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Dokumentenidentifikation DE69534852T2 21.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000800532
Titel VERBESSERTE ZYCLISCHE CRF AGONISTEN
Anmelder The Salk Institute for Biological Studies, La Jolla, Calif., US
Erfinder RIVIER, Jean E.F., La Jolla, CA 92037, US
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69534852
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.12.1995
EP-Aktenzeichen 959437476
WO-Anmeldetag 12.12.1995
PCT-Aktenzeichen PCT/US95/16085
WO-Veröffentlichungsnummer 1996018649
WO-Veröffentlichungsdatum 20.06.1996
EP-Offenlegungsdatum 15.10.1997
EP date of grant 08.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2006
IPC-Hauptklasse C07K 14/575(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G01N 33/50(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung wurde mit Unterstützung der Regierung unter der Bewilligungsnummer DK-26741, gewährt von den National Institutes of Health, durchgeführt. Die Regierung hat bei dieser Erfindung bestimmte Rechte.

Diese Anmeldung ist eine Continuation-in-part meiner früheren Anmeldung Serial No. 08/353,928, eingereicht 12. Dezember 1994.

Diese Erfindung ist allgemein auf Peptide und die pharmazeutische Behandlung von Säugetieren unter Verwendung solcher Peptide gerichtet. Konkreter betrifft die Erfindung cyclische Agonisten des Hentetracontapeptids CRF, die die pharmakologischen Eigenschaften davon nachahmen und die ihm in zumindest einigen Aspekten überlegen sind, pharmazeutische Zusammensetzungen, die solche cyclischen CRF-Agonisten enthalten, Verfahren der Behandlung von Säugetieren unter Verwendung solcher cyclischer CRF-Agonisten und Verfahren des Screenings auf neue Medikamente unter Verwendung solcher Peptide.

Hintergrund der Erfindung

Experimentelle und klinische Beobachtungen haben das Konzept unterstützt, dass das Hypothalamus eine Schlüsselrolle bei der Regulation der sekretorischen Funktionen kortikotroper Zellen der Adenohypophyse spielt. Über 40 Jahre zuvor wurde gezeigt, dass Faktoren, die in dem Hypothalamus vorliegen, die Menge der ACTH-Sekretion durch die Hypophyse steigern, wenn sie in vitro inkubiert oder in einer Organkultur erhalten werden. Ein physiologischer Kortikotropin-Releasing-Faktor (CRF) wurde jedoch bis zur Charakterisierung von Schaf-CRF (oCRF) 1981 nicht charakterisiert. Wie in US-Patent Nr. 4,415,558 offenbart wird, wurde herausgefunden, dass oCRF ein amidiertes Peptid mit 41 Resten ist. oCRF senkt den Blutdruck bei Säugetieren, wenn es peripher injiziert wird, und stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-Endorphin.

Obwohl es ursprünglich auf der Basis seiner Rolle in dieser Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren(HPA)-Achse isoliert und charakterisiert wurde, wurde herausgefunden, dass CRF innerhalb des zentralen Nervensystems wie auch in extraneuralen Geweben, wie den Nebennieren, der Placenta und Hoden, wo es auch als ein parakriner Regulator oder ein Neurotransmitter wirken kann, weit verbreitet ist. Darüber hinaus legt die wahrscheinliche Beteiligung von CRF bei affektiven Störungen, wie Angst, Depression, Alkoholismus und Anorexia nervosa, und bei der Modulation von Reproduktions- und Immunantworten nahe, dass Änderungen in der CRF-Expression wichtige physiologische und pathophysiologische Konsequenzen haben könnten. Zum Beispiel rufen Störungen in den Regulationsschleifen, die die HPA-Achse umfassen, oft chronisch erhöhte Spiegel von zirkulierenden Glucokortikoiden hervor; solche Patienten weisen die physischen Kennzeichen des Cushing's-Syndroms auf, einschließlich Stammfettsucht, Muskelschwund und reduzierter Fruchtbarkeit.

Zusätzlich zu seiner Rolle bei der Vermittlung von Aktivierung des Hypothalamischen Hypophysiären-Adrenalen, wurde gezeigt, dass CRF autonome und Verhaltensänderungen moduliert, von denen einige während der Stressreaktion auftreten. von vielen dieser Verhaltensänderungen wurde gezeigt, dass sie insofern von der HPA-Aktivierung unabhängig auftreten, dass sie nicht durch Dexamethasonbehandlung nachgeahmt werden können und für Hypophysektomie unempfindlich sind. Zusätzlich ahmt die direkte Infusion von CRF in das ZNS autonome und Verhaltensreaktionen auf eine Vielzahl von Stressoren nach. Da die periphere Verabreichung von CRF oder einem CRF-Antagonisten es nicht schafft, bestimmte von diesen Änderungen zu beeinflussen, scheint es, dass CRF eine direkte Gehirnwirkung im Hinblick auf solche Funktionen, die Appetitunterdrückung, verstärkte Erregung und Lernfähigkeit beinhalten, zeigt.

Als ein Ergebnis der weitreichenden anatomischen Verteilung und der vielfältigen biologischen Wirkungen von CRF glaubt man, dass dieses regulatorische Peptid in die Regulation von zahlreichen biologischen Prozessen involviert ist. CRF ist auch in die Regulation entzündlicher Antworten verwickelt. Obwohl beobachtet wurde, dass CRF eine proentzündliche Rolle in bestimmten Tiermodellen spielt, scheint CRF in anderen die Entzündung zu unterdrücken, indem es verletzungsbedingte Zunahmen in der vaskulären Durchlässigkeit reduziert.

Ungefähr 1981 wurde ein amidiertes Peptid mit 40 Resten, das im wesentlichen CRF ähnlich war, aus der Haut des südamerikanischen Frosches Phyllomedusa sauvagei isoliert; es wird als Sauvagin bezeichnet. Es wurde durch Erspamer et al. charakterisiert und wurde in Regulatory Peptides, Band 2 (1981), S. 1-13 beschrieben. Sauvagin besitzt eine Aminosäuresequenz, die zu Schaf-CRF homolog ist. Wenn es intravenös (iv) gegeben wird, wurde über Sauvagin und oCRF berichtet, das sie Vasodilation der mesenterialen Arterien hervorrufen, um den Blutdruck in Säugetieren zu senken und auch die Sekretion von ACTH und &bgr;-Endorphin zu stimulieren. Wenn sie jedoch intracerebroventrikulär (icv) verabreicht wurden, gibt es eine Steigerung der Herzfrequenz und des durchschnittlichen arteriellen Blutdruckes, die sekundär zur Aktivierung des sympathischen Nervensystems sind.

Ratten-CRF (rCRF) wurde später isoliert, gereinigt und charakterisiert; es wurde herausgefunden, dass es ein homologes amidiertes Hentetracontapeptid, wie es in US-Patent Nr. 4,489,163 beschrieben wird, ist, das 7 Aminosäureunterschiede zu oCRF aufweist. Für die Aminosäuresequenz des menschlichen CRF wurde nun bestimmt, dass es die gleiche wie die von rCRF ist. rCRF und hCRF werden austauschbar verwendet, und die Bezeichnung r/hCRF wird häufig im Hinblick auf dieses Peptidhormon verwendet.

Zu ungefähr der gleichen Zeit wurden zwei homologe Polypeptide aus den Urophysen verschiedener Fischarten isoliert. Diese isolierten Peptide waren im allgemeinen homolog zu oCRF, d.h. ungefähr 54%ige Homologie, und wurden Urotensin I (UI) genannt. Das Polypeptid von dem Catostomus commersoni (weißer Sauger) wird manchmal als Saugerfisch-(sf)-Urotensin bezeichnet. Seine Reinigung und Charakterisierung werden in einem Artikel von Lederis et al., Science, Band 218, Nr. 4568, 162-164 (8. Oktober 1982) beschrieben. Ein Homolog, Karpfenurotensin, wurde von Cyprinus carpio erhalten und wird in US-Patent Nr. 4,533,654 beschrieben.

Ein anderes Urotensin mit einer homologen Aminosäuresequenz wurde später aus den Urophysen von Hippoglossoides elassodon oder Heilbuttschollen (Maggy) isoliert; es wird manchmal als Maggy-Urotensin bezeichnet und wird in US-Patent Nr. 4,908,352 beschrieben. Es wurde herausgefunden, dass synthetische UIs auch ACTH und &bgr;-Endorphin-Aktivitäten in vitro und in vivo stimulieren und dass sie viele der gleichen allgemeinen biologischen Aktivitäten von CRFs und Sauvagin aufweisen.

Seit den ursprünglichen Entdeckungen von CRFs in Säugetieren und Urotensinen in Fischen wurde gezeigt, dass CRFs auch in anderen Tierarten vorkommen. Zum Beispiel wurde herausgefunden, dass Fisch-CRF ein Peptid mit 41 Resten ist, das eine große Homologie zu r/hCRF aufweist; es wird in einem Artikel von Lederis et al. beschrieben, der auf den Seiten 67-100 in Fish Physiology (Hrsg. Farrell), Academic Press, San Diego, 1994, erscheint. Synthetisches Fisch-CRF (fCRF) stimuliert ACTH und &bgr;-Endorphinaktivitäten in vitro und in vivo und besitzt ähnliche biologische Aktivitäten wie Säugetier-CRFs. Man überlegt, dass diese verschiedenen CRFs und Urotensine, zusammen mit Sauvagin, eine größere Familie von CRF-ähnlichen Peptiden und Analoga bilden.

Ein solches CRF-Analogon mit einem hohen &agr;-Helix-bildenden Potential wurde ungefähr im frühen Jahr 1984 entwickelt. Es ist ein amidiertes Peptid mit 41 Resten, das im allgemeinen als AHC (&agr;-helikales CRF) bezeichnet und in US-Patent Nr. 4,594,329 beschrieben wird. Es wurden andere CRF-Analoga, die D-Isomere von &agr;-Aminosäuren enthalten, entwickelt, so wie diejenigen, die in US-Patent Nr. 5,278,146 gezeigt werden. Synthetisches r/hCRF, oCRF und AHC stimulieren alle ACTH und &bgr;-Endorphin-ähnliche Aktivitäten (&bgr;-END-Li) in vitro und in vivo und senken den Blutdruck wesentlich, wenn sie peripher injiziert werden. Biopotente cyclische CRF-Analoga werden in US-Patent Nr. 5,245,009 (14. September 1993) und in der zugelassenen US-Patentanmeldung Serial No. 78,558, eingereicht 16. Juni 1993, offenbart.

In einem Artikel, betitelt "Strukture Activity Relationships (SAR) of Somatostatin, Gonadotropin, Corticotropin and Growth Hormone Releasing Factors" von J.E. Rivier et al., der in Peptides: Chemistry and Biology, Proceedings of the 12th American Peptide Symposium (1992), Seiten 33-36, erschien, diskutierten die Autoren eine experimentelle Arbeit in Hinsicht auf CRF-Antagonisten, wobei Seitenkettenverbrückung als ein struktureller Zwang verwendet wurde, um zu sehen, ob so etwas das Peptid eindeutig in eine &agr;-helikale Struktur einschließen würde, was die Wirksamkeit erhöhen würde. Die Ergebnisse von vier solcher experimenteller Verbindungen zeigte, dass die resultierenden Peptide nicht mehr als halb so wirksam waren wie ihre linearen Eltern-Verbindungen. In einem Artikel von A. Miranda et al., betitelt "Conformationally Restricted Competitive Antagonists of Human/Rat Corticotropin-Releasing Factor" in J. Med. Chem. 37, 1450-1459 (1994) werden CRF-Antagonisten offenbart, wobei es Seitenkettenverbrückung zwischen den Resten an den Positionen 12 und 15, 16 und 20, 17 und 20 und 20 und 23 gibt. Zwei der Verbindungen mit Verbrückung zwischen den Seitenketten von L-Isomeren an den 20- und 23-Positionen zeigten größere Aktivitäten als die lineare Eltern-Verbindung. Ein Artikel in P.N.A.S., 92, 10575-10579, November 1995, der ungefähr 11 Monate nach dem Datum des Prioritätsdokuments Dezember 1994 veröffentlicht wurde, berichtet über Einiges der Arbeit der Erfinder, das in dieser Anmeldung offenbart wird, wovon alles Arbeit ist, die in dem Prioritätsdokument offenbart wird.

Die Nummerierung der Reste, die durch diese Anmeldung hindurch verwendet wird, basiert auf der Struktur des nativen Peptids, von dem die betreffende Verbindung ein Analogon ist. Zum Beispiel wird im Hinblick auf Analoga des Ratten/Menschen-CRF-Peptids mit 41 Resten die Nummerierung von jedem einzelnen der Aminosäurereste in dem nativen Peptid bewahrt, obwohl der N-Terminus des CRF-Analogous um z.B. drei Reste verkürzt ist. Dies ist ein häufiges Verfahren der Benennung von Peptidanaloga, wie aus den drei 1992- bis 1995-Artikeln, die gerade oben erwähnt wurden, offensichtlich wird.

Seit den vorangehenden Entdeckungen wurde die Suche nach verbesserten CRF-Agonisten fortgesetzt.

Zusammenfassung der Erfindung

Es wurden nun cyclische Analoga dieser CRF-Familie entdeckt, die eine länger anhaltende und verbesserte biologische Aktivität zeigen. Es wird gezeigt, dass jedes der Mitglieder der Familie von CRF-ähnlichen Peptiden modifiziert werden kann, um hoch biopotente CRF-Agonisten zu schaffen, die stark an die bekannten CRF-Rezeptoren binden und die CRF-Rezeptoren aktivieren. Man geht davon aus, dass die CRF-Familie diejenigen Peptide umfasst, die an CRF-Rezeptoren binden und eine mindestens 45%ige strukturelle Aminosäurehomologie zu Schaf-CRF, dem ersten Säugetier-CRF, der isoliert und charakterisiert wurde, aufweisen. Die CRF-Familie beinhaltet, aber ist nicht begrenzt auf die folgenden bekannten Peptide: Schaf-CRF, Ratten/menschliches CRF, Schwein-CRF, Rinder-CRF, Fisch-CRF, &agr;-helikaler CRF (AHC), Karpfen-Urotensin, Sauger-Urotensin, Maggy-Urotensin, Flunder-Urotensin, Seezungen-Urotensin und Sauvagin. Diese Modifikationen schließen eine cyclisierende Bindung, vorzugsweise ein Lactam, innerhalb des Moleküls ein, die die Seitenketten der Reste, die als die 8. und 11. Reste von dem C-terminalen Rest lokalisiert sind, z.B. (Cyclo 30-33) [Glu30, Lys33]r/hCRF, verbindet und schließen auch ein D-Isomer mit ein, vorzugsweise einen Rest einer basischen oder aromatischen Aminosäure, wie den Rest, der der 9. Rest von dem C-terminalen Rest ist, z.B. (Cyclo 30-33) [Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF.

Eine weit gefasste Gruppe von CRF-Agonisten wird durch die folgende Aminosäuresequenz definiert (die so verstanden werden sollte, dass sie äquivalente nicht-toxischen Salze davon mit einschließt) und basiert auf der Substitution von Resten an bestimmten Positionen, von denen gezeigt wurde, dass sie in die CRF-Familiensequenz erlaubt werden können, ohne der CRF-Biowirksamkeit zu schaden:

(Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-Rg-Asp-Leu-R11-D-Phe-R13-R14-R15-Arg-R17-R18-R19-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-R27-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 H ist oder ein Acylierungsmittel mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen, aber vorzugsweise bis zu 7 Kohlenstoffatomen, z.B. Ac, Fr, Acr, Bz, Nph oder Flu; Y2 ist Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R6 ist Ile, Met oder Nle; R8 ist Leu oder Ile; R11 ist Thr oder Ser; R13 ist His, Tyr oder Glu; R14 ist CML oder Leu; R15 ist CML oder Leu; R17 ist Glu, CML, Asn oder Lys; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist CML, Leu, Ile, Ala oder Aib; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala, D-Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala, Gln, Ile, Asn oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R27 ist CML, Glu, Gln oder Leu; R28 ist Ala, Lys, Arg oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, D-His oder eine äquivalente L- oder D-isomere &agr;-Aminosäure, wofür Beispiele unten dargestellt werden; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu, Nle oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können; und worin D-Phe durch Phe, Leu oder Tyr oder eine andere D-isomere &agr;-Aminosäure substituiert sein kann, wie z.B. D-Leu, D-Tyr, D-Cpa, D-Nal oder D-Pal, und worin entweder Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert sein können; unter der Maßgabe, dass wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und unter der weiteren Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann. Als eine Alternative zu einer solchen optionalen Acylierung an dem N-Terminus kann ein Sulfonamid gebildet werden oder ein Zucker oder ein Lipid kann zugegeben werden, um die Dauer der Wirkung und Löslichkeit zu modulieren.

Konkreter besitzen diese CRF-Agonisten eine Cyclisierungsbindung zwischen den Resten an den 30- und 33-Positionen, und sie können wahlweise eine zweite solche Bindung zwischen den Resten an den 20- und 23-Positionen aufweisen. Entweder eine oder beide dieser Bindungen können eine Disulfidbindung zwischen den Cys-Resten sein, aber sie sind vorzugsweise jede eine Amidbindung (d.h. eine Lactambrücke) zwischen den Carboxyl- und Aminogruppen der Seitenkette. Am besten besteht eine Lactambrücke zwischen einer Seitenkettencarboxylgruppe auf dem Rest in der 30-Position, vorzugsweise Glu, und einer Seitenkettenaminogruppe auf dem 33-Positionsrest, vorzugsweise Lys oder Orn. Auch die natürlich vorkommenden Reste der CRF-ähnlichen Familie können an dieser Position vorliegen, die mit der 32-Position von CRF korrespondiert, sprich His, Gly, Leu, Gln und Ala; es wird jedoch jede &agr;-Aminosäure hier toleriert. Vorzugsweise gibt es jedoch einen basischen und/oder aromatischen D-Isomerrest oder ein Äquivalent an der 32-Position in der Region zwischen den Resten, die durch diese Lactambrücke verbunden werden, z.B. D-His, D-Arg, D-Tyr, D-Nal, D-Pal, D-Dpr(Nic), D-Dpr(isopropyl), D-Aph, D-Amp, D-Iamp, D-Har, D-Agl(Nic), D-Lys(Isopropyl), D-Orn, D-Dbu, D-Dpr, D-Hly, D-Hly(Nic), D-Orn(Nic), D-Orn(Isopropyl), D-(Alkyl)Arg, D-(Dialkyl)Arg, D-Lys(Nic), imBzlD-His, D-(Dialkyl)Har oder ein vergleichbares D-Isomer. Es kann jedoch eine große Vielzahl anderer Reste wie D-Ala, D-Glu, D-Asn, Aib, Asn, Pal, Nal, Phe und Tyr ebenfalls vorliegen. D-His, D-Arg, D-Pal, D-Amp, D-Iamp oder D-2Nal wird besonders an der 32-Position bevorzugt. Wenn die Option der zweiten Cyclisierungsbindung eingeschlossen wird, wird eine Lactambrücke zwischen Glu an der 20-Position und Lys an der 23-Position am meisten bevorzugt und ebenfalls kann ein D-Isomer an der 22-Position wahlweise mit eingeschlossen werden. Wenn die zweite Lactambrücke nicht mit eingeschlossen wird, kann D-Glu an der 20-Position substituiert werden.

Diese CRF-Agonisten weisen auch die bevorzugten optionalen Substitionen von D-Phe, D-Tyr oder D-Leu oder einem äquivalenten D-Isomer, z.B. D-Cpa, D-2Nal oder D-3Pal, an der 12-Position und Norleucin, substituiert für irgendein natürlich vorkommendes Met, z.B. an den 21- und 38-Positionen, auf. Der N-Terminus kann durch Elimination von Resten N-terminal des Pro-Pro-Dipeptidrestes verkürzt werden; z.B. kann Ser, Ser-Glu oder Ser-Glu-Glu von dem N-Terminus von r/hCRF eliminiert werden. Wenn eine solche Verkürzung auftritt, wird der N-Terminus vorzugsweise acyliert. Tyr oder D-Tyr können auch zu dem N-Terminus zugegeben werden, wenn erwünscht, um die Markierung durch Radioiodierung zu erleichtern. Wenn D-Typ radioiodiert werden soll, kann es vorzuziehen sein, Asn, D-Asn oder D-Ala für His32 oder D-His32 und Arg für Lys36 zu substituieren, da von ihnen allgemein angenommen wird, dass sie strukturelle Äquivalente sind, die stabiler sein können. D-Pro kann entweder für Pro4 oder Pro5 substituiert werden und Analoga zu D-Pro5 besitzen vorteilhafte antientzündliche Eigenschaften. Andere optionale Substitutionen können durch das Molekül hindurch gemacht werden, wie zuvor gelehrt wurde, und man betrachtet diese als funktionelle Äquivalente der spezifischen Peptide, die hier später beschrieben werden. Zum Beispiel kann der Leu-Rest an der 27-Position durch eine Methylgruppe auf seinem &agr;-Kohlenstoffatom substituiert werden, sprich CML, und CML27 wird bevorzugt. Andere Leu-Reste durch das gesamte CRF-Molekül, z.B. an den Positionen 14, -15, -19 und -37 können wahlweise durch CML substituiert werden, und CML17 kann ebenfalls vorliegen. Man geht davon aus, dass solch andere Substitutionen, sowohl allein wie auch in Kombination mit den zuvor erwähnten Substitutionen, die Biowirksamkeit steigern und/oder die Wirkdauer verlängern, aber ihr individueller Effekt scheint deutlich geringer zu sein, als derjenige von entweder der 30-33-Seitenkettenbrücke oder der Kombination einer solchen Brücke mit dem geeigneten D-Isomer an der 32-Position. Obwohl diese cyclischen CRF-Agonisten weiter durch die Elimination von einem oder beiden der Pro-Reste gekürzt werden können, wird das Pro-Pro-Dipeptid, entweder mit oder ohne eine optionale D-Pro-Substitution, vorzugsweise an einem solchen N-Terminus mit eingeschlossen. Insgesamt beinhalten die cyclischen CRF-Agonisten, die hier offenbart werden, alle mindestens einen D-Isomerrest.

Pharmazeutische Zusammensetzungen in Übereinstimmung mit der Erfindung beinhalten solche CRF-Agonisten oder nicht-toxische Additionssalze davon, die in einer pharmazeutisch akzeptablen Flüssigkeit oder einem festen Träger dispergiert sind. Die Verabreichung solcher Peptide oder pharmazeutisch akzeptabler Additionsalze davon an Säugetiere, insbesondere Menschen, in Übereinstimmung mit der Erfindung kann für die Regulation der Sekretion von ACTH, &bgr;-Endorphin, &bgr;-Lipotropin, Kortikosteron und anderen Produkten des Pro-Opiomelanokortin(POMC)-Gens und Kortikosteron und/oder für die Senkung von Blutdruck oder Steigerung des Koronarflusses und/oder Verringerung von Schwellung und Entzündung und/oder für die Beeinflussung von Lernen, Stimmung, Verhalten, Appetit, gastrointestinalen und intestinalen Funktionen und Aktivitäten des autonomen Nervensystems durchgeführt werden.

Die Peptide können auch für Medikamenten-Screening auf sogar noch stärkere CRF-Agonisten, die an CRF-Rezeptoren binden und diese aktivieren, verwendet werden.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsarten

Die Nomenklatur, die verwendet wird, um die Peptide zu definieren, ist diejenige, die durch Schroder & Lubke, "The Peptides", Academic Press (1965) spezifiziert wird, worin in Übereinstimmung mit konventioneller Darstellung die Aminogruppe links und die Carboxylgruppe rechts erscheint. Es werden die Standardabkürzungen mit drei Buchstaben verwendet, um die &agr;-Aminosäurereste zu identifizieren und wo der Aminosäurerest isomere Formen aufweist, ist es die L-Form der Aminosäure, die dargestellt wird, außer es wird anders ausdrücklich darauf hingewiesen, z.B. Ser = L-Serin. Zusätzlich werden die folgenden Abkürzungen verwendet: Orn = Ornithin, Nle = Norleucin, Nva = Norvalin, Agl = Aminoglycin, Abu = 2-Aminobuttersäure, Dbu = 2,4-Diaminobuttersäure, Dpr = 2,3-Diaminopropionsäure, Hly = Homolysin, Har = Homoarginin, CML = C&agr;CH3-Leucin; Aib = C&agr;CH3-L-Alanin oder 2-Aminoisobuttersäure; Nal = L-&bgr;-(1- oder 2-Naphthyl)alanin; Pal = L-&bgr;-(2-, 3- oder 4-Pyridyl)alanin; Cpa = L-(2-, 3- oder 4-Chlor)phenylalanin; Aph = L-(2-, 3- oder 4-Amino)phenylalanin; Amp = (2-, 3- oder 4-Aminomethyl)phenylalanin; Iamp = Isopropyl Amp; imBzlHis = Imidazolebenzyl Histidin; Nic = 3-Carboxypyridin (oder Nicotinsäure); Nph = Naphthoyl und Flu = Fluorenoyl.

Wie zuvor angezeigt, gibt es eine weite Spannbreite für die Auswahl des Restes an Position-32, und Beispiele für geeignete zusätzliche Reste für R32 beinhalten die D- und L-Isomere von Asn, Har, Arg, Nal, imBzlHis, Tyr, Ala, Leu, Val, Ser, Thr, Cpa, Pal, Lys, Phe und Gln, wie auch Aib, Gly, D-Dpr(Nic), D-Dpr(Isopropyl), D-Aph, D-Amp, D-Iamp, D-Lys(Nic), D-Agl(Nic), D-Lys(Isopropyl), D-Orn, D-Dbu, D-Dpr, D-Hly, D-Hly(Nic), D-Orn(Nic), D-Orn(Isopropyl), D-(Alkyl)Arg, D-(Dialkyl)Arg oder D-(Dialkyl)Har. Wenn eine zweite Cyclisierungsbindung vorliegt, sind beide Bindungen vorzugsweise nicht Cys-Cys.

Eine bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die folgende Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-R8-Asp-Leu-R11-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-Leu-R20-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-Leu-Ala-R29-R30-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-Leu-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 H ist oder ein Acylierungsmittel mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen; Y2 ist Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R6 ist Ile, Met oder Nle; R8 ist Leu oder Ile; R11 ist Thr oder Ser; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R29 ist Gln oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R32 ist His, D-His, D-Arg, D-Amp, D-Iamp, D-2Nal, D-Glu, D-Ala oder eine äquivalente andere D-Aminosäure oder Ala; R33 ist Lys, Cys oder Orn; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ile oder Ala; worin Phe D-Phe ersetzen kann; worin D-Pro Pro4 oder Pro5 ersetzen kann und worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus beinhaltet sein können; mit der Maßgabe, dass wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Orn oder Lys ist; und mit der weiteren Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Eine mehr bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die folgende Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon): (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-R8-Asp-Leu-R11-R12-His-Leu-Arg-Glu-R18-R19-R20-R21-R22-R23-R24-R25-Gln-R27-R28-Gln-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-Lys-Leu-Nle-R39-Ile-R41-NH2, worin Y1 Ac oder H ist; Y2 Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2 ist; R6 Ile, Met oder Nle ist; R8 Leu oder Ile ist; R11 Thr oder Ser ist; R12 D-Phe oder D-Tyr ist; R18 Val oder Nle ist; R19 CML, Leu, Ile, Ala oder Aib ist; R20 Glu, D-Glu, Cys oder His ist; R21 Nle oder Met ist; R22 Ala, Aib oder Thr ist; R23 Arg, Cys, Orn oder Lys ist; R24 Ala oder Aib ist; R25 Asp oder Glu ist; R27 Leu oder CML ist; R28 Ala oder Aib ist; R30 Glu oder Cys ist; R31 Ala oder Aib ist; R32 D-His, D-Amp, D-Iamp, D-Arg, D-Pal, D-2Nal, D-Ala oder ein D-Isomer einer anderen natürlichen Aminosäure, abgesehen von Cys, ist; R33 Lys, Orn oder Cys ist; R34 Aib oder Asn ist; R39 Glu oder Asp ist; und R41 Ala oder Ile ist; worin Pro4 oder Pro5 durch D-Pro ersetzt werden können; und worin Tyr optional in dem N-Terminus enthalten sein kann; jedoch unter der Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Noch eine weitere Gruppe von bevorzugten CRF-Agonisten weist die folgende Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon): (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-R8-Asp-Leu-R11-D-Phe-R13-R14-R15-Arg-R17-R18-R19-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-R27-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 Ac oder Wasserstoff ist; Y2 Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2 ist; R6 Ile, Met oder Nle ist; R8 Leu oder Ile ist; R11 Thr oder Ser ist; R13 His, Tyr oder Glu ist; R14 Leu oder CML ist; R15 Leu oder CML ist; R17 Glu oder CML ist; R18 Val, Nle oder Met ist; R19 Leu oder CML ist; R20 His, D-Glu, Cys oder Glu ist; R22 Ala, D-Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu ist; R23 Arg, Cys, Orn oder Lys ist; R24 Ala oder Aib ist; R25 Asp oder Glu ist; R26 Gln, Asn oder Lys ist; R27 Leu oder CML ist; R28 Ala oder Aib ist; R29 Gln, Aib oder Glu ist; R30 Glu oder Cys ist; R31 Ala oder Aib ist; R32 His, D-His, Aib, D-Arg, D-2Nal, D-3Pal, D-Amp, D-Iamp, Gly, Tyr, D-Tyr, Ala, D-Ala oder eine andere aromatische D-isomere &agr;-Aminosäure ist; R33 Lys, Orn oder Cys ist; R34 Asn oder Aib ist; R36 Lys, Orn, Arg, Har oder Leu ist; R37 CML, Leu oder Tyr ist; R39 Glu, Aib oder Asp ist; R40 Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln ist; und R41 Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln ist; worin D-Phe durch D-Leu oder Phe oder Leu substituiert sein kann; worin Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert sein können und worin Tyr oder D-Tyr optional in dem N-Terminus enthalten sein können; unter der Maßgabe, dass, wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist, und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und unter der weiteren Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Eine besonders bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon): (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-R19-R20-R21-R22-R23-R24-R25-Gln-R27-R28-Gln-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-Lys-Leu-Nle-R39-Ile-R41-NH2, worin Y1 H oder Ac ist; Y2 Glu, Glu-Glu, Gln-Glu, Ser-Glu-Glu, Ser-Gln-Glu, oder des-Y2; R18 Val oder Nle ist; R19 CML, Leu, Ile, Ala oder Aib ist; R20 Glu, D-Glu, Cys oder His ist; R21 Nle oder Met ist; R22 Ala, D-Ala, Aib oder Thr ist; R23 Arg, Cys, Orn oder Lys ist; R24 Ala oder Aib ist; R25 Asp oder Glu ist; R27 Leu oder CML ist; R28 Ala oder Aib ist; R30 Glu oder Cys ist; R31 Ala oder Aib ist; R32 D-His, D-Amp, D-Iamp, D-Pal, D-Arg, D-2Nal oder ein D-Isomer einer anderen basischen und/oder aromatischen &agr;-Aminosäure ist; R33 Lys, Orn oder Cys ist; R34 Aib oder Asn ist; R39 Glu oder Asp ist; und R41 Ala oder Ile ist; und worin Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert sein können; jedoch unter der Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann. Wenn es erwünscht ist, dass das Peptid r/hCRF sehr stark ähnelt, werden alle oder eine Mehrheit der folgenden Selektionen mit eingeschlossen: R18 ist Val, R22 ist Ala, R23 ist Arg, R24 ist Ala, R25 ist Glu, R28 ist Ala, R39 ist Glu und R41 ist Ile.

Eine mehr bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten basiert auf den Sequenzen von r/hCRF und oCRF und aufgrund der Synthesen, die über die letzte Dekade durchgeführt wurden, wurde es einheitlich gezeigt, dass jeder der Reste in der korrespondierenden Position in Schaf-CRF in die Aminosäuresequenz von r/hCRF substituiert werden kann, ohne dass seine Biowirksamkeit signifikant verändert wird. Diese Gruppe weist die folgende Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-Leu-R20-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-Leu-Ala-R29-R30-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-Leu-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 Ac oder Wasserstoff ist; Y2 Glu, Glu-Glu, Gln-Glu, Ser-Glu-Glu, Ser-Gln-Glu oder des-Y2 ist; R18 Val oder Nle ist; R20 Glu, D-Glu, Cys oder His ist; R22 Ala, D-Ala oder Thr ist; R23 Arg, Cys, Orn oder Lys ist; R25 Asp oder Glu ist; R29 Gln oder Glu ist; R30 Glu oder Cys ist; R32 His, D-His, D-Arg, imBzlD-His, D-Nal, D-Glu, D-Ala, D-Pal, D-Dpr(Nic), D-Dpr(Isopropyl), D-Aph, D-Amp, D-Iamp, D-Har, D-Agl(Nic), D-Lys(Isopropyl), D-Orn, D-Dbu, D-Dpr, D-Hly, D-Hly(Nic), D-Lys(Nic), D-Orn(Nic), D-Orn(Isopropyl), D-(Alkyl)Arg, D-(Dialkyl)Arg oder D-(Dialkyl)Har ist; R33 Lys, Cys oder Orn ist; R34 Asn oder Aib ist; R36 Lys oder Leu ist; R39 Glu oder Asp ist; R40 Ile oder Glu ist; und R41 ist Ile oder Ala ist; worin sowohl Pro4 wie auch Pro5 durch D-Pro substituiert sein können; unter der Maßgabe, dass, wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist und wenn R30 Glu ist, R33 Orn oder Lys ist; und unter der weiteren Maßgabe, dass D-Phe durch D-Tyr oder D-Leu oder Phe substituiert sein kann und dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Eine andere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die folgende Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-R12-R13-R14-R15-Arg-R17-R18-R19-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-R27-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 ein Acylierungsmittel mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen, z.B. Ac, Fr, Acr und Bz, oder Wasserstoff ist; R2 ist Glu oder Gln; R12 ist D-Phe, D-Tyr, D-Cpa, D-Nal oder D-Pal; R13 ist His, Tyr oder Glu; R14 ist CML oder Leu; R15 ist CML oder Leu; R17 ist CML, Glu, Asn oder Lys; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist CML, Leu, Ile, Ala oder Aib; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R27 ist CML oder Leu; R28 ist Ala oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys, R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, Aib, Gly, Tyr, Ala, D-His oder ein äquivalentes D-Isomer; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, dass wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist, und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und mit der weiteren Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Noch eine weitere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxische Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Rlg-Leu-R20-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-Leu-Ala-R29-R30-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-Leu-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin R2 Glu oder Gln ist; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R29 ist Gln oder Glu; R30 ist Glu oder Cys, R32 ist His, Ala, D-His oder ein äquivalentes D-Isomer; R33 ist Lys, Cys oder Orn; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ile oder Ala; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, dass wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Orn oder Lys ist; und mit der weiteren Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Wieder eine andere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-R19-R20-R21-R22-R23-R24-R25-Gln-R27-R28-Gln-R30-R31-His-R33-R34-Arg-Lys-Leu-Nle-R39-Ile-R41-NH2, worin Y1 Ac oder H ist; R2 ist Glu oder Gln; R18 ist Val oder Nle; R19 ist CML, Leu, Ile, Ala oder Aib; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R21 ist Nle oder Met; R22 ist Ala, Aib oder Thr; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R27 ist Leu oder CML; R28 ist Ala oder Aib; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Aib oder Asn; R39 ist Glu oder Asp und R41 ist Ala oder Ile; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; jedoch mit der Maßgabe, dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Eine mehr bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-R13-Leu-Leu-Arg-R17-R18-Leu-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-Leu-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 Ac oder Wasserstoff ist; R2 ist Glu oder Gln; R13 ist His, Tyr oder Glu; R17 ist Glu oder CML; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist His, Cys oder Glu; R22 ist Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R28 ist Ala oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, Aib, Gly, Tyr, Ala, D-His oder ein äquivalentes D-Isomer; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist, und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.

Noch eine weitere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-R23-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-R30-Ala-His-R33-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2, worin R23 Arg oder Lys ist; R30 ist Cys oder Glu; R33 ist Cys, Lys oder Orn; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist.

Noch eine weitere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-R13-Leu-Leu-Arg-R17-R18-R19-Glu-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-R27-Ala-R29-Glu-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 H ist oder ein Acylierungsmittel mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen; Y2 ist Ser-Glu-Glu oder Ser-Gln-Glu; R13 ist His oder Tyr; R17 ist Glu oder CML; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist Leu oder Aib; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R27 ist Leu oder Glu; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R32 ist His, Ala, D-His oder eine äquivalente D-isomere &agr;-Aminosäure; R33 ist Lys oder Orn; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R37 ist CML oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ala oder Ile; worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können, der durch Deletion einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann, und worin D-Phe durch Phe, D-Tyr, D-Cpa, D-Nal oder D-Pal ersetzt sein kann.

Eine andere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-R23-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-R30-Ala-His-R33-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2, worin Y1 H oder Ac ist; Y2 Glu, Glu-Glu, Gln-Glu, Ser-Glu-Glu, Ser-Gln-Glu, oder des-Y2 ist, R23 Arg oder Lys ist; R30 Cys oder Glu ist; R33 Cys, Lys oder Orn ist; worin Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert sein können und Tyr oder D-Tyr an den N-Terminus angefügt sein können; und worin His32 optional und vorzugsweise durch D-His, D-Arg, D-Tyr, D-Nal, D-Pal, D-Asn, D-Lys, D-Dpr(Nic), D-Dpr(Isopropyl), D-Aph, D-Amp, D-Iamp, D-Har, D-Phe, D-Cpa, D-Agl(Nic), D-Lys(Isopropyl), imBzlD-His, D-Orn, D-Dbu, D-Dpr, D-Hly, D-Hly(Nic), D-Orn(Nic), D-Orn(Isopropyl), D-(Niederalkyl)Arg, D-Lys(Nic), D-(Niederalkyl)Amp, D-(Niederdialkyl)Arg oder D-(Niederalkyl)Har; substituiert sein kann; unter der Maßgabe, dass, wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist und wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist; und dass eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen Glu20 und R23 existieren kann. Spezifische Analoga dieser Gruppe, von denen angenommen wird, dass sie besonders biowirksam von dem Standpunkt der Reduktion von Blutdruck sind, sind:

Cyclo(30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Lys33]r/hCRF;

Cyclo(30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Orn33]r/hCRF;

Cyclo(30-33)[D-Tyro, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Lys33)r/hCRF;

Cyclo(30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF;

Cyclo(30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-2Nal32, Orn33)r/hCRF; und

Cyclo(30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Iamp32, Lys33]r/hCRF.

Noch eine andere bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon):

(Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-R14-R15-Arg-R17-Val-R19-Glu-Nle-Ala-R23-Ala-Glu-Gln-R27-Ala-Gln-R30-Ala-R32-R33-Asn-Arg-Lys-R37-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2, worin Y1 H oder Ac ist; Y2 Glu, Glu-Glu, Gln-Glu, Ser-Glu-Glu, Ser-Gln-Glu oder des-Y2 ist; R14, R15, R19, R27 und R37 unabhängig voneinander Leu oder CML sind; R17 Glu oder CML ist; R23 Arg oder Lys ist; R30 Glu oder Cys ist; R32 D-His, D-Amp, D-Iamp, D-Arg, D-Asn, D-Tyr, D-Pal, D-Nal oder eine andere basische und/oder aromatische D-isomere &agr;-Aminosäure ist; R33 Lys, Orn oder Cys ist; worin Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert werden können und worin mindestens einer von R14, R15, R17, R19, R27 und R37 CML ist; unter der Maßgabe, dass, wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist und wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist. Spezifische Analoga dieser Gruppe, von denen angenommen wird, dass sie besonders biowirksam von dem Standpunkt der Reduktion von Blutdruck sind, sind:

Cyclo(30-33)[Ac-D-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, CML27, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[D-Pro5, D-Phe12, CML15, Nle21,38, Glu30, D-Pal32, Lys33]r/HCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, CML15, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[D-Phe12, CML14, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[Ac-D-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32 Lys33, CML37]r/hCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[D-Phe12, CML17, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(4-41); und

Cyclo(30-33)[D-Pro5, D-Phe12, CML19, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(4-41).

Eine besonders bevorzugte Gruppe von CRF-Agonisten weist die Aminosäuresequenz auf (einschließlich nicht-toxischer Salze davon): (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-R23-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-R30-Ala-His-R33-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2, worin Y1 H oder Ac ist; Y2 ist Glu, Glu-Glu, Gln-Glu, Ser-Glu-Glu, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R23 ist Arg oder Lys; R30 ist Cys oder Glu; R33 ist Cys, Lys oder Orn; worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können, worin D-Phe durch Phe substituiert sein kann, worin Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert sein können und worin His32 optional durch D-His, D-Amp, D-Iamp, D-Arg, D-Pal, D-Nal oder ein D-Isomer einer anderen natürlichen Aminosäure, abgesehen von Cys, substituiert werden kann und vorzugsweise ist; mit der Maßgabe, dass, wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist und wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist. Spezifische Analoga dieser Gruppe, von denen angenommen wird, dass sie besonders biowirksam von dem Standpunkt der Reduktion von Blutdruck sind, sind:

Cyclo(30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Orn33]r/hCRF (4-41);

Cyclo(30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Cys30,33, D-His32]r/hCRF (4-41);

Cyclo(30-33)[Ac-D-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-2Nal32, Lys33]r/hCRF(4-41);

Cyclo(30-33)[Tyro, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF; und

Cyclo(30-33)[Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-3Pal32, Lys33]r/hCRF.

Wenn Tyr oder D-Tyr zu dem verlängerten N-Terminus zugegeben wird, kann das Peptid bequem unter Verwendung von 125I radiomarkiert werden.

Die Peptide können durch ein geeignetes Verfahren synthetisiert werden, wie z.B. durch ausschließliche Festphasen-Techniken, durch partielle Festphasen-Techniken, durch Fragmentkondensation oder durch klassische Lösungsaddition.

Für chemische Synthesen von Peptiden ist der Schutz der labilen Seitenkettengruppen der verschiedenen Aminosäureanteile mit geeigneten Schutzgruppen gebräuchlich, die verhindern werden, dass eine chemische Reaktion an diesem Ort auftritt, bis die Gruppe letztendlich entfernt ist. Normalerweise ist auch der Schutz einer &agr;-Aminogruppe auf einer Aminosäure oder einem Fragment gebräuchlich, während dieser Teil an der Carboxylgruppe reagiert, gefolgt durch die selektive Entfernung der &agr;-Aminoschutzgruppe, um es zu ermöglichen, dass darauffolgend eine Reaktion an diesem Ort stattfindet. Dementsprechend ist es gebräuchlich, dass als ein Schritt der Synthese eine Zwischenverbindung hergestellt wird, die jeden der Aminosäurereste, lokalisiert in ihrer erwünschten Sequenz in der Peptidkette, beinhaltet, wobei verschiedene dieser Reste Seitenkettenschutzgruppen aufweisen.

Zum Beispiel kann die chemische Synthese eines Peptidanalogons von einer bevorzugten Gruppe die anfängliche Bildung eines Zwischenproduktes der folgenden Aminosäuresequenz beinhalten:

X1-R1(X2 oder X4)-R2(X4 oder X5)-R3(X5)-Pro-Pro-R6-Ser(X2)-R8-Asp(X5)-Leu-R11(X2)-D-Phe-R13(X7 oder X5)-Leu-Leu-Arg(X3)-R17(X5)-R18-Leu-R20(X5 oder X8)-Nle-R22(X2 oder X5)-R23(X3, X6 oder X8)-R24-R25(X5)-R26(X4 oder X6)-Leu-R28-R29(X4 oder X5)-R30(X5 oder X8)-R31-R32(X3 oder X7)-R33(X6 oder X8)-R34(X4)-Arg(X3)-R36(X3 oder X6)-R37(X7)-Nle-R39(X5)-R40(X2, X4 oder X5)-R41(X4)-X9

worin: die R-Gruppen wie hier zuvor definiert sind.

X1 ist entweder Wasserstoff oder eine &agr;-Aminoschutzgruppe. Die &agr;-Aminoschutzgruppen, die durch X1 erwogen werden, sind diejenigen, von denen bekannt ist, dass sie auf dem Fachgebiet bei der schrittweisen Synthese von Polypeptiden nützlich sind. Unter diesen Klassen von &agr;-Aminoschutzgruppen, die durch X1 abgedeckt werden, sind (1) Acyl-Typ-Schutzgruppen, wie Formyl (Fr), Acrylyl (Acr), Benzoyl (Bz) und Acetyl (Ac), die vorzugsweise nur an dem N-Ende verwendet werden; (2) aromatische Urethan-Typ-Schutzgruppen, wie Benzyloxycarbonyl(Z) und substituiertes Z, wie p-Chlorbenzyloxycarbonyl, p-Nitrobenzyloxycarbonyl, p-Brombenzyloxycarbonyl, p-Methoxybenzyloxycarbonyl; (3) aliphatische Urethanschutzgruppen, wie t-Butyloxycarbonyl (BOC), Diisopropylethoxycarbonyl, Isopropyloxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Allyloxycarbonyl; (4) Cycloalkylurethan-Typ-Schutzgruppen, wie Fluorenylmethyloxycarbonyl (Fmoc), Cyclopentyloxycarbonyl, Adamantyloxycarbonyl und Cyclohexyloxycarbonyl; und (5) Thiourethan-Typ-Schutzgruppen, wie Phenylthiocarbonyl. Die zwei bevorzugten &agr;-Aminoschutzgruppen sind BOC und Fmoc.

X2 ist eine Schutzgruppe für die Hydroxylgruppe von Thr und Ser und wird bevorzugt aus der Klasse ausgewählt, die aus Acetyl (Ac), Benzoyl (Bz), tert-Butyl, Triphenylmethyl-(trityl), Tetrahydropyranyl, Benzylether (Bzl) und 2,6-Dichlorbenzyl (DCB) besteht. Die am meisten bevorzugte Schutzgruppe ist Bzl. X2 kann Wasserstoff sein, was bedeutet, dass es keine Schutzgruppe auf der Hydroxylgruppe gibt.

X3 ist eine Schutzgruppe für die Guanidinogruppe von Arg oder Har, vorzugsweise ausgewählt aus der Klasse, die aus Nitro-, p-Toluolsulfonyl(Tos), Z, Adamantyloxycarbonyl und BOC besteht, oder es ist Wasserstoff. Tos ist am besten.

X4 ist Wasserstoff oder eine Schutzgruppe, vorzugsweise Xanthyl(Xan), für die Amidogruppe von Asn oder Gln. Asn oder Gln wird häufig ohne Seitenkettenschutz in der Gegenwart von Hydroxybenzotriazol (HOBt) gekoppelt.

X5 ist Wasserstoff oder eine Ester-bildende Schutzgruppe für die &bgr;- oder &ggr;-Carboxylgruppe von Asp oder Glu, vorzugsweise ausgewählt aus den Estern von Cyclohexyl (OChx), Benzyl (OBzl), 2,6-Dichlorbenzyl, Methyl, Ethyl und t-Butyl (Ot-Bu). OChx wird für eine BOC-Strategie bevorzugt.

X6 ist Wasserstoff oder eine Schutzgruppe für den Seitenkettenaminosubstituenten von Lys oder Orn. Veranschaulichend für geeignete Seitenkettenaminoschutzgruppen sind Z, 2-Chlorbenzyloxycarbonyl(2Cl-Z), Tos, t-Amyloxycarbonyl(Aoc), BOC und aromatische oder aliphatische Urethan-Typ-Schutzgruppen, wie hier zuvor spezifiziert wurde. 2Cl-Z wird für eine BOC-Strategie bevorzugt.

Wenn His vorliegt, ist X7 Wasserstoff oder eine Schutzgruppe für den Imidazolstickstoff, wie Tos oder 2,4-Dinitrophenyl (DNP), und wenn Tyr vorliegt, ist X7 Wasserstoff oder eine Schutzgruppe für die Hydroxylgruppe wie DCB. Wenn Met vorliegt, kann der Schwefel, wenn erwünscht, mit Sauerstoff geschützt werden.

X8 ist eine Schutzgruppe für die Sulfhydrylgruppe von Cys, vorzugsweise p-Methoxybenzyl(MeOBzl), p-Methylbenzyl, Acetamidomethyl, Trityl oder Bzl; oder eine geeignete Schutzgruppe für eine Aminoseitenkette, die entfernbar ist, ohne gleichzeitig die Schutzgruppe X6 zu entfernen, z.B. eine basenlabile Gruppe wie Fmoc; oder eine geeignete labile Schutzgruppe für eine Carboxylseitenkette, die entfernbar ist, ohne dass gleichzeitig die Schutzgruppe X5 entfernt wird, z.B. eine basenlabile Gruppe wie OFm (Fluorenylmethylester). Alternativ kann es eine direkte Bindung zwischen den Resten an den 30- und 33-Positionen oder den Resten an den 20- und 23-Positionen sein, z.B. wenn die cyclische Form von einer Carba- oder Dicarba-Bindung resultiert, die als äquivalent zu einer Cys-Cys-Bindung angesehen wird.

Die Auswahl einer Seitenkette-Aminoschutzgruppe ist nicht kritisch, ausgenommen, dass sie eine sein sollte, die nicht während der Schutzentfernung der &agr;-Aminogruppen während der Synthese entfernt wird. Daher können die &agr;-Aminoschutzgruppe und die Seitenketten-Aminoschutzgruppe nicht die gleichen sein.

X9 ist NH2, eine Schutzgruppe, wie ein Ester oder eine Ankerbindung, die bei der Festphasensynthese für die Bindung an einen festen Harzträger verwendet wird, vorzugsweise eine, die durch die Aminosäuresequenz dargestellt wird:

-NH-Benzhydrylamin (BHA)-Harzträger und

-NH-para-Methylbenzhydrylamin (MBHA)-Harzträger.

Die Spaltung von einem BHA- oder MBHA-Harz ergibt direkt das CRF-Analogamid. Durch Verwendung eines Methylderivates eines solchen Harzes kann ein Methyl-substituiertes Amid geschaffen werden, das als das Äquivalent davon betrachtet wird.

In der Aminosäuresequenz für das Zwischenprodukt ist zumindest eines von X1, X2, X3, X4, X5, X6, X7 und X8 eine Schutzgruppe oder X9 schließt einen Harzträger mit ein. Die besondere Aminosäure, die für jede R-Gruppe ausgewählt wird, bestimmt, ob es auch eine Schutzgruppe geben wird, die wie hier zuvor spezifiziert, gebunden ist, und wie es allgemein auf dem Fachgebiet bekannt ist. Bei der Auswahl einer bestimmten Seitenkettenschutzgruppe, die bei der Synthese der Peptide verwendet werden soll, befolgt man die folgenden Regeln: (a) die Schutzgruppe sollte gegenüber dem Reagens und unter den Reaktionsbedingungen, die für die Entfernung der &agr;-Aminoschutzgruppe ausgewählt werden, bei jedem Schritt der Synthese stabil sein, (b) die Schutzgruppe sollte ihre schützenden Eigenschaften behalten und unter Kopplungsbedingungen nicht abgespalten werden und (c) muss die Seitenkettenschutzgruppe bei der Vervollständigung der Synthese, die die erwünschte Aminosäuresequenz enthält, unter Reaktionsbedingungen, die die Peptidkette nicht verändern werden, entfernbar sein.

Wenn der N-Terminus modifiziert wird, ist vorzugsweise eine Acylgruppe vorhanden, wie durch Y1 dargestellt, und Acetyl (Ac), Formyl (Fr), Acrylyl(Acr) und Benzoyl (Bz) sind die bevorzugten Acylgruppen, wobei Nph und Flu Alternativen sind. Y1 kann jedoch alternativ ein geeigneter Zucker oder ein Lipid sein, die im allgemeinen als Äquivalente betrachtet werden.

So wird bei einem Aspekt auch ein Verfahren für die Herstellung von Verbindungen bereitgestellt, umfassend

  • (a) die Bildung eines Peptid-Zwischenproduktes, wie hier zuvor definiert, mit mindestens einer Schutzgruppe, worin: X1, X2, X3, X4, X5, X6, X7 und X8 jeweils entweder Wasserstoff oder eine Schutzgruppe sind und X9 entweder eine Schutzgruppe oder eine Ankerbindung an einen Harzträger oder NH2 ist,
  • (b) die Bildung einer Cyclisierungsbindung, insbesondere wenn noch keine gebildet wurde,
  • (c) Abspaltung der Schutzgruppe oder -gruppen oder der Ankerbindung von dem Peptid-Zwischenprodukt,
  • (d) optional Bildung einer Cyclisierungsbindung zu diesem Zeitpunkt, und
  • (e) wenn erwünscht, Konvertierung eines resultierenden Peptids zu einem nicht-toxischen Additionssalz davon.

Die Peptide werden vorzugsweise unter Verwendung einer Festphasensynthese hergestellt, so wie die, die durch Merrifield, J. Am. Chem. Soc., 85, S. 2149 (1964) beschrieben wird. So können CRF-Antagonist-Peptide auf eine geradlinige Weise hergestellt und dann einfach auf biologische Aktivität getestet werden. Dies erleichtert die schnelle Herstellung und Beurteilung von CRF-Antagonistpeptiden. Die Festphasensynthese beginnt an dem C-Terminus des Peptids durch Kopplung einer geschützten &agr;-Aminosäure an ein geeignetes Harz, wie im allgemeinen im US-Patent Nr. 4,244,946, erteilt 21. Januar 1981 an Rivier et al., dargelegt. Ein solches Ausgangsmaterial für einen Antagonisten, basierend auf menschlichem CRF, kann durch Anheftung von &agr;-Amino-geschütztem Ile an ein MBHA-Harz hergestellt werden.

Ile, geschützt durch BOC, wird an das BHA-Harz unter Verwendung von Methylenchlorid und/oder Dimethylformamid (DMF) und/oder N-Methylpyrrolidon (NMP) gekoppelt. Nach der Kopplung von BOC-Ile an den Harzträger wird die &agr;-Aminoschutzgruppe entfernt, wie durch Verwendung von Trifluoressigsäure (TFA) in Methylenchlorid, TFA alleine oder mit HCl in Dioxan. Vorzugsweise werden 50 Vol.-% TFA in Methylenchlorid mit 0 bis 5 Gew.-% 1,2-Ethandithiol verwendet. Die Entfernung der Schutzgruppen wird bei einer Temperatur zwischen ungefähr 0°C und Raumtemperatur durchgeführt. Andere Standard-Spaltungsreagenzien und Bedingungen für die Entfernung spezifischer &agr;-Aminoschutzgruppen können verwendet werden, wie in Schroder & Lubke, "The Peptides", Band 1, 72-75 (Academic Press 1965) und in dem gut bekannten Barany-Merrifield-Text beschrieben wird.

Nach der Entfernung der &agr;-Aminoschutzgruppe von Ile, werden die verbleibenden &agr;-Amino- und Seitenketten-geschützten Aminosäuren schrittweise in der gewünschten Reihenfolge gekoppelt, um die Zwischenproduktverbindung, die hier zuvor definiert wurde, zu erhalten. Als eine Alternative für die separate Zugabe von jeder Aminosäure bei der Synthese, können einige von ihnen vor der Zugabe zu dem Festphasenreaktor aneinander gekoppelt werden. Die Auswahl eines geeigneten Kopplungsreagens liegt innerhalb des Fachwissens. Besonders geeignet als Kopplungsreagenzien sind N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) und N,N'-Diisopropylcarbodiimid (DICI).

Aktivierungs- oder Kopplungsreagenzien für die Verwendung bei der Festphasensynthese der Peptide sind auf dem Fachgebiet der Peptide gut bekannt. Beispiele für geeignete Aktivierungsreagenzien sind Carbodiimide, wie N,N'-Diisopropylcarbodiimid und N-Ethyl-N'-(3-dimethylaminopropyl)-carbodiimid. Andere Aktivierungsreagenzien und ihre Verwendung bei der Peptidkopplung werden durch Schroder & Lubke, siehe oben, in Kapitel III und durch Kapoor, J. Phar. Sci., 59, S. 1-27 (1970) beschrieben. p-Nitrophenylester (ONp) kann auch verwendet werden, um das Carboxylende von Asn oder Gln für die Kopplung zu aktivieren. Zum Beispiel kann BOC-ASn(ONp) über Nacht unter Verwendung eines Äquivalents von HOBt in einer 50%igen Mischung von DMF und Methylenchlorid gekoppelt werden.

Jede geschützte Aminosäure oder Aminosäuresequenz wird in den Festphasenreaktor in ungefähr einem dreifachen Überschuss eingeführt, und die Kopplung wird in einem Medium von Dimethylformamid (DMF):CH2Cl2 (1:1) oder in CH2Cl2 allein bei Raumtemperatur durchgeführt. Alternativ kann die Kopplung bei erhöhter Temperatur bis zu ungefähr 70°C in NMP in einer Mischung von Toluol:DMSO (70:30) durchgeführt werden. In den Fällen, bei denen die Kopplung manuell durchgeführt wird, wird der Erfolg der Kopplungsreaktion in jedem Stadium der Synthese durch die Ninhydrinreaktion überwacht, wie durch E. Kaiser et al., Anal. Biochem. 34, 595 (1970) beschrieben. In den Fällen, bei denen inkomplette Kopplung auftritt, wird der Kopplungsvorgang vor der Entfernung der &agr;-Aminoschutzgruppe vor der Kopplung der nächsten Aminosäure wiederholt. Die Kopplungsreaktionen können automatisch durchgeführt werden, wie auf einem Beckman 990-automatischen Synthetisierer, unter Verwendung eines Programmes, wie dasjenige, über das in Rivier et al., Biopolymers, 17, S. 1927-1938 (1978) berichtet wird.

Nachdem die erwünschte Aminosäuresequenz vervollständigt wurde, wird das Zwischenprodukt-Peptid von dem Harzträger entfernt, außer es ist erwünscht, die Cyclisierungsbindung zu bilden, während es an dem Harz befestigt ist, wie hier im folgenden beschrieben wird. Die Entfernung wird durch Behandlung mit einem Reagens, wie flüssigen Hydrogenfluorid (HF), erreicht, welches nicht nur das Peptid von dem Harz spaltet, sondern auch alle verbleibenden Seitenkettenschutzgruppen X2, X3, X4, X5, X6 und X7, und die &agr;-Aminoschutzgruppe X1, wenn sie noch vorliegt (außer sie ist eine Acylgruppe, die in dem endgültigen Peptid vorliegen soll), abspaltet, um das Peptid zu erhalten. Wenn Hydrogenfluorid für die Spaltung verwendet wird, werden Anisol oder Kresol und Methylethylsulfid in das Reaktionsgefäß als Fänger mit eingeschlossen. Wenn Met in der Sequenz vorliegt, kann die BOC-Schutzgruppe mit Trifluoressigsäure (TFA)/Ethandithiol vor der Spaltung des Peptids von dem Harz gespalten werden, um die S-Alkylierung zu eliminieren.

Der Cyclisierungsschritt für das CRF-Peptidanalogon hängt natürlich von der Art der Bindung, die zwischen den Resten an den 30- und 33-Positionen (und ähnlich für diejenigen an den 20- und 23-Positionen, wenn ein bicyclisches Molekül gebildet wird) erwünscht ist. Wenn Reste von L-Cys sowohl an den 30- wie auch 33-Positionen eingeschlossen sind, ist es oft praktischer, den Cyclisierungsschritt nach der Spaltung von dem Harz und der Entfernung aller Schutzgruppen von dem Peptid durchzuführen. Die cyclische Form des Peptids wird durch Oxidierung unter Verwendung einer Ferricyanidlösung, vorzugsweise wie in Rivier et al., Biopolymers, Band 17 (1978), 1927-38 beschrieben, oder durch Luftoxidierung oder in Übereinstimmung mit anderen bekannten Verfahrensweisen erhalten.

Um eine Amidcyclisierungsbindung (Lactambrücke) zu bewirken, kann die Cyclisierung durchgeführt werden, während das partiell geschützte Peptid an das Harz angeheftet bleibt, wie in den US-Patenten Nrn. 5,064,939 und 5,043,322 offenbart wird. Solch ein Vorgehen schafft effektiv eine Amidcyclisierungsbindung zwischen den zwei erwünschten Seitenketten, während andere Reste, wie Asp, Glu und/oder Lys, in dem Peptid-Zwischenprodukt ihren Seitenkettenschutz behalten.

Wenn über eine Amidbindung zwischen einer Seitenketten-Carboxylgruppe des 30-Positionsrestes und einer Seitenketten-Aminosäure des 33-Positionsrestes oder anders herum, was im allgemeinen als eine äquivalente Bindung angesehen wird, cyclisiert wird, wird es vorgezogen, das geschützte Peptid auf einem MBHA- oder BHA-Harz zu synthetisieren und den Benzylester der bestimmten Carboxylsäureseitenkette an das Hydrazid zu derivatisieren, während das Peptid noch an das Harz angeheftet ist und es dann mit einer selektiv von Schutzgruppen befreiten Aminoseitenkette reagieren zu lassen, wie es in US-Patent Nr. 5,043,322 dargestellt wird. Vorzugsweise wird die Cyclisierung unter Verwendung einer basenlabilen Schutzgruppe, z.B. OFm, für die Carboxylseitenkette des Restes, um in die Amidbindungsbrücke mit einzubezogen werden, und unter Verwendung von Fmoc als eine Schutzgruppe für die Aminoseitenkette auf dem anderen Rest, der mit einbezogen werden soll, erreicht. Die &agr;-Aminoschutzgruppe auf dem 1-Positionsrest, ob sie acyliert werden soll oder nicht, und alle anderen Seitenkettenschutzgruppen verbleiben am Platz, während die zwei basenlabilen Gruppen unter Verwendung von Piperidin oder dgl. entfernt werden. Nach dieser selektiven Entfernung wird die Reaktion, um Cyclisierung zu erreichen, durch Behandlung mit BOP durchgeführt, welches im wesentlichen eine vollständige Bildung der Amidbindung bewirkt. Wenn zwei Lactambrücken in das Molekül mit eingeschlossen werden sollen, wird die 30-33-Brücke vorzugsweise an einem Punkt in der Synthese vor der Zugabe des 23-Positionsrestes herbeigeführt oder es wird ein Syntheseprotokoll, wie es in US-Patent Nr. 5,064,939 gelehrt wird, angewendet. Nach der Cyclisierung wird das Peptid vollständig von Schutzgruppen befreit und von dem Harz unter Verwendung eines Reagens wie HF abgespalten. Optional kann eine BOC-Schutzgruppe zuerst von dem N-Terminus unter Verwendung von TFA entfernt werden.

Alternativ können Cyclisierung von Peptiden durch solche Amidbindungen auch unter Verwendung von den Lehren der US-Patente Nrn. 4,115,554 (19. September 1978); 4,133,805 (9. Januar 1979); 4,140,767 (20. Februar 1979); 4,161,521 (17. Juli 1979); 4,191,754 (4. März 1980); 4,238,481 (9. Dezember 1980); 4,244,947 (13. Januar 1981); und 4,261,885 (14. April 1981) herbeigeführt werden.

Ein geradliniges ("straightforward") Assay kann unter Verwendung von Adenohypophysenzellen von Ratten in Monolayerkultur durchgeführt werden, um zu bestimmen, welche CRF-Aktivität ein Kandidat-Peptid zeigen wird; das Verfahren, das verwendet wird, ist im allgemeinen dasjenige, das in Endocrinology 91, 562 (1972) dargelegt wird. Der Assay wird verwendet, um zu zeigen, ob ein Kandidat-Peptid irgendeine Aktivität als ein CRF-Agonist durch Stimulierung der ACTH-Sekretion durch Aktivierung von CRF-Rezeptoren auf solchen Zellen zeigt, und seine antagonistischen Eigenschaften werden durch Vergleich mit den Ergebnissen, die man von einer parallelen Dosis von oCRF, das als ein Labor-"Standard" für diese Zwecke verwendet wird, erhält, bestimmt.

Ein CRF-Agonist-Kandidat-Peptid wird auch einfach in einem Bindungsassay unter Verwendung eines bekannten CRF-Rezeptors beurteilt, wie demjenigen, der in M. Perrin et al., Endocrinology 118, 1171-1179 (1986) beschrieben wird. Ein repräsentativer Bindungsassay, der CRR-RA-Rezeptor verwendet, wird in Chen et al., P.N.A.S., 90, 8967-8971 (Oktober 1993) beschrieben. Diese cyclischen Peptide mit einem D-Aminosäurerest an Position 32 zeigen eine hohe Bindungsaffinität an CRF-Rezeptoren, wie CRF-RA. Als solche können sie verwendet werden, um auf mögliche CRF-Agonisten mit noch größerer Affinität unter Verwendung eines markierten cyclischen CRF-Agonisten zu screenen.

Wie hier zuvor angedeutet, verstärkt eine Cyclisierungsbindung zwischen den Resten an den 30- und 33-Positionen und die Substitution einer D-Isomeraminosäure an der 32-Position die Eigenschaften von Agonisten durch die ganze CRF-Familie von Peptiden. Diese Agonisten, wie auf dem Fachgebiet gut bekannt ist, können das gesamte 41-Restpeptid beinhalten oder sie können an dem N-Terminus durch Deletion einer Sequenz von drei Resten oder so viel wie fünf Resten, wenn erwünscht, leicht verkürzt werden. Der N-Terminus dieser CRF-Agonisten kann durch einen Acylierungswirkstoff, wie auf dem Fachgebiet bekannt ist, der im allgemeinen bis zu 15 Kohlenstoffatome und vorzugsweise von 1 bis 7 Kohlenstoffatome aufweist, wie Acetyl, Acrylyl und Benzoyl, acyliert werden. Die folgenden Beispiele legen bevorzugte Verfahren für die Synthetisierung von CRF-Agonisten durch die Festphasen-Technik dar.

Beispiel 1

Die Synthese von (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird schrittweise auf einem MBHA-Hydrochloridharz, wie es von Bachem, Inc. erhältlich ist, mit einem Substitutionsbereich von ungefähr 0,1 bis 0,5 mmol/g Harz durchgeführt. Die Synthese wird auf einem automatischen Beckman 990B-Peptid-Synthetisierer unter Verwendung eines geeigneten Programms durchgeführt, bevorzugt wie folgt:

Die Kopplung von BOC-Ile resultiert in der Substitution von ungefähr 0,35 mmol Ile pro g Harz. Alle Lösungsmittel, die verwendet werden, werden sorgfältig entgast, vorzugsweise durch Anschwänzen mit einem inerten Gas, z.B. Helium oder Stickstoff.

Nach der Entfernung von Schutzgruppen und Neutralisierung wird die Peptidkette Schritt-für-Schritt auf dem Harz aufgebaut. Im allgemeinen werden 1 bis 2 mmol BOC-geschützte Aminosäure in Methylenchlorid pro g Harz verwendet, plus 1 Äq. von 2 molarem DCC in Methylenchlorid für 2 Stunden. Wenn BOC-Arg(Tos) gekoppelt wird, wird eine Mischung aus 50 % DMF und Methylenchlorid verwendet. Bzl wird als die Hydroxylseitenketten-Schutzgruppe für Ser und Thr verwendet. p-Nitrophenylester (ONp) kann verwendet werden, um das Carboxylende von Asn oder Gln zu aktivieren; z.B. kann BOC-Asn(ONp) über Nacht unter Verwendung eines Äquivalents von HOBt in einer 50%igen Mischung von DMF und Methylenchlorid gekoppelt werden. Die Amidogruppe von Asn oder Gln wird durch Xan geschützt, wenn DCC-Kopplung anstelle des aktiven Esterverfahrens verwendet wird. 2-Cl-Z wird als die Schutzgruppe für die Lys-Seitenkette verwendet, außer der Lys-Rest sollte an der Lactam-Brücke teilnehmen, wenn Fmoc verwendet wird. Tos wird verwendet, um die Guanidinogruppe von Arg und die Imidazolgruppe von His zu schützen, und die Seitenketten-Carboxylgruppe von Glu oder Asp wird durch OBzl geschützt, außer für Glu30, das durch OFm geschützt wird. An dem Ende der Synthese wird die folgende Zusammensetzung erhalten:

BOC-Pro-Pro-Ile-Ser(Bzl)-Leu-Asp(OBzl)-Leu-Thr(Bzl)-D-Phe-His(Tos)-Leu-Leu-Arg(Tos)-Glu(OBzl)-Val-Leu-Glu(OBzl)-Nle-Ala-Arg(Tos)-Ala-Glu(OBzl)-Gln(Xan)-Leu-Ala-Gln(Xan)-Glu(OFm)-Ala-D-His(Tos)-Lys(Fmoc)-Asn(Xan)-Arg(Tos)-Lys(2Cl-Z)-Leu-Nle-Glu(OBzl)-Ile-Ile-Harzträger. Xan kann teilweise oder vollständig durch TFA-Behandlung entfernt worden sein, die verwendet wird, um die &agr;-Aminoschutzgruppe zu entblocken.

Als Nächstes wird die Cyclisierung (Lactamisierung) der Reste 30 und 33 durch das Verfahren, auf das hier zuvor Bezug genommen wurde, durchgeführt und im folgenden ausführlicher beschrieben. Nach Waschungen mit Dichlormethan (DCM) (2×) und Dimethylformamid (DMF) (2×) werden die OFm/Fmoc-Gruppen von Glu30 bzw. Lys33 durch 20 % Piperidin in DMF (1 × 1 min und 2 × 10 min) entfernt, gefolgt durch Waschungen mit DMF (2×), ET3N in CH2Cl2 (1×), Methanol (MeOH) (2×) und DCM (2×). Das Peptidharz wird durch Reaktion bei Raumtemperatur mit einem dreifachen Überschuss an Benzotriazol-1-yl-oxy-tris-(dimethylamino)phosphoniumhexafluorphosphat (BOP) in Gegenwart eines Überschusses an Diisopropylethylamin (DIEA) in Dimethylformamid (DMF) cyclisiert. Nach der Waschung wird die Cyclisierung noch 2× für 4 Stunden und dann 1× für 12 Stunden, wenn notwendig, wiederholt. Der Abschluss der Reaktion wird durch den gut bekannten Kaiser-Ninhydrin-Test bestätigt. Im allgemeinen ist sie nach nicht mehr als 24 Stunden abgeschlossen.

Nach der Cyclisierung wird das Peptidharz mit TFA behandelt, um die BOC-Schutzgruppe an dem N-Terminus zu entfernen. Man lässt es dann mit Essigsäureanhydrid reagieren, um den Prolinrest zu acetylieren. Das resultierende Peptidharz wird gespalten und durch Behandlung mit 1,5 ml Anisol, 0,5 ml Methylethylsulfid und 15 ml Wasserstofffluorid (HF) pro g Peptidharz, zuerst bei –20°C für 20 min und dann bei 0°C für eine halbe Stunde von Schutzgruppen befreit. Nach Eliminierung des HF unter Hochvakuum wird das Harzpeptid abwechselnd mit trockenem Diethylether und Chloroform gewaschen, und das Peptid wird dann mit entgaster 2N wässriger Essigsäure extrahiert und von dem Harz durch Filtration entfernt.

Das Peptid wird dann durch Gelpermeation, gefolgt von präparativer HPLC gereinigt, wie es in Marki et al., J. Am. Chem. Soc., 103, 3178 (1981); Rivier et al., J. Chromatography, 288, 303-328 (1984); und Hoeger et al., BioChromatography, 2, 3, 134-142 (1987) beschrieben wird. Die chromatographischen Fraktionen werden sorgfältig durch HPLC beobachtet, und nur die Fraktionen, die eine erhebliche Reinheit aufweisen, werden gepoolt.

Um zu überprüfen, ob die genaue Sequenz erreicht wurde, wird das r/hCRF-Analogon in abgedichteten evakuierten Röhrchen, die konstant kochendes HCl, 3 &mgr;l Thioglykol/ml und 1 nmol Nle (als innerer Standard) enthalten, für 9 Stunden bei 140°C hydrolysiert. Die Aminosäureanalyse der Hydrolysate unter Verwendung eines Beckman 121-MB-Aminosäure-Analysators zeigt Aminosäureverhältnisse, die bestätigen, dass die 38-Rest-Peptidstruktur erhalten wurde.

Das Peptid wird als homogen unter Verwendung von Umkehrphasen-Hochleistungs-Flüssigchromatographie (RP-HPLC) beurteilt. Spezifisch wird es RP-HPLC unter Verwendung eines Waters-HPLC-Systems mit einer 0,46 × 25 cm-Säule, gepackt mit 5 &mgr;m C18-Kieselerde, 300 Å Porengröße und TEAP-Puffern bei verschiedenen pHs, unterworfen. Die Entsalzung des gereinigten Peptids wird unter Verwendung von Puffer A, der eine wässrige 0,1%ige Trifluoressigsäure-Lösung ist, die aus 1,0 ml TFA pro 1000 ml Lösung besteht, und Puffer B, der 100%iges Acetonitril ist, erreicht. Es hat eine Reinheit von mehr als 90 %, gemessen durch kapilläre Zonenelektrophorese (CZE). Sekundärionenmassen-Flüssigspektrometrie (LSIMS)-Massenspektren werden mit einem JEOL-Modell JMS-HX110-doppelfokussierendem Massenspektrometer, ausgerüstet mit einer Cs+-Kanone, gemessen. Es werden eine Beschleunigungsspannung von 10 kV und eine Cs+-Kanonenspannung zwischen 25 und 30 kV angewendet. Der gemessene Wert von 4440,49, den man unter Verwendung von LSIMS erhält, ist in Übereinstimmung mit dem errechneten Wert von 4440,52.

Die spezifische optische Rotation des h/rCRF-Peptids, das auf die vorangehende Weise synthetisiert und gereinigt wurde, wird auf einem Perkin-Elmer-Modell 241-Polarimeter als [&agr;]22D = –33,2° ± 1 (c = 1 in 10 % Essigsäure ohne Korrektur für die Gegenwart von H2O und TFA) gemessen.

Die Synthese wird zweimal wiederholt. Einmal wird das cyclische Peptid mit His anstelle von D-His an der 32-Position hergestellt und dann durch Auslassen des Cyclisierungsschrittes das vergleichbare lineare Peptid mit His32 hergestellt. Die optischen Rotationen der His32-Peptide werden wie zuvor als [&agr;]22D = –38,9° ± 1 (cyclisch) und [&agr;]22D = –39,5° ± 1 (linear) gemessen, wobei das cyclische Peptid in 9%iger Essigsäure und das lineare Peptid in 1%iger Essigsäure gemessen wird.

Der cyclische CRF-Agonist mit D-His32 wird auf seine Wirkungen auf die Sekretion von ACTH und &bgr;-Endorphin in vitro und auch in vivo untersucht. Es wird seine in vitro-Wirksamkeit, die Sekretion von ACTH und &bgr;-Endorphin durch kultivierte Ratten-Hypophysenzellen zu stimulieren, unter Verwendung der Vorgehensweise, die im allgemeinen in Endocrinology, 91, 562 (1972) dargestellt wird, gemessen und mit synthetischem oCRF verglichen. Es wird festgestellt, dass es ungefähr 201 mal (102-420) wirksamer ist als das native Hormon. Die in vitro-Testung des cyclischen His32-Peptids zeigt eine Wirksamkeit von 6,3 mal (3,2-12,9) derjenigen des Standard-oCRFs, während das lineare Peptid ungefähr 4,5 mal (2,7-7,6) so wirksam ist wie das native Hormon.

Es kann gesehen werden, dass die D-His32-Substitution die Biowirksamkeit des cyclischen CRF-Agonistpeptids sehr signifikant weiter steigert. Die in vivo-Testung wird unter Verwendung des allgemeinen Vorgehens, das in C. Rivier et al., Science, 218, 377 (1982) dargelegt wird, durchgeführt und zeigt eine signifikante Senkung des Blutdruckes, wenn dieses Peptid peripher verabreicht wird.

Beispiel 1A

Die Synthese aus Beispiel 1 für das cyclische D-His32-Peptid wird unter Verwendung einer dreifachen Charge und unter Verlängerung des N-Terminus anstelle der Beendigung der Aminosäurekette an Pro wiederholt. Drei zusätzliche Reste werden sequenziell zugefügt, sprich Glu, Glu und dann Ser, wobei jedes Mal ein Drittel der ursprünglichen Menge des Harzes entfernt wird. Nach der Cyclisierung werden die N-Termini der CRF(3-41)- und der CRF(2-41)-Peptide acetyliert. Die folgenden drei Peptide werden hergestellt:

(Cyclo 30-33)[Ac-Glu3, D-Tyr12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(3-41);

(Cyclo 30-33)[Ac-Glu2, D-Tyr12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF(2-41); und

(Cyclo 30-33)[D-Tyr12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]r/hCRF.

Jedes Peptid weist eine Reinheit von ungefähr 98 % auf, wie durch kapilläre Zonenelektrophorese (CZE) bestätigt wird. Die Biowirksamkeit von jedem Peptid wird in vitro gemessen, wie zuvor beschrieben, und mit dem Laborstandard, sprich Schaf-CRF, verglichen. Jedes ist in ungefähr dem gleichen Ausmaß wie das cyclische D-Phe32-Peptid aus Beispiel 1 wesentlich wirksamer als der Standard.

Beispiel 1B

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wieder wiederholt, dieses Mal unter Zugabe von H-Tyr-Ser-Glu-Glu zu Pro an dem N-Terminus, um das folgende Peptid herzustellen:

(Cyclo 30-33)[Tyro, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF.

Die Biowirksamkeit des Peptids ist in vitro sehr deutlich größer als diejenige des Laborstandards. Das Peptid wird einfach mit 125I radioiodiert, um einen Liganden für die Verwendung in kompetitiven Medikamenten-Screening-Assays bereitzustellen.

Beispiel 2

Das Peptid (Cyclo 30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32 Orn33]-rCRF(3-41) mit der Aminosäuresequenz: H-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Orn-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird unter Verwendung des Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das in Beispiel 1 dargelegt wird, zeigt, dass es ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Beispiel 3

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-oCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Thr-Lys-Ala-Asp-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Asp-Ile-Ala-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Ein Teil des Peptidharzes wird vor der Cyclisierung entfernt, um das lineare Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass das cyclische Peptid die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stark stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Testung zeigt auch, dass das lineare Peptid mit der D-His32-Substitution in vitro eine sehr wesentlich geringere Biowirksamkeit aufweist als die cyclische Verbindung.

Beispiel 3A

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-Ala32, Lys33]-AHC(4-41) mit der Aminosäuresequenz: Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Nle-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Glu-Ala-Glu-Glu-Ala-D-Ala-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Glu-Glu-Ala-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Ein Teil des Peptidharzes wird vor der Cyclisierung entfernt und wird gespalten und von Schutzgruppen befreit, um das korrespondierende lineare Peptid bereitzustellen. Die Aminosäureanalyse der zwei resultierenden gereinigten Peptide stimmt mit der Aminosäuresequenz für die hergestellten Peptide überein und bestätigt, dass die 38-Rest-Peptidstrukturen erhalten werden. Das cyclische Peptid besitzt einen Wert von 4336,63, wenn es durch LSIMS gemessen wird, was mit dem errechneten Wert von 4336,36 übereinstimmt. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass das cyclische Peptid die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stark stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird. Das lineare Peptid besitzt Biowirksamkeit, aber in einem sehr signifikant geringerem Grad.

Die obige Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die Testung zeigt, dass das cyclische D-His32-Analogon auch eine signifikant gesteigerte Biowirksamkeit im Vergleich mit dem oben getesteten linearen Peptid aufweist.

Beispiel 3B

Das Peptid (Cyclo 30-33)[D-Phe12, Nle18,21, Glu30, Lys33]-Sauger-Urotensin mit der Aminosäuresequenz: H-Asn-Asp-Asp-Pro-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Ile-Glu-Asn-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-Gly-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Aminosäureanalyse des resultierenden gereinigten Peptids stimmt mit der Aminosäuresequenz für das hergestellte Peptid überein und bestätigt, dass die 41-Rest-Peptidstruktur erhalten wird. Es besitzt eine Reinheit von ungefähr 98 %, bestätigt durch kapilläre Zonenelektrophorese. LSIMS zeigt einen Wert von 4829,78, was mit dem errechneten Wert von 4829,53 übereinstimmt. Die Biowirksamkeit des Peptids, bestimmt wie zuvor beschrieben, beträgt ein Mehrfaches derjenigen des Standards.

Die Synthese wird zweimal wiederholt, um die cyclischen Peptide mit D-Ala bzw. D-His an der 32-Position herzustellen. Die D-Ala32-Substitution steigert signifikant die in vitro-Biowirksamkeit im Vergleich mit dem vergleichbaren Analogon mit Gly32, wie es auch die D-His32-Substitution tut.

Beispiel 3C

Das Peptid (Cyclo 29-32)[D-Leu11, Nle17, Glu29, Lys32]-Sauvagin mit der Aminosäuresequenz: pGlu-Gly-Pro-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Ser-D-Leu-Glu-Leu-Leu-Arg-Lys-Nle-Ile-Glu-Ile-Glu-Lys-Gln-Glu-Lys-Glu-Lys-Gln-Glu-Ala-Ala-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Asp-Thr-Ile-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Ein Teil des Peptidharzes wird vor der Cyclisierung entfernt und es wird gespalten und von Schutzgruppen befreit, um das korrespondierende lineare Peptid bereitzustellen. Die Aminosäureanalyse der resultierenden gereinigten Peptide stimmt mit der Aminosäuresequenz für die hergestellten Peptide überein und bestätigt, dass die 40-Rest-Peptidstrukturen erhalten werden. Die spezifische optische Drehung an der Natrium-D-Linie des cyclischen Peptids wird, wie zuvor beschrieben, als [&agr;]22D = –51,2° ± 1 (c = 1 in 1 %iger Essigsäure, ohne Korrektur für die Gegenwart von H2O und TFA) gemessen. Es besitzt eine Reinheit von ungefähr 98 %, bestätigt durch kapilläre Zonenelektrophorese. Der LSIMS-Wert von 4576,68 stimmt mit dem errechneten Wert von 4576,71 überein. Die Biowirksamkeit des Peptids, bestimmt wie zuvor beschrieben, ist ungefähr 5,73 (2,61-13,51) mal diejenige des Standardpeptids. Das lineare Peptid ist sehr signifikant weniger biowirksam.

Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass das cyclische Peptid die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdrucks hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die gesamte Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-Ala an der 31-Position und sein lineares Gegenstück herzustellen, wobei beide um 2 Reste an dem N-Terminus, der acetyliert wird, gekürzt werden. Die Masse des cyclischen Peptids wird durch Laser-Desorptionsmassenspektroskopie (LDMS) gemessen, und der Wert von 4436,8 stimmt mit dem errechneten Wert überein. Die D-Ala31-Substitution in dem cyclischen Peptid steigert signifikant die Biowirksamkeit im Vergleich mit dem cyclischen Gly31-Analogon; das lineare D-Ala31-Peptid besitzt jedoch eine sehr signifikant geringere Biowirksamkeit.

Beispiel 3D

Das Peptid (Cyclo 30-33)[D-Phe12, Nle21,37,38, Glu30, Lys33]-Fisch-CRF mit der Aminosäuresequenz: H-Ser-Glu-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Nle-Nle-Glu-Ile-Phe-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass es ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die D-His32-Substitution steigert signifikant die Biowirksamkeit im Vergleich mit His32.

Beispiel 3E

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Nle6,14,18,24, D-Phe12, Glu30, D-Leu32, Lys33]-Maggy-Urotensin mit der Aminosäuresequenz: H-Ser-Glu-Glu-Pro-Pro-Nle-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Nle-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-His-Arg-Ala-Lys-Nle-Glu-Gly-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-D-Leu-Lys-Asn-Arg-Asn-Leu-Leu-Asp-Glu-Val-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass es ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die D-His32-Substitution steigert die Biowirksamkeit über diejenige des D-Leu32-Analogons.

Beispiel 3F

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-Ala32, Lys33]-Karpfen-Urotensin(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Asn-Glu-Asn-Gln-Arg-Glu-Glu-Ala-D-Ala-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Masse, wie sie durch LDMS gemessen wird, beträgt 4539,5, was mit dem errechneten Wert übereinstimmt. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass es signifikant wirksamer ist als der Standard; es stimuliert ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI und ruft eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervor, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Synthese wird wiederholt, um das vergleichbare cyclische Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die D-His32-Substitution steigert auch signifikant die Biowirksamkeit im Vergleich zu dem Standard.

Beispiel 3G

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Nle6,14,18,24,38, D-Phe12, Glu30, D-Leu32, Lys33]-Seezungen-Urotensin mit der Aminosäuresequenz:

H-Ser-Glu-Glu-Pro-Pro-Nle-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Nle-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-His-Arg-Ala-Lys-Nle-Glu-Gly-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-D-Leu-Lys-Asn-Arg-Asn-Leu-Nle-Asp-Glu-Val-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass es ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die D-His32-Substitution steigert die Biowirksamkeit im Vergleich mit dem cyclischen D-Leu32-Analogon.

Beispiel 3H

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Nle6,14,18,24, D-Phe12, Glu30, D-Gln32, Lys33]-Flunder-Urotensin mit der Aminosäuresequenz: H-Ser-Glu-Asp-Pro-Pro-Nle-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Nle-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-His-Arg-Ala-Lys-Nle-Glu-Gly-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-D-Gln-Lys-Asn-Arg-Asn-Leu-Leu-Asp-Glu-Val-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass es ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-His an der 32-Position herzustellen. Die D-His32-Substitution steigert die Biowirksamkeit im Vergleich zu dem cyclischen D-Gln32-Analogon.

Beispiel 3I

Das Peptid (Cyclo 30-33)[D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Lys33]-Schweine-CRF mit der Aminosäuresequenz:

H-Ser-Glu-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Asn-Phe-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Testung in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Verfahren, das hier zuvor dargelegt wird, zeigt, dass es ebenso die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI stimuliert und eine sehr signifikante Senkung des Blutdruckes hervorruft, wenn es peripher verabreicht wird.

Die Synthese wird wiederholt, um das cyclische Peptid mit D-His in der 32-Position herzustellen. Die D-His32-Substitution steigert signifikant die Biowirksamkeit im Vergleich mit dem cyclischen His32-Analogon.

Beispiel 4

Die Synthese von (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Orn33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Orn-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird wie in Beispiel 1 oben beschrieben durchgeführt, außer dass der Rest-33 Orn anstelle von Lys ist.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI.

Beispiel 4A

Die Synthese von Beispiel 4 wird wiederholt, wobei D-Tyr anstelle von Acetyl an dem N-Terminus zugegeben wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[D-Tyr3, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Orn33]-r/hCRF(3-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)H-D-Tyr-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Orn-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI. Ein Teil des Peptides wird dann mit 125I iodiert, um einen Liganden für die Verwendung in einem kompetitiven Medikamenten-Screening-Assay bereitzustellen.

Beispiel 4B

Die allgemeine Synthese aus Beispiel 1 wird verwendet, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33, Arg36]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Arg-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen. Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI.

Beispiel 5

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Cys30,33]r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Cys-Ala-His-Cys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird synthetisiert.

Es wird das Syntheseprotokoll, das hier zuvor beschrieben wurde, verwendet, um das vollständig geschützte Peptidharz, das durch HF gespalten wird, herzustellen. Nach der Präzipitation und Waschen mit Diethylether (480 ml in drei Teilen) wird das Peptid mit Wasser (200 ml) und 5,0 % AcOH (100 ml) extrahiert. Die resultierende Lösung wird in 4,0 1 entgastes Wasser gegossen, und der pH wird auf 6,8-7,0 mit NH4OH eingestellt. Wenn die Mischung wolkig wird, wird CH3CN (300 ml) zugefügt, um Präzipitation zu vermeiden. Die Mischung wird dann bei 4°C unter Luftatmosphäre gerührt, und nach 48 Stunden ist die Cyclisierung vollständig (Ellman-Test). Der pH wird mit AcOH auf 5,0 eingestellt, und die resultierende Lösung wird auf eine Bio-Rex-70-Säule (120 ml) geladen. Die Säule wird mit 0,5 % AcOH (200 ml) gewaschen, und das Peptid eluiert mit 50 % AcOH. Die Fraktionen werden gesammelt und diejenigen, die Ninhydrin-positives Material enthalten, werden verdünnt und lyophilisiert (80 mg).

Die Reinigung wird in drei Schritten durchgeführt. Zuerst wird das Peptid im Puffer A (TEAP, pH 2,25, 300 ml) aufgelöst und unter Verwendung eines Puffers B: 60 % CH3CN in A, mit einem Gradienten von 30 bis 60 % B in 60 min eluiert. Die Fraktionen werden unter isokraten Bedingungen (53 % B) gescreent, und die Fraktionen, die die Verbindung enthalten, werden gepoolt. In dem zweiten Schritt werden die gepoolten Fraktionen mit H2O verdünnt und unter Verwendung von Puffer A: TEAP (pH 6,0) und B: 60 % CH3CN in A, mit einem Gradienten von 30 bis 55 % B in 60 min eluiert. Die Fraktionen werden wiederum unter isokraten Bedingungen (53 % B) gescreent, und die gepoolten Fraktionen werden mit H2O verdünnt und unter Verwendung von Puffer A: 0,1 % TFA/H2O und B: 0,1 % TFA in CH3CN/H2O (60:40) mit einem Gradienten von 30 bis 60 % B in 20 min eluiert. Die Fraktionen, die das Produkt enthalten, werden gepoolt und lyophilisiert, um das Produktpeptid zu ergeben.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die periphere Verabreichung senkt signifikant den Blutdruck.

Beispiel 6

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei D-Pro für Pro4 und D-Arg für D-His substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-D-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Arg32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: (Cyclo 30-33)Ac-D-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Arg-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die periphere Verabreichung senkt signifikant den Blutdruck.

Beispiel 6A

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei D-Tyr anstelle von Ac an dem N-Terminus zugegeben und D-Ala für D-His32 substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[D-Tyr3, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Ala32, Lys33]-r/hCRF(3-41) mit der Aminosäuresequenz: (Cyclo 30-33)H-D-Tyr-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Ala-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Ein Teil des Peptids wird mit 125I iodiert, um einen Liganden für die Verwendung bei Medikamenten-Screening-Assays für stärker wirksame CRF-Agonisten bereitzustellen.

Beispiel 6B

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei D-Lys für D-His32 substituiert wird, um das folgende Peptid:

(Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Lys32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Lys-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-Li, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 6C

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei D-Pro für Pro4 und DE-2Nal für D-His32 substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-D-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-D-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-2Nal-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 6D

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei imBzlD-His für D-His32 substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Amp32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-CML-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Amp-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 6E

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei D-Iamp für D-His32 substituiert wird, um das folgende Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Iamp32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Iamp-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 7

Die Synthese von (Bicyclo 20-23, 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Lys23,33, Glu30, D-His32]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Bicyclo 20-23, 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird durchgeführt, wie allgemein in Beispiel 1 oben beschrieben, außer dass die Lactambrücke zwischen den Resten 30 und 33 vervollständigt wird, bevor Rest 23 zu dem Peptidharz zugegeben wird.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 7A

Die Synthese von (Bicyclo 20-23, 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, D-Ala22, Lys23,33, Glu30, D-His32]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Bicyclo 20-23, 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-D-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird durchgeführt, wie allgemein in Beispiel 7 oben beschrieben, außer dass Ala22 durch D-Ala substituiert wird.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 8

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Cys30,33, D-Amp32]r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Cys-Ala-D-Amp-Cys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 wird synthetisiert.

Es wird das Syntheseprotokoll, das zuvor in Beispiel 5 beschrieben wurde, angewendet, um das vollständig geschützte Peptidharz herzustellen, das durch HF gespalten, cyclisiert, gereinigt und dann lyophilisiert wird, um das Produktpeptid zu ergeben.

Die Synthese wird wiederholt, um das Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Cys30,33, D-Arg32]r/hCRF(4-41) zu ergeben.

Die Verabreichung von einem der Peptide stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI.

Beispiel 8A

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-His32, Lys33]-Karpfen-Urotensin I(4-41) mit der Formel: Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Asn-Glu-Asn-Gln-Arg-Glu-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2 wird synthetisiert.

Die Verabreichung zeigt, dass die cyclische Verbindung Entzündung lindert.

Beispiel 8B

Das Peptid (Cyclo 29-32)[Ac-Pro3, D-Pro4, Nle17, Glu29, D-His31, Lys32]-Sauvagin(3-40) mit der Formel: Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Ser-Leu-Glu-Leu-Leu-Arg-Lys-Nle-Ile-Glu-Ile-Glu-Lys-Gln-Glu-Lys-Glu-Lys-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Asp-Thr-Ile-NH2 wird synthetisiert.

Die Verabreichung zeigt, dass die cyclische Verbindung Entzündung lindert.

Beispiel 8C

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-His32, Lys33]-&agr;-helikaler CRF(4-41) mit der Formel: Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Nle-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Glu-Ala-Glu-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Glu-Glu-Ala-NH2 wird synthetisiert.

Die Verabreichung zeigt, dass die cyclische Verbindung Entzündung lindert.

Beispiel 8D

Die allgemeine Synthese aus Beispiel 1 wird verwendet, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen. Die Verabreichung des Peptids lindert Entzündung.

Beispiel 8E

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-His32, Lys33]-Sauger-Urotensin (4-41) mit der Aminosäuresequenz: Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Ile-Glu-Asn-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert. Die Aminosäureanalyse des resultierenden gereinigten Peptids stimmt mit der Aminosäuresequenz für das hergestellte Peptid überein und bestätigt, dass die 38-Rest-Peptidstruktur erhalten wird.

Die Verabreichung des cyclischen Peptids lindert Entzündung.

Beispiel 8F

Das Peptid (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-oCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Thr-Lys-Ala-Asp-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Asp-Ile-Ala-NH2 wird unter Verwendung eines Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, synthetisiert.

Die Verabreichung des cyclischen Peptids lindert Entzündung.

Beispiel 9

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei C&agr;MeLeu für Leu15 substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, CML15, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-CML-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 9A

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, aber dieses Mal, wird C&agr;MeLeu für Leu14 substituiert, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, CML14, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz: (CyClo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-CML-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 9B

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wieder wiederholt, aber dieses Mal wird C&agr;MeLeu für Leu19 substituiert, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, CML19, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-CML-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 9C

Die Synthese aus Beispiel 1 wird noch einmal wiederholt, wobei C&agr;MeLeu für Leu27 substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, CML27, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-CML-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptides stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 9D

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wiederholt, wobei C&agr;MeLeu für Leu37 substituiert wird, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32 Lys33, CML37]-r/hCRF(4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-CML-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 9E

Die Synthese aus Beispiel 1 wird wieder wiederholt, aber dieses Mal wird C&agr;MeLeu für Glu17 substituiert, um das folgende Peptid: (Cyclo 30-33)(Ac-Pro4, D-Phe12, CML17, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF (4-41) mit der Aminosäuresequenz:

(Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-CML-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 herzustellen.

Die Verabreichung des Peptids stimuliert die Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI, und die i.v.-Injektion senkt den Blutdruck.

Beispiel 10

Unter Verwendung des Verfahrens, das in Beispiel 1 dargelegt wird, werden auch die folgenden Peptide hergestellt:

(c 30-33)[Acetyl-Ser1, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Lys33]-r/hCRF

(c 30-33)[D-Phe12, Glu30, Lys33]-oCRF

(c 30-33)(D-Phe12, D-Ala24, Glu30, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Phe12, Nle21, Aib34, Glu30, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[Formyl-Ser1, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Lys33]-r/hCRF

(c 30-33)[CML17,37 Glu30, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[D-Tyr12, CML17, Glu30, Lys33]-r/hCRF(2-41)

(c 30-33)[D-3Pal12, Nle21,38, Glu30, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[Glu30, D-His32, Lys33, Aib34]-oCRF

(c 30-33)[D-Phe12, D-Ala24, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(6-41)

(c 30-33)[Nle21, Aib29, Glu30, D-His32, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[Acrylyl-Glu2, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF(2-41)

(c 30-33)[Nle18,21, Glu30, D-His32, Lys33]-AHC

(c 30-33)30-33) [D-Pro4, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, Lys33]-AHC(4-41)

(c 30-33)[D-Tyr3, Nle18, Nva21, Glu30, Lys33]-AHC

(c 30-33)[CML17, Nle18,21, Glu30, Lys33]-AHC

(c 30-33)[D-Phe12, CML17, Glu30, Lys33]-AHC

(c 30-33)[D-4ClPhe12, Glu30, Lys33, CML37]-AHC

(c 30-33)[Nle18,21, Glu30, Lys33, CML37]-AHC

(c 30-33)[CML17, Glu30, Lys33]-AHC

(c 30-33)[Tyr13, Glu30, Lys33]-AHC

(c 30-33)[Aib19, Nle21 , Glu30, D-Arg32, Lys33, CML37]-oCRF

(c 30-33)[D-2Nal12, Nle21,38, Aib29, Glu30, Lys33, CML37]-oCRF

(c 30-33)[Nle21,38, Glu30, Lys33, CML37]-oCRF

Diese Peptide sind bei der Stimulation der Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI und bei der Senkung des systemischen Blutdrucks biowirksam, wenn sie intravenös verabreicht werden.

Beispiel 11

Unter Verwendung des Verfahrens, das in Beispiel 1 dargelegt wird, werden auch die folgenden Peptide hergestellt:

(c 30-33) [Acetyl-Ser1, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-His32, Lys33]-r/hCRF

(c 30-33)[D-Phe12, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[D-Phe12, D-Ala24, Glu30, D-Ala32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Phe12, Nle21, Glu30, D-His32, Lys33, Aib34]-oCRF

(c 30-33)[CML17,37, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[D-3Pal, Nle21,38, Glu30, D-Ala32, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[Glu30, D-Iamp32, Lys33, Aib34]-oCRF

(c 30-33)[D-Phe12, D-Ala24, Glu30, D-Amp32, Lys33]-r/hCRF(6-41)

(c 30-33)[Nle21, Aib29, Glu30, D-Aph32, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[Acr-Glu2, Nle21,38, Glu30, imBzlD-His32, Lys33]-r/hCRF (2-41)

(c 30-33)[Nle18,21, D-Glu20, Glu30, D-3Pal32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[D-Pro4, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-Ala32, Lys33]-AHC(4-41)

(c 30-33)[CML17, Nle18,21, Glu30, D-Ala32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[D-Phe12, CML17, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[Nle18,21, Glu30, D-2Nal32, Lys33, CML37]-AHC

(c 30-33)[CML17, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[Tyr13, Glu30, D-Ala32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[Aib19, Nle21, Glu30, D-Tyr32, Lys33, CML37]-oCRF

(c 30-33)[Nle21,38, Glu30, D-Arg32, Lys33, CML37]-oCRF

Diese Peptide sind bei der Stimulation der Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI und bei der Senkung des systemischen Blutdrucks wirksam, wenn sie intravenös verabreicht werden.

Beispiel 12

Unter Verwendung des Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, werden auch die folgenden CRF-Agonistpeptide hergestellt:

(c 30-33)[Glu30, D-His32, Lys33]-AHC(4-41)

(c 30-33)[CML17, Glu30, D-Ala32, Lys33]-oCRF(4-41)

(c 30-33)[CML14, D-Glu20, Nle21,38, Glu30, D-Tyr32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-2Nal12, CML14, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-oCRF(3-43)

(c 30-33)[CML17, Nle18,21, Glu30, D-Arg32, Lys33]-AHC(2-41)

(c 30-33)[ D-Glu20, Glu30, D-Leu32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Phe12, CML17,37, Nle21, Glu30, Tyr32, Lys33]-oCRF(3-41)

(c 30-33)[D-4Cpa12, Glu30, Arg32, Lys33]-ARC(2-41)

(c 30-33)[D-Tyr12, CML15, Nle21,38, Glu30, D-Val32, Lys35]-r/hCRF

(c 30-33)[D-Glu20, Nle21,38, Glu30, D-Ser32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Thr, D-Leu12, CML17,37, Nle21,38, Glu30, D-Asn32, Lys33]-r/hCRF(3-41)

(c 30-33)[Nle18,21, Glu30, D-4Cpa32, Lys33]-AHC(2-41)

(c 30-33)[CML17, D-Glu20, Glu30, D-3Pal32, Lys33, Aib34]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[CML17,37, Nle21,38, Glu30, Aib32, Lys33]-r/hCRF(3-41)

(c 30-33)[D-Phe12, CML19, Glu30, D-Lys32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Pal12, Nle21, CML27,37, Glu30, D-Phe32, Lys33]-oCRF(2-41)

(c 30-33)[D-Glu20, CML27, Glu30, D-Gln32, Lys33]-AHC(4-41)

(c 30-33)[Acr-Glu3, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Ala32, Lys33]-r/hCRF(3-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Orn32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)(D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-(Et)2Arg32, Lys33]-r/hCRF

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Dbu32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Lys32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Aph32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Hly32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Nph-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Dpr32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Amp32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Lys(Isopropyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Amp(Isopropyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Aph(Methyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Flu-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Har(Ethyl)32), Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Amp(Methyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Dpr(Isopropyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)D-Phe12, Nle21,38, CML27, Glu30, D-Thr32, Lys33]-r/hCRF(3-41)

(bc 20-23, 30-33) [Ac-Pro4, D-Phe12, Nle21,38, Lys23,33, Glu30, Gly32]-r/hCRF(4-41)

Diese Peptide sind bei der Stimulation der Sekretion von ACTH und &bgr;-END-LI in Antwort auf verschiedene Stimuli und bei der Senkung systemischen Bluckdrucks, wenn sie i.v. verabreicht werden, wirksam.

Beispiel 13

Unter Verwendung des Verfahrens, das allgemein in Beispiel 1 dargelegt wird, werden auch die folgenden CRF-Agonistpeptide hergestellt:

(c 30-33)[D-Pro5, Nle21, Aib29, Glu30, D-Aph32, Lys33]-oCRF

(c 30-33)[D-Pro5, Nle21,38, Glu30, imbzlD-His32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Pro5, Nle18,21, Glu30, D-His32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[D-Pro5, D-Phe12, Nle18,21, Glu30, D-Ala32, Lys33]-AHC(4,41)

(c 30-33)[D-Pro5, Nle18,21, Glu30, D-2Nal32, Lys33 CML37]-AHC

(c 30-33)[D-Pro5, CML17, Glu30, D-2Nal32, Lys33]-AHC

(c 30-33)[D-Pro5, Nle21,38, Glu30, D-Arg32, Lys33, CML37]-oCRF

(c 30-33)[D-Pro5, Glu30, D-His32, Lys33]-AHC(4-41)

(c 30-33)[D-Pro5, Glu30, D-Leu32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33) [D-Pro5, D-4Cpa12, Glu30, Arg32, Lys33]-AHC(2-41)

(c 30-33)[D-Pro5, Nle21,38, Glu30, D-Ser32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Pro5, Nle18,21, Glu30, D-4Cpa32, Lys33]-AHC(2-41)

(c 30-33)[D-Pro5, CML17, Nle21,38, Glu30, Lys33]-r/hCRF(3-41)

(c 30-33)[D-Pro5, D-Phe12, CML19, Glu30, D-Lys32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[D-Pro5, CML27, Glu30, D-Gln32, Lys33]-AHC(4-41)

(c 30-33)[Ac-Glu3, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Ala32, Lys33]-r/hCRF(3-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Orn32, Lys33]-r/hCRF/4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Dbu32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Lys32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Aph32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Hly32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Amp32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Lys(Isopropyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Iamp32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Aph(Methyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Har(Ethyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33)[Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Amp(Methyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(c 30-33) [Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, D-Dpr(Isopropyl)32, Lys33]-r/hCRF(4-41)

(bc 20-23, 30-33) [Ac-Pro4, D-Pro5, D-Phe12, Nle21,38, Lys23,33, Glu30, D-His32]-r/hCRF(4-41)

Diese Peptide sind bei der Linderung von Entzündung biowirksam.

CRF stimuliert die hypophysiär-adrenalkortikale Achse ungemein und wirkt innerhalb des Gehirns, um einen weiten Bereich an Stressreaktionen zu vermitteln. CRF-Agonisten sollten nützlich sein, um die Funktionen dieser Achse bei einigen Arten von Patienten mit niedriger endogener Glucokortikoid-Produktion zu stimulieren. Zum Beispiel sollten CRF-Agonisten nützlich bei der Wiederherstellung hypophysiär-adrenaler Funktion bei Patienten sein, die eine exogene Glucokortikoidtherapie erhalten haben, deren hypophysiär-adrenalkortikale Funktionen supprimiert bleiben.

Von den meisten anderen Regulationspeptiden wurde festgestellt, dass sie Wirkungen auf das endokrine System, das zentrale Nervensystem und auf den gastrointestinalen Trakt aufweisen. Da die ACTH- und &bgr;-END-LI-Sekretion die "sine qua non"-Säugetierreaktion auf Stress ist, war es nicht erstaunlich, dass CRF signifikante Wirkungen auf das Gehirn als Mediator von vielen der Stressantworten des Körpers aufweist. Demgemäß nimmt man an, dass CRF-Agonisten auch Anwendung bei der Modifikation der Stimmung, des Lernens, des Gedächtnisses und des Verhaltens von normalen und geistiggestörten Personen finden. Da CRF die Spiegel von ACTH, &bgr;-END, &bgr;-Lipotropin anderen Pro-Opiomelanokortin-Genprodukten und Kortikosteron erhöht, kann die Verabreichung dieser CRF-Agonisten verwendet werden, um die Wirkungen der vorangehenden POMC-abgeleiteten Peptide auf das Gehirn, um dadurch das Gedächtnis, die Stimmung, die Schmerzverarbeitung etc. und konkreter die Aufmerksamkeit, Depression und/oder Ängstlichkeit zu beeinflussen, und auch ihre Effekte peripher hervorzurufen. Wenn sie z.B. direkt in die Ventrikel verabreicht werden, steigern CRF-Agonisten physikalische Aktivität und verbessern die Lernleistung bei Ratten und könnten so als ein natürliches Stimulans wirken.

Da es bekannt ist, dass die Zugabe von CRF in den linken Vorhof eines isoliert perfundierten Herzes eine verlängerte dilatorische Wirkung auf die Koronararterien hervorruft, vorübergehend einen positiven inotropen Effekt bewirkt und die Sekretion von atrialem natriuretischem Peptid stimuliert, können CRF-Agonisten für die Regulation kardialer Perfusion verwendet werden. Andere Gefäßbetten, wie die Mesenterisauperior, können auch durch CRF-Analoga dilatiert werden.

CRF-Agonistpeptide der Erfindung sind auch therapeutisch nützlich, um den Blutfluss in verschiedenen Gefäßbetten und insbesondere in erwünschten Geweben und Organen zu modulieren. CRF-Analoga sind nützlich für die Steigerung des Blutflusses zu dem Gastrointestinaltrakt von Tieren, insbesondere Menschen und anderen Säugetieren, da von ihnen gezeigt wird, dass sie die mesenterialen Gefäßbetten dilatieren. Es wurde gezeigt, dass CRF die vaskuläre Permeabilität moduliert (E.T. Wei et al., "Peripheral antiinflammatory actions of corticotropin-releasing factor", S. 258-276, Corticotropin-Releasing Factor (Ciba Foundation Symposium 172) John Wiley & Sons, 1993), und diese CRF-Agonisten werden auch vaskulären Flüssigkeitsverlust reduzieren und einen heilsamen Effekt auf Verletzungs- oder Operations-bedingte Gewebeschwellung und Entzündung haben. Daher können CRF-Agonisten parenteral verabreicht werden, um Entzündung, Schwellung und Ödem zu verringern und Flüssigkeitsverlust infolge von Hitzeverletzung zu reduzieren.

Von oCRF, r/hCRF, Urotensin I und Sauvagin wurde gezeigt, dass sie die Magensäureproduktion inhibieren, und man nimmt an, dass die CRF-Agonisten der Erfindung auch effektiv bei der Behandlung von Magengeschwüren durch Reduktion der Magensäureproduktion und/oder Inhibition bestimmter gastrointestinaler Funktionen bei einem Säugetier sind. CRF-Agonisten werden auch effektiv bei der Steigerung der intestinalen Transitgeschwindigkeit und nützlich bei der Behandlung akuter Verstopfung sein.

Eine Anzahl direkt stimulierender Effekte von CRF auf den Gastrointestinaltrakt wurden früher beschrieben. Zum Beispiel wirkt CRF auf den Darm in vitro, um myenterische Neuronen in dem Dünndarm zu depolarisieren. Die Ergebnisse von in vivo-Studien mit intravenös verabreichtem CRF und CRF-Antagonisten stimmten mit dem beobachteten Effekt von CRF, die Magenentleerung und Darmmotilität zu kontrollieren, überein. Man nimmt an, dass CRF-Agonistpeptide der Erfindung nützlich bei der Behandlung intestinaler und gastrointestinaler Störungen, wie Reizdarmsyndrom, sind. CRF-Antagonisten wurden zuvor verwendet, um therapeutisch Reizdarmsyndrom zu behandeln, und CRF-Antagonisten sind auch nützlich, um das spastische Kolon und Morbus Crohn zu behandeln. Es wird angenommen, dass hoch wirksame CRF-Agonisten auch in der Lage sein werden, diese Effekte der vorliegenden CRF-Antagonisten zu erreichen.

Diese CRF-Agonist-Peptide können auch verwendet werden, um die hypothalamische hypophysiäre adrenale Funktion bei Säugetieren mit vermuteter endokriner oder Zentralnervensystem-Pathologie durch passende Verabreichung, gefolgt von der Beobachtung von Körperfunktionen, zu beurteilen. Zum Beispiel kann die Verabreichung als ein diagnostisches Mittel verwendet werden, um Morbus Cushing und affektive Störungen, wie eine depressive Krankheit, zu beurteilen.

CRF-Agonisten oder die nicht-toxischen Additionssalze davon, kombiniert mit einem pharmazeutisch akzeptablen Träger, um eine pharmazeutische Zusammensetzung zu bilden, können Säugetieren, einschließlich Menschen, entweder intravenös, subkutan, intramuskulär, perkutan, z.B. intranasal, intrazerebroventrikulär oder oral verabreicht werden. Die Peptide sollten zumindestens ungefähr 90 % rein sein und vorzugsweise sollten sie eine Reinheit von mindestens ungefähr 98 % haben; geringere Reinheiten sind jedoch effektiv und können wohl bei Säugetieren, die keine Menschen sind, verwendet werden. Diese Reinheit bedeutet, dass das angestrebte Peptid das angegebene Gewichtsprozent aller ähnlicher Peptide und Peptidfragmente, die vorliegen, bildet. Die Verabreichung an Menschen sollte unter der Anweisung eines Arztes für die verschiedenen Verwendungen, die oben umrissen werden, erfolgen. Die Verabreichung kann in einer Vielzahl von Dosierungsformen, wie Tabletten, Pastillen, Pulvern, Sirup, injizierbaren Lösungen und dgl. erfolgen. Die erforderliche Dosierung wird mit dem besonderen Zustand, der behandelt werden soll, mit der Schwere des Zustandes und mit der Dauer der erwünschten Behandlung variieren, und für einen einzelnen Tag können multiple Dosierungen verwendet werden. Für die parenterale Verabreichung können Lösungen in Erdnussöl, in wässrigem Propylenglykol oder in steriler wässriger Lösung verwendet werden. Solch wässrige Lösungen, die passend gepuffert sind, sind besonders für intravenöse, intramuskuläre, subkutane und intraperitoneale Verabreichung geeignet. Sterile wässrige Medien sind einfach erhältlich.

Solche Peptide werden oft in der Form pharmazeutisch akzeptabler, nicht-toxischer Salze, z.B. als Säureadditionssalze oder Metallkomplexe, z.B. mit Zink, Eisen, Calcium, Barium, Magnesium, Aluminium oder dgl. (die als Additionssalze für die Zwecke dieser Anmeldung betrachtet werden), verabreicht. Beispielhaft für solche Säureadditionssalze sind Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydroiodid, Cinnamat, Sulfat, Sulfamat, Sulfonat, Phosphat, Tannat, Oxalat, Fumarat, Gluconat, Alginat, Maleat, Acetat, Citrat, Benzoat, Succinat, Malat, Ascorbat, Tartrat und dgl., die auf eine konventionelle Weise hergestellt werden können. Wenn der aktive Inhaltsstoff in Tablettenform verabreicht werden soll, kann die Tablette ein Bindemittel oder Arzneiträger, wie Traganth, Maisstärke oder Gelatine; einen Zerfallswirkstoff, wie Alginsäure, und ein Gleitmittel, wie Magnesiumstearat enthalten. Wenn die Verabreichung in flüssiger Form erwünscht ist, kann Süßung oder Aromatisierung verwendet werden, und intravenöse Verabreichung in isotonischer Kochsalzlösung, Phosphatpufferlösungen oder dgl. kann bewirkt werden.

Die Peptide sollten unter der Führung eines Arztes in einer einzelnen Dosis oder mehrfachen Dosen verabreicht werden, und die pharmazeutischen Zusammensetzungen werden normalerweise das Peptid in Verbindung mit einem konventionellen pharmazeutisch akzeptablen Träger enthalten. Die effektive Dosierung hängt im allgemeinen von dem beabsichtigten Verabreichungsweg und anderen Faktoren, wie Alter und Gewicht des Patienten, wie im allgemeinen einem Arzt bekannt ist, und auch von der Krankheit, die behandelt wird, ab. Gewöhnlich wird die Dosis von ungefähr 0,01 bis ungefähr 10 mg des Peptids pro kg Körpergewicht des Wirtstieres pro Tag liegen. Für die Behandlung von bestimmten Indikationen können tägliche Dosierungen bis ungefähr 100 mg/kg verwendet werden. Die tägliche Dosis kann in einer einzelnen Dosis oder bis zu drei getrennten Dosen gegeben werden.

Wie hier zuvor erwähnt wurde, sind CRF-Rezeptoren nun geklont worden und werden in dem zuvor erwähnten Chen et al.-Artikel, in M. Perrin et al., P.N.A.S., 92, 2969-2973 (März 1995) und in T. Lovenberg et al., P.N.A.S., 92, 836-840 (Januar 1995) offenbart. Die Bindungsaffinität ist ein Begriff, der verwendet wird, um die Stärke der Wechselwirkung zwischen Ligand und Rezeptor zu bezeichnen. Um die Bindungsaffinität für einen CRF-Rezeptor zu demonstrieren, werden die Peptide der Erfindung unter Verwendung eines Tracer-Liganden von bekannter Affinität, wie 125I-radiomarkierter oCRF, in Bindungsassay-Experimenten, die auf diesem Fachgebiet gut bekannt sind, einfach beurteilt. Die Ergebnisse solcher Assays zeigen die Affinität an, mit der jeder Ligand an einem CRF-Rezeptor bindet, ausgedrückt durch Ki, eine inhibitorische Bindungsaffinitätskonstante relativ zu solch einem bekannten Standard. Ki (inhibitorische Bindungsaffinitätskonstante) wird unter Verwendung eines "Standard"- oder "Tracer"-radioaktiven Liganden bestimmt und misst so die Verdrängung des Tracers von dem Rezeptor oder Bindungsprotein; sie wird am besten mit Bezug auf einen solchen Tracer ausgedrückt. Solange diese Assays jedoch sorgfältig unter spezifischen Bedingungen mit relativ geringen Konzentrationen von Rezeptor oder dgl. durchgeführt werden, wird die berechnete Ki im wesentlichen die gleiche wie ihre Dissoziationskonstante KD sein. Die Dissoziationskonstante KD repräsentiert die Konzentration an Ligand, die notwendig ist, um die Hälfte (50 %) der Bindungsorte eines Rezeptors oder dgl. zu besetzen. Es ist besonders effizient, auf Ki zu testen, da nur ein einzelner Tracer markiert, z.B. radioiodiert, werden muss. Ein gegebener Ligand mit einer hohen Bindungsaffinität für einen CRF-Rezeptor wird die Gegenwart von sehr wenig Ligand erforderlich machen, um mindestens 50 % der verfügbaren Bindungsorte zu binden, so dass der KD-Wert für diesen Liganden und Rezeptor eine kleine Zahl sein wird. Auf der anderen Seite wird ein gegebener Ligand mit einer niedrigen Bindungsaffinität für einen bestimmten CRF-Rezeptor die Gegenwart eines relativ hohen Spiegels des Liganden erforderlich machen, um 50 % der Orte zu binden, so dass der KD-Wert für diesen Liganden und Rezeptor eine große Zahl sein wird.

In Bezug auf ein bestimmtes Rezeptorprotein bedeutet ein CRF-Analogpeptid mit einer KD von ungefähr 10 nM oder weniger, dass eine Konzentration des Liganden (sprich des CRF-Analogpeptids) von nicht mehr als ungefähr 10 nM erforderlich sein wird, um mindestens 50 % der aktiven Bindungsorte des Rezeptorproteins zu besetzen. Solche Werte können regelgerecht von den Ergebnissen bestimmt werden, die man unter Verwendung eines radioiodierten Standards und nicht mehr als ungefähr 0,8 nM des Rezeptors (ungefähr 10 bis 20 pmol Rezeptor/mg Membranprotein) erhält. Bevorzugte Peptide, die durch diese Erfindung bereitgestellt werden, besitzen eine solche Bindungsaffinität (KD), dass eine Ligandkonzentration von ungefähr 10 Nanomolar oder weniger erforderlich ist, um mindestens 50 % der Rezeptorbindungsorte zu besetzen (oder daran zu binden), und man nimmt an, dass diese eine hohe Affinität besitzen. Einige dieser CRF-Analogpeptide besitzen eine Bindungsaffinität von ungefähr 2 nmol oder weniger. Im allgemeinen nimmt man für die Zwecke dieser Anmeldung an, dass eine Dissoziationskonstante von ungefähr 5 nmolar oder weniger ein Hinweis auf eine starke Affinität und eine KD von ungefähr 2 nmolar oder weniger ein Hinweis auf sehr starke Affinität ist. Zum Beispiel bindet das zyklische Peptid aus Beispiel 1 CRF-RA mit sehr starker Affinität, wobei es eine KD = ungefähr 1,1 Nanomolar aufweist. Man nimmt auch an, dass es besonders vorteilhaft ist, dass einige der CRF-Analogpeptide eine wesentlich höhere Affinität für eine der zwei Familien von CRF-RA- und CRF-RB-Rezeptoren aufweisen, so dass sie auf diese Weise selektiv in ihren biologischen Effekten sind.

Diese Bindungsassays, die CRF-Rezeptoren verwenden, werden geradlinig ausgeführt und können einfach mit anfänglich identifizierten oder synthetisierten Peptiden durchgeführt werden, um zu bestimmen, ob solche Peptide wahrscheinlich effektive CRF-Agonisten sein werden. Solche Bindungsassays können über eine Vielzahl von Wegen durchgeführt werden, wie es einem Fachmann auf dem Gebiet gut bekannt ist. Ein ausführliches Beispiel eines solches Assays wird in dem M. Perrin et al.-Endocrinology-Artikel dargelegt. Kompetitive Bindungsassays, die das Peptid aus Beispiel 1B verwenden, werden besonders in Betracht gezogen, um zu beurteilen, ob Kandidat-Peptide effektive Agonisten in Bezug auf jeden der verschiedenen CRF-Rezeptoren, z.B. CRF-RA, CRF-RBL und CRF-RBS sind, wie auch Assays mit CRF-Antagonisten, um zu bestimmen, ob Kandidaten effektive Antagonisten sind. In solchen Assays wird ein geeigneter CRF-Agonist geeignet mit einer Substanz markiert, die einfach nachgewiesen wird, wie einem radioaktiven Isotop, z.B. 125I, oder einem Enzym oder einem anderen geeigneten Marker. Zum Beispiel sind geeignet markierte cyclische CRF-Agonisten, wie (Cyclo 30-33)[125I-D-Tyr3, D-Phe12, Nle21,38, Glu30, Lys33]-r/hCRF(3-41) und sein D-His32-Analogon besonders nützliche Tracer für die Verwendung in solchen Rezeptorassays. Solche Rezeptorassays können als Screenings für mögliche Medikamente, die mit CRF und/oder CRF-Rezeptoren in Wechselwirkung stehen, verwendet werden.

Wie hier verwendet, sind alle Temperaturen °C und alle Verhältnisse sind pro Volumen. Prozentsätze von flüssigen Materialien sind auch pro Volumen. Die Offenbarungen aller US-Patente und Veröffentlichungen, die hier zitiert werden, werden hier ausdrücklich durch Hinweis eingeschlossen.

Obwohl die Erfindung in Bezug auf ihre bevorzugte Ausführungsarten, die die beste Weise darstellen, die dem Erfinder im Moment bekannt ist, beschrieben wurde, sollte verstanden werden, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen, wie es jemanden mit Fachkenntnissen auf diesem Gebiet offensichtlich sein wird, durchgeführt werden können, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen, wie in den hier angefügten Ansprüchen dargelegt wird. Obwohl z.B. pharmazeutisch akzeptable Salze und andere vergleichbare Formulierungen in den Ansprüchen, die folgen, nicht spezifisch aufgeführt werden, sind sie klare Äquivalente davon, die die aufgezählten Peptide mit einschließen und werden daher so betrachtet, dass sie von solchen Ansprüchen umfasst werden. Darüber hinaus können Substitutionen und Modifikationen an anderen Positionen in der CRF-Peptidkette als in der ersten allgemeinen Formel angezeigt werden, durchgeführt werden, ohne die Wirksamkeit der CRF-Agonisten zu beeinträchtigen. Entwicklungen bis zu diesem Datum haben gezeigt, dass Peptide mit den spezifizierten Resten und solchen Positionen in dem Molekül CRF-Aktivität aufweisen. Als ein Resultat ist es auf diesem Fachgebiet gut akzeptiert, dass ein r/hCRF-Agonist (so wie einer mit der hier zuvor beschriebenen 30-33-Lactambindung) seine verbesserte Biowirksamkeit behalten wird, sogar wenn eine Vielzahl der spezifizierten Substitutionen mit eingeschlossen wird. Zum Beispiel kann Ala31 durch D-Ala31 substituiert werden, wobei eine Biowirksamkeit, die deutlich über derjenigen der nativen Sequenz liegt, behalten wird und wird daher als Äquivalent betrachtet. Anstelle von D-Phe an der 12-Position kann L-Phe oder ein anderes geeignetes D-Isomer, das denjenigen ähnlich ist, die hier zuvor erwähnt wurden, z.B. D-Cpa, vorliegen und solche werden als äquivalent betracht. Der N-Terminus von r/hCRF (4-41) kann durch Glu, durch Glu-Glu oder durch Ser-Glu-Glu oder durch andere geeignete Di- oder Tripeptide verlängert und/oder durch eine Acylgruppe mit 15 oder weniger Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 7 oder weniger, z.B. Acetyl, asyliert werden, und man geht davon aus, dass solche Änderungen äquivalente CRF-Agonisten produzieren. Zusätzlich kann anstelle des einfachen Amids an dem C-Terminus ein niedrigeres Alkyl-substituiertes Amid, z.B. 1 bis 4 Kohlenstoffatome, sprich Methylamid, Ethylamid, etc., mit eingeschlossen werden. Als eine Alternative für eine Dissulfidcyclisierungsbindung kann eine Carba- oder Dicarba-Bindung verwendet werden (siehe US-Patent Nr. 4,115,554), die als eine äquivalente Bindung betrachtet wird. Eine äquivalente Lactambindung kann durch Bindung der Seitenketten von Lys30 und Glu33 geschaffen werden; es ist jedoch nicht die bevorzugte Bindung. Die Aminogruppe, die man reagieren lässt, um die 30-33-Lactamsyclisierungsbindung zu bilden, oder die &agr;-Aminogruppe von einem der Reste an den Positionen 30-33 kann z.B. durch Zugabe einer Methylgruppe alkyliert werden; man geht davon aus, dass solche Änderungen äquivalente cyclische Peptide schaffen. Ebenso kann, wenn ein D- oder L-Isomer von Amp, Aph, Iamp, Lys, Hly, Orn, Dbu, Dpr, Arg, Har oder Agl an der 32-Position vorliegt, seine Seitenkettenaminogruppe optional durch eine niedrigere Alkylgruppe (C1 bis C5), z.B. Methyl, Ethyl, Isopropyl oder Isolbutyl, alkyliert werden. Tyr oder D-Tyr kann an dem N-Terminus von jedem der offenbarten Peptide zugegeben werden (anstelle von Acetylierung, wenn acetyliert), um die Radiomarkierung zu erleichtern.


Anspruch[de]
  1. CRF-Agonistpeptid mit der folgenden Aminosäuresequenz oder ein nicht-toxisches Salz davon:

    (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-R8-Asp-Leu-R11-D-Phe-R13-R14-R15-Arg-R17-R18-R19-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-R27-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 H ist oder ein Acylierungsmittel mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen; Y2 ist Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R6 ist Ile, Met oder Nle; R8 ist Leu oder Ile; R11 ist Thr oder Ser; R13 ist His, Tyr oder Glu; R14 ist CML oder Leu; R15 ist CML oder Leu; R17 ist Glu, CML, Asn oder Lys; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist CML, Leu, Ile, Ala oder Aib; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala, D-Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala, Gln, Ile, Asn oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R27 ist CML, Glu, Gln oder Leu; R28 ist Ala, Lys, Arg oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, D-His oder eine äquivalente L- oder D-isomere &agr;-Aminosäure; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können; worin D-Phe durch Phe, Leu, Tyr, D-Leu, D-Tyr, D-Cpa, D-Nal, D-Pal oder eine andere D-isomere &agr;-Aminosäure substituiert sein kann und worin entweder Pro4 oder Pro5 durch D-Pro substituiert sein können; unter der Maßgabe, daß wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und unter der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  2. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 1 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-R8-Asp-Leu-R11-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-Leu-R20-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-Leu-Ala-R29-R30-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-Leu-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 H ist oder ein Acylierungsmittel mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen; Y2 ist Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R6 ist Ile, Met oder Nle; R8 ist Leu oder Ile; R11 ist Thr oder Ser; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R29 ist Gln oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R32 ist His, D-His, D-Arg, D-Amp, D-Iamp, D-2Nal, D-Glu, D-Ala oder eine äquivalente andere D-Aminosäure oder Ala; R33 ist Lys, Cys oder Orn; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ile oder Ala; worin Phe D-Phe ersetzen kann; worin D-Pro Pro4 oder Pro5 ersetzen kann und worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus beinhaltet sein können; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Orn oder Lys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  3. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 1 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-R23-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-R30-Ala-His-R33-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2, worin Y1 H oder Ac ist; Y2 ist Glu, Glu-Glu, Gln-Glu, Ser-Glu-Glu, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R23 ist Arg oder Lys; R30 ist Glu; R33 ist Lys oder Orn; worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können, worin D-Pro entweder Pro4 oder Pro5 ersetzen kann, worin Phe oder D-Tyr D-Phe ersetzen kann und worin His32 optional durch D-His, D-Amp, D-Iamp, D-Arg, D-Pal, D-Nal oder ein D-Isomer einer anderen natürlichen Aminosäure, wobei es sich nicht um Cys handelt, ersetzt werden kann.
  4. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 1 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-R13-Leu-Leu-Arg-R17-R18-R19-Glu-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-R27-Ala-R29-Glu-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 H ist oder ein Acylierungsmittel mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen; Y2 ist Ser-Glu-Glu oder Ser-Gln-Glu; R13 ist His oder Tyr; R17 ist Glu oder CML; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist Leu oder Aib; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R27 ist Leu oder Glu; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R32 ist His, Ala, D-His oder eine äquivalente D-isomere &agr;-Aminosäure; R33 ist Lys oder Orn; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R37 ist CML oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ala oder Ile; worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können, der durch Deletion einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann, und worin D-Phe durch Phe, D-Tyr, D-Cpa, D-Nal oder D-Pal ersetzt sein kann.
  5. CRF-Peptidagonist gemäß Anspruch 1 mit der folgenden Formel oder ein nicht-toxisches Salz davon:

    (Cyclo 30-33)Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-Leu-R20-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-Leu-Ala-R29-R30-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-Leu-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin R2 Glu oder Gln ist; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist Glu oder D-Glu; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R29 ist Gln oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R32 ist His oder Ala; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ile oder Ala; und worin der N-Terminus acyliert und/oder um eine Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Orn oder Lys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß R20 optional an Lys23 gebunden sein kann.
  6. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 1 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Y2-Pro-Pro-R6-Ser-Rg-Asp-Leu-R11-D-Phe-R13-R14-R15-Arg-R17-R18-R19-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-R27-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 Ac oder Wasserstoff ist; Y2 ist Glu, Asp, Gly, Glu-Glu, Asn-Asp, Gln-Glu, pGlu-Gly, Ser-Glu-Glu, Asn-Asp-Asp, Ser-Gln-Glu oder des-Y2; R6 ist Ile, Met oder Nle; R8 ist Leu oder Ile; R11 ist Thr oder Ser; R13 ist His, Tyr oder Glu; R14 ist Leu oder CML; R15 ist Leu oder CML; R17 ist Glu oder CML; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist Leu oder CML; R20 ist His, D-Glu, Cys oder Glu; R22 ist Ala, D-Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R27 ist Leu oder CML; R28 ist Ala oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, D-His, Aib, D-Arg, D-2Nal, D-3Pal, D-Amp, D-Iamp, Gly, Tyr, D-Tyr, Ala, D-Ala oder eine andere aromatische D-isomere &agr;-Aminosäure; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; worin D-Leu oder Phe oder Leu D-Phe ersetzen können; worin D-Pro Pro4 oder Pro5 ersetzen kann und worin Tyr oder D-Tyr optional im N-Terminus enthalten sein können; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist, und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  7. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 6 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-R12-R13-R14-R15-Arg-R17-R18-R19-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-R27-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 ein Acylierungsmittel mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen oder Wasserstoff ist; R2 ist Glu oder Gln; R12 ist D-Phe, D-Tyr, D-Cpa, D-Nal oder D-Pal; R13 ist His, Tyr oder Glu; R14 ist CML oder Leu; R15 ist CML oder Leu; R17 ist CML, Glu, Asn oder Lys; R18 ist Val, Nle oder Met; R19 ist CML, Leu, Ile, Ala oder Aib; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R27 ist CML oder Leu; R28 ist Ala oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys, R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, Aib, Gly, Tyr, Ala, D-His oder ein äquivalentes D-Isomer; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist, und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  8. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 6 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Rlg-Leu-R20-Nle-R22-R23-Ala-R25-Gln-Leu-Ala-R29-R30-Ala-R32-R33-R34-Arg-R36-Leu-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin R2 Glu oder Gln ist; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R22 ist Ala oder Thr; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R25 ist Asp oder Glu; R29 ist Gln oder Glu; R30 ist Glu oder Cys, R32 ist His, Ala, D-His oder ein äquivalentes D-Isomer; R33 ist Lys, Cys oder Orn; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys oder Leu; R39 ist Glu oder Asp; R40 ist Ile oder Glu und R41 ist Ile oder Ala; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Orn oder Lys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  9. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 6 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-R18-R19-R20-R21-R22-R23-R24-R25-Gln-R27-R28-Gln-R30-R31-His-R33-R34-Arg-Lys-Leu-Nle-R39-Ile-R41-NH2, worin Y1 Ac oder H ist; R2 ist Glu oder Gln; R18 ist Val oder Nle; R19 ist CML, Leu, Ile, Ala oder Aib; R20 ist Glu, D-Glu, Cys oder His; R21 ist Nle oder Met; R22 ist Ala, Aib oder Thr; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R27 ist Leu oder CML; R28 ist Ala oder Aib; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Aib oder Asn; R39 ist Glu oder Asp und R41 ist Ala oder Ile; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; jedoch mit der Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  10. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 6 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-R13-Leu-Leu-Arg-R17-R18-Leu-R20-Nle-R22-R23-R24-R25-R26-Leu-R28-R29-R30-R31-R32-R33-R34-Arg-R36-R37-Nle-R39-R40-R41-NH2, worin Y1 Ac oder Wasserstoff ist; R2 ist Glu oder Gln; R13 ist His, Tyr oder Glu; R17 ist Glu oder CML; R18 ist Val, Nle oder Met; R20 ist His, Cys oder Glu; R22 ist Ala, Aib, Thr, Asp oder Glu; R23 ist Arg, Cys, Orn oder Lys; R24 ist Ala oder Aib; R25 ist Asp oder Glu; R26 ist Gln, Asn oder Lys; R28 ist Ala oder Aib; R29 ist Gln, Aib oder Glu; R30 ist Glu oder Cys; R31 ist Ala oder Aib; R32 ist His, Aib, Gly, Tyr, Ala, D-His oder ein äquivalentes D-Isomer; R33 ist Lys, Orn oder Cys; R34 ist Asn oder Aib; R36 ist Lys, Orn, Arg, Har oder Leu; R37 ist CML, Leu oder Tyr; R39 ist Glu, Aib oder Asp; R40 ist Ile, Aib, Thr, Glu, Ala, Val, Leu, Nle, Phe, Nva, Gly oder Gln und R41 ist Ala, Ile, Gly, Val, Leu, Nle, Phe, Nva oder Gln; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist, und wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist; und mit der weiteren Maßgabe, daß eine zweite Cyclisierungsbindung zwischen R20 und R23 existieren kann.
  11. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 6 mit der folgenden Aminosäuresequenz:

    (Cyclo 30-33)Y1-Ser-R2-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-R23-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-R30-Ala-His-R33-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2, worin R23 Arg oder Lys ist; R30 ist Cys oder Glu; R33 ist Cys, Lys oder Orn; und worin der N-Terminus optional durch Eliminierung einer Sequenz von bis zu 3 Resten verkürzt sein kann; mit der Maßgabe, daß wenn R30 Cys ist, R33 Cys ist, und wenn R30 Glu ist, R33 Lys oder Orn ist.
  12. CRF-Agonistpeptid gemäß Anspruch 6 mit einer der folgenden Aminosäuresequenzen:

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)D-Tyr-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Arg-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-2Nal-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Nle-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Glu-Ala-Glu-Glu-Ala-D-Ala-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Glu-Glu-Ala-NH2;

    (Cyclo 30-33)H-Asn-Asp-Asp-Pro-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Ile-Glu-Asn-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-Gly-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2;

    (Cyclo 30-33)pGlu-Gly-Pro-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Ser-D-Leu-Glu-Leu-Leu-Arg-Lys-Nle-Ile-Glu-Ile-Glu-Lys-Gln-Glu-Lys-Glu-Lys-Gln-Glu-Ala-D-Ala-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Asp-Thr-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Glu-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Ser-Glu-Glu-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Asn-Glu-Asn-Gln-Arg-Glu-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Ser-Leu-Glu-Leu-Leu-Arg-Lys-Nle-Ile-Glu-Ile-Glu-Lys-Gln-Glu-Lys-Glu-Lys-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Asp-Thr-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Nle-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Glu-Ala-Glu-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Leu-Leu-Leu-Glu-Glu-Ala-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Ile-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Asn-Nle-Ile-Glu-Nle-Ala-Arg-Ile-Glu-Asn-Glu-Arg-Glu-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Tyr-Leu-Asp-Glu-Val-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-D-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Thr-Lys-Ala-Asp-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Asp-Ile-Ala-NH2;

    (Bicyclo 20-23, 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Bicyclo 20-23, 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Lys-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-CML-Ala-Gln-Glu-Ala-D-Amp-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2;

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-Phe-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-CML-Ala-Gln-Glu-Ala-D-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2 oder

    (Cyclo 30-33)Ac-Pro-Pro-Ile-Ser-Leu-Asp-Leu-Thr-D-2Nal-His-Leu-Leu-Arg-Glu-Val-Leu-Glu-Nle-Ala-Arg-Ala-Glu-Gln-Leu-Ala-Gln-Glu-Ala-His-Lys-Asn-Arg-Lys-Leu-Nle-Glu-Ile-Ile-NH2.
  13. Cyclisches CRF-Agonistpeptid, das an CRF-Rezeptoren mit einer größeren Affinität als derjenigen von r/hCRF bindet, wobei das Peptid die Formel A-Xaac-Xaa-D-Xaa-Xaac-B-NH2 aufweist, wobei A eine konsekutive Sequenz von bis zu 29 Aminosäureresten ist, die in einem selektierten Peptid der CRF-Familie an der Stellung angetroffen wird, die sich vom N-Terminus bis zum Rest Gln in der nativen Sequenz erstreckt und die auf nicht weniger als 26 Reste durch Eliminierung von ein oder mehr Resten, beginnend am N-Terminus, verkürzt werden kann; Xaac bedeutet ein Paar von Aminosäureresten, deren Seitenketten in einer cyclisierenden Bindung gebunden sind; Xaa ist ein natürlicher &agr;-Aminosäurerest, wobei es sich nicht um Cys handelt; D-Xaa ist ein Rest einer D-isomeren Aminosäure aus der Gruppe bestehend aus D-Isomeren von natürlichen &agr;-Aminosäuren, wobei es sich nicht um Cys handelt, und nicht-natürlichen aromatischen &agr;-Aminosäuren und B ist eine Sequenz von den letzten 8 Aminosäureresten des C-terminalen Teils eines selektierten Peptids der CRF-Familie; mit der Maßgabe, daß A D-Phe oder D-Leu an der Position enthalten kann, beabstandet von D-Xaa um 19 Reste in N-terminaler Richtung, und D-Pro an der Position enthalten kann, beabstandet von D-Xaa um 26 oder 27 Reste in N-terminaler Richtung; das Nle Met in A und in B ersetzen kann und daß der N-Terminus acyliert sein kann.
  14. Screeningverfahren für Liganden für CRF-Rezeptoren, wobei das verfahren folgendes umfaßt:

    Durchführung eines kompetitiven Bindungsassays mit einem CRF-Rezeptor, einem Peptid gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, das eine geeignete Markierung enthält, und einem Kandidaten-CRF-Agonisten und

    Bestimmung der Fähigkeit des Kandidatenagonisten, das markierte Peptid zu versetzen.
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