1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektroakustischen Wandler,
wie einen Lautsprecher, und insbesondere einen elektroakustischen Wandler, der ausgezeichnete
Eigenschaften im Hochfrequenzbereich aufweist.
2. Beschreibung des verwandten Stands der Technik
Herkömmlichweise sind als elektroakustische Wandler von dieser
Art Lautsprecher bekannt, welche Strukturen aufweisen, die in 14
und 15 gezeigt werden.
Der herkömmliche Lautsprecher, der in der Schnittansicht von
14 gezeigt wird, umfasst: eine Membran 3,
die zwischen Stützteilen 1 und 2 ausgedehnt ist; und mehrere
Paare von Magneten 4a und 4b bis 6a und 6b in
welchen die gepaarten Magnete sich vertikal über eine Membran 3 gegenüberstehen.
Die Membran 3 hat eine Struktur, in der ein Leitermuster
7, das einer Schwingspule entspricht, auf der Oberfläche eines flachen
plattenartigen dünnen Schichtmaterials ausgebildet ist.
Die Magnete 4a und 4b bis 6a und
6b werden so angeordnet, dass in einer seitlichen Richtung Spalten in vorbestimmten
Abständen L gebildet werden. Entsprechend dieser Konfiguration kreuzt das Leitermuster
7 magnetische Felder, die durch die Magnete 4a und 4b
bis 6a und 6b erzeugt werden, und es wird ein reproduzierter Ton
in der vertikalen Richtung X durch die Spalten des Abstands L ausgegeben.
In dieser Struktur wird, wenn ein Audiosignal dem Leitermuster
7 zugeführt wird, die vollständige Membran 3 in der
vertikalen Richtung X durch die Antriebskraft, die durch magnetische Flüsse
zwischen den Magneten 4a und 4b bis 6a und
6b und dem Leitermuster 7 erzeugt werden, zur Vibration gebracht,
und der reproduzierte Ton, der durch die Vibrationen erzeugt wird, wird in der vertikalen
Richtung X durch die Spalten des Abstands L ausgegeben.
Der herkömmliche Lautsprecher, der in der Schnittansicht von
15 gezeigt wird, umfasst: eine Membran 8,
die gebogene Abschnitte 8b und 8c besitzt; Stützteile
9 und 10, die die Membran 8 stützen; Joche
11a, 11b, 12a und 12b, die über einen Abschnitt
8a der Membran 8 einander gegenüberstehen und Magnete
13a und 13b.
Die Membran 8 ist aus den drei Abschnitten 8a,
8b und 8c zusammengesetzt, die im wesentlichen durch ein Dünnschichtmaterial
gebildet werden. Der erste Abschnitt 8a wird durch die Joche
11a, 11b, 12a und 12b und die Magneten
13a und 13b eingeklemmt. Der zweite und dritte Abschnitt
8b und 8c werden mit einem oberen Ende P des ersten Abschnitts
8a verbunden und konvex aufwärts in rechte bzw. linke Seiten gebogen.
In dem ersten Abschnitt 8a werden Leitermuster 14 und
15 entsprechend einer Schwingspule auf der Oberfläche des Schichtmaterials
gebildet. Die äußeren Enden des zweiten und dritten Abschnitts
8b und 8c werden von den Stützteilen 9 bzw.
10 gestützt, wodurch das Ganze der Membran 8 einschließlich
des ersten Abschnitts 8a in einem sich hin- und herbewegenden Zustand von
den Stützteilen 9 und 10 gestützt wird.
Die Joche 11a und 11b und 12a und
12b werden über die Leitermuster 14 und 15 sich
gegenüberstehend unter Ausbildung eines Abstands W dazwischen angeordnet. Entsprechend
dieser Konfiguration kreuzen die Leitermuster 14 und 15 magnetische
Felder, die durch die Joche 11a und 11b und 12a und
12b erzeugt werden.
In dieser Struktur wird, wenn ein Audiosignal den Leitermustern
14 und 15 zugeführt wird, der erste Abschnitt 8a
der Membran 8 in der vertikalen Richtung X durch die Antriebskraft, die
durch magnetische Flüsse zwischen den Jochen 11a und 11b
und 12a und 12b und dem Leitermuster 14 und
15 erzeugt werden, zur Vibration gebracht, und die zweiten und dritten
Abschnitte 8b und 8c werden in Verbindung mit dem ersten Abschnitt
8a zur Vibration gebracht, wodurch der reproduzierte Ton, der durch die
Vibrationen der zweiten und dritten Abschnitte 8b und 8c erzeugt
wird, in der vertikalen Richtung X ausgegeben wird.
Bei dem herkömmlichen Lautsprecher, der in 14
gezeigt wird, wird jedoch, da die Magnete 4a und 4b bis
6a und 6b so angeordnet sind, dass sie die Membran 3
einklemmen, der reproduzierte Ton, welcher durch die Vibrationen der Membran
3 erzeugt wird, durch die Magnete 4a und 4b bis
6a und 6b blockiert, wodurch ein Problem dahingehend erzeugt wird,
dass die Schalldruckeigenschaften und die Hochfrequenzcharakteristiken verschlechtert
werden. Der reproduzierte Ton, der durch die Vibrationen der Membran 3
erzeugt wird, wird nämlich nur durch die Spalten des Abstands L zwischen den
Magneten 4a und 4b bis 6a und 6b ausgegeben
und folglich ergibt sich ein Problem dahingehend, dass die Schalldruckeigenschaften
und die Hochfrequenzcharakteristiken verschlechtert werden.
Weiterhin werden die Frequenzcharakteristiken des reproduzierten Tones,
der durch die Vibrationen der Membran 3 erzeugt wird, durch die Frequenzcharakteristiken
(Übertragungsfunktion) des Raumes beeinflusst, der durch die Magnete
4a und 4b bis 6a und 6b gebildet
wird, wodurch ein anderes Problem dahingehend erzeugt wird, dass die Frequenzcharakteristiken
geändert werden.
Um den Tonausgabeeffekt zu verbessern, können die Abstände
L zwischen den Magneten 4a und 4b bis 6a und
6b erhöht werden. In diesem Fall wird die Leistungsfähigkeit
des Magnetkreises gesenkt, und es ist folglich sehr schwierig, eine hohe magnetische
Flussdichte mit einem Absolutwert größer als z. B. 0,5 Tesla, als die
magnetische Flussdichte der Magnete 4a und 4b bis 6a
und 6b zu erhalten, mit dem Resultat, dass ein Problem dahingehend entsteht,
dass die Empfindlichkeit des Lautsprechers niedrig ist.
In dem herkömmlichen Lautsprecher, der in 15
gezeigt wird, wird die Membran 8 der integrierten Struktur gebildet, indem
man in dem oberen Ende P die getrennten ersten, zweiten und dritten Abschnitte
8a, 8b und 8c mittels eines Haftmittels oder dergleichen
verbindet. Dieses verursacht dahingehend Probleme, dass die Membran 8 groß
an Gewicht ist und ihre Hochfrequenzcharakteristiken verschlechtert werden und dass
die Zahl der Produktionsschritte erhöht wird.
Der Lautsprecher hat die Struktur, in der die Leitermuster
14 und 15 der Membran 8 in die zwei Spalten (magnetische
Spalten) zwischen den oberen Jochen 11a und 11b und den unteren
Jochen 12a und 12b eingesetzt werden. Der Magnetkreis hat nämlich
zwei magnetische Spalten entsprechend den zwei Leitermustern 14 und
15. Folglich muss ein Strom durch die Leitermuster 14 und
15 in entgegengesetzten Richtungen in Übereinstimmung mit einem Audiosignal
fließen, und das magnetische Feld in dem magnetischen Spalt zwischen den oberen
Jochen 11a und 11b muss in der Richtung demjenigen in dem magnetischen
Spalt zwischen den unteren Jochen 12a und 12b entgegengesetzt
sein, so dass der Magnetkreis kompliziert ist. Infolgedessen entstehen Probleme,
wie dass die Leitermuster 14 und 15 in einem komplizierten Muster
ausgebildet werden müssen und dass die Produktionskosten erhöht werden.
Da die Leitermuster 14 und 15 der Membran
8 separat ausgebildet werden, so dass sie vertikal entlang der Vibrationsrichtung
nebeneinander angeordnet sind (die vertikale Richtung X), wird die Vibrationsenergie
des ersten Abschnitts 8a nicht hinreichend an den zweiten und dritten Abschnitt
8b und 8c übermittelt, wodurch ein Problem dahingehend erzeugt
wird, dass der Energieverlust groß ist. Insbesondere vermindert sich die Schwingungsenergie,
die in dem ersten Abschnitt 8a durch den Magnetkreis, der aus dem unteren
Leitermuster 15 besteht, das von dem oberen Ende P entfernt ist, und die
Joche 12a und 12b erzeugt wird, während der Ausbreitung zu
dem zweiten und dritten Abschnitt 8b und 8c. Infolgedessen entsteht
ein Problem dahingehend, dass die Schalldruckeigenschaften und die Frequenzcharakteristiken
im Hochfrequenzbereich verschlechtert werden.
Als ein Verfahren für die Verbesserung des Nachteils der Verminderung
von der Schwingungsenergie kann erwogen werden, ein Verfahren einzusetzen, in dem
die Steifheit des Grundmaterials (Schichtmaterials) des ersten Abschnitts
8a erhöht wird. Wenn dieses Verfahren eingesetzt wird, ist es z. B.
erforderlich, das Gewicht der gesamten Membran 8 zu erhöhen oder die
Dicke des ersten Abschnitts 8a zu erhöhen. Infolgedessen entsteht
ein Problem dadurch, dass es schließlich schwierig ist, die Schalldruckeigenschaften
und die Frequenzcharakteristiken im Hochfrequenzbereich zu verbessern.
Es ist ein Ziel der Erfindung, einen elektroakustischen Wandler zur
Verfügung zu stellen, in dem die Probleme des herkömmlichen Stands der
Technik gelöst werden können, und in welchem Eigenschaften wie die Schalldruckeigenschaften
und die Frequenzcharakteristiken in dem Hochfrequenzbereich ausgezeichnet sind und
eine Miniaturisierung, eine hohe Leistungsfähigkeit und niedrige Produktionskosten
realisiert werden können.
Die US-A-4276449 offenbart einen akustischen Wandler mit einer gewellten
Membran.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein elektroakustischer
Wandler zur Verfügung gestellt, umfassend:
eine dünne Membran, die in einer gebogenen Form ausgebildet ist;
einen Magnetkreis mit einem Spalt; und
einen dünnen linearen Leiter, der integral auf einer Oberfläche der Membran
ausgebildet ist;
wobei ein Teil eines Bereiches der Membran, in dem der Leiter ausgebildet ist, in
den Spalt des Magnetkreises eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Leiter in Bezug auf eine Achse auf der Membran im Wesentlichen axialsymmetrisch
gestaltet ist, und
die Form des Leitermusters auf jeder Seite der Achse im Wesentlichen rechteckig
und gewendelt ist.
In den Zeichnungen:
1 ist eine perspektivische Teilschnittansicht, welche
die Struktur einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
2 ist eine Längsprofilansicht, welche die Struktur
der ersten Ausführungsform entlang der Linie A-A' in 1
zeigt.
3 ist eine ebene Ansicht, die in einer entwickelten
Form die Struktur einer Membran in der ersten Ausführungsform zeigt.
4 ist eine Längsprofilansicht, welche die Struktur
der Membran in der ersten Ausführungsform zeigt.
5 ist eine perspektivische Teilschnittansicht, welche
die Struktur einer zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
6 ist eine Längsprofilansicht, welche die Struktur
der zweiten Ausführungsform entlang der Linie B-B' in 5
zeigt.
7 ist eine ebene Ansicht, die in einer entwickelten
Form die Struktur einer Membran in der zweiten Ausführungsform zeigt.
8 ist eine Längsprofilansicht, welche die Struktur
einer dritten Ausführungsform zeigt.
9 ist eine ebene Ansicht, die in einer entwickelten
Form die Struktur einer Membran in der dritten Ausführungsform zeigt.
10 ist eine Längsprofilansicht, welche die Struktur
der Membran in der dritten Ausführungsform zeigt.
11 ist eine Ansicht, welche die Richtfrequenzcharakteristik
des Lautsprechers der dritten Ausführungsform zeigt.
12 ist eine Ansicht, welche die Richtfrequenzcharakteristik
des Lautsprechers der zweiten Ausführungsform zeigt.
13 ist eine Ansicht, welche die Richtfrequenzcharakteristik
des Lautsprechers der ersten Ausführungsform zeigt.
14 ist eine Schnittansicht, welche die Struktur eines
herkömmlichen Lautsprechers zeigt.
15 ist eine Schnittansicht, welche die Struktur eines
anderen herkömmlichen Lautsprechers zeigt.
Im folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug
auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Die Ausführungsformen, die beschrieben
werden, sind Hochfrequenzlautsprecher, die eine Wiedergabe im Hochfrequenzbereich,
z. B. 20 kHz oder darüber, ausführen können.
1 ist eine perspektivische Ansicht, welche, zum Teil
ausgeschnitten, um das Verständnis der Struktur zu erleichtern, die Struktur
eines Hochfrequenzlautsprechers einer ersten Ausführungsform zeigt.
Der Hochfrequenzlautsprecher 16 umfasst: einen rechteckigen
Parallelepipedmagneten 17; Joche 18 und 19, die so befestigt
sind, dass die Pole (N- und S-Pol) des Magneten 17 eingeklemmt werden;
ein rechteckiges ringförmiges Stützteil 20, das im wesentlichen
horizontal in Bezug auf ein konvexes oberes Ende (Magnetpol) 18a des Jochs
18 und ein konvexes oberes Ende (Magnetpol) 19a des Jochs
19 positioniert ist; und eine Membran 21, die von dem Stützteil
20 in einem Zustand gestützt wird, in dem sich die Membran in einem
Spalt 20a des Stützteils 20 und zwischen den Polen
18a und 19a hin- und herbewegt.
Wie in einer Längsprofilansicht von 2
gezeigt (eine Schnittansicht entlang der Linie A-A' in 1),
wird ein Magnetkreis durch den Magneten 17 und die Joche 18 und
19 ausgebildet. Die Pole 18a und 19a der Joche
18 und 19 sind einander gegenüber angeordnet, wobei sie einen
vorbestimmten Spalt dazwischen ausbilden, um einen magnetischen Spalt MG zu bilden.
Die Membran 21, die von dem Stützteil 20 gestützt wird,
wird in einem sich hin- und herbewegenden Zustand in den magnetischen Spalt (MG)
Spalt MG eingeführt.
Der Magnet 17, die Joche 18 und 19 und
die Membran 21 bilden eine Struktur, die in Bezug auf die Mittelposition
des magnetischen Spalts MG bilateral symmetrisch ist.
Wie in einer ebenen Ansicht (Entwicklungsansicht) von 3
gezeigt, wird die Membran 21 im wesentlichen durch eine rechteckige polymerische
Kunstharzschicht gebildet, welche eine verhältnismäßig hohe Hitzebeständigkeit
aufweist, und welche flexibel und dünn ist (in der Ausführungsform wird
die Dicke innerhalb eines Bereiches von 10 bis 50 &mgr;m eingestellt), wie Polyimid
oder Polyester, und eine Struktur hat, in der ein dünnes Leitermuster
22, das aus Kupfer, Aluminium oder einem anderen Metallmaterial hoher Leitfähigkeit
hergestellt ist, integral auf der Oberfläche der polymerischen Kunstharzschicht
durch eine Drucktechnik ausgebildet ist.
Das Leitermuster 22 wird durch ein erstes und zweites Leitermuster
22a und 22b zusammengesetzt, die in bezug auf einen Abschnitt
im wesentlichen achsensymmetrisch sind, der durch die unterbrochene Phantomlinie
Q in 3 angezeigt wird, und die elektrisch mit einander
integriert sind. Das erste Leitermuster 22a, welches rechteckig und gewendelt
ist, so dass es bei der Bewegung von der inneren zu der äußeren Seite
entgegen der Uhrzeigerrichtung größer wird, ist in einem Abschnitt
21a gebildet (im folgenden "erster vibrierender Abschnitt" genannt), der
sich auf der linken Seite in der Figur in bezug auf den Abschnitt befindet, der
durch die unterbrochene Phantomlinie Q angezeigt ist. Das zweite Leitermuster
22b, welches rechteckig und gewendelt ist, so dass es bei der Bewegung
von der äußeren zu der inneren Seite in der Uhrzeigerrichtung
kleiner wird, ist in einem Abschnitt 21b gebildet (im folgenden "zweiter
vibrierender Abschnitt" genannt), der sich auf der rechten Seite in der Figur in
bezug auf den Abschnitt befindet, der durch die unterbrochene Phantomlinie Q angezeigt
ist. Das erste und zweite Leitermuster 22a und 22b werden elektrisch
miteinander an einem Ende QP des Bereichs verbunden, der durch die unterbrochene
Phantomlinie Q angezeigt wird.
Genauer wird das erste Leitermuster 22a in einer rechteckigen
und gewendelten Form gebildet durch: einen linearen Leitermusterabschnitt (entsprechend
einer Schwingspule) CLa1, der auf der Seite der unterbrochenen Phantomlinie Q liegt;
einen Leitermusterabschnitt (entsprechend einer Schwingspule) CLa2, der auf der
Seite des Stützteils 20 liegt; und Leitermusterabschnitte CLa12, durch
welche die entsprechenden Leitermusterabschnitte CLa1 und CLa2 miteinander verbunden
werden. Das zweite Leitermuster 22b wird in einer rechteckigen und gewendelten
Form gebildet durch: einen linearen Leitermusterabschnitt CLb1, der auf der Seite
der unterbrochenen Phantomlinie Q ist; einen Leitermusterabschnitt CLb2, der auf
der Seite des Stützteils 20 ist; und Leitermusterabschnitte CLb12,
durch welche die entsprechenden Leitermusterabschnitte CLb1 und CLb2 miteinander
verbunden werden. Das erste und zweite Leitermuster 22a und 22b,
die elektrisch miteinander verbunden sind, werden gleichzeitig in einem Stück
in einem Druckschritt ausgebildet, so dass die Produktionsschritte vereinfacht werden
Wie in einer Schnittansicht von 4 gezeigt, wird die
polymerische Kunstharzschicht, welche das Grundmaterial bildet, entlang der unterbrochenen
Phantomlinie Q gefaltet, um das erste und zweite Leitermuster 22a und
22b auf die äußere Seite zu bringen, wodurch die Leitermusterabschnitte
CLa1 und CLb1, welche in Bezug auf die unterbrochene Phantomlinie Q achsensymmetrisch
sind, in einem Rücken-an-Rücken-Verhältnis in Position gebracht werden.
Wie oben beschrieben, ist das erste Leitermuster 22a entgegen der Uhrzeigerrichtung
ausgebildet, ist das zweite Leitermuster 22b in Uhrzeigerrichtung ausgebildet,
und sind die Muster in bezug auf die unterbrochene Phantomlinie Q achsensymmetrisch.
Daher werden die Leitermusterabschnitte CLa1 und CLb1 in einem Rücken-an-Rücken-Verhältnis
in Position gebracht, indem man die polymerische Kunstharzschicht, die das Grundmaterial
ist, entlang der unterbrochenen Phantomlinie Q faltet.
Des weiteren werden die Kontaktflächen AR der polymerischen Kunstharzschicht
entsprechend den Leitermusterabschnitten CLa1 und CLb1 verbunden, so dass die Membran
21 eine Struktur hat, in der ein Abschnitt, in dem die Leitermusterabschnitte
CLa1 und CLb1 gebildet werden, eine flache plattenartige Form hat, und die ersten
und zweiten vibrierenden Abschnitte 21a und 21b sind bogenförmig
verbreitert.
In einem Zustand, in dem der flache plattenartige Abschnitt
23, der dem Leitermusterabschnitt CLa1 und CLb1 entspricht, in den Spalt
20a des Stützteils 20 positioniert wird, werden die beiden
äußeren Enden der ersten und zweiten vibrierenden Abschnitte
21a und 21b symmetrisch an dem Stützteil 20 befestigt.
Der flache plattenartige Abschnitt 23 einschließlich des linearen
Leitermusterbereichs CLa1 und CLb1 wird in den magnetische Spalt MG eingeführt,
und das Stützteil 20 wird sodann an einem Gehäuse (nicht gezeigt)
in Position gebracht und befestigt, wodurch man eine Struktur erhält, in der,
wie in 1 und 2 gezeigt,
die Membran 21 in einen sich hin- und herbewegenden Zustand versetzt, und
der Abschnitt des Lautsprechers 16, der zur elektroakustischen Umwandlung
beiträgt, symmetrisch strukturiert wird.
Dünne Anschlussleitungen (nicht gezeigt) von hoher Leitfähigkeit
werden fixiert und angeschlossen an den beiden Enden Sa bzw. Sb des Leitermusters
22, um zu ermöglichen, dass ein Audiosignal durch die Anschlussleitungen
geliefert wird.
In dem so strukturierten Lautsprecher 16 fließt, wenn
ein Audiosignal durch die Anschlussleitungen an das Leitermuster 22 gegeben
wird, ein Ansteuerungsstrom aufgrund des Audiosignals in die gleiche Richtung durch
die linearen Leitermusterabschnitte CLa1 und CLb1, die in den magnetischen Spalt
MG eingeführt sind. Eine Antriebskraft wird durch eine Wechselwirkung zwischen
einer Änderung des magnetischen Flusses, die durch den Ansteuerungsstrom verursacht
wird, der in die gleiche Richtung in Übereinstimmung mit dem Audiosignal fließt,
und dem magnetischen Feld in dem magnetischen Spalt MG erzeugt. Der flache plattenartige
Abschnitt 23 wird durch die Antriebskraft in einer Richtung H, die zu dem
magnetischen Feld in dem magnetischen Spalt MG senkrecht ist, zur Vibration gebracht.
Die ersten und zweiten vibrierenden Abschnitte 21a und 21b empfangen
die Vibrationen, um zu vibrieren, wodurch ein reproduzierter Ton ausgegeben wird.
Auf diese Art hat der Lautsprecher 16 der Ausführungsform
die Struktur, in der, wie in 4 gezeigt, nur der flache
plattenartige Abschnitt 23, der sehr dünn ist und der erhalten wird,
indem man eine sehr dünne polymerische Kunstharzschicht faltet und verbindet,
in den magnetische Spalt MG eingesetzt wird, Daher ist es möglich, den magnetischen
Spalt MG auf eine sehr kleine Größe zu reduzieren.
Genauer kann der magnetische Spalt MG innerhalb eines Bereiches ungefähr
0,1 bis 0,5 mm eingestellt werden, was sehr viel kleiner als ein magnetischer
Spalt eines üblichen Lautsprechers ist, so dass es möglich ist, eine hohe
magnetische Flussdichte von ungefähr 1,5 Tesla zu realisieren.
Wie oben beschrieben, wird die Struktur erhalten, in der das erste
und zweite Leitermuster 22a und 22b in Richtung entgegen dem Uhrzeiger
bzw. in Uhrzeigerrichtung gebildet werden, und die Leitermusterabschnitte CLa1 und
CLb1 sind in einem Rücken-an-Rücken-Verhältnis durch den Faltprozess
in Position gebracht. Wenn ein Audiosignal zugeführt wird, fließt folglich
der Ansteuerungsstrom durch die Leitermusterabschnitte CLa1 und CLb1 in der gleichen
Richtung, und die magnetischen Flüsse der gleichen Richtung werden in den Leitermusterabschnitten
erzeugt, um die magnetische Flussdichte zu erhöhen. Infolgedessen ist es möglich,
einen Lautsprecher mit einer hohen elektroakustischen Umwandlungs-Leistungsfähigkeit
zu realisieren.
Die Verbesserung der elektroakustischen Umwandlungs-Leistungsfähigkeit
wird durch die einfache Struktur realisiert, in der das erste und zweite Leitermuster
22a und 22b in Richtung entgegen dem Uhrzeiger bzw. in Uhrzeigerrichtung
gebildet werden, und die Leitermusterabschnitte CLa1 und CLb1 sind in einem Rücken-an-Rücken-Verhältnis
durch den Faltprozess in Position gebracht. Folglich können die Probleme, die
in dem Absatz zum herkömmlichen Stand der Technik erörtert wurden, wie
dass das Ganze der Leitermuster eine komplizierte Form haben muss, und dass das
der Magnetkreis kompliziert sein muss, gelöst werden. Infolgedessen werden
eine Vereinfachung der Produktionsschnitte, Verringerung der Produktionskosten und
dergleichen ermöglicht.
Wie in 2 bis 4
gezeigt, können die ersten und zweiten vibrierenden Abschnitte 21a
und 21b der Membran 21 mit den sehr einfachen Mitteln, in denen
die polymerische Kunstharzschicht der Membran 21, die als das Grundmaterial
dient, gefaltet wird, so strukturiert sein, dass sie symmetrisch zu den Leitermusterabschnitten
CLa1 und CLb1 sind, die in den magnetische Spalt MG einzuführen sind. Daher
wird es den ersten und zweiten vibrierenden Abschnitten 21a und
21b ermöglicht, in eine gut ausgeglichene Weise zu vibrieren, damit
ein zuverlässiger, ungestörter und klarer Ton in Übereinstimmung
mit einem Audiosignal reproduziert werden kann.
Die ersten und zweiten vibrierenden Abschnitte 21a und
21b, die für das Erzeugen eines reproduzierten Tones verwendet werden,
werden nicht in dem Magnetkreis, der durch den Magnet 17 und die Joche
18 und 19 gebildet wird, in Position gebracht, sondern sie sind
in einem offenen Zustand. Folglich ist es möglich, die Schalldruckeigenschaften
und die Frequenzcharakteristiken zu verbessern.
Die Membran 21 hat die einfache Struktur, in der das Gewicht
verringert werden kann, und ermöglicht, dass die Schwingungsenergie des flachen
plattenartigen Abschnitts 23 auf die ersten und zweiten vibrierenden Abschnitte
21a und 21b mit hoher Effizienz übertragen wird. Infolgedessen
können die Wiedergabeeigenschaften in dem Hochfrequenzbereich stark verbessert
werden.
In dem ersten und zweiten Leitermuster 22a und
22b, die in 3 gezeigt werden, sind die linearen
Leitermusterabschnitte CLa1 und CLb1, welche in den magnetischen Spalt MG eingeführt
werden sollen, die antreibenden Teile, die zur elektroakustischen Umwandlung beitragen.
In der Struktur wird, wenn die Leitermusterabschnitte CLa2, CLa12, CLb2 und CLb12
ausschließlich der Leitermusterabschnitte CLa1 und CLb1 genug im elektrischen
Widerstand gesenkt und in einer Musterform ausgebildet wurden, in der die Gewichtsreduktion
ermöglicht wird, eine Struktur erhalten, in der die Schalldruckeigenschaften
und die Frequenzcharakteristiken einfach verbessert werden können.
Genauer werden, wie in 3 gezeigt, Maßnahmen
ergriffen, wie die zum Senken des elektrischen Widerstandes, indem man die Leitermusterabschnitte
CLa2 und CLb2, welche an den Abschnitten anzubringen sind, die von dem Stützteil
20 gestützt werden, breiter ausbildet, und zum Verringern des Gewichts
durch Verringern der Breite der Leitermusterabschnitte CLa12 und CLb12. Folglich
ist möglich, das Leitermuster 22, in dem der elektrische Verlust als
Ganzes klein ist und das Gewicht verringert wird, zu realisieren. Infolgedessen
kann die Membran 21, die klein ist und in welcher der Verlust der Schwingungsenergie
sehr klein ist, realisiert werden, und der Lautsprecher 16, in dem die
Schalldruckeigenschaften und die Frequenzcharakteristiken in dem Hochfrequenzbereich
ausgezeichnet sind, kann realisiert werden.
Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der Erfindung
mit Bezug auf 5 und 7
beschrieben.
5 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Struktur
eines Hochfrequenzlautsprechers der zweiten Ausführungsform, teilweise ausgeschnitten,
um das Verständnis der Struktur zu erleichtern, zeigt.
Der Hochfrequenzlautsprecher 25 umfasst: zwei rechteckige
Parallelepipedmagnete 26 und 27; drei Joche 28,
29 und 30, die so befestigt sind, dass sie die Pole der Magneten
26 und 27 einklemmen; ein rechteckiges ringförmiges Stützteil
33, das im wesentlichen horizontal in Bezug auf konvexe obere Enden (Magnetpole)
31, 28a, 28b und 32 der Joche 28,
29 und 30 positioniert ist und eine Membran 34, die von
dem Stützteil 33 gestützt wird.
Wie in einer Längsprofilansicht von 6
gezeigt (eine Schnittansicht entlang der Linie B-B' in 5),
wird ein Magnetkreis durch die Magnete 26 und 27 und die Joche
28, 29 und 30 ausgebildet. Der Pol 28a des Jochs
28 und der Pol 31 des Jochs 29 werden gegenüberliegend
unter Ausbildung eines vorbestimmten Abstands dazwischen angeordnet, um einen ersten
magnetischen Spalt MG1 zu bilden, und der Pol 28b des Jochs 28
und der Pol 32 des Jochs 30 werden gegenüberliegend unter
Ausbildung eines vorbestimmten Abstands dazwischen angeordnet, um einen zweiten
magnetischen Spalt MG2 zu bilden. Das Stützteil 33 wird innerhalb
der Joche 29 und 30 angeordnet, und das Joch 28 wird
in einem Spalt 33a des Stützteils 33 angeordnet.
In der Membran 34 werden die Enden an dem Stützteil
33 befestigt und durch den ersten und zweiten magnetischen Spalt MG1 bzw.
MG2 geführt, um eine gebogene Form zu bilden, die zur Außenseite des Jochs
28 hervorsteht.
Die Breite der Membran 34 wird so ausgebildet, dass sie größer
als der Spalt 33a des Stützteils 33 ist. Die Enden der Membran
34 werden an den inneren Enden des Stützteils 33 befestigt,
so dass sie zu den Magneten 26 bzw. 27 hin gerichtet sind. Die
Enden der Membran 34 werden durch die gleiche Biegung in Richtung zu den
Magneten 26 bzw. 27 gebogen, und der Mittelteil, der durch den
ersten und zweiten magnetischen Spalt MG1 und MG2 zum Hervorstehen zur Außenseite
des Jochs 28 geführt wird, wird in eine halbzylindrische Form gebogen,
so dass die vollständige Membran 34 in einem dynamisch ausgeglichenen
Zustand von dem Stützteil 33 gestützt wird.
Die Struktur der Membran 34 wird im weiteren im Detail mit
Bezug auf eine ebene Ansicht (Entwicklungsansicht) von 7
beschrieben.
Wie in 7 gezeigt, wird die Membran
34 im wesentlichen durch eine rechteckige polymerische Kunstharzschicht
gebildet, welche eine verhältnismäßig hohe Hitzebeständigkeit
aufweist und welche flexibel und dünn ist (in der Ausführungsform wird
die Dicke so eingestellt, dass sie innerhalb eines Bereiches von 10 bis 50 &mgr;m
liegt), wie Polyimid oder Polyester, und eine Struktur besitzt, in der ein dünner
Leitermusterabschnitt 35 aus Kupfer, Aluminium oder einem anderen Metallmaterial
von hoher Leitfähigkeit integral auf der Oberfläche der polymerischen
Kunstharzschicht durch Drucktechnik ausgebildet ist.
Der Leitermusterabschnitt 35 ist in Bezug auf einen Mittelteil
(der Teil, der durch die unterbrochene Phantomlinie Q angezeigt wird) der rechteckigen
polymerischen Kunstharzschicht im wesentlichen achsensymmetrisch und in einer rechteckigen
und gewendelten Form ausgebildet. In dem Leitermusterabschnitt 35 wird
ein linearer Leitermusterabschnitt 35a und 35b, die zu der unterbrochenen
Phantomlinie Q parallel sind, unter Ausbildung eines vorbestimmten Abstands L1 dazwischen
gebildet. Der Abstand L1 ist größer als der Abstand L2 des ersten und
zweiten magnetischen Spalts MG1 und MG2, die in 6 gezeigt
sind (L1 > L2).
Die Membran 34 dieser Struktur wird an den inneren Enden
des Stützteils 33 befestigt, und an drei Orten, wie in 6
gezeigt, gekrümmt, wodurch die Leitermusterabschnitte 3ä und
35b in einer gut-ausgeglichenen Weise in dem ersten bzw. zweiten magnetischen
Spalt MG1 und MG2 in Position gebracht werden, und der Abschnitt der unterbrochenen
Phantomlinie Q bildet ein Spitzenbereich, welcher von dem ersten und zweiten magnetischen
Spalt MG1 und MG2 durch den gleichen Abstand getrennt ist.
Die Anschlussleitungen (nicht gezeigt) von hoher Leitfähigkeit
werden an den beiden Enden Sa und Sb des Leitermusters 35 befestigt und
jeweils angeschlossen, um es zu ermöglichen, dass ein Audiosignal durch die
Anschlussleitungen geliefert wird.
In dem so strukturierten Lautsprecher 25 wird, wenn ein Audiosignal
den Enden Sa und Sb des Leitermusters 35 durch die Anschlussleitungen zugeführt
wird, die gesamte Membran 34 in eine Richtung H, welche zu den magnetischen
Feldern in dem magnetischen Spalt MG1 und MG2 senkrecht ist, durch zwei Antriebskräfte
oder eine erste Antriebskraft, welche durch eine Wechselwirkung zwischen einer Änderung
des magnetischen Flusses in dem Leitermusterabschnitt 35a und dem magnetischen
Feld in dem magnetischen Spalt MG1 erzeugt wird, und eine zweite Antriebskraft,
welche durch eine Wechselwirkung zwischen einer Änderung des magnetischen Flusses
in dem Leitermusterabschnitt 35b und dem magnetischen Feld in dem magnetischen
Spalt MG2 erzeugt wird, zur Vibration gebracht. Resultierend aus den Vibrationen
wird ein reproduzierter Ton erzeugt und ausgegeben.
In dem Lautsprecher 25 der Ausführungsform wird, wie
in 7 gezeigt, die Membran 35 durch die sehr
einfache Struktur realisiert, und folglich werden eine Verringerung des Gewichts,
eine Vereinfachung der Produktionsschritte und dergleichen ermöglicht. Außerdem
können die Frequenzcharakteristiken in dem Hochfrequenzbereich durch die Verringerung
des Gewichts stark verbessert werden.
Wie in 6 gezeigt, werden die seitlichen
Enden der Membran 35, wo die Leitermusterabschnitte 35a und
35b gebildet werden, so strukturiert, dass sie nur einmal durch den magnetischen
Spalt MG1 bzw. MG2 geführt zu werden brauchen. Folglich kann
der Abstand von jedem der magnetischen Spalten MG1 und MG2 so eingestellt werden,
dass er sehr klein ist. Entsprechend dem Lautsprecher 25 der Ausführungsform
können namentlich die Abstände der magnetischen Spalten MG1 und MG2 kleiner
als verglichen mit der ersten Ausführungsform, die in 2
in gezeigt ist, gebildet werden, in der die polymerische Kunstharzschicht, die als
das Grundmaterial dient, gefaltet wird und dann in den magnetischen Spalt MG eingeführt
wird.
Wie in 6 gezeigt, besitzt die Membran
34 als Ganzes eine halbzylindrische Form und ist in einer gut-ausgeglichenen
Weise geformt, so dass keine unnötige Spannung teilweise auf die Membran ausgeübt
wird. Infolgedessen kann ein Lautsprecher mit ausgezeichneter Richtcharakteristik
realisiert werden, und ein zuverlässiger, verzerrungsfreier und klarer Ton
kann in Übereinstimmung mit einem Audiosignal reproduziert werden Der Mittelteil
der Membran 34, der für das Erzeugen eines reproduzierten Tones benutzt
wird, wird nicht in dem Magnetkreis in Position gebracht, sondern ist in einem offenen
Zustand. Folglich ist es möglich, die Schalldruckeigenschaften und die Frequenzcharakteristiken
zu verbessern.
Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform der Erfindung
mit Bezug auf 8 bis 10
beschrieben. Die Ausführungsform ist ein Hochfrequenzlautsprecher der Struktur,
die die Eigenschaften der Lautsprecher der ersten und zweiten Ausführungsformen
hat.
8 ist eine Längsprofilansicht, welche die Struktur
des Hochfrequenzlautsprechers der Ausführungsfonn zeigt. Die Teile, die mit
denen von den 2 und 6
identisch sind oder ihnen entsprechen, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Auf die Figur bezugnehmend umfasst der Hochfrequenzlautsprecher
36: zwei rechteckige Parallelepipedmagnete 26 und 27;
drei Joche 28, 29 und 30, die so befestigt sind, dass
sie die Pole der Magneten 26 und 27 einklemmen; ein rechteckiges
ringförmiges Stützteil 20, das im wesentlichen horizontal in
bezug auf konvexe obere Enden (Magnetpole) 31, 28a,
28b und 32 der Joche 28, 29 und 30
positioniert ist und eine Membran 34, die von dem Stützteil
20 gestützt wird.
Ein Magnetkreis wird durch die Magnete 26 und 27
und die Joche 28, 29 und 30 gebildet. Der Pol
28a des Jochs 28 und der Pol 31 des Jochs 29
werden gegenüberliegend unter Ausbildung eines vorbestimmten Abstands dazwischen
angeordnet, um einen ersten magnetischen Spalt MG1 zu bilden, und der Pol
28b des Jochs 28 und der Pol 32 des Jochs 30
werden gegenüberliegend unter Ausbildung eines vorbestimmten Abstands dazwischen
angeordnet, um einen zweiten magnetischen Spalt MG2 zu bilden. Die Membran
34 wird in einem sich hin- und herbewegenden Zustand in einem Spalt
20a des Stützteils 20 und in dem ersten und zweiten magnetischen
Spalt MG1 und MG2 angeordnet.
Die Struktur der Membran 34 wird im Detail mit Bezug auf
eine ebene Ansicht (Entwicklungsansicht) von 9 beschrieben.
Wie in 9 gezeigt, wird die Membran
34 im wesentlichen durch eine rechteckige polymerische Kunstharzschicht
gebildet, welche eine verhältnismäßig hohe Hitzebeständigkeit
aufweist und welche flexibel und dünn ist (in der Ausführungsfonn wird
die Dicke so eingestellt, dass sie innerhalb eines Bereiches von 10 bis 50 &mgr;m
liegt), wie Polyimid oder Polyester, und sie besitzt eine Struktur, in der ein dünner
Leitermusterabschnitt 35 aus Kupfer, Aluminium oder einem anderen Metallmaterial
von hoher Leitfähigkeit integral auf der Oberfläche der polymerischen
Kunstharzschicht durch Drucktechnik ausgebildet wird.
Der Leitermusterabschnitt 35 ist in Bezug auf einen Mittelteil
(der Teil, der durch die unterbrochene Phantomlinie Q angezeigt wird) der rechteckigen
polymerischen Kunstharzschicht im wesentlichen achsensymmetrisch und in einer rechteckigen
und gewendelten Form ausgebildet.
Die Membran wird in zwei Teilen gefaltet, die jeweils durch unterbrochene
Phantomlinien Qa und Qb angezeigt werden, die von der unterbrochenen Phantomlinie
Q durch den gleichen Abstand getrennt sind, wodurch, wie in 10
gezeigt, ein Leitermusterabschnitt 35a auf der Seite der unterbrochenen
Phantomlinie Qa und ein Leitermusterabschnitt 35b auf der Seite der unterbrochenen
Phantomlinie Qb nach der Außenseite gerichtet aus. Des weiteren sind Kontaktflächen
ARa der polymerischen Kunstharzschicht entsprechend dem Leitermusterabschnitt
35a miteinander verbunden, und sind Kontaktflächen ARb der polymerischen
Kunstharzschicht entsprechend dem Leitermusterabschnitt 35b miteinander
verbunden. Infolgedessen wird die Membran 34 gebildet, in der Abschnitte
23a und 23b ausgebildet sind, in denen die Leitermusterabschnitte
35a und 35b eine flache plattenartige Form haben, und ein innerer
vibrierender Abschnitt 34c zwischen den flachen plattenartigen Abschnitten
23a und 23b und äußere vibrierende Abschnitte
34a und 34b außerhalb der flachen plattenartigen Abschnitte
23a und 23b werden unter Setzen der flachen plattenartigen Abschnitten
23a und 23b als Ränder gekrümmt.
In einem Zustand, in dem die Membran 34 in dem Spalt
20a des Stützteils 20 positioniert ist, werden die äußeren
vibrierenden Abschnitte 34a und 34b symmetrisch an dem Stützteil
20 befestigt. Der flache plattenartige Abschnitt
23a entsprechend dem Leitermusterabschnitt 35a wird in den ersten
magnetischen Spalt MG1 eingeführt, der flache plattenartige Abschnitt Teil
23b entsprechend dem Leitermusterabschnitt 35b wird in den zweiten
magnetischen Spalt MG2 eingeführt, und das Stützteil 20 wird
dann an einem Gehäuse (nicht gezeigt worden) in Position gebracht und befestigt,
wodurch man eine Struktur erhält, in der, wie in 8
gezeigt, die Membran 34 in einen sich hin- und herbewegenden Zustand versetzt
wird, und der Abschnitt des Lautsprechers 36, der zu der elektroakustischen
Umwandlung beiträgt, ist symmetrisch strukturiert.
In dem so strukturieren Lautsprecher 36 wird, wenn ein Audiosignal
den Enden Sa und Sb des Leitermusters 35 zugeführt wird, die gesamte
Membran 34 in einer Richtung H, welche senkrecht zu den magnetischen Feldern
in den magnetischen Spalten MG1 und MG2 ist, durch zwei Antriebskräfte oder
eine erste Antriebskraft, welche durch eine Wechselwirkung zwischen einer Änderung
des magnetischen Flusses in dem Leitermusterabschnitt 35a und dem magnetischen
Feld in dem magnetischen Spalt MG1 erzeugt wird, und eine zweite Antriebskraft,
welche durch eine Wechselwirkung zwischen einer Änderung des magnetischen Flusses
in dem Leitermusterabschnitt 35b und dem magnetischen Feld in dem magnetischen
Spalt MG2 erzeugt wird, zur Vibration gebracht. Resultierend aus den Vibrationen
wird ein reproduzierter Ton erzeugt und ausgegeben.
In dem Lautsprecher 36 der Ausführungsform kann, da
die Membran 34 die drei Abschnitte aufweist, d.h., wie oben beschrieben,
den inneren vibrierenden Abschnitt 34e und die äußeren vibrierenden
Abschnitte 34a und 34b, kann der Bereich, der zu der Tonwiedergabe
beiträgt, wesentlichen erhöht werden, und folglich ist es möglich,
einen Lautsprecher mit einer hohen Leistungsfähigkeit zu realisieren. Auf die
gleiche Weise wie in der ersten und zweiten Ausführungsformen können,
da die Membran 34 durch die einfache und leichte Struktur ausgebildet werden
kann, die Schalldruckeigenschaften und die Frequenzcharakteristiken in dem Hochfrequenzband
verbessert werden.
Als nächstes werden Merkmale der Lautsprecher 16,
25 und 36 der ersten bis dritten Ausführungsformen auf der
Grundlage von Resultaten aus Experimenten zur Richtfrequenzcharakteristik, die in
den 11 bis 13 gezeigt
sind, beschrieben.
11 zeigt die Richtfrequenzcharakteristik des Lautsprechers
36, 12 diejenige des Lautsprechers
25 und 13 zeigt diejenige des Lautsprechers
16. In den 11 bis 13
stellt die Abszisse den Logarithmus der Frequenz (logf) dar, und die Ordinate stellt
den Schalldruck (dB) dar.
In jeder der 11 bis 13
zeigt die Richtfrequenzcharakteristik, die durch die Zweipunkt-Strichlinie angezeigt
wird, Charakteristiken für einen Richtwinkel von 0°, die durch Positionierung
eines Mikrophons in der in 2, 6
oder 8 gezeigten Richtung H (auf der Vorderachse) gemessen
werden, die Richtfrequenzcharakteristik, die durch die Einpunkt-Strichlinie angezeigt
wird, zeigt Charakteristiken für einen Richtwinkel von 15°, die Richtfrequenzcharakteristik,
die durch die unterbrochene Linie angezeigt wird, zeigt Charakteristiken für
einen Richtwinkel von 30°, die Richtfrequenzcharakteristik, die durch die gepunktete
Linie angezeigt wird, zeigt Charakteristiken für einen Richtwinkel von 45°
und die Richtfrequenzcharakteristik, die durch die durchgezogene Linie angezeigt
wird, zeigt Charakteristiken für einen Richtwinkel von 60°.
Bezugnehmend auf 11, weist der Lautsprecher
36 der dritten Ausführungsform ein Merkmal auf, in dem der Schalldruck
in der Nähe der Vorderseite (Winkel von 0° oder 15°) als Ganzes flach
ist, und der Schalldruck in einer Richtung eines Winkels von 30° oder mehr
beginnt bei einer verhältnismäßig niedrigen Frequenz sich abzusenken
Auf 12 bezugnehmend, weist der Lautsprecher
25 der zweiten Ausführungsfonn ein Merkmal auf, in dem keine Dispersion
des Schalldrucks abhängig von dem Schalldruck beobachtet wird, der Schalldruck
die Tendenz zeigt, als Ganzes abgesenkt zu werden, wenn die Frequenz höher
wird, die Tendenz der Absenkung aber verhältnismäßig klein ist und
die Richtcharakteristik ausgezeichnet ist.
Bezugnehmend auf 13, ist für den
Lautsprecher 16 der ersten Ausführungsform der Schalldruck in der
Nähe der Vorderseite (Winkel von 0° oder von 15°) als Ganzes flach,
und derjenige bei einem Winkel von 30° bis 60° dehnt sich zu einer verhältnismäßig
hohen Frequenz (dem Punkt T in der Figur) aus. Namentlich weist der Lautsprecher
16 der ersten Ausführungsform Charakteristiken auf, die beide Merkmale
sowohl des Lautsprechers 25 als auch des Lautsprechers 36 der
zweiten und dritten Ausführungsformen besitzen.
Auf diese Art weisen die Lautsprecher 16, 25 und
36 der ersten bis dritten Ausführungsform jeweilige charakteristische
Richtfrequenzcharakteristiken auf. In einem Design eines Lautsprechersystems oder
dergleichen kann folglich eine gewünschte Richtfrequenzcharakteristik erhalten
werden, indem man passend selektiv die Strukturen der Lautsprecher einsetzt. Wenn
die Strukturen der Lautsprecher geeignet miteinander kombiniert werden, ist es möglich,
eine gewünschte Richtfrequenzcharakteristik zu erhalten.
Wie oben beschrieben, umfasst der elektroakustische Wandler der Erfindung
eine dünne Membran, die in einer gebogenen Form ausgebildet
ist, und hat eine Struktur, in der ein dünner linearer Leiter integral auf
der Oberfläche der Membran ausgebildet ist, und nur ein Bereich der Membran,
in der der Leiter ausgebildet ist, wird in einen magnetischen Spalt eines Magnetkreises
eingeführt. Folglich kann eine Verringerung des Gewichts der Membran und eine
Verbesserung der Leistungsfähigkeit der elektroakustischen Umwandlung aufgrund
des Leiters und des magnetischen Spalts ermöglicht werden, so dass es möglich
ist, einen elektroakustischen Wandler zur Verfügung zu stellen, bei dem Eigenschaften
wie die Schalldruckeigenschaften und die Frequenzcharakteristiken in dem Hochfrequenzbereich
ausgezeichnet sind, und eine Miniaturisierung, eine hohe Leistungsfähigkeit
und niedrige Produktionskosten realisiert werden können.