stapel so positioniert ist, dass seine Längsachse parallel zur Drehachse verläuft und wobei er durch eine Ausgabestation einer Zuleitung, die Heißsiegelfolien eines Umhüllungsmaterials bereitstellt, zur radialen Produktaufnahme befördert wird, so dass er sich an der Ausgabestation mit einer entsprechenden Umhüllungsmaterialfolie verbindet und in die jeweilige radiale Produktaufnahme eingreift, während die jeweilige Umhüllungsmaterialfolie in eine U-Form mit zwei gegenüberliegenden Seitenlaschen, die über den jeweiligen Stapel und aus der radialen Produktaufnahme hervorstehen, gefaltet wird; einen ersten Faltschritt, bei dem die beiden Seitenlaschen um den jeweiligen Stapel gefaltet werden, so dass sie eine röhrenförmige Umhüllung um den Stapel bilden, die koaxial zur Längsachse verläuft und eine Längsleiste aufweist, die durch überlagerte seitliche Endabschnitte der Seitenlaschen gebildet wird; einen Versiegelungsschritt, bei dem die seitlichen Endabschnitte miteinander versiegelt werden; und einen zweiten Faltschritt, bei dem die Längsleiste ganz auf eine äussere Oberfläche der betreffenden röhrenförmigen Umhüllung gefaltet wird.

Die vorliegende Erfindung ist besonders vorteilhaft für den Gebrauch bei Maschinen zur Umhüllung von Stapeln von Süssigkeiten und Ähnlichem, auf welche sich die folgende Beschreibung rein beispielsweise bezieht.

An bekannten Umhüllungsrädern, insbesondere für Stapel von Süssigkeiten, die nach der obigen Methode funktionieren, werden die beiden Seitenlaschen normalerweise durch einen Greifer an der jeweiligen radialen Produktaufnahme zusammengefaltet, um die Längsleiste zu bilden und werden, so gefaltet, zu einer Versiegelungsstation befördert, an der zwei gegenüberliegende Versiegelungsvorrichtungen die Leiste erfassen; die Leiste wird freigelassen, wenn die radiale Produktaufnahme wieder in Gang gesetzt wird und die Versiegelungsstation verlässt; und die Leiste wird durch ein festes Faltelement abwärts der Versiegelungsstation ganz umgefaltet.

In anderen Worten wird die Längsleiste während eines Anhaltens der jeweiligen radialen Produktaufnahme an einer Versiegelungsstation versiegelt und beeinträchtigt somit die Ausgabegeschwindigkeit des gesamten Umhüllungsrades. Das heisst, das Versiegeln der Längsleiste erfordert relativ viel Zeit, gewöhnlich mehr Zeit als die Falt- und Versiegelungs-Folgearbeitsgänge, die vom Umhüllungsrad an anderen Arbeitsstationen durchgeführt werden, so dass die Haltezeiten des Umhüllungsrades denen des längsten Arbeitsganges entsprechen müssen, wodurch die Effizienz verringert wird.

Die EP 1177977 beschreibt ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Umhüllungsrad nach dem Oberbegriff von Anspruch 9.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, ein Umhüllungsverfahren bereitzustellen, das ausgelegt ist, um den oben genannten Nachteil zu beseitigen.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere, das oben angeführte bekannte Umhüllungsverfahren so zu verbessern, dass die Haltezeiten des Umhüllungsrades minimal gehalten werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Umhüllungsverfahren zur Verpackung von Produktstapeln bereitgestellt, wie es in Anspruch 1 und bevorzugt in einem der Ansprüche, die direkt und/oder indirekt von Anspruch 1 abhängen, beansprucht wird.

Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Umhüllungsrad zur Verpackung von Produktstapeln.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Umhüllungsrad zur Verpackung von Produktstapeln bereitgestellt, wie es in Anspruch 9 und bevorzugt in einem der Ansprüche, die direkt und/oder indirekt von Anspruch 9 abhängen, beansprucht wird.

Eine nicht-einschränkende Ausführungsform der Erfindung wird als Beispiel beschrieben, unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen:

1 eine schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Umhüllungsrades gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, mit aus Gründen der Übersichtlichkeit entfernten Teilen;

2 ein Detail aus 1 in größerem Maßstab zeigt;

3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in 2 zeigt;

4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in 2 zeigt;

die 5 bis 9 das Detail aus 2 in aufeinanderfolgenden Betriebspositionen zeigen;

10 perspektivische Ansichten eines durch das Umhüllungsrad aus 1 durchgeführten Faltablaufs zeigt.

Die Zahl 1 in 1 bezeichnet in seiner Gesamtheit ein Umhüllungsgerät zur Verpackung von Stapeln (2) von Süssigkeiten (3) mittels entsprechenden Folien (4) aus Heißsiegel-Umhüllungsmaterial.

Das Umhüllungsgerät 1 umfasst ein Umhüllungsrad 5, das so an einen Rahmen 1a befestigt ist, dass es sich (in den Zeichnungen entgegen dem Uhrzeigersinn) um eine horizontale Achse 6 dreht, und das eine Reihe radialer Produktaufnahmen 7 umfasst, welche schrittweise in einer gegebenen Bewegungsrichtung 8 und auf einer endlosen Bahn P befördert werden, die sich durch eine Ladestation 9 zum Laden von Stapeln 2 und durch eine Entladestation 10 zum Entladen der umhüllten Stapel 2 erstreckt.

Jede radiale Produktaufnahme 7 erfasst einen einzelnen Stapel 2, der mit einer jeweiligen Längsachse 11 (10) parallel zur Achse 6 positioniert ist, und umfasst zwei gegenüberliegende Backen 12 und 13 zur Erfassung eines betreffenden Stapels 2, welche über den Umfang einer Zentralscheibe 14 des Umhüllungsrades 14 hinaus ragen. Die Backe 12, die in Bewegungsrichtung 8 der entsprechenden Backe 13 vorgeschaltet ist, wird insbesondere so an die Zentralscheibe 14 montiert (4), dass sie sich bezüglich der Zentralscheibe 14 um eine betreffende, zur Achse 6 parallelen Achse 15 dreht, und definiert den äusseren Arm eines Schwingarmes 16, von dem ein innerer Arm am freien Ende mit einer Stößelrolle 17 ausgestattet ist, die mit einer Nocke 18 zusammenwirkt (79), welche sich um die Achse 6 erstreckt, um das Schwingen der Backe 12 hin zur Backe 13, die stationär ist, und von dieser weg zu steuern.

Jeder Stapel wird entlang einer radialen Zuleitung 19 und in einer radialen Beförderungsrichtung 20 von einem Schieber 21 ausserhalb des Umhüllungsrades 5 und von einem Gegenschieber 22, der von einer festen des Umhüllungsrades 5 getragen wird, zu der Ladestation 9 befördert. Der Schieber 21 bewegt sich durch eine Ausgabestation 23 einer Zuleitung 24, die Folien (4) eines Umhüllungsmaterials bereitstellt, um jeden Stapel 2 mit einer entsprechenden Folie 4 aus Umhüllungsmaterial zu verbinden und um die auf diese Weise gebildete Einheit zwischen die Backen 12 und 13 einer jeweiligen Produktaufnahme 7 zu schieben (6), die an der Ladestation 9 arretiert ist. Während jeder Stapel 2 und die jeweilige Folie 4 aus Umhüllungsmaterial zu der jeweiligen radialen Produktaufnahme 7 geschoben werden, die an der Ladestation 9 arretiert ist, wird die jeweilige Folie 4 aus Umhüllungsmaterial in U-Form gefaltet, deren Höhlung radial nach aussen zeigt und mit zwei gegenüberliegenden Seitenlaschen 25 der Folie 4, die von dem jeweiligen Stapel 2 nach hinten vorstehen.

Das Umhüllungsrad 5 weist einen Faltgreifer 26 auf, der zwei Schwingarme 27 und 28 umfasst, die um die Achse 6 schwingen und vor der Zentralscheibe 14 des Umhüllungsrades 5 liegen. Der Schwingarm 27, der in Bewegungsrichtung 8 dem Schwingarm 28 vorgeschaltet ist, umfasst einen Arbeitsarm 29, welcher der Ladestation 9 zugewandt ist und eine erste Backe des Faltgreifers 26 definiert, und einen Kontrollarm 30. Der Schwingarm 28 umfasst einen Arbeitsarm 31, welcher der Ladestation 9 und dem Arm 29 zugewandt ist und eine zweite Backe des Faltgreifers 26 definiert, und einen Kontrollarm 32, der sich mit dem Arm 30 überdeckt. An den freien Enden der Arme 30 und 32 sind entsprechende Ausgabe-Verbindungsstangen 33 und 34 entsprechender antreibender Kurbelgetriebe 35 und 36 drehbar angebracht, die entsprechende Kurbeln 37 und 38 umfassen, welche an den jeweiligen Verbindungsstangen 33 und 34 drehbar angebracht sind und an entsprechende Antriebswellen 39 und 40 montiert sind, die koaxial zueinander und zu einer zur Achse 6 parallelen Achse 41 verlaufen und ausserhalb der Bahn P. Die Antriebswellen 39 und 40 schwingen unterschiedlich um die Achse 41, wie später ausführlich erläutert wird, um den Armen 29 und 31 die Schwingungen über einen Abschnitt P1 der Bahn P zu übertragen, der sich in Bewegungsrichtung 8 von der Ladestation 9 und entlang eines gegebenen Bogens erstreckt, wie später ausführlich erläutert wird.

Die Arme 29 und 31 definieren die beiden Backen des Faltgreifers 26 und sind, wie in den 2 und 3 gezeigt, an ihren freien Enden integral mit entsprechenden Querelementen 42 und 43 versehen, die sich zueinander parallel, entlang der Zentralscheibe 14, parallel zur Achse 6 und ausserhalb der Bahn P erstrecken. An der dem Querelement 42 zugewandten Seite trägt das Querelement 43 in einer fixierten Position und mittels Schrauben 44 eine Versiegelungsstange 45, die entlang der Scheibe 14, parallel zur Achse 6 angeordnet ist und länger als die Stapel 2 ist; und an der dem Querelement 43 zugewandten Seite trägt das Querelement 42 in einer fixierten Position eine U-förmige Fassung 46 für eine Versiegelungsstange 47, welcher der Versiegelungsstange 45 zugewandt und zu dieser parallel ist und mit zwei Schrauben 48 versehen ist, die verschiebbar durch das Querelement 42 gehen, um es der Versiegelungsstange 47 zu ermöglichen, sich quer zu deren Achse auf das Querelement 42 zuzubewegen, so dass sie den Federn 49 entgegengesetzt ist, die koaxial zu den Schrauben 48 verlaufen und zwischen der Versiegelungsstange 47 und dem Querelement 42 zusammengedrückt werden.

Im tatsächlichen Gebrauch und mit Bezugnahme auf die 1 und 5 bis 10 wird, wenn das Umhüllungsrad 5 so anhält (1), dass sich eine Produktaufnahme 7 an der Ladestation 9 befindet und sich die bewegliche Backe 12 und der Faltgreifer 26 beide in der offenen Position befinden, eine Folie 4 aus Umhüllungsmaterial an der Ausgabestation 23 über die radiale Zuleitung 19 gelegt. An diesem Punkt bewegt sich der Gegenschieber 22 nach aussen in Kontakt zu der Folie 4 aus Umhüllungsmaterial, während sich der Schieber 21 in Richtung 20 auf das Umhüllungsrad zu bewegt, um einen Stapel 2 von Süßigkeiten 3 längs der radialen Zuleitung 19 zu befördern und in Kontakt mit der Folie 4 aus Umhüllungsmaterial zu bringen. Der Schieber 21 und der Gegenschieber 22 bewegen sich dann gemeinsam in Richtung 20, um die vom Stapel 2 und der betreffenden Folie 4 aus Umhüllungsmaterial gebildete Einheit zu der Produktaufnahme 7 zu befördern. Im Verlauf welcher Bewegung die Folie 4 aus Umhüllungsmaterial, die durch die entgegengesetzte Wirkung von Schieber 21 und Gegenschieber 22 in Kontakt mit dem betreffenden Stapel 2 bleibt, in U-Form um den betreffenden Stapel 2 gefaltet wird (5 und 10b) und bei Erreichen der betreffenden Produktaufnahme 7 immer noch in dieser Position ist. Wenn sich die bewegliche Backe 12 schließt (6), wird die Folie 4 in die betreffende Produktaufnahme 7 so positioniert, dass die Seitenlaschen 25 aus der Produktaufnahme 7 und zwischen den beiden Versiegelungsstangen 45 und 47 hervorstehen.

Bevor sich der Schieber 21 und der Gegenschieber 22 lösen, um den Stapel 2 in der betreffenden Produktaufnahme 7 freizugeben, werden die Antriebswellen 39 und 40 betätigt, um zu bewirken, dass der Faltgreifer 26 eine erste, relativ kleine, Schließbewegung ausführt (6 und 7 und nicht gezeigt), um die Seitenlaschen 25 leicht um den betreffenden Stapel 2 zu falten (während der Schieber 21 noch frei gelassen wird) und zu verhindern, dass die Süßigkeiten herausfallen, wenn der Schieber 21 gelöst wird.

Nach Rückzug des Schiebers 21 von der Ausgabestation 23 führt der Faltgreifer 26 die Schließbewegung zu Ende (7), so dass die Versiegelungsstangen 45 und 47 in Kontakt gebracht werden, wobei die Federn 49 zusammengedrückt werden, und die beiden Endabschnitte 25a der Seitenlaschen 25 so in Kontakt gebracht werden, dass sie eine Längsrille oder – leiste (bzw. einen Steg) 50 definieren, die eine röhrenförmige Umhüllung 51 schließt, welche koaxial zur Längsachse 11 des betreffenden Stapels 2 verläuft und zwei entgegengesetzte Enden 52 aufweist, die über die entsprechenden Enden des betreffenden Stapels 2 hervorstehen. Erst an diesem Punkt beginnen die Versiegelungsstangen 45 und 47, welche bisher, obwohl erhitzt, im Wesentlichen als einfache Faltvorrichtung funktioniert haben, als Versiegelungsvorrichtungen zu funktionieren, um die Längsleiste 50 zu versiegeln, welche die röhrenförmige Umhüllung 51 schließt.

Das Umhüllungsrad 5 (8) bewegt sich dann in Bewegungsrichtung 8, um die Produktannahme 7 zur nächsten Arbeitsstation 53 zu befördern; und die Antriebswellen 39 und 40 werden betätigt, um den Faltgreifer 26 in geschlossener Position zu halten, während es dem Faltgreifer 26 gleichzeitig ermöglicht wird, der Produktaufnahme 7 entlang dem Abschnitt P1 zu folgen, der sich entlang einen Bogen erstreckt, welcher um die Achse 6 zentriert ist und im allgemeinen kürzer ist als der Bogen zwischen zwei benachbarten Produktaufnahmen 7. Auf diese Weise kann die Versiegelung der Leiste 50 der Ladestation 9 nachgeschaltet fortgeführt werden, um die Haltezeiten des Umhüllungsrades 5 zu verkürzen.

Nach Versiegelung der Leiste 50 wird der Faltgreifer arretiert und geöffnet, um die Leiste 50 freizugeben, welche (9 und 10d) nach hinten gegen die Seitenfläche 54 der röhrenförmigen Umhüllung 51 durch Anschlagen an die Versiegelungsstange 45 gefaltet wird, die in diesem Fall als feste Faltvorrichtung funktioniert.

Durchläuft der umhüllte Stapel 2 das Ende des Abschnittes P1, wird der Faltgreifer 26, noch immer in offener Position, in seine Ausgangsposition in 1 zurückgebracht.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zum Einhüllen von Stapeln (2) von Produkten (3), wobei das Verfahren einen Zuführschritt umfasst, bei dem ein Stapel (2) von Produkten (3) einer radialen Produktaufnahme (7) eines Umhüllungsrades (5) zugeführt wird, das sich schrittweise um eine Drehachse (6) dreht, um diese radiale Produktaufnahme (7) in einer gegebenen Bewegungsrichtung (8) und auf einer endlosen Bahn (P), die sich durch eine Ladestation (9) zum Laden des Stapels (2) und durch eine Entladestation (10) erstreckt, zu befördern, wobei dieser Stapel (2) so positioniert ist, dass seine Längsachse (11) parallel zur Drehachse (6) verläuft und wobei er durch eine Ausgabestation (23) einer Zuleitung (24), die Heißsiegelfolien (4) eines Umhüllungsmaterials bereitstellt, zur radialen Produktaufnahme (7) befördert wird, so dass er sich an der Ausgabestation (23) mit einer entsprechenden Umhüllungsmaterialfolie (4) verbindet und in die radiale Produktaufnahme (7) eingreift, während die Umhüllungsmaterialfolie (4) in eine U-Form mit zwei gegenüberliegenden Seitenlaschen (25), die über den jeweiligen Stapel (2) und aus der radialen Produktaufnahme (7) hervorstehen, gefaltet wird; einen ersten Faltschritt, bei dem diese beiden Seitenlaschen (25) um den jeweiligen Stapel (2) gefaltet werden, so dass sie eine röhrenförmige Umhüllung (51) um den Stapel (2) bilden, die koaxial zur Längsachse (11) ist und eine Längsleiste (50) aufweist, die durch überlagerte seitliche Endabschnitte (25a) der Seitenlaschen (25) gebildet wird; einen Versiegelungsschritt, bei dem diese seitlichen Endabschnitte (25a) miteinander versiegelt werden; und einen zweiten Faltschritt, bei dem die Längsleiste (50) ganz auf eine äussere Oberfläche (54) der röhrenförmigen Umhüllung (51) gefaltet wird; und wobei es dadurch gekennzeichnet ist, dass die beiden Faltschritte und der Versiegelungsschritt durch Faltmittel (26) ausgeführt werden, die zwei gegenüberliegende Versiegelungselemente (45, 47) umfassen, die entsprechende Bewegungen ausführen, um sich bezüglich einander in eine geschlossene Position, in der sie sich berühren, und von dieser Position weg zu bewegen und die radiale Produktaufnahme (7) auf einem Abschnitt (P1) der Bahn (P) zu begleiten.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Bahnabschnitt (P1) weniger als einem Bewegungsschritt des Umhüllungsrades (5) entspricht.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem sich der Abschnitt (P1) der Bahn (P) von der Ladestation (9) aus in Bewegungsrichtung (8) erstreckt.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Bewegungen der Versiegelungselemente (45, 47) Schwingungen um die Drehachse (6) sind.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Faltmittel (26) einen Faltgreifer (26) mit zwei Backen (29, 31) umfassen, der so angebracht ist, dass er aufgrund entsprechender Antriebsmittel (39, 35, 40, 36) um die Drehachse (6) oszilliert, wobei jede Backe (29, 31) mit einem entsprechenden Versiegelungselement (47, 45) ausgestattet ist.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der erste Faltschritt durch die Versiegelungselemente (45, 47) ausgeführt wird, wenn die radiale Produktaufnahme (7) an der Ladestation (9) arretiert ist.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der Versiegelungsschritt zumindest teilweise durch die Versiegelungselemente (45, 47) im Laufe eines Bewegungsschrittes des Umhüllungsrades (5) ausgeführt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der zweite Faltschritt durch die Längsleiste (50) ausgeführt wird, die an einem (45) der Versiegelungselemente (45, 47) anschlägt.
  9. Umhüllungsrad zur Verpackung von Stapeln (2) von Produkten (3), wobei das Umhüllungsrad (5) so eingerichtet ist, dass es sich um eine Drehachse (6) dreht und eine Anzahl radialer Produktaufnahmen (7) umfasst, welche schrittweise in eine gegebene Bewegungsrichtung (8) und auf einer endlosen Bahn (P), die sich durch eine Ladestation (9) zum Laden dieser Stapel (2) und durch eine Entladestation (10) erstreckt, befördert werden, und welche die jeweiligen Stapel (2) in einer Position annehmen, in der deren jeweilige Längsachsen (11) parallel zur Drehachse (6) sind; Beförderungsmittel (21, 22) für die Beförderung der Stapel (2) zu einer entsprechenden radialen Produktaufnahme (7) an der Ladestation (9) und durch eine Zuleitung (24), die Heißsiegelfolien (4) eines Umhüllungsmaterials bereitstellt, so dass sich jeder dieser Stapel (2) mit einer entsprechenden Umhüllungsmaterialfolie (4) verbindet und in die entsprechende radiale Produktaufnahme (7) eingreift, während diese Umhüllungsmaterialfolie (4) in eine U-Form um den jeweiligen Stapel (2) gefaltet wird, und mit zwei gegenüberliegenden Seitenlaschen (25), die über den jeweiligen Stapel (2) und aus der radialen Produktaufnahme (7) hervorstehen; und Faltmittel (26) zum Falten der beiden Seitenlaschen (25) um den jeweiligen Stapel (2), so dass um den Stapel (2) eine röhrenförmige Umhüllung (51) gebildet wird, die koaxial zur entsprechenden Längsachse (11) ist und eine Längsleiste (50) aufweist, die durch die überlagerten seitlichen Endabschnitte (25a) der Seitenlaschen (25) gebildet wird; und zum Falten dieser Längsleiste (50) ganz über eine äussere Oberfläche (54) der röhrenförmigen Umhüllung (51); und wobei es dadurch gekennzeichnet ist, dass die Faltmittel (26) zwei gegenüberliegende Versiegelungselemente (45, 47) umfassen, die entsprechende Bewegungen ausführen, um sich bezüglich einander in eine geschlossene Position, in der sie sich berühren, und von dieser Position weg zu bewegen und die radiale Produktaufnahme (7) auf einem Abschnitt (P1) der Bahn (P) zu begleiten.
  10. Umhüllungsrad nach Anspruch 9, bei dem der Abschnitt (P1) der Bahn (P) weniger als einem Bewegungsschritt des Umhüllungsrades (5) entspricht.
  11. Umhüllungsrad nach Anspruch 9 oder 10, bei dem sich der Abschnitt (P1) der Bahn (P) von der Ladestation (9) aus in Bewegungsrichtung (8) erstreckt.
  12. Umhüllungsrad nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem die Bewegungen der Versiegelungselemente (45, 47) Schwingungen um die Drehachse (6) sind.
  13. Umhüllungsrad nach einem der Ansprüche 9 bis 12, bei dem die Faltmittel (26) einen Faltgreifer (26) mit zwei Backen (29, 31) umfassen, der so angebracht ist, dass er aufgrund entsprechender Antriebsmittel (39, 35, 40, 36) um die Drehachse (6) oszilliert, wobei jede Backe (29, 31) mit einem entsprechenden Versiegelungselement (47, 45) ausgestattet ist.
  14. Umhüllungsrad nach Anspruch 13, bei dem jede Backe (29, 31) durch einen ersten Arm (29, 31) eines jeweiligen Schwingarms (27, 28) gebildet wird, der sich um die Drehachse (6) dreht, wobei jeder Schwingarm (27, 28) einen zweiten Arm (30, 32) umfasst, der mit den jeweiligen Antriebsmitteln (39, 35, 40, 36) verbunden ist.
  15. Umhüllungsrad nach Anspruch 14, bei dem jedes Antriebsmittel (39, 35, 40, 36) ein angetriebenes Kurbelgetriebe (35, 36) umfasst.
  16. Umhüllungsrad nach Anspruch 14 oder 15, bei dem die Versiegelungselemente (45, 47) jeweils eine Versiegelungsstange (45, 47) umfassen, die sich parallel zu der Drehachse (6) erstreckt.
  17. Umhüllungsrad nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei dem jedes Versiegelungselement (45, 47) mit einem freien Ende des jeweiligen ersten Arms (29, 31) des jeweiligen Schwingarms (27, 28) verbunden ist.
  18. Umhüllungsrad nach Anspruch 17, bei dem eines (47) der Versiegelungselemente (45, 47) mit dem freien Ende des jeweiligen ersten Arms (29, 31) des jeweiligen Schwingarms (27, 28) über die Zwischenschaltung von Federn (49) verbunden ist, die quer zum Versiegelungselement (47) positioniert sind.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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