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Dokumentenidentifikation DE102005009721B3 12.10.2006
Titel Lageranordnung
Anmelder AB SKF, Göteborg, SE
Erfinder Hauck, Helmut, 97502 Euerbach, DE;
Dilje, Alexander, 97421 Schweinfurt, DE;
Dümpert, Michael, 97464 Niederwerrn, DE;
Wellmann, Ingo, 97464 Niederwerrn, DE;
Stürzenberger, Jürgen, 97424 Schweinfurt, DE;
Baumann, Jens, 97520 Röthlein, DE;
Göze, Cüneyt, 97424 Schweinfurt, DE;
Tschirschwitz, Michael, 97422 Schweinfurt, DE
Vertreter Gosdin, M., Dipl.-Ing.Univ. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 97422 Schweinfurt
DE-Anmeldedatum 03.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005009721
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 12.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.2006
IPC-Hauptklasse F16C 19/54(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16C 35/063(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16C 35/067(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16C 35/07(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16C 35/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   F16C 33/62(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Lageranordnung (1), bestehend aus zwei Lagern (2, 3), die in Lagerachsrichtung (A) gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager (2, 3) in einem hülsenförmigen Körper (4) angeordnet sind, der in der Bohrung (5) eines Gehäuses (6) oder auf einem Wellenteil (7) axial festgelegt ist. Zur Schaffung einer präzisen und dennoch kostengünstigen Lösung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der hülsenförmige Körper (4, 4', 4'') aus mindestens einem Blechteil im Wesentlichen konstanter Dicke (d) besteht, das so umgeformt ist, dass es mindestens einen axialen Anschlag (8, 9, 10) für mindestens eines der Lager (2, 3) bildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lageranordnung, bestehend aus zwei Lagern, die in Lagerachsrichtung gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager in einem hülsenförmigen Körper angeordnet sind, der in der Bohrung eines Gehäuses oder auf einem Wellenteil axial festgelegt ist.

Aus der EP 0 752 537 B1 ist eine Wälzlageranordnung bekannt, bei der hülsenförmige Elemente zur Lagerung eingesetzt werden. Dabei kann vorgesehen werden, dass eine rohrförmige Hülse in einem axialen Endbereich mit einer Laufbahn für Wälzkörper versehen wird. Der hülsenförmige Körper dient damit gleichzeitig als Lagerring und als Abstandselement, um ein zweites Lager relativ zum ersten in definiertem Abstand zu positionieren.

Eine Lösung der gattungsgemäßen Art ist aus der DE 41 35 565 A1 bekannt. Zwei Schrägkugellager, die gegeneinander angestellt werden, sind hier in einem hülsenförmigen Trägerelement gelagert, das seinerseits in eine Gehäusebohrung eingeschoben werden kann. Um die beiden Lager auf Abstand zu halten, ist zwischen deren Außenringen eine weitere Hülse angeordnet.

Lageranordnungen, bei denen zur Positionierung und Fixierung hülsenförmige Körper eingesetzt werden, sind auch aus der US 5,667,313 A, aus der US 3,501,210, aus der DE 199 13 200 A1, aus der DE 69 25 932 U, aus der DE 22 63 503 A, aus der FR 992 298, aus der FR 1 072 042, aus der FR 1 195 781, aus der AT 173 916, aus der US 4,541,742, aus der US 1,696,972 und aus der US 1,420,497 bekannt.

Insbesondere bei Anwendungen im Fahrzeugbau, wo sehr große Stückzahlen anfallen, ist es erforderlich, die zum Einsatz kommenden Lageranordnungen so auszugestalten, dass sie möglichst einfach und damit kostengünstig herstellbar sind. Ferner müssen die verwendeten Lageranordnungen ein gutes Laufverhalten haben, was eine präzise Fertigung voraussetzt. Ein diesbezüglich besonders relevanter Anwendungsfall ist die Ritzellagerungseinheit eines Pkw- bzw. Lkw-Hinterachsgetriebes. Bei dieser Anwendung muss die Welle des Ritzels sowohl radial als auch axial exakt gelagert werden, wobei die Lagerung hohe Axialkräfte aufnehmen muss. Zumeist bestehen derartige Lagerungen aus zwei mittels einer Wellenmutter gegeneinander angestellter Kegelrollenlager in O- oder in X-Anordnung. Gelegentlich werden auch zwei verspannte Schrägkugellager bei dieser Anwendung eingesetzt.

Hierbei wird häufig ein hülsenartiges, massives Teil verwendet, das in seinen axialen Endbereichen Eindrehungen zur Aufnahme der beiden Lageraußenringe aufweist. Das hülsenförmige Teil weist einen sich radial erstreckenden Flansch in einem Endbereich auf, so dass die komplett vormontierte Einheit, bestehend aus Ritzel samt Ritzelwelle, Lagern und Hülse, in die Bohrung eines Aufnahmegehäuses eingeschoben und im Flanschbereich mit Schrauben im Gehäuse festgelegt wird. Die beiden Innenringe der Lager liegen auf der zu lagernden Ritzelwelle auf und werden durch eine Hülse voneinander beabstandet. Die Vorspannung wird durch eine Wellenmutter eingestellt, die auf das eine axiale Ende der Ritzelwelle aufgeschraubt wird.

Es besteht die Notwendigkeit, insbesondere die genannten Lagerungen noch preiswerter als bisher herzustellen und dabei dennoch sicherzustellen, dass die zu lagernde Ritzelwelle präzise und stabil in ihrer gewünschten Position gehalten wird.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lageranordnung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass sie sehr einfach und damit kostengünstig herstellbar ist und das zu lagernde Teil auch unter hohen Lastbedingungen präzise in Position hält.

Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ergibt sich aus den unabhängigen Patentansprüchen 1, 3, 7, 9 und 11. In den Unteransprüchen sind bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.

In vorteilhafter Weise wird damit erreicht, dass durch einen einfachen Blechumformprozess ein die Lager tragendes Element gebildet wird, das nicht nur eine einfache Montage, beispielsweise in eine Gehäusebohrung, ermöglicht, sondern gleichzeitig für eine präzise Beabstandung der Lager in axialer Richtung sorgt.

Eine aufwendige spanende Bearbeitung einer Trägerhülse entfällt; der hülsenförmige Körper kann beispielsweise durch Tiefziehen einfach, schnell und kostengünstig hergestellt werden.

Mit besonderem Vorteil ist vorgesehen, dass die genannten Lagerungseinheiten, aufgrund der bei der Montage erzeugten Vorspannkraft, komplett vormontiert werden und damit fertig einbaufähig und in einfacher Weise montierbar bei der Montage eines Getriebes bzw. Hinterachsgetriebes verwendet werden. Die Getriebemontage kann dadurch erheblich vereinfacht und damit kostengünstiger gestaltet werden. Insbesondere ist es nicht erforderlich, bei der Getriebemontage irgendwelche Maßnahmen zur gezielten Erzeugung einer Vorspannkraft zu ergreifen.

Bei allen genannten Lösungen, bei denen der hülsenförmige Körper aus zwei Blechteilen besteht, kann vorgesehen werden, dass die bleibende Verbindung zwischen den Teilen des hülsenförmigen Körpers und gegebenenfalls dem Blechring eine Schweißverbindung, insbesondere Laserschweißverbindung, ist. Alternativ hierzu kann die bleibende Verbindung auch eine Lötverbindung, insbesondere eine Hartlötverbindung, sein. Bevorzugt kommen beim Erfindungsvorschlag als Lager Kegelrollenlager zum Einsatz, die besonders bevorzugt in O-Anordnung positioniert sind.

Alle Ausgestaltungen der Erfindung zeichnen sich dadurch aus, dass die benötigten Blechteile in sehr einfacher und damit kostengünstiger Weise hergestellt werden können. Weiterhin ist der Montageprozess sehr leicht durchführbar, so dass sich die vorgeschlagene Lageranordnung insbesondere für die Großserienfertigung eignet. Der besonders bevorzugte Einsatzfall der vorgeschlagenen Lageranordnung ist die Lagerung der Ritzelwelle eines Hinterachsgetriebes eines Fahrzeugs.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

1 im Radialschnitt die Ritzelwelle eines Pkw samt ihrer Lagerung und dem diese aufnehmenden Gehäuse,

2 bis 8 weitere alternative Ausführungsformen der Lageranordnung gemäß 1.

In 1 ist eine Lageranordnung 1 zu sehen, mit der ein Wellenteil 7 in Form der Ritzelwelle eines Pkw-Hinterachsgetriebes relativ zu einem Gehäuse 6 gelagert wird. Zur Lagerung des Wellenteils 7 werden zwei Lager 2 und 3 verwendet, die als Kegelrollenlager in O-Anordnung ausgebildet sind. Die beiden Lager 2, 3 sind dabei auf dem Wellenteil 7 in axialem Abstand zueinander angeordnet; sie sind auf dem Wellenteil 7 durch eine Schulter 25 des Wellenteils 7 nahe dem Ritzel, durch eine Abstandshülse 26 und durch eine Wellenmutter 27 festgelegt und vorgespannt.

Die Aufnahme der beiden Lager 2, 3 in der Bohrung 5 des Gehäuses 6 erfolgt durch einen hülsenförmigen Körper 4. Dieser ist im vorliegenden Falle zweiteilig ausgebildet. Ein erster, radial außen liegender Teil 11 ist hohlzylindrisch ausgeführt und weist in seinem (rechten) axialen Ende einen sich radial nach außen erstreckenden Flansch 13 auf. Der Flansch 13 kann mittels Schrauben 28 am Gehäuse 6 fixiert werden. Ein radial innenliegender zweiter Teil 12 des hülsenförmigen Körpers 4 weist insgesamt drei hohlzylindrische Abschnitte 14, 15 und 16 auf. Die beiden hohlzylindrischen Abschnitte 14 und 15 bilden die axialen Enden des zweiten Teils 12 des hülsenförmigen Körpers 4. Zwischen diesen beiden Abschnitten 14, 15 ist ein radial nach innen versetzt angeordneter hohlzylindrischer Abschnitt 16 vorgesehen. Durch diesen werden axiale Anschläge 8 und 9 definiert, an denen die Außenringe der beiden Lager 2, 3 anliegen können und so definiert auf axialem Abstand gehalten werden. Die beiden Teile 11, 12 des hülsenförmigen Körpers 4 sind in den beiden axialen Endbereichen des radial innenliegenden Teils 12 miteinander verschweißt. Die hierbei sich bildenden Schweißnähte sind mit den Bezugsziffern 29 und 30 gekennzeichnet.

Sowohl das erste Blechteil 11 als auch das zweite Blechteil 12 des hülsenförmigen Körpers 4 bestehen aus Blech konstanter Dicke d.

Die Lösung gemäß 2 zeichnet sich dadurch aus, dass das erste Blechteil 11 des hülsenförmigen Körpers 4 analog ausgebildet ist. Hier allerdings weist das Blechteil 11 in seinem einen (linken) axialen Ende einen Übergriff 31 auf, der den Außenring des Lagers 2 axial umgreift. Das zweite Blechteil 12 des hülsenförmigen Körpers 4 weist hier in seinem (rechten) axialen Endbereich – wie bei der Lösung gemäß 1 – einen hohlzylindrischen Abschnitt 17 auf, der unter Bildung eines axialen Anschlags 9 in einen radial nach innen versetzt angeordneten hohlzylindrischen Abschnitt 18 übergeht. Dieser Abschnitt 18 definiert an seinem axialen Ende 19 einen axialen Anschlag 10 für den Außenring des Lagers 2. Im Bereich zwischen den beiden Lagern 2, 3 verlaufen die beiden Blechteile 11 und 12 in einem geringen radialen Abstand x.

Die Lösung gemäß 3 ist dadurch charakterisiert, dass das erste Blechteil 11 des hülsenförmigen Körpers 4 nur eine geringe axiale Erstreckung hat, die nicht über die axiale Erstreckung des Außenrings des Lagers 3 hinausreicht. Die radial innenliegende Fläche des ersten Blechteils 11 bildet die radiale Anlagefläche für den Außenring des Lagers 3. Beide Lager 2, 3 werden durch das zweite Blechteil 12 des hülsenförmigen Körpers 4 auf axialem Abstand gehalten, wobei der im einen (rechten) axialen Ende angeordnete hohlzylindrische Abschnitt 15 des zweiten Blechteils 12 so ausgebildet ist, dass es den hohlzylindrischen Abschnitt des ersten Blechteils 11 radial von außen umgreift. Beide Blechteile 11, 12 sind mittels Schweißen (s. Schweißnaht 32) miteinander bleibend verbunden.

4 zeigt eine Lösung, die derjenigen gemäß 2 sehr ähnlich ist. Hier ist jedoch vorgesehen, dass die beiden Blechteile 11 und 12 des hülsenförmigen Körpers 4 im Bereich zwischen den beiden Lagern 2, 3 aneinander liegen.

Bei der Ausgestaltung gemäß 5 ist vorgesehen, dass der hülsenförmige Körper 4 durch zwei umgeformte Blechteile 11, 12 gebildet wird, von denen jeweils eines den Außenring eines der Lager 2, 3 radial umfasst. Die beiden Blechteile 11, 12 sind dabei mittels der Schweißnaht 33 an einer Stelle miteinander verbunden, die axial zwischen den beiden Lagern 2, 3 liegt.

Das (linke) Lager 2 wird radial von dem hohlzylindrischen Abschnitt 17 des zweiten Blechteils 12 umfasst. Hingegen weist das erste Blechteil 11 in seinem an den Flansch 13 angrenzenden Bereich einen hohlzylindrischen Abschnitt 21 auf, der den Außenring des Lagers 3 radial von außen einfasst. Das erste Blechteil 11 setzt sich (nach links) mit einem radial nach außen versetzten weiteren hohlzylindrischen Abschnitt 20 fort, dessen Ende mit dem hohlzylindrischen Abschnitt 17 des zweiten Blechteils 12 verschweißt ist.

Die Anwendung des Erfindungskonzepts auf das Einfassen und Festlegen der Lagerinnenringe geht aus 6 hervor. Hier ist der hülsenförmige Körper 4'' als Teil ausgebildet, das auf das Wellenteil 7 aufgeschoben wird. In seinem einen (linken) axialen Ende ist der Körper 4'' umbördelt, wodurch ein axialer Anschlag 10 für den Innenring des Lagers 2 definiert wird. Zwischen den beiden Innenringen der Lager 2, 3 ist eine Abstandshülse 26 angeordnet. Die gesamte Anordnung, bestehend aus Körper 4'', den beiden Lagerinnenringen sowie der Abstandshülse 26, wird durch einen angeschweißten Blechring 22 zu einer Einheit verbunden, wobei vor dem Festschweißen des Blechrings 22 am hülsenförmigen Körper 4'' eine Vorspannkraft F aufgebracht wird, so dass sich insgesamt eine einbaufertige Einheit bildet.

Ähnliches gilt für die Ausgestaltung gemäß 7. Die Festlegung der beiden Innenringe der Lager 2, 3 auf dem Wellenteil 7 erfolgt in entsprechender Weise wie bei der Lösung gemäß 6. Indes wird für die Aufnahme und definierte Beabstandung der beiden Lageraußenringe ein hülsenförmiger Körper 4' eingesetzt, der durch einen mittleren radial nach innen versetzten hohlzylindrischen Abschnitt wieder die axialen Anschläge 8 und 9 für die Lageraußenringe definiert. Vorliegend ist ein Blechring 34 im einen (rechten) axialen Ende des hülsenförmigen Körpers 4' angeschweißt, um einen Flansch für die Festlegung der Lageranordnung am Gehäuse 6 zu bilden.

Der mit dem hülsenförmigen Körper 4'' verschweißte Blechring 22 bildet sowohl bei der Lösung gemäß 6 als auch bei der gemäß 7 einen axialen Anschlag 23 für den Innenring des Lagers 3.

Eine letzte alternative Ausgestaltung geht aus 8 hervor. Dort ist für die Außenringe der beiden Lager 2, 3 eine Lösung vorgesehen, wie es in den 6 und 7 für die Innenringe angedacht ist. Der hülsenförmige Körper 4 weist in seinem einen (linken) axialen Ende einen Übergriff 35 auf, der einen axialen Anschlag 10 für den Außenring des Lagers 2 bildet. Die beiden Außenringe der Lager 2, 3 werden durch eine Abstandshülse 24 auf dem gewünschten Abstand gehalten. Um auch hier eine vorgespannte Einheit zu erhalten, wird nach Aufbringung einer Vorspannkraft F in Lagerachsrichtung A ein Blechring 22 am hülsenförmigen Körper 4 festgeschweißt. Es ergibt sich auch hier eine montagefertige Einheit, die lediglich in die Gehäusebohrung eingeschoben und dann mittels Schrauben 28 am Gehäuse 6 fixiert werden muss.

1
Lageranordnung
2
Lager
3
Lager
4
hülsenförmiger Körper
4'
hülsenförmiger Körper
4''
hülsenförmiger Körper
5
Bohrung
6
Gehäuse
7
Wellenteil
8
axialer Anschlag
9
axialer Anschlag
10
axialer Anschlag
11
erstes Blechteil
12
zweites Blechteil
13
Flansch
14
hohlzylindrischer Abschnitt
15
hohlzylindrischer Abschnitt
16
radial versetzter hohlzylindrischer Abschnitt
17
hohlzylindrischer Abschnitt
18
radial versetzter hohlzylindrischer Abschnitt
19
axiales Ende
20
hohlzylindrischer Abschnitt
21
hohlzylindrischer Abschnitt
22
Blechring
23
axialer Anschlag
24
Abstandshülse
25
Schulter
26
Abstandshülse
27
Wellenmutter
28
Schraube
29
Schweißnaht
30
Schweißnaht
31
Übergriff
32
Schweißnaht
33
Schweißnaht
34
Blechring
35
Übergriff
A
Lagerachsrichtung
d
Dicke des Blechs
x
radialer Abstand
F
Vorspannkraft


Anspruch[de]
Lageranordnung (1), bestehend aus zwei Lagern (2, 3), die in Lagerachsrichtung (A) gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager (2, 3) in einem hülsenförmigen Körper (4) angeordnet sind, der in der Bohrung (5) eines Gehäuses (6) oder auf einem Wellenteil (7) axial festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper (4, 4', 4'') aus mindestens einem Blechteil (12) im wesentlichen konstanter Dicke (d) besteht, das so umgeformt ist, dass es mindestens einen axialen Anschlag (8, 9, 10) für mindestens eines der Lager (2, 3) bildet, sowie aus einem zweiten Blechteil (11) im wesentlichen konstanter Dicke (d), wobei die beiden Blechteile (11, 12) miteinander bleibend verbunden sind, wobei das eine Teil (11) des hülsenförmigen Körpers (4) eine hohlzylindrische Gestalt hat, an deren Ende ein sich radial erstreckender Flansch (13) angeformt ist, und dass das andere Teil (12) in seinen axialen Endbereichen hohlzylindrische Abschnitte (14, 15) zur Aufnahme jeweils eines Ringes der Lager (2, 3) sowie zwischen den hohlzylindrischen Abschnitten (14, 15) einen radial versetzten Abschnitt (16) mit hohlzylindrischer Gestalt aufweist, wobei der Übergang zwischen den hohlzylindrischen Abschnitten (14, 15) in den axialen Endbereichen und dem dazwischen liegenden hohlzylindrischen Abschnitt (16) jeweils einen axialen Anschlag (8, 9) für je eines der Lager (2, 3) bildet. Lageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teil (11) des hülsenförmigen Körpers (4) und das andere Teil (12) in mindestens einem der axialen Enden des anderen Teils (12) miteinander bleibend verbunden sind. Lageranordnung (1), bestehend aus zwei Lagern (2, 3), die in Lagerachsrichtung (A) gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager (2, 3) in einem hülsenförmigen Körper (4) angeordnet sind, der in der Bohrung (5) eines Gehäuses (6) oder auf einem Wellenteil (7) axial festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper (4, 4', 4'') aus mindestens einem Blechteil (12) im wesentlichen konstanter Dicke (d) besteht, das so umgeformt ist, dass es mindestens einen axialen Anschlag (8, 9, 10) für mindestens eines der Lager (2, 3) bildet, sowie aus einem zweiten Blechteil (11) im wesentlichen konstanter Dicke (d), wobei die beiden Blechteile (11, 12) miteinander bleibend verbunden sind, wobei das eine Teil (11) des hülsenförmigen Körpers (4) eine hohlzylindrische Gestalt hat, an deren Ende ein sich radial erstreckender Flansch (13) angeformt ist, und dass das andere Teil (12) in seinem einen axialen Endbereich einen hohlzylindrischen Abschnitt (17) zur Aufnahme eines Ringes eines der Lager (2, 3) aufweist, der unter Bildung eines axialen Anschlags (9) für dieses Lager (2, 3) in einen radial versetzten Abschnitt (18) übergeht, der im wesentlichen hohlzylindrische Gestalt hat und an seinem axialen Ende (19) einen axialen Anschlag (10) für das andere Lager (2, 3) bildet. Lageranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teil (11) und das andere Teil (12) des hülsenförmigen Körpers (4) über die wesentliche axiale Erstreckung des anderen Teils (12) konzentrisch aneinander liegend ausgebildet sind. Lageranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teil (11) und das andere Teil (12) des hülsenförmigen Körpers (4) über einen Teil der axialen Erstreckung des anderen Teils (12) konzentrisch mit einem radialen Abstand (x) zueinander angeordnet sind. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teil (11) und das andere Teil (12) des hülsenförmigen Körpers (4) im axialen Ende des anderen Teils (12) im Bereich des hohlzylindrischen Abschnitts (17) des anderen Teils (12) miteinander bleibend verbunden sind. Lageranordnung (1) bestehend aus zwei Lagern (2, 3), die in Lagerachsrichtung (A) gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager (2, 3) in einem hülsenförmigen Körper (4) angeordnet sind, der in der Bohrung (5) eines Gehäuses (6) oder auf einem Wellenteil (7) axial festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper (4, 4', 4'') aus mindestens einem Blechteil (12) im wesentlichen konstanter Dicke (d) besteht, da so umgeformt ist, dass es mindestens einen axialen Anschlag (8, 9, 10) für mindestens eines der Lager (2, 3) bildet, sowie aus einem zweiten Blechteil (11) im wesentlichen konstanter Dicke (d), wobei die beiden Blechteile (11, 12) miteinander bleibend verbunden sind, wobei das eine Teil (11) des hülsenförmigen Körpers (4) zwei hohlzylindrische Abschnitte (20, 21) aufweist, die unterschiedliche radiale Weiten haben, wobei am Ende des einen hohlzylindrischen Abschnitts (21) ein sich radial erstreckender Flansch (13) angeformt ist, und dass das andere Teil (12) in seinem einen axialen Endbereich einen hohlzylindrischen Abschnitt (17) zur Aufnahme eines Ringes eines der Lager (2, 3) aufweist, der unter Bildung eines axialen Anschlags (9) für dieses Lager (2, 3) in einen radial versetzten Abschnitt (18) übergeht, der im wesentlichen hohlzylindrische Gestalt hat und an seinem axialen Ende (19) einen axialen Anschlag (10) für das andere Lager (2, 3) bildet. Lageranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Teil (11) und das andere Teil (12) des hülsenförmigen Körpers (4) im axialen Bereich zwischen den beiden Lagern (2, 3) miteinander bleibend verbunden sind. Lageranordnung (1), bestehend aus zwei Lagern (2, 3), die in Lagerachsrichtung (A) gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager (2, 3) in einem hülsenförmigen Körper (4) angeordnet sind, der in der Bohrung (5) eines Gehäuses (6) oder auf einem Wellenteil (7) axial festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper (4, 4', 4'') aus mindestens einem Blechteil (12) im wesentlichen konstanter Dicke (d) besteht, das so umgeformt ist, dass es mindestens einen axialen Anschlag (8, 9, 10) für mindestens eines der Lager (2, 3) bildet, sowie aus einem zweiten Blechteil (11) im wesentlichen konstanter Dicke (d), wobei die beiden Blechteile (11, 12) miteinander bleibend verbunden sind, wobei das eine Teil (11) des hülsenförmigen Körpers (4) eine hohlzylindrische Gestalt zur radialen Aufnahme eines Ringes eines der Lager (2, 3) hat, wobei am Ende des Teils (11) ein sich radial erstreckender Flansch (13) angeformt ist, und dass das andere Teil (12) in seinen axialen Endbereichen hohlzylindrische Abschnitte (14, 15) aufweist, wobei der eine hohlzylindrische Abschnitt (14) zur Aufnahme eines Ringes eines der Lager (2, 3) und der andere hohlzylindrische Abschnitt (15) zur Aufnahme des hohlzylindrischen Abschnitts des einen Teils (11) ausgebildet ist, wobei zwischen den hohlzylindrischen Abschnitten (14, 15) ein radial versetzt angeordneter Abschnitt (16) mit hohlzylindrischer Gestalt angeordnet ist und wobei der Übergang zwischen den hohlzylindrischen Abschnitten (14, 15) und dem dazwischen liegenden hohlzylindrischen Abschnitt (16) jeweils einen axialen Anschlag (8, 9) für je eines der Lager (2, 3) bildet. Lageranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich der hohlzylindrische Abschnitt des einen Teils (11) des hülsenförmigen Körpers (4) axial nicht weiter als über die axiale Erstreckung eines der Lager (2, 3) ausdehnt. Lageranordnung (1), bestehend aus zwei Lagern (2, 3), die in Lagerachsrichtung (A) gegeneinander anstellbar sind, wobei die Lager (2, 3) in einem hülsenförmigen Körper (4) angeordnet sind, der in der Bohrung (5) eines Gehäuses (6) oder auf einem Wellenteil (7) axial festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper (4, 4', 4'') aus mindestens einem Blechteil im wesentlichen konstanter Dicke (d) besteht, das so umgeformt ist, dass es mindestens einen axialen Anschlag (8, 9, 10) für mindestens eines der Lager (2, 3) bildet, wobei der hülsenförmige Körper (4) in der Bohrung (5) des Gehäuses (6) axial festgelegt ist, wobei er an seinem einen axialen Ende einen durch Umbördelung des Blechs gebildeten axialen Anschlag (10) für eines der Lager (2, 3) bildet und wobei an seinem anderen axialen Ende ein sich radial erstreckender Flansch (13) angeformt ist, und dass im axialen Bereich des Flansches (13) ein Blechring (22) an dem hülsenförmigen Körper (4) bleibend festgelegt ist, der einen axialen Anschlag (23) für eines der Lager (2, 3) bildet. Lageranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper (4, 4'') zwischen dem durch die Umbördelung gebildeten axialen Anschlag (1O) und dem den axialen Anschlag (23) bildenden Blechring (22) unter einer Vorspannkraft steht. Lageranordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des hülsenförmigen Körpers (4) zwischen den Lagern (2, 3) eine Abstandshülse (24) angeordnet ist. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die bleibende Verbindung zwischen den Teilen (11, 12) des hülsenförmigen Körpers (4) und ggf. dem Blechring (22) eine Schweißverbindung, insbesondere eine Laserschweißverbindung, ist. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die bleibende Verbindung zwischen den Teilen (11, 12) des hülsenförmigen Körpers (4) und ggf. dem Blechring (22) eine Lötverbindung, insbesondere eine Hartlötverbindung, ist. Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lager (2, 3) Kegelrollenlager sind. Lageranordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kegelrollenlager (2, 3) in O-Anordnung positioniert sind.






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