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Dokumentenidentifikation DE60117810T2 19.10.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001316221
Titel VIDEO-ASSET-EINPLANUNG FÜR MEHRFACHINHALTSLIEFERANTEN
Anmelder Sedna Patent Services, LLC, Philadelphia, Pa., US
Erfinder GOODE, W., Christopher, Menlo Park, CA 94025, US
Vertreter Dr. Weber, Dipl.-Phys. Seiffert, Dr. Lieke, 65183 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 60117810
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.08.2001
EP-Aktenzeichen 019595685
WO-Anmeldetag 06.08.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/24624
WO-Veröffentlichungsnummer 2002013542
WO-Veröffentlichungsdatum 14.02.2002
EP-Offenlegungsdatum 04.06.2003
EP date of grant 08.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.10.2006
IPC-Hauptklasse H04N 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04N 7/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 7/173(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 5/781(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein interaktives Informationsverteilungssystem, wie z.B. ein Video-on-Demand-(VOD-)System. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Videos (Video-Assets) von einer Mehrzahl von Inhaltslieferanten an einen Serverkomplex innerhalb eines solchen Systems.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Im Kontext eines interaktiven Informationsverteilungssystems liefert ein oder liefern mehrere Server über ein Kommunikationsnetzwerk Informationen an entsprechende Gruppen oder "Umgebungen" von Abonnenten. Die durch den Server verteilten Informationen beinhalten typischerweise zumindest Filme und andere audiovisuelle Unterhaltungsprogramme. Die Filme oder die anderen audiovisuellen Unterhaltungsprogramme werden von Inhaltslieferanten oder Inhaltsanbietern, wie Filmstudios, Fernsehnetzen und anderen Quellen, zur Verfügung gestellt. Das Informationsverteilungssystem speichert solche Inhalte typischerweise in einem zentralen Server und "versorgt" bzw. beliefert die Server in der Umgebung in angemessener Weise. Ein Beispiel eines solchen Systems ist der sogenannte Multiple Systems Operator-(MSO-)Kabelfernsehanbieter.

Derzeit basieren die Abonnenten zur Verfügung gestellten Inhalte und die Planungsentscheidungen auf einer Vereinbarung über "Rechte" an verschiedenen Titeln, die zwischen dem Service-Provider bzw. Dienstanbieter und den verschiedenen Inhaltsanbietern übertragen werden. Die kommerziellen Bedingungen, unter denen ein Studio oder ein anderer Inhaltsanbieter einen Titel in einem VOD-System verfügbar macht, beinhalten Datum, Zeitpunkt der Vorführung, Preis und dergleichen. Diese Bedingungen können auch eine Mindestanzahl von Käufen beinhalten, für die ein Dienstanbieter unabhängig von der Benutzung zahlen muß. Der Dienstanbieter muß somit im Vorfeld die entsprechenden zu übertragenden Titel- und Rechtsparameter so bestimmen, daß die Abonnenten zufrieden sind.

Leider kann eine solche Bestimmung der exakten Programmerfordernisse der Abonnentengemeinschaft oder der bestimmten Vorlieben der Abonnentengemeinschaft im Hinblick auf verschiedene Arten von abrufbarem Inhalt bzw. Inhalt auf Anforderung nicht mit großer Genauigkeit vorgenommen werden. Allgemeiner gesagt kann ein Informationsanbieter generell davon ausgehen, daß die Abonnentengemeinschaft bestimmte Titel oder Inhalte (z.B. neu herausgegebene Filme) gerne konsumiert. Eine solche Bestimmung ist jedoch nicht immer klar, und darüber hinaus ist es typischerweise der Dienstanbieter, der das Risiko einer inkorrekten Bestimmung trägt, und nicht der Inhaltsanbieter.

Daher wird es als wünschenswert angesehen, in einem Informationsverteilungssystem eine Einrichtung bereitzustellen, um das auf den Inhalt bezogene Risiko zwischen einem Dienstanbieter und dem Inhaltslieferanten aufzuteilen. Allgemeiner gesagt wird es als wünschenswert erachtet, die Verantwortung über die Verwaltung der Funktion des Inhaltslieferanten und der Funktion des Dienstanbieters im Kontext eines Informationsverteilungssystems zu dezentralisieren, so daß dem Inhaltsanbieter und dem Dienstanbieter jeweils die Aufgabe zufällt, geeignete Teile des Systems zu verwalten.

Ehe wir mit einer Zusammenfassung der vorliegenden Erfindung fortfahren, werden hiermit zwei Dokumente des Standes der Technik genannt. Das US-Patent 5,673,430 (D1) offenbart ein System zum Optimieren der Programmpräferenzen von Abonnenten, wobei jeder Abonnent dem Dienstanbieter seine Programmpräferenzen mitteilt. Jeder Abonnent kann verlangen, daß bestimmte Präferenzen in Zeiträumen, während derer der Dienst angeboten wird, für eine bestimmte Zeitdauer "gültig" sind. Während dieser Zeitdauer wird vom Kopfende des Kabels eine Reihe von Programmauswahlen an jeden Abonnentenfernseher geliefert, die den von dem betreffenden Abonnenten angegebenen Präferenzen entsprechen oder ihnen nahekommen.

Das US-Patent 5,815,662 (D3) offenbart ein Verfahren zum prädiktiven Aufnehmen von Speicherdaten in einen Cachespeicher für einen Netzwerkserver und eine assoziierte Datenspeichereinrichtung, wobei die Anzahl und die Größe der Pufferabschnitte, die Speicherzeit und/oder die Priorität des Dienstes unter Verwendung einer Rangordnung von Programmen entsprechend ihrer Popularität, ihrer Freigabezeit, der Anforderungshistorie oder anderer Faktoren auf einer prädiktiven Basis zugewiesen werden können.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die oben diskutierten Nachteile werden durch die Vorrichtung und das Verfahren der vorliegenden Erfindung, die die Planung und die Verteilung von Video-Assets und anderen Assets an und auf Dienstanbieter-Einrichtungen in einem interaktiven Informationsverteilungssystem ermöglichen, überwunden. Allgemein gesprochen ermöglichen die Vorrichtung und das Verfahren der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise die Aufteilung der Risiken von inkorrekten oder suboptimalen Programmentscheidungen durch Aufteilen der Funktionen der Informationsverteilung und der Bereitstellung von Inhalten zwischen Dienstanbietern und Inhaltsanbietern.

Insbesondere wird gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung, wie er in Anspruch 1 definiert ist, ein Verfahren zum Verteilen von Video-Assets an Abonnenten bereitgestellt, welches die folgenden Schritte umfaßt:

Zuweisen von in Partitionen unterteiltem Speicherplatz in einem Serverkomplex an jeden von mindestens einem Inhaltslieferanten, der Video-Assets in dem zugewiesenen partitionierten Speicherplatz speichert,

Erfüllen von Anforderungen von Abonnenten nach verfügbaren Video-Assets,

Erstellen von Benutzungsstatistiken,

Bereitstellen der Benutzungsstatistiken an den zumindest einen Inhaltslieferanten,

Anpassen der in jedem zugewiesenen partitionierten Speicherplatz gespeicherten Video-Assets in Reaktion auf Informationen, die von den Inhaltslieferanten in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken bereitgestellt werden, und

Vergrößern oder Verkleinern einer Speicherressource, die in jedem zugewiesenen partitionierten Speicherplatz enthalten ist, in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken.

Optional bevorzugte Merkmale dieses Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 und 3 definiert.

Ebenfalls wird, insbesondere gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, und wie es in Anspruch 4 definiert ist, eine Informationen bereitstellende Einrichtung bereitgestellt, die folgendes beinhaltet:

eine Steuerung für das Verteilen von Video-Assets und

einen Serverkomplex, der eine Mehrzahl zugewiesener Speicherpartitionen beinhaltet, wobei in jeder der Partitionen Video-Assets gespeichert sind, die von einem entsprechenden Inhaltslieferanten bereitgestellt wurden,

wobei die in den entsprechenden zugewiesenen Speicherpartitionen gespeicherten Video-Assets in Reaktion auf Informationen angepaßt werden, die von den Inhaltslieferanten in Reaktion auf von der Steuerung bereitgestellte Benutzungsstatistiken zur Verfügung gestellt werden, und

wobei jede der zugewiesenen Speicherpartitionen in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken vergrößert oder verkleinert wird.

Die vorliegende Erfindung liefert auch ein interaktives Informationsverteilungssystem, wobei eine Informationen bereitstellende Einrichtung Video-Assets über ein Verteilungsnetzwerk an Abonnenten verteilt, wobei die Informationen bereitstellende Einrichtung wie oben definiert ist, und wobei die Steuerung dafür vorgesehen ist, ein Steuersignal bereitzustellen, um den Serverkomplex dazu zu bringen, die Video-Assets in Reaktion auf eine von einem Abonnenten empfangene Anforderung nach den Video-Assets zu übertragen, mit den Inhaltslieferanten über einen Datenkanal zu interagieren und um zumindest auf Basis der Abonnenten-Benutzungsstatistiken eine geeignete Liste verfügbarer Video-Assets zu bestimmen.

Optional bevorzugte Merkmale der Vorrichtung und/oder des Systems der vorliegenden Erfindung sind in den Ansprüchen 6 bis 9 definiert.

Es sei angemerkt, daß das oben genannte US-Patent 5,673,430 (D1) die oben definierten Merkmale der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die Zuweisung von in Partitionen unterteiltem Speicherplatz, die Erstellung von Benutzungsstatistiken, die den Inhaltsanbietern bereitgestellt werden, und die nachfolgende Anpassung des Inhalts des zugewiesenen, in Partitionen unterteilten Speicherplatzes durch die Inhaltsanbieter und das Vergrößern oder Verkleinern jedes in Partitionen unterteilten Speicherplatzes weder offenbart noch vorschlägt. Daher offenbart die D1 die Merkmale, die die Vorteile der vorliegenden Erfindung ermöglichen, nicht, und sie schlägt sie auch nicht vor.

Es sei auch angemerkt, daß das oben genannte US-Patent 5,815,662 (D3) das oben definierte Merkmal der vorliegenden Erfindung in Bezug auf das Vergrößern oder Verkleinern jedes zugewiesenen, in Partitionen unterteilten Speicherplatzes in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken weder offenbart noch vorschlägt.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden Inhaltsanbieter in die Lage versetzt, einen festgelegten Teil des Speichers und/oder der Bandbreite eines Dienstanbieters, mit dem eine begrenzte Menge an Speicher- und/oder Sendekanal-Bandbreitenkapazität assoziiert ist, d.h. Partitionen innerhalb eines Serverkomplexes, zu "mieten". In dieser Ausführungsform der Erfindung werden Benutzungsstatistiken, die von dem Dienstanbieter an Inhaltsanbieter bereitgestellt werden, von den Inhaltsanbietern verwendet, um Inhalte und/oder andere Video-Assets innerhalb entsprechender gemieteter Partitionen so zu verwalten, daß der Ertrag bzw. Gewinn des Inhaltsanbieters maximiert wird. In vorteilhafter Weise können Informationsanbieter, wie die Betreiber von mehreren Kabelfernsehsystemen (Multiple Systems Operators, MSO), ihre Aufmerksamkeit darauf richten, sicherzustellen, daß der Abonnentenstamm zufrieden und die das System unterstützende Infrastruktur robust ist, während die Inhaltsanbieter ihre Aufmerksamkeit darauf richten können, sicherzustellen, daß die den Abonnenten angebotenen Inhalte erforderlich sind und – was noch wichtiger ist – gekauft werden.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden Entscheidungen zur Auswahl von Inhalten durch einen MSO oder einen anderen Dienstanbieter getroffen. Die Benutzung betreffende Statistiken und inhaltsbezogene Daten werden von dem MSO oder einem anderen Dienstanbieter verwendet, um Inhalt auszuwählen, der dem Abonnentenstamm zur Verfügung gestellt werden soll. Dienstbezogene oder die Betriebsweise des Systems betreffende Statistiken werden von dem MSO oder einem anderen Dienstanbieter verwendet, um das System an eine solche Benutzung durch Abonnenten anzupassen. In vorteilhafter Weise behalten Informationsanbieter, wie MSOs, eine genaue Kontrolle über den durch ihre Systeme angebotenen Inhalt, während den Inhaltsanbietern die Aufgabe zufällt, ausgewählten Inhalt direkt an Inhaltseinfügungspunkte zu liefern, und zwar in einer an die Ressourcen des Dienstanbieters angepaßten Form, wodurch die Vorverarbeitung des gelieferten Inhalts durch den Dienstanbieter minimiert wird.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Lehren der vorliegenden Erfindung sind leicht zu verstehen bei Betrachtung der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung zusammen mit den begleitenden Zeichnungen, in denen:

1 ein Blockdiagramm eines interaktiven Informationsverteilungssystems auf hoher Ebene gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht,

2 ein Blockdiagramm eines interaktiven Informationsverteilungssystems auf hoher Ebene gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht,

3 ein funktionales Blockdiagramm einer Steuerung veranschaulicht, die für die Verwendung in den interaktiven Informationsverteilungssystemen der 1 und 2 geeignet ist,

4 ein Flußdiagramm eines gemeinsam genutzten Modells der Verwaltung veranschaulicht, das für die Verwendung in dem interaktiven Informationsverteilungssystem von 1 geeignet ist, und

5 ein Flußdiagramm eines gemeinsam genutzten Modells der Verwaltung veranschaulicht, das für die Verwendung in dem interaktiven Informationsverteilungssystem von 2 geeignet ist.

Um das Verständnis zu erleichtern, wurden identische Bezugszahlen verwendet, wo dies möglich war, um identische Elemente zu bezeichnen, die allen Figuren gemeinsam sind.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

1 veranschaulicht ein Blockdiagramm eines interaktiven Informationsverteilungssystems auf hoher Ebene gemäß der vorliegenden Erfindung. Insbesondere beinhaltet das interaktive Informationsverteilungssystem 100 von 1 eine Mehrzahl von Inhaltslieferanten 110-1 bis 110-N (gemeinsam bezeichnet als Inhaltslieferanten 110), eine Steuerung 120, einen Serverkomplex 130, ein Verteilungsnetzwerk 140 und Abonnenteneinrichtungen 150-1 bis 150-Y (gemeinsam bezeichnet als Abonnenteneinrichtung 150).

Der Serverkomplex 130 beinhaltet Modulations- und Sende- bzw. Übertragungsschaltkreise (nicht gezeigt), die geeignet sind, um über einen innerhalb des Verteilungsnetzwerks 140 von 1 implementierten Sendekanal Video- und anderen Assets an die Abonnenteneinrichtung 150 anzuschließen. Der Serverkomplex 130 beinhaltet auch Empfangs- und Demodulationsschaltkreise (nicht gezeigt), die geeignet sind, um über einen Rücksendekanal, einen in dem Verteilungsnetzwerk 140 von 1 implementierten Steuerkanal, Informationsanforderungen und andere Steuerungsinformationen zu empfangen.

Der Serverkomplex 130 kann einen einzelnen Videoserver oder ein ganzes Netzwerk von Videoservern beinhalten. Die Videoserver innerhalb des Serverkomplexes 130 können ein Kopfende eines Kabelsystems unterstützen, das eine entsprechende Umgebung von Abonnenten bedient. Die Videoserver innerhalb des Serverkomplexes 130 können eine Mehrzahl von Kopfenden innerhalb eines Kabelsystems unterstützen, die entsprechende Umgebungen von Abonnenten bedienen.

Der Serverkomplex 130 beinhaltet auch eine Mehrzahl von Partitionen, die als Partitionen 135-1 bis 135-N bezeichnet sind (gemeinsam bezeichnet als Partitionen 135). Mit jeder Partition 135 innerhalb des Serverkomplexes 130 ist ein entsprechender Inhaltslieferant 110 verbunden. Jeder Inhaltslieferant 110 stellt dem Serverkomplex 130 über entsprechende Inhaltssignalpfade CS-1 bis CS-N (gemeinsam bezeichnet als Inhaltsströme CS) Video-Assets und andere Inhalte zur Verfügung.

Die Partitionen 135 innerhalb des Serverkomplexes 130 können Partitionen innerhalb eines einzelnen Videoservers oder Partitionen in einer Mehrzahl von Videoservern, einschließlich geographisch entfernt liegender Videoserver, beinhalten. Darüber hinaus können die Partitionen 135 in Abhängigkeit von den Erfordernissen der Inhaltslieferanten und kommerziellen Vereinbarungen, die mit dem Betreiber des Dienstes ausgehandelt wurden, unterschiedliche Größen haben. In der Ausführungsform von 1 beinhaltet die Steuerung 120 eine MSO-Steuerung. Das heißt, die Steuerung 120 implementiert die verschiedenen Steuerfunktionen eines Betreibers von mehreren Systemen (MSO). Es sei auch angemerkt, daß die Größe der Partitionen und/oder andere Parameter, die mit von Inhaltslieferanten verwendeten Ressourcen assoziiert sind, dynamisch angepaßt werden können. Das heißt, die Partitionsgröße, der Speicher oder die Ressourcen, die mit einem bestimmten Inhaltslieferanten 110 assoziiert sind, können in Reaktion auf die Veränderungen der Erfordernisse bzw. Anforderungen des Inhaltslieferanten oder des Dienstanbieters dynamisch angepaßt werden. Daher versteht es sich für Fachleute auf dem Gebiet, daß jegliche Zuweisung von Ressourcen, wie Speicherressourcen, wie unten beschrieben, statisch oder dynamisch angepaßt werden kann.

Die Inhaltsanbieter 110 verwalten die Inhalte oder die Video-Assets (z.B. die Filmtitel), die in ihren entsprechenden Partitionen 135 gespeichert sind. Die Inhaltslieferanten 110 stellen den Abonnenten auch eine Navigationsfunktion sowie eine Beförderung und Verpackung ihrer Inhalte gemäß Vorschriften bzw. Regeln, die sowohl von der Steuerung 120 als auch von den Inhaltslieferanten 110 festgelegt und von der Steuerung 120 implementiert werden, zur Verfügung. Beispielsweise kann der Inhaltsanbieter bestimmen, daß ein Mindestpreis angesetzt werden soll, während dem MSO eine gewisse Verkaufsgelegenheit belassen wird. Die Vorschriften werden von dem Inhaltsanbieter und dem Dienstanbieter festgelegt und von der Steuerung 120 über einen als RULES bezeichneten Signalpfad implementiert.

Die Steuerung 120 verwaltet den Betrieb des Serverkomplexes 130. Die Steuerung 120 verwaltet die Partitionen 135 des Serverkomplexes 130 als einen Satz verschiedener Speicherplätze, die an die Inhaltsanbieter 110 "vermietet", verkauft, lizenziert oder ihnen in anderer Weise kompensierbar zugewiesen sind. Weitere Vorrichtungen zum Übertragen der Verwaltung der Partitionen 135 an die Inhaltsanbieter 110 sind für Fachleute auf dem Gebiet offensichtlich. Im wesentlichen wird die tatsächliche Betriebsweise des Serverkomplexes 130 durch die Steuerung 120 verwaltet, während die Inhalte und andere mit den Partitionen der verschiedenen Inhaltsanbieter 110 assoziierte Parameter im Namen der Inhaltsanbieter 110 von der Steuerung 120 implementiert werden.

Ein Sitzungsmanager (nicht gezeigt), der sich innerhalb der Steuerung 120 oder des Serverkomplexes 130 befindet, stellt in dem System 100 von 1 alle Funktionen zur Sitzungsverwaltung zwischen den Anbietereinrichtungen (110130) und der Abonnenteneinrichtung (150) zur Verfügung. Die Steuerung 120 sammelt Benutzungsstatistiken für jeden der Titel, die von den Inhaltslieferanten 110 zur Verfügung gestellt werden, Statistiken bezüglich der Verwendung von Speicherplatz innerhalb des Serverkomplexes 130 und der einzelnen Partitionen 135, der Verwendung von Bandbreite innerhalb des interaktiven Informationsverteilungssystems 100 und anderer Benutzungsparameter, die Fachleuten auf dem Gebiet bekannt sind. Zusätzlich migriert die Steuerung 120, falls der Serverkomplex 130 eine Mehrzahl von Videoservern beinhaltet, Titel zwischen den Videoservern, um die Belastung, die dem Serverkomplex 130 durch die Abonnenteneinrichtung 150 und im Kontext von Vereinbarungen zwischen den Inhaltslieferanten 110 und der Steuerung 120 auferlegt wird, aufzufangen oder "aufzuteilen". Die Steuerung 120 migriert somit Titel zwischen verschiedenen Videoservern der Partition eines Inhaltslieferanten, um es der Abonnentengemeinschaft zu erlauben, je nach Wunsch auf die Titel zuzugreifen. Die Steuerung 120 führt entweder eine Grobverwaltungsfunktion (z.B. Titelmigration zwischen den Servern) oder eine Feinverwaltungsfunktion (Intra-Server-Verarbeitung, wie Echtzeitsteuerung des Servers, Sitzungsverwaltungsfunktionen und dergleichen) oder beide aus.

Es ist wichtig, daß einzelne Inhaltslieferanten 110 die in ihren entsprechenden Partitionen (d.h. in ihrem "verfügbaren Raum") gespeicherten Titel, die Verpackung der Inhalte und die Beförderung der Inhalte so verwalten, daß die Inhaltslieferanten den Ertrag für ihre Inhalte maximieren. Die Steuerung 120 verwaltet die verschiedenen Aspekte des Speicherns und Verteilens des bereitgestellten Inhalts über den Serverkomplex 130 an die Abonnenteneinrichtung 150. Die Steuerung 120 verwaltet die Planungsfunktionen des Systems und andere mit dem interaktiven Informationsverteilungssystem 100 von 1 assoziierte Parameter. Die Steuerung 120 liefert statistische Daten an die verschiedenen Inhaltslieferanten 110, so daß die Inhaltslieferanten in der Lage sind, ihre entsprechenden Verwaltungs- bzw. Managemententscheidungen im Hinblick auf die Art der Inhalte oder Titel, die in ihren entsprechenden Partitionen 135 gespeichert werden sollen, zu verfeinern.

Die oben in Bezug auf 1 diskutierte Ausführungsform der Erfindung beinhaltet ein "Schiebemodell" (Push-Model) für die Planung. Das heißt, die Inhaltslieferanten 110 schieben auf Basis von für die Inhaltslieferanten relevanten Faktoren Inhalt in ihre entsprechenden Partitionen 135 des Serverkomplexes. Wenn die Inhaltslieferanten beispielsweise ein Interesse daran haben, sicherzustellen, daß die Abonnenten bestimmte Inhalte sehen, wird dieser Inhalt in die Speicherpartitionen 135 geschoben und der Abonnentengemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das heißt, die Inhaltslieferanten 110 können mit einem Preisnachlaß für bestimmte Inhalte werben, markante Werbung oder ein "Placement" bzw. eine Plazierung der Inhalte bereitstellen oder auf andere Weise versuchen, eine große Zuschauerzahl für die Inhalte sicherzustellen.

In einer Ausführungsform der Erfindung wird ein "Ziehmodell" (Pull-Model) für die Planung verwendet. Bei dem Ziehmodell der Planung werden Anforderungen der Abonnenten nach Video-Assets und anderen Assets durch die Steuerung 120 verfolgt, die diese Informationen den Inhaltsanbietern bereitstellt. Die Inhaltsanbieter passen in Reaktion darauf die in ihren entsprechenden Partitionen 135 gespeicherten Inhalte so an, daß sie die von der Abonnentengemeinschaft angeforderten Inhalte reflektieren. Auf diese Weise beeinflußt die Abonnentengemeinschaft, indem sie solche Titel verlangt oder anfordert, die Art und die Verfügbarkeit verschiedener Titelinhalte. Zusätzlich kann dem Abonnentenstamm entweder direkter Zugriff auf Titel oder verzögerter Zugriff auf Titel zur Verfügung gestellt werden, wobei verzögerter Zugriff im Hinblick auf eine Zeitverzögerung zwischen der allgemeinen Verfügbarkeit eines Titels und der Verfügbarkeit dieses Titels für den Abonnentenstamm definiert ist. Ein verzögerter Zugriff auf Titel kann unter Verwendung einer kostengünstigeren Struktur oder einer Erlösstruktur bereitgestellt werden. Ein Verfahren gemäß der Erfindung, welches das System 100 von 1 verwendet, wird unten in Bezug auf 3 ausführlicher beschrieben. Eine alternative Ausführungsform eines interaktiven Informationsverteilungssystems, welches das Ziehmodell für die Planung verwendet, wird nun in Bezug auf 2 ausführlicher diskutiert.

Für Fachleute auf dem Gebiet, insbesondere für diejenigen, die mit der Praxis in der Industrie vertraut sind, versteht es sich, daß die vorliegende Erfindung die Modifikation der Planungsentscheidungen treffenden Einheit ermöglicht. Das heißt, die Planungsentscheidungen treffende Einheit trägt das Risiko einer guten oder einer schlechten Entscheidungsfindung. In diesem Modell wird das Treffen von Planungsentscheidungen im Kontext der Einnahmenaufteilung auf Basis von Abonnentengebühren entsprechend bestraft oder honoriert. In dem Ziehmodell machen die Inhaltslieferanten 110 Titel unter bekannten Bedingungen verfügbar, und die Steuerung 120 wählt unter den verfügbaren Titeln so aus (d.h. sie bestimmt den Plan so), daß der durch diese Titel erzielte Ertrag bzw. Gewinn optimiert wird. In einer Ausführungsform der Erfindung können Kunden unter allen verfügbaren Titeln auswählen, ganz gleich, ob sie eingeplant bzw. im Plan vorgesehen sind oder nicht, indem sie auf von der Steuerung 120 erhältliche Titel (d.h. eingeplante Titel) zugreifen oder indem sie auf nicht eingeplante, aber dennoch von den Inhaltslieferanten 110 erhältliche Titel zugreifen. In dieser Ausführungsform der Erfindung werden alternative Mittel zur Einnahmenaufteilung eingesetzt, um die verschiedenen Parteien (d.h. die Inhaltslieferanten 110 und die Dienstanbieter) angemessen zu entschädigen.

2 stellt ein Blockdiagramm eines interaktiven Informationssystems auf hoher Ebene gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Insbesondere beinhaltet das interaktive Informationsverteilungssystem 200 von 2 eine Mehrzahl von Inhaltslieferanten 210-1 bis 210-N (gemeinsam bezeichnet als Inhaltslieferanten 210), eine Steuerung 220, einen DIVA-Systemmanager (DSM) 225, einen Inhaltseinfügungspunkt- (CIP) und Serverkomplex 230, ein Verteilungsnetzwerk 140 und Abonnenteneinrichtungen 150-1 bis 150-Y (gemeinsam bezeichnet als Abonnenteneinrichtung) und einen Inhalts-Uplink 235. Da das Verteilungsnetzwerk 140 und die Abonnenteneinrichtung 150 im wesentlichen die gleiche Funktion ausüben wie das entsprechende Verteilungsnetzwerk 140 und die Abonnenteneinrichtung 150 von 1, werden diese Elemente nicht ausführlicher diskutiert.

Der DIVA-Systemmanager (DSM) beinhaltet die gesamte Betriebssoftware und/oder -hardware, die am Kopfende erforderlich ist, um den DIVA-Video-on-Demand-Dienst zu unterstützen. Der DSM stellt beispielsweise eine Sitzungsverwaltungsfunktion und eine Steuerung und Verwaltung von On-Demand-Fernsehdiensten sowie eine bei der Lieferung eines solchen Dienstes eingesetzte Einrichtung am Kopfende bereit. Die DSM-Funktionen beinhalten Netzwerkverwaltungsfunktionen, Sitzungsverwaltungsfunktionen für Digitalempfänger, Server- und Inhaltsverwaltungsfunktionen, Abonnentenverwaltungsfunktionen und Abrechnungsverwaltungsfunktionen. Im Kontext der vorliegenden Erfindung arbeitet der DSM mit der Steuerung 220 und dem Inhaltseinfügungspunkt- und Serverkomplex 230 zusammen.

Die Ausführungsform der Erfindung, die in Bezug auf 2 diskutiert wird, beinhaltet ein "Ziehmodell" für die Bereitstellung. Beim Konzept des Ziehmodells von 2 werden Planungsentscheidungen durch das Programmierungspersonal beispielsweise des MSO getroffen. Titel- und Rechtsfunktionen und Funktionen des Inhaltssteuerungszentrums (CCC) werden jedoch an die Inhaltslieferanten 210 übertragen.

Die Titel- und Rechtefunktionen beinhalten das Verfolgen der Rechte des Informationsservers an dem von den Inhaltslieferanten bereitgestellten Inhalt. Die Rechte des Dienstanbieters an jedem Titel können im Hinblick auf einen oder mehrere der folgenden Parameter beschrieben werden: Titel, Identifikationsnummer des Dienstanbieters, Dauer des Inhalts, Beschreibung des Inhalts, Schauspieler, Regisseur, Verteiler, optional zuschaltbare Untertitel (closed captioning), benutzte Sprachen, Bewertungen und Beratung, speziell dem Dienstanbieter gewährte Vorführungsrechte, Abtastrate der zugrundeliegenden Video- und/oder Audioinformationen und anderer speziell mit dem Inhalt in Beziehung stehender Informationen und die Fähigkeit des Dienstanbieters, den Inhalt zu verwenden oder ansonsten an Abonnenten zu liefern. Die Funktionen des Inhaltssteuerungszentrums beinhalten diejenigen Funktionen, die notwendig sind, um einen Inhaltslieferanten in die Lage zu versetzen, einen oder mehrere Videoserver mit Inhalten zu versorgen. Der Betrieb des Inhaltssteuerungszentrums beinhaltet beispielsweise die Erstellung von Arbeitsaufträgen, die den Bedarf an bzw. die Nachfrage nach bestimmten Inhalten anzeigen, die Zuweisung von Speicher und/oder Bandbreite, um den angeforderten Inhalt unterzubringen, die Planung und Verteilung von Daten, die mit der tatsächlichen Bereitstellung des Inhalts assoziiert sind, und andere ähnliche Funktionen. Im allgemeinen sind die Funktionen des Inhaltssteuerungszentrums diejenigen Funktionen, die notwendig sind, um eine Übertragung von Inhalten von einem Inhaltsanbieter an die geeigneten Teile des Serverkomplexes eines Dienstanbieters zu bewirken.

Durch Übergeben der Titel- und Rechtefunktionen und der Funktionen des Inhaltssteuerungszentrums an die Inhaltslieferanten 210 können die Inhaltslieferanten 210 die Lieferung und den Konsum von Inhalten gemäß der Nachfrage bzw. den Anforderungen der Kunden maßschneidern, und zwar in einer Weise, die die vom Dienstanbieter getragenen Kosten reduziert.

In der Anordnung von 2 veröffentlichen Lieferanten des MSO, wie z.B. die Inhaltslieferanten 210, eine Liste von Titeln, der Verfügbarkeit, der Preise und anderer Informationen, die von der MSO-Planung in der Steuerung 220 freigegeben werden. Das Programmierungspersonal des MSO nimmt verschiedene Programmentscheidungen in einer Weise vor, die auf eine Maximierung des Ertrags bzw. Gewinns für den MSO abzielt. Der Inhalts-Uplink 235 sammelt in Reaktion auf Befehle, die von der Steuerung 220 an die Inhaltslieferanten 210 weitergegeben wurden, Titel von den verschiedenen Inhaltslieferanten 210. Das heißt, die Inhaltslieferanten 210 stellen dem Inhalts-Uplink 235 über entsprechende Inhaltsströme (CS) Video-Assets und andere Assets zur Verfügung. Der Inhalts-Uplink 235 reagiert darauf, indem er über einen Uplink-Strom UPL solche Inhalte an den Inhaltseinfügungspunkt- und Serverkomplex 230 liefert. Der Inhalts-Uplink 235 kann dem MSO, einem oder mehreren der Inhaltslieferanten 210 oder einem Dritten gehören.

Die Steuerung 220 berät die Inhaltslieferanten 210 in Bezug auf den geeigneten Inhalt, der über entsprechende Datensignale (DS) geliefert werden soll. Auf diese Weise behält der Dienstanbieter die Kontrolle über die Planungsentscheidungen, und darüber hinaus werden solche Planungsentscheidungen in Kenntnis der Gesamtkosten jeder Planungsentscheidung getroffen. Das heißt, da der Dienstanbieter (z.B. ein MSO) durch die veröffentlichte Liste von Titeln, Verfügbarkeit, Preisen und dergleichen, die durch die Inhaltslieferanten 210 bereitgestellt wird, alle mit jedem Titel assoziierten Kosten ermittelt hat, und da der MSO auch statistische Daten bezüglich der Benutzung der Inhalte durch die Abonnentengemeinschaft pflegt, kann der MSO im Hinblick auf die Planung von Inhalten wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Das Bereitstellungsmodell der Ausführungsform von 2 ermöglicht es daher einem MSO, den Ertrag für die Inhalte zu maximieren und das Risiko ungeeigneter Planungsentscheidungen zu verringern, da Planungsentscheidungen schneller und mit aktuellen Benutzungs- und Kosteninformationen getroffen werden.

3 veranschaulicht ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Steuerung, die zur Verwendung in dem interaktiven Informationsverteilungssystem der 1 und 2 geeignet ist. Es sei angemerkt, daß die in 3 gezeigte Steuerung verschiedene Elemente beinhaltet, die auf 1 alleine, 2 alleine oder sowohl auf 1 als auch auf 2 anwendbar sind.

Die Steuerung 300 von 3 ist als ein Universalcomputer gezeigt, der eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 320, einen Eingabe-/Ausgabe-(I/O-)Schaltkreis 310, einen Hilfsschaltkreis 330 und einen Speicher 340 beinhaltet. Der Speicher 340 kann ein Halbleiterspeicher, ein Diskettenlaufwerk, ein optischer Speicher, eine entfernbare Speichervorrichtung oder eine Kombination aus irgendwelchen von diesen Speichervorrichtungen sein. Der Hilfsschaltkreis 330 beinhaltet gut bekannte Hilfskomponenten, wie Cachespeicher, Energieversorgungen, Taktschaltkreise und dergleichen. Die Kombination all dieser Komponenten und Elemente bildet einen Universalcomputer, der, wenn er ein bestimmtes Softwarepaket oder eine -routine ausführt, zu einem Spezialcomputer wird. In diesem Fall wird die CPU 320, wenn sie ein in dem Speicher 340 gespeichertes Programm ausführt, zu einem auf das relevante Programm oder die Funktion abgestimmten Spezialcomputer.

Der Speicher 340 ist so dargestellt, daß er ein Steuerungsmodell 341 für Inhaltslieferanten, ein Steuerungsverfahren 342 für den Serverkomplex, Navigationsfunktionen 343, Abonnenten-Benutzungsdaten 334, eine serverbezogene Datenbank 345 und eine inhaltsbezogene Datenbank 346 beinhaltet.

Das Steuerungsmodell 341 für Inhaltslieferanten beinhaltet die Vereinbarung zwischen einem Dienstanbieter und verschiedenen Inhaltslieferanten 110 (oder 210). Falls die Steuerung 300 von 3 in dem System 100 von 1 verwendet wird, kommuniziert die CPU 320 über die Steuersignale RULES bzw. SC über den I/O-Schaltkreis 310 mit den Inhaltslieferanten 110 und dem Serverkomplex 130.

Das Steuerungsmodell für Inhaltslieferanten legt alle notwendigen Interaktionen zwischen der Steuerung 120 und den Inhaltslieferanten 110 fest. Diese Interaktionen beinhalten die Größe der Partition oder Partitionen, die an jeden Inhaltslieferanten vermietet ist bzw. sind, die Kosten der Vermietung einer solchen Partition oder solcher Partitionen, die Gebühr, die der MSO pro Titel an den Inhaltslieferanten zahlt (und jegliche Permutationen dieser Gebührenstruktur), und andere Daten. Das Steuermodell 341 für Inhaltslieferanten beinhaltet die mit den Inhaltslieferanten 110 gekoppelten RULES, die die Form, in der Inhalte dem Serverkomplex 130 zur Verfügung gestellt werden sollen, sowie Navigations- und andere Informationen, die von den Inhaltslieferanten 110 bereitgestellt werden, festlegen.

Das Steuerungsverfahren 342 für den Serverkomplex definiert alle Steuerungsfunktionen, die notwendig sind, um die Betriebsweise des Serverkomplexes 130 zu verwalten.

Die Navigationsfunktion 343 wird zusammen mit dem Steuerungsverfahren 342 für den Serverkomplex dazu verwendet, Abonnenten 150 in dem System 100 eine Navigationsfunktion zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich beinhaltet das Steuerungsverfahren 342 für den Serverkomplex Sitzungsverwaltungsfähigkeiten und Abonnenteninteraktionsfähigkeiten.

Die Datenbank 344 für die Abonnenten-Benutzungsdaten beinhaltet eine Datenbank, die Abonnenten-Benutzungsdaten enthält. Die gespeicherten Abonnenten-Benutzungsdaten werden den Inhaltslieferanten 110 zumindest in Aggregatform zur Verfügung gestellt, so daß die Inhaltslieferanten 110 die durch ihre entsprechenden Serverkomplexpartitionen 135 zur Verfügung gestellten Titel intelligent verwalten können. Die Datenbank für Abonnenten-Benutzungsdaten liefert somit Informationen, auf die die Inhaltslieferanten 110 ihre Bereitstellungs- bzw. Lieferentscheidungen und andere inhaltsbezogene Entscheidungen gründen. Wie zuvor erwähnt, wird den Inhaltslieferanten 110 durch die Kompensationsstruktur mit einer Gebühr pro Titel ein Anreiz gegeben, um sicherzustellen, daß die entsprechenden Partitionen Inhalt aufweisen, der von dem relevanten Abonnentenstamm gewünscht wird.

Die serverbezogene Datenbank 345 wird verwendet, um statistische und tatsächliche Daten, die mit der Betriebsweise des Serverkomplexes 130 in Beziehung stehen, zu speichern. Diese Informationen beinhalten Daten betreffend die Belastungs- oder Benutzungsniveaus der verschiedenen Videoserver innerhalb des Serverkomplexes. Auf diese Weise kann die Steuerung 120 diejenigen Server identifizieren, die übermäßig genutzt werden, und darauf reagieren, indem sie Benutzer und/oder Titel auf zu wenig genutzte Server migriert. Ein solcher Belastungsausgleich innerhalb des Serverkomplexes 130 und andere Verwaltungsfunktionen profitieren von den Informationen in der Serverbelastungs-Datenbank 345.

Die inhaltsbezogene Datenbank 346 wird verwendet, um statistische und tatsächliche Daten, die mit dem Konsum von Inhalten durch die Abonnentengemeinschaft in Beziehung stehen, zu speichern. Insbesondere beinhalten die inhaltsbezogenen Daten die Interessen der Abonnenten an bestimmten Formen von Inhalten betreffende Daten sowie mit solchen Interessen assoziierte Datums- und Zeitkorrelationen. Auf diese Weise kann die Steuerung 120 Präferenzen von Abonnenten im Hinblick auf Inhalte und die Lieferung von Inhalten identifizieren.

In der Ausführungsform von 1 bezahlt der Dienstanbieter die Inhaltsanbieter oder -lieferanten auf Basis der Benutzung durch die Abonnenten und insbesondere der Bedingungen der Benutzung durch Abonnenten im Rahmen einer Vereinbarung über die Benutzung von gemietetem Raum. Der Dienstanbieter erzielt also im Austausch gegen die Bereitstellung angeforderter Inhalte an Abonnenten Einnahmen von diesen Abonnenten. Der Dienstanbieter bezahlt die Inhaltslieferanten für die angeforderten Inhalte auf Basis der Benutzung solcher Inhalte durch Abonnenten. Die Inhaltslieferanten mieten Speicherplatz innerhalb des Serverkomplexes des Dienstanbieters, um Inhalt zu speichern, der von Abonnenten angefordert werden kann. Durch Verwalten der in den gemieteten Speicherpartitionen gespeicherten Titel maximieren die Inhaltslieferanten die Anzahl an Titeln oder anderen Inhalten, die von den Abonnenten angefordert werden, und dadurch die Einnahmen, die die Inhaltslieferanten in Reaktion darauf von dem MSO erzielen.

Auf diese Weise ist der MSO in der Lage, sich auf die Handhabung der Komplexität der Bereitstellung einer Infrastruktur, des Kundendiensts und einer bestehenden und zunehmenden Zahl von Abonnenteneinrichtungen zu konzentrieren und Abonnenten in Reaktion auf deren Anforderungen Inhalte zu liefern. Der MSO lagert in effektiver Weise die Inhalts- oder Titelentscheidungen an die Inhaltslieferanten aus, wodurch das Risiko einer inkorrekten Bestimmung im Hinblick darauf, welcher Inhalt gewinnbringend ist, reduziert wird. In ähnlicher Weise sind die Inhaltslieferanten 110 in der Lage, die Art der an die Abonnenten zu liefernden Inhalte durch Anpassen der Titel, der Video-Assets oder anderer Inhalte, die in entsprechenden Speicherpartitionen gespeichert sind, entsprechend Marktbedingungen, wie sie von den Inhaltslieferanten beobachtet werden, genau zu verwalten. Auf diese Weise setzen die Inhaltslieferanten ihre Erfahrung beim Bestimmen, welche Video-Assets oder andere Inhalte für Abonnenten gewinnbringend oder wünschenswert sind, in wirksamer Weise ein, während die MSOs ihre Erfahrung bei der Erfüllung solcher Anforderungen von Abonnenten nach Inhalten in wirksamer Weise einsetzen.

4 zeigt ein Flußdiagramm eines Modells der gemeinsamen Verwaltung, das für die Verwendung in dem interaktiven Informationsverteilungssystem von 1 geeignet ist. Insbesondere kann das Verfahren 400 von 4 von einem Informationen verteilenden Dienstanbieter verwendet werden, der Inhalte von einem oder mehreren Inhaltslieferanten empfängt und diese Inhalte einem Abonnentenstamm in Form einer Sendung oder in Reaktion auf Abonnenteninteraktionen, die Anforderungen von Abonnenten nach bestimmten Inhalten anzeigen, zur Verfügung stellt.

Das Verfahren 400 beginnt bei Schritt 410, wo als Teil eines Kompensationsmodells eine Vereinbarung über die Vermietung speicher- und/oder bandbreitenbezogener Ressourcen mit einem oder mehreren Inhaltsanbietern aufgestellt wird. Im Kontext eines typischen Kompensationsmodells kompensiert der Dienstanbieter den Inhaltsanbieter auf Titel-, Ansichts- oder einer anderen geeigneten Ertragsbasis, die mit dem Inhalt assoziiert ist, den der Dienstanbieter an Abonnenten überträgt. Dieser Teil des Kompensationsmodells betrachtet die Vermietung von entsprechenden Speicherressourcen oder Bandbreitenressourcen, die beispielsweise in dem Serverkomplex 130 des interaktiven Informationsverteilungssystems 100 von 1 verfügbar sind, durch einen oder mehrere Inhaltslieferanten.

In Schritt 420 erfüllt der Dienstanbieter Anforderungen von Abonnenten entsprechend dem verfügbaren Inhalt. Das heißt, in Schritt 420 werden Anforderungen nach Inhalten, die in dem gemieteten Speicherplatz der verschiedenen Inhaltslieferanten gespeichert sind, durch den Dienstanbieter erfüllt.

In Schritt 430 erzeugt der Dienstanbieter Benutzungsstatistiken und andere dienstbezogene und inhaltsbezogene Daten. Benutzungsstatistiken beinhalten beispielsweise die Identifikation von Titeln oder anderen Assets, die von Abonnenten angefordert werden, ob die angeforderten Titel oder andere Assets für den Abonnenten verfügbar waren (d.h. ob eine gemietete Partition eines oder mehrerer Inhaltslieferanten den Titel beinhaltete), Zeit- und Datumsinformationen, die mit der Übermittlung des angeforderten Titels an den Abonnenten assoziiert sind, und andere statistische Informationen, die mit dem Kauf oder der Anforderung des Abonnenten nach dem Titel oder anderen Assets assoziiert sind.

Dienstbezogene Daten beinhalten Informationen in Bezug auf die Betriebsweise des Informationsverteilungssystems und insbesondere Informationen betreffend die Effizienz einer solchen Betriebsweise. Beispielsweise stellt der Dienstanbieter in idealer Weise die Erfüllung der Anforderungen von Abonnenten mit den geringsten Kosten bereit, wobei Kosten im Hinblick auf die Benutzung der Bandbreite, den Kapitalaufwand für Einrichtungen, die erforderlich sind, um die Zufriedenheit der Kunden sicherzustellen, und andere ähnliche Betrachtungen definiert sind.

Inhaltsbezogene Daten beinhalten auf die Interessen von Abonnenten an besonderen Formen von Inhalten bezogene Daten sowie Datums- und Zeitkorrelationen mit solchen Interessen. Inhaltsbezogene Daten liefern dem Inhaltslieferanten in idealer Weise einen Hinweis über die Tageszeit, den Wochentag, die Jahreszeit und andere Informationen, einschließlich demographischer Informationen, die mit den Interessen von Abonnenten an bestimmten Formen von Inhalten assoziiert sind. Solche Informationen werden als nützlich erachtet, um es Inhaltslieferanten oder -anbietern zu gestatten, rationale Programmentscheidungen zu treffen, die den Wert des gemieteten Speichers und/oder der Bandbreite innerhalb des Dienstanbieters maximieren sollen.

In Schritt 440 wird die Betriebsweise des Dienstes entsprechend den Benutzungsstatistiken und dienstbezogenen Daten angepaßt. Das heißt, in Schritt 440 werden Benutzungsstatistiken und dienstbezogene Daten, die auf den von dem Abonnentenstamm angeforderten Inhalt, die Benutzung der Systemressourcen durch den Abonnentenstamm, die Zeit einer solchen Benutzung (und andere Informationen) hindeuten, verwendet, um den Betrieb des Dienstanbieters so anzupassen, daß die Effizienz des Systems und die mit der Effizienz des Systems einhergehende Kundenzufriedenheit verbessert werden. Das heißt, Latenzzeiten und andere Faktoren, die die Qualität der Benutzerinteraktion verschlechtern könnten, können angegangen und/oder minimiert werden. Der Dienstanbieter paßt die Dienst- und Inhaltsangebote an, um sicherzustellen, daß die Benutzerinteraktion in effizienter Weise gehandhabt wird und daß der gewünschte Inhalt dem Abonnentenstamm zur Verfügung steht.

In Schritt 450 werden die Benutzungsstatistiken und die inhaltsbezogenen Daten den von dem Dienstanbieter gemieteten Ressourcen des Inhaltsanbieters zur Verfügung gestellt. Optional können solche Benutzungsstatistiken und/oder inhaltsbezogene Daten mit oder ohne abonnentenbezogene demographische Daten an Dritte verkauft werden.

Im optionalen Schritt 460 passen die Inhaltsanbieter die Inhaltsangebote, die in ihrem entsprechenden gemieteten Speicher gespeichert sind, in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken und die inhaltsbezogenen Daten an. Auf diese Weise verwenden die Inhaltslieferanten die Benutzungsstatistiken und die inhaltsbezogenen Daten, um rationale Programmentscheidungen zu treffen, die darauf abzielen, die Anforderungen von Abonnenten nach ihren Inhalten zu ermutigen.

In Schritt 470 wird das Kompensationsmodell, das die Beziehung zwischen den Inhaltslieferanten und dem Dienstanbieter festlegt, anhand der Benutzungsstatistiken und anderer Daten angewandt. Beispielsweise wird der Gewinn, den Inhaltslieferanten dem Dienstanbieter in Form von Zahlungen für die gemieteten Ressourcen verschaffen, durch Gebühren ausgeglichen, die den Inhaltslieferanten geschuldet werden und die aus den Zugriffen von Abonnenten auf die gelieferten Inhalte resultieren. Für Fachleute auf dem Gebiet versteht es sich, daß der Dienstanbieter für den Zugriff auf Inhalte auf Basis eines Pay-per-View-, eines Paketabonnement-, eines Sendezugriffs- oder eines anderen Abonnementmodells auch von den verschiedenen Abonnenten Gebühren erhält. Zusätzlich können auf Basis der Benutzungsstatistiken und anderer Daten jegliche Anpassungen des Kompensationsmodells vorgenommen werden, wie sie von den betreffenden Parteien als geeignet erachtet werden.

Nach Erstellen des ursprünglichen Kompensationsmodells und der Vermietungsbedingungen mit den Inhaltsanbietern in Schritt 410 werden die verbleibenden Schritte 420 bis 470 des Verfahrens 400 iterativ wiederholt.

5 veranschaulicht ein Flußdiagramm eines Modells der gemeinsamen Verwaltung, das für die Verwendung in dem interaktiven Informationsverteilungssystem von 2 geeignet ist. Insbesondere kann das Verfahren 500 von 5 von dem Informationen verteilenden Dienstanbieter verwendet werden, der Inhalte von einem oder mehreren Inhaltslieferanten empfängt und diese Inhalte einem Abonnentenstamm in Form einer Sendung zur Verfügung stellt, oder in Reaktion auf Abonnenteninteraktionen, die auf die Anforderungen von Abonnenten nach bestimmten Inhalten hinweisen.

Das Verfahren 500 beginnt bei Schritt 510, wo ein MSO oder ein anderer Dienstanbieter Inhalte auswählt, die dem Abonnentenstamm zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Inhaltslieferanten stellen den ausgewählten Inhalt entsprechend Titel- und Rechtefunktionen, die zwischen dem Inhaltslieferanten und dem Dienstanbieter ausgehandelt wurden, an einem Inhaltseinfügungspunkt bereit.

In Schritt 420 erfüllt der Dienstanbieter Anforderungen von Abonnenten entsprechend den verfügbaren Inhalten. In Schritt 430 erzeugt der Dienstanbieter Benutzungsstatistiken und andere dienstbezogene und inhaltsbezogene Daten. In Schritt 440 wird der Betrieb des Dienstes den Benutzungsstatistiken und den dienstbezogenen Daten entsprechend angepaßt. Die Schritte 420, 430 und 440 wurden oben in Bezug auf 4 ausführlicher diskutiert.

In Schritt 550 werden die angebotenen Inhalte anhand der Benutzungsstatistiken und der inhaltsbezogenen Daten angepaßt. Das heißt, der MSO oder ein anderer Dienstanbieter verwendet die Benutzungsstatistiken und die inhaltsbezogenen Daten, um die Inhalte zu identifizieren, die vom Abonnentenstamm am meisten gewünscht werden, und um das Muster der Benutzung des Systems durch den Abonnentenstamm zu identifizieren. Auf diese Weise können Inhalte an den bestimmten Geschmack des Abonnentenstamms angepaßt werden, während die Ressourcen, die dem Abonnentenstamm zugewiesen wurden, an die Benutzung des Systems durch den Abonnentenstamm angepaßt werden können.

In Schritt 470 wird das Kompensationsmodell, das die Beziehung zwischen den Inhaltsanbietern und den Dienstanbietern festlegt, anhand der Benutzungsstatistiken und anderer Daten definiert, wie es oben in Bezug auf 4 diskutiert wurde. Das Verfahren 500 von 5 führt iterativ die Schritte 420 bis 470 aus.

Obwohl verschiedene Ausführungsformen, die die Lehren der vorliegenden Erfindung beinhalten, hierin gezeigt und ausführlich beschrieben wurden, sind für Fachleute viele andere Varianten von Ausführungsformen offensichtlich, die diese Lehren noch beinhalten und innerhalb des Schutzumfangs der anhängenden Ansprüche liegen.


Anspruch[de]
Verfahren (400, 500) für das Verteilen von Video-Assets an Abonnenten, welches die folgenden Schritte beinhaltet:

Zuweisen (410, 510) von in Partitionen unterteiltem Speicherplatz (135) in einem Serverkomplex (130, 230) an jeden von mindestens einem Inhaltslieferanten (110, 210), der Video-Assets in dem zugewiesenen partitionierten Speicherplatz speichert,

Erfüllen von Anforderungen (420) von Abonnenten (SE) nach verfügbaren Video-Assets,

Erstellen von Benutzungsstatistiken (430),

Bereitstellen der Benutzungsstatistiken (450) an den zumindest einen Inhaltslieferanten,

Anpassen (460, 550) der in jedem zugewiesenen partitionierten Speicherplatz gespeicherten Video-Assets in Reaktion auf Informationen, die von den Inhaltslieferanten in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken bereitgestellt werden, und

Vergrößern oder Verkleinern einer Speicherressource, die in jedem zugewiesenen partitionierten Speicherplatz enthalten ist, in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken.
Verfahren nach Anspruch 1, welches weiterhin die folgenden Schritte beinhaltet:

Erzeugen dienstbezogener Daten und

Anpassen der Betriebsweise (470) des Dienstes entsprechend den Benutzungsstatistiken und den dienstbezogenen Daten.
Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, welches weiterhin die folgenden Schritte beinhaltet:

Erzeugen inhaltsbezogener Daten und

Bereitstellen (450) der inhaltsbezogenen Daten an den zumindest einen Inhaltslieferanten.
Informationen bereitstellende Einrichtung, die folgendes beinhaltet:

eine Steuerung (120, 220) für das Verteilen von Video-Assets und

einen Serverkomplex (130, 230), der eine Mehrzahl zugewiesener Speicherpartitionen (135) beinhaltet, wobei in jeder der Partitionen Video-Assets gespeichert sind, die von einem entsprechenden Inhaltslieferanten (110, 210) bereitgestellt wurden,

wobei die in den entsprechenden zugewiesenen Speicherpartitionen gespeicherten Video-Assets in Reaktion auf Informationen angepaßt werden, die von den Inhaltslieferanten in Reaktion auf von der Steuerung bereitgestellte Benutzungsstatistiken zur Verfügung gestellt werden, und

wobei jede der zugewiesenen Speicherpartitionen in Reaktion auf die Benutzungsstatistiken vergrößert oder verkleinert wird.
Interaktives Informationsverteilungssystem (200), bei dem die Informationen liefernde Einrichtung über ein Verteilungsnetzwerk (140) Video-Assets an Abonnenten (SE) überträgt, wobei das System die Informationen bereitstellende Einrichtung nach Anspruch 4 beinhaltet, und wobei die Steuerung (220) so betreibbar ist, daß sie ein Steuersignal liefert, um den Serverkomplex (230) dazu zu bringen, die Video-Assets in Reaktion auf eine von einem Abonnenten empfangene Anforderung nach Video-Assets zu übertragen, mit den Inhaltslieferanten über einen Datenkanal (DS) zu kommunizieren und auf Basis zumindest der Abonnenten-Benutzungsstatistiken eine geeignete Liste verfügbarer Video-Assets zu bestimmen. System nach Anspruch 5, welches weiterhin folgendes beinhaltet:

einen Inhalts-Uplink (235) für das Empfangen von Inhaltsströmen von jedem aus der Mehrzahl von Inhaltslieferanten und das Bereitstellen der Inhaltsströme an den Serverkomplex in Reaktion hierauf.
Einrichtung nach Anspruch 4 oder System nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, wobei die Inhaltslieferanten gemäß durch die Steuerung festgelegter Regeln (RULES) entsprechende Serverkomplex-Partitionen bereitstellen. Einrichtung oder System nach Anspruch 7, wobei die Regeln zumindest entweder einen Navigationsparameter, einen Beförderungs- bzw. Promotionparameter oder einen Packparameter der durch die Inhaltslieferanten bereitgestellten Video-Assets definieren. Einrichtung oder System nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, wobei die Inhaltslieferanten die in den entsprechenden Partitionen gespeicherten Video-Assets in Reaktion auf von der Steuerung bereitgestellte inhaltsbezogene Daten anpassen.






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