Die vorliegende Erfindung enthält den Gegenstand der japanischen
Patentanmeldung JP 2005-119155, eingereicht beim japanischen Patentamt am 18. April
2005, deren gesamter Inhalt hiermit als Referenz einbezogen wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft Geräte und Verfahren für
die Wiedergabe von Audiosignalen und bei denen Audiosignale und Videosignale synchron
wiedergegeben werden. Sie betrifft insbesondere ein Gerät und ein Verfahren
für die Wiedergabe eines sogenannten "audiovisuellen Signals" (AV-Signal).
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt ein Blockdiagramm eines Wiedergabegeräts
für optische Platten, bei dem ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung angewendet wird,
2 zeigt eine Darstellung der Schallabstrahlung von
Lautsprechern,
3 zeigt eine Darstellung eines Beispiel für die
Konfiguration eines in dem Wiedergabegerät von 1
benutzten Array-Lautsprechersystems, von virtuellen Schallquellen (virtuellen Lautsprechern)
und einer Klangbild-Lokalisierungsposition,
4 zeigt eine Darstellung des Zeit-Intensitäts-Tradings
zwischen der Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren und der Zeitdifferenz zwischen
beiden Ohren,
5A, 5B und 5C
zeigen Graphiken, die das Zeit-Intensitäts-Trading zwischen der Pegeldifferenz
zwischen beiden Ohren und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren illustrieren,
6 zeigt ein Blockdiagramm, das das Zeit-Intensitäts-Trading
zwischen der Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren und der Zeitdifferenz zwischen
beiden Ohren illustriert,
7A, 7B und 7C
zeigen Graphiken, die das Zeit-Intensitäts-Trading zwischen der Pegeldifferenz
zwischen beiden Ohren und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren illustrieren,
8 zeigt eine Darstellung eines Schallfelds in einer
virtuellen geschlossenen Fläche, die keine Schallquelle enthält,
9 zeigt eine Darstellung des Kirchhoffschen Integrals,
10 zeigt ein Blockdiagramm eines Systems, das M Schallquellen
benutzt, um Schalldrücke und Partikelgeschwindigkeiten an N Punkten zu reproduzieren,
11 zeigt eine Darstellung des Prinzips der Erweiterung
des Kirchhoffschen Integrals auf einen Halbraum,
12 zeigt eine Darstellung eines spezifischen Beispiels
für die Erweiterung des Kirchhoff-Integrals auf einen Halbraum,
13A und 13B zeigen Darstellungen
einer in dem Wiedergabegerät von 1 durchgeführten
Schallfeldgenerierung und -steuerung,
14A und 14B zeigen Graphiken,
in denen Zeichnungen von Konturen für die Darstellung von Schalldruckverteilungen
benutzt werden, die man erhält, wenn von den Intensitäts-Stereosignalen
das R-ch-Audiosignal in einen Raum abgestrahlt wird,
15 zeigt eine Darstellung eines Beispiels für
die Wiedergabe von Intensitäts-Stereophonie nach dem Stand der Technik,
16 zeigt eine Darstellung eines Beispiels für
die Wiedergabe von Intensitäts-Stereophonie nach dem Stand der Technik.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Im folgenden werden anhand der anliegenden Zeichnungen ein Gerät
und ein Verfahren nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Bei dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel werden das Gerät
und das Verfahren auf ein Wiedergabegerät für eine optische Platte, z.B.
eine DVD (Digital Versatile Disc) angewendet, auf der Videodaten und Audiodaten
aufgezeichnet sind.
Aufbau und Wirkungsweise des Wiedergabegeräts
1 zeigt ein Blockdiagramm des Wiedergabegeräts
nach dem Ausführungsbeispiel. Das Wiedergabegerät gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfaßt, wie in 1
dargestellt, eine optische Plattenleseeinheit 1, eine Demultiplexerschaltung
2, ein Audiodaten-Verarbeitungssystem 3 und ein Videodaten-Verarbeitungssystem
4.
Das Audiodaten-Verarbeitungssystem 3 enthält einen Audiodaten-Dekodierer
31, eine Schallfeldgenerierungschaltung 32, eine n-Kanal-Verstärkerschaltung
30, ein Array-Lautsprechersystem 34 und eine Schallfeldsteuerschaltung
35. Das Videodaten-Verarbeitungssystem 4 umfaßt einen Untertiteldaten-Dekodierer
41, eine Untertitel-Wiedergabeschaltung 42 einen Videodaten-Dekodierer
43, eine Video-Wiedergabeschaltung 44, eine Überlagerungsschaltung
45 und eine Videoanzeigeeinheit 46.
Die optische Plattenleseeinheit 1 enthält eine Einrichtung
für das Laden einer optischen Platte, einen Drehantrieb für eine optische
Platte mit einem Spindelmotor, eine optische Abtaststufe mit einem optischen System,
wie einer Laserquelle, einem Objektiv, einem biaxialen Stellglied, einem Strahlenteiler
und einem Fotodetektor, ferner einen Schlittenmotor zum Bewegen der optischen Abtaststufe
in radialer Richtung der optischen Platte sowie verschiedene Arten von Servoschaltungen.
Die letztgenannten Komponenten sind in 1 nicht dargestellt.
Durch das Emittieren eines Laserstrahls auf die optische Platte, wenn
diese geladen ist, und durch das Empfangen des von der optischen Platte reflektierten
Strahls liest die optische Plattenleseeinheit 1 Multiplexdaten aus, die
auf der optischen Platte aufgezeichnet sind und in denen Videodaten, Untertiteldaten,
L-ch- und R-ch-Audiodatenfelder sowie verschiedene Arten anderer Daten gemultiplext
sind. Die optische Plattenleseeinheit 1 führt die notwendige Verarbeitung,
z.B. eine Fehlerkorrektur, an den ausgelesenen Daten aus und liefert die verarbeiteten
Daten an die Demultiplexerschaltung 2.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die auf der optischen
Platte aufgezeichneten Videodaten, Untertiteldaten und Mehrkanal-Audiodaten jeweils
nach einem vorbestimmten Kodierverfahren komprimiert.
Die auf der optischen Platte aufgezeichneten Mehrkanal-Audiodaten
enthalten Zweikanal-Intensitäts-Stereo-Audiodaten und 5.1-Kanal-Stereo-Audiodaten,
die eine Erweiterung der Zweikanal-Intensitäts-Stereo-Audiodaten darstellen.
Die Bezeichnung "1" in 5.1-Kanal-Stereo repräsentiert einen Tiefpaßkanal
(Subwooferkanal) zur Abdeckung der unteren Frequenzkomponenten und hat keine Auswirkung
auf die Stereophonie (den Stereoeffekt).
Zur Verkürzung der Beschreibung wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel
angenommen, daß es sich bei den wiederzugebenden Audiodaten um Intensitäts-Stereo-Audiodaten
mit zwei Kanälen für die linke und die rechte Seite handelt. Mit anderen
Worten, die wiederzugebenden Audiodaten sind in dem L-ch und dem R-ch mit dem gleichen
Pegel und mit der gleichen Zeitlage aufgenommen, so daß ein Klangbild in einer
zentralen Position zwischen den L-ch- und R-ch-Lautsprechern lokalisiert wird, wenn
die Audiodaten wiedergegeben werden.
Die Demultiplexerschaltung 2 trennt die zugeführten
Multiplexdaten in Videodaten, Untertiteldaten, L-ch- und R-ch-Audiodatenfelder und
verschiedene Arten anderer Daten. Die Demultiplexerschaltung 2 liefert
die abgetrennten L-ch- und R-ch-Audiodatenfelder an den Audiodaten-Dekodierer
31 des Audiodaten-Verarbeitungssystems 3. Die Demultiplexerschaltung
2 liefert die abgetrennten Untertiteldaten an den Untertiteldaten-Dekodierer
41 des Videodaten-Verarbeitungssystems 4 und die abgetrennten
Videodaten an den Videodaten-Dekodierer 43 des Videodaten-Verarbeitungssystems
4. Die anderen Daten werden einer (nicht dargestellten) Steuerung zugeführt
und in dieser für verschiedene Arten von Steuerungsoperationen usw. benutzt.
Der Untertiteldaten-Dekodierer 41 des Videodaten-Verarbeitungssystems
4 unterzieht die angelieferten Untertiteldaten einer Dekomprimierung oder
dgl., um die vor der Datenkomprimierung vorhandenen originalen Untertiteldaten wiederherzustellen,
und liefert die originalen Untertiteldaten an die Untertitel-Wiedergabeschaltung
42. Die Untertitel-Wiedergabeschaltung 42 erzeugt ein mit einem
Videosignal zu kombinierendes Untertitelsignal, indem sie die zugeführten Untertiteldaten
der notwendigen Verarbeitung, wie der Digital-/Analog-Umwandlung in ein analoges
Signal, unterzieht, und liefert das Untertitelsignal an die Überlagerungsschaltung
45.
Der Videodaten-Dekodierer 43 des Videodaten-Verarbeitungssystems
4 unterzieht die angelieferten Videodaten einer Dekomprimierung oder dgl.,
um die vor der Datenkomprimierung vorhandenen originalen Videodaten wiederherzustellen,
und liefert die Videodaten an die Video-Wiedergabeschaltung 44. Die Video-Wiedergabeschaltung
44 unterzieht die angelieferten Videodaten der notwendigen Verarbeitung,
wie einer Digital-/Analog-Umwandlung in ein analoges Signal, um ein Videosignal
für die Videowiedergabe zu erzeugen, und liefert dieses Videosignal an die
Überlagerungsschaltung 45.
Die Überlagerungsschaltung 45 erzeugt das mit dem Untertitelsignal
kombinierte Videosignal, indem sie das zugeführte Videosignal einer vorbestimmte
Verarbeitung unterzieht, so daß das Untertitelsignal mit dem zugeführten
Videosignal kombiniert wird, und liefert das so erzeugte Videosignal an die Videoanzeigeeinheit
46. Die Videoanzeigeeinheit 46
besitzt ein Anzeigeelement, z.B. ein LCD (Flüssigkristallanzeige),
ein PDP (Plasmaanzeigevorrichtung), eine organische EL-(Elektrolumineszenz)-Anzeigevorrichtung
oder eine Kathodenstrahlröhre, und zeigt auf dem Bildschirm des Anzeigeelement
ein Video auf der Basis des Videosignals aus der Überlagerungsschaltung
45 an.
Auf diese Weise wird auf dem Bildschirm der Videoanzeigeeinheit
46 ein Video auf der Basis der von der optischen Platte ausgelesenen Videodaten
und Untertiteldaten angezeigt. Obwohl in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
alle Komponeten bis zu der Videoanzeigeeinheit 46 in dem Wiedergabegerät
selbst angeordnet sind, ist die Erfindung nicht auf das Wiedergabegerät nach
dem Ausführungsbeispiel beschränkt. Das Wiedergabegerät kann auch
eine Konfiguration haben, bei der ein Videosignal aus der Überlagerungsschaltung
45 für die Wiedergabe einem externen Monitor-Empfänger zugeführt
wird. Das Wiedergabegerät kann auch eine Konfiguration haben, bei der das Videosignal
aus der Überlagerungsschaltung 45 für die Wiedergabe aus der
analogen in eine digitale Form umgewandelt und das Videosignal dann in digitaler
Form ausgegeben wird.
Der Audiodaten-Dekodierer 31 des Audiodaten-Verarbeitungssystems
3 stellt die vor der Datenkomprimierung vorhandenen originalen Audiodatenfelder
wieder her, indem er die zugeführten L-ch- und R-ch-Audiodatenfelder einer
Dekomprimierung oder dgl. unterzieht. Der Audiodaten-Dekodierer 31 erzeugt
auch Audiodatenfelder in mehreren Kanälen, die den Lautsprechern des Array-Lautsprechersystems
34 entsprechen, das durch die enge Nebeneinanderanordnung mehrerer (z.B.
12 bis 16) kleiner Lautsprecher (elektroakustischer Wandler) gebildet wird, wie
dies weiter unten beschrieben wird, und liefert die Mehrkanal-Audiodatenfelder an
die Schallfeldgenerierungsschaltung 32. Mit anderen Worten, der Audiodaten-Dekodierer
41 besitzt eine Gestaltungsfunktion für die Bildung eines Audiosignals
in jedem Kanal, das einer Signalverarbeitung für die Schallfeldgenerierung
unterzogen wird.
Die Schallfeldgenerierungsschaltung 32 enthält digitale
Filterschaltungen, die jeweils den zugeführten Mehrkanal-Audiodatenfeldern
entsprechen, und stellt einen Teil dar, in dem durch die digitale Signalverarbeitung
der den Lautsprechern des Array-Lautsprechersystems 34 entsprechenden Mehrkanal-Audiodatenfelder
die Töne, die von den Lautsprechern des Array-Lautsprechersystems
34 abgestrahlt werden, virtuelle Schallquellen (virtuelle Lautsprecher)
mit zwei Kanälen auf der rechten bzw. linken Seite bilden können, um auf
diese Weise Stereophonie (Stereoeffekt) zu realisieren.
Die von der Schallfeldgenerierungsschaltung 32 verarbeiteten
Mehrkanal-Audiodatenfelder werden der n-Kanal-(Mehrkanal)-Verstärkerschaltung
33 zugeführt.
Die n-Kanal-Verstärkerschaltung 33 wandelt die zugeführten
Mehrkanal-Audiodatenfelder aus digitalen Signalen in analoge Signale um, verstärkt
die analogen Signale auf einen vorbestimmten Pegel und liefert die verstärkten
analogen Signale an die entsprechenden Lautsprecher des Array-Lautsprechersystems
34.
Wie oben beschrieben wurde, wird das Array-Lautsprechersystem
34 gebildet, indem man z.B. 12 bis 16 kleine Lautsprecher eng nebeneinander
anordnet. Indem diese Lautsprecher benutzt werden, um Töne auf der Basis der
den Lautsprechern zugeführten Audiosignale abzustrahlen, können virtuelle
L-ch- und R-ch-Schallquellen gebildet werden, um auf diese Weise Stereophonie zu
realisieren.
Wie oben beschrieben wurde, kann die Schallfeldsteuerschaltung
35 ein geeignetes Schallfeld generieren, indem sie die digitalen Signalverarbeitungsschaltungen,
die die Schallfeldgenerierungsschaltung 32 bilden, so steuert, daß
ein geeignetes Schallfeld generiert werden kann. Die Schallfeldsteuerschaltung
35 hat eine Mikrocomputer-Konfiguration mit einer CPU (zentralen Verarbeitungseinheit),
einem ROM (Nuriesespeicher) und einem RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff), die
in 1 nicht dargestellt sind.
Mit anderen Worten, in dem Wiedergabegerät nach dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel werden die Schallfeldgenerierungsschaltung 32
und die Schallfeldsteuerschaltung 35 dazu benutzt, eine Signalverarbeitungsfunktion
zur Gestaltung und Steuerung eines angestrebten Schallfelds zu realisieren.
Das Array-Lautsprechersystem 34 strahlt in der oben beschriebenen
Weise Töne auf der Basis der auf der optischen Platte aufgezeichneten L-ch-
und R-ch-Audiodatenfelder ab, wodurch auf der optischen Platte aufgezeichnete Mehrkanal-Audiodatenfelder
wiedergegeben und benutzt werden können.
Die Audiodatenfelder und die Videodaten, die auf der in die optische
Plattenleseeinheit 1 geladenen Platte aufgezeichnet sind, bilden Filminhalte
(Movie-Content) mit Audiodaten und Videodaten, die wiedergegeben werden, wobei beide
miteinander synchronisiert sind. Die Verarbeitung in dem Audiodaten-Verarbeitungssystem
3 und die Verarbeitung in dem Videodaten-Verarbeitungssystem
4 werden synchron ausgeführt. Der Ton auf der Basis der auf der wiederzugebenden
optischen Platte aufgezeichneten Audiodaten und das Video auf der Basis der auf
der wiederzugebenden optischen Platte aufgezeichneten Videodaten werden synchron
wiedergegeben.
Selbst wenn die Hörposition nicht eine Position ist, die gleiche
Abständen von den virtuellen L-ch- und R-ch-Schallquellen hat, ordnen die Schallfeldgenerierungsschaltung
32 und die Schallfeldsteuerschaltung 35 in dem Wiedergabegerät
nach dem vorliegenden Ausführungsbeispieldas Klangbild an einer Zwischenposition
zwischen den virtuellen L-ch- und R-ch-Schallquellen an, wenn Töne aus den
virtuellen L-ch- und R-ch-Schallquellen abgehört werden.
Die Klangbildposition bei der Stereowiedergabe
Im folgenden wird eine Klangbildposition bei der zweikanaligen Wiedergabe
von Intensitäts-Stereophonie beschrieben. Bei der Wiedergabe von zweikanaliger
Intensitäts-Stereophonie wird die Zuteilung der Signalepegel für den L-ch
und den R-ch entsprechend der Position des Klangbilds gesteuert, um das Klangbild
zwischen den L-ch- und R-ch-Lautsprechern zu lokalisieren.
Wenn das Klangbild z.B. genau im Zentrum (der zentralen Position)
zwischen dem R-ch-Lautsprecher und dem L-ch-Lautsprecher lokalisiert wird, werden
die Audiosignale dem L-ch- und dem R-ch-Lautsprecher mit dem gleichen Signalpegel
zugeteilt. Wenn das Klangbild an einer gegenüber der zentralen Position nach
rechts (der Seite des R-ch-Lautsprechers) verschobenen Position lokalisiert wird,
wird der dem Audiosignal für den R-ch-Lautsprecher zugeteilte Pegel erhöht
(siehe die Referenz: Journal of the Acoustical Society of Japan, Band 33, Nr. 3,
Seiten 116–127, "Sutereo-onb-no Kaisekiho to sono Oyo (Method for Analyzing
Stereo Sound Field and Application Thereof)", Tabelle 2).
Wenn in einem Intensitäts-Stereoverfahren die Klangbildposition
gesteuert wird, haben die Signalzuteilung für den R-ch und die Signalzuteilung
für den L-ch die gleiche Zeitlage. Es wird also lediglich die Pegelzuteilung
für den L-ch und den R-ch geändert. Für die Einstellung der Klangbildposition
bei der Wiedergabe von Intensitäts-Stereophonie wird davon ausgegangen, daß
die Hörposition, wie die Hörposition A oder D in 15,
etwa gleiche Abstände von den L-ch- und R-ch-Lautsprechern hat. Wenn die Hörposition
z.B. nach rechts oder nach links verschoben ist, wie die Hörposition B, C,
E oder F, wird das Klangbild in einer von der angenommenen Klangbildrichtung abweichenden
Richtung wahrgenommen.
Selbst wenn es Schallquellen mit einem L-ch und einem R-ch gibt, denen
z.B. der gleiche Pegel zugeteilt wird, um ein Klangbild in einer zentralen Position
wahrzunehmen (klangbildlokalisierte Position, wie die Position SPC in dem vorbestimmten
Hörbereich von 15, die als eine Position vor dem
Hörer angenommen wird), ist es schwierig, das Klangbild an der zentralen Position
wahrzunehmen, wenn die Hörposition nach links verschoben ist, wie dies durch
die Hörpositionen B, C, E, F oder dgl. in 15 dargestellt
ist, und der Präzedenzeffekt bewirkt, daß das Klangbild in Richtung des
zuerst ankommenden Schalls an der Position des L-ch-Lautsprechers wahrgenommen wird.
Darüber hinaus werden akustische Wellen von dem L-ch- und dem
R-ch-Lautsprecher so abgestrahlt, daß der Schalldruck in einer beliebigen Richtung
normalerweise so gleichförmig wie möglich ist, wie dies in 2
dargestellt ist, die die Schallabstrahlung durch den L-ch-Lautsprecher illustriert.
Somit bewirkt eine Verschiebung in der Hörposition nach links, daß ein
lauter Ton aus dem L-ch-Lautsprecher gehört wird, so daß die Klangbildposition
nach links verschoben ist.
Das Wiedergabegerät nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
enthält das oben beschriebene Array-Lautsprechersystem 34. Das Array-Lautsprechersystem
34 wird z.B. so aufgebaut, daß mehrere kleine Lautsprecher nahe nebeneinander
angeordnet werden, wie dies in 3 dargestellt ist. Wie
weiter unten beschrieben wird, werden durch die Benutzung einer Technologie zur
Klangbildgenerierung und -steuerung (Wellenfeld-Synthese) eine virtuelle rechte
Schallquelle (virtueller Lautsprecher) SPR und eine virtuelle linke Schallquelle
(virtueller Lautsprecher) SPL gebildet, wie dies in 3
durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Indem der Hörer in die Lage versetzt
wird, Töne wahrzunehmen, die in den Richtungen der virtuellen Lautsprecher
SPR und SPL abgestrahlt werden, kann das Klangbild an einer angenommenen Klangbildposition
SPC im Zentrum des Array-Lautsprechersystems 34 lokalisiert werden.
Obwohl das Klangbild in diesem Zustand für die Hörpositionen
A und B, die sich in 3 im Zentrum befinden, an der
Klangbildposition SPC lokalisiert (von dem Hörer wahrgenommen) werden kann,
ist für die Hörpositionen B und E die Position, an der das Klangbild wahrgenommen
wird, gegenüber der angenommenen Klangbildposition SPC verschoben, und für
die Hörpositionen C und F ist die Position, an der das Klangbild wahrgenommen
wird, noch weiter verschoben. Durch die Ausnutzung des Zeit-Intensitäts-Tradings
zwischen der Pegeldifferenz und der Zeitdifferenz des abgestrahlten Schalls zwischen
beiden Ohren kann bei dem Wiedergabegerät nach dem vorliegenden Ausführungsbeipiel
das Klangbild an einer beliebigen Position in einem breiten Hörbereich in einer
Richtung wahrgenommen werden, in der das Klangbild vorausgesetzt wird. Dies kann
speziell mittels eines Verfahrens zur akustischen Wellenfeld-Synthese auf der Basis
der Schallfeldgenerierungsschaltung 32 und der Schallfeldsteuerschaltung
35 realisiert werden.
Zeit-Intensitäts-Trading zwischen der Pegeldifferenz und der Zeitdifferenz
zwischen beiden Ohren
Im folgenden wird das Zeit-Intensitäts-Trading zwischen der Pegeldifferenz
und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren beschrieben. 4
bis 7C zeigen Darstellungen des Zeit-Intensitäts-Tradings
zwischen der Pegeldifferenz und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren. Wie
4 zeigt, wird vorausgesetzt, daß ein vorbestimmtes
Testsignal (Impulssignal), das von einer unabhängigen Schallquelle G abgestrahlt
wird, sowohl an einer Hörposition A vor der Schallquelle G als auch an einer
Hörposition B, die gegenüber der Position A nach links verschoben ist,
als auch an einer Hörposition C, die noch weiter nach links verschoben ist,
abgehört wird.
Die Impulswellenformen an den beiden Ohren eines Hörers an der
Hörposition A in diesem Umfeld sind in den Teilen (a) und (b) von
5A dargestellt, die Impulswellenformen an den beiden
Ohren eines Hörers an der Hörposition B sind in den Teilen (c) und (d)
von 5B dargestellt, und die Impulswellenformen an den
beiden Ohren eines Hörers an der Hörposition C sind in den Teilen (e)
und (f) von 5C dargestellt.
Mit anderen Worten, bei jeder der in 4
dargestellten Impulswellenformen handelt es sich um eine Impulswellenform, die in
der Nähe jedes der beiden Ohren jedes Hörers an jeder Hörposition
gemessen wird, wenn das vorbestimmte Impulssignal von der Schallquelle G abgestrahlt
wird. Die Teile (a) und (b) von 5A zeigen Impulswellenformen
in der Nähe des linken bzw. des rechten Ohrs des Hörers an der Hörposition
A. Die Teile (c) und (d) von 5B zeigen Impulswellenformen
in der Nähe des linken bzw. des rechten Ohrs des Hörers an der Hörposition
B. Die Teile (e) und (f) von 5C zeigen Impulswellenformen
in der Nähe des linken bzw. des rechten Ohrs des Hörers an der Hörposition
C.
Deshalb kennzeichnet ein Punkt, an dem die Impulswellenform erzeugt
wird, die Ankunftszeit (Ankunfts-Zeitlage), in der die Impulswellenform ein Ohr
des Hörers erreicht, und die Amplitude der Impulswellenform kennzeichnet den
Schalldruckpegel (Signalpegel) des Tons, der ein Ohr des Hörers erreicht.
Wenn der Hörer sich an der Hörposition A von 4
gegenüber der Schallquelle G befindet, haben beide Ohren des Hörers gleichen
Abstand zu der Schallquelle G. Deshalb zeigen die Impulswellenformen an beiden Ohren
in diesem Fall, wie in den Teilen (a) und (b) von 5A
dargestellt, daß die Ankunftszeiten und die Schalldruckpegel für beide
Ohren gleich sind.
Wenn jedoch der Hörer an der Hörposition B von
4 nach vorn blickt, differieren die Abstände und
Orientierungen der beiden Ohren zu der Schallquelle G. In diesem Fall hat das Impulssignal
zu dem rechten Ohr, wie in den Teilen (c) und (d) von 5B
dargestellt, eine frühere Ankunftszeit als das Impulssignal an dem linken Ohr
und hat außerdem einen höheren Schalldruckpegel. Die Ankunftszeiten des
Impulssignals für die beiden Ohren liegen später als im Fall der Hörposition
A, und die Schalldruckpegel des Impulssignals sind an beiden Ohren kleiner als in
dem Fall der Hörposition A.
Wenn der Hörer an der Hörposition C von 4
nach vorn blickt, differieren die Abstände und Orientierungen beider Ohren
zu der Schallquelle G noch mehr als im Fall der Hörposition B. Dementsprechend
hat auch in diesem Fall, wie in den Teilen (e) und (f) von 5C
dargestellt, das Impulssignal an dem rechten Ohr eine frühere Ankunftszeit
und einen größeren Schalldruckpegel als das Impulssignal an dem linken
Ohr. Jedoch liegen die Ankunftszeiten des Impulssignals für beide Ohren hinter
denen für die Hörposition A und die Hörposition B, und die Schalldruckpegel
des Impulssignals für beide Ohren sind kleiner als für die Hörposition
A und die Hörposition B.
Wie oben beschrieben wurde, werden eine Zeitdifferenz (Zeitdifferenz
der Ankunftszeit des Tons) zwischen beiden Ohren und eine Pegeldifferenz (Differenz
im Schalldruckpegel) zwischen beiden Ohren generiert. Die Zeitdifferenz zwischen
beiden Ohren bedeutet, daß bezüglich des Tons, der von der unabhängigen
Schallquelle G in den Raum abgestrahlt wird, um die beiden Ohren des Hörers
zu erreichen, z.B. in einem Fall, in dem die Hörer sich an den Hörpositionen
B und C von 3 befinden, die Ankunftszeit des Tons an
dem rechten Ohr früher liegt als die Ankunftszeit des Tons an dem linken Ohr,
wenn die Schallquelle G sich rechts von dem Hörer befindet. Die Pegeldifferenz
zwischen beiden Ohren bedeutet, daß der Schalldruck des Tons, der das rechte
Ohr erreicht, größer ist als der Schalldruck des Tons, der das linke Ohr
erreicht.
Deshalb wird ein experimentelles Tonsystem vorausgesetzt, das ein
Kopfhörerpaar benutzt, bei dem die Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren und
die Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren einstellbar sind. 6
zeigt ein Blockdiagramm für ein Beispiel eines solchen experimentellen Tonsystems,
das ein Kopfhörerpaar benutzt, bei dem die Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren
und die Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren einstellbar sind. Bei dem in
6 dargestellten experimentellen Tonsystem sind für
den L-ch eine Verzögerungseinheit 102L, ein Verstärker
103L und ein linker Kopfhörer L vorgesehen, und für den R-ch
sind eine Verzögerungseinheit 102R, ein Verstärker
103R und ein rechter Kopfhörer R vorgesehen.
In diesem experimentellen Tonsystem lassen sich die Ankunftszeit und
der Schalldruckpegel für den L-ch und den R-ch unabhängig voneinander
einstellen. Von einem Signalgenerator 101 können Audiosignale dem
L-ch und dem R-ch zugeführt werden. Was das Audiosignal auf dem L-ch betrifft,
so können die Ankunftszeit und der Schalldruckpegel des Tons, der dem Benutzer
über den linken Lautsprecher L zugeführt wird, durch die Verzögerungseinheit
102L bzw. den Verstärker 103L eingestellt werden. Was das
Audiosignal auf dem R-ch betrifft, so können die Ankunftszeit und der Schalldruckpegel
des Tons, der dem Benutzer über den rechten Lautsprecher R zugeführt wird,
durch die Verzögerungseinheit 102R bzw. den Verstärker
103RE eingestellt werden. Das experimentelle System von 6
ermöglicht also, die Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren und die Pegeldifferenz
zwischen beiden Ohren einzustellen.
In dem experimentellen Tonsystem von 6
werden folgende Fälle betrachtet: (A) der Fall, daß der Ton zu beiden
Ohren mit gleicher Abstrahl-Zeitlage und mit gleichen Signalpegel abgestrahlt wird,
(B) der Fall, daß der Ton zu dem rechten Ohr mit einer früheren Abstrahl-Zeitlage
und einem größeren Signalpegel abgestrahlt wird, und (C) der Fall, daß
der Ton zu dem rechten Ohr mit einer früheren Abstrahl-Zeitlage abgestrahlt
wird, während der Ton zu dem linken Ohr mit einem größeren Signalpegel
abgestrahlt wird.
7A, 7B und 7C
zeigen Graphiken, in denen jeweils die Abstrahl-Zeitlagen (Ankunftszeiten) der Töne,
die zu beiden Ohren des Benutzers abgestrahlt werden, sowie die Schalldruckpegel
(Signalpegel) dargestellt sind. Mit anderen Worten, jede der in 7A,
7B und 7C dargestellten
Impulswellenformen zeigt eine Ankunftszeit (Ankunfts-Zeitlage) des Tons, der jedes
der beiden Ohren des Benutzers in einem vorbestimmten Umfeld erreicht, und die Magnitude
jeder Impulswellenform zeigt den Schalldruckpegel (Signalpegel) an.
In dem Fall (A), in dem der Ton zu beiden Ohren mit der gleichen Abstrahl-Zeitlage
und mit dem gleichen Signalpegel abgestrahlt wird, sind, wie in den Teilen (1) und
(2) von 7A dargestellt, die Ankunftszeiten und die
Schalldrücke des Tons an beiden Ohren für beide Ohren gleich.
In dem Fall (B), in dem der Ton zu dem rechten Ohr mit einer früheren
Abstrahl-Zeitlage und mit einem größeren Signalpegel abgestrahlt wird,
liegt, wie den Teilen (1) und (2) von 7B dargestellt,
die Ankunftszeit des Tons für das rechte Ohr früher als die für das
linke Ohr, und der Schalldruckpegel des Tons für das rechte Ohr ist größer
als der für das linke Ohr.
In dem Fall (C), in dem Ton zu dem rechten Ohr mit einer früheren
Abstrahl-Zeitlage abgestrahlt wird, während der Ton zu dem linken Ohr mit einem
größeren Signalpegel abgestrahlt wird, liegt, wie in den Teilen (1) und
(2) von 7C dargestellt, die Ankunftszeit des Tons zu
dem rechten Ohr früher, und der Schalldruckpegel für den Ton zu dem linken
Ohr ist größer.
In dem Fall (A) (dem in den Teilen (1) und (2) von 7A
dargestellten Zustand), in dem der Ton zu beiden Ohren mit der gleichen Abstrahl-Zeitlage
und mit dem gleichen Signalpegel abgestrahlt wird, wird das Klangbild des abgestrahlten
Schalls an einer Position (zentralen Position) wahrgenommen, die von beiden Ohren
des Benutzers gleiche Abstände hat. In dem Fall (B) (dem in den Teilen (1)
und (2) von 7B dargestellten Zustand), in dem der Ton
zu dem rechten Ohr mit einer früheren Abstrahl-Zeitlage und einem größeren
Signalpegel abgestrahlt wird, wird das Klangbild des abgestrahlten Schalls an einer
Position wahrgenommen, die näher an dem rechten Ohr des Benutzers liegt.
In dem Fall (C) (dem in den Teilen (1) und (2) von 7C
dargestellten Zustand), in dem Ton zum rechten Ohr mit einer früheren Abstrahl-Zeitlage
abgestrahlt wird, während der Ton zu dem linken Ohr mit einem größeren
Signalpegel abgestrahlt wird, kann jedoch das Phänomen beobachtet werden, daß
das Klangbild des abgestrahlten Schalls wieder in der zentralen Position wahrgenommen
wird, die gleiche Abstände von beiden Ohren des Benutzers hat, verglichen mit
dem Fall (B) (dem in den Teilen (1) und (2) von 7B
dargestellten Zustand), in dem der Ton zu dem rechten Ohr mit einer früheren
Abstrahl-Zeitlage und mit einem größeren Signalpegel abgestrahlt wird.
In den anhand von 6 und 7A
bis 7C beschriebenen Fällen stellt die Fähigkeit,
die Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren so zu ändern, daß die Ankunftszeit
des Tons für das rechte Ohr früher liegt als für das linke Ohr, und
die Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren so zu ändern, daß das linke Ohr
einen größeren Schalldruckpegel hat als das rechte Ohr, das Zeit-Intensitäts-Trading
zwischen der Pegeldifferenz und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren dar.
Die Interaktion zwischen der Pegeldifferenz und der Zeitdifferenz
zwischen beiden Ohren waren als Phänomen für eine einzelne Schallquelle
bekannt. Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben erkannt, daß diese Interaktion
auf ein integriertes Klangbild, z.B. ein Intensitäts-Stereo-Klangbild, angewendet
werden kann, das von zwei Schallquellen, einem L-ch-Lautsprecher und einem R-ch-Lautsprecher,
erzeugt wird. Wie oben beschrieben wurde, kann das Klangbild durch die Verwendung
des Zeit-Intensitäts-Tradings zwischen der Pegeldifferenz
und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren in einem breiten Hörbereich in
einer angestrebten Richtung wahrgenommen werden.
Um das Zeit-Intensitäts-Trading zwischen der Pegeldifferenz und
der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren, wie sie oben beschrieben wurde, auszunutzen,
kann in dem Wiedergabegerät nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch Benutzung der Technologie der Schallfeldgenerierung und -steuerung (Technologie
der Wellenfrontsynthese) eine Verschiebung der Klangfeldposition aufgrund der Zeitdifferenz
zwischen beiden Ohren rückgängig gemacht werden. Die Schalldruckverteilung
des Schallfelds kann gesteuert werden, um eine inverse Pegeldifferenz zwischen beiden
Ohren zu erzeugen.
Technologie der Schallfeldgenerierung und -steuerung
Im folgenden wird die Technologie der Schallfeldgenerierung und -steuerung
beschrieben. Zu den Verfahren zur Steuerung eines Schallfelds im dreidimensionalen
Raum gehört ein Verfahren, bei dem das Kirchhoff-Integral benutzt ist, das
z.B. in Waseda University, Advance Research Institute for Science and Engineering,
Acoustic Laboratory, Yoshio YAMAZAKI; "Kirchhoff-sekibun-hoteishiki-ni Motozuku
Sanjigen-barcharuriarithi-ni Kansuru Kenkyu (Study on Virtual Reality based on Kirchhoff's
Integral Equation)" dargestellt ist.
Mit anderen Worten, wenn eine geschlossen Fläche S angenommen
wird, die keine Schallquelle enthält, wie dies in 8
dargestellt ist, kann ein Schallfeld in der geschlossenen Fläche S durch das
Kirchhoff-Integral dargestellt werden. In 8 repräsentiert
p(ri) den Schalldruck des Punkts ri auf der geschlossen Fläche S, p(rj) repräsentiert
den Schalldruck des Punkts rj auf der geschlossenen Fläche S, n repräsentiert
die Normale in dem Punkt rj, un(rj) repräsentiert die Partikelgeschwindigkeit
in Richtung der Normalen n und |ri–rj| repräsentiert den Abstand zwischen
den Punkten ri und rj.
Das Kirchhoff-Integral wird durch den Ausdruck (1) in 9
repräsentiert und zeigt, daß das Schallfeld in der geschlossenen Fläche
S vollständig reproduziert werden kann, wenn der Schalldruck p(rj) auf der
geschlossenen Fläche S und die Partikelgeschwindigkeit un(rj) in Richtung der
Normalen n vollständig gesteuert werden kann.
In dem Ausdruck (1) repräsentiert &ohgr; die Winkelfrequenz,
die durch &ohgr; = 2&pgr;f dargestellt wird, &rgr; repräsentiert die Luftdichte
und Gij wird durch den Ausdruck (2) in 9 dargestellt.
Obwohl der Ausdruck (1) sich auf ein stetiges Schallfeld bezieht,
kann er auch auf ein transientes Schallfeld angewendet werden, indem die Augenblickswerte
des Schalldrucks p(rj) und der Partikelgeschwindigkeit un(rj) gesteuert werden.
Wie oben beschrieben wurde, ist es bei dem Entwurf eines Schallfelds
auf der Basis des Kirchhoff-Integral nur erforderlich, den Schalldruck p(rj) und
die Partikelgeschwindigkeit un(rj) auf der geschlossenen Fläche S zu reproduzieren,
die in virtueller Form vorliegt. Da es in der Praxis jedoch schwierig ist, den Schalldruck
p(rj) und die Partikelgeschwindigkeit un(rj) in jedem der aufeinanderfolgenden Punkte
auf der geschlossenen Fläche S zu steuern, wird die geschlossene Fläche
S unter der Voraussetzung diskretisiert, daß der Schalldruck p(rj) und die
Partikelgeschwindigkeit un(rj) in einem sehr kleinen Element auf der geschlossenen
Fläche S konstant sind.
Wenn man N Punkte benutzt, um die geschlossene Fläche S zu diskretisieren,
wird der Ausdruck (1) in 9 zu dem Ausdruck (3) in
9. Durch Reproduzieren des Schalldrucks p(rj) und der
Partikelgeschwindigkeit un(rj) in jedem von N Punkten auf der geschlossenen Fläche
S kann also das Schallfeld in der geschlossenen Fläche S vollständig reproduziert
werden.
Systeme für die Verwendung von M Schallquellen zum Reproduzieren
des Schalldrucks p(rj) und der Partikelgeschwindigkeit un(rj) in jedem von N Punkten
enthalten das in 10 dargestellte System.
In diesem System wird ein Audiosignal von einer Signalquelle
201 über Filter 202 an Lautsprecher 203 geliefert,
und an N Punkten auf einer Grenzlinie einer Kontrollregion 204 werden Schalldrücke
gemessen. Die Partikelgeschwindigkeit un(rj) in Richtung der Normalen wird aus einem
Schalldrucksignal mit Hilfe des Zweimikrofon-Verfahrens annähernd ermittelt.
Um den Schalldruck p(rj) und die Partikelgeschwindigkeit un(rj) an
jedem von N Punkten zu reproduzieren, ist es dabei lediglich erforderlich, daß
die Schalldrücke an 2N Punkten denjenigen in dem originalen Schallfeld gleich
sind. Dies führt zu dem Problem, als Transferfunktion Hi (i = 1 bis M) eines
der Filter 202 einen Wert zu ermitteln, bei dem die Schalldrücke an
2N Punkten so nahe wie möglich an die des originalen Schallfelds herankommen.
Wenn jede Transferfunktion zwischen der Schallquelle i (i = 1 bis
M) und den Hörpunkten j (j = 1 bis 2N) in dem reproduzierten Schallfeld durch
Cij dargestellt wird, die Transferfunktion eines Filters 202 in einer Stufe
vor der Schallquelle i durch Hi dargestellt wird und jede Transferfunktion zwischen
der Schallquelle i und dem Hörpunkt j in dem originalen Schallfeld
durch Pj dargestellt wird, erhält man die in dem Ausdruck (4) in
9 dargestellte Bewertungsfunktion J für die Minimierung
der Differenz zwischen dem reproduzieren Schallfeld und dem originalen Schallfeld.
Zur Ermittlung der Transferfunktion Hi, bei der die durch den Ausdruck
(4) repräsentierte Bewertungsfunktion J am kleinsten ist, kann der Ausdruck
(5) in 9 aufgelöst werden.
Um das Kirchhoff-Integral auf den Halbraum zu erweitern, wie dies
in 11 dargestellt ist, kann unter der Voraussetzung,
daß in einem Raum auf einer Seite (der linken Seite) einer Grenze S1 eine Schallquelle
205 angeordnet ist und auf der entgegengesetzten Seite (der rechten Seite)
eine Hörregion 206 angeordnet ist, die keine Schallquelle enthält,
durch Steuern des Schalldrucks und der Partikelgeschwindigkeit an allen Punkten
auf der Grenze S1 oder in jedem der obigen diskreten Punkte auf der Basis des Kirchhoff-Integrals
ein gewünschtes Schallfeld in der Hörregion 206, die keine Schallquelle
enthält, realisiert werden.
Durch Anordnen einer Anzahl von Lautsprecher n SP1, SP2, ..., SPm
auf der linken Seite einer Kontroll-Linie S2 (Grenzlinie) mit einer endlichen Länge,
Festlegen einer Anzahl von Kontrollpunkten C1, C2, ..., Ck auf der Kontroll-Linie
S2 und Steuern des Schalldrucks (Amplitude) und der Phase an jedem der Kontrollpunkte
C1, C2, ..., Ck in einer Hörregion auf der rechten Seite (gegenüber den
Lautsprechern SP1, SP2, ..., SPm) der Kontroll-Linie S2, können Töne aus
den Lautsprechern SP1, SP2, ..., SPm von einem Hörer 207 als virtuelle
Schallquelle 208 auf der linken Seite der Kontroll-Linie S2 von einem Hörer
207 abgehört werden.
Wie oben beschrieben wurde, kann durch Steuern der Phase (der Verzögerungszeit)
und des Schalldrucks (des Schalldruckpegels) des den einzelnen Lautsprechern zugeführten
Audiosignals ein angestrebtes Schallfeld generiert und gesteuert werden. In dem
Wiedergabegerät nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel steuert die
Schallfeldsteuerschaltung 35 einen Koeffizienten oder dgl. einer in der
Schallfeldgenerierungsschaltung 32 enthaltenen Filterschaltung, wodurch
eine Schalldruckpegeldifferenz (Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren) generiert
werden kann, die zwischen beiden Ohren entgegengesetzt ist, so daß eine Schalldruckverteilung
gesteuert wird, durch eine Verschiebung in der Klangbildposition aufgrund der Zeitdifferenz
zwischen beiden Ohren beseitigt wird.
Mit anderen Worten, in dem Wiedergabegerät gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel steuert die Schallfeldsteuerschaltung
35 die Schallfeldgenerierungsschaltung 32 in der Weise, daß
der Schalldruckpegel oder die Verzögerungszeit des jedem Lautsprecher zugeführten
Signals oder beide Größen gesteuert werden, wodurch die Schalldruckverteilung
in dem reproduzierten Schallfeld in Abhängigkeit von der Abstrahlrichtung des
Tons eine solche Neigung erfährt, daß die Schalldruckverteilung in einem
Hörbereich die Form einer angestrebten Verteilung hat.
Schallfeldgenerierung und -steuerung in dem Wiedergabegerät gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
13A und 13B zeigen Darstellungen
einer Schallfeldgenerierung und -steuerung, die in dem Wiedergabegerät gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durchgeführt wird. Das Wiedergabegerät
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfaßt das Array-Lautsprechersystem
34, das durch das Anordnen von 16 Lautsprechern SP1 bis SP16 nebeneinander
aufgebaut ist.
Auf der Basis der Funktionen der Schallfeldgenerierungsschaltung
32 und der Schallfeldsteuerschaltung 35 werden die den Lautsprechern
SP1 bis SP16 zugeführten Audiosignale so verarbeitet, daß, wie in
13A und 13B dargestellt,
mit Hilfe des Array-Lautsprechersystems 34 Töne von einer rechten
virtuellen Schallquelle SPR und einer linken virtuellen Schallquelle SPL abgestrahlt
werden.
In dem Wiedergabegerät gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
kann auf der Basis der Funktionen der Schallfeldgenerierungsschaltung
32 und der Schallfeldsteuerschaltung 35 durch Verarbeiten der
den Lautsprechern SP1 bis SP16 zugeführten Audiosignale, wie in 13A
dargestellt, auf der Seite der virtuellen Schallquelle SPL ein Teil des Hörbereichs
vor der virtuellen Schallquelle SPL kleinen Schalldruck haben. Umgekehrt kann durch
Abstrahlen eines starken Tons in einen Teil des Hörraums auf der Seite der
virtuellen Schallquelle SPR, der der virtuellen Schallquelle SPL gegenüberliegt,
auch ein rechter Teil des Hörbereichs, der von der virtuellen Schallquelle
SPL entfernt ist, einen Ton aufweisen, der von der linken Seite abgestrahlt wird.
In ähnlicher Weise ist auf der rechten Seite der virtuellen Schallquelle
SPR, wie in 13B dargestellt, ein Teil des Hörbereichs
vor der virtuellen Schallquelle SPR so eingestellt, daß er schwachen Schalldruck
aufweist. Umgekehrt kann durch Abstrahlen eines starken Tons in den Teil der virtuellen
Schallquelle SPL, der der virtuellen Schallquelle SPR gegenüberliegt, auch
ein linker Teil des Hörbereichs, der von der virtuellen Schallquelle SPR entfernt
ist, einen starken Ton aufweisen, der von der rechten Seite abgestrahlt wird.
In 13A und 13B
zeigen die Richtungen der Pfeile die Abstrahlrichtungen (Richtungen
des abgestrahlten Tons) des Tons aus den virtuellen Schallquellen SPR und SPL, und
die Dicke jedes Pfeils entspricht dem Schalldruckpegel des in dieser Richtung abgestrahlten
Schalls. In 13A sind die Schalldrücke des in den
durch die Pfeile L1, L2, L3 und L4 angezeigten Richtungen abgestrahlten Tons so
eingestellt, daß sie zunehmen, wenn die Winkel zwischen der die virtuelle Schallquelle
SPL und die virtuelle Schallquelle SPR verbindenden geraden Linie und den Pfeilen
L1, L2, L3 und L4 kleiner werden. Die Beziehungen des Schalldrucks in den Richtungen
der Pfeile L1, L2, L3 und L4 werden durch L1 > L2 > L3 > L4 dargestellt.
In 13B sind die Schalldrücke des
in den durch die Pfeile R1, R2, R3 und R4 angezeigten Richtungen so eingestellt,
daß sie zunehmen, wenn die Winkel zwischen der die virtuelle Schallquelle SPR
und die virtuelle Schallquelle SPL miteinander verbindenden geraden Linie und den
Pfeilen R1, R1, R3 und R4 kleiner werden. Mit anderen Worten, die Beziehungen in
dem Schalldruck in den Richtungen der Pfeile R1, R2, R3 und R4 werden durch R1 >
R2 > R3 > R4 dargestellt.
Durch die oben beschriebene Steuerung der Schalldruckverteilung des
den einzelnen Lautsprechern des Array-Lautsprechersystems 34 zugeführten
Audiosignals wird ein Klangbild des Tons, der in dem L-ch und dem R-ch mit der gleichen
Zeitlage und dem gleichen Pegel aufgezeichnet ist und in der zentralen Position
lokalisiert werden soll, in der zentralen Position SPC lokalisiert, weil es in einem
symmetrischen Hörbereich, wie den Hörpositionen A und D in 3,
keine Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren und keine Pegeldifferenz zwischen beiden
Ohren gibt. Darüber hinaus wird in 3 an jeder
der Hörpositionen B und E das Klangbild in der zentralen Position wahrgenommen,
weil die Ankunftszeit des Tons auf der linken Seite früher liegt, der Pegel
des ankomenden Schalls jedoch größer ist. Wenn die Hörposition z.B.
über die Bereiche der rechten und linken virtuellen Schallquellen SPR und SPL
hinaus verschoben wird, kann selbst an den Hörpositionen C und E das Klangbild
im Zentrum wahrgenommen werden, weil das Array-Lautsprechersystem 34 so
gesteuert wird, daß die Ankunftszeit auf der linken Seite früher liegt,
der Pegel des ankommenden Schalls auf der rechten Seite jedoch größer
ist.
In der obigen Beschreibung benutzt das Wiedergabegerät gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das von den Lautsprechern gebildete Array-Lautsprechersystem
34, und das den einzelnen Lautsprechern des Array-Lautsprechersystems
34 zugeführte Audiosignal wird verarbeitet. Durch die oben beschriebene
Steuerung der Schalldruckverteilung für die L-ch- und R-ch-Audiosignale in
einem Intensitäts-Stereo-System können jedoch ähnliche Effekte erreicht
werden.
Auch in Bezug auf Audiosignale, die in einem Zustand aufgezeichnet
sind, in dem sich die Zuteilungspegel (zugeteilte Schalldrücke) der Signale
für den L-ch und den R-ch ändern, um das Klangbild an einer beliebigen
Position zwischen den L-ch- und R-ch-Lautsprechern zu lokalisieren, ermöglicht
der Präzedenzeffekt eine Lokalisierung des Klangbilds in der Position eines
Lautsprechers in einer Richtung, in der der Ton die verschobenen Positionen zuerst
erreicht, selbst wenn die Audiosignale von einem normalen Stereo-Wiedergabegerät
wiedergegeben und die wiedergegebenen Töne an verschobenen Positionen, wie
den Hörpositionen B und C abgehört werden.
Durch die Steuerung der Schalldruckverteilung entsprechend einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung für Audiosignale, die in einem Zustand aufgezeichnet
sind, in denen sich die Zuteilungspegel der Signale für den L-ch und den R-ch
ändern, kann das Klangbild zwischen den L-ch- und R-ch-Lautsprechern oder in
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an einer vorbestimmten Position zwischen
den rechten und linken virtuellen Schallquellen SPR und SPL lokalisiert werden,
selbst wenn der Ton an den Hörpositionen B und C abgehört wird.
Falls ein Audiosignal nur in einem der Kanäle L-ch und R-ch aufgezeichnet
ist, so daß der wiedergegebene Ton nur aus einer Lautsprecherposition gehört
werden kann, wenn z.B. ein Audiosignal eines Musikinstruments nur in dem L-ch aufgezeichnet
ist, kann der reproduzierte Ton des Musikinstruments an jeder der Hörpositionen
B und C vernehmlich gehört werden, weil die virtuelle Schallquelle SPL sich
an einer näheren Position befindet, so daß es schwierig ist, den reproduzierten
Ton als Stereoklang mit räumlicher Balance zu hören.
Selbst in einem solchen Fall kann durch die Benutzung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung ein Stereoschallfeld reproduziert und genossen werden, das eine Balance
mit dem von der virtuellen Schallquelle SPR auf der rechten Seite aufweist, da der
Ton aus der virtuellen Schallquelle SPL auf der linken Seite zu jeder der Hörpositionen
B und C abgeschwächt ist.
In dem Wiedergabegerät gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
werden die Steuerung der Schalldruckverteilung in der Weise, daß, wie in
2 dargestellt, z.B. in einem Teil des Hörbereichs,
der nahe bei der virtuellen Schallquelle SPL liegt, ein geringer Schalldruck auftritt,
und die Steuerung der Schalldruckverteilung in der Weise, daß durch das Abstrahlen
eines starken Tons in einen Teil des Hörbereichs, der von der virtuellen Schallquelle
SPL entfernt ist, der von der linken Seite abgestrahlte Ton selbst
in einem rechten Teil des Hörbereichs stark ist, der von der virtuellen Schallquelle
SPL entfernt ist, in dem Array-Lautsprechersystem 34 realisiert, das einen
Lautsprecherabstand hat, der kleiner ist als der Abstand zwischen den L-ch- und
R-ch-Lautsprechern bei Intensitäts-Stereophonie, indem die virtuelle Schallquelle
SPL in einer Position weiter links angeordnet wird als der Lautsprecher an dem linken
Ende.
Dies ist ein Beispiel für die effektive Ausnutzung einer Eigenschaft,
wonach der Schalldruck auf der Außenseite eines Endes des Array-Lautsprechersystems
34 kleiner wird, da der Lautsprecherabstand des Array-Lautsprechersystems
34 kleiner ist als der Abstand zwischen den virtuellen Schallquellen SPR
und SPL. Hierbei wird eine Eigenschaft effektiv ausgenutzt, wonach dann, wenn eine
virtuelle Schallquelle als Punktschallquelle außerhalb der Länge des Array-Lautsprechersystems
34 festgelegt wird, der Schalldruck von einer virtuellen Punktschallquelle
außerhalb einer geraden Linie, die die virtuelle Schallquelle und ein Ende
des Array-Lautsprechersystems 34 verbindet, kleiner wird.
Betrachtung einer Simulation der Schallfeldgenerierung und -steuerung
Als Nächstes werden die Ergebnisse einer Simulation einer Schallfeldgenerierung
und -steuerung in dem Wiedergabegerät gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
beschrieben. 14A und 14B
zeigen Graphiken, die Konturzeichnungen benutzen, um Schalldruckverteilungen darzustellen,
die man erhält, wenn ein R-ch-Audiosignal von Intensitäts-Stereosignalen
in den Raum abgestrahlt wird. In 14A und
14B ist die Region für jede Schalldruckpegeldifferenz
von 5 dB durch Konturen dargestellt. Die halbkreisförmigen gestrichelten Linien
in 14A und 14B sind Kurven
gleicher Ausbreitungszeit der Wellenfront von akustischen Wellen.
Die in 14A und 14B
dargestellten Schalldruckverteilungen betreffen den R-ch. Auch die Schalldrücke
eines L-ch-Audiosignals sind symmetrisch verteilt. In den Simulationen ist die Zahl
der das Array-Lautsprechersystem 34 bildenden Lautsprecher gleich 12, und
der Zeichnungsbereich für die Schalldruckverteilung beginnt in einer Position
im Abstand von 10 cm von der Lautsprecherfront.
In dem Simulationsumfeld ist die in 14A
dargestellte Hörposition A eine Hörposition, an der ein Hörer den
abgestrahlten Ton hört. Wenn in diesem Simulationsumfeld vorausgesetzt wird,
daß die Breite, in der das Array-Lautsprechersystem 34 installiert
ist, der Breite eines Anzeigebildschirms der Videoanzeigeeinheit 46 entspricht,
ist die Breite (Stereo-Schallfeldbreite), in der das Klangbild angeordnet ist, die
Breite des Array-Lautsprechersystems 34.
Auf einer Linie (der oberen Grenze des Schalldruckverteilungs-Zeichnungsbereichs
in jeder der 14A und 14B)
in einer Position 10 cm vor dem Array-Lautsprechersystem 34 sind Kontrollpunkte
festgelegt, und die Abstrahl-Zeitlage der Abstrahlung von jedem Lautsprecher ist
so festgelegt, daß die Zeiten, in denen eine Wellenfront die Kontrollpunkte
erreicht (wie durch die gestrichelten Linien in 14A
und 14B dargestellt), mit der Kurven gleicher Ausbreitungszeit
der akustischen Wellen übereinstimmt. Mit anderen Worten, es wird die Verzögerungszeit
des Audiosignals für jeden Lautsprecher festgelegt.
Um den Ton eines Musikinstruments zu hören, der in einen der
Kanäle L-ch und R-ch gemischt ist und dessen Klangbild so eingestellt ist,
daß es an einem Ende lokalisier wird, wird die Kurve gleicher Ausbreitungszeit
der akustischen Wellen bestimmt. Um die Klangbildposition auf der Basis der Differenz
der Ankunftszeit zwischen beiden Ohren bestimmen zu können, wird die Richtung
einer Normalen zu Kurve gleicher Ausbreitungszeit der akustischen Wellenfront als
ein Ende der Videoanzeigeeinheit 46 benutzt. In der Praxis können,
wie in 14A und 14B dargestellt,
gute Ergebnisse erzielt werden, indem vorzugsweise ein Kreis gebildet wird, dessen
Zentrum sich in einer Position befindet, die geringfügig von einem Ende des
Array-Lautsprechersystems 34 entfernt ist und einen geringen Abstand hat
(in einer oberen Position in 14A und 14B).
Die Schalldruckverteilung wird folgendermaßen eingestellt. Die
Kurve gleicher Ausbreitungszeit wird so festgelegt, daß dann, wenn Audiosignale
gehört werden, die in dem L-ch und dem R-ch gleich gemischt sind, so daß
das Klangbild im Zentrum lokalisiert wird, der Ton von einem nähergelegenen
Lautsprecher abgestrahlt wird. Die Schalldruckverteilung wird so festgelegt, daß
die Pegeldifferenz zwischen beiden Ohren erzeugt wird, die eine durch die Festlegung
verursachte Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren aufheben kann.
Für den Schalldruck eines Tons, der aus der Richtung eines näheren
Kanal abgestrahlt wird, wird der Schalldruck, der von einer weiter entfernten Kanalrichtung
abgestrahlt wird, um etwa 5 bis 10 dB erhöht. Die Differenz zwischen dem Schalldruck,
der in der Nähe der Front des rechten Endes des Array-Lautsprechersystems
34 durch den R-ch-Schall erzeugt wird, und dem Schalldruck, der in der
Nähe des linken Endes des Array-Lautsprechersystems 34 erzeugt wird,
wird z.B. auf 5 bis 10 dB festgesetzt.
In diesem Zustand wird ein Fall betrachtet, bei dem Ton an den einzelnen
Hörpositionen A, B und C abgehört wird, wie dies in 14B
dargestellt ist. Ähnlich wie 14A
zeigt auch 14B die Schalldruckverteilung des R-ch-Audiosignals.
Wenn man den R-ch-Schall betrachtet und die Schalldrücke an beiden Ohren jedes
von drei Hörern an den Hörpositionen A, B und C vergleicht, so ist der
Schalldruck an dem rechten Ohr niedriger, oder der Schalldruck an beiden Ohren (des
linken Hörers an der Hörposition B) ist gleich. Deshalb erreicht der Ton
das rechte Ohr früher. Dabei beträgt die Pegeldifferenz zwischen beiden
Ohren, was den Ton von der rechten Seite betrifft, nur etwa 1 dB. Deshalb kann festgestellt
werden, daß das Klangbild des Musikinstrumententons, der nur in den R-ch gemischt
ist und dessen Klangbild an dem rechten Ende lokalisiert werden soll, von allen
drei Hörern auf der Basis der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren an dem rechten
Ende wahrgenommen wird.
Wenn man den Ton des Musikinstruments betrachtet, der in die L-ch-
und R-ch-Audiosignale gemischt ist und dessen Klangbild lokalisiert werden soll,
muß der Einfluß des Schallfelds in dem linken Teil des Hörbereichs
berücksichtigt werden, wobei das Klangbild eine Schalldruckverteilung und Kurven
gleicher Ausbreitungszeit aufweist, die zu denen von 14B
symmetrisch sind. Da das Schallfeld symmetrisch ist, nimmt der zentrale Hörer
(an der Hörposition A in 14B) das Klangbild im
Zentrum wahr (einer zentralen Position in der Breite des Array-Lautsprechersystems
34, die zentrale Position, die das Zentrum der Breite bildet, in der das
Klangbild angeordnet ist).
Auf der Basis des Zeit-Intensitäts-Tradings zwischen der Pegeldifferenz
und der Zeitdifferenz zwischen beiden Ohren nimmt der Hörer an der Hörposition
C in 14B das Klangbild im Zentrum wahr, da der Ton
von der rechten Seite die Hörposition C zuerst erreicht und der Schall, der
Hörposition C von der linken Seite aus erreicht, eine um etwa 5 dB größere
Magnitude hat. Die in 14B dargestellten Hörpositionen
A, B und C sind symmetrisch, und der Schalldruckpegel von der linken Seite zu dem
rechten Hörer ist gleich dem Schalldruckpegel von der rechten Seite zu dem
linken Hörer. Somit zeigt sich, daß der Hörer an der Hörposition
C das Klangbild im Zentrum wahrnimmt. Ähnliches gilt für den Hörer
an der Hörposition B, da seine Situation einer Rechts-Links-Vertauschung der
Situation des Hörers an der Hörposition C entspricht. Deshalb nimmt der
Hörer an der Hörposition B, ähnlich wie der Hörer an der Hörposition
C, das Klangbild im Zentrum wahr.
Wie aus den Simulationen der Schalldruckpegel in dem reproduzierten
Klangbild erkennbar ist, kann für ein Audiosignal, das jedem Lautsprecher zugeführt
wird, durch Steuern der Verzögerungszeit und des Schalldruckpegels ein reproduziertes
Schallfeld erzeugt werden, das eine angestrebte Schalldruckverteilung aufweist.
Indem man auf der Seite der virtuellen Schallquelle SPL die Schalldruckverteilung,
wie in 13A dargestellt, so steuert, daß ein Teil
des Hörbereichs vor der virtuellen Schallquelle SPL einen kleinen Schalldruck
aufweist, und in einen Teil des Hörbereichs auf der Seite der virtuellen Schallquelle
SPR, nämlich den Teil, der der virtuellen Schallquelle SPL gegenüberliegt,
einen starken Ton abstrahlt, so daß der rechte Teil des Hörbereichs, der
von der virtuellen Schallquelle SPL entfernt ist, einen starken von der linken Seite
abgestrahlten Ton aufweist, und indem man auf der Seite der virtuellen Schallquelle
SPR die Schalldruckverteilung, wie sie in 13B dargestellt
ist, so steuert, daß ein Teil des Hörbereichs vor der virtuellen Schallquelle
SPR einen kleinen Schalldruck aufweist, und in einen Teil auf der Seite der virtuellen
Schallquelle SPL abstrahlt, nämlich den Teil, der der virtuellen Schallquelle
SPR entgegengesetzt, einen starken Ton abstrahlt, so daß auch ein Teil des
Hörbereichs im Abstand von der virtuellen Schallquelle SPR einen starken Ton
aufweist, der von der rechten Seite abgestrahlt wird, wird ein Wiedergabeschallfeld
generiert, in welchem an einer beliebigen Position an jeder Stelle in dem breiten
Hörbereich ein Klangbild wahrgenommen werden kann.
Mit anderen Worten, selbst wenn der abgestrahlte Ton an einer beliebigen
Position in dem reproduzierten Schallfeld abgehört wird, kann das Schallfeld
an einer Schallfeld-Lokalisierungsposition lokalisiert werden, die als die Position
vorausgesetzt wird, an der das Klangbild lokalisiert wird, d.h., an der Klangbildposition
SPC des Array-Lautsprechersystems 34. Selbst wenn der Hörer sich nicht
an einer Position befindet, die gleiche Abstände von beiden virtuellen Schallquellen
hat, kann das Klangbild von dem Hörer an der angenommenen Schallfeld-Lokalisierungsposition
wahrgenommen werden.
Indem bei dem Wiedergabegerät nach dem Ausführungsbeispiel
die Ausgangssignale des Array-Lautsprechersystems 34 so gesteuert werden,
daß eine Schalldruckverteilung erreicht wird, bei der in einem Teil des Hörbereichs
vor einem beliebigen Kanal der von einem Audiosignal in einem beliebigen Kanal verursachte
Schalldruck kleiner ist als in dem entgegengesetzten Teil des Hörbereichs,
wenn ein Hörer nicht an einer Position hört, die gleiche Abstände
von beiden Lautsprechern hat, erreicht der Ton aus einem näheren Lautsprecher
den Hörer zuerst, während der Ton aus einem weiter entfernten Lautsprecher
jedoch einen höheren Pegel hat. Selbst wenn ein Hörer nicht im Zentrum
des Hörbereichs hört, kann er eine Klangbildposition und einen Stereoklang
ähnlich wie in dem Fall wahrnehmen, wenn er an einer Position hört, die
gleiche Abstände von beiden Lautsprechern hat, wie dies oben beschrieben wurde.
Deshalb kann Stereomusik und Kinofilmton in einem breiten Hörbereich genossen
werden.
Mit anderen Worten, bei der Wiedergabe von Audiosignalen kann das
Schallfeld so gesteuert werden, daß ein Klangbild an einer beliebigen Position
an jeder Stelle in einem breiten Hörbereich wahrgenommen werden kann, und durch
Anordnen von linken und rechten virtuellen Lautsprechern vor dem Hörbereich
auf der Basis einer Wellenfeldsynthese und durch Steuern der Aussendung der Wellenfront
von beiden virtuellen Lautsprechern in den Hörbereich in der Weise, daß
eine Seite eine größere Amplitude gesendet wird als in die entgegengesetzte
Seite, kann ein Hörer unabhängig vom Ort des Hörers ein synthetisiertes
Klangbild an einer gewünschten Position wahrnehmen.
Was darüber hinaus die Funktionen der Schallfeldgenerierungsschaltung
32 und der Schallfeldsteuerschaltung 35 betrifft, so arbeiten
die Schallfeldgenerierungsschaltung 32 und die Schallfeldsteuerschaltung
35 kooperativ, um die Töne in beiden Kanälen zu steuern, die
von den Lautsprechern in beiden Richtungen in den Hörbereich ausgegeben werden.
Durch diese Steuerung erfährt die Schalldruckverteilung eine solche Neigung,
daß bezüglich der Schalldrücke in beiden Kanälen im Vergleich
zu einer Hörposition auf einer Seite des Kanals die Hörposition auf der
entgegengesetzten Seite einen größeren Schalldruck hat. Bezüglich
des Frequenzbereichs des zu verarbeitenden Audiosignals gibt es keine spezielle
Beschränkung. Wenn ein Audiosignal in einem Frequenzbereich von 200 Hz oder
höher durch die Anwendung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung verarbeitet
wird, kann unabhängig von der Hörposition in einem vorbestimmten Hörbereich
(Schallfeld) ein Klangbild an der angestrebten Position lokalisiert werden.
In dem oben beschriebenen Wiedergabegerät gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel generiert der Audiodaten-Dekodierer
31 Audiosignale in mehreren Kanälen, die den Lautsprechern des Array-Lautsprechersystems
34 zuzuführen sind, und die Schallfeldgenerierungsschaltung
32 unterzieht die Signale in den Kanälen einer Signalverarbeitung,
so daß sich eine geneigte Schalldruckverteilung in dem Hörbereich ergibt.
Das oben beschriebene Wiedergabegerät gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist jedoch nicht auf die oben beschriebenen Funktionen beschränkt.
Die Funktionen des Audiodaten-Dekodierers 31, der Schallfeldgenerierungsschaltung
32 und der Schallfeldsteuerschaltung 35 können z.B. durch
einen einzigen Mikrocomputer realisiert werden. Mit anderen Worten, es sind vorgesehen:
Ein Gestaltungsschritt, um auf der Basis eines wiederzugebenden Audiosignals Audiosignale
in mehreren Kanälen zu generieren, um Töne von einem Paar von Schallquellen
abzustrahlen, und ein Signalverarbeitungsschritt, um an jedem der in dem Gestaltungsschritt
gebildeten Audiosignale eine Signalverarbeitung durchzuführen, um ein angestrebtes
Schallfeld zu generieren. In dem Signalverarbeitungsschritt wird die Schalldruckverteilung
so geneigt, daß für jede Schallquelle des Paars von Schallquellen die
Schalldruckpegel der von der Schallquelle an eine Hörposition ausgestrahlten
Töne umgekehrt proportional zu den Winkeln ansteigen, die zwischen den Abstrahlrichtungen
der von der Schallquelle zu der Hörposition abgestrahlten Töne und einer
das Paar von Schallquellen verbindenden geraden Linie gebildet werden. Dies macht
es möglich, eine ähnliche Verarbeitung vorzunehmen wie in dem Fall des
Wiedergabegeräts nach dem obigen Ausführungsbeispiel.
Offensichtlich können auch dann, wenn dieses Verfahren benutzt
wird, die Lautsprecher zur Generierung der Schallquellen ein Array-Lautsprechersystem
sein. Für die Signalverarbeitung kann durch Steuern der Verzögerungszeit
oder des Schalldruckpegels eines Audiosignals oder beider Größen ein angestrebtes
Klangbild gebildet werden, dessen Schalldruckverteilung eine Neigung aufweist.
Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel exemplarisch
der Fall beschrieben wurde, daß ein Intensitäts-Stereo-Ton wiedergegeben
wird, ist das zu verarbeitende Audiosignal nicht auf ein Intensitäts-Stereo-Tonsignal
beschränkt. Das zu verarbeitende Audiosignal kann z.B. auch ein monaurales
Audiosignal oder ein Mehrkanal-Audiosignal, z.B. ein 5.1-Kanal-Audiosignal, sein.
Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel exemplarisch
ein Fall beschrieben wurde, bei dem ein durch Aneinanderfügen mehrerer Lautsprecher
gebildetes Array-Lautsprechersystem benutzt wird, wie es in 13A
bis 14B dargestellt ist, ist die zu benutzende Lautsprechergruppe
nicht auf das Array-Lautsprechersystem beschränkt. Die zu benutzende Lautsprechergruppe
kann auch eine Gruppe von Array-Lautsprechersystemen sein, die in Abständen
angeordnet sind, wobei jedes System aus mehreren Lautsprechern gebildet ist.
Deshalb ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung auch auf einen
Fall anwendbar, bei dem in dem Array-Lautsprechersystem von 13A
und 13B z.B. nur drei linke Lautsprecher SP1, SP2 und
SP3 und drei rechte Lautsprecher SP14, SP15 und SP16 vorgesehen sind, ohne daß
auch die mittleren Lautsprecher SP4 bis SP13 vorgesehen sind. Mit anderen Worten,
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nicht auf die Zahl von Lautsprechern
festgelegt. Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist auf einen
Fall anwendbar, in dem wenigstens ein Lautsprecherpaar (tatsächliche Schallquellen)
existiert, oder auf einen Fall, in dem wenigstens ein Paar von virtuellen Lautsprecher
(virtuelle Schallquellen) existiert.
Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel das Array-Lautsprechersystem
34 benutzt wird und die virtuellen Schallquellen SPL und SPR an beiden
Enden des Array-Lautsprechersystems 34 angeordnet sind, sind die Positionen
der virtuellen Schallquellen SPL und SPR nicht auf die Enden beschränkt. Es
ist auch eine Verarbeitung möglich, bei der jede virtuelle Schallquelle (jeder
virtueller Lautsprecher) an einer beliebigen Position angeordnet ist.
Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel exemplarisch
ein Fall beschrieben wurde, in dem das Array-Lautsprechersystem 34 für
die Generierung der virtuellen Schallquellen SPL und SPR benutzt wird, ist der Benutzer
des Array-Lautsprechersystems 34 nicht auf diese Anordnung beschränkt.
Mit anderen Worten, es ist nicht notwendig, die virtuellen Schallquellen zu generieren.
Bezüglich des von tatsächlichen Lautsprechern abgestrahlten Schalls kann
durch eine Verarbeitung in der Weise, daß die oben beschriebene Schalldruckverteilung
geneigt ist, ein Klangbild an einer angenommenen Position in einem relativ breiten
Hörbereich unabhängig von der Hörposition lokalisiert werden.
Durch die Berücksichtigung der Zahl und Anordnung der Lautsprecher,
denen die Audiosignale zugeführt werden, und durch Verarbeitung der von jedem
Paar von Lautsprechern abgestrahlten Audiosignalen ähnlich wie im Fall der
beiden Kanäle bei der Wiedergabe von Intensitäts-Stereophonie in der Weise,
daß die oben beschriebene Schalldruckverteilung geneigt ist, kann im Fall von
Mehrkanal-Audiosignalen auch in dem Wiedergabeschallfeld auf der Basis der Mehrkanal-Audiosignale
das Klangbild an einer angenommenen Position unabhängig von der Hörposition
lokalisiert werden.
Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel exemplarisch
ein Fall beschrieben wurde, bei dem ein Ausführungsbeispiel der Erfindung auf
ein Wiedergabegerät für optische Platten angewendet wird, ist das Wiedergabegerät,
auf das ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anwendbar ist, nicht auf das
Wiedergabegerät für optische Platten beschränkt. Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist auf verschiedene Typen von Wiedergabegeräten anwendbar, wie
Fernsehempfänger, Compaktdisk-Player, MD-(Mini Disc)-Player und Festplatten-Player,
die zumindest Audiosignale wiedergeben.
Es ist für den einschlägigen Fachmann offensichtlich, daß
in Abhängigkeit von Anforderungen des Designs und anderer Faktoren verschiedene
Modifizierungen, Kombinationen, Unterkombinationen und Änderungen vorgenommen
werden können, soweit sie innerhalb des Rahmens der anliegenden Ansprüche
oder von deren Äquivalenten liegen.