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Dokumentenidentifikation DE10314381B4 28.09.2006
Titel Arbeitsfahrzeug mit Rädern
Anmelder Kubota Corp., Osaka, JP
Erfinder Takemura, Toshihiko, Sakai, Osaka, JP;
Shinohara, Eisaku, Sakai, Osaka, JP
Vertreter Lemcke, Brommer & Partner, Patentanwälte, 76133 Karlsruhe
DE-Anmeldedatum 28.03.2003
DE-Aktenzeichen 10314381
Offenlegungstag 16.10.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.09.2006
IPC-Hauptklasse E02F 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Arbeitsfahrzeug mit Rädern, das aus einem Unterbau, der über Vorderräder und Hinterräder auf dem Boden steht, einer Schwenkbasis, die auf diesem Unterbau angebracht ist und um eine Schwenkachse schwenkt, die sich zwischen den Vorderrädern und den Hinterrädern befindet, einem Bedienersitz, einer Haltevorrichtung für Geräte, wobei diese Haltevorrichtung auf der Schwenkbasis montiert ist und einem Gerät das an dieser Haltevorrichtung montiert ist, besteht.

Ein Bagger dieser Art ist aus der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2001 097017 bekannt. Die Schwenkbasis dieses Baggers ist über eine Schwenkachse auf einem Unterbau montiert, der Vorderräder und Hinterräder hat. Auf dieser Schwenkbasis befindet sich ein Oberbau einschließlich eines Bedienersitzes, einer Lenkeinheit und eines Geräts zur Bodenbearbeitung, das ein Werkzeug einschließt, das nach oben und unten bewegt werden kann. Der Motor dieses Fahrzeugs ist ebenfalls auf dieser Schwenkbasis als Teil des Oberbaus angebracht, der Sitz des Bedieners ist unmittelbar hinter der Schwenkachse angebracht. Solch ein Fahrzeug mit Vorderrädern und mit Hinterrädern kann mit hoher Geschwindigkeit auf einer Strasse fahren. Dieses Fahrzeug kann auch Erdarbeiten wie Graben, verbunden mit Schwenken des Bodenbearbeitungsgeräts und auch das Hoch- und Herunterheben des darauf befindlichen Werkzeugs durchführen. Da der Motor auf der Schwenkbasis angebracht ist, hat der Oberbau jedoch eine signifikante Ausdehnung nach hinten und deshalb einen großen Abstand zwischen der Schwenkachse und dem hinteren Ende des Oberbaus. Zusätzlich noch ragt das hintere Ende des Oberbaus über das hintere Ende der Hinterräder hinaus. Daraus resultiert nicht nur eine Instabilität beim Fahren des Fahrzeugs, sondern es resultieren auch große Schwierigkeiten beim Rangieren unter engen Platzverhältnissen. Weiterhin ist, da sich der Motor auf der Schwenkbasis befindet, der Schwerpunkt relativ hoch und dadurch wird die Instabilität beim Fahren verstärkt. Und wegen der beträchtlichen Masse des Oberbaus ist die Schwenkbarkeit problematisch. Zusätzlich kann die Maschine zur Bodenbearbeitung nur nach oben oder nach unten geschwenkt werden. Deshalb wird wegen des Schwenkens der Schwenkbasis nur eine Arbeit vor dem Bedienersitz erlaubt, wogegen eine Arbeit auf der Seite, wie das seitliche Graben zum Ausheben eines Erdwalls, wie es zum Beispiel von einem Tieflöffelbagger ausgeführt werden kann, nicht möglich ist. Daher ist die Anwendbarkeit dieses Arbeitsfahrzeugs sehr beschränkt und Graben und Ausheben bei engen Platzverhältnissen ist sehr schwierig.

Ein Arbeitsfahrzeug mit Rädern, bei dem sich der Motor auf dem Unterbau befindet, ist aus dem US-Patent Nr. 2893502 bekannt. Dabei ist die Schwenkbasis, einschließlich der an ihr angebrachten Vorderräder und Hinterräder, an einer höheren Position als der Unterbau angebracht. Deshalb ist auch bei dieser Konstruktion der Schwerpunkt hoch und bewirkt Instabilität sowohl beim Fahren als auch beim Arbeiten.

Ein Arbeitsfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1 ist durch die DE 42 13 406 bekannt.

Desweiteren ist durch die US 4,102,461 ein anderes Arbeitswerkzeug bekannt, bei dem die Schwenkbasis in einer Position unterhalb der oberen Enden der Vorderräder und der Hinterräder angeordnet ist.

Ein wesentliches Ziel der vorgestellten Erfindung ist es, ein verbessertes Arbeitsfahrzeug mit Rädern anzubieten, das wegen eines niedrigen Schwerpunkts stabil arbeiten kann und dadurch die oben geschilderten Nachteile des Standes der Technik vermeidet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Bei den erfindungsgemäßen Arbeitsfahrzeugen befindet sich die Schwenkbasis einschließlich des Sitzes des Bedieners und des Arbeitsgerätes auf einer Position, die niedriger ist als der höchste Punkt des Unterbaus, derart, dass die Schwenkbasis um 360 Grad verschwenkt werden kann. Durch die Erhöhung des Gewichts des Unterbaus und eine entsprechende Reduzierung des Gewichts des Oberbaus werden die Stabilität beim Fahren, die Stabilität beim Arbeiten und die Arbeitsfähigkeit beim Schwenken verbessert und die Abmessungen in der Längsrichtung und in der Vertikalrichtung reduziert, wodurch der Bedienungsperson das Ein- und Aussteigen des Arbeitsfahrzeuges erleichtert wird und die Bedienungsperson viel Platz auf dem Fahrzeug hat und die gesamte Konstruktion des Fahrzeugs trotzdem einfach ist.

Entsprechend einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind auf dem Unterbau zwischen den Vorderrädern und den Hinterrädern ein Tank für Treibstoff und ein Tank für die Arbeitsflüssigkeit derartig angebracht, dass sie in Querrichtung des Unterbaus auf gegenüberliegenden Seiten verteilt sind. Diese Anordnung verbessert das laterale, rechts/links Gleichgewicht des Unterbaus.

Entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Kraftübertragungseinheit, um die Antriebskraft des Motors an die Räder zu übertragen, vor dem Motor und unterhalb der Schwenkbasis angebracht. Vorzugsweise schließt diese Kraftübertragungseinheit eine hydrostatische Kraftübertragung mit ein, die eine Eingangswelle und eine Ausgangswelle aufweist und sich im wesentlichen entlang der Längsrichtung erstreckt. Diese Anordnung ermöglicht es die Kraftübertragung im Unterbau platzsparend unterzubringen.

Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der hintere Teil der Schwenkbasis benachbart zum Motor angeordnet und der vordere Teil der Schwenkbasis überlappt sich mit den Vorderrädern. Durch diese Anordnung wird in dem Unterbau eine maximale Raum-Ausnützung für die Unterbringung der Schwenkbasis und eine größere Kompaktheit des Unterbaus in Längsrichtung erreicht.

Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Gerätehalterung ein Stützteil und eine Schwenkwelle, die auf der Schwenkbasis angebracht sind, und ein Schwenkteil, das um diese Schwenkwelle, angetrieben durch einen Schwenkzylinder, schwenken kann. Dieses Schwenkteil ragt aus der Schwenkbasis nach außen hinaus. Diese Anordnung erlaubt eine stabile Halterung und seitliche Schwenkbewegungen des Arbeitsgeräts um die Schwenkachse und verhindert, dass das Schwenkteil die Schwenkbarkeit der Schwenkbasis negativ beeinflusst.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden, detaillierten Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung und aus den Zeichnungen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine seitliche Gesamtansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Arbeitsfahrzeugs mit den entsprechenden Komponenten in Durchsicht mit ihren Umrissen;

2 zeigt eine Seitenansicht eines Teils des Arbeitsfahrzeugs einschließlich der Schwenkbasis und des Bedienersitzes mit den entsprechenden Komponenten in der Durchsicht mit ihren Umrissen;

3 zeigt eine seitliche Teilansicht einschließlich der Schwenkbasis und des Bedienersitzes;

4 zeigt eine seitliche Teilansicht einschließlich des Unterbaus mit den entsprechenden Komponenten in der Durchsicht mit ihren Umrissen;

5 zeigt eine seitliche Ansicht des Unterbaus;

6 zeigt eine Gesamtansicht als Draufsicht des erfindungsgemäßen Arbeitsfahrzeugs mit den entsprechenden Komponenten in der Durchsicht mit ihren Umrissen;

7 zeigt eine Draufsicht des Unterbaus mit den entsprechenden Komponenten in der Durchsicht mit ihren Umrissen;

8 zeigt eine Draufsicht des Fahrantriebes mit den entsprechenden Komponenten in der Durchsicht mit ihren Umrissen;

9 ist eine rückwärtige Ansicht einer Radeinheit mit den entsprechenden Komponenten in der Durchsicht mit ihren Umrissen;

10 zeigt eine Draufsicht des vorderen Endes eines Geräts zur Bodenbearbeitung;

11 zeigt eine perspektivische Vorderansicht des gesamten Arbeitsfahrzeugs mit Rädern;

12 zeigt eine perspektivische Ansicht des gesamten Arbeitsfahrzeugs mit Rädern von hinten.

13 zeigt eine Draufsicht einer ersten modifizierten Ausführungsform der Konstruktion der Befestigung eines Arbeitsgerätes;

14 zeigt eine Draufsicht einer zweiten modifizierten Ausführungsform der Konstruktion der Befestigung eines Arbeitsgerätes.

Die 1 bis 12 zeigen ein Arbeitsfahrzeug 1 mit Rädern gemäß einer Ausführungsform der vorgestellten Erfindung. Um die zahlreichen Komponenten dieses Arbeitsfahrzeugs 1 darzustellen, wurde für die Abbildungen, mit Ausnahme für die 3 und 5, eine transparente Darstellungsform, die sich auf die Umrisse beschränkt, gewählt.

Dieses Arbeitsfahrzeug 1 mit Rädern umfasst einen Unterbau 4, der durch ein Paar rechts und links angeordneter Vorderräder 2 und durch ein Paar rechts und links angeordneter Hinterräder auf dem Boden steht, eine Schwenkbasis 6, die mittels einer Schwenkachse 5 auf diesem Unterbau 4 montiert ist, einen Oberbau 11 einschließlich eines Fahrersitzes 7 und einer Lenkeinheit 8, ein Gerät 9 zur Bodenbearbeitung, das auf der Schwenkbasis 6 befestigt ist, und einen Stabilisator 10, der auf der Vorderseite des Unterbaus 4 angeordnet ist.

Der Unterbau 4 beinhaltet unter anderem einen Fahrantrieb 12 mit einem Motor 13 und einer Vorrichtung zur Kraftübertragung 14, einen Fahrzeugrahmen 21, Vorderradbaugruppen 61F, an denen die Vorderräder 2 gelagert sind, und Hinterradbaugruppen 61R, an denen die Hinterräder 3 gelagert sind. Der Teil des Unterbaus 4, auf dem der Motor 13 befestigt ist, wird als der hintere Teil des Unterbaus bezeichnet und der gegenüberliegende Teil des Unterbaus 4, auf dem der Stabilisator 10 befestigt ist, wird entsprechend als der vordere Teil des Unterbaus bezeichnet.

Wie in den 4, 5, 6, und 7 dargestellt, ist der Fahrzeugrahmen 21 ein rechteckiges Rahmenwerk, ausgebildet durch eine Verbindung von vorderen und hinteren Teilen eines Paares von rechts und links befindlichen rechteckigen plattenförmigen Seitenrahmen 22 mit einem plattenförmigen Vorderrahmen 23F und einem plattenförmigen Hinterrahmen 23R. Innerhalb des hinteren Teiles des Fahrzeugrahmens 21 ist der Motor 13 installiert, verbunden mit den rechten und linken Seitenrahmen 22 und ein Kühler 62 ist auf dem hinteren Teil der rechten und linken Seitenrahmen 22 angebracht.

Jede Vorderradbaugruppe 61F beinhaltet ein zylindrisches Vorderachsgehäuse 63F, in welchem ein Vorderachsdifferential 64F untergebracht ist. Die Mitte dieses Vorderachsgehäuses 63F wird nach links und rechts von dem vorderen, unteren Teil des Fahrzeugrahmens 21 über einen nach hinten und vorne herausragenden Trägerstift 65F gehalten. Dadurch ist es möglich, dass die rechten und linken Enden der Vorderradbaugruppen 61F in waagrechter Richtung schwenkbar sind. Weiterhin befindet sich am rechten und am linken Ende des Vorderachsgehäuses 63F ein äußeres Getriebegehäuse 67F, das über einen Königszapfen 66F schwenkbar ist, wobei das Vorderrad 2 an der Achse 68F befestigt ist, welche von diesem äußeren Getriebegehäuse 67F gesteuert wird. Dadurch sind das rechte und linke Vorderrad 2 über das entsprechende äußere Getriebegehäuse 67F durch die Frontsteuerungsvorrichtung 69F steuerbar.

In gleicher Weise, wie die Vorderradbaugruppe 61F, beinhaltet jede Hinterradsbaugruppe 61R ein zylindrisches Hinterachsgehäuse 63R und ein darin untergebrachtes Hinterachsdifferential 64R. Die Mitte dieses Hinterachsgehäuses 63R wird nach links und rechts von dem hinteren, unteren Teil des Fahrzeugrahmens 21 über einen nach hinten und vorne herausragenden Trägerstift 65R gehalten. Dadurch ist es möglich, dass die rechten und linken Enden der Hinterradbaugruppen 61R in waagrechter Richtung schwenkbar sind. Weiterhin befindet sich am rechten und am linken Ende des Hinterachsgehäuses 63R ein äußeres Getriebegehäuse 67R, das über einen Königszapfen 66R schwenkbar ist, wobei das Hinterrad 3 an der Achse 68R befestigt ist, welche von diesem äußeren Getriebegehäuse 67R gesteuert wird. Dadurch sind das rechte und linke Hinterrad 3 über die entsprechende äußere Getriebegehäuse 67R durch die hintere Steuerungsvorrichtung 69R steuerbar.

Jede Steuerungsvorrichtung 69 beinhaltet einen in dem Achsgehäuse 63 installierten hydraulischen Zylinder 71 und eine Spurstange 72, welche die gegenüberliegenden Enden einer Spurstange 71a des hydraulischen Zylinders und die rechten und linken äußeren Getriebegehäuse 67 miteinander derartig verbindet, dass durch eine Bewegung der Kolbenstange 71a nach rechts oder nach links die Steuerungsvorrichtung 69 das rechte und linke äußere Getriebegehäuse 67 über den Königszapfen 66 schwenkt und damit die Räder 2 und 3 steuert.

Der Unterbau 4 ist eine zweiachsige Konstruktion mit Allradantrieb, bei dem die Antriebskraft von dem Fahrantrieb 12 sowohl zu dem Vorderraddifferential 64F wie auch zu dem Hinterraddifferential 64R übertragen wird. Es ist auch eine 4 Rad-Steuerungs-Konstruktion, bei der die Vorderräder und die Hinterräder in die gleiche oder entgegengesetzte Richtung über die vordere Steuerungsvorrichtung 69F und über die hintere Steuerungsvorrichtung 69R als Reaktion auf eine Betätigung des alleinigen Steuerrades 73 gesteuert werden.

Alternativ ist es jedoch auch möglich den Unterbau 4 so zu konstruieren, dass entweder die Fronträder 2 oder die Hinterräder 3 allein als Antriebsräder und steuerbare Räder dienen, während die anderen Räder zwar als Antriebsräder dienen, aber nicht steuerbar sind, das heißt, nur geradeaus laufen können. Als eine weitere Alternative kann der Unterbau 4 so konstruiert werden, dass entweder die Vorderräder 2 oder die Hinterräder 3 allein permanent angetrieben und gesteuert werden und die anderen Räder nur, wenn benötigt, angetrieben und gesteuert werden.

In der dargestellten Ausführungsform haben die Vorderräder 2 und die Hinterräder 3 im wesentlichen den gleichen Durchmesser. Es können jedoch die einen oder anderen Räder einen größeren oder unterschiedliche Durchmesser haben.

Wie aus den 1,2,3,7 und 8 ersichtlich, befindet sich unterhalb der Schwenkbasis 6 und an den rechten und linken Seiten (Seitenrahmen 22) des Unterbaus 4 und zwischen den Vorderrädern 2 und Hinterrädern 3 ein Treibstofftank 16 auf einer Seite (links) und auf der anderen Seite (rechts) befindet sich ein Tank mit Arbeitsflüssigkeit 17 und dahinter eine Batterie 18. Die Positionierung dieser Tanks, das heißt des Treibstofftanks 16 und des Tanks für Arbeitsflüssigkeit 17 kann auch umgekehrt werden. Auf jeden Fall, mit der Verteilung der Tanks rechts und links, wird die rechte und linke Gewichtsverteilung des Unterbaus 4 verbessert und der Raum zwischen den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 effizient ausgenützt.

An dem vorderen Teil (Vorderrahmen 23) des Unterbaus 4, sind zur Befestigung des Stabilisators 10 ein Paar rechter und linker Haltearme 74 und eine zentrale obere Zylinderhalterung 75 vorwärts auskragend angeordnet.

Der Stabilisator 10 umfasst eine Schaufel 76, ein Paar von rechtem und linken Auslegerarmen 77, die an der Schaufel 76 angebracht sind und schwenkbar von den Halterungen 74 dieser Armausleger so gehalten werden, dass sie um eine waagrechte Achse hochgehoben werden können, und einen Arbeitszylinder 78, der an der Zylinderhalterung 75 befestigt ist und dazu dient, den Stabilisator 10 derartig nach oben oder nach unten zu bewegen, dass die Schaufel 76 entweder in Kontakt mit dem Untergrund, auf dem sich das Arbeitsfahrzeug befindet, kommt oder sich in diesen Untergrund eingräbt.

Dieser Stabilisator 10 ist an dem Unterbau 4 auf der gegenüberliegenden Seite des Motors 13 angebracht. Der Stabilisator 10 kann jedoch auch auf der gleichen Seite wie der Motor 13 angebracht werden oder kann auch auf der hinteren Seite des Unterbaus 4 montiert werden.. Der Stabilisator hat im wesentlichen die gleiche Konstruktion und im wesentlichen die gleiche Funktion wie eine Schaufel einer Planierraupe. Für den Fall, dass das Gerät zur Bodenbearbeitung 9 hauptsächlich dazu eingesetzt wird, um Erde auszubaggern, ist es jedoch der Hauptfunktion des Stabilisators 10 den Unterbau 4 zu stabilisieren, das heißt, einen Ausleger zu bilden.

Der Unterbau 4 umfasst weiterhin eine an dem Fahrzeugrahmen 21 angebrachte Abdeckung 24, um sowohl die Oberfläche des Unterbaus 4 als auch die Fronträder 2, die Hinterräder 3, den Treibstofftank 16, den Tank für die Arbeitsflüssigkeit 17, die Batterie 18, und so weiter, abzudecken. Obwohl diese Abdeckung aus einem Kunstharz hergestellt werden könnte, beinhaltet eine bevorzugte Ausführungsform, dass diese Abdeckung aus Eisenblech mit einer relativ hohen Dicke hergestellt wird, um ein signifikantes Gewicht aufzubringen und damit die Stabilität des Unterbaus 4 bei Erdarbeiten zu verbessern.

Insbesondere hat die Abdeckung 24 wie in den 2,3,6,11 und 12 gezeigt in der Draufsicht eine im wesentlichen rechteckige Form und einen vorderen Teil, der konkav geformt ist und eine Aussparung 24B zwischen den Schutzblechen der rechten und linken Vorderräder 2 hat, wobei diese Aussparung niedriger ist als die oberen Enden der Vorderräder 2, um nicht mit dem Gerät 9 zur Erdbearbeitung während des Grabens im Vorderbereich in die Quere zu kommen. Weiterhin ist der Teil der Abdeckung 24 zwischen den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 ebenfalls konkav geformt, so dass die rechten und linken Teile der Abdeckung 24, die entweder den Tank für den Treibstoff 16 oder den Tank für die Arbeitsflüssigkeit 17 bedecken, als Trittflächen 24A ausgebildet sind, um den Zugang der Bedienungsperson auf die Schwenkbasis 6 und von ihr herunter zu erleichtern.

Die Abdeckung 24 hat damit die Funktion eines Schutzblechs, eines Gegengewichts und eines zusätzlichen Trittbretts. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson nicht nur auf die Trittstufen 24A treten, sondern kann auch andere Teile der Abdeckung betreten.

Der Unterbau 4 mit der Abdeckung 24 hat unterhalb der Schwenkbasis 6 einen flachen Teil 4A und auf der rückwärtigen Seite dieser Schwenkbasis 6 besteht ein erhöhter Teil 4B. Auf diesem erhöhten Teil 4B ist eine abnehmbare Motorhaube 80 zum Öffnen und Schließen als Teil der Abdeckung 24 angebracht. Das Bezugszeichen 80a bezeichnet Luftöffnungen, die in der Motorhaube 80 gemacht wurden.

Innerhalb der Motorhaube 80, die an dem erhöhten Teil des Unterbaus 4 angebracht wurde, befindet sich der Motor 13 und innerhalb des flachen Teils 4A ist der Mechanismus zur Kraftübertragung 14 angeordnet. Die Schwenkbasis 6 ist oberhalb des flachen Teiles 4A, in dem dieser Mechanismus zur Kraftübertragung 14 untergebracht ist, angeordnet. Der Motor 13 ragt unterhalb der drehbaren Plattform 6 vor.

Der Motor 13 könnte so angebracht werden, dass die Achse der Kurbelwelle 13A nach rechts und links orientiert ist. In der beschriebenen Ausführungsform ist der jedoch der Motor entlang der Längsrichtung angebracht, wobei dessen Mitte 13S sich in der Querrichtung etwas außerhalb der Mitte der Querrichtung des Fahrzeugrahmens 21 befindet (der Motor erstreckt sich über die Mitte 5S der Schwenkachse 5).

Der Kühler 62, angebracht auf der Rückseite des Motors 13, kann alternativ in der Mitte der Querrichtung des Fahrzeugrahmens 21 angeordnet sein. In der beschriebenen Ausführungsform jedoch ist der Kühler 62 ebenso außerhalb der Mitte in der Querrichtung auf der gleichen Seite wie der oben beschriebene Motor 13 angeordnet. Mit dieser Anordnung ist der Schwerpunkt des Unterbaus 4 leicht nach der linken Seite verlagert, das heißt, auf der gegenüberliegenden Seite der Anbringung des Geräts 9 zur Erdbearbeitung, das später beschrieben wird.

Der Mechanismus zur Kraftübertragung 14, der an dem flachen Teil 4A angebracht ist, kann aus einem mechanischen Übertragungs-Mechanismus bestehen. In der beschriebenen Ausführungsform wird für diesen Mechanismus eine hydrostatische Kraft-Übertragung 26 verwendet, die eine Pumpe 81 und einen Motor 82 umfasst. Ein Getriebegehäuse 83 für diese Kraftübertragung 26 trägt eine Eingangswelle 27 der Pumpe 81, mittels der die Leistung des Motors 13 übertragen wird, und eine Ausgangswelle 28 des Motors 82. Diese Wellen sind jeweils im wesentlichen in der Längsrichtung orientiert und liegen in der Querrichtung außerhalb der Mitte der Querrichtung des Fahrzeugrahmens 21.

Die Eingangswelle 27 ragt in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung aus dem Getriebegehäuse 83 heraus, wobei der hintere Teil über ein Schwungrad an die Kurbelwelle 13A angeschlossen ist und der vordere Teil über ein Getriebepaar 84 eine hydraulische Pumpe 85 antreibt, welche den Druck für die Arbeitsflüssigkeit erzeugt.

Die Ausgangswelle 28 ragt auch deshalb in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung aus dem Getriebegehäuse 83 heraus, um vorne oder hinten über vorderseitige, bezüglich hinterseitige Gelenkwellen 29F oder 29R an kegelförmige Ritzelwellen 86F oder 86R des vorderen Differentials 64F oder des hinteren Differentials 64R angeschlossen werden zu können. Dadurch, indem die vorderen und hinteren Gelenkwellen 29F und 29R zur Kraftübertragung zu den Vorderrädern 2 und zu den Hinterrädern 3 benützt werden, sind vertikale Schwenkbewegungen der vorderen und hinteren Achsgehäuse 63F und 63R möglich, sogar wenn deren Positionen nach rechts oder nach links bezüglich der Trägerstifte 65F, 65R versetzt sind.

In den 2 bis 6 befindet sich auf dem Unterbau 4 die Schwenkachse 5 und das Schwenklager 36, um die Schwenkbasis 6 schwenkbar zu lagern, wobei ein Zahnrad 88 entlang dem inneren Rand des Schwenklagers 36 befestigt ist und wobei ein Antriebsritzel 89 in dieses Zahnrad 88 greift und ein hydraulischer Motor 15, zuständig für Schwenkbewegungen, das Antriebsritzel 89 antreibt, um die Schwenkbasis 6 zu drehen.

Die Schwenkachse 5, die in der Mitte 5S des Schwenklagers 36 angebracht ist, ist derartig als ein Drehgelenk konstruiert, dass die Anschlüsse der Leitungen für die Arbeitsflüssigkeit, welche die hydraulische Pumpe 85 mit dem Bodenbearbeitungswerkzeug 9 verbinden, die elektrischen Kabel, welche die Lenkeinheit 8 mit dem Fahrantrieb 12 verbinden, ebenso wie weitere Verbindungen, weiterhin auch während Schwenkbewegungen der Schwenkbasis 6 funktionieren.

Die oben beschriebenen Komponenten einschließlich des hydraulischen Motors 15 für Drehbewegungen, der Gelenkwellen 29 und der hydraulischen Pumpe 85 bilden mehrere Teile des Kraftübertragungsmechanismus 14 des Fahrantriebs 12. Diese Komponenten sind innerhalb des vertikalen Bereichs des Fahrzeugrahmens 21 und um die Schwenkachse 5 herum nicht nur in vertikaler Richtung, sondern auch in Längsrichtung und in Querrichtung kompakt angeordnet.

Die Komponenten einschließlich der Schwenkbasis 6, dem Bedienersitz 7, welcher auf dem hinteren, oberen Teil der Schwenkbasis 6 der Schwenkachse 5 angebracht ist, der Lenkeinheit 8, die auf dem vorderen Teil der Schwenkbasis 6 vor dem Bedienersitz 7 angebracht ist, bilden mit weiteren Komponenten den Oberbau 11.

Die Mitte 5S der Schwenkachse 5 ist relativ des Mittelpunkts P der Achsen der Vorderräder 2 und der Achsen der Hinterräder 3 leicht nach vorwärts versetzt. Der Bedienersitz 7 ist, relativ zur Schwenkachse 5 auf der hinteren Seite der Schwenkbasis 6 und der Lenkeinheit 8 angebracht und das Gerät zur Bodenbearbeitung ist relativ zur Schwenkachse 5 auf der diesbezüglichen Vorderseite angeordnet. Das vordere Ende des Oberbaus 11 ist derartig konstruiert, dass es die Lenkeinheit 8 bildet und das hintere Ende ist so konstruiert, dass es den Bedienersitz 7 bildet und mit keinem großen rückwärtigen Bauteil, so dass in Längsrichtung der Oberbau extrem kurz ausgelegt ist.

In dem Oberbau 11 ist das Schwenklager 36 und die Schwenkbasis 6 niedriger angeordnet als das obere Ende des Motors 13, welcher an dem hinteren Teil des Unterbaus 4 angebracht ist, und von dem Schwenklager 36 und der Schwenkbasis 6 ist zumindest das Schwenklager 36 zwischen den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 niedriger als die Oberkante von zumindest einem dieser Räder angeordnet.

Die Schwenkbasis 6 ist in der Draufsicht im wesentlichen kreisrund ausgelegt, der hintere Teil dieser schwenkbaren Plattform 6 ist benachbart neben dem Motor 13 angebracht und der vordere Teil überlappt sich in Längsrichtung mit den rechten und linken Vorderrädern 2. Diese Schwenkbasis 6 ragt seitlich nach rechts und nach links über den Fahrzeugrahmen 21 hinaus und wird rechts und links von dem Treibstofftank 16 beziehungsweise von dem Arbeitsflüssigkeitstank 17 überlappt.

Das heißt, dass die Schwenkbasis 6 derartig geformt ist, dass für diese Schwenkbasis 6 eine progressiv größere Fläche durch drei Punkte definiert ist, nämlich durch den Motor 13, der im wesentlichen in der Mitte der Querrichtung angebracht ist und durch die beiden Vorderräder, welche getrennt davon auf der rechten und linken Seite angebracht sind. Oder, in anderen Worten, nachdem die benötigte Fläche für die Schwenkbasis 6 festgelegt wurde, werden die Dimensionen des Unterbaus in Längs- und Querrichtung so kompakt wie möglich gestaltet.

Da auf dem Unterbau Komponenten, wie der Motor 13, der Treibstofftank 13, der Tank 17 für die Arbeitsflüssigkeit und so weiter, angebracht sind, hat dieser Unterbau ein beträchtliches Gewicht, wodurch das Gewicht des Oberbaus entsprechend verringert wird und seine Abmessungen in Längsrichtung und in Querrichtung ebenfalls klein gehalten werden können.

Durch die oben beschriebene Konstruktion kann, relativ zum Gewicht des Unterbaus 4 mit den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3, das Gesamtgewicht der im Oberbau enthaltenen Komponenten wie der Bedienersitz 7, der Lenkeinheit 8 und des Geräts zur Bodenbearbeitung 9, oder das Gesamtgewicht zumindest der schwenkbaren Plattform 6, des Bedienersitzes 7 und der Lenkeinheit 8 kleiner gehalten werden.

Die Anordnung des Kraftübertragungsmechanismus 14 um die Schwenkachse 5 und auch die oben beschriebene dreieckige Anordnung des Motors 13, des Treibstofftanks 16 und des Tanks für die Arbeitsflüssigkeit 17, und so weiter, helfen alle, um das Gleichgewicht um die Schwenkachse 5 zu verbessern.

Das heißt, es kann festgestellt werden, dass bei dem oben beschriebenen Arbeitsfahrzeug, der Motor 13 auf dem Unterbau 4 angebracht wurde, um den Schwerpunkt des Unterbaus 4 zur Verbesserung der Stabilität beim Fahren und beim Arbeiten niedriger zu legen. Weiterhin, obwohl der Motor 13 schon auf dem Unterbau 4 angebracht ist, wird der Motor 13 auf dem hinteren Teil des Unterbaus 4 angebracht, um die Schwenkbasis 6 so niedrig wie möglich zu positionieren. Die Kraftübertragungseinheit 14 ist vor dem Motor 13 angebracht um die Höhe des Unterbaus 4 unterhalb der Schwenkbasis 6 zu reduzieren.

Ein Abstand L1, der von dem Mittelpunkt 5S der Schwenkachse 5 zu dem hinteren Ende des Oberbaus 11 gemessen wird, ist so gesetzt, dass er innerhalb eines Abstands L2, der von dem Mittelpunkt 5S der Schwenkachse 5 und dem hinteren Ende der Hinterräder 3 gemessen wird, liegt oder mindestens innerhalb eines Abstands L3 liegt, der von dem Mittelpunkt 5S der Schwenkachse 5 zu dem hinteren Ende des Unterbaus 4 gemessen wird. Durch diese Maßnahme wird, wenn der Oberbau 11 geschwenkt wird, kein Objekt getroffen, das auf der Rückseite vorhanden sein könnte.

Auf der Schwenkbasis 6 ist ein Befestigungsrahmen 51 für den Bedienersitz 7 angebracht. Dieser Befestigungsrahmen 51 für den Bedienersitz 7 schließt einen Überschlagsschutz 53 mit ein, der vorne, hinten, rechts und links Verstrebungen 52F und 52R hat, die aufrecht auf der Schwenkbasis 6 angebracht sind, eine weitere Unterstützungsvorrichtung 54 zwischen den unteren Teilen der rechten und linken Streben 52R und ein Schutzdach 90 oben auf dem Überschlagsschutz 53. Der Bedienersitz 7 ist an dem Überschlagsschutz 53 und/oder an der Unterstützungsvorrichtung 54 angebracht. Der Überschlagsschutz 53 besteht aus rohrförmigen Teilen.

Der untere Teil jeder der rechten und linken Streben 52R ist entweder in S-förmiger oder in L-förmiger Form gebogen, wobei der hintere Teil des Befestigungsrahmens 51 des Bedienersitzes 7 hinter der Schwenkachse 5 von der Schwenkbasis 6 zunächst nach oben ragt und dann oberhalb des Motors 13 nach hinten und dann wieder nach oben ragt.

Dementsprechend ist der Bedienersitz 7 oberhalb des Motors 13 positioniert, so dass die Schwenkbasis 6 beim Verschwenken den Motor 13 oberhalb passieren kann, das heißt, in anderen Worten, sie kann oberhalb des erhöhten Teils 4B, der den höchsten Teil des Unterbaus darstellt, passieren.

Mit der oben beschriebenen Anordnung des Motors 13 auf dem hinteren Teil des Unterbaus 4 und des Bedienersitzes 7 oberhalb und hinter der Schwenkbasis 6 befindet sich der Bedienersitz 7 am hinteren Ende der Schwenkbasis 6 und die Lenkeinheit 8 befindet sich am vorderen Ende der Schwenkbasis 6. Infolgedessen ist das Gewicht des Oberbaus 11 wesentlich reduziert und die Abmessung in Längsrichtung kann auf das notwendige Minimum reduziert werden.

Zusätzlich kann die Fläche der Schwenkbasis 6 vor dem Bedienersitz 7 effizient als eine Reservefläche für den Bediener genützt werden und die Schwenkbasis 6 kann innerhalb einer beschränkten Fläche und auf einer niedrigen Position angebracht werden, so dass das gesamte Arbeitsfahrzeug 1 kompakt in der Längsrichtung, in der Querrichtung und in der vertikalen Richtung ausgelegt werden kann.

An dem Überschlagsschutz 53 oder an der Unterstützungsvorrichtung 54 sind Handhabungseinheiten 55 an den rechten und linken Seiten des Bedienersitzes 7 angebracht, um das Arbeitsgerät 9 für Erdarbeiten zu steuern. Diese, sich rechts und links befindlichen Handhabungseinheiten 55 dienen zur Steuerung des Arbeitsgeräts für Erdarbeiten 9, was über die Handhebel 55L, 55R eines Schwenkzylinders 41, eines Zylinders für den Auslegerbaum 43, eines Zylinders für den Auslegerarm 45, eines Zylinders 47 und weiterer Geräte vor sich geht. Dieses Arbeitsgerät 9 für Erdarbeiten wird später beschrieben. Diese Handhabungseinheiten 55 können in ihrer Stellung von einer Handhabungsstellung (wie sie in 1 und 2 gezeigt wird) zur Steuerung des Arbeitsgeräts zu einer rückwärts gekippten, eingefahrenen Stellung verstellt werden, um das Aus- und Einsteigen des Bedieners in den Bedienersitz 7 zu erleichtern.

Hinter dem Befestigungsrahmen 51 für den Bedienersitz 7 befindet sich ein Regelventil 56 und ein Gegengewicht 57. Die Unterstützungsvorrichtung 54 kann an dem Überschlagsschutz 53 selbst angebracht sein.

Um auf einer Strasse mit hoher Geschwindigkeit fahren zu können, umfasst die Lenkeinheit 8 ein Steuerrad 73, um das Steuergerät 69 zu beinflußen und einen Steuerungsregler 73A für dieses Steuerrad 73. Dieser Steuerungsregler 73A ist an einem Stützteil 38 angebracht, welches senkrecht auf der Schwenkbasis 6 angeordnet ist. An diesem Stützteil 38 ist schwenkbar ein Bremspedal 91 befestigt. Ein Pedal 94 zur Kontrolle der Fahrgeschwindigkeit ist nahe an der Position des rechten Fußes des Bedieners angebracht, welches die Kraftübertragung 26 steuert, um die Geschwindigkeit zu ändern, und in dessen Umgebung befinden sich die anderen Vorrichtungen, aus welchen die Lenkeinheit 8 besteht.

An der Vorderseite der Schwenkbasis 6, ist die Halterung 37 angebracht, an welcher das Gerät 9 zur Erdbearbeitung derartig befestigt ist, dass dieses Gerät 9 nach rechts und nach links oberhalb der Schwenkbasis 6 geschwenkt werden kann. Während die Lenkeinheit 8 im wesentlichen in der Mitte der Querrichtung des Vorderteiles der Schwenkplatte 6 angebracht ist (kann auch nach links versetzt sein), ist die Halterung 37 nach rechts versetzt, um das Sichtfeld zu verbessern, wenn das Gerät 9 zur Erdbearbeitung eingesetzt wird.

Da das Gerät 9 zur Erdbearbeitung auf der Schwenkbasis nach rechts versetzt angebracht ist, ist der Motor 13 nach links versetzt, um so weit wie möglich das Gleichgewicht in der Querrichtung des Arbeitsgeräts 1 zu erreichen.

Die Gerätehalterungseinheit 37 trägt die Schwenkachse 39 mittels der Schwenkbasis 6 und das Stützteil 38 welches aufrecht auf dieser Schwenkbasis 6 angebracht ist. Dieses Stützteil 38 ist aus einer bogenförmigen Gestellplatte gebildet, welche nach rechts und nach links verlängert ist, um den Vorderteil der Schwenkplatte 6 zu bedecken. Weiterhin ist ein Teil des Stützteils 38 gegenüber der Schwenkachse 39 konkav in Richtung der Schwenkbasis 6 ausgebildet um dadurch Raum für das Schwenkteil 40 zur Verfügung zu stellen. Weiterhin ragt ein Stehbolzen 38A aus dem Stützteil 38 heraus, um den oberen Teil der Schwenkachse 39 zu stützen. Diese Teile bilden zusammen Gerätehalterungseinheit 37.

Die Schwenkachse 39 trägt schwenkbar das Schwenkteil 40, welches von dem Schwenkzylinder 41 geschwenkt wird. Dieses Schwenkteil 40 schwenkt wiederum, über die horizontalen Achsen 48A, 48B, den Ausleger 42 und den Auslegerzylinder 43, um diesen Ausleger 42 zu heben.

Der obere Teil des Schwenkteils 40, in welchem der Ausleger 42 schwenkt, ist innerhalb des äußeren Rands der Schwenkbasis 6 angebracht, während der obere, vordere Teil, welcher schwenkbar den Auslegerzylinder 43 hält, radial von dem äußeren Rand der Schwenkbasis 6 nach außen ragt.

Die Gerätehalterungseinheit 37 ist derartig angebracht. dass sie sich im wesentlichen innerhalb des äußeren Randes der Schwenkbasis 6 befindet und hat eine derartige Höhe, dass der Ausleger 42 und der Auslegerzylinder 43 sich über den höchsten Teil (die Oberseite der Motorhaube 80) des Unterbaus 4 bewegen können.

Der Schwenkzylinder 41 ist derartig oberhalb der Schwenkbasis 6 angebracht, dass, wenn das Schwenkteil 40 schwenkt, dieser Schwenkzylinder 41 oberhalb der Schwenkachse 5 passieren kann. Mit dieser Anordnung, welche dem Schwenkzylinder 41 erlaubt über der Schwenkachse 5 zu passieren, kann der Schwenkzylinder 41 genügend lang sein, um einen großen Schwenkwinkel für das Schwenkteil 40 sicher zu stellen.

Da der Schwenkzylinder 41 sich in einer Position befindet, an welcher der Bediener im Bedienersitz 7 seine Füße platziert, ist eine Fußabdeckung 93 vorgesehen, um diesen Schwenkzylinder 41 von oben zu bedecken, so dass seine Schwenkbewegungen problemlos möglich sind.

Der obere, vordere Teil des Schwenkteils 40, welcher schwenkbar den Auslegerzylinder 43 und den Ausleger 42 hält, ragt radial von dem äußeren Rand der Schwenkbasis 6 nach außen. Weiterhin, wenn dieses Schwenkteil 40 eine Position nach vorn innehat, befindet es sich hinter der Vorderachse 68F. Der Sockelteil des Auslegerzylinders 43 ist unterhalb des Auslegers 42, aber oberhalb des Motors 13 angebracht (oberes Ende der Motorhaube 80). Wenn der Ausleger 42 nach hinten schwenkt wird er deshalb nicht die Motorhaube 80 berühren, vorausgesetzt, dass der Auslegerzylinder 43 eine Stellung hat, die über eine horizontale Stellung hinaus nach oben zeigt.

Damit kann festgestellt werden, dass das Gerät 9 zur Bodenbearbeitung beim Schwenken auf der Schwenkbasis 6 nicht mit dem Unterbau 4 kollidiert. Deshalb kann das Arbeitsfahrzeug 1 Erdarbeiten bei einer rückwärtigen Stellung der Schwenkbasis 6 ausführen. Somit sind Erdarbeiten, wie zum Beispiel Ausgrabungen, über den gesamten beweglichen Bereich des Unterbaus 4 möglich.

Das Gerät 9 für Erdarbeiten beinhaltet an dem vorderen Ende des Auslegers 42 einen Arm 44, welcher in vertikaler Richtung durch den Armzylinder 45 schwenkbar ist. An dem vorderen Ende dieses Arms 44 befindet sich ein Werkzeug (eine Schaufel oder was ähnliches) 46, welches durch den Werkzeugzylinder 47 auf und ab bewegt wird.

Das vordere Ende des Arms 44 ist wie eine Gabel nach rechts und nach links ausgebildet, um eine stabile Befestigung eines Werkzeugs 46 mit einer größeren Breite zu ermöglichen. Das Werkzeug 46 umfasst rückseitig ein Paar von rechten und linken Armverbindungsteilen 46A und ein Verbindungsteil 46B zu einem mittigen Zylinder, so dass die gabelförmigen Enden des Arms 44 durch Stiftverbindungen mit diesen Armverbindungsteilen 46A verbunden sind und der Werkzeugzylinder 47 mit einer Stiftverbindung über ein Anschlussglied mit dem Zylinderverbindungsteil 46B verbunden ist. Damit können Tätigkeiten wie Schaufeln und Abladen durchgeführt werden.

13 zeigt eine erste Modifikation der Verbindungskonstruktion zwischen dem Arm 44 und dem Werkzeug 46. Bei dieser Modifikation schließt das Werkzeug 46 auf dessen Rückseite ein Paar von zusätzlichen Verbindungsteilen 46C mit ein, die sich rechts und links außerhalb der Armverbindungsteilen 46A befinden, und Verstärkungsteile 95 sind mit diesen rechten und linken zusätzlichen Armverbindungsteile 46C auf der einen Seite verbunden, sie sind auf der anderen Seite mit dem Arm 44 verbunden, um damit eine stabile Befestigung des Werkzeugs 46 auch bei einer größeren Breite zu gewährleisten.

14 zeigt eine zweite Modifikation der Verbindungskonstruktion zwischen dem Arm 44 und dem Werkzeug 46. Bei dieser Modifikation sind die rechten und linken Armabschnitte 44L und 44R, welche die gabelförmigen Enden des Arms 44 bilden, schwenkbar über Stiftverbindungen 96 mit einem Basiselement 44A des Arms 44 verbunden, so dass die Armteile 44L und 44R entweder sich einander nähern oder sich auseinander bewegen können.

Die vorderen Enden der rechten und linken Armabschnitte 44L und 44R sind über Kugelgelenke mit den Armverbindungsteilen 46A des Werkzeugs 46 verbunden und die Basisabschnitte der Armabschnitte 44L und 44R sind schwenkbar durch die Stifte 96 mit dem Basisabschnitt 44a des Arms 44 verbunden und schließen integriert die Einstellteile 97L und 97R zum Zusammenziehen oder Spreizen dieser Armteile 44L und 44R mit ein.

Die Einstellteile 97L und 97R zum Zusammenziehen oder Ausweiten der Armteile 44L und 44R überlappen einander mit Stiftlöchern 96, die koaxial ausgerichtet in der Überlappungsfläche auf dem Basisabschnitt 44A des Arms 44 angeordnet sind.

Danach, bei der Befestigung des Arms 44, nachdem die Ausweitung oder die Zusammenziehung der rechten und linken Armteile 44L und 44R dimensioniert und definiert wurde, werden die Stifte 99 in die Stiftlöcher 98 der Einstellteile 97L und 97R für das Ausweiten oder das Zusammenziehen eingefügt, wobei diese Einstellteile 97L und 97R bei dieser Bedingung überlappt sind, und dann werden diese Stifte in die Stiftlöcher 98 des Basisteils 44A des Arms 44 tiefer eingefügt und fixiert, wobei damit die rechten und linken Armabschnitte 44R und 44R in der ausgeweiteten oder zusammengezogenen Stellung fixiert werden.

Mit dieser Möglichkeit des Ausweitens oder des Zusammenziehens der rechten und linken Armabschnitte 44L und 44R relativ zueinander können Werkzeuge 46, die verschiedene Breite aufweisen, ausgetauscht werden und Werkzeuge von jeder verschiedenen Breite können an dem Fahrzeug auf eine stabile Weise befestigt werden.

Das oben beschriebene Arbeitsfahrzeug mit Rädern 1 ist im wesentlich von dem Unterbau 4 aus konstruiert worden, einschließlich der Vorderräder 2, der Hinterräder 3, dem Motor 13, dem Fahrantrieb 12, der Schwenkbasis 6, die sich in einer niedrigeren Lage als der höchste Punkt des Unterbaus 4 befindet und die über den gesamten Winkelbereich schwenkbar ist und des Oberbaus 11 einschließlich des Bedienersitzes 7, der auf der Schwenkbasis 6 angebracht ist, der Lenkeinheit 8 und des Geräts zur Erdbearbeitung 9.

Die vorgestellte Erfindung hat bei dieser Konstruktion folgende kennzeichnende Merkmale. Es soll jedoch bemerkt werden dass das erfundene Arbeitsfahrzeug mit Rädern 1 auch mit nur einem Teil dieser kennzeichnenden Merkmale realisiert werden kann.

  • (a) Der Oberbau 11 und das Gerät zur Erdbearbeitung 9, welche auf der Schwenkbasis 6 montiert sind, sind derartig ausgelegt, dass sie oberhalb des Motors verschwenken können.
  • (b) Der Teil des Unterbaus 4, der unterhalb der Schwenkbasis liegt, ist als der flache Teilabschnitt 4A ausgelegt und der Teil des Unterbaus 4, der hinter der Schwenkbasis 6 liegt, ist als ein erhöhter Teilabschnitt 4B ausgelegt.
  • (c) Der Motor 13 ist an dem hinteren Teil des Unterbaus 4 angebracht und die Schwenkbasis 6 ist unterhalb des oberen Endes des Motors 13 angebracht.
  • (d) Von dem Drehlager 36 und der Schwenkbasis 6 ist zumindest das Drehlager 36 zwischen den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3 und auf einer niedrigeren Position als das obere Ende eines der beiden Teile angebracht.
  • (e) Die Gerätehalterung 37 ist im wesentlichen innerhalb des äußeren Randes der Schwenkbasis 6 angebracht.
  • (f) Der Bedienersitz 7 ist so angebracht, dass er nach hinten über die Schwenkbasis 6 herausragt.
  • (g) Der Basisteil des Geräts zur Erdbearbeitung 9, der von der Haltevorrichtung 37 gehalten wird, ist in einer Position über den Vorderrädern 2, den Hinterrädern 3 und über dem Motor 13 angebracht.
  • (h) Der Treibstofftank 16 und der Tank 17 für die Arbeitsflüssigkeit sind auf die rechte Seite und auf die linken Seite des Unterbaus 4 verteilt.
  • (i) Der Fahrzeugrahmen 21, an dem die Vorderräder 2 und die Hinterräder 3 montiert sind, ist an dem Unterbau 4 angebracht.
  • (j) Die Abdeckung 24 dient zum Abdecken der Oberfläche des Unterbaus und der Vorderräder 2 und der Hinterräder 3 und dient ebenfalls als Gewicht und als Trittelement für den Bediener.
  • (k) Der Motor 13 ist an dem erhöhten Teil 4B des Unterbaus 4 angebracht und der Kraftübertragungsmechanismus 14 ist an dem flachen Teilstück des Unterbaus 4 angebracht.
  • (l) Die hydrostatische Kraft-Übertragung 26 wird als Kraftübertragungsmechanismus 14 verwendet und die Eingangswelle 27 und die Ausgangswelle 28 dieser Übertragungseinheit 26 sind im wesentlichen in der Längsrichtung ausgelegt und sind jeweils auf die rechte und auf die linke Seite des Unterbaus 4 verteilt.
  • (m) Der hintere Teil der Schwenkbasis 6 ist direkt dem Motor 13 benachbart und der vordere Teil ist in der Längsrichtung überlappt mit den Vorderrädern 2.
  • (n) Die Schwenkbasis 4 hat in der Draufsicht im wesentlichen eine kreisrunde Form.
  • (o) Die Gerätehalterung 37 wird so ausgelegt, dass die Schwenkbasis 6 und das Stützteil 38, das aufrecht auf dieser Schwenkbasis 6 angebracht ist, gemeinsam die Schwenkachse 39 halten und dass diese Schwenkachse 39 schwenkbar das Schwenkteil 40 unterstützt, welches von einem Schwenkzylinder 41 geschwenkt werden kann.. Dieses Schwenkteil 40 hält über die horizontale Welle 48 den Ausleger 42 und den Auslegerzylinder 43, um diesen Ausleger zu heben.
  • (p) Die Gerätehalterung 37 ist in der Höhe so ausgelegt, dass der Ausleger 42 darüber passieren kann und der Auslegerzylinder 3 sich oberhalb des höchsten Punktes des Unterbaus 4 befindet.
  • (q) Der vordere obere Teil des Schwenkteils 40 ist so ausgelegt, dass er radial über die Schwenkbasis 6 hinausragt.
  • (r) Der Befestigungsrahmen 51 für den Bedienersitz 7 ist auf der Schwenkbasis 6 angebracht. Der hintere Teil dieses Befestigungsrahmens 51 für den Bedienersitz 7 ist derartig ausgelegt, dass er rückwärts über die Schwenkbasis 6 ragt und der Bedienersitz 7 ist derartig auf diesem rückwärts ragenden Teil angebracht, dass der Bedienersitz 7 über dem Unterbau 4 während einer Schwenkbewegung der Schwenkbasis 6 passieren kann.
  • (s) Der Befestigungsrahmen 51 für den Bedienersitz umfasst den Überschlagsschutz 53 der aus rechten und linken Streben besteht, die aufrecht auf der Schwenkbasis 6 angebracht sind und die Unterstützungsvorrichtung 54, die zwischen den unteren Teilen der rechten und linken Streben 52 des Überschlagschutzes 53 und der Schwenkbasis 6 angebracht ist. Der Bedienersitz 7 ist an dem Überschlagsschutz 53 und/oder an der Unterstützungsvorrichtung 54 angebracht.
  • (t) Das Gerät zur Erdbearbeitung 9 beinhaltet den Arm 44, der an dem vorderen Ende des Auslegers 42 angebracht ist und an dem vorderen Ende dieses Arms 44 ist das Werkzeug 46 angebracht. Das vordere Ende dieses Arms 44 ist in zwei rechte und linke Teile gegabelt, um den Austausch von verschiedenen Werkzeugen, die eine verschiedene Breite aufweisen, zu ermöglichen.
  • (u) Das gegabelte vordere Ende des Arms 44 hat rechte und linke Teilabschnitte, deren gegenseitiger Abstand vergrößert oder verkleinert werden kann.

Diese Ausführungsformen können in verschiedenen Kombinationen benützt werden, auch wenn zu der Basiskonstruktion des Arbeitsgeräts mit Rädern 1 weitere Merkmale hinzukommen wie zum Beispiel, dass das Gesamtgewicht von zumindest der Schwenkbasis 6, des Bedienersitzes 7, der Lenkeinheit 8 als Teil der Schwenkbasis 6, des Bedienersitzes 7, der Lenkeinheit 8 und des Geräts zur Bodenbearbeitung 9 niedriger angesetzt wird als das Gesamtgewicht des Unterbaus 4 einschließlich der Vorderräder 2 und der Hinterräder 3 oder als weiteres Merkmal, dass der Abstand L1 zwischen der Schwenkachse 5 und dem hinteren Ende des Oberbaus 11 innerhalb des Abstands L2 zwischen der Schwenkachse 5 und dem Hinterrad 3 liegt.

Das oben beschriebene Arbeitsgerät mit Rädern 1 ist geeignet, Tätigkeiten wie das Abstufen an einem schrägen Gelände oder bei engen Platzverhältnissen, bei denen Raupenfahrzeuge mit einer Rutschsteuerung im allgemeinen nicht geeignet sind, effektiv durchzuführen. Obwohl das beschriebene Arbeitsgerät auch in der Lage ist, Erde, während es sich bewegt, aufzuladen, ist dieses Gerät besonders geeignet, Erde mit hydraulischer Kraft aufzuladen, während es auf dem Untergrund parkt. Durch den Austausch von Werkzeugen 46 mit verschiedener Breite kann dieses Fahrzeug sowohl transportieren als auch einen Graben mit einer Tiefe bis zu 1.8 m, wie zum Beispiel beim Verlegen von Kabeln im Untergrund, ausheben.

Tätigkeiten zum Planieren oder zum Abstufen von Gelände können ungefähr in die Kategorie des Transports oder in die Kategorie der Bodenbearbeitung aufgeteilt werden. Dieses Arbeitsgerät mit Rädern 1 kann mit hoher Effizienz die Bodenbearbeitung durchführen, welche nicht zum Transport, sondern zur Bodenbearbeitung zählt. Wie, zum Beispiel, einen Abhang zu formen oder eine wellenförmige Oberfläche zu gestalten oder eine Oberfläche einzuebnen, oder Erde zu sammeln und einen Graben oder ein Loch aufzufüllen, und so weiter.

Die Erfindung ist nicht auf die vorher beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Zum Beispiel kann anstelle des Überrollschutzes 53, der in der beschriebenen Ausführungsform vier Streben besitzt, ein Überrollschutz 53 mit zwei Streben verwendet werden oder eine Kabineneinheit könnte auf dem Fahrzeug montiert werden. Eine andere Alternative wäre es, die Handhabungseinheiten 55 benachbart dem Steuerrad 73 anzubringen, oder der Stabilisator 10 könnte sowohl an den vorderen Teil des Unterbaus 4 als auch an den hinteren Teil des Unterbaus 4 angebracht werden, oder die Antriebsräder könnten durch Raupen ersetzt werden, während die anderen Räder bleiben würden.

Auf diese Weise könnte die Erfindung anders als oben beschrieben ausgeführt werden. Weitere Änderungen oder Modifikationen werden für Fachleute auf diesem Gebiet aus der obigen Offenlegung innerhalb des Rahmens der Erfindung, der in den beiliegenden Patentansprüchen definiert ist, augenscheinlich.


Anspruch[de]
  1. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) mit einem Unterbau (4), der mittels Vorderrädern (2) und Hinterrädern (3) auf dem Boden steht, einer Schwenkbasis (6), die auf dem Unterbau (4) so angeordnet ist, dass sie um eine Schwenkachse (5) schwenkt, die sich zwischen den Vorderrädern (2) und den Hinterrädern (3) befindet, einem Bedienersitz (7) und einer Gerätehalterung (37), welche auf dieser Schwenkbasis (6) angebracht ist, und einem Werkzeug (9), das durch diese Gerätehalterung (37) gehalten wird, wobei ein Motor (13) auf dem Unterbau (4) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (13) zwischen den Vorderrädern (2) und den Hinterrädern (3) angeordnet ist, dass die Schwenkbasis (6) in einer Position unterhalb der oberen Enden der Vorderräder (2) und der Hinterräder (3) und unterhalb des oberen Endes dieses Motors (13) angebracht ist und dass ein Kraftübertragungsmechanismus (14) zur Übertragung der Antriebskraft des Motors (13) zu den Antriebsrädern vor dem Motor (13) und unter der Schwenkbasis (6) angebracht ist.
  2. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass besagter Kraftübertragungsmechanismus (14) eine hydrostatische Kraftübertragung (26) einschließt, welche eine Eingangswelle (27) und eine Ausgangswelle (28) umfasst, welche an der rechten und an der linken Seite dieser Kraftübertragung (26) angebracht sind und sich im wesentlichen in der Längsrichtung erstrecken.
  3. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbasis (6) neben dem Motor (13) angebracht ist und dass der Bedienersitz (7) derartig angebracht ist, dass er nach außen und nach oben über den Rand der Schwenkbasis (6) ragt, so dass er während einer Schwenkbewegung der Schwenkbasis (6) oberhalb des Motors (13) passieren kann.
  4. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung des Arbeitswerkzeugs (37) derartig von dem Rand der Schwenkbasis (6) nach außen und nach oben ragt, dass sie während einer 360 Grad Schwenkbewegung oberhalb des Motors (13) passieren kann.
  5. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbau (4) eine rechteckige Rahmenbaugruppe (21) umfasst, die einen Vorderrahmen (23F), einen Hinterrahmen (23R) und ein Paar von rechten und linken Seitenrahmen (22) beinhaltet, wobei an dieser rechteckigen Rahmenbaugruppe (21) die Vorderräder (2) und die Hinterräder (3) angebracht sind und diese rechteckige Rahmenbaugruppe Platz für den Einbau des Motor (13) bietet.
  6. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der rechteckigen Rahmenbaugruppe (21) ein Tank (16) für Treibstoff auf einer Außenseite und ein Tank (17) für Arbeitsflüssigkeit auf der anderen Außenseite angebracht ist.
  7. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbau (4) eine Abdeckung (24) aufweist, welche den Motor (13), den Tank (16) für Treibstoff und den Tank (17) für Arbeitsflüssigkeit bedeckt, wobei diese Teile alle auf dem Unterbau (4) angebracht sind und diese Abdeckung (24) zusätzlich als Trittfläche für den Bediener dient, um das Fahrzeug (1) leichter betreten und verlassen zu können.
  8. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbasis (6) in der Draufsicht im wesentlichen eine kreisförmige Form aufweist.
  9. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Teil der Schwenkbasis (6) sich neben dem Motor (13) befindet und der vordere Teil dieser Schwenkbasis (6) sich mit den Vorderrädern (2) überlappt.
  10. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gerätehalterung (37) ein Stützteil (38), eine Schwenkachse (39), welche auf der Schwenkbasis (6) angebracht ist, und ein Schwenkteil (40), welches um die Schwenkachse (39), angetrieben von einem Schwenkzylinder (41), schwenkt, einschließt; und das Schwenkteil (40) von dem Schwenkweg der Schwenkbasis (6) nach außen ragt.
  11. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach einem der Ansprüche 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schwenkbasis ein Überrollschutz (53) angebracht ist, welcher aus Röhren besteht, wobei ein Teil dieses Überrollschutzes (53) mit der Schwenkbasis (6) überlappt.
  12. Arbeitsfahrzeug mit Rädern (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienersitz (7) zumindest teilweise durch den Überrollschutz (53) gehalten wird.
Es folgen 14 Blatt Zeichnungen






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A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

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