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Dokumentenidentifikation DE112004002410T5 05.10.2006
Titel Feedback-Filter
Anmelder Intel Corporation, Santa Clara, Calif., US
Erfinder Asuri, Bhushan, Oak Park, Calif., US;
Krishnaswami, Anush, Los Angeles, Calif., US;
Chimitt, William, Folsom, Calif., US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 112004002410
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, EP, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG
WO-Anmeldetag 08.12.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/US2004/041106
WO-Veröffentlichungsnummer 2005067236
WO-Veröffentlichungsdatum 21.07.2005
Date of publication of WO application in German translation 05.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.10.2006
IPC-Hauptklasse H04L 25/03(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H03H 21/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]
VERWANDTE TECHNIK

Der hierin offenbarte Anmeldungsgegenstand steht in Zusammenhang mit den US-Patentanmeldungen mit den Seriennummern (Anwaltsregisternummern 042390.P17559, 042390.P18170, 042390.P17153 und 042390.P17154), die gemeinsam mit der vorliegenden Anmeldung angemeldet und hierin durch Bezugnahme eingeschlossen worden ist.

STAND DER TECHNIK Gebiet:

Der hierin offenbarte Anmeldungsgegenstand betrifft Vorrichtungen und Verfahren zum Verarbeiten von Daten, die von einem Übertragungsmedium empfangen werden. Insbesondere betrifft der hierin offenbarte Anmeldungsgegenstand das Verarbeiten von Signalen, die von einem Übertragungskanal in Gegenwart von Rauschstörungen und Verzerrung empfangen werden.

Informationen:

Um Informationen aus einem Signal, das von einem verrauschten Übertragungskanal mit Verzerrung empfangen wird, wiederherzustellen, benützen Empfänger typischerweise Filter- und Ausgleich- bzw. Entzerrungsverfahren, um eine verläßliche Erfassung des Signals zu ermöglichen. Ein Rückgang der Kosten digitaler Schaltungen hat die kostengünstige Verwendung lernfähiger digitaler Filter- und Ausgleich- bzw. Entzerrungsverfahren ermöglicht, die einen Filter optimal gemäß den spezifischen Eigenschaften eines verrauschten Übertragungskanals mit Verzerrung „abstimmen" können.

1 zeigt einen herkömmlichen digitalen Filter 10, der eine Konfiguration mit begrenztem Impulsansprechverhalten (FIR) benützt. Ein analoges Eingangssignal 12 wird an einem Analog-Digital-Wandler (ADC) 14 empfangen, um in diskreten Abtastintervallen ein digitales Signal bereitzustellen. Das analoge Eingangssignal 12 kann verschlüsselte Symbole, die Informationen darstellen, in einem verrauschten Übertragungskanal mit Verzerrung übertragen. Der ADC 14 kann das analoge Eingangssignal in diskreten Abtastintervallen, die einem Zeitabstand zwischen den Symbolen entsprechen, oder Teile davon abtasten.

Für jedes diskrete Abtastintervall wird das digitale Signal des gegenwärtigen diskreten Abtastintervalls in einem Aufschaltungsabschnitt des digitalen Filters 10 einer Vervielfachungsschaltung 20 bereitgestellt, um mit dem Faktor Co graduiert zu werden, und Signaltaps an zwei vorhergehenden Abtastintervallen (d.h. die digitalen Abfragewerte der beiden vorhergehenden diskreten Abtastintervalle verzögert durch die Verzögerungskreise 16) werden Vervielfachungsschaltungen 20 bereitgestellt, um mit den Faktoren c2 beziehungsweise c4 graduiert zu werden. Dann werden die Ausgänge der drei Vervielfachungsschaltungen in einer Summierschaltung 22 als Aufschaltungsbestandteile eines ausgeglichenen Signals additiv kombiniert.

Die Koeffizienten bzw. Faktoren c0, c2 und c4 werden typischerweise aktualisiert, um annähernd einen LMS-Filter (basierend auf der Methode der kleinsten Fehlerquadrate) für die jeweilige FIR-Filterkonfiguration zu bilden. Eine Begrenzungsschaltung 30 kann eine Bi-Level-Erfassung von Symbolen aus der ausgeglichenen Signalausgabe der Summierschaltung 22 bereitstellen, und eine Differenzschaltung 28 stellt einen Unterschied zwischen der gefilterten Ausgabe und dem erfaßten Symbol als einen „Fehler" bereit. Eine Begrenzungsschaltung 26 stellt jeder einzelnen von drei Vervielfachungsschaltungen 25 zum Aktualisieren der Faktoren c0, c2 und c4 ein Zeichen des Fehlers bereit. Jede der Vervielfachungsschaltungen 25 vervielfacht das Zeichen des Fehlers mit dem Zeichen eines entsprechenden Signaltap des digitalen Signals (das in einer Begrenzungsschaltung 18 ermittelt worden ist), und eine Abtast- und Halteschaltung 24 erzeugt einen aktualisierten Faktor.

In einem Rückkopplungsabschnitt (Feedback-portion) des digitalen Filters 10 wird ein Ausgangsdatensignal 38 von der Detektorschaltung 30 an der Verzögerungsschaltung 32 abgezapft und mit dem Zeichen des Fehlers, das durch die Begrenzungsschaltung 26 erzeugt worden ist, kombiniert. Das Ergebnis wird in der Abtast- und Halteschaltung 34 integriert, um einen Feedback-Koeffizienten zu erzeugen. Dann graduiert eine Vervielfachungsschaltung 31 die Ausgabe der Verzögerungsschaltung 32 mit dem Feedback-Koeffizienten, um an der Summierschaltung 22 einen Rückkopplungsbestandteil der ausgeglichenen Signalausgabe bereitzustellen.

2 zeigt eine herkömmliche Ausführung eines Rückkopplungsabschnitts des digitalen Filters 10. Ein ausgeglichenes oder entzerrtes Signal 42 wird in der Summierschaltung 44 mit einer graduierten Ausgabe der Flip-Flop-Schaltung 46 (das heißt, graduiert mit einem Feedback-Koeffizienten 54) kombiniert. Das Ergebnis wird in der Flip-Flop-Schaltung 46 gespeichert und als eine Ausgabe 48 mit den Impulsen eines Taktsignals 50 bereitgestellt. Dann kann die Ausgabe 48 additiv mit den Aufschaltungskomponenten des ausgeglichenen Signals kombiniert werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN

Nicht einschränkende und nicht erschöpfende Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren beschrieben, wobei dieselben Bezugsziffern in sämtlichen Figuren dieselben Bauteile bezeichnen, sofern nicht anders angegeben.

1 zeigt einen herkömmlichen digitalen Filter, der eine Konfiguration mit begrenztem Impulsansprechverhalten (FIR) benützt.

2 zeigt eine herkömmliche Ausführung eines Rückkopplungsabschnitts (feedback portion) eines FIR-Filters.

3 zeigt eine schematische Darstellung eines Empfängers, der einen Aufschaltungsfilter und einen Feedback- oder Rückkopplungsfilter benützt.

4 zeigt eine schematische Darstellung eines Multi-tap-Filters (Mehrfachanzapfungsfilter) gemäß einer Ausführungsform des Empfängers, der in 3 gezeigt ist.

5 zeigt eine schematische Darstellung einer Schaltung zum Aktualisieren von Faktoren gemäß einer Ausführungsform des Multi-tap-Filters (Mehrfachanzapfungsfilter), der in 4 gezeigt ist.

6 zeigt eine schematische Darstellung einer Schaltung zum Erzeugen eines Fehlersignals und eines ausgeglichenen bzw. entzerrten Ausgangssignals gemäß einer Ausführungsform des Multi-tap-Filters, der in 4 gezeigt ist.

7 zeigt eine schematische Darstellung einer Ladungspumpenschaltung gemäß einer Ausführungsform der Schaltung, die in 5 gezeigt ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

In der gesamten Patentbeschreibung bedeutet eine Bezugnahme auf „eine Ausführungsform" oder „Ausführungsform", dass mindestens eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein bestimmtes Merkmal, einen bestimmten Aufbau oder eine bestimmte Eigenschaft, die in Verbindung mit der Ausführungsform beschrieben sind, aufweist. Demgemäß beziehen sich die Vorkommen der Ausdrücke „in einer Ausführungsform" oder „(eine) Ausführungsform" an verschiedenen Stellen dieser gesamten Patentbeschreibung nicht notwendigerweise alle auf dieselbe Ausführungsform. Des Weiteren können die jeweiligen Merkmale, Aufbauten oder Eigenschaften in einer oder mehreren Ausführungsformen kombiniert sein.

„Maschinenlesbare" Anweisungen, wie hierin auf sie Bezug genommen wird, beziehen sich auf Ausdrücke, die von einer oder mehreren Maschinen zum Ausführen einer oder mehrerer logischer Operationen verstanden werden können. Maschinenlesbare Anweisungen können zum Beispiel Anweisungen umfassen, die ein Prozessorcompiler interpretieren kann, um eine oder mehrere Operationen an einem oder mehreren Datenobjekten auszuführen. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für maschinenlesbare Anweisungen, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

„Maschinenlesbares Medium", wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf Medien, die imstande sind Ausdrücke zu bewahren, die von einer oder mehreren Maschinen verstanden werden können. Ein maschinenlesbares Medium kann zum Beispiel eine oder mehrere Speichervorrichtungen zum Speichern maschinenlesbarer Anweisungen oder Daten umfassen. Solche Speichervorrichtungen können Speichermedien, wie zum Beispiel optische, magnetische oder Halbleiter-Speichermedien, umfassen. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für ein maschinenlesbares Medium, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Eine „Logik", wie hierin auf sie Bezug genommen wird, bezieht sich auf einen Aufbau zum Durchführen einer oder mehrerer logischer Operationen. Logik kann zum Beispiel Schaltkreise umfassen, die auf der Grundlage eines oder mehrere Eingangssignale ein oder mehrere Ausgangssignale bereitstellen. Solche Schaltkreise können eine Maschine mit endlichem Zustand umfassen, die eine digitale Eingabe empfängt und eine digitale Ausgabe bereitstellt, oder Schaltkreise, die in Reaktion auf ein oder mehrere analoge Eingangssignale ein oder mehrere analoge Ausgangssignale bereitstellen. Solche Schaltkreise können in einer anwendungsspezifischen integrierten Schaltung (ASIC) oder einem feldprogrammierbaren Gate-Array (FPGA) bereitgestellt sein. Des Weiteren kann Logik maschinenlesbare Anweisungen umfassen, die in einem Speicher in Verbindung mit Verarbeitungsschaltkreisen gespeichert sind, um die maschinenlesbaren Anweisungen auszuführen. Dies sind jedoch nur Beispiele für Aufbauten, die Logik bereitstellen können, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Ein „Empfänger", wie hierin auf sie Bezug genommen wird, bezieht sich auf ein System, eine Vorrichtung oder eine Schaltung zum Verarbeiten eines Signals, das von einem Übertragungsmedium empfangen wird. Ein Empfänger kann zum Beispiel Schaltkreise oder Logik zum Gewinnen von Informationen, die in einem Signal, das von einem Übertragungsmedium empfangen wird, verschlüsselt sind, umfassen. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für einen Empfänger, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Ein „Analoges Signal", wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf ein Signal, das einen Wert aufweist, der sich während eines Zeitintervalls laufend verändern kann. Ein analoges Signal kann zum Beispiel mit einer oder mehreren Spannungen in Zusammenhang stehen, wobei sich jede Spannung während eines Zeitintervalls laufend verändern kann. Ein analoges Signal kann in diskreten Zeitintervallen abgetastet werden, um ein "digitales Signal" bereitzustellen, wobei mit jedem diskreten Zeitintervall ein oder mehrere diskrete Signalwerte verknüpft sind, und wobei sich diese digitalen Signale im Unterschied zu einem analogen Signal zwischen solchen diskreten Zeitintervallen nicht laufend verändern. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für ein analoges Signal im Gegensatz zu einem digitalen Signal, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Ein „Symbol", wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf eine Darstellung von Informationen, die in einem Signal, das in einem Übertragungsmedium übertragen wird, verschlüsselt sind. Ein Symbol kann zum Beispiel eine „Eins" oder eine „Null" in einem einzelnen Informations-„Bit", oder mehrere Bits gemäß einem Symbol-Mapping darstellen, die für die Übertragung von Informationen in einem Übertragungskanal definiert sind. Demgemäß kann ein übertragenes Symbol mit einem „Symbolwert" in Zusammenhang gebracht werden, der durch das Symbol-Mapping definiert ist. Beim Empfang eines Signals, das ein verschlüsseltes Symbol überträgt, kann ein Empfänger einen „geschätzten Symbolwert" gewinnen, um eine Schätzung des Symbolwerts des tatsächlichen Symbols, das durch das Signal im Übertragungskanal übertragen worden ist, darzustellen. In Gegenwart von Rauschstörungen und Verzerrung im Übertragungskanal kann ein geschätzter Symbolwert vom Symbolwert des tatsächlichen Symbols, das durch einen "Fehler" übertragen worden ist, abweichen. Für einen Symbolwert, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er eine bestimmte Größe aufweist, kann ein Fehler, der mit einem geschätzten Symbolwert in Zusammenhang steht, mit einem „Zeichen" in Zusammenhang stehen, um darzulegen, ob der geschätzte Symbolwert den Symbolwert des tatsächlich übertragenen Symbols übersteigt, oder nicht. Es kann ein "Fehlersignal" erzeugt werden, um Informationen bereitzustellen, die mindestens einen Aspekt eines ermittelten Fehlers anzeigen. Ein solches Fehlersignal kann zum Beispiel ein Zeichen eines Fehlers oder einer Größe, die einen Unterschied zwischen einem gemessenen Signal und einem tatsächlichen Signal ausdrückt, umfassen.

Symbole, die in einem Signal übertragen werden, können in zeitlichen Abständen in „Symbolintervallen" angeordnet sein, so dass das Signal während jedes einzelnen Symbolintervalls ein entsprechendes Symbol übertragen kann. „Ausgeglichenes Signal", wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf ein Signal, das aufbereitet oder verarbeitet worden ist. Ein Signal, das von einem Übertragungskanal in Gegenwart von Rauschstörungen und Verzerrung empfangen wird, kann zum Beispiel verarbeitet werden, um die Erfassung von Symbolen, die im empfangenen Signal übertragen werden, zu ermöglichen oder zu verbessern. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für ein ausgeglichenes Signal, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Ein Signal kann „angezapft" („tapped") werden, um Signalanzapfungen (signal taps) oder verzögerte Versionen eines Signals, das verarbeitet werden soll, bereitzustellen. „Mehrfachanzapfungsfilter" (Multi-tap-Filter), wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf Schaltkreise oder Logik zum Verarbeiten eines Signals durch einzelnes Verarbeiten des Signals an einzelnen Signaltaps und Kombinieren der einzelnen verarbeiteten Signaltaps, um ein ausgeglichenes oder entzerrtes Signal bereitzustellen. Ein Multi-tap-Filter kann zum Beispiel ein oder mehrere Verzögerungselemente umfassen, um eine oder mehrere verzögerte Versionen des Signals zu erzeugen. Eine Amplitude jeder der Signaltaps kann dann durch einen entsprechenden "Faktor" graduiert werden. Die graduierten Versionen des Signals können dann kombiniert werden, um ein gefiltertes Ausgangssignal bereitzustellen. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für einen Multitap-Filter, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

„Korrelationssignal", wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf ein Ergebnis einer Kombination von zwei oder mehr Signalen. Ein Korrelationssignal kann das Ergebnis einer Multiplikation von zwei oder mehr Signalen, oder ein Ergebnis einer logischen Operation mit zwei oder mehr der Signale als Eingaben sein. In einem speziellen Beispiel kann ein Korrelationssignal das Ergebnis einer Kombination eines Fehlersignals und eines Datensignals sein. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für ein Korrelationssignal, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

„Intersymbol-Timinginformationen", wie hierin auf solche Bezug genommen wird, bezieht sich auf Informationen, die das Timing eines Signals, das verschlüsselte Symbole in festgelegten Symbolintervallen überträgt, angeben. Derartige Intersymbol-Timinginformationen können in einem Taktsignal übertragen werden, das eine Dauer aufweist, die auf eine Dauer des Symbolintervalls im Signal, das die verschlüsselten Symbole überträgt, abgestimmt ist. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für Intersymbol-Timinginformationen, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

„Uhren- und Datenwiederherstellungsschaltung", wie hierin auf sie Bezug genommen wird, bezieht sich auf eine Schaltung, die imstande ist, Symbole, die in einem Signal verschlüsselt sind, und Timinginformationen zu erfassen. Eine Uhren- und Datenwiederherstellungsschaltung kann zum Beispiel Symbole in einem ausgeglichenen Signal und Intersymbol-Timinginformationen im Signal, die auf Symbolintervalle abgestimmt sind, erfassen. Dann kann die Uhren- und Datenwiederherstellungsschaltung ein Taktsignal erzeugen, das auf die Intersymbol-Timinginformationen abgestimmt ist. Dies ist jedoch nur ein Beispiel für eine Uhren- und Datenwiederherstellungsschaltung, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Zusammengefaßt betreffen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ein System, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen eines ausgeglichenen Signals aus einem Eingangssignal. Symbole im ausgeglichenen Signal können aus jedem einer Abfolge von Symbolintervallen ermittelt werden, um einen Symbolwert im Symbolintervall wiederherzustellen.

Ein Feedback-Koeffizient kann für einen Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, verwendet werden, um das ausgeglichene Signal in einem aktuellen Symbolintervall zu erzeugen. Der Feedback-Koeffizient kann zumindest zum Teil basierend auf einem mit dem ausgeglichenen Signal in Zusammenhang stehenden geschätzten Fehler erzeugt werden. Der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang stehende geschätzte Fehler ist einer aus einer Vielzahl von möglichen geschätzten Fehlerwerten. Dies ist jedoch nur eine beispielhafte Ausführungsform, und andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

3 zeigt eine schematische Darstellung eines Empfängers 100 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Transimpedanz-Verstärker 104 kann als Reaktion auf eine Exposition mit Lichtenergie (zum Beispiel aus einem Glasfaserkabel) ein Stromsignal von einer Photodiode 102 empfangen. Der Transimpedanz-Verstärker 104 kann das Stromsignal in ein Eingangssignal umwandeln, das als Spannungssignal ausgedrückt ist, welches die Intensität der Lichtenergie, die an der Photodiode 102 empfangen wird, darstellt. Das Eingangssignal kann zunächst durch einen Aufschaltungsfilter (feed forward filter = FFF) 108 und dann durch einen Feedback-Filter 126 verarbeitet werden, um ein ausgeglichenes Ausgangssignal zu einem Begrenzungsverstärker (LIA) 112 bereitzustellen. Dann kann der LIA 112 das ausgeglichene Ausgangssignal zu spezifischen Spannungen in einem Spannungsbereich abbilden, und eine Uhren- und Datenwiederherstellungsschaltung (CDR) 114 kann Symbole in Symbolintervallen erfassen, indem die abgebildeten Spannungen mit Symbolen verknüpft werden, und Intersymbol-Timinginformationen 118 erzeugen.

Gemäß einer Ausführungsform kann eine Faktoraktualisierungslogik 110 dem FFF 108 und dem FBF 126 basierend auf geschätzten Fehlern bei der Erfassung von Symbolen vom ausgeglichenen Signal sowie den Intersymbol-Timinginformationen 118 periodisch aktualisierte Faktoren bereitstellen. Ein Funktionsregler (FC) 106 kann bei der Inbetriebnahme im FFF 108, im FBF 126 und der Faktorenaktualisierungslogik 110 Faktoren initialisieren.

Gemäß einer Ausführungsform kann der FC 106 die Anfangsschleifenoperation regeln, indem er jegliche dynamische Operation der Faktorenaktualisierungslogik 110 deaktiviert und vorgegebene Werte der Faktoren des FFF 108 erzwingt. Zum Beispiel kann der FC 106 einen dynamischen Zustand (zum Beispiel die Inbetriebnahme) feststellen, und die Faktoren des FFF 108 auf die vorgegebenen Werte stellen. Dann kann der FC 106 die Faktorenaktualisierungslogik 110 für eine bestimmte Zeitdauer daran hindern, die vorgegebenen Werte der Faktoren zu aktualisieren. In einer Ausführungsform kann der FC 106 die Faktorenaktualisierungslogik 110 derart freischalten, dass sie die Faktoren in Reaktion auf die Wiederherstellung der Intersymbol-Timinginformationen durch die CDR-Schaltung 114 aktualisiert. Alternativ dazu kann der FC 106 die Faktorenaktualisierungslogik 110 derart freischalten, dass sie die Faktoren nach dem Ende einer Zeitdauer, die auf einer geschätzten Zeit für die CDR-Schaltung 114 zum Wiederherstellen der Intersymbol-Timinginformationen basiert, aktualisiert.

Obwohl der Empfänger 100 so abgebildet ist, dass er ein analoges Eingangssignal von einer Photodiode und einem Transimpedanz-Verstärker empfängt, versteht sich, dass die Architektur des Empfängers 100 so angepaßt werden kann, dass er ein Eingangssignal von anderen Übertragungsmedien verarbeitet. Zum Beispiel können andere Ausführungsformen so angepaßt sein, dass sie ein analoges Eingangssignal, das als ein Differentialsignalisierungs-Paarsignal über ungeschirmte verdrillte Drahtpaarverkabelung oder über eine Verbindung von Gerät zu Gerät, die in einer Leiterplatte gebildet ist, empfangen wird, verarbeiten. Andere Ausführungsformen können so angepaßt sein, dass sie Daten von Speichervorrichtungen mit hoher Informationsdichte (zum Beispiel optischen Speichermedien) ablesen, um eine erhöhte Datenspeicherdichte zu ermöglichen, indem sie Verzerrung aufgrund der starken Komprimierung von Bits auf den Vorrichtungen mit hoher Informationsdichte entzerren. Dies sind jedoch nur Beispiele dafür, wie ein Empfänger ausgeführt werden kann, um Informationen aus einem Signal wiederherzustellen, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Der Empfänger 100 kann als Teil eines optischen Sende-Empfangs-Geräts (nicht abgebildet) ausgeführt sein, um optische Signale in einem optischen Übertragungsmedium, wie zum Beispiel einer Glasfaserverkabelung, zu senden oder zu empfangen. Das optische Sende-Empfangs-Gerät kann ein übertragenes Signal gemäß einem optischen Datenübertragungsformat, wie zum Beispiel Wellenlängenmultiplexen (WDM) oder Mehrfachamplitudensignalisierung (multi-amplitude signaling = MAS), modulieren oder ein empfangenes Signal 112 demodulieren. Ein Senderabschnitt des optischen Sende-Empfangs-Geräts kann zum Beispiel WDM zum Übertragen von mehreren „Spuren" von Daten im optischen Übertragungsmedium benützen.

Der FFF 108 und der LIA 112 können einen physisch medienabhängigen (PMD) Abschnitt des Empfängers 100 bilden. Ein solcher PMD-Abschnitt kann auch einer Laservorrichtung (nicht abgebildet) Leistung von einer Lasertreiberschaltung (nicht abgebildet) bereitstellen. Die CDR-Schaltung 114 kann in einem Anbauabschnitt für physische Medien (PMA) inkludiert sein, der mit dem PMD-Abschnitt gekoppelt ist. Ein solcher PMA-Abschnitt kann auch Entmultiplexing-Schaltkreise (nicht abgebildet) zum Wiederherstellen von Daten aus einem aufbereiteten Signal, das vom PMD-Abschnitt empfangen worden ist, Multiplexing-Schaltkreise (nicht abgebildet), zum Übertragen von Daten in Datenspuren zum PMD-Abschnitt, und einen Serializer/Deserializer (Serdes) zum Serialisieren eines parallelen Datensignals von einem Schicht 2-Abschnitt (nicht abgebildet) und zum Bereitstellen eines parallelen Datensignals für den Schicht 2-Abschnitt 108 auf Grundlage eines seriellen Datensignals, das von der CDR-Schaltung 114 bereitgestellt wird, umfassen.

Gemäß einer Ausführungsform kann der Schicht 2-Abschnitt eine Media Access Control (MAC)-Vorrichtung umfassen, die an einem Media Independent Interface (MII), wie im IEEE-Standard 802.3ae-2002, Absatz 46, definiert, mit dem PMA-Abschnitt gekoppelt ist. In anderen Ausführungsformen kann der Schicht 2-Abschnitt eine Vorwärtsfehlerkorrekturlogik und einen Framer umfassen, um Daten in Übereinstimmung mit einer Version des Synchronous Optical Network/Synchronous Digital Hierarchy (SONET/SDH)-Standard, herausgegeben durch die Internationale Fernmeldeunion (ITU), senden und empfangen. Dies sind jedoch nur Beispiele für Schicht 2-Vorrichtungen, die ein paralleles Datensignal zur Übertragung auf einem optischen Übertragungsmedium bereitstellen können, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

Zur Kommunikation mit anderen Vorrichtungen auf einer Verarbeitungsplattform kann der Schicht 2-Abschnitt auch mit irgendeinem einer Reihe verschiedener Eingabe-Ausgabe-Systeme (I/O) (nicht abgebildet) gekoppelt sein. Ein solches I/O-System kann zum Beispiel einen Multiplexdatenbus umfassen, der mit einem Verarbeitungssystem oder einem Mehrkanal-Switch-Fabric gekoppelt ist. Der Schicht 2-Abschnitt kann auch durch eine Paketzuordnungsvorrichtung mit einem Mehrkanal-Switch-Fabric gekoppelt sein. Dies sind jedoch nur Beispiele für ein I/O-System, das mit einer Schicht 2-Vorrichtung gekoppelt sein kann, und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in dieser Hinsicht nicht eingeschränkt.

4 zeigt eine schematische Darstellung eines Multi-tap-Filters 300 gemäß einer Ausführungsform des Empfängers 200, der in 3 gezeigt ist. Jede einer Mehrzahl verzögerter Versionen oder Signaltaps eines Eingangssignals, das am Anschluß 316 empfangen wird, kann durch Verzögerungsschaltungen 308 erzeugt, und durch einen entsprechenden Feed-Forward-Koeffizienten cn in einer entsprechenden Vervielfachungsschaltung 312 graduiert werden. Die analogen Verzögerungsschaltungen 308 können gebildet sein, wie in den US-Patentanmeldungen mit den Seriennummern [Anwaltsregisternummern] 042390.P17559, 042390.P18170 unter dem Titel „Analoge Verzögerungsschaltung" beschrieben, die hierin durch Bezugnahme eingeschlossen sind. Eine Summierschaltung 304 kann die Ausgänge der Vervielfachungsschaltungen 312 additiv kombinieren, um ein ausgeglichenes Zwischensignal 318 aus einem Aufschaltungsabschnitt des Multi-tap-Filters 300 zu erzeugen. In der gegenwärtig veranschaulichten Ausführungsform kann die Faktoraktualisierungslogik 324 jeden Feed-Forward-Koeffizienten c0 bis c4 wie folgt aktualisieren: cj(k + 1) = cj(k) + &Dgr;j × sgn[&egr;(k)] × sgn[aj(k)] wobei:

cj(k + 1)
= der Feed-Forward-Koeffizient zum Graduieren der j-ten Signaltaps des Eingangssignals in der zukünftigen Periode k + 1;
cj(k)
= der Feed-Forward-Koeffizient zum Graduieren der j-ten Signaltaps des Eingangssignals in der gegenwärtigen Periode k;
sgn[&egr;(k)]
= das Zeichen des geschätzten Fehlers des ausgeglichenen Signals in der aktuellen Periode k;
sgn[aj(k)]
= das Zeichen der Signaltaps des Eingangssignals, das durch den Faktor cj(k) in der aktuellen Periode k graduiert werden soll; und
&Dgr;j
= eine vorgegebene Konstante.

Gemäß einer Ausführungsform kann das ausgeglichene Zwischensignal 318 an einem Feedback-Filter (FBF) und der Fehlererzeugungsschaltung 320 empfangen werden, um einer Begrenzungsschaltung 314 ein ausgeglichenes Signal bereitzustellen. Der FBF und die Fehlererzeugungsschaltung 320 können auf Grundlage des ausgeglichenen Signals und der Intersymbol-Timinginformationen, die in einem Taktsignal Clk(t) bereitgestellt werden, das Zeichen des geschätzten Fehlers des ausgeglichenen Signals, sgn[&egr;(k)], in Periode k erzeugen. Die Faktoraktualisierungslogik 324 kann auch einen Feedback-Koeffizienten cFB(k) ermitteln, der auf einen Symbolwert, der in einer aktuellen Periode, b(k), wiederhergestellt worden ist, angewendet wird, um einen Rückkopplungsbestandteil zu erzeugen, wie folgt: cFB(k+1) = cFB(k) + &Dgr;FB × sgn[&egr;(k)] × sgn[b(k)]

Die Rückkopplungskomponente kann additiv mit dem ausgeglichenen Zwischensignal aus der Summierschaltung kombiniert werden, um den wiederhergestellten Symbolwert b(k + 1) in einer zukünftigen Periode bereitzustellen.

5 zeigt eine schematische Darstellung einer Schaltung 500 zum Aktualisieren von Faktoren eines Multi-tap-Filters gemäß einer Ausführungsform der Faktoraktualisierungslogik 324, die in 4 gezeigt ist, Gemäß einer Ausführungsform wird ein Signaltap eines Eingangssignals 518 an einer Begrenzungsschaltung 508 empfangen. Das begrenzte Signal wird dann an aufeinanderfolgenden Verzögerungselementen 508 angezapft, um jedem einer Mehrzahl von NXOR-Gattern 502 ein Zeichen eines entsprechenden Signaltap an(k) bereitzustellen. Jedes NXOR-Gatter empfängt auch sgn[&egr;(k)] und benützt eine Vorzeichenlogik, um einen Ausgang &Dgr;j × sgn[&egr;(k)] × sgn[aj(k)] in Intervallen gemäß den Intersymbol-Timinginformationen zu erzeugen. An einem Anschluß jedes NXOR-Gatters 502 kann das NXOR-Gatter 502 das Zeichen des Fehlers des ausgeglichenen Signals in der aktuellen Periode k, sgn[&egr;(k)], wie es durch den FBF und die Fehlererzeugungsschaltung 320, die in 4 gezeigt ist, ermittelt worden ist, empfangen. Am anderen Anschluß jedes NXOR-Gatters 502 kann das NXOR-Gatter 502 das Zeichen der Version des analogen Eingangssignals, die durch einen entsprechenden Faktor cj(k) in der aktuellen Periode k graduiert werden soll, sgn[aj(k)], empfangen. In einem Faktoraktualisierungsintervall kann jede Ladungspumpenschaltung 510 einen Ausgang eines entsprechenden NXOR-Gatters 502, sgn[&egr;(k)] × sgn[aj(k)], empfangen, den Ausgang mit &Dgr;j graduieren, und additiv mit einem entsprechenden Faktor (der verwendet wird, um das j-te Signaltap des analogen Eingangssignals in der aktuellen Periode k, cj(k) zu graduieren) kombinieren, und cj(k + 1) bereitstellen. Gleichermaßen kann ein NXOR-Gatter 520 einer Ladungspumpenschaltung 514 sgn[&egr;(k)] × sgn[b(k)] bereitstellen, um einen Feedback-Koeffizienten cFB(k) durch &Dgr;FB in einer aktuellen Periode cFB(k + 1) für eine zukünftige Periode zu aktualisieren.

6 zeigt einen FBF und eine Fehlererzeugungsschaltung 600 gemäß einer Ausführungsform des FBF und der Fehlererzeugungsschaltung 320, die in 4 gezeigt sind. Der FBF und die Fehlererzeugungsschaltung 320 können auf Grundlage eines ausgeglichenen Zwischensignals &agr;(t), das vom Aufschaltungsabschnitt des Multi-tap-Filters 300 (zum Beispiel vom Ausgang der Summierschaltung 304) empfangen wird, sgn[&egr;(k)] und b(k) erzeugen. In der abgebildeten Ausführungsform kann ein Eingangssignal Informationen in Symbolintervallen als Bi-Level-Symbole (die zum Beispiel in einer Symbolperiode eine von zwei Spannungen aufweisen) verschlüsseln, wobei ein Symbol Informationen (zum Beispiel „0" oder „1"), die als ein verknüpfter Wert von +&ggr; oder &ggr; abgebildet sind, verschlüsseln kann. Demgemäß kann b(k) den Wert von +&ggr; oder &ggr; annehmen. Dies ist jedoch nur eine beispielhafte Ausführungsform, und andere Ausführungsformen können Informationen in einem Symbolintervall als eines von drei oder mehr Symbolen abbilden.

Gemäß einer Ausführungsform können der FBF und die Fehlererzeugungsschaltung 600 aus einer Mehrzahl von möglichen Symbolwerten basierend auf dem ausgeglichenen Zwischensignal &agr;(t) und einem Symbolwert, der in einer vorhergehenden Periode wiederherstellt worden ist, b(k – 1), ein wiederhergestelltes Symbolwertsignal in einer aktuellen Periode, b(k), auswählen. Eine Multiplexer(MUX)-Schaltung 602 empfängt zwei Eingänge, wobei jeder der Eingänge auf dem entzerren Zwischensignal &agr;(t) und dem Feedback-Koeffizienten cFB(k) basiert. Der erste Eingang basiert auf einem ersten Signalgemisch, welches das ausgeglichene Zwischensignal &agr;(t), das zu cFB(k) addiert worden ist, umfaßt, um ein erstes mögliches ausgeglichenes Ausgangssignal bereitzustellen. Der zweite Eingang basiert auf einem zweiten Signalgemisch, welches cFB(k), das vom ausgeglichenen Zwischensignal &agr;(t) subtrahiert worden ist, umfaßt, um ein zweites mögliches ausgeglichenes Ausgangssignal bereitzustellen. Entsprechende Flip-Flop-Schaltungen 610 empfangen das erste, beziehungsweise das zweite mögliche ausgeglichene Ausgangssignal. An der Anstiegsflanke von Impulsen des Taktsignals Clk(t) stellen die Flip-Flop-Schaltungen 610 das Zeichen des ersten, beziehungsweise des zweiten möglichen ausgeglichenen Ausgangssignals der MUX-Schaltung 602 als Eingänge bereit. Basierend auf dem wiederhergestellten Symbolwert der vorhergehenden Periode, b(k – 1), kann die MUX-Schaltung 602 entweder das Zeichen des ersten möglichen ausgeglichenen Ausgangssignals, oder das Zeichen des zweiten ausgeglichenen Ausgangssignals als den Symbolwert, der in der aktuellen Periode, b(k), wiederhergestellt worden ist, ausgeben.

Gemäß einer Ausführungsform können der FBF und die Fehlererzeugungsschaltung 600 auch das Zeichen des geschätzten Fehlers des ausgeglichenen Ausgangssignals in einer aktuellen Periode, sgn[&egr;(k)), basierend auf dem Symbolwert, der in einer vorhergehenden Periode wiederhergestellt worden ist, b(k – 1), aus einer Mehrzahl möglicher Fehlersignale auswählen. Eine MUX-Schaltung 604 empfängt vier Eingänge, wobei jeder Eingang auf dem ausgeglichenen Zwischensignal &agr;(t) und dem Feedback-Koeffizienten cFB(k), sowie entweder dem positiven Symbolwert +&ggr;, oder dem negativen Symbolwert &ggr; basiert. Alle vier Eingänge stellen eine mögliche Schätzung des Fehlers &egr;(k) in Zusammenhang mit dem Symbolwert, der in der aktuellen Periode b(k) wiederhergestellt worden ist, dar. Somit stellt jeder der vier möglichen Werte einen Unterschied zwischen einem möglichen ausgeglichenen Ausgangssignal (&agr;(t) +/– cFS(k)) und einem Symbolwert (dem positiven Symbolwert +&ggr;, oder dem negativen Symbolwert &ggr;), dar.

Jede der vier möglichen Schätzungen des Fehlers &egr;(k) wird als Eingang an einer entsprechenden Flip-Flop-Schaltung 608 empfangen. An der Anstiegsflanke von Impulsen des Taktsignals Clk(t) stellt jede der Flip-Flop-Schaltungen 608 das Zeichen der jeweiligen der vier möglichen Schätzungen des Fehlers &egr;(k) in der aktuellen Periode der MUX-Schaltung 604 als einen Eingang bereit. Basierend auf den Symbolwerten, die in der aktuellen Periode b(k) und der vorhergehenden Periode b(k – 1) wiederhergestellt worden sind, kann die MUX-Schaltung 604 das Zeichen einer ausgewählten möglichen Schätzung des Fehlers als das Zeichen des geschätzten Fehlers in der aktuellen Periode, sgn[&egr;(k)], ausgeben. Die nachstehende Tabelle veranschaulicht die Logik in der MUX-Schaltung 602 zum Auswählen eines ausgeglichenen Ausgangssignals zur Erzeugung von b(k) aus einer Mehrzahl von möglichen ausgeglichenen Ausgangssignalen basierend auf b(k – 1), und die Logik in der MUX-Schaltung 604 zum Auswählen eines Fehlersignals aus einer Mehrzahl möglicher Fehlersignale basierend auf b(k) und b(k – 1):

7 zeigt eine schematische Darstellung einer Ladungspumpenschaltung 800 gemäß einer Ausführungsform einer Ladungspumpenschaltung 510 oder einer Schaltung 514, die in 5 gezeigt sind. Gemäß einer Ausführungsform kann der Schalter 808 in Reaktion auf einen positiven Wert für sgn[&egr;(k)] × sgn[aj(k)], der von einer Ladungspumpe 502 bereitgestellt wird, eine Stromquelle 802 ankoppeln, um einem Kondensator 806 Ladung hinzuzufügen. In ähnlicher Weise kann ein Schalter 810 in Reaktion auf einen negativen Wert für sgn[&egr;(k)] × sgn[aj(k)], der von der Ladungspumpe 502 bereitgestellt wird, eine Stromquelle 804 ankoppeln, um Ladung von einem Kondensator 806 abzunehmen. Die sich ergebende Spannung des Kondensators 806 kann dann den aktualisierten Faktor cj(k + 1) darstellen.

Obwohl hierin Ausführungsformen veranschaulicht und beschrieben worden sind, die derzeit als beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gelten, werden Fachleute verstehen, dass verschiedene andere Veränderungen vorgenommen werden können, und dass Entsprechungen ausgetauscht werden können, ohne vom wahren Umfang der Erfindung abzuweichen. Darüber hinaus können zahlreiche Veränderungen vorgenommen werden, um eine bestimmte Situation an die Lehren der vorliegenden Erfindung anzupassen, ohne vom grundsätzlichen erfinderischen Konzept, das hierin beschrieben ist, abzuweichen.

Es ist daher beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die speziellen Ausführungsformen, die offenbart worden sind, eingeschränkt ist, sondern dass die Erfindung vielmehr alle Ausführungsformen, die der Umfang der angehängten Patentansprüche umfaßt, einschließt.

Zusammenfassung

Offenbart ist ein System, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen eines ausgeglichenen Signals aus einem Eingangssignal. Symbole im ausgeglichenen Signal können in jedem einer Abfolge von Symbolintervallen ermittelt werden, um einen Symbolwert im Symbolintervall wiederherzustellen. Ein Feedback-Koeffizient kann für einen Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, verwendet werden, um das ausgeglichene Signal in einem aktuellen Symbolintervall zu erzeugen. Der Feedback-Koeffizient kann zumindest zum Teil basierend auf einem geschätzten Fehler, der mit dem ausgeglichenen Signal in Zusammenhang steht, erzeugt werden. Der geschätzte Fehler, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht, wird aus einer Vielzahl von möglichen geschätzten Fehlerwerten ausgewählt.


Anspruch[de]
Verfahren, das umfaßt:

Ermitteln von Symbolen in einem ausgeglichenen Ausgangssignal in jedem einer Abfolge von Symbolintervallen, um einen Symbolwert im Symbolintervall wiederherzustellen;

Anwenden eines Feedback-Koeffizienten auf einen Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, um das ausgeglichene Ausgangssignal in einem aktuellen Symbolintervall zu erzeugen;

Erzeugen des Feedback-Koeffizienten, zumindest zum Teil basierend auf einem geschätzten Fehler in Zusammenhang mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal; und

Auswählen des geschätzten Fehlers in Zusammenhang mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal aus einer Mehrzahl möglicher geschätzter Fehlerwerte, zumindest zum Teil basierend auf mindestens entweder dem Symbolwert, der im vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, und/oder einem Symbolwert, der im aktuellen Symbolintervall wiederhergestellt worden ist.
Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Verfahren des Weiteren das Auswählen des ausgeglichenen Ausgangssignal im aktuellen Symbolintervall aus einer Mehrzahl möglicher ausgeglichener Ausgangssignale, zumindest zum Teil basierend auf einem Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, wobei jedes der möglichen ausgeglichenen Ausgangssignale zumindest zum Teil auf dem Feedback-Koeffizienten basiert, umfaßt. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das Verfahren des Weiteren das Erzeugen jedes einzelnen der möglichen geschätzten Fehlerwerte, zumindest zum Teil basierend auf einem Unterschied zwischen einem damit in Zusammenhang stehenden möglichen ausgeglichenen Ausgangssignal und einem Symbolwert, umfaßt. Verfahren nach Anspruch 2, das Verfahren des Weiteren umfassend:

Anwenden jedes einzelnen einer Mehrzahl von Feed-Forward-Koeffizienten auf die entsprechende einer Mehrzahl von Signaltaps eines Eingangssignals, zum Erzeugen eines Produkts, das mit dem Feed-Forward-Koeffizienten in Zusammenhang steht;

Kombinieren der Produkte, die mit den Feed-Forward-Koeffizienten in Zusammenhang stehen, zum Erzeugen des ausgeglichenen Zwischensignals; und

Erzeugen jedes einzelnen der möglichen ausgeglichenen Ausgangssignale, zumindest zum Teil basierend auf einer Summe aus dem ausgeglichenen Zwischensignal und einem skalaren Vielfachen des Feedback-Koeffizienten.
Verfahren nach Anspruch 2, das Verfahren des Weiteren umfassend:

Anwenden jedes einzelnen einer Mehrzahl von Feed-Forward-Koeffizienten auf eine entsprechende einer Mehrzahl von Signaltaps eines Eingangssignals, zum Erzeugen eines ausgeglichenen Zwischensignals; und

Erzeugen jedes einzelnen der möglichen ausgeglichenen Ausgangssignale, zumindest zum Teil basierend auf einer Summe aus dem ausgeglichenen Zwischensignal und einem skalaren Vielfachen des Feedback-Koeffizienten.
Verfahren nach Anspruch 5, das Verfahren des Weiteren umfassend das Aktualisieren mindestens eines der Feed-Forward-Koeffizienten, zumindest zum Teil basierend auf dem ausgewählten geschätzten Fehler, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht. Empfänger, umfassend:

einen Detektor zum Erfassen von Symbolen in einem ausgeglichenen Ausgangssignal in jedem einer Abfolge von Symbolintervallen, um einen Symbolwert im Symbolintervall wiederherzustellen;

einen Multi-tap-Filter, um jeden einzelnen einer Mehrzahl von Feed-Forward-Koeffizienten auf die jeweilige Signaltaps eines Eingangssignals anzuwenden, um ein ausgeglichenes Zwischensignal zu erzeugen, und um einen Feedback-Koeffizienten auf einen Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, anzuwenden, um das ausgeglichene Ausgangssignal in einem aktuellen Symbolintervall zu erzeugen;

Logik zum Erzeugen des Feedback-Koeffizienten, zumindest zum Teil basierend auf einem geschätzten Fehler, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht; und

Logik zum Auswählen des geschätzten Fehlers, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht, aus einer Mehrzahl möglicher geschätzter Fehlerwerte, zumindest zum Teil basierend auf mindestens entweder dem Symbolwert, der im vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, und/oder einem Symbolwert, der im aktuellen Symbolintervall wiederhergestellt worden ist.
Empfänger nach Anspruch 7, wobei der Empfänger des Weiteren eine Logik umfaßt, um das ausgeglichene Ausgangssignal im aktuellen Symbolintervall aus einer Mehrzahl möglicher ausgeglichener Ausgangssignale auszuwählen, zumindest zum Teil basierend auf einem Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, wobei jedes der möglichen ausgeglichenen Ausgangssignale zumindest zum Teil auf dem Feedback-Koeffizienten basiert. Empfänger nach Anspruch 8, wobei der Empfänger des Weiteren eine Logik umfaßt, um jeden einzelnen der möglichen geschätzten Fehlerwerte zu erzeugen, zumindest zum Teil basierend auf einem Unterschied zwischen einem verknüpften möglichen ausgeglichenen Ausgangssignal und einem Symbolwert. Empfänger nach Anspruch 8, wobei der Multi-tap-Filter eine Logik umfaßt, um jedes einzelne der möglichen ausgeglichenen Ausgangssignale zu erzeugen, zumindest zum Teil basierend auf einer Summe aus dem ausgeglichenen Zwischensignal und einem skalaren Vielfachen des Feedback-Koeffizienten. Empfänger nach Anspruch 10, wobei das Multi-tap-Filtersignal des Weiteren umfaßt:

eine Vervielfachungsschaltung für jeden einzelnen der Feed-Forward-Koeffizienten, um ein Produkt, das mit dem Feed-Forward-Koeffizienten in Zusammenhang steht, zu erzeugen; und

eine Summierschaltung zum Kombinieren der Produkte, die mit den Feed-Forward-Koeffizienten in Zusammenhang stehen, um das ausgeglichene Zwischensignal zu erzeugen.
Empfänger nach Anspruch 10, wobei der Empfänger des Weiteren eine Logik umfaßt, um mindestens einen der Feed-Forward-Koeffizienten zumindest zum Teil basierend auf dem ausgewählten geschätzten Fehler, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht, zu aktualisieren. Empfänger nach Anspruch 7, der Empfänger des Weiteren umfassend:

eine Logik zum Stellen der Feed-Forward-Koeffizienten auf vorgegebene Werte in Reaktion auf eine Feststellung eines dynamischen Zustands; und

Logik zum Verhindern einer Aktualisierung der vorgegebenen Werte der Feed-Forward-Koeffizienten für eine bestimmte Zeitdauer.
Empfänger nach Anspruch 13, der Empfänger des Weiteren umfassend eine Logik zum Freischalten der Aktualisierung der vorgegebenen Werte der Feed-Forward-Koeffizienten in Reaktion auf die Wiederherstellung von Intersymbol-Timinginformationen aus dem ausgeglichenen Ausgangssignal. Empfänger nach Anspruch 13, der Empfänger des Weiteren umfassend Logik zum Freischalten der Aktualisierung der vorgegebenen Werte der Feed-Forward-Koeffizienten nach dem Ende einer bestimmten Zeitdauer, die auf einer geschätzten Zeit für die Wiederherstellung der Intersymbol-Timinginformationen aus dem ausgeglichenen Ausgangssignal basiert. System, das umfaßt:

einen Empfänger, der dafür eingerichtet ist, ein Eingangssignal von einem Übertragungsmedium zu verarbeiten, wobei der Empfänger umfaßt:

eine Datenwiederherstellungsschaltung zum Erfassen von Symbolen in einem ausgeglichenen Ausgangssignal in jedem einer Abfolge von Symbolintervallen und das Wiederherstellen eines seriellen Datensignals, das einen Symbolwert in jedem Symbolintervall umfaßt;

einen Multi-tap-Filter zum Anwenden jedes einzelnen einer Mehrzahl von Feed-Forward-Koeffizienten auf eine entsprechende Signaltaps eines Eingangssignals, um ein ausgeglichenes Zwischensignal zu erzeugen, und zum Anwenden eines Feedback-Koeffizienten auf einen Symbolwert, der in einem vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, um das ausgeglichene Ausgangssignal in einem aktuellen Symbolintervall zu erzeugen;

eine Logik zum Erzeugen des Feedback-Koeffizienten, zumindest zum Teil basierend auf einem geschätzten Fehler, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht; und

eine Logik zum Auswählen des geschätzten Fehlers, der mit dem ausgeglichenen Ausgangssignal in Zusammenhang steht, aus einer Mehrzahl möglicher geschätzter Fehlerwerte, zumindest zum Teil basierend auf mindestens entweder dem Symbolwert, der im vorhergehenden Symbolintervall wiederhergestellt worden ist, und/oder einem Symbolwert, der im aktuellen Symbolintervall wiederhergestellt worden ist; und

einen Deserializer zum Bereitstellen eines parallelen Datensignals in Reaktion auf das serielle Datensignal.
System nach Anspruch 16, wobei das System des Weiteren umfaßt:

eine Photodiode, die an ein optisches Übertragungsmedium gekoppelt ist; und

einen Transimpedanz-Verstärker zum Erzeugen des Eingangssignals in Reaktion auf einen Strom von der Photodiode.
System nach Anspruch 16, das System des Weiteren umfassend einen SONET-Framer zum Empfangen des parallele Datensignals. System nach Anspruch 18, wobei das System des Weiteren einen Switch-Fabric umfaßt, der an den SONET-Framer gekoppelt ist. System nach Anspruch 16, das System des Weiteren umfassend eine Ethernet-MAC zum Empfangen des parallelen Datensignals an einer medienabhängigen Schnittstelle. System nach Anspruch 20, wobei das System des Weiteren einen Multiplexdatenbus umfaßt, der an die Ethernet-MAC gekoppelt ist. System nach Anspruch 20, wobei das System des Weiteren einen Switch-Fabric umfaßt, der an die Ethernet-MAC gekoppelt ist.






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